BUNTE WELT Nr. 33 Max Barth: Unterhaltungsbeilage Mord auf Bestellung Der Journalist Emanuel H. Lavine, einer der geographischen Bereiche hervorgehen wür der besten Kenner der amerikanischen Unterwelt, den. Man fonnte nicht hinter den Auftrag erzählt, wie ,, Tough Tony", der ,, 3ähe Toni", gebern herziehen; um die selbstgewählte Funkeinen Fehler machte und dafür bezahlte. ,, Tough tion, in der Unterwelt für Ordnung zu sorgen, Tony" fam für eine Weile ins Loch, weil er durchführen zu können, mußte man zu gleicher Pech gehabt hatte. Von Beruf war er ein Zeit überall an Ort und Stelle ſein. Das heißt: ..gunner", d. H. ein Pistolenmann, im Dienste man mußte im ganzen Land Filialen haben. ziveier Herren, die eine Firma für Ermordung Es wurde also in jeder größeren Stadt ein unliebsam gewordener Unterweltler betreiben. Zweigunternehmen aufgemacht: die Filialleiter Als Tough Tony raustam, merkte er, daß man waren ausgewählte Berufs- Killer, die Creme nichts mehr von ihm wissen wollte. Einen Men- der Verbrecherwelt der jeweiligen Stadt. Alle schen, der sich erwischen läßt, können erstklassige Angestellten waren namhafte oder gar beFirmen nicht gebrauchen. rühmte Revolvermänner, und Aussicht auf EinTony fand einen jungen Anivalt, den er überreden konnte, seine, Tonys, Memoiren zu schreiben. Aber er konnte den Mund nicht halten, schwatzte von seinem Plan, und so fanden ibn denn, noch bevor das Manuskript beendet tvar, seine ehemaligen Kollegen. Sie erledigten ibn mit vier Kugeln und nahmen Manuskript und alles, was an Notizen vorhanden war, mit. Der Anwalt war bei der Erledigung der Angelegenheit dabei, und es foftete ihn viel Angst, Schweiß und ein längeres, beschwörendes Plädoher, seine eigene Haut zu retten. Als er später das Verbrecheralbum vorgelegt bekam, um die Mörder zu identifizieren, erkannte er feinen von ihnen. Infolgedessen lebt er noch. Lavine lebt auch noch. Aber er ist auc vorsichtigt genug, teine Namen und anderen De tails zu geben bei der Erzählung dessen, was in Tough Tonys Manuskript stand. Leicht möglich, daß die Firma sogar ganz zufrieden ist, daß er ihre Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit schilderte: es kann ihr Ansehen bei den Kunden, für die sie arbeitet, nur erhöhen. Es handelt sich um zwei in New York aufgewachsene Herren, die es zu was gebracht baben. In der Tat ist ihr Unternehmen heute aus der amerikanischen Unterwelt nicht mehr wegzudenken. Das ganze System der Radet? bräche zusammen, wenn ihre Firma berschwände. Sie ist ein integrierender Bestandteil der Unterwelt und in gewissem Sinne der amerikanischen Gesellschaft überhaupt: sie ersvart ihr eine kleine Armee von Polizisten und Richtern. Die beiden Herren Soundso liefern Tod auf Bestellung Sie sind zwischen Dreißig und Wierzig, beide verheiratet, beide Väter glück licher Familien, die ruhig und ſittsam in an genehmen Vororten leben. Ihr Geschäft begründeten sie während der Prohibitionszeit; e3 war zunächst ein etivas nomadischer Betrieb: sein Sit war bald San Francisco, bald Chicago, Boston, Philadelphia, St. Louis, Denver, Miami, Pittsburgh. Nach Beendigung der Probibition ließen sie sich fest in New York nieder; denn sie sahen voraus, daß eine Umorganisierung ihres Betriebes nötig würde. Mit dem Wegfall der Bootleggerei und der Speakeasies ( der Lokale, wo im geheimen Alkohol ausge: schenkt wurde), mußten sich die Banden selbst verständlich auf andere Gebiete umstellen; Konfurrenzen würden entstehen, Rivalitäten, die aus Ueberschneidungen der Arbeitsbereiche oder Brücken Feitgefügt aus Steinquodvaten Sdningen wir uns in die Weiten, Ueberbrücket wir die Zeiten, Zeugen längst vargangner Taten. Cäsars römische Legionen zogen über uns nach Norden, Und der Marschtritt der Rohorten Machte uns zu Heldenthronen. Wölfer haben wir getragen Unentwegten Kampf entgegen. Sonne sahen wir und Regen, Festen Schritt und banges Zagen. Die Jahrhunderte vergingen. Langsam hat man uns mißachtet, Denn die Menschheit aufwärts trachtet. Und Eisenbögen schwingen Stählern, aus Betonquadraten, Sich in ungeheure Weiten, Ueberbrückend alle Zeiten, Wege weisand fünft'gent Tagen. Carol Zwem. stellung batte nur, wer erfolgreiche Attionen, also Morde, nachweisen konnte. Die Firma ver, langt von ihren Angestellten, daß sie sich immer in Form halten, sich regelmäßig im Schießen üben und jederzeit bereit und in der Lage sind, einen Auftrag zu übernehmen. 1937 ihre Methode, bei Zahlungsunwilligen einzus ziehen, wirksam ist. Und die Kunden wissen das auch. Die beiden Firmeninhaber sehen aus wie fleine Geschäftsleute; aber sie zahlen an ihre neunhundert Angeſtellte jährlich fünf Millionen Dollars aus, rund 100.000 pro Woche. Die großen Rackets in USA führen an die Firma 10 bis 25 Prozent ihrer Bruttoeinnahmen ab. Seit dem Ende der Prohibition bis 1936 sept man aufs Konto des Unternehmens 1100 Morde. Die Stärfe der Firma liegt in ihrer abs soluten Zuverlässigkeit und in ihrer klugen Auss wahl der Kunden. Sie garantiert für die Durchführung erteilter Aufträge, und sie hat noch nie mit dem schwächeren Radet ein Ges schäft gemacht, um das stärkere, mit dem schwächeren Gangster eines, um den stärkeren auszurotten. Ihre Leute sind, wie gesagt, Experten im Revolvergebrauch, schießen sicher und schnell, und machen immer ,, a clean job", d. h. ivenn sie vom Schauplab abtreten, ist ihr Opfer bestimmt tot. Mindestens ist das Geschäftsprinzip; Fehler kommen natürlich ab und zu vor, wie überall. Die ungeschickten Angestellten bezahlen dafür ebenso wie diejenigen, die irgends ivie ungehorsam sind, mit der üblichen Münze: dem. Leben. Selbstverständlich gibt es auch Betriebss unfälle. Sich an Spitäler oder regulär prakti zierende Aerzte zu wenden, wäre nicht sehr sicher. Die Firma hat deshalb eine eigene Sas nitätsorganisation aufgebaut( so wie sie auch ihre eigenen Anwälte hat). Sie hat Abkommen getroffen mit intelärzten und Krankenschwes stern; es sind meistens diejenigen, die im ges heimen Abtreibungen vornehmen. Ihre Wohnsize und Arbeitsstätten sind auf Karten eingetragen; die Killer lernen sie auswendig, so daß sie, wenn sie verwundet werden, sofort die nächst gelegene Station aufsuchen können, um sachfundige Hilfe zu erhalten. Andere Verbindun gen der Firma laufen zur Polizei, zu Richtern, und, wenn man den Chefs glauben darf, direkt nach Waſhington, was bedeutet, daß sie gute Beziehungen zu sehr hohen juristischen und po litischen Stellen haben. Die Firma übernimmt nie einen Auftrag, der sich auf eine Person bezieht, die nicht direkt mit einem Racket oder mit Racketeers zusam= Die Filialleiter erhalten die Aufträge vom| menhängt. Sie begrenzt ihre Polizeifunktion Hauptquartier, entweder telephonisch oder tele- strift auf die Unterwelt. Als vor einigen Jahren graphisch. Wenigstens, soweit es sich um in Hollywood eine Erpressungs- und Kidnappergrößere Geschäfte handelt. In fleineren, vor allem lokalen Angelegenheiten haben sie Vollmacht, selbständig zu handeln. Bei den großen Aufträgen erhält der Vertreter vom Hauptquartier die Anweisung, mit dem und dem Kunden in Verbindung zu treten und dessen Weisungen entgegenzunehmen. Zahlungsort ist New York, Empfänger das Hauptquartier, d. H. die beiden Chefs persönlich. Aufträge von irgendwo werden ohne weiteres übernommen und ausgeführt; um die Zahlung machen sich die Direttoren keine Sorge, denn sie wissen ja, das Epidemie grassierte, taten sich die Filmlente, angesichts der Hilflosigkeit der Polizei, zusammen, gründeten einen Fonds und schloffen einen Verz trag mit den beiden Herren in New York. Innerhalb 24 Stunden hörten Kidnapperei und Erpressung auf. Die Unterwelt war informiert worden, daß die Firma eingreifen würde, wenn die Sache nicht gestoppt würde. Außerdem verSchwanden die Chefs von vier Verbrecherringen Spurlos. Wo die Polizei versagt hatte, battent zwei unscheinbare Herren ohne jedes offizielle Amt, aber mit einigen Kompanien treffsicherer 10 2Schüßen hinter sich, im Handumdrehen Erfolg.| zugefüllt und das ganze, wenn es zu einem Zu den Vervollkommnungen und Modernisie- festen Blod erstarrt ist, ins tiefe Waffer gerungen des Geschäftsbetriebes gehören auch worfen. Beim Laugenbad kommt der Tote in die seit einigen Jahren von der Firma verwer- einen Tank oder sonstigen Keſſel, meistens in teten Erfindungen des konkreten Bades" und einer nicht mehr benüßten Garage; das Gefäß der ,, Laugenwanne". Sie dienen zur Beiseite- wird mit einer scharfen Lauge gefüllt, und nach schaffung von Leichnamen. Beim konkreten Bad einem Monat ist von dem auf diese Weise Bewird die Leiche in ein Fasgestedt, 3ement hin- handelten nichts Verwendbares mehr übrig. | Wunder im Mond Von Ing. Kurt Doberer Blutrot und riesengroß geht der Mond| nem der beiden Weltförper vorübergegangen. am Horizont auf. Sein fahles Licht taucht die Die größere Katastrophe hatte natürlich Luna Erdennacht in grauen Schimmer. Baum und zu überstehen. Ihre Eistappen bariten, bie Strauch, Berg und Tal, Fels und Wald, ge- Wassermassen rasten in Springfluten. Die heimnisvoll zu nächtlichem Leben erweckt, tom- Erde saugte an den letzten Reſten der Luftmen aus dem Dunkel. hülle, bis durch deren Zerstörung auch eine beftige Verdampfung des Wassers begann. In der langen Nacht drang nun die Kälte an den durch keine Lufthülle geſchüßten Mond heran, es gab nur noch Eiz, kein Waſſer mehr. Der in den Weltraum. Der Mond hatte sein heuglühende Mondtag verdampfte dieses Eis dann tiges Gesicht bekommen. Vieldeutig scheint uns seine gefleckte, Teuchtende Scheibe und vieldeutig sind die Kräfte, die der Mensch zu allen Beiten dieser milden Himmelsleuchte zuſchrieb. Nach ungelösten Rätseln bliden in der nüchternen allwiſſenden Gegenwart nur noch Kinder und Träumer, Halbwilde und Liebende in den Mond. Alle anderen wiffen es schon: Der Mond läuft ſeit Urzeiten immer im gleichen Kreis um die Erde und wendet ihr dabei immer dieselbe Seite zu. Da er feine Luft und kein Wasser bejist, kann die Sonne am Mondtag das nadie Gestein in dreihundertvierundfünfzig Erdenstunden auf zweihundert Grad Celsius erhizen. In der ebenso langen Mondnacht strahlt die Wärme rasch in den leeren Himmelsraum. Der Mond fühlt sich auf zweihundert Grad Kälte ab. Es ist also nicht die leiseste Möglichkeit eines Pflanzen- oder Tierlebens auf dem Mond. Er ist einfach eine tote, immer gleiche Steinkugel, die wir im Fernrohr längst genau kennengelernt haben und auf der sich auch nichts verändert. Seien wir froh, daß die Weisheit des Lerikons nicht aller Erdenweisheit letter Schluß iſt. Ez müßte sonst allzu langweilig auf dem Planeten Erde werden. Wir lächeln über die Weisheiten hundertjähriger Lerikons, andere werden über die Weisheiten der heutigen lächeln. Ist denn der Mond wirklich immer die Nachtlaterne der Erde gewesen? Es gibt genug Wissenschaftler, die dazu nein sagen. Vor allem die Anhänger von Hörbiger, dem Verkünder der Welteislehre, behaupten, daß der Mond ein sehr junger Gefangener der Erde ist. Nach diesen Theorien ist der Mond einst der Planet Luna gewesen. Luna ist, wie die anderen Planeten, auf einer Ellipsenbahn zwischen Erde und Mars um die Sonne gelaufen. Da der Planet Luna flein war, ist er rascher erkaltet und gealtert als die Erde. Aber es liegt kein Grund vor, anzunehmen, daß es nicht Wasser und Luft und damit auch Leben auf seiner Oberfläche trug. Einundachtzigmal größer als er war die Erde. Darum zog sie ihn näher und näher in ihren Machtkreis und eines Tages war sie start genug, ihn aus der Sonnenbahn zu reißen und aus dem Planeten Luna unseren Mond zu machen. Erst vor zehntausend Jahren soll diese Tragödie geschehen sein. Die Verfechter dieser Theorie stützen sich dabei auf geschichtliche Ueberlieferungen aus der grauen Frühzeit der Geschichte und auch auf geologische Beobach tungen. Spurlos war dieser Planetenfang an feiAber auch die Erde hatte sich verändert. Die neue Kraft des nahen Mondes hatte die Wassermassen von den Polen zum Aequator gezogen und in mächtiger Flut— so sagen Anhänger Hörbiger3 weite Reiche, auch das über die Erde hereingebrochen. große Atlantis, zerstörend. Die Sintflut war An den Fluimarken der Polargebiete, die in tausend Meter Höhe zeigen, daß die See einst am Fels geleckt hat, und an den tiefen Rillen der Aequatorströme, die ein hochzeitiegenes Meer zeigen, will man den geologischen Betveis führen. So interessant diese Theorien sind-verden viele sagen: aber nun ist der Mond tot, endgültig für immer abgestorben. Aber auch das ist anscheinned nicht der Fall. Die charak teristischen Mondkrater, die jeder schon im Fernrohr gesehen hat und die man auf vulfanische Tätigkeit oder auf Meteoreinschläge in der Mondfrühzeit zurückführte, sind nicht unveränderlich. Es wurden zum Beispiel ein deutig Veränderungen am Krater Linné und die Neubildung einer Kratergrube bei Hyginus festgestellt. | Zu diesen Veränderungen kann man mit einer neuen Theorie Stellung nehmen, die im Jahre 1935 ein Wiener Astronom, Dr. Leititsch, aufgestellt hat. Leititsch behauptet, daß weite Flächen des Mondes aus einer tiefen Schicht leichter Salzgemische bestehen. Unter diefer Kruste sammeln sich langsam Gase, die in der Salzschicht Blasen treiben. Wenn die Blasen dann plazen, so entstehen die Krater, die der Mondoberfläche das charakteristische Aussehen verleihen. Eine gleich interessante Theorie vertritt der englische Astrophysiker V. S. Forbes in Cambridge. Veränderungen auf der Mondoberfläche in neuerer Zeit lassen sich nur auf eine Ausdehnung des Mondes zurückführen. Die alte Anschauung, die behauptet, der Mond sei et chaung, die ber spörper, müſſe alſo falsch sein. Ein erfaltender Körper muß schrumpfen wie ein alter Apfel. Wenn sich deshalb auf dem Mond Ausdehnungserscheinungen nachweisen lassen, so müssen im Mondinnern höhere Temperaturen herrschen. Forbes erklärt diese Energieausstrahlung, die mit einer Wärmeabgabe an die Mondoberfläche verbun= Er behauptet deshalb, daß der Mond einen den ist, aus dem Zerfall radioaktiver Elemente. radioaktiven Kern besize. Sollte sich diese Hypothese bewahrheiten, so müßte die Schulweisheit sogar noch hinter die alten Mond- Volksweisheiten zurüðſteđen. Auch die Beobachtungen des amerikanischen Astronomen W. H. Pidering kämen in ein neues Licht. Pidering hat behauptet, in einem der größten und tiefsten Mondkrater ziehende Schatten gesehen zu haben, die nichts mit Lichtschatten zu tun gehabt hätten. Es wäre sehr wohl denkbar, daß diese Riesentrater gleich Schüsseln die Lebensgase Sauerstoff und Wasserstoff und die wärmespeichernde Kohlensäure halten fönnten. Niedere Lebewesen und Ueberlebende. aus einer günstigeren Lebensepoche wären dann selbst am Mond, deſſen Höchſt= und Mindesttemperaturen radiametrische Messungen der Mount- Wilson- Warte neuerdings bedeutend milder zeichnen, nicht ganz und gar unmöglich. Nun, wenn es schon schwer wird, für unseren ,, toten" Mond dieses Unmöglich“ auszusprechen, um wieviel leichter ist es dann, für die günstigeren Bedingungen der Planeten Mars und Venus ein„ Möglich“ zum Leben der anderen Sterne zu sagen. Die neue Wohnung Also da wären wir umgezogen. Ich kann, nen. Die zehn Kronen habe ich nicht bekommen, Ihnen sagen: Ein Vergnügen. Ob ein reines,( man soll nie mit der eigenen Frau wetten!) das ist wieder etwas ganz anderes. Wir wohnen und wissen Sie, was eine neue Lampe koſtet? iezt im Freien, was nicht beſagen will, daß wir Schweigen wir, es ist besser. auf dem Felde, sondern ganz dicht beim Felde wohnen. Es ist eine Pracht, wie alles gedeiht: Ohrenkriecher gibt es hier in tropischen Ausmaßen und in Mengen, daß man leicht der Ansicht wird, dieses Haus sei von„ Sfvary" gemietet und nicht von uns. Ueberhaupt, weil wir gerade beim Kosten sind: Was diese Möbelräumer für Durst entwickeln. Meine Frau meinte, das sei nun einmal so, weil sie die Lasten hinauf- und hinunterschleppen, da verlange der Körper das Bier. Als ich unsere Zeitungsmappe hierauf Es war herrlich. Nämlich das Uebersiedeln. nahm und in das Auto hinuntertrug und beim Meine Tochter hatte ein wirkliches Vergnügen, Zurückkommen über Durst klagte,( ich hoffte sie fuhr mit dem Möbelauto, in übrigen war sie natürlich auf ein Schwarzes) meinte meine weder beim Paden, Aufladen oder Abladen Frau: Dort sei die Wasserleitung. fichtbar. Als ich ihrem Beispiel folgen wollte, furzum, die Sachen wurden hinuntergetragen. meinte meine Frau, ich solle einmal die Lampe Die Wohnung war leer. Das Auto fuhr in die halten, wissen Sie, die überhaupt aus Glas ist, neue Wohnung. Meine Frau und ich erwarteten oben, unten, in der Mitte, alles aus Glas. Ich den Transport. Jest nahm ich die Sache in die mußte sie halten, damit sie nicht zerbreche. Ich Hand. Ich dirigierte die Möbel auf ihren Plaz. habe mit meiner Frau gewettet, daß sie doch beziehungsweise in die Nähe des zufünftigen Stellen Sie den Schrank an die zerbricht. Zehn Kronen, sagte ich, daß sie zer- Plates. bricht. Nun, kurzum, ich habe die Wette gewon- Querseite des Zimmers, kommandierte ich. Na, 3Meine Frau gab den Gegenbefehl, ihn an die Längsseite zu stellen, worauf er an einem ganz anderen Ort landete. Die Träger brachten eine Kiste und fragten wohin damit. Hierher! kom mandierte ich mit männlich entschlossener Stimme. Die Kiste landete auf meinen Zehen. Die Schuhe tann ich wegwerfen, und wenn ich meine Zehen öfter in ein fühlendes Bad stede, so werden sie bald wieder gut sein. Alles war schließlich abgeladen, zuletzt brachten sie den Korb mit dem Geschirr. Hoppla! sagte der den fiel. Es flirrte leise. Jetzt ist etwas zerbrochen, bemerkte er sachkundig. Ich bestätigte gern sein scharfes Gehör. Ja, und dann bezahlte ich, und die Leute überließen uns unserem Schicksal. Wenn man über die eine Kiste in fühnem Sprung hinwegfeste, gelangte man in- die Mitte des Zimmers, womit auch nichts gewonnen war. Man war wie auf einer Insel inmitten eines endlosen Meeres von Kisten, Koffern, Körben, Möbelstüden. Meine Frau hatte sich auf das Fensterbrett zurückgezogen. Es war stoddunkel geworden. Unser Töchterchen behauptete Hunger zu haben. Mach Licht! forderte mich meine Frau auf. Nachdem ich einige neue blaue Fleden an den Beinen und den sonstigen, irgendwie erreichbaren Körperteilen erwischt hatte, gelangte Na, dann", und der Mann zog aus seiner Tasche einen Tausendfrancs- Schein, den er dem Großen überreichte ,,, da hast du." von der Tür, mußte dann wegen Raumman- Der andere audte die Achseln. Meinst du gels in die Küche abtransportiert werden, wo wirklich?" er nunmehr in einer Ede ein stilles Dasein Na, darauf fannst du Gift nehmen, fristet. Der Schreibtisch landete an der hinteren Mensch." Wand des Zimmers, an der entferntesten Stelle ,, Hat Baurin dir den Tip gegeben?" vom Fenster, weil er dort nicht unterzubringen cag nicht so viel, sondern mach', was ich war, da es sonst nicht aufging. Wenn ich mich dir sage!" nun scharf nach links drehe, fällt genügend Licht auf das Papier, so daß ich äußerst bequem schreiben kann. So hat alles seinen Platz gefunden. Noch schmerzen die verschiedenen Wunvergeht. Und jetzt werden Sie lachen, wenn man zu uns kommt, möchte man meinen, daß es nie anders bei uns ausgesehen hat: Man tritt ein und bemerkt eine Muſterküche und ein Musterzimmer. Sie glauben es mir nicht? Bitte, überzeugen Sie sich selbst davon. Aber passen Sie auf, wenn Sie durch die Rosenpforte am Eingang gehen, daß Sie sich nicht reißen. ,, Sag aber nicht, wenns schief geht, ich bas hätte bich dazu grabungen", sagte der Große Ja, das hatte ich ganz vergessen zu sagen, daß wir eine Rosenpforte am Hauseingang haben. So sehen wir nach all diesen Drangfalen in eine wirklich ,, rosige" Bukunft. Johannes Förster. drohend. ,, Nimm schon. Fifty- fifth, wie üblich." Armand bezahlte und verließ das Café. Das Untergrundbahnschild leuchtete rot durch den dichten Regen. In einer Viertelstunde würde er in St. Paul sein, bei dem Fremden. Er septe schon den Fuß auf die erste Stufe, als er plößlich halt machte. Zu dumm das alles." Schließlich fonnte ja der Mann bis morgen warten. Er sollte überhaupt zufrieden sein, daß er das Geid zurüdbekam. Armand ging ganz langsam von der Station fort und schlenderte eine Straße hinauf. Er grübelte weiter. Der große Mann schien seis ner Sache ganz sicher zu sein. Wenn das Pferd nun tatsächlich gelvann? Er griff ängstlich in ich an den Schalter. Ich knipſte und es blieb Dreihundert Francsine Modtaſche. Die Brieftasche war noch imz dunkel, da bekanntlich diese Einrichtung nur vermittels einer angeschlossenen Lampe funktionierte. Ich entzündete ein Streichholz und fand auch eine Kerze. Bei ihrem milden Scheine tonnte man meinen, daß man in einem Trödelladen sei. Ein paar Semmeln wurden aufgetrieben, die unseren Hunger stillten. Darauf trat der Familienrat zusammen, um zu beraten, wo die einzelnen Familienmit glieder übernachten sollten. Den Hauptgewinn bei dieser Verlosung erwischte die Tochter. Sie landete in ihrem Kinderbett. Von André Lefaurs Armand sah sich unruhig um und Hob schnell die Brieftasche auf, die vor seinen Füßen lag. Keiner hatte es bemerkt. Seine rechte Hand umschloß fester das nasse Leder. Er ging jezt ganz schnell in Richtung Porte Maillot. Er spürte nicht mehr den feinen Regen, der auf ihn herniederriefelte. Was für ein Glück! Was für ein unerhörtes Glück! Er hatte keinen Sou mehr, und vor ihm lag ein Morgen ohne Hoffnung. Er ging in ein hellerleuchtetes Café und Bank. Das Blut pochte in seinen Schläfen, seine mit rotem Samt bespannte ſette fich auf bis d rechte Hand umschloß noch immer die Brieftasche frampfhaft. Er beſtellte einen Kognak, der ihn wieder zu sich brachte. Wir, meine Frau und ich, placierten unsere Betten so gut das irgendwie ging, beziehungsweiſe, ſo ſchlecht, und verſuchten dann, ohne weiteren Schaden zu nehmen, dorthin zu gelangen. Ich löschte das Licht. Ich sah den Docht glim Endlich wagte er, ganz langsam die Briefmen, ein ganz gemeiner Gestank von ausgelöschtasche zu öffnen. Es war eine jener billigen ter Kerze verbreitete sich, dann schliefen wir ein. Brieftaschen, die verhungerte Jungens in den Am nächsten Morgen lachte die Sonne auf langen Gängen der Untergrundbahn verkaufen. die Trümmer unseres häuslichen Glückes. Darin eine Mietsquittung auf den Namen eines Nie werden wir hier Ordnung hineinbringen, Herrn Gaston Gémon und in der Seitentasche jammerte meine Frau. drei sorgfältig zusammengefaltete HundertInnerlich stimmte ich ihr bei, aber da ich| francs- Scheine. Dreihundert Francs. Armands gewöhnt bin, einen ſtarken Optimismus zur Freude wurde durch die Kenntnis des Namens Schau zu tragen, äußerte ich kühn: Paß auf! des Beſizers etwas getrübt. Vor seinen Augen Bis Mittag ist alles in schönster Ordnung. Jest sollst du sehen, was für einen Mann du hajt. Meine Frau betrachtete mich skeptisch. Dann begannen wir. So ein Kind hat es gut: Geht hinaus in die Sonne, und wir? Ja, wir, wir padten aus langſam hinter Bergen ausgepackter Sachen. Es wurde Mittag und meine Frau entdeckte einen freien Plaß, wo sie auf dem Primus unser Mittagsmahl bereiten fonnte. Ich löste mich langsam in Schweiß auf. Als wir schließlich so gegen zwei beim Tisch saßen, meinie meine Frau, wo denn die schönste Ordnung sei, die ich versprochen hatte. Ich sentte beschämt das Haupt. Nun, alles hat ein Ende. Am Nachmittag schoben wir den Schrank von der Querivand an die Längswand, zurück an die Querivand, mehr nach rechts, mehr nach links, wo er schließlich ausgezeichnet hirpaßte, nach unserer beider Meinung. stand eine gebeugte Gestalt, die langsam ihren Weg zurüdging und in den schwarzen Regenpfüßen ihre Brieftasche suchte. Er betrachtete nochmals die Mietzquittung. Der Unbenannte bewohnte ein inöbliertes Zimmer, für das er 70 Francs im Monat zahlte. Wo war eigentlich Straße Adreßbuch bringen und stellte fest, daß sie sich in einem der ärmsten Viertel von Paris befand. Eine ganz kleine Straße und ein elendes Bimmer für 70 Francs. Armand leerte sein Glas mit einem Zug. Er hatte diesmal Pech gehabt. Er würde die Brieftasche wieder zurückbringen. Und morgen? Es wird sich schon etwas finden... er nun gewinnen würde? Selbstverständlich würde er seinen Gewinn mit Monsieur Gémon teilen. Es stand also fest, er würde morgen wetten. Die Nacht schien kein Ende zu nehmen. Er stand früh auf und kaufte sich eine Rennzeitung. Sein Pferd wurde nicht besonders empfohlen. Die Quote würde im Gewinnfall alſo ſehr hoch fein. Er ging in das Wettlokal und setzte 300 Francs auf Nummer 11. Er wollte alles wagen. E3 blieben ihm zwei Francs. Gerade genug, um einen Kaffee zu trinken. Er setzte sich auf eine Zeit. Gegen Mittag hielt er es nicht mehr aus Bank im Bois. Immer wieder fragte er nach der und ging langſam zum Rennplab zurüd. Sein Pferd lief als eines der erſten. Es war 2 1hr 20. Um 3 Uhr würde er das Ergebnis wissen. Er ging mindestens zehnmal vor dem Café auf und ab, in dem die Reſultate bekanntgegeben würden. Um 3 Uhr ging er hinein. Der lebende Schatten", die Nummer 11, hatte gelvonnen. Armand war nicht einmal er= staunt. Er trant langsam seinen Kaffee aus und wartete, bis die Berechnung der Quoten beentet sein würde. Seine Kehle war wie ausgedörrt. Das Blut pochte laut in den Schläfen. Die Hand, die den Bleistift umklammerte, zitterte. Immer und immer wieder rechnete er die Ges famisumme seines Gewinnes nach. Er hatte 8347 Francs gewonnen. Er bezahlte und ging weg. Er hatte nur noch 25 Centimes in der Tasche. Die Quote würde erst am nächsten Teg ausbezahlt werden. Aber was machte es ich n geben. Er würde Monfieur Gémon sagen, dez seine Brieftasche wiedergefunden worden wer und daß er sie morgen erhalten würde. Er w aber doch mit ihm teilen. Nein 4000 Fran 3 sind eigentlich zu viel. Wenn er ihm 200 Francs gibt, wird der andere auch zufrieden se... ,, Monjier Gémon?" Die Portierfrau antwortete:„ Ich habe heute noch nicht weggehen sehen. Kein Wunder, er war gestern wie vor den Kopf geschlagen. t nämlich seine Brieftasche verloren. Dreihundert Francs drinnen. Es war alles, was er hatie. Sie können ja selbst nach ihm sehen. Nummer 16." In diesem Augenblick setzten sich zwei Männer an den Nebentisch und begannen sofort eine lebhafte Unterhaltung mit halb gedämpfter Stimme zu führen. Sie sprachen von dem Pferderennen, das am nächsten Tag in Vincennes stattfinden sollte und der größere von den Zum Schluß stellte sich heraus, daß es doch beiden schien sehr gut informiert zu sein. Er 30g Mit zitternden Knien stieg Armand die nicht ging. Sein endgültiger Standplab wurde eine Sporizeitung aus der Tasche und unter- wadlige Holztreppe hinauf. Ein füßlicher Gasdie andere Querwand, die er noch nicht kennen| strich mit dem Fingernagel den Namen eines geruch strömte aus den Rißen des 3mmers gelernt hatte. Der Waschtisch stand, links, rechts Pferdes, den Armand ganz mechanisch mitlas. Nummer 16, dessen Tür verschlossen war. כוער Adamson wendet Gewalt an Ein Sommererlebnis Vor dem Fenster auf dem Leitungsdraht fist eine unserer Schwalben und übt sich im Bwitschern. Ich sage unsere" Schwalbe, weil fie im Zimmer unserer Sommerwohnung groß geworden ist. Ein ganz schwaches Birpen nur berriet ihre Eristenz. Die beiden Alten flogen bon früh bis abends ein und aus und fütterten die Kleinen. Nach einigen Tagen stredien sich fünf nadie Hälschen mit weit aufgerissenen -4schwarze Köpfchen mit dem breiten Schnabel dreht sich zierlich, die rote Nehle des kleinen Sängers zittert und das weiße Brüstcher leuchtet. Nur die Gabeln am Schwanz sind noch nicht so lang wie die der Alten. Bald wird es wohl die weite Reise nach dem Süden an treten, währenddem wir hier von warmen Ländern nur träumen. Ob es wohl nächster Sommer zu uns zurückkehrt? Elisabeth Schuler, Prag fest, daß die Bücher nicht nur forrekt, sondern geradezu hervorragend genau geführt worden waren und daß der Verdacht einer Unregel mäßigkeit bei der Kaffengebarung als vollkoms men aus der Luft gegriffen zu bezeichnen sei. Mister Talmadge ernannte den jungen Mann derart auf sein können und seine besondere Gewissenhaftigkeit aufmerksam geworden zum Stellvertreter des Hauptfajfiers. Nachdem sich das anonyme Schreiben al3 Verleumdung eriviesen hatte, genoß Brent allgemeines Vertrauen. Mit einem größeren Betrag in der Tasche, verschwand er jedoch eines Tages - zur Ver blüffung aller, die ihn kannten angeblich nach Australien. Den Brief damals hatte er übrigens selbst geschrieben... Hühnerkrieg in Dänemark Unter den dänischen Bauern und Geflügelzüchtern tobt gegenwärtig ein heftiger Meinungsstreit um einen neuerfundenen Appa rat, der die Eierproduktion wesentlich erhöhen soll, aber dennoch von der Mehrheit der Juters essenten abgelehnt wird. Der in diesen Tagen auf der Geflügelausstellung vorgeführte Apparat, um den der Kampf entbrannt ist, besteht einfach aus einem Vogelbauer für die Leges hühner. Der Bauer aus Drahtgestell ist so eng, daß sich das Huhn hinter seinem breiten utterirog kaum von der Stelle rühren tann Es steht also lebenslänglich auf der Stelle und kann sich außer dem Fressen mit nichts anderem beschäftigen als mit Eierlegen. Das ist der Kern der Erfindung. In Amerifa angestellte Versuche haben einwandfrei erwiesen, daß die im Bauer untergebrachten Hühner die jähr liche Eierproduktion auf 240 steigerten, wäh rend sie im freien Hühnerhof nur etiva 170 gezweifelt, und dennoch haben sowohl der Leis als auch der dänische Landwirtschaftsminister ter der dänischen Geflügelzüchtereienvereinigung Bording erklärt, daß ſo eine Eierproduktionzmethode auf den dänischen Bauernhöfen nicht eingeführt werden dürfe. Es wird gegen den engen äfig nicht einmal in erster Linie der Gesichtspunkt der Tierquälerei ins Feld geführt, Schnäbeln zum Neſte heraus. Grau und unan- Beschuldigung gegen Brent Gier im Jahre gelegt haben. Daran wird nicht Von Walter Jelen sehnlich waren die kleinen Vögelchen und nahmen noch nichts von ihrer Umgebung wahr. Aber täglich wurden fie größer, täglich schrien fie lanter, wenn die Alten mit Futter geflogen ter denen Rechenmaschinen lappern und junge Durch ein Spalier von Glaswänden, hinfamen. Schon nach einer Woche waren es rich: Menschen mit langen Zahlenreihen fämpfen, ging Denver Talmadge, Chef des großen Barenhauſes, in ſein Privatkontor. tige fleine Schwälblein, die eins neben dem anderen auf dem Restrand saßen und mit glänzenden Leuglein in die Welt gudten. Da fomen drei fühle Regentage und vergebens flogen die Alten nach Futter. Ganz durchnäßt froh die Schwälbin schon während des Tages ins Nest, um sich zu wärmen und der Schwäls berich saß frierend auf der Lampe über der Haustüre. Die Kleinen suchten gleichfalls die Lage zu verſchlafen. Wir fürchteten, sie möchten alle zugrunde gehen und machten uns im ganzen Hause auf die Fliegenjagd. Mit Hilfe einer Pinzette fütterte ich die Hungrigen.. As der Regen endlich aufhörte und die Sonne fich zeigte, atmeten wir alle auf. Als die zweite Boche verflossen war, versuchten die Kleinen Schwalben am Nestrand ihre Schwingen und eines Tages flog plöblich eines unter großem Geschrei der Zurückbleibenden auf den Fenster flügel und von dort hinaus in die blaue Luft Bald folgte ein zweites und kurz darauf war das Nest leer. Nun hatten die Alten genug zu tun; mit Locken und Jagen suchten sie die Meinen zum Fliegen zu bringen, die immer wieder ungeschickt aufs Dach oder auf die Erde flatterten und piepiend die Schnabel aufriffen. Noch einige Nächte lehrten sie alle ins Nest zus rück und eines Abends blieb es leez. Nun fist eines vor dem Fenster in der Sonne, bas Bum zweiten Male las er den anonymen Brief durch, den er eben bekommen hatte. War das möglich? Und wenn ja geahnt? wer hätte dies die Hühner können im Bauer ja in der: selben Haltung schlafen wie im Hühnerstall; Unruhig ging Talmadge in seinem Zim, der dänische Bauer sträubt sich aber gegen den mer auf und ab. Wieder nahm er den Brief Gedanken, daß seine Hühner wie lebenslängs zur Hand: Eine eigenwillige, markante Schriftlich Eingeferferte hinter Gittern ohne Betvar das: „ Ihr Kassier Brent ist ein Gauner. Las fen Sie Ihre Bücher überprüfen! Sie werden ungeheuerliche Wahrnehmungen machen..." Der Besizer des Barenhauses handelte schneu und energisch. Er veranlaßte es in der unauffälligsten Weise, daß der Kassier Brent den ihm ges bührenden Urlaub zu Beginn der folgenden Woche antrete und ließ ihn gleichzeitig von einem Privatdetektiv überwachen. wegungsfreiheit hoden sollen. Das geht gegen unsere Mentalität, sagen sie, wir wollen unsers Hühner in Freiheit auf dem Bauernhof berum. Taufen, piden und scharren sehen. Glückliche Denemark, wo die Freiheit so tief im Bewußt sein des Volfes verankert werden konnte, daß man nicht einmal die Hühner als Gefangene -stbehandeln will. ARBEITERPRESSE! Während Brentz Abwesenheit wurden Leset und verbreitet die sämtliche von ihm geführten Bücher einer pein lich genauen Kontrolle unterzogen. Posten um Voiten der Aufzeichnungen wurde auf seine Richtigkeit geprüft. Nach Abschluß der Revision stellten die Sachverständigen übereinstimmend