BUNTE WEIT Nr. 36 Unterhaitangsbeilage 1937 Jeder war einer Mutter Sohn Eine Episode aus dem deutschen Bürgerkrieg 1919 von Walter Hornung Im Gefangenenlager Puchheim Lei München sitzen russische Kriegsgefangene in ihrer Baracke und singen. Die llnermeßlichkeit ihrer Heimat Singt in ihren Liedern, spiegelt in ihren Lugen. Sergej hat Holz herbeigeschafft, es irgendwo heimlich genommen, denn sell Wochen Simmert sich niemand mehr um sie. Petrow schürt und stochert im Feuer, das sein Gesicht rotglühend macht, Pawel sitzt an einem der roh geschreinerten Tische und beendet einen Bries an Litewna. Er ist der einzige, der schreiben kann- er ist Dorflehrer gewesen. Fast immer hat er mft Schreiben zu tun, denn er erledigt für seine Kameraden die gesamte Korrespondenz. „Aas hast du Litewna geschrieben? Laß hören!" Pawel schwingt sein Seines Weißes Pa- pierfähnchen, lächelt. ,Fla, mach uns doch nicht so neugierig 1" ruft ein blonder Hüne, der an einem zierlichen .Pfauenflügel schnitzt. Pawel liest: .Liebe Litewna! DieS ist mein letzter Brief an dich. Ich habe gehört, daß wir bald in die Heimat znrütvtürfen, denn hier regieren jetzt die Freunde des russischen Bolles. Wir freuen uns alle unbändig, ich natürlich besonders. WaS soll ich dir auch noch mehr schreiben, wo wir uns doch bald alles mündlich erzählen können. Ich umarme dich! Dein Pawel." Die Worte haben die Kameraden elektrisiert. Eine freudige Erregung bemächtigt sich ihrer. Der bedächtige Bauernsohn Petrow kommt langsam aus seiner Ofenecke und stellt sich breit vor Pawel. „Ist das gewiß wahr, was du da schreibst?" „Der Posten hat es gesagt und ich habe auch den Bürgermeister geftagt. Der sagte: nun dürst ihr bald in die Heimat zurück." Petrow schüttelt den masiiven Kopf. Sein breiter Brustkasten senkt sich unter einem tiefen Seufzer. Pawel packt ihn am Arm, dreht ihn mit sich herum. Sie tanzen. Alle fangen zu tanzen an und Alexejew spielt chnen auf der Mundharmonika auf. Der Boden zittert unter dem Poltern. Sie stampfen mit den derben Militärstiefeln und hupfen fast bis an die Decke. Es ist kein Tanz mehr, sondern ein Jubel gelöster Körperlichkeit, abgefallener Erdenschwcre. Ein Furioso von Tanz, wie er nur den Russen eigen ist. lind sie überhören das Tuten großer Lastautos, die draußen vorfahren. Die Tür öffnet sich, sie nehmen kaum davon Notiz. Zwei Männer in grauen Mänteln, das Gewehr geschultert, rote Binden am Arm, stehen im Raum. Die Russen bleiben erschrocken stehen, drängen sich zusammen. Aber als die Männer lachen, fangen sie an mitzulachen; zuerst zögernd, lachen sie tchließlich ausgelassen. Plötzlich schweigen sie. Pawel, der einzige, der in den vier Jahren Gefangenschaft fließend deutsch sprechen gelernt hat, geht auf die beiden Rotarmisten zu, legt die Hand salutierend an die Tellermütze. Sie strecken ihm lachend die Hand hin und sagen in militärischer Kürze:„Servus Genosse!" Pawel schlägt vergnügt ein. Die Männer, denen er die Hand reicht, haben toetiergebräuntc, kantige Gesichter, denen die Härten der vielen Kriegsjahre eingekocht find. Doch sind ihre Augen gut und humorig auf Pawel gerichtet. Pawel kennt diesen Schlag Männer; er hat in den Jahren der Gefangenschaft ost mit ihnen zu tun gehabt. Sie sind von guter Gemütsart, können aber schnell heftig werden. Die Kameraden rücken Pawel zutraulicher nach. Die Rotarmisten überbllcken die Seine Schar, dann hebt der eine zu sprechen an: „Genossen! Unser Kampf gegen die Unterdrücker ist auch der Rußlands. Wir alle sind Soldaten der Weltrevolution, die siegreich im Bormarsch ist. In Deutschland, Italien, Ungarn, Polen, überall! Eure Regierung in Rußbmd wünscht, daß ihr an unserer Seite kämpft. Ihr werdet mit uns siegen! Seid Ihr einverstanden?" Die Sätze waren wie Raketen durch den Raum geschossen. Der Rann, der sie gesprochen, scheint von seinen eigenen Worten begeistert, er hebt sein Gewehr und schwingt eS über sich in der Luft. Pawel ist mit einem Male nachdenklich, sieht seine Kameraden an, die verlegen und voll böser Ahnungen dastehen. Er wirst einen Blick auf den Tisch zu seiner Rechten; dort liegt noch sei» Brief an Litewna. Dann sagt er mit etwas belegter Stimme in seiner Muttersprache: .Lameraden, habt ihr verstanden?" Sie blicken ihn an und schweigen. „Wir sollen mit unseren deutschen Brüdern gegen die Feinde Rußlands kämpfen." Rach einer Pause der Stille fährt er fort: „Wir sind auch hier Soldaten unseres neuen Vaterlandes, des befreiten Rußland!" Dann steigert er sich:„Unser Platz ist überall dort, wo die rote Fahne der Revolution weht: Wir dürfen nicht untätig hier bleiben, wenn unsere Brüder bluten." In die graue Masse kommt langsam Bewegung. „Air sind bereit!" sagt ein einzelner. „Jawohl!" gibt der Chor kräftig zurück. Die zwei deutschen Rotarmisten rufen er- frcut„Bravo!" und schütteln Pawel und den Rächststchenden die Hände. Dreiundfünfzig Russen treten in Reih und Glied an in ihren zerschlissenen grauen Uniformen, die Tellermützen schief auf dem Kopfe, die Augen geradeaus. Pawel befiehlt: Augen links! Man meist, daß ihm da? Befehlen ftemd geworden ist. Dann: Links schwenkt marsch! Die Leute marschieren mit ihren schnell zusam- mengerafftcn Sachen hinaus. Pawel nimmt hastig den Brief an Litewna vom Tisch und steckt ihn in die Brusttasche. Zwei Lastautos rattern über die Landstraße der Stadt zu. Die Bauern in den Dörfern blicken neugierig den eiligen Fahrzeugen nach. „Warum liegen wir nun schon eine volle Woche auf dem Stroh und kein Mensch tragt nach unS?" Petrow ist es, der so fragt. Der Hüne Petrow. Er hat sich mft dem Rücken gegen die helle Wand gelehnt und betrachtet die großen, gerahmten Steindrucke gegenüber. Der größere zeigt eine mittelalterliche Stadt mst einem Fluß im Bordergrund; in einem Kaufherrenschiff steht ein Mann, der die Stadt betrachtet. So wie Petrow die große Stadt bestaunte, durch die sie transportiert wurden, die Stadt, der er vier Jahre so nahe war, ohne sie zu betreten« Das andere Bild zeigt Jesus, wie er mit seinen Jüngern durch ein Kornfeld geht/ In das hohe reife Korn ist viel roter Mohn eingespren- kcst. Petrow blinzelt; di« Blüten kommen ihm wie Blutflecke vor und Jesus, denkt er, steht aus wie ein Russe. Pawel gibt keine Antwort und Petrow erwartet auch keine. Er weiß, daß jeder die gleiche Frage denkt. Man hat ihnen rote Armbinden und Gewehre«ingehändigt, dazu Patronentaschen ohne Munition, hat sie dann in dieses große, zur Zeit wegen der Ferien unbenutzte Schulhaus verbracht und gesagt, sie sollen hier weitere Befehle abwarten. Inzwischen find fie wohl vergessen worden. Pawel trägt schon lange diese Vermutung mft sich herum. Hat ihm doch der Hausmeister des Schulhauses erzähst, daß alle Rotarmisten um die Stadt herum im schweren Kampfe stehen. In den Ecken des großen Raumes lehnen die Gewehre. Jeden Morgen nimmt Pawck einen Gewehrappell ab; dann stellen sie die Waffen wieder hin. Auf dem Schulhof machen fie Dauerläufe, um die Gelenke nicht rosten zu lassen. Verproviantiert werden fie von ein« Kaserne aus. Merkwürdig, dpß auch dort niemand daran denkt, sie ins Feuer zu schicken! Sergej, Nikolajewitsch und Leo spielen Karten. Einige andere sind mit dem Flicken ihrer Sachen beschäftigt. Die meisten liegen auSgestrcckt auf ihrem Stroh und schlafen aus Langeweile. Pawel geht im Zummer auf und ab, stellt sich ans offene Fenster. Fernes Grollen; sie horchen auf. „Habt chr gehört?" Ein neuer, heftiger Schlag, dem Ohr des Soldaten wohl vertraut. Die Liegenden fahren in die Höhe. Pawel liest die Frage in den Augen der anderen, aber sein Gesicht ist auch nur Frage. Er geht wieder auf und ab, bleibt vor dem Fenster stehen. „WaS sollen wir tun?" Er hat deutsch gesprochen und so die Worte eigentlich nur an fich gerichtet. Seine dünnen blonden Schnurrbarthärchen beben leicht vom Zigarettenrauch, den er mit vorgeschobener lln- tcrlippe nach oben bläst. Auf der kurzgcrauchten Zigarette zündet er eine neue an. Rauchend steht er am Fenster, sieht über die große Grünfläche hinaus, die da mitten in der Stadt liegt. Gegenüber sind vornehme Herrschaftshäuicr, die wie ausgestorbeir dastchen. Di«' Rolläden sind laden den heruntergelassen; offenbar sind die Bewohner| kerung aus ihrem Schlaf. Denn Nanking besitzt| meter lange Strede in fast vier Stunden zuvor den Schrecken des Bürgerkrieges geflohen. nicht nur große und moderne Kasernen, sondern rück. Große, herrlich angelegte Parts ziehen Pawel erscheint die große unbekannte auch den modernsten Flughafen Chinas. Nähert sich aus der Stadt bis an die nahen Tigerberge, Stadt plötzlich unheimlich. Wenige Menschen man sich der Stadt bei Nacht, so sieht man schon auf denen das Mausoleum San- Yat- Sens steht. nur sieht man auf der Straße da unten vor- in der Ferne die großen und gewaltigen Licht- Hübsch angelegte Teehäuschen beihasten. reklamen der Banken, Geschäftshäuser, Hotels, Fremden zum Verweilen ein. Kinos und Bars. Hier ist in furzer Zeit ein Hier ist das Nervenzentrum Chinas, und zweites, aber fast noch moderneres Schanghai die gewaltigen Bankpaläste, in denen der entstanden. Die Rikschah ist fast aus dem Fremde liebenswürdig und lautlos bedient wird, Straßenbild verschwunden, an ihrer Stelle fah- erinnern an die 5. Avenue New Yorks. Schangs ren moderne Tagis, und ein abendlicher Bum- Hai, das New York des Fernen Ostens und mel über die Chung- Shan Road, die Haupt- Nanting, die emporwachsende Metropole des straße Nantings, mit ihren grünen Parkanlagen heutigen modernen Chinas, zeigen klar und und elegant eingerichteten Cafés, in denen nicht deutlich den Aufschwung, den China in den letzfelten erstklassige europäische Kapellen spielen, ten Jahren genommen hat. Aus dem Sitz der ist gleichwertig mit einem Bummel über die ehemaligen Ming- Dynastie wurde eine Provinzersten Boulevards Europas. Nanting hat ein stadt- und aus der Provinzstadt wurde wieder anderes Gesicht bekommen, und der Fremden- das Herz des Neuen Chinas und vielleicht zustrom aus Schanghai ist gewaltig. Der das Gehirn des tommenden Großasiatischen Schanghai- Nanking- Expreß legt die 500 Kilo- Reiches. Edgar v. Hartmann. Er dreht in den Saal zurüd. Die Kameraden folgen aufmerksam seinen Bewegungen. Pawel überlegt. Es war immer richtig gewesen, wenn er für sie alle dachte. Das war in Masuren so gewesen, als er sie vor einem sinnlojen sicheren Tode bewahrt hatte. Das war auch in der Gefangenschaft so, wenn er für sie mit den Deutschen verhandelte. Pawel hatte es immer recht gemacht. Gregor unterbricht die Stille: ,, Wenn wir unseren Freunden helfen sollen, müssen wir in der Richtung der Schießerei marschieren!" Pawel lächelt, Sergej lacht aus vollem Halse. Sagt dann: ,, Du bist ein ausgewachsenes Schaf. Wie sollen wir wissen, wo Freund und Feind stehen?" „ Außerdem haben wir keine einzige Ba- Oskar Baum: Die letzte Urlaubsnacht tronel" fügt Pawel hinzu. ( Schluß folgt.) Nanking gestern und heute gewaltige Kamelkarawanen durch Nanking, ein schale übrig lassen. Die bekannte Lebensregel von soignierter Stepsis ,, im besten Appetit aufhören", klingt den meisten begreiflicherweise wie Sohn. Und doch lassen sich diese beiden Devisen auch im bescheidensten Rahmen bis zu gewissem Grade vereinigen. ter der Bantwelt hatte in seiner Jugend als Ein nachmals hochangesehener Prominen= fleiner Beamier am letzten Abend seines kurzen Aufenthaltes an der„ Blauen Küste" das auf Abenteuer feineswegs expichte Natur, imSpieltajino aufgesucht, dem er, eine vorsichtige, Wenn die Tür der Tagesfron hinter uns zufällt und die Zeit der Freiheit, der unein geteilten Tage, der langerträumten Reise in die Ferne sich vor uns ausbreitet, scheint sie uns in der Seligkeit des ersten Aufaimens unendlich. Sehr bald aber meldet sich der erEs ist noch nicht sehr lange her, da zogen ein brennendes Ausnüßfieber um: Nur jede fahrene Zweifel und die Sicherheit schlägt in in idyllischer Provinzeinsamkeit träumendes Sekunde bis zum Aeußersten auspressen! Tief chinesisches Städtchen. Auch Räuber aus den im Unbewußten kocht eine Wahnidee: Wie nahen Gebirgen waren nicht seltene Gäste. Die wieder zurück müſſen!“ und— schon ist das sehr schlechten Verkehrswege brachten es mit ganze Paradies zuende geträumt. Was hilft fich, daß ein Räubergeneral mit seinen Ge- über die Bitterkeit des Endes hinweg? treuen bis Nanking Hauptbahnhof fuhr, wo sich Wann immer man unter tags abreist: in der Pension beglichen und die Rückfahrkarte die als Händler verkleidete Mannschaft unter Die letzte Nacht ist der entscheidende Termin in der Tasche hatte, am frühen Morgen sein das Volk miſchte— aber plötzlich, am hellen für das Abſchiedsgefühl. Und die Bilanz des Bug ging, war er ſicher, daß nicht viel paſſie- · Tage, wurde mitten in der Stadt die proviso- Vergnügens hat auch nicht selten eine Verren fonnte, auch wenn sich sein hierin unerprobrische Bank oder die Poststelle ausgeraubt, und schleierung nötig, um nicht allzu ſehr zu ent- ter Charakter schwächer erweisen sollte, als die ehe die armen Provinzler recht zur Besinnung täuschen. berüchtigten Verlodungen der Spielwut. Ruhig tamen, waren die Räuber längst auf und da= bon. durfte er den nicht sehr üppigen Rest des in der Urlaub mitgenommenen Betrages im wörtlichen Sinn aufs Spiel sezen. Er spielte zunächst mit Mit verschränkten in die weiten Aermel gesteckten Armen standen dann Herr Tschu und Herr Li an der Ede der Hauptstraße, auf der Ratten hin und her spazierten, und besprachen den Fall, so oft sich die beiden trafen. mer ausgewichen war. Da er seine Rechnung Von Glinka, dem gefühlsweichen Erwecker der russischen Nationalmusik, der wegen seines Lungenleidens viel auf Reisen und meist in reizvollen Orten des Südens lebte, erzählt ein leinſtem Einsatz, zögernd, um das Vergnügen Beitgenosse eine seltsame Schrulle. Er hatte einige Beit hinziehen zu können. Und er ge= eine fait tranthafte Scheu, ja Angst vor dem wann, gewann auch als er immer waghalsiger Ms derartige Ueberfälle in Nanking noch Abschied, vor den letzten Stunden in einer Ge- wurde. Und am Morgen, als er abfuhr, hatte möglich waren, gab es die heute noch in der gend, vor der„, bielelicht ewigen" Trennung. er dreimal so viel in der Tasche als bei der tiefſten Provinz üblichen fleinen Häuſer mit jener Zeit der Byron- Mode? Kaum. Dazu war den Gewinn, wenn noch einige Zeit dazu_ge= Eine literarisch anempfundene Melancholie Abreise von daheim. Wohl anzunehmen, daß er dem Papierdach. Die schmalen und engen Straßen ſtarrten voll Unrat, in dem hungrige er biel au impulſib. Er ließ von ſeinem Diener Kinder und Hunde: sich um einen Knochen balg- die Koffer oft schon einige Tage vor der Abten. Nur an hohen Feiertagen, wenn der Stadt- reise packen, verschob dann immer wieder die Yüan fich dem Volte zeigte, wurden die Häuser Abfahrt, so daß er sich durch die Unbestimmtheit und Straßen geputzt, und das Volk feierte auf über das Gefühl der letzten Augenblicke hindem Marktplatz die Hinrichtung irgendeines wegäuſchte, die nie das Siegel der Endgültig Verbrechers. Mit stoischer Ruhe sah man dieſem Ereignis entgegen, ja der ganze Ort war meistens auf den Beinen, denn solch eine Hinrichtung wurde meistens durch ein Volksfest beendet. keit bekamen. Oder er fuhr ohne jede Vorbereitung plötzlich ab, einer augenblidlichen Laune folgend, und ließ den Diener zurück, der paden und nachkommen mußte. weſen wäre, vor dem wachſenden Magnetismus des Roulette- Tisches nicht bewahrt, sondern wahrscheinlich in der nur zu bekannten Weise teuer bezahlt hätte. Dieser Ueberlegung und der straflosen Hochspannung jener letzten Stunden eingedent, verbrachte der Mann von da ab die Abschiedsnacht jedes Urlaubs auf diese Weise, ob er ihn nun im Norden, Westen oder Süden Europas, am Meeresstrand oder auf Alpenhöhen verlebte. Und die Vorfreude auf das ge= So empfindsam und souverän wie dieser fahrlose Spannungsfieber des Abschieds ver= Doch das ist schon lange her, und Nan- aristokratische Künstler, dessen ausgedehnten süßte die eben deswegen während jener king, dieses so lange von der Welt vergessene Güter eine profane Geldfrage gar nicht auf- Jugendurlaube oft zum Geiz ausartende SparZentrum der einstigen Ming- Dynastie, wurde kommen ließen, können Urlaubsreisende nor- samfeit. Er gewann natürlich nicht immer, verplößlich der Mittelpunkt, das Gehirn des heu- malen Durchschnitts selbst bei ähnlichen Gemüts- lor einmal sogar den ganzen aufgesparten Betigen China. Kaum zehn Jahre sind vergangen, veranlagung nur in den seltensten Fällen vor- trag. Aber auch dieses Abschlußerlebnis soll eine und Nanking ist eine der modernsten Großstädte gehen. Wenn aus der anstrengenden Langweile nicht geringe reizvolle Sensation gewesen sein, Chinas geworden. Breite große Straßen wur- des Arbeitsjahrs drei, vier Wochen oder auch die sich dadurch nur noch steigerte, daß er auf der den angelegt, moderne, mit allem Komfort ver- Inapp vierzehn Tage ausgeschnitten werden, fast 24stündigen Fahrt hungern und den Zigasehene Häuser gebaut. Elektrizitätswerte spei- von denen noch je ein Tag auf Hin- und Rüd- rettenvorrat raffiniert einteilen mußte, um aussen nicht nur Nanking, sondern auch die um reise entfallen, bekommt die Stimmung der zukommen. Ich weiß nicht, ob es der vergoldenliegenden Orte mit Kraft. Das alte Nanting Abschiedsstunde ein völlig anderes Gesicht. Im den Macht der Erinnerung zuzuschreiben ist, ist fast vom Erdboden verschwunden und das letzten Schlud stedt viel Kraft", denkt mancher wenn der Mann versichert, daß es eine mindeHeulen der Flugplaßſirenen und das Donnern leicht, wie es die Mütter verspielten Kindern stens ebenso fröhliche, wenn nicht übermütigere der Flugmotoren wedt die Nankinger Bevöl- sagen, die ein Anstandströpfchen in der Kaffee- Heimreise gewesen sei als jene nach dem uner 31 warteten großen Gewinn. Endet mit solcher| Erfahrung die glückliche Zeit der Freiheit und Erholung, dann erscheint einem der graue Alltag als Rettung vor derartigen Höllentücken der Versuchung geradezu tröstlich. Das glanzlose Einerlei wird zur Geborgenheit. Gewinnt man aber, so hilft die Erfolg- Freude und die Verwendungsmöglichkeit im Praktisch- Nüßlichen zu rofiger Färbung, so als ob die Zeit des Vergnügens nun auch noch im nüchternen Berufsbetrieb förderlich fortwirke. Ein Mann zieht Bilanz Als er die Schulbank drückte, war der große Krieg, er war noch gläubig und sang„ Gott erhalte.." Die Lehrer hofften alle auf den Sieg und pflückten Brombeeren- Tee im deutschen Walde. Nach vielen Siegen war der Krieg dann aus, Sentimentale Naturen suchen die Ab- und es war anders, als so mancher dachte. schiedsnacht gewiß durch den Rückblick auf Sein Vater kam – wie mancher Andre nicht Höhepunkte des Erlebten zu durchsonnen, zu nach Haus, verschönen, aber das ist eine zweischneidige so kam's, daß er als Kind schon felten lachte. Methode. Wirksamer schon ist es, mit Träuallein, er hatte mit den Menschen wenig Glüď. Dann brach die Krise übers Land herein. men oder festen Plänen für den nächsten Ur- Es kam die Lehrzeit, später die Fabrik. laub zur Gesundung seiner Stimmung beizu- Er baute Zukunftsschlösser und war viel tragen. Gustav Mahler hat in der sommerlichen Erholungszeit zwischen der aufreibenden Arbeit der Jahre im Hofopernbetrieb seine Meisterwerke geschaffen. Da mochte wohl die letzte Nacht eine geistige Bilanz ergeben haben, die das ganze kommende Jahr überglänzte. Wer aber vermag dies in seinem Bereich nachzuahmen? Im Schöpferisch- Werden von der Lohnarbeit des Notwendigen auszuruhen? Zur Mottenplage Und mit ihr kamen viele magere Tage; er schlug fich durch, so schlecht es eben ging, dieweil sich mancher Mann in gleicher Lage verzweiflungsvoll an einen Haken hing. Wohin er ging, er fand verfchloff'ne Türen, und hätte doch so gerne was getan; er wünschte allem Schönen nachzuspüren und fing nach jedem Schlag von vorne an. Dann wollte er vom Bersemachen leben, man ficht, er hatte sehr viel Phantafie und auch noch Mut, das Traurige war eben, er lebte zwar, doch fraget nur nicht, wie! Trotz allem flagte er nicht laut sein Weh, doch grub fichs tief in seinem Innern ein. Ihr fragt,„ Wie hieß der Mann?"- nehmt an, er hieß m. g. doch kann es grad so gut auch anders sein. Er wurde Dreißig, er war noch nicht alt, in dieser Zeit steht man so mitten drin. An diesem Tage macht er plötzlich Halt und dachte nach, und prüfte den Gewinn. Ihm blühte nichts, was diese Welt verschönt, nicht Reisen, Bücher, Frauen, noch Müfit, Den Kindheitsträumen war er längst entwöhnt und selbst der Mut entfiel ihm Stück für Stück. Was er auch schrieb, nie fiel es ins Gewicht. Und vor ihm lagen tausend leere Tage und jeder war ein Schlag ins Angesicht und jeder war dieselbe stumme Klage. Auf einmal wußte er, was ihm geschehn, die ganze Zeit war er im Kreis marschiert, cs war, als würd' ein Stück, das er gefehn. vom Nenen immer wieder aufgeführt! Zwar gönnte man ihm manchmal schöne Worte, doch der lebt nicht, der davon leben kann, und jede Hoffnungsblüte bald verdorrte. Er blieb im Dunkel. Und die Zeit verrann... Martin Grill Tiere kehren heim Seit einiger Zeit wird die Mottenfrage erörtert, aber es fehlte die Angabe einer der Grundursachen. Die Sache ist ja nicht belangTos. Was die verschiedenen Mottengattungen Schaden anrichten, das beträgt eine sehr große Summe, schäßt man sie auch nur nach den persönlichen und den Erfahrungen Bekannter ab. - Zu Leibe gegangen muß den Motten durchdacht werden, und dazu gehört einen genaue Kenntnis ihrer intimsten Lebensgewohnheiten, so weit uns das überhaupt möglich ist. Es ist Wir sind gewohnt, den Verstand der Tiere richtig, sagt die Wissenschaft von den Motten. Instinkt zu nennen und diesem Wort eine gedaß es nicht viel Zweck hat, die umberfliegenden ringschäßige Bedeutung zuzulegen. Unter tot zu machen, denn das sind nur die Männ- Instinkt verstehen wir eine nicht nur dem Grad, chen. Die eigentlich schädliche Motte, das Weib- sondern auch dem Wesen nach der unseren chen, lebt still verſtedt im häuslichen Kreise der inferiore geistige Begabung. Diese EinWolle, Seide, notfalls auch Mischgeweben und schäßung ist keineswegs so berechtigt, wie wir Baumwolle, sucht die besten Gedeihstellen für meistens annehmen. Der Instinkt der Liere den Nachwuchs aus und stirbt dann nach dieser wirft in anderer Weise als unser Verstand; Pflicht an die Gattung, gleich dem Männchen, aber er hat in einem vieles vor ihm voraus: das nach der Hochzeit sich bald zu Tode flattert. die uns geradezu unbegreiflich vorkommende Der Bestand der Art ist gesichert, entspricht Sicherheit, mit der er das Tier leitet. wahrscheinlich einem geheimnisvollen Zweck, und so sterben sie, wie Hiob. alt und lebenssatt. Man könnte aber, so gegennatürlich jedes Lebewesens Vernichtung sein mag, verhindern, daß innerhalb der menschlichen Siedlungen die Art der Getverbevernichter und Pelzfresser erhalten bleibt, wenn man die Fortpflanzung erschwert. Das Liebes- und Hochzeitsspiel der Motten erfolgt im Blätter- und Blütenparadies der Kastanie, der wilden wie der veredelten. Wo viele Kastanien sind, entstehen viele Motten. Nun soll aber durchaus daraus nicht gefolgert werden, diesen wundervollen Baum nicht anzupflanzen, um billige oder kostbare Gewebe zu schützen. Ein Baum dürfte als Schönheit wie grüne Bronchie der Stadt wichtiger sein, als wollene Soden oder auch- Zobelpelze. Es wird und kann sich nur darum handeln, ein Mittel zu finden, das, zum Beiſpiel dem Wasser brigemischt und über den Baum zur Liebeszeit der Motten geſtäubt, dieſen Zivilisationsein den zum Sterben auf der Höhe ihres Lebens berhilft, ohne den Bäumen zu schaden. Man bekämpft ja auch andere Schädlinge im großen. zum Beispiel die der Waldbäume. Ein Wille würde auch hier einen Weg finden. M. R. 23. Das Tier ist im allgemeinen durch feinen Instinkt in allem, was seine Lebensbedürfnisse und sein Lebensgebiet betrifft, viel direkter und viel ficherer bedient als wir durch den Verstand, der uns meistens erst auf dem Umweg über Berechnungen und komplizierte Ueberlegungen anrät, wie wir uns verhalten sollen. Und uns dabei oft genug falsch berät. Wenn man sich fragt, wie die Biene, die stundenlang kreuz up quer durch die Wiesen und Wälder streift, den Heimweg findet- der ihr doch nicht durch Wegweiser markiert ist; wenn man Tauben viele Kilometer weit im verschlossenen Kasten oder Korb mitträgt, etwa auf einen Berg sie freiläßt und dann ficht, mit welcher Sicherheit sie nach wenigen Sekunden der Umschau in gerader Linie in Richtung auf bewußt, wie überlegen der Instinkt der Tiere den heimatlichen Stall niederstoßen, wird einem unter Umständen unserem menschlichen Verstand sein kann. Man kann den Verstand etwa einem Kompaß vergleichen: wir vermögen unz nach ihm zu orientieren, weil wir ihn zu lesen verstehen und seine Geseze kennen. Der Instinkt dagegen ist eine eingeborene Sicherheit, sozujagen ein Magnet; er leitet die Tiere direkt, ohne den Appell an irgendwelche Fähigkeit des Ueberlegens. | Der französische Forscher Fabre bemalte den Unterleib von zwölf Wespen mit weißer Farbe, stedte jedes Tierchen in einen kleinen Papierzylinder und trug alle zwölf Bylinder drei Kilometer vom Nest weg. Als die Wespen freigelassen wurden, flogen sie in verschiedenen Richtungen davon; fünf Stunden später waren vier von ihnen ins Nest zurückgekehrt; bie anderen acht folgten bald darauf. und brachte es, der Landstraße folgend, die um Ein kanadischer Bauer verkaufte ein Ferkel einen See herumführte, zum Käufer. Der Weg war über zehn Nilometer lang. Am nächſten Morgen fand er das Ferkel wieder bei der Muttersau im Stall. Es konnte unmöglich den Weg zu Fuß gemacht haben, sondern mußte dessen Breite anderthalb Kilometer betrug.( So geradenwegs durch den See geschwommen sein, sagt wenigstens das„ Journal of Agriculture". Ich würde es nicht für möglich halten, daß ein junges Schwein im Verlauf einer Nacht zehn bis elf Kilometer zurücklegt.) Zwei Arbeiter in Colorado fingen zwei Schildkröten, bohrten Löcher in den Rand ihrer Panzer und setzten sie in ein umpfähltes Gehege. Nach längerer Zeit fehrten sie nach Hause zurück über eine Entfernung von 250 Kilometer, wobei sie zwei Gebirgszüge Schildkröten in einem zugebundenen zu überschreiten hatten. Sie nahmen die beiden Sad mit. Zu Hause wurden die Tiere wieder in einer Umzäunung gehalten. Eines Tagez war die eine Schildkröte verschwunden. Als die beiden Männer einige Wochen später zu ihrem Arbeitsplatz zurückkehrten, trafen fie auf einer Paßhöhe im zweiten Gebingszug den Flüchtling wieder; er war auf dem Weg nach der alten Heimat. Sie erkannten das Tier bestimmt an den Löchern, die sie in seinen Panzer ge= B 4bar wie die in den meisten Kochbüchern, sons dern unserem Geldbeutel angepaßt, und dem, was gerade immer auf den Markt kommt." ,, und ab heute kaufe ich mir jeden Dons nerstag die Frauenwelt". „ Die sechzig Heller, die sie loftet, stehen nämlich dafür." Schach ins Volk SCHACHAUFGABE Nr. 355 Von Dr. Zdeněk Mach Schwarz: Kf5. Dh4. Tg8. Lc3. 26. Ba5. c. e7. 23. g4.( 10) d e fgh 8 7 1 I 8 7 6 5 of Adamson gibt die Sache auf bohrt hatten und an einigen Kraßern, die ihr Messer verursacht hatte. -OPO Im Oberland Monthly" erzählte F. H. Sidneh von einer Kröte, die er fünfzehn Kilometer von seiner Heimat wegtransportiert hatte nachdem er ihr ein Kennzeichen and Hinterbein gebunden hatte. Es nahm das Tier in einer Schachtel mit sich, durch Boston, also eine moderne Großstadt, hindurch und feste es im Freien aus. Das Tier blinzelte nach den Bogenlampen, dann nahm es strade Richtung auf Watefield( Massachusetts), woher es fam. Der Eigentümer folgte ihm ein Stück weit und fah es schließlich um eine Ede biegen und über eine Brüde hüpfen. Er hatte es um 22 Uhr 80 ausgesetzt, fab es zuleht um 23 Uhr. Um 18 Uhr 15 am nächsten Tag traf es im heimatlichen Garten ein. Die wunderbariste Geschichte ist aber die des Hundez Bobbie, der 4500 Kilometer durch die Bereinigten Staaten wanderte, um schließlich glücklich sein Heim wiederzufinden. Bobbie war zwei Jahre alt, als sein Herr ihn im Auto von Oregon, am pazifischen Ozean, nach Indiana, im Nordosten der USA, mitnahm. Er wurde durch einheimische Hunde aus der Stadt berjagt, und als sein Herr heimkehrte, war er nicht zu finden. Sechs Monate später, im Feber, landete er glücklich daheim in Dragon. Er hatte mitten im Winter die Rocky Mountains überschritten, war durch zahl reiche Flüsse geschwommen, einmal nachts von einer Brücke aus in den Missouri gesprungen, um der Gefangennahme zu entgehen. Manchmal, wenn seine Füße zu zerrissen waren oder er erschöpft war, war er irgendwo unterges schlupft; man hatte ihn genährt und eines Morgens gefunden, daß er verschwunden war. Eimnal hatte ihn ein Hundefänger geschnappt und in seinem Karren osvärt3 milgenommen; al die Tür geöffnet wurde, sprang er heraus, durchbrach einen Ring von Menschen und rafte Strads in westlicher Richtung davon. Damals legte er in Zeit von sechs Tagen an einem a b c d e f g h Weiß: Ka2, Dc6. Te5. Ld2. Sd8. h5. Be5.( 7) Matt in zwei Zügen! Lösungen sind bis längstens 14 Tagen nach Erscheinen der Aufgabe an Wenzel Scharoch. Stüd 750 Kilometer zurüd. Die sorgfältig Drakowa 32. Post Modlan. einzusenden. gesammelten Belege und Beugenaussagen zeigen, daß Bobbie auf dem ganzen Heimweg nie die Straße berührte, auf der er mit nach dem Often genommen worden war, ja ihr nicht einmal nahekam. Er folgbe trotzdem feinem Instinkt und fand zielsicher den Weg nach Hause allerdings, nachdem er sich zunächst dreieinhalb Monate in Kreisen bewegt hatte, twobei er im ganzen 1500 Kilometer zurüdlegte und trotzdem nur 200 Kilometer nach Weſten fam. Nachdem er solange suchend in der Frre gegangen war, hatte er den richtigen Kurs ge funden, dem er von da ab mit absoluter Sicher heit folgte. • M. B. Das Kalbsragout . ,, Was ist denn los, Frieda?" Lösungszug zu Nr. 352: Db8- g8! Richtige Lösungen sandten nachfolgende Genossen ein: Dinnebier Emil. Tetechen: Schöf fel Anton. Schöbritz: Tepper Franz. Karlsbad: Bretschneider Otto. Drakowa: Havel Franz, Modlan; Beutel Wilhelm, Arnsdorf b. Tetschen: Jarschel Rudolf. Komotau: Nitsch Rosa. Trupschitz; Berger Josef. Kleinaugezd: Geißler Josef. Serbitz; Hyna Josef. Hostomitz: Walter Ludwig. König Anton. Steinwitz Hans, sämtlich Kwitkau: Schönka Josef, Komotau: Habl Erwin. Anton. Chimiak Teo. Tyle Vladimir. Holfeld Otto, sämtlich Nestersitz; Ulbert Rudolf, ProLohmüller Hans. Schindler Robert. Freundl setitz. Schachřektion Bad Teplitz- Schönau Wir geben bekannt. daß unser diesjähriges Vereinsturnier am 15. September beginnt. Anmeldungen werden bis 8. September entgegengenommen. an welchem Tage auch die Aus losung stattfindet. Wir bitten alle Schach Genossen und-Freunde. am 8. September be stimmt zu erscheinen. da nachher wegen technischen Schwierigkeiten keine Anmeldung zum Turnier mehr berücksichtigt werden kann. Er wirft seine Jade auf den Stuhl und Schachfreunde, welche noch nicht unserem Verschnuppert in der Luft. Was gibt's denn heute?" „ Raten!“ Es ist unmöglich, etwas herauszukriegen. Also fag's schon. Das riecht verdammt War vielleicht der Geldbriefträger da?" Sagt er scherzend. Sie lacht. gut. ,, Keine Spur. Im Gegenteil, sechzig Heller hab' ich mehr ausgegeben, als ich wollte." Franz macht ein ratloses Gesicht. „ Erkläre mir doch endlich!" Frieda gibt ihm einen Kuß. „ Komm! Set Dich. auf." bande angehören. laden wir ebenfalls mit ein. die Spielabende, die jeden Mittwoch um 8 Uhr im., Café Bauer". Masarykstraße, stattfinden, zu besuchen und als neue Mitglieder an unserem Vereinsturnier mit teilzunehmen. Partie Nr. 134 Sizilianisch Gespielt in Stockholm. Damenweltmeisterschaft. Weiß: Flörow Bulhak Polen 1. e2 e4 2. Sel £ 3 3. d2 d4 4. Sf3 x d4 - Ich trag dertveil 5. Sb1c3 6. Lf1 e2 7. Lc1 e3 8. 12 13 9. Sd4 b3 10. Dd1 11. 0 12. 0? 2 13. g4 14. Thi verklärt sich sein Blick. Als Franz die dampfenden Schüsseln sieht, „ Ungarisches Kalbsragout." Eagt Frieda stolz und dann erklärt ſie: „ Ich habe mir heute eine Frauenwelt" gekauft, das ist das Geheimnis des guten Duftes. Franz läßt ein beglüdtes Knurren hören. In der Frauenwelt nämlich, stehen im mer die besten Kochrezepte. Nicht so unausführ 15. Dd2 16. a2 17. Sc3 18. Sb3 el a3? b1? at 90 Schwarz: Vera Menčik Tschechoslowakei c7- c5 e7- e6 c5 x d4 Sg8-16 d7 d6 a7a6 Dd8 c7 Sb8 c6 b7 b5 L18 e7 Lc8 b7 St6 d7 T18 48 Tas c8 b5 b4! Sc6 $ 5!! Dc7 X c2+! mit rachfolgendem Matt. Diese Partie wurd mit dem ersten Schönheitspreis ausgezeichnet.