Nr. 44 Unterhaltungsbeilage 1937 Genie und Weltrekord...! Vom Arbeitsfleifi des Künstlers und des Geistesarbeiters— berichtet von Friedrich Steiner Das Wesen unseres Zeitalters wird gekennzeichnet durch eine bis ins Höchste entwickelte Technik, die als Helferin in alle LebenSgebiete eingreift. Man sollte deshalb annehmen, daß die Leistungen auf jedem Gebiet nicht nur qualitativ, sondern zunächst quantitativ einen Rekord aufweisen würden, wie ihn die„unsachlichen" und„romantischen" Epochen der Vergangenheit niemals erreichen konnten. Und doch zeigt uns bereits eine flüchtige Wanderung durch die Geistesgeschichte der Menschheit ein anderes Bild: Ueberrascht müssen wir feststellen, daß das Genie aller Zeiten sich nicht nur einzigartig in der schöpferischen Idee seines Werkes sich offenbart, sondern Staunen und Bewunderung erweckt in uns heutigen Menschen die Tatsache, daß eine kaum glaubliche Fleißarbeit von jenen schöpferischen Menschen geleistet wurde, um jenen großartigen SchaffenSpro« zeß zu fördern, den uns Dichter, Denker, Wissenschaftler und Künstler als Erbe zurückgelassen haben.... Kotzebuesche Fruchtbarkeit... ein Name ist sprichwörtlich geworden für die Fruchtbarkeit schriftstellerischen Schaffens: Friedrich von Kotzebue, der erfolgreichste Dramatiker des 18. Jahrhunderts, dessen Gesamtwert 54 Einzelbände umfaßt, die 211 Schrift« , stücke enthalten. Nebenbei war dieser ideenreiche und unerschöpfliche Schreiber noch Herausgeber verschiedener literarischer Zeitschriften und spielte als Politiker eine gewichtige Rolle. Als Kotzebue am 23. März 1819 mit 58 Jahren dem Mordanschlag des Studenten Sand zum Opfer fällt, verliert Deutschland mit ihm einen seiner witzigsten, fleißigsten und einfallsreichsten Köpfe... Den Weltrekord im Romanschreiben hält immer noch der ältere Dumas. Mehr als dreihundert Bände hat der Fleiß dieses unermüdlichen und phantafievollen Vielschreibers gezeugt: er hat die ganze Weltgeschichte gewissermaßen in Romane zerschnitten und die „chronique scandaleuse" seines Zeitalters mit seiner geschickten Feder in tantiemenbringende Bücher verwandelt.... Der„Napoleon der Feder", wie Balzac sich einmal selbstbewußt und stolz bezeichnete, entstammt ebenfalls dem klassischen Land des Romans— Frankreich. Seine Popularität gründet sich aber nicht wie bei Dumas, auf den Reichtum seiner Produktton, sondern in erster Linie auf sein großes schriftstellerisches Können. Honorö de Balzac hinterließ der Welt ein literarisches Werk von annähernd hundertfünfzig Bänden. Dabei muß man bedenken, daß dieser tttanenhafte Mensch, der als Fünfzigjähriger starb, daS Leben eines durchs Dasein Gejagten und Gehetzten führte, der sein Leben lang an die Kette seiner Schulden gefesselt blieb, der beständig im Kampf mit seinen unerbittlichen Gläubigern lag, der in mehr als ein Dutzend Berufen, als Redakteur, Verleger, Börsianer u. a. sein„Glück zu machen" versuchte und sozusagen nur nebenberuflich schrieb. Die Idylle geruhsamer Schreibtischarbeit war Balzac ebenso fremd wie die gepflegte und kultt- vierte Behaglichkeit eines eignen Heims, das die Jnspiratton reifen läßt. Er hauste in seinem„Fuchsbau", der mit Falltüren und Tapetentüren versehen war, um jeden Augenblick flüchten zu können, wenn die Meute seiner Gläubiger und Gegner ihm dicht auf den Fersen war.... Der klügste Kopf deS 18. Jahrhunderts muß Voltaire genannt werden, der literarische Wegbereiter des revolutionären Frankreichs, der ein außerordentliches Maß von Arbeitskraft als Schriftsteller bewiesen hat. Allein seine philosophischen und juristischen Schriften umfassen ca. siebzig Foliobände und rechnet man noch seine zwei Dutzend Theaterstücke, seine Romane und zahlreichen Novellen, Aufsätze, Streitschriften und journalistischen Arbeiten hinzu, so wird die Zahl von hundert Bänden eher zu gering als zu hoch geschäht sein....' Als letzter Franzose, der in die Reihe dieser hochbegabten„Vielschreiber" eingeordnet gehört, sei auf Emile Zola verwiesen, dessen dichterische und polemische Arbeiten fast sechzig Bände füllen.... Der spanische Kotzebue... waS man in Deutschland mit dem Schlagwort „Kohebuescher Fruchtbarkeit" bezeichnet, hat im Spanien des 16. und 17. Jahrhundert in dem berühmten Theaterdichter Lope de Vega gleichsam ein Pendant gefunden. Der Fleiß und die schriftstellerische Bielseittgkeit dieses spanischen Autors sind in seinem Heimatland ebenso sprichwörtlich geworden wie Kotzebue in Deutschland. Lope de Vega hat sich als Tummelplatz für seine dichterische Muse vorzugsweise die Bühne erwählt. Er verfaßte für das spanische Theater eintausendfünfhundert Komödien, nicht eingerechnet die zahlreichen kleinen Bühnenspiele(Loas- und Enter« neses) sowie vierhundert autos sakramentales, sogenannte kleine Mysterienspiele, wobei noch nicht seine Prosaschriften belehrenden und unterhaltsamen Charakters berücksichtigt sind, die allein 21 Bände füllen. Sein größter Rivale war sein Landsmann und Zeitgenosse Calderon, der es allerdings nur auf zweihundert große Bühnenwerke und achtzig autos sakramentales brachte, aber trotzdem als ebenbürttg seinem Kollegen Lope de Vega an die Seite gestellt werden darf Ein genialer Bielschreiber aus der Antike ist der große griechische Philosoph und Naturforscher Aristoteles gewesen. Seine Schriften, soweit die Forschung hier Anhaltspunkte gefunden hat, dürften Wohl mehr als fünfzig Foliobände füllen. Doch sind leider der Nachwelt nur zehn Bücher erhalten geblieben.. Ein mittelalterlicher Gelehrter von großem Fleiß war der um 1225 n. Ehr. geborene philosophisch-theologische Schriftsteller Lullus, von dem wir heute noch einige hundert wissenschaftliche Abhandlungen besitzen. Sein Wissen war enorm, berichtet uns sein Chronist und erwähnt, daß die tatsächliche Zahl seiner Werke annähernd viertausend betragen habe, die aber größtenteils bei einer Feuersbrunst vernichtet worden sind.... Ein Genie aus der italienischen Renaissance» der große italienische Maler Lionardo da Vinci, hat nicht nur als bildender Künstler Hervorragendes geleistet, sondern hat sich auch als Naturwissenschaftler, Ingenieur und Physiker großen Ruhm bei seinen Zeitgenossen erworben. Die Tagebücher, mathematischen Berechnungen und verschiedenen wissenschaftlichen Abhandlungen Lionardo da Vincis stellen eine enorme Leistung dar. Sie allein umfassen fünftausend Folioseiten. Ein gigantisches Arbeitspensum, wenn man bedenkt, daß Lionardo diese diffizile Geistesarbeit„zwischendurch" in den Arbeitspausen vollbracht hatte.... Dichter— Dramatiker— Wissenschafter und Maler.... bevor wir noch einmal auf Deutschland zu sprechen kommen, sei hier des schwedischen Dichters August Strindberg gedacht, der sich in vielseittgster Weise betätigte und der auf den verschiedensten geistigen und künstlerischen Gebieten Bedeutsames geleistet hat. Strind« bergS schriftstellerisches Erbe umfaßt etwa sechzig Bände. Die Bilder, die er gemalt, zählen zweihundert Einzelstücke. Außerdem erwies sich der große Romancier und meist- gespielteste europäische Bühnenautor als ein äußerst sprachbegabter Mensch, der beispielsweise in Paris, wo er chinesische Schriften katalogisierte, innerhalb eines Jahres die Beherrschung dieser außergewöhnlich schwierigen Sprache sich aneignete.... Zwei Wissenschafter als geniale Bielschreiber.... um mit Deutschland den Beschluß zu machen, sei noch an den berühmten Mathematiker Leonhard Euler erinnert, der den ehrenden Beinamen„Fürst der Wissenschaft" verliehen bekam. Hätte man all seine Arbeiten gedruckt, sie würden mehr als dreißig Lexikonbände umfassen. Der bedeutsame Gelehrte, Schriftsteller und Weltreisende Alexander v. Humboldt muß hier genannt werden. Obwohl das Lesepublikum meist nur seine populärsten Werke kennt — die Schriften„Kosmos" und„Ansichten der Natur—, sei hier darauf hingewiesen, daß die gesammelten Aufzeichnungen von Humboldts Forscher- und Denkarbeit mehr als 2 zwanzig Foliobände umfassen und damit ein glänzendes Zeugnis seiner Arbeitskraft vermitteln.... Dieser flüchtige Streifzug durch verschiedene Länder hat uns Menschen von besonderer Geistesart und Richtung gezeigt. Nicht alle hier Genannten sind Genies in jenem Sinn, daß ihre Werte als unsterblich bezeichnet werden können. Vieles von dieser schriftstellerischen Produktion ist heute Mafulatur. Aber bewunderungswürdig und einzigartig bleibt die Leistung dieser Männer an sich: ein unerArnold Heilbut hörter Schaffensprozeß, gezeugt einzig und allein durch die Kraft und Ausdauer des einzelnen, ohne Zuhilfenahme moderner technischer Hilfsmittel( Kopierpresse, Vervielfäl tigungsapparate, Schreibmaschine usw.). Darum sind diese Reforde menschlichen Arbeitsfleißes im gewissen Sinn noch beispielgebend für unsere heutige übertechnisierte Zeit und ihre Menschen, die, über die Maschine, die sie erfunden, nahe daran sind, den Geist zu vergessen, der allein sie diese ,, Wunder der Technik" entdecken ließ... Yolantes Liebestod() Mit einer kurzen Handbewegung unterbrach ich ihn. ,, Schon gut. Rühren Sie sich nicht vom Fleck; ich rufe die Polizei." Damit legte ich die Hand auf den Hörer des Telephons. Mein Gott, der Draht war ja durchschnitten, fiel mir ein. Tatsächlich, es war kein Strom in der Leitung, ich merkte es sogleich, als ich den Hörer von der Gabel nahm. ,, Herr, bitte, lieber Herr, rufen Sie nicht die Polizei an, bitte nicht, machen Sie mich nicht unglücklich. Mit strenger Miene, den stromlosen Hörer in der Hand, saß ich da. ( Schluß) Ich reichte ihm den Revolver, der tatsächlich ungeladen war. Er nahm die Waffe, steckte den Kopf zwischen die Schultern, runzelte die Brauen, zog die Mundwinkel hinunter, rollte die Augen und schlich zur Tür, indem er ein Bein nach dem anderen emporzog wie ein Storch im Salat. Es war erschütternd. Ich drückte ihm den Hundert- Kronenschein in die Hand. Er verschwand. Yolanthe schlug die Augen auf. ,, Der Unhold... ist er fort?" fragte sie mit schwacher Stimme. Ich nickte schweigend. Sie ergriff meine Hand und zog mich zu sich. ,, Geliebter", wie foll tet." Sie verstummte jäh. Ich hatte den Revolich dir danken? Du hast mich vom Tode gerets ver in der Hand und entsicherte ihn mit flickendem Geräusch. ..Jetzt haben wir wenigstens eine Waffe", sagte ich ernst und schwer, ich bin bereit, Geliebte zuerst du..." Damit richtete ich den Lauf auf ihre Brust. Sie sprang entfekt aus dem Bett. ,, Nein, nein, ich will nicht sterben...!" ,, Du willst nicht sterben?" fragte ich drohend und fuchtelte wild mit der Waffe. ,, Nein, nein, nein, ich will nicht ich will leben, leben!" Sie schlang die Arme um meinen Hals und erstickte mich mit ihren Küssen. Verzeih mir, Liebster, ich will nie, nie wieder solche Launen ich habe doch so schrecklich Angst vor dem Sterben..." ,, Halt", rief ich ihn zurück ,,, wenn sie Ihnen nun den Revolver aus der Hand schlägt, haben was dann?" Ha, dann... nun dann erbrüllte er wie ein entfesselter Er stuzte. würge ich fie", Othello. ,, Ich bin kein Dieb, Herr, ich bin ein stel- ,, Gut, sehr gut", nickte ich anerkennend, Tungsloser Schauspieler, ich habe Hunger, Herr ,,, gehen Sie jetzt und machen Sie Ihre Sache grausamen Hunger..." Es flang sehr erbärm- gut. Es hängen für Sie 100 Kronen davon ab, für mich mehr." lich. ,, Und der Revolver, wozu brauchen Sie den Revolver?" fragte ich, immer noch mit dem Hörer am Ohr. ,, Ach Herr, nur so... zum Schreck, wissen Sie... er ist gar nicht geladen... Ich sah mir die Jammergestalt vor mir genauer an. Wirklich, sehr furchterregend sah der Kerl gerade nicht aus. ,, m", sagte ich zögernd, indem ich sinnend auf die blanke Waffe in seiner Hand blickte. Plötzlich zuckte mir ein Gedanke auf, ein teuflischer Gedanke. ,, Hm, sagen Sie, was für RolTen haben Sie denn gespielt?" ,, Mörder, Herr, immer nur Mörder", erwiderte er dumpf. ,, Ich habe den ersten Mörder in Richard III." und den zweiten Mörder in Macbeth" gespielt." ,, Sören Sie", unterbrach ich die Serie seiner Erfolge ,,, wollen Sie sich 100 Kronen verdienen?" Er sah mich mit offenem Munde an. Ich legte den Hörer auf die Gabel zurück wahrhaftig, der Mensch hatte gar nicht bemerkt, daß die ganze Zeit hindurch niemand auf meinen Anruf reagierte. ,, Ja, Sie können sich 100 Kronen verdie nen, wenn Sie es geschickt anfangen." ,, Was soll ich tun, Herr?", fragte er, sichtlich erleichtert durch das Hinlegen des Hörers. ,, Sie sollen eine Rolle spielen, einen Ihrer fabelhaften Mörder, wollen Sie?" ,, Natürlich, aber...?" ,, Also hören Sie zu. Dort drinnen im Schlafzimmer, ich wies mit der Hand auf die Tür ,,, finden Sie eine junge Dame. Wahrscheinlich liegt sie im Bett. Das darf Sie nicht irritieren. Hier, nehmen Sie den Revolver, dringen Sie in das Zimmer und überfallen Sie die Dame, kapiert?" Er sah nicht sehr geistreich aus. ,, Das ist alles?" fragte er zweifelnd. ,, Unterschätzen Sie Ihre Aufgabe nicht, junger Mann, die junge Dame ist sehr mutig und sehr energisch. So einfach ist das nicht. Los, spielen Sie mir das mal vor." An der Tür stockte er. Herr, wenn nun die junge Dame... wenn sie nun stärker ist als ich...?" Seine Stimme flang weinerlich. ,, Keine Angst, ich bin zur Stelle." Der Schauspieler verschwand. Ich stand lauschend und mit klopfendem Herzen. Wenn es nun schief ging, mein Gott, wenn dieser Tölpel seine Rolle nun verpakte? Wenn Yolanthe, energisch und mutig, ihn verTachte, wenn er von Angst geschüttelt mich gar berriet? Ein furchtbarer Schrei riß mich aus meinen Grübeleien. Ich stürzte aus dem Zimmer, riß die Tür zum Schlafgemach auf. Yolanthe fauerte kniend im Bett. Die Augen voller Entsezen weit aufgerissen, die Arme wie in Abwehr weit von sich gestreckt. Der Schauspieler, den Revolver im Anschlag, näherte sich ihr mit schleichenden Schritten. Du mußt sterben", murmelte er dumpf. Der Kerl mimte erbärmlich, der elendste Schmierenschauspieler hätte sich ge schämt, so etwas hinzulegen. By ,, Und Yolanthe? Meine stolze, fühle YoTanthe, merkte nichts? ,, Nein", schrie sie gellend auf ,,, n ein, ich w i II nicht sterben!" Was, sie will nicht sterben? Der Komödiant fam in Eifer. Er packte sie beim Arm und warf sie in die Kissen zurück. Stirb, Elende", knödelte er mit rollenden Augen. " Ich hatte Mühe, ernsthaft zu bleiben. Da sah mich Yolanthe. ,, Hilfe, Rudi, Geliebter, rette mich...!" Ich hätte dem Jungen doch 200 Kronen geben sollen er hat doch gut gespielt. Die Frau des Malers Von Kurt Rabe Gülbransen, der Maler, wünschte Elga zu erringen, das nordische Mädchen, und da es nicht anders ging, heiratete. er sie. Er nahm sie zur Frau, schloß sie in seine Woh= nung und sein Atelier, wie man eine Vitrine verschließt, und gab den Frauen auf seinen Bildern die Linien ihrer Gestalt. Es tümmerte ihn nicht, daß auf den großen Ausstellungen in Florenz und Paris fremde Menschen nun sahen, wie aus diesem nordischen Mädchen nach und nach eine Frau wurde, wie ihr Gesicht weicher, wissender wurde, aufge= löster und weniger streng. Er dachte nicht daran, daß nun andere Frauen mit ihren die Blicke anderer Männer die Linien ,, seiner Yanggefetteten Stielgläsern und daß nun auch Frau" prüften. Es fümmerte ihn nicht. Und mit besonderer Sorgfalt malte er immer und immer wieder ihre Hände, Kleinodien, von denen er nicht einmal ahnte, daß es ihnen auferlegt war, die Kartoffeln zu schälen und die Heringe zu entgräten, die er aß. Den Händen sah man nicht an, ob Geld im Hause war oder nicht, und es war oft keines da. Auch das kümmerte ihn wenig, wie er tagelang besessen an einem Bilde schaffend nicht bemerkt haben würde, ob er seine Mahlzeit aus einem blechernen Napf zu sich nahm oder von köstlichem Porzellan. Und ein andermal, wenn er Zeit hatte, wenn ihm nichts einfiel und nichts recht ge= lingen wollte, mäfelte er an allem und es war ihm nichts gut genug. Nicht einmal Elga, die bei allen Pflichten ihres Alltags und denen, die ein großer, geselliger Kries auf= Mit zwei Sprüngen war ich am Bett, ein erlegte, feineswegs immerzu mit lässigen wohlgezielter Borhieb traf den ,, Mörder" am Händen in einem rotbrokatenen Gewand Kinn. Er verdrehte die Augen und sackte zu Bo- herumsißen oder in blausamtenem Faltenwurf den. Yolanthe fiel mit einem Seufzer ohnmäch- ,, die Schreitende" darstellen konnte. Dann, zu tig in die Polster. Ich goß dem Komödianten ein Glas Wasser ins Gesicht. Prustend erhob er sich. ,, Habe ich gut gespielt, Herr?" fragte er Teise. ,, Ueberwältigend, ich werde Sie dem Reinhardt empfehlen. Aber nun gehen Sie, schnell, hier haben Sie Ihr Honorar." solchen Zeiten waren es auch immer andere Dinge, die Gülbransen plötzlich sah, als schön empfand und daher mit dem harmlosen Eigensinn seiner Künstlerseele zu besitzen begehrte. Frauen drängten sich zu ihm. Er malte sie in seinem Atelier, wie es ihm einfiel, liegend, stehend, fißend. Elga dachte: was wol -3len sie von ihm, warum kommen sie alle?| führerisch wie alle die anderen Frauen. Aber Wollen sie ihn mir wegnehmen? er sah nun, was ihm bis jetzt bei aller Fülle des Lichtes, allem Strahlenden und Bunten, Schönen und Wirren unsichtbar war: die Elga Gülbransen, wie sie da halb angstvoll bangend, halb inbrünstig hoffend auf ihn herab Lächerlich, einen Gülbransen konnte man nicht so leicht wegnehmen; man wollte von ihm gemalt werden.... Und man durfte ihn nicht stören dabei, stundenlang. Blidte man ihn fragend an, dann hatte er so ein Lächeln in den Augenwinkeln: Eifersüchtig, Elga? Verstehst du denn nicht, ich brauche das doch! Nun ja, wie man Luft und Licht zum Leben braucht, besonders das Licht. Farben, gebrochene Strahlen.... Und tagelang war Gülbransen nicht im Hause, jagte in seinem großen, offenen Wagen von Landschaft zu Landschaft. War es nötig, daß dabei irgendeine von den Frauen bei ihm saß, die er gerade malte, den schönen, großen, schlanken, die wie Elga waren und dann wieder nicht wie sie und ganz schwarz? War das nötig, brauchte er auch das? Nun, der Beruf hat doch jedenfalls mit der Liebe nichts zu tun, erklärte Gülbransen gelassen. Dann kam eines Tages die entsetzliche Nachricht: in irgendeiner Stadt lag er in der Klinik. Man bereitete seine Frau schonend vor. Sehr zweifelhaft, ob man sein AugenTicht würde retten können; die vielen Glassplitter....., aber vorläufig, nun ja, man müsse eben immer das Beste Hoffen. Das Allerbeste.... Eine Nacht hindurch, eine furchtbare Nacht, fuhr Elga zu ihm. Sie fragte nicht, wie es gekommen war, und er erzählte es nicht. Nüßt es denn etwas, einem Kinde Vorwürfe zu machen, wenn es hingeschlagen ist? Aendert das etwas? Nun würde er also nicht mehr sehen können, nicht die Farben und nicht die Frauen. Ja, man kann hören und fühlen, tasten und greifen, man kann mit Blindenschrift schreiben und lesen, aber man kann nicht mehr malen. blickte. Das wäre also durch Gottes Fügung noch einmal gut gegangen, meinte der Professor. Aber man müsse ihn noch lange schonen. Ja, dachte Elga, das muß man. Man muß es gegenseitig und eigentlich muß man es immer, das ganze Leben. Aber es ist ja so leicht, wenn man liebt.. Zwei Könige werden Piraten Sinclair Lewis berichtet eine Märchenkomödie aus dieser Zeit Die Geschichte, die der amerikanische Ro-| seine Jugend gebrachten Sohnes mit den mancier da in seinem neuen Buche ,, Let us Filmgewaltigen in Hollywood, als die Nachplay fing" erzählt, ist zu schön, um nicht wahr zu sein. Man muß sie( in der deutschen Ausgabe unter dem Titel ,, König sein dagegen sehr...", Sumanitas- Verlag) gelesen haben, um zu begreifen, daß der seit langem zur aktiven Kulturkritik übergegangene Meister der novellistisch verkleideten Satire hier ein ungewöhnlich aktuelles und mitten aus dem Leben selbst gegriffenes Stück gestaltet hat, dessen Humor sich niemand entziehen kann. Denn die Geschichte von den zwei Königen, die Piraten werden wollten, ist eine der ergözlichsten aus unseren Tagen. Hollywood nackt. Die Sache nimmt ihren Ausgang aus Hollywood und seinem Filmbezirk. Aber es ist beileibe nicht so harmlos wie der Verlag der deutschen Ausgabe uns glauben machen möchte: daß hier nämlich ein Buch vorläge, in dem Hollywood endlich von einem großen Manne geschaut und gezeichnet würde. Was uns hier erzählt wird, ist viel mehr, viel weitgreifender als eine Reportage mehr aus dem Bezirk des Filmeldorados. Hollywood gibt gewissermaßen nur die Folie her für das Geschehen einer Erzählung, die auch nur zum ge= ringsten Teile in Hollywood spielt. Aber das Man kann nicht mehr malen.... Wesen der Filmsensation an sich und damit Das Streicheln ihrer Hände, dieser lin- wohl denn das, was man gemeinhin meint, den Kleinodien, kann man nur fühlen, aber wenn man das Wort Hollywood niederschreibt, sehen kann man sie nicht mehr. Man hat das diese Welt der knalligen und vor keiner GeLeben immer so hingenommen, hat an sich geschmacklosigkeit zurückschreckenden Reklame ist rissen, was es bot, hat so einfach Besitz ergriffen von dem, was man gerade begehrte, und nun... Es kamen ganze Körbe voll seltener, bizarrer Blumen, es tamen Briefe bon Frauen, die Elga still zur Seite legte. Wie eine Mutter, dachte er, die in den Hosen taschen ihres kranken Jungen nun doch das Verbotene gefunden hat und es forttut, weil das jetzt so unwichtig ist. nicht an seinem Bettrand saß, sagte er wieder, Jetzt, wenn sie einmal fünf Minuten und mit dem gleichen Tonfall und mit den gleichen Worten: Verstehst du denn nicht, ich brauche das doch.... " Er brauchte nun sie. In dieser Zeit erst wurde sie wirklich seine Frau, in diesen Näch ten, den unendlich langen, quälenden, fanden sie sich. In diesem furchtbaren Bangen tastete er über die Linien, die schmäler geworden waren, die er so oft gemalt hatte. Und sie zwang sich, daß er ein Lächeln auf ihren Wangen fühlte, und daß er nicht merken sollte, wie eingefallen sie geworden waren. An dem Tage, als ihm die Binde von den Augen genommen wurde, der Professor, der Assistent, die Schwester dicht über ihn gebeugt, ihm in die Augen starrten, erkannte er sie wieder. Das, was das Licht ihm gab, war Elga, seine Frau. Sie schien ihm ganz fremd. Ganz, ganz anders, als er gedacht, als er bisher geahnt hatte. Vielleicht nicht so lockend, nicht so veres, die ihrer Hüllen beraubt und mit einer blutigen Ironie zerpflückt wird, bis sie nackt als erbärmliche Mache dasteht. Wie man König wird. Es handelt sich um einen Filmfönig, und zwar um eine besondere Spezies dieser Gattung. Denn eines Tages kommt die dicke und dummfreche Frau eines verschlampten Tankstellenbesizers auf eine an sich schon unendlich Sohn, der sechsjährige Terry Tait, eigne ſich bezeichnende Art auf den Einfall: ihr Herr besonders gut als Filmkind. Gesagt, getan. Nach fünfeinhalb Seiten des Romans, die man am Schluß des Buches noch einmal lesen sollte so gut sind sie!- befinden wir uns bereits in Hollywood, allwo wir die Familie Tait in einem scheußlichen Reichtum wieder finden. Der Plan ist gelungen, Terry ist der König aller Filmtinder, eine Art Pendant zu Shirley Temple, und die Parvenüs von Eltern leben von den Starhonoraren ihres hoffnungsvollen Sohnes das Leben der Maden im Speck. Köstlich, wie das geschildert wird: der Glanz der Geld- Scheinwerfer auf dem Rinnstein, die Gasse in Samt und Seide. Die dumm wie Bodenstroh, aber geldgierig bis Tankstellenbesizersgattin, dick wie eine Tonne, obenhinaus als Königinmutter! Der Ruf des Schicksals. Gelangweilt in ihrem Brunt, ausschauend nach immer neuen Sensationen und noch höheren Gagen, sizzen die Ausbeuter ihres um richt kommt, der im Alter Terrys befindliche fleine König Maximilian von Slowarien komme mit seiner Mutter nach London, es sei der jüngste König der Welt. Und gerade dreht unser Terry einen Film, in dem er ebenfalls einen kleinen König zu spielen hat. Slowarien wird als ein bekanntes Balkanland deklariert, es handelt sich um Rumänien, wie man unschwer erkennt.... Und schon hat der Pressechef den genialen Einfall: die beiden kleinen Könige müssen sich kennenlernen, zusammen photographiert werden: die größte Reklame der Weltgeschichte ist fertig! Die Frau, gewesene Tankstellenbesizersgattin, erplodiert vor Begeisterung: sie und die Königin bon Slowarien, ja, das ist noch eine Sache!! Auf nach London! Und nun wird uns die Unternehmung vorgeführt: die beiden Königinmütter nebst Sprößlingen im selben Hotel, und die Qualen, die die eine aussteht, weil sie nicht zu der anderen vordringen kann: eine Welt, so köstlich, daß man aus dem Lachen nicht herauskommt. Die Verschwörung der Könige. Bis sich durch Zufall König Magimi lian III. in das Zimmer verläuft, wo Terry I.. von Hollywood mit einem Hotelpagen spielt. Im Handumdrehen sind die drei Freunde: drei Opfer einer unsinnigen Zeit und Ordnung. Drei Jungens, die nicht jung sein dürfen. Drei Jungens, die nie hatten erfahren dürfen, welches die Freuden der Jugend sind. Drei in unjugendliche Haltung gezwängte Puppen, die zum Leben erwachen. Es brauchte nur das Wort ausgesprochen zu werden und die drei beschließen, heimlich durchzubrennen und Piraten zu werden. Piraten! Nichts leichter, nichts schwerer als dies! Während das Hotel schläft, entwischen sie in die Lon doner Vorstadt und damit in die erregende, herrliche Freiheit. Wunderbar, echt jungenſen, fich zu frischen Burschen entwickeln. Wie haft und dichterisch vollkommen, wie die drei Sinclair Lewis das macht, ist ein einziges Entzücken. Und über ihm entfaltet sich sein Buch zu einer unmißverständlichen, ebenso drastischen wie lehrreichen Abrechnung mit der Verlogenheit einer Erziehung zur hohlen Form, zur Veräußerlichung und zu einer Apotheose für die wahren Lebenswerte. Bengels, aus dem Zwang der Etikette entlasDer große Augenblick. Und so kommt der große Augenblick, wo die beiden Mütter in Sorge um ihre entwischten Kinder sich in die Arme sinken. Die Presse XXXXX Waffe, als die Klaue des Löwen. Des Menschen Hirn ist eine furchtbarere Schopenhauer. Wissenschaft. Einem ist sie die hohe, die himmlische Göttin, dem andern eine tüchtige Kuh, die ihn mit Butter versorgt. Schiller. 4Schach ins Volk SCHACHAUFGABE Nr. 363. Von Ludwig Štěpán, Prag. ( ,, Právo lidů".) Schwarz: Kd5. a b c d e f g h 8 7 6 4 3 2 00 8 7 6 5 3 2 المارد ( 4) Adamson hat Pech gen. 53. Das Mitelmeer in seiner unwahrschein lichen Bläue und dann Perpignan! Nervöse Stimmung unter den Kameraden. Unter der Last der vielen durchwachten Nächte scheint die Spannung der Nerven jedes einzelnen das zuläßlichste Maß erreicht zu haben. Essen! Letzte Instruktionen! Und dann fährt der Autobus der Grenze, der letzten Barriere, dem letzten Hindernis zu. ist voller Photos und Sensationsberichten. Nächten, auf Wegen, die nach Spanien ginDas Piratenkleeblatt kriecht vor Hunger und Enttäuschung zu Kreuze, die Freude ist groß, die Könige wieder zu haben und am liebsten nähme die Königinmutte ihre neue Freundin und deren Sohn gleich mit nach Slowarien. Denn so gut wie mit ihr hat sie sich noch nie unterhalten: mit dieser Tankstellenbesitzersgattin a. D. konnte sie endlich einmal so von Herzen ordinär sein. Aber da liegt bereits das Kabel aus Hollywood von der über diese unerhörte Reklame begeisterten Filmfirma: die Gage ist verdoppelt, der Film ,, Kleine Mas jestät“ aufführungsbereit. Und die armen Kleinen Könige brechen auf. Zurückbleibt ihr Traum vom Piratenleben. Es hat nicht solTen sein. Und der Hotelpage öffnet den Was genschlag mit tiefer Verbeugung.... Roman nennt Sinclair Lewis sein Buch. Es ist mehr: eine Märchenkomödie aus dieser Zeit. W. V. Das Erlebnis In wahnsinniger Schnelligkeit raft der Expreß dem Süden zu. Unaufhaltsam läßt er Städte, Dörfer hinter sich im gleichmäßigen Rhythmus seiner Räder: ,, Nach Spanien! Nach Spanien!" a b C d e fgh Weiß: Ke8, Dg7, Lh3, Sd7, Ba4, c3.( 6) Matt in zwei Zügen! Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an Wenzel Scharoch, Drakowa 32, Post Modlan, einzusenden. Lösungszug zu Nr. 260: Th3- h1! Richtige Lösungen sandten nachfolgende Genossen ein: Tepper Franz, Karlsbad; Schöffel Anton, Schöbritz: Beutel Wilhelm, Arnsdorf b. Tetschen; Chroust Karl jun., Bilin; Dinnebier Emil, Tetschen; Nitsch Rosa, Trupschitz; Walter Ludwig, Steinwitz Hans, König Anton, sämtlich Kwitkau; Schöpka Josef, Komotau; Geißler Josef, Alt- Serbitz; Hyna Josef, Hostomitz; Havel Franz, ModIan; Ulbert Rudolf, Prosetitz; Berger Josef, Klein- Augezd: Triltsch Gustav, Wisterschan. Bundesmeisterschaft. Am Sonntag, den 31. Oktober, findet in Altrohlau bei Karlsbad der Endkampf um den Meistertitel der Schachsparte in der Atus- Union statt. Komotau und Altrohlau die Klingen kreuzen. Der Wettkampf findet im Arbeiterheim" um 9 Uhr An den Brettern werden die beiden Kreismeister vormittags statt. Schachfreunde sind freundschaftlichst eingeladen. Brüx gegen Prag 16: 8 Punkten für Brüx Surren des Motors, der in Kehren dem Gebirge entgegeneilt. Und tiefes Schweigen der überraschenderweise einen schönen Sieg errunGenossen. Frontiere! Passeporte s'il vous plait!" Der, einer wird aus dem Wagen geholt, bleibt in dem Büro! Andere müssen aus den Wagen Klettern! Fahren wir nicht weiter? Niemand weiß es! Jemand stöhnt auf! Wir fühlen es, der Gedanke ist's, die Opfer werden umsonst sein! Und dann steht der Offizier vor dem Wagen, gibt ein Zeichen, der Chauffeur grüßt, es flingen die Motoren, Häuser kommen auf uns zu, Bäume, Steine und da, und da!- stehen spanische Soldaten, grüßen mit der geballten Faust, rufen, schreien! Gelöst von der Spannung nach Sekunden, frei der drückenden Schwere und der Gedanke, die Opfer sind nicht umsonst gewesen, nicht die Hast der sausenden Züge, der Dampfer und das Gleiten der Ski. wie ein Befreiungsschrei bricht sich das Lied aller Völker Bahn: ,, Völker, hört die Signale!" Die Brüxer tschechischen Arbeiterschachvereine trugen am 17. Oktober einen Wettkampf an 24 Brettern gegen Prag aus, in welchem sie gen haben. Als Gäste waren 3 Atusschachgenossen beteiligt, welche alle ihre Partien gewannen. PARTIE Nr. 140. 6. Partie um die Weltmeisterschaft. Damengambit. Weiß: Dr. Aljechin Schwarz: Dr. Euwe 1. d2- d4 d7- d5 2. c2- c4 c7- c6 3. Sb1- c3 d5Xc4 4. e2- e4 e7- e5 Lf1Xc4 e5Xd4 Sg1- f3! b7- b5? 7. Sc3Xb5! Lc8- a6 8. Dd1- b3!! Dd8- e7 9. 0-0 La6Xb5 10. Lc4Xb5 Sg8-16 11. Lb5- c4 Sb8- d7 12. Sf3Xd4 Ta8- b8 13. Db3- c2 De7- c5 14. Sd4- f5 807- e5 15. Lc1-14 Sf6- h5 16. Lc4X17+ Ke8X17 17. Dc2Xc5 Lf8Xc5 18. Lf4xe5 Tb8- b5 19. Le5- d6 Lc5- b6 20. b2- b4 Th8- d8 21. Tal- d1 22. 23. c6- c5 Lb6Xc5 b4Xc5 Td1- d5! Nachdem nun noch In allen Sprachen, immer und immer eine Figur verloren geht, gibt Schwarz auf. wieder sich wiederholend, wird es gesungen. Alles ist vorbei, alle Sorgen, alle Not und der Gedanke an das kommende Sterben. Erste, blühende Mandelbäume! Die Dis kussionen sind verstummt. Wie ein Festungswall, steil zur Höhe ragend, wachsen aus der Ebene die Mauern der Pyrenäen empor. Sonne! Wärme! Ende Jänner! Aus allen Ländern der Welt sind sie daHergekommen, Schiffe aus Amerika trugen sie über das große Wasser, Schnellzüge durchraften Europa, die Luft durchzitterten Propeller, die noch mehr zitternde Herzen trugen, und der Und während der Motor immer tiefer seine Schnee der Schweizer Berge knirschte unter den Haube in den sinkenden Abend strect und den Leset und verbreitet die Sfi den einen Gedanken, den einen Willen: Wagen in sausender Fahrt durch die katalaniNach Spanien! Nach Spanien!" sche Ebene gleitet, klingt in das Surren der Kerfertüren schlossen sich für viele Tapfere,| 3ylinder unser Gesang: Auf zum letzten GeHäscher und Gendarmen standen bereit und fecht, die Internationale erkämpft das MenTauerten in den fremden Städten, in finsteren schenrecht!" " Fischer, ARBEITERPRESSE!