unter mari feier uung ten, i Die mit e mehri Ehrer überz hande fene Besta Belä chwe BUNTE WELT Nr. 1 Willi Tieze: Unterhaltungsbeilage Die stolze Stadt Kleine Geschichten aus Madrid 1938 Madrid wird in die Geschichte eingehen als| ter Rotwein in ihre mitgebrachte Flasche. Wäh-| schlagen, sie hat in der Decke ein Loch gerissen. großes Beispiel. Wofür, das ist mit einem Wort nicht gesagt. Wer es nicht erlebt hat, vermag kaum den innersten Jubelruf nachzuempfinden. Vorstellen läßt sich so etwas nicht. Die Wirk lichkeit übertrifft die Phantasie; diese bleibt arm dagegen. Wieviele mögen den Wunsch geäußert haben, teils aus Neugierde, teils um das Gru= seln fennenzulernen, einen Tag in Madrid zu verbringen, um zu erfahren wie man in einer belagerten Millionenstadt lebt, die unter Kanonenfeuer steht, wo man mit der Straßenbahn an die Front fahren kann? Wo immer du dich befindest, was immer du auch tun magst, wann immer es auch sein möge, ob du arbeitest, schläfst, ißt, über die Straße gehst, auf die Tram wartest, ein Kino, einen Tabakladen betrittst, kann vor, hinter und über dir eine Gra nate einschlagen, dich verwunden oder töten. Läßt sich das der Wirklichkeit nachempfinden? Was sind das für Menschen, die Madrider, die ein solches Leben der Gefahren und Entbehrungen nun schon bald ein Jahr erdulden? rend er damit beschäftigt ist, trepiert ganz nahe eine großkalibrige Granate mit donnerndem Getöse, daß die Mauern beben. Die Hand des Jungen beginnt zu zittern, er vergießt Wein. Da sagt die Frau aus dem Volt: One chico, no tiembles, me tiras el vino."( ,, Du, Junge, zittere nicht, du vergießt mir den Wein.") In diesen lakonischen Worten erschöpfte fich ihre Reaktion auf den Mordanschlag auf der Luft. Die Anwesenden lachten, auch der Barjunge. Die unerschütterliche Ruhe dieser ein fachen Frau aus dem Madrider Volk bleibt ein Erlebnis. Die Madrider Zivilbevölkerung, und gar die Frauen, sind nicht bewaffnet, es sei denn mit Stolz; sie ertragen einseitig passiv die Todesgefahr. Ein anderes Beispiel. Jm Kinosaal ist während der Vorstellung eine Granate eingeLied Worin liegt das Geheimnis ihrer Widerstands von den Kampfmaschinen traft? Ein Bekannter, der aus Madrid zurücktehrte, sagte steptisch: Ich glaube nicht ans Heldentum der Madrider; alles ist nur Ge wohnheit. Gewiß, alles ist nur Gewohnheit. Auch das Dafein im Schüßengraben wird zur Gewohn heit. Also nichts Besonderes? Wieviel gehört aber dazu, bevor aus einem Zustand der Lebensgefahr Gewohnheit wird! Wer an die Front geht, in Madrid verbleibt, schließt in Gedanken mit seinem Leben ab; darauf kommt es an. In dieser Ueberwindung Tiegt der Mut, in der Bereitschaft, sein Leben zu opfern, die Größe. Daß jeder insgeheim denkt, ihn werde es nicht treffen, ist nut natürlich. Wer oder was hat die Madrider gezivungen, in der belagerten Stadt zu bleiben, ihr Leben aufs Spiel zu setzen? Die Regierung ordnete die Evaluierung an. Die Madrider nahmen Gesetze noch nie übertrieben ernst; auch diesmal nicht. Sie blieben. Was hielt sie aurüd? Verachten sie das Leben, den Tod? Das wäre unnatürlich und auch uninteressant. Welche ist die Triebfeder ihres Handelns? Ein Wort genügt; bielleicht umfaßt es nicht den ganzen seelischen Gehalt, aber ins Wesentliche zielt es. Es heißt: Stola. Darin liegt meiner Meinung nach das Geheimnis ihres Stoisismus, ihrer großartigen, großen Lebensart. Mit dem Blick auf den Belagerer, auf den Feind, wird aus dem Wort Stolz: Verachtung. Sie berachten alles, was von ihm kommt; auch seine Granaten. Es ist Mittag. Wir befinden uns in der engen, wimmelnden calle Tetuan, die auf die plaza del Sol mündet, Madrids Zentrum. In einer Weinschente hinter der Theke verkauft ein Junge Wein. Er gießt für eine bejahrte Frau aus dem Volt durch einen Trich Einst schlief das Erz; wir weckten es zum Leben und trieben in die Erde Schacht auf Schacht. Wir schürften, schlugen, preßten es in Defen, bis sprühend sichs ergoß aus dunkler Nacht. Maschinen wurden; doch nicht uns zu dienen entstanden sie aus glutgeschweißtem Stahl. Wir beugten uns zum Takte der Maschinen: Wir dienten ihnen weils ein Herr befahl. Maschinen spieen Seide, Garn und Leinen, Maschinen gruben Furchen in das Feld. Im Stahlgedröhn versank der Menschheit Weinen: Maschinen spien Feuer in die Welt. Maschinen zogen donnernd durch die Lüfte und fäten Granen über Land und Meer. Und alles, alles nur zum Heil der Wenigen: In Nacht und Tod verging das große Heer. Doch einmal schweigen rings die Werkmaschinen. Mit harten Zügen alle Knechte steh'n und wollen nicht den gold'nen Göken dienen und langfam, stumm dabei zugrunde geh'n. Sie reden hoch die eisenharten Fäuste und drohend starren dunkle Eisenmänler, Maschinen, die sie schufen, aus den Reih'n.. Zu ihrem Fluche wirkten sie bis heute und schütten ihrer Herren Glück und Ruh. Nun decken sie mit wildem Eisenhagel die Ordnung zu. Und hämmern, bis die Ketten all zerfprunger, und find beflammte Diener ihrer Hand, die mit dem letzten Feind sich selbst zerstören. Dann seid ihr frei, und frei ist euer Land. Martin Grill. Das Publikum besieht sich den Schaden, man beratschlagt, ob die Vorstellung abgebrochen oder fortgesetzt werden soll. Alle sind dafür; die unter der schadhaften Stelle des Plafond fizzen, rüden etwas zur Seite, es wird wieder dunkel und der Filmstreifen rollt wieder an. An einer beliebigen Haltestelle der Stra Benbahn, in einer beliebigen Straße, warten mehrere Personen, darunter auch Frauen und Mädchen auf den nächsten Wagen. Eine Gras nate tötet zwei, verwundet drei. Feuerwehr und Sanität sind gleich zur Stelle; bevor sie aber noch fommen, haben die Umstehenden den Verwundeten schon die erste Hilfe gebracht. tige Anziehungskraft aus. Die es noch nie geMadrid übt eine merkwürdige und mäch sehen, wollen es zum ersten Male sehen, die es um zu sehen, wie es jetzt ist, wie jetzt die Menvor dem Krieg kannten, möchten es wiedersehen, schen leben. Für diese kann die Anziehungs fraft unwiderstehlich werden und sie das Leben fosten. Folgende kleine Geschichte möge dafür zeugen. Fast jeder Spanier und viele Ausländer, die seit längerer Zeit im Lande wohnten, haben im faschistischen Gebiet einen oder mehrere Vers wandte und Bekannte. Der Krieg brach gerade zur Ferienzeit aus. Tausende waren auf Urlaub, zur Erholung in andere Provinzen ge reist, nach Hause zu den Eltern oder nach dem fühleren Norden ans Meer. Und tamen nicht mehr wieder. Beim internationalen Roten Kreuz find bisher etwa 150.000 Anfragen eingegangen, die sich an Personen richteten im Machtbereiche Francos. Davon konnten 30.000 nicht beants wortet werden. Und wieviel Todesurteile mag es unter den 130.000 gegeben haben? Wieviel unersetzbarer Verlust für Eltern, Söhne und Geschwister! Unzähligen ging diese stets bange Frage nach: was mag aus ihm geworden sein? Ist er tot, im Gefängnis, in Freiheit? Viele lich in Galicien. Manchen gelang es über die meiner Freunde wurden ermordet. Hauptsäch Grenze nach Portugal zu entkommen. Bergebens. Sie wurden dort ins Gefängnis ges worfen, dann an die spanischen Faschisten auss geliefert, wieder eingekerfert, gefoltert und dann hingerichtet, denn Salzar Oliveira, der Machthaber Portugals, leistet Franco Henters dienste. Von Ramon aber wußte ich lange nichts. Ich fragte mich oft: was mag aus diesem herzensguten Zungen geworden sein? Vor nicht allzu langer Zeit wurde mir auch über sein Schicksal Bescheid. Ich fannte ihn viele Jahre in Madrid. Er hatte einen Heiligenkopf, wie ihn die spans ichen Meister malten: länglich und blaß. Er fonnte aber findlich lachen wie ein Mensch, der gefißelt wird. Sein Vater war ein woh! habens der Landwirt und Mühlenbefizer aus Kastilien, tort wo es am faftilischsten ist, das Mittelalter Lebendiger als die Gegenwart, der beste Weis zen Spaniens gedeiht, auf die rotbraune, baum 2lose Fläche und verfallene Städte und Dörfer| vergangenen Frühling noch Kaffee mit uns ge-| Via aussehen, die Puerta del Sol, die Calle die Sonne niederbrennt, im Winter eiskalter, nommen, er sah das Fenster, wenn auch ohne Alcala? Was mögen die Freunde, die Belanntrockener Wind über sie hinfegt, wo romanische Scheibe, durch das er so oft über die Univer- ten machen? Sind sie an der Front, haben sie Kirchen aus dem siebenten und neunten Jahr- fitätsstadt und den Parque del Deste hinweg bohe Chargen, hohe Aemter; was denken sie? hundert stehen, zivischen Salamanca, Samora nach der Sierra von Guadarrama und Gredos Er hat in wenigen Wochen mehr erlebt, als und Léon, am Duero. In der Nähe seines Wa- geblidt, wo im Mai, während unten schon Son- vorher in zwanzig Jahren, aber niemand ges terhauses liegen die Gotischen Felder, die nenglut brannte, die obersten Bergrüden noch habt, dem er sich hätte mitteilen fönnen. Die campos goticos. Sein Vater war blond. blau- im Schnee glänzten. Vorstellung, die Freunde wiederzusehen, sie zu äugig, die Mutter arabisch schwarz, und er wie umarmen, zu fragen und zu erzählen, berüdie fie. Seine Eltern waren mit dem Minister der ihn. Wie schwächlich war seine Seele vordem! Monarchie und späteren Kammerpräsidenten Freiheit war ein leeres Wort. Jezt atmete er der Zeit Lerroug- Gil Robles, mit Alba, sehr sie mit beiden Lungen. Wie in einem Gefäng befreunder, ebenso mit dem Führer der Großnis fam er sich vor, draußen aber wartete die agrarier Cid. Ramon verachtete diese HerrschafGeliebte auf ihn. Er fonnte sterben, nimmer ten und war nicht zu bewegen, ihre Gunst für mehr das lockende Freiheitsgefüh!! einen persönlichen Vorteil anzunehmen, mochten die Eltern auch in ihn dringen, dies zu tun. Er zog es vor stellungsloser Advokat zu bleiben und bei den Prüfungen, die zur Besetzung einer Stellung seiner Karriere, sei es Richter oder Staatsanwalt, ausgeschrieben wurden, durchzu fallen, als diesen einflußreichen Herren zu Dank verpflichtet zu sein, worin er, wie jeder mann zugeben wird, seinem großen Landsmann. Don Quijote, alle Ehre erwies, denn man muß wissen, daß sich bei solchen Prüfungen zehnmal mehr Bewerber meldeten, als es ausgeschriebene Stellungen gab und nicht die Leistungen entschieden, sondern die Protektion, die einer hatte. Jeden Tag sah er diese Stätte vor sich, Erinnerungen tauchten auf; sie verwirrten sich mit der Wirklichkeit zu etwas Gespenstischen, Jrrationellen. Manchmal begriff er nicht, warum er hier war, warum er nicht aufstand und in die Stadt ging, in ein Café, in ein Kino, um Bekannte wiederzusehen. ins Gedächtnis zurück, der Tonfall der StimGespräche, die er mu uns geführt, kamen men, Gelächter; das Spanien vor dem Ausbruch des Krieges entstand vor ihm; gleich vieTen hatte vielleicht auch er schon vergessen, wie alles gekommen war. Nach dem Gesetz der Assoziation mußte der Ort Ideen lebendig machen, wie er sie in Unterhaltungen gehört, in Büchern und Zeitungen gelesen, ihm deutlich machen wie sehr er auf unsrer Seite gestanden. So war es auch, und die Folge ein brennender Wunsch, Madrid wiederzusehen, vergleichbar dem eines alternden Mannes, noch einmal 19 Jahre zu sein. Wie mag die Gran Ich sah ihn zum letzten Male am 13. Juli X in Madrid. Ich famt von einer mehrtägigen zurück, der Sanität, unser gemeinsamer Bekannter. Es Den Schluß berichtete mir José, Leutnant war Ende Juni. In der Universitätsstadt herrschte seit langem Ruhe. Gegen Morgens grauen wurden sie eines Tages durch kurzes Auffladern von Maschinengewehrfnattern aus dem Halbschlummer gescheucht. Dann war wies der Stille. Sie hörten schr nah das Stöhnen eines Menschen. Soldaten zogen dann einen verwundeten Ueberläufer über die Sandsäcke in den Graben. Er hatte atvei Steckschüsse im Rücken. Statt Worte tam hellrotes Blut. Sein Gesicht war leichenblaß. Er öffnete noch einmal die Augen. Es war Ramon. Stelſe mit der Bädagogischen Miſſion gurid, bie Panzerkreuzer und Bombenwerfer uns in die entlegensten Gegenden und aller= ärmsten Dörfer Spaniens geführt hatte, nicht allzu weit weg von Ramons Vaterstadt, wo wir Theater und Filmvorführungen zum Besten gegeben hatten. Er hatte nur auf mich gewartet, um sich zu verabschieden. Am nächsten Tag fuhr er auf Sommerferien nach Hause. Wir sahen uns nicht wieder. Am 17. brach die Militärrevolte in Maroffo aus, am 20. morgens stürmten wir die Kaserne de la Montaña, in der Mittagszeit waren wir die Beherrscher Madrids. Wo die Faschisten sich behaupteten, vor züglich in den ländlichen Provinzen, begannen allsogleich die Bartholomäusnächte. Was mag aus Ramon geworden sein, fragten wir uns später oftmals. Sie werden ihn nicht getötet haben. Die Freundschaft seiner Eltern mit den Feinden der Republik dürfte ihn vor der Ermordung durch seine ehemaligen Schulfameraden, die Falangisten geworden waren, bewahrt haben. Gern hätte ich gewußt, ob er der Lügentrommel der faschistischen Gazetten widerstanden, seinen roten" Freunden in Madrid die Treue gehalten hat. Beinah ein Jahr später flärte sich alles auf. Sind die Schlachtschiffe überholt? Die 1. S. A. haben soeben einen neuen nerer Einheiten begleitet wird, von einem 35.000 Tonnen Panzerfreuzer aufgelegt und werden Ende 1938 vier dieser lleber dreadnoughts besitzen. Die Red. Gegner angegriffen wird, der eine ungefähr gleiche Anzahl von Schiffen noch durch Flugzeuggeschwader unterstüßt, so liegt der Vorteil Die zwei Jahrzehnte nach dem Ende des durchaus nicht einseitig bei diesem Gegner. Die Weltfrieges haben so etwas wie eine Krise Schlachtschiffe sind sich ungefähr gleichwertig. des Schlachtschiffgedankens" gebracht. In dem Der Sieg hängt von der stärkeren Bestückung, Maße, in dem die Flugzeuge leistungsfähiger der größeren Manöverierfähigkeit und der Ges wurden, wurden die Stimmen lauter, die das fechtsleitung ab. Die Flugzeuge spielen aber Schlachtschiff als überholt, nicht fonfurrenz faum mehr als eine Statistenrolle. Sie können fähig und jedenfalls viel zu teuer hinstellten. die Schlachtichiffe zwar beunruhigen, ihnen aber Auch meinten die Kritiker, daß man für die kaum ernsthaften Schaden zufügen. Einige gleiche Summe, die ein Riesenschiff foste te wenige Fladgeschüße, an Bord des Schlachtjedenfalls eine ganze Flotte fleinerer und flein freuzers aufgestellt, scheinen zu genügen, um die ster Einheiten, vom Unterseeboot bis zum Flugzeuge in großer Höhe zu halten. Gerade schnellen Torpedoboot, herstellen könnte. Am ein Angriff auf ein bewegliches Biel, wie ein meisten Gewicht wird aber auf die Feststellung, Schlachtfreuzer es darstellt, fann vom Flugzeug gelegt, daß eine einzige, verhältnismäßig bil- aus aber nur dann durchgeführt werden, wenn lige Fliegerbombe ein Großkampfschiff vernichten der Apparat ganz dicht über dem Kreuzer fliegt. fönnte. Es lohne sich also, mehr und schneller Sogar bei unbeweglichen Bielen Flößen Flugzeuge zu bauen und auf die großen Schlacht- usw. hat sich während der lebten ameritaschiffe überhaupt zu verzichten. nischen Flottenmanöver ergeben, daß von hunDie Admiralitäten aller Nationen, die dert aus mittlerer Höhe abgeworfenen BomSeegeltung befizen, haben sich mit dieser Frage ben nur drei ihr Ziele erreicht haben. Das eingehend beschäftigt. Nicht ein Land hat auf Trefferverhältnis ist also sehr ungünstig, wenn den Bau von neuen Riesenfreuzern verzichtet. Das könnte entweder bedeuten, daß die maßgebenden Persönlichkeiten alle miteinander altmodische Herren seien, die in den letzten zwei Jahrzehnten feine Schlüffe aus den neuen Tatfachen gezogen haben, oder daß die Schlüffe eben in ganz anderer Richtung liegen. Mit anderen Worten: daß die, die von der technischen Vollkommenheit der Luft- und Unterseeboot- Waffe überzeugt find, Unrecht haben. Da es bisher an einem„ Spanien des Wassers" gefehlt hat, in dem die friegführenden Nationen gewiffermaßen privat und außerhalb des Krieges den Wert ihrer Waffen hätten erproben können, müssen die Ergebnisse von kombinierten Flottens und herangezogen werden. Hier hat sich nun, und zwar in England und den USA, Folgendes ergeben: Franco mobilisierte alle Männer zwischen dem 18. und 45. Lebensjahr. Auch für Ramon fam die Stunde, da er Gewehr und Befehl er hielt, auf seine ehemaligen Freunde zu schießen. Ende Mai tam er nach Madrid; fast bis Madrid. Er sah die Stadt ganz nah vor sich, aber sie war unerreichbar für ihn. An der Front der Universitätsstadt verbrachte er Woche um Woche. Es war zum Verrücktwerden! Vom Schüßengraben bis zum Haus, wo ich gewohnt und wo er mich fast täglich besucht hatte, waren es kaum hundert Meter. Kaum hundert Meter! Und doch war dieses Haus für ihn unerreichbar, ferner als Tokio oder Johannesburg. Das Haus, eine fiebenstöckige Mietskaserne, die vorlegte in ter furzen Häuferzeile, die von der plaza Moncloa beim Gefängnis, bereits ins Freie, in die Felder und Anlagen der Universitätsstadt Luftwaffen- Manövern rechts, und links in den Parque del Deste führte, stand noch da, freilich innen war alles zerstört, aber das fonnte er nicht sehen oder nicht wissen. Er sah also die Dachterrasse, auf der er im Wenn eine Kampfflotte von großen Schlacht schiffen, die von einer entsprechenden Zahl fleiman berücksichtigt, daß ein Flugzeug nur eine beschränkte Bahl von Bomben mit sich führen kann. Selbst diese wenigen Treffer brauchen den Kampfwert eines großen Kreuzers aber nicht unbedingt zu vernichten. Kombinierte EtrafitThermit- Ladungen können zwar dem Banzerded empfindliche Wunden schlagen, einen Teil der Oberbauten fortfegen und einen Teil der Bes fabuma lampfunfähig machen, aber die Manös berierfähigkeit des Kreuzers kann unbeeinträch tigt bleiben. Etwas mehr Erfolg könnte an fich ein Gefchwaberangriff im Sturaflug haben. Es ist wahrscheinlich, daß der Schaden, den die Flugzeuge dabei erleiden würden, verhältnis mäßig ebenso groß wie der der feindlichen. Schwimmenden Einheiten sein würde. Außerdem sind der Verwendbarkeit des Flugzeugs newisse wenigstens vorläufig technische Grenzen gefeßt. Nur bei Seefchlachten in Küstennähe, die aber leicht vermieden werden 3— können, haben die Flugzeuge den kurzen An« flugsweg, der ihr schnelles Eingreifen ermöglicht. Andernfalls sind sie auf ein Flugzeugmutterschiff angewiesen, das seinerseits wegen «seiner größeren Schwerfälligkeit und seiner weiten, ungeschützten Deckflächen ein vorzügliches Ziel bietet. Die hauptsächlichen Einwände lassen sich aber daraus herleiten, daß wohl niemals der Fall einrritt, daß nur einem der Gegner Flugzeuge bei Seeschlachten zur Verfügung stehen. Dann aber heben sich die gegenseitigen Luftwaffen insoweit auf, daß sie ihre Kräfte im. Kampfe gegeneinander verbrauchen und zur Bekämpfung des angeblich dankbarsten Ziels, der ötiesenpanzerkreuzerS, nicht mehr wirksam der« wendet werden können. Immerhin bleibt noch-eine mathematische Ueberlegung. Die Zahl der Schüsse, die ein modernes Schlachtschiff innerhalb einer Stunde bei einer 40.6-Bestückung abseuern kann, heträgi etwa 600, wobei das Gewicht eines Geschosses etwa 1000 Kilogramm betragen soll. Die gleiche Zahl kann von rund. 000 Flugzeugen i« der gleichen Zeit durch Bombenabwürfe erreicht werden. Man wäre also zu der Gleichung: i Panzerkreuzer— 900 Bombenflugzeuge versucht. Bon den 900 Bombenflugzeugen würde aber wenigstens der zehnte Teil das Kampfziel erreichen. Der Gegner könnte durch ein Dutzend Kampfbomben manövrierunfähig gemacht werden, wobei noch viele Flugzeuge übrigblieben. Eiber Vernichtung des Schiffes würde als? das Ueberleben zahlreicher Bomber gegenüberstehen, und die Kostenfrage würde zugunsten der Flugzeuge entschieden sein. Aber diese Ueberlegung ist theoretisch. Sie berücksichtigt nicht die gleich groben Flugzeugzahlen, die der Gegner ins Gefecht schicken kann, und sie berücksichtigt vor allem nicht di« Fortschritte, die man im Schlacht« : schiffban gemacht hat. Die Oberfläche eines modernen Kreuzers bietet, trotz gröberer Fläche, viel weniger Ziel als die eines entsprechenden TypeS auS der Weltkriegszeit. Die Panzerung ist zwar nicht stark genug(und kann nicht stark genug sein), um jeder Bombe zu widerstehen, wenn sie aus grotzer Höhe abgeworfen wird. ES ist aber gezeigt worden, dab gerade auS grober Höhe Treffer vom Flugzeug auS zu den Ausnahmen gehören müssen. Man braucht nicht einmal so weit zu gehen wie der französische Admiral Caster, der beim Neubau von Panzerschiffen eine Art Stromlinienform gewahrt wissen will, durch die'alle Ueberwaflerteil« mittels eines glatten Panzers abgedeckt wären. Auch. so sind die Schlachtschiffe noch imstande, ihre traditionellen Aufgaben durchzuführen. Die Flugwaffe hat andere Kampfziele und ein« andere Bedeutung. 'Selbstverständlich kann es bei einem Duell zw'< schen Schiff und Flugzeug zu einem(kosten- mäßig verblüffenden)- Sieg des Flugzeuges kommen, aber die alte Regel, dab eine neue Waffe nur solange gut ist. biS man eine Gegen»! Waffe gefunden bat, braucht kür diesen Fall nicht' einmal angewendet zu werden. Beide Waffen! können hier ausgezeichnet sein, aber sie brauche.' .miteinander ebensowenig in Kontakt zu kommen wie die billige,, oft sehr wirksame Handgranate mit dem kostspieligen Ferngeschütz, di« beid» einen grundlegend verschiedenen Zweck haben. MTP. Der Langsamste, der sein Ziel nur nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder, als der ohne Ziel herumläuft. Lessing. Die Freundschaft, die der Wein gemacht wiickt wie der Wein, nur eine Nacht. Logan. Wer den ersten Sklaven machte, war d-r erste Hochverräter an der Menschheit. S e n m r. -'Die Nummer Ins Bureau der Telephonzentrale trat ein verstört aussehender Herr ein. „Eine neue Rümmer will ich!", rief er ohne jede Einleitung und drehie den Hut aufgeregt in seinen Händen.„Eine neue Rummerl" „WaS für. eine Nummer meinen S:e denn?", fragte die Stimme hinter dem höchsten Pult,„wollen Sie vielleicht auf Nummer Sicher?" Die anderen lachten über den Witz, sie fanden ihn ausgezeichnet, sie hatten stets die Ansicht vertreten, dab der Herr Stubenvorsitz seinen Beruf.verfehlt habe und eigentlich hätte zur Bühne gehen sollen. „Sie, wenn Sie sich über mich lustig machen wollen", brauste der Fremde auf, indem er seinen Hut auf rasende Touren brachte, „dann werde ich mich über Sie beschweren!" Aber angesichts des Beifalls, den sein Witz geerntet hatte, konnte Herr Stubenvorsitz sich nicht enthalten, den Besucher noch ein wenig zu frozzeln. „Was ist denn nun bei Ihnen wirklich los? Vielleicht ein kleines Schräubchen, he?" „Unglaubliche Frechheit", tickte der andere.„Eine neue Telephonnummer will ich haben!" „Eine neue Telephonnummer? Warum denn das?" „Weil ich mich nicht beleidigen lasse. Eben ist mir mein Telephon in die Wohnung gelegt worden. Aber was für eine Nummer hat man mir gegeben? Sechzehnfünfundzwanzig!" ,,Na und? Sind Sie abergläubisch! Quersumme macht doch vierzehn." Quersumme interessiert mich nicht. Aber die Nummer. Bärenzweig, mein Nachbar Bärenzweig, hat sein Telephon schon vor einem Vierteljahr bekommen, aber ihm haben Sie eine viel neuere Nummer gegeben: er hat zwei« undzwanzigzweiundsechzig. Warum soll ich eine alte haben und er eine neue? Ist Bärea- zweigS Geld vielleicht besser als meins, wie?" Herr Stubenvorsitz wollte den Wortschwall mit der Feststellung unterbrechen, daß für die Auswahl der vom Telephonamt zu vergebenden Nummern gewisse bureaumäßige und technische Notwendigkeiten maßgeblich seien; eS habe gewiß keine Absicht bestanden, den Herrn irgendwie zu beleidigen; alte Nummern seien doch genau so gut wie neue... Aber diese Erklärung nutzte nichts. „Meine Nummer muß höher sein als Bä- renzweigS, jetzt werde ich mir selbst eine aussuchen. Wo ist Ihr Nummernkasten?" Die Beamten lachten. Jetzt war eS Stubenvorsitz, der Haltung bewahrte. .Lieber Herr", erwiderte er ruhig,„der Beamte, der den Schlüssel zum Nummernkasten verwaltet, ist in Urlaub." „Und kein Stellvertreter da? Diese Mißwirtschaft bei den Behörden. Und überhaupt, mit welcher Summe sind Sie denn von Bären« ziveig bestochen worden? DaS Nummergeschäft bringt Wohl gute Nebeneinnahmen, WaS?" Eine Sekunde herrschte Schweigen. Dann brach am Bureauhimmel ein Gewitter los. „Das ist Beamtenbeleidigungl", rief Herr Stubenvorsitz. „Das brauchen wir uns nicht gefallen zu lassen!", ergänzten sie anderen im erregte» Chor. .^Lümmel!" schrie Stubenvorsitz. „Her mit meiner Nummer, korruptes Pack!", brüllte der Fremde dazwischen. „Festhalten!", forderten die Beamten, bezogen Kampfstellung und näherten sich vorsichtig dem Aufgeregten, der jedem an die Gurgel zu springen drohte, der ihn anfcssen wollte. Und bei dem erbitterten Handgemenge, das sich entspann, legte er keine geringen Kräfte an den Tag. Als die Polizei eintraf, um den unfreund« sichen Besucher erst einmal mit sich zu nehmen, war Herr Stubenvorsitz um ein Auge ärmer, so daß er sofort ins Krankenhaus übergeführt werden mußte. Die andere» hatten noch Glück. Die menschenfreundlichen Sanitäter der„Ersten Hilfe" konnten sie an Ort und Stelle behandeln. Ein Archiv erdgeschicht licher Urkunden Die Menschen haben im Verlaufe ihrer Geschichte alle Erdteile in unzähligen Expeditionen, Wanderungen, Feldzügen usw. durchforscht, so daß die Weißen Flecken auf der Landkarte spärlich geworden sind. Wir kennen wenigstens in groben Umrissen den Verlauf der Gebirge und der wichtigsten Flüsse, wir sind über den Küstenverlauf. ziemlich, bis, in die Einzelheiten orientiert. Selbst das Geheimnis, das bisher über Nord- und Südpol lag, beginnt sich zu lüften. Hingegen sind unsere Kenntnisse über die Tiefen der Ozeane noch sehr beschränk». Wir kennen ungefähr den Verlauf des Profiles der Ozeanbetten. Jtn Interesse der Seeschiffahrt find zahlreiche Tiefenmessungen vorgenommen worden. Doch über den Charakter des Bodens des Meeresgrundes sind wir beinahe noch vollkommen im Unklaren, denn es ist sehr schwierig, in Tiefen von tausenden Metern Bodenprobe' zu entnehmen. Die Kenntnis des Meeresbodens ist nun für uns in mancher Hinsicht von großem Interesse, da wir aus solchen Kenntnissen Rückschlüsse über den geologischen Charakter des Meeresboden? machen können. Es ist«nS ferner möglich festzustellen, ob eventuell einmal Meerel' oden, der heute, in einer Tiefe von Tausenden von Metern zu finden ist, vor Jahrmillionen Festland vielleicht gewesen ist. Wir gewinnen so Aufschlüsse über die Kontinentbildung usw. Wir sehen also, daß der Wissenschaft ziemlich viel daran gelegen ist, ihren Kenntnisstand über die Beschaffenheit deS Meeresbodens in großen Ozeantiefen zu erweitern und zu bereichern. In letzter Zeit sind bei der Fahrt deS Kabelausbesserungsdampfers„Lord Kelvin" mit Hilfe eines interessanten von Dr. Piagot vom Carnegie-Institut konstruierten Gerate- Bodenproben vom Boden deS Atlantischen Ozeans entnommen worden, Zum ersten. Male gelang«S, nicht nur oberflächlich mit Hilf« eines. Zangengreifers eine dürftige Probe d-S Bodens abzuschaben, sondern bis zu einer Tiete von 3 Metern vorzudringen. Anläßlich der Reparatur deS Kabels von Neufundland nach Irland, die der Dampfer„Lord Kelvin" während seiner Fahrt auSführte, wurden 12 Proben ans Tiefen von 1300 bis 3000 Metern ans Tageslicht befördert. DieS find die ersten Proben, die einen Einblick wenigstens in d'e obersten Schichten des TiefenseemeeresbodenS vermitteln. Wie ist nun das Gerät konstruiert, mit dem die Bodenproben entnommen werden? Es ist mit einem Geschütz zu vergleichen, das ein Probenentnahmerohr in den Boden hinein 5 S den me 12 ber n me Schreiber, ein Arzt aus New York, in großen, deutlichen Buchstaben:., Die Not". Sidney Sulivan. Schach ins Volk Schachaufgabe Nr. 372. Von K. A. K. Larsen. Schwarz: Kf5, Lbl, cl, Sf4. Bd6. ( 5) a b e d e f g h 8 8 7 7 6 6 5 4 3 5 10 1 1 b c d e f T h Adamson erwartet Neujahrsrechnungen ちっ Eine Krankheit unserer Zeit Die medizinische Gesellschaft von Kalifor. nien veranstaltet von Zeit zu Zeit Enquêtes über die wichtige Frage: Welches ist die Krankheit, die die meisten Opfer fordert?" und fann gegen sie unternommen werden?" " ..Was Die Gegenüberstellung von derlei Enquêtes resp. von deren Ergebnissen bietet stets ein auf. schlußreiches Bild des Wechsels der die Menschfür die Mediziner, die ad oculos demonstriert erhalten, daß ihre Arbeit nicht vergeblich ist. Weiß: Khl, Da8, Ti3, 17, Lc8, Se6, 16.( 7) Matt in 2 Zügen! Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an Wenzel Scharoch. Drakowa 32, Post Modlan, einzusenden. Lösungszug zu Nr. 369: Te3- d3! Richtige Lösungen sandten nachfolgende Genossen ein: Beutel Wilhelm, Arnsdorf b. Tetschen; Schöffel Anton, Schöbritz; Dinnebier Emil. Tetschen, Ulbert Ottomar. Johnsdorf; Rudek Peter, Brüx: Tepper Franz, Karlsbad; Amler Rudolf, Tetschen; Nitsch Rosa, Trupschitz; Habl Erwin, Lohmüller Hans, Chimiak Teo, Freundl Anton, Holfeld Otto, sämtlich Nestersitz; Walter Ludwig, Steinwitz Hans, König Anton, sämtlich Kwitkau; Berger Josef, Klein- Augezd; Hyna Josef, Hostomitz; Schöpka Josef, Komotau: Ulbert Radolf. Prosetitz: Havel Franz. Modlan; Geißler Josef, Alt- Serbitz; Strache Rudolf, Klötzig Rudolf. Richter Oswald, Strache Karl, Richter Heinrich, Pfeiffer Ernst, sämtlich Groß- Priesen; Trösten Kurt u. Schmied Willi, Klein- Priesen, Strohschneider Willi, Waltiře. Allen Schachgenossen und Mitarbeitern den herzlichsten Glückwunsch zum Jahreswechsel. Gleichzeitig danke ich für alle mir entgegenPartie Nr. 147. Damengambit. schießt. Bei Berührung mit dem Boden wird eine Schußladung zur Entzündung gebracht, die ein Bohreisen von 3 Metern Länge in den Boden treibt. Dieses Bohreisen trägt innen ein auswechselbares Rohr, das nach dem Hochziehen der Vorrichtung die Einzelprobe enthält. Das Rohr wird nachher in der Mitte längs geteilt. Eine Hälfte wird zur Kontrolle aufbewahrt und die andere Hälfte für Unterfuchungszwede verwendet. Was zeigen uns die in dem Rohr übereinander geschichteten Boden- heit bedrohenden Geißeln und eine Ermutigung gebrachten Glückwünsche. lagen? Stammen die Proben von der Küsten nähe, so werden wir Aufschlüsse über die Art von Ablagerungen bekommen, die Flüsse ins Meer schleppen. Wir werden ferner über Meeresströmungen usw. unterrichtet werden. Bei mischungen von Steinen und Sand sind ein Beichen für Küstenähe oder Eisschollen, die einstmals an der Wasseroberfläche geschmolzen find. Meeresbewohnerreste ermöglichen es uns, Schlüsse auf das Alter einer Bodenschicht zu ziehen, zu erkennen, ob das Meer an der bes treffenden Stelle früher tiefer oder seichter war. Temperaturwechsel der Meeresströmungen lassen sich aus solchen Meeresbewohnerresten gleichfalls erkennen, wenn sie Reste von Tieren enthalten, die gewöhnlich nur in wärs meren Meeresschichten angetroffen werden. Die Arbeit dieser Probenentnahme ist eine mühselige. Bei mehr oder minder starkem See gang müssen viele tausend Meter Seil, an des sen Ende die Vorrichtung hängt, herabgelassen werden. Mag auch ein Kabeldampfer wegen seiner starken Maschinen gegen die mehr oder minder immer aufgeregte See angehen fönnen, so wird doch das Schiff durch den Seegang stark hin und her geworfen. Die Unbilden dei Witterung nehmen den Forscher mehr oder weniger mit, der seine mühevolle Arbeit im Dienste der Wissenschaft ausführt. Es ist bet solchen Forschungsarbeiten viel stilles Helden tum dabei, von dem die Mehrzahl der Menschheit nur wenig ahnt, und das doch beinahe täglich geleistet wird an vielen hundert Stellen auf der Erde. Martin, Ing. list 1936 Weiß. Livanec, Bruch 1. c2- c4 2. Sb1- c3 3. d2- d4 4. Lc1- g5 5. c4X d5 6. e2- e3 Lf1- d3 Lg5- h4 Schwarz: Bania, Komotau Sg8-16 e7- e6 d7- d5 Sb8- d7 Die fürchterlichen Epidemien haben ihre Gespielt im Korrespondenzturnier des Sachový Schrecken verloren, ja sie erscheinen fast völlig gebannt. Pest, Blattern, Cholera, es sind die Namen unbekannter Gespenster geworden, die im Begriffsvermögen der Menschen von heute nicht mehr Platz finden. Die Kinderkrankheiter. würgen unsere Kleinen nicht mehr. Diphtherie, Scharlach. Masern, die giftigsten Zähne sind ihnen gezogen. Das Serum" ist auf allen Ge- 8. bieten siegreich vorgedrungen und die Hygiene. die die Mutter im Kindheit behütet. Gegen die Tuberkulose fämpft man erfolgreich mit Sonne, Diät und Operationsmesser. " e6xd5 Lf8- b4 Schwach gespielt, besser war c6; 7. Ld3, Ld6: Se2, 0-0. 7. 8. h7- h6 c7- c5 Schwächt die Bauernstellung d5, besser war Weiterentwicklung. 9. Sg1- e2 10. Lh4- g3 11. Ld9- c2 12. 13. Lg3- e5 14. من g7-85 c5- c4 h6- h5 h5- h4 Sd7- b6 e3-04! Dieser Zug gilt als Bauernstellung im Zentrum. Die Enquête der medizinischen Gesellschaf: von Kalifornien ergab nun, daß es zwei Krank beiten sind, die die meisten Opfer fordern: die Krankheiten des Herzens und der gierige Mör- Einleitung für die Schwächen der schwarzen der Krebs. Sie ergab aber auch, daß die Mediziner im Kampfe gegen diese beiden Feind der Menschheit Wege eingeschlagen haben, die zum Erfolge zu führen versprechen. An der Angabe neuer Vorschläge, Wunder wirkender Diäten und Präparate, verblüffender Operationsmethoden und derglein mehr fehlte es nicht. Und es hatte den Anschein, als sollte das Endergebnis der Sache alles in allem den Ergebnissen der meisten vorangegangenen Enquêtes gleichen. Eine einzige Antwort überschritt den Rahmen des Alltäglichen. 14. 15. Se2Xc3 16. 12-14! 17. 18. Tfix f4 Sc3- b5 Lb4Xc3 Lc8- e6 85x14 Th8- h6 Ke8-18 Der schwarze König hat eine sehr schlechte Stellung infolge der schlecht angelegten Offensive. 19. 20. Sb5- c7! Sc7Xe6+!! nie für das Matttreiben. Ta8- c8 Öffnung der f. Li20. 17xe6 21. 22. Ddl- f3 Tal- fl Kf8-17 Sb6- d7 23. Le5Xf6 Sd7xf6 24. e4- e5! Dd8- h8 25. Df3- g4!! Nun droht DamenAuf die Frage: Welches ist die Krankheit, verlust oder Matt in 5 Zügen. die die meisten Cpfer fordert? antwortete der 25. 26. T14x16+ Tc8- g8 Aufgegeben,