t. b. t da gegen ber affen chen. war, w in das aftet, , der theilt. ingste gün Daf Demokratisches Wochenblatt. No. 20. Organ der deutschen Volkspartei. Leipzig, den 16. Mai. 1868. Das Blatt erscheint jeden Sonnabend. Abonnementspreis vierteljährlich bei allen deutschen Postanstalten sowie hier am Plage einichließlich Bringerlohn 122 Ngr.; einzelne Nummern 1 Ngr. Abonnements für Leipzig nehmen entgegen die Herren M. Dolge am Markt, itanraße und die Erpedition d. Blattes G. W. Bollrath Windmühlenstr. 14. Für Dresden Filialegvedition 3. W. Grellmann Wallstraße 10. det gent in London für England, Indien, China, Japan, Australien, Südamerika 2c. die deutsche Buchhandlung von Franz Thimm, 24 Brook Street, Grosvenor Square, London. e ge Ge Inhalt: Politische Uebersicht. ntag der belgischen Kohlenarbeiter. Weiße Sklaven. gten, che Flüchtlinge in West- Europa. el an e be vebre werer vurde bron und worden , all Reid ein Rede Stieberisches. Die Lage Russische poliAus England. Politische Uebersicht. Am 7. Mai 1866 entging Graf Bismarck durch seinen Stahlpanzer den Kugeln des jungen Cohen, um 6 Wochen jerreißen. tretung beigelegt würde-in diesem Betracht sehen sich die Unterzeichneten veranlaßt, gegen die nach ihrer Ueberzeugung vertragsmäßig nicht zulässige Berathung und Beschlußfassung des Zollparlaments über die vorgelegte Acresse hiermit Verwahrung einzulegen und die Erklärung abzugeben, daß sie sich jeder Theilnahme an den Verhandlungen und der Abstimmung über diesen Gegenstand enthalten werden. Berlin, d. 7. Mai 1868. Abgeordnete zum Zollparlament aus Bayern, Würtemberg u. Baden: Ammermüller, Arco- Stepperg, Arco- Valley, Karl von Später die Schrecknisse des Bruderkriegs über uns zu bringen, Aretin, Dr. Karl Barth, Dr. Bissing, J. Bucher, Dahmen, und im Bund mit Italien und Frankreich Deutschland zu Am 7. Mai 1868 erhielt das Gebäude, welches Graf Deffner, Dr. Diepolder, Dörtenbach, Erath, v. Frankenstein, Freisleben, Freytag, Gürster, Frhr. v. Hafenbrädl, Jörg, R. Knosp, Dr. Kräßer, Dr. Rurz, Lindau, Lukas, v. Meirner, Dr. Miller, Mittnacht, Dr. Mohl, v. Neumayr, Frhr. v. Neurath, Desterlen, Frhr. v. Ow, Probst, Ramm, Reibel, Römmich, Bismarck auf den Blutfeldern von Gitschin und Königsgräb aufrichtete, den ersten, es bis in die untersten Fundamente er Schütternden Stoß. Am 7. Mai 1868 fand das Großpreußen Dr. F. Roßhirt, Schäffle, Dr. Schneider, Frhr. v. Schrend, thum sein Jena in demselben 30lparlament", das es zur Dr. Sepp. Frhr. v. Stockingen, Tafel, v. Thüngen, v. VarnUnterjochung Südwestdeutschlands geschaffen hatte. Bon dem Beschluß der Süddeutschen Fraktion, sich an ein der Adreßdebatte nicht zu betheiligen, haben wir bereits ge= o die Seger mard ung): Bijde hafft büler, Bayhinger, Dr. Wild, Frhr. v. zu Rhein. Norddeutsche Abgeordnete schließen sich an: Liebknecht, Bebel, Schraps, Reinicke." Es liegt auf der Hand, wie unangenehm dieser Protest sprochen. Er führte zu nachstehendem Protest, den die Mehr- den verschämten und nicht verschämten Annexionisten sein für den Fall der Ablehnung der einfachen Tagesordnung er glieder des Norddeutschen Reichstags" unterzeichneten, und der laffen werden sollte: In Anbetracht: 1) daß das Zollparlament nach Art. 3, Art. 7, Art. 8§. 6 und Art. 9§. 4. des Vertrags vom 8. Juli 1867 nur berufen ist, an der Gesetzgebung über das Bollwesen und der Besteuerung des Salzes, des Zuckers und des Tabats Theil zu nehmen, hierauf bezügliche Petitionen dem aufboten, um den gefürchteten Schritt zu hintertreiben. Durch die motivirte Tagesordnung der Herren Ujest, Roggenbach und Genossen ließ sich das Ziel nicht erreichen, sie war zu plump abgefaßt, was den Urhebern bald klar wurde. Es bedurfte schlaueren Vorgehens, besserer Umhüllung des Angelhakens. Die Fortschrittspartei" versuchte nun ihr Heil und rückte ihrerseits mit einer motivirten Tagesordnung vor, also lautend: ,, Das Zollparlament wolle beschließen: In Erwägung, Bundesrathe zu überweisen und über Handels- und Schiff daß die Begründung des Zollvereins, sein stetiges Anwachsen, fahrtsverträge Beschluß zu fassen: daß Art. 7 dabei ausdrücklich fagt, es erstrecke sich die Zuständigkeit des Zollparlaments nicht auf andere, als die vorstehend bezeichneten Angelegen heiten; in Betracht: 2) daß auch die provisorische Geschäftsseine Erhaltung durch alle Krisen des politischen Lebens der Nation hindurch und seine jeßige Neugestaltung, welche die Vertreter des Deutschen Volkes zu gemeinsamer geseggeberischer Thätigkeit in Einer Bersammlung vereinigt ein Unterpfand dafür ge- Stämme derselben umschließende Verfassung und auf Entschei dung aller ihrer gemeinsamen Interessen in einem Deutschen ordnung des Zollparlaments in Abschnitt 7§. 66 nur Adressen währt, daß der Rechtsanspruch der Nation auf eine alle an das Bräsidium des Zoll- und Handelsvereins" fennt; in Betracht: 3) daß der Antrag der Abgeordneten Metz und GeBefugnisse überschreitet, indem der Inhalt der vorgeschlagenen Abreise unter den Ziffern 2, 3-5 und im Schlußsaß dazu noffen diese Grenzen der dem Zolparlament eingeräumten Parlamente seine Erfüllung finden wird, sobald derselben die Entwickelung der politischen Freiheit ebenso verbürgt ist als diejenige der wirthschaftlichen Freiheit im Zolldienen würde und augenscheinlich dazu dienen soll, die deutsche verein; in Erwägung ferner, daß zunächst ein einmüthiges Frage zum Gegenstand der Berathung und Beschlußfassung Zusammenwirken im Zollparlament zur ferneren Entfesselung Des Bollparlamente zu machen, wodurch diesem der Charakter einer mit voller staatsrechtlicher Kompetenz ausgestatteten Ver des Verkehrs und Erleichterung der dem Deutschen Volke in den indirekten Steuern auferlegten Lasten die Erreichung dieses 154 Zicles zu fördern geeignet ist, über den Antrag der Abgeordneten Metz und Genossen zur Tagesordnung überzugehen. Berlin, den 6. Mai 1868. Duncker, als Antragsteller. Dr. Waldeck. Ausfeld. Rohland. Riedel. Mammen. v. Kirchmann. Heubner. Ziegler. Dr. Müller( Görlig). Wiggers( Berlin). Runge. Dr. Fühling. Dr. Loewe. Cornely. Schulze. Freiherr v. Hoverbeck. Dr. Beder." Ganz schlau gemacht! Der großpreußische Pferdefuß ist hinter so vielen der bekannten pseudodemokratischen Phrasen versteckt, daß er sich dem oberflächlichen Blick leicht entziehen konnte. Indeß die Süddeutschen und ihre Freunde aus dem ,, Reichstage" waren auf der Hut, und, abgesehen von der anFrage und damit die thatsächliche Verwandlung des Zollparlaments" in das von den Nationalliberalen erstrebte ,, Bollparlament" zur nothwendigen Folge gehabt hätte. Als auch diese perfid gestellte Falle von den Süddeutschen vermieden fam blo dem Rechtsverhältnisse Deutschlands zu fördern, weil sie den bere liner tigten Widerstand der außerhalb des Norddeutschen Bunde war. stehenden Deutschen Staaten und Stämme hervorruft und die bundesstaatlich constitutionelle Einigung des Gesamm Vaterlandes erschwert. Berlin, den 6. Mai 1868. Reichen sperger. Graf Baudissin. Gebert. Günther( Sachsen). Jensen Jordan. Freiherr v. Loë. v. Malinckrodt. Debmichen. Ruffel od Windthorst. v. Kleinsorgen. Dr. Bod. Zurmühlen. Rang Mit diesem Antrag, dessen Begründung wesentlich mit d des Protestes übereinstimmt, erklärten sich die Süddeutsche zwar im Prinzip einverstanden, hielten aber an der Tage ordnung ohne Gründe fest. Der Schlachttag fam; blog ift ei Der nom weil feine teste lich men denn Der Die men die Unt stößigen Motivirung, wiesen sie schon deßhalb den fortschritt Blänklergefecht über die geschäftliche Behandlung der Adres lichen Antrag zurück, weil er die Debattirung der Deutschen eröffnete die Sizung. Für die einfache Tagesordnung spra dann der erzreaktionäre preußische Conservative Blanden burg, dessen Rede in den Schlußworten gipfelte:„ Weg mi allem Schwindel!" Für die Adresse salbaderte dreiviert Stunde lang der langweilige Nationalvereins- Schwäßer Ben worden, war guter Rath theuer. Wenn Jemand noch helfen nigsen, dem es fast gelungen wäre, das bei Beginn feiner fonnte, waren es die Conservativen, die sich, theils um den Rede leidenschaftlich erregte Haus einzuschläfern. Hernach verachteten Nationalliberalen einen Streich zu spielen, theils hielten die Herren von Thüngen und Bluntschli, weil sie jetzt keine weiteren Annexionen wollen, von Anfang eine als Referent, der andere als Coreferent über die Adren an entschieden gegen jede Adresse erklärt hatten, und zu den conservativen Mitgliedern der süddeutschen Fraktion in ein selbst das Wort. Herr von Thüngen beschränkte sich auf eine furze Darlegung der Gründe, warum das Zollparlament p ziemlich freundschaftliches Verhältniß getreten waren. Sie beeine Adresse, wie die der Herren Meß und Genossen, nicht an fürworteten die einfache Tagesordnung, thaten, als ob sie den Protest billigten, und gaben den Süddeutschen, sobald sie sich schli, der ehemalige Chef der Schweizer Jesuitenparte nehmen könne, ohne seine Competenz zu überschreiten. Blunt deren Vertrauen erworben zu haben glaubten, den freund einer der Haupturheber des Sonderbundskriegs, seitdem in schaftlichen Rath, nach Ablehnung der einfachen Tagesordnung Dienste des protestantischen Staats Breußen übergegange zwar unter Protest den Saal zu verlassen, aber zur Abstim suchte die Adresse in einem möglichst harmlosen Licht erscheinen mung über die Adresse wieder in das Haus zurückzukeh zu lassen; er verwickelte sich aber so sehr in seinen eignen ren und sich an der Abstimmung zu betheiligen. Man- Trugschlüssen, daß er wiederholt stecken blieb, und als er c cherlei pfiffige Nüßlichkeitsgründe wurden zu Gunsten eines lich, nachdem er die Versammlung eine volle Stunde gequil solchen Verfahrens vorgebracht. Allein die Süddeutschen durchschauten das Mannöver; sie begriffen, daß sie durch Betheihatte, schloß, nicht einmal von den Nationalliberalen ein Brave ligung an der Abstimmung ihren Protest vernichten, und dem Zollparlament, wie immer die Abstimmung ausfallen möge, einerntete. bit Bijd mad gin Des tin pre Die Too Fau dur Leb De ge Tede Die Abstimmung fam; 186 Stimmen wurden füt 150 gegen die einfache Tagesordnung abgegeben. Die das Recht einräumen würden, politische Fragen vor sein tionalliberalen waren wie vom Donner gerührt, das batter Forum zu ziehen und die Vertreter der deutschen Südstaaten zu majorisiren. Der hinterlistige Vorschlag wurde abgelehnt. sie nicht erwartet. Und in der That Niemand hatte d erwartet. Das Ergebniß erklärt sich aus der plöglichen Fron Unterdessen hatten auch die Bundesstaatlich- Constitutio- veränderung der„ Fortschrittspartei", die aus Furcht vor de Protest, gegen ihre eigne motivirte Tagesordnun stimmte, und sich damit das schlagendste Zeugniß politij nellen, die im Zollparlament den Süddeutschen am Nächsten stehen, folgenden Antrag auf einfache Tagesordnung gestellt: ging ,, Das Zollparlament wolle beschließen: Ueber den Antrag Gharakterlosigkeit ausstellte. Indem sie über ibren eig der Abgeordneten Meß und Genossen( Nr. 7. der Drucksachen) gemäß§. 51. Alinea 2. der Geschäftsordnung zur einfachen Tagesordnung überzugehen. Gründe: Nach Art. 3. und 7. parlaments auf die dort näher bezeichneten Zoll- und Steuerangelegenheiten beschränkt und zwar mit der ausdrücklichen nen Antrag zur Tagesordnung überging, sie über sich selbst zur Tagesordnung über. die Au Pat Sa hur Gr mie fter obn Graf Bismarck, welcher der ganzen Sigung beiwohnt des Vertrags vom 8. Juli 1867 ist die Zuständigkeit des Zoll- sah sehr blaß aus; und obgleich er in den letzten Tagen star für die einfache Tagesordnung gewirkt hatte, so war trojde das Resultat eine schwere Niederlage für ihn und seine Politi Bestimmung. ,, daß auf andere als die vorstehend bezeichneten Wie schon erwähnt, spielte er von vornherein in der Adre Angelegenheiten die Zuständigkeit des Zollparlaments sich nicht frage ein doppeltes Spiel. Er wünschte eine Adresse als D daher auch nur innerhalb des Kreises der im Ar- Frankreich den Schein nicht auf sich laden, sie hervorgerufen erstrecke." Nach Artikel 9.§. 4. ibid. hat das Zollparlament monstration gegen Frankreich, wollte aber aus Angst vor tifel 7. bezeichneten Angelegenheiten das Recht, zu haben. Er wiegte sich in der Hoffnung, es werde feinen die Süddeutsche Majorität zu sprengen und wenigstens Freunden, den Nationalliberalen und Conservativen, gelingen weisen." Durch den beantragten Adreß- Entwurf wird diese motivirte Tagesordnung im Sinne des Großpreußenthum dem derselbe das Zollparlament als ,, Vertretung des Deutschen der von ihm verleugneten Nationalliberalen hineingeriffen vertragmäßig feststehende Zuständigkeit weit überschritten, in durchzusetzen. Daß er sich getäuscht, daß er in die Niederlag Volkes" generell bezeichnet und die Frage der fünftigen poli- wurde, haben wir der Festigkeit der Süddeutschen Abgeordneten Geseze vorzuschlagen und an dasselbe gerichtete Petitionen dem Bundesrath des Zollvereins resp. dessen Vorsitzenden zu übertischen Gestaltung Deutschlands seiner Kognition durch Mehr heitsabstimmung unterzieht. Eine solche Machtüberschreitung zu verdanken. eine Dank ihnen ist das Zollparlament" nun eine einfach ist nicht geeignet, die gedeihliche Ordnung der öffentlichen„ handelspolitische Conferenz", und mit Recht winfelt die Be Di der an 800 Der Tett St Tof Sa La Fü Gir ered Inde 70 10 chen nfen war. liner ,, Nationalzeitung", daß es eine verfehlte Spekulation Wie lange man die jetzt unnüße Körperschaft noch beiammen lassen wird, ist ungewiß. Daß sie für die Regierung bloß eine politische Bedeutung hatte, erhellt am Besten aus dem Umstand, daß die geschäftlichen Vorlagen großentheils uff noch nicht fertig sind! ang. t det fchen age ein dreff prad fen mit iertd Ben einer et Det Dreffe auf bloß Ueber die seitherigen Sißungen des„ 3ollparlaments" ist zu bemerken, daß sie sehr schwach besucht sind selten 155 dem gemeinsamen Kriegsminister, die Mittel zu ihrem Unters halt werden von den Delegationen bewilligt und nach Maßgabe des für die gemeinsamen Angelegenheiten geltenden Prozentsatzes von 30 und 70 procent auf die beiden Reichshälften repartirt. Die Landwehr dagegen untersteht den Landesvertheidigungsministern; sie versicht im Frieden den inneren Dienst, in der Weise wie bisher die Gensdarmerie; sie erhält in Ungarn nationales Commando, und die Mittel zu ihrem Unterhalt werden für jede Reichshälfte selbständig von dem it eine beschlußfähige Zahl von Mitgliedern anwesend-, daß bezüglichen Reichstage bewilligt." Wir behalten uns eine einder österreichische Handelsvertrag mit großer Mehrheit angenommen wurde, und daß Herr Bamberger von Mainz, der weiland in der Pfalz so fühn davon geloffen", dem Beispiel feiner nationalliberalen Collegen folgend, sich durch einen gro testen Salto mortale in den Norddeutschen Bundeskäfig" glücklich vom Leben zum Tode befördert hat. denn " Nach Pfingsten wird der Reichstag" wieder zusam mentreten, und zwar um der Regierung Geld zu bewilligen, Die Gewerbeordnung wird wahrscheinlich zurückgenom hen; sie hat sich nicht lebensfähig gezeigt, und man scheut die Blamage. In Ostpreußen fortwährend Nothstand; der Hungertyphus herrscht unter dem Schuße der preußischen Landräthe. ment Int rtel ti ngen einen gnen end qual Stave No atten te ront Del ung eig ing bnt fract Mittlerweile amüsiren sich die Russen damit, preußische Unterthanen zu verhaften und preußische Schmuggler auf preu Bischem Gebiet zu überfallen; und das großmächtige Preußen macht ginnen ohne die Allianz Rußlands? gute Miene zum bösen Spiel, denn was sollte es beIn Petersburg wurde am 5. Mai unter dem Vorsitz gehende Kritik vor, bis wir im Besiz bestimmterer Nachrichten sind. Das österreichische Ministerium hat eine Boriage, betref= fend die Einführung von unmittelbaren Wahlen ein gebracht. Die Vorlage ist ganz gut, so weit sie geht; aber fie geht nicht weit genug, indem sie das bisherige Klassenwahlsystem unberührt läßt. Im österreichischen Abgeordnetenhause ist das Gesetz über die Freigebung der Advokatur angenommen.„ Eins der bedenklichsten Monopole, die kaiserlich königliche ausschließlich privilegirte Advokatur", sagt die„ Presse",„ wurde gestürzt". Das Princip des Gescßes war vom Abgeordnetenhause schon im Jahre 1862 anerkannt, die Schlaffheit der neuen Aera und die Sistirungspolitik hatten die Ueberführung des Princips in die Prarie verhindert. Die französische Presse registrirt den Beschluß des„ Zollparlaments" vom 7. Mai und spannt zur Abwechslung wieder einmal friedliche Saiten auf. Inzwischen dauern die Rüstungen in Frankreich fort; achtzehn Tausend alte Soldaten werden entlassen und Refruten dafür eingestellt, wodurch man für einen etwaigen Krieg genau 18,000 Soldaten mehr bedes Finanzministerial Adjunkts Generalleutnants von Greigh fommt; nur in dem Budgetausschuß des geseßgebenden Körein volkswirthschaftliches Banket gefeiert, dem als Vertreter der preußischen Volkswirthschaften der berüchtigte Faucher beiwohnte. angeschafft werden sollen, oder blos 1,200,000. Während dieDie Kreuzzeitung" schreibt darüber: In Erwiderung eines pers streitet man sich darüber, ob 1,600,000 neue Chassepots ser Berhandlungen sterben die Araber in Algerien Hungers Toastes auf die Berliner Gesellschaft der Volkswirthe fagte und rüstet die Regierung eine Expedition gegen Tunis aus, Faucher: Die Rolle, welche die ökonomischen Gesellschaften dessen Dey ein paar französische Schneiderrechnungen nicht be durchzuführen haben, trägt einen internationalen Charakter. zahlt hat. Lebhaften Beifall fanden seine ferneren Worte über den hun die dertjährigen Bestand der Freundschaftsbeziehun Preußen ist zu Ende. Er bringt zahlreiche Blumensträuße und gen zwischen Rußland und Preußen. Die Schluß etwelchen Katzenjammer in die Heimath zurück. Die italienische Tendenzreise des Kronprinzen von Prinz Karl von Rumänien hat nun doch eingesehen, ungeheure Majorität der russischen Nation mit wenigen daß Judenhezen stattgehabt haben, und strenge Maßregeln anAusnahmen mit der jetzigen Bewegung in Deutschland sym- geordnet. Schade, daß ihm die Erkenntniß erst aufdämmerte, pathifire." Letzteres glauben wir gern. Hat doch Rußland den " Hauptgewinn. Was die hundertjährigen Freundschaftsbezie- schickt hatten. bungen" betrifft, so mögen die Ostpreußen, die an ihnen zu Grunde gehen, sich bei Herrn Faucher bedanken. wie er in Ofen zwischen den ungarischen und den ReichsminiBdem litit dri De pot rufen einen ngen eine um nachdem die Desterreicher und Franzosen eine Drohnote einge Nach einem Kabeltelegramm aus Washington wird das Urtheil gegen den Präsidenten Johnson am Sonnabend Ueber den österreichischen Wehrgesegentwurf,( den 16. d. M.) verkündet werden. Welche geringe Bedeutung die so marktschreierisch auspoStern vereinbart wurde, theilt die Deutsche Volkszeitung" mit: saunten„ Triumphe" der Brasilianer über die Paraguyten haDie Grundzüge des Entwurfs sind: Allgemeine Wehrpflicht, ben, ist schon früher an dieser Stelle hervorgehoben worden. Diejenigen, die in das stehende Heer eintreten, gehören 3 Jahr die brasilianische Regierung fortwährend Verstärkungen auf den obne Ausschluß der Stellvertretung, und zehnjährige Dienstpflicht. Die kräftigste Bestätigung für unsere Meinung liegt darin, daß der Linie, 5 Jahre der Reserve und 2 Jahre der Landwehr Kriegeschauplaz nachzuschieben genöthigt ist. Nach der Deut an. Die Stärke der Linie und der Reserve soll im Ganzen schen 3tg." am Rio de la Plata haben die Brasilianer weiter 800,000 Mann betragen, was eine Refrutenbewilligung in Tlag iffen reten fac Ber " nichts gewonnen, als daß sie ungefähr eine Wegstunde feind liches Land mehr besetzen können." Selbst der Fall von Hufegt. Diejenigen, die durch Auslosung oder Einstellung eines mayta, wenn er erfolgen sollte, würde nicht als eine Entschei Stellvertreters vom Eintritt in die Linie befreit sind, treten sofort in die Landwehr über und gehören derselben ganze 10 " dung zu betrachten sein. Wie der Pariser Moniteur" mit theilt, glaubte man, daß der Präsident Lopez Humayta bereits oder nach Billa Rica, dem Hauptarsenal der Republik ParaJahre an. Zur Ausbildung der Mannschaft bleibt von jedem verlassen und sich in das verschanzte Lager von Tebiquary Für die stehende Armee und die Reserve bleibt die bisherige guay, zurückgezogen habe. Dem brasilianischen Marschall Carias Einheit der Armee völlig aufrecht erhalten; sie untersteht bleibt nach der etwaigen Einnahme Humayta's also noch die 156 hübsche Arbeit, 30,000 Mann Paraguyten soviel hat Lopez, die Besagung Humayta's nicht eingerechnet, nach dem„ Moniteur" noch unter Waffen zu besiegen. Die zweite sächsische Kammer hat in ihrer Abendsizung vom 5. d. M. einen Bericht ihrer vierten Deputation über eine Petition des Chemnizer Handwerkervereins um Abänderung des Vereinsgesetzes zu Gunsten der Gewerbevereine be rathen. Die Kammer hat sich hierbei nach dem Vorschlage der Deputation dahin ausgesprochen, daß die Korrespondenz von Vereinen nicht nothwendig unter die Vorschriften von§. 24. des Vereinsgefeßes fällt, und demgemäß eine entsprechende Abänderung des§. 6. der Ausführungsverordnung zu diesem Gefete beantragt, womit auch die königliche Staatsregierung sich einverstanden erklärte. Stieberisches. Der von dem Herrn Geheimen Regierungsrath Stiebe uns versprochene Prozeß ist noch nicht anhängig gemad eine Ableugnung unserer Angaben, betreffend den Graf, ist lang noch von keiner Seite erfolgt.„ Unser" Braun hü sich in Schweigen. Dagegen hat der Kellner des Hotel Baviere" die Freundlichkeit gehabt, sich also zunächst geg die Sächsische Zeitung" vernehmen zu lassen: " 1 DI Bei den wiederholten Verdächtigungen, die in Bezug a die Trabert Plaut'sche Sache von verschiedenen öffentlic ausgestreut worden, als ob der Kellner im Hotel de Bavi Blättern, unter anderen der hiesigen Sächsischen Zeitung zu Leipzig" sich als„ Spion" habe gebrauchen lassen, sieht Unterzeichnete, welcher derjenige war, der in jener Sache Von Meerane ging uns folgende Mittheilung des Bap: beschieden worden ist, um seiner Ehre willen sich veranlag der hiesigen Polizei vernommen, auch als Zeuge nach Kaff tistenpredigers A. Baumgärtner zu:„ Am 23. April be- zunächst das gedachte hiesige Blatt zu der Erklärung auf suchte ich auf meiner Rückreise von Gera nach Halle die Mit glieder in Meerane. Abends war eine Versammlung in fordern, ob mit jener Verdächtigung er gemeint ist oder nicht Im erstern Falle behält er sich Weiteres vor. Gänzliches Stil Wohnung des Färber Keller bestimmt worden. Zur be- schweigen oder eine blos ausweichende Antwort auf die be stimmten Zeit fanden sich die Mitglieder und Freunde zahl öffentliche Anfrage wird er und wird hoffentlich der gan reich ein. Ich leitete die Erbauung, welche in Gebet, Gesang anständige Theil des Publikums als ein Eingeständniß der und einem Vortrag über Jes. 45: Wendet euch zu mir u. s. w.", treffenden Redaktion von der Grundlosigkeit und Wahrheit und über 1 Tim. 1, 15: Das ist ja gewißlich wahr und ein widrigkeit jener Verdächtigung ansehen. theures werthes Wort u. s. f.", bestand. Nachdem diese Er- Leipzig, 4. Mai 1868. bauung geendet und die Mitglieder und einige Freunde zurückgeblieben waren, um sich im Singen einiger Melodien zu üben, traten 2 Polizeibeamten ein, welche mich sogleich nach meinem Namen und Herkunft und dem Zweck meines Hierfolgende Erklärung: Charles Worms, Oberfellner im Hotel de Bavie Die Sächsische Zeitung" brachte hierauf( in Nr. 104 Wenn wir uns auch nicht für verpflichtet balten könne seine fragten. Meine Legitimation wurde ebenfalls vorzuzeigen auf jede beliebige Anfrage, die durch Inserate in ander verlangt. Ich zeigte meine preußische Postkarte vor, doch wurde ich trotzdem aufgefordert, mit ihnen zu gehen. Man Blättern an uns gestellt wird, Rede und Antwort zu geben brachte mich auf das Rathhaus in die Wachtstube. Ich glaubte, machen. In dem von dem Königl. Preußischen Geheimen so wollen wir um der Sache willen diesmal eine Ausnahm man würde mich dem Stadtrath vorführen, doch dazu war es, wie gierungsrathe Dr. Stieber in Berlin angestrengten jüngste fie fagten, schon zu spät. Mir wurde erklärt, ich müsse die Nacht über hier bleiben. Man nahm mir meine Uhr, Geld und Brieftasche ab, und behandelte mich wie einen Dieb oder Landstreicher. Troß meiner Vorstellungen führte man mich Re Blätter, das hiesige Hotel de Baviere" eine hervorragend Hochverrathsprozeß spielt, nach der Versicherung preußif Rolle. Wir haben f. 3. mitgetheilt, daß ein Kellner dici Hotels nach Kassel gerufen worden sei, zur Recognition alsdann in eine der untersten Gefängnißzellen, welche für Herrn Plaut daselbst. Dieser Kellner, der sich als Charle Diebe und Verbrecher bestimmt sind, und ich wurde also wie ein Berbrecher hinter Schloß und Riegel gefeßt. In dieser Verhaf bleiben. Ich wurde sodann von dem Sekretär zum Verhör heit hätten, öffentliche Versammlungen abzuhalten; und mit Worms, Oberfellner im Hotel de Baviere" unterzeichnet, " erla א be all bit tung mußte ich bis zum andern Tag Nachmittags 2 Uhr stätigt zu unserer Genugthuung die Wahrheit dessen, was m eine Erklärung in der hiesigen Deutschen Allg. 3tg." und b und zu Protokoll genommen, mit der Verwarnung, nie wieder Zeuge nach Kassel beschieden worden", und fügt dann bing a. b. D. im wesentlichen mittheilten, nämlich, daß er in einer solchen Weise an irgend einem Ort im Königreich daß er in der Trabert- Plaut'schen Sache von der biefige Sachsen aufzutreten, weil wir im Königreich Sachsen feine Polizei(?) vernommen worden sei." Leßteres war und h anerkannte Religionsgesellschaft seien und also auch keine Frei jest unbekannt. Zur Aufklärung des Dunkels wäre es ab der Rückgabe meines Geldes und meiner Uhr wurde ich entlassen. hätte, von wem er nach Kaffel beschieden worden ist,( Berg Welche Behandlung mußte ich als ein unbescholtener Sächs. Preuß. Staatsvertr. von 1839, Art. 42, und Kru drud Spion ist von uns nicht gebraucht worden; überhau Staatsvertr.) und welche Reisekosten" er empfing? Der Au Herr Charles Worms geleistet hat, näher zu charakterifire haben wir es nicht für nöthig gehalten, die Dienste, weld guten versehen, in einem christ lichen Lande und unter einem gebildeten Volk, wie das im Königreich Sachsen ist, erfahren!" Man sieht hieraus, welches Maß von Religionsfreiheit in Sachsen besteht oder vielmehr nicht besteht, und welche dringende Aufforderung vorliegt, den veralteten Bestimmungen aus der Zeit des westphälischen Friedens und der Bundesakte endlich durch eine dem Geist der Zeit entsprechende Verordnung zu Gunsten freier Religionsübung ein Ende zu machen. noch wünschenswerth gewesen, wenn der Inserent bemet uns genügt sein eigenes Zugeständniß der Thatsache. Redaktion der Sächs. 3tg Mittheilen wollen wir noch, was die„ Deutsche Bolt zeitung" in Hannover, anläßlich der jüngsten Stieberiade, Aber auch so lange die jeßigen Bestimmungen noch gelten, die Entdeckung der großen Welfenverschwörung, die glüdlic ,, Herr Dr. Stieber ist in Hannover bekannt geworden durd finden wir eine Behandlung, wie die geschilderte, nicht gerecht weise ohne Todesurtheile, auf welche hiesige Blätter une fo vorbereiteten, sich verlief. Hr. Dr. Stieber hat schon läng zuvor in politischen Untersuchungen sich eine europäische 2 fertigt, und sehen daher mit Spannung einer Erklärung der betreffenden Behörde entgegen. D. Red. D bül der 157 Zu den besonderen Ursachen, welche aus dem Kohlenarbeiter eine Maschine von Fleisch und Knochen machen, gehört zunächst die Natur und Beschaffenheit der Arbeit selbst in den Kohlengruben; dann die außerordentliche Länge der Arbeitszeit, eine Länge, die nach den ökonomischen Geseßen der gegenwärtigen gesellschaftlichen Organisation in demselben Maße sich auszudehnen trachtet, wie die Schwere der Arbeit fortwährend steigt. fanntschaft erworben. Bereits im Jahre 1847 entdeckte er im Hirschberger Thale in Schlesien eine Communistenverschwörung, tiebe an welcher ein schwindsüchtiger Tischler, der sich im Gefängniß achterhängte, ein halb blödsinniger Weber, der auf der Irrenstation tbilder Charité in Berlin verstarb, und der Gutsbesißer Schlöffel, nach längerer Untersuchungshaft als schuldlos entlassen werden mußte, betheiligt waren. Außerdem spielte noch ein gege Mann unter dem Namen„ Maler Müller" unter den Berschworenen eine Rolle, die nicht vollständig aufgeklärt wurde. Beabauptet wurde, er habe Herrn Stieber durchaus ähnlich ge lich fehen. Neue Lorbeeren pflückte der Geh. Regierungsrath Hr. Stieber an der Seite des„ Zeugen Henze", eines ehemaligen Fähigkeiten, denen es an jeder Anregung gebricht, bleiben in vie breußischen Artillerie- Offiziers, in dem sogenannten ,, Kölnischen tRommunistenprozeß", in welchem u. A. auch der jeßige Abge- find seine Ideen äußerst beschränkt. Wie seine Thätigkeit eine llag night Stil die ung bon ordnete zum preußischen Abgeordnetenhause und Norddeutschen Die Arbeit des Kohlenbergmanns ist rein förperlich; sie erfordert durchaus keine geistige Anstrengung. Das Gehirn des Kohlenarbeiters ist fast gar nicht thätig; seine geistigen einem elementaren, trägen, traumartigen Zustande und folglich rein körperliche, so sind auch seine Bedürfnisse und Neigungen Raff Reichetage, Dr. Becker, und der jezige Mitredakteur der Rhei rein physischer und thierischer Art. Die geistige und sittliche niſchen 3tg.". Dr. Bürgers, zu mehrjähriger Haft verurtheilt Erniedrigung des Kohlenarbeiters kann nicht in Erstaunen uf wurden. Herr Dr. Stieber ist also ein gewiegter Mann auf verseßen, wenn man die Art seiner Beschäftigung betrachtet. dem Gebiete polizeilicher Entdeckungen, und wir zweifeln nicht, Bei dem verderblichen Einflusse körperlicher Anstrengungen, daß er im Stande sein wird, Dokumente und gerichtliche Ein- welche den Organismus verunstalten, wäre es sogar unmöggeständnisse irgend welcher Art zu veröffentlichen." gang r be beit bier 10 Die Lage der belgischen Kohlenarbeiter. Die Arbeitseinstellungen der Arbeiter in dem Kohlenbecken Don Charleroi dauern fort. Das Land ist militärisch besetzt. Doch ist es in den letzten vierzehn Tagen zu feinem neuen Zusammenstoß zwischen den Soldaten und der leidenden Be völkerung gekommen. lich, daß sich die Sitten und moralischen Gewohnheiten des Kohlenarbeiters nicht im Widerspruche mit der Vernunft befänden. Der Werth eines Kohlenarbeiters wird nur nach seiner Muskelkraft geschäßt; die Intelligenz zählt nicht, sie ist unnüz. Um in den Gruben zu arbeiten, braucht es feine Geschicklichkeit, kein Talent, keinen Unterricht; die körperliche Kraft allein genügt. Ein kleines Gemälde der verschiedenen Verrichtungen in den Kohlenbergwerken wird dem Leser zeigen, daß es unter dem gegenwärtigen nationalökonomischen Es ist kaum eine traurigere Lage denkbar, als die des Regiment für den Kohlenarbeiter unmöglich ist, belgischen Kohlenarbeiters. Zur industriellen Maschine herab sich körperlich, geistig und sittlich zu entwideln. gewürdigt, hat er aufgehört, gesellschaftliche Rechte und Pflichten annen Derm geben abm ften cifch gent Diefe 7 D Parle D Prla T be wit all ing igen hi aba mert Bergl der Grubenbesitzer neben den Pferden, Eseln, Werkzeugen und Die Arbeit in den Minen ist im Allgemeinen folgendermaßen eingetheilt: die ouvriers à veine brechen die stohlen in den Adern los, welche die bouteurs aus den Gängen dem sonstigen Arbeitsmaterial figurirt. Das ist Thatsache. Eine schaffen, und die chargeurs à la taille auf die Karren oder Gesellschaft von Grubenbesitzern hält sich für um so reicher, Hunde laden. Diese Karren werden von den selôneurs nach je größer die Zahl von Arbeitern ist, welche sie in ihrer Hand hat. Wenn eine Gesellschaft, aus Menschenliebe" eine Arbeiterstadt gründet, so bringt ihr das darauf verwendete Kapital höchstens 2 bis 3 Prozent direkt. Aber der indirefre Grube den Schachten gezogen, wo die Kohlen emporgewunden werden. Die coupeurs de voies, die releveurs und meneurs de terres graben die Schachte und Galerien und transportiren die Erde und Steine. Alle diese Arbeiten werden bei dem Scheine einer eine Lage annehmen, die nichts weniger als natürlich ist. Er Bortheil ist unverhältnißmäßig größer; er besteht darin, eine kleinen Lampe in einer ungesunden von Staub erfüllten Luft größere Zahl von Arbeitern, die mit ihrer Eristenz an die ausgeführt. Der Kohlenarbeiter muß bei seiner Beschäftigung gekettet sind, zu besißen, und auf diese Weise den Betrieb der Grube unter allen Umständen zu sichern. muß entweder auf der Seite oder auf den Knien liegen, sich Es wäre zutreffender, den Kohlenarbeiter einen Leibeigenen zusammenkauern oder mühsam bücken, und oft kann er sich oder Sklaven zu nennen, statt ihm den Titel eines freien Menschen zu geben, womit die Volkswirthe der Bourgeoisie und peinlicher, als die eines Erdarbeiters oder Ackerknechts, so außerordentlich freigiebig sind. rug Au Daupt weld firen tg. Bolt fagt Durd licher fahon ang arbeiter das Zeichen der Sklaverei am deutlichsten auf der nur friechend fortbewegen. Das alles macht seine Lage härter Unter allen Arbeiterflassen trägt die der belgischen Kohlen- find, aber wenigstens in freier Luft und Tageshelle ausgeübt Etirn. Unwissenheit, Berthierung, förperliche und sittliche dessen Beschäftigungen zwar ebenfalls ganz materieller Art werden. Ist es unter solchen Umständen ein Wunder, wenn der Aapitalgewalt in einer Industrie, die schon an und für sich steht? Wie vermag ein Mensch, der täglich 15 bis 18 Berkommenheit, das sind die traurigen Folgen der unbeschränten Kohlenarbeiter geistig und sittlich auf einer so tiefen Stufe den Menschen mehr entwürdigt, ale vielleicht jede andere. Stunden in einem finstern mit schlechter Luft angefüllten Die Bourgeoisie gefällt sich freilich darin, das Elend des Kohlen Loche arbeiten muß, auch nur die Spuren derjenigen Eigenarbeiters seinen natürlichen Fehlern und Lastern, seinem Mangel schaften zu bewahren, welche den Menschen von dem Thiere an Boraussicht, seinem Leichtsinn, seiner Genußsucht zuzu- unterscheiden? Das bestorganisirte, mit den glücklichsten geischreiben. Sie hütet sich weislich, zu den Quellen dieser Er- stigen Anlagen begabte Geschöpf muß unter einem solchen scheinung zurückzugehen und die Ursachen und Umstände auf Regimente, welches die Fähigkeiten des Individuums zu verdem mit müßigem Bedauern nicht abgeholfen wird, dem aber meinen Intereffe liegt. nichten strebt, unausbleiblich und schnell verthieren. Denn heute kann man nicht mehr den Einfluß des Körpers auf den abzuhelfen, und zwar so schnell als möglich, in dem allge- Geist, des Physischen auf das Moralische in Abrede stellen. Der physische Zustand deutet gewöhnlich den geistigen des In dividuums an. Der Bericht der Handelskammer zu Mons von 1844, also ein offizielles Aktenstück, schildert den Kohlenarbeiter in folgender Weise:„ Diese Arbeiter haben in ihrer Jugend eine bleiche Gesichtsfarbe, ihr Wuchs ist gekrümmt, sie haben Säbelbeine und ihr Gang ist langsam. Fast immer tragen fie in einem Alter von 40 bis 50 Jahren den Stempel eines vorzeitigen Greisenthums." ( Schluß folgt.) Weiße Sklaven. XI. Barmen im April. ( In Beantwortung der von dem Ausschuß der internationalen Arbeiterassoziation gestellten Fragen geschrieben. Wir bitten von anderen Orten um ähnliche Mittheilungen. Die Red. d. demokr. Wochenblatts.) In Bezug auf die hiesigen Arbeiterverhältnisse haben wir folgende Auskunft zu geben: Arbeitszeit: Bei den Riemendrehern sind die Arbeitsstunden von Morgens 6 Uhr bis 9 Uhr Abends; Bandwirker und Weber arbeiten von 6 bis 8; Fabrik arbeiter, die sich Packer, Binder und Haspler nennen, von 7 bis 7; Knopfarbeiter von 7 bis 8; Handwerker, ale: Schreiner, Schmiede, Maurer u. s. w., je nach der Jahreszeit, im Sommer von Morgens 5 Uhr bis 7 Uhr Abends, im Winter kürzere Zeit. Arbeitslohn: Riemendreher, die Männer, wöchent2 Thlr. 15 Sgr., 2 Thlr. 20 Sgr., 2 Thlr. 25 Sgr., 3 Thlr., 3 Thlr. 5 Sgr., 3 Thlr. 10 Sgr. u. 4 Thlr. Bei den Frauen selbiger Arbeit 2 Thlr., 2 Thlr. 5 Sgr., 2 Thlr. 10 Sgr., 2 Thlr. 15 Sgr., 2 Thlr. 25 Sgr. Bei den Spulern, welche dazu gehören, von 1 Thlr. 20 Sgr. bis 2 Thlr. 10 Sgr. Bandwirker 2 Thlr. 10 Sgr. bis 4 Thlr. wöchent lich; diejenigen, welche im Wochenlohn arbeiten 2 bis 3 Thlr. 158 Schmiede wöchentlich 3 Thlr. 5 Sgr. bis 4 Thlr., ausnahm lu weise die, welche an Maschinen arb.iten 5 Thlr. Sämmt liche, auf Vorrath arbeitende Gewerke, nämlich: Schuhmacher au Schneider, Möbelschreiner, Schmiederei, Blecharbeit, Kürschner, So Sattler u. s. w. sind des Großkapitals- Schaufenstern unter gef worfen, das heißt ruinirt. so daß sie zum größten Theil ärma be find als die niedrigsten Tagelöhner. Lebensmittel- Bro gl duzenten und Händler: Bäcker, Megger, Kartoffelhändler Spezereyhändler haben den schönsten Vortheil unter dem je to gen System der„ Gewerbefreiheit", welcher der nöthige Bolize schuß zu Hülfe kommt; was an dem Arbeiter noch hängen g blieben, das ziehen sie heraus, und in kurzer Zeit werden s Männer des Ruhestandes". H 味 e Wir sind jetzt allerdings voll beschäftigt, sogar zum Een ge und Trinken haben wir kaum Zeit. In den letzten 3 Mo naten war hier keine Fabrik, wo die Arbeiter auf halbe ba Tage nach Hause gehn konnten, aber dennoch baben sie ziemlich gehungert wegen der gräßlichen Theuerung. de In den letzten 5 Jahren ist der Lohn theils gefallen, theils um etwas gestiegen; am besten stehen die Färber, be verdienten nämlich früher 4 Thlr. jezt 4, Thlr. wöchentlic Im Wuppertthale sind noch keine Versuche der koope rativen Produktion gemacht worden. ( Schluß folgt.) Russische politische Flüchtlinge in West- Europa. Пуля дура, штыкъ молодець. Ein närrischer Kerl ist die Kugel, ein tüchtiger Kerl das Bayonet III. ( Schluß.) be D fif ch 20 Be et fe di Bezüglich Bolens erklärt Herzen am 1. April d. J., da di es in Rußland Leute giebt, die offen und ehrlich die Una te Weber 3 bis 5 Thlr. in guter Zeit wöchentlich; da aber durch hängigkeit eines Volkes ersehnen, welches mit uns( den Ruffen die Stockung in Folge übertriebenen Handels und Wuchers die Hälfte Zeit des Jahres verloren geht, und sie dann keine Beschäf tigung haben, so reduzirt sich der Durchschnitt des Verdienstes noch nicht einmal auf 2 Thlr. wöchentlich. Frauenweberei in den Fabriken wöchentlich von 1 Thlr. 10 Sgr. bis 2 Thlr. verschiedentlich bezahlt. Es sind etwa 40 Knopffabriken im nichts gemein hat." Gegentheil gesagt, und über die ,, Unabhängigkeit" hat er fi Bisher hatte er, was die ,, Gemeinschaft" betrifft, stets da diese von einem Tage zum andern widersprochen. Wie er auffaßt, erhellt z. B. aus dem im„ Kolokol" Nr. 229 vom reien an russische Bauern aus den Regierungsbezirken 1. von 5 b 10 gr. Fabritarbeiter( Packer, Binder und Haspler) Novbr. 1866 gemachten Borschlag( gezeichnet Dgareff), die de 1 Thlr. 10 Sgr. bis 4 Thlr. Knopfarbeiter sind sehr Polen nach dem letzten Aufstande geraubten polnischen Lände f Wupperthale von Barmen und Elberfeld, wo die Knöpfe in jeder Fabrik anders zusammengestellt werden; klassifizirt nach sein soll, daß auf die Seele" nur noch 2 Deßjatinen Landli Orloff und Kursk zu vertheilen, wo die Uebervölkerung fo grof Stoff: Metall, Erdnuß, Horn, Glas, Perlemutter; Hemden kommen. Daß die russische Regierung den Raub nicht an pob knöpfe u. s. w. wird jede Sorte für sich in besonderen Fabriken nische Bauern vergeben will, ist erklärlich, die Uebereinstimmung gemacht. Von Stoffknöpfen find flache auf dem alten Preise der flüchtigen" Russen aber mit ihr ist für Unbefangene böde seit 25 Jahren stehen geblieben, weil der Lohn à Gros sonderbar. Sollte man nun nicht glauben, daß für die Ruffe 7 Pfenn. so niedrig ist, daß kein Abzug denkbar sein kann; in Rußland kein Plaß mehr ist?! Herr Serno. Solowiewitib auch ein russischer Flüchtling, hat bereits in einer sehr ergo lichen, gegen Herzen gerichteten russischen Flugschrift, домашнея дыла( Unsere häuslichen Angelegenheiten) überzogene Knöpfe mit Glasstein sind 100 Prozent herunter gekommen seit 2 Jahren; verschiedene Randknöpfe 30 bis 100 Prozent herunter seit 2 Jahren, dazu schlechtere Stoffe. 3и liefern müssen, da doch bekanntlich das Gros 12 Dußend entJahren lockend von den Eltern gezogen werden( lernen Gemeinheiten sondergleichen) durch Wochenlohn von 10 Sgr. zymowitsch, eines polnischen Renegaten, entsprungen ist. Наши betitelt Dit bemerken ist, daß die Arbeiter 13-14 Dußend für 1 Gros darauf hingewiesen, daß dieser Kolonisirungsplan gen Weften hält( feiner Diebstahl), außerdem daß die Kinder unter 10-14 dern dem Hirn der Herren Miljutin, eines alten ökonomischen nicht einmal ursprünglich von den ,, Glöcknern" erfunden, son Schreifrigen, jeßigen russischen Imperial Socialisten, und Ap bis 3 Thlr., welcher Berdienst jedoch nur 3 Monate im Jahre plößliche auffallende Entdeckung, daß ,, die Polen mit den Ruffe zu erwarten ist( die übrigen 9 Monate immer Stodung). nichts gemein" haben, fommt dem Herzen doch nicht etwa e Handwerker: Schreiner täglich 18-22 Sgr.; Maurer tägl. der religiösen Eingebung, daß zwischen der russisch orthodoren liegt? Hier giebt es nämlich außer für den Gott Vater nod und der polnisch- katholischen Gottverchrung eine weite luft Tag arbeiten; Anstreicher, Dachdecker, Gärtner u. s. w. dasselbe; Plaß für den Gott Sohn, es besteht also eine Art von The P 14-23 Sgr.; wenn es die Woche 4 Tage regnet, haben sie nur 2 Tagelöhne, bei können sie nur aut hi be hi le b da m " 159 lung der Gewalten, dort aber vereinigt sich die Wucht aller mage auf den alleinigen Vater, dessen alleiniger Statthalter her auf Erden das„ Väterchen" ist, ein Hiмеns( Deutscher), ein mer Solstein- Gottorp'scher Baтromкa. Tie Polen dürfen auf Alles ter gefaßt fein! Sie brauchen sich nicht besonders darüber zu met betrüben, daß ihnen einige proudhonistische russische WeltbeBein ge fic Ten No Herzen tadelt die Petersburger ,, Börsenzeitung", daß sie über ihn loszicht zu einer Zeit, da die Deutschen ihre jurons vulgaires de la scribaille allemande über ihn ausgießen. Den sachlichen Inhalt dieser französisch sein sollenden Redensart können wir übergehn. Wir wollen uns nur mit dem sprachlichen Werthe beschäftigen, um an dieser glänzenden Probe zu beweisen, daß die Russen das Affentalent der Nachahmung haben, daher rasch alle Sprachen kauderwälschen, aber feine gründlich verstehen, schreiben lernen. E Juron bedeutet zuvörderst einen Kraftausdruck, welchen ein Mensch die Gewohnheit hat auszustoßen. So war, nach glücker die Brüderschaft aufkündigen. Herr Serno- Solowielet witsch erzählt in seiner bereits oben angeführten Broschüre, ei wie Herzen ihm 1866 zu Genf zugerufen habe:„, что поpа перестать деликатничать съ Поляками, пора высказать нмь вско правду( еs ist 3eit, daß man aufhöre mit den Bolen zu kofettiren, daß man ihnen die ganze Wahrheit sage.) Littré, der juron Heinrichs IV. Ventre- saint- gris. Juron fann Aljo merkt's Guch, Ihr Polen, Ihr habt mit den Russen nichts gemein! Da habt Ihr die ganze Wahrheit!„ Ohne Koketterie!" Ich komme nun zu den jurons vulgaires de la scribe baille allemande, womit Herr Herzen die gegnerischen Deut ſiſchen, derlegen meint. en, gen aber auch Fluchwort bedeuten. Ein juron vulgaire ist nach der ersten Auslegung eine holprige Tautologie, eine in der reichen, aber noch ungeregelten russischen Sprache stark vorherrschende Ausdrucksweise. Soll juron vulgaire für ,, gemeines Fluchwort" stehn, so ist nicht zu übersehn, daß in Rußland In Nr. 27 des russischen Kolokol" vom 1. Nov. 1858 fit berarbeitet er die russische Kaiserin in einem Briefe, der sie über Bauer gemein. id die Erziehung ihres seitdem in Nizza verstorbenen ältesten Sohnes erleuchten soll. Wie bekannt, ist die Kaiserin eine wäre écrivaille, das aber auch nicht französisch ist. heffen- darmstädtische Deutsche, und da sie ihrem Sohne einen net ab en Dai fid piej Den derselbe Fluch vornehm oder gemein ist, je nach der Person, die ihn von sich giebt. Der Adlige ,, flucht" vornehm, der Scribaille ist fein französisches Wort, richtiger gebildet Für Stribler haben die Franzosen écrivassier. Weder für die ganze Deutschen zum Erzieher geben wollte, so mußte es einem rus Gattung der écrivassiers, noch für die ganze Gattung ihrer fisch- flavischen Herzen wohl thun, seinen antideutschen russisch- Erzeugnisse besitzen sie ein Wort. Dem Herzen hat das nicht chauvinistischen Anwandlungen unter der Larve steppenweiten hinlänglich beleidigende russische писалльнида оdеr писаниша war ein Herr August Theodor von Grimm, der in ir nicht gehabt. Uebrigens ist auch canaille eigentlich italienisch, Wohlwollens die Zügel schießen zu lassen. Der erkorne Deutsche gewinkt, den Muth das Wort canaille zu gebrauchen hat er gend einem gedruckten Winkelpräparate den Kaiser Nikolaus I. etwa grade ebenso beschweifwedelt hatte, wie Herzen es mit feinem Zarensocialisten Alexander II. thut. In der Person dieses armen Grimm fällt er nun über die deutschen Erzieher, nimmt, für den eigentlich canaille stehen sollte. Er wollte ten mit Profit nach Rußland exportiren, in folgender Weise her: invectives vulgaires des écrivassiers allemands, oder les Hessen- Darmstädtischen Thronfolger anvertrauen, selbst das wäre In der Person Wahrlich, Kaiserin, Sie dürften ihm nicht einmal einen .... Für Für zu bedauern. Was weiß dieser Deutsche von Rußland, was berſteht er von Rußland, was geht es ihn an? Miethgeld würde er ebenso bereitwillig den Sohn des Dey 1.Don Algier unterrichten.....( Feine Anspielung auf den reli giofen Unterschied). Kann ihm das Herz bei russischem Leide Schlagen, das Blut ins Gesicht steigen, wenn er von den Rende von rof and pol ung Sabit fen tich m telt fren on gent Ar Dit fen aud ren Tuft 100 bei von canaglia, dessen Aequivalent im Französischen chiénaille war. Scribaglia ist nicht einmal italienisch; man verpflichtet fich also den Herzen, wenn man scribaille als Druckfehler injures oder insultes oder invectives vulgaires de la canaille litéraire allemande. Beides ist Französisch. Les jurons vulgaires de la scribaille allemande ist russischer Salon- AffenJargon. Herr Herzen begab sich 1847 aus Rußland freiwillig in die Verbannung, und konnte zum Erstaunen der Leute ein nicht unbedeutendes tragbares Vermögen aus dem Lande schleppen. Nur durch sein Geld wurde es ihm möglich, dem trutenaushebungen hört, von den Rafereien der Gutsbefizer, übrigen Europa den russischen разужь( беrlinisch: Geist) vorbon den räuberischen Thaten der Beamten? Dringt ihm Buschfin's Bers in Mark und Bein, und ist ihm das Sein unsres russischen Bauern verständlich?( Rein Ruffe hat über das Sein der russischen Bauern Ausführlicheres, Verständlicheres, Wis nicht zuführen, der sonst hätte verborgen bleiben müssen. Daß ein deutscher Buchhändler in London, der den freifinnigen deut schen Patrioten zur Schau trägt, sich dazu hergeben konnte, viele Jahre hindurch die gröbsten russischen Aufreizungen gegen fenswertheres geschrieben als Harthausen, den Herzen, Ogareff Deutschland zu verlegen, ist weniger überraschend als jämmer und andere Literaturfosaden nur abgeschrieben haben). Worin wird dieser Fremde Ihren russischen Sohn unterrichten oder kennen Sie etwa den hochnasigen Haß der Deutschen berbergen fönnen unter der Maske des Klientismus und der gegen alles Russische, ihren Ekel vor uns, den sie kaum Ragenbudelei, die uns an die Sflaven- Grammatifer der alten Belt erinnern?!" laffen. lich. Unkenntniß der Sprache fann höchstens für eine oder zwei Veröffentlichungen als Entschuldigung dienen, aber nicht für Dußende von Bänden und Hunderte von Zeitungsnummern. " 1 Der Sehr Ehrenwerthe Herr Göschen", eine der höchsten Schacher- Autoritäten der Gity von London, hat in seinem Buche Ueber die Wechselcurse"( on Exchanges) einem sonst bis zur Lächerlichkeit mittelmäßigen Machwerke, welches jeder nicht irgend einen Schiller nehmen können oder einen Forster? pfiffige Frankfurter Banquierkommis mit hohnrunzeln bei Der Deutsche hängt am Deutschen! Gut! Aber hätten Sie Nein, Sie nehmen eine August Theodor von Grimm." Es ist eine rein russische Idee, sich irgend einen Schil ler" oder irgend einen Forster" auf Bestellung fommen zu Run etwas von deutschem ,, Klientismus und Kazen buđelei"( Кліентизмъ рить Герцень). и низкопоклонство какъ говоSeite legen wird, unabsichtlich oder absichtlich vielleicht wollte er Konkurrenten beseitigen, die wie sein Handelshaus in ,, Anleihen machen", einen Wig" über Rußland zum Besten gegeben. So oft Rußland seine Schulden " fagt er ans Ausland weder durch Export von Produkten noch von Manufakturen zahlen kann, sucht es die Rechnung durch den Export von Staatspapieren" auszugleichen. Bringen wir nun schließlich zu Buch, daß Rußland sich den Deutschen Dahl importirte, der so eben nach 25 jähriger Arbeit das vollständigste russisch- russische Lerikon zu Ende geführt hat. Dagegen hat es zu uns den russischen Herzen mit seinen Trabanten exportirt, die zu philologischen Untersuchun gen anspornen über die canaglia di scribaglia. Addio! Auf Wiedersehen! Aus England. - London, den 11. Mai. 160 Der welcher die Vorrechte der Krone berührt, ins Parlament fomm ohne vorherige königliche Zustimmung. Die königliche Zustim mung hängt von dem Gutachten des Ministeriums ab. Di raeli weigert sich nicht, die Beschlüsse des Hauses zur Kenn niß der Königin zu bringen, weigert sich aber zu sagen, weld Antwort, oder ob überhaupt eine Antwort ertheilt werde wird. Dieses hat John Bright, der endlich Aussicht hat Staatsminister zu werden, in die Wuth gebracht; er ist ung mildert grob geworden. Er beschuldigt Disraeli, die König hintergangen zu haben und sagte vorigen Donnerstag wor lich:„ Ich wage zu sagen, daß ein Minister, der seinen So verain hintergeht, ebenso schuldig ist, als der Verschwörer, ihn des Throns zu berauben beabsichtigt." Gladstone behau Unser parlamentarischer Staatswagen steckt bis über die tet, es sei häufig vorgekommen, daß dergleichen Gefeßvorschläg Aren im Koth. Die sechshundertjährige Parlamentschronik ent- ohne vorherige königliche Genehmigung ins Parlament hält keinen einzigen Vorfall, welcher in der gegenwärtigen bracht worden sind; wenn sich der Ministerpräsident weigen Krise als Richtschnur genommen werden könnte. Der moderne die königliche Genehmigung zu erlangen, so wird er ohne Gebrauch ist wenn ein Ministerium in irgend einer wichtigen selbe eine Bill einbringen, die es dem neuen Parlament Frage im Unterhause überstimmt wird, so dankt es ab, wenn Pflicht machen soll, die Abschaffung der Frischen Staatsfir das feindlich gesinnte Parlament unter seiner Regierung ge- durchzuführen. Gladstone und seine Verbündeten wissen wählt worden; hat dagegen die letzte Wahl unter der Regie gut wie irgend Jemand, daß unter dem gegenwärtigen rung der Gegenpartei stattgefunden, so wird das Unterhaus aufgelöst und ein neues gewählt. Hätte das gegenwärtige Un- Oberhause angenommen wird. Das Verfahren der Liberale Inisterium nicht daran zu denken, daß eine solche Bill vom lösung die unausbleibliche Folge gewesen. Aber eine Minister- das Ministerium unter jeder Bedingung zwingen, die Minist terhaus die Reformbill von 1867 verworfen, so wäre eine Auf- ist daher Nichts als böswillige Skandalsucherei. Sie wolle krise, nachdem eine Reformbill paffirt, die neuen Wähler aber bänke zu räumen, aber Disraeli ist viel zu zäher Natur, ihne noch nicht registrirt sind, ist noch nie dagewesen, daher muß den Gefallen zu thun. Nach der„ Imperial Review" waren es dem Ministerium überlassen werden, sein eigenes Gutachten Rollen des neuen liberal radikalen Rabinets bereits vertheit Die alten Whigs, die Grey's 2c. waren über Bord geworfen Lawe, das Orakel der„ Times" soll Minister des Innern zur Richtschnur zu nehmen. Disraeli sagte vorigen Montag, daß er der Königin die Wahl gelassen, ihre Zustimmung zur Auflösung zu geben oder die Resignation des Ministeriums an w D die 6 St Ro थ To Ε zunehmen, sie habe ersteres vorgezogen. Er nahm für sich das Marine Minister; Layard, der radikale Stellenjäger, Rang 30 Recht in Anspruch, zur Auflösung zu schreiten und eine Neu- des Herzogthums Lankaster; Forster Präsident der Armenv wahl nach dem alten Wahlmodus auszuschreiben, hielt es aber für höchst unpolitisch, von diesem Rechte Gebrauch zu waltung. Daß der alte Russell und Grey Klique als adm nistratives Personal der liberalen Partei bei Seite gefchobe machen, erstens, weil die neue Ordnung der Dinge in kurzer steht fest, und daß die Hauptwortführer der Manchester Schul Zeit in Kraft treten muß und zweitens, weil die vorliegende Streitfrage zum erstenmal ernstlich aufs Tapet gekommen ist, und er es für rathsam hält, daß sie von einem, nach dem neuen Gesetz gewählten Parlament entschieden wird. Er erklärte sich bereit, feine weiteren Geseßvorschläge ins Haus zu bringen als die welche zur Vervollkommnung des neuen Wahlgesetzes nöthig sind. Die Liberalen sind über dieses Verfahren bemerkte) dazu behülflich zu sein, daß die Auflösung und die beim nächsten Ministerwechsel ins Kabinet fommen, ist au gemacht. Am 14. April fand in Ghiago, in den Bereinigten Sta ten, eine Conferenz von Bauern und Arbeitern statt, um eine Kandidaten für die nächste Wahl eines Gouverneurs des Staa Illinois zu ernennen. Es waren gegen 600 Delegirte u in Zorn gerathen, und anstatt( wie ich schon vor acht Tagen Acerbaustaat ist, und Alles, was das Interesse der Ackerbau gen. Es wurde beschlossen: In Erwägung, daß Illinois befördert, gleichmäßig auf das Wohl aller andern Arbeit Neuwahl so schnell wie möglich von Statten gehen kann, fu- wirft; und in Erwägung, daß Illinois bisher nur Advokat zu Gouverneuren gehabt, beschließen wir einen Kandidat aus unserer Mitte vorzuschlagen." Die Wahl fiel auf har son Noble, von dem gesagt wurde, er sei ein durchaus lehrter Mann, ein fertiger Redner, besize höhere administrati nois als Ackerbauer ansässig und habe Sympathie sei unbestechlich, ehrlich, seit 36 Jahren in 3 chen sie nur Schwierigkeiten in den Weg zu legen. Die eingefleischten Reformer, John Bright mit eingeschlossen, verrathen Furcht, daß das Ministerium durch die Neuwahl eine Majorität erlangen könne, und sie lechzen nach den Fleischtöpfen des Budgets. Der Vorwand, unter welchem Gladstone mit seinen Resolutionen fortfährt, ist, daß dem neuen Parlament nicht die Entscheidung der Streitfrage selbst, sondern nur die Details der Ausführung überlassen werden dürfen. Diswerde, aber gegen die Resolutionen sei. In Folge dieser ErAlles, was die Interessen der arbeitenden Bevölkerung ge betreffe Die Schneider von New- York haben ihre Lohnerhöhung raeli erklärte, daß er auf feine weitere Abstimmung antragen Agitation vorläufig aufgegeben und eine Rooporativ- G nossenschaft gegründet. Zwei Dritttel der New Yor klärung sind die Resolutionen ohne Abstimmung angenommen Schneiderarbeit besteht in sogenannter Ladenarbeit. Das Al worden, das Ministerium ist aber verpflichtet dieselben, nebst deranmessen kommt allmählig aus der Mode, die alte, flei Kirche in die Hände des Parlaments niederzulegen, der Köni bedingung zum Gedeihen der Kooperativpr gebeten werden soll, ihre Vorrechte mit Bezug auf die Irische ßige Betrieb tritt an seine Stelle, es ist das die Bo gin zu unterbreiten. Gebrauch ist, daß kein Gesetzvorschlag, Verantwortlicher Redacteur: W. Liebknecht. Redaktion: Braustraße 11. duction. Leipzig.} Druck und Verlag: C. W. Vollrath. Expedition: Windmühlenstraße 14. 15 eir be 31 la fa Bu 31