ewor Lied ehört Die er Die je oder il an urger Te l aller olgen nifa e der imme tärfe Re urd bin Saud cha aber 3, has Je der t er den Gracht ervile Ver dem met flifte Ju ftitu ment Itung t im det age Wort lung t der auf beite Dung Die Bifet d die wo Artige der beiter Dit mel uftrie Clefen Deiten Demokratisches Wochenblatt. No. 25. Organ der deutschen Volkspartei. Leipzig, den 20. Juni. 1868. Das Blatt erscheint jeden Sonnabend. Abonnementspreis vierteljährlich bei allen deutschen Postanstalten sowie bier am Plaße einschließlich Bringerlohn 12½ Ngr.; einzelne Nummern 1 Ngr. Abonnements für Leipzig nehmen entgegen die Herren M. Dolge am Markt, Reichert Hainstraße 27, G. Hofmann Brühl 40, G. Dehler Neumarkt 6, G. Richter Peterssteinweg 7, Leipziger Consumverein Universitätstraße und die Expedition d. Blattes C. W. Vollrath Windmühlenstr. 14. Für Dresden Filialexpedition F. W. Grellmann Wallstraße 10. Street, Grosvenor Square, London. Agent in London für England, Indien, China, Japan, Australien, Südamerika 2c. die deutsche Buchhandlung von Franz Thimm, 24 Brook Mit Nr. 26 schließt das zweite Quartal unseres Wochenblattes, und wir bitten die geehrten Abonnenten, die Bestellungen auf das neue Quartal rechtzeitig zu bewirken, damit die Zusendung des Blattes keine Unterbrechung erleide. wahl. Inhalt: Politische Uebersicht. Rede des Reichstags- Abgeordneten Liebknecht. Polen und der Rothe Prinz.-Programm ber amerikanischen Republikaner für die bevorstehende PräsidentenWeiße Sklaven. Aus England.- Aus Amerika. Politische Uebersicht. Statium eingetreten. Erst galt es, das deutsche Gränzland mit seiner uneinnehmbaren Feste von Deutschland abzureißen; nun beginnen die Vorbereitungen zur Annexion an Frankreich. Daß ein Blatt gegründet wurde, ausschließlich, um die Annexion anzubahnen, wurde schon früher erwähnt. Jezt erfahren wir bereits von annexionistischen Demonstrationen. Unter andern wird folgende Proflamation verbreitet: ,, Luxemburger! Liebe Landsleute! Erwacht aus eurem Schlummer! Erhebt euch und erklärt vor Europa, daß die euch bereitete Lage nicht mehr zu ertragen ist. Preußen, welches ihr verabscheut, geizt nach euch. Weist die falschen Patrioten zurück, die unter der Maske der Autonomie euch die Annexion an Preußen predigen. Frankreich, welches ihr alle liebt, ruft euch zu: Arbeiter! Brüder! Frankreich giebt euch ..Es scheint mir evident, daß der Status quo nicht lange dauern kann: entweder müssen wir dazu gelangen, mit dem Norden eine viel engere Verbindung einzugehen, als die lenige, welche durch die Offensiv- und Defensiv- Allianz- Verträge hergestellt ist; oder wir müssen im Gegentheil mit ihm auf fine vollständige und eklantante Weise brechen. Es giebt keine dritte Verfahrungsweise." So soll Herr von Varnbüler, der würtembergische Ministerpräsident, sich nach seiner Rückkunft bom Berliner Zollparlament geäußert haben. Ob die Worte wirklich gesprochen wurden, können wir nicht wissen; jedenfalls enthalten sie eine Wahrheit, nur nicht scharf genug ausgedrückt. Entweder verschlingt Preußen das noch übrige Deutschland, oder der Nordbund geht unter Der Nordbund ist nicht lebensfähig, er bezeichnet bloß tine Uebergangsstufe, und muß entweder sich selbst zerstören, denken, daß Graf Bismarck 1865 in Biarrig war, und daß die indem er die zweite Hälfte Deutschlands erobert, oder sei es durch innere Fäulniß, oder einen Stoß von Außen einanderfallen. das ist die Alternative. sei aus Nicht engere Verbindung" oder„ eklatanter Arbeit und allgemeines Stimmrecht! Grundbesizer! Frankreich wird euer Eigenthum der Entwerthung entheben! Familienväter! Frankreich wird alle eure Kinder in den Rang seiner großen und reichen Familie aufnehmen. Luxemburger! Erhebt euch! Die Falten der glorreichen Fahne eurer Bäter werden eure Heerde und eure Stätten beschüßen! Seit langer Zeit duldet ihr schweigend!... Redet, handelt! Die Neutralität ist die Verläugnung des Vaterlandes. Verräther haben zu euch, ohne uns zu kennen, gesprochen. Preuße oder Franzose, es muß darüber eine Nationalabstimmung stattfinden. Es lebe die Politik des Königs! Es lebe Frankreich!". An sich wären das harmlose Späße; aber wir müssen beAnnexion von Savoyen und Nizza genau unter denselben Vorbedingungen und in derselben Weise durchgeführt wurde. Die Einverleibung Lurenburgs in Frankreich ist einfach unBruch", ist das Dilemma für den Südwesten Deutschlands, vermeidlich, wenn zwischen Frankreich und Preußen fondern Einverleibung in Preußen, oder Sturz Friede bleibt. Breußens. Für den Augenblick hat der Nordbund nicht die Racht, erobernd vorzugehen, und wenn es den preußi schen Staatsmännern nicht gelingt, ein Abkommen mit Frankreich zu treffen, ein zweites Biarrig in Szene zu seßenden Zusammenbruch des Bismarck'schen Werks bringen. Der Landesausschuß der Volkspartei in Würtemberg hat für die bevorstehenden Kammerwahlen ein Wahlausschreiben an die Mitglieder der Partei erlassen. Dasselbe enthält ein schon unterm 10. Mai an eine große Anzahl Parteigenossen dann wird aller Voraussicht nach schon die nächste Zukunft versandtes Wahlprogramm, zu dem bereits so viele zustim In Südwestdeutschland beschäftigt man sich jetzt starf mit der Bildung eines Südbunds. Die Demokratische Corre spondenz" befürwortet einen demokratischen. Ob derselbe mög lich, wollen wir hier nicht erörtern; so viel ist gewiß, wenn er hergestellt würde, hätte der Norddeutsche Bundeskäfig" bald teine Infassen mehr. Mittlerweile ist die Luxemburger Frage ins zweite mende Erklärungen eingelaufen sind, daß anzunehmen, die große Mehrzahl der Volkspartei sei mit den darin entwickelten Grundsäßen einverstanden. Das Programm spricht zunächst aus, daß der Sieg bei den Zollparlamentswahlen durch einen zweiten Sieg bei den Landtagswahlen vervollständigt werden müsse. Der einfache Schlachtruf: Kein Breuße! genüge jedoch diesmal nicht, es gelte vielmehr, den Gedanken, welcher das Votum vom 24. März beherrscht habe, nun nach allen Seiten zu 194 parlamentswahlen, auf Männer zu lenken, welche gegen Ne die flar und bien Ge von Preußens Vergrößerungs- und Herrschsucht drohenden fahren Widerstand zu leisten versprechen, sondern diesmal we sentlich auch auf solche, welche von der Regierung Charafter, wie durch Stellung gänzlich unab hängig sind. Es darf kein Staatsdiener im engeren Sinn gewählt werden, die Grfahrung warnt vor allen Be amtenwahlen, und das Landeskomité erklärt zum Voraus, daß es jeden Vorschlag eines Staatsdieners ohne Ausnahme aufs entschiedenste bekämpfen wird." An dieses Programm welches wir freudig begrüßen, ist noch eine Ansprache an die Männer der Volkspartei" gefnüpft, in welcher dieselben ge beten werden, mit der Wahl der Vertrauensmänner, den Vo bereitungen zur Aufstellung der Kandidaten in Partei- Versamm lungen und der Abhaltung öffentlicher Wahlversammlungen ungefämt vorzugehen; vor allem aber die zur Wahl neubered tigten Bürger über die Bedentung dieses Rechts und die no thigen Schritte zur Ausübung desselben zu verständigen. entwickeln; aus der das gewaltsame Werk von 1866 verneinenden Abstimmung müßten deren positive Folgerungen gezogen und als Forderungen des Volkes aufgestellt und durchgeführt werden, sowohl hinsichtlich des Verhältnisses zum deutschen Vaterlande, als in des würtembergischen Landes inneren Angelegenheiten. Die Verneinung des Anschlusses an den Nordbund leite nothwendig zur Förderung des Südbundes. In der gegenwärtigen Vereinzelung, welche die Südstaaten national und international einflußlos und wehrlos mache, dürften die Südstaaten nicht länger verharren. Die Fortdauer der Isolirung führe nothwendig entweder zur Unterwerfung durch Preußen oder zu einem traurigen dynastischen Partikularismus. ,, Das Volk der Südstaaten", so heißt es ,,, muß verlangen eine Centralgewalt mit parlamentarischer Vertretung, welche über den einzelnen Regierungen steht, und eine gemeinsame Militärverfassung, um sowohl den übrigen Theilen Süddeutschlands, als namentlich einem etwa einmischungssüchtigen Ausland gegenüber die natürliche Macht zu entwickeln, welche der geeinigte Süden besitzt. Damit die innere Freiheit nicht unter der militärischen Zusammenfassung leide, muß diese auf volksthümlicher Grundlage nach Art des schweizerischen Milizwesens geschaffen werden. Mit dem Bestand des Südbundes ist aller dings derjenige eines einzelnen Schuß- und Trußbündnisses mit Preußen, welches zudem in Würtemberg die ständische Zustimmung nicht auf verfassungsmäßigem Wege erhalten hat, sowie die fernere politische Ausbeutung des Zollvereins zu partikular- preußischen Zwecken unvereinbar. Aber der Südbund bietet jetzt das einzige ehrliche Mittel, das zerrissene und dreigetheilte Deutschland ohne Anwendung der Gewalt so weit wieder zu einigen, daß wenigstens die Unversehrtheit desselben gegen Angriffe und die Selbstbestimmung der Nation gegen Einmischungen von außen gesichert wird. Die zum Zusam menhalt der Nation nothwendigen Maßregeln können durch die Volksvertretungen des norddeutschen und süddeutschen Bundes Un in Ge auf Für felb ed, lich non Au ma geb tla Gri me ern 12 and au bal Tel des Aus Sachsen eine kleine Illustration zu dem norddeuts schen Fremdenpolizei und Freizügigkeitsgefeßt, jenem Meſſer ohne Klinge, welchem der Stiel fehlt, auf welche Errungen schaft die Nationalliberalen so stolz sind. Ein Arbeiter von Thurm begiebt sich nach dem nur 21/2 Stunde von dort ent fernten Meerane. Dort wird er, wie er sich die Bücher dem Schaufenster der Leihbibliothek betrachtet, von einem Bo lizeibeamten nach seiner Legitimation gefragt, und da er eine solche natürlich nicht bei sich hat, verhaftet. Auf dem Rath hause ließ man einige Briefe, die er bei sich hatte, und sein Lieferbuch gelten. Er wurde entlassen, aber mit der Drohung von Seiten des Polizeibeamten, daß man ihn einstecken würde, wenn er es sich einfallen ließe, in der Stadt herumzuschwir beln". zu De gen ift die Be bo no น. bif Der der Re ger Die We far Die orientalische Frage ist plötzlich durch die Gr mordung des Fürsten Michael von Serbien in den Bordergrund und des deutschen Desterreichs gemeinsam ausgeführt werden." gedrängt geworden. Auf einem Spaziergang wurde der Fürt Wer nicht in diesem Sinne zu wirken klar und bündig verspreche, überfallen und nebst seiner Nichte niedergeschossen.„ Die That", der dürfe die Stimmen der Wähler nicht erhalten. Vor allem schreibt die Frankfurter Zeitung"... scheint das Resultat einer Ber aber sei an einem festzuhalten: an der Forderung der Einfüh schwörung zu sein, die sich zu Gunsten der Familie Georgewi rung einer allgemeinen Bolksbewaffnung. verbun- gebildet hatte. Die Rivalität zwischen dieser Familie und der den mit kurzer Präsenz und militärischer Jugend jenigen der Obrenowich ist alt. Sie datirt aus den ersten Vorbereitung. Diese Frage werde die Kandidaten der Volkspartei unbedingt unterscheiden von denen der Regierungs- Czerny Georg, ein Sauhirt, und Milosch Obrenowich, ein Zeiten des serbischen Unabhängigkeitskrieges. 3wei Männer, partei. Eine weitere Verschiedenheit zwischen dieser und dem Ochsenknecht, waren in den ersten Jahren unsers Jahrhunderts Bolk bestehe hinsichtlich der Reform der Verfassung. Diese die Seele der Rebellion gegen die Türfen. Czerny Georg dürfe durchaus nicht länger vertagt werden, wenn der Staat schwang sich zum Oberbefehlshaber und zum Herrscher empor hielt sich bis zum Jahre 1815, mußte dann aber, von Türken aufs neue bedrängt, von den Russen verrathen, von Die Regierung habe, statt das Geseß vom 1. Juli 1848 wieder seinem Unterfeldherrn Milosch Obrenowich betrogen, fich auf Würtemberg in innerer Freiheit und in guten Einrichtungen die wirksamste Schußwehr gegen äußere Gefahren finden solle. periode den Entwurf eines Verfassungsgesetzes vorgelegt, der weit zurückbleibe hinter dem, was vor zwanzig Jahren bereits giltiges Gesetz in Würtemberg gewesen sei. Es werden dann die Forderungen für die Verfassungsrevision aufgestellt und zwar wird verlangt: volle Rechtsgleichheit. Aufhebung aller Privilegien der Geburt des Standes und Berufes- Einfüh rung des Einfammersystems für die Volksvertretung das Recht der Initiative und das Recht, parlamentarische Untersuchungen anzustellen, Redefreiheit der Abgeordneten furze ständische Perioden. Es wird dann auf die Entfernung verschiedener Bestimmungen aus dem Wahlgefeß gedrungen, welche das allgemeine direkte Wahlrecht bedrohen. Ferner fordert das Programm Reorganisation der Verwaltung und Reform des Gemeindewesens. Zum Schluß beißt es: Die den österreichisches Gebiet werfen. Milosch bemächtigte sich bald ich mi Rr bei Ju darauf der Herrschaft und ließ sich, nachdem er den zurüdge fehrten Czerny meuchlings aus dem Wege räumen lassen, um erblichen Fürsten wählen. Damit war die Dynastie der Obre nowich inaugurirt. Der habsüchtige, brutale und liederliche Stifter saß ungestört auf seinem durch den Meuchelmord be gründeten Throne bis 1839, dann zwang ihn die Volfever tretung des Landes, die Stuptschina, zur Abdankung: fein ältester Sohn Milan genoß der Freude des Herrschens nur ein paar Wochen, der jüngere Sohn Michael etwa nur drei Jahre: 1842 mußte der Leptere vor der Verschwörung die Flucht ergreifen. Der Sohn Czerny Georg's, Alerander Kara George wich, ward auf den Thron berufen. Von 1842 bis 1858 dauerte dessen Regiment, das als ein verhältnißmäßig verstän diges und reformfreundliches gerühmt wird. Es fiel unter den Intriguen Rußlands. Alexander hielt im Krimkriege ſtrenge Landtagswahlen sind daher nicht blos, wie neulich die Zollich 23 Der ten 7 die Ge we urd abs Sinn Bes Caus hme mm Bo die ge agen red πός Deuts Leffer gen von ents in Po eine Rath fein ung Firde, wir Neutralität, und das Petersburger Cabinet, das auf die füdslavischen Bölkerschaften gezählt, rächte sich für seinen Irrthum und für den Verlust des ausschließlichen Protektorats über Ser bien, den ihm der Pariser Frieden cintrug, an dem Fürsten. Unter russischem Einfluß brach eine Conspiration aus, die den Georgewich zur Flucht nöthigte, und den Obrenovich von neuem auf den Thron rief. Der alte Milosch kehrte zurück, starb als Fürst und vererbte den Thron auf seinen Sohn Michael, denfelben, der im Jahre 1842 vertrieben war. Dieser Michael ist es, der am 10. Juni ermordet wurde. Ist die Blutthat wirklich im Interesse der Georgewich vollzogen, so können die Obres nowich sich nicht gar zu sehr beklagen; es ist das Auge um Auge". Bahn um 3ahn", das in halbcivilisirten Ländern zu walten pflegt: der Sohn des Mörders von Czerny Georg hat gebüßt für die Frevelthat des Vaters, und die pathetische Er. flärung des serbischen Regierungsblattes: Das Haupt eines Mörders werde die Krone Serbiens nicht tragen", ist in der Erinnerung an den alten Sünder Milosch geradezu lächerlich. Der 195 anderer Seite sind noch Mannheim, Coburg, Gotha und Heis delberg vorgeschlagen, jedoch ist nicht bekannt, daß einer der legtgenannten Orte bereit sei, eine auf ihn fallende Wahl anzunehmen und sich damit der sehr erheblichen Arbeit, welche die Vorkehrungen für den Vereinsrag verursachen, zu unterziehen. Es erscheint demnach zweckmäßig, nur die Orte bei der Wahl zu berücksichtigen, welche sich um die Abhaltung des Vereinstags beworben haben, also Nürnberg und Pforzheim, und da dürfte es feinem Zweifel unterliegen, daß für Sachsen, Thüringen und die norddeutschen Vereine Nürnberg der passendste Ort ist. Der Arb.- B.- Verein Crimmitschau und der Arb.- B.- Verein Leipzig haben sich auch bereits für Nürnberg ausgesprochen und wir möchten dem Wunsch Ausdruck geben, daß auch alle übrigen Vereine Sachsens bis zu dem genannten Termin( 1. Juli) in gleichem Sinne sich erklärten und diese Erklärung schriftlich an Herrn Bebel hier einsendeten. Die Abstimmungsliste werden wir später in d. Bl. veröffentlichen. Der Arbeiterverein zu Frankenberg hat an den norddeutschen Reichstag folgende Petition, um deren Veröffentlichung er uns ersucht, gegen die Gewerbegesetz- Borlage gerichtet: ,, Dem hohen Reichstag ist der Entwurf einer Gewerbeordnung für den norddeutschen Bund zugegangen. Was nun die Thronfolge betrifft und die Berwicklungen, welche sich daran knüpfen können, so wird die Lage bedeutend ernster, wenn die Prätendentschaft des Knaben Obrenowich, des 12, oder 15 jährigen Neffen des ermordeten Michael, überhaupt angefochten wird. An sich kann diese Prätendentschaft nur auf schwachen Füßen stehen, sowohl der Jugend des Prinzen halber, die eine Regentschaft nöthig macht, als auch weil der felbe ein Sohn jener Marie Obrenowich ist, die als Maitresse des Fürsten Kusa jener famosen nächtlichen Abdankungsscene su Bukarest assistirte und dann mit Jenem das Weite suchte. Hauptrepräsentant der Familie Georgewich, jener flüchtig gewordene Alexander, lebt noch, hält sich in Wien auf, und ist ein so natürlicher Rival des Knaben Obrenowich, daß sich Die Wiener Blätter sofort nach der Ermordung des Fürsten Michael eiligst davon überzeugten, daß derselbe nicht etwa nach Belgrad abgereist sei. Neben Alexander Kara Georgewich, der daß die Stände und Berufsarten die größte Erkrankungs- und voraussichtlich Rußland wenig genehm sein würde, werden aber noch u. A. der Fürst von Montenegro, der Heißsporn der großfer andere Prätendenten auf den serbischen Thron genannt, Gr rund Fürft Sat" Ver wid ders ten ner, ein Derte eorg por den von auf Leider vermag der Arbeiterstand nicht nur darin keine Errungenschaft zum Bessern zu erblicken, sondern er muß darin unzweideutig sehen eine Unzahl von Wegen zur Behinderung der Freiheit des Einzelnen, des Rechts eines jeden arbeitsfähigen und erwerbslustigen Menschen, weß Standes er auch sei, auf ausgiebigste Beschaffung seines Lebensunterhalts, auf Besserung seines geistigen und körperlichen Befindens und damit also gleichbedeutend des Rechtes auf möglichste Verlängerung des Lebens. Lehrt ja doch die medicinische Statistik aller Länder, Sterblichkeitsziffer liefern, welchen die Bedingungen materiellen Wohlbefindens am färglichsten zugemessen sind. Ein Hauch der reinsten Menschenliebe geht daher durch die Geseße, welche bischen, panslavischen Partei, dessen Erwählung voraussichtlich möglichst alle Sonderstellungen, Sonderbegünstigungen aufzuder Anstoß zu kriegerischen Conflikten sein würde. Der Einfluß der Pforte auf Serbien ist gleich Null; sie hat zwar noch ein unser engeres Vaterland Sachsen hat sich mit leider noch nicht Recht der Bestätigung der Fürstenwahl, seit sie jedoch die Festun zu vielen andern deutschen Staaten zu dieser humanen Aufdie Macht, einer Nichtbestätigung Anerkennung zu schaffen; und in Serbiens und namentlich Belgrad geräumt hat, fehlt ihr felben exekutivisch einzutreiben." fassung vom Volkswohle und den Mitteln zu dessen Förderung seit Jahren bekannt. Der norddeutsche Bund würde uns diewenn ihr der Tribut von 42,000 Ducaten, den sie fordern ses heimathlichen Segens durch seine Gewerbeordnung berauben, tann, geweigert würde, so möchte sie schwerlich versuchen, den Um auf alle Fälle gefaßt zu sein, hat die Pforte die Zufammenziehung eines Armeekorps an der serbischen Grenze beichioffen, und ist Omer Pasch a bereits dahin abgegangen. bald dge zum Obre liche be vers fein nur drei ucht orge 858 tän den enge das kommende Geschlecht müßte wieder mit dem Wehruf: Weh Dir, daß Du ein Enfel bist!' in's bürgerliche Leben eintreten. Wenn wir nun auch diese unsre Behauptung begründen fönnten mit jenem ächt menschlichen Gefühle für gleiches Recht. gleiche Freiheit Aller, mit der Thatsache, daß dieses Gefühl mitten aus der schrankenlosen Willführ mittelalterlich düsterer AnDie sächsischen Arbeitervereine machen wir hier schauung vom Staate sich herausentwickelt hat zu immer allgemeinerer Geltung: wenn auch für unsre Auffassung unverkennbar spricht die gesetzgeberische, sociale und geschichtliche Logif, die sich ausprägt. in dem unbezwinglichen Zug unsres Jahrhunderts nach Geltendmachung der duldsamsten Humanität in allen Zweigen des Lebens; mit noch besonders aufmerksam auf die Aufforderung des Bor fizenden des Vororts deutscher Arbeitervereine, Herrn Bebel, in Rr. 11 der Deutschen Arbeiterhalle", wonach sämmtliche Arbeitervereine aufgefordert werden, spätestens bis zum 1. Juli zu erflären, an welchem Drte sie den nächsten deut When Arbeitervereinstag abgehalten zu sehen wünschen. Bei der Wichtigkeit der Tagesordnung des Vereinstage( Programmfrage, Behrfrage, indirecte Steuern, Altersversorgungskassen u. s. w.) erscheint cs und äußerst wünschenswerth, einen Ort zu wählen, der ohne allzu große Kosten auch von den sächsischen Deputir ten besucht werden kann. Nürnberg und Pforzheim ha- Dessen einen richtigen Schluß ziehen könnten für die Wahrheit ben fich um die Abhaltung des Vereinstage beworben, von wenn wir auch unschwer auf die Widersprüche zwischen Worten und Thatsachen, ja zwischen den Worten selbst hinweisen könnten aus dem Munde der Gegner der gewerblichen Freiheit und unbehinderten Beweglichkeit wenn wir auf Grund alles unsrer Auffassung von dem vorgelegten Entwurf: so müssen wir uns doch dieser günstigen Stellung freiwillig begeben, einmal um die kostbare Zeit des hohen Reichstage nicht mit Längst bekanntem zu vergeuden, das andre Mal, weil wir in demselben weit hellern Gedankenbliß, weit mächtigeren Donner der Beweisführung wiffen. Nur mit einer Thatsache sei uns gestattet, dem Gedächtniß und dem Urtheilsvermögen der Gegner der gewerblichen Freiheit, den Freunden des Zunftzwangs in irgendwelcher Form zu Hülfe zu kommen: mit den Erfahrungen bei uns in Sachsen. Auch nach Einführung und Uebergang der vollen Gewerbefreiheit in's Bewußtsein des Volks sind weder Meister und Gesellen des hochlöblichen Handwerks, der ehrbaren Zunft, der altväterisch festgefügten, ungelenken Innung zu Grunde gegangen, wie sehr dies auch prophezeit war, noch ist der Entnehmer handwerklichen Fleißes übervortheilt, benachtheiligt wor den, wie ganz klar bewiesen war; weder ist die gesetzliche Ordnung. Gesellschaft und Staat ohne feste Innungsnormen außer Rand und Band gegangen, noch hat darunter die Ausbildung gewerblicher Geschicklichkeit, handwerklichen Verdienstes gelitten. Wohl aber steht so viel fest, daß das materielle Wohl Sachsens nach der Einführung der Gewerbefreiheit und durch dieselbe unaufhaltsam zum Beffern fortgeschritten ist und fortschreiten wird. Freilich muß der Einzelne flarer denken, mehr lernen und rühriger sein- gewiß nicht zum Nachtheil der allgemeinenen Bolfs Bildung und Volks- Hebung. Wir fassen daher unsre Wünsche betreffs der beregten Gewerbeordnung dahin zusammen: Der hohe Reichstag wolle den vorliegenden Entwurf der Gewerbeordnung für den norddeutschen Bund entweder im Sinne der vollen gewerblichen Freiheit, der unverfälschten Humanität umzuändern sich bewogen finden oder wenn nicht thunlich denselben vollständig als für das Wohl des Einzelnen unannehmbar ablehnen." So viel uns bekannt, sind derartige Petitionen gegen den Gewerbegeseßentwurf ferner in Sachsen erlassen worden von Chemnitz und Hainichen. 196 über aut Don Di Rede des Reichstags- Abgeordneten Liebknecht. ( Gehalten in der Berliner Volksversammlung am 14. Mai 1868.) Meine Herren! Ich babe mit einigen furzen Worten zunächst das, was Herr Kastan vorgebracht hat, einzugehen( Unruhe im Saal Ruf: Lauter!)- Sie müssen mich entschuldigen, ich bin soeben einer anstrengenden Reise zurückgekehrt, und da ich ohnehin nicht ga wohl bin, unfähig lauter zu sprechen. Wenn Herr Kaftan Gristenz der preußischen Hausmachtspolitik geleugnet bat und leugnet so schlägt erdamit der ganzen Geschichte in's Gesicht; ich kenne haupt keine Epoche der deutschen Geschichte, in der Preußen eine a dere Politik als Hausmachtspolitik getrieben hätte. Ich nehme au nicht das Jahr 1813 aus; die preußische Regierung verfolgte damal nur dynastische Zwecke, und beutete die nationale Bewegung rem eignen Vortheile aus. Man versprach dem Volk eine Verfassung hat man das Versprechen gehalten?( Stimmen: Nein beutigen Tag nicht!) Das preußische Bolk wurde um die Früchte Befreiungskriege betrogen, die preußische Regierung befestigte ihre ab solutistische Macht. Also selbst damals keine nationale, sondern re dynastische Politik Hausmachtspolitik.( Lebhafter Beifall.) ich glaube, in diesem Saale wird Niemand sein, der das Jahr ein segensreiches Jahr für Deutschland nennen wird. Was ist Folge dieses Krieges gewesen? Deutschland zerrissen, der blutige an der Mainlinie, Desterreich hinausgeworfen aus Deutschland, Lugem burg preisgegeben. Und Sie, das preußische Volk, was baben S stockend, Hungertvvhus in Berlin, verstärkte Eteuerlast! Wofür habe gewonnen? Hungersnoth in Ostpreußen, Mangel überall, das Geschä Sie gekämpft? Wer siegte in der Schlacht bei Königgräß? 3b Soldaten, Bismarck und das österreichische Volk! Wer ist befie worden? Die österreichischen Soldaten und Junker und Sie, da preußische Volk!( Bravo!) Hier die Regierung fiegreich, das Bell befiegt dort die Regierung befiegt, das Volk fiegreich. Sie, bi Sieger, in Wirklichkeit die Geschlagenen. bis auf de 1866 Schnitt ( Lebhaftefte Zustimmung bier in dieser Versammlung gefallen find, halte ich mich dessen M. H.! Nach den Aeußerungen wahrhaft deutscher Gesinnung, die beu über DI bat DOA heben, meinen besonderen Standpunkt hier noch darzulegen und vertheidigen. Es giebt nur eine Demokratie, und Herr Kaftan, von norddeutscher und von süddeutscher Demokratie gesprochen hat damit deutlich bekundet, daß er überhaupt keinen Begriff Demokratie hat. Die Demokratie ist dieselbe in Nord- und Si bekämpft denselben Feind. Wenn dann und wann ein kleiner Un schied obzuwalten scheint, so liegt dies nur in der verschiedenen Ram weise, welche die Verschiedenheit der Gegner und der Stellung nothwe dig macht. Meine Herren, ein Jeder fege vor der eigenen Thür, den Arbeiter B.- Bereinen in Leipzig, Glauchau, Grimmißschau, deutsche vertheidigen zu wollen ich sage, uns" Süddeutsche, eigen das habe ich Ihnen mahnend zuzurufen. Weit entfernt uns Gu lich bin ich kein Süddeutscher, ich bin aus Mitteldeutschland, aus be um mich des passenden Ausdrucks meines Landsmannes Bamberger sen, und bin leider schon in diesem Käfig des norddeutschen Bunde bedienen, aber ich würde wahrhaftig froh sein, wenn soll am 8. September d. I. in der Woche nach dem Congreß ich hier anklagen. Nicht wir haben zu erröthen beim Anblic der internationalen Arbeitervereinigung in Bern abgehalten jezigen schmachvollen Zustände unseres Baterlandes. Der Süden Der zweite Friedens- und Freiheite Gongreß wieder heraus wäre. Weit entfernt, uns vertheidigen zu wollen, w ist vorgeschlagen, dem Congreß nachstehende Fragen zur Ber handlung vorzulegen: werden. Vom Centralfomite der Friedens- und Freiheitsliga deutsche Demokratie, von ihr ist stets der Freiheitsgedanke, ein dem Freiheiten, die Sie nicht besißen. Und Ein Verdienst hat die fü I. Welches sind, mit Rücksicht auf Frieden und Freiheit, die Vorzüge der Abschaffung der stehenden Heere und der Einführung von Nationalmiligen, oder sogar einer allgemeinen Entwaffnung? II. In welchen Beziehungen steht die ökonomische oder sociale Frage zu derjenigen des Friedens durch die Freiheit? III. Welches find in Beziehung auf Frieden und Freiheit die Vorzüge einer Trennung der Kirche vom Staate? IV. Wie kann das föderative Princip in den verschiedenen Ländern ausgeführt, und auf welche Weise soll der Verband der Vereinigten Staaten von Europa hergestellt werden? Für jede der vier Fragen ist ein Berichterstatter ernannt, welcher seiner Arbeit die von den Sectionen, Localcomites u. f. w. eingereichten Berichte das Centralcomite fordert s. zur Einreichung solcher auf zu Grunde legen wird. Die redigiren wird, sind nach erfolgter Genehmigung des Centralcomites dem Congreffe zur Beschlußfassung vorzulegen. bat 14 Von Blut kratischer Hauch über das übrige Deutschland gekommen. aus ist nie ein Versuch gemacht worden, Deutschland zu Fnechten, haben nie gehört von einer badischen Spize, von einer baierschen und Eisenpolitik, von einer würtembergischen hegemonie!( beiterle Lachen Sie nicht, Würtemberg ist klein, aber nicht in der Macht li der Stolz der Völker, der Volksstämme, sondern darin, daß Macht auf gerechte Weise benutzt wird der Starke, aber der preußische Staat ( Bravo! Zischen. stärktes Bravo!) Der Kleinste hat dasselbe Recht dieselbe Pflicht bat seine Pflicht nicht erfüllt, er hat seine Macht mißbraucht, und hier klage ich an, bick Bet Deutschland unterdrückt. Man spricht viel von dem Unbeil der Klein 10 A ange staaten. Blicken Sie zurück auf das Jahr 1849! Damale von fast allen unsern kleinen Staaten die Reichs- Berfassung nommen worden, überall mußten die Regierungen der Volksbewegu fie in Blut erstickt? wer hat die Freiheitskämpfer geftandrechtet? Preusi nachgeben; wer aber hat der Bewegung ein Ende gemacht? wer! sentlichen stehen die Dinge noch heute ganz wie sie damals geftand war es, es war die bobenzollersche Hausmachtspolitik! Und im haben. Wie damals, so ist auch heute Preußen derjenige Staat, Begründer der deutschen Einheit, es ist das hinderniß derselben, für unsere Pflicht halten, so haben auch Sie in verstärktem hier rufe ich Jbnen zu: wie wir vor unserer eigenen Tbüre zu fe diese Pflicht, und das ist die hohe Aufgabe, die Ihnen obliegt: Schlüsse, welche der Berichterstatter in Form von Resolutionen deutschen Freiheit und Einbeit im Wege steht. Preußen ist nicht Der Grab DE 一 t auf aale gan di gnet Aber aud male Ihnen vor Allem ist es, das Hinderniß der deutschen Einheit aus dem Wege zu räumen. Rechnen Sie ab mit Ihrer Militärmacht. 3.) rechnen Sie ab mit Ihrer starken Regierung, die schwach gegen Frankreich, stark nur gegen Sie ist, rechnen Sie ab mit einem Syſtem, das den Volksunterricht zum Werkzeuge der Berdummung ge= macht bat, beseitigen Sie den Gäsarismus mit allen den giftigen Pflanen, die darum und daran bängen, und dann, und nur dann baben Sie ich verdient gemacht um das Baterland, dann baben wir das freie einige Deutschland. Schon der Trieb der Selbsterhaltung gebietet Ihnen diesen Militarismus zu vernichten, der das Bolk aus= laugt, der es auf die Tauer selbst unfäbig macht, das Vaterland zu vertheidigen. Mancher von Jbnen ist vielleicht noch berauscht von der als so gewaltig ausposaunten Leistung des Jahres 1866. Aber Stellen Sie einen Vergleich an, meine Herren! Preußen hatte 19 Millionen Einwohner, als es den Krieg begann, die Nordstaaten Amerikas nach der Secession der Sklavenhalter vielleicht 20 Millionen. Nach 7 jähriger Rüstung. Armee war die Vorbereitung auf diesen Krieg- wie viel Soldaten haben Sie auf die Beine gebracht? 600,000 Mann! Und die amerikanische Republik, die keine starke Regierung hat, wenn die Regierung th Tung f den te bi e ab rein 1806 donit gem Si Tchat baber 3bre efiegt Dat Bell DIC Tung) beute über nd i 1. Dit 1 bat F bo Sit Bil Inter am bwen Sub gent Sej unde er # 14 bat all! fon feben, denn die Reorganisation der während eines Zeitraumes von 4 Jabren hatte sie über, 1,000,000 Soldaten auf den Beinen und 6 bis 700 Fahrzeuge auf dem Meere schwimmen! Und 4 Jahre lang hat die amerikanische Republik diesen Krieg aushalten können; Sie dagegen, Sie haben einen 7 tä= gigen einen 7 wöchentlichen Krieg geführt und sind erschöpft, Sie ba ben die Hungersnoth in Dstpreußen, Sie haben Mangel und Noth überdas hinderniß der deutschen Einheit, diesen Staat Preußen aus dem Ich wiederhole, meine Herren, Sie haben die Aufgabe, ibm Angesicht zu Angesicht gegenüber. Thun Sie Ihre Pflicht!( LebBege zu räumen. Hier in Berlin steht der Hauptfeind. Sie stehen bafter Beifall und vereinzeltes Zischen.) Polen und der Rothe Prinz. leon fel. Erben" ist wieder auf Reifen. Wir wollen nicht in Der Commisvoyageur des großen Handelshauses„ Napodas Geheimniß seines Broben- und Musterkastens einzudringen bersuchen. Es ist auch sehr gleichgültig, ob er neue Handelsnopolitanischen Eisenbahnen macht". 197 tig und zufrieden neben einander in einem Staate unter dem Banner der Freiheit eristiren können. Die Italiener Tessins verlangen eben so wenig nach der väterlichen Umarmung Biftor Emanuels, wie die Bewohner der französischen Kantone nach dem Untertauchen in der großen Nation", oder die Allemannen nach den Segnungen des norddeutschen Bundes. Ebenso werden in dem freiheitlich sich entwickelnden Desterreich die verschiedenen Nationalitäten friedlich sich zusammenfinden. Scheint dort das Treiben der Czechen das Gegentheil zu beweisen, so vergißt man, daß dieses von Rußland künstlich hervorgerufen ist und genährt wird, um Desterreich in seinen staatlichen Bewegungen zu lähmen. Die Demokratie fordert die Wiederherstellung Bolens kraft ihres Prinzips des freien Selbstbestimmungsrechts der Völker und aus Gründen der Politik. Da die deutsche Demokratie das freie Selbstbestimmungsrecht auch für sich selber fordert, so kann es ihr natürlich nie einfallen, die Polen nach ihrer Wiederherstellung hindern zu wollen, sich, wenn sie nach einem Könige Verlangen tragen, einen solchen zu suchen, wo ihnen beliebt. Aber es könnte ihr keineswegs gleichgültig sein, in der Person des Rothen Prinzen den Cäsarismus, den sie als ihren Todtfeind bekämpft, weiter einwurzeln zu sehen. Die erwähnte Broschüre ist freilich nur ein Ballon, den man steigen läßt, um zu sehen, woher der Wind weht; allein die Polen selbst sollten sich bei Zeiten darüber klar werden, daß sie keine schlechtere und gefährlichere Wahl als die des Prinzen Napoleon treffen könnten. Wir wollen vorläufig davon absehen, wer dieser Mensch ist, der heute in Polen eine Krone zu fischen sucht, wie 1859 in Toskana, während Italien für seine staatliche Einheit kämpfte. Wir wollen von diesem seinen Schwindel aufdeckenden Gebahren nicht reden, daß der Mann des Nationalitätsverbindungen anzuknüpfen beauftragt ist, oder in konstanti welchen die Polen begehen würden, wenn sie, ihre Wiederhereigenstes Fabrikate seines Hauses wollen wir hinweisen, in welchem Blonplon besonders stark zu sein pflegt. Zwar ist es eine sehr schlechte Waare, allein mit französischem Firniß glänfend lacfirt, wie sie ist, findet sie meistens einen reißenden Abwenn es daheim faul zu werden drohte, wenn eine Krisis im Anzuge war, wurde dieser Artikel auf den europäischen Markt geworfen. Nun herrscht in Paris schon seit einiger Zeit wieder eine bedenkliche Temperatur, und manches Anzeichen deutet werden soll. MI Blut Fei Dick Ber lein prinzips nach der Herrschaft über eine ihm fremde Nationalität trachtet. Auch von dem Widerspruch wollen wir schweigen, Franzosen zu ihrem Oberhaupte machten. Der Schwerpunkt der Frage liegt darin, daß Polen gemißbraucht werden soll, um Deutschland zwischen zwei Feuer zu bringen. Unter dem Rothen Prinzen wäre Polen nichts als ein Vafallenstaat Frankreiche, beauftragt, Deutschland in den Rücken zu fallen, ſo oft es Napoleon beliebt, es in der Fronte anzugreifen. Polen würde in eine dynastische Politik hineingerissen werden, die mit allen seinen Interessen in schneidendem Widerspruche steht. Denn nicht Deutschland, sondern Rußland ist der Feind, den das darauf hin, daß abermals in der Nationalitätsfrage gemacht" auferstandene Polen zu fürchten hätte. Oder fann man fich Dieses Mal find es die Polen, welche man zu beschwindeln beabsichtigt. Die Polen sind es, welche sich von Seiten Blonplons einer ganz besonderen Aufmerksamkeit in Wien zu erfreuen haben. Der Prinz vom Palais Royal zeigt sich", ernstlich dem Wahne hingeben, daß Frankreich im Stande wäre, Polen gegen den russischen Ezaren zu schüßen, wenn Deutschland auf die Seite von Polens Gegnern gedrängt wurde, und die freundschaftlichen Gesinnungen der beiden Nachbarvölfer, die immer lebhafter hervorzutreten beginnen, durch daß vor dieser seiner zweiten Rundreise in Brüssel eine Bro- sich verkehrten? Haben die Napoleoniden, hat das französi schüre erschienen ist, welche den Titel führt: Frankreich, Bolen sche Bürgerkönigthum für Polen je etwas anderes gehabt als nnd der Prinz Napolcon". Der Verfasser ist ein Pole, der schöne Redensarten? Prinz Plonplon auf dem Throne Polens lange Sekretär des Prinzen war, also eine von dessen Ercaturen. Der Rothe Prinz wird in diesem Machwerk in den Himmel erhoben und den Polen gesagt, daß sie sich die schändlichste Undankbarkeit zu Schulden kommen lassen würden, wenn sie nicht bei der Wiederherstellung ihres Baterlandes die allerhöchste Ehrenstelle, also die Krone, dem Better des fran zösischen Kaisers anböten. Die Schweiz beweist, daß die verschiedensten Nationen einträch Wir lassen das Nationalitätsprinzip aus dem Spiele. wäre daher nur das geeignette Mittel, diesen Staat wieder unter die russische Botmäßigkeit zurückfallen zu lassen. Man wird wahrlich in Paris kein Bedenken tragen, Polen zu opfern, nachdem es mitgeholfen, Deutschland herabzudrücken, um im Bunde mit Rußland die Herrschaft über das europäische Fest land zu tbeilen. Der Mohr hat seine Schuldigkeit gethan, der Mohr fann gehen. Die Polen mögen auf ihrer Hut sein, daß sie die Sehnsucht nach der Wiederherstellung ihres Vaters landes nicht zum blinden Werkzeuge des Rothen Prinzen macht. Programm der amerikanischen Republikaner für die bevorstehende Präsidentenwahl. ( Einstimmig angenommen von der National Convention in Chicago.) 198 1) Wir wünschen dem Lande Glück zu dem gesicherten Erfolg der Reconstruktionspolitik des Congresses, wie derselbe durch die Annahme der Allen gleiche bürgerliche und politische Rechte gebenden Constitutionen Seitens der Mehrzahl der ehemaligen Rebellenstaaten konstatirt ist. Es ist die Pflicht der Regierung, diese Inftitutionen zu wahren und zu verhüten, daß das Volk dieser Staaten in einen Zustand von Anarchie zurückverseßt wird. 2) Die Garantie gleichen Stimmrechts für alle loyalen Leute des Sündens durch den Congreß wurde durch jedwede Erwägung der öffentlichen Sicherheit, der Dankbarkeit und Gerechtigkeit gefordert und muß aufrecht erhalten werden, während die Regelung des Stimmrechts in allen loyalen Staaten dem Volk dieser Staaten zukommt. 3) Wir denunciren alle Arten von Repudiation als ein nationales Verbrechen. Die Ehre der Nation fordert die Zahlung der Staatsschulden mit der äußersten Gewissenhaftigkeit an alle Gläubiger im In- und Ausland, nicht allein nach dem Buchstaben, sondern auch nach dem Geist der Gesetze, unter denen sie contrahirt sind. 4) Der nationalen Arbeit schulden wir es, daß die Taxation gleichmäßig gerecht und so rasch, als es die nationalen Verpflichtungen erlauben, reducirt wird. 5) Die nationale Schuld, contrahirt zur Erhaltung der Union für alle Zeiten, muß über eine angemessene Frist für die Rückzahlung ausgedehnt werden, und es ist die Pflicht des Congresses, den Zinsfuß herabzuseßen, sobald dies ehrlicher Weise gethan werden kann. befon Riem und tufen Fabr forde niffe auf ale 3 Die naturalisirten Bürger sind berechtigt, in allen ihren Bür gerrechten wie Eingeborene geschüßt zu werden. Kein Bürge der Vereinigten Staaten, gleich viel ob eingeboren oder neut lifirt, soll von irgend einer fremden Macht für Handlung oder Worte, die in diesem Lande gethan oder gesprochen, pe haftet und eingesperrt werden und wenn dies doch geschehen ist es die Pflicht der Regierung, zu seinen Gunsten einzuschreiten 10) Unter Allen, die in den Prüfungen des legten Kriege treu befunden wurden, gebührt Niemandem größere Ehre, alt den braven Soldaten und Seeleuten, welche die Mühselig Gen feiten der Campagne und des Kreuzens erduldeten und Dienst des Landes ihr Leben der Gefahr preisgaben. Die g feßlich diesen tapferen Bertheidigern der Nation gewährten Bouu ei ties und Jahrgelder sind eine nie zu vergessende Verpflichtung forde Die Wittwen und Waisen der tapferen Todten sind die Münde des Volkes, ein heiliges, der schüßenden Sorge der Nation übertragenes Vermächtniß. in deffer bolle meld gütig batte fichtli 11) Die Einwanderung, welche bisher den Wohlstan fort, die Entwickelung, die Hülfsquellen und die Macht unser in G Nation, des Asyls der Unterdrückten aller Nationen, gefördert hat, muß durch eine liberale und gerechte Politik weiter fördert und ermuthigt werden. 12) Die Convention erklärt ihre Sympathie für unterdrückten Völker, welche für ihre Rechte fämpfen. Weiße Sklaven. XIII. all theil nebn berfe Reich That Die S Und Dreh 8.116 Der Elbe Aus dem Wupperthal wird der Zukunft" geschrieben: er, unserm schönen Thale frommer Hirten, das der vielgewander dem Hohngelächter der Anwesenden das gesegnete Wupperthal nannte, rumort's seit einigen Tagen. Die Arbeiter find a 6) Die beste Politik zur Verminderung unserer Schulden- Alexander v. Sybel in einer Arbeiterversammlung unter fchallen last ist die, unsern Credit so zu heben, daß die Kapitalisten uns Geld zu niedrigeren Zinsen leihen, als wir jest zahlen und weiter zahlen müssen, so lange Repudiation, partielle oder totale, offene oder verdeckte, gedroht oder geargwohnt wird. 7) Die Regierung der Vereinigten Staaten muß mit der strengsten Sparsamkeit verwaltet werden; die Corruptionen, laut eine radikale Reform. Ansicht, daß sie zu viel arbeiten und nicht genug verdienen und unterfangen sich, dies offen auszusprechen. Darob groß Verwunderung unter den Herren Fabrikanten, die jetzt gerat zur Kurzeit das nöthige kleine Geld brauchen. In Barmen welche von Andrew Johnson so schamlos genährt sind, fordern hat unter den Riemendrehern die Strike schon begonnen und, wie Sie wissen, ist ganz Barmen auf die Fabrikation der Bänder, Kordel und Ligen", also auf die Niemendreht Abraham Lincolns und bedauern den Eintritt Andrew John: angewiesen. Die Arbeiter haben übrigens zu einer Einstellung der Arbeit den richtigen Moment gewählt. Just in den legten Monaten hat das Geschäft, das hier wie überall seit Jahre frist fast gänzlich brach gelegen hatte, einen bedeutenden 8) Wir beklagen tief den unzeitigen und tragischen Tod sons in die Präsidentschaft, welcher gegen das Bolk, das ihn gewählt hat, und die Sache, die er zu unterstüßen sich verpflichtet hatte, verrätherisch gehandelt, legislative und richterAuf fatio terto weld Den, Rat bind tat beric Berk Bis bind beit abge Ple byt icha allen liche Funktionen usurpirt, die Ausführung der Geseze verwei- schwung genommen. Von Morgens früh bis spät in die Nacht gert, sein hohes Amt zur Verleitung anderer Beamten zu Gefegmißachtung und Verlegung gebraucht, durch seine Erekutivhinein wird geschnürt und doch ist man nicht im Stande, Bestellungen zu genügen. Sie können sich denken, daß den gewalt, Eigenthum, Frieden, Freiheit und Leben der Bürger Arbeitgebern aus der unerwarteten Muße ihrer Arbeiter nicht tionale Legislatur als unfonstitutionell denuncirt, hartnäckig diese Verlegenheiten dazu führen, daß in der wirklich traurigen und in corrupter Weise mit allen Mitteln jedem Reconstruktions- Lage der hiesigen Fabrikarbeiter eine, wenn auch nur geringe versuch der ehemaligen Rebellenstaaten widerstanden, das Re- Besserung eintritt. Wenn die Arbeiter sagen: Die Liberalen haben für uns nichts als schöne Worte übrig, wir haben gierungspatronat in eine en gros Corruptionsmaschine ver fehrt, mit Recht wegen high crimes und misdemeanours an" bi per aut Him beite teru nale mg Bau meit geklagt und dieser Verbrechen und Vergehen durch das Votum geholfen, nun wollen wir es einmal mit anderen Leuten t her für anständige Liberale gestimmt, die haben uns nicht 9) Der Doctrin Englands und anderer europäischer Mächte, nissen die Agitation für ein Mitglied der liberalen Partei nicht leicht wonach Jemand, der einmal Unterthan war, es stets sein soll, ist. Und diese Redensart fonnte man bei den letzten Wahlen dem Munde eines jeden Arbeiters hören. Jezt können die liberalen Fabrikanten ihre wohlwollende Gesinnung gegen die Arbeitet Ehre und Unabhängigkeit unverträglich ist, auf jede Gefahr thatsächlich beweisen; hoffentlich bleiben sie uns diesen Beweis muß, als einem Ueberbleibsel der feudalen Zeiten, das durch das Völkerrecht nicht autorisiirt und mit unserer nationalen hin von den Vereinigten Staaten entgegengetreten werden. nicht schuldig. Im llebrigen gehen die Arbeiter in durchau Bür utro nge ber besonnener und ruhiger Weise voran. Gleichzeitig mit den ir Riemendrehern in Barmen haben die Elberfelder Weber und Wirker eine Agitation für Arbeitslohn ins Leben getufen. Das Comite der Weber- und Wirkerschaft" hat die Fabrikanten durch die öffentlichen Blätter wiederholt aufgefordert, mit ihm auf gütlichem Wege über die Lohnverhält ben eget ieg ale Telig Jun ndel tion and 199 tige Postwesen wären die heutigen Gewerbe- Verbindungen unmöglich. Wie wäre es möglich, eine Union wie die der Amalgamirten Maschinenbauer zusammenzuhalten, ohne die PennyPost und den Dampf? Diese Union erstreckt sich nicht allein über das Vereinigte Königreich in Europa, sie hat auch ZweigGesellschaften in Australien, in Amerika und in Frankreich. Wie wäre es z. B. möglich, mit den Verkehrsmitteln des achtit niffe zu unterhandeln. Die betreffende Comite- Sigung war ad als 300 betheiligten Fabrikanten erschien – tein einziger! clis Gewiß war diese Thatsache geeignet, die Arbeiter zu erbittern, defsenungeachtet haben sie am Montag übend den sehr maßg bollen Beschluß gefaßt: die Herren Fabrikanten noch einmal u einer gemeinsamen Verabredung über die Lohnfrage aufzuun fordern und ihnen anheimzugeben, zu welcher Stunde und in welchem Lokale dieselbe stattfinden soll. Die Arbeiter sehen der gütigen Entscheidung bis Donnerstag Abend entgegen. Beharren die Fabrikanten in ihrer Verschanzung und fahren sie fort, der Verständigung aus dem Wege zu gehen, so wird auch in Elberfeld in den Webereien und Wirkereien die Arbeit vorausg theil nicht zu. Jedenfalls darf man die Sache nicht zu leicht Jahre alt. Zunächst folgten die Baugewerbe, die Schuhmacher fichtlich eingestellt werden.. Ueber die Folgen steht mir ein Urfera dert nehmen; und der vorsorgliche Herr Oberbürgermeister von Elalberfeld, der zartbesaitete Herr Lischke, hat bereits da der Reichstag die Einschung des Comites zur Untersuchung von Thatsachen abgelehnt hat seine Boten entsendet, um über Die Lage und die Stimmung der Arbeiter sich zu erkundigen. Und es ist ihm berichtet worden, daß die Angabe der Riemen S Dert Cen bal Der nen toge erate annen ation rebit Clung sten brea Auf tadt zehnten Jahrhunderts die in London tagende Grefutive regelmäßig von Allem zu benachrichtigen, was den einzelnen Mitgliedern in drei Welttheilen zuſtößt, und diese Nachrichten wieder in der Form von Monatsberichten mit dem Zusay des finanziellen Zustands der ganzen Union und Rechenschaft des Thuns und Treibens der Erefutive in drei Welttheile zu verschicken? Wie wäre es möglich gewesen, periodisch Delegirte der verschiedenen Lokalitäten zu einer gewiffenen Stunde an einem Orte zu versammeln, um eine Conferenz abzuhalten? Diese Union umfaßt alle Gewerbezweige, die beim Maschinenbau erforderlich sind. Die Maschinenbauer von London waren die ersten, welche ihre Gewerbe- Verbindung auf einer nationalen Grundlage errichteten; ihre Union ist noch nicht zwanzig und in jüngster Zeit die Schneider, die Eisenarbeiter in den Minendistrikten und Andere. Während die Verbindungen der einzelnen Fachgenossen nationale Dimensionen annahmen, vereinigten sich die Fachgenossen der größeren Städte zu intergewerblichen Berbindungen. Diese Verbindungen bestehen darin, daß verschiedene Vereine einer Stadt Delegirte zu regelmäßigen dreher, für färglichen Lohn von Morgens 5 Uhr bis Abends Versammlungen schicken, in welchen die allgemeinen Arbeiter Der Berfasser von Europäisches Sklavenleben", Herr Hadlän Verbindungen beißen Traides Councils Gewerberäthe8 Uhr ohne Mittagspause arbeiten zu müssen, begründet war. der, hat, bevor er zu Amt und Würden stieg, lange Zeit in Elberfeld als Commis gearbeitet. bindung Aus England. London, den 15. Juni. angelegenheiten besprochen werden. Diese intergewerblichen und die Personen, welche dieselben bilden, find gewöhnlich die Hauptwortführer der respektiven Lokalitäten. Die erfolgreiche Wirkung dieser Gewerberäthe wird häufig gehemmt durch Differenz der Ansichten unter den Lokalgrößen, die zuweilen in persönliche Haderei ausarten. Dieses ist leider gegenwärtig in London der Fall. Wieder ein Schritt vorwärts in der politischen Organi Dasselbe Bedürfniß, welches die Maschinenbauer bestimmte, sich der Fachgenossen der einzelnen Gewerbe einer Lokali Ich habe hiermit in wenigen Worten eine Skizze der klassischen Arbeiterentwickelung und Organisation entworfen. fation des britischen Proletariats! Die Wichtigkeit des Arbeis auf nationaler Grundlage zu verbinden, veranlaßte vor einitertongreffes zu Manchester besteht nicht in den Verhandlungen, welche gepflogen, noch in den Beschlüssen, welche gefaßt wur ben, sondern darin, daß er überhaupt stattgefunden hat. Der Natur der Sache gemäß geht die engere Bereinigung und Ver England tit, der Bereinigung und Verbindung der einzelnen Gewerbe berfchiedener Lokalitäten sowohl, wie der Vereinigung und Berbindung der verschiedenen Gewerbe einer Lokalität voraus. Bis allen Den nicht Perten rigen inge calen bi nicht per and Leicht gen Monaten den Gewerberath von Manchester, einen nationalen Arbeitercongreß auszuschreiben. Dieser Congreß wurde von den Gewerberäthen von 32 Städten des Nordens von England der klassische Sig der modernen Industrie- beschickt. Die Hauptstadt von Irland schickte einen Delegirten. London war durch George Potter, das störrige Element des Londoner Gewerberathe, vertreten. Nach der offiziellen Angabe vertraten die 34 Delegirten 118,367 Arbeiter. Die Dentim Dunkeln find über die technische Bildung. In Betreff der zum Jahre 1824 waren Arbeiter Bereinigungen und Ver- schriften, welche über die verschiedenen Fragen, die ich bereits bindungen absolut verboten und wurden als Verschwörungen mitgetheilt, verlesen wurden, waren ein Echo der Zeitungsbestraft: 1824 wurden die sogenannten Kombinationsgefeße artikel und Reden der neueren Zeit über dieselben Fragen. Die abgefchafft. Das Gewerbe Vereinswesen hat mit mancherlei Debatte enthüllte, daß selbst Wortführer der Arbeiter noch sehr Schwierigkeiten zu kämpfen gehabt. Wie sich von selbst verebt, waren die ersten Gewerbe Vereine einfache Zunftgesell Wirkung der Gewerbe Vereine auf die auswärtige Conkurrenz haften, die fich nur um ihre speziellen Fachangelegenheiten wurde nachgewiesen, daß Ueberproduktion, nicht der durch die Himmerten. Die unvermeidlichen Niederlagen, welche die Atbeiter der ifolirten Fachgenossen erlebten, bedingten eine Erwei unserer fommerziellen Misere ist. Kane, der Sefretär der Eisenterung der Basis des Gewerbe- Unionswesens. Schon in den hammer- Schmiede, wies nach, daß die Produktionskraft der breißiger Jahren wurden Versuche intergewerblicher und natio= naler Berbindungen gemacht; fie scheiterten, theilweise an der ngherzigen Gesinnung der Handwerker, hauptsächlich aber, aud calen Deiter weis baud Gewerbe- Vereine erzwungene hohe Arbeitslohn, die Ursache sechs Grafschaften, Lancaster, York, Chester Staffort, Nottingham und Leicester, die Produktivkraft der Händearbeit des ganzen Menschengeschlechts übertreffe. Ein anderer Sprecher mies nach, aus statistischen Berichten, daß sich die englische Hauptbedingung der proletarischen Organisation find, nicht Eisenproduktion während der legten 5 Jahre beinahe verdop meit genug gediehen waren. Ohne den Dampf und das heu pelt, die belgische in 8 Jahren kaum um ein Viertel vermehrt " 200 habe. Die Beschlüsse, welche gefaßt wurden, waren nur Ausdrücke von Ansichten und Meinungen. Der letzte gefaßte Beschluß lautete:„ Es ist höchst wünschenswerth, daß die Gewerbe des Bereinigten Königreichs jährlich einen Congreß halten, um fich inniger zu verbinden und thätige Schritte zu thun in allen parlamentarischen Vorgängen, welche das allgemeine Intereffe der Arbeiterklasse betreffen." In diesem Beschluß spukt das Proletariergespenst der Zukunft, die Anmaßung der Arbeiter, dem Parlament, der Staatsmacht der Besißenden, Vorschriften zu machen und sein Thun und Treiben nach eigenem Gutdünken zu beurtheilen. Die nächste Anmaßung ist unvermeidlich die Ergreifung des Staatsruders selbst. Der nächste Congreß soll in Birmingham stattfinden; die Zeit ist dem Birming hamer Gewerberath überlassen zu bestimmen. " Aus Amerika. New- York, den 21. Mai. bei der demokratischen Convention Einfluß zu erlangen sucher Die Geheimgeschichte der ganzen Präsidentschaftsmacherei die Bezahlung der Schulden in Gold oder Papiergeld oder d Repudiations Frage. Der große Banquier Belmont, der d demokratische Convention in Scene seßen wird, ist mit Gran Nominirung im Grunde einverstanden, denn sie ist im Intere der Bonds- Besizer. Eine Aufstellung Pendletons, welch entschieden die Anschauung des Westens in Betreff der Schu denfrage vertritt, ist ganz unwahrscheinlich. Wenn die Arbeit gewonnen werden sollen, so geschieht es durch diese Finan Maßregel. N = 6. ftra Ag Die Anschauungen Ihres Londoner Correspondenten übe die amerikanischen Parteien haben hier allgemeine Anerkennun gefunden; leider kenne ich kein Blatt in den Vereinigten Stali ten, welches diesen Standpunkt vertritt; selbst der Working men's Advocate begnügt sich mit sehr oberflächlichen Betra tungen über die Arbeiterfrage. Auch das deutsche Blatt, Str ches wir bald erwarten, wird kaum diese Erwartungen befri digen. Vermischtes. Die Staateausgaben von Europa. Ro berechnet in seiner neuen Ausgabe der Statistik, daß die Ein Summ fünfte aller europäischen Staaten sich auf die ungeheure von ungefähr 2800 Millionen Thalern belaufen, wovon, nad all Abzug der Erhebungskosten und des Aufwandes für Betrie der Staatsanstalten, beiläufig 2240 Mill. netto verbleiben Da aber der Bedarf auf 2500 Mill. steigt, so ergiebt fich a jährlich unter normalen Verhältnissen ein auf 260 Mill. Tbl Das große Schauspiel ist vorläufig zu Ende gegangen und zwar so, wie es der in den herrschenden Parteien vorwaltenden Gesinnung entspricht. Das Stimmen- Verhältniß 35 zu 19 ergiebt gerade 1 Stimme weniger, als zur Verurtheilung nöthig war, und dabei hat Ben Wade, der bis dahin niemals mit gestimmt hatte, trotz dem Geschrei von niedriger Gesinnung und Selbstsucht, sein Schuldig" mit in die Wagschale gelegt. Es sind also gerade so viel Senatoren der republikanischen Partei gekauft worden, als zur Freisprechung erforderlich waren, d. h. die demokratische Partei, die Whiskey- Brenner und andere an Johnsons Bleiben Interesse nehmenden Leute waren so sparsam, nicht mehr Geld auszugeben, als gerade nöthig war. Wäre ein für die Verurtheilung stimmender Senator z. B. durch Krankheit am Stimmen verhindert worden, wie es am 12. Mai den Anschein hatte, so hätte man eben mit weniger Dollars auskommen können. Vergleichen wir mit den Prozessen gegen Karl I. und Ludwig XVI. den gegen Johnson, so haben wir hier eine bis ins innerste Mark angefressene Gesellschaft, welche das Staatsruder führt, dort eine aufstrebende Klasse, welche ökonomisch zur Herrschaft berufen und daher mit neuen Ideen geschwängert ist. Jene Ereignisse waren großartig, ja erhaben zu nennen; das Verfahren gegen Johnson gehört in das Gebiet des niedern Boffenspiels. Natürlich wäre der Erfolg ein anderer gewesen, wenn der Präsident des Senate ein Halber, ein Gothaer gewesen wäre; aber Wade ist stets entschieden, grob, unbestechlich gewesen. Johnson wurde für unschuldig erklärt, weil Wade schuldig war, sein Nachfolger zu sein. Und wozu dienten die endlosen Reden und Formstreitigkeiten, welche so langweilig waren, daß man denjenigen, der nachweisen konnte alles das gelesen zu haben, bei Barnum ausstellen wollte? Auch ist der Prozeß noch gar nicht zu Ende und wird vielleicht über Johnsons Amtsdauer hinaus fortge führt. Die Convention der republikanischen Partei in Chicago hat die innere Fäulniß derselben von neuem bestätigt. Etwas Erbärmlicheres als diese Platform fann ich mir nicht vorstellen, fie entspricht freilich der Bedeutung des Candidaten Grant. veranschlagtes Deficit. Von der Hauptfumme erfordern Höfe 59 Millionen 2,63 Proz., das Militär 780 Mill 44.82 Proz., und die( größtentheils durch das Heerwesen = standenen) Staatsschulden 844 Mill. 37,23 Proj. Die g nannten drei Posten nehmen sonach allein 1673 Mill. od 74,79 Proz. hinweg und nur ein Biertheil bleibt für Dedun der unmittelbaren geistigen und materiellen Bedürfnisse Staaten. D DI die N bre Par Sel De Nach den letzten statistischen Nachrichten beläuft sich Zahl der Cooperativ Genossenschaften( Consum, Credit duktionsvereine) in der Schweiz auf 4000. Der Kanton Basel mit 41,000 Einwohnern zählt 126 Genossenschafte der Kanton Schaffhausen mit 30,500 Einwohnern 87 und Kanton Genf mit 81,000 Einwohnern 220 Genossenschaften Mad nur bef lig eine bra bing fon jun To geid Im Jahre 1865-1866 hat es in Großbritannien 55,69att Jab Personen gegeben, welche für das Recht ein Wappen ren, an die Krone 433,560 Thlr. bezahlt haben. Zehn: vorher betrug diese Eitelkeitssteuer nur 371,793 Thaler. 1 Auch ein Fortschritt. Frankfurter Zeitung Wenn die demokratische Partei in ihrer Convention im Juli( Auflage 8500.) und Handelsblatt. das volle Neger- Stimmrecht auf ihre Fahne schreibt, was nicht ganz unmöglich ist, so ist der Schein vernichtet, daß die re( Auflage 8500 6 Bla Die men glu ting et Die den auf Bar lieb tlei Der Abonnementspreis im Norddeutschen Bunde auße Abonnements werden bei allen Bostämtern angenommen publikanische Partei der Freiheit mehr diene. Die Arbeiter halb Preußens beträgt 1 Thlr 272 Sgr. per Quartal beabsichtigen in Pittsburg eine Convention abzuhalten, um selbständig einen Kandidaten aufzustellen. Wie es scheint, ist der Plan aufgegeben und die Nationale Arbeits- Partei wird Verantwortlicher Redacteur: W. Liebknecht. Redaktion: Braustraße 11. Frankfurt a. M., im Juni 1868. Die Expedition der Frankfurter Beitung Leipzig.{ Druck und Verlag: G. W. Vollrath. Expedition: Windmühlenstraße 14. mir mad baft