# 135 ent ent er er ad en EESE Der nd ant cet. # 12 ## tte ng im al 止 D Mr. 188 Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monat lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 6Pfg. Sonntags- Nummer mit bem ,, Sonntags: Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Beitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprech- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Bentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Die verschlossene Brotkammer. Freitag, den 14. August 1891. Expedition: Beuth- Straße 3. stand daheim forderte rasches Eingreifen, die Mißernte Brotkorn, mit wohlfeilem Brotkorn, wird verpaßt, die bedrohte die russische Voltsernährung, und man sperrte Feudalen triumphiren. folgerichtig die Grenzen. Wir können nicht behaupten, Nun ist die Kornkammer verschlossen, und die deutsche Deutschland verbraucht durchgängig zwei Drittel daß die russische Regierung in diesem Falle anders ge- Staatsweisheit hat das deutsche Volk der Theuerung überhandelt hat, als die Rücksicht auf das Gemeinwesen ge- laffen. en Roggen, ein Drittel Weizen für Brotbereitung, in Nord- bieterisch forderte. Sie hat durch die Barrikadirung der Ein Hungerjahr in Sicht! Darin gipfelt die Zollbdeutschland beträgt der Roggenbrotverbrauch gut und gerne Ausfuhrhäfen des Baltischen, Schwarzen und Asow'schen politik. em Der die geführt len Ind nte en eft 1880 1881 • Den Dig Des ges te tes Der thre und heun Zehntel des Brotverzehrs überhaupt. Wir sind auf Meeres dem Getreide den Weg verlegt, auf welchem es Das ist die Konsequenz eines Systems, das die ausländische Zufuhr angewiesen, um unsern Bedarf nach Westeuropa, vor allem nach Deutschland, abzufließen Stimme des Volkes nicht hört. Der Schrei nach Brot an Roggen zu decken. Es wurden in Deutschland ein- vermochte. Die russische Regierung hat zugleich andere wird wie Sturmesbrausen den Gewalthabern in die Ohren Vorkehrungen getroffen, um dem Ausbruch einer Hungers- gellen. 1882 1883 1884 1885 1886 1887 1888 1889 Erstes Halbjahr 1891 • Tonnen Roggen 689 563 575 454 658 280 777 046 961 560 769 701 565 265 638 544 652 811 1 059 731 349 601 Licht zu stellen. Wir erhielten an russischem Roggen tel gen reus ten 1881 1882 1885 1888 . • age baut 1889 Zonnen 266 956 · B 348 187 421 412 470 430 934 700 Sie kommen spät, aber fe kommen. Wir haben's ja gesagt. in Berlin ist eine Broschüre erschienen, von einem federgewandten noth vorzubeugen, sie hat große Geldmittel angewiesen, Mögen die Herrschenden bedenken, daß auf die einmal ihr Aschermittwoch um die Arbeitslosen beim Straßenbau und anderen öffent- Fastenzeit des Volkes lichen Arbeiten zu beschäftigen, sie hat die Eisenbahntarife fommen kann. herabgesetzt, um das Brotkorn und Saatgetreide möglichst wohlfeil nach den nothleidenden Bezirken verfrachten zu können. Und außerdem bestehen auf Grund gesetzlicher Bestimmungen seit langer Zeit in Rußland Einrichtungen zur Versorgung des Volkes bei Mißernten, welche den russischen Wirthschaftszuständen recht geschickt angepaẞt find. Genügen auch die Maßregeln nicht ganz, wie jüngst Wer ist der Hauptlieferant Deutschlands? Das Kablukom im„ Archiv für soziale Gesetzgebung und Statistik" Sie werden schließlich alle Sozialdemokraten sein wollen. russische Reich, welches geradezu als unser Hinterland, als auseinander gesetzt hat, so trägt die Aufspeicherung von Selbst die Deutschfreisinnigen schleichen daher, wenn sie auch vorinfere Kornkammer bezeichnet werden muß. Nur einige Gouvernements- und Reichs- Versorgungskapitalien( Getreide läufig noch Gugen, den tapferen Ritter, bei Seite laffen. Hier Biffern seien angeführt, um diese Thatsache in das richtige und Geld zur Unterstützung der Bevölkerung) dazu bei, Deutschfreiſinnigen geschrieben, der sich hinter drei Sternen verden schlimmsten Wirkungen eines Mißwachsjahres vorzu- birgt, betitelt: Die Rettung des Eigenthums, Vorbeugen. Das despotische Rußland trägt, wie man sieht, fchläge zur Bildung einer freifinnig- sozialen Sorge dafür, daß in Zeiten der Krisis die Ernährungs- Partei." Darin werden die Forderungen unserer Zeit ent Verhältnisse der Massen durch Staatsschutz berücksichtigt wickelt, wie sie sich im Hirn des Broschüren Schreibers werden können, es will nicht, daß in solchen Perioden spiegeln. Auf Seite 10 meint er:„ Das erste Recht, das mit dem Menschen in die Erscheinung tritt, ist das der der Bauer und Arbeiter am Hungertuche nage. Existenz. Dieses Unrecht darf aber nicht so eng gefaßt werWas geschieht bei uns? Seit Jahren wird die Ab- den, daß man darunter nur die Berechtigung auf ein Stück des schaffung der Getreidezölle gefordert, seit Jahren wird auf Erdenrundes, auf Luft und Licht versteht; es erstreckt sich vieldie unheilvollen Folgen der brotvertheuernden Schuh- mehr auf das Individuum mit allen seinen Trieben und Kräften. Die Triebe sollen ihre Entfaltung, die Kräfte ihre Bethätigung zöllnerei hingewiesen, aber die Herren Agrarier haben erhalten. Auf dem Rechte der Existenz bauen sich alle Rechtsverhält die Klinke der Gesetzgebung in der Hand. Es geschieht nisse der Menschheit auf; ja, man kann sagen, daß alle unsere nichts. Thätigkeit der Ausübung unseres Daseinsrechtes zugewandt ist. in unseren Kräften einerseits und in den unferes Planeten andererseits. Die geborene oder erworbene; sie richten sich theils auf das Individuum selbst, theils auf die anderen gleichartigen Geschöpfe, insofern sind sie individuell oder sozial. Jeder Trieb ist dadurch das charakterisirt, daß seine Erfüllung dem handelnden Individuum das Gefühl des Angenehmen gewährt. Wenn wir also auf Grund des Daseinsrechtes jedem Menschen das zur Existenz Nothwendige zugestehen müssen, so dürfen wir ihm andererseits Dom Suite Uus ten e be eines eben fejin Pinig Alej aum tgeff gege t a Deru ( o an der Erstes Halbjahr 1991 314 764 Prozentual berechnet betrug der Antheil Rußlands deutschen Roggeneinfuhr lagen vermag. 1881 1885 1889 1891 38 pŒt. 53 " 88 " 90 • " Die Abhängigkeit der deutschen Verbraucher von der Mittel Bismarck geht, und Caprivi, kühl und entschieden, Der natürliche Ansporn dazu liegt in unseren Trieben, die russischen Einfuhr tritt so klar zu Tage, daß selbst der proklamirt sein„ warmes Herz für die arbeitende Klasse", Naturverhältnissen verpindtertste Offiziösus von diesem Faktum nichts abzu weigert sich aber, die Getreidezölle aufzuheben. Er sträubt menschlichen Triebe sind, wie leicht nachzuweisen, entweder an seitens der österreichischen Landwirthschaft ist werthlos. auf Markt und Gaffen zu Tage tritt. Der Hinweis auf eine etwaige Hilfe sich, sie auch nur zu suspendiren, trotzdem der Nothstand Desterreich's Roggeneinfuhr ist gegenüber der russischen geringfügig, sie betrug zum Beispiel 1889 nicht Die Junker haben das Ohr der Regierung, und mehr 15 800 Tonnen, noch nicht einmal einen Tropfen Bolk hungert. auf den heißen Stein. Wir sind an Rußland mit eisernen Immer ungünstiger die Erntenachrichten aus dem Retten festgeschmiedet, das Brotkorn wird uns von ihm Reich, aus der Fremde, aus Rußland. Die Getreide- das Angenehme, soweit es nach den fulturgemäß gewordenen geliefert, und Rußland hat soeben das Gefürchtete gethan, preise steigen zu schwindelhafter Höhe, Roggen ist fast 10 mittelbar, daß jeder Mensch ein Recht auf Glück= es hat die Roggenausfuhr verboten. Das Hemd ist ihm näher als der Rock, der Noth- rung, die Zölle bleiben, die Versorgung Deutschlands mit Feuilleton. Madbrud verboten.) at p Daff paus Fak tre veld 2c.) Von ser ttige gefay Fr hne bin n vinn an n D Kapitän Lobe. Von John Law. Autorisirte Uebersetzung aus dem Englischen von Regina Bernstein. dem Augenblick an, [ 22 theuer wie Weizen. Fest steht und treu die Reichsregiefeligkeit, auf Vergnügen hat." Das Recht auf Existenz mitsammt dem Rechte auf EntSie find allesammt nicht viel besser als Blutegel; lich für ein Vergnügen sei, wenn man die Spitze erreicht nur daß sie statt Blut Geld saugen," fuhr er weiter fort. habe, in dünner Luft die Fahne zu schwenken, aber er konnte „ Uebrigens table ich sie deßwegen nicht. Wenn die es nur damit erklären, daß er das Klettern liebe. Hätte Leute darauf bestehen, ihnen die Goldstücke an den ich gewußt, daß er zur Erfüllung seines Strebens, die Kopf zu werfen, warum sollen fie fie nicht aufheben? Spitze zu erreichen, zunächst werde auf den Grund sinken Aber oh, die gelehrte Miene, das Händedrücken und das müssen, dann hätte ich ihn nicht aufgegeben; aber ich liebte Blinzeln der Augenlider, die unter den Vonzen des ärzt- ihn, und dachte nur an sein Glück." lichen Mandarinenthums üblich sind, können Einen frank machen körperlich krank, sage ich wenn man auch nur eine Idee davon hat, was Wissenschaft heißt." Ich will Ihnen eine Geschichte erzählen, um Ihnen wo Giner in einer eine Illustration zu dem, was ich da sage, zu geben. Vor Des Doktors Stimme wurde beinah heiser, doch er räusperte sich und fuhr in seiner Erzählung fort. Die Schwester wurde Oberin und eine große Leuchte in der Welt der Wärterinnen und Aerzte. Sie bot sich ihm wieder an, und er konnte der Versuchung nicht widerstehen, sehr " geliebt, und fonnte nur ihren Jdealismus muß er sich auch an dem Wettrennen nach Ansehen und West- End in einem der Londoner Krankenhäuser ein junges zu helfen. Ich glaube, er hat meine das Mädchen der eleganten Straßen sein Messingschild aubringen läßt, etwa vier Jahren lernte der Sohn eines Arztes aus dem denn sie hatte Einfluß, ihm in seiner Karriere vorwärts Reichthum betheiligen, sonst kriegt er keine Patienten. Mädchen kennen. Sie hielt sich dort zur Prüfung auf und| Gaufeleien à la Bob Sawoyer*) sind um Cawendish der junge Mann trat in ein Liebesverhältniß zu ihr. Die nicht verstehen; aber die Thatsache bleibt, daß, nach Square herum an der Tagesordnung, die Unterwerfung Geschichte würde ein Buch füllen, doch ich will Ihnen nur dem er versprochen hatte, ein Mädchen ewig zu lieben, die man dort auf Schritt und Tritt stößt, reichen hin, jeden, junge Mann dem Mädchen mit, daß eine der Kranken- Ich sah ihn kurz vor seiner Hochzeit der auch nur ein Bischen Sinn für die Wissenschaft hat, schwestern sich ihm angetragen habe und das Mädchen Geck in einem Sammetjaquet, mit einem Brillantring und anzuekeln. Die Wissenschaft ist eine strenge Gebieterin. Sie merkte, daß die Auszeichnung der Schwester ihm schmeichelte. einem seidenen Taschentuch. Damals wußte ich die Ges duldet teine Keyzer in ihrem Tempel; sie verlangt saubere Mit einem einzigen Blick scheint sie auch den Charakter der schichte noch nicht, aber als das Mädchen starb, sagte sie zu Hände und reine Herzen, und haben ihre Jünger irgendwo Schwester erfaßt zu haben, und da ihr zu gleicher Zeit klar mir:„ Wir können die, die wir lieben, leiden sehen, wir ein Götzenbild verborgen, so treibt sie sie mit einzigen Blick wurde, daß, wie das Wasser sich nicht über sein eigenes tönnen es selbst ertragen, sie sterben zu sehen, aber wir heraus. Einige unserer großen Chirurgen sind Männer der Niveau erheben kann, er auch mit einem Weibe seines tönnen es nicht ertragen, fie versinken zu sehen." Bissenschaft, aber unsere Aerzte-" her Teit 11, lich tal Fre beinahe aus seiner Brusttasche herauswarf. Kalibers glücklicher sein würde als mit ihr, überließ Der Gemeindedoktor brach in ein lautes Gelächter aus, sie ihn geflissentlich der Schwester. Weißt Du", sagte nie verstehen, denn ich bin eine Jdealistin. Ich glaubte, er müßte mit einer Frau, die seinen Wunsch, die Spitze des Eine Figur aus Charles Dickens„ Die Picwidier". Baumes", wie er es nannte, zu erreichen," theilen werde, glücklicher sein. Ich hatte ihn nicht gefragt, was es eigent das ihn vom Kopf bis zu Fuß schüttelte und das Stethoskop sie mir, als Alles vorbei war, ich fühlte, er würde mich warf der kleine Kapitän dazwischen. Unm. d. Ueberf. ein medizinischer Wenn es der Wille Gottes ist, können wir auch das," " Nein, wir können es nicht," erwiderte heftig der Doktor, und deshalb sollen wir bei unseren Versuchen, sie glücklich zu machen, uns in Acht nehmen, daß wir sie nicht in Verhältnisse bringen, wo sie dem Versinken preisgegeben gegeben. Desgleichen ist die Behauptung Lügen gestraft, daß die faltung aller menschlichen Triebe und Bethätigung aller Kräfte| Rolle des Regulators" spielen und das freie Spiel der Kräfte] Börse durch ihre Spekulationen die Getreidepreise künstlich des Individuums und das Recht auf Glückseligkeit, beziehungs- möglichst wenig beeinträchtigen. weise Vergnügen für alle Einzelnen, das ist gewiß schon sehr Im Vorstehenden haben wir alle die wirthschaftsrevolutionären erhöht habe die Börsenspekulation ist ohne allen und viel, aber unserem deutschfreisinnigen Broschürenschreiber genügt Vorschläge des deutschfreisinnigen Broschürenschreibers wieder- jeglichen Einfluß auf die Kornpreise im Allgemeinen ge das noch lange nicht. Er fährt Seite 20 fort: Aus unserem Recht auf Vergnügen, sowie aus unserem Wir würden mit Interesse zusehen, wenn das„ freie Spiel blieben. Und endlich ist erwiesen, daß die Gegner der Getreide Daseinsrechte folgt unmittelbar das Recht auf Arbeit, da der Kräfte" im deutschfreifinnigen Lager im Sinne des Verletzteres das Mittel zur Wahrnehmung jener beiden Rechte ist. faffers an der Lösung der sozialen Frage mitwirkend sich betha zölle mit ihren Schäzungen der vorhandenen Getreides Ja, die moderne Gesellschaft muß so weit gehen, die Arbeit tigen sollte, aber wir trauen, offen gestanden, den Herren Frei- bestände Recht und die Bertheidiger und Fürsprecher der als das alleinige und einzige Mittel zur sinnigen etwas mehr Verständniß für ihr Klasseninteresse zu, als selben Unrecht gehabt haben. Führung unserer Existenz zu betrachten. Das Gewissen der Broschürenschreiber. des Volkes hat schon im grauen Alterthum diese Wahr- Haben wir nicht Recht, Herr Eugen Richter? heit ausgesprochen in dem Worte: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen." " Also zu dem Rechte auf Existenz und zu dem Rechte auf Vergnügen gefellt sich das Recht auf Arbeit, Eugen, wie wird Dir? Der deutschfreisinnige Broschürenschreiber marschirt an dieser Stelle geraden Weges auf den Staatssozialismus zu, er fährt nämlich Seite 21 fort: " gehenden wenden. Proletarierföhne die Grenzen der Bildung im Geldbeutel des gute." Kurz, auf der ganzen Linie ist sie geschlagen, die Politik der Brotvertheuerung; moralisch geschlagen und materiell geschlagen geschlagen durch ihre verderblichen Wirkungen, durch die Logik der Thatsachen und durch die gleich unwiderstehliche Gewalt der Elemente. Dem Wetter Politische Meberlicht. gott ist so wenig zu trauen wie dem Schlachtengott. Zehr " Berlin, den 13. August. " er gri 110 13: au DO der oh gle ma eur lar 18: tir me ge Go auf Teh We gen das ist eins Bec ima gre Me gef nie hat fret fan 30 Jahre lang war er mit den Brotvertheurern- jetzt ist er wider sie. Was General Winter" so erfolg Der Staat, als die krystallisirte Gesellschaft, hat die Pflicht, Das russische Roggenausfuhr- Verbot ist der reich begann, das hat„ General Sommer" gründ dafür zu sorgen, daß jeder sein Recht auf Arbeit ausüben kann; deutschen Regierung und dem gesammten Agrarierthum wie lichst vollendet. derselbe hat aber auch darüber zu wachen, daß jeder dieses Recht ein Pflasterstein an den Kopf geflogen. Der Reichskanzler Die Kornzölle tönnen nicht bestehen bleiben. Ange ausüben muß, wenn ihn nicht Gebrechen daran hindern." Also an das Recht auf Arbeit hängt der Verfasser hier die hatte noch bis in die neueste Zeit an eine solche Möglichkeit sichts der Mißernte im eigenen Land, die nun harte wuch Pflicht zur Arbeit an. Das ist, wie man sieht, deutschfreisinniger nicht geglaubt. Die besten Gewährsmänner" hatten ihm tige Thatsache ist, und Angesichts des russischen Roggen laut seiner Rede vom 12. Juni- versichert, daß ausfuhrverbots, das den letzten Strohhalm der Brotvers Zwangssozialismus. Mit einem genialen Schwung aber fetzt der ja Broschürenschreiber über diesen heiklen Punkt hinweg, indem er eine Gefahr, wir könnten von Rußland selbst bei einer im theuerungspolitik zerknickte und den Winden hinwarf, kann fich des Weiteren über die Rechte der Arbeitsunfähigen folgender Allgemeinen wenig günstigen Ernte nicht genügend mit die Regierung bei ihrer Weigerung nicht länger ver maßen vernehmen läßt: Roggen versehen werden, gewiß nicht vorliege." Daß barren- die Kornzölle müssen fallen. Der Für die Arbeitsunfähigen muß die Gesell- Herr von Caprivi seinen guten und besten Gewährs Nothstand ist jetzt nicht mehr zu leugnen und unter der schaft von Rechtswegen forgen. Auch sie sind mit männern geglaubt hat, daß er auf Grund der von Herrschaft harten, Jedem fühlbaren Nothstandes die Politik den Urrechten des Menschen geboren. Aber es ist eines Kultur- ihnen empfangenen Berichte nicht an die Möglichkeit eines der Brotvertheuerung fortsetzen voltes unwürdig, wenn man auf den Landstraßen, auf den Gassen Nothstands glaubte,- daß er in Bezug auf die fach unmöglich- das wäre eine Verantwortlichkeit, und öffentlichen Pläzen Krüppel, Lahme und Blinde erblickt, deutschen und sonstigen Ernteaussichten die optimistischen bie keine Regierung auf sich nehmen kann. Das hieße bi die bei fürchterlichem Wetter sich an das Mitleid der Vorüber- Anschauungen, auf Grund deren er die Suspension, Ab- kritische, gefahrvolle Lage, in welche ein verkehrtes Syſtem Auf Seite 24 enthüllt der Broschürenschreiber ein weiteres schaffung oder Herabsehung der Kornzölle verweigerte, in uns gebracht hat, noch kritischer und gefahrvoller machen fehr wichtiges Menschenrecht: Jeder Mensch hat ein Wirklichkeit gehegt also in gutem Glauben gehandelt und uns gewaltsam einer Ratastrophe zudrängen. Und die Kornzölle müssen sofort fallen! Es ist Gefahr Recht auf Bildung. Dieses Recht fann fein objektiv be hat, das wird ihm allgemein zugestanden werden. Dawenn es nicht schon zu spät ist. Der grenztes sein. Es genügt nicht, daß jedem eine Volksschul- Bil- durch wird aber die schwere Last der Verantwortlichkeit, im Verzug bung erreichbar ist. Die natürlichen Grenzen der Bildung finden die er auf sich geladen hat, nicht um einer Flaumfeder geeignete Moment ist jedenfalls verpaßt worden. Wären die fich in den Anlagen, die dem Menschen von der Natur verliehen Gewicht vermindert. Daß Jemand Anfangs Juni sich dem Getreidezölle im Anfang Juni aufgehoben worden, find. Andere Schranken darf die gesellschaftliche und staatliche Glauben hingeben konnte, die Ernte werde gut ausfallen, das deutsche Volk es verlangte, so hätte die Theuerung nicht Ordnung auch nicht errichten. Heute liegen aber für die meiſten it sicherlich kein Verbrechen und schließt keine moralische die jetzige Höhe erreichen können, die Getreide- Einfuhr Baters. Die akademische Bildung ist fast ausschließlich ein Schuld ein. Allein dieser Glaube durfte nicht zur Grund- wäre nicht gehemmt und das Gespenst der Hungers Monopol der besitzenden Klassen.--Jedem Menschen muß lage politischer Berechnungen und Kombinationen gemacht noth wäre gebannt worden. die Möglichkeit geboten werden, sich so weit zu bilden, als er werden, von denen das Wohl und Wehe eines ganzen Volkes Alles kann nicht wieder gut gemacht werden, was fann und will, natürlich ohne materielle Opfer; denn die Bil- abhing. Er durfte es um so weniger, als damals- im Juni verfündigt worden ist: die Riesensummen, die dem darbenden dung als Vorbereitung für die Arbeit kommt der Gesellschaft zu bereits Thatsachen bekannt waren, welche die Ernte- Volk in den letzten Monaten von den Brotvertheurern ab Aussichten ungünstig beeinflussen mußten. Die Thatsache, gepreßt wurden, sie sind hin und verloren, und die Herren Auf Seite 28 kommt der Verfasser auf die Frauen zu baß der ungewöhnlich falte und schneelose Winter der Brotvertheurer, welche die Ernte im Zeichen der Getreide sprechen, benen er„ tro( 1) Bebel's Schrift über die Frau" genau Roggensaat großen Schaden gethan und einen Theil der zölle beendigen konnten, haben ihr Schäfchen geschoren dieselben Rechte zuerkennt, wie den Männern. Nachdem der freisinnige Broschürenschreiber solch eine Fülle Kartoffelvorräthe zerstört hatte, war über jeden Zweifel er- Das ist nicht zu ändern und nicht wieder gut zu machen von allgemeinen Menschenrechten entwickelt hat, denen eben so haben, und sie mußte den Ernte- Ertrag beeinträchtigen, Wenigstens vorläufig nicht. Aber die Brotvertheue viele Pflichten der Gesellschaft gegenüberstehen, gelangt er zur auch wenn nachher besonders vortheilhafte Witterungs- rung muß aufhören, die Kornzölle müssen Frage, was nun eigentlich geschehen soll. Er kommt Seite 31 zu verhältnisse eintraten. Und auf besonders vortheilhafte fallen! Sofort fallen! Jeder Tag der Bögerung. vermehrt. die Laft der Ver folgendem Resultat:" Das Privateigenthum soll bestehen bleiben; Witterungsverhältnisse durfte unter keinen Umständen geaber seiner Macht muß es entkleidet werden. Der Staat hat rechnet werden. Was würde Herr von Caprivi von einem antwortlichkeit. Es heißt, die Regierung brauche den Reichstag nicht zunächst die Pflicht, der weiteren Kapitalanhäufung durch gesetz- Feldherrn sagen, der eine Schlacht beginnt unter der Vorausliche Regelung aller Arbeitsverhältnisse entgegenzutreten." setzung, daß ihm ein Glück zu fall zu Hilfe kommen einzuberufen, eine Verordnung des Kaisers und Kanzle Kapitalisten sollen alfo Kapitalisten bleiben, aber durch ein werde Genau derselben Art ist der Fehler, den Herr genüge zur Suspension der Getreidezölle. Von anderer Seite auf alle Gütererzeugung ausgedehntes Wuchergeseh" daran ge- von Caprivi gemacht hat, indem er sich auf besonders vor- wird dies bestritten. Wir wollen uns in keine staatsrecht als 1 oder höchstens 2 pGt; und diesen mäßigen Gewinnantheil heilhafte Witterungs- Verhältnisse verließ. Und die Folgen liche Tiftelei einlassen. Einerlei, ob durch Verordnung oder des Kapitals soll der Kapitalist auch nur dann einzustreichen dieses Fehlers wird er vor seinem Volk und vor der Ge- durch Reichstagsbeschluß: ein Recht haben, wenn er durch persönliche Arbeit, deren schichte zu verantworten haben. Er hat seine Sache auf Minimum bei Gesundheit und normaler Körperkraft ebenfalls Wind und Wetter gestellt; Wind und Wetter haben sich fallen! Die Freifinnige Zeitung" erinnert, daran, daß wir im gesetzlich zu bestimmen wäre, sich um die Menschheit verdient gegen ihn gewandt und er hat die Partie verloren. Das machte. Bon seinen Renten soll eben Reiner Leben. Nur wer Lob des Gy- Reichskanzler 3, der ihm schmunzelnd August 1887, zur Zeit, wo der Kornzoll von 30 auf 50 auf die Schulter klopft, und der paar Tausend Großgrund- für die Tonne erhöht wurde, einen Roggenpreis von 113,25 Außer dem gefeßlich auf ein Mindestmaß herabgedrückten besitzer, die ihm eine goldene Ernte verdanken, wird Herrn hatten. Gestern stand der Roggen 226,50 M. die Tonn Kapitalprofit soll noch ein verhältnißmäßig kleiner Theil des von Caprivi schwerlich für das Verdammungs- Urtheil ent- das heißt auf den Pfennig genau doppelt Arbeitsertrages für den Unternehmer, beziehungsweise Betriebsleiter abgezogen werden, alles übrige soll den Arbeitern gehören, schädigen, welches die fünfzig Millionen Opfer hoch! welche ganz nach Belieben turze oder lange Beit sollen arbeiten feiner falschen Berechnung über ihn fällen. Die Kornzollpolitik ist am Ende ihres Lateins. A dürfen und je nach ihren Leistungen am Arbeitsertrage betheiligt ihre Sophismen und Prophezeiungen sind durch die Wirt werden sollen. Bur Durchführung dieser Arbeitsordnung über die ganze lichkeit ad absurdum geführt worden. Die Flause, daß das Rulturwelt hin, und um die Kapitalisten zu verhindern, auszu- Ausland den Zoll zahle, ist in Feßen zerrissen die armen wandern und in anderen Ländern reicherem Kapitalsertrage nach- sächsischen und schlesischen Weber, die jenseits des Bereichs gujagen, wünscht der deutschfreisinnige Broschürenschreiber eine der Kornzölle das 6- Pfundbrot um 19-20 Pf. billiger einGinigung aller Kulturvölker und Gründung eines internationalen kaufen, wissen, was es mit diesem, durch keinen Geringeren Wirthschaftsbundes. Die Arbeiter will er in internationalen Ge- als den vorigen Kanzler eigenmündig verfochtenen Satz auf werkvereinen, die Unternehmer in internationalen Genossenschaften, zu gemeinsamnem Tragen und Ausgleichen etwaiger Berluste, sich hat. Die internationale Tabelle der Kornpreise zeigt auf das Handgreiflichste, daß der volle Ertrag unserer Zölle geeinigt sehen. Der Staat foll bei dieser Lösung der sozialen Frage, abge- auf den Getreidepreis geschlagen wird und von dem deutschen fehen von den erwähnten gesetzgeberischen Maßregeln, nur die Wolfe gezahlt werden muß. hindert werden, beträchtlicheren Unternehmerprofit herauszuschlagen, arbeitet, soll effen." find. Das Mädchen war meine Schwester," fügte er mit gepreßter Stimme hinzu. Wie starb sie?" fragte Rapitän Lobe. Sie vergiftete sich; sie hatte ihre seelische Widerstandskraft" überschätzt. 21s sie gesehen, wie dieses Weib ihn hinabzog, indem sie seinen Ehrgeiz austachelte, tödtete sie sich Selbst." Wie das fol fire feim das viel ang The frue grö Hen Abe schl lani Musfi nicht noch haupt Fran iper обес fomm politi notori Legen C Begn Sund Kuip Menf Fond Anup hapter Die Koruzölle müssen fallen! Gofort bie Ueber den Stand des Getreidemarktes schreibt Frankfurter Beitung" Die Spekulation also hat das Uebel( be hohen Kornpreise) nicht erzeugt; aber auch das Heilmittel Man vertröstete sich auf die glänzende Ernte in den Vereinigten welches ihm die Schutzöllner erfonnen, hat völlig versagt Staaten. Diese hat nun freilich alle Erwartungen überstiegen denn sie wird, soweit man es bisher überblicken kann, wohl die reichste Ernte sein, welche die von den europäischen Land wirthen so gefürchtete transozeanische Kornkammer der Welt 499 noch je hervorgebracht hat. In den letzten elf Ernte- Jahre 1880-1890, betrug nämlich die Weizenernte der Union: bezw. 388 504, 421 513, 375 457, 456 416, 490 399 Millionen auf Weft Dum trat genter gramu Stock. auch glüdl zu fö veim wachse Diszip Faulty denen flucht ind woller einem ets als denn Lobe um 17 Schwar hing 1 weiße die S nieder mit sc nichts ber al Der Doktor schaute, als er dies sagte, freundlich Sie bewegen sich in Etwas; sie berühren sich niemals fie berühren sich niemals." Kapitän Lobe, und dann drehte er den schwarzen Ring Kapitän Lobe hatte kein Buch außer der Bibel studirt, feinen Finger. Er trug keine Handschuhe, und seine großen und so vermochte er kein Licht über die Probleme zu Sände waren ganz und gar nicht geeignet, mit zarten We bringen, die den modernen Promethens in Athem hielten. End- Patientinnen umzugehen. Aber des Nachts beschäftigen Sein einziger Wunsch, das Bedürfniß seines Lebens, war, sich diese Hände eifrig mit den Geheimnissen der Natu die Menschen von dem Feuer und Schwefel der Hölle, die und so mag der Gemeindedoktor trotzdem noch berühmt erretten. Er werdeit. er Kapitän Lobe läutete die Glocke zum Workhouse Kapitän Lobe legte seine Hand auf des Doktors Arm irgendwo im Universum exiftive, zu besaß den Glauben, der Berge versetzen kann, und zog sie dann schweigend wieder hinweg. Die Bewegung quälte fich infolge dessen nicht mit Fragen über erhielt unmittelbar darauf von einem Diener die Antwort sollte seine Sympathie ausdrücken, und trotzdem kein Wort und Warum; was der Vorsteher sei im Garten bei den Gemüsebeeten". er nahm Alles, gesagt worden, brachte sie die beiden Männer einander näher, die heilige Schrift enthielt, gläubig hin und suchte die Sie gingen, um ihn aufzusuchen, und kamen an zier während die Geschichte neben den anderen Geheimnissen in Anderen zur Annahme der erlösenden Wahrheiten des lichen Blumenbeeten, kurz geschnittenen Grasflächen, saubere dem Kopf des fleinen Kapitäns Platz nahm. Sie waren Evangeliums" zu bekehren. Aber er hatte die Gabe der Wegen und Bäumen vorbei, die beschnitten worden ware an dem Kirchhof vom Bow vorübergegangen und näherten sich dem Workhouse, bevor der Doktor wieder das Wort Toleranz, und so konnte er Gegnern zuhören und für Lente, bis ihre Zweige das richtige Aussehen von Laubwerk die anderer Ansicht waren als er, Sympathie empfinden. Langt hatten. Die Bastille" streckte sich weiter aus, ergriff. Der moderne Prometheus war ein Agnostiker. Kapitän das Auge blicken konnte, und schien ein ständiger Bo Blöglich sagte er:„ Diese Geschichte ist einer der Gründe, Lobe war im East- End vielen solchen begegnet, Lenten wurf für seine mit Armuth geschlagene Umgebung, weshalb ich hier geblieben bin, statt nach dem West- End zu mit wenig Glauben und viel Erfahrung, und es hatte sie war sauber- so sauber, daß es Kapitän 20 übersiedeln. Ich habe so viele Studenten der Medizin thn deshalb die Art und Weise, wie der Doktor die Lehre fröstelte; nicht ein Fleck war zu sehen, nicht ein Stein, nicht das Leben mit einer aufrichtigen Würdigung der Wissen aufnahm, daß die Menschen in Gott leben, sich bewegen was eine Spur von Zusammenhang mit dem Glend Der den Sünden der Lente zeugte, die in seiner Nachbarschaf schaft beginnen und sie ebenso unter dem Einflusse des Ehr- und ihr Dasein finden", nicht sehr überrascht. bankte seinem Schöpfer täglich, lebten. geizes, der Sucht, Geld zu machen, herabfinken gesehen. Hier Kleine Kapitän niit worden. Wissen" heimgesucht Die„ Whitechapel Union" ist ein MusterWorthouse bin ich frei, bin mir selbst Gesez, keiner fann mich zwingen, daß ein Ding zu thun und das andere zu lassen. Manchesmal Alles, was ihm nach seiner Ansicht zu thun oblag, war, das das heißt, es ist das in Stein und Ziegel umgesetzte Armen verbringe ich ganze Nächte damit, die Straßen zu durch Evangelium zu predigen. Er war nicht dazu berufen, den gesetz. Den männlichen Jusaffen desselben ist es nicht streifen und stehe stundenlang auf den Brücken der City, um über Leuten in das Labyrinth ihrer geistigen Zweifel zu folgen. stattet, zu rauchen, selbst nicht wenn es ihnen Lebensbe wissenschaftliche Dinge nachzudenken; dann gehe ich zurück in Haben Sie neuerdings das kleine Mädchen im bürfniß geworden; die jüngeren weiblichen Insaffen be mein kleines Laboratorium und arbeite, bis es Beit wird, Square gesehen?" fragte der Doktor, als sie vor dem Work- kommen nie Thee zu trinken, und die Alten dürfen sich meine Patienten zu besuchen. Jeder Anhänger der Wissen house standen.„ Hat sie sich der Heilsarmee angeschlossen?" langen Nachmittage hindurch keine Tasse gestatten; nur um schaft ist ein wenig Alchymist; es verlangt ihn, ein Ge- Kapitän Lobe theilte ihm Alles mit, was sich in dem einhalb sieben Uhr Morgens und Abends erhalten sie heimniß zu enthüllen, und um eine Entdeckung zu machen, Bureau des Vorstehers abgespielt, und sagte ihm, daß Ruth kleines Brot mit etwas Butter bestrichen, und einen muß man all seine Kräfte auf einen einzigen Gegenstand jetzt in der Fabrik unter der Aufsicht der Arbeitsausgeberin dieses Getränks, das ihrem Herzen und ihrem Magen konzentriren. Sagen Sie mir, fuhr er fort, den fleinen thätig sei. wohl thut. Die jungen Leute gehen niemals aus, sehen nie Kapitän ernsthaft anblickend, die Atome bewegen sich in " Ich freue mich, daß sie Jemand hat, der sich ihrer einen Besucher bei sich, und die Alten haben nur einen Feiertag Etwas; worin bewegen sie sich?" " Ich darf wohl sagen, Sie im ganzen Monat. Alsdann kann man die alten Paupers*) wi fennen sie besser als ich, aber ich " In Gott", erwiderte Kapitän Lobe ohne das geringste Zögern. Der Doktor lächelte von seinem höheren Standpunkte aus und sagte, wie zu sich selbst: er nicht " und ich weiß, was für ein Temperament sie geerbt hat. Esther hat sie wie eine Treibhauspflanze auferzogen, und das Beste für sie wäre, jung zu heirathen. ein " " macher Herr; gern hoffnu S war Becher schwer weich E fich b verstie gesetzes Lobe zählen Di *) Paupers nennt man in England diejenigen Armen, vollständig heruntergekommen sind. Leuter Quantum " " " Bushels. Für das Jahr 1891 aber wird sie, auf Grund offizieller| anderen Orten aufbewahrt sind, werden keine geringere sein Verdienst diesen entsprechend sich niedrig erwiese, wett ein Daten, auf 520, von manchen Kennern sogar bis auf 550 Mill. Wunderkraft besigen. Uebrigens warum sollten sie nicht guter" Parteifonds da ist und der Betreffende nicht opponirt. Bushels geschätzt. Von dieser Ernte würde für den Export ein alle echt sein? Die Trierer Geistlichkeit wird doch nicht Herr Kunert hat längst eingesehen, daß er besser fortkommt, wenn Cheltum von 150-190 Millionen Bushels erübrigt werden, erheblich größer, als es je die Union gefördert hat, deren behaupten wollen, Christus habe blos einen Rock gehabt, er Frieden hält mit den„ Autoritäten", und sich rechtzeitig gefügt, erheblich größer, als es je die Union gefördert hat; denn der ber bekanntlich zugleich Hemd war? Eine solche Annahme wird bald klein beigeben und alsbald die Belohnung in einem ebenso in den letzten Tagen Herr Werner. Auch Herr Wildberger größte Weizenexport der Vereinigten Staaten, den die Welt noch gesehen hat, der des Jahres 1884/85, hat nicht mehr als wäre gewiß wenig schmeichelhaft. Amte" als Vertrauensmann finden, wie ja auch der Schuster133 Mill. Bushels betragen. Die Vereinigten Staaten werden aus diesem Export heuer vielleicht einen gigantischen Tribut Wie die französischen Arbeiter über den Peters- geselle Herr Baginsti schnell genug vom wüthenden Opponenten zum Redakteur" avanzirt ist. Anders stellt es sich allerdings, von 700 Millionen Mark beziehen. Aber all der sonst von burg- Kronstadter Verbrüderungsschwindel denken, das wird wenn Einer es nicht nöthig hat", wie der reiche Herr v. Vollden Agrariern so oft verfluchte Ueberfluß der neuen Welt, mit einer Deutlichkeit, die nichts zu wünschen übrig läßt, mar. Aber hier werden es die Herren Liebknecht und Genossen ohne den wir heuer förmlich verhungern müßten, und der von den französischen Arbeiterblättern ausgesprochen. So machen wie mit dem früheren" Genossen" Viereck.„ Er fliegt gleichfalls heuer steigende Export Ostindiens werden doch dies- sagt 3. B.„ Le Parti Socialiste"- Die sozialistische Partei" hinaus", sagt Liebknecht. Wir bezweifeln, daß der" nationale mal nicht ausreichen, um die vielen und großen Defizite der in der Nummer vom vorigen Sonntag: Standpunkt Vollmar's Vertheidiger in Brüssel finden wird, sicher europäischen Ernten alle zu decken. Vor allem läßt uns Rußland im Stich, welches noch im Erntejahre 1888/89 ca. 112, Flotte sind beendigt; Admiral Gervais iſt abgereist und hat spielen will, muß er das Opfer des Intellekts bringen; denn das " Die Feste von Kronstadt zu Ehren der französischen wird er dann aber in Erfurt abgethan", und wenn Vollmar dann überhaupt noch als Mitglied des Reichstags eine Rolle 1889/90 etwa 93, 1890/91 gegen 91 Millionen Bushels expor tirte, mete, es dürfte heuer, nach fachverständigen Schäßungen, nicht bie zerfette Ghre des republikanischen spielen will, muß er bas Opfer des Intellekts bringen; denn das mehr zurückBefehls 68 Millionen Bushels Weizen exportiren. Gin an- Frankreich in den Händen des Zaren 3u rüd verlangt ebenso der Jesuit wie der waschechte Sozialdemokrat."— Aus dieser Notiz des gegnerischen Blattes können unsere gesehenes Fachblatt, der„ Cincinnati Price Current", faßt die gelassen. Ohne mit den Wimpern zu zucken- ja, mit Genossen ersehen, wie sehr Diskussionen persönlichen oder gehässigen Schägung der Welternten der letzten sechs Jahre wie folgt Freude haben die Narren, im Herzen haben zufammen: die Charakters Wasser auf die Mühle der Gegner find. Jetzt läuft Hallunken und Schwindelpatrioten es ge- bas Mühlenrad kaum eine Weile trocken und schon qualmt es im Suldet, daß Frankreich durch die Umarmung des moskowiti- Oberstübchen des„ Leipziger Tageblatt" 2c. schen Despoten befleckt wurde." Der Vorstand des Freisinnigen WahlDer Verfasser kontrastirt hierauf mit dieser unwür- vereins für den Kreis Tilsit theilt uns unter Bezugdigen Komödie, bei der keine Niedertracht fehlte," den nahme auf unsere Tilsiter Korrespondenz in Nr. 181 berichtigend internationalen Arbeitertongreß, welcher mit, daß Herr v. Reibniz den Arbeitern, die er auf der Arbeitsam Sonnabend in Brüssel zusammentreten und den Beweis stätte aufsuchte, nicht das Blaue vom Himmel herunter" verliefern wird, daß die Arbeiter Frankreichs wie die der sprochen, sondern nur denselben versichert habe, er wolle„ für übrigen Welt mit solchen gefährlichen Hanswurstereien Abschaffung der drückenden indirekten Steuern und Aufrechtnichts gemein haben wollen. VT 24 112 cht ite it Der im 02. e де 1 1886: 2090 Millionen Bushels 1887: 2797 " " 1888: 2044 " " 1889: 1965 1890: 2059 " " " " 1891: 2035 Tilfit. * Darnach würde die heurige Ernte" die zweitkleinste der letzten sechs Jahre sein, und das Defizit der diesjährigen Weizenernte der Welt gegenüber dem Konsum wird von dem genannten Fachblatt auf ca. 65 Millionen Bushels geschätzt. erhaltung der Rechte des Volfes" eintreten. Daß Herr v. Reibnit Begreiflich, daß unter folchen Umständen alle auf Weizenzur Feier des Tages oder der Tage in höchsteigener Person import angewiesenen Länder nach allen Vorräthen gierig zuzum Volk in die Arbeitsstätten herabgestiegen ist, giebt man also greifen, daß die Vereinigten Staaten in den letzten Monaten Weizenmengen von so folossalen Quantitäten nach Europa In Bezug auf die Betheiligung an dem zu; sonst sind die Freisinnigen ebenso wie ihre nationalliberalen geschickt haben, wie sie bis jetzt der atlantische Ozean noch Brüsseler Kongreß werden von gegnerischen Blättern die und konservativen 2c. Klaffengenossen in der Regel keine biemals getragen, die staunende Welt noch niemals gesehen gehässigsten Nachrichten verbreitet. So heißt es z. B., die Freunde der Fabrikluft, selbst wenn sie Eigenthümer von Fabriken find. Sie halten sich als solche lieber im odeurgeschwängerten hat. Und doch besteht der Weizenmangel fort. Das zoll- englischen Gewerkvereine hätten dem belgischen Komitee Komtor oder draußen bei Mutter Grün oder auch im fühlen freie England zieht allen Weizen, dessen es habhaft werden einen Korb gegeben ein Gerücht, das auch der bekannte Keller direkt beim Faß auf. Wenn Herr v. Reibniz versprach, tann, an sich, und Frankreich, das einen guten Theil seiner geschäftssozialistische Korrespondent der„ Bossischen Zeitung" für die Aufrechterhaltung der Volksrechte" wirken zu wollen, fo Bollfast rechtzeitig von sich geworfen hat, sucht ihm mit Er von London aus folportirt.- Wie aus einem vom ist das allerdings auch nach unserer Auffassung ein Versprechen folg selbst die schon nach England schwimmenden Quantitäten " Peuple" veröffentlichten Briefe des parlamentarischen Aus- ins Blaue hinein, denn wo giebt es denn eigentlich noch Boltsfireitig zu machen. Deutſchland aber trottet, mit der Bleikugel schusses der Trades Unions erhellt, ist die Nachricht einfach rechte im Polizeistaat Deutſchland? Herr v. Reibniz versprach feiner 5 Mart- 3ölle belastet, schwerfällig hinter ihnen her, hat das Nachsehen und die höchsten Preise. Und gerade für Deutschland ist die Situation ohnedies vielleicht noch fritischer als für andere auf Getreide- Import angewiesene Länder. Denn ein großer, und zwar der ärmere Theil der deutschen Bevölkerung lebt von der minderen Brotfrucht, dem Roggen, weil in Deutschland die Voltsarmuth viel größer ist, und weil der Roggen, in normalen Zeiten wenig Jens, die billigere, freilich auch nicht bessere, Nahrung war. Aber eben mit dem Roggen steht es heuer fataler Weise noch schlechter sogar als mit dem Weizen. Für Roggen ist Rußland fast der einzige in Betracht kommende Lieferant." Und die Zufuhr aus Rußland ist uns durch das Ausfuhrverbot abgeschnitten. erlogen. Korrespondenzen und Parteinachrichten. Stimmen über den Entwurf des neuen Parteiprogramm 3. also etwas, was gar nicht da ist, er müßte denn das Recht, Wasser aus einem Mühlgraben zu trinken, auch für ein Voltsrecht halten. Das Versprechen betreffs der indirekten Steuern ist ebenfalls nicht genügend fundirt, denn die wohlhabenden Freisinnigen wollen natürlich ebensowenig wie die Konservativen, Nationalliberalen und Zentrumsleute ihr Einkommen bis auf den letzten Pfennig versteuern, und würden deshalb, wenn sie die Macht auch im Staate bekämen, genau so wirthschaften, wie in vielen Gemeinden, 100 ste am Ruber fizzen, folglich im ganzen Leben nicht die progressive Einkommensteuer einführen. Daß unsere Vertrauensmänner an den WahlLokalen von den Freisinnigen chikanirt worden seien, ist nach Ansicht des Wahlvereins- Vorstandes der Tilsiter Freisinnigen aus Berlin. Eine am Mittwoch stattgehabte große Versamm der Luft gegriffen; das glauben wir aber nicht, denn so etwas lung des Sozialdemokratischen Wahlvereins im dritten Ber- greifen unsere Genossen nicht aus der Luft. Daß aber nicht er, Die Zollverhandlungen mit der Schweiz rücken liner Reichstags- Wahlkreise präzisirte ihren Standpunkt zum der Vorstand, sondern vielleicht einzelne Wähler" die sozialnicht von der Stelle, und wenn auch die Verhandlungen Entwurf nach einem Antrag des Genossen Gründel folgender- bemokratische Parteileitung in jenem Wahlkreise um die Stimmen maßen: der Sozialdemokratie für die Stichwahl angegangen hat, das noch nicht ganz abgebrochen sein sollten, wie vielfach beIn Anbetracht dessen, daß das Parteiprogramm nur der glauben wir ihm dagegen mit Vergnügen, denn soviel Diplomatie hauptet wird, so steht doch heute schon fest, daß der Plan, Ausdruck der augenblicklichen wirthschaftlichen Verhältnisse sein frauen wir jeder Parteileitung zu. Ob die Sozialdemokraten Frankreich zollpolitisch zu isoliren, eine Kontinental fann und Alles enthält, was von unserem Standpunkt als in Heinrichswalde und Stolbeck vor der Stichwahl eine AufPerre gegen Frankreich in Szene zu setzen, ein Loch be- tlassenbewußte Arbeiter aus verlangt werden kann, erklärt sich forderung für den freisinnigen Kandidaten erlassen haben, wissen tommen hat. Der Plan wird zwar abgeleugnet, indeß der die Versammlung mit demfelben einverstanden und setzt das Ver- wir nicht, glauben auch nicht daran. Wahrscheinlich hat man politische Charakter der neuesten Handelsverträge ist so trauen in den demnächst stattfindenden Parteitag, daß er das ein paar Hirsch- Duncker'sche Gewerkvereinler oder sonst wen mit notorisch, daß der Ableugnung wenig Werth beizu- felbe nach allen Seiten hin erivägen und demgemäß beschließen den Sozialdemokraten verwechselt. Tegen ist. Leipzig. Eine sehr zahlreich besuchte Versammlung der Magdeburg. Nach der Frankf. 3tg." ist die Stimmenzahl, Im Kampf mit geistigen Waffen erlangen unsere fozialdemokratischen Partei nahm nach einem Referate Zieb- welche bei den diesjährigen Stadtverordnetenwahlen Gamer eine immer größere Uebung. Der Knüppel, die necht's über den Entwurf folgende Resolution einstimmig an: der sozialdemokratische Kandidat Bremer erhalten hat, um Hunde und als spiritus rector hinter den verhetzten Die heute im Saale des Café Battenberg tagende öffent- ca. 12 Prozent höher, als diejenige, welche bei der GeKnüppelbesitzern und Hunden Prediger der christlichen Liebe liche Versammlung der sozialdemokratischen Partei stimmt mit meindewahl im vorigen Jahre erreicht wurde. Bremer ist bereits das ist ein Schauspiel für Götter und für solche dem vom Parteivorstand ausgearbeiteten Programmentwurf im der zweite sozialdemokratische Vertreter, den der Bezirk Buckau 1º bie ber itel, agt. ten traten können es aber.. gen 誠 愛 當 Qu Belt ren 499 men auf LLI Ben Beft igen tur wird." " Menschen, welche die Kultur: den geistigen und fittlichen Barteitag etwaige Mängel ausgemerzt werden. Es ist Pflicht der Gegner über den Rückgang der Sozialdemokratie bleiben also Fonds der heutigen Gesellschaft studiren wollen. Leipziger Parteigenossen, dafür zu sorgen, daß zum Parteitag Phantasien. Natürlich arbeitet der spiritus rector mit sammt seinen Vertreter entfendet werden, welche dafür bürgen, daß ein der Knippeln, Knüppelbefizern und Hunden nur für den ver- Partei würdiges Programm zu Stande kommt." haßten Feind. Götter können sprichwörtlich mit der Dummheit nicht fertig werden Sozialdemo= Gera. Die besten Agitatoren für die am Dienstag und Mittwoch hier stattgehabten großen Voltsversamm= Iungen waren der Bürgermeister, die Polizei und der Berlin. Die große Versammlung des Sozialdemokratischen Wahlvereins im dritten Berliner Reichstagswahlkreises, welche Pfarrer Thomas. Frau Rohrlack aus Berlin wollte über das Thema:" Die Prostitution und die moderne anarchische Proüber den Programm- Entwurf berieth, fällte über die schandduktionsweise" referiren, doch der Herr Bürgermeister verbot ein Zwei heilige Röcke sind ausgestellt. Einer in Arliche Vergewaltigung unserer Genossen durch Referat über dieses Thema und begründete das der Einberuferin genteuil bei Paris, der andere in Trier. Nach einem Tele- einen Geistlichen, durch Polizei und Bauern gegenüber folgendermaßen:„ Denken Sie doch nur, wenn ein Rock. Die gleichen Wunder verrichten wohl beide. Und gramm aus Trier ist der Trierer aber der echte heilige in Spenge bei Bielefeld nachstehende Resolution: auch Vorgänge bei Bielefeld ihre volle Entrüftung aus. Sie erwartet von Frauen oder nur von Männern besucht würde, ba ginge es von der Behörde die strengste Untersuchung, damit die noch!" Also wenn eine Frau vor Männern das Thema behandelt, so schadet es nichts! Die Polizei überklebte darauf sämmt Uebelthäter ihrer gerechten Strafe nicht entgehen. Sie erliche Plakate an den Anschlagfäulen mit weißen Betteln und beglücklich, mit ihren Freunden und Verwandten schwagen kennt an diesem Vorkommniß wiederum, mit welchen verächt- stellte auch den Saal ab. In dem 1/2 Stunde von Gera entzu können. Des Morgens und des Abends etwas Grüße, lichen Mitteln die Gegner arbeiten, um die Sozialdemokratie zu fernten Vorort Pforten aber war das Thema durchaus nicht gebeimal wöchentlich Fleisch, das ist die Nahrung der Erleumdungen wird die gerechte Sache der Arbeiter doch den Sieg nannten Vorgänge so überfüllt, daß diejenigen, welche in dem wachsenen, gewürzt mit harter Arbeit und Gefängniß davon tragen." disziplin. Gewiß, dieses Workhouse soll keine Prämie für Es wird sich empfehlen, wenn die Genossen allerorten ziemlich großen Saal keinen Platz mehr fanden, im Garten auf Faulheit und Leichtsinn sein. Aber was sollen wir von über die in Nr. 186, tes Vorwärts" ausilierlich geschilderten Tischen und Stühlen stehen und den Vortrag durch die geöffbenen ihre chetlig teen neten Fenster mitanhören mußten. Der Pfarrer erklärte in der sagen, die, durch Unglück lahmgelegt, hier eine Zu- schmachvollen Vorgänge in Spenge ihre Meinung öffentlich fund- Diskussion, er habe, als er die Anzeige gelesen, ein Grauen empfunden, flucht ſuchen müſſen, wenn sie nicht in den Straßen sterben geben, damit endlich einmal den raufluſtigen Gegnern klar ge- nachdem er aber den Vortrag gehört hätte, könne er der Rednerin wollen? Warum alte Leute für ihr Dasein strafen? macht wird, daß der Paragraph über den andfriedens- nur Satz für Satz beistimmen und das Programm der SozialSie tamen, auf ihrem Weg zu dem Vorsteher, an bruch nicht zum Spaße im Strafgesetzbuch steht. demokratie vollständig unterschreiben. Nur die Mittel zum Zweck um mit demselben zu sprechen. der Doktor blieb stehen, beg unseres Wissens ist der Landfriedensbruch, der bei Gisleben tönne er sich nicht denken. Es scheine ihm unmöglich, daß man Er stand neben zwei fie in letzterem werben zum Ziel gelangen könne, ohne erst die Menschen zu bessern. Die Sein Arbeitshaustittel uns auch aus arte und in Spenge fich, augetragen haben, werden Wirkung dieser Versammlung war eine derartige, daß zu der am hing lose um seine alten Glieder, und unter der Müße hing das Ausschreitungen derfelben gemethet, mens ber Charakter der folgenden Tage in Gera stattgehabten Versammlung der Zudrang weiße Haar lang über den Hals hinweg. Er schaute auf erreichte, wie es in Spenge und Eisleben der Fall war. Särge und seine Finger fuhren an denselben auf und Wir wollen doch einmal sehen, wer uns im letzten Dezennium sie sprach über den Aberglauben". nieder. Die Särge waren aus grobem Holz gemacht und des 19. Jahrhunderts in Deutschland hindern kann, für die sozialder alte Wann die Blicke von ihnen nicht abwenden konnte. nichts Anziehendes an ihnen, und doch schien es, als ob Propaganda zu pflegen. eimal wöchentlich Fleisch, das ist die Nahrung der vernichten. Aber troß aller elenden Machinationen Verfernten fährlich und die dahin einberufene Versammlung infolge der ge5mt und ort Bier exen cen er als Bor Denn Bob chta und haft die fe 21 nen ge Sbe Was thut Ihr hier?" be bie ein echer ctag wie ehen Di ein überaus großer war. Diesmal konnte die Referentin ihr Thenia ungestört besprechen es war nicht mehr gefährlich, denn * Elmshorn, 12. August. Am 7. d. M. stand Genosse Klüß von hier vor dem Landgericht zu Altona, angeklagt des Der Landeszwangs( Vergehen gegen§ 126 des Str.-G.-B.). Berlin. Der ganze Merger über die getäuschte Soffnung, Staatsanwalt beantragte 3 Monate Gefängniß. Der GerichtsWie alt seid Ihr?" fragte der moderne Prometheus. daß die längst erfehute Spaltung der Sozialdemohof, welcher den Beweis, daß der Angeklagte in einer öffent" Ich bin sechsundachtzig." tratie endlich Thatsache werde, spricht aus dem nachstehend lichen Versammlung die behauptete Störung des öffentlichen wiedergegebenen Wuthausbruch des Leipziger Tageblattes": Friedens begangen hätte, für nicht erbracht hielt, sprach den An" Ich dachte eben, daß ich gern meinen eigenen Sarg Die Namen der deutschen Delegirten" zum Brüffeler geflagten kostenlos frei. Die Anklage war erst auf Grund des machen möchte. Seit zehn Jahren mache ich hier Särge, internationalen Arbeiterkongreß sind nunmehr 130 gestellt, wurde aber in der Boruntersuchung fallen geHerr; ich habe für sehr viele welche gemacht, und ich würde sämmtlich in dem offiziellen Berliner Partei- Organ der Sozial- lassen; anstatt dessen sollte dann§ 126 seine Schuldigkeit thun, gern einen für mich selbst machen." demokraten, dem Vorwärts", veröffentlicht. Man ersieht aus aber vergebens! hoffnungslos! Der Ton, in dem der alte Mann sprach, war so dem Verzeichniß, daß fast sämmtliche sozialistische Mitglieder des Reichstags nach Brüssel geschickt werden. Wenn nun der VorDesterreichisches. Die Wiener, Bolts presse" wollte wärts" behauptet, daß die Sozialdemokraten die freieste Kritik Gleich darauf gewahrten sie den Vorsteher. Derselbe üben und dulden in der unbeschränktesten Deffentlichkeit, so ist wird feuriger gewesen sein, als das den strohernen österreichischen dem Brüsseler Kongreß einen Gruß widmen. Derselbe sar ein rechtgläubiger Armenverwalter, dem es jedoch dies bas Gegentheil der Wahrheit. Die Rollen sind vor der Polizeifeelen mit Ihrer Sicherheit verträglich erschien und so schwer wurde, den Zuchthüter zu spielen, da er von Natur Abreise nach Brüssel genau vertheilt, die zu haltenden Reden tann benn die„ Boltspreſſe" weiter nichts als folgende wenige weichherzig war. Obgleich sein Beftreben, ſtreng zu sein, bestimmt, und wer nicht strikte Ordre parirt, hat die Annehmlich Beilen bringen, die aber ihren Zweck beſſer erfüllen, als selbst sich bei ihm wie zu einer zweiten Natur ausgebildet hatte, feiten der Vergnügungsreise mit den entsprechenden Diäten Bai et bringen, die aber thre verstieß er doch fortgesezt gegen die Vorschriften des Armen- nicht zu erwarten. gesetzes. So war er gerade, als der Doktor und Kapitän 1 Die Rechnungslegung über die Bertheilung der eingegangenen Arbeitergroschen" " Lobe herantraten, damit beschäftigt, seine Kohlköpfe zuvor wenigen Vertrauensmännern des Vorstandes, feineszählen, um zu sehen, ob er am nächsten Sonntag den alten weg 3 öffentlich, und gar mancher Bigarrenarbeiter oder Leuten ein Ertragericht auftischen könne. ( Fortsetzung folgt.) Gruß 票 es sind das sehr bedeutende Summen geschieht nur den am 16. August 1891 in Brüssel zusammentretenden Delegirten Konfiszirt! Sattlergeselle lebt herrlich und in Freuden als Agitator, ivährend des internationalen Proletariats. So sorgt die Polizei dafür, daß das Proletariat immer bei seine beruflichen Leistungen wohl sehr unzulänglich wären und guter Laune bleibt. Theater. Freitag, den 14. August. Leffing Theater. Am Tage des richts. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Pariser Leben. Bellealliance- Theater. Deutschland zur See. JungOstend Theater. Die Ahnfrau. Adolph Ernst Theater. Unsere Don Juans. B Thomas- Theater. Im siebenten Himmel. Kaufmann's Variété. Große Spezialitäten- Vorstellung. Etablissement Buggenhagen am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion A. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. Spezial- Ausschant von Bazenhofer Export- Bier, Seidel 15 Pf. F. Müller. 641 PassagePanopticum und SpezialitätenTheater. Entree 50 ẞfg. Geöffnet von 10-10 Uhr. Castan's Panopticum. Jetzt: Friedrichstr. 165, Ecke Behrenstrasse. Neu: Hamilton- Theater Originell! Ueberraschend! Geöffn. v. 9 Uhr früh bis 10 Uhr Abends. Entree 50 f. Kinder 25 Pf. Moabiter Gesellschaftshaus Alt- Moabit 80-81. Artistische Leitung Wilhelm Fröbel. Täglich Gr. Konzert. Spezialitäten- Vorstellung. He Großer Erfolg des neu engagirten sensationellen Künstler- Personals. Arbeiter Bildungsschule Fachverein der Tiſchler. Montag, den 17. August: Sonnabend, den 15. August, Abends 8½ Uhr: Großes Sommer- Feft. Außerord. General- Versammlung in der Brauerei Friedrichshain( fr. Lips). Festrede des Reichstags- Abgeordneten Wilhelm Liebknecht. Grosses Garten- Concert unter Mitwirkung mehrerer Gesangvereine des Arbeiter- Sängerbundes, unter Leitung des Bundes- Dirigenten Herrn Gutau. Has Verloosung, Kinder Belustigung und Tanz. DE Die Kaffeeküche ist von 3 Uhr an geöffnet. Entree 25 Pf. Billets sind in allen Schulen, sowie an den mit Plakaten belegten Stellen zu haben. 400/13 Der Vorstand. Grosses Sommerfest der Maler, Lackirer, Anstreicher u. verw. Berufsg. veranstaltet von sämmtlichen Filialen Berlins am Sonnabend, den 15. August, in der ,, Neuen Welt"( Hasenhaide). Grosses Konzert, ausgeführt von der 20 Mann starken Hauskapelle unter Mitwirkung der Gesangvereine ,, Freiheit", Liedertafel der Maler" ,,, Borax", " Vorwärts"( Nord)," Unverzagt"( Moabit), Phönix", sämmtlich vom Arbeiter- Sängerbund, unter Leitung des Bundesdirigenten Herrn 0. Gutau. Spezialitäten- Vorstellung. Lebende Bilder. Marionetten- Theater. = Volksbelustigungen aller Art. Festrede, gehalten vom Kollegen W. Schweitzer. Sommernachts Ball im neuen Bal champêtre. Herren, die daran theilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. Die Kaffeeküche ist von 2 Uhr ab geöffnet. Anfang des Konzerts 4 Uhr. Billets im Vorverkauf 25 Pf., an der Kasse 30 Pf. Freunde und Genossen, sowie Gönner des Vereins sind hierzu freundlichst eingeladen. Programm an der Kaffe gratis. Das Komitee. E Billets sind zu haben in allen mit Plakaten belegten Handlungen und während der Kassenstunden in sämmtlichen Filialen der Vereinigung sowie bei folgenden Kollegen: Th. Greetz, Simeonstr. 25; Gust. Kölln, Brizerstraße 11; Cohrs, Dennewigstr. 16; Mannewitz, Süßowstr. 5; Böhling, Rüdersdorferstraße 31; Hirschberg, Langestr. 18; Schüssler, Weidenweg 77; H. Warutke, Urbanstr. 51; Fleischer, Christinenstraße 6; Albrecht, Georgentirchstraße 12; M. Löwe, Havelbergerstr. 30; E. Graep, Birkenstr. 25; Schmidt, 3offenerstr. 42; Müller, Bahnstr. 2. Grosses Sommerfest 211/8 in Gratweil's Bierhallen, Sommandantenstr. 77-79. Zages Ordnung: = und des Menschengeschlechts." 2. Diskussion." 3. Erledigung der von d 322/4 1. Vortrag des Herrn Szafranski:„ Die Entstehung des Weltall Generalversammlung zurückgesetzten Anträge. 4. Verschiedenes. Zahlreiches Erscheinen erwartet Der Vorstand. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. Sonntag, den 16. August, Vormittags 10 Uhr: Bundes- Versammlung in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20. Tages- Ordnung: 1. Bericht der Siebener- Kommission. 2. Ausgabe der Kontrakte. 3. Wahl eines Rechtsschutz. 4. Aufnahme neuer Vereine. 5. Bundesangelegenheiten. Der Vorstand. 197/4 Große öffentliche Versammlung aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter für Tegel und Umgegend morgen, Sonnabend, den 15. August, Abends 82 Uhr, im Lokale des Herrn Schulz, Schloßstr. 7-8. Tages- Ordnung: Mr 31 in B B bes 1. Emden Bu zutrage freis C Hildes B 11. nach it 365/17 Bericht gefinnt guten zieht. famme unruhi die L Erford Voff. 1. Vortrag des Kollegen O. Klein:„ Die Arbeiterorganisationen und deren praktischer Werth." 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Zur Deckung der Unkosten wird ein Entree von 10 Pf. erhoben. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht Der Einberufer. Allgemeiner deutscher Sattler- Verein Filiale Berlin. Sonnabend, d. 15. Aug., Abends 8 Uhr, bei Reyer, Alte Jakobstr. Versammlung. 264/14 Andere Rüche aber w der be etwas Herrn 83: beschri Berlan bedürf Also h erzählt Carnot Was T werden Wichtig die Au Tages- Ordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. ( Referent wird in der Versammlung bekannt gemacht.) Der Vorstand. Unserem Genossen, Freunde un des Arbeiter- Gesangvereins Maiglöckchen Fachverein der Marmor- und Kollegen Ferd. Schott zu feine ( Mitglied des Arbeiter- Sängerbundes) am Sonnabend, den 15. August, im Eiskeller, Chaussee- Strasse 88. Theater- und Spezialitäten- Vorstellung. Wokal- und Instrumental- Konzert. Anfang Sonntags 4 Uhr. Wochen- Kinder- Fackelzug b. bengal. Beleuchtung. Jedes Kind erhält 1 Stocklaterne gratis. Während und nach der Vorstellung: Großer Sommernachts- Ball. Herren, TAF Roloffaler Jubel E der urtomischen Pantomime Barbier und Schuster. tags 5 Uhr. Entree 30 Pf. Refervirter Platz 50 Pf.- Kaffeeküche ist geöffnet. Voltsbelustigungen aller Art. Sonntag, Montag, Mittwoch Ball. Dienstag, den 18. Auguft: Carola- Benefiz. Granitarbeiter. Sonntag, den 16. August, Vormittags 101/2 Uhr, in Deigmüller's Salon, Alte Jakobstraße 48a: die daran theilnehmen, zahlen 50 Pfg. nach. Die Kaffeeküche ist ben Mitgliederversammlung. geehrten Damen von 3 Uhr an geöffnet. Entree 30 Pfg. Das Comité. 230/6 973b Anfang 5 Uhr. Die Tagesordnung wird in der VerAlle Freunde und Genossen sind hiermit eingeladen. Billets sind bei den Mitgliedern und in allen mit Plakaten belegten Lokalen sammlung bekannt gemacht. Der Vorstand. und Handlungen zu haben. Freie Bereinigung der heutigen Wiegenfeste ein breim donnerndes Hoch, daß die ganze But mannstraße wackelt und in Rummel burg alle Gläser flappern. 981b Seine Kollegen vom Bau Für die rege und aufrichtige Theil Mannes, des Tischlers C. Darabas sage ich hiermit meinen innigsten 983b Dant Ww. Aug. Darabasz Allen Freunden und Bekannten zeige ich hierdurch an, daß ich am Sonnabend, 15. Etablissement Süd- Ost Großes Sommerfest Seifenfeder u. Berufsgenossene Schönhauser- Str. 75 Waldemar- Strasse 75. Empfehle mein Lokal für Vereine und Gesellschaften zu Kränzchen, Bällen, Konzerten, Rommersen 2c. unter toulanten Bedingungen. Einige Sonnabende noch frei. 585b Parteigenossen n. Genoſſinnen empfehle ich meinen neu eingerichteten Garten mit zwei Regelbahnen. Auch fönnen Familien Kaffee kochen. Für musikalische Unterhaltung ist gesorgt. 1086L am Sonnabend, den 15. August, Abends 8 Uhr, in Knebel's Lokal, Badstraße 58, zum wohlthätigen Zweck für einen gelähmten und erblindeten Familienvater von 8 Kindern. Unter gütiger Mitwirkung des Arbeiter- Gesangvereins Weisse Rose. Großer Ball. Anfang 8 Uhr. Das Comité. 980 b Otto Thierbach, Gebr. Walter's Rosen- Seeterrasse in Brit, Schwedterstr. 44. Vereinszimmer zu vergeben. 975b Pöte, Stralsunderstr. 31. SW. SimeonVereinszimmer Straße 23 5. A. Flick. Rohtabat Spandauerbrücke 6, A. Goldschmidt, am hiesigen Blaze bekanntlich Größte Auswahl. Garantirt ficher brennende Tabake. Streng reelle Bedienung, billigste Preise! Sämmtliche im Handel befindl. Rohtabate sind am Lager. A. Goldschmidt, Spandauerbr. 6, am Hacke'schen Markt.[ 746 Die Mehlhandlung v. L. Brachvogel, Manteuffelstr. 75, empfiehlt: Gebr. Kaffee, vorzüglich im Geschmack, à Pfd. 1,60 M. 1126L Gebr. Kaffee à Pfd. 1,40 m. Rohkaffee, ausgesuchte Waare à Pfd. 1,20 bis 1,40 m. Würfel- Krystallzucker à Pfd. 40 ẞf. Würfelzucker, geschnitten, à Pfd. 35 Pf. Ganze Brote extrafeine Potsdamer Raffinade, à Pfd. 32 Pf. Geschlagener Brotzucker à Pfd. 35 Pf. Spigen von ca. 5 Pfd. à Pfd. 35 Pf. Chaussee- Strasse 69-70. Sonntag, den 16. August, Nachmittags 4 Uhr: Gr. Familien- Sommerfest des Volks- Bildungs- Vereins für Brig und Umgegend. Sonzert, Gesangs- und humoristische Vorträge und Ball. Unter mit wirkung des Gesangvereins Heimath( Mitgl. d. Arb.- Sänger- Verg. zu Rixdorf) und des Vereins Dilettanten- Bühne. Aufführung verschiedener Spezialitäten. Die Kaffeeküche ist von 3 Uhr an geöffnet. Anfang des Konzerts 4 Uhr. Eintrittskarten à 20 Pf. find bei den Mitgliedern und G. Kleist, Knesebeck straße 11( Restaurant) u. f. w. zu haben. Der Vorstand. Genossen und Freunde des Vereins ladet ein Pferdebahuverbindung vom Herrmann- Platz bis zum Lokal. 379/2 Fachverein der Musikinstrumenten- Arbeiter. ( Klavierarbeiter- Verein.) Sonnabend, den 15. August, Abends 82 Uhr: Vereins- Versammlung in Deigmüller's Salon, Alte Jakobstr. 48a. Tages- Ordnung: Sonntag, d. 16. August, Vormittags 10 Uhr, im Lokale des Herrn Scheffer, Inselstraße 10: ( nahe der Münzstraße), 18 Gigarren- u. Tabak- Geschäft übernehme. Es wird mein stetes streben sein, nur gute und reelle Waar Mitgl.- Versammlung. su führen u. bitte um geneigten Zusprud Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Menzel. 1124L 2. Diskussion. 3. Entrichtung der Monatsbeiträge. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Verschiedenes. Es ist Pflicht der Mitglieder, pünktich und zahlreich zu erscheinen. Gäste find willkommen. 262/11 Verein der Der Vorstand. ,, Berlin- West." Große Versammlung am Sonntag, d. 16. August, Vormittags 10 Uhr, bei Seefeldt, Grenadierstraße 33. Achtungsvoll Fritz Berndt, Neue Schönhauser Strasse 18. Bitte, lesen Sie reell Jedem, der seinen Bedarf an Kleidung jeder Art vom billigsten Arbeits- bi zum feinsten Kammgarn- Anzug re und billig kaufen will, empfehle mein bekanntes, fehr reichhaltiges Lager einzeln Röcke, Jackets, Hosen, Westen Ferner Stiefel, Hüte, Wäsche, golden Ketten, Ringe, sowie Reise- und Hols koffer. Betten, Waschkessel Damen- Mäntel und Kleider. u. f. 10 [ 8981 Die Tagesordnung wird in der Ber A. Wergien, Schneidermit sammlung bekannt gemacht. Vortrag des Herrn Julius Türk: Die Nothwendigkeit der achtstündigen Arbeitszeit". Aufnahme neuer Mitglieder. Gäste willkommen. 984b Der Vorstand. 375/20 Bentral- Krankenkasse der Töpfer 1. Vortrag des Regierungsbaumeisters G. Kessler über:„ Der Papst und die Sozialdemokratie." 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. 4. Verschiedenes. Der Vorstand. Um zahlreiches Erscheinen ersucht ( Filiale Berlin.) Mitglieder- Versammlung Alsbal was Festma Franta wir offenen Schnittl find 15 15 000 3600 120 F 900 1500 macht 7 Fra 1500 drücklic und t des K allerdi freilich ftets e woher baren es, we Champ Havan follen Unfort Bodhit im Ga stellt. und teffe. „ Ein gefeng nach d Ripper mit et Butter gefchol Becfur gelauf eine Schiffe Fleife Botschy die A tischer boch Skalikerstr. 127, gegr. 1874. Bitte sehr recht genau auf Namen Hausnummer zu achten. Bruchbänder, und 1079 Gummiwaaren, Leibbinden, Sprige am 16. August, Vormittags 10 Uhr, im Suspensorien, Verbandsstoffe, Brille Lokale des Herrn Keller, Bergstr. 68. Tagesordnung: Rassenbericht. Verschiedene KassenAngelegenheiten. Art Die und Pince- nez, sowie Artikel aller für Krante empfiehlt J. Ch. Pollman Linien- Straße 30. Lieferant für 218/8 vereinigten Hilfs- Krankenkassen. Bedarf bittet um gütigen Zuspruch Die örtl. Verwaltung. Achtung! Verein der Einseher( Tischler). Zinkgiesser, Stürzer. Außerord. General- Versammlung Kochzucker u. Raffinade à Pfd. 30 am Sonntag, den 16. August, Vormittags 101/2 Uhr, Neue Friedrich- Strasse 44. Möbel, Spiegel and Polsterwaaren. eigener Gr. Lager, bill. Preise. Fabrik. Emil Heyn, Brunnenstraße 28, Hof parterre. Theilzahlung nach Uebereinkunft. Tages Ordnung: Am Sonntag, den 16. August, Möbel, Spiegel und Polsterwaaren. Be D.0 findet eine Herren Partie nach Ganze Ausstattungen empfiehl Adlershof zu Wiedemann& Menofski statt. Abfahrt vom Görlizer Bahnhof Moritz Gläser, 1093 und Fragekasten. Der wichtigen Tagesordnung wegen ist es Pflicht jedes 10 Uhr daselbst. Mitgliedes zu erscheinen. Der Vorstand. 1. Vorstandsantrag betr. Abänderung des Statuts. 2. Verschiedenes 6 Uhr 35 Min. Für Nachzügler bis 167. Reichenbergerstr. 167 NB. Das Sommerfest des Vereins findet am Montag, 17. August, in Lehmann's Sommer- Theater, SchwedterStraße 23, statt. 974b J. A.: R. Güftler. Zur Ginsegnung E 145/16 Schwarze Cachemires Der Arbeitsnachweis befindet sich seit dem 10. August im Restaurant Röllig, Neue Friedrichstraße 44. Adressenausgabe Abends von 8-10 Uhr und Sonntags von 10-12 Uhr Vormittag. in nur guten Qualitäten[ 1078L allerbilligst bet D. Levin, N., Reinickendorferstraße 18. Verantwortlicher Redakteur: R. Cronheim in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW ,, Beuthstraße 2. Postfachschule Berlin, Fehrbellinerstr. 50. J. Leute mit Volksschulbildung sicher z. Postgehilfen- Prüfung Eig. Pensionat! vorber 1113 Hierzu eine Beilage. und Bufan Politi Und Tefen? der b Ginne N Beit u nicht T nicht intere waltu in der Bertel nehme Inner im H eine wie Her 0011 fähige iprech 99 Be 3. T 1 of Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 188. Internationaler Arbeiter- Kongres in Brüssel. zu den bereits veröffentlichten Delegirten für den Kongreß in Brüssel ist noch nachzutragen: Bant. Paul Hug, für den 2. und 3. und einen Theil bes 1. oldenburgischen Wahlkreises und für die Städte deer, Emden, Aurich und Wilhelmshaven. Zu unseren früheren Bekanntmachungen ist noch nachzutragen, daß der Abgeordnete G. Wurm außer seinem Wahltreis Gera( Reuß j. 2.) auch noch Sachsen- Altenburg, Göttingen, Hildesheim und Alfeld vertritt. Berlin, 13. August 1891. werden?" Der Parteivorstand. Lokales. Freitag, den 14. August 1891. 8. Jahrg. erschienenen Jahresberichte der Mannheimer Handelskammer weite Kreise der Berliner Bevölkerung ihre Zustimmung nicht für 1890 fet, wie in einem seitens des Vorstandes ertheilen würden. der Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin an den Aus der großen Zahl einschlägiger Fälle, die wir zum Be Magistrat Dor Kurzem gerichteten Schreiben hervorge- weise dieser Behauptung beibringen fönnten, für heut nur einen, hoben wird, diese Annahme nur zu gerechtfertigt, denn den wir einem hiesigen Blatte entnehmen. Dasselbe schreibt: während u. A. die Getreidezufuhren Mannheims zu Wasser und" Der Selbstmordversuch eines hiesigen Kaufmanns, der durch zu Bahn in den Jahren 1873 bis 1882 durchschnittlich 118 000 eine über ihn verhängte Gefängnißstrafe hervorgerufen wurde, Tonnen betrugen, haben sich dieselben bis zum Jahre 1890 bis hat in weiteren Kreisen dieser Tage großes Aufsehen erregt, auf 355 000 Zonnen gesteigert, etwa um 21 000 Zonnen für umſomehr, als die Strafthat, die der verzweifelte Mann be 1890 kleiner als diejenige Berlins. Mannheim verdanke diesen gangen, im großen Publikum gar nicht als solche angesehen seinen Aufschwung in erster Linie der Ausrüstung seines Schiffs- wird, vielmehr in tausenden und abertausenden von Fällen und Bahnverkehrs sowie seiner Lagerplätze mit allen Hilfe- gleichfalls ohne jedes Bedenken ausgeführt werden dürfte! Der mitteln der modernen Technik. Die Hoffnung, daß auch Berlins Betreffende, ein in der Adalbertstraße wohnender Herr St., hatte Einrichtungen für den Waarenverkehr sich endlich den Anforde- im Monat mai dieses Jahres, während seine Frau sich in rungen der Neuzeit anpassen werden, beruhe zur Zeit auf der Karlsbad befand, eines Abends in einem in der Prinzenstraße Stadtgemeinde Berlin, da der Handelsminister sowie die mit be- belegenen Restaurant zur Nacht gegessen; als er gegen 12 Uhr theiligten Minister für die öffentlichen Arbeiten, für die Land- das Lokal verlassen wollte, vermißte er seinen fast neuen Schirm, wirthschaft 2c. und für die Finanzen der Ansicht seien, daß die dagegen stand ein anderer Regenschirm da, der jedenfalls von Verbesserung der hiesigen Lagerungs-, Lösch- und Ladevorrich- einem früher gegangenen Gaste mit dem feinigen vertauscht wor tungen lediglich Sache der Stadt Berlin sei und daß die Staats- den war. Da es heftig regnete, theilte Herr St. dem Kellner regierung bei wohlwollender Haltung zu jeder keine Ansprüche seinen Verlust mit, und erklärte, daß er sich zum Ersatz den an Staatsfonds nehmenden Unterstützung bereitwillig sei, doch stehengebliebenen Schirm mitnehmen werde, und gab dann auch die Jnitiative für den Entwurf eines festen Planes sowie dessen seine Adresse an, wo etwa der Schirm umgetauscht werden könne. Durchführung dem Magistrat überlassen müsse. Die Aeltesten Dies letztere geschah jedoch nicht. Als aber der Kaufmann 4 Wochen der Kaufmannschaft sprechen die Hoffnung aus, daß der Magistrat später mit seiner Frau das Lessing- Theater besuchte und an der nunmehr selbständig die erforderlichen Anlagen zur Ausführung Kaffe Billets löfte, bemerkte er, daß ein vor ihm stehender Herr ihn sowie seinen Schirm es war dies der vertauschte bringen werde. D leber Küche und Politik" bringt die„ Voss. Ztg."( und nach ihr andere Blätter) einen Artikel aus der Feder ihres Pariser Berichterstatters Fr. Hermann. Der Verfaſſer iſt ein sehr Gut aufgesinnter, der nur den günstigen und friedlichen Einfluß einer guten Küche auf die Politik in den Bereich seiner Erörterung Gerade auf dem Gebiete der so wichtigen Lösch und merksam musterte. Schließlich trat der Fremde an St. heran zieht. Es giebt auch einen engen und geschichtlich wichtigen zus a devorrichtungen gehen die Arbeiten mit entseglicher und forderte in barschem Tone den Schirm, der ihm gestohlen Der Kaufmann blieb darauf die Antwort nicht fammenhang zwischen schlechter Küche oder Ernährung und einer Sangsamkeit vorwärts. Die von allen Seiten eifrig betonte Idee worden sei. Baruhigen Politik. Doch davon sprechen Herr Fr. Hermann und der Anlegung eines Auslade- Hafens im Innern der schuldig, beide riefen einen Schußmann herbei, und das Ende die off. 3tg." nicht. Ist doch neben einer guten Stüche zweites Stadt, etwa an der Waisenbrücke, taucht zwar von Zeit zu des Theaterbefuches war eine Denunziation des Fremden gegen Grforderniß eine gute Berdauung, diese darf den Lesen er Beit auf, tommt aber nicht vom Flecke. Das Freiwerden des St. wegen Diebstahls. Und in der That wurde der lettere in Boff. 8tg." nicht durch eine Schilderung des Glends, des Hungers alten Waisenhauses hielt man für ein dieser Sache günstiges Er- dieser Woche von der Ferien- Strafkammer des Landgerichts I zu " Diebstahls" verurtheilt. Das Anderer verdorben werden. Wir können bei unseren deseru teine eigniß und mit Recht; denn jeder Berliner weiß, wie schwer es 14 Tagen, Gefängniß wegen Küche von der Art, wie sie Herr Hermann beschreibt, voraussegen, hält, eine Kirche dem bloßen Verkehrs- Interesse zu opfern. Die Gericht erkannte wohl an, daß St. berechtigt gewesen, sich des Aber wir befinnen uns auf ein„ gutes, altes" Sprichwort:„ Hunger ist alte Waisenhaus- Kirche wurde beseitigt, trotzdem erfuhr die Idee stehengebliebenen Schirmes zu bedienen, dann aber hätte er dender beste Koch", ein Sprichwort, dessen Bedeutung dem Broletarier der Hafenanlage keine Förderung. felben Tages darauf dem Wirth zurückschicken oder der Polizei etwas dunkel vorkommt vielleicht, wenn die Schilderung des Ganz ähnlich liegt die Sache mit dem Urban Hafen. übergeben müssen. Durch Innehaltung des Schirmes und weitere Herrn Fr. Hermann beim Leser ein großes Verlangen nach den Das Terrain wird freigemacht, dann wieder vermiethet, dann Benutzung desselben habe sich St. des Diebstahls schuldig gemacht. beschriebenen schönen Speisen wedt, erweist sich das hungrige wieder gekündigt und so fort bis ins Unendliche. Der unglückliche Mann gerieth durch den Richterspruch in die Berlangen als nahrungbereitender Koch, und das beste Koſt- Für die Verwaltung einer Millionenstadt sind das keine denkbar größte Aufregung, und am Freitag Morgen versuchte er, bedürfniß ist zufriedengestellt, er weiß nicht wie und wodurch. nachahmenswerthen Vorgänge; der Einzelne, der sich sonst gern sich durch Aufschneiden der Bulsadern das Leben zu nehmen; Also hören wir, was der Pariser Mitarbeiter der„ Boff. 3tg." an feiner Stadtverwaltung ein Muster nimmt, kann hierbei wirk- ein Runde, der zufällig in den Laden trat, fand St. halbverblutet hinter dem Ladentisch liegen. Der Bedauernswerthe Carnot? Nun diese: Was wird die neue Präsidentin thun? erzählt. Was war die erste Frage nach der Wahl des Herrn lich nichts lernen, wenigstens nichts Nachahmenswerthes. dürfte nach Ausspruch des Arztes mehrere Wochen das Krankenas wird bei ihren Abendgesellschaften und Festmahlen gereicht wird, wird zweifellos jeder Steuern zahlende Unterthan als eine Aus den Ferienkolonien. Daß beim Militär gespart lager zu hüten haben. Wir mögen in eine eingehende Kritik dieses gerichtlichen Bichtigste beim Präsidentenwechsel ansah, was in erster Linie schlechte Geite abzugewinnen ist, ein Beispiel dafür ist die eben urtheilen und das vorstehende ist nicht vereinzelt ben Damit wissen wir also, was ein" Jeder" als das Kardinaltugend erachten. Daß jedoch auch der besten Sache eine Urtheils nicht eintreten, aber man kann aus manchen derartigen Aufmerksamkeit der Welt bei dieſem Ereignisse auf sich zog. gerühmte militärische Sparsamkeit. Wie uns nämlich aus Schluß ziehen, als ob die Berliner Strafiuſtiz mit der ihr zuWisbald hören wir weiter, welche Ansprüche die Frager stellten, Spandau gemeldet wird, wohnt in der dortigen Fischerstraße ein stehenden Strafgewalt allgemein dahin wirken will, das Rechtsas sie von einer Tafel beim Präsidenten verlangen. Ein Althändler( Tröbler), welcher Soldaten zu seiner Hauptkundschaft gefühl der weiteren Voltstreise in gewissem Sinne zu verfeinern. Frants. Uebrigens ist es leicht nachzurechnen. 40-60 000 zählt. Es würde dies, ba in Spandau ungemein viel Militär Daß das ihre Aufgabe sein kann, bestreiten wir, daß sie aber, wir ein Mahl von 400 Gedecken nebst darauffolgendem garnisonirt, nicht weiter auffallen, wenn die Kauflust der Sol- auch zur Erreichung dieses Zieles, mit solchen Entscheidungen Das Geded foſtet mit den Beinen burch: baten nicht fast ausnahmslos sich auf zwei Gegenstände be- auf dem rechten Wege wäre, bezweifeln wir. Mögen sich die nittlich 85 Franks, macht 14 000 Franks. Für die Gesellschaft schränkte, nämlich auf Drillichjacken und Drillichhosen. Diese hier Herren von der Berliner Kriminaljustiz darüber nicht täuschen: verkäuflichen Gegenstände, welche Stück für Stück ohne Handel die erregte Stimmung in der Berliner Bevölkerung dauert fort, 15 000 Frants; 600 Flaschen Bordeaux zu 6 Franks, macht| und ohne Unterschieb 1 W. kosten, sind von Truppentheilen aus- auch wenn sie in dem fortschrittlichen Rechtsschutzverein schon M. Frants; 200 Flaschen Bier zu 0,60 Franks, macht rangirte Montirungsstücke, die aber von Soldaten gern gekauft seit langem keinen Ausdruck mehr gefunden hat. 900 Frants; taltes Geflügel, 150 Rapaunen zu 6 Trants, macht werden, weil sie immer noch besser sind, gelieferten, welche sie im ordnungsmäßigen Zustande Eine ,, Pantomime im Pferdebahnwagen" rief vorgestern Frants; 5000 belegte Brötchen zu 0,30 Frants, macht zu erhalten außer Stande find. Um nun Scherereien Nachmittag bei den Passagieren eines Wagens der Linie SchöneAn der Haltestelle Frants; Galantine aus Geflügel mit Trüffeln zu 50 Franks, und Strafen zu entgehen, opfern sie lieber 1 M. und kaufen sich berg- Alexanderplat laute Heiterkeit hervor. at 3000 Frants; 50 Kilogramm verschiedenes Kleingebäck zu eine austangirte Drillichjacke oder Drillichhose, mit der sie noch am Alexanderplatz bestiegen ein etwa 40 jähriger Herr und eine 15 Grants, macht 350 Frants; Eis, Basteten, Verschiedenes besser Frants." Der Mitarbeiter der" Boff. 3tg." fügt aus- besser zurecht kommen, als mit der gelieferten. Daß ein gemeiner junge Dame den Wagen und nahmen im Innern desselben Play. drücklich hinzu, daß diese Ziffern keineswegs übertrieben seien dürfte einleuchtend sein. Er ist also gehalten, diese Mart von man auf ein Liebespaar schließen; dasselbe amüsirte sich durch Soldat von seiner Löhnung sich diese Mark nicht ersparen kann, Aus den Liebesblicken, die Beide mit einander tauschten, konnte des Konsums bei einem solchen Fest zu erklären, glaubt er bas daß sie nicht überraschen dürften. Um den Umfang der häuslichen Zubuße zu nehmen, sofern er eine solche ab und heiteres Geplauder während der Fahrt anscheinend sehr gut. allerdings auf einen Umstand hinweisen zu müssen. zu bekommt, oder aber er muß sich das Geld durch Arbeit zu Am Potsdamer Bahnhof bestieg eine etwas wohlbeleibte Dame freilich dabei hervorgehoben werden, daß bei offenem Empfang den Herren Kammerunteroffizieren oder anderswo ihren Aus- mußte sich dem eifrig mit verdienen suchen. Ob vorgedachte militärische Sparsamkeit bei mit einem kleinen Koffer in der Hand den Wagen und einander sprechenden Pärchen eine Menge Leute erscheinen, von denen man nicht weiß, woher sie kommen und wer sie eingeladen hat, die aber furcht: gangspunkt hat, das ist allerdings ein ungelöstes Geheimniß; gegenübersehen. Erst musterte sie dasselbe mit erstaunten, dann Als der Herr fein Gegenüber Hunger und womöglich noch mehr Durst haben. Diese sind jedenfalls aber dürfte die Meinung berechtigt sein, daß bei der aber mit wüthenden Blicken. welche den häßlichen Sturm auf das Buffet ausführen, die gegenwärtigen Höhe des Militäretats jeder preußische oder erblickte, sprang er leichenblaß auf, um im nächsten Augenblick Champagnerflaschen am häufigsten herzen und die Schachteln deutsche Soldat davor bewahrt werden könnte, sich für sein von einer furchtbaren Ohrfeige der starken Dame, getroffen, auf Savanna- Zigarren in demokratischer Weise duzen." Aber wir eigenes Geld Ersatzstücke seiner Montur zu kaufen und daß die seinen Sitz niederzusinken. She die erstaunten übrigen Gäste daollen doch hören, wie es bei Herrn Carnot aussieht, ob er den letzte Garnitur" bei den jeweiligen Truppentheilen wohl aus zwischen zu treten vermochten, schallte es wieder durch den Raum, diesmal aber zweimal hintereinander. In hastiger Flucht stürzte Anforderungen, wie sie aufgezählt worden sind, genügt. Das wird gemerzt werden könnte. die zuletzt Geohrfeigte, die junge Dame auf die Plattform hinaus, Der Kaufmännische Hilfsverein macht in jeder Form für gefolgt von dem Herrn, auf dessen Rücken der Schirmstock der höchft bedeutsamer Unterschied zu Gunsten des Ersteren festge- sich selbst Reklame und in bürgerlichen Zeitungen erscheinen mit alteren Dame tanzte. Noch immer war während dieser Szene stellt. Namentlich sei auch Frau Carnot eine feine Kennerin, regelmäßiger Pünktlichkeit Berichte über diesen Verein, darauf kein Wort gewechselt; alle drei kannten einander augenscheinlich ein Huhn à la Carnot sei Delika berechnet, die Wirksamkeit dieses Vereins in dem günstigsten Lichte Wir erfahren auch die Weise der Zubereitung. erscheinen zu lassen. Namentlich wird auch auf die Stellenver- genau. Wortlos ließ deshalb auch der Schaffner halten, um das Gin fettes Huhn oder Kapaun aus Le Mans wird gerupfi, mittelung ein besonderes Gewicht gelegt und doch macht sich„ Det mit Recht, meinte eine gleichfalls im Pferdebahnwagen dich sich gelengt, geleert, der Füße und des Kopfes entledigt, die Keulen gerade hierbei ein Mißstand sehr fühlbar, der dringend der Ab- fißende Frau, der Kerl hat den Trauring erst aus der WestenRippen eingedrückt. Das also zugerichtete Huhn wird gesalzen, lung dieses Vereins in Anspruch nehmen, müssen nämlich 21/2 tasche jeholt, wie er die Maulschelle weg hatte." mich dem Rücken eingesteckt. Das Brustbein wird bloßgelegt, die hilfe bedarf. Die Handlungsgehilfen, welche die ellender 3600 7 1500 1500 ftets baren " im Ganzen bejaht und damit zwischen Carnot und Grevy ein ng St cell ein ger 20 еде eu, 8L ind 79 sett Art bie Be 0 bit 3 7. tät 111 ber BL und teffe. eine gar als die ihnen mit etwas spanischem Pfeffer bestreut, mit zerlassener frischer bis 3 Stunden des Vormittags sich in den Bureauräumen des Ein sehr gefährlicher Taschendieb ist Dienstag Mittag Butter begoffen und auf einer Bratschüssel in den heißen Ofen Vereins herumdrücken, bevor sie abgefertigt werden, um dann hier in der Leipzigerstraße festgenommen worden. Um die angeschoben. Wenn es gar geworden, wird es herausgenommen, in schließlich zu erfahren, daß nichts iji". Mit der Stellenausgabe gegebene Zeit stand der Malerlehrling E. unter einer MenschenBeckmehl gerollt und wieder zurückgeschoben, dabei mit dem ab- wird nämlich erst so lange Zeit nach der Eröffnung des Bureaus gruppe an der Ede der Tauben- und Friedrichstraße und schaute gelaufenen Fett begossen. Nach fünf Minuten hat das Huhn begonnen. Wer diese Praxis nicht lennt, muß also die kostbaren einem sogenannten fliegenden Buchhändler zu. Plötzlich fühlte er eine schöne Goldfarbe angenommen, es wird in einer Silber- Stunden vertrödeln, denn für einen Handlungsgehilfen, welcher eine Berührung an der Brust und bemerkte, als er an die beſchüſſel angerichtet, nachdem es mit Liebig'schem Fleischeytraft in sich auf Inserate, Offerten 2c. hin um eine Stellung bemühen rührte Stelle hingriff, daß seine Uhrfette herabhing, während die Fleiſchbrühe übergossen worden ist. Die Schüssel ist töstlich. Der will, find gerade die Vormittagsstunden von großer Wichtig ühr verschwunden war. Als er nun sah, daß ein Mensch, der Botschafter einer Frankreich sehr freundlichen Großmacht hat sich feit. Würde mit der Stellenausgabe gleich frühzeitig vorher in der Gruppe dicht neben ihm gestanden hatte, sich entdie so würde dem Stellungsuchenden, sofern er beim Verein fernte, ging er diesem nach und sagte ihm auch den Diebstahl tiſcher Erfolg!" 3a, unser Schriftsteller kennt den geheimen und nichts Passendes findet, immer noch die Möglichkeit gegeben, sich auf den Kopf zu. Der Verdächtige that anfangs ganz entrüstet und er macht darüber sehr feine Andeutungen. boch so wirksamen Zusammenhang zwischen Küche und Politit, anderweitig nach Stellung umzusehen. Noch einfacher wäre es, und bestritt die ihm zur Last gelegte That entschieden. Bald Aber den wenn, wie es anderwärts der Fall ist, eine Tafel aushinge, auf jedoch bequemte er sich dazu, nicht nur die Uhr herauszugeben, Pf. er Politit, eine Politik, die der Hunger erzeugt hat, kennt er nicht. der Lage sein, sich etwas Passendes auszusuchen und brauchte sich beruhige und die Sache nicht weiter verfolge. Der Lehrling leſen? Der mag über das Sprichwort nachdenken:„ Hunger ist die unnöthige Wartezeit beseitigt werden. Befremden muß es, daß die Lage für ihn fatal wurde, gab er Fersengeld. Er tam ber beſte Stoch", was so ein braves, löbliches Sprichwort im daß man im Kaufmännischen Hilfsverein im Interesse der auch glücklich bis zur Leipzigerstraße. Hier aber wurde er einSinne der Zufriedenen ist. Stellungsuchenden sich bisber noch nicht zu einer derartigen Ver- geholt, festgenommen und hinter Schloß und Riegel gebracht. einfachung der Stellenvermittelung hat zu entschließen vermocht. Seine Persönlichkeit wurde als die eines Kellners Dubowy festWenn der Kaufmännische Hilfsverein seinen Zweck als solcher gestellt. D. ist einer jener reisenden Taschendiebe aus Desterreichvoll und ganz erfüllen will, dann erscheint es vor Allem geboten, ungarn, die eine sehr bedeutende Geschicklichkeit im Abdrehen von mit veralteten und unpraktischen Einrichtungen, wie solche noch Uhren besitzen. bei der so wichtigen Stellenvermittelung bestehen, zu brechen. Leichenfledderer haben einem Bäckermeister Namens K. in Mehrere wichtige Verkehrsaufgaben liegen seit längerer nicht recht von der Stelle kommen. Beit unserer Stadtverwaltung zur Erledigung( vor, wollen aber nicht gerade einer Weltausstellung, ist in den Kreifen der hiesigen Die Idee einer größeren Ausstellung, wenn auch interessirten Unternehmer und auch in den Kreisen der Stadtver: waltung noch nicht aufgegeben. Vergeblich aber sieht man sich Mitwirkung des Laien- Elements geübt wird, schwerlich von sich nach einer längeren Kneiperei im Südwesten der Stadt schließVerkehrsgelegenheiten um, die irgend eine, für solches Unter- Berliner Bevölkerung entspreche. Abgesehen von der Auslegung hatte sich's hier bequem gemacht und war dann gegen MitterDie Berliner Strafrechtsprechung wird, soweit sie ohne der Nacht zum Mittwoch übel mitgespielt. Der Genannte war Herstellung Innern der Stadt verbänden. in der freien Beurtheilung des Sachverhalts mitunter Auf- als das Café geschlossen werden sollte, absolut nicht aufzurütteln Die Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin haben bereits faffungen, Schlußfolgerungen und ſittliche Grundsäße geltend, vermochte. So ließ man ihn denn ruhig auf der Veranda sitzen, ein Serbſt v. J. dem Magistrate lund den töniglichen Miniſterien von denen kein Mensch behaupten kann, daß sie auch nur von schloß das Gartenthor an der Straßenseite der Beranda wie unbedingt nothwendig für den Berliner Waarenhandel die wollen von wie Dentſchrit unterbreitet, in welcher ausgeführt worden ist, der Mehrheit der Berliner Bevölkerung anerkannt würden. Wir ſeinem Schicksal. Das wäre nun auch wohl ohne unliebſame den Auffassungen der Berliner Gerichtshöfe in Zwischenfälle abgegangen, aber K. begann bald darauf so furcht fähiger, den Anforderungen des modernen Wasserverkehrs ent- Aber bei der Beurtheilung sogenannter gemeiner Verbrechen und Seite der Straße von einer noch im Garten sitzenden Gesellschaft eines Zentralfpeichers in nächster Nähe spezifisch politischen Prozessen schweigen, um nicht in den Ver- bar zu schnarchen, daß die Veranda in ihren Grundfesten er= Don Schienen- und Wasserwegen, sowie die Anlage leistungs- dacht zu kommen, als ob wir ausschließlich für uns sprächen. zitterte, und das sägende Geräusch bis auf der entgegengesetzten iprechender Umschlagsvorrichtungen sei. Nach dem jüngst Bergehen treten oftmals richterliche Auffassungen zu Tage, denen deutlich vernommen wurde. Aber auch Leichensledderer müssen nur ein aus dieses Basses Grundgewalt vernommen haben, denn als K. Mitt-| fahren und an beiden Füßen schwer verleht, so daß er nach dem gegen die Armeeleitung aufzureizen. Dies wird den Verfassern woch früh aus feligen Träumen erwachte, da fehlte ihm die Krankenhause am Friedrichshain gebracht werden mußte.- 3u nicht gelingen" so schließt der Artikel des Frentdenblatts" goldene Kette mit der Uhr, die Taschen am Rock und Bein- derselben Zeit versuchte ein Mann in seiner Wohnung in der„ mögen sie ruhig weiter kläffen, der Patriot wird für Kleidern waren zerschnitten und theilweise geleert. Seltsamer Steinmetzstraße sich die Pulsadern am Halse und an den Armen ihre verachtungswerthe Auslaffungen Weise fand sich in einer Tasche das Portemonnaie mit 150 Mart zu öffnen. Nach Anlegung eines Verbandes wurde er nach der leidiges Lächeln haben". Der Vertheidiger beantragte einer Dieser Tasche, auf welcher der mehr denn 200 Pfund Charitee gebracht. Abends stürzte sich ein obdachloser Buch- die Verlesung Reihe von Artikeln wiegende K. gesessen, hatten die Diebe freilich nicht beizukommen binder aus dem Treppenfenster im ersten Stock des Hauses Wasser- Deutschen Reich", woraus hervorgehen sollte, daß die Kläger vermocht. thorstr. 61 auf den Hof hinab und erlitt bedeutende Verlegungen nur eine solche Abfertigung verdient, wie sie ihnen seitens des am Kopfe, welche seine Ueberführung nach dem Krankenhause am" Fremdenblatts" zu Theil geworden. In einem der verlesenen Urban erforderlich machten.- In der Nacht zum 13. d. M. Artifel werden in der eindringlichsten Weise die Eltern gewarnt, fand in der Invalidenstr. 149 ein kleiner Brand statt. vor. Durch einen Steinwurf wurde vorgestern Nachmittag eine durch die Gartenstraße gehende Dame bedenklich am rechten Auge verletzt. Der Stein tam über die Mauer des zwischen Gartenund Bergstraße belegenen Parks geflogen, woselbst spielende Kinder fich damit vergnügten, mittelst fleiner Schleudern Steine über die Mauer nach der Straße zu schleudern. Der Stein zertrümmerte der Dame, welche eine Brille trug, das eine Glas und die Splitter desselben zerschnitten das Augenlied, während der Stein das Auge selbst verletzte. Ein in der Nähe wohnender Arzt legte der durch eilige Flucht einer Bestrafung entzogen. Unglücksfall. In dem Lokal von Drschel, Sebastianstr. 39, mußte in den letzten Tagen eine Reparatur des Saales vor genommen werden. Man hatte zu dem Zweck in dem Saal ein Gerüst erbaut, auf welchem neun Maler mit Arbeiten beschäftigt waren. Gestern Abend gegen 52 Uhr stürzte nun das Gerüst mit furchtbarem Getöse zusammen, indem es alle Arbeiter unter seinen Trümmern begrub. G3 stellte sich heraus, daß drei Arbeiter schwere innere Verlegungen davongetragen hatten, während drei mit leichteren Verlegungen davonkamen. Die übrigen drei kamen glücklicher Weise mit dem bloßen Schrecken davon. Wen die Schuld an dem Unglücksfall trifft, konnte bisher mit Sicherheit noch nicht festgestellt werden. Von den schwer Verletzten sind zwei verheirathet. Gerichts- Beitung. zum Eri Einbeck, hat der hält folg mit 1. G dem 3. Drg 6. Neum Roll Leben in haben la tiger an diefer ve Der Arb feinem F Arbeitsa liche Aus eine gro diese Sel fich eine bem am ersten Ka Schon if getreten einzutrete Arbeitstr zu, bei uns fol die Verh welche be mit die lofung fi nach No vor. I welches E der Deleg getheilt f Borsigend Einbeck, NB. Ein ihm verb jener nai ist der C Der Gefel tolportirt der Profi und es is Dandelsto ihre Söhne durch Unterbringen in einer Radettenanstalt zu Be rufsoffizieren ausbilden zu lassen; der Verfasser schildert das Leben eines Lieutenants in den schwärzesten Farben und bringt, angeblich aus eigener Erfahrung, Enthüllungen über den Auf enthalt in der Kadettenanstalt, welche, wenn auf Wahrheit be ruhend, wohl geeignet sind, das Institut in den Augen des Pu blikums herabzusehen. Der Prozeß Heinze, bei welchem es sich um die Ermor Nach Verlesung der betreffenden Artikel beantragte Rechts Dame einen Nothverband an. Die fleinen Schüßen hatten fich dung des Nachtwächters Braun handelt, erregt in friminalistischen anwalt Caffel die Bestrafung beider Beklagten. Möge man über Kreifen schon jetzt das lebhafteste Interesse, welches sich bei seiner die Tendenz der von den Klägern herausgegebenen Monatsschrift Verhandlung in der nächsten Schwurgerichtsperiode, noch gewaltig urtheilen, wie man wolle, man müsse zugeben, daß die beiden steigern dürfte. Seit dem großen Prozeß Dickhoff ist kein In- Kläger, welche nie etwas gethan, wodurch ihrer Ehre Abbruch dizienprozeß von solchem Umfange geführt worden, wie dieser geschehen, Leute feien, welche für ihre Ueberzeugung eingetreten und noch kein Straiprozeß hat seitdem so tief hineingeführt in find und dieser sogar ihre Eristenz geopfert haben. Kein Blatt, die Abgründe des Verbrecherthums, wie es bei diesem der Fall welches eine andere Richtung vertrete, habe das Recht, solche sein wird. Man wird dabei Einblick in die Machenschaften der Leute zu beleidigen, wie es durch den Artikel im Fremdenblatt" Personen, aus welchen sich unsere Verbrecherwelt rekrutirt, erhalten geschehen sei. Der Vertheidiger führte dagegen aus, daß der und wenn die Dirnen und ihre Zuhälter, die Diebe und Rowdys theils Beklagte Schenk nicht einmal wegen Fahrlässigkeit zu bestrafen als Be-, theils als Entlastungszeugen aufspazieren, wird man sich von sei und dem Beklagten Stromer der§ 193 des Str.-G.-B. Der Gerichtshof verurtheilte beide dem vor Gericht zu entrollenden trüben Sittenbild entsetzt abwenden. zur Seite stehe. Die beiden der schweren Mordthat Beschuldigten, der 27 jährige Beklagte. Daß es dem Beklagten Schent unmöglich gewesen sei, Töpfer Hermann Heinze und dessen um ein Dutzend Jahre die Zeitung vor der Herausgabe zu durchsehen, habe die Beweis ältere Ehefrau gehören selbst denjenigen Kreisen an, welche auf aufnahme nicht ergeben; versäumte der Berlagte es, so handelte der niedrigsten Stufe der Moral stehen; beide sind unendlich oft er als Verleger fahrlässig. Auch der§ 193 des St.- G.- 3. könne Erstickt. Ein trauriges Ende nahm gestern Nachmittag ein vorbestraft und Heinze lebt seit langer Zeit nur von der Schande den Beklagten nicht zu Gute tommen, denn der Presse stehe nicht Spaziergang, den eine junge Mutter mit ihrem einzigen Kinde seiner Frau. Sie befinden sich seit dem 20. Dezember 1890, also das Recht zu, aus der Allgemeinheit heraus ein Interesse für sich unternahm und von welchem dieselbe mit einer Leiche im Arm feit acht Monaten in Untersuchungshaft und schon diese lange in Anspruch zu nehmen. Das Strafmaß konnte aber höch zurückkehrte. Die in der Scharnweberstraße wohnende Frau des Frist beweist, wie schwer es gewesen sein muß, die einzelnen niedrig bemessen werden, denn die Beklagten konnten wohl aufs Maurers 3. befand sich mit ihrem anderthalb Jahr alten Söhn- Indizien, welche für die Thäterschaft der beiden An- Tiefste empört sein über die Artikel in der Monatsschrift: Das chen im Humboldthain, wo dasselbe vor den Augen der Mutter geklagten nach und nach sich ansammelten, zu einer fort- deutsche Reich", welche an ein Pamphlet streiften und dem An spielte. Blöglich begann das Kind jämmerlich zu stöbnen, das laufenden Kette zu vereinigen, Wer da weiß, wie die scheine nach nur von Sensations- und Schmähsucht diktirt seien. Gesicht färbte sich blau, der Hals schwoll an und unter allen Ueberführung von Angeklagten immer schwieriger wird, je längere Die Privattläger schienen selbst kein allzu empfindliches Gefühl Anzeichen der Erstickung brach der Kleine zusammen, So schnell Zeit über ein Verbrechen dahingegangen ist, der wird in diesem für Beleidigungen zu haben und deshalb seien die Beklagten nut fie ihre Füße tragen konnten, eilte die geängstigte Frau mit dem Falle, wo bereits vier Jahre seit der Mordthat vergangen sind, zu einer Geldstrafe von je 10 Mart verurtheilt worden. röchelnden und nur noch schwach athmenden Kinde zu einem der Gruppirung des Indizienbeweises mit Spannung entgegenArzt, der in der Nähe wohnte. Aus Kassel wird der" Post" ein„ Aufsehen erregender" Fall Leider war dessen Hilfe nicht sehen. Der Nachtwächter Braun ist bekanntlich am 27. Sep- eines Bergehens im" Amte berichtet, mit dem sich die mehr möglich, da der Kleine soeben verschieden. Wie es sich her- tember 1887 nächtlicher Weile ermordet worden. ausstellte, hatte das Kind beim Spielen im Sande einen Mantel- feinen Leichnam am frühen Morgen des 28. September in den tam im April d. J. auf einer Geschäftsreise nach dem Orte dortige Straftammer zu befassen hatte. Der Kaufmann Körner knopf gefunden und denselben in den Mund gesteckt. Der Knopf Anlagen der Elisabethkirche an einem Baum mittels Riemens war in der Kehle des Kleinen stecken geblieben und hatte so den aufgehängt. An dem Halfe des Todten wurden zwei Stich Großalmerode. Hier wurde er von dem Polizeiwachtmeister Tod desselben herbeigeführt. wunden wahrgenommen, die ihm wahrscheinlich mittels eines start rembling als- Sozialdemokrat angehalten und vor den Bürgermeister geführt. Körner konnte zwar die Harm mit Blut besudelten, in der Nähe des Einganges zur losigkeit seines Gewerbes nachweisen, hatte aber noch weiter unter Ein schwerer Unglücksfall ereignete fich am gestrigen Safriftei vorgefundenen Stemmeisens beigebracht waren. Die Tage auf dem Stettiner Bahnhof. Als der um 4 Uhr 40 Min. Kombination per Striminalpolizei und der Antlagebehörde Uebergriffen des Fremdling zu leiden und mußte sich sogar eine nach Bernau fahrende Lokalzug sich in Bewegung fezte, wollte geht dahin, daß es sich um einen Einbruch in die Kirche handelte, Polizeiwachtmeister wurde zu vier Monaten Gefängniß ver nächtliche Ginsperrung in der Polizeiwache gefallen lassen. Der die in Französisch- Buchholz in Stellung befindliche, ungefähr der Nachtwächter Braun die Spitzbuben überraschte und dann urtheilt. Die Staatsanwaltschaft hatte sechs Monate beantragt 20jährige Margarethe Buchholz, welche täglich nach Berlin mit nach einem harten Kampfe ein Opfer feines Berufs geworden ist. Das Merkwürdigste ist, daß selbst freisinnige Blätter diesen Fa Milch fährt, den bereits in der Fahrt befindlichen Zug noch be- Gie Einbrecher scheinen dem Wächter zunächst Schnupftabat in Aussehen erregend" nennen. Diese Presse thut gerade, als o steigen. Während sie beide Hände mit Milchkannen und Schirm die Augen gestreut, ihn dann ermordet und aufgehängt zu haben. Die Beit der Sozialistenverfolgung Jahrhunderte lang hinter un besetzt hatte, fonnte sie auf dem durch Regen glatt gewordenen Es ist noch erinnerlich, wie die emfigste Thätigkeit der Kriminal- läge. Wir würden den Herrn Redakteuren empfehlen, sich von Trittbrett feinen festen Halt gewinnen und fiel so unglücklich zur polizei, die Mörder zu ermitteln, immer wieder ohne Erfolg war. Leuten, die in der sozialdemokratischen Bewegung stehen, erzählen Erde, daß sie unter die Räder kam und ihre Beine von den Der Kriminalkommissarius Braun, dem die Recherchen oblagen, zu lassen, welche Abenteuer sie mit der Polizei zu beſtehen hatten lezten drei Wagen überfahren wurden. Mittelft des auf dem hatte schon damals die Ueberzeugung, daß die beiden Angeklagten und wie sie von derselben behandelt wurden. Nächtliche Gin Bahnhofe befindlichen Tragekorbes trug man die Schwerverletzte an dem Morde betheiligt waren, oder doch darum wußten. Auf seine sperrung auf der Wache ist dagegen ein harmloses Ding. Tro nach dem Stationsbureau, woselbst zwei schnell herbeigeholte Veranlassung sind diefelben damals verhaftet worden, sie haben sich belieat es uns begreiflicher Weise fern, das Verfahren des Arezte den ersten Verband anlegten und die Ueberführung nach vom 8. März 1888 bis 22. Mai desselben Jahres in Untersuchungs Raffeler Bolizisten gut zu heißen. Die Art, wie die bürgerlicht der Charitee anordneten, welche alsbald durch den telegraphisch baft befunden, mußten dann aber Mangels Beweises wieder ent- Bresse die Sache behandelt, beweist eben nur, daß sie den früheren herbeigerufenen Krantenivagen erfolgte. lassen werden. Interessant ist, daß sich die Angeklagte in dieser Borgängen gegenüber ihre Augen verschlossen gehalten hat Bezüglich der Bobbe'schen Menschenfallen, die neuer- felben Mordsache anfänglich der Polizei zu Spißeldienſten ange- daß sie die Stimmung schlecht kennt, die in Arbeiterkreisen dings in Brizz entdeckt worden sind, ist seitens der Kriminalpolizei boten und diese auch geleistet hat. Sie hatte u. 2. behauptet, der Zeit des Ausnahmegefehes her herrscht. eine eingehende Untersuchung eingeleitet worden, deren Ergebniß daß sie in der Mordnacht in der Nähe des Thatortes eine bis jetzt noch vollständig geheim gehalten wird. Man darf mit Recht auf die Lösung dieses Räthsels, welches daselbst noch immer das Tagesgespräch bildet, gespannt sein. Man fand Die Lokomotiv bis zu 15 1890 auf Beit auf fohlen fin billiger. Monaten 70 Mart Abschlüsse und Sid und da tiegenen Roblenpre Das war als diese und aus durch Lo nicht uner Die Preife Um c Bront beg flug new Soziale Uebersicht. Aufenf an sämmtliche Gewerkschaften Berlins! Die Becher merte, au berung, einem um land ur geben. Was Schlotbare induftriell und aus teinerlei wiederum anarchijch Don Baterland Fam Frauensperson bemerkt habe, von deren Kleidung sie eine ziemlich genaue Beschreibung gab. Sie scheint dabei aber in raffinirter Weise die Kleidung beschrieben zu haben, die sie nach der Behauptung anderer Leute selbst um jene Zeit getragen haben Am Sonnabend, den 15. Auguft, Abends 8 1hr soll. Auf diese Weise wurden die Recherchen nach jener Frauensfindet in Knebel's Salon, Badstraße 58, ein Sommerfest statt person von der Person der Angeklagten selbst abgelenkt. Die zum Besten für einen gelähmten und erblindeten Familienvater beiden Angeklagten wohnten zur Zeit der That in der von 8 Kindern, unter gütiger Mitwirkung des Arbeiter- Gefang- Veteranenstraße 13 im Keller bei einer Frau Uthes und Arbeiter! Genossen! Der unterzeichnete geschäftsführende vereins Weiße Rose". Es findet Ball statt. In Anbetracht aus den Wahrnehmungen, welche diese in der Mordnacht über Ausschuß sieht sich gezwungen, an Euer Solidaritätsgefühl, der guten Sache wird um rege Theilnahme gebeten. das Benehmen ihrer Einwohner gemacht, aus dem Umstande, appelliren. Wir wissen, daß wir uns in einer Zeit des wirth Abermals haben die Berliner Sozialdemokraten und daß dieselben in der Nähe des Thatortes zur fritischen Zeit ge- schaftlichen Niedergangs befinden, aber ist dies für aufgeklärte damit die Sozialdemokratie überhaupt den Tod eines treuen derselbe weiteren Kreisen noch nicht bekannt sein konnte, nament Stontrollkommission, welche mit so großer Mühe und Arbeit ge Kämpfers zu beklagen, und zwar den des Genossen Tapezirers lich aber aus zahlreichen höchst verdächtigen Aeußerungen, die schaffen wurde, resp. deren Beschlüsse zu mißachten und ihr den Hamann. Hamann war nicht einer von jenen, welche durch Frau H. im Jähzorn über die Thäterschaft ihres Mannes und Rücken zu fehren? Sehen wir nicht überall in allen Industrie irgend welche Verhältnisse an die Oberfläche der Bewegung ge- anderen Aeußerungen, die dieser selbst zu Mitgefangenen gethan, städten Gewerkschaftskartelle und Generalkommissionen sich bilden schleudert wurden und so zu den Vielgekannten und-Genannten scheint sich das Belastungsmaterial hauptsächlich zusammen gleich der Berliner Streif- Kontrollkommission, um die einzelnen gehören; aber, was er in der Stille geleistet für die Sozial- zubauen. Die Akten haben einen ganz bedeutenden Umfang an- Gewerkschaften in etwas wenigstens dem Unternehmerthum, feinen nossen voll und ganz würdig. Während der ganzen schweren und Dr. Ballien, find zur Zeit damit beschäftigt, das Ent- bei Euch, Berliner Genoffen, gewinnt es den Anschein, als of Zeit, in der das Sozialistengesets gleich einem Damoklesfchwert lastungsmaterial für die Angeklagten zusammenzubringen. Es Ihr Euch von der Kommission zurückziehen wolltet! 3ft es nicht über Jedem, der sich zur Partei gehörig bekannte, schwebte, ihn dürften gegen 80 Beugen auftreten. Wortes war er Sozialdemokrat. Die Beerdigung fand am richter zu überliefern. Dienstag, den 11. August, vom Leichenschauhause am Neuen Thor und ersuchen Euch, Eure Vertreter wieder in die Kommission Betrüger. fie anhäng Leip Marquart unter Bez druder gericht Ge Organifat ist, demn Jnnungs ihren Ber Gewerbeg über welc baben, Entscheiden Bericht ein werden fa fchon im Euer Wert in Leipziger dem tede Die B Schiedsger Beschlüffer Achtung 3 folche Ere Arbeiter b Um f Buchdrucke Den init Bernichtung bedrohend, war er in der interneren Bewegung Wir geben dieses Stimmungsbild", denn Stimmung muß einzelne Gewerkschaften, welche selbst schon eine Verkennung der wirthschaftlichen Machtverhältnisse, wenn durch die Thätigkeit im dritten Berliner Reichstags- Wahlkreise unermüdlich thätig. gemacht werden, wieder, ohne eine Garantie für die Wahrheit der Berliner Streit- Kontrollkommission- Vortheile errungen Im letzten Jahre vertrat er die Genossen dieses Kreises in der des Gesagten übernehmen zu können. Indizienbeweise, und sind haben, sich von der Kommission zurückziehen und ihren eigenen Breßkommission der„ Berliner Volks- Tribüne". Jeder, der mit sie noch so komplizirt, follten eigentlich nicht ausreichen, um Weg gehen wollen? Bedenkt Ihr denn gar nicht, daß Ihr ver Wesens willen zu ihm hingezogen. Im wahren Sinne des lang ins Gefängniß zu sperren oder vielleicht gar ihn dem Scharf auf Guer Solidaritätsgefühl und wir haben ein Recht darauf ihm in Berührung kam, fühlte sich seines ruhigen, vernünftigen Jemand mag er verfommen fein oder nicht für sein Leben einzelt Nichts, vereinigt dagegen Alles feid? Darum pochen wir d. h. in allernächster Zeit dieselben in öffentlichen aus statt. Es hatten sich hier zirka 100 Genossen und Ge- Die Privatklage, welche der frühere Hauptmann wertschafts- Bersammlungen zu wählen, und Sorge dafür s noffinen eingefunden, welche dem Zeichenwagen durch die Philipp, Edmund Miller und der frühere Bize- Wachtmeister Sturt tragen, daß die Thätigkeit der Berliner Streit- Kontrollkommiſſion, Louisen-, Wilhelm, Pionierstraße und durch die Hasenhaide Abel gegen den Verleger des„ Fremdenblatts", E. Schent, fowie des geſchäftsführenden Ausschusses in jeder Weise aus dem Brizer Neuen Thomas- Kirchhof zu folgten. Von der Polizei und den Redakteur Stromer angestrengt haben, beschäftigte giebigst unterstützt werde. Haltet die Kommission blieb man diesmal verschont, nur in der Wilhelmstraße begleiteten gestern die 100. Abtheilung des Schöffengerichts. Keine der einige Schuyleute auf dem Trottoir den Zug, um, wie es schien, Parteien war persönlich zur Stelle. das geschaffen wurde durch Euch, hoch, und trage ein Jeder Die Privattläger fein Scherflein dazu bei. etwaige Verkehrsstockungen verhindern zu wollen. In der Her- wurden durch Rechtsanwalt& asset, die Beklagten durch Genossen! Wie Ihr wißt, befinden sich die Weißgerber mannstraße schlossen sich denen, welche dem Garge bis hierher Rechtsanwalt außmann vertreten. Zunächst handelte es einem Streit, der ihnen aufgezwungen wurde. Ihr wißt auch gefolgt waren, noch einige Trupps von Genossen an, so daß, als sich um die Frage, ob im vorliegenden Falle auch der Verleger daß die Streif- Kontrollkommiffion Gammelmarken ausgegeben ger Sarg in die Gruft gesenkt wurde, etwa 250 Personen die des" Fremdenblattes" zur Verantwortung gezogen werden können, hat. Thue nun jeder Delegirte seine Pflicht, denn zum Krieg, felbe umstanden. Ebenso ruhig, wie der Todte seinen Bekannten welches deffen Vertheidiger bestritt. Er hatte verschiedene bei der führen gehört Geld; und Streits find wirthschaftliche Kric nach Außen hin erschienen war in den letzten Jahren, ging die genannten Zeitung angestellte 3eugen geladen, welche bekundeten, zu denen auch Geld gehört. Seht es deshalb für eine Ehren Bestattung selbst vor sich. Wit wenigen, aber herzlichen Worten, daß der Beklagte Schenk sich um die Herstellung des Blattes pflicht an, diese Kämpfe und Kriege, welche wir zu führen se Die sein Wirken fur die Menschheit anerkannten, wurden die ge- nicht fümmere, dasselbe nur in ganz einzelnen Fällen vor zwungen sind und die uns aufgezwungen werden, bis zum Siege spendeten Kränze am Sarge niedergelegt. Große Kränze mit der Herausgabe zu Gesicht bekomme und die redaktionelle durchzuführen. Sorgt dafür, daß sobald wie möglich die rothen Schleifen wurden dem Verstorbenen gewidmet von der Thätigkeit, welche aur Herstellung des Blattes erforderlich sei, fammelten Gelder auf den ausgegebenen Sammelmarken W Breßtommission, Redaktion und Expedition der Berliner Bolts- dem Chefredakteur, Beklagten Stromer, überlasse. Dem Letzteren reichlich an den Genossen Millarg, Tribüne", von„ den Genossen Berlins", von den Genossen des ständen dann die Abtheilungs- Redakteure zur Verfügung. Die ehrterstraße 22, II, abgeliefert werden. 3. Wahlkreises", von„ feinen engeren Freunden unter den Genossen Beleidigung wird in einem Artikel gefunden, welcher am suchen wir die Gewerkschaften, irgend welche entbehrlichen Gelder diefes Kreises", vom Fachverein der Tapezirer" und vom„ Sozial- 10. März b. J. im Fremdenblatt" erschienen ist. Die Kläger ebenfalls der Kommission zu überweisen. demokratischen Wahlverein für den fünften Berliner Wahlkreis". find bekanntlich früher Angehörige der deutschen Armee gewesen. Thue also jeder Genosse seine Pflicht durch die Bethätigung Außer einigen kleineren Kränzen legten auch die Angestellten und Hauptmann Miller will dadurch zu seinem Austritt gezwungen seines Solidaritätsgefühls, und die Berliner Streit- Kontroll irgends i Kollegen des Verstorbenen aus der Vogt'schen Werkstube einen worden sein, weil er, als in württembergischen Diensten stehend, tommission wird das werden, was sie sein sollte: ein Kampfmittel großen, mit weißer Schleife versehenen Kranz am Grabe nieder. gegen vermeintliche Angriffe gegen die württembergische Armee zur Vertheidigung, zum Schutze der wirthschaftlich Schwachen gegen " in Wort und Schrift auftrat. Der zweite Kläger hat sich durch " unternehmer- Willkür- und Anmaßung. Berlin N.W er's Außerdem Mit solidarischem Gruße: Der geschäftsführende Ausschuß der Die charat Berliner Streit Kontroll Kommission. fchildert e Go auf Beche worden. bem Strei jedes Ma heute ist Heiger Re regelung wohl zus weg hätte, auf Beche Als ich ab mann auf Berlin. Die Justirer der Nähmaschinen- Fabrit von Polizeibericht. Am 11. d. M., Abends, fiel ein Mann Veröffentlichungen von Soldatenmißhandlungen bekannt gemacht, vor dem Hause Neue Grünstraße 25 zu Boden und erlitt einen er erhielt eine vierzehntägige Arreststrafe wegen Nichtmeldens Bruch des linken Fußes. Auf Anordnung des Arztes wurde er dieser Mißhandlungen zudiktirt und ist dann ebenfalls ausnach dem St. Hedwigs- Krankenhause gebracht. Am 12. d. M., geschieden, um sich in Gemeinschaft mit Hauptmann Miller Das Bormittags, stürzte die 10jährige Bianta Schramm in dem Hause in Zürich der Herausgabe einer Monatsschrift, betitelt Kaiserstr. 32a über das Treppengeländer im ersten Stock auf den deutsche Reich" zu widmen. Gegen den Inhalt dieser 2ämmerhirt u. Gom p., Schönhauser Allee 44, haben Sausflur und erlitt anscheinend schwere innere Verlegungen. Monatsschrift und deren Herausgeber wendet sich der beanstandete wegen Lohnabzugs die Arbeit niedergelegt. Zu derselben Zeit sprang ein Mann gegenüber dem Hause Engel- Artikel. Die Letzteren werden als Personen bezeichnet, welche Üfer 14 in den Louisenstädtischen Kanal, wurde jedoch noch durch ihre Vergangenheit eine traurige und wenig beneidens- Verband lebend aus dem Wasser gezogen und nach seiner Wohnung ge- werthe Berühmtheit erworben haben. Der Inhalt der von ihnen arbeiter und verwandter Berufsgenossen. Kollegen deutscher Formstecher, Drucker, Hilfs bracht. Nachmittags wurde der vierjährige Knabe Karl Angern herausgegebenen Monatsschrift wird ein elendes Machwert" allerorts! Auf Grund des Beschlusses des ersten Rongreffes vor dem Hause Birkenstr. 12a von einem Mörtelwagen über genannt, wodurch nur beabsichtigt werde, die unteren Voltsmassen unserer Branchen am 2, und 3. November vorigen Jahres ig Es ist fein Arbeit unt und wilde pact, wen Füt it te ent ger Des ent nt, Be as gt, # be 3 per ift ent ch en tt, he Versammlungen. Einbeck, den diesjährigen Kongreß nach Nordhausen einzuberufen, I macht wird, kann nur derjenige empfinden, der persönlich davon hat der Vorstand im Verein mit dem Ausschuß den 25. Oktober betroffen worden ist. Doch wenn es für mich auch keine Arbeit zum Eröffnungstag bestimmt. Die vorläufige Tagesordnung ent- mehr giebt, wenn ich auch mit meiner zahlreichen Familie dem hält folgende Punkte: Eine große Versammlung des Sozialdemokratischen Verderben preisgegeben bin, das Bewußtsein, nichts Unrechtes Wahlvereins im dritten Berliner Reich Stagswahlkreise begangen, sondern für das Recht meiner Kameraden ehrlich und treu diskutirte am Mittwoch über den Programım Entwurf. gestritten zu haben, wird mich aufrecht erhalten, die Ueberzeugung, Genosse Alwin Gerisch, welcher das Referat hatte, führte unter aussöhnen. Doch möge sich Niemand abhalten lassen, seine Pflicht über denselben Gegenstand Gesagte aus, daß Alles, was man Daß kein Opfer vergeblich gebracht, wird mich mit meinem Geschick Hinweis auf das schon in mehreren Berliner Versammlungen zu thun, sondern die Kameraden müssen fest zusammen stehen, bis jetzt gegen den neuen Entwurf vorgebracht habe, im Grunde dann wird bald das Morgenroth einer neuen, einer besseren Zeit am Horizont aufgehen. Karl Heubel." nur rein äußerlicher Natur sei. Gegen den Kern der Sache per ent zu, folgt B. be ei, Dor. 1. Situationsbericht der Delegirten. 2. Revision des Statuts. 3. Organfrage. 4. Arbeitsnachweis. 5. Wanderunterstützung. 6. Neuwahl des Vorstand und Ausschusses. 7. Verschiedenes. Kollegen! Seitdem wir uns vereinigt haben, ist auch neues Leben in unsere Branchen eingezogen. Die denkenden Arbeiter haben längst einsehen gelernt, daß gegenüber der immer gewal tiger anwachsenden kapitalistischen Produktionsweise und der mit dieser verbundenen, immer grenzenloser werdenden Ausbeutung In dem Maße, wie das thatsächlich der Fall ist, würden die sei von allen Seiten bisher wenig oder nichts vorgebracht worden. Der Arbeitskräfte der einzelne Arbeiter, sei er noch so tüchtig in Bechen nicht gegen die Funktionäre in der Bergarbeiter- Bewegung Die Gegner, welche sich aus Anlaß der Diskussion des ProArbeitsgenossen ist er fähig, sich einigermaßen gegen die willkür- Handelsminister v. Berlepsch, in allen wesentlichen Stücken den Kritik, wie sie bei uns Brauch ist, auch nur entfernt vertragen zem Fache, ohnmächtig ist. Nur bei Vereinigung mit seinen vorzugehen wagen, wenn nicht die Regierung, und namentlich der grammes auf unsere Spaltung" freuten, hätten sich, wie schon so oft, getäuscht. Keine andere Partei würde überdies eine liche Ausbeutung zu schüßen. Zu ihrem eigenen Schaden hat Grubenbaronen seinerzeit recht gegeben, sich auf deren Geite geeine große Zahl der Arbeiter dies noch nicht begriffen. Würden stellt hätten. können. Ein Merkmal unserer gefunden Entwickelung sei es, diese Sehend- Blinden nur um sich schauen und mit offenen Augen daß auch die Mary'sche Kritik uns nicht geschadet habe. Das die Verhältnisse betrachten, dann würden sie sicher nicht säumen, Die Vossische Zeitung" enthält folgende Notiz:„ Aus alte Programm habe sich schon überlebt gehabt, als diese Kritik fich einer großen, mächtigen Organisation anzuschließen. Auf Sachsen, 12. August, wird uns geschrieben: Im vorigen Jahre veröffentlicht ward. Das alte Programm war ein Kompromiß. dem am 2. und 3. November v. J. zu Ginbeck abgehaltenen wurde in Leipzig von Seiten der Sozialdemokraten eine Ge- Das Verdienst, die Streitenden damals geeint zu haben, gebühre ersten Kongreß wurde der Grundstein gelegt zu der Vereinigung, nossenschaftsbäckerei ins Leben gerufen, auf welche von überdies der Regierung. Das neue Programm werde im Kern und welche bestimmt ist, die Interessen unserer Branchen zu vertreten. Den interessirten Kreisen große Erwartungen gesezt wurden. Die Wesen jedenfalls unverändert bleiben. Redner geht dann auf die Schon ist eine stattliche Anzahl zielbewußter Männer zusammen- felben haben sich jedoch nicht erfüllt, vielmehr hat die Bäckerei Differenzpunkte beider Programmfassungen näher ein und schließt getreten, welche sich brüderlich die Hände reichen, wo es gilt, nach dem soeben veröffentlichten Bericht über das erste Geschäfts- mit den Worten:" Hoffen wir, daß durch gemeinsame Thätigkeit einzutreten für unsere heiligsten Güter: Gesundheit und jahr einen Fehlbetrag von 4212 M. zu verzeichnen." der Genossen im ganzen Lande das neue Programm in der That Arbeitskraft, denn jedes lebende Wesen strebt dem Lichte Diese Notiz enthält den bei gegnerischen Blättern zum Ausdruck werde alles dessen, was die heutige Sozialdemo dem Drange nach goldener Freiheit, und natürlich selbstverständlichen, tausendmal nachgewiesenen fratie beseelt! Hoffen wir, daß uns dieses Programm, was bei uns sollte es anders sein? Nein Kollegen, auch wir wollen Irrthum, daß" die" Sozialdemokraten mit einigen" jedenfalls in der Hauptsache auf unserem Parteitage Annahme mit die Bahn ebnen, welche die arbeitenden Klassen zur Er Sozialdemokraten verwechselt werden. Die Sozialdemokraten, finden wird, ebenso in all dem, was uns bevorsteht, voranleuchten lösung führt. Darum, Kollegen, aufgewacht! Auf zum Kongreß d. i. die sozialdemokratische Partei, hat mit Errichtungen von Ge- wird, wie das alte, unter dem wir bisher gekämpft und Sieg nach Nordhausen! Nehmt allerorts die Wahl der Delegirten nossenschaften überhaupt nichts zu thun, sondern überläßt es den auf Sieg errungen haben!"( ebhafter Beifall) Jeder Delegirte muß im Besitze eines Mandats sein, einzelnen Parteigen offen, an solchen sich zu betheiligen oder nicht. Genosse Börner: Ich bin mit dem neuen Entwurf vollwelches in öffentlicher Versammlung ausgestellt ist. Die Namen Weil die Partei genau weiß, wie schwer es ist, ohne oder mit ständig einverstanden. Etwas Weniges in Bezug auf den der Delegirten müssen spätestens bis zum 15. Oftober uns mit wenig Kapital in heutiger Beit eine Genossenschaft in die Höhe" Fehler" Lassalles bezüglich der Produktivgenossenschaften sei getheilt sein. Alle Briefe, Anfragen 2c. find zu richten an den zu bringen, warnt sie eher vor solchen Gründungen, als daß sie erwähnt. Lassalle trat 1863 auf und empfahl dama 13 den Borsigenden des Verbandes, den Tapetendrucker Heinr. Brandt, dieselben anpriese. Die oben erwähnte Leipziger Genossenschaft ist Arbeitern Produktiv- Assoziationen mit Staatshilfe. Solche mit Einbeck, Delburg 2. überdies sehr stark von Nicht- Sozialdemokraten durchsetzt, welche die Selbsthilfe waren den Arbeitern durch Schulze- Delitzsch schon NB. Alle arbeiterfreundlichen Blätter werden um Abdruck Aussicht anlockte, das wenigstens seinerzeit und wohl auch jetzt empfohlen, er hatte deshalb mit einem Vorurtheil der damaligen noch soweit der Mangel an Getreide das überhaupt ge- Arbeiterschaft zu rechnen. Damals mußte ein Agitator den ſtattet sehr gute und preiswerthe Brot zu erhalten bezw. ein Arbeitern etwas Greifbares bieten. Es gab damals eben Ein Kampf Mann gegen Mann, aller gegen alle, das Institut, welches solches Brot lieferte, zu unterstützen. ein ganz anderes Proletariat wie heute. Man hätte ihm allist der Charakterzug der sogenannten bürgerlichen Ordnung. Vor Das Gleiche gilt von allen anderen Genossenschaften, alten seitig zweifellos den Rücken gekehrt, wenn damals, wie man dies ihm verblassen die schönsten Bhrasen, mit welchen dieser oder oder neuen! bei der heutigen umfassenderen Aufklärung der Arbeiter im Anjener naive Bürgerliche sich über das Unbefriedigende im Leben gemeinen und der Genossen im Besonderen thun könne, gesagt ber Gesellschaft hinwegzutäuschen versucht. Gerade die so häufig bahn Beamten hat eine Gerichtsverhandlung erbracht, welche jeder darüber klar, daß es in der heutigen Weise nicht fortgehen Eine amtliche Bestätigung der Ueberlastung der Eifen- worden wäre, wir wüßten nichts vom Zukunftsstaat. Heute ist tolportirte Phrase von der Vaterlandsliebe verflüchtigt fich vor der vor einigen Tagen die Ferien- Strafkammer des Breslauer Land- tann. es gerichts beſchäftigte sie hatte einen ganz unbedeutenden Eisender Dortmunder bahn- Unfall, der im Januar auf dem Zentral- Bahnhofe sich zu- und erklärt, die Arbeiterbewegung tönne gar nicht„ versumpfen", Genosse Apel wendet sich gegen die sogenannte Opposition Handelskammer, welches dies wiederum bestätigt. " Die Kohlenpreise", heißt es darin, waren bekanntlich für getragen hat, zum Gegenstande. Der Sachverständige, Regierungs- um einmal ein vielbeliebtes Schlagwort einiger OppositonsverLokomotivfohlen burch ben Streit vom Mai 1889 von 70 M. und Baurath Grosse, gab dabei die Erklärung ab, daß die im treter etwas niedriger zu hängen. zu 150 M. pro Doppellader hinaufgetrieben, dann im April in der Woche an fünf Tagen je acht Stunden und an zwei bewiesen sein, daß von der" Opposition", die man gleich wie Stations- Telegraphen- Bureau beschäftigten Telegraphisten Genosse Jahn: Es dürfte durch unsere heutige Diskussion 1890 auf 135, furz darauf bis 120 M. geworfen und stehen zur Tagen, Sonnabend und Sonntag, je zwölf Stunden hinter- auch die Verfasser des" Flugblattes" im dritten Wahlkreis sucht, fohlen sind ihrer Qualität entsprechen heute en 20 pist. einander Dienst haben. Hierzu kommt, daß ihnen nur alle neun nur sehr wenig zu spüren ist. Redner möchte das Eintreten der billiger. Die Eisenindustrie hatte in den ersten sechs bis neun 28ochen ein dienstfreier Tag gewährt wird. Monaten 1889 natürlich noch billige Kohlen, etwa zu 60 bis Ite ne ht ich as 11º 11. ht ur l ie er te cer nd 11 cer ne er gt. it 11, טון e Beit gebeten! Partei gegen den Schutzoll und für den Freihandel im ProDie Ueberlastung des Eisenbahnpersonals überhaupt ist schon gramm lebhafter betont wissen, wird aber vom Genossen Gerisch oft zur öffentlichen Sprache gekommen, aber gründlicher Wandel nach dieser Richtung hin überzeugt. Es wurden dann die unter - Nothkäufe wenn es sich um feine Betriebe handelt. ist nie geschaffen worden. Der Staat ist am harthörigsten, den Parteinachrichten" der heutigen Nummer abgedruckten ResoWir danken lutionen einstimmig angenommen. Abschlüsse 30 bis 40 Mart mehr bezahlen müssen und Sicherheitstäufe waren selbstredend erheblich höher und da die Bestellungen wegen der infolge dessen ge fliegenen Eisenpreise nachließen, mußte fie versuchen, die " 1 deshalb für den Staatssozialismus". Noblesse von Berufsgenossenschaften. Ein durch einen Unfall verlegter Arbeiter erhielt von dem Bureau der BerufsDas war ganz selbstverständlich und um so selbstverständlicher, als diese letzteren eine Reduktion sehr wohl vertrugen, trotz der genossenschaft folgendes Schreiben: durch Lohnerhöhung, Arbeitsausfall und verminderte Leistung nicht unerheblich gesteigerten Produktionskosten." Um aber heißt es weiter nicht gezwungen zu werden Halle a. S., den 13. Juli 1891. Fleischergasse 33. Zwecks Aufnahme der von dem fgl. Kreisphysikus, Herrn Sanitätsrath Dr. Risel, für zweckmäßig befundenen Massagekur, " Unter, Vereinsangelegenheiten" machte der Vorsigende Genosse Schweizer bekannt, daß die geplante und beschlossene Aufforderung an all die Wähler, die bei der letzten Wahl im Sinne der Sozialdemokratie gestimmt haben, sich dem Wahlverein anzuschließen, bis zur Versendung fertig sei und diese Versendung Freitag, den 14. d. M., vorgenommen werden solle. Er bittet deshalb die Genossen, sich zu diesem Zwecke möglichst zahlreich bei Gründel, Dresdenerstr. 116, einzufinden. Es wird noch von mehreren Seiten darauf aufmerksam Nach Erwähdie Breife herabzusetzen und sich mit einem etwas geringeren wollen Sie fich thunlichst bald dein Herrn Maffeur Dertling, gemacht, wie warm die viel erwähnten jüngsten Flugblätter von Brot begnügen zu müssen, weil die Eisenindustriellen den Abs Heinrichstraße 8 hier, vorstellen. Für Unterkommen haben Sie den ausländischen„ Anarchisten" empfangen worden seien, und fluß neuer Verträge so lange wie möglich hinausschoben, um felbst zu sorgen und gewähren wir dafür 1,25 M. pro Tag. Sie angefragt, woher das Geld zum Druck käme? werte, aus Furcht vor einem Preissturz, einen Theil ihrer För wir die Unterbringung in der christlichen nung des Ausflugs durch Genossen Bertrand schloß die har Die Bechen zur Preisherabfezung zu nöthigen, warfen die Berg haben ja wohl Verwandte hier? Andernfalls würden berung, welchen die Eiſenindustrie nicht bezahlen wollte, au Serberge eintreten lassen. Wegen der Gummifappe monisch verlaufene Versammlung. einem um 1 M. pro Tonne billigeren Preise ins Ausläßt sich hier reden. Die Massagekur wird drei Wochen in Anland und zwangen so die Eisenindustrie schließlich zum Nachspruch nehmen. geben. Betrüger. Der Vorstand der Sektion XII der Fuhrwerks- Berufsgenossenschaft. R. Pfannenberg." Die Dreiftigkeit, mit welcher man hier einem in Ausübung Köln, 13. Auguft. Die Kölnische Zeitung" erfährt über die Savona Angelegenheit, daß demnächst sämmtDer Verband sämmtlicher in der Metallindustrie beschäftigter Arbeiter Berlins und Umgegend hielt am 11. d. M. eine Versammlung im Lokale Königsbank" ab, in welcher Genosse Wiedemann einen mit großem Beifall aufgenommenen Vortrag über die gegenwärtige wirthschaftliche Lage hielt. Nachdem mehrere Kollegen in der Diskussion ihr Einverständniß mit den nannten Abgeordneten das größte Mißfallen ausdrückte, gegen 5 Stimmen Annahme. Eine Versammlung des Vereins der Sattler und Was hier die Kohlengrubenbesitzer verübten, lassen sich die Schlotbarone der Metallbranche, wie überhaupt alle Groß-| industriellen und Großhändler ebenfalls zu Schulden kommen, und aus der Gleichartigkeit dieser Erscheinung ergiebt sich seines Berufes verunglückten Arbeiter eine Handwerks Referenten erklärt hatten, fam es zu einer regen Debatte über wiederum flar die ausbeutende Tendenz des Rapitals, und die burschen Existenz anbietet, gebt denn doch über das das Verhalten des Reichstags- Abgeordneten Th. Schwarz wegen leinerlei foziale Organisation, hieße sie die Familie oder das das Recht, aber fie ristiren's einfach. In den meisten Fällen fand eine Resolution des Kollegen Stabernad, welche dem geanarchische Form seiner Methode. Das Kapital scheert sich um Bohnenlied. Natürlich haben die Fuhrwerksbesiger dazu nicht bezw. über dessen Aufruf zum Kongreß der Former, schließlich Baterland, deshalb sind die Kapitalisten, welche sich für Stützen wird der arme Teufel von Arbeiter die Beschwerde scheuen. von Familie und Vaterland ausgeben, bestenfalls nur betrogeue Leipzig. Die Buchdruckereibesizer Ramm u. Seemann und liche Arbeiter entlassen und der Betrieb ganz eingestellt Fachgenossen tagte am 8. Auguft unter Vorsitz des Kollegen Marquart haben in einer Klagefache, welche vier Gehilfen gegen werden dürfte, nachdem die italienische Regierung für den kürzlich Aßmann. Zum ersten Punkt der Tagesordnung hielt Genosse fie anhängig machten, die Kompetenz des Gewerbegerichts zugesagten Auftrag von 20 000 Tonnen Schienen einen erheblich Türk einen interessanten Vortrag über Sibirien, welcher beifällig Bezugnahme auf das in Leipzig auf Grund des Buch niedrigeren Preis als bisher bewilligen wollte, welcher feinen gericht bestritten. Trotzdem die nationale Buchdrucker- Tarif erwerben, doch sei der Konkurs unvermeidlich. Organisation zur Innung glücklicherweise noch nicht geworden Nutzen übrig lasse. Zwar wollen belgische Kapitalisten das Werk it, demnach das Buchdrucker- Schiedsgericht nicht im Range der Jumungs Schiedsgerichte steht, welche das Gewerbegericht für griffenes Haus ein, wodurch 14 Arbeiter verschüttet fogar blos ein solcher von 45 Pf. gezahlt. Da nun selbst der Arbeiter- Risiko. In Leobschüß stürzte ein im Bau beihren Bereich ausschließen, vertagte der Vorsitzende des Leipziger wurden. Mehrere derselben büßten ihr Leben ein. Gewerbegerichts doch die Verhandlung gegen jene Prinzipale, et in 並 ent g ger 11 ge ge et ng 山 tel ent 550 en en in unter über bestehende Buchdrucker- Schieds: # aufgenommen wurde. Eine Diskussion fand nicht statt. Unter Verschiedenem wurden die Preise, welche unsere MilitäreffektenFabrikanten für Patronentaschen und sonstige Ausrüstungsstücke Patronentaschen ein Preis von 50 Pf., in manchen Fabriken zahlen, einer scharfen Kritik unterworfen. So wird z. B. für bessere Arbeiter bei angestrengter Thätigkeit wöchentlich nur welche die Gehilfen übrigens schon öfter Klage geführt Von der fächsisch- böhmischen Grenze meldet die Bäcker: 25 bis höchstens 30 Stück fertig zu stellen vermag, so muß ein Kompetenzfrage erst innerhalb des Gerichts zu und Konditor- 3tg." weiter: In dem in unmittelbarer Nähe der solcher Verdienst noch dazu bei den heutigen Nahrungsmittelbaben, um die Die nächste Entscheiden. Abgesehen davon, daß beim Buchdrucker Schieds- böhmischen Grenze gelegenen großen Industriedorfe Nen- Gersdorf preifen als wahrer Hungerlohn bezeichnet werden. Im Anschluß Bericht ein Spruch durch Stimmengleichheit verhindert haben sich neuerdings die dortigen Bäcker gezwungen gesehen, hieran ermahnte der Vorsitzende die Kollegen, sich mehr um ihre schon im Interesse der Achtung der Gesetze selbstverständlich, daß 84 Pf. zu erhöhen, nachdem sie sich bis jetzt in Anbetracht der Zusammenstehen könnten wir solchen Ausbeutungsgelüften des werden fann, was beim Gewerbegericht nicht der Fall ist, ist es den Preis für 6 Pfund Roggenbrot von 78 beziv. 80 Pf. auf Organisationen zu kümmern, denn nur durch festes, einmüthiges dem tecken Verlangen der Buchdruckerprinzipale seitens des ihnen aus dem Grenzverkehr mit dem billigen böhmischen Brot Unternehmerthums einen Dammt entgegensetzen. Leipziger Gewerbegerichts ein„ Hand weg!" zugerufen werden muß. erwachsenen Konturrenz gegen eine derartige Maßnahme gesträubt Bersammlung findet am 22. August in demselben Lokale statt. Schiedsgericht vor, weil es teine Erefutive besißt, um feinen täglich im Durchschnitt 7000 bis 8000 Pfund Roggenbrot, ja finden:„ Ist die heutige Gesellschaft lebensfähig?" Beschlüssen, falls sie zu Gunsten der Gehilfen lauten, gebührende Sonnabends zumeist ca. 9000 Psund von jenseits der Grenze| Achtung zu verschaffen. Der Verein zur Wahrung der Intereffen der Schuhsolche Erefutive, und ist überdies, soweit es die Vertreter der eingetretenen Preissteigerung wird sicherlich der Brotbezug aus eine Mitglieder- Versammlung ab, in welcher Dr. Zadek über Das Gewerbegericht aber hat eine allein über das Neu- Gersdorfer Zollamt eingeführt. Nach der macher und verwandter Berufsgenossen hielt am 10. Auguft Arbeiter betrifft, aus Sozialdemokraten zufammengefeßt. Böhmen ein noch weit größerer werden, da der Preisunterschied Lungenkrankheiten referirte. Der Reoner erntete für feinen lehrBuchbruckereibefizern. Im so antipathischer ist es den nationalliberalen Leipziger für das Sechspfund- Brot 19 bis 20 Bi. beträgt. Angesichts dieser reichen Vortrag großen Beifall. In der Diskussion sprachen die Zustände ersehnen die Interessenten die Aufhebung der Getreide- Kollegen Süßmeier, Niederauer und Fischer im Sinne des zölle oder die Aufhebung der Vergünstigung der zollfreien Ein- Referenten. Mehrere eingelaufene Fragen wurden von Herrn Zadek aufs eingehendste erläutert. Unter Verschiedenem gelangte zur Mittheilung, daß am 17. d. Mts., eine öffentliche Versammin den Arminhallen, Kommandantenstraße 9r. 20, stattSchneider. In der am Dienstag Abend abgehaltenen großen Daß in einer solch' fon- feftionär"( Organ der Unternehmer) mit unserer Agitation? bie charaktervollen Elemente der Bergarbeiter ausgeübt wird, Den weißen Schrecken, welcher von den Bechen jetzt gegen fuhr im Gewichte von drei Kilo. Daß die Achtstunden Bewegung in England außer ein Beschluß der Bondoner fchildert ein Eingesandt in der„ Westfälischen Freien Presse": " jedes Mal geglückt, wieder in Arbeit zu kommen, aber gleiche Antrag einfach niedergelacht. auf Beche Ver. Bickefeld" gekündigt und ist gestern entlassen Gemeindebehörde. Dieselbe nahm mit 62 Stimmen gegen 30 findet. nirgends ist eine Stelle für mich offen. Da ich mehrmals nach licher Arbeitstag für die Londoner Munisipalarbeiter sein soll. öffentlichen Schneider- und Schneiderinnen- Versammlung referirte worden. Ich habe das ganze Revier hier abgeklopft", aber einen Antrag an, nach welchem fortan acht Stunden ein gesetz-| bem Streit 1889 gemaßregelt worden bin, ist es mir doch noch Vor nur einem Jahre noch wurde in derselben Körperschaft der Herr Timm über das Thema: Weshalb befaßt sich der„ Konheute ist Alles vergeblich. Als ich mich nun beim Ober- fervativen Körperschaft, wie es die Londoner Gemeindebehörde Der Redner führte aus, daß in neuester Zeit die im Schneiderregelung erfundigen wollte, und ihm sagte, er würde jetzt finden tonnte, beweist die große Bedeutung, die man der Be inwürdigen Mißstände mehr und mehr an das Tageslicht ges Steiger Kellermann um Grund und Ursache meiner Maß. thatsächlich ist, in einem Jahre ein derartiger Umschwung statts gewerbe bestehenden großen und oftmals geradezu menschenwohl zufrieden sein, daß er die Delegirten von der Zeche wegung für den gesetzlichen Achtstundentag in bürgerlichen Kreisen zogen würden. Man habe nach dieser Richtung hin verschiedenen weg hätte, meinte er, ich könnte doch wohl noch Arbeit bekommen, Englands schon beilegt. auf Beche ,, Schleswig" würden noch hundert Mann angenommen. Als ich aber unter Berufung der Worte des Obersteigers Keller- einen Aufruf an alle Arbeiter der Welt zu er-| Geschäften, so auch dem Waarenhaus für Offiziere, die Maste mann auf Zeche„ Schleswig" anfrug, wurde mir zum Bescheid: lassen, worin dieselben davor gewarnt werden, nach Chikago Hegel feine Gegenliebe finde. Dazu, dem Unternehmer ein Chikago. Die hiesige Arbeiter Assembly hat beschlossen, der Bekanntgabe von Uebelſtänden bei den Unternehmern in der vom Antlig gezogen. Bekannte Thatsache sei es, daß man mit 63 ist keine Arbeit da. Was nun beginnen? Nirgends giebt es Arbeit und zum Auswandern fehlt das Geld; das Ende ist Noth/ 3u fommen, in der Hoffnung, Arbeit an den Weltausstellungsgut; sobald sie indessen selbst auch und wilde Berzweiflung. Die Erbitterung, die den Menschen Pact, wenn er durch die herrschenden Verhältnisse existenzlos ge- 1 Werken zu bekommen. gl Arbeiter Dasein Sorgenfreies feien die nur ein Geringes und ihnen von Rechtswegen Zukommendes für sich selber beanspruchten, dann gerathe Alles außer Rand und Band. Der " Die Herren Pfeiffer, Rogge, Schulz und Möbius ergänzten und bestätigten die mit Beifall aufgenommenen Ausführungen des Herrn Timm. Es gelangte dann folgende Resolution zur Annahme: Als Erwiderung auf die Drohungen der Unternehmer betreffs Aussperrung von Arbeitern, durch ihr Organ, den„ Konfektionär", erklärt die heutige Versammlung der Schneider und Schneiderinnen Berlins, mit allen zu Gebote stehendenden Mitteln das ihnen durch das Gesetz gewährleistete Koalitionsrecht hochzuhalten und sich zu diesem Behuse in erster Linie dem Deutschen Schneider- und Schneiderinnen- Verbande anzuschließen. In Erwägung ferner, daß nur durch feste Vereinigung eine nachhaltige Besserung unserer wirthschaftlichen Verhältnisse herbeigeführt werden kann, erblickt die Versammlung in der einzuberufenden Konferenz der Konfektionsarbeiter einen geeigneten Weg zur Förderung unserer Interessen und Stärkung unserer Organisation." " " Dirigent willkommen. " Weigt. Freitag, " Ronfeffionär", das Unternehmerorgan, habe dann die verächt- fchaft, 9. M.- Abth. Jeden Dienstag und Freitag 8-10 Uhr, Blumenftr. esa Nr. 48, saß damals der Geliebte der Hottewagner, der Gol liche Aufgabe, der offenkundigen Wahrheit zuwider den an- manner or albesraufen"; martgrafenfir. 87 bet Arbeiter- Gehilfe Karl H., welcher die beiden Frauen vorüber gegriffenen Unternehmer zu glorifiziren und den Arbeiter herab- Braueret. Mufitdilettanten- Verein„ Glode" 9-11, uebungsstunde. Neue gehen sah. Er vermuthete richtig, daß es sich um einen Dien Gesangverein Libertee". Bei ulrich, play handle, und um dem Mädchen nicht damit zu schaden, das zudrücken. Lächerlich würde es sein, wenn es nicht so empörend Mitglieder werden aufgenommen. wäre, wie jenes Blatt sich auf der einen Seite in den Mantel Wrangelstr. 84. Stimmbefähigte Genoffen werden gewünscht. man wisse, sie habe eine Liebschaft, unterließ er es, auf die Gate Musit- Dilettantenverein der Religion, Vaterlandsliebe und Humanität drapire, um zwei abends 49 Uhr, Stromstraße 20, bet ergos, uebungsstunde. Auf zu kommen und seine Geliebte anzusprechen. H. sah auch bal Spalten weiter Rathschläge zu geben, wie man Arbeiter aus- nahme neuer Mitglieder. Gäste sind Billetvertheilung darauf die Magd und ihre Begleiterin wieder aus dem Hause zum Kränzchen" am Sonnabend, den 22. August. Bergnügungs- kommen. Die Lettere trat dann in das Gasthaus, ging an einen saugen und das Publikum betrügen könne. verein Glück auf", Abends 8 Uhr, Sigung bei Möwes, Fichteftraße 29. Nach der Sigung Tanz. Gäste willkommen. Bergnügungs- Tisch und sagte zu einem an demselben sitzenden Manne:" Se Die Frau begab sich dann wieder auf die verein Beilchen", Sigung mit Damen von 9 Uhr ab, Admiralstr. 38 bei kommt schon!" Lülow. Gäste willkommen. Vergnügungsverein ,, Euphrosyne". Sigung mit Damen Abends 9 Uhr im Restaur. Wohllebe, Alexandrinenftr. 110. Nach der Straße, und nach einiger Zeit folgte der Mann, den sie a gesprochen hatte, den beiden Frauenspersonen und schloß fi Sigung Tanz. Gäste willkommen. Geselliger Verein Immergrün Berein ehem. Denselben an, worauf die Drei zum Westbahnhof gingen. Seit Abends 9 Uhr, im Restaurant Heinicke, Oranienstr. 36. 9 Uhr, im Schüler ber as. Gemeinde- Schule, Sigung, abendsor, jener Stunde war Marie Hottewagner verschollen. Die Polize willtommen. Rauchklub, Weichselblatt", Abends 9 Uhr, Staliger eruirte weiter, daß das Ehepaar Schneider den Koffer de straße 147a, bei Wichert. Gäste, durch Mitglieder eingeführt, willkommen. Mädchens, angeblich in dessen Auftrage abholte. Das wichtigſte Rauchflub„ Dne 3wang", Abends 8½ Uhr, bei W. Spaeth, Weinstraße 28. Moment aber, welches in dieser Affäre zur Kenntniß der Polize Tournee", Abends 8 Uhr, beim Genossen Karl Ulrich, Wrangelstr. 84. Gäste, durch Mitglieder eingeführt, widtommen. Pfeifentlub gelangte und zur Entdeckung der Mörder führte, war folgendes: angra pequena, Abends 10 Uhr, Gerichtsstr. 74: Vereinssizung. Gäste Am 1. Juli d. I. hatte ein Mann, der sich für einen Gärtner ausgab und nach der Personbeschreibung dem Mann im Falle Hottewagner ähnlich sah, die Dienstmagd Anna Djuris Erdbergerlände 2 wohnhaft, unter dem Vorwande, ihr eine Stelle als Stubenmädchen bei einer Baronin in Neuleng bach zu verschaffen, von Wien nach Neulengbach gelodi Mit großer Majorität wurde darnach Frau Rohrlack einem Gasthause in der Umgebung von Neu zur Delegirtin für den österreichischen Schneidertag ernannt. Hamburg, 13. Auguft.( Voff. 3tg.") In der Rothholz- lengbach Gewalt angethan und dann die Ersparnisse vo Die Nachforschungen Die hierauf erstattete Abrechnung vom Pfingstvergnügen erfabrik von Oberländer am Horner Brückenweg ist heute dreißig Gulden zu erpressen gesucht. gab: Einnahme 309 M. 20 Pf., Ausgabe: 247 M. 35 Pf. bei Neulengbach, bei dem sie mit dem angeblichen Gärtner ein stand: 61 M. 85 Pf. Der Betrag für 50 Billets à 30 Bf., steht morgen durch ausgestreute Funken ein heftiges Feuer aus- nach diesem Individuum ergaben, daß die Djuris zu dem Wirth noch aus. Es ward alles in bester Ordnung befunden und dem und der Schuppen zerstört wurden. Die Vorräthe sind ver- in einer fremben Gegend weiter zu gehen, und daß der Wirt gebrochen, durch welches der Dachstuhl, das Maschinenhaus gekehrt war, Bedenken geäußert hatte, mit dem fremden Mant Rechnungsleger Herrn Schulz Decharge ertheilt. Herr Timm nichtet. Der Schaden ist bedeutend. Der Betrieb mußte einreferirte darauf über den Werth des Werkstätten- Delegirtensystems. gestellt werden. Derselbe forderte zu recht zahlreicher Betheiligung auf und ver warf unter Zustimmung der Mehrheit der Versammelten die Bremen, 12. August. Der hiesige, von Bombay nach hier Anonymität bei den an ihn zu erstattenden Anzeigen von Miß- bestimmte Sansa dampfer„ Trife13" scheiterte an ständen im Gewerbe. Zum Delegirten der Streit- Kontrollfom- der französischen Küste in der Nähe von Brest auf einem Felsen. mission wurde Herr Hogge, zu dessen Stellvertreter Herr Weiteres ist noch unbekannt. willkommen. Vermischtes. ihr in " geantwortet hatte: Mit dem können Sie schon gehen, den fenn ich ja!" An dieses Wort hielt man sich und eruirte weiter, daß der Begleiter der Djuris ein gewisser Franz Riedler aus Rudolph heim war. Derselbe wurde gestern Nachts vom Oberkommiff Sabatta in einer Kaffeeschänke in der Rudolphsgasse zu Rudolph heim verhaftet. Gleichzeitig wurde seine Frau festgenommen Die Eheleute heißen, wie schon oben erwähnt, richtig Franz und Rosalia Schneider. Täterow gewählt. Mit einem dreifachen brausenden Hoch Kriegervereinliche Religionskunde. Im Kriegerverein zu Brüel( Mecklenburg) wurde folgende Erklärung von den Sottewagner ist schon dadurch außer Zweifel gestellt, daß in ihr auf die Berliner Schneider und ihre Lohnbewegung schloß die Versammlung. meisten Mitgliedern unterzeichnet: " Nr. Erscheins Abonnem Bierteljä lich 1,10 S fret in's 6 Pfg. bem ,, Sc Poft- Abo Quartal. Deutschla 2 Mart, 3 Mart p 印 Wohnung Effekten aus dem Besize der Ermordeten gefunden mark geboren, 35 Jahre alt, und seine Frau zu Villach wurden. Franz Schneider ist Taglöhner, zu Murstätten in Steier Kärnten geboren, 41 Jahre alt. Sie wohnten als Franz und Kärnten geboren, 41 Jahre alt. Sie wohnten als Franz Rosalie Riedler falsch gemeldet in Rudolphsheim, Rudolph gasse 25. Schneider ist viermal gerichtlich bestraft, dreimal wegen Betruges und einmal wegen Diebstahlstheilnehmung. Man ver Als Mitglied des Kriegervereins gelobe ich vor Gott Die Filiale II( Berlin) des Verbandes deutscher Maurer hielt am Donnerstag eine Mitglieder- Versammlung und allen Kameraden, daß ich mich treu nach den Statuten des ab, in welcher Herr Regerau unter Beifall der Versammlung Vereins halten, meinen geleisteten Fahneneid hochhalten, fest zu über die Arbeiterbewegung in der Vergangenheit und Gegenwart Raiser, Fürst und Reich stehen, auch alle Umst urzgedanken, referirte. Die Diskussion über den Vortrag war recht rege. Be- die sich mit der Sozialdemokratie decken, verabscheuen treffs des dritten Punktes, Gründung eines Verkehrslokals, über- und meine Mitkameraden vor denselben bewahren will." ließ man den Mitgliedern der einzelnen Stadttheile der Ent Lehren! Die Krieger" in Brüel tönnen nicht einmal die zehn muthet, daß die Eheleute Schneider wiederholt Mädchen mit de schließung. Unter Sonnabend den 22. August im Lokal Königshof, Bülowstr. 37, einen Sommernachtsball abzuhalten. Alles zum Arrangement Nöthige wurde dem Vorstande überlassen. die in ets be Das in der P für L Redal Nod Die Boliti wärts äp ft I verfehlt. erfuchten, fondern, jagen här tritt jett Bur sich m es oratel, au der Ency Mann fe wir die Gebote, sonst würden sie wissen, daß man den Namen Gottes Angabe, ihnen gute Plätze zu verschaffen, an sich gelockt haben und es ist nicht ausgeschlossen, daß sie noch mehr Morde nicht unnüßlich führen darf. Tilsit. Infolge des Hochwassers und durch die Wucht von Dienstbotenkoffer mit Gebetbüchern, Heiligenbildchen mit Namen an, der i dem Gewissen haben. Man fand bei Schneider u. A. dre Rigdorf, 13. August. In einer leider nicht besonders zahl schwimmendem Holze ist die große Schiffsbrücke in der aufzeichnungen, Einschreibbüchern c. In einem kleinen Not zahl- Nacht zum 11. August gesprengt worden. buche fand man eine Vormerkung Schneider's, worin er sich reich besuchten Volksversammlung sprach Genosse Auer gestern Münster i. W. Nach einem Privat- Telegramm der" Post" bei dem Mörder ein in Papier eingewickelter Nagel von Rendezvous für Neulengbach aufgezeichnet hatte. Außerdem wun Abend im Saale von Rudolph's Restaurant im benachbarten Britz über den Programm- Entwurf. Die Versammlung, welche meldet das ultramontane Arnsberger Boltsblatt", der Justiz- Hand oder der Zehe einer Frau gefunden. Man nimmt an, den Ausführungen des Referenten mit großer Aufmerksamkeit minister habe Fusangel's Beschwerde abschlägig be- er diesen Nagel als Zalisman bei sich trug. folgte, verlief ohne jede Störung.- Spät fommt sie, doch sie schieden. Tonlon, 12. August. Die Waldbrände greifen tommt, tönnte man in Bezug auf eine Anklage sagen, welche Breslau, 13. August.( Voss. 3tg.") Zahlreiche Typhusnunmehr gegen unseren Genossen, den Tapezirer Friß Krüger, erkrankungen in der Roller Barbie um sich, gegenwärtig stehen 2000 Hettare in Flammen. Meh Ortschaften befinden sich in Feuersgefahr. Zum Glück hat eingeleitet ist. Krüger soll sich nämlich in einem Vortrag, welcher Ernteverspätung machen Manöveränderungen nöthig. Wind, welcher vorher wehte, nachgelassen. bereits vor dreiviertel Jahren gehalten worden ist, einer Religionsschmähung schuldig gemacht haben. Die Anklage steht übrigens weite anzupade fehen, w also auch New- York, 12. August. Ein Vergnügungsdampf Wir hat Buvörder Arbeiter hat befar wenden, fügt hi Dep auf so schwachen Füßen, daß sich schwerlich ein Gerichtshof finden vom Militärgericht gefällt worden. Der Premierlieutenant mit 800 Personen an Bord wurde in der Nähe von Long la wird, der ein schuldig" ausspricht. Fachverein der Uhrmacher etc. Sonnabend, ben 15. Auguft, Abends 9 Uhr, Bersammlung in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20. Tagesordnung: 1. Bortrag des Kollegen Näther über die Gewerbe- Ordnung. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes und Fragetasten. Kranken- und Begräbnißkasse des Vereins sämmtlicher Berufsklassen. Berlin 5, Moabit. Versammlung, Sonntag, Vormittags 10% Uhr, bet Blocksdorf, Rathenowerstr. 76 b. Arbeiter- RückAchtung, Möbelpolirer! Der Verband der Möbelpolirer veranstaltet am Sonnabend, den 15. August eine Herrenpartie nach Bernau und Umgegend. Abfahrt Abends 11 Uhr 40 Min. vom Stettiner Bahnhof. fahrtkarte bis Bernau 50 Pf. Siehe Annonze am Sonnabend. Verein Berliner Nagelschmiede. Sonntag, den 16. August, tm 2otate des Herrn Heise, Lichtenbergerstr. 21, Versammlung. Tagesordnung: 1. Wahl des ersten Vorsitzenden und ersten Schriftführers. 2. Abrechnung vom Stiftungsfest. 3. Herrenpartie. 4. Berschiedenes. Gäste willkommen. Ausflug nach Pichelswerder. Abfahrt mit der Stadtbahn morgens 8 Uhr Mainz. In der Säbelaffäre ist nunmehr das Urtheil Leydhecker wurde wegen des vielbesprochenen Säbelangriffs gegen den Architekten Heyl zu der horrenden Strafe von zwei Monaten Festungshaft verurtheilt. Triest. Das Banthaus Morpurgo u. Parente mußte liquidiren, weil ein Beamter desselben mit den Bankgeldern große verluftbringende Spekulationen unternommen hat angeblich auf Rechnung des Hauses, aber ohne Wissen der Chefs. Triest, 12. Auguft. Im Golf von Fiume wurde nach der Staatsb.- 3." ein 4000 Kilogramm schwerer Haifisch gefangen. Wien, 13. Auguft. Im Schwestermord- Prozeß Schneider- und Schneiderinnenverband. Sonntag, den 16. Auguft, Fukatsch ist eine neue Wendung eingetreten. Der angeblich nach Westend, von da aus nach dem Spandauer Bock, wo gefrühstückt wird. von dem Verurtheilten Fukatsch gedungene Toufar soll sein Alibi Um 10 Uhr Abmarsch nach Pichelswerder. Für Nachzügler Treffpunkt in der kritischen Nacht nachgewiesen haben, wonach die Erzählung Restaurant Rackwit auf Pichelswerder. Viertel Kelnerinnen- Versammlung Freitag, den 14. Auguft, Nachts Fukatsch's als unwahr erwiesen wäre. 12 Uhr, im Gtablissement Sanssouci", Kottbuserstr. 4 a. Tagesordnung: Vortrag des Fräulein Weckert aus Frankfurt a. M. Diskussion. Der ArbeitsWien. In einem der bevölkertsten neuen Bezirke Wiens ist brach infolge des Anpralls zusammen, wobei 20 Personen durch einen heftigen Windstoß gegen die Brücke getrieben, wundet und 14 getödtet sein sollen. Depeschen. ( Depeschen des Bureau Herold.) " Paris, 13. Auguft. Der Peuple", Organ der sozialistisc Arbeiter Frankreichs, veröffentlicht einen Brief des parlame tarischen Komitees der englischen Trades Union, welchem hervorgeht, daß auch diese Vereinigungen auf Brüsseler Kongreß vertreten sein werden. Bankgeschäft. Raude Feiner Keinen G bare Beg In Ultramon halten w Die Arbei Die är E her em daß Le unjere? Das boll und Dam ein 向 eines wait. G. S., Bernauerstr. Der betreffende Herr reist scheinlich morgen schon nach Brüssel ab. Sie können ihn persönlich nicht sprechen. aly Bate H. S., Dennewigstr. Bei jeder soliden Bant. R. St., Wienerstr. Nach der Gesindeordnung leider A. H. 163. Sie können auf Einwilligung Ihres Klagen. G. S., Warschauerstr. Selbst nach Ihrer eigenen Schi die rung liegt die Schuld auf Ihrer Seite. Wir können in der Ga $. E. Sie müssen sich wegen Ihrer Angelegenheit bei Briefkaffen der Redaktion nachweis und das Verhalten der Herren Gastwirthe zu demselben. Verschte ein Ehepaar verhaftet worden, welches anscheinend die Er- D. B., Friedrichsbergerstr. Wenn Ihre Fragen hier denes. Zu dieser Versammlung sind Gastwirthe mit Damenbedienung eingeladen. Ginlaßtarten sind Sebastianstr. 74, Vormittags von 9 bis 1 Uhr, bei mordung armer wehrloser Dienstmädchen ge- gegangen sind, werden dieselben auch beantwortet. Wir sind Gastwirth Otto Heindorf, Weberstr. 66 und bei Gründel, Dresdenerstr. 116 zu schäftsmäßig betrieb. Dasselbe nannte sich Franz und Rosalia mehr Leute da, als für Sie allein. Riedler und wurde wegen des Verdachts dingfest gemacht, im E. P. Das wissen wir nicht. Erkundigen Sie sich in haben. Einberuferin ist Fräulein Dmoch). Verein der Bau- und gewerblichen Hilfsarbeiter zu Riedorf und Umgegend. Sonntag, den 16. August, Vormittags 10 Uhr, Bersammlung im vorigen Monat in einem Walde bei Neulengbach ein junges Lotale des Herrn Weiß, Prinz Handjerystr. 7. Tagesordnung: 1. Abrechnung Mädchen ermordet und beraubt zu haben. Inzwischen ist die bes Bergnügungskomitées. 2. Abrechnung des alten Vorstandes. 3. Vereins- Schuld der Eheleute, welche richtig Franz und Rosalia Schneider angelegenheiten. Lese- und Diskutirklubs. Freitag.„ Karl Marx", Abends 9 Uhr, heißen, fast zweifellos festgestellt und es ist erwiesen worden, daß bei Grube, Mariendorferstr. 10. Gäste haben Zutritt. We sten", Abends dieselben in den ersten Tagen des Juli dieses Jahres das 8% Uhr bet Böhland, Bülowstr. 52. Gäfte, durch Mitglieder eingeführt, haben 30jährige Dienstmädchen Marie Hottewagner ermordet und beButritt. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Freitag. Uebungs- raubt haben. Marie Hottewagner ließ sich am 2. Juli im stunde Abends 9 Uhr. Aufnahme von Mitgliedern. affer's cher Meigner'schen Dienstvermittlungs- Bureau auf dem FranziskanerMännerchor", Schönhauser Allee 28 bei Stuhlmey. Arbeiter Gefang plaße für einen Plaz vormerken. Während sie eingeschrieben verein Nord", Brunnensir. 38 bei Gnadt.- Gefangverein, Vorwärts 1", wurde, trat eine in das Lokal, Frauensperson G.D. Adalbertstraße 21 bet Roll.- Gesangverein orbeertrans", WeinStraße 11 bet Feind. summer's cher Gesangserein", Elisabethstr. 11 bet mit dem Mädchen eine Konversation anknüpfte und ihm mit nichts thun. Rüth. arthaus'scher" Gefangverein, Frankfurterstr. 79 bei Strüger. theilte, sie sei Hausbesorgerin und Gärtnerin in der Villa Hauser Buchbinder Männerchor" Berlins, Alte Jakobfir. 75 bei Feuerstein. in Rekawinkel, wo die Magd einen lohnenden Platz erhalten Polizei erkundigen. Gefangverein, Maiglöckchen", Hochstraße 32a, bei Wilte. Gefangverein fönne. Die Unbekannte fragte die Hottewagner auch um ihre verein Gemüthlich feit"( Buyer), Sendelstraße Nr. 30. Jugendfreuden", Bergstraße 68 bei Steller. Gefangverein ris", Effekten und animirte sie, den Koffer gleich mitzunehmen und ihr Berichtigung. Im gestrigen Bericht über die Versamml Köpnickerstr. 127a bei Stüfter. Gesangverein" Collegia", Reichenberger straße 16 bet Pätzold. Wilhelm Seeger'sche Siebertafel", nach Rekawinkel zu folgen. Das Mädchen sagte, sie nehme der Bahlstelle I des Verbandes deutscher Maurer( Pußer) Reichenbergerstr. 83 bei Trucks.- Gesangverein Hoffnung", Friedrichs- den ihr angebotenen Dienst sehr gerne an, doch könne sie nicht es Spalte 2 der betreffenden Seite 3eile 10 von oben anf berg, Friedrich Karlstraße 34. Gefangverein yra 2", Charlottenburg, wissen, ob er ihr behagen werde, weßhalb sie es vorderhand vor engagiren" heißen übernehmen". Rosinenstraße 3 bei Grischow. Gefangverein Johannt", Rüdersdorfer: ziehe, ihren Koffer in Wien zurückzulassen; fie bat die Fremde, ftraße 45, Gesellschaftshaus Ostend. Gesangverein iberte", Wrangelihr in die Wohnung zu folgen, weil sie sich mit Geld nicht vor- abgedruckt. Antwort erbeten. ftraße 84, b. Ulbrich. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. gesehen habe und einige Gulden zu sich stecken wolle. Die Frau A. N- g. Ein eingeschriebener Brief, den Sie rechtze Freitag: Verein Grüne Zanne" 9 Uhr bei Teßner, Martusstr. 8. Rauchklub ,, Rothe Quast e" bei Gimede, Röpnickerstr. 130. ging nun mit der Magd in deren Wohnung, Mariahilferstr. 43. absenden müssen, genügt für Ihre Zwecke. Es ist doch nicht Gesang-, Turn- und gesellige Vereine. Berliner Turngen offen- n einem Gasthause in der Mariahilferstraße, gegenüber von Schuld, wenn Ihr Chef nicht zu Hause ist. Gefang Verlag des Vorwärts" Berliner Volksblatt Berlin SW., Beuthstraße 2. Heft 3 ber Reden und Schriften Ferd. Lassalle's tommt am Mittwoch, den 19. August, 2 Uhr Nachmittags, zur Ausgabe. Bestellungen nehmen alle Buchhandlungen, Zeitungsspediteure und Kolporteure entgegen. Dr. Hoesch, homöopath. Arzt von M. M. Senden Sie gefälligst ein. Spandau, Töpferversammlung. Bericht doch schon in Nr. 888 L doch mi ugefekt, wie es de jach Cerren, führen, 8 W. Thierbach nehme ich zurück. Die angebl. Aeußerungen gegen Be Wegen Aufgabe des Geschäfts E Großer Ausverkauf Schuhen n. Stiefeln 978 für Herren, Damen und Kinder. Albert Auerbach, Rottbuser Damm Nr. 7. Empfehle den Parteigenossen meine 5. Günth Staare, jung, alleinfreffend, M. 1,25, schnabel 80 Pf., Beisige 80 Pi reelle Männchen. Leiben ge ein Verbe dann, we Stre D Auf den 108 Glaserei, Spiegel- und Bilder- Einrahmung. Pfaffen am Anfernen M. 2, jo 894 L Den Vereinen und Gewerkschaften empfehle ich Bilder zur Verloosung 2c. Carl Scholz, Wrangelstraße 32. Mein elegant Lokal, Schnelle, Skalikerstr. 132 Eine gangbare Schlofferei ist we Daß Nachbruck v 2 Seit nach, ob graben ic enige Bejuch a angeftellt, Londoner Don Jah Lande ge ftrömte und er Gentenz fräftig ge mit prächtigem Vorgarten, Vereinszimmer( 50 bis Verzug nach Außerhalb sof. od. ein Man 160 Personen), Billard u. Piano, empfehle zu recht zu verkaufen. Offerten Poftamt eingerichtetes massenhaft. Besuch. Kl. Weisse 10 Pf., vorzügl. Lagerbier 10 Pt. Prenzlauer Allee 26 Schlafstelle von einem Herrn gesucht, Freundliche, gesunde Hofwohnung, unter B. M. 50. [ 27 Eingerichtete Schloffer- Werksto 5 Besitz der barem M gleich od. z. 1. 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