де Die Bir 128 irs n 21. in ple on In ein 10 jes Jen ngt ge ne ind Da brt rdy ine par Demokratisches Wochenblatt. No. 31. Organ der deutschen Volkspartei. Leipzig, den 1. August. 1868. Das Blatt erscheint jeden Sonnabend. Abonnementspreis vierteljährlich bei allen deutschen Postanstalten sowie bier am Plage eine hließlich Bringerlohn 12½ Ngr.; einzelne Nummern 1 Ngr. Abonnements für Leipzig nehmen entgegen die Herren M. Dolge am Markt, Reichert Hainstraße 27, G. Hofmann Brühl 40, G. Dehler Neumarkt 6, G. Richter Peterssteinweg 7, Leipziger Consumverein Universitätstraße und die Erpedition d. Blattes C. W. Vollrath Windmühlenstr. 14. Für Dresden Filialegvedition F. W. Grellmann Wallstraße 10. Agent in London für England, Indien, China, Japan, Auſtralien, Südamerika 2c. die deutsche Buchhandlung von Franz Thimm, 24 Brook Street, Grosvenor Square, London. Aus Inhalt: Politische Uebersicht. Zur Krankenkassenfrage. Aus England. Preußen. Aus Deutsch- Desterreich. Beilage: Programm der Internationalen Arbeiter- Association. ..Das Kapital" von Karl Marg. Politische Uebersicht. Die genialen Spreediplomaten, die sich auf ihr famoses ganz genau. Die Interpellation wurde allerdings auf den St. Nimmerleins- Tag verschoben, aber erst nachdem Lamarmora seinen eigentlichen Zweck, Preußen einen Schabernack zu spielen, erreicht und ein Aktenstück an's Licht gezogen hatte, das die preußische Regierung nach mehreren Seiten hin auf das Gräulichste kompromittirt. Das Aftenstück enthält den Feldzugsplan, den Graf Bismarck 1866 von den Italienern befolgt wünschte, und der auf die völlige Zertrümmerung Desterreichs und Trommelwirbel- Rezept so viel eingebildet hatten, find grausam hinauslief. Ungarn sollte durch Garibaldi'sche Freischaaren enttäuscht worden. Der nationale Gedanke war stärker als das Kalbfell der Gensoren, und das Trommelwirbel- Rezept ist ein rtodter Buchstabe geblieben, ein Stückchen Bapier", wie die fen breußische Berfassung und deren skrophulösere Schwester, die vers ter Dal hen Das nen ört, itel die " zur Desertion verleitet werden, und die italienische Hauptarmee mit Umgehung des Festungsvierecks geradeswegs auf Wien losmarschiren. Daß bei Ausführung und Gelingen Trient( Dalmatien und Südtyrol) an Italien fallen, Ungarn und die slavischen Provinzen Oesterreichs Rußland in die Arme getrieben werden mußten, das kann dem genialen" StaatsNorddeutsche Bundesverfassung". Wahrhaft herzerfrischend sind dieses Plans nicht blos Venetien, sondern auch Triest und Nachrichten vom Wiener Schüßenfest: die Begeisterung er braven Wiener, der glänzende Empfang der Frankder Festgruß der Berliner Studenten: furter Schüßen, Für uns giebt es keinen Prager Frieden!" die zwar nicht durch das Schüßenfest veranlaßte, aber in dasselbe hineinklin- brust, unmöglich entgangen sein, und zeigt unsrem Volt, was - mann, mit dem„, deutschen Herzen" in der umpanzerten Hochgende Antwort Jacoby's an den Grazer Demofratenver Derein: Das österreichische Bolt kämpft jegt im Bordertreffen ei der deutschen Demokratie"; 11! eri " ce" its gilt 132 111 ar be et be ng ber zen die Fird ht. das Wort Giskra's: man im Staat des deutschen Berufs" unter„, nationaler Politik" versteht. Das Bismarc'sche Leiborgan, die„ Nordd. Allg. Zeitung", Desterreich wird ein Riese, wenn die Fesseln gelöst sind, die schreit Zeter über die vermuthlich durch Napoleon veranlaßte Unglückselige Verträge und eigner Unverstand ihm auferlegt Indiskretion Lamarmora's", welche doppelt ungelegen kommt, haben"; die patriotische Hymne des jugendfrischen Dichter dies greifes Anastasius Grün)( Graf Auersperg)-Alles stempelt das Wiener Schüßenfest zu einem großen deut Geistes fchen Nationalfest, zu einem gewaltigen Protest des deutschen jezt in Berlin verzichten, und in den oben erwähnten Worten gegen die undeutsche Bismarck'sche Politik, die im Na" weil Preußen aus großmächtiger Furcht vor Frankreich gerade im Begriff stand, Desterreich Allianzvorschläge zu machen. Auf die Hoffnung, in Desterreich eine Stüße zu finden, muß man Giskra's haben wir wohl schon cine Wirkung jener ,, Indis In dem Streben Preußens nach einem Bündniß mit Desterreich liegt beiläufig einestheils die Anerkennung der eigenen Ohnmacht, anderntheils das Geständ men der Einheit" unser Vaterland zerrissen, die herrliche Ost- fretion" vor uns. mart momentan ,, aus Deutschland hinausgeworfen" hat. Wir wissen sehr wohl, daß es mit derlei Kundgebungen nicht gethan ist, daß zur Lösung der deutschen Frage weder niß, daß Deutschland ohne Desterreich den Angriffen des Aus die Bunge noch die Feder ausreicht; allein insofern ist immer bin das Wiener Schüßenfest ein erfreuliches und bedeutungs- Berdammung der kleindeutschen oder großpreußischen Politik. Bolt bolles Ereigniß, als es den Beweis liefert, daß das deutsche 1866 wieder zu sich selbst zu kommen beginnt, daß der ,, molandes nicht zu widerstehen vermag also die gründlichste Eine solche Allianz wird übrigens, auch abgesehen von der durch Lamarmora veröffentlichten Depesche, stets ein frommer talische Eindruck" der preußischen Siege" des Unglücksjahre Wunsch bleiben; denn nach der Logik der Thatsachen" giebt es verwischt ist. " für Desterreich nur Ein Ziel: Wiedereintritt in das deutsche Ueberhaupt war dies eine schlimme Woche für den In- Reich. Ueber die Mittel, wie dies zu bewerkstelligen, mögen legung der Interpellation Lamarmora's war nicht darüber aber, daß die Vereinigung mit Deutschland eine *) Mangel in der nächsten Nummer des ,, Demokr. Wochenbl." an Raum gestattet die Mittheilung des Gedichts erst Die Red. die österreichischen Staatsmänner verschiedener Ansicht sein; Lebensbedingung für Desterreich ist, kann kein österreichischer Staatsmann im Zweifel sein. So fatal die ,, Indiskretion" Lamarmora's für den Staat 242 des deutschen Berufs" ist, so fatal ist für den Staat des protestantischen Berufs" das Lob des ultramontanen ,, Monde", dieses fanatischsten der Pariser Pfaffenblätter, das jezt auf einmal in dem Grafen Bismarck den wahren Mann für Rom entdeckt hat. Nicht blos für den Meister selbst war dies eine Unglückswoche, auch für eine seiner vornehmsten Kreaturen, den Exschüßen- Herzog von Coburg. Ende des vorigen Jahres ward bekanntlich in München ein Gemälde der Schlacht von Langensalza ausgestellt, auf welchem besagter Coburger mitten im Kampfgewühl als Held figurirte. Gegen diese Auffassung schrieb der„ Volksbote" einen Artikel, in dem der Wahrheit gemäß auseinandergesetzt wurde, daß der Herzog sich während des Gefechts außer Schußweite gehalten, aber später für die Tapferkeit, mit der er die Haut seiner Unterthanen" zu Markt getragen, den oftgenannten großen Wald als Judaslohn empfangen habe. Die Prozeßverhandlungen ergaben die Richtig keit der Angaben des„ Volksboten", da jedoch die Wahrheit der behaupteten ehrenrührigen Thatsachen nach bayerischem ( auch sonst in Deutschland und vielen anderen Staaten gültigem) Recht den Begriff der Verläumdung nicht aufhebt, so wurde der Redakteur des Bolfsboten" zu sechsmonatlichem Ge fängniß verurtheilt. Dem Goburger danken wir aber, daß er seine Schande so heldenmüthig an die große Glocke gehängt hat. Man wird sich erinnern, daß bei den jüngsten Aushebungen in Bayern an mehreren Punkten Krawalle statthatten, u. a. in und um Treunstein, wo die Bauernburschen unter dem Ruf: Wir wollen nicht preußisch werden! sich den Rekrutirungskommissären tbätlich widersetzten. Die Behörden ordneten eine Untersuchung an, und soeben werden die Urtheile verkündet: 14 Angeflagte wegen Aufstandsverbrechens" zu 4½ Jahren Zuchthaus, einer wegen., Aufstandsverbrechens" mit Körperverlegung zu 8 Jahren Zuchthaus, achtzehn wegen Aufstandsvergehens zu 22 Monat Gefängniß verurtheilt; den legteren wird die Untersuchungshaft als Strafe angerechnet. Diese drakonischen Urtheile sind um so skandalöser, als die " in q Rang unter den Ländern Europas; seine Ländereien gaben diese durchschnittlich an Gerealien 10 Hektoliter per Hektar, während nicht Frankreich 8 und das übrige Europa 7 erzeugte. Seitdem wo aber das übrige Europa angefangen hat, mit Benugung di n Resultate der Wissenschaft die Landwirthschaft rationell zu Бе be lafe treiben, haben sich die Berhältnisse in einer für Italien Schu radezu beschämenden Weise geändert. In den letzten zehn bel. Jahren ergiebt der Durchschnittsertrag für England 32 Heft horf liter, für Frankreich 15, für Belgien und Holland 20 bis 22 pora für Sachsen 26, für die übrigen deutschen Länder zwischen ist 19 und 20. Italien ist bei 10 Hektolitern stehen geblieben wei und steht auf der nämlichen Stufe wie Spanien und Grie da f chenland. Frankreich hat nur eine bestimmte Zone für den genz Weinbau, und doch bringt es drei Mal mehr Wein auf den Markt als Italien, welches von den Alpen bis an die äußersten Spißen des Südens zum Weinbau geeignet ist. Das eigen noc liche England erzeugt auf einem Raum, der vier Mal flein But ist als Frankreich, die doppelte Quantität an Gerealien in fiche Vergleich mit diesem Land, und um wie viel schmählicher giebt sich das Resultat für das gesegnete Italien. Wer aber weiß, daß in England, Sachsen und Belgien die Fortschritte Bofit der modernen Naturwissenschaft für die Agrikultur am meister verständige Anwendung gefunden haben, der wird das Zurüdi bleiben Italiens in der Produktion aus dessen Zurückbleiben der Geistesbildung erklären müssen. Die Bevölkerungszunahme steht mit diesen Verhältnissen in einem deutlichen Zusammen bang; während dieselbe z. B. in Belgien 2,49 Prozent trägt, ist sie in Italien seit 1836 von 0,60 auf 0,30 g funken. in be mah dea Bub weld Gege inner entfi man Da sich die Aufstands- Komödie auf Kreta nicht weiter spielen ließ, hat die russische Diplomatie es für gut befunden den Schauplag zu verändern, und das Stück wird jetzt jenfeie der Donau, an der wallachischen Grenze, fortgesetzt. Einig des als Bulgaren verkleidete Unterthanen des Hohenzollern'schen Strohmanns haben die Rolle der Insurgenten übernehmen muß müssen. Während Rußland an der Donau offen und gehei für das Nationalitätsprinzip auftritt, ist es an Der und bayrische Regierung durch ihre politische Haltung zu der Weichsel damit beschäftigt, eine Nationalität zu morden artigen Rundgebungen aufgemuntert hatte. Im Lenneper Wahlbezirk hat Frißsche über den reaktionären Gandidaten gesiegt, obgleich die Fortschrittler sich zu Gunsten des letzteren der Abstimmung enthielten. Werden sie nun noch die Stirn haben, der Sozialdemokratie vorzuwerfen, ..ste arbeite der Reaktion in die Hände"? und einig Baren bau bur nicht unte fall t ded bon De Nachgerade hat man in Petersburg alle Scham abgelegt, jeßt giebt ein Ukas, der sogar den Wünschen und Vorschlägen des Grafen Berg entgegen sein soll, der Verwaltung Warschau auf, die vollständige Russifizirung Landes in kürzester Frist zu vollziehen. Demzufolge sämmtlichen Lehrern nichtrussischer Nationalität im ehemalige Bo Königreich Polen der Befehl zugegangen, bis spätestens 1.3 tat würde seiner Dynastie nüßen, schreibt der französische in Warschau ihr Examen abzulegen, da mit dem genannten nuar 1869 bei der Prüfungskommission für russische Sprache Flüchtling Felix Pyat, diese Bemerkung werde durch Frank Tage in allen Schulen des bisherigen Königreichs Polen ohne Bir sprachen neulich von der Bredigt Napoleons über den Tyrannenmord. In Bezug auf die Aeußerung, ein Atten reichs Geschichte Lügen gestraft. Die Ermordung des Herzogs von Berry habe weder den Herzog von Angoulême, noch den Grafen von Chambord auf den Thron gebracht, und was aus der jüngeren Linie geworden wäre, wenn Louis Philippe durch Mörderhand gefallen wäre, sei schwer zu sagen. Darin, daß derjenige, welcher seine Hand mit Blut beflecke, nicht die Frucht seines Verbrechens ernte, stimme er( Pyat) mit dem Kaiser überein und er hoffe nur, daß die Worte des Mannes vom 2. December in dieser Beziehung zur Wahrheit werden möchten. Auch wir wollen es hoffen. Man spricht viel von einem gegen Preußen gerichteten Bündniß Frankreichs mit Belgien und Holland. von ibr tatte idne Des pen lung 214 felbe Wert sein wird. Aber nicht allein an den öffentlichen Schulen jeder Kategorie, sondern auch an Privatinstituten, sowohl für Knaben als Mädchen, wird allein in russischer Sprache unterrichtet werden, und es können vom 1. Januar 1869 an in diefen werden, Schulen nur solche Lehrer und Lehrerinnen beschäftigt welche eine Prüfung im Russischen bestanden haben. Det frühere Erlaß, wonach Lehrer an öffentlichen Schulanstalten denen bei ihrer früheren Anstellung die Erlernung der ruffifchen Sprache nicht zur Bedingung gemacht worden, von der Ber pflichtung zur Prüfung im Russischen ausgeschlossen sollen, ist durch den neuen Ufas aufgehoben worden, bleiben und juja mur Del miel bie Rot leben Don iam Eine sehr ernste Lehre für Italien enthält eine von Prof. wird somit keinem Lehrer die Prüfung erlassen. Wer die an Boccardo zusammengestellte statistische Arbeit über die Produktion geordnete Prüfung nicht besteht, erhält bis zum 1. Juli 1869 an Gerealien in Italien. Italien, einst ,, die fruchtbare Mutter der Früchte", hatte noch am Ende des vorigen Jahrhunderts den ersten eine Frist zur Wiederholung des Examens; wer sich bis dabin nicht meldet oder in der Nachprüfung nicht besteht, ist mit 243 diesem Tag entlassen. Eine vorgängige Kündigung findet nicht statt. Was aus den Schulen auf dem platten Lande, wo noch Niemand die russische Sprache versteht, werden soll, ist nicht abzusehen. Vermuthlich wird man sie ganz eingehen laffen. In einem wohlgeordneten despotischen Staat sind die Schulen ja doch überflüssige, wo nicht geradezu schädliche Möbel. Das Volk hat ja nichts zu lernen, als sklavischen Geto borsam, und den bläuen ihm Pfaffen, Polizeidiener und Cor12. vorale schon ein. Wozu bedarfs der Schulmeister?„ Wissen Macht", sagen die Engländer. Ganz recht, und gerade weil es eine Macht ist, darf die Regierung es nicht dulden, ie da sie allein die Macht haben will. Militärstaat und Intelligenzstaat vertragen sich nicht mit einander. Das sieht man ein Preußen. ent 131 " Uebrigens mögen die Russen thun was sie wollen, hoch ist Polen nicht verloren". Vielleicht schon die allernächste Zukunft bringt uns Ereignisse, welche die Existenz Polens im fichern, die Rußlands in Frage stellen. 10 et Nach Brasilianischen Nachrichten ist es nicht unwahrscheinlich", daß die Armee der Alliirten ihre gegenwärtige the Bosition bald aufgeben werde, wegen. allzugroßer Feuchtigkeit er des Terrains. Wir werden nun wohl bald vom Rückzug der in me en cie ig Den liirten hören. durch Vereinigung der Stimmen auf geeignete Männer Ein. fluß zu verschaffen, außerdem auch verschiedene, die Wahlfähigkeit und die Voraussetzungen derselben betreffende Umstände besprochen. Im Anschluß hieran gab Petermann, wie er sagte, im Sinne derjenigen, auf durchgreifende Reformen bes dachten Richtung, welche zwar auf politischem und gesellschaftlichem Gebiete( als Volks. resp. soziale Partei), auf kirchlichem aber noch nicht mit einem besonderen Namen bezeichnet sei," die Erklärung ab, daß man auf dieser Seite Bedenken trage, sich an dieser Wahl überhaupt zu betheiligen. Er motivirte dies durch folgende drei Erwägungen: Einmal schließe der Wortlaut der Wahlordnung„ Berächter des göttlichen Worts" aus, worunter nach unzweifelhaftem firchlichem Sprachgebrauch Alle die sich Vernachlässigung des regelmäßigen Kirchenbesuchs und der Abendmahlsfeier zu Schulden kommen ließen, also, wie aus der Leere der Kirchen und dem Zeugniß der Commu nikantenlisten hervorgehe, der größte Theil der erwachsenen männlichen Glieder der lutherischen Staatskirche zu verstehen sei. Wer sich aber melde, ohne diesem kirchlichen Erforderniß " Genüge zu leisten, mache sich einer Lüge schuldig, und hierdurch sich in die Liste der Wahlberechtigten einzuschleichen, sei ebenso unwürdig, als, sich auf die Worte öffentliches Mergerniß" stüßend, als„ heimlicher Verächter des göttlichen Worts" die Aufnahme zu begehren. Das zweite Bedenken beruhe in dem beschränkten Wirkungskreise der neuen firchlichen Behörden, die theils ihres prefären Fundaments, theils ihrer 3weimal innerhalb 10 Tagen wurde das Dresdner Bublikum durch Ausschreibung von Versammlungen alarmirt, beschränkten Competenz wegen das freisinnige Laienelement welche die bevorstehenden Kirchenvorstandswahlen zum Gegenstand hatten. Am 11. dieses Monats sollte die Frage Landtag und Stadtverordnete. Zu hoffen sei also nichts von des und noch weniger wirksam zu vertreten vermöchten, als zeither ihrer Thätigkeit, wohl aber mache man sich durch Theilnahme an dem Resultate mitverantwortlich. Entscheidend sei endlich nach wie vor für den in der Kirche waltenden Geist der von oben d. i. von der Regierungsstelle kommende Ton. Sei dieser fein freisinniger, so würden selbst alle Siege in den Kirchennerhalb des demokratischen Vereins erörtert werden, entfiel aber wegen vorgerückter Zeit von der Tagesordnung, da man sich bis gegen 11 Uhr mit Rückblicken auf die Ergebnisse 301lparlaments und Reichstage beschäftigt hatte, außerdem noch einige Vereinsgeschäfte erledigt werden in einige von Stadtverordneten ausgeschriebene Versammlungen, sich die Sache sofort total wenden und wenn auch sämmtliche mußten. Lediglich der kirchlichen Frage gewidmet sind dagegen vorstandswahlen nichts nüßen; im umgekehrten Falle würde en Der en 1 bauptparochie( der Kreuzkirche) bestimmte, am 21. abgehalten Also keine Kräftezersplitterung an aussichtslosen Detailkämpfen, wurde. Wir können auf das Detail dieser Versamlungen sondern centralisirtes Hinarbeiten auf eine freisinnige Staatsnicht näher eingehen, bemerken jedoch, daß die erste, welche 011 en dhe unter Bahlteich's Vorsiß in dem trop starker Hiße überfüllten Saale der Conversation stattfand, mit dem Verhalten verwaltung! Am 19. Juli. dieses Jahres hielt die Spinn- und Webtroleur der Genossenschaft erstatteten Bericht folgendes: Die von den überwiegenden reinen Formalgeschäften ausnahmslos Generalversammlung. Wir entnehmen aus dem vom ConBollparlament, resp. seiner mündlich motivirten Enthaltung genossenschaft von Stehfest u. Comp. in Crimmitschau ihre erste ihr volles Einverständniß erklärte, nicht minder den die Cha tatteristik dieses ganzen parlamentarischen Treibens in ebenso Gründung der Genossenschaft erfolgte am 15. Juli 1867, die neidender als beredter Weise unterstüßenden Ausführungen mitanwesenden Abgeordneten Bebel lebhaften Beifall Wendete. Außerdem erfuhr man aus dem in dieser Versamm lung vorgetragenen Geschäftsberichte, daß die Partei dermalen 214 Mitglieder zählte( ihre Zahl ward jedoch noch an dem en ne che Der en tel en 1 Det 11. ent er en ed 14 59 in Des felben Fich Werfer Abende durch neue Einzeichnungen vermehrt), welche auf alle Berufsstände vertheilen, doch so, daß die Handweitaus überwiegen. Advokaten und Literaten dagegen nur durch 8 Namen vertreten sind. Schließlich jufammen Arbeit begann den 1. September desselben Jahres. Es wurden gekauft 221 Centner und verarbeitet 145 Ctr. Wolle, daher ein Bestand von 76 Ctr. Die Genossenschaft producirte 8700 Berliner Ellen, verkaufte davon " " daher 4000 4700 Berliner Ellen Lagerbestand, wovon per August dieses Jahres 1200 Gülen zu liefern sind, und woraus hervorgeht, daß die Hälfte der producirten Stoffe abgesezt ist. Von den 471 Firmen, welche die Genossenschaft besucht haben, ist mit 80 fest angeknüpft worden. Es waren durchschnittlich 12 ( der Vorsteher des Arbeiterbildungsvereins), Petermann Stühle beschäftigt, und der Berdienst eines Arbeiters 32 Thlr., wiedergewählt, statt des nach Maren gezogenen und deshalb welcher sich steigern wird, je mehr die Genossenschaft in die Wiederwahl ablehnenden Vahlte ich wurde der jetzt als wurden die Vorstandsmitglieder Wigard, Gruner, Hen Del die Rotar und Bureauchef der Hypothekenversicherungsanstalt hier lebende frühere Amtmann und Landtagsabgeordnete his schold Don Wolkenstein gewählt. In der Kreuzparochianenver Sammlung wurden die Mittel erörtert, der liberalen Richtung Lage kommt, ihre Mitglieder anhaltend zu beschäftigen. Die Aktiven der Genossenschaft betragen die Passiven 17,962 Thlr. 22 Ngr. 6 Pf. 17,273 22 9 " " Gewinn " 688 Thlr. 29 Ngr. 7 Pf. 244 tisch, sondern bekennnt sich mit Entschiedenheit nur für Mittler zweite. Das Kapital ist auf Grund von Verhältnissen erweiligst ben, die einen Anspruch auf weitere Ausnutzung der Arbei Gräfin fraft nicht begründen können. Die Arbeit allein schafft aberrech Werthe, ihr gebührt also auch der volle Arbeitsertrag. von welchem 4 Prozent Zinsen an das Kapital, der Rest an den Reservefonds gegeben und Arbeit diesmal leider leer aus. gehen wird. Wenn von diesem Reingewinn( 10 Prozent) circa 70 Thlr. an den Verwaltungsrath und vom verbleibenden Rest( 688 Thlr.) 4 Proz. auf circa 8000 Thlr. Kapitaleinlagen 320 Thlr. abgehen, so blieben 368 Thlr. für den Reservefonds. Wir sind ganz dafür, den Reservefonds nicht stiefmütterlich zu bedenken, können aber auch nicht absehen, warum man bei einer Genossenschaft, die in ihren Material und Waarenwerthen und der fortgesetzten Aufsparung des Gewinnes eine gegen alle anderen Unternehmungen hervorragende Sicherheit bietet, ihren Reservefonds so bedeutend und auf Kosten des Arbeitsertrags vermehrt. Schrift 6) auf dem nationalen Gebiet haben beide Parte für die Gesezgebung des Staats( Deutschland), den Prov zen, Kreisen und Gemeinden, das Recht auf Freiheit und Selb bestimmung anzuerkennen. Die verschiedenen Nationalité Biener ten haben auf dem Wege freier Berathung und Verständigung also lo allmälig Organe für den Friedens- und Freiheitsbund da des de Im Ganzen ist der Stand des Geschäfts ein sehr erfreulicher und zu einer schönen Zukunft berechtigender, wenn seine Theilhaber immer mehr begreifen, daß das Interesse des Ein zelnen im Interesse des Ganzen wurzelt. Wir hoffen und wünschen dies und die besten Erfolge. der wurde: Völker Europa's zu schaffen. Aus Elberfeld, 21. Juli wird dem„ Sozial Demo frat" geschrieben: die An ichen fich A Dea ge тораф fonder tody n Bmede benen fein la freten theile f Bande Biene ten, m επιεξάγει gabe t Die Arbeitseinstellung der Rothfärber hat ein vor al Ausdehnung angenommen, wie bisher noch feine. Jezt kann und d man in Wahrheit sagen: Es ist eine Strike. Handelte es früher nur um einzelne Fabriken, so stehen jest sämmtliche fa tener In der Nähe von Wolfenbüttel( auf der Asse) wurde bereien von Elberfeld und Barmen still. Es besteht vollständige am 19. d. M. ein von 10,000 Personen besuchtes Volksfest Organisation. Zur Unterstüßung der nothleidenden Familien is mit Volksversammlung abgehalten. Auf dieser erläuterte Tölke ein Strife- Bureau errichtet, in welchem die Comite- Mitglieder den aus Iserlohn zuerst eine Reihe von Sägen allgemein soziali Tag über sizen. Jeden Tag kommen sämmtliche Färber bald auf stisch politischer Natur und beantragte folgende Resolu- diesem, bald auf jenem Plage zusammen, besprechen sich dort einer privatim und versichern sich einander fest zu halten. 600 bie 700 Färber feiern. Dieselben sind schon am Mittwoch den 15. d. M. vom Versammlungsorte aus durch die Stadt gezo gen. Am 17. fand eine große Versammlung der strifenden Rothfärber statt, bewacht von über 90 Polizisten und Nacht Sämmtliche Redner in derselben sprachen sich gün stig über das Verhalten der Färber aus und erklärten, es fei legt an der Zeit, festzuhalten. Durch Geldmittel. die unter der Bürgerschaft zusammengekommen sind, ist es möglich ge worden, einen Theil der Familien der Feiernden zu unter stüßen. Der Geist unter den Bürgern ist gut; aber die Poli zei hat verschiedentlich gehindert. So z. B. hat man verbo ten, mit Subskriptions- Listen von Haus zu Haus zu geben sonen mit Liſten hat man auf der Straße aufgegriffen und ihnen Geld und Liste abgenommen. Also die in diesem Falle freiheitlichen Volksrechte in sozialer und politischer Beziehung werden allein von der sozial- demokratischen Arbeiterpartei Deutschlands vertreten; deshalb ist es Pflicht aller freifinnigen Clemente, die Bestrebungen dieser Partei mit aller Kraft zu unterstügen, sowie der Arbeiter überall im deutschen Baterlande dem Allgemeinen Deutschen Arbeitereine sich anzuschließen". Ueber das Programm Johann Jacoby's berichtete Bracke aus Braunschweig in einem begeisterten und doch sehr klar durchdachten Vortrag, worauf die Versammlung folgende Resolutio nen annahm: 1) Das demokratische Programm von Job. Jacoby ver dient im höchsten Maße die Beachtung des deutschen Volkes. 2) Nach demselben giebt es in den Zielen keinen prinzi o weh! aller r Breibe Deiblic piellen Unterschied zwischen der entschieden demokratischen( Volfs-) Partei und der eigentlichen Arbeiterpartei. 3) Beide Parteien müssen in dem von Joh. Jacoby auf so äußerst gebotene Selbsthilfe will man nicht, und die Staate gestellten Ziele: Umgestaltung der bestehenden staatlichen und gesellschaftlichen Zustände im Sinne der Freiheit, gegründet auf Gleichheit alles Dessen, was Menschengesicht trägt". über einstimmen. 4) In politischer Beziehung ist die volle unbedingte Selbst Regierung des Volkes herbeizuführen. Das von der Ardirecte Wabirecht trägt als nothwendige Konsequenz in sid) die einstige allgemeine und directe Theilnahme des Vol kes an der Gefeßgebung, wie an der Regierung des Staate. hilfe die man anwendet berma der G tem t unferm Friede land! Cult Leir fun Jun ig. den behalt jer grichri Eine tie( 5 auf d idhich to Aus Schleiz schreibt man und Vor einigen Tagen weilte die Gräfin Sophie v. Haßfeld hier, in Begleitung ibret beiterpartei mit allen gefeßlichen Mittelu strebte allgemeine schen Arbeitervereine zu Dresden, um das fürstl. Kreisgericht jeßigen Freundes, Carl Mende, Präsident des sogen. Laffalle zu bewegen, eine hier in der G. Hübscher'schen Buchhandlung ( Huge Heyn) erscheinende Schrift, betitelt: ,, Enthüllungen über das tragische Lebensende Ferd. Lassalle's, auf Grund authenti Selbstverständlich hat sich die heutige praktische Agitation auf scher Belege dargestellt von Bernhard Becker, dem testamenta rischen Nachfolger Lassalle's", mit Beschlag zu belegen. zu dem Zwecke veranstaltete 3 fache Haussuchung fonnte ta 5) In sozialer Beziehung ist als gemeinsames Ziel: fragliche Buch nicht ausfindig machen; und schon aus diesem Grunde mußten Gräfin und Präsident unverrichteter Sacht wieder abziehen. Der Schmerz Beider war so groß, daß fie auf der Rückfahrt von Schleiz herzlich weinten und schluchten gerechte Vertheilung des Produktionsertrage zwischen Kapital Leipzig veraniaßte, blieben ebenfalls erfolglos. Nunmehr foll Jacoby betrachtet als Mittel zu diesem Ziele einmal: die Die polizeilichen Rachforschungen, welche darauf die Gräfin in dem in der Gegenwart gegebenen Boden( gefeßgebende und Berwaltungs- Faktoren) zu bewegen. Die Theilnahme Aller an dem allgemeinen Bobistande, die annäherud gleichmäßige Bertbeilung der materiellen Güter zu erstreben". und Arbeit, das andere Mal: Anspruch des Arbeiters auf die volle Arbeiterente, statt des heute gezahlten Arbeitslohsie sich nach Wien gewendet. baben, um dem Verfaffer felbi auf den Leib zu rücken. Ueber die Beweggründe des Haßfeld Die Arbeiterpartei hält diese beiden Mitte! nicht für iden schen Borgehend herrscht zur Zeit noch ein mystisches Dunkel nes. mobn tonne bunge rebu cine 1 Jabre f art et 245 Mittlerweile aber wird das mit Spannung erwartete Buch eiligst expedirt." So mystisch ist die Sache wohl nicht. Die Gräfin stüßt ihren Verfolgungs- Antrag auf den angeblich wiberrechtlichen Erwerb der für die Lebensbeschreibung benutzten Schriftstücke. TF i OA 41 Eine Anzahl Deutscher in Zürich hat einen Preis zum Biener Schüßenfest geschicht, mit einer Zuſchrift, deren Schluß also lautet: Rach unserer Auffassung ist der Grundgedanke deutschen Schüßenbundes nicht mehr und nicht weniger als Des " ren Renntnisse feinen praktischen Werth haben. Kolb verläßt daher in seinem Werke das schulmeisterliche Fahrwasser der gewöhnlichen Weltgeschichten" und statt deren werthlosen Moder schildert seine Culturgeschichte das lebendige Leben der Völker, die socialen und politischen Verhältnisse, die Entwides lung der Cultur, die verschiedenartigen Begriffe und Zustände der Nationen. Da weht ein frischer demokratischer Hauch. Ebensowenig aber die alten Eroberungs- und Königsgeschich ten, welche Weltgeschichte sein sollen, dem Bolke noch genügen fönnen, ebensowenig entsprechen noch die biblischen Schöpfungsgeschichten und der alte Kirchenglauben dem Geiste unserer Zeit. Alle Welt fühlt das dringende Bedürfniß nach etwas Neuem, das zugleich einfach, flar und wahr sein soll. Dieses Neue kann nur durch eine realistische Weltanschauung geliefert werden. Eine solche entwickelt Dr. Ludwig Büchner in seinen Seche Vorlesungen, in denen er den Menschen bis auf die frühesten Ursprünge des Lebens auf der Erde zurückführt, und nachweist, wie die Arten der Thiere und aus ihnen schließlich der Mensch sich gebildet ha ben. Er entwickelt die Gefeße des Fortschritte in Natur und die Anleitung, Erziehung und Anbahnung eines echten deuthen Bolksheeres. In der Erstrebung dieses Volksheeres haben sich Alle zu einigen, denen es mit der Freiheit und Einheit des gemeinsamen deutschen Baterlandes und dem Frieden EuTopas aufrichtiger Ernst ist. Ein solches Volksheer muß aber vor allen Dingen alle wehrfähigen Männer wirklich umfassen und darf seine Schule und Uebungszeit nicht nach Jahren, fondern höchstens nach Monaten oder Wochen und Tagen berechnen. Es wird in seiner Defensivkraft ohne Gleichen och niemals ehrgeizigen oder gewaltthätigen Staatsmanövern Geschichte und die Bedeutung der materialistischen Philosophie Werkzeug zur Ausführung kulturfeindlicher und dynastischer für die Gegenwart. Der Mensch ist kein zur Strafe für 3mede dienen fönnen. Zur Verwirklichung nun des angege- seine Sündhaftigkeit aus dem Paradiese gestoßenes Geschöpf. benen Grundgedankens muß sich der Schüßenbund, wie wir 12 wie es die Staatsreligionen noch immer lehren; sondern auch noch lange dauern, bis diese Resultate der Naturforschung, fein lassen, sich so zu organisiren, daß der Arbeiter ihm beizu- fortschreitendes Wesen, wie es Büchner nachweist. Mag es meinen, möglichst erweitern und es sich namentlich angelegen ein aus niedrigem Ursprunge zu immer edelerer Entfaltung treten im Stande ist. Es ist hohe Zeit, daß wir uns vorur theilefrei fammeln und zu gemeinschaftlichem großartigerem welche das geistige Fundament einer menschenwürdigern ZuHandeln ordnen und aufraffen. Das deutsche Volk würde das Biener Bundesschießen in ewig dankbarer Erinnerung behal- gelangen. Daß es geschehen wird, ist ebenso unzweifelhaft ten, wenn diefes den allgemeinen deutschen Schüßenbund einen 11. L kunft bilden, ihren zahllosen Gegnern gegenüber zum Siege wie der Sieg der Demokratie, die ja auch noch gleich den entscheidenden Schritt zur tieferen Erfassung seiner hohen Auf- Führern und Vertretern der neuen naturwissenschaftlichen Richgabe thun ließe. Wer könnte zweifeln, daß die Bereinigung tung verfolgt, verleumdet und mißachtet wird. Es ist die Fahne aller wehrfähigen deutschen Männer in freier Organisation jene Freiheit bringt und sichert, welche allein die friedliche und gedeibliche Kulturentwidlung wahrhaft und wirklich zu fördern des Volkes, welche Kolb und Büchner hochhalten, des Voltes Sache, die sie mit den Waffen des Geistes verfechten. Die Sache der Arbeiter aber ist es, dafür zu sorgen, daß die ausDermag. Die Erstrebung dieses, hohen Zieles ist keinem Volke gestreute Saat nicht auf unfruchtbaren Acker fällt. Die genannten dem deutschen. Darum rufen wir Euch aus der Fremde mit Werke dürfen in feiner Bolkebibliothek fehlen und wir empfeh len fie daher allen Arbeiter und Volksvereinen dringend zur unserm deutschen Gruße zu: Es lebe die Freiheit, es lebe der Anschaffung und deren Mitgliedern zum Studium. Frieden! Es lebe das freie und einige deutsche Vater. land!" Culturgeschichte der Menschheit von H. Friedrich Kolb. Leipzig, Berlag von Arthur Felir.Sechs Vorle Soeben erschien in Berlin bei Aler. Jonas: ,, Die Deutsche Arbeiterparte, ihre Prinzipien und ihr Programm". Dieses Schriftchen, auf das wir zurüdfommen werden, sungen über die Darwinsche Theorie von der Verwand- sollte von jedem Arbeiter angeschafft werden. lung der Arten 2c. von Dr. Ludwig Büchner. Leip. jig. Berlag von Theodor Thomas. den Werte, von denen das erste in Lieferungen erscheint, vorIndem wir uns eine eingehende Besprechung dieser beibehalten, wollen wir jetzt nur die Aufmerksamkeit unserer Le Zur Krankenkassenfrage. Aus Dresden geht uns von dem dortigen Borstand des fer auf sie hintenten. Beide, in allgemein verständlicher Sprache Vereins von Deputirten der Gesellen- Krankenkassen und ArBrichrieben, behandeln die wichtigsten Fragen der Gegenwart: beitergenossenschaften folgendes Schreiben zu: ..Nummer 7 der Arbeiterhalle" enthält einen Statuten" auf dieser Erde. Friedrich Kolb nennt seine Culturge Entwurf zur Gründung einer allgemeinen Krankenkasse für die die Geschichte der Menschheit, deren Ursprung und Zukunft hidhte eine Weltgeschichte nach den Bedürfnissen der Jestzeit, und er hat wahrlich Recht, wenn er sagt, daß die ge wohnliche Weltgeschichte unserm Bolfe nicht mehr genügen " deutschen Arbeitervereine, Herr Germann, sowie das Präsidium des Vororts haben sich in Nr. 8 der Arbeiterhalle" eingehend mit dieser Frage beschäftigt, und rathen davon ab, indem sie die Gründung von Gewerbefassen empfehlen. Da der, seit dungsgrade und seinen eigenen politischen und socialen Be- einigen Jahren hier bestehende, Deputirtenverein die legtere Brebungen in der Geschichte etwas anderes zu finden, als Idee ebenfalls verfolgt, die Krankenunterstüßungsfrage aber eine langweilige Zusammenstellung von Dingen, Namen und auf die Tagesordnung des nächsten Arbeitertages kommt, so Jahreszahlen, die an sich vollkommen gleichgültig sind und de- dürfte es nicht uninteressant sein, etwas Näheres über die Ver 246 aber fion ei A jein, leichter bier I beite Bestim dieses Vereins und des Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein entbeh zu danken, welche sich hauptsächtlich um die Organisation ve dient gemacht haben. Wir können deshalb nicht umhin, no einmal auszusprechen, wie dringend nothwendig es gerade i erscheint, daß die Arbeitervereine Sachsens die Bildung vo Gewerbefrankenkassen unterstüßen, welche sich dann weiter venged breiten ließen und centralisirt werden könnten. Wie leicht die ist. beweisen die hiesigen Schuhmacher, welche noch vor Jahre frist in loser Verbindung zu einander standen, während je nachdem die Mitglieder des Arbeiterbildungsvereins sich d Sache angenommen, eine Organisation geschaffen ist, weld zu den schönsten Hoffnungen berechtigt, und welche die eng Grenzen ihrer Wirksamkeit bereits weiter ausdehnen; fie fonnt z. B. die Arbeitseinstellung der Arbeiter in Genf mit G unterstützen. Arbeite Beda Berg Stund die M weiße diefer Des N f Laibe) beigun meife werden irgige Weder fund. Hat sich auch zeither unser Verein größtentheile der litik enthalten, da alle Parteien vertreten sind, so find w doch nicht so engherzig wie die Bauhütte" in Leipzig, die vor dem aufzustellenden Programm der Arbeitervereine fürchten scheint und ihren Austritt aus dem Verband erfla Was man auf der einen Seite verliert, wird man sicher der andern wieder erlangen. So wurde in unserer le Bersammlung beschlossen, da die Fragen über Wanderun stüßungs-, Alterversorgungs- und Krankenunterstüßungs- Ra auf die Tagesordnung des nächsten Arbeitertags kommen, ein Deputirten zum Arbeitertag zu senden, und hoffentlich werde wir auch dem Verband deutscher Arbeitervereine uns dann schließen können." hältnisse in Sachsen, insbesondere Dresdens, zu erfahren. Das Mandat von 1810 stellte in Sachsen die Gesellenkrankenkassen unter die Verwaltung der Innungen, was zu seiner Zeit wohl berechtigt sein mochte, nach und nach aber, namentlich nach Einführung der Gewerbefreiheit höchst nachtheilig auf die freie Entwicklung aller Rassen wirkte. Die Jnnungsmeister machten zwar von dem Recht der Verwaltung unumschränkten Gebrauch, von den ihnen auferlegten Pflichten aber wollten sie, mit wenig Ausnahmen, nichts wissen. Dies führte nun zu langen Strei ten und Prozessen, zumal ein Theil der Jnnungen bei Einführung der Gewerbefreiheit ihrem Groll gegen dieselbe nicht anders Luft machen konnte, als daß sie alle Gesellen, welche bei Gewerbtreibenden, nicht zur Jnnung gehörenden Bürgern arbeiteten, von den Wohlthaten der Krankenkassen ausschlossen, mochten die Gesellen auch noch so lange zur Kasse gesteuert haben. Das Vorgehen der Gesellen gegen solche gröbliche Behandlung blieb meist erfolglos, da Stadtrath und Innungen stets Hand in Hand gingen. Endlich erkannte man, daß, wolle man mit Erfolg vorgehen, eine Vereinigung nothwendig sei, und so gründete eine Anzahl Deputirte der verschiedenen Kassen den hiesigen Deputirtenverein, welcher sich zur Aufgabe stellte, die Krankenkassen zu reformiren, sowie die Rechte der Arbeiter allenthalben zu wahren. Die nächste Aufgabe war nun die Regulirung der Krankenkassen. Es wurde ein Generalstatut ausgearbeitet, nebst einer Beschwerdeschrift, von den meisten Deputirten der hiesigen Krankenkassen unterzeichnet, an das königl. sächs. Ministerium mit der Bitte um Aufhebung des Mandats von 1810 und an dessen Stelle das Selbstverwaltungsrecht, übergeben. Das nächste Resultat war, daß alle Aften vom Rathhaus, welche einen ziemlichen Umfang gehabt haben mögen, vom Ministerium zur Einsicht verlangt wurden. Daß dem Stadtrath die ganze Angelegenheit nicht willkommen war, wurden wir bald inne; aber eben so sehr schien das Ministerium unsere Forderungen zu billigen, denn bereits nach wenigen Monaten legte die Regierung die Gewerbegesegnovelle dem Landtage vor, in welcher namentlich eine Reform der Krankenkassen ins Auge gefaßt wurde. Das gegenwärtige Geseg stimmt in seinen wesentlichsten Punkten mit dem von uns entworfenen Generalstatut überein; hoffen wir, daß sich die sächsischen Arbeiter rühren, um von diesem Rechte der Selbstverwaltung ihrer Krankenkassen Gebrauch zu machen! glauben, daß überall da, wo eine größere Anzahl Gewerbsgenossen sich vorfindet, dieselben recht gut im Stande sind, ihre zeitherigen Kassen reformirt fort zu erhalten; wo die Anzahl aber zu gering, würde es sich empfehlen, sich an solche Gewerbsgenossen anzuschließen, welche eine ähnliche Beschäftigung treiben. So werden sich z. B. hier die Sattler, Riemer und Täschner vereinigen; auch verschiedene Holz und Feuerarbeiter werden diesem Beispiel folgen. Von den nahezu 8000 Arbeitern Dresdens, deren Krankenkassen zeither von den InAus Preußen. Berlin, den 27. Juli. Der G ungün teicht Dunge dungs To gut Biger eine ..Unser täglich Brod gieb uns heute!" dürfen wir übe morgen, am 29. Juli, mit ganz besonderer Andacht bitten Denn auf diesen Tag haben die Beriiner Bäckergesellen dann Rarte fid abwärt die Ba durd allen 2 der Ge Aufheb große Arbeitseinstellung, einen, richtigen ,, Strife" angefü digt! In der Kleinstadt oder auf dem Lande kann man schwer eine Vorstellung von der Verwirrung machen, in das ganze ungeheure Getriebe des großstädtischen Lebens den Eintritt eines derartigen Ereignisses gerathen muß. versteht sich von selbst, daß hier keine Hausfrau sich mit Bro tein effen. andern foll. Meister aus de A1 1848. großer entichie backen abgeben kann und mag. backen abgeben kann und mag. Die Armen haben Zeit dazu, weil sie ihr Brod erst verdienen müssen, che cs haben, und die Reichen sind natürlich zu bequem einer so umständlichen Beschäftigung, wie die Zubereitu der gesegneten Gabe ist. So kommt es, daß im Ballast in der Hütte, in den glänzenden Billen, wie in den dunfel Hofwohnungen und in den modrigen Kellern, in fämmtlic Gasthöfen und Restaurationen, wie in den a cht großen Eife nungsmeistern verwaltet wurden, und welche, beiläufig gesagt, bahnhöfen Berlins, kurz überall eben so bestimmt und fid wir noch m old Barlan Englan wohl h Fitlich fein ein Bermögen von circa 12,000 Thlr. aufzuweifen haben, haben gegen 7000 ihre Vertreter im Deputirtenverein, und es des Morgens das liebe Brod fertig beim Bäcker erwartet wie die liebe Sonne am Himmel. Ohne seine ,, Semmel" steht zu erwarten, daß alle Corporationen von der Selbstver- seine„ Schrippe"( auf süddeutsch ,, Wecken", frankfurtisch ,, Gule waltung ihrer Kassen zeitig genug Gebrauch machen werden, hamburgisch„ Rundes") kann weder der Proletarier an um der Gründung einer Bezirkskaffe, welche vom Stadtrath errichtet werden würde, zuvor zu kommen. Wenn nun die Arbeitervereine überall die Hebung und wird di für B Ran Wenn t i nothig B nünftig wenden unmitte Rügen in die Schule, noch der Geheimrath an seinen geschäftlich Müssiggang gehen. Mit einem Wort: Wenn plößlich die fü west- deutsche Republik proflamirt würde und in derselben Stund wäre dem vom Vorstand des Cannstadter Vereins ausgespro-( natürlich per Telegraph) den ganzen norddeutschen Bund a chenen Bedürfniß leicht abzuhelfen, ohne auf große Schwierig neftirte, alle deutschen Fürsten im Namen Deutschlands depo sedirte, das ganze Militär nach Hause schickte, Herrn Johannd nicht direkt für unsere Sache gewirkt, so sind doch die Erfolge Ronge zum Cultusminister, Herrn Carl Bogt zum Parif Gründung von Gewerbsfranfenfassen unterstüßen würden, so feiten zu stoßen. Hat auch der hiesige Arbeiterbildungsverein unferes Vorgehens zum großen Theil einzelnen Mitgliedern Gesandten, Herrn Liebknecht zum Kriegsminister und den un Den gü be fe en ard O cho Tein ba an nd ifer Ten Den E te ell e 247 entbehrlichen Grafen Bismarck zum Reichskanzler, Herrn Held aber zum Finanzminister machen würde: wahrlich die Confu00 fion einer derartigen Compromiß- Regierung würde zwar groß lein, aber die Summe aller dieser Ereignisse würde doch viel leichter ertragen werden, als eine dreiwöchentliche Dauer des angedrohten allgemeinen Bäckerstrikes! 0 ic Die Beschwerden der Bäckergesellen bestehen wesentlich in bier Punkten. Erstens wollen sie eine Normirung der Arbeitszeit überhaupt. Bisher hat es darüber gar keine Bestimmung gegeben. Der Arbeitstag ist für diese Klasse von Arbeitern ganz unbeschränkt und richtet sich lediglich nach dem Bedarf"; dieselben werden daher sehr oft ohne jede ExtraBergütung Tag und Nacht, also fast ununterbrochen 24 Stunden zu arbeiten gezwungen! Zweitens wollen sie, daß die Meister die Nacht arbeit einschränken. Nur die kleine, weiße Brodwaare muß Morgens früh schon fertig sein, nur diefer verhältnißmäßig geringste Theil der Waare muß also des Nachts bereitet werden, während die großen Brode( die Laibe) am Tage gebacken werden können. Die geringfügige heizungsersparniß, die den Bäckermeistern bei der jeßigen Backweise zu Gute kommt, fann unmöglich in Anschlag gebracht werden, wenn man die vielfachen Nachtheile erwägt, die das Bige System für Körper und Geist der Gesellen mit sich führt. Weder die Arbeit bei Nacht, noch der Schlaf bei Tage ist ge= fund. Daher fommt es auch, daß die Bäckergesellen in der Sterblichkeits- und Krankheits- Statistik eine auffallend ungünstige Stellung einnehmen. Die Mehrzahl derselben er= teicht nicht das 42. Lebensjahr. Gottesdienst, Theater, Bilter gewöhnlich bei solchen Anlässen zu uneinig, und die in jeder Branche vorhandene Zahl unbeschäftigter" oder„ überzähliger" Arbeiter tritt sofort in die leergewordenen Arbeitsstellen ein. Die Fälle, in denen ein Strike zu guten und dauernden Resultaten für die Arbeiter führte, sind leider äußerst felten. Aus Deutsch- Desterreich. Wien, 27.Juli. Wir stehen hier unter dem Zeichen des Schüßen. Wien giebt der deutschen Nation in seinen Mauern ein großes Fest, und herbeigeeilt sind troß der schwarzweißen Agitationen mehr ale 15,000 deutsche Schüßen zum Wettstreit in Wehr und Waffen. Wäre die Zeit nicht so ernst, der politische Jammer nicht so groß, fürwahr, eine Schilderung der großen Festlichkeit, der begeisterten Aufnahme der Gäste, des herrlichen Schmuckes der Stadt und all der Freuden, mit denen das gaftliche Wien, gewandt und berühmt in seinen kapuanischen Festen, seine Gäste vergnügt, würde selbst in den ernsten Erwägungen allein gewidmeten Spalten des„ Demokr. Wochenblatte" einen Plaz verdienen. Allein feine Verbrüderungsphrasen, keine Toaste können uns hinweghelfen über den Ernst der Lage, die Zerrissenheit des Vaterlandes, über den schmerzlichen Eindruck, den der Untergang der Freiheit im Norden macht und machen muß. Darum fönnen wir uns denn doch des angenehmen Eindrucks nicht erwehren, daß ,,, trog Blut und dungs- und religiöse Vereine, gute Lektüre und dergleichen Bil- Eisen" die Zusammengehörigkeit der deutschen Volksstämme, To bungsmittel sind diesen Wermsten, die des Tages schlafen müssen, durch dieses riesenhafte Nationalfest mächtig dokumentirt wird gut wie verschlossen, und die wenigen und unregelmäBigen Freistunden, die sie bei Tag oder Nacht haben, werden dann allzuoft mit dem als Leidenschaft höchst entsittlichenden Rartenspiel todtgeschlagen, das viele Jünger dieses Gewerbes und als ein lauter Protest gegen die Bismarc'sche Schöpfung von 1866 erscheint. Aus all' den vielen und schwungvollen Reden mögen hier nur diejenigen Plaz finden, welche zeigen, daß die Desterreicher abwärts auf die Bahn des Lasters führt. In Berlin gehört den Kampf der deutschen Volkspartei für die Freiheit und die Bäckerei zu den Gewerben, die das höchste Contingent zu allen Arten von Verbrechern stellen. effen. Die dritte Forderung für ein Deutschland mit Desterreich wohl zu würdigen wissen. Nichts hält den Vergleich mit dem Enthusiasmus aus, den die der Gesellen ist die Ablohnung in baarem Gelde, also die Frankfurter bei ihrem Erscheinen auf dem Westbahnhofe her Aufhebung des Zwanges bei dem Meister zu wohnen und zu vorgerufen haben, der sich aber noch steigerte während des Biertens endlich wollen sie, daß, wie in den meisten großen, drei Stunden langen Fenzuges, während dessen die andern Gewerfen, eine vierzehn tägige Kündigungszeit gelten Bewohner der ehemals freien Reichsstadt mit Blumen und foll. Bisher fand ein tägige Kündigung statt, das heißt, der Kränzen überschüttet wurden. Einige hervorragende Männer Meister fann den Gesellen mir nichts, dir nichte, jeden Tag aus dem Hause jagen. der schwäbischen Volkspartei find noch fortgesetzt der Gegenstand der aufrichtigsten Ovationen. Der rasende Jubel von nicht 1848, in Irland 1857-60, in London 1863. Gegenstand auf ihrem Zuge. Mit ihnen theilten sich in die Ehren des Alle diese Punkte sind sehr erheblich und waren in Frankreich weniger als 400,000 Menschen begleitete die Würtemberger großer und heftiger Streitigkeiten, in denen das Publikum Empfanges die Sachsen, mit demonstrativem Beifall aufge entschieden für die Gesellen Partei ergriff, die Bäcker aber den noch meistens siegreich blieben. Doch wurde 1863 durch einen England der Aufsicht von Staatsinspektoren unterworfen, so geholt. für nommen, die Hannoveraner und die Schweizer. Die Schwaben, von dem Betreten der österreichischen Grenze angefangen, wur den überall durch Deputationen mit Gesang und Musif einFichtlich der Brodverfälschung. Durch denselben Parlamentsaft stets im Herzen der Wiener ein besonderes Pläßchen gehabt. wohl hinsichtlich der Ueberarbeitung der Gesellen als hin mit glücklichem Taft. Die Würtemberger", sagte er,., haben wird die Nachtarbeit( von 9 Uhr Abends bis 5 Uhr Morgen!) Bäckergesellen unter 18 Jahren absolut verboten. nothig waren! Am 10. November 1859 da habe Wien das hundertjährige Geburtsfest des großen Schwaben Schiller gefeiert und an Man kann sich denken, welche Gräuel geherrscht haben müssen, diesem Feste entzündete sich wieder die Begeisterung für Deutschenn fo energische Maßregeln gegen die Ausbeutung der Arbeit Bei dieser Lage der Dinge wird auch bei uns jeder Verland. Eure Wahlen, Würtemberger, die Ihr jüngst vorgenommen, haben gezeigt, daß Ihr Euch Deutschland nicht denken könnt ohne Desterreich( stürmischer Beifall). Eure Abgeordneten haben den Muth gehabt, in Berlin das laut auswenden und ihre Bestrebungen, so unangenehm ihm auch die zusprechen. Das ganze Deutschland muß es sein, und trotz unmittelbare Wirkung des Strife sein mag, doch zu unterDen vorübergehender Erfolge, die sich jetzt geltend machen, muß man daran festhalten: ,, was Gott verbunden hat, kann der günstigen Erfolg. Das Kapital ist zu mächtig, die Arbei- Mensch nicht trennen".( Jubel.) 248 die von uns beschäftigten Arbeiter wieder an ihre Arbeit rückkehren unter der Bedingung 10 Stunden des Tages f 5 Dollars zu arbeiten. Beschlossen, daß wir einen Anwalt annehmen, die vo der Union adoptirten und von ihr zur Zeit erzmungenen Re geln in Betreff der Beschränkung unserer Geschäftsführung g seßlich zu prüfen. Die Antwort sprach der Abg. Freisleben, ein Führer der deutschen Volkspartei. Mit ausgezeichnetem Geschick knüpfte er an die Worte des Vorredners an. Seine mächtige Stimme durchdrang den großen Raum mit Leichtigkeit und das sympathische Wort erwärmte die Herzen. Folgendes rief er den Wienern zu: Bürger Wiens! Haltet cs unserer Ermüdung zu Gute, daß wir nicht so kräftig Eurem Gruße antworten fönnen, als es sein sollte..... Desterreich und Schwaben hat Gott vereint und feine menschliche Macht fann sie dauernd trennen. Der kräftigste Ausdruck dieses Gefühls find unsere leßten Wahlen. Eine Kluft zwischen uns zu reißen, dazu ist selbst die Eisen- Blutpolitik zu schwach.( Beifallssturm.) Wir sind nicht blos gekommen, um das herrliche Wien zu sehen und uns in das ungeheure Vergnügungsmeer zu stürzen, sondern auch, um Euch zu sagen, daß Ihr unter allen Umständen bei Deutschland bleiben müßt. Daß Desterreich und Deutschland wieder vereint werden, dahin zu wirken gelobe ich im Namen meines Volkes.( Jubel). Es lebe Desterreich, es lebe die einzige Kaiserstadt Wien."( Jubel.) Beschlossen, daß jede Firma die Summe von 10 Dolla einzahlt, vorgehende Beschlüsse auszuführen, und daß wir un ferner verpflichten, daß jeder seinen Antheil an den weitere Kosten trägt". Die Schwaben gingen dann, begleitet von einer Mufit bande, hinaus und rangirten, sich. Das geschickte Arrange ment dieses Empfanges, der eine laute politische Kundgebung war, haben Prof. Dr. Richter und Fabricius aus Frank furt geleitet. Eine Volksversammlung wird vorbereitet. Aus England. London, den 27. Juli. Pro gestellt nahme jur B effelbe in fein des B wird d fe G für all Einrich Die Arbeiter ihrerseite haben an das Publikum appelli und sich erboten, jedweden Baukontraft auf eigne Kosten unternehmen und auszuführen. Sämmtliche Gewerbe- Unione von New- York haben den Maurern Geldunterſtüßungen idem se gefagt. Das ein als di 24 Solida helfen. find idhub St Gleich tigtet thums, leiben Ariege Bourg Frieden Das britische Unterhaus hat abermals bewiesen, wie ern ihm darum zu thun ist, unbemittelten Leuten den Zutritt in Parlament zu erleichtern. Vor einigen Tagen feßte Profe Fawcett einen Verbesserungs- Antrag zu der Bill gegen Wahlbe stechungen durch, nach welchem gewisse, mit der Wahl verbu denen Kosten aus den Gemeinde- Kaffen der betreffenden Wah bezirke bestritten werden sollten. Zwei Tage später strich da Ministerium diesen Antrag aus der Bill unter dem Vorwand daß er nicht ausführbar sei. Vorigen Freitag trug Profes Fawcett auf Wiederherstellung an; sein Antrag wurde mit 10 gegen 91 Stimmen verworfen. Die große liberale Partei, gegen 350 Mitglieder im Unterhause hat, fand nur 91 Sti men zu dem ersten Schritt, das Monopol der Geldsacks- Män ner als parlamentarische Kanditaten aufzutreten, zu beschränken Wie die Sachen heute stehen, ist es fast ein Ding Unmöglichkeit, für unbemittelte Politiker sich um einen G im Unterhause zu bewerben. Die fleinen Wahlburgen selbstverständlich in den Händen der großen Magnaten. nachdem diese liberal oder fonservativ, sind es die unabhäng gen Wähler. Der Herzog von Portland z. B., der bisher un ter Palmerston und Russel liberal war, ist entrüstet über Gla Der Streit der Maurer von New- York war bei Abgang stone's Radikalismus und hat dem Ministerium feine Unter der letzten Post noch nicht geschlichtet. Die Boſſemeister sind stüßung bei der nächsten Wahl versprochen. Diese Unterstüßung diesmal von ihren Arbeitern ausflankirt worden. Die ganze besteht aus 8000 Wählern, kleinen Bauern und Handwerkern Streitfrage verhält sich folgendermaßen: Anfangs Juni ver langten die Arbeiter, daß ihr Lohn von 4 Dollars 50 Cente die auf seinen Gütern in Nottinghamshire wohnen. Die gro auf 5 Dollars den Tag erhöht werde, dieses wurde bewilligt. unentbehrlichsten Geldkosten eine große Summe erbeifchen ßen Wahlburgen sind von solcher Ausdehnung, daß die aller Sobald es abgemacht, daß sich ein Kandidat um die Wa bewerben soll, muß er in jedem Lokalbezirk ein Komitezimme früheren Lohn von 4 Dollars 50 Gente herabzusehen. Die miethen und daselbst einen Stab von bezahlten Agenten ba Forderung wurde Seitens der Maurer- Union gestellt, die Bosse ten, welche seine Wahl betreiben. Wo gegen 30,000 Wablet erwiderten, welche Garantie haben wir, daß ihr nicht in eis find, muß er jedem einzelnen Wähler seine Ansprache und eine Der Präsident der Vereinigten Staaten von Nordamerika hat die vom Kongreß angenommene Achtstunden- Bill mit der größten Bereitwilligkeit sofort durch seine Unterschrift zum Gesetz erhoben und in Kraft treten lassen. Am 24. Juni wurde sie im Senat angenommen, den 29. Juni war der erste achtstündige Arbeitstag in den Regierungs- Buchdruckereien. Am 2. Juli wurde das Gesch in den Schiffsbauhäfen proklamirt und sofort in Kraft gesetzt. Sobald sie dieses erlangt, machten fie Vorbereitungen, die Arbeitszeit von 10 Stunden auf 8 Stunden den Tag zu dem nigen Wochen wieder auf 5 Dollars den Tag besteht? Die Union antwortete mit einem Beschluß, durch welchen sie sich anheischig machte, daß ihre Mitglieder bis zum 1. Mai 1869 acht Stunden den Tag für 4 Dollars 50 Cents arbeiten soll. ten. Darauf erwiderten die Bosse, unsere Kontrakte find unter der Vorausseßung der Permanenz der Zehnstunden Arbeit abgeſchloſſen worden; wir können sie mit der Achtſtunden- ArStimmfarte ins Haus schicken. und L uns m Den w haupt Deutic geren( jument Re 2 iche un freiung der G A batfapi Arbeits furren Hauptstraße eine oder zwei öffentliche Versammlungen Er muß überdies in jeder den halten und natürlich die Kosten bezahlen. Es gehört fer ner zum Anstand, daß die Wähler auf seine Kosten zur Wabl bude gefahren werden. Zur offiziellen Nomination wird eint tet, zum Stimmenſammeln werden an gelegenen Orten hustings auf einem öffentlichen Plage errid Tribüne wer er sich meldet. Professor Fawcett wollte nun, daß diefe tem sämmtliche Baukontrafte zu übernehmen, für deren Ausführung zu bestreiten, muß der Kandidat 200 Pfd. St. deponiren, wenn zu bürgen und den Boffen eine Netto- Entschädigung von 20 pCt. abzugeben. Darauf haben die Bosse durch folgende Beschlüsse geantwortet: ,, Beschlossen, daß alle Bauarbeiten eingestellt werden, bis Verantwortlicher Redacteur: W. Liebknecht. Redaktion: Braustraße 11. demokratif porären Wahlschaffotte auf allgemeine Kosten errichtet den sollten, es war den liberalen Geldsäcken zu und sie ließen ihn im Stich. Leipzig.} Druck und Verlag: E. W. Vollrath. Expedition: Windmühlenstraße 14. Hierzu eine Beilage. der al beitstr 2 haftli gebo 2 und 31 meit ipatio in jed fsiati 10 Beilage zum Demokratischen Wochenblatt No. 31. Programm der Internationalen Arbeiter- Association. Der Dresdner Arbeiterverein hat bekanntlich den Antrag gestellt, dieses Programm dem nächsten Arbeitertage zur Annahme vorzulegen. Da es deshalb jedenfalls in Nürnberg sur Besprechung kommen wird, so ist eine Veröffentlichung deffelben geboten. Der hiesige Arbeiter- Bildungsverein hat sich in feiner Sigung am legten Sonnabend mit den Grundsäßen Programms völlig einverstanden erklärt. Wahrscheinlich wird der Vorstand des Arbeitertages den Dresdner Antrag zu dem feinigen machen. it iet des Gestützt auf das Recht der Selbstbestimmung, wollen wir für alle Bölker durch Beseitigung jedweden Restes mittelalterlicher Einrichtungen und moderner Klassenherrschaft, die Herstellung des einen freien Volksstaates anstreben. Wir werden nie eine andere Souveränität und Majestät als die Volkssouveränität und Volksmajestät anerkennen. Als unumgängliches Mittel zum Zwecke wollen wir die Solidarität( Gesammtverbindlichkeit) aller Völker verwirklichen OF helfen. 19 Wir werden nur solchen Nationalitätsbestrebungen VorSchub leisten, welche auf ganze Freiheit, Selbstständigkeit und unabweislichem wie unausweichbarem Arbeiter- Genossenschaftswesen, sehen wir, ist der Geschichte mit Hebelfraft und Massengewicht jener Stügpunkt geboten, worauf, wenn die geistige Leitung und das gemeinsame Kraftgefühl nicht fehlt, die alte Ordnung aus den Angeln gehoben und den modernen zuständen eine neue Gesellschaftsform aufgeprägt werden wird. Jawohl! dieses Genossenschaftswesen wird die Arbeiterklasse zunächst vor den Irrgängen einseitig individualisirender, alles Gemeinleben zersetzender Zeitrichtung bewahren, sie an eine kollektive Initiative und gemeinschaftliche Bestrebung, wenn anfänglich auch nur gruppenweise, gewöhnen, ihr eine Gelegen. heit und Schule bieten, die rechten Talente in Leitung, Verwaltung und Gefeßgebung aufzufinden und auszubilden, ihr gründlicher in der Praxis, als es je die Theorie vermag, von allen Palliativmitteln jeden Schein der Hinlänglichkeit und der Alleinglückseligmachung abstreifen und sie endlich, durch die ihr gewordene Einsicht, einen wohldurchdachten Selbsterhaltungstrieb und die stete Wucht der Thatsachen, zur allmählichen Bereinigung aller Gruppen drängen, wird endlich die Herstellung ei nes sicheren, solidarisch haftbaren Ganzen und somit, die Vollendung des einheitlichen, freien Volksstaats, gleichsam durch sich selbst bewirken. Ebenso wie wir überzeugt sind, daß keine Macht der Welt Gleichberechtigung Aller hinzielen, um jedes Volf in Ebenbür tigkeit, als organisches Glied der großen Kette des Menschen die Arbeiterbewegung auf längere Zeit aufhalten kann und thums, dem freien Bunde allgemeiner Eidgenossenschaft einver- daß, wie das Großkapital, diese Gesammtfrucht allzeitiger Aret leiben zu können. Wie wir nach Außen die Racenabneigungen und den Ariegsgeist, so wollen wir nach Innen die Klaffengegenfäße Bourgoisie und Proletariat zu überwinden und den innern Frieden zu erobern trachten. beit, durch seine Ausbeutungskraft gar wohl gefeßlicher Weise" in usurpatorische Hände gerathen ist, baldhin aber durch ver änderte Umstände auf dem wahren Rechtswege feinem legitimen Eigenthümer dem produzirenden Volke allmählich wieder zufließen wird, so find wir auch der festen Meinung, daß die thatsächliche Gleichberechtigung aller werkthätigen Menschen am Genusse der Gaben der Natur, Obwohl von internationalem Standpunkt ausgehend und und mit Wärme jeden unterdrückten Bolkes annehmend, werden wir dennoch, als Vertreter der deutschen Sprache, unsere Wissenschaft, Kunst und des Gewerbsleißes durch die hieraus Hauptwirksamkeit der freien und einheitlichen Gestaltung erwachsende Vergrößerung der Konsumtion auch die Vermehrung Deutschlands und der gründlicheren Entwickelung und kräfti- der Produktion und somit durch die hienach wiederum gesteiEntfaltung der republikanischen Institutionen der Schweiz gerte Regsamkeit geistiger und materieller Kräfte, stetsfort die Berallgemeinerung und Erhöhung der Kultur zur Folge haben muß. ALL geren zuwenden. iche und ökonomische Emanzipation der Arbeiterklasse, die Be freiung der großen Mehrheit aller Bölfer vom DoppeljocheBor Allem und überall wollen wir uns aber die politiUnter Rapital verstehen wir alle angehäuften, nach der heutigen Vraris kapitalisirbaren Werthgegenstände und neben der Gewalt der Bajonette und der Macht des Privatkapitals den Schätzen im Schooße der Erde namentlich jeden Grund zum Ziele feßen. Wir wollen an der Stelle der Oberherrlichkeit des Pribatfapitals den Segen gemeinsamer Arbeit, an die Stelle des Arbeitslobus den Arbeitsertrag, an die Stelle der freien Kon turrenz" unter dem Kapitalzwang die freie Konkurrenz unter allgemeinen Bewegung intelleftueller und materieller Arder beitstraft gefeßt wissen. " --und Boden als wichtigstes Erzeugungsinstrument aller Rohstoffe zur Bearbeitung für Nahrung, Kleidung und Wohnung. Durch gerechte Regelung des Lohnes für die Vermittlung der Erzeugnisse zum Verbrauche soll mit Beseitigung der auf Kosten der Erzeuger und Verbraucher lebenden Spekulation auch die Abschaffung der Anarchie in der Produktion und Konsumtion überhaupt bewirkt werden. ' hülfe d. b. die durch die Volksmajestät sich selbst lative Philosophie) irgendwie eine Berücksichtigung zu Theil haftliche, und wir wollen Staatshülfe", wo sie Volts Fragen, der Spekulation auf dem Gebiete des Geistes( spekugebotene Hülfe bedeutet. und Wir werden daher die Arbeitergenossenschaften jeder Art, werden lassen. Obwohl das Endziel unserer Bestrebungen der Zukunft weit fie eigentliche und alleinige Mittel und Wege zum Eman Aufgabe der Gegenwart schuldig machen, sondern allzeit und zwar nicht ohne die Uebung schärfster Kritik darüber, so angehört, werden wir uns dennoch keiner Vernachlässigung der ivationszwed und Kulturgiele der Arbeiterbewegung sein sollen, überall, an Thatsächliches anknüpfend, den Boden der Gegen in jeder Weise begünstigen. Mit dem, in allen modernen Staaten als Logif ge hichtlich wirkender Thatsachen erwachsenem und schon deshalb wart für eine bessere Zukunft vorzubereiten suchen. ( Fortseßung folgt.) ,, Das Kapital". Kritik der politischen Oekonomie von Karl Marx. Hamburg 1867.*) Wenn ich mich recht erinnere, war es Goethe, der sterbend nach Licht, Licht, mehr Licht! verlangte. Was ihm nun der Mangel an irdischem Licht oder, wie vielleicht die Frommen es auslegen, das Boraussehen eines jenseitigen himm lichen Lichtes angethan hat, dieselbe Wirkung verursachte mir das Licht der Erkenntniß, welches das vorliegende Werk in überreichem Maße ausstrahlt. Licht, Licht! das ist klar, das ist hell! hab' ich gejubelt, wenn es vor und nach gelang, ein Kapitel nach dem anderen mit meinem Verständniß zu durch dringen. Geistige Arbeit ist wohl dazu erforderlich. Doch den Arbeiter, der gewohnt ist, nicht nur die eigenen, sondern auch noch die zehnfach größeren Freuden Anderer im„ Schweiße seines Angesichts" zu erwerben, wird das nicht abschrecken. di au No. wit igliegli C. Reid traße u Street welches aus Eitelkeit mit seinem Objekte spielt und den Schei uns in die Augen glißern läßt. Es ist eine Arbeit.- Gin Arbeit, der man ansicht, daß sie Resultat eines ihr in unv brüchlicher Liebe ergebenen Lebens ist. Und wieder hätte Liebe allein nicht vermocht, diese Schäße der Wissenschaft dem wustigen Material der vergangenen Literatur und d gegenwärtigen Lebens herauszugraben, zu läutern und zu fo miren. Es gehörte neben einem warmen Herzen für die Sac dazu ein eminenter Kopf, die unwiderstehliche Schärfe eine logischen Geistes, das seltene Talent eines genialen Denker der unermüdliche Fleiß eines gelehrten wohlgeschulten Forscher Und der Gegenstand dieser Arbeit ist des Talentes würdig das sich seiner angenommen. Als Objekt der Wissenschaft allerdings das Geringste würdig. Aber dennoch mögen nach dem Maße des mehr oder minder Nothwendigen und de mehr oder minder Allgemeinen Eines dem Andern unterordnegenti Ich für meinen Theil, der ich mich dem Leser als LohUnd was liegt nun dem Menschen überhaupt, besonders abe geber vorzustellen erlaube, habe mir, als ich anfänglich die unserer Zeit, und da wieder ganz vornehmlich dem Arbeit Werke unserer Philosophen nicht zu verstehen vermochte, wieder näher, als der gegenwärtige Produktionsproz und wieder gesagt: was Andere fönnen, mußt du auch fönnen. Das Denken ist kein Privilegium der Professoren. Es bedarf der materiellen Lebensbedürfnisse? Die Erfenntni dieses Prozesses, die Erforschung seiner Geseze hat sich der Be dazu, wie zu irgend einer anderen Handthierung, nur der ge- faffer als 3wed, ich möchte sagen, als Lebensaufgabe erwählt Es handelt sich dabei nicht um den Einzelnen, nicht um die Frage, wie ich, du oder er seinen Proviant erwirbt, sondern um uns, um die Nation, oder besser, um die internatio nale Organisation der Arbeit. Jn Berufs Bur todung in Bien Interna น Beranio den, m parigt lüfteten Quelle Doch mißverstehe man das Wort nicht, als habe di Schrift es mit irgend einem Projekt zu thun, mit persönlichen Ideen von der Ordnung der Dinge, die da kommen foll Das Werk ist ein Produkt der Wissenschaft im höchfte Sinne des Wortes. Die Wissenschaft handelt nur von dem was ist, vom faktisch Gegebenen, nicht von Projekten, ode gegeben sind und störend in die Wissenschaft eingreifen. wenn auch davon, dann doch nur insofern, ale fic faftif wohnheitsmäßigen Uebung. Das aber fängt doch auch endlich die große Masse der Arbeiter zu verstehen an, daß ohne Uebung im Selbst denken kein Seil ist. Man fängt endlich allgemein in unserer Klasse zu verstehen an, daß wenn wir uns lange noch von Andern etwas wissen machen lassen, es auch lange noch Leute geben wird, welche aus diesem geistigen Vortheil fich eine materielle Ausbeute zu machen verstehen. Das erste Erforderniß eines Arbeiters, der mitarbeiten will an der Selbsterlösung seiner Klaffe, besteht darin, sich nichts wissen machen zu lassen, sondern selbst zu wissen. Besonderes, Einzelnes, Spezielles mögen wir den Fachleuten überlassen. Aber die Kenntniß des Kapitals, unseres gemeinsamen mächtigen Gegners im sozialen Kampfe, ist ein allgemeines klass Die internationale Organisation der Arbeit soll nicht seninteresse, dessen sich Jeder anzunehmen hat. Hier ist werden, sondern sie ist. Daraus, daß wir nur indirekt vo es Zeit, von dem Steckenpferd Gebrauch zu machen, welches und von den Wortführern und Advokaten des Kapitals so trefflich " Beit fo werden Rapole Bijdem Frage ber Ufe lagt, it idhe D Berban bollitan tung behärig Beblere dem eigenen, direkt aber von dem internationalen Produft N Arbeit leben, russisches Korn, holländische Häringe und ame zu und vorgeritten wird. Hierher gehört die Selbsthülfe". rikanische Baumwolle konsumiren, erweist sich, daß wir nigh mit vereinzelter, sondern mit gemeinschaftlicher sozialer Arbei füßler und Einsiedler werden und sich von Wurzeln und produziren. Das weiß nun Jeder, daß diese Arbeit nicht all cine geweinschaftliche, sondern als Privatarbeit erfcheint biet sich nicht selbst helfen. Schulze- Deligsch will hoffentlich die Doch ist es regelmäßig die Aufgabe der Wissenschaft zu zeigen Arbeiter nicht zu Mönchen machen, und Lasalle nicht, daß sie daß der Schein trügt, daß nicht die Sonne um die Erde frei Das soziale Wesen unserer privat geformten Arbeit zu erkenne war die wissenschaftliche Aufgabe der politischen Defonomic das ist nicht unsere Selbsthülfe. Letztere gehört überhaupt nicht Die Lösung dieser Aufgabe hat uns Karl Marx in diefer Kriti Wenn der Mensch nicht die Mönchskutte anlegen, BarKräutern nähren will, dann fann er auf wirthschaftlichem Gewie Betbrüder auf Gottes und barmherziger Leute Hülfe warten. Beide wollen, daß man sich selbst helfe. Aber alles der Praris, sondern dem Berständniß der Praxis, der wissenschaftlichen Belehrung an. Hier kann nur und muß das Individuum sich selbst helfen. Hier gilt und vornehmlich dem Arbeiter, weil ihn am meisten der Schuh drückt- das sokratische Wort:„ Erkenne Dich selbst." vorgelegt. Der Verfasser reicht und den Spiegel und Licht dazu, nicht daß wir glauben, sondern daß wir sehen und erfennen. Eine Riesenarbeit ist uns vorgelegt. Kein industrielles Produft, erschaffen für die Inderessen des Tages, für den Markt und feine Spekulanten. Auch ist es kein gelehrtes Scheinwerk, Soeben erschien: ( Fortseßung folgt.) Die 51 Bismar imna lojen, u e im bredhen liefern, 34 tren Internationale Arbeiterassociation *) Wir haben zwar eine gründliche Beurtheilung dieses epochemachenden Werks bereits früher im„ Demokr. Wochenbl." gebracht, kommen aber um so lieber noch einmal auf dasselbe zurück, als die gegenwärtige Besprechung aus der Feder eines Arbeiters ist. D. Red. Berantwortlicher Redacteur: W. Liebknecht. Redaktion: Braustraße 11. Strieg n Ihre Gründung. Organisation, politisch- sociale Thätigkeit Leipzig. und Ausbreitung von Wilhelm Eichhoff. Preis: 12 Silbergroschen. Berlin. Verlag von Albert Eichhoff. Druck und Verlag: C. B. Vollrath. Expedition: Windmühlenstraße 14. Offentlic Beben Toute glaube bier Dar Rouber tungen toare. und blo