1, in alten er ge e den feite al r, 3. Ro it un feben roe dene Demokratisches Wochenblatt. No. 44. Organ der deutschen Volkspartei. Leipzig, den 31. Oktober. 1868. ife alließlich Bringerlobn 122 Rgr.; einzelne Nummern 1 Ngr. Abonnements für Leipzig nehmen entgegen die Herren G. Hofmann, Brühl 40, laffen 1 Dami 10 20 nd ein te dal itdaud gend ar w el. Das Blatt erscheint jeden Sonnabend. Abonnementspreis vierteljährlich bei allen deutschen Postanstalten sowie bier am Blaße ein6. Richter, Peterssteinweg 7, Leipziger Consumverein, Universitätsstraße, und die Expedition d. Blattes in der Wohnung des Herrn A. Bebel, Petersstraße 18. Für Dresden Filialexpedition F. W. Grellmann, Wallstraße 10. Agent in London für England, Indien, China, Japan, Australien, Südamerika 2c. die deutsche Buchhandlung von Franz Thimm, 24 Brook Street, Grosvenor Square, London. Die geehrten hiesigen Abonnenten ersuchen wir dringend, falls das Blatt bis Sonnabend Abend nicht in ihren Händen ist, uns gefälligst brieflich( unfrankirt) oder mündlich sofort Nachricht zu geben. Expedition des Demokr. Wochenblatts. Inhalt: Politische Uebersicht. Aus Berlin. feldtisches. Politische Randbemerkungen Jum Dredner Dienstmann- Streit.Arbeiterversammlung in eipzig, Ein unpolitisches Wort an die Arbeiter. Berichtigung. Aufruf. 1 baz- Beilage: Das VerhältAdressen an niß der Kapital- und Junkerpartei zu den Arbeitern. die Spanier. Aus England. der Aus Amerika. Politische Uebersicht. Die spanische Revolution ist in ihr zweites Sta dium getreten: die provisorische Regierung hat die Auflösung revolutionären Lokalausschüsse( Junten), die bisher neben richt Ueber ünde Wett Tecrie er un unge ihr bestanden hatten, verordnet, und ein Manifest erlassen, in dem sie unter allerlei Floskeln die Ueberzeugung ausspricht, daß die Mehrheit des Volks für die Monarchie sei, aber schließlich so gnädig ist, zu erflären, daß sie der konstituirenden Nationalversammlung( Cortez) die Entscheidung über die künftige Regierungsform anheimstellen werde. Wir wissen nun: dekret fügten, hat etwas sehr Bedenkliches. celona, die einigen Widerstand machte, sich dem AuflösungsNoch ist die Sache der Freiheit nicht verloren; noch sind ihre Feinde nicht hinlänglich gerüstet, um mit. Aussicht auf Erfolg offen vorgehen zu können, allein wenn die Demotratie sich nicht bald zu größerer Energie aufrafft, ist eine abermalige Reaktionsära gewiß, die, wie das Regiment der Isabella, mit liberalen Phrasen beginnen und mit der nackten Pfaffen- und Säbelherrschaft enden wird. Erwähnt sei hier noch, daß die Jesuiten, die bekanntlich kluge Leute sind, sich für den schlimmsten Fall einen Unterschlupf gesichert haben, und zwar in Preußen, dem„ Hort des Protestantismus", in der guten Stadt Schweidniß, wo die Quartiere schon bestellt sind. Mittlerweile ist Bonaparte, der einen Augenblick durch die spanische Revolution aus der Fassung gebracht war, auf seine alten Pläne zurüdgefommen, und beschäftigt sich mit die provisorische Regierung ist, für die Monarchie. Wir wissen der Anfertigung von Landkarten. Drei hat er bereits vollferner durch den bekannten Brief Prim's, daß sie unter dem Einfluß des französischen Kaisers steht. Eine thörichte Selbst. täuschung wäre es, zu erwarten, die Regierung werde die Wahlen zur Nationalversammlung nicht in ihrem, d. h. im monarchischen Sinn zu lenfen suchen. Dem Klerus macht sie bereits Zugeständnisse, und hat u. A. mit dem römischen Nuntius wegen Anerkennung der neuen Ordnung der Dinge durch den Papst it terhandlungen angefnüpft. Das sind flagen Ingli all. 7 Deu vende Deuti ungen oth Jab Land Deuti Unter ufent durft en Tud veij Schrif Fil endet. Auf der ersten( 1815) ist Deutschland roth angestrichen, und der rothe Fleck deckt Belgien, Holstein, Luxemburg, ganz Deutschland, ganz Desterreich mit der Lombardei und Venetien, so daß Frankreich fast erdrückt scheint. Auf der zweiten( 1832) ist Belgien nicht mehr roth angestrichen. Auf der dritten( 1868) ist Frankreich um Nizza und Savoyen vergrößert, Deutschland hingegen um mehr als die Hälfte verkleinert. Der rothe Fleck bedeckt nur noch den Nordbund. Luxemburg, das in auffalichlimme Zeichen, und der Bruch zwischen den verschiedenen lendster Weise herausgestrichen ist, Belgien, Holland, SüdwestBarteien, die zum Sturz Isabella'e zusammengewirkt haben, deutschland, ganz Desterreich mit der Lombardei und Venedig it in nächster Zeit unvermeidlich. Schon erheben die todtgeglaubten Jesuiten fed das Haupt. Ihr Organ, Pensiamento" ( der Gedanke", so genannt, weil es die Gedanken unters drüden will) sagt in seiner legten Nummer mit dürren Worten: Die Kirche fann sich mit dem Liberalismus, dem Fortschritt und der modernen Civilisation nicht versöhnen. Die Katholiken müssen Lehrsäße den Lehrfäßen, Bewegung der Bewegung entgegenseßen." Das ist deutlich ausgesprochen: Contrerevolution gegen die Revolution! Leider entwickelt die Demokratie nicht die nöthige Thattraft. Bei einer zweiten Bolksversammlung in Madrid, die fich für die Republik aussprach, glänzten die namhaftesten Führer der Partei durch ihre Abwesenheit; und die Bereit willigkeit, mit der alle Junten mit Ausnahme der von Barbefinden sich in der französischen Machtsphäre. Die Zertrüm. merung Deutschlands ist mit greller Farbenpracht dem Auge dargestellt. Frankreich erscheint in riesiger Vergrößerung; Bel gien, Holland, Luxemburg, Südwestdeutschland und ganz Desterreich haben aufgehört, deutsch- roth zu sein und harmoniren mit den französischen Farben. Mit Recht vermag die europäische Geschäftswelt dieser kaiserlichen Landkartenfabrikation feine friedlichen Seiten abzu gewinnen; und die Besorgnisse werden gesteigert durch den Commentar des halbamtlichen„ Constitutionell", der einen angeblichen Beruhigungsartikel" mit dem ominösen Saß schließt: Eine Vergleichung der drei Karten zeigt, daß Frankreich sowohl in seinen Bewegungen als in seinen Allianzen heut freiere Hand hat, denn je zuvor." Traurig, daß es wahr ist, 346 und wahr, daß es traurig ist. Das Jahr 1866 trägt seine Früchte. Und während der Kaiser sich mit derlei Kartenkunststückchen die Zeit vertreibt, halten seine Zeitungen die Nord schleswig'sche Frage recht warm. In Berlin will das Alles nicht sonderlich gefallen; und da man sich vollkommen klar darüber ist, daß der Nordbund, oder richtiger Großpreußen auf der Spize des Schwerts ruht, wesentlich nur eine militärische Gristenz hat, so wird jeßt eifrig an Kräftigung des militärischen Elements gedacht; Sachsen soll den letzten Rest der Selbstständigkeit opfern und seine Armee ganz an Preußen überliefern; ebenso Hessen; ebenso die übrigen südwestdeutschen Staaten. Die Schwachen werden sich wohl fügen müssen. Zweierlei steht aber fest: durch sein Streben, sich der Streitkräfte Sachsens und Südwestdeutschlands zu versichern, beweist Preußen, daß es von seiner eignen Ohnmacht Frankreich gegenüber überzeugt ist. Und was auch immer mit Sachsen und den anderen betreffen den Staaten ausgemacht werden mag die Ausführung hängt von dem Lauf der Ereignisse ab, und die festesten ,, auf die Ewigkeit geschlossenen Verträge( das sind sie beilaufig alle) werden vor dem heranbrausenden Sturm nichts sein, als ,, Blätter Papier". Das Defizit offiziell eingestanden, und starke Absicht, es den übrigen Bundesländern bundes freundlich aufzuhalsen; in Ostpreußen der Hunger und die Exekutoren thätig( in Einer Nummer des ,, Danziger Amtsblatt" die Anzeige von 34, schreibe vier und dreißig Zwangsverkäufen!); die üblichen Soldatenund Polizeierzesse das ist das Neueste aus dem Staat des deutschen Berufs" und dieses Neueste ist alt. Doch etwas Neues zur Abwechslung: Als ersten Schritt einer weiteren Expropriation"( Eigenthums entziehung) hat man dem Kurfürsten von Hessen einstweilen seinen Namen ge nommen. Er darf bloß noch als„ Kurfürst in Prag" adresfirt werden. Ich bin wenigstens nicht kleinlich", sagte einst Graf Bismarck, dermalen Geschäftsmann zu Varzin. Auch in Desterreich glaubt man an ,, rauhes Wetter". Der Wehrausschuß des Reichsraths sträubte sich, die vorgeschlagene Kriegsstärke der Armee( 800,000) auf 10 Jahre hinaus gutgeheißen und die gewünschte Zahl von Rekruten ( 100,000 Mann mit Ungarn) zu bewilligen, aber Herr von Beust wußte den Mitgliedern in einer Rede, zu deren Geheim haltung sie sich verpflichteten, die Lage Europas so düster zu malen, daß sie einstimmig alles votirten. Was wird der Reichsrath thun? Möglich, daß für dieses Jahr die von der Regierung gewünschte Truppenstärke gerechtfertigt ist; wenn aber die Vertreter des Bolks auf 10 Jahre hin diese furchtbare Blutsteuer bewilligen, wenn sie nicht die Präsenzzeit herabsetzen und den Wehrentwurf überhaupt demokra tisiren, dann stellen sie sich auf gleiche Höhe mit dem Berliner„ Reichstag und werden gleicher- Achtung, und gleicher Behandlung theilhaftig werden. In Böhmen nach wie vor Belagerungszustand und Breßkneblung. In Rumänien Rüstungen; in der Türkei russische Wühlereien; in Rußland Prahlereien von dem ,, allgemeinen Slavenreich"; überall Unzufriedenheit, unnatürliche Zustände, Zündstoff. Gelder schlecht verwaltet hat. Was diese Bauern doch für rohe Begriffe und Manieren haben. Da ist man in Europa gebildeter und höflicher. Jedenfalls wird keiner unserer F nanzminister Lust haben, in die Transvaal- Republik zu gehen. " te ber ung ein Dia mir ma der übe Re Der Fr we und Obgleich die Herren Bourgeois Dekonomen gegenüber dem Mary'schen Kapital", das sie nicht zu widerlegen vermo gen, bei ihrer feigen Taktik des ,, Todtschweigens" verharren so gewinnt dieses Werk doch immer weitere Verbreitung allgemeinere Anerkennung. Demnächst wird in Petersburg eine russische Uebersetzung erscheinen, und wie man mittheilt, wird auch eine englische Ueberseßung vorbereitet. und die ber In Hannover, wo die demokratische Partei jetzt selbst ständig vorzugehen beginnt, wird ein Bolksverein gegründe La werden. Ar Ar Aus Bielefeld schreibt man uns:„ Der hiesige beiterbildungs- Verein deputirte s. 3. durch Beschlus der Generalversammlung einen Vertreter zum Nürnberger beitertage mit dem besonderen Auftrage, dort für das von dem Leipziger Verein eingebrachte Programm, worin am Schluß der Anschluß an die Internationale Arbeiter- Assoziation aus gesprochen war, zu stimmen. Um so auffallender war es deshalb, als die Zeitunge uns die Mittheilung brachten, daß unser Defegirter feinem striften Auftrage entgegen mit der Minorität gestimmt un aus dem Verbande ausgetreten war. Auf Antrag verschie dener Mitglieder wurde nun eine Generalversammlung berufen und von uns bei derselben beantragt: a) auszusprechen, daß der Vertreter sein ihm übertragene Mandat nicht erfüllt habe; b) nachträglich den Anschluß an die Internationale Ar beiter- Assoziation zu beschließen. 2C. bö da zu ein geg aut Det nid b fre Se für ber an no 933 auch Der Antrag ad a wurde angenommen, der Antrag, dagegen von demselben Vorstande, welcher 14 Tage früher den Anschluß gewesen war, und der inzwischen von unserm Deputirten belehrt sein mußte, auf das lebhafteste bekämpft Namentlich wurde jezt angeführt, daß man die Ziele de Assoziation noch nicht genügend tenne und namentlich nicht wisse, welche Verpflichtungen man durch den Anschluß übernehme. Nach sehr stürmischer Debatte wurde unser A trag mit 67 gegen 63 Stimmen abgelehnt. Ein Antrag namentliche Abstimmung aber vom Vorsißenden abgelehnt und die Sigung geschlossen. auf Eine vor einigen Tagen wiederholt berufene General versammlung lehnte unsern wieder eingebrachten Antrag eben falls ab. Wir die Minorität haben deshalb beschlossen als einzelne Mitglieder der Internationalen Arbeiter- Affoziation dennoch beizutreten und hoffen, mit der Zeit die meisten übri gen Mitglieder ebenfalls heranzuziehen." Der Wir bitten unsere Bielefelder Freunde, dem Beispiel Berliner Minorität zu folgen und einen neuen Berein zu Ueber die Ziele der Internationalen Arbeiter- A ziation giebt die Eichhoff'sche Broschüre*) hinlänglichen Für die übrigen Nachrichten verweisen wir auf unsere Aufschluß. Durch die Nürnberger Beschlüsse erwachsen den Correspondenzen aus England und Amerika. Arbeitervereinen feine neuen pefuniären Verpflich Doch halt! Aus Südafrifa dringt eine furiose Mähr zu uns, die nicht verschwiegen werden darf: In der Transvaal Republik( Freistaat holländischer Bauern) ist soeben der Finanzminister Herr von der Linden zu 10 Jahre Zuchthausstrafe verurtheilt worden, weil er die öffentlichen tungen. *) Von der Expedition dieses Blattes für 5 Sgr.( ohne Porto) zu beziehen. Die die 283 ihr Gi Bi .., 5 ide ab 5 ti rto) für tropa chen. dem ermo irren und burg une : eitet jelb In ihrem fiebenten Rundschreiben theilt die Central stelle der Sächsischen Consumvereine mit: ..Besteuerung der Consum Vereine. Wir haben bersucht, den sächsischen Consumvereinen uns in dieser Bezieh ung nüßlich zu erweisen, können aber freilich zur Zeit von einem Erfolg noch nicht berichten. Wir fürchten nicht, die Discretion dem Ministerium gegenüber zu verlegen, wenn wir die Sache hier furz mittheilen. Von mehreren Vereinen maren und nämlich Klagen zugekommen über das Verfahren Der Unter- und Steuerbehörden den Consumvereinen gegen über. Während man z. B. an dem einen Orte auf erfolgte Reclamation nach hoher Berordnung einen Consumverein von der Steuer befreite, leitete man an einem andern Orte das Grefutionsverfahren gegen die Mitglieder eines Vereins ein wegen verweigerter Steuerzahlung; hier ließ man die Bereine, die nur an Mitglieder ihre Waaren abgeben, steuerfrei; dort berlangte man sogar von solchen, die nicht einmal eignes Lager haben, sondern nur in Marfenverträgen mit Kaufleuten 2. stehen, Steuer, Daß ein so ungleiches Verfahren der Behörden nicht geeignet ist, die Zufriedenheit zu fördern und daß man bestrebt sein muß, Gleichheit Aller vor dem Gesetz zu erreichen, ist klar. Damit nun die Consumvereine nicht einzig in das subjektive Ermessen der einzelnen Unterbehörden gegeben sein möchten, haben wir uns Ende Juli in einer ausführlichen Eingabe an das Ministerium des Innern gewen. det mit dem Gesuche: indet Ar chluß : Ar dem blus aud ngen inem unb ichie rufen gene Ar g b für form mpft. Der auch bluß auf und ral ben Ten tion bri Der По hen Den n auf dem Verordnungswege bekannt zu machen, daß Consumvereine, welche blos an Mitglieder verkaufen, teine und solche, welche auch an Nichtmitglieder ver. faufen, eine verhältnißmäßige Steuer zu zahlen und die zur Besteuerung erforderliche Bilanz alljährlich un aufgefordert an die betreffende Steuerbehörde abzugeben haben. Eine Antwort auf unsere Eingabe ist uns zur Zeit noch nicht zugegangen." 347 Lehrer, von dem sich die Bevorzugten erst ihre Bildung holen, ist davon ausgeschlossen. Früher dachte man weniger liberal, aber bei alle dem humaner. Nicht alle Welt hatte Theil am politischen Bürgerrecht; aber weder bildete der Befiß das alleinige Mittel, dazu zu gelangen, noch ging dasselbe Demjenigen, welcher es einmal besaß, lediglich durch das Zurückgehen seines Wohlstandes verloren. Die neuen Wahlgefeße haben das geändert, der Thaler und ganz allein der Thaler bestimmt des Mannes politische Geltung. Genau dieselbe Wandlung vollzieht sich auf wirthschaftlichem Gebiete. Die Zunfteinrichtungen zeugten von nichts weniger als liberalem Geiste. Aber sie sollten doch nicht bloß unterdrücken, sie sollten auch nach der andern Seite der Allmacht des Großkapitals Schranken seßen. Die Gewerbefrei heit hat ihrer Wirksamkeit in beiden Richtungen ein Ende gemacht. Sie hat dem Kapital, aber auch der Arbeit einen freieren Spielraum eröffnet. Der Sozialismus findet, daß die Arbeit schon bei den gegenwärtigen Zuständen den Kürze ren zieht. Der Unternehmerpartei geht das aber noch nicht schnell genug. Während sie, um ihre Macht immer weiter auszudehnen, eine gesellschaftliche Funktion des Staates nach der andern aus dem Wege zu räumen strebt, beispielsweise das staatliche Versicherungswesen, die öffentlichen Verkehrsinstitute u. f. w. möglichst uneingeschränkt wirthschaftenden KapitalistenGesellschaften überlassen wissen will, verlangt sie zugleich gebieterisch die Zurücknahme jeder der Arbeit gegebenen Freibeit. Die Verpflichtungen der arbeitenden Klasse, für ihre in Noth gerathenden Mitglieder einzustehen, wird wieder hergestellt und ausgedehnt; andere dürfen sich in solchem Falle auf die Hülfe der Gemeinde verlassen. Der Geselle sollte wieder allen den Formalitäten unterworfen werden, welchen er unter dem Zunftregimente unterlag und noch einigen neuen dazu, nur daß es nicht mehr der Meister, der doch wenigstens selbst eine Gesellenzeit durchgemacht, sondern der kapitalistische Arbeitgeber" gewesen wäre, von dem er abgehangen hätte. Endlich versucht man selbst auf die einfachste Handarbeit die monopolifirende Hand des Kapitals zu legen. Nicht genug, daß die meisten Handtierungen Kapital erfordern, der Kapitallose mithin dabei nothwendig in Abhängigkeit vom Kapitalisten geräth- nicht einmal der Gebrauch der gesunden Glieder soll erlaubt sein, ohne daß irgend ein völlig entbehrlicher ,, Unternehmer" seinen Zoll davon bezicht. Das ist die Anmaßung, um die es sich in dem Dresdner Dienstmannstreite handelt, das ist es was ihm eine mehr als lofale, was ihm eine Bedeutung überhaupt verleiht. Wird den Bittstellern auch bei der bekannten Arbeiter freundlichkeit unserer Regierung wohl niemals zugehen. Die Gentratstelle schlägt ferner einen Verbandstag der Consum bereine vor, für den sie Chemnitz in Aussicht stellt, und zeigt an, daß der Bericht über die bereits abgehaltenen und in Kürze noch abzuhaltenden Bezirksversammlungen im„ Demokratischen Wochenblatt" veröffentlicht werden wird. Streit. " Politische Randbemerkungen zum Dresdner Dienstmann- für die ganze sozialpolitische Richtung unseres Staatswesens Trümmer. Bergebens sucht man den Haupt- und Angelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit zu entrücken durch Herausstreichen der Nothwendigkeit von Garantieen für das Publikum." Gerade nach diesen sucht man in dem Dresdner Regulativ Cotton is King! ,, Die Baumwolle ist König!" sagten die amerkanischen Südstaatler, als sie in stolzem Glauben an die Unentbehrlichkeit ihres Hauptprodukte für die europäische Welt auf den Trümmern der großen nordamerikanischen Union vergeblich. Mit der Bestimmung der Dienstleistungen, auf die ihren Sonderbund zu errichten versuchten; aber die Union blieb Siegerin, das südstaatliche Junkerregiment allein ging in " man rechnen darf, der Festseßung der Gebühren für dieselben, furz mit all dem, was das Publikum gleichförmig zum voraus geordnet zu sehen wünschen müßte, macht sich die Dresdner Polizei durchaus keine Mühe. Das mögen die Unternehmer festseßen, wie es jedem gutdünkt; sie begnügt sich mit der einDollar is King! Der Thaler ist König!" lautet die Parole der Geldleute in der ganzen Welt. Die Herrschaft der fachen Bestätigung. Aber den Pflichten des Dienstmanns gegen ideal, das sie fortwährend im Munde führen. In der Praxis ist seinen Herrn widmet sie die minutiöseste Aufmerksamkeit. Die aber immer nur vom Besiz die Rede; sobald dieser durch den Hausknecht, der 10,000 Thlr. in der Lotterie gewinnt, zählt, timmt und figurirt politisch in jeder Hinsicht als voll berech tigtes Mitglied der„, besißenden und gebildeten Klasse;" der nothwendigen Eigenschaften des Dienstmanns sind ausführlich erörtert; von nothwendigen Eigenschaften des Unternehmers schweigt das Regulativ; es genügt, daß er 500 Thaler aufzählen kann. Dem Unternehmer will man„ Garantieen des Bestehens" geben, ihm aber steht es frei, sobald es ihm beliebt 348 mit der Autorisation" in der Tasche, dem Publikum den Rücken zu kehren und seine Leute als brodlose Arbeiter auf die Straße zu werfen! Und daß dies keine leeren Befürchtungen, vor deren Eintreten schon das vernünftige Interesse des Unternehmers" selbst schüßen müsse, zeigt die soeben von Herrn Geucke( nach dem er die erstrebte Regulirung" durchgefeßt und die ,, Wilden" verdrängt hat) beliebte Auflösung seines Institute. So verwirklicht man den Zweck der Gewerbegeseßnovelle, welche den Maßregelungen der Dienstmannvereine hat zum Anhalt dienen müssen und deren Einbringung durch die Anerkennung des Bestehens der Dienstmanninstitute als öffentliches Bedürfniß motivirt wurde!! Das Gegentheil ist in Dresden erzielt worden. Zerstört hat man, statt aufzubauen, Verwirrung und Mißtrauen her vorgerufen, statt Ordnung und Vertrauen zu befestigen. Aber viel schwerer noch wiegen für den Staat die politischen Einbußen. Zuerst das erschütterte Vertrauen in alle offiziellen zu sicherungen. Oder konnte man sich feierlicher und bestimmter verpflichten, als dies in dem fönigl. Decret vom 19. Dezbr. vor. Jahres bei Einbringung eben jener Novelle geschehen war? Nur dem Bedürfniß, hieß es dort, daß autorisirte Institute gegen das Führen derselben oder doch ganz ähnlicher Abzeichen durch nicht zu ihnen gehörige Personen geschüßt seien, ohne sonst die Freiheit weiter zu beschränken, sollte abgeholfen werden. Und heute verbietet man das Tragen irgend welchen Abzeichens einem Jeden, der nicht bei einem autorifirten Un ternehmer( von dem im Gesez mit keiner Silbe die Rede ist) in festem Lohne steht! Zum Zweiten die erschütterte öffentliche Ordnung! Die Dresdner Straßenaufläufe vom 14. d. M. haben die Welt nicht aus ihren Angeln gehoben, sie haben nicht einmal, wie gewiffe Heulmeier gewünscht hätten, den flotten Gang des dortigen Jahrmarfts gestört. Aber daß aus Anlaß derselben gegenwärtig Sachsen Aufruhrprozesse zu führen hat, Aufruhrprozesse um einer solchen Veranlassung willen, das ist einer der schwersten Schläge, die den Staat treffen konnten. Arbeiterversammlung in Leipzig. Ar unm wen Arbe તા in Am Dienstag Abend( 27. Dctbr.) fand in dem Saal de den Tonhalle die Arbeiterversammlung statt, welche von Resu nem gemeinsamen Comite des Allgem. D. Arbeitervereins( Bar etwa tei Schweizer), und des Volksvereins berufen war. Die Verter i sammlung bestand aus mindestens 2500 Arbeitern. Sert fchaf Taute eröffnete dieselbe mit einer kurzen Ansprache über de ren Zweck: Besprechung über die Bildung von Gewerksgeno Um senschaften und Erlaß einer Adresse an die spanische Demokra er di tie, worauf Hr. Bebel zum ersten, Hr. Seyferth zum zwei ten Vorsißenden erwählt wurden. Zunächst erhielt Hr. Lieb knecht das Wort als Referent über den ersten Gegenstand de Tagesordnung. Er gab in einem eingehenden Vortrag ein Geschichte der englischen Gewerksgenossenschaften( Trades Unions), ihre Entstehung aus den alten Zünften, ihre Kämpfe mit den englischen Gesezen, ihren Triumpf über dieselben und ihre Organisation. Er zeigte, wie sie der konzentrirten Kraft des Kapitals gegenüber die als Individuen ohnmächtigen beiter vereinigten, ihnen Selbst und Klassen bewußtsein per liehen, willkührlichen Uebergriffen des Kapitals Schranken feßten, den Arbeitern eine menschenwürdigere Behandlung cherten. Er fritisirte die von diesen Gewerksgenossenschaften angewendeten Mittel zur Umgestaltung der Lage der arbei tenden Klasse; in England und Amerika sei man bereits ju der Ueberzeugung gekommen, daß der Kampf weniger um Gr höhung der Löhne als um Verkürzung der Arbeitszeit geführt werden müßte. Auch bei den höchsten Löhnen, wenn sie mit langer Arbeitszeit verbunden seien, bleibe der Arbeiter ein Sclave der Arbeit; zum Menschen würde er erst durch die Verkürzung der Arbeitszeit. Jede der Arbeit abgerungene Stunde sei eine Stunde der Freiheit, welche dem Menschenthum des Arbeiters zu Gute komme. Ferner richteten jetzt die englischen und na mentlich die amerikanischen Arbeiter ihr Augenmerk auf Grun dung von Produktiv- Genossenschaften, ohne sich jedoch dem fis Wahn hinzugeben, auf diesem Wege, ohne den Besitz der poli tischen Macht, zur Aufhebung des Systems der Lohnarbeit zu gelangen, welches das Ziel der Arbeiterbewegung sei. Die beitseinstellungen seien ein Kampfmittel, von dem jest nur noch im Nothfall Gebrauch gemacht werde, dessen Benuzung aber die englischen Arbeiter gestählt habe. Die deutschen Arbeiter möchten aus der Geschichte der englischen Gewerkege für möglich gehalten hätten! Wir wollten unseren Augen nossenschaften lernen, ihre Kräfte zu vereinigen und fie auf Und wie als Consequenz eines Mißgriffes immer weitere und größere begangen zu werden pflegen, so krönt man gegenwärtig in Dresden das total verunglückte Werk der Dienstmanninstitute- Regulirung mit einem Rechtfertigungsversuche, der alles hinter sich läßt, was wir in einem monarchischen Staate nicht trauen, aber es verhält sich in der That so, und nicht etwa die ,, Berliner Börsenzeitung" oder ein ähnliches Blatt, nein, das offizielle Organ der königl. sächsischen Staatsregierung, das ,, Dresdner Journal" war es, welches den Hinweis auf das königliche Defret mit Citaten aus den Petitionen der Handelskammern niederdonnerte!! Daß ihm hierbei dasselbe Malheur passirte, wie der Dresdner Polizeibehörde( welcher ihr „ autorisirter" Unternehmer in eben dem Momente entschlüpfte, wo sie ihn zum Herrn der Situation gemacht hatte); daß die angezogenen Stellen das Gegentheil von dem besagen, was sie beweisen sollen, sei nur nebenbei erwähnt. Die Ungeheuerlichkeit der Argumentation: ,, Dies ist Rechtens, denn so wollen es die Handelskammern!" läßt faum daran denken. nicht Ausdruck geben. Die vielleicht halb unbewußt nach diesem Ziele bin gethanen Schritte erscheinen nun als Glieder eines das richtige Ziel lenfen. Redner ging dann auf die Selbsthilfe und Staatshilfe über; Schulße- Delißsch selbst hätte angesichte des Nothstandes in Ostpreußen die Unzulänglichkeit der Selbst ein hilfe zugestanden und Staatshilfe verlangt. Die Lage der arbeitenden Klaffen sei aber ein fortwährender allgemei ner Nothstand, dem mit Sparen und ähnlichen kleinen Mit teln nicht abzuhelfen sei. Mit dem an und für sich richtigen Begriff der Staatshilfe sei indessen von den preußischen Con servativen und Junkern, den Herrn Wagener und Bismard, arger Mißbrauch getrieben worden. Nur der freie Staat fönnte die nöthige Hilfe leisten zur gründlichen Umgestaltung der Lage der arbeitenden Klassen; im freien Staate seien aber Staatshilfe und Sellbsthilfe daffelbe. Die englischen, amerikanischen, franzöf cin Schneidender kann man dem Prinzipe der Klassenherrschaft schen, belgischen und schweizer Arbeiter hätten längst eingefe hen, daß sie der centralisirten Kapitalmacht eine allgemeine Organi Systems, des Systems, dessen Parole lautet: Der Thaler ist Bildung der Internationalen Arbeiterassociation geführt, welche sation entgegenstellen müßten; diese Ueberzeugung hätte zur die gesammte Arbeiterklasse der ganzen civilifirten Welt umfaf König!" Wir werden sehen auf wie lange. zialen Frage wünschen. So lange der jeßige Gegensaß zwi schen Kapital und Arbeit daure, sei ein demokratischer Staat beid Ten mu pro len Rot ten der mel und ten gar tur ma an uni geg die beh fich ein Se ich ga der Stef nic bir bei der ab Ar lie Ten ge gel in 11 el unmöglich, der Cäsarismus nicht gründlich auszurotten, wenn die Arbeiter sich nicht rührten. Alle bis jetzt bestehenI der den Arbeiterorganisationen in Deutschland, seien in ihrem Resultat kläglich; fie musterten, hoch gerechnet, zusammen Bat etwa 30,000 Mann, das sei keine Macht, aber 300,000 ArbeiBerter in dem Rahmen der unter sich vereinigten Gewerksgenossen Herrschaften, durch die Internationale Arbeiterassoziation mit den de Arbeitern der übrigen Länder vereinigt, das sei eine Macht. no Um zu solchen Gewerksgenossenschaften zu gelangen, empfehle er die folgenden Resolutionen zur Annahme. ofra wei ieb > der eine des mpfe und Praft Ar ver nfen 3 fis ften bei Gr ührt fic ein die unde tere na in Dem oli est ng hen ge auf ilfe bte bit. der Teis Rite gen on ein Ente ge Ife 5f fe ni ur he f is at In Erwägung. daß die Gründung von Gewerks- Genossenschaften nach dem Muster der englischen Trades' Unions behufe Dr ganisirung der Arbeiterklasse zur Wahrung und Förde rung ihrer Interessen und zur Weckung ihres Klassenbewußtseins nothwendig ist, in Erwägung ferner, da daß durch die Beschlüsse der verschiedenen Arbeiter Congresse bereits die Anregung gegeben und der Anfang zur Gründung von Gewerks Genossenschaften gemacht worden ist, beschließt die heutige Arbeiter- Versammlung: ..energisch vorzugehen zur Bildung solcher Genossenschaften und beauftragt ein zu diesem Zwecke zu wählendes Comite, die dazu nöthigen Schritte zu thun und namentlich mit den Verwaltungen der Arbeiterfassen u. s. m. in Verbindung zu treten". In der nun folgenden Debatte, an welcher sich die Her ren Seyferth, Taute, Bebel, Schwarzer, Schilling betheiligten, wurden nun die einzelnen Punkte des Referate ansführlich be sprochen und der Nußen der Gewerksgenossenschaften nach al len Seiten hin beleuchtet. Sämmtliche Redner betonten die Nothwendigkeit, endlich mit der Bildung solcher Genossenschaften vorzugehen und empfahlen deshalb dringend die Annahme der Resolutionen. Als die Debatte geschlossen werden sollte, meldete sich noch Herr Uhle( Fraktion Haßfeldt) zum Wort und sprach gegen die Resolutionen. Die Gewerksgenossenschaf ten nügten nichts, der Beweis sei, daß die englischen Arbeiter gar nichts erreicht hätten, das Lohngesetz sei ein soziales Naturgefeß(!), das man nicht umstoßen könne. Wolle man zu etwas fommen, so müsse man die Organisation von Lasalle annehmen, und nur wenn die Arbeiter streng centralisirt seien und einen Diktator an der Spitze hätten, dann könnten sie gegen die Kapitalisten marschiren. Hr. Uhle strebte dahin, die Versammlung von einer Beschlußfassung abzuhalten und 349 jenige sei, sich darüber klar zu werden, ob die Gewerksgenos senschaften zur Verbesserung der Lage der arbeitenden Klasse führen, oder nicht? und die Abstimmung darüber das Urtheil sprechen werde. Bemerkenswerth ist, daß Hr. Uhle im Lauf der Debatte zugab, er stimme prinzipiell mit Liebknecht überein überein eine Zulassung, deren vernichtende Kraft er nicht zu begreifen schien, und von der wir bloß hoffen mögen, daß sie ihn nicht vor ein von der Frau Gräfin Haßfeld präsidirtes Reßergericht bringen möge. Die Resolutionen wurden hierauf fast einstimmig ( gegen höchstens ein Dußend Stimmen) angenommen, das Comite, bestehend aus den Herren Schwarzer, Bebel, Seyferth. Taute, Hoffmann, Liebknecht, Schöne, welche die Versammlung einberufen hatten, mit der Ausführung der Beschlüsse beauftragt und ermächtigt, sich nach Bedarf zu ergänzen. Schließlich befürwortete Hr. Bebel den Erlaß einer Adresse an die Demokraten Epaniens und verlas den in der heutigen Beilage abgedruckten Entwurf, welcher auch mit allen gegen eine Stimme angenommen wurde. Die Versammlung, welche in der größten Ruhe und Ordnung verlaufen war, hatte von 8-212 Uhr gedauert. llege = Aus Berlin. Den 28. October. Der demokratische Arbeiter Verein" hat sich in seiner vorgestrigen Sigung durch Wahl eines Vorstandes definitiv constituirt. Getreu seinem Programm, und im Gegensatz zu der in Berlin belieb ten Führerschaft sogenannter Arbeiterfreunde, hat er die verant wortliche Leitung des Vereins Arbeitern( Schriftfeßer Wilde und Maschinenbauer Kämmerer) übertragen, und wird durch die That den Beweis liefern, daß unter den Arbeitern selbst mehr als genug tüchtige Kräfte zur Wahrung ihres Associationsrechts vorhanden sind, daß die Arbeiter feine Bevormundung nöthig baben, wenn es sich um Ausübung ihres Versammlungsrechts handelt, und daß die Herren Abgeordneten, Stadtverordneten und Bezirksvorsteher als Leiter von Arbeiterversammlungen zum Mindesten entbehrlich sind. Die ersten drei Sizungen boten mehrere interessante Zwischenfälle dar, welche nach drei Richtungen hin die selbststän dige. unabhängige Haltung des Vereins charakterisiren. In der ersten Eigung gab eine geringfchäßige Bemerkung des Vortragenden über Schulze- Delißsch dem Tischler 3 äger behauptete, im Widerspruch mit sich selbst, daß die Arbeiter Veranlassung zu einer warmen Vertheidigung der Schulze ein Prinzip, aber nicht die Gewerksgenossenschaft. Die terſtüßung. Namentlich war es Maschinenbauer Kämmerer, der durch die einfache Erklärung, er habe 5 Jahre lang einem Herren Liebknecht, Taute, Bebel wiesen dem Vorredner schlagend nach, daß er die Verhältnisse der englischen Arbeiter Schulze'schen Verein angehört, habe dem Vereine halbe gar von der Nußlosigkeit dieser Vereine überzeugt, alle Argumenstehen könne; daß die vielgerühmte Organisation von Lassalle tation für das Gegentheil zu Boden schlug. Ebenso Kaufnicht einmal die Spaltung in der eigenen Partei habe ver bindern können und ihr Resultat so gut wie Null sei, da es beide Fraktionen zusammen nur auf höchstens 10,000 Mitglie schließlich geschäftlichen Charakter betonte und hervorhob, daß, der gebracht hätten; daß Lassalle wohl das Gute gewollt habe, aber von der inzwischen fortgetschrittenen Entwickelung der Arbeiter überbolt worden sei und es keinem Zweifel unter. mann Aaron dadurch, daß er das Schulze' schen Genossenschaftswesen vom Geschäftsstandpunkt beleuchtete, dessen auswenn Schulze das leisten wolle, was er sich vorgenommen und Anderen versprochen habe, seine geschäftsmännische Thätigfeit genau an der Grenzlinie der socialen Leiter anfangen liege, daß er selbst heute auf die Bildung von Gewerksgenos müsse, wo vernünftige Leute aufhörten, Geschäfte machen zu senschaften hinarbeiten würde; daß das Lohngefeß fein Naturgefeß sei, da sonst jedes Ankämpfen gegen dasselbe völlig vergebens fein würde; daß endlich der Vorwurf der Unklarbeit in sich selbst zerfalle, da ja der Zweck der Versammlung der wollen, weil fein Geschäft möglich sei. Die zweite Sigung rief einen bezeichnenden Conflict mit dem Socialdemokrat" hervor. Im Lauf der Discussion war die Stellung, welche der Verein zum Schweiger'schen All 350 gemeinen deutschen Arbeiterverein einnehmen solle, erörtert wer den. Herr W. Eichhoff warnte vor deffen Fehlern, ging deren Ursprung nach und bewies, daß Lassalle selbst die an tisociale, auf blindem Autoritätsglauben und bedingungsloser Subordination beruhende Tendenz dieses Vereins verschuldet habe. Er zog eine Parallele zwischen Lassalle und Buchez, dem katholischen Socialisten, wies nach, daß die Productiv Association, in welcher die Forderungen Lassalle's gipfelten, von Buchez in seiner Revue ,, l'Européen" ausführlich dargestellt und erörtert worden sei, daß nicht bloß zwischen der Lehre von Lassalle und Buchez eine merkwürdige Aehnlichkeit bestehe, sondern daß auch die von ihnen hervorgerufene Bewegung ganz denselben Verlauf genommen habe und selbst in der Form einander so ähnlich sehe, wie ein Gi dem andern. Nicht bloß sei der Socialdemokrat" in Form und Inhalt eine Wiederholung des 1840 von Buchez gegründeten Drgans der Buchezisten l'Atelier," und nicht bloß der gefammte Lassalleanismus eine neue Auflage der Buchezistischen doctrine du dévouement, sondern bis in die kleinste kleinigkeit lasse sich in Theorie und Praxis der Zusammen: hang zwischen Buchez und Lassalle, Buchezisten und Lassalleanern verfolgen, und als Beweis citirte Redner das Statut der aus dem Allgemeinen deutschen Arbeitervereine hervorgegangenen deutschen Cigarrenarbeiter. Compagnie von Frißsche, Nägel und Schupke, welches die merkwürdigste Uebereinstimmung mit den Statuten der seit 1834 von Buchez gegründeten Cooperativgesellschaften aufweise 2c. Im Anschluß an diese Ausführung constatirten Schriftseter Wilcke und Literat Carl Hirsch, daß sie aus dem Allgemeinen deutschen Arbeiterverein ausgetreten feien, weil ihnen die dort geübte Tyrannei unerträglich gewesen sei. " nißst gar circa und glaube durch diese Formen die Freiheit errungen zu haben. tann Die Eigenthums- und Besißverhältnisse lasse sie ungestört und Rost rufe hierdurch nach errungenem Siege den Kampf zwischen pital und Arbeit hervor. Sie beseitige die bestehende Regierung form, um diese durch eine andere Form zu erseßen. Sie fome me aus dem Dogma vom Staat nicht heraus und wage nicht die Staatsform zu zerbrechen, aus Furcht vor dem vers meintlichen Chaos. An die Stelle einer gestürzten Regierung Sch ſetze sie sofort eine neue Regierung, ohne den Protest des Volkes gegen das Regiertwerden überhaupt zu begreifen. Da her gehe auch ihr Streben über den politischen Parteikampf nicht hinaus, und sie bilde einstweilen einen Gegensatz zu den Bestrebungen der Socialdemokratie, welche die Vormundschaft des Staates ganz beseitigen, jede Regierung und jede Regie gierungspolitik abschaffen und dies hohe Ziel dadurch erreichen will, daß sie die ökonomischen Verhältnisse in ihrer ursprüng lichen und natürlichen Reinheit darzustellen bemüht ist und dabei von der Annahme ausgeht, daß die moderne Gesellschaft ein umwandlungsfähiger und umwandlungsbedürftiger Orga nismus sei.( In unserm vorigen Berliner Bericht ist Dr. Guido Weiß zu lesen, anstatt Adolf Weiß. A. d. R.) Dies veranlaßte die Redaction des Socialdemokrat" zu folgender, auf die auswärtigen Leser berechneten Denunciation: „ Der demokratische Arbeiterverein zu Berlin hat damit begon nen, daß in der gestrigen Sitzung desselben( 19. Det.) einige Literaten auf Lassalle raisonnirt( in einem Theil der Auflage steht: geschimpft) haben." Dagegen wurde vom demofratischen Arbeiterverein in seiner dritten Sigung zunächst constatirt, daß der Verfasser dieser Notiz, Redacteur Hasselmann, die Eichhoff'schen Ansführungen wegen verspäteten Eintreffens gar nicht mit angehört hatte, und demnächst Herr Hasselmann von Earl Hirsch wegen Mißbrauchs des Gastrechts unverblümt und schonungslos angegriffen und zur Rede gestellt. Herr Hasselmann gab zu seiner Vertheidigung die bemerkenswerthe Erklärung ab:„ Es ist nicht wahr, daß Lassalle sich Buchez zum Vorbild genommen habe. Lassalle hat stets auf dem Standpunkt von Karl Marx gestanden, und so auch seine Schöpfung der Allgemeine deutsche Arbeiterverein." Hat somit der demokratische Arbeiterverein seine Stellung, gegenüber dem Schulzeanismus und Lasalleanismus zur Ge nüge documentirt, so bleibt ihm noch übrig, sich klar zu werden über seine Stellung zur allgemeinen Demokratie, zur sogenannten Bourgeoisdemokratie. Um diesen wichtigen Punkt wird sich die Discussion der nächsten Sigungen drehen. EinEin unpolitisches Wort an die Arbeiter.*) Dft Das, was wir jest Euch an's Herz legen, ist nicht eine Bitte für verunglückte Brüder, oder für die bedrängten preußen, sondern die Darlegung eines alten, uns bedrückenden Uebels und eine Mahnung zur Abwehr desselben. Ihr wißt doch Alle, was Klagen find, d. h. nicht solche wie wir sie etwa über schlechte Zeiten, harte Schicksale 2. au stoßen, sondern diejenigen, welche von und wider uns be Gericht angebracht werden, mag dies nun geschehen durch un selbst, oder durch Anwälte, die wir für unser gutes Geld all nehmen und honoriren; Ihr wißt auch, daß es bei Gericht verschiedene Arten Klagen giebt, weil Ihr vielleicht hie und da wegen derselben einmal zu den Advokaten gegangen, oder vot Gericht geladen worden seid. Ihr wißt aber auch ferner, daß es unter den verschiedenen Prozeßklagen auch Injurienfla gen, d. h. solche Klagen giebt, welche auf Grund von Schimpfereien und Beleidigungen von oder gegen Euch e hoben und bei Gericht anhängig gemacht worden sind. Ueber diese Art Klagen und deren mögliche Beseitigung soll nun dieser Artikel eine kleine Abhandlung bieten. Wenn bei uns unter der Arbeit, auf dem Wege von und nach Hause, in der häuslichen Wohnung, oder in Gesellschaft von Einem einige Worte gegen den Andern fallen, welche Schimpfworte oder eine kleinere oder größere Beleidigung halten, so kann man sicher darauf rechnen, daß zwischen Parteien entweder eine Schlägerei oder aber eine Klage Gericht zu Stande kommt. bei Sult noth wird buld paar in Den ung met Tag der ben den Da ent figt den non eige mei lau An geb Des nig Fre lid Gd Pr an Zu diesem Zweck begiebt sich im letzterem Falle der B fränkte Theil zu einem Advokaten, erzählt diesem den Vorfall und bittet ihn schließlich, dem anderen Theil ,, eine schriftliche Klage" durch das Gericht zuzufertigen. Dies wird denn auch Seiten des Anwalts gethan und geleitet ist dieselbe durch einen historischen Vortrag über die hierauf vom betreffenden Gericht eine Verhandlung anberaumt in welcher der Kläger und Angeklagte nebst Anwalt erscheinen. Wenn die Parteien sich nicht vergleichen, und der Ange fischen Arbeiter Associationen" und aus Levasseur's ,, Histoire flagte die Klage zugestehen muß, so wird er nach Sachinftrut Februar Revolution und die Juni- Schlacht. Der Vortragende wies durch Citate aus Engländer's Geschichte der franzödes classes ouvrières de la France" nach, daß die Demokratie ihre Ohnmacht offenbare, wenn sie zum Siege gelange, nur der Socialismus fönne ihr Leben einflößen. Durch Einfüh rung des allgemeinen Stimmrechts, persönlicher Freiheit, der Glaubensfreiheit 2c. habe die Demokratie ihr Ziel erreicht und tion zur Bezahlung der Gerichts- und Advokatenkosten und vielleicht zu Gefängniß verurtheilt. Wer nun Geld hat, der ) Wir haben diese Einsendung um fo bereitwilliger aufgenommen als das Uebel, gegen das sie sich richtet, gerade in Sachsen, und nas mentlich im Erzgebirge, sehr verbreitet ist. D. Red. wir mü Dor und Ca rgd el. kann damit die legteren ablösen und hat nur noch die anderen Kosten zu bezahlen, wer aber feins hat, der muß die Gefäng. nisstrafe ruhig abbüßen, verliert dadurch mehrere Tage oder gar Wochen Arbeitslohn, und hat die übrigen Kosten ertra noch zu decken. om age ber инд Del Da mpf den baft gie hen ng und baft ga Dr. eine Dft. Den Iche, bei цив an icht Da bor Daß Jas Don ng nd aft the elt Sei E the t. 11. Hierdurch entsteht ihm, dem Arbeiter, ein Schaden von circa 6 bis 10 Thalern, und alles dies wegen ein paar Schimpfworten oder Beleidigungen. on naital Wie lange muß er arbeiten, um die Kosten zu decken, und deren Betrag wieder einzuholen. Dies ist noch einer von den vielen Krebsschäden der Kulturentwidelung unter den Arbeitern. Es ist unbedingt nothwendig, daß er unter dem deutschen Proletariat vertrieben wird. Wenn wir der Freiheit, dem Fortschritt und der Bildung huldigen, so müssen wir auch dieses Unwesen, und wegen ein paar Schimpfreden oder Beleidigungen in das Gefängniß und in Geldkosten zu bringen, aus unseren Kreisen verbannen. Darum, Brüder, haltet an diesen Punkten fest: Schimpfworte und Beleidigungen gegen Andere dürfen unsererseits nicht fallen und müssen, wenn es in Uebereilung 2c. geschehen, sofort wieder zurückgenommen werden. Саблина Zu einer sofortigen Zurücknahme der Injurien auf gütlichem und außergerichtlichen Wege muß sich der beleidigte Theil stets bereit finden lassen, und darf nur bei nicht zurückgenommenen, schweren Beleidi gungen Beschwerde bei Gericht führen. Nur hierdurch ist es möglich, dem alljährlich in Tausenden von Fällen vorkommenden Uebel Schranken zu seßen, und uns hierdurch die erheblichen Geldkosten und Freiheitsstrafen zu ersparen. Das ist Humanität und Menschenliebe, und ein Schritt mehr zur wahren Bildung! Hatzfeldtisches. Den Chemnißer Nachrichten" und dem„ Chemnißer Tageblatt" ist Folgendes zur Veröffentlichung zugegangen: ,, An die Arbeiter von Ghemniß und Umgegend. " nd 351 wir erstatten.( Der Brief ist in Nr. 43 des„ Demokratischen Wochenblatts" abgedruckt.) Diesen Brief empfing Hr. Röthing am 21. Oftbr. Am 24. drei Tage später schrieb er mir: 1 ,, Sie haben sich erboten, in einer von uns in Chemniz anzuberaumenden Versammlung zu erscheinen und Beweise für die gegen uns geschleuderten Verläumdungen(!) vorzubringen. Das Präsidium hat die Vereinsmitglieder von Ihrem Vorschlag in Kenntniß gefeßt( wie?) und Folgendes ist von denselben ( von wem?) beschlossen worden: ,, Auf den Vorschlag des Herrn Liebknecht eine Versammlung in Chemnig einzuberufen, in welcher Herr Liebknecht zugegen sein will, ist einzugeben. Derselbe ist gleichzeitig zu be nachrichtigen, daß die Arheiter( welche?) nicht gesonnen sind, bei dieser Gelegenheit eine Entwickelung seiner Theorien, von deren Nichtigkeit sie längst überzeugt find(!), anzuhören, son. dern wir fordern ganz einfach Beweise darüber, daß die Frau Gräfin von Haßfeldt im Einverständniß mit dem preußischen Minister Grafen v. Bismarck handle. Hierzu versichern wir ihm vollständige Redefreiheit." Ich seße Sie nun hierdurch in Kenntniß, daß mit Genehmigung des Präsidenten eine Versammlung zu Chemniß im großen Saale der Stadt London am Sonnabend dem 1. November d. J. stattfinden wird, zu welcher ich beauftragt bin, Sie einzuladen. Leipzig, den 24. November 1868. Julius Röthing.*) Also: statt mit meinen Freunden bin ich allein einge laden." Doch das ginge noch. Ich bin auf einen Tag ein. geladen", von dem man im Voraus wußte, daß ich ihn nicht annehmen kann. Man will mir nicht erlauben, meine Meinungen"( Theorien") zu entwickeln, wozu ich ausdrücklich in dem Offnen Schreiben" aufgefordert worden war. Man will die Verhandlungen ausschließlich auf das persönliche Gebiet beschränken, wo eine Debatte unmöglich ist. Und endlich hat man die Stirn mir zuzumuthen, ich solle die Anhänger der Gräfin Haßfeldt als Richter zwischen dieser Dame und mir anerkennen! Das ist ebenso unehrlich, als albern und unverschämt. Mit der Gräfin Haßfeldt, die der Geschichte angehört, freilich vorwiegend demjenigen Theil, welchen man Standalchronik zu nennen pflegt werde ich vor einem anderen Forum abrechnen. Die Leiter des Haßfeldt'schen Vereins aber haben durch ihr Benehmen in dieser Sache den Beweis geliefert, daß sie weder den Muth noch die Fähigkeit besigen, sich mit meinen Freunden und mir in eine Debatte über politische und soziale Brinzipien einzulassen. Leipzig, den 28. Oftober 1868. Vor vier Wochen enthielt die Freie Zeitung," Organ der Gräfin von Haßfeldt, unter der Ueberschrift:„ Offnes Schreiben an Herrn Liebknecht," einen Schmähartikel gegen mich, den ich zum Gegenstande gerichtlicher Klage gemacht habe. Da es mir darauf anfam, die Beschränktheit und Prinziplofigkeit der Agitation" des Haßfeldt'schen Arbeitervereins den nominellen Leitern desselben Angesicht zu Angesicht vor ihren amigo W. Liebknecht. eigenen Leuten in einer großen Arbeiterversammlung nachzu- ard( Nach Absendung des obigen fand ich zu Haus einen zweiten eisen, so benügte ich eine Stelle im„ Offenen Schreiben", also Brief Nothings vor, in dem mir mitgetheilt wird, daß die VersammTautend: Wir werden Ihnen, Herr Liebknecht, und Ihren lung wegen des Reformationsfestes nicht nächsten Sonnabend, Anhängern in unsren Versammlungen völlige Freiheit sondern erst Sonnabend über acht Tage stattfinden könne. geben, Ihre Meinungen zu vertreten," uud forderte die Leiter des Hatzfeldt'schen Vereines auf, in ihrem Hauptquartier Chemnig eine Versammlung zu berufen, in der ich mit meinen lich in Nr. 42 des ,, Demokratischen Wochenblatts" am Freunden erscheinen würde. Diese Aufforderug erging öffentSchluffe meiner„ Offnen Antwort an die Gräfin Haßfeldt." Brivatim schrieb Bebel in seinem und meinem Namen wir fönnten wegen Geschäftsüberhäufung nur an einem an den hiesigen Vertreter der Gräfin Haßfeld, Herrn Röthing, Sonntag und nicht vor dem 8. November abfommen, und müßten darauf bestehen, daß die Versammlung im größten borhandnen Lokal stattfinde; die Hälfte der Kosten würden An der Sache ändert dieser Aufschub absolut nichts; nur läßt er die auffallende Scheu vor dem Sonntag schärfer hervortreten. Etwas anderes: Man sagt mir( denn ich selber lese das Blatt nicht mehr, empfehle es aber Allen, die das Haßfeldtische Wesen noch nicht kennen, zur sorgfältigen Durchlefung), Hr. Röthing habe in der Freien Zeitung" erklärt, er werde für das was er gegen mich gesagt mit seinem Leben und mit seiner Ehre einstehn. Der Mann scheint sehr aufgeregt. Für den von ihm *) In den Chemnizer Blättern sind nur die Hauptstellen dieser interessanten Epistel mitgetheilt. 352 unterzeichneten Artikel muß er einstehen; sein Leben will Niemand, und seine Ehre kann oder konnte nur er selber sich nehmen. Verstanden? Herr Röthing soll auch bitterböse sein, daß ich ihn einen Strohmann genannt. Er scheint nicht zu wissen, daß ich den Styl der Gräfin Haßfeldt genau fenne. Ich habe Duzende von Briefen derselben in Händen gehabt und etwelche höchst interessante sind gegenwärtig in meinem Besiz, nicht in meiner Wohnung. Das bemerke ich ausdrücklich, um den Herren Stieber oder Goldheim einen vergeblichen Besuch zu ersparen. W. L.) Berichtigung. In Nr. 42 des Demokratischen Wochenblatts" wird, unter weiter nicht beachtlichen Ausfällen auf meine Person in einem Dresdner Artikel vom 15. Oktober über die tumultuarischen Auftritte allhier, getadelt: daß ,, die hiesige Presse, weit entfernt, der öffentlichen Stimmung Ausdruck zu geben, selbst die offenkundigsten Thatsachen toet zu schweigen suche", indem„ keines etwas von den Conflikten erwähne Speziell wird hinzugefügt, daß der Unterzeichnete dabei Rücksicht auf seinen nationalliberalen Parteigenoffen Herrn Geucke nehme. Alle diese Angaben sind unwahr. Denn abgeschen davon, daß Herr Geude, meines Wissens, gar keiner politischen Partei angehört, ich wenigstens nicht mit demselben in politischen Beziehungen stehe: abgesehen davon hat die ,, Constitutionelle Zeitung" bereits im Leitartikel der Nr. 239 ( ausgegeben am 13. Oftbr. Abends) die Dienstmann- Angelegenheit im Anti- Schnauß'schen Sinne beleuchtet, sodann in Nr. 240 ( ausgegeben am 14. Oktober Abends) über die beginnen den Aufläufe referirt, und dann in Nr. 241( ausgegeben am 15. Dktbr. Abends) speziell über die Vorfälle des vorherigen Abends berichtet, auch die zu späte Requisition des Militärs ausdrücklich getadelt. Dresden, 19. Dftbr. 1868. Der Chefredakteur und Eigenthümer der ,, Constitutionellen Zeitung". Adv. Siegel. no Aufruf. Jin Den Arbeitern und Arbeiterinnen empfehlen wir in ihrem eigenen Interesse die Benüßung dieses Büreaus, um demselben jene Ausdehnung geben zu können, die allein bedeutende Er folge sichert. Arbeitgeber wie Arbeitnehmer haben bei der Vormerfung nichts zu entrichten. Jede Vormerfung wird nach Ablauf von drei Wochen gelöscht, kann aber auf Verlangen verlängert werden. Sind Adressen vorräthig, so werden diese sogleich ausge folgt und find per Coupon, worauf 3 Adressen geschrieben werden können, 2 Kreuzer zu bezahlen. Vereinsmitglieder erhalten selbst diesen kleinen Betrag bei Zahlung der monat lichen Auflage zurückerstattet. mit Das Arbeitsvermittlungsbureau forrespondirt nicht nur am hiesigen Plage, sondern dehnt seinen Wirkungskreis sowohl über sämmtliche österreichische Provinzen, als auch über außer österreichischen Staaten aus. Sämmtliche Vereine des In und Auslandes fordern wir auf, der guten Sache wegen dem Arbeitervermittlungsbureau in Verbindung zu treten. Vormerkungen von Auswärts werden frankirt und außerdem mit Beischließung von Geld oder Briefmarken im Betrage doppelten Postportos erbeten. Geschäftsstunden täglich von 3-6 Uhr Nachmittags weibliche und von 3-8 für männliche Arbeiter. Das Arbeitervermittlungsbureau des Arbeiter- Bildungs- Vereins ,, Mariahilf" in Wien. Magdalenenstraße Nr. 104. J. E. Mühlhauser, Obmann des Arbeiter Bildungs- Vereins Wien. " Da mie da Lai ner zu ihr eig Den fich ta des Fre tri für lift the Bo mi ber Dal Re fox für Die Volks- und Arbeitervereine Sachsens machen wir hiermit nochmals besonders auf die Deutsche Arbeiterhalle", Organ des Verbands deutscher Arbeiter vereine, aufmerksam, und fordern sie auf, das Blatt durd Abonnements fräftig zu unterstüßen. Es erscheint alle 14 Tage fährlich 10 Ngr. Jeder Berein, der mit den Tendenzen und kostet durch die Post oder den Buchhandel bezogen halb Verbandes einverstanden ist, sollte wenigstens 1 Exemplar halten. Soeben erschien: A. Eichhoff's Des Deutscher Arbeiterkalender Der Arbeiter Bildungs- Verein in Wien hat vor Kurzem m ein Arbeitsvermittlungs- Institut ins Leben gerufen, das unter den gegenwärtigen Verhältnissen allen gerechten Anforderungen entspricht, den Arbeiter von der schändlichen Ausbeutung gewissenloser Geschäfts- Agenten befreit und zugleich der Bequemlichkeit des Arbeitgebers den weitesten Spielraum gewährt. Die Arbeitslosigkeit wird nur zu häufig von bitterer Entbehrung begleitet und dann nicht selten die Quelle der Demoralisation; es liegt daher im Interesse der Gesellschaft, so schnell als möglich die Hindernisse zur Beseitigung der längeren Dauer der Arbeitslosigkeit hinwegzuräumen, was am ehesten durch die Centralisirung erreicht werden kann. Wir richten daher an die Herrn Fabrikanten, Gewerbe. treibende, Geschäftsleiter, und überhaupt an alle Jene, die männliche oder weibliche Arbeitskräfte welcher Branche immer benöthigen, die freundliche Bitte, etwaige Anmel dungen offener Stellen an das unterfertigte Institut gelangen laffen zu wollen. Verantwortlicher Redacteur: W. Liebknecht. Redaktion: Braustraße 11. für 1869. Inhalt: Die Arbeiterbewegung im Jahr 1867/68, Historische R schau über das Jahr 1868, Erzählungen, Anekdoten, Ber mischtes, Kalender, Notizbuch, die neuen Maße und Gewichte, Leipzig. die neuen Geseze des Norddeutschen Bundes. Preis 5 Sgr. Arbeiter Vereinen gewähre ich 25% Rabatt. Die Verlagshandlung von A. Eichhoff in Berlin Friedrichsstr. 230. Druck und Verlag: G. W. Vollrath. Ervedition: Petersstraße 18. Hierzu eine Beilage. Pa mi ga far tre Lif Bo Die nic ale 23 M Der die An Der ju fid ba zu leb mi an du üb er te, φι ter rd em ben Fr Der hen ge ben Der at obl jer Jn mit en. em Des für 温室 in age 16 des lar Beilage zum Demokratischen Wochenblatt No. 44. Das Verhältniß der Kapital- und Junkerpartei zu den für die Arbeiterklasse. Arbeitern. Es ist für die Kapitalpartei in allen ihren Schattirungen, wie Fortschrittler, Nationalliberale, Freifonservative, bezeichnend, daß sie in hohem Grade die Kunst besißt, sich selbst zu belügen. Lassen sich die Thatsachen aber schließlich nicht mehr wegleugnen, so geräth sie in eine fanatische Wuth, in der sie selbst zu den Waffen zu greifen im Stande ist. So sollte es nach ihrer Behauptung vor dem Jahre 1848 in Deutschland kein eigentliches Proletariat geben, und als dieses nun trotz alledem in der Revolution plöglich dastand und Miene machte, fich den Preis des Kampfes nicht rauben zu lassen, da ver wandelte sich jeder wadere Bourgeois in einen fanatischen Boligiften und Denuncianten. Alle die saönen Redensarten von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit wurden vergessen und der triumphirenden Reaktion Balmen gestreut. Die Reaktion, welche Deutschland knechtete nnd demora. lifirte, ist das Wert der Rapitalpartei. Seitdem hat sie von Napoleon gelernt, daß es viel vortheilhafter sei, den Sozialismus zu fälschen und sich auf diese Weise der Arbeiter zu bemächtigen, als mit allen Mitteln des Bolizeistaates gegen dieselben zu wüthen. Daher dieser Eifer, mit dem sich die Kapitalpartei überall der Arbeiterbildungsbereine annahm und sie reichlich mit Geldmitteln unterstüßte; daher diese Begeisterung für Schulze aus Delißsch, von dessen Reformen sie sehr wohl einsah, daß sie unfähig waren, die foziale Frage zu lösen, aber einen vortrefflichen Lutschbeutel für das schreiende Kind abgaben. Inzwischen hatte aber auch die Junker- oder feudale Zeitung" in den Versicherungen der wärmsten Freundschaft Was die Arbeiter von der Kapitalpartei zu halten haben, das wissen sie aus dem täglichen Kampf mit ihr. Ihre Lage kann nur durch die Vernichtung der Kapitalmonopole gründ lich verbessert werden, und daß die Bourgeoisie dazu die Hand bieten werde, wäre ein zu findlicher Glaube, um darüber noch ein Wort zu verlieren. An dem Tage, an welchem die Bourgeoisie zur Macht des Kapitals die der Regierungsgewalt fügt, wird ihr Dank an die Arbeiter darin bestehen, daß sie ihnen die schwersten Ketten an die Füße legt. Das liegt in der Natur der Sache. Aber vielleicht meint es die Feudal- oder Junkerpartei ehrlicher mit den Arbeitern? Vielleicht kann sie uneigennüßiger sein als die Kapitalpartei? Dics fönnte allerdings der Fall sein, vorausgeseßt, daß die widerstreitenden Interessen von Kapital und Arbeit in der Feudalpartei nicht vorhanden wären. Aber die Kapitalinteressen sind bei der Feudalpartei dieselben wie bei der Bourgeoisie, nur die Form, in der sie zu Tage treten, ist verschieden. Beide find Arbeitgeber, die Existenz beider beruht auf dem Monopol des Kapitals und der Arbeitsinstrumente; aber der Bourgeois ist Fabrikant und der Junker ist Gutsbesizer, das ist der einzige Unterschied zwischen ihnen. Als der erste Napoleon mit eisernem Kriegsbesen Deutschland ausfegte, ward auch jenes alte Privilegium auf den Kehrichthaufen geworfen, wonach adeliger Grundbesiz nicht von Bürgerlichen besessen werden durfte. Damit verfielen auch die sogenannten Rittergüter und Herrschaften der durch die französische Revolution frei gewordenen Macht des Kapitals. Da die Subhastation nicht mehr ehrfurchtsvoll vor dem Wappen am Hofthore stehen blieb, so mußte der adelige Herr wohl Notiz nehmen von der jeßt rasch sich entwickelnden neuen Methode der Bewirthschaftung. Das emanzipirte Rapital riß den Landbesitz in die Bewegung des modernen Industrialismus hinein, Maschinen u. s. w. erseßten mehr und mehr die Handarbeit Partei von dem Schulmeister an der Seine gelernt, und als mit der„ Neuen Aera" in Preußen die Bourgeoisie wieder begann, ihre Phrasen von Freiheit und Recht aus der Rumpel. fammer hervorzusuchen, begriff das Junkerthum, welch ein vor trefflicher Bundesgenosse die Arbeiter gegen diesen bürgerlichen und die alten Ackerbauwerkzeuge, und der Leibeigne ward zum Liberalismus sein könnten. Es begann nach französischem Proletarier. Bisher hatte der Saß gegolten, daß kleine Güter, Vorbilde der königlich preußische Sozialismus, und während die Bourgeoiste fortwährend dabei blieb, daß die Arbeiter sich für den Nationalwohlstand seien, als große. Die neue Wirthnicht um Politik zu kümmern hätten, wurden diese, vollends schaftsmethode mit ihren verbesserten und vervielfältigten Ackerals mit dem Jahre 1866 Preußen das allgemeine, direkte bauinstrumenten hat den Saz umgekehrt. Je größer das Gut, Bahlrecht im norddeutschen Bunde einführte, eine politische je besser rentirt sich das darauf verwendete Kapital. Großer Macht. da sie sorgfältiger bearbeitet werden konnten, vortheilhafter Grundbesitz ist die Losung, und da der kleine Gutsbesizer nicht im Stande ist, mit dem großen zu fonfurriren,( fehlt es ihm doch durchweg an dem nöthigen Kapital, um sich die moderne Bewirthschaftung mit ihren kostspieligen Instrumenten auf Nur Kindlichkeit oder Eigennuz konnten daher noch auf dem Nürnberger Arbeiter- Bereinstag darüber wehklagen, daß diese Thatsache offen ausgesprochen und an die Arbeiter die Anforderung gestellt wurde, sich nun auch der Kapital- und der Junkerpartei gegenüber als sozial- politische Partei su organisiren. Die Kleinheit des Häusleins, welches noch, und ficher nur noch auf ganz kurze Zeit, der Bourgeoisie getreu blieb, gierungen mit wenigen Ausnahmen dazu beigetragen, diese hat unwiderleglich dargethan, daß die Arbeiter selbst bereits zu dem Bewußtsein ihrer Bedeutung und Macht im Staats. leben gelangt waren. seinen wenigen Hufen zu Nuße zu machen), so wird sein kleiner Besiz von dem großen ausgesogen und er unbarmherzig in das Proletariat hinunter gestoßen. Leider haben die ReAufsaugung zu befördern, indem sie, um an den Bauern ein fonservatives Gegengewicht gegen den freifinnigen Geist der Städte zu gewinnen, die Gemeindegüter parzellirten. Bourgeois und Junker buhlen nun um die Wette durch winzige Zugeständnisse und himmelhohe Verheißungen um die Gunst der Arbeiter, die erstern, weil sie durch ihre Unterstüßung demselben Drucke auf den Arbeitern in Stadt und Land; hier wie durch sie im Besitz der Macht zu erhalten; und nur fürzlich an die Regierung zu gelangen hoffen, die zweiten, um sich überboten sich ,, Nationalzeitung" und„ Norddeutsche Allgemeine Dasselbe eherne Lohngesetz regelt den Arbeitslohu auf dem Lande, wie in den Städten; das Monopol des Kapitals lastet mit dort dieselbe Ausbeutung der Arbeitskraft. Der einzige Unterschied ist der, daß der Landarbeiter um vieles schlechter gestellt ist, als der Hand- und Fabrikarbeiter in den Städten, und daß er bei seiner Vereinsamung und tieferen Stufe der Bildung dem Brodherrn wehrloser gegenübersteht als dieser. Warum denn thun die Feudalherren nichts, um die Lage ihrer Arbeiter zu verbessern, während sie um die Gunst der städtischen Hand- und Fabrikarbeiter buhlen? Aber sie denken nicht daran, zuerst vor der eigenen Thüre zu fehren. Als auf dem preußischen Landtage über die Beseitigung der Geseße gegen die Koalitionsfreiheit der Arbeiter debattirt wurde, schei. terte diese an der offenen Erklärung der Feudalherren, daß sie nur unter der Bedingung für die Koalitionsfreiheit stimmen würden, daß diese auf die städtischen Arbeiter allein beschränkt würde. Das ist deutlich genug: Bei den Junkern wie bei den Bourgeois dasselbe Beharren auf dem Kapitalmonopol. Um so nothwendiger ist es für die Arbeiterklasse, sich als solche zu organisiren. Ein gemeinsames Band muß Stadt und Land umschlingen. Die Interessen der Arbeiter sind hier wie dort die gleichen. Adresse an die Demokraten Spaniens. Brüder! In Deutschland, wie überall, wo es Herzen giebt, die für die Freiheit schlagen, hat die spanische Revolution begeisterten Jubel hervorgerufen; in Deutschland, wie überall, wo Gewalt vor Recht geht, hat die spanische Revolution den fast erstorbenen Funken der Hoffnung in der Unterdrückten Brust erweckt. Eure Väter lehrten die unsrigen den Widerstand gegen fremde Eroberer; Ihr lehrt uns, daß ein entschlossenes Volk das Joch angestammter Tyrannei zu brechen vermag. Indem Ihr für Euch kämpftet, habt Ihr für uns gekämpft. Wir danken Euch! Eure Sache ist die unsre, ist die aller Völker; und wenn es Euch gelingt, auf den Trümmern der Monarchie einen demokratischen Staat zu errichten, so ist der Triumph der Demokratie in allen Gulturländern Europa's gewährleistet. Wir wissen, das Werk ist nicht leicht. Die schwierigere Hälfte liegt vor Euch. Einen Thron stürzen ist leichter als ein freies Gemeinwesen schaffen, zumal in einem Lande, das, mit Ausnahme furzer glorreicher Lichtblicke, Jahrhunderte lang dem vergiftenden Einfluß weltlicher Despoten und kirchlicher Dunkelmänner preisgegeben war. dem Befreiungskampf des vorigen Monats, doch wer bürgt dafür, daß sie unter der Zuchtruthe der militärischen Disziplin, die den Menschen zur Maschine erniedrigt, nicht nächstens sich gegen Euch wendet? Ihr habt nur Ein Mittel der Sicherheit: Berwandelt ohne Zeitverlust Euer stehendes Heer in ein Volks heer! Laßt die vorhandenen Streitkräfte den Rahmen und das Fundament einer demokratischen Miliz bilden! Wer sich dagegen sträubt, ist Euer Feind. Ehrgeizige Generäle werden sich widerseßen, die Soldaten, die Ihr aus Maschinen wieder zu Menschen erhebt, werden Euch dankbar sein. Vor einer anderen Klippe müßt Ihr Euch hüten. Im Februar 1848 hatte das französische Bolf eine forrupte Dynastie weggefegt, wie Ihr jetzt. Die Republik schien für die Ewigkeit gegründet. Allein plöglich schoß die Drachensaat der 3wietracht empor, die demokratischen Arbeiter und Bürger zückten das Schwert gegen einander, die furchtbare Junischlacht wurde geschlagen, und die Republik empfing den Todesstreich von der Hand der siegreichen republikanischen Bürger. No ein paar Jahre fiechte sie hin, ein Spielball der feindlichen Parteien, bis sie im Dezember 1851 die Beute eines verachteten Abenteurers ward. Möge das namenlose Unglück des geschän deten Frankreich Euch eine Warnung sein! Die Arbeiter und die Bürger sind die Träger der mos dernen Freiheitsideen. Auf das Landvolk, dem die nöthige Aufklärung fehlt, fönnt Ihr Euch nicht verlassen. Der Adel und die Geistlichkeit sind Eure unverföhnlichen Feinde, went sie Euch heute auch heuchlerisch zujauchzen. Sind die Arbeiter und Bürger geeinigt, so können fi jedem Angriff Troß bieten. Trennen sie sich, oder bekämpfen sie gar sich gegenseitig, so ist die Sache der Freiheit verloren, eine neue Aera der Säbel und Pfaffenherrschaft eröffnet. Die Einigkeit der Arbeiter und Bürger zu erhalten und zu festigen sei Euer Hauptziel! Ar de fe be St G fe m to n di นา a li er 3 นา be E ta be bo W fd te n In der gegenwärtigen Gesellschaft herrscht ein Wider streit zwischen den Interessen der Arbeit und des Kapi tals, ist die Stellung der Arbeiter eine freier Staatsbürger G unwürdige. Dieß muß geändert werden. Die Bürger müssen den Arbeitern gerecht sein, ihnen den vollen Ertrag ihrer beit gönnen; sie müssen begreifen, daß der Sozialismus, weit entfernt, die Gesellschaft zu vernichten, sie nur ordnen will indem er die Harmonie der Interessen herstellt und dem gefell schaftlichen Krieg, diesem Urquell der politischen Knechtschaft, ein Ende macht. Spanische Demokraten! Arbeiter und Bürger! Steht fest zusammen! Gerechtigkeit sei Eure Losung! Kämpft Schulter an Schulter gegen die gemeinsamen Feinde, Bis jetzt haben, seit Eurem Sieg, die Feinde der Freiheit und Euer schönes Spanien wird, zum Heil der Welt, Friede sich nicht hervorgewagt, aber sie lauern nur auf einen gün- Freiheit und Wohlstand finden unter dem stolzen, nie befleckten stigen Moment, um aus dem Hinterhalt hervorzubrechen. Seid wachsam! Arbeitet rüstig an dem Neubau, doch versäumt nicht, Maaßregeln gegen Ueberrumplung zu treffen. Gedenkt unseres Schicksals. Auch wir Deutsche hatten einst eine Revolution. Die Feinde des Volks waren niedergeschmettert. Aber was thaten die Erwählten der Nation? Statt die betäubten Gegner für immer unschädlich zu machen, entwickelten sie mit pedantischem Doktrinarismus die Prinzipien der Demokratie, und als endlich die Charte der Freiheit auf dem Papier fertig war, hatten die reaktionären Elemente sich wieder gesammelt, und die junge Freiheit wurde nach kurzem Kampf in Blut erstickt. Bermeidet den Fehler, an dem wir zu Grunde gegangen find: laßt Euren Feinden nicht die Zeit, sich zu organisiren: vor Allem beugt zeitig der Gefahr vor, die Euch vom stehenden Heere droht! Es ist wahr, Eure Armee hat große Dienste geleistet in Banner der sozial- demokratischen Republik! Gruß von den Sozial- Demokraten Sachsens. Jm Oftober 1868. Wir theilen hier noch folgende zwei Adressen an die Spa nier mit: Die französischen Arbeiter an das spanische Volk. mehr. Ehre set Euch, Ihr Spanier! Wir grüßen Eure Revolution, Bürger! Europa zählt einen Thron weniger und ein freies Bolt wir, die Nachkommen der Männer, die den 14. Juli, den 10. Auguft, 1830 und 1848 gemacht haben. Aber in dieser Eigenschaft, Brüder stebt es uns nicht nur zu, Euch zu bewundern, es liegt uns auch die Pflicht ob, Euch den Schrei der verrathenen und unglücklichen Völker zuzurufen: Bürger! habt Acht auf Euch! Mögen die Lehren der Ger 21 La fp 92 18 De Te tin er bu ge De m tä 88 ne Bi gt in, ich it: nd en Der Sm pte Die Der ger eine Frage, die gegenwärtig von nationalem Interesse sei und über welche viel unnöthige Angst herrsche, nämlich das Verhältniß zwischen Kapital und Arbeit. Er stimme nicht mit denen überein, welche diese Frage für eine schwierige, wenn nicht die schwierigste halten, welche die Zukunft umwölke. Er traue seinen Landsleuten im allgemeinen, und den zwei un mittelbar betheiligten Klassen insbesondere zu, daß sie hinreichend gesunden Menschenverstand besißen, eine befriedigende Lösung zu finden. In dem Genossenschaftswesen liege die Möglichfeit einer Lösung, indem dieses geeignet sei, dem Arbeiter, ohne ihn von der Arbeiter Klaffe zu entfernen, dennoch die Denkungsart und gewissermaßen die Interessen des Kapitalisten eigen zu machen. Er, Gladstone, verwahrte sich ausdrücklich dagegen, zu denen gezählt zu werden, die da glauben, daß die Kleinhändler entweder permanent oder vortheilhaft durch die Genossenschaften verdrängt werden können. Er glaubt, daß die Vereinigung der Arbeiter in Produktiv Assoziationen außerordentlich vortheilhaft sei, um die Großfabrikanten in Schach zu halten, jedoch weder die Großhändler noch die schichte Eurer Wiedergeburt dienen! Möge das tapfere Spanien fich erinnern, daß die hochherzigsten Nationen zeitweilig den Schlägen schändlicher Intriguen, schmählicher Verläumdungen, ebrloser Umtriebe des Ehrgeizes erlegen find! Die Eroberung der Freiheit wird die Frucht Eurer Thatkraft und Eurer Wachsamkeit sein. Wendet also 28 feinen Tag, nicht eine Stunde, nicht eine Minute Gure Gedanken von dem beständigen Ziele Eurer Bestrebungen ab, von der Republik. Der Sieg, der Eure Rechte bestätigen wird, ist um diesen Preis. Keine Staats- Armeen mehr, weder Soldaten noch Priester! Erinnert Guch, Bürger, daß das militärische Glement von jeber eine Gefahr für die republikanischen Staatseinrichtungen gewesen ist und es immer sein wird! Grinnert Euch, daß die Bonaparte's den 18. Brumaire herbeiwünschen und ein Cavaignac es war, der die Junitage machte! Erinnert Euch, daß die Miliz, die sich die heilige" nennt( die Pfaffen), den Menschen nur Grundsäße der Verzichtleistung und des Gehorsams predigt; daß sie die Welt in zwei Theile theilt, von denen die Völker Nichts zu beanspruchen haben, und von denen fie den ersten Gäfar und den zweiten Gott giebt! Brüder, wir beschwören Guch, kämpft für die Revolution, die Mutter unser Aller, ohne Schwäche, ohne Zaudern wie auch ohne Furcht! Sie ist's, fie allein, die durch den Unterricht, den sie mit offenen Händen austheilt, die Maffen losreißen wird, die noch in dem Düſter der Unwissenheit und des Aberglaubens dahin leben. Sie ist es, durch welche die Lohnarbeit verschwinden wird und mit ihr die letzten Formen der menschlichen Knechtung. Aus dieser Revolution, für welche Ihr die Waffen ergriffen habt, muß das Wort der Zukunft hervorgehen, dieser hohen Zukunft, der wir entgegeneilen, die wir eines Tages erreichen werden, und die für alle Völker sich durch die endgültige Eroberung der Freis heit, der Gleichheit, der Brüderlichkeit verwirklichen wird, d. h. durch die Erlangung der Rechte des Menschen und des Bürgers, gegründet auf die Geseße der Natur und der Gerechtigkeit. Brüder, haltet Euch tapfer! Es lebe das freie Spanien! Spanier, die französischen Arbeiter senden Euch ihren Brudergruß! cht id Jett tent Fin 10% ige del fic fen en, Tet Das Comite der sozial- demokratischen Partei in Wien an die provisorische Regierung von Spanien. Kleinhändler stören werde. Einerseits ist er überzeugt, daß die Kooperation( Produktiv- Assoziation) nur unter den vorge schrittensten Lohnarbeitern in vortheilhafter Ausdehnung be trieben werden kann; andrerseits erscheint ihm das Risiko und die Verantwortlichkeit der Aktiengesellschaften zu groß, um die individuelle Energie der Privatunternehmer zu überwältigent. Er empfiehlt den Arbeitern sowohl wie den Kapitalisten die größte Vorsicht in Bezug auf derartige Unternehmungen und freut sich über jede actiengesellschaftliche Unternehmung der Arbeiter, die mit Erfolg gekrönt wird. Der Kampf zwischen der Lohnarbeiter und der Kapitavon einem großen Theile des österreichischen Volkes, insbesondere aber Geehrte Herren! Der Sieg der Revolution in Spanien ist auch listenklasse erscheint ihm nur als eine natürliche und heilsame worden. Indem wir daber Ihnen, den derzeitigen Leitern der spani übersenden, erlauben wir uns gleichzeitig die Hoffnungen auszusprechen, welche wir an diese bedeutungsvollen Ereignisse knüpfen und deren Erfüllung nach unserer Ansicht für die gedeihliche Entwickelung Spauiens nothwendig ist. Wir hoffen, daß die spanische Regierung die Abschaffung der Sklaverei in den Golonien dekretire, Der pis ger Ten Ar peit will pa Golf ion, uft, Der Die Ifer Gee ellaft, ng! de ede ten Lage des arbeitenden Volkes überall in einer dem Geiste der Zeit entdie gedrückte sprechenden Weise berücksichtige und nicht durch die Einführung von Nationalwerkstätten die Sache der Arbeiter schädige, wie dies im Jahre 1848 in Frankreich von den Feinden der Freiheit geschehen ist. Wir sehen den Tag nicht mehr ferne, wo in Ihrem Lande eine wahrhafte Volksregierung ins Leben treten und wo man es verschmähen wird, sich an eine benachbarte Gewalt anzulehnen, deren Grundlagen schon lange erschüttert sind. Wir sind überzeugt, daß Ihre Regierung alsdann durch die Beseitigung des Concordats, durch die Abseßung der hohen der flerifal- reaktionären Agitation die Spige abbrechen wird. Demgemäß erwarten wir auch von Ihnen im Interesse der Freiheit aller Konkurrenz in der Vertheilung der Produkte der Arbeit." Nach Dudley Barter's Berechnung beläuft sich der Werth der Produkte der jährlichen Arbeit auf 821,000,000 Pf. St. wovon die 10,962,000 schlechtest bezahlten Arbeiter und Arbeiterinnen 324,000,000 Pf. St., die 1,535,000 best bezahlten 84,000,000 f. St. erhalten. Die Arbeiter die den Werth von 821,000,000 Pf. St. produziren und mit ihren abhängigen Familiengliedern gegen/ der Bevölkerung ausmachen, erhalten daher zusammen 408,000,000 Pf. St. in der Form von Arbeitslohn, den Mehrwerth von 413,000,000 Pf. St., den sie umsonst produziren, verschmaust das siebente Siebentel der Bevölkerung. Nach Gladstonischen Begriffen wird in Kurzem der heilige Geist der fapitalistischen Dentweise einen Theil der best bezahlten Arbeiter beseelen, der große Haufe aber der schlecht Bezahlten wird in den Reibungen der„, natürlichen und Völker Durchführung der allgemeinen Volksbewaffnung und die Bros iegt umsonst produziren muß, erkennen, daß seine Interessen, Hamirung einer zeitgemäßen entwickelungsfähigen Regierungsform die Proklamirung der Republik. Aus England. London, den 26. October. heilsamen Konkurrenz um die 413,000,000 Pf. St., die er in Betreff dieser Umsonst Arbeit dieselben sind wie die der schmaroßenden Minorität und die ewige Glückseligkeit, und das ewige Leben der kapitalistischen Ausbeutungs- Methode, ist gegen jedwede Gefahr sicher gestellt. Schade nur, daß gerade die fortgeschrittensten Arbeiter Tag täglich darauf finnen, ihren antikapitalistischen Begriffen Eintritt in die Hallen des Parlaments zu verschaffen, wo die ,, gleich interesfirten" Vertreter der schmaroßenden kleinen Minorität das Umsonst Arbeiten der Gladstone hat es endlich der Mühe werth gehalten die hungernden und systematisch abgeracerten großen Majorität Besser spät als niemals" sagt ein englisches Sprüchwort. Arbeiter Frage zu berühren. Er konnte nicht anders, denn die Ortschaft, wo er sprach wollen Distrikt von Lancashire, Leigh in den Baumhatte kein anderes geals ,, ewiges Naturgeseh" heilig sprechen, und daß sie sich vorbereiten ihren Gelüsten, die Umsonstarbeit auf ein möglichst kleines Maaß zurückzuführen und im Laufe der Zeit ganz abzuschaffen, Wort über die Unions. täumiges Lofal als den Weberschuppen der Assoziations gefeßliche Geltung zu ertroßen. Reinefe- Gadstone sagte fein Baumwollen Fabrik. Indem er der Genossenschaft seinen Dank dafür aussprach, ein geräumiges Versammlungszimmer geliefert zu haben, sagte er, daß ihn der Name der Genossenschaft veranlasse einige Bemerkungen zu machen über Wenden wir uns von dem hoffnungsvollen Rundgemälde das Gladstone von der unmittelbaren Zukunft des brittischen Reichs entwarf, und hören wir nun, was Henry Fawcett, Professor der Nationalökonomie an der Universität zu Cambridge, über die Arbeiterfrage sagt. In seiner Denkschrift, vorgelesen auf dem Congreß der sozialen Wissenschaften zu Birmingham, heißt es unter anderm:„ Das Charakteristischste des Geschäftsbetriebs unserer Zeit ist, daß Eine Klasse das Kapital und eine andere die Arbeit liefert, deren Combination zur Erzeugung des Reichthums nöthig ist, daß zwischen diesen beiden Klassen fein anderes Verhältniß eristirt als zwischen Käufer und Berkäufer, und daß zuweilen, wenn sie sich nicht über den Antheil einigen fönnen, welchen der Arbeiter am Produkt haben soll, Krieg erklärt wird. Die ökonomische Klassenscheidung ist keine Naturnothwendigkeit. In England gehört der Grund und Boden Einer Klasse, das zu seiner Bebauung nöthige Kapital einer andern Klasse, und die nöthige Arbeit wird verrichtet von einer dritten Klasse, deren Armuth sprüchwörtlich ist. In Indien ist der Staat der Grundeigenthümer, die Grundsteuer, welche zwei Drittel des Staatseinkommens ausmacht, ist in Wirklichkeit Rente. Betrachten wir unsern heutigen Betrieb der Industrie etwas näher, so werden wir finden, daß er das Resultat eines allmählichen Wachsthums und vieler verschiedener Umstände iſt. Durch die Erfindungen von Arkwright und Andern wurde das Handwerk zerstört und der Betrieb im Großen eingeführt, wodurch Kapital und Arbeit vollständig getrennt wurden, daher der Krieg zwischen Kapital und Arbeit. Ein vollständig wirksames Mittel, diesem Kriege ein Ende zu machen, wäre darin zu finden, daß der Arbeiter zugleich Eigenthümer des Kapitals würde. In einer Fabrik, die ein Kapital von 50,000 Pfd. St. und 1000 Arbeiter erfordert, könnte jeder Arbeiter einen Antheil von 50 Pfd. St. am Kapital haben und aller Klassen gegensatz wäre verschwunden." In seiner weiteren Ausführung stellte er die verschiedenen bereits gemachten Versuche als Stufen eines ökonomischen Uebergangs dar, und sprach sich dahin aus, daß möglicher Weise die aufgehäufte Bildung und Erfahrung einiger Generationen nöthig sei, den größten Theil der Produktion auf eine Weise zu betreiben, die Kapital und Arbeit vollständig vereinige. Der Mann von Fach, der sich für kompetent hält, ein Urtheil zu fällen,( Gladstone betheuert bei jeder Gelegenheit seine Infompetenz") erklärt also, daß die Lösung der Arbeiterfrage die Aufhebung der kapitalistischen Produktionsweise überhaupt bedingt. tigen Wahlen als bewußtes Klasseninteresse der Arbeiter gegen den bürgerlichen Liberalismus herausstellen. Aus Amerika. Ded No 6. Au A. New- York, den 13. Oktober. Die Verhandlungen des amerikanischen Arbeiter- Congresses stehen bei einer Vergleichung denen des Brüsseler Congresses zwar weit nach, doch beweisen sie die Macht der Verhältnisse, welche unaufhaltsam eine Centralisation der Streitkräfte der Arbeiterklasse herbeiführen. Ein großer Theil der Sigungen wurde mit der Berathung der Frage ausgefüllt, ob die Frauen Delegirten zuzulassen seien, zumal diejenigen, welche von einer politischen Organisation, einem Verein zur Erlangung Frauen- Stimmrechts, abgeschickt waren. Der Congreß per Bet wahrte sich dagegen, daß die beschlossene Zulassung eine Billi gung des Grundsaßes enthalte, daß die Frauen Stimmrecht erhalten müßten, erklärte es aber für nothwendig, daß die Arbeiterinnen in Gewerksvereinen zusammentreten und die Macht der Arbeiter stärken helfen, statt ihnen verderbliche Kon kurrenz zu machen. Leider wurde den Negern nicht die gleicht in Berücksichtigung gewährt. Nach den Statuten der amerikan schen Arbeits- Genossenschaft( National- Labor- Union) haben farbige Arbeiter unzweifelhaft dasselbe Recht beizutreten, weibliche; doch verbieten thatsächlich die Geseze vieler Gewer vereine den Beitritt Farbiger, und die Vorurtheile gegen selben sind selbst bei leitenden Personen der Arbeiterbewegung noch nicht verschwunden. Die Vereinigung der organisirten Arbeiter mit den Negern, das Zusammenwirken beider gegen die stets gewaltiger sich entwickelnde Macht des Kapitals i Staat und Industrie ist eine geschichtliche Nothwendigkeit. Di Neger fangen im Süden bereits an, die Hinterlist und Feind seligkeit der republikanischen Partei zu begreifen und lehnen sich offen gegen sie auf. Haben doch die Republikaner neulich alle farbigen Mitglieder der Legislatur in Georgia hinausgeworfen, und Gouverneur Brown hat diese Thatsach sogar als einen Beweis dafür erwähnt, daß die Oberherrschaft der Neger in Georgia nicht errichtet werden soll, wie die de mokraten den Republikanern vorwerfen. Und gegen diesen Beschluß ale die поф den jest St ten. mi bor nid $ 1 ein erb fol teh Der gef um ber Stuart Mill hat sich abermals bei den Bourgeois in giebt es keine Appellation beim Congreß, weil Georgia zu Ungnade gebracht. Diesmal ist es fein revolutionärer Arbei- rekonstruirten Staaten gehört. Die Republikaner können terpolitiker, dem er einen Empfehlungsbrief ertheilte, sondern solche Schritte wagen, weil Grant dennoch von den Nege ein bürgerlicher Sozial- Reformer, Edwin Chadwick, der gewählt werden muß. Die Mehrheit für Grant wird wahr in seinen alten Tagen noch Eintritt in's Parlament begehrt, scheinlich eine ganz gewaltige sein. Die Arbeiter, welche fi und einen alten reactionären Whig, Bouverie, zu verdrän- auf dem Congreß zu einer politischen Partei erklärt haben, Bouverie, der die Wähler von Kilmarnock seit verzichteten für diesmal auf einen selbstständigen Kandidaten einem Vierteljahrhundert im Parlament vertreten, beschul- weil es gleichgültig für sie ist, ob Seymour oder Grant g digte Mill Zwietracht in der liberalen Partei zu stiften", und wählt wird, ob sie durch rohe Gewalt oder durch schlaue ward von diesem gebührend abgefertigt. gen sucht. Ge sezgebung zu Sklaven gemacht werden; doch hob Präfident Was heute unsere Bourgeois als Zwietrachts Stifterei Sylvis hervor, daß der nächste Präsident von der Arbeiter innerhalb der liberalen Partei denunziren, wird sich bei fünfpartei gewählt werden müsse. Bur Nachricht. me fict tre die Der Bi Li mi 901 be un in al Re Da De Die Expedition des„, Demokratischen Wochenblatts" befindet sich jetzt Petersstraße 18, in der Wohnung des Herrn Bebel, und bitten wir alle die Expedition betr. Briefe dahin zu adressiren. Ferner zeigen wir an, daß wir uns auf wieder holte Anfragen hin entschlossen haben, Inserate aufzunehmen. Die Verbreitung des Demokratischen Wochenblatts" allen Theilen Deutschlands und selbst im Ausland macht es hierzu besonders geeignet. Wir berechnen die gespaltene Petitzeile oder deren Raum zu 1 Ngr. Verantwortlicher Redacteur: W. Liebknecht. Redaktion: Braustraße 11. Leipzig.} Druck und Verlag: E. W. Vollrath. Expedition: Petersstraße 18.