Demokratisches Wochenblatt. No. 51. Organ der deutschen Volkspartei und des Verbands deutscher Arbeitervereine. Leipzig, den 19. Dezember. 1868. Das Blatt erscheint jeden Sonnabend. Abonnementsvreis vierteljährlich bei allen deutschen Postanstalten sowie bier am Plage einschließlich Bringerlohn 122 Rgr.; einzelne Nummern 1 Ngr. Abonnements für Leipzig nehmen entgegen die Herren G. Hofmann, Brübl 40, 6. Richter, Peterssteinweg 7, Leipziger Consumverein, Universitätsstraße, und die Expedition d. Blattes in der Wohnung des Herrn A. Bebel, Betersstraße 18. Für Dresden Filialerpedition F. W. Grellmann, Wallstraße 10. Agent in London für England, Indien, China, Japan, Australien, Südamerika 2c. die deutsche Buchhandlung von Franz Thimm, 24 Brook Street, Grosvenor Square, London. Agent für London: 2. Duensing, Foreign Bookseller, Librarian and Newsagent, 8, Little Newport Street, Leicester Square, W. C. Mit nächster Nummer schließt der erste Jahrgang unseres Wochenblattes, und wir bitten die geehrten Abonnenten, die Bestellungen auf das neue Quartal rechtzeitig zu bewirken, damit die Zusendung des Blattes leine Unterbrechung erleidet. Unsere auswärtigen Abonnenten, welche bisher das Blatt unter Kreuzband bezogen haben, werden gebeten, dasselbe von Neujahr ab bei der Post oder im Buchhandel zu bestellen, da die ExtraSendung uns zu viel Kosten und Umstände verursacht. Wir können zu fernerer Kreuzbandsendung uns nur dann verstehen, wenn der Betrag von 15 Ngr. per Quartal pränumerando eingesandt wird An unsere Parteigenossen. Von jetzt an erscheint das„ Demokratische Wochenblatt" zugleich als Organ des Verbands deutscher Arbeitervereine, da laut Beschluß des Vororts des Verbands das bisherige Organ desselben, die " Deutsche Arbeiterhalle" zu erscheinen aufhört. Das„ Demokratische Wochenblatt" wird in dieser heuren Eigenschaft alle offiziellen Anzeigen und Bekannna ungen des Vororts, sowie Berichte und Mittheilungen aus den deutschen Arbeitervereinen enthalten und dadurch in erhöhtem Maße in den Stand gefeßt sein, ein möglichst vollständiges Bild der Parteithätigkeit auf politischem und sozialem Gebiete zu geben. Um eine, dieſem erweiterten Wirkungsfreis entsprechende Erweiterung des Blattes vornehmen zu können, richten wir an alle Parteigenossen die Bitte, für die Verbreitung des„ Temokratischen Wochenblattes" auf das Nachdrücklichste zu wirken. Nur durch eine thatkräftige Unterstügung aller unserer Freunde und Gesinnungsgenossen werden wir in der Lage sein, die Ansprüche, welche an ein Organ der deutschen Volks- und Arbeiterpartei gestellt werden können und müſſen, zu befriedigen. Thue also Jeder seine Schuldigkeit! Der Ausschuß der deutschen Volkspartei lich. in Sachsen. Inhalt: Politische Uebersicht. Selbsthilfe und Staatshilfe. scher Arbeitervereine zu Nürnberg. Eine Parteipflicht. ChristDer fünfte Vereinstag deut Aus England.- Vororts- und Arbeiter- Angelegenheiten. Beilage: Für allgemeines Wahlrecht. Anzeigen. Politische Uebersicht. Krieg oder Revolution! In diesen Worten faßten wir seit Begründung unseres Blattes die politische Lage der alte Welt zusammen. Wir mußten deßhalb die verschiedenartigsten Anfechtungen erfahren; man warf uns vor, wir suchten systematisch schwarz zu färben und Mißtrauen zu erzeugen. Ja man legte uns sogar die Absicht zur Last, den Der Vorort des Verbands deutscher Arbeitervereine. haben wir die Genugthuung, das Zeugniß zweier der ersten Autoritäten in Sachen der Revolution und des Kriegs für die Richtigkeit unsrer Anschauung vorführen zu können: Mazzini's und des Grafen Bismarc. Mazzini( der zum Glück wieder völlig genesen), hat unterm 5. d. Mon. eine Proflamation an die Italiener erlassen, in der er sie auffordert, der nahen Stunde gewärtig zu sein, wo die Verwirklichung ihrer Wünsche nach der einen und untheilbaren Republik vor der Thür stehe. Eine allgemeine republikanische Erhebung sei nicht mehr ein Phantasiegebilde, und der Erfolg gesichert, da das erste Signal von Paris ausgehen werde; in Frankreich sei Alles vorbereitet, die nächste Zeit werde den Sturz des Kaiserreichs und die Republik bringen. Nun, der andere Gewährsmann. Graf Bismarck, der unAufschwung der Geschäfte hindern zu wollen, und, hätten ge- zweifelhaft in der Kriegsfrage nach Bonaparte am Besten wiffe Leute die Macht gehabt, so wäre es unsrem Blatt er gangen, wie dem Barometer jenes Landpfarrers in Südfrank reich, das von den Bauern zerschlagen wurde, weil es in einer Zeit der Dürre stets trocknes Wetter verkündet hatte. Heute unterrichtet ist, erklärte vor einigen Tagen in der Berliner Be schlagnahme- Sommiffion, im Laufe des Sommers habe allerdings der Krieg gedroht und sei nur durch ein unverhofftes Ereignis abgewandt worden. Näher sprach er sich nicht aus Der Krieg, welcher drohte, war ein Krieg mit Frankreich; das ,, unverhoffte Ereigniß" die spanische Revolution- genau, wie wir es dargestellt. Bloß hätte Graf Bismarck, um die ganze Wahrheit zu sagen, hinzufügen müssen, daß das Damoklesschwert des Kriegs von dem Moment an, wo Deutschland durch die Blut- und Eisenpolitik zerrissen wurde, beständig utra unbat über uns gehangen hat. Krieg oder Revolution war das Dilemma. Krieg oder Revolution ist das Dilemma. 402 schon im Jahr 1849 ähnliche Bisionen gehabt habe. G scheint demnach ein fonstitutioneller Fehler vorzuliegen. Den Die Usedom'sche Note, die den Grafen Bismard in Varzin nicht schlafen ließ, scheint ihn auch in Berlin wie ein Schreckgespenst zu verfolgen. In derselben Sigung der Be schlagnahme- Commission brach er die Gelegenheit vom Zau zu erklären, die Note sei ihm erst aus den Zeitungen bekannt geworden, weil sie auf dem Wege nach dem Kriegsschaupla von 1866, wohin sie ihm nachgesendet werden sollte, verlore gegangen sei. Diese Erklärung steht nicht nur mit d halbamtlichen, sondern auch mit amtlichen Mittheilungen vollständigem Widerspruch. Am 28. Juli erklärte das Orga des Grafen Bismarck, die„ Norddeutsche Allgemeine Zeitung „ Die Note gelangte erst zehn Tage nach ihrer Ueber gabe in die Hände der preußischen Regierung in einem Zeitpunkte, wo die Kriegsoperationen im vollen Gang waren." Und zwei Tage darauf schrieb der„ Staats- Anzeiger das amtliche Regierungsblatt: Die Norddeutsche Allgemein Zeitung" vom 28. dieses Monats bringt die Nachricht. die vom königl. Gesandten Grafen v. Usedom unterm 17. Jum 1866 an den General Lamarmora gerichtete Note von Seiten der königl Regierung weder autorisert noch genehmigt, sondern a zehn Tage nach ihrer Uebergabe in Berlin bekannt geworden sei. Dies ist richtig und ergiebt sich hieraud daß der Text der Note keine sichere Unterlage für Schlußfolg rungen über die politischen Intentionen der Regierungen gewähren vermag." Eine Lösung dieser Widersprüche ist u möglich, es fragt sich bloß, wer die Unwahrheit gesagt Es fragt sich? Das unverhoffte Ereigniß" kann den Frieden nicht län ger erzwingen, als es für Bonaparte die Gefahr eines Flanfenangriffe in sich birgt. Hört es auf, dies zu thun. so hört es auch auf, eine Bürgschaft des Friedens zu sein. Cessante causa cessat effectus( mit der Ursache verschwindet die Wir kung). Und die spanische Revolution hat jeßt eine Wendung genommen, welche sie aller menschlichen Berechnung nach unter den Einfluß Bonaparte's bringen muß. Der Bürgerkrieg ist ansgebrochen, und, was das Ende sein möge, Spanien wird so geschwächt aus demselben. hervorgehen, daß es darauf verzichten muß, nach Außen hin eine Rolle zu spielen. Der französische Kaiser bekömmt damit freie Hand", und nichts verhindert mehr den Ausbruch des Kriegs. Im Gegen theil, die moralische Wirkung der spanischen Ereignisse muß Bonaparte in seinen Kriegeplänen bestärken. " Graf Bismard begreift dies. Seine Reise nach Dresden bezweckte die absolute Unterordnung Sach sens unter Preußen für den Kriegefall. Die fächsische Armee, der man in Berlin nicht traut, soll nach Altpreußen verlegt werden. Hierher gehört ferner die, auf preußisches Drängen erlaffene Bekanntmachung der hessischen Regie rung, daß sich Aerzte melden sollen, welche bereit sind, bei Mobilmachung" im fünftigen Jahr die einer Truppen zu begleiten. Dazu die wüthenden Artikel der halbamtlichen preußischen Blätter gegen Beust; die fortgesezten, jedoch hoffnungslosen Versuche, Ungarn für Preußen zu gewinnen; das rumänische Intriguenspiel, der diplomatische Bruch zwischen der Türkei und Griechenland, die friegerischen Aeußerungen österreichischer Minister, die Aufhäufung von Kriegsgeräthen in den an Desterreich gränzenden Landstrichen Rußlands; die Interpellation in der würtembergischen Kammer, ob Würtemberg genug Batronen für die Zündnadelgewehre seines Heeres verfertigt, und nicht länger auf Preußen angewiesen ist; die Aufhäufung un geheurer Kriegsvorräthe im französischen Lager von Sa wer will noch leugnen, daß Europa sich am Borabend eines Kriegs befindet? fory Nun zu Heitrerem: Graf Bismarck behauptete neulich in der preußischen Kammer, er sei ein persönlicher Freund Beusts, des Grafen Beust er ist nämlich zu dieser Würde erhoben und Preußen habe den österreichischen Liberalisworden Da bat t und Die preußische Seehandlung( Regierungsanstalt) das königl. preußische Hauptbankdirektorium zeigen an, zur preußischen Eisenbahnanleihe von 20 Mill. Thalern blo 17,805,325 Thlr. gezeichnet worden sind. Ein drastischere ( fräftigeres) Mißtrauensvotum konnte die Finanzwelt der Bi marc'schen Politik nicht ausstellen! Und wir sollten an de Fortbestand des Annerionsstaate glauben? in einem Feuilleton der war Das Erfreulichste aus Preußen meldet Gustav Rafb Szene, die in einem Berliner Theater( dem Woltersdorffer ..Frankfurter Zeitung" eine vor den Brettern sich abspielte. In dem Refrain eines Cow plets( dem wiederholten Schlußreim eines Singgedichts) der Gedanke ausgesprochen, daß nur Desterreich, nicht aber Preußen einen Bortheil aus dem Kriege des sechsundsechziget Jahres gezogen babe, weil Desterreich dadurch zu einer freibeit lichen Entwickelung gelangt sei. Stürmischer Beifall und lauter Jubel im Publikum! Da erhebt sich im ersten Range ein breiter, vierſchrötiger Mann, der das Gepräge des pommerfchen oder brandenburgischen Gutsbesizers und Junkers auf Stirne und Gestalt trug, und schreit. Das ist nicht wahr! Breußené Großmachtsstellung, glorreiche Siege"--Weiter fonnte et nicht gelangen. Ein fürchterliches, mit Drohungen, den Redner des ersten Ranges sofort vor die Thüre zu ſeßen, vermischte mus längst ,, überwunden." Leider, und zwar so gründlich, Geschrei, verschlang seine weiteren Worte. Nun kam ein zweiter daß keine Spur mehr von Liberalismus in Preußen zu entdecken ist. In der Beschlagnahme- Commission( die beiläufig die Regierungsvorlage schließlich gebilligt hat nur Vir Refrain, in dem Garibaldi gefeiert und Rom der Unter gang prophezeit wurde. Zum zweiten Male erhob sich der Redner im ersten Range, seine Entrüstung, daß dergleichen chow stimmte dagegen) tischte der edle Graf Tags darauf die Dinge in der Hauptstadt des Norddeutschen Bundes gefungen Stieberia de auf, in Sieging sige ein furchtbares Verschwörungsfomité, bestehend aus einem Hannoveraner, Dänen, Kurhessen und M werden dürften, mit untermischten Schimpfworten gegen Ga ribaldi in das Parquet hinabschreiend. Nun erhob sich ein Republikaner, vor dem Preußen zu zittern Höllenspektakel. Die Vorstellung mußte unterbrochen werden. Schließlich erschienen im ersten Range zwei Konstabler führten unter dem stürmischen Beifalle des versammelten pu habe. Diese Enthüllung" hat die Destreichischen Blätter sehr amüsirt, und sie meinen der Urheber hätte wohl gethan seine geistige Gesundheit noch etwas in Varzin zu pflegen; die Berliner Zukunft" erinnert aber daran, daß Graf Bismarc blikums den Redner aus dem Theater. und Dem bayerischen Landtag hat Kolb die Nürnberger R g t A T Pe de te 21 bi e ein Be Fann plag Betition( S. Beilage) und eine in demselben Sinne abgefaßte des Münchener Volksvereins überreicht, und daran den Antrag geknüpft: Gine Gefeßesvorlage noch für den gegenwärtigen Landtag zu erbitten, damit bei den Landtagswahlen folgende Grundsäße zur Anwendung gebracht werden: Allgemeines, diZaun rettes Wahlrecht; wählbarkeit jedes volljährigen unbescholtenen Staatsangehörigen ohne Rücksicht auf Steuerzahlung; Geheime Abstimmung; Gefeßliche Feststellung und Ver fleinerung der Wahlbezirke, so daß in jedem derselben nur Ein Abgeordneter zu wählen sei; Aufhebung des Instituts der Ersaßmänner; Abkürzung der Wahlperioden. Ferner, bieran sich anreihend: Herabsetzung der Reisediäten, dagegen Ausdehnung des Bezugs von Taggeldern auch auf die in München wohnhaften Rammermitglieder. en fore den Organ Ing ber ung Fang In Desterreich hat man den Ausgleich" mit Ungarn. nun die Krone aufgescht, Klapka, Perczel und andere ungaiger tische Revolutions generale find faiserlich österreichische Generale geworden, und neine Da Sum Seiten n erf nnt raue folge bat und Da's blog bered Bi Den afd eine ffet) Sou war aber Riget beit uter ein chen irne Send ner te iter Bismarck hat das Nachsehen. Wie es mit der Volksbildung in Desterreich steht oder richtiger nicht steht, das erhellt aus folgenden, auf Grund amtlicher Angaben von der„ Grazer Tagespost" veröffent lichten Thatsachen: Den Der Durchschnittsstand der österreichischen Armee beträgt in den vier Jahren 1863, 64, 65 und 66( nach Abzug von reichlich 42,000 Unteroffizieren, welche, um Unteroffiziere wer zu können, des Schreibens kundig sein müssen) 492,869 die wenn 403 Die Regierung fährt in ihrer Verfolgung der Bresse fort. Krieg gegen die Demokratie ist ihre Losung nach Innen; Krieg gegen Preußen ist ihre Losung nach Außen. Bei einem Krieg mit Preußen seßt Bonaparte unstreitig viel aufs Spiel, aber nicht so viel als der Gegner. Ist ihm auch die Niederlage sicheres Verderben, so bringt ihm dagegen der Sieg die Verlängerung seiner Macht. Unders mit Bismarck. Wird die preußische Armee geschlagen, so fällt die Schöpfung" des Jahres 1866, die nur durch die Gewalt zusammengehalten wird, rettungslos auseinander; siegt aber Preußen, so ist eine Revolution in Frankreich die nothwendige Folge, und die französische Republik würde das Bismarc'sche Breußen gar bald ,, moralisch" erobert haben. Siegend oder besiegt in beiden Fällen ist Großpreußen verloren. " Ueber die jüngsten Vorgänge in Spanien ist noch immer ein Schleier gebreitet. Die Volkskämpfer haben andres zu thun, als Zeitungsartikel und Briefe zu schreiben, und die Regierung veröffentlicht nur, was ihr genehm ist. So viel sicht indeß fest, in Cadix behaupteten die Aufständischen sich noch am 13. ds. Mts. und die Behörden in Madrid hegten die lebhaftesten Besorgnisse. Ein der Regierung befreundeter Correspondent des Pariser Temps" gibt Dreierlei als Urfachen des Losbruchs an: Geleitet von den edelmüthigsten aber unüberlegten(!) Gefühlen und zugleich der Nothwendigfeit nachgebend, die öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten, was durch das in Folge zweier Mißernten, über ganz gemacht wird, haben die einzelnen Gemeinden, ohne die vorhandenen Mittel ins Auge zu fassen, und ohne zu beKöpfe, und davon sind 54,540, d. b. eilf vom Hundert Spanien verbreitete Elend noch schwieriger als anderswo die Schreibené kundig, d. h. wieder mit anderen Worten, don je neun Soldaten ist nur ein einziger im Stande zu schreiben! Noch interessanter gestalten sich denken, ob derartige Opfer längere Zeit fortgesezt werden Ziffern, wenn man nicht die Armee im Ganzen, sondern man die einzelnen Waffengattungen ins Auge faßt. In der Genietruppe können 43 Prozent, von den Bios nieren 42 Prozent schreiben. Dann folgt schon durch eine breite Kluft getrennt, die Artillerie mit 282 Prozent. Und jegt geht es reißend schnell bergab. Von den Jägern schreiben nur 8 Prozent, von der Infanterie nur 7 Prozent, von der Cavallerie nur 4 Prozent und vom Fuhrwesen nur 22 vor den Thoren von Cadix entlassen und allen Brozent. könnten, überall Nationalwerkstätten eingerichtet. Die Geldmittel der Gemeinden sind erschöpit, die UnterstügungsBereitwilligkeit der wohlhabenderen Bürger hat nachgelassen, die Centralverwaltung, durch die von der Monarchie übernommene Finanzlage, welche sich nicht besser gestaltet hat, bis über die Ohren in Schulden, fann feine Hilfe leisten und so find Tausende von Arbeitern zu Puerto Santa Maria, bösen Einflüssen ausgesezt worden. zweiten Grund zur Unzufriedenheit lieferte das Dekret vom 17. November, welches die Freiwilligen der Freiheit" neuorDen Und wenn man noch tiefer in die einzelnen Waffengat tungen hineinblickt, so findet man beispielsweise, daß die Schreibekundigen unter den Dragonern sich nur mit 2 Bro: ganisirte,( dessen wesentliche Absicht aber dahin ging, das zent, unter den Uhlanen nur mit 12 Prozent beziffern, Bolf wehr und waffenlos zu machen). und daß im Tyroler Kaiserjägerregiment nur im Ganzen 46 Mann, d. h. 2 Brozent schreiben können, d. h. die wiederum eine Unflugheit, die man schwer büßen muß. war eine Unflugheit, die Waffen zu vertheilen, es ist eine auf je 200 Ein Mann! Man sieht, die Tyroler Pfaffen größere, sie in verlegener Weise dem Bolke zu einer Zeit wieder haben die gründlichste Arbeit gemacht. Der preußische Cultus minister Mühler sollte sich dieselben für seinen Feldzug gegen heidnische Intelligenz verschreiben. fig In Frankreich vergißt die demokratische Partei über nehmen zu wollen, wo andere Reime zum Mißvergnügen schon vorhanden sind. Wenn man( d. h. die Regierung) in Cadir siegt, wird man dort Abhülfe treffen können, an allen andern Orten bleiben die Folgen der maßlosen Unvorsichtigkeit besteder Hoffnung auf die Revolution nicht, sich auf die bevorste hen. Das dritte Motiv( Beweggrund) des bewaffneten Widerhenden Wahlen vorzubereiten; die Aussichten sind äußerst gün- stands war die erklärte, amtliche Unterstützung, welche die proviso. und man rechnet auf einen Gewinn von etwa 40 Sigen, was in Allem ungefähr 60 demokratische Stimmen ergeben würde. Natürlich weiß man sehr genau, daß der Sturz des Raiserreiche nicht durch eine Wahlschlacht bewerkstelligt werden fann. Erstens ist es bei der jeßigen Präfektenwirthschaft( ebenso ter Det Den gen Sas wein en. nd Ret rische Regierung, ihrem ausdrücklichen Versprechen entgegen, der Errichtung einer Monarchie in Spanien angedeihen ließ; es war der Schuß, den sie allen Denen gewährte, die sich der von ihr getroffenen Wahl anschlossen. Die erste dieser Ursachen hat die Emeute von Puerto Santa- Maria( Vorstadt von Cadix) herbeigevor, welche seit drei Tagen die Straßen von Gadir mit Blut wie bei der preußischen Landrathswirthschaft) absolut unmög- führt, die beiden anderen riefen jene Insurrection( Aufstand) herlich, daß je eine demokratische Majorität in den gefeßgebenden Körper tömmt; und zweitens steht fest, daß wenn eine solche befleckt." Majorität doch zu Stande zu bringen wäre, die Regierung reich ist, wie der Norddeutsche Bund, nicht durch Abstimmungen, kung ihrer Maßregeln voraus berechnen, und wir sind daher nicht durch Reden zu beseitigen. Aber doch zu schwächen. befugt, sie als Urheberin der Katastrophe anzuflagen. wiß Recht. Die provisorische Regierung mußte aber die WirIm Wesentlichen hat der Correspondent des Temps" ge Rachschrift. Eine amtliche Depesche meldet, daß die ,, Rebellen von Gadir sich ergeben hätten. Die Bestätigung bleibt abzuwarten. Noch eins. Durch den Alterszensus von 25 Jahren hat die provisorische Regierung über 1 Million junger Männer, die meist für die Republik begeistert sind, von der Wahlurne ausgeschlossen. Nunes bedarf nicht des Stimmrechts, um cine Flinte loszudrücken. Dem Grafen Bismarck ist Süddeutschland nicht liberal genug. Dem Berliner„ Sozial- Demokrat" sind unsere Muster statuten nicht demokratisch genug. Die Kleinen machen's den Großen nach, das ist der Lauf der Welt. In den Norddeutschen Bundeskäfig und in die Schweizer'sche Tasche zu schlüpfen, wäre natürlich liberaler und demokratischer. " Die Gründe" des Sozial- Demokrat" sind so urkomisch, daß wir sie gelegentlich im Vermischten" mittheilen werden. Der Berliner Sozialdemokrat" nennt es eine„ Berläum dung", daß der Literat" Liebknecht veröffentlicht habe( wo? wird natürlich nicht gesagt). der Bericht des„ Sozialdemokrat" über die schmachvollen Vorgänge in Essen sei dem dortigen Landrath freundlich" gewesen, was jedoch diesen nicht verhin dert, die Schmeicheleien im Sozialdemokrat" energisch zurückzuweisen. ,, Berläumdung"? Wir treten unverzüglich den Beweis der Wahrheit an. In dem fraglichen Bericht( Nr. 142 des„ Sozialdemokrat", S. 2, dritte Spalte) heißt es wörtlich: 404 werden". Dieß ist eine Verläumdung, ebenso albern al verächtlich. Wir freuen uns, versichern zu können, daß mit vielen Mitgliedern des Allgem. Deutschen Arbeiterverein persönlich auf dem besten Fuße stehen; wir halten die über d wiegende Mehrzahl der Mitglieder des Allgem. Deutschen Ar beitervereins für unsere Parteigenossen; wir haben wiederhol b den Beweis geliefert, daß wir Hand in Hand mit ihnen g gehen wünschen, und wir wissen, daß unsere Einigung versuche bisher nur an den Ränken einiger Wenigen gescheiten sind, deren Führer kein Arbeiter ist, und die den Allgem Deutschen Arbeiterverein mit sammt den zu gründenden Ge werks Genossenschaften ihren persönlichen Zwecken dienstbar d machen bestrebt sind. Wir wollen sehen, ob der„ Sozialdemokrat" den Muth haben wird, obiges abzudrucken und unser Blatt zu nennen. Schimpfen mag er nach Herzenslust. Aus Hamburg schreibt uns ein Mitglied des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins: Perl hat kürzlich hier drei Bor träge gehalten über die Geschichte des früheren Allgem. Deu schen Arbeitervereins, wobei im Ganzen nichts Neues von ibm gesagt wurde. Bloß ein Geständniß betreffend Schweizer war mir überraschend. Er sagte nämlich, auch er habe, wie die meisten alten Mitglieder, anfangs fein rechtes Vertrauen in Schweißer gehabt, welches derselbe durch die bekannten Bismarc- Artikel) vollends verloren habe. Nur mit schwerem Herzen habe er( Berl) ihn( Schweißer) auf der Generalver sammlung in Hamburg für die Präsidentschaft empfohlen; jegt glaube er aber, Schweizer habe mit seiner Vergangenheit -., Gine halbe Stunde batte das Dreinbauen gedauert, vollständig gebrochen, was man ja wohl aus seiner gegenwär tigen Handlungsweise mit Recht schließen dürfe."( Etwa aus seinem Bestreben, die Einigung der Arbeiter zu da erschien der Landrath von der Heydt auf dem Plage und sofort mußten die Waffen( der Polizei) eingesteckt und die Gewehre( der Gensdarmen) auf das Rathhaus abgeliefert werden. ,, Ich fordere Sie auf im Namen des Königs," hörte man den Landrath wiederholt sagen ,,, die Waffen einzustecken. Ich habe nicht befohlen, daß Sie auf wehrlose Leute einhauen sollen." Ein Mann, welcher sich der Gruppe, die den Landrath umgab, näberte, wurde von einem Gensdarm zurückgestoßen. Lassen Sie den Mann; es fann Jeder hören, was ich hier zu sagen habe." " So weit der Sozialdemokrat". Ist der Bericht dem Landrath etwa nicht freundlich"? War unser Ausdruck ,, freundlich im Gegentheil nicht noch zu schwach? Oder richtet sich der Vorwurf der Berläumdung" viel leicht dagegen, daß wir gesagt, der Landrath..habe sich gegen die Schmeicheleien im Sozialdemokrat" heftig verwahrt, wie Justizminister Leonhardt gegen die Liebkosungen der Nationalliberalen?" Wir treten wieder den Beweis der Wahrheit' an. In Nr. 143 des„ Sozialdemokrat" befindet sich ein Schreiben des Landraths von der Heydt, worin derselbe erklärt: per hindern? Oder, weil er dann und wann ein demokratisches die Zweifel des Herrn Perl und anderer Gutmüthigen zu beseitigen?) Eine Parteipflicht. Vorige Woche zeigte die Zukunft" an daß sie am le ten Dezember d. 3. zu erscheinen aufhören müsse, wenn' bis dahin nicht ein neuer Fonds beschafft sei. Die Zukunft", die feit 2 Jahren so fröhlich und so tapfer das Banner Deutic lands und der Demokratie in der Hauptstadt des Norddeutschen Sonderbunds schwingt, muß erhalten werden. Ihr Unter gang wäre ein schwerer Berlust und eine unauslöschliche Schande für die deutsche Demokratie. Es freut uns. mitthei len zu können, daß die. Gefahr für den Moment abgewandt ..Es ist unrichtig, daß ich die Anwendung der Waffe miß- ist; aber es gilt mehr zu thun. Unsre Freunde, davon find billigt hätte, vielmehr habe ich gleich nach meinem Eintreffen dem Achterrath( der Polizeikommissär, der die Mezeleien veranstal= wir überzeugt, werden ihre Pflicht nicht verfäumen. Wer die nöthigen Mittel hat, zeichne Aktien, Jeder wirke tet) meine volle Anerkennung seines Verhaltens ausgesprochen. für Verbreitung der Zukunft", die vom 1. Januar Grit nachdem die Straße geräumt und- der Zweck des polizeilid en Einschreitens erledigt war, habe ich den Befehl zum Einstecken des Gewehrs ertheilt. Die mir dabei weiter in den Mund gelegten Worte beruhen auf müßiger Erfindung." Kann man fich, fragen wir, nachdrücklicher gegen eine Schmeichelei verwahren? War unser Ausdruck nicht vollständig gerechtfertigt? Roch ein Wort. Aus dem zufälligen Umstand, daß der Berfasser des von uns gerügten Berichts ein Arbeiter ist, folgert der Sozialdemokrat",„ daß alle zum Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein gehörigen Arbeiter maßlos von uns angefeindet " an nur 1 Mal täglich und zu entsprechend billigerem Breis erscheinen wird! Schweizer in dieses Blatt eine Reihe von Artikeln, in denen Bismard *) Kurz nach Gründung des Sozial- Demokrat" schrieb Hr. von auf das Schamloseste verherrlicht wurde. In Folge dessen zogen fich Marg, Engels, Herwegh, Wuttke, Joh. Phil. Becker und Liebknecht von dem„ Sozial- Demokrat" zurück. S ale mit rein Thol gem Ge Christlich. Man schreibt uns aus Gainsdorf( bei Zwickau):„ Bei über der Beerdigung einer Kinderleiche in Wilkau, welcher Ort ins Pfarramt Culitsch( bei Kirchberg) gehört, ist folgender Fall vorgekommen: Als die Träger mitten auf dem Friedhof anngefommen waren, wurde die Leiche abgefeßt, weil der beglei inge tende Pastor dort stehen blieb und seinen Segen sprach. Nach eiter Beendigung dieser Geremonic entfernt sich der Pastor und die Leiche wird ans Grab getragen. Ein Träger, Bergarbeiter Ein Träger, Bergarbeiter Kluge aus Cainsdorf, äußert seine Verwunderung, warum hier Segen nicht am Grabe gesprochen werde, worauf eine rau sagte, das wäre hier so gebräuchlich. Auf das hin ut tommt der Pastor zurück und fragt, wer der Zugführer der Träger gewesen wäre? Kluge antwortet: Bei uns gilt Giner so viel wie der Andere. Darauf sagt der Pastor: Wer etwas mit mir zu sprechen hat, mag ins Pfarrhaus kommen. inen Bor Deuts der Auf das hin begiebt sich Kluge mit noch zwei Trägern inen dahin und sie wiederholen die Frage, warum hier der Segen nicht am Grabe gesprochen würde. Sie erhalten den Bescheid, er der Pastor, sei so verpflichtet, worauf sich die Drei in anständiger Weise wieder entfernen. ibm Ber wit tuen nten rem [ ver len; beit var aus cr chee und I bis die ich ben ter che Dei andt End ie -fe ar eis Don ard fich ΦΙ Der Pastor erkundigt sich nun bei den Eltern des ver storbenen Kindes, ob sie sich dadurch verlegt gefühlt, daß die Ceremonie in der Weise stattgefunden. Diese verneinen es, und nun verklagt der Pastor den Kluge als einen Ruhestörer. luge wird in Zwickau verhört, dann nach Kirchberg geladen und hier ihm seine sowie des Pastors Aussage vorgelesen, die ihn als Gottesdienststörer hinstellt. Kluge will sich vertheidi gen und zwei Zeugen aufstellen, man sagt ihm aber, er solle ben und halten, man werde ihm seine Sache zuschicken. Er erwartet nun seine Strafe, wird aber Berufung einlegen." ( Wir halten es nicht für möglich, daß ein Gericht Strafe erfennen fann; sollte es doch geschehen, so seße man uns soHerrn Pastor aus, um diesem würdigen Verkündiger der Religion der Liebe zu der verdienten öffentlichen Anerkennung berhelfen zu können. Selbsthilfe und Staatshilfe. III. ( Fortseßung). A. d. R.) 405 sämmtliche Schuhmacher eines Landes in eine einzige Produktiv Genossenschaft vereinigt find, so gebe es außer ihnen eben keinen Conkurrenten mehr. Das ist aber nicht ganz richtig; denn bekanntlich wird der Produktionspreis wesentlich durch lokale Verhältnisse beeinflußt. Ein Ort, an welchem das Leben billig ist, produzirt billiger als derjenige, an welchem Lebensmittel, Holz, Wohnung u. s. w. theurer sind. Die Assoziation der Schuhmacher einer kleinen Stadt wird daher billigere Schuhe zu liefern im Stande sein, als etwa Dresden, Berlin oder Wien. Will man nun diese Ungleichheit vielleicht dadurch aufheben, daß man die billiger produzirende Genossenschaft zwingt, ihr Fabrikat zu demselben Preise zu verkaufen, wie die der nothwendig theurer produzirenden Stadt? Die Produzenten würden damit wohl zufrieden sein; aber auch die Consumenten? Schwerlich, und man vergesse nicht, daß jeder Produzent zugleich Consument ist. Von dem Despotismus, der in einer solchen Maßregel liegen würde, wollen wir gar nicht reden. Ferner seßt die Vermehrung der Produktionskosten, wenn sie kein Uebel sein soll, voraus, daß der Käufer den höhern Preis zahlen kann. Er wird es nur dann können, wenn die gleichmäßigere Bertheilung des Nationalreichthums, welche ja die Cooperativarbeit anstrebt, rasch vor sich geht. Diese schnelle Vertheilung würde aber gerade durch den schwerfälligen pparat der Beamten außerordentlich beeinträchtigt werden. Was würden da nicht erst für Anschläge zu machen, für Gutachten einzuholen, für Formalitäten zu erfüllen, für zeitkostende Schreibereien zu bewältigen sein beim Einkauf des Rohmaterials, während der Arbeit, und beim Verkauf des Produkts! Die Produktion würde außerordentlich langsam vor sich gehen, bei dem bureaukratischen Hemmsch ih der freien Bewegung tausend glüdliche Chancen verpaßt werden, und die Bertheilung des Gewinnes wie eine Schnecke friechen. Die Folge von alle dem würde ein Rückschritt in der Kultur und, troßdem, daß der Arbeiter nun den Gewinn seiner Arbeit in die eigne Tasche steckte, eine allmähliche, allgemeine Verarmung sein. Es versteht sich endlich ganz von selbst, daß der Staat bei seiner gegenwärtigen Organisation, wenn er sich wirklich herbeilassen sollte, Cooperations- Genossenschaften ins Leben zu rufen, keinen andern Zweck im Auge haben kann, als in den Arbeitern sich eine Stüße seiner Macht zu schaffen. Nicht also der gegenwärtige Staat in seiner fehlerhaften Organisation, welche den Staatszweck in der herrschenden Klasse aufgehen läßt, vermag der Arbeiterklasse die geforderte Hilfe zu gewähren. Und in dieser Beziehung hat es auch hat, welcher Staat die Staatshilfe leisten soll und kann, die er als Stichwort in die Maffen geworfen hat. Bald ist es Aber seßen wir den Fall, daß der gegenwärtige Staat Lassalle versehen, daß er es sich nie völlig klar gemacht über die erforderlichen Geldmittel verfügte, sei es, daß er das Kapital zur Errichtung der Cooperativ- Genossenschaften selbst bergiebt, sei es, daß er den Darleihern des Kapitale gegenüber der gegenwärtige Staat, den er anruft, bald schwebt ihm ein Folge davon sein, daß er nun auch in die Cooperativ- Genos eine deutliche Idee gebildet hat und zwar deshalb nicht, weil senschaft jene schwerfällige Beamten- Maschinerie einführte, welche ihm die soziale Frage ausschließlich eine Magenfrage wir überall thätig sehen, wo die Regierung die Hände im Der Versuch ist schon, wenn auch in beschränke Spiel hat. ist, so trägt bei ihm immer wieder der gegenwärtige Staat den Sieg davon. Daher sein bedenkliches Kokettiren mit der und Kaufmann für eigne Rechnung zu machen, und alle diese Mission zuerkannt hatte, ganz Deutschland zu erobern und zu Versuche sind zu seinem Schaden ausgeschlagen, weil erstens jene Beamten- Maschinerie die Produktionskosten derartig bermehrt, daß seine Waare neben der des Privatmanns nicht anneriren. Daher machte er den aller Sittlichkeit, d. h. Frei heit hohnsprechenden Saß der preußischen Blut- und Eisenpoals Macht mit der Macht unterhandeln könnte, und als Preis auf dem Markt sich zu behaupten vermag, und weil zweitens Daher verrannte er sich schließlich in die Vorstellung, daß er jeden Geschäfts ist, auf das Empfindlichste hemmt. Man wird dafür, daß seine Arbeiterbataillone", die freilich nur auf dem habe, da sie ja die Conkurrenz ausschließe. Denn wenn z. B. hoffte. Was Wunder nun, wenn wir nach seinem Tode von Produktionskosten bei der Cooperativarbeit nichts zu bedeuten Bourgeoisie niederzuwerfen, die Staatshilfe davon zu tragen " Papier standen, der preußischen Regierung halfen, die liberale den beiden Bewerbern um den erledigten Präsidentenstuhl den Einen einen Baft mit der konservativen Partei in Preußen schließen sehen, um zunächst in den Reichstag zu gelangen, während der Autere, an die Schürze der Frau Gräfin Haßfeldt geflammert, darauf hinarbeitet, wie es die jüngste Versammlung in Chemniß offen dargethan hat, die Arbeiter in das Lager der preußischen Regierung überzuführen und dadurch die völlige Annexion Sachsens zu beschleunigen? ( Schluß folgt.) Der fünfte Vereinstag deutscher Arbeitervereine zu Nürnberg( 5-7. September). ( Fortsetzung.) Liebnecht, als Berichterstatter über die Wehrfrage, fort fabrend: Groß, wie in materieller Hinsicht von den moralischen Uebeln rede ich jest nicht der direkte Schade ist, der uns durch die ste= henden Heere erwächst, der indirekte ist noch unendlich größer. Ich sprach von der Kriegsgefahr. Dieselbe wird allerdings nicht durch die stehenden Heere erzeugt. Der Alp, der gegenwärtig auf Europa liegt, diese peinliche Ungewißheit, die des Friedens nicht auf die nächste Stunde sicher ist, sie wurzelt in dem Mißverhältniß der Staatsformen zu den politischen und nationalen Bedürfnissen der Völker. Allein die Fortdauer dieses Mißverhältnisses wird einzig durch die stehenden Heere ermöglicht, die außerdem die Regierungen in den Stand seßen, jeden Moment gegen den Willen und das Interesse der Völker einen dynastischen Krieg zu beginnen. Wir sind daher berechtigt zu sagen: Hätte man in Europa keine stehenden Heere, so wären wir von sämmtlichen Kriegen der Neuzeit verschont geblieben, und die Bölker bätten nicht nur Alles gespart, was sie für den Krieg unmittelbar zu bezahlen batten, sondern noch das Zehnfache durch Blühen des Handels und der Gewerbe gewonnen. Sie Alle Fennen, die meisten von Ihnen aus eigner bitterer Erfahrung die lähmenden Wirkungen des legten Kriegs auf die deutsche Industrie; er Betrag des Ausfalls läßt sich nicht genau berechnen, aber es kann nicht bezweifelt werden, das er den Betrag der gesammten direkten Kriegskosten bei Weitem übersteigt.. Doch weiter: Ich sagte zu Anfang, der Zweck der stehenden Heere sei die Unterdrückung der Völker, nicht die Vertheidigung des Vaterlandes. Der Beweis ist leicht ge= liefert. Wir finden ihn in der neuesten Geschichte unseres Erdtheils. Hunderte von Schlachten und Schlächtereien, verübt durch die stehenden Heere, am Bolke verübt: Paris, Wien, Berlin, Frankfurt, die Blutfelder des noch heut betäubt daliegenden Baden, Ungarn, die Lombardei, Rom, Polen überall das Volk niedergeschlagen, niedergemegelt durch die stehenden Heere. Und we hätten sie für das Volk gekämpft? Etwa 1859 in Italien? Wohl führte Bonaparte die Freiheit der Italiener im Munde, aber wie fann, wer Despot ist im eignen Land, die Freiheit dem Nachbar gönnen, der durch sie sein tödtlichster Feind werden müßte? Freiheit kann den Despotismus eben so wenig vor den Thoren dulden, als der Despotismus die Freiheit. Nicht um Italien zu befreien, nein, um Frankreich zu unterdrücken, um das Gespenst der Revolution, das aus den zerplagten Orsinibomben hervorgestiegen war, wieder zu bannen, unternahm der Dezembermann den Krieg von 1859. Und der Krieg von 1866? Meine Herren! Es wäre eine Beleidigung für Sie, wollte ich mich auszuführen bemühen, daß dieses schmachvollste Verbrechen am Vaterland, auch ein Verbrechen an der Freiheit, an der Volks= fache war. Stets und überall gegen das Volk; nie und nirgends für das Volk- das iſt das Urtheil der Geschichte über die innere Mission des stehenden Heeres. Und wie verhält es sich mit der Vertheidigung gegen den äußeren Feind? Nehmen wir das Jahr des großen Hochverraths an der deutschen Nation das Jahr 1865. Desterreich wurde von Preußen angegriffen; es hatte ein stehendes Heer, auf das Millionen über Millionen verwandt worden waren, um es möglichst schlagfertig zu machen. Was wurde aus der österreichischen Armee? Ein paar verlorne Treffen, eine verlorne Schlacht und sie war kampfunfähig, Desterreich selbst wehrlos, dem Sieger preißgegeben. So ist es mit den stehenden Heeren. Nicht mit Unrecht nennt man sie stehende. Bloß so lange sie stehen, beste ben fie. Einmal niedergeworfen, liegen sie am Boden und vermögen nicht mehr aufzustehen. In neuerer Zeit, wo die stehenden Heere so kolossal geworden sind, daß die Volkskräfte kaum ausreichen, fie zu erhalten, geschweige denn neue Armeen auf die Beine zu bringen, entscheidet 406 eine, höchstens eine zweite Schlacht über das Schicksal der Staaten 1859 Magenta und Solferino, 1866 Königsgräß. Hätte die preu sche Armee, was einen Augenblick sehr wahrscheinlich war, die Schlat bei Königsgräß verloren, so würde der österreichische Sic f Preußen genau in dieselbe Lage gebracht, haben, wie de preußische Sieg Desterreich. Ein anderes Heer war nicht da Das preußische Junkerthum wäre gefallen anstatt des österrei chischen, das preußische Volk hätte gewonnen anstatt des öster reichischen. ( Schluß folgt.) Aus England. London, den 7. Dezember. f Herr Disraeli hat es für rathsam gehalten vor d Zusammenkunft des neuen Parlaments abzudanken ftat nach der Zusammenkunft durch ein Mißtrauensvotum hinaus geworfen zu werden. In einem, an alle Zeitungen geschickte Manifest entschuldigt er sein bisheriges Festhalten an den Re gierungszügeln damit, daß es zweifelhaft gewesen, ob die öffentliche Meinung die Politik der liberalen Majorität d legten Barlaments bestätigen werde. Da diese Zweifel nu gelöst sind, so hält er es nicht länger vereinbar mit feine Würde, noch rerträglich mit dem Fortgang der öffentlichen Geschäfte, einen Tag länger Minister zu bleiben. Des Die Gladstone'sche Majorität beläuft sich auf 117, fast dat Doppelte der Palmerston'schen Majorität der legten Wahl und außerdem sind mehr als zweihundert Mitglieder des alten Par lamente, sowohl Liberale ale Conservative durch neue eri worden. Wie es die aus der Wahl hervorgehende öffentlicht Stimmung erheischte, hat Disraeli Gladstone als seine Nachfolger empfohlen. Der Ruf, das Staatsruder vor Zusammenkunft des Parlaments in die Hand zu nehmen, den Liberalen so unerwartet, daß sie nicht im Geringsten Der fam Dov bereitet, und in verschiedenen Gegenden von den Wahlstrapa zien ausrubend, zerstreut waren. Dadurch geht die Bildung Graf des neuen Ministeriums etwas langsam von statten. Russell hat abgelehnt irgend eine offizielle Stellung anzune men, aber versprochen sein Möglichstes zu thun das Ministe rium im Oberhause zu unterstüßen. John Bright auch keine Lust, sich in seinen alten Tagen mit Regierungsge schäften zu plagen und hat daher, nach den letzten Berichten den Vorsiz des Handelsamts mit Siz und Stimme im Ka binet gewählt. Nach den heute Morgen veröffentlichten hat Liften find folgende Stellen bereits beseßt und angenommen: Premier Minister: Gladstone, Auswärtige Angelegenheiten: Lord Gla rendon, Kolonien: Graf Granville, Indien: Herzog von Ap gyll, Krieg: Cardwell, Finanzen: Robert Lowe, Marine: Chil ders, Handel: John Bright, Haupt Sekretär für Irland Fortescue. A Unter diefen Rabinetsministern sind zwei alte Whige Clarendon und Granville, und ein durch Sir Robert Beels Abschaffung der Korngeseze liberal gewordener Torp Gardwell. Die übrigen sind Leute, die in feinerlei engerer Verbindung mit den politischen Parteien der Vergangenheit ge standen haben. Im Unterhause wird das neue Ministerium allmächtig, im Oberhause ohnmächtig sein. Im Oberbauf ist der Liberalismus nicht allein in der Minorität, sondern Konservativen find den Liberalen an Rednertalent überlegen Disraeli schließt sein Manifest mit der Versicherung, daß feine Partei der Gladstone'schen Kirchenpolitik einen unabläffigen Widerstand entgegen sehen werde. 112 Die Strifes werden mehr und mehr durch gerichtliche Verfolgungen unterdrückt. Vor der Londoner Schneider Verurtheilung wurden nur Drohungen und handgreifliche b 9 reufi blad Sieg t ba Trei fter Road 11 matthätlichkeiten als strafbare Vergehen betrachtet. seitdem wird einfaches Zureden von Seiten ausstehender Arbeiter mit Ge fån ingnißstrafe geahndet! Vorigen Mittwoch erschienen debier Schuhmacher vor dem Polizei- Gericht, weil sie Andere zu bereden gesucht, nicht für einen gewissen Glew in der City zu arbeiten. Gegen Mitte Oktober hatten bei Dieſem 40 Schuhmacher die Arbeit niedergelegt, weil er ihren Lohn herabsetzen wollte. Wie gewöhnlich schickten die Arbeiter ihre Pickets*). Alles, was sich dieselben zu Schulden kommen ließen, war: Arbeitern, die nicht zur Gesellschaft"( Union) gehörten, zu sagen, daß fie die Arbeit eingestellt, und Diejenigen, die fortarbeiteten oder frisch in Arbeit genommen wurden, aufzufordern, ihrem Beispiel zu folgen. Dafür sind sie der„ Verschwörung' und., Verbindung mit Andern" angeklagt, und ,, durch ungefeßliche Mittel besagten Glew verhindert zu haben, sein gefeßliches Geschäft zu betreiben." Schuhmachermeister Glew fagte aus, daß ihm der Strike während der ersten 14 Tagen einen Schaden von 600 Pfund Sterl.= 2000 Thlr. zugefügt babe. Die Arbeiter werden nächstens vor das Kriminalgericht geund, wie sich selbst versteht, verurtheilt werden. Selbst wenn 6 Ser. det tatt taus) icften Re die nut Teina ichen dal und Par rich tlich einen r det fam bor capa Dung Graf neb nifte hat gege hten Ra Liften mier Cla Ap Chil and: bige obert Tory gerer it ges rium Saufe n die egen feine figen tliche der flidhe Stellt der Schuhmachermeister gelogen, beweist seine Zeugniß, welchen Profit die Herren Meister machen. An der besten Arbeit wenn boll beschäftigt, verdienen die 100 Arbeiter Glew's selten mehr als 150 Pf. St. 1000 Thlr. die Woche. Wie viel Prozent beträgt der Profit des Herrn Glew, wenn er dadurch, daß 40 die Arbeit einstellen, in 14 Tagen 600 Bf. St. verlieren fann? Jeden falls verdient Herr Glem mehr, als seine 100 Arbeiter an Arbeitslohn erhalten. reisten. 407 viel zu verschenken, als 4666 geschickte Handarbeiter in einem Jahre verdienen, wenn sie vollauf beschäftigt sind. und daß keine 300 Schritte von Peabody Tausend solcher Arbeiter wohnen, die im dürftigsten Elend schmachten. London, den 14. Dezember 1868. Fettes Vieh und magere Arbeiter, schwelgende Herren und darbende Knechte das ist das erfreuliche Resultat der bürgerlichen Zivilisation. Zwei hundert und ein und fünfzig Stück gemästetes Rindvich, ebenso viele Schaafe und drei und dreißig königliche, adelige und gemeine Schweine sind während der verflossenen Woche in der landwirthschaftlichen Halle zur Schau ausgestellt worden. Die Thierschau ist jedes Mal begleitet von einer Ausstellung von AckerbauMaschinen. Unter den hohen und höchsten Beschauern war der Kronprinz von Preußen, der seine fürstliche Zufriedenheit über manches Vich aussprach, und Ihre Exellenz Chah- ta- jen, der chinesische Gesandte und seine Gemahlin Un- fung his, die ihre Aufmerksamkeit besonders auf die Maschinerie richteten. Im Ganzen wurde die Schau in vier Tagen von 117,300 Personen besucht; in wenigen Tagen werden dieselben Thiere in den verschiedenen Londoner Megger Läden zur Schau ausgehängt werden. Die Königin erhielt als Züchterin von weißen Schweinen die erste Prämie und eine filberne Medaille für das beste Schwein nicht über neun Monate alt. Es gab eine Zeit, wo sich fürstliche Personen damit brüsteten, daß sie lesen, schreiben und fremde Sprachen sprechen konnten, heut zu Tage mästen sie Schweine um sich auszuzeichnen. Drehen wir das Blättchen um. Ein Zeitungsschreiber, der ums liebe Brod schreibt, tritt in das Parterr Bimmer eines kleinen Hauses im Osten von London. Er findet eine Frau, umgeben von fünf kleinen Kindern in dem beklagenswerthesten Zustande. Sie sind alle barfuß, und elend gekleidet, blaß. hager und von der Hungerkrankheit geplagt. Der Vater klopft Steine im Work. In Sheffield wurden vor einiger Zeit mehrere Steinbauer zu Gefängnißstrafe verurtheilt, weil sie Andere überredet, nicht für einen gewissen Baumeister zu arbeiten. hatten zwölf die Arbeit niedergelegt, der Bauherr verschrieb zwölf Arbeiter von London, sieben stellten sich ein, aber ehe fie in und Stelle ein, warum die Arbeit niedergelegt worden sei, da ihnen in London Niemand etwas von einem Strike gesagt, Das Resultat war, daß sie am nächsten Morgen wieder abDiejenigen, welche ihnen solches gerathen und die Mittel verschafft, wurden gerichtlich verfolgt und verurtheilt. Vater hat Abends geholfen. Wenn Alles zerzaust ist, werden Sie appellirten an ein höheres Gericht, aber das Urtheil wurde bestätigt. Dies ist die Art, wie man die Arbeiter überzeugen Häuschen im obern Zimmer ist ein Mann, im Blüthenalter will, daß ihre Interessen identisch( gleich) sind mit denen der herrschenden Klasse." Pf. St. house, sie haben seit seche Wochen kein Fleisch gefoftet. Um etwas zu verdienen haben sie einen Zentner altes Schiffstauwerk von einer Seilfabrik geholt um es in Fasern zu zerzauſen. Sie haben schon eine ganze Woche daran gearbeitet, der sie einen Schilling 10 Ngr. erhalten! In demselben des Lebens, der sich vor Schmerz faum rühren fann, er ist sammt Weib und Kindern fast von lange anhaltendem Hunger erschöpft, in Zeit von zwei Jahren hat er nur sechs Wochen George Peabody, ein viele Jahre lang in London anjaniger amerikanischer Kaufmann hat zum dritten Male regelmäßig Arbeit gehabt. In einem andern Häuschen dicht eine Schenfung zu Gunsten der Londoner Armen gemacht. Dabei ist eine Familie, die in zwei Tagen nur einmal gegessen Im Ganzen belaufen sich seine Schenfungen jezt auf 350,000 hat. Für das letzten Mahl verseßten sie die Schuhe eines 2 Millionen 330,000 Thaler; der Fonds wird von einem Komité, welches aus Lords und reichen Herren besteht, ver waltet. Sie benußen das Geld, um Model lodging houseseine Art Arbeiter Kasernen zu bauen. M Die Wohnungen Mädchens von zwölf Jahren für einen Schilling, sie hat Aussicht Abends den Pfandzettel für 6 Pence 5 Ngr. zu ver kaufen. Dieser Zustand im Osten von London dauert schon über zwei Jahre. Den Arbeitern der Pfarrei Poplar ward werden zu hohen Preisen vermiethet, die nur von den best kürzlich das Wahlrecht verweigert, weil sie sammt und gestellten Arbeitern bezahlt werden können, und wer eine Woche sonders innerhalb der legten zwölf Monate Ar nicht bezahlen fann, muß fort! Der Profit wird benügt um mehr zu bauen. Privat- Unternehmer haben bis jetzt noch nicht gewagt, ähnliche Gebäude auf eigne Rechnung zu er richten. Ob das mildthätig ist oder nicht, lag' ich dahin gestellt bie menunterstüßung erhalten! Werden Herrn Bright's Erlösungsmittel hier anschlagen? Das neue Parlament ist zusammen gekommen, wird aber vor Weihnachten nichts unternehmen. Nach konstitutio sein. Ich erwähne der Schenkung nur, um meine Leser auf nellem Brauch geht die Parlamentsmitgliedschaft verloren, wenn Zustände der heutigen Gesellschaft aufmerksam zu machen, auf Zustände, die einem Privatmann die Mittel gewähren, so und die aus- und eingehenden Arbeiter aufzufordern haben, mit ihren Collegen gemeinschaftliche Sache zu machen. Posten, die in der Nähe der Werkstätten aufgestellt werden, ein Mitglied ein Staatsamt von der Krone annimmt. Wer daher Minister wird, muß sich einer Neuwahl unterziehen. Die Neuwahlen können nicht ausgeschrieben werden bis das Haus konstituirt ist, und das Haus kann sich nicht konstituiren, bis eine Anzahl Mitglieder eingeschworen sind. Da die neuen Minister ihre Pläge nicht im Unterhause einnehmen können, bis sie wieder gewählt sind, so kann also vor Weihnachten nicht mit den eigentlichen Geschäften begonnen werden. ( Schluß folgt.) Vororts- und Arbeiter- Angelegenheiten. Alle Vereine, welche bisher die deutsche Arbeiterhalle" bezogen haben, werden bis zum Jahresschluß die entsprechende Zahl Exemplare des„ Demokratischen Wochenblatts" zugeschickt erhalten. Die Postabonnenten hingegen müssen wir ersuchen, ihre Adressen mitzutheilen, da diese von der Post nicht zu erfahren sind. Die Abonnements auf das„ Demokratische Wochenblatt" für das neue Quartal sind bei der Post oder im Buchhandel aufzugeben. Kreuzbandsendungen werden nur dann erfolgen, wenn ein Verein mindestens 10 Gremplare per Quartal bestellt; einzelne Gremplare werden nur dann unter Kreuzband versandt, wenn außer der Abonnementsgebühr von 122 Ngr., noch 2 Ngr. für die Expedition, also 15 Rgr. voraus eingeschickt werden. Dem Verband beigetreten ist der Arbeiterbildungsverein Schwiebus. An Beitrag für 1868 haben gezahlt: Arbeiterbildungsverein Hanau 5 fl. 2 Thlr. 25 Ngr., Arbeiterbildungsverein Edenkoben 2 fl. 45 fr. 1 Thlr. 17 Ngr. Der Vorort. Leipzig, den 14. Dezember 1868. Nummern des Sozial Demokrat" las ich, daß Sie und Ihre 408 sein und bestellt hiermit 100 Stück Exemplare der Statuten um dieselben auch außerhalb des Vereins zu verbreiten. wird Sie freuen, zu erfahren, daß unser Verein täglich an Mitgliederzahl wächst. Die von Ihnen neulich schon erwähnte Volksversammlung in der Turnhalle( allgemeines gleiches di rektes Wahlrecht anlangend) hat insofern eine nicht unwesent liche Bedeutung für Nürnberg, als dieselbe durch die Wahl Kolbe gegen Erämer die erste Niederlage der Nationalliberalen war. Be Vor einigen Tagen war hier eine Versammlung des voli wirthschaftlichen Vereins, dessen Mitglieder zum größten Theil aus nationalliberalen Elementen bestehen. Ein Herr Professor Haugf hielt einen Vortrag über die volkswirthschaftliche rechtigung der Arbeiterbewegung", und auf die Gewerks. Geno senschaften kommend, verlas und vertrat er die Musterstatuten von Bebel und Liebknecht. Wie wenig werden die Herren dem Arbeiterverein( Tegelgasse), welche das Duncker Hirschschei Statut angenommen haben, damit zufrieden gewesen sein. Wie man hört, werden wir vielleicht in nächster Zeit einem Schweizer'schen Reiseprediger beglückt; wir werden tüchtig abfahren lassen. aus mit ibn ter Schwiebus. Unser Verein hat beschlossen, dem Verbande deutscher Arbeitervereine beizutreten. Wir sind freilich nur ein an Mor fleines Häuflein und sämmtlich Fabrikarbeiter, die von gens 5 Uhr bis Abends 8 Uhr an der Arbeit ben müssen, wie überhaupt in hiesiger Stadt alle Arbeitet, mit Ausnahme einiger Feuerarbeiter und Tischler. Wissenschaft Aus Hamburg schreibt man und: In einer der letzten lich gebildete Männer, die unsern Verein unterstüßen, feblen Freunde in einer Versammlung zu Leipzig beschlossen haben, Patrioten, die uns, wo sie können, zu schaden suchen. Biele dahin zu wirken, daß die Gewerkvereine, die auf dem Berliner Arbeiter Congreß gegründet worden, sowie diejenigen, deren Gründung auf dem zu Nürnberg stattgefundenen Vereinstag deutscher Arbeitervereine beschlossen worden ist, auf einer ge= meinschaftlichen Generalversammlung zu einem Ganzen ver schmolzen werden sollten. Auch ich bin der Ansicht, daß die verschiedenen Richtungen sich vor allen Dingen in dieser Hinficht zu vereinigen hätten, damit wir durch gemeinsame Agitation uns tüchtig verstärken können, um auf eignen Füßen stehen und uns von den Fortschrittlern gänzlich lossagen zu uns ganz, dagegen haben wir sehr viel zu leiden Arbeiter lassen sich auch dadurch abhalten, in unsern von Den Berein ge pic Qu zu treten, weil sie nicht sogleich bedeutende Erfolge sehen, die bei 2 Sgr. Beitrag monatlich doch nicht groß sein fönnen. Es fehlt uns ein tüchtiger Mann, der Kenntnisse und Zeit un Geduld hat, die Arbeiter aufzuflären; wäre dieser vorhanden dann würden wir bei der hiesigen sehr starken Arbeiterschaft fe bald einen der stärksten Vereine bilden. Osterode a. H. Am 5. April dieses Jahres wurde biet te fönnen. Auch der größte Theil meiner Freunde sowie unsere Führer heute aber schon 130 Mitglieder zählt. Es kostete Anfang ein Arbeiterverein gegründet, der am Stiftungstage nur 17 find dieser Auficht; nur über die Mittel zur Bereinigung denkt man verschieden. Da ich jedoch kaum glaube, daß die Unsrigen( der Schreiber ist Mitglied des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins) sich zu einer gemeinschaftlichen Versammlung herbeilassen, ich aber doch, was in meinen Kräften steht, thun möchte, um eine Bereinigung anzubahnen, so ersuche ich Sie, mir den von Ihnen gefertigten Statuten- Entwurf zu übersenden..... Ich schließe mit den Worten unseres jetzt in der Fremde weilenden Audorf: und der Ausdauer zweier Mitglieder namentlich gelang ce, ibn em und jeft ih h bi te große Mühe, ihn vorwärts zu bringen, aber dem Muth porzubringen. Vor kurzer Zeit haben wir eine KrankenSterbekasse für die Vereinsmitglieder gegründet und gehen damit um, einen Consumverein ins Leben zu rufen; auch find m die Lehrstunden nicht außer Acht gelassen. In kurzer wird sich unser Verein entschließen, ob er dem Verbande treten will. Mit der Gründung von Gewerts Genossensei schaften wird unser Verein ebenfalls rustig vorgehen Zeit bei und ten wir, das Schriftchen über die Buchführung der Consum bitten wir, uns 150 Stück Musterstatuten zu senden, auch bit vereine, herausgegeben von der Gentralstelle der sächsischen Con fumvereine, beizulegen. Nie mehr gegen Freunde zück' hinfort die Wehr, Wo ringsum die Feinde sind wie Sand am Meer! Nürnberg, den 15. Dezember. Der hiesige Arbeiterbildungsverein beschloß gestern in seiner zahlreich besuchten Wochenversammlung einstimmig, die vom Vorort entworfenen Muster statuten als Grundlage für die zu gründenden Gewerks Genossenschaften anzunehmen, behält sich jedoch vor, einzelne Paragraphen, die Krankenkassen betreffend, den örtlichen Verhältnissen anzupassen. Mit Nachdruck wird der Verein für die Gründung der Gewerks- Genossenschaften thätig mittheilen. Verantwortlicher Redacteur: W. Liebknecht. Redaktion: Braustraße 11. } Leipzig.} Coburg. Der Gewerks. Genossenschafts- Bewe gung hat sich unser Arbeiterverein ebenfalls angeschloffen er beschloß, mit Gründung von Genossenschaften hier vorzu gehen und ersucht den Vorort um fofortige Zusendung einer größeren Parthie Musterstatuten. Später werden wir mebr Druck und Verlag: 6. W. Vollrath. Expedition: Petersstraße 18. Hierzu eine Beilage. 44 9 h ERCA DD252 8 an ich iten, ant bnte dis fent Babl alen olfa Ebeil effor Be nof uten aud mit ibn ande Beilage zum Demokratischen Wochenblatt No. 51. Für allgemeines Wahlrecht. Petition der Nürnberger Volksversammlung. Hohe Kammer und Abgeordneten! stellte Verlangen der vorherigen Eides ablegung nur darauf berechnet zu sein scheint, die große Zahl derjenigen Arbeiter, welche durch die gegebenen sozialen und politischen Mißverhält nisse nicht in der Lage sind, die Ansässigkeit, oder, nach unsern neueren Sozialgeseßen, das Bürgerrecht zu erwerben, faktisch vom Wahlrechte auszuschließen. Der allenfallßige Einwand, Jeder Staat, welcher sich die Gerechtigkeit zur Richtschnur feines Thuns und Wirkens machen will, ist verpflichtet, allen inen Staatsangehörigen bei gleichen Pflichten auch gleiche daß Jeder, welcher zum Wahlrecht gelangen will, ja freiwillig Rechte einzuräumen. feinem bisherigen Wahlgefeße nicht gehandhabt. Dieser Grundsatz wird von dem bayerischen Staate bei jeder 21 jährige unbescholtene Staatsangehörige wahlberechtigt gen wären, , tnüpft aber hieran die Bedingung der Abgabe einer direk en Staatssteuer und die vorherige Ablegung des VerfasDas 1848 er Wahlgefeß stellt zwar im Prinzip fest, daß fungseides. Bib den Eid leisten kann, ist deswegen nicht stichhaltig, weil in der Braris bekanntlich sich das Resultat herausstellt, daß dieser Eid in den weitaus meisten Fällen, und jedenfalls auch von den ansässigen Bürgern, wenn solche nicht vorher dazu gezwungen wären, freiwillig nicht geleistet wird, was aber auch um so natürlicher ist, als ohnehin Jeder zur Beobachtung der den kann. Verfassung angehalten und für deren Verlegung bestraft werDas Wahlrecht von der Abgabe einer direkten Staats- Durch die Bestimmung unseres jeßigen Wahlgefeßes, daß Feuer abhängig zu machen,- nachdem man einmal im Prin die Wahl der Abgeordneten nicht direkt durch die Urwähler, ausgesprochen hat: jeder volljährige unbescholtene Staats- sondern indiret durch Zwischenpersonen( Wahlmänner) vorzuein angehörige ist befähigt und berechtigt das Wahlrecht auszu nehmen ist, wird das doch so natürliche und selbstverständliche eiter, baft blen den Biele dic üben, ist nichts anderes als ein von den befizenden Klassen Recht des Urwählers, den Candidaten, welchem er sein Vertrauen schenken will, selbst zu bezeichnen, in den weitaus meischaft und Geschmacherei und ein selbst ausgefertigtes Zeugniß sten Fällen erschwert, ja sogar oft unmöglich gemacht; und es Patriotismus gegenüber ihren minderbemittelten Staatsange Abänderung unseres jezigen Wahlgefeßes, weil der Begriff der borigen. Billigerweise kann man ja doch an die Staatsangehöri erein en teine größeren Anforderungen stellen, als Solche zu leisten auch im Stande sind, und wenn man selbstverständlich einem nen den baft Ansässigkeit, welche von den Wahlmännern verlangt wird, durch unsere neueren Sozialgeseße verloren gegangen ist. Es braucht wohl nicht weiter erörtert zu werden, daß bei geheimer Abstimmung der wirkliche Gesinnungsausdruck der Aruppel nicht zumuthet, Militärdienste zu verrichten, ohne daß Wähler besser erzielt wird als bei der bisherigen Bestimmung 3 deswegen dem Staate einfällt, ihn seiner politischen Rechte für verlustig zu erklären, so ist es auch in feiner Weise gerecht fertigt, die der Abgabe unterschriebener Wahlzettel. diejenigen Staatsangehörigen, welche gar oft nur durch gegebenen sozialen und politischen Mißstände nicht in der bezirke gewählt wird. Lage find, bei faum erschwingbarem nothwendigem Lebensun biet lethalt, noch Abgaben an den Staat zu entrichten, deswegen 17 hrer politischen Rechte zu berauben. ng und em und jeft Beit bei torität Eine einfache Forderung der Gerechtigkeit gegen die Minorität ist auch, daß nur je Ein Abgeordneter in einem WahlDaß das sogenannte Ersagmännerinstitut sich überlebt hat und die Wahlbezirke gefeßlich festgestellt werden müssen, ist schon von allen Seiten anerkannt worden, so daß des Näheren darauf einzugeben wohl überflüssig ist; auch gegen die hiermit nahme, welcher an den Rechten zur Ausübung der Staateau ausgesprochene Ansicht, daß für die passive Wahlfähigkeit das Wollte man aber auch annehmen, daß Jeder ohne Austheilnehmen will, auch verpflichtet ist, durch einen verhältnißmäßigen Beitrag zu den Staatsausgaben auch sein In25. Lebensjahr genügt, dürfte um so weniger etwas zu erin nern fein, als auch bei dem jeßigen Wahlgefeße für die Wähltereffe an dieser Staatsautorität zu bethätigen, so kann hier barkeit der Wahlmänner kein höheres Alter bedingt ist. find mit Recht daran erinnert werden, daß in Bayern der größte Theil aller Staatsausgaben durch die Erhebung von indirekten Ten und bit um Con wes en; ner Zebr genügend beiträgt. Soll aber die Wirksamkeit eines in dem hier angedeuteten Sinne zu erlassenden Wahlgefeßes nicht wieder geschwächt und selbst ergeben, und dürfte im Einklang mit unsern jeßigen FiSteuern bestritten wird, mithin Jeder, und insbesondere der gehemmt werden, so wird sich wohl die Nothwendigkeit der eigentliche Arbeiterstand, zu den Lasten des Staates mehr als Abänderung unserer 6 jährigen Landtagswahlperioden von 8 hieße ja doch die ungerechtigkeit auf die Spize treiben, nanzperioden eine zweijährige Dauer festzuseßen sein. Bortheil aus dem indirekten Steuersystem seine größten Ein- berg abgehaltene Volksversammlung das Ersuchen: nahmequellen herausschlägt, dem Arbeiterstande noch zur Strafe dafür, großen Leistungen zu den Staatsausgaben gezwungen wird, Defretiren wollte: wenn ihr nicht noch gleichzeitig eine weitere Abgabe an den Staat entrichtet, so seid ihr nicht befähigt und berechtigt, das wichtigste Recht des Bürgers, die Wahl eurer weil er durch dieses System zu unverhältnismäßig Bertreter, vorzunehmen. fich schon verwerflich, so ist im gegebenen Falle dies um so Ist jeder politische Eid als ein gezwungener an und für berdammenswerther, als dieses in unserm Wahlgefeße aufge Aus diesen Gründen stellt die am 29. November in NürnEine hohe Kammer wolle mit allen Mitteln dahin wirken, daß noch vor Ablauf dieser Landtagswahlperiode ein neues Landtagswahlgesez erlassen werde, nach welchem: 1) jeder 21 jährige unbescholtene Staatsangehörige wählen und jeder 25 jährige gewählt werden kann; 2) die Abstimmung eine direkte und geheime ist; 3) in jedem Wahlbezirke nur Ein Abgeordneter, ohne Er sagmann, zu wählen ist und die Wahlbezirke gefeßlich festgestellt sind; 4) die Wahlperioden auf die Dauer von höchstens 2 Jahren bestimmt werden: 5) daß das schon im 1848 er Landtagswahlgesek im Prinzip ausgesprochene allgemeine Wahlrecht nicht wieder von der Abgabe einer direkten Staatssteuer abhängig gemacht, noch durch das Verlangen einer vorherigen Eidesablegung beschränkt werde. Der Erfüllung ihres gerechtfertigten Verlangens sehen die ergebenst Unterfertigten um so mehr entgegen, als die hohe Kammer sich gewiß der Ueberzeugung nicht verschließen wird, daß die Gefeße, welche ohne die berechtigte Mitwirkung der Gesammtheit zu Stande kommen, wenn auch nicht der formellen Giltigkeit, doch jener moralischen Gutheißung entbehren, welche zur gedeihlichen und friedlichen Entwicklung eines jeden Staates erforderlich ist. Anzeigen. Bom 1. Januar 1869 ab erscheint in dem Verlage des Unterzeichneten die Mannheimer Abendzeitung. Organ der deutschen Volkspartei in Baden. Die ,, Mannheimer Abendzeitung" vertritt das demokratische Prinzip: Die gleichartige Mitwirkung aller Staatsbürger bei Verfassung und Verwaltung; fie vertritt das Selbstbestimmungsrecht des Volkes; erstrebt den auf Freiheit gegründeten, alle deutsche Stämme umschließenden Bundesstaat; sie bekämpft alle Privilegien und Monopole und unterstüßt die Bestrebungen für das geistige und leibliche Wohl des Volkes. Alles für und durch das Volk! Die ,, Mannheimer Abendzeitung" hält als Organ der Volkspartei die Fahne des Rechts und der Freiheit um so höher, als die Gegenparteien der triumphirenden Macht von 1866 zu Füßen liegen und in rath- und thatlosem Zuwarten die Arbeit der Freibeit vernachläffigen. Die Gesinnungsgenossen werden ersucht, das neue Organ durch Ginsendungen zu unterſtüßen und demselben einen ausgedehnten Leserkreis zuzufübren. " Die Redaktion der Mannheimer Abendzeitung" wird von einem bewährten Gesinnungsgenossen und vortheilhaft bekannten Publizisten und dem Unterzeichneten geleitet. Der Redaktion steben die bewährtesten Kräfte als Mitarbeiter zur Seite und hat dieselbe an allen Hauptplägen Korrespondenten gewonnen, so daß die ,, Mannheimer Abendzeitung" in prinzipieller Richtung und in Bezng auf Reichhaltigkeit allen billigen Wünschen entsprechen dürfte. Für den Bezug telegraphischer Depeschen und der neuesten Nachrichten ist ausreichend Sorge getragen, und wird die ,, Mannheimer Abendzeitung" außer den politischen Nachrichten, den Interessen des Verkehrs, Handels, der Gewerbe und Landwirthschaft ganz besondere Aufmerksamkeit widmen. Einladung zum Abonnement auf das Mainzer Journal Verantwortlicher Redakteur: Dr. J. Saufen. Bestellungen auf das vierte Quartal des Mainzer Journ für 1868 bitten wir rechtzeitig zu machen. Die Mannheimer Abendzeitung" erscheint als Abendblatt sechs Mal in der Woche. Der Abonnementspreis beträgt vierteljährlich in Mannheim einen Gulden, wozu Auswärts der Postaufschlag kommt. Zur Aufnahme von Inseraten ist die ,, Mannheimer Abendzeitung" welcher im Voraus die weiteste Verbreitung gesichert ist, ganz besonders geeignet. Der Infertionspreis für die einspaltige Petitzeile oder deren Raum beträgt 3 kr., bei Lokalanzeigen 2 fr. Bei mehrmaliger Wiederholung des Inserats der übliche Rabatt. Zu recht zahlreichem Abonnement und gefälliger Einsendung von Inseraten ladet höflichst ein Unser Haupt- oder Morgenblatt liefert die leitenden Ar und Originalcorrespondenzen, sowie alle bis elf Uhr Vormittage laufenden telegraphischen Depeschen; die Beilage oder das Abendbla einen vollständigen Tagesbericht mit allen bis vier Uhr Nachmitt eintreffenden Neuigkeiten. Die Rheinischen Blätter werden unserem Abendblat als Beilage beigegeben, fie bilden jährlich zwei starke Quartbände liefern an Material wenigstens so viel als zehn Bände des gewö lichen Romanformates. Wir geben jährlich drei bis vier größere ginalromane bewährter deutscher und ausländischer Dichter, die bis jezt überall eines ungetheilten Beifalls zu erfreuen hatten; auß dem Literaturberichte, Bilder aus der Länder- und Völkerfunde, D würdigkeiten zur Geschichte der Gegenwart und eine sehr reichhalt Sammlung von vermischten Nachrichten. Der Herausgeber: J. P. Eichelsdörfer, Mannheim, C1 Nr. 15( früheren ,, alten Fechtschule"). NB. Probe Blätter, die vom 15. Dezember an ausgegeben werden, stehen auf Verlangen franco und gratis gerne zu Diensten. Das Mainzer Journal mit seiner Beilage, dem Abendblatt, in einer starken Auflage über ganz Deutschland verbreitet, Mainz selbst, im ganzen Großherzogthum Hessen, in Baden, am alles derrhein, in Kurhessen, Nassau und Rheinbayern gehört es zu den g lesensten Blättern. Es empfiehlt sich deßhalb zu Anzeigen Art, die auf diesem Wege nicht bloß eine lokale, sondern allgeme Verbreitung finden. Das Mainzer Journal erscheint in Groß- Folio- Format Sonntage und der höchsten Feiertage, um zwölf Uhr Vormittags mittags ausgegeben. Bestellungen nehmen alle Postämter und No fablie 6. R Peter Auftr M. Z Abo teine bezo Ert nur DIE இயன் obd wird das einen Bogen starke Hauptblatt täglich, mit Ausnahme d Abendblatt mit den Rheinischen Blättern um fünf Uhr Rad handlungen an. Der Preis des ganzen Blattes ist hier in Main vierteljährig 2 fl.; auswärts mit dem üblichen Postaufschlage. Inferat aller Art werden aufgenommen und wird die vierspaltige Petitzeile deren Raum sehr billig mit 3 fr. berechnet. Bloße Lofalange gen liefern wir noch billiger und bitten wir die Intereffente Bestellungen auf das Mainzer Journal( auch für einzeln Monate) nehmen alle Postämter jederzeit entgegen. fich deßhalb mit unserer Expedition zu benehmen. Die Expedition des Mainzer Journals. Alle Postämter nehmen Bestellungen an auf das Uene Kreuzer- Magazin. Blätter für Unterhaltung und Belehrung. XIII. Jahrgang. 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Expedition: Petersstraße 18. baleti die 3 berge der 2 muß Brud und Der Fauit