Demokratisches Wochenblatt. No. 6. Organ der deutschen Volkspartei und des Verbands deutscher Arbeitervereine. Leipzig, den 6. Februar. 1869. Das Blatt erscheint jeden Sonnabend. Abonnementspreis vierteljährlich bei allen deutschen Bostanstalten sowie bier am Plage einschließlich Bringerlohn 122 Ngr.; einzelne Nummern 1 Ngr. Abonnements für Leipzig nehmen entgegen die Herren G. Hofmann, Brüb! 40, Petersstraße 18. Für Dresden Filialexpedition F. W. Grellmann, Wallstraße 10. Agent in London für England, Indien, China, Javan, Australien, Südamerika 2c. die deutsche Buchhandlung von Franz Thimm, 24 Brook Street, Grosvenor Square, London. Agent für London: A. Duensing, Foreign Bookseller, Librarian and Newsagent, 8, Little Newport Street, Leicester Square, W. C. An die Parteigenossen in Sachsen. Verschiedene für die gesammte Partei hochwichtige Fragen veranlassen uns, eine allgemeine Landesversammlung der Bartei auf Sonnabend und Sonntag den 6. und 7. März dieses Jahres nach Hohenstein- Ernstthal einzuberufen. Die dortigen Parteigenossen haben sich auf erfolgte Anfrage bereit erklärt, die nöthigen Vorbereitungen zu treffen. Tagesordnung: 1) Die sächsischen Landtagswahlen; 2) das sächsische Vereinsgesetz; 3) die Gewerks Genossenschaften. bertreten bleibe. Wir erwarten, daß, bei der Wichtigkeit der zu behandelnden Fragen, fein Ort, wo die Partei Wurzel gefaßt hat, unAlles Nähere über die Versammlung werden wir seiner Zeit in diesem Blatte und durch besondere Circulaire an die Barteigenossen bekannt machen. Der Ausschuß der Volkspartei. 3nbalt: Bolitische Uebersicht.- Königlich preußischer Sozia. geschmacktesten Stieberiaden von einem Mann mit sehr schwar lismus. Polizei. Die demokr. Partei und nicht Fortschrittspartei.- Vororts: Der Doppelgänger des Herrn Wagener. und Arbeiter- Angelegenheiten. Erklärung. die sächsischen Consum- Vereine. direkten Steuern und der After sozialismus. Die Leipziger Beilage: Die inErnest Jones. An Der Baseler Strike. Anzeigen. Politische Uebersicht. " zem Bart", der die Existenz des gewaltigen Nordbunds bedrohe; vergriff sich in höchst unkluger Weise an Meyer und Freese in Stuttgart, die ihn sofort telegraphisch der Unwahrheit ziehen; nannte er, der Aristokrat mit den feinen gesellschaftlichen Manieren" den Kurfürst von Hessen ein ,, Reptil, das in seine Höhle verfolgt werden müsse"; erklärte voll fittlicher Entrüstung er, der Urheber des italienischen Bündnisses -, nahme der Einkünfte des Königs von Hannover und des durchzuseßen versuche, müsse unter der Berachtung seiner Lands Das preußische Abgeordnetenhaus hat die Beschlag wer seine partikularen Interessen mit Hülfe fremder Heere Kurfürsten von Hessen gut geheißen. Von diesem Jaherren Schwazklub war das nicht anders zu erwarten. Wir können leute erstiden"; plauderte aus der Schule, daß vor Kurzem versichern, daß noch keine Debatte des preußischen Abgeordneten- das mächtige Preußen, im Ausland, verläumdet" habe; und hauses uns mit solcher Genugthuung erfüllt hat, als die über betheuerte schließlich, er hasse das Spionenwesen, aber..man das Beschlagnahmegesez, und zwar aus dem einfachen Grunde, könne Pech nicht anfassen, ohne sich zu beschmugen!" weil unsere Feinde sich noch nie solche Blößen gegeben haben. Abgesehen von dem Hanswurst Braun, der die revolutionär Sten Phrafen gegen das monarchische Prinzip schleuderte, und nicht ahnte, daß jedes seiner Worte ein Faustschlag in das Geficht des Hohenzollernthums war, dessen Livree er national die Majorität trieb " wühlte die Hauptperson. Graf Bis Ja, er hat Recht waschen wir uns die Hände. Cavour starb, als die Folgen seiner Annexionspolitik zu Tage traten. Graf Bismarc lebt. Wer von Beiden ist der Glücklichere? Als die Rückkehr des Ministerpräsidenten von Barzin an etwa bloß der Körper Bismarcke nach Berlin geschafft worden? Oder hat die Zukunft" recht, die neulich von einem in die bekannte Kuirassieruniform irgend einen nicht nervenfervil trägt; abgesehen von dem alten Waldeck, der sein gekündigt ward, erinnerten wir an die Kriegslist der Spanier, weißes Haar", einst Helmbusch der Demokratie", durch die die den gestorbenen Eid auf sein Pferd banden, und den Sa zärtliche Berührung der Collegen Ohm's und Gödsche's razenen noch lange mit dem Leichnam Schreck einjagten. Ist entweihte; abgesehen von dem zynischen Faustrecht- Gultus, den mard, wie weiland der von den Göttern geschlagene Ajar falschen Waldemar munfelte? Und hätte man vielleicht hüllte die unreinen Fäden seiner Politik und die Gebrechlich leidenden Vertreter der großpreußischen Idee gesteckt, zum Eremin selbstmörderischer Wuth gegen sein eigenes Fleisch, und ents die nichts zu wünschen übrig ließ. Er, der großherzige durchlesen, die dem Grafen Bismarck zugeschrieben werden, teit seiner Schöpfung" mit einer grausamen Gründlichkeit, pel Herrn Staatsmann", der ,, die kleinen Mittel verabscheut", stüßte sich auf die lügenhaften Berichte ehrloser Spione; erzählte die abpel Herrn Stieber? Je aufmerksamer wir die Reden desto mehr finden wir uns in dieser Bermuthung bestärkt. Aus jedem Saz spricht Stieber. Wiener Blätter behaupten, die preußische Regierung habe dem Fürst von Lichtenstein sein Land ablaufen wollen, aber einen Korb empfangen. Das Fürstenthum Lichtenstein, der kleinste der deutschen Duodesstaaten, hat durch seine geographische Lage eine gewisse militärische Bedeutung. Wäre es in den Besiz Preußens gekommen, so würde dieses zwischen der Schweiz und Desterreich festen Fuß gefaßt hat. Der Bissen wäre demnach nicht so übel gewesen. An dem Namen ,, Bismarck" hängt ein eigenthümlicher Unstern. Kürzlich ward aus Meriko gemeldet, es sei dort eine „ herrlich aufblühende Stadt" nach dem Heiligen von Varzin benannt worden. Wie sich nun herausstellt, besteht die herrlich aufblühende Stadt" aus einer jämmerlichen, mit einem alten Zeltdach überspannten Breterhütte, deren Eigenthümer offenbar einen schlechten Wiß auf den„ Nothbau" des Norddeutschen 60 Eigenschaft er eine höchst klägliche Rolle spielte, auf politischen Gebiet eine ebenso vollständige Null ist, wie auf dem milit rischen, und der legte Mann, von dem rischen, und der legte Mann, von dem man Aufschluf über die Plane Rußlands erwarten kann. Pref Gr obg der ten me Ur Das österreichische Herrenhaus hat den Gefeßes the entwurf zur Einführung von Geschwornengerichten für vergehen angenommen, und wird derselbe nun demnächst Ga fegestraft erlangen. Es ist dies ein großer Fortschritt, de di wir keineswegs unterschäßen wollen. Allein eine Garantie der Preßfreiheit ist damit keineswegs geschaffen. Im gentheil, da wo das Klassengefühl und das Klassenintere in's Spiel kommt, werden Geschworne viel leichter, als Richte vom Fach in Parteilichkeit verfallen. Bei der gegenwärtig Angst der Wiener Bürger vor dem rothen Gespenst wa z. B. ein sozialistischer Schriftsteller unzweifelhaft vor einen Geschwornengericht in größere Gefahr, als vor den faiserliche Ein Antrag auf Einführung des allgemeinen Stimmrechts Gerichten. Die Preßfreiheit kann nur auf Eine Weise gewähr für die Wahlen zum preußischen Abgeordnetenhaus erlangte leistet werden: durch die absolute Abschaffung aller politische nur etwa 90 Stimmen. Die Regierung, die bei den Reichss Preßprozesse, und die Stellung der Presse unter die allgemei tagswahlen so treffliche Geschäfte mit dem allgemeinen Stimmrecht gemacht hat, wird es also zu oftroyiren haben. Bundes hat machen wollen. ,, Eine der untrüglichsten Zeichen von der Unzufriedenheit, welche seit drei Jahren alle Kreise der Bevölkerung durchdringt, schreibt die Frankfurter Zeitung", ist die Zunahme der Auswanderung. Es ist dies ein Symptom, welches alle Schilderungen der nationalliberalen Presse von der Macht und Größe des neuen Deutschland in grausamster Weise Lügen straft. Bekanntlich hatte die Auswanderung nach transatlan tischen Ländern in den Jahren der heftigen politischen Reaknen Gesetze. Ein auf größere Selbstständigkeit Galiziens hinzielen der Antrag des Polen 3imialfowski ist vom österreichische Abgeordnetenhaus einstimmig dem Berfassungsausschuß schleunigster Berichterstattung überwiesen worden. Auch Minister waren dafür. Dies zeigt, daß man um jeden die Polen gewinnen will. 112 Preis In einer Ausschußßigung des Abgeordnetenhauses haben die Minister Herbst( Justiz) und Hasner( Cultus) gegen die Einführung der obligatorischen Civilehe au tion, welche auf die Stürme des Jahres 1848 folgte, eine sprochen, und erklärt, die Nothzivilehe genüge den Bedürfnißer früher in Deutschland nie gefannte Höhe erreicht. Politische Verfolgungen, die rückläufige Strömung der Gesetzgebungen trieb Hunderttausende der besten Bürger über das Meer. Im Jahre 1854 hatte diese moderne Völkerwanderung ihren Höhe punkt erreicht. Es wurden in diesem Jahre über Hamburg und Bremen nicht weniger als 109,185 Personen nach Amefid geftatt Ge 28 ein di ni dr b lif bi Det auf des österreichischen Volks. Das heißt: die Civilehe foll nu denen, welche sie ausdrücklich verlangen, als Lurus" werden; während das Bedürfniß des Staats umgekehrt heischt, daß die kirchliche Ghe bloß ein Lurusartikel Gläubigen sei. Diese Conzession an die Geistlichkeit wird den persönlichen Einfluß des Kaisers zurückgeführt. Es frag rifa und anderen fernen Ländern eingeschifft. Vom Jahre sich nun, was die Volksvertretung thun wird. Die Bolt 1855 an besserten sich die politischen Zustände in den einzelnen vertretung? Aber Desterreich hat ja keine; was man so nennt deutschen Ländern etwas, und im gleichen Schritt mit den ein- ist nichts als eine Vertretung der privilegirten Klassen; geführten Reformen nahm auch die Auswanderung ab. Jm Jahre 1861 war die Beförderung über Hamburg und Bremen auf 30,064 gefunfen, im Jahre 1862 betrug diefelbe 33,747. Von da an tritt wieder eine langsame Steigerung ein, in welcher sich die Berstimmung abspiegelt, welche der hoffnungsunt ti D m fr น Im so lange das allgemeine direkte Wahlrecht nicht für den Reich d tag wie für die Einzellandtage eingeführt wird, ist an teint gesunde Staatsentwickelung zu denken. fl Die Nachricht, daß Griechenland sich den Beschlüffe5 der Conferenz gefügt babe, war falsch. Das erbärmlin lose preußische Verfassungskampf mit sich führte. Im Jahre Zwergkönigreich hat noch nicht geruht, der Diplomatie Guto 1863 wanderten über die genannten beiden Häfen 40,225, 1864: 47,658, 1865: 81,877 Personen aus. Nach dem Kriege von 1866 trat ein reißendes Steigen ein. Es wanderten über Hamburg und Bremen aus: 1866: 100,927, 1867: 111,843, 1868: 110,061 Personen. Die Ziffern find untrügliche Zei chen eines ungesunden, im höchsten Grade unbefriedigenden Zustandes; die nationalliberalen Blätter, welche das nicht zupa's eine Antwort zu ertheilen und dadurch das Komödien hafte der Conferenz in ein recht grelles Licht gebracht. Die französische Presse reißt gute und schlechte über die jüngsten Kammerergüffe Bismard Stiebers. Aus Spanien wird gemeldet, die provisorische Wif Regie rung wolle in Ermangelung eines möglichen Thronkandidaten bis auf Weiteres ein Direftorium, d. i. einen Regierungsaut geben können, ohne ihrem ganzen Gebäude den schwersten schuß ohne monarchische Spize bilden. Republifaner and Roth Stoß zu verfeßen, schweigen diese Ziffern entweder todt oder theilen sie ohne die entsprechende Aufklärung mit." Graf Hohenlohe soll mit Hrn. von Varnbüler an einem bayerisch würtembergischen Bündnis arbeiten; auf den Beitritt Badens und Hessens habe man von vornherein verzichtet. Kindereien! Bring Alexander von Hessen, der Schwager des ruffischen Kaisers, weift jest in Wien und soll Hrn. Beust der friedlichsten Gesinnung des Ezaren versichert haben. Das mag fein. und wider Willen! In der italienischen Rammer veranlaßten die Mabl steuerunruhen heftige, ja stürmische Debatten, die jedoch im Sand verliefen, wie das parlamentarischer Brauch ist. Weit 207 gegen 157 Stimmen ward einfache Tagesordnung ang nommen. Die Erschoffenen kehren nicht ins Leben und die Hungernden mögen die Todten begraben. jurid Nach Briefen aus Warschau hat die ruffifche Polize dort eine Razzia gemacht und Hunderte von jungen Männern des 8. Bundesarmeecorps in der 1866er Campagne, in welcher verloren; und die Stunde der Befreiung wird ihm schlagen Schade nur, daß Prinz Alexander, weiland Oberbefehlshaber verhaftet. Die Russen haben Furcht: Noch ist Boken nicht 2 h b 31 Pit id ent 18% hem lit Bed rep obgleich durch Einführung des russischen Kalenders die Uhr der Zeit schlau zurückgestellt worden ist. 61 der Arbeiter am Reingewinn unter Aufsicht des Staats, Arbeiterpensionskassen unter Verwaltung und Beihülfe des Staate, und Verpflichtung der Kapitalisten, den Ansprüchen der Arbeiter nachzukommen." Für die letzte Forderung" ließe sich etwas mehr PräziAm Dienstag wurde das erstinstanzliche Urtheil in Sas chen der„ Spanischen Adresse" verkündigt. Die drei Angeklag- fion wünschen, doch wie dem auch sei, au sich haben wir geten sind der Verbreitung staatsgefährlicher, resp. republi. Ganischer Lehren für schuldig befunden und Bebel und Diebknecht zu je dreiwöchentlichem, Thiele zu vier ti jebntägigem Gefängniß, so wie alle Angeklagten ge Gmeinsam in die Kosten verurtheilt worden. Gegen das ref Urtheil ist Einspruch erhoben und muß nun eine öffentliche hter Gerichtsverhandlung stattfinden. igen Dart zem Chen the Auf morgen( Freitag) ist der Redakteur dieses Blattes wes gen: der letzten Confiscation( Programm des Felleisen") vor Gericht geladen. Wie uns amtlich mitgetheilt ward, hat der Herzog von ihr Coburg sich entschlossen, den Prozeß gegen das demokratische Wochenblatt" nicht fortführen zu lassen. meis lew ben 112 rela ben fid Fen nur er Der auf agt in Ten ant Königlich preußischer Sozialismus. Es ist bekannt, daß die preußische Regierung sich seit einigen Jahren viel Mühe giebt, die Arbeiterbewegung in die Hand zu bekommen. Auch hier ist die Politik Bismard nicht originell. Schon 1840, nach der Thronbesteigung Frie drich Wilhelm's IV. geschah dasselbe in Preußen, und damale hatte man es von den französischen Legitimisten und den eng lischen Jungtories*) gelernt, wie jezt Bismarc- Wagener von Bonaparte. Daß der Adel auf die Bourgeoisie nicht gut zu gen das sozialistische Programm der Norddeutschen" nichts einzuwenden. Schade nur, gleich dem Interim Hat es den Schalk hinter ihm." Aufsicht des( Stieber- Bismard- Wagner'schen) Staats."„ unter Und steckt besagter Schalf zwischen den Worten:„ unter Verwaltung und Beihülfe des( Stieber- Bismarck- Wagner'schen) Staats", seinen ordonnanzmäßigen Polizeischnurbart recht frech hervor. Für Jeden ist der Schalk natürlich nicht abschreckend. Möglich, ja wahrscheinlich, daß es den Junkern mit Hülfe der heidenmäßig vielen Gelder" und anderer den Melfern der Staatsfuh zur Disposition stehender Lockmittel gelingen wird, ein paar Führer" zu kaufen; hier und da in abgelegenen Distrikten ein paar Krawalle zu veranstalten allein so viel steht fest, die überwältigende Mehrzahl der preußischen, wie überhaupt der deutschen Arbeiter ist sich durchaus klar über das Wesen des königlich preußischen Sozialismus, und so lange die Junker nicht nach dem englischen Sprichwort: Wer die Welt verbessern will, fange daheim an" handeln und ihr Landproletariat geistig und ökonomisch emanzipiren, wird ihnen einfach ein Schnippchen geschlagen werden. " Seit mir das Obige geschrieben, hat Hr. v. Schweiger einen späteren sozialistischen Artikel des Hrn. Braß unter feier" sprechen ist, daß er ihre Fehler auszustiebern liebt, und ihr licher Begrüßung" in seinen Sozial Demokrat"( Nr. 11.) die Arbeiter auf den Hals hezen möchte, hat seine sehr natür aufgenommen, und, natürlich unter einigen demokratischen lichen Gründe; denn durch die Bourgeoisie ist der Adel in vielen Ländern ganz, in den übrigen zum Theil der poli " Klauseln, die den Mitgliedern des allgemeinen deutschen Arbeiter Vereins als Sand in die Augen gestreut werden müssen, tischen Gewalt beraubt worden und, will er seine frühere die Uniform des königlich preußischen Sozialisten- Corps an Macht wieder erlangen, so muß er die Bourgeoisie stürzen, was nur mit Hülfe der Arbeiter möglich. Es ist daher Ueberfluß an aristo fratischen( wie auch aus ähnlichen Motiven an ultramontanen und pietistischen) Schreibern, welche die bürgerliche Gesellschaft der schonungslosesten Kritik unterziehen, und von den sentimentalsten Zärtlichkeiten für die industriellen Arbeiter über fließen, was selbstverständlich die Herren Aristokraten nicht daran hindert, ihre ländlichen Arbeiter auf das Schmachvollste zu mishandeln und auszubeuten. Die Zahl der ländlichen Ar dustriellen) wie 3: 1. gelegt. Die Gerechtigkeit verlangt unumwunden anzuerkennen, daß die Hemmnisse, die der Arbeiterbewegung von oben bereitet werden, in Preußen geringer sind als in anderen namhaften Staaten Deutschlands", ruft Herr v. Schweißer gerührt. Ganz recht, und zwar aus dem einfachen Grund, weil die Preußische Regierung die einzige in Deutschland ist, welche die Arbeiterbewegung systematisch zu ihren reaf tionären Zweden auszubeuten sucht, und weil fie hierzu ein brauchbares Werkzeug in der Per beiter. verhält sich aber in Preußen zu der der städtischen( in son des Herrn v. Schweiger gefunden hat. Gegenwärtig befindet sich der preußische Junkerstaat am Vorabend einer gefährlichen Krise, und es ist daher nicht zu ver wundern, daß man doppelte. Anstrengungen macht, um die Arbeiterbevölkerung zu gewinnen. Bor einigen Tagen brachte das Organ des Grafen Bis mard, die Norddeutsche Allgemeine Zeitung"( der die Be handlung" der sozialen Frage zugewiesen ist), einen Auffaß, in welchem, mit Berufung auf eine Schrift Robert von Mohle, " Nachdem Herr von Schweißer sich pflichtschuldig als föniglich preußischer Sozialist bekundet, greift er, ebenfalls pflichtschuldig, die Sächsische Volkspartei" an, und tischt die alten Denunziatiönchen von dynastischem Partikularismus" ,, Schonung" des ,, liberalen Schwindels" in Desterreich,., Schonung der Sächsischen Polizeiwirthschaft" u. f. f. auf. Wir haben dem Hrn. v. Schweißer bereits erklärt, daß er feine Befugniß hat, von demokratischen Parteipflichten zu reden. Wir stehn eben auf verschiednem Standpunkt. Daß die Maschinenarbeit als eine Folter des Geistes und Körpers wir nicht für dynastischen Partikularismus" wirken, weiß Hr. bezeichnet und unter Andern folgende Forderungen aufge stellt werden: gesetzliche Feststellung der Arbeitszeit, Betheiligung daß man gegen den Hauptfeind den Hauptkampf richten muß, von Schweißer so gut wie die Sächsische Staatsanwaltschaft; sterpräsidenten) hochinteressanten, auch künstlerisch bedeutenden Roman *) Wir verweisen z. B. auf Disraeli's( des gestürzten Miniwährend die aus den modernen englischen Bücherfabriken hervorgeben Herr von Schweißer selbst, wenn wir so gutmüthig wären, Sybil", der, obgleich überseßt, in Deutschland fast unbekannt ist, den Schauer und Mucker- Romane vom Volk der Denker" verschlun= nicht solchen Unfinn über die Trades' Unions geschrieben haben. gen werden. Hätte Herr Mar Hirsch Sybilt gelesen, so würde er " auch das weiß Herr v. Schweißer, darum bekämpft er vor Allem die Demofratie, wie wir das Bismard'sche Regiment; und Niemand würde herzlicher über uns lachen, als uns gegen die Feinde des Hauptfeindes aufheben zu lassen. Was endlich die Behauptung anlangt, wir schonten" die öster 62 reichischen und sächsischen Behörden, so ist das eine Lüge, eine langer Zeit bei Eintritt der Kälte zum Theil den vorschriftsmäß geno Lüge, Hr. von Schweizer! Der Doppelgänger des Herrn Wagener. Der Auszug aus den stenographischen Reichstagsberichten hat doch seine Wirkung gethan. Nachdem Herr v. Schweißer 8 Tage vorher( Nr. 11 des„ Sozialdemokrat") vornehm er flärt hatte, er werde uns keiner Antwort mehr würdigen, er klärt er unterm 30. Jan.( Nr. 14 des„ Sozialdemokrat")„ noch mals, aber(!) zum legten Mal", er habe ausdrücklich gegen die Militärvorlage" gestimmt. Also erst nicht für die Militärvor lage gestimmt, jeßt ,, gegen" sie- ein unverkennbarer Fortschritt in der Wahrheitsverfälschung. Wie oft sollen wir dem Herrn von Schweißer noch wie derholen, daß es sich von Anfang an gar nicht um seine Abstimmung gehandelt hat? Wir haben ihm vorgeworfen und nachgewiesen, daß er sich in der Reichstagesßung, vom 17. Oftbr. 1867 für das Militärgesetz zum Wort gemeldet hat( wobei er, da das Bureau sich bei einem solchen Sozialdemokraten" verhört zu haben glaubte, das Unglück hatte, dies in der auffälligsten Weise ausdrücklich" sagen zu müssen). " Wir haben ihm vorgeworfen und nachgewiesen, daß er in der Sigung vom 18. Oktober nicht nur für das Militärgesetz, sondern für die ganze Bismarck'sche Blut- und Eisenpolitik bewundernd" geredet hat. Ob Herr von Schweißer bei der Abstimmung zugegen war oder nicht, läßt sich nicht feststellen, weil keine namentliche Abstimmung stattfand. Möglich, daß er in irgend einer Ede stak; gewiß, daß wir ihn, troß scharfen Ausschauens nicht gesehen haben. Sollte indeß Herr von Schweizer wirklich unbemerkt gegen das Militärgeses gestimmt haben, für das er öffentlich vor dem ganzen Reichstag, laut stenographischem Bericht, gesprochen hat, so wäre das nur ein neuer Beweis der Gesinnungslosigkeit des Herrn von Schweizer. einige 133 Artit ( wob gelar Drei Frei Gin gen Hut mit der Belzmüße vertauscht, während ein Theil de burd Hut beibehielt. Diese Ungleichheit mochte dem Schönheitsfin die der Polizei störend erschienen sein und so verordnete sie, das den vom nächsten Tage an, jeder Droschkenkutscher einen Hut auf que sezzen sollte. Mochten nun einige derselben mit dieser Maak regel nicht zufrieden sein, weil sie vielleicht glaubten, die Bel müße sei im Winter praktischer als der Hut, oder hatten die Hüte zur Reparatur gegeben, oder mußten sie sich neue kaufen, kurz, die weise Anordnung der Polizei wurde land nicht von allen Droschkenkutschern sofort beachtet. Ein solche Verbrechen konnte natürlich nicht ungestraft bleiben und jede dieser Rosselenker, der mit der Belzmüße ertappt wurde, mußt 15 Ngr. Strafe zahlen. Wer nun diese Strafe nicht in Geld abmachte, erhielt einen Tag Quartier am Naschmarkte*), aber june nicht Freiquartier, denn er mußte noch 17 Ngr. dafür be tiner zahlen. Wenn man nun erwägt, welch Unglück es für Leipzig ge ben könnte, wenn nicht alle Droschkenkutscher gleichmäßige Kopfbedeckungen hätten, so muß man die zärtliche Sorgfalt um das Wohl der Stadt und die hohe Weisheit der Leipziger Polizei bewundernd erkennen; ja Welcher Ausdruck paßt für einen Menschen wie Herr v. Schweizer, der dem Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein den ,, Anschluß an die Bestrebungen der Infernationalen Arbeiterassoziation" empfiehlt, und die Arbeitervereine, welche diesen Anschluß bereits öffentlich vollzogen haben, systematisch befehdet und verdächtigt? Die Leipziger Polizei dürstet nach der Unsterblichkeit. Kaum hat sie Deutschland, ja selbst das verwunderte Frankreich mit dem Ruhme ihrer Thaten gegen die Arbeitervereine erfüllt, so ist es ihr auch schon gelungen, ein neues Feld der Ehre" zu entdecken, ihren Hel denmuth aufs Neue zu bethätigen. Sollte der Eine oder der Andere den jüngsten Kreuzzug, des Objects wegen, etwas unritterlich oder gar komisch finden, so sei daran erinnert, daß das lächerliche unmittelbar neben dem Erhabenen liegt, und daß selbst die hoch und scharfsinnigsten Geister mitunter die Grenzlinic nicht sehen. Doch zur Sache. Mit welcher wahrhaft rührenden Sorgfalt, so schreibt man uns, die Leipziger Polizei über das Wohl der ihrer Aufsicht Befohlenen wacht, zeigt sich recht deutlich in einer Maaßregel, über die uns Folgendes mitgetheilt wird: Unsere Droschkenkutscher hatten vor noch nicht ,, erhalt uns Gott die Polizei, sie ist sehr nüßlich ohne Zweifel." ding ders bror auch Rud tein Beg form Der ( eine auf burd siebe nich Det abre Die demokratische Partei und nicht Fortschrittspartei lich gro gem Die demokratische Partei" zu Dresden hat den in yo riger Nummer gekennzeichneten Zwist in einer am 29. Januar abgehaltenen Bersammlung richtig durchgefochten und dabei stoj folgende von Adv. Schraps eingebrachte Resolutionen genommen: Die Versammlung der demokratischen Partei erklärt: an 1) daß fie die vom 23. d. Mon. datirende Erklärung einer Anzahl liberaler Politiker, veröffentlicht in der Nummer des Dresdner Journals" vom 24. d. Mon. als im Namen der demokratischen Partei erlassen nicht anerkenne; nero Ent Bug Bes Ba jogl ift ton aud met ichr 2) daß sie die demokratische Partei" nicht als eine und dieselbe 3) daß sie keinen Anlaß finde, von ihrem früheren Beschlusse mit einer., deutschen Fortschrittspartei" betrachte; be Ded treffs des rechtlichen Fortbestandes des Verfassungs- und Wahl gefeßes vom Jahre 1848 und bezüglich der Nothwendigkeit allgemeinen gleichen und direkten Stimmrechts zurückzugehen daher sich der Betheiligung an den Wahlen enthalte." Ueber den legten, auch von Dr. Otto Walster und beans standeten Saß der dritten Resolution wurde auf Profeffor Bigard's Antrag besonders abgestimmt, derselbe jedoch nach der Erläuterung, daß eventuelles Bekämpfen eines anstößigen Candidaten durch andere Mittel als Stimmabgabe nicht aud geschlossen sei, ebenfalls mit Stimmenmehrheit angenommen. Um Bo im Bo Dann wurde der Ausschuß fürs nächste Halbjahr neuge wählt und erhielten Schraps und Petermann je 15, Hißschold 12. Wigard 11 Stimmen. Auf die übrigen Namen batte sich keine absolute Majorität vereinigt, und läßt sich daher, zumal Wigard sich die Entscheidung über Annahme der Wieder wahl vorbehalten,( wie uns brieflich mitgetheilt wird, hat et abgelehnt) die vollständige Namensliste des neuen Ausschusses at noch nicht mit Sicherheit angeben. Did tati der mei nin fein Ge bin Zum besseren Verständniß dieser Vorgänge theilen wir aus einem Privatbrief eines unserer Dresdner Freunde Folgendes „ Die Wendung, welche die Verhandlung vorigen Freitag mit: *) Jm Polizeigefängniß. Den genommen hat, entsprach keineswegs unseren Abfichten. Sie wurde herbeigeführt durch das überraschende Vorgehen Wigard's, inie Bierzehner- Erklärung zum Ausgange einer Bolemik gegen Da en Separatismus der„ Volkspartei" zu machen, und uque Anlaß eines durch jenes Aftenstück provozirten tadelnden ар el 63 die Wahl stattfinden und der Kampf wird ein heißer sein, da alle übrigen Parteien: Fortschrittler, National Liberale und Conservative fich verbunden haben, um den gefürchteten Sozial- Demokraten aus dem Felde zu schlagen. Herr Hafenklever ist ein bewährter Verfechter der Volkssache, der er schon 1848 fratie ein großer Gewinn. Artikels in der Zukunft über einseitige Führerpolitik, welcher seine Kräfte gewidmet hat; sein Wahlsieg wäre für die Demo ( wohl Bon zwei Seiten wird die Frage an uns gerichtet, wa rum der Vorort aus seinen Sigungsprotokollen nicht mehr veröffentliche. Der Grund hierfür ist ein rein taktischer, zu beachten) der Zeit nach aus zweiter Hand an ihn ig gelangt sein mußte, sein solidarisches Einstehen für die übrigen et reizehn zu erklären. Wie beiläufig diese die Solidarität ver randen, zeigten sie durch ihr männigliches Ausbleiben aus der he reitagsverhandlung, ein Beispiel davon, was man von ihrem den wir gelegentlich per Circulair den Parteigenossen mitthei Einstehen für einander zu erwarten hat. Da pflegen es aller- len wollen; wir sind überzeugt, daß er von jedem gebilligt dings die als Mitglieder der ,, Volkspartei" Bezeichneten anDet te ders zu halten, wie in der Freitagsverhandlung selbst wahr bet junehmen war, und diesem Verlaß aufeinander, von dem bei durch momentane Nüglichkeitsrücksichten gestifteten ComDromißvereinigung nicht die Rede ist, verdankten sie bisher und be ge ge alt OF ar ei 11 . einer wird. Daß der Vorort raftlos thätig ist, dafür legt unser Organ hinlänglich Zeugniß ab. Seit dem 10. Sept. v. J. bis heute weist die Ausgangsregistrande an Briefen, Backeten und Kreuzbandsendungen 1897 Nummern nach, die Eingangsregistrande 277 Nummern. Ein Flugblatt betitelt: ,, Was be auch an jenem Abende ihren Erfolg; daß ihnen dieser mit zwecken die Gewerksgenossenschaften" wird in den nächsten TaRücksicht auf den Mann, gegen den er erftritten werden mußte, leine Freude machte, brauche ich nicht erst zu versichern. Bei gen an alle Vereine versandt werden. Herr von Schweizer, der noch immer in FamilienBeginn der Versammlung hatte man gehofft, die nur noch angelegenheiten"( sic) von der Berliner Polizei aus dem formell zu vollziehende Trennung von Denjenigen, welche in die Agitation beginnen werde. Gefängniß beurlaubt ist, flagt in No. 14 des ,, Social- Demofrat" über den,„, traurigen der Arbeiterbewegung in Sach( einen Ueberfall aus dem Hinterhalte nannte es Petermann, sen" und kündigt an, daß in nächster Zeit auch in Sachsen" auf den er mit offener Absage geantwortet) verschritten waren, durch einfache Feststellung der abweichenden Grundsäße zu volljiehen. In so unglaublicher Weise beschuldigt, konnte man nicht länger anstehen mit dem Vorjalt alles dessen, was von der andern Seite seit der Neunzehner Erklärung versucht, ver Wir wollen Herrn v. Schweißer, ob zum Troste wissen wir freilich nicht, mittheilen, daß es mit der Arbeiterbewegung in Sachsen sehr gut, sogar ausgezeichnet steht, wie die Berichte in diesem Blatte schon hinlänglich erkennen lassen. Wenn Herr von abredet und nach Belieben wieder ignorirt worden war. Frei- Schweißer freilich den Werth und die Größe der Arbeiterbewes lich hätten für alles dies, wie Schraps ausdrücklich betonte, großentheils ganz andere Leute als Wigard verantwortlich gemacht werden sollen. Allein feine, in ungerechtfertigter Ge nerofität abgegebene Solidaritätserklärung schnitt jeden andern gung in Sachsen nach seinem Anhang bemißt, da siehts allerdings traurig aus, sehr traurig und hat er Recht, wenn er klagt. Bessern wird er darin aber auch Nichts, dafür stehen wir, Er oder seine Agenten mögen nur fommen, Entschluß als den der radikalen Scheidung ab und verschloß sie werden uns gerüstet finden. Unsere Parteigenossen fordern zugleich den sonst schon, aus Rücksichten auf die Hohensteiner wir hiermit auf, uns fofort brieflich oder telegraphisch Besprechung gern ergriffenen Ausweg, den Beschluß über die Nachricht zu geben, sobald Herr v. Schweizer oder seine Agen Bahlfrage zu vertagen. Es galt jest unter allen Umständen fogleich eine vollkommen flare Stellung einzunehmen, und dies ift trop der bie und da beliebten Deutung der Beschlüsse: ed fonne denselben dem Wortlaute nach in den meisten Punkten ten in irgend einem Orte Versammlungen anberaumen. Näheres besagt ein Circulair, das wir, dieser Sache versenden werden. Unsere Parteigenossen in Süddeutschland fordern wir hierauch die Fortschrittspartei zustimmen, erreicht worden. Man durch ebenfalls wiederholt auf, den Agenten des Herrn von weiß jetzt allerfeits, woran man ist, sowohl mit der Fort Schweißer gegenüber ihre Schuldigkeit zu thun und nach den Schrittspartei als mit der Demokratie und dies ist unter allen Umständen ein Fortschritt." in unserem Circulair: An die Verbands- und Parteigenoffen in Süddeutschland" entwickelten Gesichtspunkten zu verfahren. D. A. B. V. Weimar sandte den Verbandsbeitrag für 1869. Leipzig, den 3. Februar 1869. Für den Vorort: Bebel. Zürich, 18. Jan. Ein waderer Kämpfer der Freiheit hat zu athmen aufgehört, Georg Fein, der treue Verfechter des Republikanismus hat für immer die Augen geschlossen. Vororts- und Arbeiter- Angelegenheiten. Unsere Freunde in Berlin haben das Gesuch an den fügung der Wahl des Social Demokraten Herrn Hasenklever Der Republikaner" widmet ihm folgenden Nachruf: Soeben Borort gerichtet, derselbe solle die Parteigen offen zur Unterim Der Borort würde über die Wahl eines so würdigen Arbeiterkan Wahlkreise Duisburg Mühlheim auffordern. höchlich erfreut sein und hat als Beweis seiner Symdidaten trifft die Trauerkunde ein, daß Dr. Georg Fein nach längerem Leiden in Dießenhofen verstorben ist. Er war ein unvergeßVathie an Herrn Hafenklever eine kleine Summe für Agi- Luzerns Jesuiten*), also ein Mitürheber der neuen Bundesver lich reiner Republikaner, der Mitstifter der Freischaarenzüge gegen tationszwede abgesandt; von einer allgemeinen Aufforde- fassung, dabei der Stifter der deutschen Arbeiterbildungvereine, derung hat der Vorort aus dem einfachen Grunde abgesehen, weil die eigne Parteithätigkeit alle Kräfte in Anspruch nimmt. Wenn aber, dessen ungeachtet, Parteigenossen in der Lage jein sollten ein Mehr thun zu können, dann bitten wir sie die bing) einzusenden; aber recht bald, denn am 25. d. M. soll höchste Vollendung erlangt. Gelder an Herrn Lohgerber Hasenklever in Halver( Rheinpro*) Die damals von Herrn Bluntschli duf's Gifrigfte unterstüßt wurden. Wenn Herr Bluntschli beute ein eben so eifriger Berfechter des Großpreußenthums ist, kann man ihm wenigstens keine Infonsequenz vorwerfen. Im„ protestantischen" Berlin hat der Jesuitismus ſeine Anm. d. Red. 64 der allezeit opferbereite Pfleger alles Vernünftigen und Freien, was es je auf deutsch schweizerischem Boden seitdem gegeben hat. Das erste Attentat gegen den verruchten, nun vor ihm verblichenen ,, Bundestag" von 1833, führte ihn in die Schweiz; er wurde mit dem Bürgerrecht von Baselland beehrt, half die Freischaarenzüge gegen das Jesuitenthum organisiren, trat felbst ein in die unvergeßlich treuen Corps von Basselland. Er siedelte dann, nach langer Gefangenschaft, nach Liestal, dann nach Zürich über, verlebte hier in steter Thätigkeit für Orga nisation aller deutsch- schweizerischen Kräfte seine glücklichste Zeit, bis ihm die liebe Frau durch den Tod entrisfen ward. Seit dem war er wie gebrochen; er suchte und fand Ruhe in einem befreundeten Hause in Dießenhofen, hörte aber auch in seinen ältesten Tagen nie auf, mitzurathen und zu thun für Alles, was frei hieß und war für alles Gute und Wahre." Brüssel. Die Debatte über Frauen und Kinderarbeit wurde am 23. Januar wieder aufgenommen, und da das Ministerium befürchtete, daß sich die Opposition der Sache bemächtigen würde, erklärte es sich bereit, auf den Vorschlag Delhugnes einzugehen und eine betreffende Petition anzuneh men. Die Kammer faßte dann einen dahin zielenden Beschluß, und so wird nun die Angelegenheit in einem beliebi gen Ministerpult schlafen, bis das Volk einmal in die Ministerpulte hineinblickt. Göppingen, d. 30. Jan. Die Gewerksgenossenschaftsbewegung wird nun auch im Schwabenlande Boden gewinnen. Nächsten Sonntag soll in Gßlingen die erste allgemeine Arbeiterversammlung sein, an der Bürger von hier, Wilhelmy von Geißlingen und Greulich aus Zürich theilnehmen. Nach dieser sollen noch mehrere andere Drte dran kommen. Die Sendlinge Schweizers sollen warm empfangen werden, unsere Leute sind von ihrem Kommen aller Orten in Kenntniß gesetzt worden und haben die nöthigen Vorbereitun gen getroffen. Großpreußische Bourgeois haben wir bis jetzt schon im Schwabenlande gehabt, großpreußische Socialisten aber sind eine Menschenart, die wir bis jetzt noch nicht fann ten und die im Schwabenland auch nicht gedeihen wird, verlaffen Sie sich darauf. Nürnberg, d. 31. Januar. Der Arbeiterbildungs- Verein hat es abgelehnt sich der Adresse des Brudervereins Zukunft" an die Reichsrathekammer anzuschließen. So entschieden und berg neue Seit Rech Darmstadt. Der Antrag der Herren Dechsen. Eding und Dumont zu Gunsten des Coalitionsrechts lautet: ,, Hohe Kammer wolle die Regierung ersuchen. den Ständ eine Gefeßesvorlage zu machen, Zwecks Gewährung des Coalitionsrecht für Arbeiter und Arbeitgeber und Aufhebung, bezugsweise Abänderun trag der Bestimmungen der Art. 184 u. 185 des Strafgesetzbuches. Motive Bei der Bedeutung, welche die Arbeiterfrage in sozialer, wirthschaf licher und politischer Hinsicht einnimmt, ist es von dringender Wichti feit, diejenigen gefeßlichen Bestimmungen zu beseitigen, welche der freie Verwerthung der Arbeitskräfte und der freien Bewegung der Arbeit eine und Arbeitgeber entgegenstehen. Eine solche beschränkende Bestimmu Ann Strafgesetzbuches. Das Verbot der Vereinigung zu den in dem er ren Artikel angegebenen Zwecken gilt zwar gleich sehr für Arbeiter Arbeitgeber, soll also feinen Klassenunterschied fonstatiren. Die indessen nur formell der Fall, denn das Verbot trifft die Arbeitgebe nicht, weil ihre geringe Zahl und ihre soziale Stellung es ihnen obne ein büh feita Wa Wa bild Ber leicht machen, Verständigungen unter einander zu treffen. Daß did sehr häufig geschieht, dafür könnten Beweise leicht und täglich beige bracht werden. Ganz anders verhält es sich aber bei den Arbeiter der Sie können ihrer Zahl wegen Vereinbarungen nicht abschließen, mit dem Gefeße in Conflikt zu gerathen; fie, nur fie allein werde also von der Beschränkung getroffen. Das Gefühl der Ungleichheit Lage in der Wahrung wichtiger Lebensinteressen, das Bewußtsein Ohnmacht in dem ungleichen Kampfe, in welchem sich die Arbeiter Def al vereinzelte Individuen der geschlossenen Macht des Kapitals gegenübe befinden, treibt die Arbeiter in die Arme Derjenigen, die mit ihre kommunistischen Lehren Staat und Gesellschaft zu untergraben fuchen Was dem Einzelnen nicht verboten ist, darf auch nicht verboten sein, wenn dieser Einzelne sich mit Mehreren verbindet, die an von ihm Erstrebten ein gleiches Interesse haben; es ist doch klar, in gar vielen Fällen es nur gemeinsamen Bestrebungen gelingen DAR Fann bessere Bedingungen zu erzielen. Dieß hindern wollen, beißt: ein na türliches Recht verlegen. Der Einwand, daß das Coalitionsrecht Nachtheil der Arbeiter ausschlagen werde, ist durch die Thatsachen England genügend wiederlegt. Mag es auch sein, daß die Coalition freiheit hier und da zum Schaden der Arbeiter gereichen wird, indem fie einen unzeitigen Gebrauch davon machen, so dürfte doch nicht ver kannt werden, daß auch die Arbeitgeber von den Arbeitseinstellungen auf Ber ents viel zu fürchten haben, daß somit ein gemeinsames Interesse meidung derselben durch Einseßung von Schiedsgerichten hinweife wird, wie diese sich in England in Folge der Coalitionsfreiheit wickelt und als von großem und heilsamem Einfluß erwiesen baben Sta bor bal gen Beu Tha Det tel jum Tbl aba Der Aud act gro fter Ber eric थल Nur wirkliche, nicht eingebildete Gleichheit vor dem Geseze wird der Fü führung der Arbeiter zu politischen und sozialen Irrthümern die Spi abbrechen. Dem möglichen Einwande, daß die Coalitionsfreiheit unserem Lande, das mehr dem Ackerbau als der Industrie nicht von großem praktischen Werthe sein werde, begegnen oblieg wir mit dem unbestreitbarem Saße, daß das Recht überall seine Stelle finde muß, daß es überhaupt ein Irrthum ist, zu glauben, es fönne die bei unseren Arbeiterverhältnissen ohne schweren Nachtheil unberücffid tigt bleiben. Einen schwer wiegenden Einwand könnte man uns dami für den Norddeutschen Bund hinwiese, bei welcher Gelegenheit auch Frage über die Coalitionsfreiheit geregelt werden wird; wir nehme aber deßhalb keinen Anstand, dieselbe dem hohen Hause in diefem u bit scharf die Erklärung des genannten Vereins ist, so fonnte sie machen, daß man die Stände auf die bevorstehende Gewerbegefeggebung nicht die Ueberzeugung umstoßen: daß von diesem höchst reak. tionären Institut, bestehend aus auf ihre Geburts- und Geldprivelegien pochenden Proßen, keine vernünftige Anschauung erwartet werden kann. Sollten diese Leute dennoch einsehen, daß die Gemeindegefeßgebung, wie sie in der Kammer der Abgeordneten durchgegangen ist, nichts taugt, so kann man ihnen doch nicht zutrauen, daß sie ihrem Haß gegen Alles, was liberal ist, untreu werden sollten. Unser Verein hat beschlossen, eine Volksversammlung zu berufen, um gegen dies saubere Machwerf öffentlich zu protestiren und der Abgeordnetenkammer ein Mißtrauensvotum auszusprechen. In diesen Tagen wird hier ein Bolksverein gegründet. Sollten Schweizer'sche Reiseprediger hierherkommen, um den Arbeitern weiß machen zu wollen, daß, auch ohne Politik serem Antrage zu unterbreiten, damit die großh. Regierung, falls fic 112 ber ber 40 an 300 cbr me Be nicht selbstständig vorgehen wollte, in dem Ausspruche der Kammer b Richtschnur für ihr Verhalten in dieser Frage bei ihrer Abstimmunic im Bundesrathe finden möge." An ma Бы Wir haben nicht nöthig zu bemerken, daß wir den far trag freudig begrüßen. Wir hätten nur gewünscht, daß ma den etwas antiquirten Popanz der kommunistischen Lehren weggelassen hätte. Ans„ Theilen" denkt kein vernünftiger daß das Interesse der Allgemeinheit über dem Sonderintere beiter, und zum ,, Kommunismus", d. h. zu dem Grundfa des Einzelnen steht, bekennt sich hoffentlich die gesammte mofratie. D Gelnhausen, den 3. Febr. Unsere Schuhmacher- Zum zu treiben, sich doch eine Aenderung der socialen Mißstände be- hat sich vor einigen Wochen hier aufgelöst; wir haben Aussicht daß sämmtliche Mitglieder( Kleinmeister und Gesellen) fich einer Gewerksgenossenschaft vereinigen. Unser Vorftant daß nur im demokratischen Staat eine Besserung eintreten selbst Schuhmachermeister, wird seinen ganzen Einfluß aufbie wirfen lasse, so würden sie bei dem gesunden Sinne der Mehrheit unserer Arbeiter, die immer mehr einsehen lernen, kann, glänzend abfahren. ten, um es dahin zu bringen. Weimar, den 31. Jan. Der Anschluß an das„ Nür die Re Tea eir be Tu de an bo D ei bie D nit dit 112 ung n an en Тар eba Tebe dick cige tern obne ferd 16 nde berger Programm" hat unserm Arbeiterbildungs- Verein viele neue Mitglieder und auch kräftige Unterſtüßung von anderer Ceite zugeführt. Die hiesigen Demokraten halten öfter Vorträge in unserem Vereine; auch haben unsere Mitglieder das Recht an allen Versammlungen des Demokratischen Bereins theil zu nehmen. Coburg, den 2. Febr. Am 25. Januar hat sich hier eit eine Gewerksgenossenschaft der Holzarbeiter gebildet; von 26 Anwesenden traten 22 sofort dem Vereine bei. Die Einschreibeges bühr wurde auf 5 Sgr., der wöchentliche Beitrag auf i Sgr. festgefeßt, wovon 1/2 Sgr. der Krankenkasse zufließen soll. Die Wahl des Vorstandes, der aus drei Personen besteht, und die Wahl von 2 Aufsichtsräthen wurde ebenfalls vorgenommen. bildungs- Verein das Fest seines achtjährigen Bestehens. In der Festrede motivirte Bahlteich unter großem Beifall die Berechtigung der Arbeiterbewegung vom rein humanistischen Standpunkte. Der von dem ersten Bornzenden, Gleditsch, vorgetragene Geschäftsbericht zeigte, wie unter schwierigen Ber bältnissen der Verein gleichwohl jedem Theile seiner vielfälti gen Aufgabe gerecht zu werden bemüht sei. Ein erfreuliches Beugniß für die vorurtheilsfreie, Auffassung, welche die löbliche Thätigkeit des Vereins bei außerhalb desselben Stehenden fin det, liefern die demselben zugeflossenen Unterstügungen, unter Dresden, d. 2. Febr. Gestern feierte der hiesige Arbeiterüber bres Бел DAR ann 700 Der Agen Ber ifen ents ben Bers Tegh Dick id Dit 65 mig beschlossen, sofort überall Listen auszulegen und die Einzeichnungen vorzunehmen. Die Stimmung ist ausgezeichnet; mit Spannung warten wir auf die Kunde von anderwärts. St. Egidien, den 31. Jan. Wir haben vergangenen Sonntag den ersten Geburtstag unseres Bolksvereins gefeiert. Herr Stolle von Grimmißschau war hier und hielt die Festrede, die ausgezeichnet war und allgemeinen Beifall fand. Unser Verein, der so schon für den hiesigen Ort als sehr stark bezeichnet werden darf und bei allen Wahlen für den Ort den Ausschlag gegeben hat, ist durch diese Feier um eine Anzahl neuer Mitglieder noch verstärkt worden. Oberlungwi, den 2. Febr. Unser Volksverein hat sich in der legten Zeit mit der Gewerksgenossenschaftsfrage viel beschäftigt und ist in Folge dessen zunächst mit der Gründung einer Krankenkasse vorgegangen, die große Sympathien gefunden hat. Das Vorgehen der Grimmißschauer Freunde wurde freudig begrüßt und hoffen wir, daß die General versammlung recht bald stattfindet. Die Haßfeldter halten hier zeitweilig Versammlungen ab, es will ihnen aber nicht gelingen, rechten Boden zu faffen; kommt die Gewerksgenossenschaft in Gang, dann sind sie todtgemacht. Penig, den 1 Febr. Früher bestand hier eine Gemeinde von Anhängern der Gräfin Haßfeldt, die aber seit einiger Zeit vollständig eingegangen ist. Auch Herr v. Schweißer zählte eine Anzahl Anhänger, aber auch diese sind anderen Sinnes geworden und haben, sich unserer Partei zugewandt. Herr welchen, neben dem städtischen Zuschusse von 100 Thlr. und zum Theil ansehnlichen Privatbeiträgen, ein Geschenk von 100 Thlr. aus den Ueberschüssen der im vorigen Jayre zu Dresden abgehaltenen Bersammlung deutscher Naturforscher und Aerzte. Der Besuch des Festes war ein äußerst zahlreicher, und die Ausdauer der Theilnehmer, welche nach Beendigung des Fest Unterstützungsverein, der auch Bildungszwecke verfolgt, acts und Aufhebung der Tafel noch bis 4 Uhr Morgens den großen Saal der Gentralhalle in lustigem Reigen füllten, muftergültig für jede Vereinsthätigkeit. Bon den früher in gro Ber Zahl den Stiftungsfesten des Arbeitervereins beiwohnenden Führern der liberalen Partei ist schon seit Jahren Reiner mehr erschienen. Nur der Vorsteher der Stadtverordneten, Hofrath Adermann, sowie von Seiten des Comite's der Naturforscherbersammlung Hofrath Schlömilch waren zugegen. Aber ganz un bertreten war die alte Garde" der Freiheitskämpfer aus den ehrte an einen Zwischenfall der letzten Tage, rühmende Anerkennung ge jollt wurde, darum doch nicht: und mit sympathischem Gruß Kreising, der intelligenteste der ehemaligen Anhänger Schweizers, ein sehr tüchtiger Mann, hat einen Arbeiterins Leben gerufen, der sich sehr gut entwickelt hat und jetzt schon 95 Mitglieder zählt. Der Verein wird sich dem deutschen Arbeitervereinsverband anschließen, auch hofft er, daß Herr Bebel, der vorigen Sonnabend auf einer Agitationsreise hier war, und später wieder besuchen wird, um einen Vortrag über die Arbeiterbewegung zu halten und dadurch neue Mitglieder heran zu ziehen. 40er Jahren, deren Berdiensten, nicht ohne schmerzliche Erinnerung Vorstand des Arbeiter Vereins in Schönau, Werler, pra man das graue Haupt des einzigen aus ihrer Reihe anwesenden Amtmann Hipsch old von Wolkenstein. Nimmt man hinzu, daß von der Presse Adv. Siegel in Berson erschienen war und unter den der Mehrzahl persönlich nicht bekannten fremden Theilnehmern sich Angehörige, in deut ichen Arbeiterkreisen nur selten vertretener Nationalitäten be fanden, so wird man zugeben, daß die Versammlung, trop der Grünau im Erzgebirge, den 31. Jan. Vorigen Sonntag hielten wir hier eine Arbeiterversammlung ab, welcher der fidirte. Es handelte sich um das Krankenkassen wesen, indem unsere Fabrikanten den Versuch machen wollten, die hier bestehende Krankenkasse in ihre Verwaltung zu bekommen. Herr Dopauer aus Zwidau und Herr Häußler aus Wil fau sprachen in längeren Vorträgen zu der Versammlung und fanden allgemeinen Beifall. Die Versammlung dauerte von 5-8 Uhr und schloß mit einer Sammlung für die feiernden Baseler Färber, die 2 Thlr. ergab, welche ich hiermit übersende. Lunzenau, d. 2. Febr. Am legten Sonnabend Abend mäßigen Zahl dem Vereine nichtangehöriger Elemente, ziemlich gings in unserm Städtchen sehr lebendig zu. Herr Bebel bunt zusammengeseßt war und begreiflich finden, daß, als hierzu die Gelegenheit eröffnet war, ohne eigentliche Veranstaltung in deihen. aus Leipzig war hier und hielt einen Vortrag über die sociale Frage in einer Versammlung, die von vielen hunderten hiesi Rede und Gegenrede ein mehr munteres und viel erquickliches gen Arbeitern besucht war. Opposition war leider troß mehrres Leben sich entfaltete, als wenn man in ängstlicher Weise bemüht hätte. Möge dieser Vorzug auch den Vereinsversammeine conventionelle Farblosigkeit zur Schau zu tragen fich belungen erhalten bleiben, der Verein wird dabei am besten ges am 28. Januar im hiesigen Volksverein waren die Vorstände Crimmitschau, den 2. Febr. In einer Versammlung bon 27 Vereinen und Kassen vertreten; im Ganzen waren über 400 Mann zugegen. Die Vorträge von Stolle und Motteler über die Gewerfsgenossenschaften riefen eine wahre Begeisterung hervor und wurde schließlich einstim maliger Aufforderung des Vorsitzenden nicht vorhanden, sonst wäre die Versammlung noch interessanter geworden. Unser Arbeiterverein, der unter der Leitung Hupfers in er freulicher Weise aufgeblüht ist, hat durch diese Versammlung einen bedeutenden Zuwachs erhalten. Burgstädt, den 1. Febr. Eine Versammlung, wie wir sie bis jegt hier noch nicht gehabt, wurde gestern in dem nahe gelegenen Burkhardtsdorf im Saale zum golonen Löwen abgehalten. Herr Bebel aus Leipzig sollte einen Vortrag über die sociale Frage" halten. Der sehr geräumige Saal war bis auf den legten Plaz gefüllt, 1500 Personen mochten 99 66 mindestens zugegen sein. Die in hiesiger Gegend vorhandenen Parteien waren sämmtlich vertreten, Herrn v. Schweizer's An hänger von Chemniz, Limbach und dem hiesigen Ort, die Haßfeldter von Chemnitz und Umgegend, unsere Leute von Lunzenau und der Nachbarschaft. Herr Hupfer von Lunzenau eröffnete die Versammlung und forderte zur Wahl eines Vorsißenden auf. Stiegler( Schweißerianer), Große( Hazfeldter) und Hupfer von unserer Seite wurden vorgeschla gen. Die ersten beiden erhielten nur eine kleine Minorität, Hupfer die Majorität, dieser war somit gewählt. Herr Bebel bielt nun einen anderthalbstündigen Vortrag unter gespannte. ster Aufmerksamkeit der Versammlung. Näher auf diesen Vortrag einzugehen, mangelt mir die Zeit. Er erhielt am Schlusse chen. Er gab nun eine Schilderung des Auftretens des r v. Schweißer vom Frankfurter Schüßenfest bis auf den heut gen Tag, die für Hrn. v. Schweizer vernichtend ausfiel u rauschenden Beifall in der Versammlung hervorrief. He Stiegler suchte den Compromiß Schweizers bei der Elberfeld und Düsseldorfer Wahl zu entschuldigen, gab sich aber sold Blößen, daß es Herrn Bebel kinderleicht wurde, ihn aus de Felde zu schlagen. Herr Stiegler hatte unter andern auch sagt, daß Herr Bebel früher ein Anhänger der Fortschrittl gewesen sei, die Lassalle„ alte Weiber" genannt habe. Heru Bebel antwortete darauf," das sei er allerdings gewesen un mit ihm wahrscheinlich mehr als die Hälfte aller heutigen zial- Demokraten. Herr v. Schweißer sei dies aber nicht Sr allein Ver Mc Ge Au ich bec for fer me ba die einen wahren Sturm von Beifall. Herr Nebel( Haßfeldter) früher gewesen, sondern sei es jetzt noch, wie er( Bebel) aut ab aus Chemnitz erhielt zunächst das Wort. Er erklärte, er sei einer Stelle seiner Rede in der Militärdebatte( die er vorlade mit dem Vortrag des Herrn Bebel vollständig einverstanden, beweisen könne; auch habe Herr v. Schweißer im Sozial- D derselbe habe die Arbeiterfrage so klar geschildert, daß man sie mokrat häufig betont, daß er in politischen Frage besser nicht schildern könne. Nur mit den Gewerksgenossen stets mit der Fortschrittspartei gestimmt habe, folg schaften sei er nicht einverstanden, dadurch entstände eine Zer- lich zu denen gehöre, die nach der eignen Ansicht Herrn lich zu denen gehöre, die nach der eignen Ansicht Herrn Stieg th splitterung der Arbeiter, keine Einigung. Herr Neukirchner lers ,, alte Weiber" seien. Nach vierstündiger Dauer der Schweißerianer) erklärte sich auch mit Herrn Bebels Vortrag sammlung waren die Gegner so schachmatt, daß keiner me einverstanden: es sei zu bedauern, daß die Arbeiter bei aller antworten konnte. Herr Hupfer ließ deshalb darüber abstim Uebereinstimmung in den Prinzipien nicht einig seien, das men, ob man mit Herrn Bebels Ausführungen einverstanden läge aber wohl an den Führern, die die Spaltung aufrecht sei oder nicht. Jubelnd flogen mindestens drei Viertel erhielten. Redner kritisirte dann die sächsischen Zustände, na- der Hände aller Anwesenden für Herrn Bebel in die Höh mentlich das neue Wahlgefeß, daß den Arbeiterstand vom der Sieg war vollständig. Seit zwei Tagen ist das Tagesge Wahlrecht ausschließe. Herr Bebel antwortete auf die vor- spräch in der ganzen Gegend die Sonntagsversammlung, hergegangenen Redner. Herrn Nebel machte er klar, was die einen tiefen Eindruck hinterlassen hat. Nächsten Sonntag Dic foll ei Ur mi du mi fla da be Gewerksgenossenschaften bezweckten und wies nach, daß es fein hier ein Arbeiterverein gegründet werden, der ohne Zweifel ge besseres Mittel geben könne, alle Arbeiter in die social- politi sche Bewegung hereinzuziehen und sie zum gemeinsamen Hanmüffen m Ql sehr zahlreiche Anhänger findet. Rühmend hervorheben wir noch die Ruhe und Ordnung, die während der ganze Versammlung vorhanden war, troßdem die Geister scharf auf u der deln zu bewegen. Herrn Neukirchner gegenüber bemerkte er, daß er mit ihm gleicher Ansicht sei in Bezug auf die Spal einanderplatten. Wer bis jetzt noch kein klares Bild von tung der Arbeiter. Die Führer" trügen allerdings wesentlich Arbeiterbewegung hatte, der hat es am Sonntag ficher die Schuld. Er für seine Person sei bereit seine sogenannte kommen; gründlicher nach allen Seiten fonnte die Frage schwer " Führerschaft sofort niederzulegen und glaube das auch im Namen seines Freundes Liebknecht) versichern zu können, wenn Hr. Neukirchner und Genossen Hrn. v. Schweißer, und Hr. Nebel und Genossen Herrn Försterling und Herrn Mende zu dem gleichen lich beleuchtet werden. mi be ei De Leipzig, den 24. Januar 1869. Nachdem das, in einet früheren Bersammlung der hiesigen Buchbinder gewählte Co tt b Schritte bewegten. Dann möchten alle drei Fraktionen der Arbeiter Vormittag die hiesigen Collegen und gründeten einen allge mité seine Vorarbeiten beendigt hatte, versammelten sich heut partei zusammentreten und sich neue Führer wählen, vorausgesetzt, daß sie es überhaupt für nothwenig hielten, sich„ Führer" zu nehmen. Im Laufe der Debatte sprachen außer den schon bis jezt genannten Rednern die Herren Vogel( Anhänger nächter und meinen deutschen Buchbinderverein," dessen Zweck die Organisation der Reise- und Krankenunterstügung, Schweißers), Kröhner und Schneider( Haßfeldtianer). Mitglieder, sowie der Frauenzimmer, welche im Fache arbeiten, Herr Stiegler aus Chemniß warf zuerst die Personenfrage in die Debatte, er griff Herrn Bebel an, weil er ebenfalls Gem di b Der to ft h re n d โต wel der Unterstüßung arbeitsloser und arbeitsunfähiger Berufsge noffen sein soll. Die beantragte Aufnahme der Frauen wurde der Entscheidung des einzuberufenden Congresses, cher wahrscheinlich zu Ostern hier tagen wird, anheimgegeben werksgenossenschaften gründe, und sang ein Loblied auf Herrn dagegen die ebenfalls beantragte Verbindung mit verwandten v. Schweizer. Herr Bebel habe den wahren Grund der Spal Gewerfen, den Sattlern, Riemern, Täschnern, Handschuhmachern den Arbeitern in Papier- und Spielfartenfabriken abgelehnt In die ausgelegten Listen zeichneten sich sofort 45 Gollegen tung nicht angegeben, dieser wurzele in seinem Haß gegen Schweizer. Herr Bebel antwortete in einer längeren Rede. Er habe absichtlich die Persönlichkeiten aus dem Spiele ge lassen, weil das der erste Anlaß zu Scenen sei, wie sie kürzlich in Dresden, Chemnitz und vor 8 Tagen in Berlin vorgekom. men seien. Solche Scenen seien eine Schmach für den deutschen Arbeiterstand. Nachdem aber Herr Stiegler die Personenfrage hereingeworfen, sei für ihn kein als Mitglieder ein. Erklärung. " Ich bemerke erst jeßt, daß Hr. von Schweiger in Nr. 11 des, Sozialdemokrat" perfid insinuirt, ich stehe in Beziehun gen zur österreichischen Regierung". Er spricht damit wiffent Grund mehr vorhanden, persönlichen Erörterungen auszuwei lich eine infame Lüge aus. Es ist das großpreußische Sitte *) Gewiß! W. Liebknecht. Wie der Herr so die Knechte. Den 4. Febr. 1869. W. Liebknecht. Unsere Filialerpeditionen ersuchen wir hiermit dringend, alle noch bei ihnen liegenden Nr. 1 des ,, Demo kratischen Wochenblatts" sofort gef. an uns einzusenden, da wir diese Nummer höchst nothwendig brauchen. 0 h R Verantwortlicher Redacteur: W. Liebknecht. Redaktion: Braustraße 11. Leipzig.{ Die Expedition. Druck und Verlag: G. W. Vollrath. Expedition: Petersstraße 18. Hierzu eine Beilage. 10 brn ut Ben Ide Dem go itler Sett 50% Lein aut ad De ieg Bet ebr tent tel Beilage zum Demokratischen Wochenblatt Ho. 6. 3mm Die indirekten Steuern und der Aftersozialismus. sondern III. eine nothwendige Erscheinungsform, nur der finanzpolitische Ausdruck der bürgerlichen Klassenherrschaft ist! Daher jüngst noch das eifrige Bestreben, die Arbeiter gegen die indirekte Steuer aufzubeßen und ein gerechtes Steuersystem" zum " Zielpunkt einer Agitation im Landtag, in Versammlungen, in der Presse und bei Wahlen zu machen, in der die ,, bewährten Führer" wieder die Arbeitermassen hinter sich hätten. Wie groß aber die Verblüffung und Verwunderung der Führer", daß sich die Massen weder gegen die indirekte, noch für eine gerechte" Steuer begeistern ließen, sondern kalt blieben! Wie bitter enttäuschend die Wahrnehmung, daß nicht einmal die sozialistischen Arbeiter jener Agitation Aufmerisamkeit schenkten! Wären jene Herren der Sache ein Wenig auf der Grund gegangen, so würden sie sich über ihre Wahrnehmung nicht C. H. Die moderne Staatsgewalt ist, wie Mary in seinem Manifest S.5 sagt, nur ein Ausschuß, der die gemeinschaftlichen Geschäfte der ganzen Bourgeoisklasse verwaltet. Wie dieser Ausschuß nun im Interesse der Klasse, der er dient, seine Geschäftsunkosten, d. h., die Staatsausgaben, am billigsten und bequemſten aufbringt, das ist für ihn keine Frage des Rechts, nur der Zweckmäßigkeit. Die in direkten Steuern aber sind für die gefeßgebenden Befizer die bequemster, weil he unmerklich und unwillkürlich bezahlt werden. Sie sind ihnen ferner nicht blos die bequemsten, sondern sie sind ihnen nothwendig und unentbehrlich, weil sie jeden Streit innerlg halb der Bourgeoisklasse über Bevorzugungen und Benachtheiligungen hinsichtlich der Steuerlast beseitigen, und weil sie gewundert haben. die Thätigkeit des erwerbenden Kapitals, das„ Geschäft", ver- Wenn die Frage der Besteuerungsweise für die herrschende einfachen. Während bei der direkten Steuer schließlich jeder Klasse keine Frage des Rechtes, sondern nur der ZweckmäßigUnternehmer nebenbei als Steuereinnehmer fungiren müßte, feit ist, so ist sie umgekehrt, wird das Incasso der indirekten Steuer für den Staat nur durch einige vereinzelte Geschäftszweige besorgt Billiger, d. b. mit weniger Erhebungskosten verknüpft, als eine direkte Steuer, find indirekte allerdings nicht, aber die Bourgeoisie kann sich damit trösten( und thut es thatsächlich), daß doch die für Erhebung der indirekten Steuer bezahlte Prämie schließlich weniger zur Ernährung„ unproduktiver Beamten diene, als viel. mehr Brivatunternehmer( Bäcker, Schlächter 2c.) bereichere, daß also„ das Geld unter den Leuten bleibe," d. h. sofort wieder zur Kapitalbildung, zur Aufsaugung neuer Arbeit verwendet wird. Ueberhaupt, was will der Kostenpunkt besagen, wenn einmal feitsteht, daß das System der indireften Steuern für den Staat der Bourgeoisie unentbehrlich, daß es seine derselbe Handarbeiter, der jetzt 15-20 Thlr. jährlich an inExistenzbedingung ist? be ge DIC oll ifel Ten uf Det ge 101 be wie wir in unserem letzten Artikel gezeigt haben für die beherrschten. besteuerten Proletarier femme Frage des Interesses, sondern höchstens eine ganz abstrakte( jeglicher praktischen Anwendung entbehrende) Rechtsfrage. Es ist für den Arbeiter faktisch ganz gleichgültig, ob ihm die direkte Klassensteuer am Lohne abgezogen, oder die indirekte Mahlsteuer im Brodpreis zugeschlagen wird. Ja, nehmen wir sogar an, das Kapital würde eines Tages einen Anfall von Gutherzigkeit bekommen, alle bisherigen Steuern würden verschwinden zu Gunsten einer einzigen direften, starf progressiven Ginkommensteuer, und der Progressiv( Steigerungs-) Saß wäre so gewaltig, daß der einfache Handarbeiter nur noch Einen Groschen jährlich beizutragen hätte, direkten Steuern bezahlt: selbst dann würde, unter sonst Hieraus löst sich das Räthsel, daß die indirekten Steuern, gleichbleibenden Umständen, die Lage des Arbeiters nicht getrotzdem sie seit mehr als 100 Jahren von der Wissenschaft bessert sein. Denn mit dem Tage, an welchem der Lohn den verworfen werden, in der Praxis doch fortwährend zugenom Steuerbetrag nicht mehr zu enthalten brauchte, würde derselbe genau um diesen Steuerbetrag infen müssen. men haben und noch heute eher zu als abnehmen. Die in- durchschnittlich I direkte Steuer ist die nothwendige Consequenz der Herrschaft des Kapitals. Wer die Herrschaft des Kapitals er halten wissen will, der muß die indirekte Steuer als nothwendiges Uebel mit in den Kauf nehmen. Mit der ersteren steht und fällt die lettere. no ge Der 211, els en 1 n' ts te ent Der will es nicht wissen. Seinem humanen Herzen ist die indirefte Steuer, deren Zweckmäßigkeit" sein praktischer Verstand liberale Philister weiß das Alles natürlich nicht und Ernest Jones. London, den 1. Februar 1869. Die englische Demokratie hat einen ihrer thätigsten und nicht läugnen mag, eine schreiende Ungerechtigkeit, ein Greuel, jedenfalls ihren bekanntesten Bertheidiger verloren. Ernest der wohl zu beseitigen wäre. Er will alfo die Wirkung be Jones ist to dt. Nachdem er Jahre lang allem Ungemach feitigen, während ihm die Ursache heilig ist! Er glaubt seine Troß geboten und den Haß und die Verfolgung, die er sich Schuldigkeit nicht gethan zu haben, wenn er nicht in jedem Halbjahr eine Resolution oder einen Antrag auf Abschaffung durch sein politisches Auftreten zugezogen, siegreich überwunden hatte, tödtete ihn ein ungünstiger Luftzug. Wegen einer aller indiretten Steuern unterschreibt. Mit dieser Abschaffung, starken Erkältung hatte er einige Tage sein Zimmer gehütet, meint er in seiner politischen Gedankenlosigkeit, würde die foziale Frage gelöst sein." Der bürgerliche Liberalismus verwechselt so in naivster Weise das Symptom einer Krankheit mit der Krankheit selbst, und bildet sich ein, wenn es ihm gelänge, das erstere zu unterdrücken, die lettere gehoben zu haben. Daher das unendliche Geschrei der preußischen Fortschritts partei, der Herren Löwe, Virchow, Schulze u. A. über die indirekten Steuern, daher das komische Mißverhältniß, zum Wohle pfen, die gar nicht ein selbstständiger Uebelstand, sondern nur fand sich aber am Mittwoch vor acht Tagen veranlaßt einer Arbeiterversammlung beizuwohnen, und eine Rede zu halten, in der er unter Andern sagte:„ Aus persönlichen Gründen wünsche ich so bald wie möglich ins Parlament zu kommen. Was ich noch an Thatkraft besiße, muß bald benügt werden, wenn es nicht verloren gehen soll." Wahrscheinlich in der Absicht sich ein wenig abzufühlen, ließ er die Fenster der Droschke, in welcher er heim fuhr, offen; folgenden Tags trat der arbeitenden Klassen" gegen eine Einrichtung anzufäm- Lungenentzündung ein, und am vorigen Dienstag starb er. An jener Versammlung hatte Ernest Jones ein persönliches Interesse. Bei der jüngsten Wahl wurden zwei Liberale und ein Tory für Manchester gewählt. Ernest Jones, der ebenfalls als Gandidat aufgetreten war, ficl durch. Einige Tage später entdeckten die Liberalen, daß der gewählte Tory einer Firma angehörte, die Regierungskontrafte unternommen hatte, was ihn unfähig macht im Parlament zu sißen. Sie petitionirs ten daher gegen die Wahl und saben sich sofort nach einem liberalen Kandidaten um, obgleich sie sich früher damit einverstanden erklärt hatten, daß Ernest Jones den ersten Anspruch babe, falls durch irgend einen Umstand eine Lücke in der Vertretung von Manchester entstehen sollte. Daß die Bourgeoisie von Manchester kein besonderes Wohlgefallen an den politischen Ansichten von Ernest Jones fand, versteht sich von selbst. Außerdem war ein alter politischer Klepper der Manches ster- Schule, Milner Gibson, anderswo durchgefallen und man wollte ihm einen Siz verschaffen. Die Anhänger von Ernest Jones ließen sich aber nicht zum Narren halten und schließlich verständigte man sich, daß unter den Wählern darüber abgestimmt werden sollte, ob Jones oder Gibson als 68 die fal g leg feit Während der Aufregung von 1848 ward er wegen einer unter ein freiem Himmel gehaltenen Rede zu zwei Jahren Gefängnis fag verurtheilt, die er unter der liberalen" Regierung von Ruffe Palmerston abbüßen mußte. Die ersten neunzehn Monat bol hatte er Einzelhaft im Zellen gefängniß. Während dieser Zeit schrieb er ein Gedicht mit seinem eigenen Blu auf die Ränder eines Gebetbuchs, weil ihm Dinte und Papie verweigert wurden. Erst nachdem einige andere Chartisten, mit ihm verurtheilt worden, im Gefängniß gestorben ware und die Aerzte erklärt hatten, daß das Leben von Jones eben falls in Gefahr sei, und nachdem seine schändliche Behandlung dis noch überdies zum Gegenstand einer Debatte im Unterbau un gemacht worden war, wurden ihm einige Erleichterungen stattet. Als er fünf Monate später aus dem Gefängniß fam sah er aus wie ein Schwindsüchtiger, der nur noch einige& Tage zu leben hat. Er erholte sich indessen bald wieder. Lord John Russell hatte als Premier Minister seinen berühm B ten Durham Brief geschrieben, um die englische Kleri te Gandidat auftreten solle. Die Abstimmung*) fand Freitag aufzuheßen. Ernest Jones benußt, die Gelegenheit, eine Rei gegen die vermeintlichen Uebergriffe der römischen Katholiken G und Sonnabend statt, 12,000 Wähler stimmten, ungefähr Vorlesungen unter dem Titel: Ganterburg gegen Rom( englij Staatskirche gegen katholische Kirche) zu halten, in welchen würdigte, die Plünderungen der Klöster und Kirchengüte wobei sich die Russell'sche Familie gegen 20,000 Morgen Adar Land aneignete, genau auseinander sezte, und die englische Staatsfirche in ihrem wahren Lichte als eine aristo frat bu sche Versorgungsanstalt darstellte. Scin nächter Schritt war die Chartisten- Partei wieder aufzurichten. viele harte Schläge hatten sie auf einmal getroffen, daß 8000 für Jones. Das Resultat ward diesem an seinem 50. Nachmittag starb er. " Geburtstage, Montag den 25. Januar, mitgetheilt; Dienstag die angeblichen Verdienste der Aristokratie um die Reformation Ernest Jones war einer der wenigen Vorfämpfer der Arbeitersache, die. im Schooße des Reichthums und des Luxus geboren und erzogen, aus reinem Gerechtigkeitsgefühl für die leidende Menschheit der Klasse, der sie angehören, den Rücken wenden, um die Sache der unterdrückten Klasse zu verfechten. Er entstammte einer alten normännischen Familie, die sich an Go der Grenze von Wales festgesetzt hat. Sein Vater, Major Scheitern fast unvermeidlich war. Die große Massen- Demon Jones, war der Stallmeister und Gesellschafter des Herzogs von Cumberland, nachherigen Königs von Hannover, zur Zeit als derselbe in Berlin wohnte. Ernest Jones ward am 25. Januar 1819 zu Berlin geboren und Herzog Ernst von Cum berland war sein Taufpathe. Seine Kinderjahre verlebte er to fic in ibt De ift De die ei wurde fu fr stration vom 10. April 1848 war vereitelt worden. Theil durch die Taktlosigkeit marktschreierischer Führer. Reisaus genommen hatten, als die Sache ernstlich der bessere Theil der Führer theils im Gefängniß oder gum toot andere nach den Straffolonien transportirt, die Landgefeje auf einem Landgute in Holstein, das sein Vater gekauft hatte. schaft*) aufgelöst, das offizielle Organ, der Northern Stat Als er zehn Jahr alt war, schrieb er Gedichte, die später von Neßler in Hamburg veröffentlicht wurden. Während der polnischen Revolution von 1830 war er eines Morgens verschwunden: im Lauenburgischen wurde der 11 jährige Knabe mit einem Bündel angehalten er wollte ,, nach Polen reisen um gegen die Russen zu kämpfen." Seine gelehrte Bildung erhielt er auf der Akadamic zu Lüneburg. Im Jahre 1838 fehrte die Familie Jones nach England zurück, der junge Ernest wurde bei Hofe eingeführt. In den folgenden Jahren beschäftigte er sich neben seinca juristisch Studien mit Literatur. 1844 be: $ " ( Nordstern) eingegangen, der Hauptführer Fergus O'Con nor geistesfrank und bankrott, überdies Sieg der Reaktion Den auf dem Kontinent die Sache schien hoffnungslos. noch glaubte Ernest Jones, die Partei sei wieder zu beleben. Mehrere Jahre verwandte er seine Zeit und sein Geld zu sem Zwecke. Er redigirte und veröffentlichte auf eigene die Rech nung The Labourer"( der Arbeiter),„, Notes to the Peo ple"( Noten für das Bolk) und, The People's Paper"( Bolte zeitung). Statt bei diesen Unternehmungen Geld zu gewin nen, setzte er zu. Die Arbeiter- Literatur ist nirgends cin ein gann er als Mitglied der( sunftmäßig eingerichteten) Advofa trägliches Geschäft. Wer Geld machen will, darf sich nicht mit ten Genossenschaft des Middle Temple feine Laufbahn als praktizirender Advokat, 1845 trat er öffentich als Chartist**) auf. *) Man wandte das„ Ballot" die gebeime Abstimmung an. Die Abstimmung bei Parlamentswahlen ist öffentlich, weil die Aristokratie die Wähler beeinflussen will. **) Die„ Chartisten" baben ihren Namen von der im Jahr 1839 aufgestellten segenannten Bolfscharte"( People's Charter), welche allgemeines und gleiches Wahlrecht mit geheimer Abstimmung, Vertretung nach der Kopfzabl, Diäten für die Abgeordneten, einjäbrige Parlamente und Abschaffung des Census der Wählbarkeit forderte. Wir können hier nicht ausführen, warum die chartistische Bewegung, an der das gesammte englische Proletariat sich betheiligte, zu Grunde genug, von den oben erwähnten Punkten ist nur der legte ging Arbeiterpolitik befassen. Gin reicher Dheim von Ernest Jone " feinen wollte die Ehre" der Familie retten und ihn bewegen, politischen Grundsägen untreu zu werden; er vermachte ein Vermögen, das jährlich 2000 Pfd. St. นา er I. ei de n n le N e ihm 2 13,300 bl li t Q ht beit der Bevölkerung. bilden, die Staatsgewalt übertragen und der jezigen angerschaft ein Ende machen, also eine durchgreifende Revolution bewerkstelligen würde; daß aber eine bloße Erweiterung des Stimmrechts, ohne Betretung nach der Kopfzahl, wie der Erfolg der legten Reformbill gezeigt hat, eine reine Schein- Maaßregel ist, da selbst bei Einführung des allgemeinen Stimmrechts, die Ariftofras tie durch die ländlichen und die kleinen städtischen Wahlbezirke Mehrzahl der Parlaments size in der Tasche bat. Anm. d. Red. *) Ein Unternehmen, das den Zweck batte, die Arbeiter zu Die Land von der Aristokratie zugestanden worden, weil sie diesen Gensus nicht eigenthümern zu machen, und von vornherein den Todeskeim in fid nöthig vat, um sich das Monopol der Vertretung im Unterhaus zu sichern. Erwähnt sei nur noch, daß das allgemeine Stimmrecht bei Vertretung nach der Kopfzahl den englissen Arbeitern, welche die Mehrtrug, weil es unter den bestehenden Zuständen ein Ziel anstrebt das nur nach Beseitigung der Klassenherrschaft in einer neuen Gefell schaft zu erreichen ist. a а n 4 69 teinbringt, unter der Bedingung, daß er dem Chartismus ent- senden, können ein Vollmachtsblanquett einsenden, um verni lage. Ernest Jones entfagte dem Bermögen und verdiente fell lit 1858 fein Brod als Advokat in Manchester, ohne seinen tate politischen Grundsägen untreu zu werden. end Late pia dit ren Jen ufe ge An die sächsischen Consum- Vereine. Nachdem wir länger als ein Jahr auf Grund eines proang bisorischen Statuts verbunden sind, wird es nothwendig, uns unter Benugung der bei uns und anderweit gewonnenen Erfahrungen ein definitives Statut zu geben und bei dieser Ge mlegenheit eine Reihe, unsere Vereinsinteressen eng berührender fige Fragen einer gründlichen Besprechung zu unterwerfen. bet. m ifet Fen ion tet. be fter 50 ibr die ot at" on ies 4 11 ed Wir haben mit der Einberufung des hierzu nothwendigen treten zu sein, da es zu erwarten ist, daß aus manchen Vereinen mehrere Vertreter anwesend sein werden, denen dann diese Vollmachten übertragen werden könnten. Anträge, welche einzelne Vereine auf die Tagesordnung noch gebracht zu sehen wünschen, sind uns bis zum 15. Februar d. J. mitzutheilen, da später eingehende Anträge erst nach Erledigung. der Tagesordnung zur Berathung kommen können. Tagesordnung: a) für die Vorversammlung, Sonnabend, den 27. März d. J. Abends 82 Uhr: 1) Legitimation der Abgeordneten. 2) Wahl des Bureau's( 2 Präsidenten, 3 Schriftführer). 3) Wahl der Prüfungscommission( 3 Personen). 4) Wahl der Wahlcommission( 5 Personen). 5) Feststellung der Geschäftsordnung für die Hauptversammlungen. 6) Feststellung der Tagesordnung für die Hauptversammlungen. b) für die Hauptversammlungen, Berbandstages immer gezögert, um gewiß zu sein, ob der techte Sinn für gemeinsame Arbeit, und der genossenschaftliche Geist in den Vereinen wohne, welcher das Bindemittel einer folchen Bereinigung, und nothwendig ist, um opferfreudig für Sonntag den 28. und Montag den 29. März d. J. Bon Einrichtungen zu sein, deren Vortheile weniger in der Gegen Vormittags 10 bis Mittags 1 Uhr und von Nachmittags 3 wart als in der Zukunft liegen. fichere Wenige Ausnahmen abgerechnet, haben wir mit Freuden wahrgenommen, daß nicht nur jener Geist, sondern auch eine anerkennenswerthe Begeisterung vorhanden ist, welche eine Bürgschaft für den Erfolg unserer gemeinsamen Bestre bungen und ein schöner Lohn für geleistete Arbeit ist. in In unserem legten Rundschreiben hatten wir nun zwar Aussicht gestellt, eine Abstimmung bezüglich des Ortes und ist uns aber aus Chemniß selbst, das so ziemlich in der Mitte bis Abends 8 Uhr: 1) Geschäftsbericht der Centralstelle, Referent Hr. Jubisch. 2) Berathung des neuen Statutenentwurfs. Referent Herr Germann. 3) Die genossenschaftliche Gesetzgebung, Referent Hr. Direktor Fröhner( Dresden). 4) Die Grundsätze für den gemeinsamen Waareneinkauf, Referent Herr Germann. 5) Erlangung der Corporationsrechte und Besteuerung der Consumvereine, Referent Herr Germann. der meisten bestehenben sächsischen Consumvereine gelegen ist. 6) Die Consumvereins Bäckereien, Referent Herr Felix( Dresden) eine überaus freundliche Einladung von dem dortigen Con sumverein zugegangen; anderntheils haben die nöthigen Vor fragen bereits so viel Zeit weggenommen, daß wir von der zeitraubenden Abstimmung absehen zu müssen glauben und I. und Herr Borgheimer( Leipzig). 7) Ueber Bier und Branntweinschank( Annaberg). 8) Wahl eines gemeinsamen Organes, Referent Herr Motteler( Crimmitschau). uns, in der Hoffnung auf allseitige Zustimmung, mit Freuden 9)( Die Annahme des Statuts in den Hauptpunkten vorausentschlossen haben, hierdurch den Verbandstag der sächsischen Consumvereine auf den 28. und 29. März d. I. nach Chemnit einzuberufen. Wir laden die sämmtlichen Consumvereine Sachsens und der angrenzenden sächsischen Herzogthümer, sowie alle die Genossenschaften, für welche ein besonderer Verbandstag noch nicht eristirt, freundlichst ein, diesen Verbandstag durch gehörig legitimirte Abgeordnete zu beschicken und bitten die Zahl und Ramen ihrer Abgeordneten spätestens bis Ende Februar gefeßt): a) Wahl des Verbandsdirektoriums. b) Wahl der Vertrauensmänner. c) Wahl des Ortes für den nächsten Verbandstag. Es ist den Herren Referenten überlassen, außer ihrem mündlichen Referat auf dem Verbandstage noch ein schrift liches vorauszuschicken, welches letztere wir, wenn wir rechtzeitig im Besiz deselben gelangen, vervielfältigen und den Vereinen des Verbands zugehen lassen werden. Zur Vervollständigung unseres Berichtes über die Genosdem Lofalcomité in Chemniß, das allen Vereinen seinen Gruß senschaftsbewegung in Sachsen bitten wir die Vereinsvorstände entbictet mit dem Bemerken, alles aufbieten zu wollen, den Bertretern den Aufenthalt in Chemniß so angenehm wie mög lich zu machen,( zu Händen der Herren Bruno Schröder, Wiesenstraße 29, III. oder Schneidermeister Jul. Schlich ting, Gartenstraße 7 in Chemniß) anzuzeigen, und dabei anzugeben, für welche der Abgeordneten Frei quartier ge wünscht wird. Die Theilnahme an den öffentlichen Verhandlungen ist allen Abgeordneten gestattet, doch können nur die Abgeordneten derjenigen Vereine an den Berathungen und Abstimmungen aftiv sich betheiligen, welche den Beitrag von 1 Thlr. zur Deckung der bisherigen Verbandsunkosten noch vor Abhaltung des Verbandstages eingesendet haben. Jeder Abgeordnete kann nur Gine Stimme führen. Vereine, welche bedauerlicherweise abgehalten sein sollten, einen Vertreter aus ihrer Mitte zu uns umgehend mitzutheilen: 1) wie sich die Behörden, 2) die Presse, 3) die Kaufleute den Consumvereinen gegenüber verhalten. Die uns befreundete Presse bitten wir, der Verbreitung vorstehender Einladung ihre Spalten zu öffnen. An unsere Verbandsgenossen richten wir noch die dringende Bitte, alle die Berathungsgegenstände eingehend zu prüfen, um mit flaren Anschauungen in die Berathungen eintreten zu können, bei denen es gilt, den Grundstein zu einem Bau für das Wohl der unbemittelte Klasse zu legen. Die Gentralstelle der sächsischen Consumvereine. Germann. Jubisch. Der Baseler Strike. ist noch nicht zu Ende. Die Vorstände und Delegirten der Sektionen des Internationalen Arbeitervereins von Basel und Umgebung haben folgenden Aufruf an die Arbeiter aller Länder erlassen: ..Brüder! Bundesgenossen! Wohl mag Euch Kunde geworden sein von der ernsten Lage, in der wir uns befinden, und es wird Euch nicht wundern, wenn wir ernste Worte an Euch richten. Knüpft doch das vereint getragene Leid fester und inniger die Herzen zusammen als Glück und Freude. Wir sind uns sicher und fest bewußt, daß unsere Worte Anklang in Guern Seelen finden, und daß sie Früchte bringen und nicht ungehört verhallen werden. Um nun Euch über unsere Situation näher aufzuklären, möge hier eine nähere Schilderung unserer Verhält nisse folgen. 70 und mehr oder weniger bekannt. Aber in Folge dieses Kambi sind unsere Mitbrüder, die Färber und Bandweber, die tr und redlich mit uns ausgehalten, arbeitslos, somit auch brod los geworden. Es ist ihnen bis zur Stunde noch nicht g lungen, die Hartherzigkeit ihrer Arbeitgeber zu besiegen ein besseres Loos zu erringen. Mitten im Winter brodlo auf die Straße gestellt, werden sie ohne Eure brüderliche Sül hat zu Grunde gehen. Wir aber, für Leben und Tod eng verbunger den, werden das nicht dulden. Wir wissen, daß wir einem bei großen Bruderbunde angehören und fühlen uns als lebendig bes Sinne der Internationalen Arbeiterverbrüderung. Dieser Ge En ihn rufen wir auch Eure Hülfe an. durchweht uns und macht uns starf, und im Vertrauen Di indi aut fche Sul ger Mitbrüder! Bereits haben wir die edelmüthige unserer Brüder aller Länder, besonders von Genf, erfahren welche wir hiermit auf's Wärmste verdanken. Verlaßt auch Ihr uns nicht in unserer Noth. Gedenket, daß wir eine gerechte und heilige Sache kämpfen, daß wir auch Gu Recht vertreten und für dasselbe leiden. alfo fü fur ti bei bo Pr bie me der un De Basel, diese fromme, reiche und große Handelstadt, birgt in ihrer Mitte und Umgebung ein verarmtes Fabrifproletariat, das abhängig ist, nicht nur von dem Gange der Geschäfte, sondern auch von jeder Laune und Willkür seiner Brodherrn. Mehr denn 300 Familienväter mit Weib und Kind fin Haupterwerbszweig der arbeitenden Klassen bildet die Seiden- brodlos, darum steuert uns bei und beweist durch die Tha band Industrie, die, einer zarten Pflanze gleich, von jedem Winde daß wir Brüder und einander die büderliche Hülfe schuldig bewegt und zum Stillstande gebracht wird. In Folge dieser sind. Denn das Schlimmste ist, daß die Herren Arbeitgeb steten und gar häufig sich wiederholenden Schwankungen sind sich gegenseitig verständigt haben, denselben keine Arbeit die Arbeitslöhne der Art gesunken, daß auch in Zeiten besseren zu geben. Verdienstes und billigerer Lebensmittel kaum noch der tägliche Nothbedarf verdient werden kann; an Ersparnisse ist gar nicht zu denken. Der durchschnittliche Wochenlohn z. B. der Färber ist 12 Fr.) für den gewöhnlichen Arbeiter, 18 Fr. für den besseren; der der Bandweber 9 bis 17 Fr. per Woche. Der Lebensunterhalt eines ledigen Arbeiters macht 12 bis 15 Fr., der eines Verheiratheten 25-30 Fr. Mann, Weib und Kinder müffen raftlos thätig sein, um so viel zu erwerben, daß bei der Höhe der Miethzinse noch die täglichen Bedürfnisse befriedigt werden können. Diese nie endende, nie ganz gestillte Noth, dieses vergebliche Ringen und Kämpfen mit dem Glende, hat noch ganz andere Uebel im Gefolge, als bloß leibliche Entbehrungen. In stiller Entsagung', in schweis gendem Ertragen des als unabwendbar betrachteten Uebels fließen die Tage dahin, und bald und rasch verwandelt sich das Dulden in Stumpffinn und Gleichgültigkeit, und wenn die wenigen Tage der Jugend, die nie in vollem Glück ge nossen werden können, da die Noth des Lebens auch schon an das Kind herantritt und es zur Arbeit zwingt, vorüber sind, bietet die weitere Lebenszeit nichts weiter mehr als Jammer und Noth, und müde und matt finft der gebrochene Leib zur legten Ruhe nieder. Diesem vergeblichen Ringen, diesem Kämpfen mit dem Elende des Lebens sieht die besigende und um ihren Reichthum so beneidete Klasse Basels kalt und ruhig zu, und läßt es geschehen, daß Hunderte ihrer Mitmenschen rettungslos zu Grunde gehen. Die Bourgeoisie, stolz und eigennüßig wie überall, hat es noch nicht so weit gebracht und sich überwinden können, ihr Herz zu öffnen und uns die rettende Hand zu reichen. Wir sind auf uns selber angewiesen und müssen uns selber helfen, und wie wir es versucht, und welche Wege wir eingeschlagen, das ist Euch, liebe Freunde und Bundesgenossen, *) 1 Fr. ist gleich 8 Gr. Berantwortlicher Redacteur: W. Liebknecht. Redaktion: Braustraße 11. Mit Brudergruß und Handschlag die vereinigten Seftione von Basel und Umgebung, in deren Namen zeichnet Basel, im Januar 1869. Der Verwaltungsrath des Internationalen Arbeitervereins: J. H. Frey, R. Starke, R. Häfeli. Für die Unterstützungs- Commission: I Steffen, Maurer. NB. Die Gaben sind zu adressiren an das Hauptbureau Internationalen Arbeitervereins zu Basel, R. Starte Grünpfahlgasse Nr. 5. Anzeigen. Der Chemnißer Consumverein beabsichtigt mit dem Verbandstag( S. oben) eine Muster- und Probeausstel lung von allen möglichen Bedarfsartikeln Det Consumvereine zu verbinden und ersucht Engros- Häufe und Produktiv- Genossenschaften um portofreie Einsendung Breis Couranten und Mustern unter der Adresse: Dou Herrn Bruno Schröder in Chemniz, Wiesenstraße 29. Deutscher Arbeiter- Bildungs- Verein in London Charles- Hotel, 71 Dean Street, Soho Square. W. London Leipzig. Druck und Verlag:.. Vollrath. Expedition: Peterstraße 18. Sti G bi he Le De ift fo m di ei m L b m 30 b