en. ftrie Sabr eifen iched Da iften 000 um Dal Lehrt nelle 771 auf men 860 trie ohne ge äßig 860 rial ren bon ung ab feit im Del fid Dops m ften hn Bro vol nen her und mir 9. Demokratisches Wochenblatt. No. 9. Organ der deutschen Volkspartei und des Verbands deutscher Arbeitervereine. Leipzig, den 27. Februar. 1869. Das Blatt erscheint jeden Sonnabend. Abonnementspreis vierteljährlich bei allen deutschen Postanstalten sowie hier am Blaze einschließlich Bringerlohn 122 Ngr.; einzelne Nummern 1 Ngr. Abonnements für Leipzig nebmen entgegen die Herren G. Hofmann, Brübl 40, 5. Richter, Peterssteinweg 7, Leipziger Consumverein, Universitätsstraße, und die Ervedition d. Blattes in der Wohnung des Herrn A. Bebel, Betersstraße 18. Für Dresden Filialervedition( interimistisch) M. Hendel, Wallstraße 10. Agent in London für England, Indien, Ebina, Japan, Australien, Südamerika 2c. die deutsche Buchhandlung von Franz Thimm, 24 Brook Street, Grosvenor Square, London. Agent für London: Duenfing, Foreign Bookseller, Librarian and Newsagent, 8, Little Newport Street, Leicester Square, W. C. An die Parteigenossen in Sachsen. Das in der Arbeiterversammlung vom 11. d. Mon. gewählte Comité, in welchem auch die Volkspartei vertreten ist, hat den Beschluß gefaßt, einen allgemeinen sächsischen Arbeiter- Congreß auf Sonntag den 7. März nach Hohenstein- Ernstthal zu berufen. In Folge dessen kann die Landesversammlung der Volkspartei sich nicht über Sonnabend den 6. März ausdehnen, und wir fordern deßhalb die Delegirten und Vertrauensmänner unserer Partei auf, pünktlich zu erscheinen. Tagesordnung der Landesversammlung: Gewerksgenossenschafts Frage und Organisation der Partei( Neuwahl des Ausschusses). handelt werden. Die Fragen des Wahlrechts und des Vereinsgefeßes werden Tags darauf vom Arbeiter: Congreß beLeipzig, den 17. Febr. 1869. Der Ausschuß der Volkspartei. muß Arbeiter Sachsens! In Angelegenheiten, die Euer und Eurer Familien geistiges und leibliches Wohl auf das Engste berühren, wenden uns an Euch. Leiht uns Eure Aufmerksamkeit und Eure Unterstüßung! Die politische Rechtlosigkeit, in der sich der Arbeiter, wie fast überall, so auch in Sachsen befindet, soll und aufhören. Der Arbeiterstand, der mehr und härter betroffen wird, als jeder andere Stand, wenn es gilt, Gut und Blut für Staatszwecke, die nicht die seinen sind, berzugeben, ist bis heute von jeder Vertretung in dem sächsischen Landtag, von jedem Einfluß auf die Gestaltung der Gesetze ausgeschlossen und ist dennoch gezwungen, sich diesen Gesetzen zu fügen, sie anzuerkennen und darnach seine Handlungen einzurichten! Als vor einem Jahre der sächsische Stände Landtag im Verein mit der Regierung ein neues Wahlgefeß vereinbarte, tourde trop lebhafter Proteste aus den Arbeiter Kreisen ein Gensus in das Wahlgefeß aufgenommen, der die ungeheure Mehrheit des sächsischen Arbeiterstandes vor wie nach als völlig rechtlos hinstellt. Sollen wir dies ruhig geschehen lassen? Nein! Tausendmal Nein! Will aber der Arbeiterstand zu seinem Rechte kommen, so muß er es erobern. Darum gilt's zusammenzutreten und zu berathen, was geschehen soll. Wir laden Euch deßhalb ein. Arbeiter Sachsens, den allgemeinen sächsischen Arbeiter- Congreß zu beschicken, der Sonntag den 7. März d. J. Vormittags 10 Uhr im Meisterhause zu Hohenstein- Ernstthal stattfinden soll. Tretet in Bersammlungen zusammen, besprecht Euch und sendet Eure Vertreter zu dem genannten Tage nach Hohenfein- Ernstthal. Je größer die Anzahl der Vertreter, desto wuchtiger wird der Eindruck, unserer Verhandlungen sein. und durch. Nach ihm liegt es jeder Zeit in der Willkür der Polizei, unfere Organiſationen zu stören oder gar zu ver Roch um ein Zweites handelt es sich. Das sächsische Vereins- und Versammlungsgeseß ist reaktionär durch nichten. Organisation des Arbeiterstandes aber ist bei seiner gedrückten materiellen Lage das einzige Mittel, das Gewicht der Maffe in die Wagschale zu werfen und seiner Stimme Gehör zu verschaffen. Für feinen andern Stand ist das unbeschränkte Vereins- und Versammlungsrecht ein so wichtiges und unentbehrliches, wie für den Arbeiterstand. Das unbeschränkte Vereinsuns verständigen; darum sendet Alle Vertreter zum 7. März nach Hohenstein- Ernstthal zum Congreß der Arbeiter Sachsens! und Bersammlungsrecht zu erringen, darauf muß unser Streben gerichtet sein. Auch hierüber wollen wir uns besprechen und Mit sozial demokratischem Gruß und Handschlag Das von der Leipziger Arbeiterversammlung am 11. Februar gewählte Comité: Liebknecht( Volkspartei), Seifert( Allgemeiner deutscher Arbeiterverein), Bebel( Volkspartei), Röthing( Lassalle'scher Allgemeiner deutscher Arbeiterverein), Taute( Allgemeiner deutscher Arbeiterverein), Pezold( Allgemeiner deutscher Arbeiterverein), Werner( Volkspartei). Hannover. Inbalt: Politische Uebersicht. Nicht nach Brafilien! legenbeiten. Buchhändler- Anzeige. soziale Stellung der Brauerei- Arbeiter. An unsere Parteifreunde in Bororts- und Arbeiter- AngeAnzeige. Beilage: Die Aus England. Politische Uebersicht. Die Pariser Conferenz hat die griechisch- tür fische Berwickelung, trop der unverschämten Proklamation des griechischen Ministeriums, für beendigt erklärt und damit der europäischen Diplomatie das unbarmherzigste Armuths zeugniß ausgestellt. " 96 Der König ist todt; es lebe der König! hieß es früher in der guten alten legitimistischen Zeit bei den französischen Höflingen, wenn ein Monarch der Natur ihren Tribut bezahlt und damit seinen Unterthanen meist den ersten und legten Dienst geleistet hatte. Der Krafehl ist todt, es lebe der Stra kehl! lautet heutzutage die Losung. Die orientalische Frage wird für den Moment von der Tagesordnung abgefeßt, die belgische Frage tritt an die Stelle. Die..belgische Die belgische Frage", das heißt: Frankreich, das Napoleonische Frankreich, will Krieg mit Preußen, dem Bismarck'schen Preußen. Früher war diese Frage bekannt unter dem Namen: Luxemburg sche Frage". Durch die glorreichen" Ereignisse des Jahr 1866 wurde das deutsche Luxemburg von dem zerfetzten deutschen Körper losgelöst, und in den Bereich der französischen Macht sphäre" geworfen; die Belgier suchen die Annexion Luxemburg's an Frankreich, die ihre staatliche Eristenz nicht bloß bedrohen, sondern einfach unmöglich machen würde, um jeden Preis zu verhindern, und kämpfen deßhalb indirekt für die deutsche Nationalität, die von dem„ Staat des deutschen Berufs" schnöde preisgegeben worden ist. Um die Annerion vorzubes reiten, hatte eine französische Eisenbahngesellschaft die Luremburger Bahn faufen wollen, und auch schon die nöthigen Ber handlungen abgeschlossen. Gegen diesen Plan brachte nun die belgische Regierung, die ebenfalls an der Luxemburger Bahn betheiligt ist, einen Geseßesvorschlag ein, der von der zweiten belgischen Kammer angenommen ward. Die Belgier waren vollkommen in ihrem Recht, allein sie durchkreuzten die französische Politik, und die offiziöse Presse Bonaparte's erhob ein Zetergeschrei und bezeichnete den Gesezesvorschlag als eine Be haben sich indeß nicht einschüchtern lassen, und die erste Kam brin -***) ac fic b ba โป นา Ба 2 m ni bo T Aus Berlin schreibt man uns: Wie der Herr, so der Knecht. Eine Corruption) der Herrschenden hat noch ni verfehlt, auch die Unterthanen zu forrumpiren**), und so kommt es, daß seit 1866, dem Siegesjahr des Verraths und der hö heren Geschichtsfälschung, auch im Privatverkehr Betrug und Fälschung einen so herrlichen Aufschwung genommen haben, wie noch nie!" Da etablirt sich bald dieser, bald jener Gauner de unter der billigen Firma einer„ Aktiengesellschaft" zu irgend un einem angeblichen industriellen Zwed, läßt aftien von irgend beliebigem Betrage drucken und sucht sie zu jedem Preis( fie fosten ihn ja nur Papier und Druck!) an den Mann zu gen. So kommt es, daß der Geldmarkt mit Papieren über schwemmt ist, die einen Nominalwerth von vielen Tausenden repräsentiren, in Wahrheit aber nichts als- Mafulatur sind. Wie viele Leute, namentlich die sogenannten ,, kleinen Handwerker" und Geschäftsleute, durch derartige, nicht einmal gefeßlich verfolgbare Kniffe um ihre Ersparnisse gebracht wer den und zum Ruin gelangen, daß ist auch noch nicht einmal annähernd zu bestimmen, geht aber ins Ungeheure. neueste Schwindel Aktiengesellschaft nennt sich, drollig genug Borussiat).- Auch dem ausgedehntesten Hypothekenschwindel ist durch die neueste, von den Liberalen bejubelte Gefeßgebung Thor und Thür geöffnet. Dieselbe gestattet nämlich jedem Grundbesizer, auf sein Grundstück, es sei auch noch so werth los, doch so viele und so hohe Hypotheken ausfertigen i lassen, als er Lust hat, und es ist gar nicht erforderlich, daß ein Anderer da sei, die Hypotheken zu erwerben; der Besit kann dieselben auf seinen eigenen Namen schreiben lassen. Natürlich wird diese Freiheit nicht die ersehnte Berbesserung des schwer darniederliegenden Realkredits, sondern umgekehrt, vermehrtes Mißtrauen zur Folge haben." Die find Auch von Seiten des Kurfürsten von Hessen alle diesen betreffende Angaben des Grafen Bismarck in de Beschlagnahme- Debatte für„, natürlich unwahr" erklärt worden, Natürlich." Spielten die..Nerven" des Grafen Bismard nicht eine so große Rolle, so würden wir überhaupt deſſen ganzes Auftreten einfach unbegreiflich finden. Es giebt Ding von denen ein kluger Mann nicht spricht. Bonaparte zum Exempel hütet sich wohlweislich, von dem Staatsstreich St fi th 28 m di fu be 98 ge f n D น d Ge leidigung, als eine Herausforderung Frankreichs. Die Belgier treulich kopirt, hat ihm das nicht abgesehen. Sein Unglüd mer hat mit großer Mehrheit den Beschluß der zweiten Kam- wissen. Zwei schlimme Eigenschaften für einen Apoſtel des mer gut geheißen. Was wird Frankreich thun? Den Krieg erklären? Nein! Es hält die Frage offen, bis sich eine günftige Gelegenheit bietet. Und die Moral der Geschichte ist: So lange in Europa der Cäsarismus herrscht, wird das Damoklesschwert des Kriegs stets über unserem Kopf hängen ist es in der Macht weniger gewissenloser Bersonen, jeden Moment den dünnen Faden zu zerschneiden, welcher dasselbe sest hält. Daß die französische Presse bei ihrem Geschimpfe auf Belgien eigentlich Preußen meint, das weiß man in Berlin sehr wohl, und die Kreuzzeitung" erblickt darin sogar einen " ist, daß er zu schwache„ Nerven" hat und ein zu starkes Blut- und Eisen- Evangeliums! Herr Virchow beschwert sich in einem öffentlichen Schreiben bitterlich, daß ihm seine Rede in der Beschlagnahme Debatte von den Zeitungen unterdrückt worden, und flagt über die schlechte Berichterstattung, unter der die Reden der preußischen Herren Abgeordneten zu leiden hätten. Sonder barer Schwärmer! Als ob die Zeitungen diesen Ergüssen noch zu viel Raum widmeten! Herr Virchow vergißt, nicht daß wir 1869 zählen. Vor 5, 6 Jahren galt eine Rammerrede noch für cine That, und hing das preußische Volk an dem Mund seiner Vertreter. Aber der Kammerreden sind seitdem Beweis„, des tiefen und weit verbreiteten Respekts vor Breußen". Die„ Kreuzzeitung" irrt sich aber gewaltig, wenn sie meint, die wenig genügt, und die liberalen" Herren Kammerredner haben Franzosen glaubten, Belgien sei durch Preußen zu seiner ihren liberalen Kammerreden so kräftig ins Gesicht geschlagen mannhaften Haltung bestimmt worden. Die Franzosen kennen und die ganze Rammerrednerei so erfolgreich ad absurdum die Luremburger Frage mindestens eben so genau, wie die geführt tt), daß das Volf keine Kammerreden mehr lesen mag, Kreuzzeitung"; sie kennen die Besprechungen von Biarriz und den Herren Kammerrednern gleichgültig, wo nicht ver besser, als die Kreuzzeitung", und weil sie diese Bespre chungen und die Luxemburger Frage kennen, ist mit Bestimmt heit anzunehmen, daß ihren Angriffen auf Preußen ein von ,, Respekt" durchaus verschiedenes Gefühl zu Grund haben. *) Verderbtheit. **) Verderben, fittlich zu Grunde richten ***) Werthloses Papier. †) Preußen. ††) Lächerlich und verächt lich gemacht. To ho m b u b t A di Der nic amt bo und ben, mer ent end ( fie rin ber Den ***) nen nal vers nal Die ug del ing tent cth Day Ber fen. ing bri Ind Der men. Card Ten ge ge id en gt Det ht De 10 11 achtungsvoll den Rücken zuwendet. Und falls Herr Birchow, was Manche noch glauben, wirklich ein Demokrat ist, sollte er sich hierüber freuen, statt weiberhaft zu schelten. 97 gemeiner Seiterkeit" den Antrag gestellt, die Regierung solle einen geübten Phrenologen*) anstellen, der die Schädel aller Bewerber für Steuer- und Zollamter untersuchen und Jeden zurückweifen solle, dessen Schädel annexionistische Anlagen verrathe. Unserer Ansicht nach war die„ Heiterkeit sehr übel angebracht, und würde eine derartige Untersuchung auch in Europa, und nicht blos bei Gandidaten für Steuer- und ZollSind die Preußen Unterthanen oder Staats bürger? Das war die Frage, mit der das Abgeordneten haus sich neulich bei Diskutirung des Indigenatsgesetzes beschäftigte. Wie immer, wo es sich um Prinzipienfragen handelt, ging das Abgeordnetenhaus der Frage aus dem Wege ämter am Blaze sein. und antwortete: ein Preuße ist ein- Preuße, was allerdings unbestreitbar ist. Das Gesetz kommt nun vor die Herrenhäusler, die weniger von Zweifeln angefränkelt sind, und das werden. Wir erwähnten neulich der Broschüre des koburger Ministers Seebach in Sachen seines Brodherrn, des Helden bon Langensalza. Dieser Tage wird eine geharnischte Antwort" aus der Feder des hannöver'schen Archivraths Onno Klopp erscheinen, auf die wir unsere Leser aufmerksam machen. " Der Negerfreistaat Liberia, der an der Westküste Afrika's blüht, hat seit dem verflossenen Jahre mit mehre Schifffahrtsvertrag abgeschlossen. Augenblicklich steht er im ren europäischen Staaten einen Freundschafts-, Handels- und Begriff, einen Bevollmächtigten nach Rußland zu schicken, um einen ähnlichen Vertrag zu Stande zu bringen. Ueber die gegenwärtigen Zustände der Republik Liberia giebt eine Botschaft des Präsidenten Payne einige Aufklärung. Payne, ebenfalls dunkelfarbig, hat von Vaters- und Muttersseite Sllaven zu Vorfahren. Seine Erziehung genoß er in der Akademie zu Monrovia, der Hauptstadt Liberias. Er hat sich viel mit National- Dekonomie beschäftigt und darüber mit Geschick geschrieEs heißt, die preußische Regierung wolle den Frank fürtern den größten Theil des ihnen weggenommenen Eigenthums( welche Großmuth!) zurückgeben, man habe sich in Berlin überzeugt, daß durch Milde und versöhnliches Auftreten darauf, daß alle Bürger ihre republikanischen Rechte und mehr zu erreichen sei, als durch Schroffheit und Härte. Nun, bie„ Ueberzeugung" kommt 3 Jahre zu spät; und die Frankfurter wissen sehr wohl, daß das freundliche Gesicht nicht ihnen gilt, sondern den süddeutschen Brüdern", die bei den bevorstehenden Kriegsereignissen ein gewichtiges Wort mitzuspre zurück zu sein. Er stellt nämlich das folgende Glaubenschen haben. In Böhmen fahndet man auf eine in Berlin gedruckte fordert. ben. Präsident Bayne legt in seiner Botschaft großen Werth Pflichten eifrig ausüben; denn ein Gemeinwesen könne nur gedeihen, wenn dasselbe vom echten Bürgergeiste getragen sei. In gewisser Beziehung scheint dieser schwarze Bundespräsident freilich um fünfzig Jahre im Bismarc'schen„ Liberalismus" bekenntniß auf: Wir leben der Ueberzeugung, daß trop hef tiger Wirren und Herrschaftsveränderungen, die unlängst stattBroschüre, welche die Tschechen zur Steuerverweigerung auf gefunden haben, die Welt gleichwohl voranschreitet in der ErDer Wiener Sozialdemokrat Leidersdorf, der jüngst we= fizt seit 4 Wochen in Untersuchungshaft, und soll bis zum ends gen..Gotteslästerung" zu 6 monatlichem Kerker verurtheilt ward, kenntniß guter Grundsäge und wahrer politischer Sittlichkeit An die Stelle der Aufsaugung und Niederdrückung schwacher Mächte tritt allmählich eine Reigung zur Hebung und zur Befferung. Die Lehre, daß Macht Recht, sei, fängt an, in dem gültigen Entscheid darin bleiben, so daß er auch im Fall der Frei Moralsystem der Völker als völlig unwürdig erkannt zu wer fprechung seine Strafe abbat. Aehnlich treibt man es nur noch in dem nationalliberalen Musterland Baden, wo neuden; ihr gebührt darin fein Plaß!" So gedruckt unter den Mohren zu Monrovia, im Dezember des Jahres 1868. Die Botschaft des Herrn Bayne empfiehlt ferner für das ganze Land Liberia ein System der Schulpfichtigkeit, wonach die Eltern, die Vormünder, wie überhaupt alle Bersonen, die ohne Umstände wegen Herabwürdigung der Religion" in des Blatts, unseren Freund Eichelsdörffer, ist ebenfalls Anklage ein Kind als Schußbefohlene, als Pflegling, als Waise, als Unterfuungshaft genommen wurde.( Gegen den Druder erhoben und 6 monatliches Gefängniß beantragt worden! Lehrling u. s. w. in ihrer Obhut haben, für die Erziehung Man denke, gegen den Druder! Nationalliberaler Libera desselben verantwortlich zu machen sind, indem sie das Kind liemue"!) wird erst nächste Woche beginnen. Aus Spanien nichts. Der Parteikampf in den Cortes Um Das amerikanische Repräsentantenhaus hat mit groentweder in eine Regierungs- oder irgend eine andere Schule des Ortes schicken. Herr von Mühler, der preußische Kultusminister, welcher den unentgeltlichen Schulunterricht abgeschafft hat, wird für diese Nigger" eine ebenso souveräne Berachtung empfinden, als Graf Bismarck für die unliberalen" SüdBer Majorität den Negern das Stimmrecht bewilligt. Auch im Senat ist dem Gesegesvorschlag die nöthige Mehrheit sicher. deutschen. wurf), weil es sich um eine Aenderung der Verfassung han Gültigkeit zu erlangen, muß aber die Bill( der Gesezentdelt, den Gesetzgebungen der Einzelstaaten vorgelegt und von mindestens drei Vierteln der Staaten angenommen werden. Der Staat Vermont in den Bereinigten Staaten Die am 19. d. Mon. in Dresden abgehaltene Bersammlung der ,, demokratischen" Partei unterschied sich schon äußer lich von ihren Vorgängern durch die( bisher nie stattgefundene) bon Nordamerika hat den Schulzwang eingeführt. Eltern Beschränkung auf Mitglieder. Die Krise, worin sich der Verund Vormünder, welche es versäumen, Kinder in die Schule zu schicken, werden bestraft werden. Wir wissen, auch inner. ein befindet, macht es nöthig, vor allen Dingen Klarheit halb der demokratischen Partei giebt es Gegner des Schul- selbe in Zukunft noch zu rechnen hat. Nicht die Menge der zwangs, Männer, die glauben, daß er im Widerspruch sei mit Andere zu ab und zukommenden Hörer, die Zahl der zuverlässigen, nach treten, daß die persönliche Freiheit nicht das Recht einschließt, die Partei ausmacht, und die Sonderung dieser von jenen die Pflicht hat, die Schwachen und Unmündigen zu schüßen. unterdrücken und zu schädigen, und daß der Staat Im amerikanischen Senat hat Mr. Howe ,, unter all*) Kenner der Schädellehre, d. h. der Kunst, aus der Schädelbil= dung den Charakter und die Fähigkeiten der Menschen zu erkennen. ist eben der Zweck der jeßigen Einschränkung. Unter den Gegenständen der Berathung stand an der Spiße die Frage der Reichstagsnachwahlen in den zeither von Mammen, Schreck und Schaffrath vertretenen Wahlkreisen. Nachdem einerseits der charakteristische Umstand hervorgehoben worden war, daß gerade solche Männer, welche den Rechtsboden der norddeutschen Bundesverfassung als anbaufähige Grundlage für die Kultur freier Institutionen angenommen, jeßt durch Verlassen desselben diese ihre eigne Meinung Lügen zu strafen schienen, andererseits sowohl die Erspießlichkeit der Betheiligung an der Wahlagitation für die Befestigung und Ausdehnung der Parteiorganisation, als die Schwierigkeit der Aufstellung geeigneter Candidaten Erwähnung gefunden, einigte man sich dahin, einen definitiven Beschluß in dieser Sache erst nach der bevorstehenden Landesversammlung zu fassen, um der letteren die Vereinbarung eines gleichmäßigen Verhaltens der Partei genossen im Lande offen zu lassen. 98 Man schreibt uns aus Berlin:„ Herr von Schweißt B der wegen eines Preßvergehens zu einigen Monaten Gefäng dor aud niß verurtheilt war und angeblich zur Regelung von Fami lienangelegenheiten aus dem Gefängniß Urlaub erhalten hatte ein ist am 18. d. Mon. wieder in dasselbe zurückgekehrt! Seit Urlaub war aber schon am 15. zu Ende! Als Guid rid Weiß für die Zukunft" eine Strafe zu verbüßen hatte, holte man ihn Morgens früh aus dem Bett. Die hießig fen Polizei scheint also mit zweierlei Ellen zu messen, je nachde ihr ein Kunde angenehm ist oder nicht, und Herr v. Schweiß scheint zu den Angenehmen" zu gehören." " Dee Det Anschul in D De Se Ge nid SSESEEEEE hei in we far In Nr. 24 des Sozialdemokrat" ist zu lesen: ,, T. Von Leipzig aus wird*) in verschiedenen Blättern befei hauptet, daß der Bericht des Herrn Liebisch in No. 22 ,, Sozial Demokrat"**) insofern eine unwahrheit enthalte als Antrag: Herr von Schweißer solle aufgefordert werden, einer öffentlichen Versammlung in Leipzig zu erscheinen, die von Liebknecht und Bebel gegen ihn vorgebrachten digungen zum Austrag zu bringen", nicht abgelehnt, sonder einstimmig angenommen sei, und Herr Liebknecht hat Anknüpfung an den Beschluß eine pomphafte***) ,, Erklärung in die Welt geschickt, nach welcher er bereit ist ,,, allein oder mit Bebel****) Herrn von Schweißer entgegenzutreten seine„ Anklagen" zu begründen, und zwar in Leipzig, oder Berlin, oder auch auf der nächsten Generalversammlung Allg. deutsch. Arb. Vereins. Endlich macht Herr Liebknecht lie ,, um zu einem definitiven Abschluß zu gelangen", den Bor schlag, daß die Differenz zwischen ihm und Herrn v. Schweiß in dem Schiedsrichterspruch des Generalraths der Internationalen Arbeiterassociation unterbreitet werde." " T und in De Bei der Erörterung über diese Landesversammlung selbst entspann sich eine längere Debatte über einen unliebsamen Zwischenfall. Der Wunsch eines Mitgliedes, man möge auch hier in Dresden, um aus dem zeitherigen Schaufelsystem herauszufommen, ein bestimmtes Programm annehmen, wurde von dem zeitherigen Vorsitzenden als indirekt gegen ihn persönlich gerichteter Vorwurf aufgefaßt und hierdurch eine ziem lich heftige Diskussion über die Vergangenheit des Vereins und das Verhalten einzelner Mitglieder veranlaßt. Nachdem diese sich erschöpft, wurde auf die Gegenstände der Hohensteiner Tagesordnung, der man einen zahlreichen Besuch wünschte, speziell eingegangen und hinsichtlich der Reform der Vereins- wie auch Preßvorschriften einfache Aufhebung der bestehenden Geseze einhellig als das Wünschenswertheste bezeichnet. Hinsichtlich der Landtagswahlen war, nachdem die Partei erst in ihrer legten Zusammenkunft Beschluß gefaßt hatte, zu einer wiederholten Abstimmung fein Anlaß gegeben. Wohl aber wurde der Wunsch laut, man möge behufs tieferen Eingebens auf die für und wider die Wahlbetheiligung sprechenden Gründe bei passender Gelegenheit nochmals auf die Sache zurückfommen, während sich für heute die verschiedenen Richtungen mit den Herren Liebknecht und Bebel gegen Herrn von Schweißer dem Aussprechen des Wunsches begnügten, es möge das Er- unausgesetzt vorgebrachten Verdächtigungen und Beschuldigun gebniß der Hohensteiner Bersammlung ie in ihrem Sinne, gen besitzt Herr von Schweizer das volle Vertrauen der also nach Wunsch der Einen bestätigend, nach Wunsch der glieder des Allg. Deutsch. Arb.- Vereins in so hohem Grade Andern den hiesigen Beschluß modifizirend ausfallen. Ueber daß er bei der jüngsten Präsidentenwahl fast einstimmig wieder den dritten Gegenstand des Programme der Landesversamm lung, die Gewerks- Genossenschaften, fonnte wegen sehr vorge rückter Zeit eine Debatte nicht mehr eröffnet werden. Der neubegründete Volksverein in Nürnberg( S. Nr. 7 dieses Blattes) hat folgendes Programm angenommen: ,, Die Volkspartei bekennt sich: daher die gleichartige Mitwirkung aller Staatsbürger bei VerWir haben hierauf ein für allemal Nachstehendes zu merken: Herrn Liebisch und unseren Parteigenossen müssen es überlassen, den dem Herrn Liebisch gemachten Vorwurf Fälschung" zu entkräften. Troß aller in maßloser Weise " gewählt ist. Nach der Organisation des Vereins kann no de ge bi D be wi en ni det wir bon Mit und ho qu Q1 darft) desen. Präsident über sein Thun und Lassen Niemand Rechenschaft ablegen, als der obersten Behörde des Vereins: sich in Hafttt). Seinen Entschließungen fönnen wir selbstredent der Generalversammlung. Herr v. Schweizer befinde ich nicht vorgreifen; allein soviel glauben wir nach feinen unf bekannten Ansichten auf das Bestimmteste versichern zu daß er sich in öffentliche Disputationen nicht einlassen dürfen wird; Zu dem demokratischen Gleichheitsprinzip und verlangt daß er dagegen Jedem, also auch den Herren Liebknecht und Bebel, auf der diesjährigen, in den Ostertagen in Barmen- G faffung und Verwaltung, die Durchführung der Selbstregierung berfeld stattfindenden Generalversammlung Rede und Antwort des Volkes im Staate, der Provinz und Gemeinde. In nationaler wie internationaler Beziehung anerkennt die Volkspartei den, jedem einzelnen Volksstamm wie jedem Volk zustehenden gleichen Anspruch auf Selbstbestimmung. Nur ein auf die Freiheit gegründeter deutscher Bundesstaat, mit Einschluß Deutsch Desterreichs, nur ein Friedens- und Freiheitsbund der Völker entspricht ihren Grundsätzen. stehen wird. Bei der Entscheidung derselben hat es dann Bewenden zu behalten. Wir fassen also Herrn Liebknecht *) Von uns. **) Ueber die letzte Leipziger Arbeiterversammlung. beim ***) Warum druckt sie der Sozial- Demokrat" nicht ab? Dann " können die Leser selbst urtheilen, ob sie pomphaft" ist. ****) In Bezug auf das von der Arbeiterversammlung Die Volkspartei anerkennt, daß die staatlichen und gesell Gegenübertreten ist Bebel in der Erklärung nicht erwähnt und zwar schaftlichen Fragen untrennbar sind, und daß sich namentlich die ökonomische Befreiung der arbeitenden Klassen und die Berwirklichung der politischen Freiheit gegenseitig bedingen." beschloffene schon deßhalb, weil der Beschluß bloß auf Schweißer und Liebknecht lautete. †) Hobo! ++) Haha! 10 St Bort. Mag er auf der Generalversammlung erscheinen und fang dort seine..Anklagen" vorbringen. Möge er bis dahin aber Fam auch sein fleinliches Gebelfer) gegen Herrn von Schweizer hatt einstellen, mit dem er ohnehin keinen Hund vom Ofen lockt**), Geis oder auch nicht wenn's ihm beliebt. Auf einen„ Schiedsid richterspruch" über rein persönliche ,, Differenzen" kann der Aug. Deutsch. Arb.- Verein sich selbstverständlich ebensowenig einlas iesigsen, wie sein Präsident." hdem seige be De & Der ichuk) dern t in ng oder Soweit der Sozial Demokrat". " Es versteht sich, daß wir unser Wort halten werden, ob Herr T. uns dabei faßt" oder nicht. Für den Fall, daß die Generalversammlung des Algemeinen Deutschen Arbeitervereins nicht Maßregeln ergreifen sollte, geeignet, die durch Herrn v. Schweizer veranlaßte Zerspliterung der Arbeiterpartei zu bes jeitigen, balten wir an unserem Borschlage fest, die Angelegenbeit, welche nicht persönlicher" Natur ist, obgleich eine Person in dem Spiele ist, von dem Generalrath der Internationalen Arbeiterassoziation schiedsrichterlich entscheiden zu lassen. Wir 99 Vororts- und Arbeiter- Angelegenheiten. Johann Philipp Becker, der unermüdliche Veteran der Arbeiterfache, hat eine höchst lehrreiche Broschüre veröf fentlicht: Die Internationale Arbeiter- Assoziation und die Arbeiterbewegung in Basel im Winter 1868 auf 1869. Die Broschüre, welche vom Vorort oder von der Expedition dieses Blattes zu beziehen ist, fostet 212 Gr.= 9 Kr. Rheinisch und der Ertrag ist zu Gunsten der Basler Arbeitseinstellung. An alle Arbeiter und Consum- Vereine. Den Mitgliedern aller Arbeiter und Consum- Vereine erlauben wir uns hiermit anzuzeigen, daß sich hiesigen Ortes eine Produktiv. Genossenschaft für alle in Stahl- und Eisen werden den Vorschlag näher formuliren und der Generalver- zu verfertigende Artikel gegründet hat. sammlung unterbreiten. und r in Ded techt Bor ciger valen be wir Det bon iger un An unsere Parteifreunde in Hannover. Bei der engeren Wahl, die in dem Wahlkreis Celle nöthig geworden ist, stehen sich der Sozialdemokrat York und der Nationalliberale Bland gegenüber. Die Entscheidung liegt bei den Wählern des überwundenen Candidaten der soDie Entscheidung genannten Coalitionspartei. Wir bitten unsere Parteifreunde in Hannover, ihren ganzen Einfluß zu Gunsten York's aufzubieten, der uns als ehrlicher Sozialdemokrat befannt ist. Durch aufrichtige Unterstüßung der ächten Sozialdemokratie wirken sie am Besten jenem königlich preußischen Sozialismus entgegen, durch den die Einigkeit und Widerstandskraft des niedersächsischen Stamms gebrochen werden soll.***) Mit ade dev und and ne: det und Tell rd; und Fl ort ein ne 355 at Nicht nach Brasilien! wandt und um Auskunft über Brasilien gebeten, wohin sie Die Mitglieder genannter Genossenschaft verfertigen, da alle Arbeiter sind, ihre Waare selbst und können das rum auch für deren Güte garantiren. Wir gehen nicht von dem Grundsaße aus, selber Ausbeuter zu werden, unsre Genossenschaft beruht auf dem Prinzip der Solida rität der gesammten Arbeiterflasse und auf Grund dieser Solidarität richten wir denn auch hiermit an Euch Alle das Ersuchen, den Absaß unserer Waare fördern zu wollen! Für die Solinger Stahl- und Eisenwaaren Genossenschaft Karl Klein. Adresse: Karl Klein, Goldstraße. Solingen. Basel, den 20. Febr. Auf Ihre Anfrage wegen des Stands der Dinge hier theile ich Ihnen mit, daß die Gre visten( feiernde Arbeiter) sich noch so ziemlich in derselben Lage wie vor Wochen befinden. Viele ledige und theilweise auch verheirathete Bandweber und Färber haben wir fortspe dirt, so daß dermalen hauptsächlich diejenigen, welche großen und zahlreichen Familienbestand haben und dem ärmsten Theil des Arbeiterstandes angehören, nod von uns zu unterstüßen find. Also find Gaben noch immer erwünscht. Die Arbeitgeber nehmen vor wie nach keinen Arbeiter, der der Interna tionalen Arbeiter- Association angehört, in Arbeit, auch hat die Bon verschiedenen Seiten haben sich Arbeiter an uns geauszuwandern entschlossen seien. Wir haben in jedem Fall hiesige, durch ihren Reichthum weit und breit bekannte Bour " Seelenverfäufer", auf unsre traurigen politischen und wirth- ligt. Es bleibt uns also nichts anderes übrig, als uns immer ſchaftlichen Zustände bauend, jeßt in Deutschland eine außerordentliche Thätigkeit entwickeln in Hamburg allein sollen fie 6 Schiffe für den Transport von Weißen Sklaven" ges Association hochhalten und fest und treu unser uns gestecktes chartert( gemiethet) haben, so halten wir es für unsre Bflicht, öffentlich vor der Auswandrung nach Brafilien zu warnen. noch auf die Unterstüßung unsrer Mitarbeiter aller Länder zu stüßen. Wir werden die Fahne der Internationalen ArbeiterZiel verfolgen. An Unterstützungen sind aus Deutschland bei uns eingegangen: A. B. V. Leipzig Fr. 36. 36. C., durch das CentralComité in Genf von dem Arb.-B. zu Braunschweig und Mag Aus den Schriften des ehemaligen Brasilianischen Generalfonfuls Sturz in Berlin( 5 Endeplag), der gern bereit deburg Fr. 81. 40 E., Arb. B. V. Nürnberg Fr. 53. 57 C., ift, briefliche Auskunft zu geben, wird der Auswandrungslustige ersehen, daß Brasilien ihm nichts bietet als & nechtschaft, Krankheit und Elend. Gebelfer? Und sind wir es, die den Streit heraufbeschwören? Seit wenn nennt man die Anführung von Thatsachen Hrn. v. Schweißer sei fein Hund vom Ofen zu locken? nach Bekanntwerden des ersten Walresultats an unsere Freunde in ***) Privatim haben wir uns in obigem Sinne schon gleich Ei! Gi! Wie fann Herr T. so unhöflich sein zu sagen, mit bannover gewandt. D. R. A. B. V. Graz Fr. 9. 60 C., Allg. d. Schneider- Verein in Frankfurt a. M. Fr. 15., A. B. V. Graz Fr. 10. 95 G. Dr. Rugelmann Hannover Fr. 3. 65 C., Schneidergesellschaft in Mainz Fr. 20., Mannheim Fr. 24. 31 G., Wolfenbüttel Fr. 9. 80 C., Allg. Arb. V. in Magdeburg Fr. 63. 75 C., Karl Bredt in Barmen Fr. 14. 69 C., Allg. d. Arb. V. in Hannover Fr. 37. 50 C., Adolph Kroeber in Heidelberg Fr. 21., Roller in Berlin Fr. 3. 75 C., A. B. V. Schwiebus und Volksverein Cainsdorf( durch Bebel) Fr. 27., Arb. Bild. Ver. Herborn Fr. 7. 50 C., A. B. V. Dresden Fr. 18. 75 C., Zimmerleute in Berlin Fr. 92., J. W. Bredt in Barmen 100 Fr. 78. 79 C., E. Meyer in Achim Fr. 14. 69 C., Richl in Worms Fr. 6. 46 E., H. Meyer in Frankfurt a. M. Fr. 7. 40 G., Hofbaurath Demmler in Schwerin Fr. 20., Allg. Arb. V. in Berlin,( durch Ellinger) Fr. 23., Arb. B. V. Göppingen( durch Greulich) Fr. 7. 50 C., Lüneburg( durch Goß. auer) Fr. 11. 51 C., Kroeber in Heidelberg 50. 40 C., Main; Fr. 11., Schreiner- Genossenschaft in Mainz Fr. 20. Messerschmied Genossenschaft in Solingen Fr. 11. 38 G., Lörrach( Baden) Fr. 16. 80 E., Essen durch Buchbinder Raspe Fr. 36., Arb. B. V. Hamburg Fr. 37., A. V. Lugau durch Hering Fr. 22. 50 G., Freiburg im Breisgau durch Eckardt F. 13. 20 G., Friz Klee in Hanau Fr. 49., Arb. Ver. Schönau( durch Bes bel) Fr. 7. 40 G. Die angegebenen Adressen werden mehrfach nicht genau sein; das liegt daran, daß in vielen Schreiben nicht angege ben ist, von welchem Verein die Gabe kommt. be De Vet Bor eine Das tung gebe Den mur lade Sta felb Cha liche Ber mär Bro eine nad daß in allen Genossenschaftsversammlungen auch die politisc bag Bestrebungen der Arbeiter besprochen werden. Die letzte durf artige Versammlung fand am Sonntag statt. Etwa 200 Gerber nahmen die Resolution des zehnten Arbeitertages züglich des Coalitionsrechts 2c. an und erklärten sich einfti mig für den Anschluß an den sozial- demokratischen Arbeite bildungsverein. Sämmtliche Wiener Arbeitergenossenschafte haben bereits einen Vertreter in die Genossenschaftssektion Arbeiterbildungsvereins gewählt und so hat sich in diesem eine, der in Wien und den Vororten bereits 10,000 cing schriebene Mitglieder zählt, ein Mittelpunkt für die ganze beiterbewegung gebildet. In fürzester Frist wird die Bewegu noch durch ein sozial- demokratisches Organ, an dem Männ wie Mary, Liebknecht, Joh. Ph. Becker, Ladendo und Andere mitarbeiten werden, eine mächtige Stüße erhalten Oberwinder wird die Redaktion dieses Blattes übernehm Die Leiter der Bewegung, deren organisatorisches Talent von den Gegnern anerkannt wird, können sich bei dem rakter der österreichischen Arbeiter ihren Einfluß nur dadur sichern, daß sie überall mit großer Selbstverleugnung und eigennüßigkeit handeln. So ist es gekommen, daß fich o unreinen Elemente in der österreichischen Arbeiterbewegunge sammlung statt, welche das Programm der sozial- demokratischen wie wir sie an anderen Orten hervortreten saben, bei u men wurden, fand vorgestern hier wieder eine große Volksver- sehr furzer Zeit abnußten, und daß die diftatorischen Gelüft Partei erörterte, das schließlich einstimmig angenommen ward. Es niemals sich geltend machen konnten. ist insbesondere die rege Thätigkeit der Mitglieder des ArbeiterBereine Vorwärts", welche bewirkt hat, daß die sozial- demokratische Richtung, welche noch vor wenigen Monaten hier so heftig bekämpft wurde, nun völlig zum Durchbruche gekommen ist. Nächst Graz ist es Neunkirchen, wo der de Der mokratische Geist die Arbeiter am meisten erfaßt hat. dortige Arbeiterverein zählt über 600 Mitglieder. In W. Neustadt, wo die Wiener Sozialdemokraten zuerst Boden faßten, zählt der Verein nur 520 Mitglieder. In Gloggniß und Baden beträgt die Mitgliederzahl je 300. Auch in Trumau, wo die Fabrikanten ihren Arbeitern verboten hatten, dem Arbeitervereine beizutreten, hat derselbe bedeutend an Kräften gewonnen. Graz, 18. Febr. Nachdem erst vor Kurzem an fast allen bedeutenderen Orten Steiermarks Arbeiterversammlungen stattgefunden haben, in welchen die Resolution des 10. Wiener Arbeitertags in Bezug auf das CoalitionsRecht und das freie Genossenschaftswesen angenomWien, 19. Februar. Es ist wahrhaft komisch zu sehen, wie unsere offiziöse Bresse alle vierzehn Tage das Ende der all tig lofa dur ber die aber Bei blie ich Aus Geißlingen geht uns ein langer Bericht zu über eine Versammlung im dortigen Arbeiter- Verein am 20. Feb Bekanntlich hat sich dort kürzlich unter Leitung Wilhelm ein Arbeiterverein gebildet auf Grund des Nürnberger gramms. Dieser Verein ist der national- liberalen Partei ein Bewegung, um den Verein in ihr Fahrwasser zu bringen um den Vorsißenden zu stürzen. Ein Dr. Knaus hatte zu diesem Zweck mit einer großen Zahl seines Anhangs der letzten Vereinsversammlung eingefunden; er ließ sich Mitglied aufnehmen und suchte nun, er der gelehrte Dorn in den Augen und sie fetzt alle Mittel und Hebel it Fich Art diei lize ichi Toei une Nü Ba all Doftor und ,, Arbeiterfreund", in einer mehrstündigen Debatte mit de vorsißenden Arbeiter Wilhelmy die Versammlung von Nüglichkeit und Unfehlbarkeit der Schulze- Delißsch'schen nossenschaften und den Segnungen des Großpreußenthums Det Ge Arbeiterbewegung in Desterreich ankündigt. Offen- überzeugen. An diesem Abend ist es ihm nicht gelunge bar will man damit die Furcht bannen, welche die geschlossene und entschiedene Haltung der Arbeiterpartei, unserer einzigen des zeigt sich in dieser Beziehung die Presse", die erst vor einigen cinfin daß cit jedenfalls wird er nun mit verstärktem Anhang sich wieder den und den Kampf fortseßen. Wir hoffen indeß, dun ben ton 商品 büb men fen ma Ber Ide De me ma Dar mokratischen Partei, der Regierung einflößt. Am eifrigsten Geißlinger Arbeiter vernünftig genug sein werden, sich ni als Anhängsel und Schleppenträger einer Partei gebrauden und Subaric die Behauptung knüpfte, daß es jeßt aus fei Arbeiter mit leeren Phrasen abspeist, fie mit kleinen jämme Tagen wieder an die Verurtheilungen der Herren Leiderdorf zu lassen, die überall da, wo sie ans Ruder gelangt ist, d lichen Conceffiönchen zu befriedigen sucht und im übrigen d Ausdruck der schrankenlosesten Kapitalherrschaft u mit der Sozial- Demokratie in Desterreich, obwohl es eine bekannte Thatsache ist, daß die beiden Berurtheilten niemals in Arbeiterkreisen beliebt waren und wegen ihren Extravaganzen sogar mit mißtrauischen Blicken verfolgt wurden. Verweigerte doch der Wiener Arbeiterbildungsverein Subaric die Aufnahme. Run, wir wollen sehen, was die Presse" sagen wird, wenn in einigen Wochen in Wien die finden wird, zu welcher mehrere Reichstagsabgeordnete bereits " Ausbeutung der Arbeiterkraft ist. Nürnberg, den 22. Febr. Daß Sie fehr recht hatten wenn sie uns den Vorschlag machten, eine Agitation gege große Volksversammlung statt- unser Vereins- und Versammlungsgesetz einzuleiten ihr Erscheinen zugefagt haben.- Unverkennbar nimmt die öffentlichte der hiesige Arbeiter Biidungs- Verein nachstehen sozial- demokratische Bewegung hier stets größere Dimensionen an. Durch die mit dem 10. Wiener Arbeitertag begonnene Agitation für die Beseitigung der Zwangsgenossenschaften und Gewährung des Coalitionsrechts sind selbst die bisher indiffe Anzeige: Bei unt ergo ma Bef Gesellige Unterhaltung. Entrée nach Belieben. Der Ertra Arbeiter Bildungs- Verein. Sonntag den 21. ist für die nothleidenden Arbeiter Basels bestimmt." Zwei Stunden, nachdem das Blatt( ,, Nürnberger Anzeiger und daß man es versteht, die ganze Aufmerksamkeit der Ar- ausgegeben war, wurde der Vorstand des Vereins zu sofortigem beiter auf die politische Agitation zu lenken, zeigt der Umstand, Kommen auf die Polizei geladen. Dort wurde ihm eröffnet blei Bibi und Ur 19 e tifd e ba 200 ed b nitim beite aft n De 7 Ve cing gun inna dor alten men felbt Che durd Un all 101 daß die Sammlung zu Gunsten der Baseler nicht stattfinden gewählt, dessen ausschließliche Aufgabe es ist, in dem angedürfe und sohin die Abendunterhaltung aufzuheben sei. Der Borstand erklärte: ,, daß er für sich allein die Macht nicht habe, eine beschlossene Unterhaltung aufzuheben, daß ein Verein das Recht habe, innerhalb seiner Grenzen bei seinen Unterhal tungen Entrée zu erheben, und daß es die Polizei nichts an gebe, welche Verwendung er von diesen Erträgen macht." Den nächsten Tag Abends 6 Uhr( es war ein Samstag) wurde der Vorstand wieder zu sofortigem Erscheinen vorge laden. Auf der Polizei wurde er mit einer Verfügung des Stadtkommisariate bekannt gemacht, daß, wenn nicht in öffent- gehen, wir werden solche Schritte mit Rath und That unter lichen Blättern die morgige Unterhaltung abgesagt werde, der Berein bei derselben polizeiliche Ueberwachung zu ge wärtigen habe. Rüll erbat sich sämmtliche Verfügungen und Protokolle in dieser Angelegenheit in Abschrift zum Behuf einer Beschwerde bei der Kammer der Abgeordneten. Als am nächsten Abend die Unterhaltung begann, stellte sich auch richtig ein Polizeioffiziant ein. Vor der Hausthüre des Vereinslofales waren zwei Polizeidiener postirt. Rüll erklärte, daß durch Stadtkommissariatsbeschluß das Erheben von Entrée berboten fei, er stelle den Mitgliedern anheim zu thun, was fie wollten. Hierauf erhob sich ein Mitglied und sagte, daß Bolizei uns zwar das Erheben von Entrée verboten habe ersuche hiemit den Vorstand von ihm einen kleinen elüfte über Feb mp die aber blieb er Beitrag für die Baseler anzunehmen. Daß nun Keiner zurüc diefen Aft, der ein reiner Hohn war auf die Podeuteten Sinne zu wirken. Vorsitzender dieses Comités ist Heinrich Maier. Heinrich Maier. Das Comité hat bereits seine Thätigkeit begonnen und zunächst in unserer Nachbarstadt Erlangen sondirt, wo es auch sehr günstigen Boden fand. In den nächsten Tagen soll dort eine Arbeiterversammlung einberufen werden, um einen Arbeiterverein zu gründen. Mit mehreren anderen Orten in Franken, wo bisher noch keine Vereine bestanden, sind ebenfalls Verbindungen angeknüpft worden. ( Wir empfehlen auch andern Vereinen ein ähnliches VorSaalfeld, der 23. Febr. Der hiesige Arbeiterbil dungsverein hatte auf vorigen Sonntag eine Arbeiterversammlung einberufen, die bei der Kleinheit unseres Ortes verhältnißmäßig zahlreich besucht war. Zweck der Versammlung war die Besprechung der Gewerks- Genossenschaftsfrage. Das Resultat war, daß sämmtliche Anwesende sich zum Beitritt für die verschiedenen Gewerks- Genossenschaften einzeichneten und das Statut des Vororts annahmen. Die meisten der Anwe senden waren Handarbeiter und diese werden sich der in Crimmißschau gegründeten Gewerks- Genossenschaft der Manufakturund Handarbeiter anschließen. Art von Zusammensteuerung Nichts einwenden und mußte tuten verfolgt er den Zweck ,,, den Arbeiterstand mit allen ge f ein el in re i 36 in ale ottor Dem lizei, ruhig vor sich gehen lassen. Der Ausgang dieser Geichidhte mag zwar spaßhaft sein; aber der ganze Vorgang be= weist, daß wir jener Freiheit immer näher fommen, mit der uns Breußen nach Bismarck um 30 Jahre voraus ist. Bon Herrn Rögner, dem früheren Vorstand des Nürnberger Arbeitervereins find Rüll ebenfalls 10 fl. für die Bajeler Arbeiter eingebändigt worden. Unser Arbeiter Bil dungs- Verein wird außer den bereits abgesandten 25 fl., in den nächsten Tagen weitere 30 fl. abschicken.( Bravo!) Der hiesige Buchbinderverein hat sich definitiv tonstituirt und hat bereits eine zahlreiche Mitgliederschaft. Det St ngel Infin nicht dien met Der und atten gen eiten ber Dent Nürnberg. d. 24. Febr. hübschen Dorfe zwischen Schwabach, Nürnberg u. Fürth fa In Reichelsdorf einem. war deshalb anberaumt, um den Schwabacher Freunden den Mittweida, den 21. Febr. Seit dem 24. Aug. v. J. besteht der hiesige Arbeiterverein. Laut§. 1 seiner Staseglichen Mitteln zu sichern und zu bessern" und den Arbeiter. über alle öffentlichen Verhältnisse aufzuklären, überhaupt nach Allem zu streben, was zur Lösung der sozialen Frage beizutragen vermag. Sich einem andern großen Verband anzuschließen, war das Hauptthema aller Debatten in den ersten, Versammlungen. Man beschloß. zunächst andren Vereinen ge= genüber eine beobachtende, abwartende Haltung einzunehmen, und suchte daher durch Vorträge und Vorlesungen den Zweck der Aufklärung zu erreichen. Von einem Mitgliede, unsrem Schriftführer Jänig, wurde der erste Vortrag über„ Sprache und deren Gebrauch" gehalten. Der zweite Vortrag von dem selben hatte die englischen Gewerks- Genossenschaften zum Gegenstand. Daran wurde die Aufforderung geknüpft, bei uns in ähnlicher Weise vorzugehen.. Im Uebrigen ist das Leben des Vercins bis hierher ein sehr bescheidenes gewesen, obwohl es sehr zu wünschen war, men am vergangenen Sonntag eine Anzahl Gesinnungsgenos daß die Bescheidenheit sich geringer gezeigt. hätte und die Theilfen aus den drei Städten zusammen. Die Zusammenkunft nahme desto größer. Aber der hiesige Ort ist auch ganz darnach angethan, Beweis zu geben, daß die Anhänger der sozial demokrati solche Erscheinungen hervorzubringen. Das Vereinsleben ist idhen Bartei wissen, was sie wollen. In der sehr anregenden allerdings hier in voller Blüthe, das ist nicht zu leugnen. Es Debatte, geleitet von Löwenstein aus Fürth, wurden von mehreren Rednern, Meyer( Fürth), Mendel( Nürnberg), LindUnter den Anwesenden für die nothleidenden Baseler Arbeiter besteht hier ein Handwerker und polytechnischer Berein, ein Verein unter dem Namen, Hilaria", welcher den Zweck hat, mann( Schwabach) u. s. w. die Ziele der deutschen Volks- wissenschaftliche Aufklärung zu verbreiten. Ein bedeutender Partei erläutert. Beschlossen wurde, in Schwabach in nächster Spar- und Vorschußverein, welcher oft schon monatlich gegen Beit einen Bolfeverein zu günden. Eine Sammlung bleiben wird. machte zum Schluß die Versammlung zu einem gemüthlichen Best, das Jedem der Anwesenden in freundlicher Erinnerung 1. tral ger" gem fnet ergab ein sehr günstiges Resultat. Die gehobene Stimmung gungen find fast zahlreich zu nennen. Ihre Mitglieder entstam sipien in immer weitere Kreise zu verbreiten, Arbeitervereine Fürth, den 22. Febr. Um die sozial- demokratischen PrinArbeiterverein 3ufunft" ein ,, Agitationsfomité" 40,000 Thlr. umgefeßt hat. Kleinere Bereine dieser Art giebt es noch einige. Die Vereine und Gesellschaften für Vergnümen zum größten Theil den wohlhabenden Ständen und bilden die eigentlichen Patrizier des Ortes, während die Plebejer sich überall bescheiden zurückziehen. Dieses Zurückziehen gebietet ihnen aber auch ihr Geldbeutel und die Unfähigkeit mit den sogenannten gebildeten Ständen zu verkehren, endlich aber auch der Umstand, von den Letzteren sich über die Achsel müsDerechaften zu gründen, hat der hiesige sen ansehen zu lassen. Daher erregte es von einer Seite fast Erstaunen, als sich ein Arbeiterverein gründete, während von der anderen Seite nur ein mitleidiges Lächeln ihm gezollt wurde. Man versprach sich von dem Auftreten des Arbeitervereins anfänglich viel und fand es unbegreiflich, wie man zu dem Beschluß, eine Zeit lang isolirt( für sich) zu bleiben, kommen konnte. Der Verein zog sich dadurch den Namen eines ,, todtgebornen Kindes" zu. Endlich entschloß sich der Gesammt vorstand, vom Beginn dieses Jahres an das„ ,, Demokratische Wochenblatt" zu verbreiten und in der am 14. d. M. abgehaltenen Hauptversammlung wurde auf vorhergehenden Antrag beschlossen, sich dem Verband der deutschen Arbeitervereine unter dem Vorsitz der Herren Bebel und Liebknecht*) an= zuschließen". Demzufolge erklärt sich hierdurch der Verein als Ihrer Sache angehörig und erwartet von Ihnen das Weitere, sei es durch Zuschrift, oder durch Ihre Gegenwart. Für lez teren Fall werden wir eine öffentliche allgemeine Arbeiterversammlung einberufen. Eine solche würde hiesigem Drte ſehr noth thun, einestheils um große Theilnahme zu erzielen und über Gewerks Genossenschaften gehöriges Licht zu verbreiten, anderntheils aber um den hiesigen Arbeitern Muth und Sporn zu geben, sowie den Beweis zu liefern, daß unser Verein kein ,, todtgebornes Kind" ist, sondern ein recht lebendiges Wesen. = Hainichen, den 23. Febr. Bei der Versammlung in Hohenstein Ernstthal wird unser Arbeiterverein durch 3 Deputirte vertreten sein. Nächsten Sonntag den 28. d. M. wollen wir eine allgemeine Volksversammlung einberufen, in der 1) unsere leidige Schulangelegenheit und 2) die Gründung eines größeren Bürgerausschusses besprochen werden soll. Durch legteren hoffen wir eine bessere Vertretung der Arbeiter im Gemeindewesen zu erzielen. Kirchberg, den 21. Febr. Wir werden am Sonntag den 28. Febr. eine Arbeiterversammlung abhalten, zu welcher Freund Stolle in Crimmitschau ſein Erscheinen zuge sagt hat. Wir verstopfen so den Schweizer'schen Agenten im Boraus die Quelle, und da das ,, Demokratische Wochenblatt" hier noch nicht genügend verbreitet und bekannt ist, bitten wir um eine Partie Probenummern. Die Versammlung wird unzweifelhaft zahlreich besucht sein. Leipzig, den 23. Febr. Der erste Verbandstag der sächsischen Consumvereine wird, nach Einsendung der Jahresbeiträge zu urtheilen, sehr stark besucht werden. Auch scheint die damit verbundene Ausstellung von Waarenmustern und Preiscouranten Anklang zu finden, da schon verschiedene Grossisten zugesagt haben, Muſter einzusenden. Auch einige Produktiv Genossenschaften werden sich an der Ausstellung betheiligen; so hat die Produktiv- Genossenschaft für Eisen- und Stahlwaarenarbeiten in Solingen angefragt, ob sie ausstellen könne, und den Bescheid erhalten, daß sie sehr willkommen sein werde. Weder der Consumverein Chemniß, welcher die Aus102 haftere und weitergehende Geschäftsverbindungen anzuknüpfe Möglich auch, daß dies der Ausgangspunkt zu einer neue fruchtbringen en Idee ist, die wir noch gar nicht ausspreche wollen, weil das Naheliegende so viel Arbeitskraft absorbin daß das Fernere noch der nächsten, aber auch blos der sten Zukunft überlassen werden muß. Gefördert wird aber di Idee durch zahlreiche Betheiligung der Genossenschaften. Buchhändler- Anzeige. Höchst wichtig für 3eitungsleser aller Stände. näd Heutzutage stößt man in den politischen Zeitungen, Gespräche Kammerverhandlungen u. s. w. auf ein durch eine Unzahl Fremdwo unmöglich macht, mit den fremden Wörtern einen richtigen Sinn der vermischtes Rothwelsch, welches es den Nicht- Eingeweihten gerade verbinden. Diese Lücke auszufüllen, ist die Aufgabe des ,, Modernen Politisch- Deutschen Wörterbuchs," von welchem wir als Probe unten eine Anzahl Artikel folgen laffen Wir hoffen damit einem dringenden Bedürfniß abzuhelfen und bemer fen nur, daß hinter den jezt allgemein üblichen fremdsprachigen Schla wörtern deren llebersezung oder Erklärung in gutem Deutsch fteb Wenn man also bei der Zeitungslectüre oder in einer Reptilienre ein derartiges modernes Fremdwort findet, so schlage man in dem Wor terbuch nach und man erhält dann denjenigen Sinn, der dem Frem wort von Gottes und Rechtswegen zukommt. Agent, politischer Spion. Annectiren = fremdes Eigenthum für das Seinige erklären, Gin sacken, In die Tasche stecken, Nehmen, Einverleiben, Einem groß Staatskörper hinzufügen, Stehlen. Armee Eins und Alles. Cäsarismus Säbelherrschaft, eine jezt übliche Staatsform. Communalabgaben Befreiung aller Militärpersonen. Denunciantenwesen: Siehe Stieber. = Depossediren Von Haus und Hof vertreiben vergl. auch nectiren. Juristische Zwirnsfäden Gegenstände, über die man beim nectiren nicht stolpert. Legion, die welfische, in der Pappelallee von Amiens zum Sequeftiren. Mainlinie Die Trennung Deutschlands. Mission, die göttliche: Siehe Annectiren. Napoleon III. = = 1 An Vorwand Povanz, mit dem man die großen und die nen Kinder in die Arme Preußens treibt. National- Liberale, = Fleis die Partei der ―: Siebe Servilismus. Officiers- Casino: Die stärkste Stüße des Staats. Feigenblatt des Absolutismus. Parlament ====== Particularisten Männer von echtem deutschen Korn und Schr Patrioten Verbissene Stockpreußen. Politik, die Kunst der-: Siehe Annectiren. Reptilien: Siehe Stieber. Sequestiren: Siehe Annektiren. Servilismus= Haupteigenschaft der National- Liberalen. Stieber: Siehe Denunciantenwesen. Vasallen Verbündete Regierungen. (.Seifenblaseu"). ßig an diesem Wörterbuch, das in der That, wie wir nach zahlreichen ( Wir hoffen die Gelehrten der Seifenblasen" arbeiten recht fles tellung angeregt hat, noch die Zentralstelle bilden sich ein, daß dürfniß" abhelfen wird. Wir sind zu gelegentlicher Mitarbeiterfa uns zugegangenen Briefen beurtheilen können ,,, einem dringenden 2 diefes Unternehmen den Namen Ausstellung verdienen wird, hoffen und wünschen aber, auf diese Weise Gelegenheit zu geben, daß die Consumvereine ihre Lieferanten, und ProduktivGenossenschaften ihre Abnehmer kennen lernen, um vortheil> *) Bebel ist Vorfizender des Vororts; Liebknecht hat mit der geschäftlichen Leitung des Verbands deutscher Arbeitervereine nichts zu thun; er ist aber im Ausschuß der Volkspartei, welcher häufig mit dem Vorort verwechselt wird, übrigens auch prinzipiell genau auf demselben Boden steht. D. R. d. D. W. Verantwortlicher Redacteur: W. Liebknecht. Redaktion: Braustraße 11. bereit). Anzeige. Deutscher Arbeiter- Bildungs- Verein in London Be Charles- Hotel, 71 Dean Street, Soho Square. W. London Leipzig.} Druck und Verlag: G. W. Vollrath. Expedition: Petersstraße 18. 6 t S Hierzu eine Beilage. don ächen Dwor adej in affen emer Lag feft enre Wor remb Gin rofe An wane rus. San flets ciden Be chaft pfe Teues Cechen rbin nád er di Beilage zum Demokratischen Wochenblatt No. 9. Die soziale Stellung der Brauerei Arbeiter. Von Adolph Kröber in Heidelberg*). I. Zu der in vorigem Sommer in Kaiserslautern stattgefundenen Bierbrauer- Versammlung hatte ich 5 Tage vorher schriftlich einen Vortrag über dieses Thema angemeldet. Der geschäftsleitende Ausschuß fand jedoch für gut, diese Frage gar nicht auf die Tagesordnung zu seßen. Ich konnte daher erst, nachdem mich die Versammlung in den Ausschuß des deutschen Bierbrauerbundes gewählt hatte, bei meiner Erklärung über die Annahme der Wahl meinen Antrag nur kurz erwähnen. Die soziale Frage ist eine brennende. Sie steht auf der Tagesordnung der Zeit, sie wird und muß auf der Grundlage der Gerechtigkeit gelöst werden; durch kleinliche Machinationen wird sie sicherlich nicht aus dem Wege geräumt. Die Liebe und Anhänglichkeit an einen Stand, dem ich 18 Jahre angehört, veranlassen mich für diesen in die Schranken zu treten. Zuvor bitte ich Alle sowol die Brauereibefizer, als die Arbeiter meine Vorschläge zu prüfen und ihre Gegenansichten im Bierbrauer" vorzubringen; ich werde diese zu widerlegen suchen und nicht eher ruhen, bis diese Frage zu Gunsten der Arbeiter entschieden ist. Von dem humanen und dem wahren Fortschritte huldigenden Brauereibefizern hoffe ich in diesem meinen Streben unterstüßt zu werden. rechtigung 6-8 Monate)- ,, der Tag des Herrn" hereingebrochen, dann kommt es vor, daß auch der freie Sonntagnachmittag vereitelt wird, indem der Braumeister noch eine Arbeit hervorzieht, die noch tagelang hätte verschoben werden können. Und was für eine Sorte Arbeit war das und ist es in den alten Brauereien zum Theil heute noch? Schäffeln, Butten, Sack- und Faßtragen, eine reine Lastthierarbeit, wie denn überhaupt das Maischen, Schöpfen 2c. lauter Arbeiten find, welche die ganze Muskelkraft im höchsten Grade in Anspruch nehmen, und alles dieses im Galopp 16-20 Stunden lang! Im günstigsten Falle wird der Brauknecht zur Erholung in die Wirthschaft geschickt, um die Gäste zu bedienen. Versagen die ermüdeten Glieder den Dienst, so erfolgt ein wahrer Hagel der gemeinsten Schimpfwörter. Was ist die natürliche Folge? Um die Nerven zu spannen und die rohe und schimpfliche Behandlung minder fühlbar zu machen, ergiebt sich der Brauknecht ,, dem Trunf!" Der Brauknecht säuft und kommt in einen Zustand des beständigen Dusels; sein Geist versinkt in Nacht, und aus einem denkenden Wesen wird leider nur zu oft ein thierisches Gebilde. Werfen wir den Schleier hierüber. Nur eins noch sei mir gestattet zu sagen. Vor 18 Jahren erlernten mit mir 12 junge Leute die Bierbrauerei. Wir hatten sämmtlich mehr Schulbildung genossen, als solche die Elementarschulen bieten, und waren aus sogenannten„ besseren Familien". Von diesen meinen Kameraden sind 9 todt und die 3 noch Lebenden erfreuen sich nicht der besten Gesundheit. Die alle Körperkraft vollständig ausnußende Arbeit, die herabwürdigende Behandlung und das Saufen der Brauknechte" find die Ursachen des bedauernswerthen Als noch vor wenigen Jahren die alten Zünfte in den meisten Ländern bestanden, wurde der ,, Brauknecht" zu den Arbeitern niederer Ordnung gezählt( wie schon der Name necht" bezeichnet): er hatte diesen Titel mit dem Küfer, Bäcker, Meßger- Knecht gemein. Der in demselben Geschäft bedienstete Commis oder Schreiber betrachtete im Hochgefühl seiner Würde ihn von oben herab. Der Schreiner- und Schneidergeselle waren weit davon, ihn als ihresgleichen an zusehen; sie hielten sich und zwar mit einer gewissen Be fellen von ihrem Meister per„ Sie" angesprochen, sie hatten venhalter des Südens gegenüber der Emanzipationsfrage der festgesezte Arbeitsstunden, nach deren Ablauf sie ihr eigener Sklaven, indem Sie, meine Herren, mir erwidern: ,, die BrauHerr waren, zudem hatten sie auch Beschäftigungen, bei denen - für höher gestellt. Wurden doch diese GeEndes. Sie, meine Herren*), werden sagen: ,, Das sind alte Geschichten, die Kerle führen sich auch danach auf!" Ich gebe zu, daß ihre Aufführung sehr häufig feine menschliche mehr ist; dies ist ja auch, die nothwendige Folge der vorerwähnten Thatsachen; Sie blasen in dasselbe Horn wie die Sklafnechte sind rohe, versoffene Menschen, die Kerle sind solche Be neben der mechanischen Fertigkeit auch die Denkkraft mehr oder handlung gewöhnt, und nur bei einer eisernen Disziplin und minder betheiligt war. Wie sah und wie sieht noch heute die Stellung des armen Brauknechts in einem großen Theil der mittlern und kleinern möglich?" heißt es doch schon in dem alten Brauerlied: ,,,, um Brauereien aus? Er wird nicht allein von seinem Prinzipal, sondern auch von allen Familienangehörigen desselben, von deffen Schreiber und auch manchmal sogar von den Trinf möglichst vieler Arbeit können sie in Zucht gehalten werden." Ferner fragen Sie: Ja, wie ist es in einer Brauerei anders 12 Uhr( Nachts) muß der Wasserfessel sieden, dann heißt es dann frisch aufgemaischt"" u. s. w. Die bekannte Litanei! die Abends 10 Uhr endet mit dem Malzhaufen, der gerade um gästen per„ Du" angeredet**). Er hat 24 Stunden Arbeitszeit; diese Zeit über den Buckel gezogen werden muß. Ich sage wieviel davon ihm der Prinzipal zur Ruhe überläßt, ist sehr verschieden und hängt von dessen Humanität ab. Mir find Fälle bekannt, wo Monate hindurch die Schlafzeit nur 3 bis 5 Stunden per Tag betrug. Ihnen dagegen:„ Alles, was Menschenantlig trägt, ist kulturfähig!" ferner: Alle Arbeit kann mit demselben Personal in 10 bis 12 Stunden geschehen; die wenige Arbeit, die wirklich Nachmittag ein paar Stunden Ruhé haben, so muß die Nacht vom Samstag auf Sonntag hindurch gearbeitet wer den. Ist nun der Ruhetag( während der Brauperiode, d. h. weisen, stellt hat, ist zuerst im Bierbrauer", redigirt von G. E. Habich ? Dieser ( Verlag der Spamer'schen Buchhandlung dahier) erschienen. Wir danken Freund Kröber für den glücklich geführten Beweis, daß die Grundsäße des Sozialismus und der Humanität sich selbst unter den schwierigsten Verhältnissen glücklich zur Geltung bringen lassen, wenn Aufsaß, den der Verfasser uns gütig zur Verfügung ge man nur will. Anm. d. R. Steigern und sonstigen Beamten das Du gefallen lassen. Sie müssen? **) Unsere erzgebirgischen Bergarbeiter müssen sich auch von Nachts geschehen muß, tann leicht durch einen Nachtwächter, in kleinen Geschäften abwechselungsweise geschehen." Gestatten Sie mir nunmehr in einem 2. Artifel zu be1. daß der Stand der Brauerei- Arbeiter zu einer auf Gerechtigkeit und Menschenwürde bafirenden Stellung emporgehoben werden kann, und 2. daß die Einführung fester Arbeitszeiten nicht allein möglich, sondern auch vortheilhaft ist. *) Ist an die Brauereibefizer gerichtet. Aus England. 104 London, den 22. Februar. Die Zunge der größten Schwaẞmaschine der Welt, die alljährig im August zum Schweigen gebracht wird, um neue Kräfte zu sammeln, ward vorigen Dienstag durch die Eröffnung des Parlaments gelöst. Die Londoner Müßiggänger wurden um die Augenweide, eine königliche Prozession zu sehen, gebracht, da die Königin zu unpäßlich" war für die Anstrengung einige hundert Schritte zu fahren und einige Zeilen zu lesen. Es ist etwas befremdend, daß eine Frau, die so oft einige hundert Meilen in einem Zug bei Tag und bei Nacht mit der Eisenbahn reist, nicht im Stande sein sollte, beinahe den einzigen Dienst, welchen sie dem Publikum für eine halbe Million Pfd. St. jährlich zu leisten hat, zu versehen. Die Thronrede wie ein Schuljunge abzulesen, mag nicht das angenehmste Geschäft sein. Sie ist das nichtssagendste politische Dokument), das man sich denken kann. Um dem Parlament jede Möglichkeit der Kritik abzuschneiden und jede Veranlassung zu mißbilligenden Aeußerungen zu vermeiden, legt das Ministerium der Königin einige unschuldige Worte in den Mund, welche einige der Hauptmaßregeln der kommenden Ses sion bezeichnen. Die Antwortsadressen der beiden Häuser, die ebenfalls vom Ministerium(!) verfaßt und von den neuesten oder jüngsten Parlamentsmitgliedern vorgeschlagen und unterstüßt werden**), sind gewöhnlich noch nichtssagender, so nichtssagend, daß Niemand gegen den Inhalt Einwendungen machen fann, um nicht dem Anschein Raum zu geben, als habe das Parlament eine von der Königin verschiedene Meinung(!) Um den vielen neuen Parlamentsmitgliedern eine Gelegenheit zu geben, die Mutter einer erlauchten Familie, die 5000 mal so viel verzehrt als eine wohlgenährte Arbeiterfamilie, von Angesicht zu Angesicht zu sehen, hat die Königin geruht, nach London zu kommen und die Antwortsadressen gnädigst zu empfangen; und auf Vorschlag des Ministeriums haben beide Häuser beschlossen, sich in Deputationen zu verwandeln, um die Adressen feierlichst zu überreichen. Damit hört die gegenseitige Nachsicht, die Uebereinstimmung der Volksvertreter auf, und der Partei- Hader beginnt. Die konservative Presse beschwert sich darüber, daß Gladstone den Nottinghamer Strumpfwirker Mundella, der sich brüstet, der Vertreter der Arbeiter von Sheffield zu sein, zum Sekundanten***) der Antwortsadresse erforen hat. Welche Verdienste sich Mundella um die Arbeiter erworben, habe ich früher mitgetheilt. Die Reward mit lauten Beifalls bezeugungen von der Ministerbank aufgenommen. Die Anfündigung Peter Taylor's,( einer der Geldstüßen der Reform Liga,) er werde beantragen, daß der alte konstitutionelle Gebrauch, die Mitglieder zu be zahlen( Diäten), erneuert werde, ward mit lautem Geläcy ter empfangen. Die lezte Rede, welche Lord Palmerston vor etwas mehr als drei Jahren im Parlament hielt, hatte zum Zweck, die Abstimmung durch geheime Stimmzettel lächer übel genommen, und in einem Beschluß ihr Bedauern ausgedrüc lich zu machen. Die Reform- Liga hat das Gelächter N und erklärt, jenes Gelächter beweise, daß das gegenwärtige Parlament nicht ein solches sei, welches das Zutraueu Arbeiter verdiene, daß mithin die Aufgabe der Liga no 6. nicht gelöst sei. Erfahrung macht flug. Der noch fdbli Bet A. Gladstone ,, gab Notiz, daß er am 1. März dem Haus Borschläge im Betreff der irischen Staatskirche vorlegen werde. Dies wird zur Parteischlacht der Session führen. Disraeli's Zeitung sagt:„ Die gegenwärtige parlamentarische Ruhe und Heiterkeit gleicht der Windstille, die großen Stürmen 3d vorhergeht." Aber die Stürme der konservativen Preſſe ſind nur Zwiste innerhalb der begüterten Klaffe, die nur so lang möglich find, als das soziale Stlaffengewitter noch nicht loo gebrochen ist. Die liberale Majorität findet Alles so behaglich und sicher, daß sie durch die liliputanische) Quacksalberei das politij soziale Ungewitter verscheuchen zu können wähnt. In Betreff der Unterrichtsfrage ist das Ministerium dem Beispiel des Brüsseler Arbeiterkongresses gefolgt, es hat sie auf ein Jahr vertagt. In der Zwischenzeit sollen die zahl reichen mildthätigen Stiftungen für das Volksschulwesen wirksamer gemacht und unter die Controlle der Regierung bracht werden. Die meisten, durch alte Bermächtnisse gegrün deten Schulen find so verfallen, daß sie längst aufgehört haben, den Namen Schule zu verdienen. Die Untersuchung einer P Pf. 1de lan ber für or un bli gef fre ter 216 Kommission ergiebt unter andern: eine Schule mit 300 St. jährlichem Einkommen hat zwei Schulmeister und eine fd gehabt; wieder eine Andere hat ein Einkommen von 1000 Schüler; eine Andere hat seit dreißig Jahren feinen Schüler tungen besißen zusammen ein Einkommen von 210,000 St. das Jahr und unterrichtet 3 Knaben. Die Schulfti St. das Jahr; gegen neun Zehntel find in ähnlichem Berfalle wie die hier angeführten. P aftionäre wittern ein übles Zeichen der Zeit in der Thatsache, denz ist hinter den Worten:„ 12 Prozent"( Seite 94, Spalte? Berichtigung. In unserer vorigen Londoner Correspon daß sich das Ministerium herabgelassen hat, einen Mann, der die Existenz der Trades' Unions( Gewerks Genossenschaften) als eine nothwendige und berechtigte betrachtet, in sein parlamentarisches Gefolge aufzunehmen. Unter den in Aussicht gestellten Regierungsmaßregeln ist eine Untersuchung der Art und Weise, wie die Parlaments sowohl als die Gemeindewahlen bisher geführt worden sind, um wo möglich weitere Bürgschaften der Ruhe, der Reinheit und der Freiheit zu finden und zu gewähren. Hinter dieser Untersuchung spuckt die geheime Abstimmung. Ein radifaler Quäfer, ein Verwandter von Bright, hat Notiz gegegeben t)", er werde am 16. März einen Vorschlag machen, daß fünftig die Abstimmung für Parlamentsmitglieder durch geheime Stimmzettel stattfinden solle. Seine„ Notiz" *) Aktenstück. **) Also die reinste Komödie- wie der ganze Parlamentarismus. ***) Die Adresse sowohl als die Antwortsadresse müssen, wie alle Anträge im englischen Parlament, von einem Mitglied ,, sekundirt" unterstüßt werden. +) Die parlamentarische Anzeige gemacht. Berantwortlicher Redacteur: W. Liebknecht. Redaktion: Braustraße 11. Zeile 15 v. o.) folgender Saß durch Versehen weggeblieben: ,, Der Verbrauch von Rohbaumwolle belief fich 1850 auf 561,000,000 Pfd., 1860 auf 1,140,000,000 Pf. eine Bermehrung von 103 Prozent." Im Zusammenhang lautet also die Stelle: 1860 auf 1,140,000,000 Pfd. eine Vermehrung von 103 An 31. März 1851 gab es in England 391,777 Baumwollenfabrikarbeiter, 1861 belief sich ihre Zahl auf 456,646 eine Vermehrung von 12 Prozent. Der Verbrauch von Rohbaumwolle belief sich 1850 auf 561,000,000 P Prozent. 1850 famen durchschnittlich 1,509 Pfd. Rohbaumwolle auf den Arbeiter, 1860 aber 2,541 Pfd. Wir sehen daher, daß die erweiterte Industrie nur die Plackerei des einzelnen Arbei ters vermehrt hat, ohne einer verhältnißmäßig größern Anzall Beschäftigung zu gewähren oder den Lohn des einzelnen beiters verhältnißmäßig zu erhöhen. dem berühmten Werk des englischen Satyrikers Swift, Gulliver's *) Liliputaner, winzige Fabelwesen, fingergroße Menschen, die in Reisen", vorkommen; liliputanisch- zwerghaft, winzig, kleinlich. Leipzig. Druck und Verlag: 6. W. Vollrath. Expedition: Petersstraße 18. me ge mi die mo Ue fu ge ein ge G ne D ta 8 ob un ge De