P Nr. 189. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monats lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. fret in's Haus. Einzelne Nummer 6 Pfg. Sonntags: Nummer mit bem ,, Sonntags Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Numme müffen bis 4 Uhr Nachmittags it der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochen tagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vors mittags geöffnet. Fernsprech- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Noch einiges Beiläufige wider die Schwarzkünstler! Sonnabend, den 15. August 1891. Expedition: Beuth- Straße 3. unausgefekten und unaufhörlichen Weiterduldens gewöhne, will nicht eine Sozialreform, welche den Arbeiter hart an daran liegt es dem Verfasser der Encyklika hauptsächlich. den Rand des Hungertuches festgenagelt hält; er will Die homöopathischen Dosen seiner irdischen Belohnung, vielmehr in Wahrheit auch diese Sozialdas Sparkassenbüchlein und das winzige Gütlein am Reform nicht. Die Aufforderung am Schlusse unseres Artikels in der Lebensabend, soll, dem ganzen Geiste der Encyklika entBolitischen Uebersicht der Nr. 180 des Diese Thatsache zu verhüllen, dazu gerade ist die Vorsprechend, nur dem frommen Arbeiter, dem Arbeiter Encyklika bestimmt. betitelt Sozialdemokratie und nach dem Herzen der Kirche und der Priester, gegönnt Und wenn Sie, Verehrtester, wissen wollen, wie wir päpstliche Encyklika" hat ihre Wirkung nicht sein. Auch gegen diese von uns konstatirte zu dieser unfehlbaren Ueberzeugung gekommen sind, so sei verfehlt. Der werthgeschätzte Dunkelmann, den wir dringend hatsache hat unser Dunkelmann keine auch dies gestanden. wärts" " Zur Einleitung versichert er, der„ Vorwärts" habe ersuchten, nicht etwa wieder neun Wochen lang zu warten, Gilbe einzuwenden. Den nichtfrommen Arbeitern, Wir kennen von A bis 3. die Geschichte, wie die sondern, wenn er auf unsere Entgegnung noch etwas zu denjenigen, die sich nicht in Vereinen mit vorzugsweise Kirche, seit es Priester giebt, d. h. seit jezt ungefähr fagen hätte, möglichst rasch mit der Sprache herauszurücken, religiösen Zwecken zusammenpferchen und von geistlichen 1800 Jahren, mit dem Patrimonium pauperum, bem tritt jetzt wieder mit einem langen Leitartikel gegen uns Herren leithammeln lassen, mintt weder das Sparkassen- Erbtheil der Armen umgegangen ist; wir kennen sie an, der in der ultramontanen Presse die Runde macht. buch, noch das bischen Grund und Boden. ganz genau. Und wenn Sie wünschen, lassen wir Ihren Aber auch für den frömmsten Arbeiter haben die in Herrn Confrater, Sr. Hochwürden, Georg Rahinger, es ich mer z lich empfunden", daß er, das schwarze Preß- der Encyklika verheißenen Belohnungen nur den Werth den größten Geschichtsschreiber der„ chriftlichen Liebesder Encyklika, noch einmal aufmerksam gemacht" habe. Der der oratel, auf unsere, natürlich total falsche Beurtheilung einer fata morgana, genau so wie die Vermehrung thätigkeit" hier aufmarschiren und nöthigen ihn zu erkleinen und mittleren Vermögen, welche die zählen, wie die Kirche all' die Jahrhunderte hindurch der Encyklika dem Volfe vorspiegelt, denn Schäße für die Armen und Elenden gesammelt, sie zunächst wir die nun einmal garnicht zu bewältigende Neigung da wo findet sich in der Encyklika eine einzige praktisch greif- zum größten Theile und dann, viel länger als ein Jahrnzupaden, wo wir in der gegnerischen Presse ein Unkraut bare sozialpolitische Forderung, deren Verwirklichung die tausend hindurch, ganz, nicht für die Armen, sondern lehen, wenn es auch eine Brennnessel wäre. Wir langen angepriesene Lohnerhöhung und die Vermehrung der kleinen für sich, für die Priester, die, es ist zum Todtlachen! also auch diesmal zu, unbekümmert um all unsern Schmerz und mittleren Vermögen herbeiführen könnte und zu deren einzig wirklichen Armen, die pauperes Christi, vornehmlich Buvörderst aber beschleicht uns ein Gefühl der Dankbarkeit. Durchführung der Staat und die herrschenden Klassen auf die armen Bischöfe, verwandt hat, und wie das arme Wir hatten die Forderungen des Papstes zu Gunsten der gefordert würden? Um jede solche praktische sozialrefor- Volk gedarbt und gehungert hat und zu Tausenden von Arbeiter in einigen furzen Säßen zusammengefaßt. Dagegen matorische Forderung drückt sich die Encyklika aalgewandt, christlichen Henkern wegen Bettelns gestäupt, gebrandmarkt bat befagter Dunkelmann auch nicht das Mindeste einzu- wie die Kirche seit mehr als anderthalb Jahrtausenden ist, und gehenkt worden ist. er druckt es vielmehr wörtlich ab und herum. Alle die vagen Verheißungen der Encyklika sind Kennen Sie, Reverendissime, das große Wert Ihres gt hinzu:„ Nennt man das den Arbeiter Rande des Hungertuches festnageln, wenn man ihm weniger bestimmt und praktisch brauchbar und für die Elisabeths von England, welche das Muster derjenigen am eitel Schall und Rauch und ihre Sozialreform ist noch viel Georg Razinger? Kennen Sie die christliche Armenordnung einem Sparkassenbüchlein oder gar zu einem Arbeiter günstig, als das, was der Bischof Ketteler im Armenordnungen wurde, die bis in unser Jahrhundert Menschenalter gefordert hat. Zustimmung der Priester geherrscht haben? Wollen Sie uns weiß machen, daß die Vertreter der Die sozialen Reformigedanken des Bischof Ketteler, wenden, fügt Ser 711 Leinen Gütchen verhelfen will? Da muß man doch sonder Namen der katholischen Kirche schon vor etwa einem hinein in allen christlichen Ländern unter Zulassung und bare Begriffe vom Hungertuche haben!" In dem auf diese Weise von dem Vertreter der Ultramontanen ausdrücklich bestätigten Sage geehrter Dunkelmann, repräsentirten eine viel bessere Kirche ihre Geschichte verleugnen und ihre Natur ablegen die Arbeiter vom Staat einen Arbeitslohn verlangt, der sie Gedanken. halten wir konstatirt, daß der Papst in seiner Encyklika für Sozialreform, als die in der Encyklika breitgetretenen werden, wie man einen alten Rock ablegt? Können Sie her empfinden läßt, aber dem Gedanken entspricht, Kirchenfürsten, den die Vertreter der Kirche selbst als ihren Geschichte der letzten zwei Jahrtausende lehrt und zum die ärgste Bedrückung nicht so hart wie bis- nicht genügenden Sozialreformgedanken derjenige unter den sich zum armen Volte so verhalten haben, wie es die ganze unseres Geschlechtes sei. doch mit Nutzen gelesen haben, sei unserseits hins nun Obscurissime*) wieviel? Ketteler'schen Sozialreform wurde, trotzdem sie in Gedanken schütternd bestätigt, können Sie, sagen wir, wirklich verlangen, voll und ganz zu. Das also giebt der ultramontane Herr ohne Weiteres aufgebaut war auf Mitteln, welche der Kirche selbst zur daß dem Nachfolger dieser Hunderte von Hohenpriestern Verfügung standen, seitens eben dieser, mit den nun auf einmal auf sein Wort hin, geglaubt werde, daß Damit er nun sieht, daß wir die Encyklika denn dazu nöthigen Mitteln ausgerüsteten Kirche er, just er, eine ehrliche, das arme Bolt rettende und bezugesetzt, daß wir gerade daran friedigende Sozialreform enstlich wolle? Schlägt nicht das erkannt haben, Wir wollen einmal annehmen, daß Sie ehrliche Mo- Hohngelächter an Ihr Ohr, das aus den Hallen der Gebie es der Papst mit den Arbeitern vor hat, daß er mehr- mente haben und Sie der Mühe' der Antwort überheben: schichte zu uns heranquillt? fach- und zwar öfter als es für den Zweck der schwarzen garnichts! Ferren, die Arbeiter über ihre Absichten hinter's Licht zu| Wir heischen auch diesmal Antwort! Offene und Und von der schlechteren Sozialreform der deutliche, rasche Antwort! betont hat, daß das arme Volk zum Encyklika wird ebensoviel verwirklicht werden: Sie versprechen am Schluß Ihres Artikels: bis ein Verbannungsort" wäre, und daß dieses arme Volk nur geboren" sei; daß für das arme Volk die Erde nur garnichts. nächstens! Da Sie uns nun einmal zu dem Geständniß zwingen, auf den berühmten ewigen Lohn" habe. wenn es den Kreuzweg des Herrn wandle", Aussicht so sei es gesagt; wir haben dem Papst Unrecht gethan, er *) Dunkelster. führen, gut war, 08 5 Leiden bann, Daß sich das arbeitende Volk an den Gedanken des Feuilleton. Radbrud verboten.) Kapitän Lobe. Von John Law. von Regina Bernstein. Autorisirte Uebersetzung aus dem Englischen Weiter dachte er [ 23 " Wir halten Sie fest beim Wort! Wir erhalten uns beinah' selbst," bemerkte er, stolz wo er aufsteht, bis zur Zeit, da er zu Bett geht. Ein umherschauend; wir mahlen unser eigenes Korn, wir Ausdruck müder Gleichgiltigkeit hatte sich auf den Gesichtern machen uns unsere Kleider, unsere Stiefel und unsere der älteren Leute festgesetzt, sie fümmerten sich augenscheinSärge; thatsächlich sind Fleisch, Korn und Kleiderstoffe das lich wenig um das, was fie thaten. Die Jüngeren nahmen Einzige, was wir von der Außenwelt beziehen. Aber die an ihrer Arbeit mehr Interesse, denn noch war die HoffArmen sind so träge; auf mein Wort, ich wundere mich nung in ihnen nicht ganz erstorben. Aber nicht ein Laut nicht, daß die Leute ins Workhouse kommen; sie wollen nicht arbeiten, wenn sie es irgendwie vermeiden tönnen." Ich habe jedoch Leute sagen hören, sie wollen lieber ins Gefängniß gehen, als ins Arbeitshaus," fiel Kapitän Lobe hier ein. Sie sagen mir das täglich," antwortete der Vorsteher, " war in den Werkstätten zu vernehmen; die Männer pfiffen weder noch fangen sie vor sich hin; sie sahen eher wie Schulknaben im Arrest aus, als wie freigeborene Bürger Englands. Kapitän Lobe, der ein großer Gefühlsmensch war, empfand starkes Mitleid mit diesen Leuten. Workhouses schien ihn zu nach, ob er nicht verschiedene Johannisbeersträucher aus- und doch kommen dieselben Armen immer und immer Die Athmosphäre des graben solle, um Platz für mehr Gemüse zu machen, und wieder her. Wenn es gar so schlimm ist, warum fehren sie ersticken. Er sehnte sich, zu predigen oder zu beten, überwenige Minuten zuvor, als er eben seinen Schweinen einen immer wieder zu uns zurück? Wir brauchen sie nicht. haupt etwas für diese hoffnungslos aussehenden Kreaturen Besuch abgestattet hatte, hatte er Betrachtungen darüber Aber," fügte er hinzu, ich wünschte, die alten Leute könnten thun zu können, doch ihm war gesagt worden, daß angeftellt, was für eine Prüfung es doch sei, in einem Altersasyle haben ich meine die, die ohne eigene Schuld sich die Gemeinde um die Seelen dieser Elenden hins Londoner Arbeitshaus zu leben, nachdem man eine Reihe herunter gekommen sind; es ist so hart, alte Leute zur länglich bekümmere. von Jahren in einem lag geleiteten Arbeitshause auf dem Disziplin zu zwingen." Lande gewesen. Aber sobald er den Mund öffnete, ent-| ftrömte eine Lobrede auf das Armengesetz seinen Lippen, jeder derselben waren die Leute damit beschäftigt, etwas Jacken und Kiephüte noch keinen Einlaß erlangen können. und er General" Booth hat manche Pläge erstürmt, aber in Die Arbeitswerkstätten lagen dicht beisammen, und in die Arbeitshäuser der Metropole hat er für seine rothen Genteng natürlich keiner Erklärung bedarf. meinte dann, Disziplin ist Disziplin", welche zum Nutzen des Workhouses herzustellen. Auf den Tischen Diese bleiben ihm verschlossen. Die Mitglieder der Heilsein Mann von vielleicht einigen vierzig Jahren, groß, Leder, andere Männer flochten Matten; jeder Arme hatte lungen ab, singen Hymnen und scheinen auch zu glauben, Er war fauerten die Schneider; Schuhmacher flickten und strichen armee halten jedoch vor den Thoren derselben Versamm fräftig gebaut, mit einer angenehmen Stimme, und im fein Stück Arbeit und jeder von ihnen wußte, daß daß die Zeit nicht fern sei, wo ihre Trommeln selbst in den Besitz der unerläßlichen Bedingung seines Amtes unbesieg der nächste Morgen dieselbe Arbeit mit sich bringen, Arbeitshäusern gehört werden müssen. Doch noch wird die barem Muth, obgleich er mit nichts Gefährlicherem zu thun daß, gatte, als mit Armen und Wahnsinnigen. sicher die Sonne auf und unter geht, Religion in den Arbeitshäusern nach dem Schnürchen geseine Aufgabe am nächsten Tage dieselbe sein würde, lehrt und die Seelen der Armen werden ebenso peinlich Nachdem ihm der Doktor von der Frau im Kranken- wie sie es heut gewesen. Das Glockenzeichen Sechs Uhr" überwacht wie ihre Körper. Wenn die Pauper zu alt zur haus gesprochen hatte, führte er seine Besucher über den wird ihn für das Abendbrot frei machen, so bald aber Arbeit werden, kommen sie aus dem Arbeitshaus Arbeitshof, der, wie er sagte, von allen Leuten, die sich für dieses vorüber, wird er einem Lehrmeister bis zur Schlafens- ins Krankenhaus, doch bevor sie dahin kommen, hat die bie Armen Londons interessirten, in Augenschein genommen zeit übergeben werden. Fad 16. merbe. stattet keinem Menschen, " Das Whitechapel Arbeitshaus ge- Gleichmäßigkeit ihres Daseins sie zu Automaten gemacht. unbeschäftigt zu sein, von der Zeit, Endlich erlöst sie der Tod von der Kette des Armengesetzes, Allerhand Juristerei. Wir halten die Juristerei unserer Zeit im Allgemeinen für einen ungeheuren Bopf und geben uns nicht der Täuschung hin, das verknöcherte Juristenthum von heute werde uns von diesem Anhängsel befreien, das längst aller Welt lästig geworden ist. Der frische Zug, der die alten Moderdünste hinwegfegen soll, muß aus dem Volke selber heraus kommen. Deshalb sind auch Fistus freuen und das ist, wie so oft, die Kehrseite der] Medaille. Jüngst soll ein sächsischer Staatsanwalt sich geäußert haben, man solle doch die Sozialdemokraten durch Geldstrafen zum Staatswohl beitragen lassen. Er mag Herrn Mittelstädt's Ausführungen als Antwort betrachten. führungen als Antwort betrachten. die heute bräuchlichen Juriſtentage nur leere Zungendrescherei, Politische Weberlicht. " Die Nachricht, daß in Indien die Ernte theilweise mißrathen ist, bestätigt sich. Und auch in Burmah, das Getreide ausführt, ist nach den neuesten Depeschen die Ernte schlecht ausgefallen. = Der Mädchenhandel, und zwar namentlich ber Handel mit deutschen Mädchen, bildet seit einiger Beit eine stehende Rubrik unserer Zeitungen. Neulich ents deckte man und die Entdeckung verursachte einen Ent rüstungssturm, daß ganze Schiffsladungen von Mädchen, namentlich von Deutschen, in den Drient verhandelt würden, um dort- innerhalb und außerhalb der Harems der Prostitution zu dienen. soweit sie nicht den Zweck haben, der reaktionären Strömung Berlin, den 14. August. das weitere Eindringen in die juristische Welt zu erleichtern. Der Seufzer, mit dem Göthe das Reichs- Kammergericht in Die Brotfrage beherrscht alle anderen Fragen, drängt Wetzlar mit dessen tausendjährigen Prozessen verließ, daß nämlich sie alle als geringfügig und nebensächlich in den HinterGesetz und Rechte wie eine ewige Krankheit" sich grund. Soll die Hungerprobe fortdauern, forterben, tönt heute von Neuem durch das Land angesichts des der das deutsche Volkt nun schon so lange unterworfen ist, Entwurfs eines neuen bürgerlichen Gesetzbuches und man begreift auf's Neue, wenn man noch nicht begriffen haben sollte, und für die jetzt, nach der Thatsache gewordenen Mi ßdaß aus alten Perrückenstöcken nur Staub und keine Frühlings- ernte in Deutschland und nach dem russischen RoggenAusfuhrverbot auch kein Schatten einer Entschuldigung oder luft kommen kann. Selten, sehr selten taucht aus dieser moderdunstigen Atmo- Beschönigung- denn von Rechtfertigung konnte sphäre auch ein guter Gedanke auf und wenn einmal ein solcher niemals die Rede sein mehr vorliegt, und deren Ver tommt, so wollen wir eilen, ihn festzuhalten. So will der längerung jetzt für das gesammte deutsche Volk Kriminalist und Reichsgerichtsrath Dr. Mittelstädt eine mit alleiniger Ausnahme der Groß- Kornwucherer und härteste Entbeh= Aenderung im bisherigen System der Geldstrafen durch sonstigen„ oberen Zehntausend" geführt wissen und will einen solchen Antrag auf dem nächsten rungen und Noth bedeuten wie? Juristentag begründen. -G be: Wir auf dem fein aufzuma hande verkaufer in der Händler and Stic In weißer Und der Ar im Wese -fo gr Ift der Au Menic lage d Drdnu Drin und W oder du Prostitu Gefell empöreni teit herv 23 i Gruppe dem näc tongr führten zurück. fage obe worden, Korrespo franzöfif Kong Jetzt finden wir nachstehende Notiz in den Blättern: „ Der„ Kölnischen Wolfszeitung" wurde vom 18. Mai au Buenos- Ayres von einem Dekret des Stadt- Intendanten Bollini geschrieben, nach welchem wenigstens sämmtliche im Mittelpunkte der Stadt Buenos- Ayres befindlichen öffent lichen Häuser aufgehoben werden sollen. Die Zahl derselben beläuft sich auf nicht weniger als 129 mit mehr als 1000 Insassen. Der Mädchen, Handel mit sonders a ut s deutschen und polnischen Gegenden, hatte sich unter der Regierung von Juarez Celman in erschreckender Weise gemehrt. fragen: Stehen der deutschen Regierung gar keine Mittel zu Gebote, dem scheußlichen Handel mit deutschen Mädchen nach dem Auslande endgiltig steuern? Wir sollten doch meinen, dies wäre möglich. In Belgien die Mädchenhändler entführten ihre Opfer früher mit Vorliebe über Antwerpen ist man dem Unwesen von Seiten der Polizei scharf zu Leibe gegangen. Infolge dessen haben sich die Händler nun hauptsächlich Bordeaux als Aus Schiffungshafen außersehen. Leider legen die französischen und auch die holländischen Behörden nicht den gleichen Eifer wie die belgischen Behörden an den Tag. Da von den süd amerikanischen Regierungen wirksame Maßregeln zur Unter drückung der Mädchen- Einfuhr zu Prostitutionszwecken über haupt nicht zu erwarten sind, so müssen eben einzig und allein Die europäischen Regierungen dem Uebel entschieden zu bes gegnen suchen. Vor allem ist es Sache der Obrigkeit in den jenigen Ländern, in welchen die Suppler sich vorzugsweise nach hübschen Mädchen umzusehen pflegen, recht wachsam zu sein und alle irgendwie verdächtige Persönlichkeiten nicht aus den Augen zu lassen. Aber auch das gesammte Publikum fönnte in dieser Beziehung viel nüßen, wenn es der Obrigkeit von jedem gegen ein bestimmtes Individuum oder in einem bes stimmten Falle gefaßten Verdachte sofort Mittheilung macht Für jeden Menschen von Ehrgefühl muß der Gedanke, daß fo viele brave deutsche Mädchen alljährlich aus ihrem Vaterlande weggeführt werden, um Ausländern zur Befriedigung ihrer niedrigen Gelüfte und raffinirten Schurken zur Bereicherung ihrer Säckel zu dienen, äußerst peinlich sein. Schon dieser Gedanke sollte für jeden ein Sporn sein, wo nur der leiſeſte Verdacht sich regt mit aller Rücksichtslosigkeit zur Entlarvung der Hallunken beizutragen." Der Gründe und Argumente f die Aufhebung der Dr. Mittelstädt ist nicht unser Mann. Schon der Eifer, mit dem er den unglücklichen Caspar Hauser zum Betrüger Getreidezölle bedarf es heute nicht mehr. Die Gründe stempeln will, macht uns den Mann unsympathisch und sein und Argumente sind Jedem bekannt und ihre Wiederholung Betergeschrei über die Sittenverderbniß, die seiner Ansicht nach ist durch die Thatsachen überflüssig gemacht. nur mit strengeren Strafen zu beseitigen ist, geht unserem Ge Die Kornzölle müssen fallen. Der Trieb schmack direkt entgegen. Der juristische Aberglaube von den der Selbsterhaltung zwingt das deutsche Volk, dies reinigenden Wirkungen der Abschreckungstheorie be herrscht Herrn Mittelstädt völlig, wie alle jene Juristen, die zu erwirken. Noch scheint die Regierung die Nothwendigihre Anschauungen nur aus grauen Ideen und Theorien und feit der Aufhebung nicht einzusehen. Der Reichsanzeiger" nicht aus dem Borne des Lebens selbst schöpfen. Darum glaubt hat noch keine Verordnung zur Suspension der GetreideMittelstädt Deutschland von der Best der Sittenverderbniß nur zölle und auch noch keine zur Zusammenberufung des ReichsDie Regierung fühlt also nicht, wie befreien zu können, wenn mehr Köpfe vom Henker abgeschlagen tages gebracht. werden und mehr auf Zuchthausstrafe erkannt wird. brennend die Brotfrage ist, und wir müssen mit der Möglichkeit rechnen, daß Herr v. Caprivi die Fahne der Brotvertheuerung an Mast nagelt. Was dann? Aber was Dr. Mittelstädt über das gegenwärtige System der Geldstrafen sagt, ist in den meisten Theilen ganz vortrefflich, so daß wir uns ihm in dieser Sache unbedingt anschließen müssen. Zum ersten Male unferes Wissens tritt ein moderner und im Staatsdienste befindlicher Jurist mit der Anschauung auf, daß die heutige Geldstrafe dem Verhältnisse von Reich und Arm nicht entspricht und deshalb anders angelegt werden muß. Einkommen als Maßstab angenommen würde. Die Freisinnige Zeitung" fordert zur Organisation einer Bewegung nach dem Muster der englischen KornzollAgitation auf und befürwortet die Sammlung von Geldern, damit ein genügender Fonds gebildet werde. " Aber züge fini Es wäre spräche. Kongreß jagt all Franzose Scharfes jeglichen Ist an das Je vou niaires, l'Associa rechne Romitee Gie, mi welche steller: 2 Iſt Renntni bas aber heraus. Die ericheint dyaupini und Don Die englische Anti- Cornlaw- League( Bund gegen die Das ist wirklich viel von einem Reichsgerichtsrath nur Kornzollgefeße) brauchte sieben Jahre, um das Ziel fürchten wir, daß Herr Mittelstädt unter seinen Kollegen nicht zu erreichen. viele Anhänger für seine Ansicht gewinnen wird. Namentlich So viel Zeit haben wir nicht. Die Hungers nicht beim Reichsgericht selber, denn die dort herrschenden An- noth pocht an die Thüren. Es ist Gefahr im Verzug. Das schauungen sind nicht der Art. Mittelstädt verlangt in der Hauptsache, daß die Geldstrafe Bolt muß ungesäumt, nachdrücklichst seinen Willen bekunden, fräftiger, massiger als zuvor. Und nicht blos nach dem Einkommen des Angeklagten bemessen werden soll. In der That kann ein armer Arbeiter durch eine direkt an die Regierung, auch an seine Vertreter Die Mehrzahl Geldstrafe von 100 Mart auf lange Zeit hinaus ins Elend ge- im Reichstag muß es sich wenden. Nur nicht gar so sittlich entrüstet! Nicht, daß wir die bracht werden, während der Bourgeois tausend Mark lachend der Abgeordneten sind leider noch Schutzöllner, AnDie darbenden Verworfenheit des Mädchenhandels irgend beschönigen, bie Und gar die geringen hänger der Brotvertheuerungs- Politik. bezahlt, wenn er damit davon kommt. Geldstrafen! Die Summe von drei Mark ist für Millionen von Wähler, die durch Anhänger der Brotvertheuerungspolitik Empörung darüber irgend abschwächen wollten. Deutschen ein Tagesverdienst und wird schmerzlich empfunden, im Reichstag vertreten sind, müßten ihren Abgeordneten zu handelt es sich denn um etwas Absonderliches und wenn sie als Strafe bezahlt werden muß; für einen reichen Zeibe gehen und ihnen begreiflich machen, welches Unheil Neues? Weiß nicht jeder Deutsche, der frembe Mann ist eine„ Strafe" von drei Mark eben feine Strafe. Es wäre gar nicht übel, wenn bei der Abmessung der Geld- diese Politit schon angerichtet hat, und welches größere Länder besucht hat, daß seit Jahrzehnten ein internationale strafen bei Kapitalisten wie Rothschild, Baare, Krupp 2c., das Unheil sie bei längerem Fortbestand noch anrichten würde. Mädchenhandel regelmäßig betrieben wird, und daß nament Und auf die Dauer kann weder die Regierung, noch die lich unser Deutschland, das Laud der Gottesfurcht und Mittelstädt geht noch weiter. Er weist darauf hin, daß bei Mehrheit der Volksvertretung dem energisch zum Ausdruck frommen Sitte", oben anfteht unter den Export, ländern, welche den Weltmarkt" mit dieser lebendigen armen Leuten die Geldstrafen häufig, uneinbringlich sind gebrachten Willen des Voltes sich widersetzen. und daß man dann die Geldstrafe in entsprechende GefängnißDas Unerhörte ist geschehen, die Roggenpreise Waare versorgen? strafe verwandelt. Der Arme bekommt also nicht nur den GeHat es in sozialistischen Zeitungen des In- und Aus richtsvollzieher ins Haus, sondern er muß auch noch hinter die sind höher als die Weizenpreise. Da wäre schwedischen Gardinen" wandern, während der reiche der deutsche Michel denn glücklich oder auch unglück landes nicht hundert Mal gestanden, daß der Schwarze Mann immer die für ihn unbedeutende Geldstrafe zahlen kann lich vor den berühmten Vorschlag des Herrn Caprivi's Sklavenhandel", gegen den unsere heuchlerische Zivilisation und sonst frei ausgeht. Er braucht nicht zu sitzen. telstädt gestellt: die Deutschen sollen Weizenbrot essen, wenn das mit frommem Augenverdrehen lospoltert, um Nichts scheußlicher und ausgedehnter ist als be schlägt deshalb vor, es solle die Umwandlung uneinbringlicher Roggenbrot zu theuer ist. Geldstrafen in Gefängnißstrafen beseitigt werden. Das wäre Leider ist der Weizen in Deutschland gleichfalls exorbitant Beiße Sklavenhandel", das heißt der Handel mi jedenfalls beffer, als der gegenwärtige Zustand. Bemerkt sei noch, theuer, und durch die Kornzölle ist sein Preis gleich weißen Mädchen, die obendrein nicht zu ehrlicher Arbeit daß auch die Art der Umwandlung nicht so vor sich geht, wie bem des Roggens- hoch über den Weltmarktspreis hinaus wenn auch Sklaven arbeit verkauft werden, man meinen sollte. Die verschiedene Anrechnung des Arbeitsverdienstes bringt es mit sich, daß der Eine für dasselbe Ver- getrieben. Aber mit dem Caprivi'schen Rathschlag hat es dern zu moralischer und physischer Korruption, zur gehen länger fizen muß als ein Anderer, der mehr verdient noch einen anderen Haken: der deutsche Magen, friedigung viehischer Gelüste, zahlungsfähiger Lüderlichkeit d. h. der Magen der Volksmassen, ist an das Roggenbrot und Rohheit ein Handel, den unsere heuchlerische Zivilis und deshalb pro Tag etwa fünf Mart absitzt statt drei. Diese Mittelstädt'schen Vorschläge sind von keiner besonderen so gewöhnt, daß er gegen das Weizenbrot fich lange Zeit sation vor der Nase hat, ja, den sie selber geschaffen Bedeutung, allein wir würden dennoch es für sehr gut halten, auflehnt. Als in den 50er Jahren die Engländer eine hat? wenn sie Gesetzestraft bekämen. Mittelstädt's Ausführungen be- deutsche Legion anwarben, waren sie genöthigt, für die Denn dieser Sklavenhandel ist das natürliche und leuchten sehr scharf den Charakter der Klassen Gesetz Soldaten, welche das- übrigens vortreffliche englische nothwendige Produkt unserer heutigen bürgerlichen gebung. Es ist leicht, eine Urkunde zu verfassen, in welcher Weizenbrot nicht vertragen konnten und es hartnäckig zurück- Bivilisation, die den Menschen zur Waare her geschrieben steht, daß Jedermann vor dem Gesetze gleich ist; Roggenbrot extra backen zu lassen. Der abgewürdigt hat. weniger leicht aber ist es, die Vorrechte des Besitzes im Klassen wiesen Und wozu in die Ferne schweifen, staat einzuschränken. Die letztere Erfahrung wird Herrn Mittel- Uebergang vom Roggen zum Weizenbrot ist demnach auch von der Geldfrage abgesehen nicht so leicht, wie Schlechte so nah liegt? Wer in unserem sittlichen städt nicht erspart bleiben. Deutschland -in irgend einer Stadt und auch Herr von Caprivi es gemeint hat. Am meisten könnte sich bei der ganzen Geschichte freilich der " sehen. 311 rebel jener Ro Frankrei eigniffes fo leb franzöfifc foll, rect das wir Rummel. Die wo bas auf gender. Frankfu Verfaffur ihre Sit beauftrag ftellen. nöthig, 1 Beitrann diefer He noch fein tabifale wünschen erscheint wo wir daß fie noch nich Sozialist welche a trugen n Demjenig rue de la Ein heftiges Klopfen an der Thür unterbrach feinen und sie werden in Särgen begraben, die im Workhouse zündete das Holz und setzte einen Refsel auf, um Thee zu selbst verfertigt worden sind. Wen kann es da Wunder bereiten. Er hatte eine Gewohnheit, die allen, die ihn Gedankengang. Bevor er noch Herein" zu sagen ver nehmen, daß die Armen eine so große Furcht vor der Ge- kannten, auffallen mußte, er konnte nie in ein und derselben mochte, stieß ein hageres, unsauberes Weib die Thür Stellung länger als einige Minuten stehen oder sitzen. Er und stand vor ihm. Sie trug ein Tuch um ihr graues meindeversorgung haben? war nervös, das heißt, er war hyperempfindlich. Er ver- geflochtenes Haar, welches sie unter dem Kinn zusammen mochte sein Herz nicht abzuhärten, noch seine Haut zähe hielt; ein kurzes, braunes Kleid ließ ihre alten Schuhe Außerhalb der Thore der„ Bastille" angelangt, ver Kapitän Lobe mußte Zeit seines Lebens jung bleiben, eine Jüdin war, denn ihre dunklen Augen leuchteten dem der jüdischen Rasse eigenthümlichen Feuer abschiedete sich Kapitän Lobe von dem Gemeindedoktor und denn jene Erfahrungen, die andere Leute alt machen, mit ging über Mile- End- Waste nach Hause. Er passirte das wurden für ihn in ihrer Wirkung gemildert durch das seinen eigenen Rauch aufgezehrt hat seit de Londoner Hospital, das Pavillon- Theater und die anderen seinen wohlwollende Vorsehung. Tagen, da das auserwählte Volk zu Vagabunden auf Erden Monumentalbauten von Whitechapel und erreichte schließlich Aber er war nicht kräftig und, wie alle schwachen Menschen, geworden. Ihre gebogene Nase war ein getreues Abbil das Haus, in dem er wohnte. Die Sonne schien durch das leicht niedergedrückt. Während er am Kamin saß, dachte er der hebräischen Nasen, die die Steinmonumente im britischen 18. Rapitel. Eine Beichte. werden zu lassen. Glauben an eine Museum aufweisen. Wer sind Sie?" fragte Rapitän Lobe, " Ich bin eine Todtenwächterin." Was wollen Sie?" " „ Sie." Weshalb?" fehr zuth Er hört Auc gerichtet. Fachstud unterneh daß er Majorita womöglic proteftirt thun, m Jedenfal Die Regi " Ich fam, Sie zu einem Mann, der im Sterben liegt offene Fenster seines Wohnzimmers und ihre Strahlen über die Heilsarmee nach, über das innere Getriebe der tanzten auf den Vorschriften der Heilsarmee, die gegenüber felben. Niemand kann einer Organisation, gleichviel ob dem Fenster eingerahmt an der Wand hingen. Er warf religiös," politisch oder philantropisch, angehören, ohne sich sich auf das alte Roßhaarsopha, abgespannt und ohne von Zeit zu Zeit entmuthigt und bedrückt zu fühlen. Die Appetit, und während er so lag, begann er über die hoff- Wahrheit ist, wir erwarten von den obersten Leitern, sie nungslose Masse von Sünden und Leiden nachzudenken, die sollen wie Maschinenstückchen handeln, und vergessen dabei, er am heutigen Tage geschaut hatte. Seine Gedanken wan- daß sie menschliche Wesen sind. Wir schmeicheln ihnen heute derten in ungeordneter Reihenfolge vom Doktor zum Polizei- und schimpfen morgen über sie, und dennoch verlangen wir, zu holen." gerichtshof, vom Polizei gerichtshof zum Workhouse. Hin- sie sollen vollkommen bleiben. Wir geben ihnen die Macht, und wieder rief er sich einen Akt der Hingebung seitens jenes gefährliche Gut, und wundern uns, wenn dieselbe irgend eines Mannes oder irgend eines Weibes ins ihre Leidenschaften entfesselt und dazu beiträgt, ihren Ehr Gedächtniß zurück, und dann durchfuhr es seinen geiz in Aufruhr zu bringen. Wir predigen gegen die Lust " Wo?" Spitalfields, nahe dem Markt." " Gehört er unserer Nation an?" " Nein, aber er war ein oder zweimal in Ihren Ver Körper gleich einem Strahl von Genugthuung; sonst des Fleisches, und vergessen darüber ganz die Lust des sammlungen, und möchte Sielgern sehen. Er hat etwas, was aber vermochte nichts ihn von dem Bann der Hoffnungs- Geistes. Unsere Kathedralen sind mit Monumenten ihn bedrückt. Kommen Sie schnell! Ich muß rasch zurück fein Blut vergossen oder um, wenn er stirbt, dabei zu sein. Er sagt, Sie feien be über ihn gebracht hatte. Die Vergnügungen des Volkes Schiffe in den Grund gebrannt haben; in unseren Einzige, zu dem er sprechen möchte. Kommen Sie schnell erschienen ihm bestialisch, und seine Jdeen von Glückseligkeit Kirchen hängen Fahnen als Trophäen. Wir sind eine plagen Sie sich nicht mit Ihrem Thee, ich will Ihnen einen losigkeit zu befreien, der die physische Erschöpfung von Menschen angefüllt, die Blut vergossen bloße Thierinstinkte. Nation von Heuchlern." Das waren Kapitän Lobe's Gedanken, während er den Mechanisch erhob er sich vom Sopha, und begann ein Feuer anzuzünden; die Stückchen Holz hierzu über das Dampf beobachtete, der den Deckel des Kessels hob, und den Knie brechend und unter das am tiefsten gelegene Eisen des Flammen folgte, die die schwarzen Seiten des Kamins entRamins Stücke alten Papiers stopfend. Die Sonne schien lang leckten, auf sein turzgeschnittenes Haar und auf sein Antlitz und Schluck hiervon geben." entkorkte sie. ( Fortsetzung folgt.) Wege zu einbüßen Sie holte eine Flasche aus ihrer Tasche hervor un „ Gin," sagte ste, ihre Lippen feuchtend:" Ich habe erst etwas Brandy gehabt, und dann ein wenig Whist " Diese jungen Booths", sagte er zu sich selbst, ver- und jetzt mache ich einen Schluß mit einem Schlud Gin zeigte die Linien auf seiner Stirn. Er war sehr jung, aber langen, Jeder soll sich vor ihnen beugen. Das ist Alles Wenn ich so am Bett size, nehme ich gern ein Schlückchen das Elend der Menschen hatte ihn gepackt, und die Schrecken schon ganz gut, soweit es den Chef und seine Frau betrifft, Es ist so eine Gewohnheit." der Hölle verfolgten ihn bei Tag und bei Nacht. Er ent- aber diese jungen Booths-" fönnte t im Früh Gin Schlußize Vor einig Leser wer Boltsstam bewahrt ichidten e abtheilun fallenen in der fe as Die Det Jer nt elt, elt 1119 n: เน รั ten im ent ben 000 e= ent Jon Bir ttel el 31 In her Doll jen us Lind wie üdters ber Hein be Den ach Tein den inte von be acht. fo nde hrer ung efer Tefte ung die bie handel and Sflavinnen. auf dem Land- und es braucht nicht immer Abend zu wollten sagen: die englischen Truppen wurden mit blutigen Zwickau, 13. Auguft. Gine für gestern Abend hier angesetzt sein- über die Straße geht, der braucht nur die Augen Köpfen heimgeschickt und der englische Bevollmächtigte kam gewesene öffentliche Boltsversammlung, in welcher der aufzumachen, und er sieht den weißen Menschen- nebst einigen englischen Soldaten bei der Gelegenheit um3 ehemalige Raiferbeputirte Siegel aus Dorftfeld über: Die verkaufen, und die zum größten Theil im Besitz und Selbstvertheidigung gehandelt, aber sie hatten die Ehre über das Vereins- und Versammlungsrecht vom 22. Oktober 1852 fieht die Mädchen, die sich dem Ersten Besten Leben. Die Männer von Manipur hatten in gerechter Bewegung der Bergarbeiter und der Nußen der Organisation" sprechen wollte, ist auf Grund von§ 5 des f. fächsischen Gesetzes in der Abhängigkeit von Sklavenhändlern und Englands" angetastet und die Ehre Englands" erheischte verboten worden. Händlerinnen sind genau so, wie die schwarzen Sklaven blutige Sühne. Eine neue Erpedition ward ausgerüstet- stärker als Worms. Sonntag den 9. August wollten wir bei dem In Berlin allein zählt die Armee dieser die erste. Inzwischen kam die Sache vors Barlament. Es wirth P. J. Bog hierselbst eine öffentliche Metallarbeiter- Verweißen Gtlavinnen nach Zehntausenden. stellte sich heraus, daß der englische Bevollmächtigte durch fammlung abhalten, in welcher Genosse Emmel aus FrankUnd giebt es nicht auch weiße Sklaven? Ist treuloses, herausforderndes Handeln sein Schicksal selbst furt a. M. referiren sollte. In letzter Stunde wurde uns das der Arbeiter kein Sflave? Liegt die Sklaverei nicht verschuldet hatte, und Niemand, selbst nicht die Zokal entzogen mit der Motivirung seitens des Wirthes, der im Wesen der modernen kapitalistischen Zivilisation, Vertreter der Regierung, fonnten leugnen, daß ihm vorgestellt, wie er so etwas machen könne. Das wäre keine MetallPolizeikommissar hätte seinen Schwiegervater rufen lassen und -so gut wie in dem der antiken und mittelalterlichen? die Manipur Männer vollkommen im Rechte gewesen. arbeiter- Bersammlung, sondern eine sozialdemokratische und hätte den Ift sie nicht die unvermeidliche, Lie logische Konsequenz Aber die Ehre Englands" war verpfändet, sie er- 3wed, mehr Mitglieder in den Wahlverein zu ziehen. Ferner der Ausbeutung des Menschen durch den heischte blutige Sühne! habe die Polizei ihm gesagt, wenn er die Versammlungen dulde, Die neue Expedition verlief ohne Blutvergießen, die würde ihm der Besuch des Militärs entzogen; auch würde er lage der staatlichen und gesellschaftlichen Einwohner des Ländchens beugten sich vor der Uebermacht das Haus, in dem er bisher als Bächter wohnt und welches in Ordnung bildet? - ein Prozeß wurde gemacht wegen der„ Ermordung" des nächster Zeit durch die Stadt verkauft wird, auf fein Angebot Drum keine sittliche Entrüstung über Symptome englischen Bevollmächtigten und der englischen Soldaten, nicht wieder erhalten. Endlich bekäme er dann, wenn er ausziehen und Wirkungen, deren Ursachen man billigt die bei dem ersten Einbruchsversuch das Leben verloren. müßte, teine neue Konzeſſion. oder duldet. Wer diesen Menschenhandel mit sammt der Zahlreiche Todesurtheile wurden gefällt. Die Meisten Versammlung war, die Arbeit gekündigt, wobei möglicherweise Prostitution beseitigen will, der muß sich gegen die wurden, weil das Unrecht der Engländer gar so sonnentlar derfelbe Faktor im Spiele war. Trotzdem haben wir doch die Gesellschaftsordnung wenden, aus der diefe am Tage lag, zu lebenslänglichem Gefängniß oder zu betreffende Versammlung abgehalten und zwar in einem benach= empörenden, efelerregenden Zustände mit Naturnothwendig- ewiger" Verbannung" begnadigt" allein die zwei barten Ort. Es wurde eine Metallarbeiter- Sektion vom deutschen keit hervorwachsen. " Hauptschuldigen", darunter der ehemalige Landes- Metallarbeiter- Verband gegründet, welcher vierzig Mitglieder beibeherrscher, find gestern gehenkt worden. Die Ehre traten. Englands" ist wieder hergestellt! follte". Weiter wurde dem Schreiber dieses, welcher Einberufer der wärts" schilderten. * " * Wir erwähnten jüngst das Verhalten einer Gruppe von französischen Schriftstellern gegenüber Magdeburg. Die Polizei lädt eine große Anzahl von dem nächsten internationalen SchriftstellerSchuhmachergesellen zur Vernehmung vor, um herauszubekommen, tongreß, der in Berlin tagen wird. Und wir ob die öffentlichen Schuhmacher Versammlungen führten dieses Verhalten auf chauvinistische Gesinnungen nicht eine Fortsegung der aufgelösten Filiale zurück. Jetzt lesen wir nun in Pariser Blättern, die Ab,, Ueber ein neues sozialistisches" Produktiv des deutschen Schuhmacher Werbandes find. Das lage oder Sezession der Franzosen sei dadurch hervorgerufen unternehmen, so lesen wir im Hamburger„ Echo", weiß geht nicht nur über das Bohnenlied, sondern sogar noch über worden, daß das Berliner Komitee nicht blog in ber seit einiger Zeit die bürgerliche Presse zu berichten. Es bie Brattit der Leipziger Polizei gegenüber der Maurer- DrKorrespondenz sehr lässig gewesen, sondern auch von den handelt sich um die angeblich von der„ Hamburger Sozial- ganisation, welche wir in einer der letzten Nummer des„ Vorfranzösischen Schriftstellern einen Geldbeitrag zu den welcher die Notiz in die bürgerliche Presse lancirte und der Demokratie" zu gründende Volksbrauerei". Der Reporter, Rongreßkosten verlangt habe. Angebliche BriefausPirmasens. Der Redakteur P. Braun veröffentlicht in züge sind zur Erhärtung dieser Behauptung mitgetheilt. wahrscheinlich in der Saurengurkenzeit um Stoff ver- der Bergarbeiter- Zeitung Schlägel und Eisen" folgende ErEs wäre gut, wenn das deutsche Komitee sich deutlich aus- legen war, läßt dann zum Schluß noch folgende fette Ente flärung: spräche. Ein Brief, welchen der Vorsitzende des deutschen Gegenüber den wiederholten Erklärungen der„ arbeiterfliegen: Da nun die Antheilscheine von 50 M. auch in monat- freundlichen" Presse, ich beabsichtige den Rechtsschutz= Rongreßkomitees in der„ Kölnischen Zeitung“ veröffentlicht, lichen Raten von je 5 Mt. entrichtet werden tönnen, hält verein in fozialdemokratische Bahnen zu lenken, kann feat allerdings,„ eine Kontribution" sei von den man das Unternehmen auf ſozialistischer Seite für gesichert. ich nur erklären, daß ich durchaus nicht die Absicht Franzosen nicht gefordert worden, enthält aber kein so Die Parteileitung will, wie es heißt, in ganz Deutschland burchaus richtig, daß der Rechtsschutzverein keine politische Prohabe, einen solchen Einfluß auszuüben. Ich halte es für charfes und flares Dementi, als nothwendig wäre, um auf passenden Plägen mit ähnlichen Unternehmungen her- paganda macht. Die Bemühungen, welche ich mir nur außerjeglichen Zweifel auszuschließen. Ist es wahr, daß der Sekretär des deutschen Komitees vortreten, falls sich die Hamburger Probirstelle bewähren halb meiner redaktionellen Thätigkeit gebe, der sozialdemo an das französische Schriftsteller- Komitee geschrieben hat: fratischen Lehre Anhänger zu gewinnen, sind meine Privatsache. nins vous prie de m'écrire quels sont les moyens pécu- Da die Eute leider auch in mehreren Partei Weder der Rechtsschutzverein noch die Beitung Schlägel und piaires, auxquels notre comité peut compter de la part de blättern ohne Weiteres Zuflucht gefunden hat, nehmen Gisen" zahlt mir zu den Kosten der sozialdemokratischen Prol'Association pour l'arrangement du Congrès.( 3) bitte wir Veranlassung, zu erflären, baß es sich bei der paganda einen Pfennig. Aber das Recht hat Niemand, mir zu Gie, mir zu schreiben, welches die Geld mittel find, auf bereits begründeten„ Tabalarbeiter- Genossenschaft", lediglich meine Anwesenheit gewünscht wird, da, wie schon gesagt, die zu gründenden„ Voltsbrauerei", ebenso wie bei der suchen, wo ich sie finde. Budem gehe ich blos dahin, wo welche unser Komitee seitens der französischen Schrift steller: Assoziation für die Einrichtung des Kongresses um ein Privatunternehmen der dabei betheiligten Genoffen Genossen der betreffenden Octe für meine Reisekosten aufzurechnen tann? schafter handelt und daß die sozialdemokratische Partei als tommen haben." Ist das geschrieben worden, so würde das deutsche solche mit diesen rein privaten Unternehmen absolut nichts Pirua. Die hiesige Militärbehörde hat das Lokal Romitee einen ebenso großen Mangel an Taft als an zu thun hat und in keinerlei Verbindung mit denselben Kenntniß der französischen Sprache bekundet haben. ft steht. Daß diese Unternehmen in parteigenössischen Kreisen von Fischer boykottirt, weil baſſelbe seit Kurzem dem bas aber nicht geschrieben worden, dann sage man es gerade zum Theil lebhafte Unterstützung finden, ist lediglich äußeren bas aber nicht geschrieben worden, dann sage man es gerade Umständen und der gemeinnügigen Grundlage der be- wird jedenfalls konkurrenzneid mit im Spiele sein. zum Theil lebhafte Unterstützung finden, ist lediglich äußeren Bolts- Bildungsverein zur Verfügung stand. Da der Militarismus auch ein Bildungsinstitut sein soll, herans. treffenden Gründungen zuzuschreiben. Von einer planDie Kronstadt- Petersburger Berbrüderungs- Komödie mäßigen Gründung", noch dazu seitens der Parteileitung", Zeit. Ueber feine Reise durch die Gefängnisse Beiß, scheint der Massé der Franzosen so lächerlich, daß die kann keine Rede sein." Naumburg, Friedland, Prag und Pilsen schreibt chauvinistischen Blätter ihren Ton sehr herabgestimmt haben Soweit unser Hamburger Bruderorgan, dessen Aus- der Genosse Anton Zajicek dem" Volksboten": von„ Verträgen" oder einem" Bund" gar nicht mehr führungen dem wirklichen Sachverhalt vollständig entwagen- Fabrik von der Zeiger Polizei aufgesucht, welche dort Am 21. März 1888 wurde ich in der Knabe'schen KinderSämmtliche ernsthaften Blätter sprechen. Auch wir können unserer Erstaunen daüber nicht meinen Arbeitsraum durchsuchte und mich aufforderte, ihr nach Frankreichs ohne Ausnahme erklären es für eitel Narrethei, unterdrücken, daß einzelne unser Partei- Organe, und zwar meiner Wohnung zu folgen. Hier erklärte mich der Polizeieignisses beimessen zu wollen. Jener Komödie die Bedeutung eines großen politischen Er- gerade solche, von denen wir gewohnt sind, daß sie an alle Inspektor für verhaftet, indem er mir den Haftbefehl vorzeigte. Vorgänge innerhalb der Partei den Maßstab strengster Sodann wurden meine Sachen durchsucht, ebenso die meines Uebrigens wird es auch in Portsmouth, wo die Kritik anlegen, die vorstehende Ente zum Abdruck brachten, Bruders Wenzel. Alle Zeitschriften in deutscher wie böhmischer französische Flotte mit den Engländern fraternisiren" ohne auch nur durch ein kleines Fragezeichen zu bekunden, Sprache nahm man mit, schließlich auch mich selbst. aufwurden sämmtliche Schriften zu Protokoll Daß die Gründung von Genossenschaften nicht Auf- felben verlangte, genommen und als ich ein Verzeichniß dergab man mir Antwort, daß gabe der Parteileitung sei, könnte doch schließlich auch schon ich ein solches vom Untersuchungsrichter bekommen würde. Während der Untersuchungshaft in Zeit, welche bis zum gender. Vor mehr als zwei Monaten, so schreibt die Die Revisionsfrage in Belgien wird immer drin- der jüngste Genosse wissen. Was speziell die in Hamburg geplante Genossenschafts- 1. Mai dauerte, wurde ich dreimal verhört, zweimal vom dorBeitung", hatte die mit der Vorberathung der brauerei betrifft, so handelt es sich dabei, nach dem von den tigen Untersuchungsrichter und einmal vom Naumburger GerichtsTber und mbe aler ent und rts igen Jus rze tion ichts Ser mit beit fons Bes teit vilis fen und ichen et bas ichen und 811 4 teben wagen. Rummel.. das wird politisch bedeutungslos sein, wie aller derartige stiegen. " " verbieten, für meine politische Ueberzeugung Anhänger zu * * Verfassungsrevision betraute Zentralsektion der Kammer Gründern entworfenen Plan, um die Kleinigkeit von einer rath. Am 1. Mai brachte man mich nach Naumburg. Dort war beauftragt, einen Bericht darüber an das Plenum fertig zu soll durch 16000 Antheilscheine à 50 m. und 500 000 M. Im Monat Oftober wurde mir zur Kenntniß, daß die Unter stellen. Herr de Smet hielt es aber offenbar nicht für Prioritäten beschafft werden. auch einen Ders cauf aues, men chube fie teten Feuer den Erden bbild ifchen Liegt Vers was fein en ber chnell einen Funt habe Bhisto Gin ickchen [ gt.) 4. Sobald die erste Viertel- fuchung geschlossen sei und am 3. Dezember verurtheilte man mich zu drei Monaten. Nach Abbüßung dieser Strafe wurde ich der nöthig, sich zu beeilen. Während solche Berichte meist im million beieinander ist, so soll mit dem Bau der Brauerei Polizeibehörde übergeben. Als ich dann drei Tage im MarienZeitraum von drei Wochen dem Parlamente zugehen, hat begonnen werden. Wir wissen nicht, wer an der Spize thurine zu Naumburg gesessen hatte und immer noch nichts Bedieser Herr, der mit der Regierung zu komplottiren scheint, dieser Gründung steht, auf das Entschiedenste müssen stimmtes darüber wußte, was mit mir geschehen sollte, wurde mir noch tabikale und sozialistische Breſſe geht ihm mit aller tische Partei als solche etwas damit zu thun hat. Giebt hörde Auskunft. Diefelbe ließ mir sagen, daß ich freigelassen inschenswerthen Entschiedenheit zu Leibe. Die„ Reforme" es noch Sozialdemokraten, welche aus dem Schicksal der ver- würde, sobald die österreichische Behörde die Untoften bezahlen scheint seit Wochen mit der Notis: Im Augenblicke, trachten Schulze'schen Genossenschaften nicht 3 gelernt haben, werde. Nach 6 Wochen frug ich abermals an, wie die Sache ſtehe; wo wir die Druckerei schließen, hat de Smet seinen Rapport so können wir dagegen nichts machen. Es hat jeder das freigegeben, nur müsse ich noch ein paar Tage warten, bis noch nicht deponirt." Vor wenigen Tagen ließ die Brüsseler Recht, sein Geld los zu werden, so gut er es versteht. Aber bie Sache von Berlin zurück sei. Am 19. Februar Abends' kam Sozialistenpartei einige Männer durch die Stadt marschiren, dagegen, die sozialdemokratische Partei oder deren Leitung ein Polizeiwachmann mit einem Schriftstück za mir( das ich welche auf der Brust und auf dem Rücken große Blakate mit berartigen Gründungen zu verquicken, dagegen müssen unterschreiben mußte, folgenden Inhalts:„ Das t. preußische trugen mit der Ausschrift: Augemessene Belohnung wird wir uns auf das Entschiedenste verwahren. Demjenigen zu Theil, der nach dem Palais de la Nation, rue de la Loi, Brüssel, einen jungen, gut abgerichteten und sehr zuthunlichen, berichterstattenden Deputirten zurückbringt. Er hört auf den Namen de Smet." Auch in der Kammer wurde de Smet nicht übel zus gerichtet. Er entschuldigte sich kümmerlich mit den großen Fachstudien, die er zur Ausarbeitung seines Berichtes habe daß er im geheimen Einverständniß mit Regierung und unternehmen müssen. Es wurde ihm offen vorgeworfen, Majorität handele, welche Zeit gewinnen und die Revision thun, mit den Parteien eine Revision zu vereinbaren. Horrespondenzen und Parteinachrichten. Stimmen über den Entwurf des neuen Parteiprogramm 3. Frankfurt a. O. Die hiesigen Genossen stimmten in einer zur Antwort bekam ich, daß die österreichische Behörde mich Ministerium des Innern hat entschieden, den Anton Zajicek aus Chozen, österreichischen Unterthan, aus diesseitigem Gebiete auszuweisen und zwar an die österreichische Grenze." Am nächsten Tage, den 20. Februar 1889, wurde ich von Naumburg nach Friedland( Desterreich) per Bahn abgeschoben. In Friedland mit meinem Begleiter, welcher mit Säbel und Revolver ausgerüstet war, angekommen, wurde ich von zwei österreichischen Gendarmen mit aufgepflanztem Bajonet in Empfang genommen und in das dortige Gefängniß überführt. Von hier brachte man mich am anderen Morgen um 6 Uhr in Eisen geschlossen nach Prag, woselbst ich den k. k. Landgericht übergeben wurde. Die Untersuchungshaft in Prag dauerte 3 Monat, währenddem meine Sache in Zeit noch mehrmals durchsucht und mehrere Nach womöglich ganz hintertreiben wolle. Der Ministerpräsident sehr gut besuchten Versammlung, in welcher Richard Fischer aus Beugen verhört wurden. protestirte dagegen; der Regierung sei es ehrlich darum zu Berlin referirte, dem Entwurf prinzipiell zu. Die Genossen in suchungshaft daselbst wurde ich wegen Hochverraths angeklagt. Jedenfalls wäre es auch ein sehr gewagtes Spiel, wollte Presse" hervorgeht, den Entwurf gleichfalls." die Regierung jetzt noch von dem einmal eingeschlagenen Bege zurück. Sie würde damit den Rest ihrer Bopularität| akzeptirten, der Westfälischen Freien " Gründen 62 Bogen. Die Hauptverhandlung dauerte 3 Tage, verhandelt wurde hinter verschlossenen Thüren. Das Urtheil lautete auf 3 Jahre schweren Kerkers wegen Hochverraths. Nach Gegen die Getreidezölle protestirten Volksversammlungen 3 Wochen wurde ich nach Pilsen abgeführt, wo ich 25 Monate einbüßen und die Arbeiter aufs Aeußerste erbittern. Es in Bernsdorf( Sachsen), Schauenstein bei Hof, Katscher( D.-S.), und 9 Tage zugebracht habe; vierteljährlich war ein Fasttag bei könnte dann leicht zu einem sehr ernsthaften Generalstreit Bieber( Hessen), ferner der Gemeinderath in Schönau( Sachsen). Brot und Wasser. Die Beköstigung in Deutschland war bedeutend im Frühjahr nächsten Jahres kommen. Ein Telegramm aus London meldet die Schlußizene des Schlußakts der Manipur- Tragödie." Vor einigen Monaten fiel es den Engländern ein Leser werden sich noch erinnern in der " * * In Katscher war die Versammlung von über 1500 Personen, schlechter als hier. Pilsen war auch nicht glänzend. Ich war als Sozialdemokrat verhaftet und als fester und überzeugungsdarunter auch Frauen, besucht. treuer Sozialdemokrat entlassen. Darum rufe ich: Wenn man Die Parteigenossen Schlesiens werden in der„ Volts- uns mit Kerfermauern, mit Gefängniß und mit Noth, wenn man die wacht" aufgefordert, in allen Städten, in denen die Wahlen uns auf allen Enden zu vernichten droht, freie Männer zittert einen kleinen indischen für die Stadtverordneten und für die gewerblichen nicht, bis die Sklavenkette bricht!" Zum Schluß sage ich noch " Boltsstamm, der bisher seine Unabhängigkeit noch ziemlich Schiedsgerichte vor der Thür stehen, ungefäumt Versamm allen Genossen und Genossinnen in Zeiß, die mich während der bewahrt hatte, ins englische Joch einzuspannen. schickten einen Bevollmächtigten mit einer fleinen Truppen-/ find. Ueberall sollen seitens der Sozialdemokratie eigene Rans meinen herzlichsten Dank. Euer Freund und Genosse Anton abtheilung. Die Truppenabtheilung wurde von den Uebers Agitation für die Wahlen jeder klassenbewußte Arbeiter voll fallenen so aufgenommen, wie das Einbrechern gegenüber und ganz feine Pflicht thut. ganzen Welt Sitte ist. Die Einbrecher wir! Gie lungen einzuberufen, in welchen jene beiden Themata zu diskutiren Haft unterstützt und meiner in der Pilsener Bastille gedacht, didaten aufgestellt werden. * Es wird erwartet, daß bei der Zajicek." Theater. Sonnabend, den 15. August. Lessing- Theater. Gleiches Recht. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Der alte Dessauer. Bellealliance- Theater. JungDeutschland zur See. Ostend Theater. Berlin unter Wasser. B Adolph Ernst Theater. Unsere Don Juans. Thomas- Theater. Im fiebenten Himmel. Kaufmann's Variété. Große Spezialitäten- Vorstellung. Bierburg fämmtlichen Kollegen aur Cohn's Sofen- u. Anzugfabrit Preis- Verzeichniss Hierdurch Nachricht, daß der Kollege Ernst Weichert 995 Sonntag, den 16. d. M., Nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des Em maus Kirchhofes in Rixdorf beerdigt wird. Um zahlreiche Theilnahme bitten Die Former = der Gießerei Gebrüder Arndt. Bringe den Genossen meine Restauration in freundliche Erinnerung. Evorabräu 10 Pf., Bairischbier 10 Pf., Pallisadenstr. 7, unweit d. Büschingpl., größtes Lager u. billigste Bezugsquelle Berlins, arbeitet aus Resten und verfauft im Einzelnen: Knabenhosen von 1 M. an, Jacken 1,50, Herrenhofen 1,50, Knabenanzüge 2 M., Burschenanzüge 3,50, Herrenanzüge 12 M. Nach Maaß ohne Preiserhöhung. Flicken gratis. bon Carl Stier vormals R. 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Goldschmidt, Spandauerbr. 6, am Hacke'schen Markt.[ 746 MAUR DER 25 Marken z. quittiren von am Montag, den 17. August, Abends 8 Uhr, bei Feuerstein, Alte Jakobstrasse 75( oberer Saal). Tages- Ordnung: 1. Rechnungslegung einzelner Branchen. 2. Bericht der Delegirten zur Streit- Kontrollkommission, eventuelle Wahl eines Delegirten. 3. Wie ist eine gemeinsame Agitation zu betreiben? Referent: Roll. Schlegel. 4. Verschiedenes. Bur Deckung der Unkosten Tellersammlung. 119/4 Um zahlreiches Erscheinen ersuchen Jost. Herzhoff. Drews. Gr. öffentl. Steinmetz- Versammlung am Sonntag, den 16. August, Vormittags 10 Uhr, bei Müller, Johannis- Strasse No. 20. Tages- Ordnung: 1. Abrechnung vom Oppacher- Streit und Sebastian- Kirche. 2. Abrechnung vom 1. Mai 1891. 3. Wahl eines Vertrauensmanns. 4. Wahl eines Preßtommissions- Mitgliedes. 5. Gewerkschaftliches. Jeder Steinmetz ist eingeladen. Partei- 580L 286/19 Beiträgen Achtung! empfiehlt allen Genossen die Quittungsmarken und Albert Hempel, Lynarstr. 2, H. p. Maurer! Achtung! Außerordentliche General- Mitgliederversammlung • Schuwaloffs in melirten Stoffen von 20 Mart an. • Havelocks in feinen Lodenstoffen, auch wasserdicht von 15 Mart an. D. Westen. GGGG LLLLLL Weiße Weßten von 2,50 M. an. Seidene Westen in allen Qualitäte von 3-10 Mart. E. Knaben- Anzüge. al In Knaben- Anzügen halten wir stets eine sehr große Auswahl der neuesten Stoffe und Façons vorräthig und empfehlen dieselben schon von 4 Mart Tricot- Anzüge in blau, braun, grau oder mode 3-8 Mark. Burschen- Anzüge sowie Confirmanden- Anzüge sind stets in reich haltigster Auswahl vorräthig, F. Diverse. Außerdem empfehlen wir noch Schlafröcke in Velour, Double 2c. von 10 Mart Joppen in Düffel od. Loden von 9 M. Einzelne Jackets, Sommer- Jackets et Gehröcke und Fracks in Tuch oder Croisè von 20 M. an. Radfahrer- und Sport- Anzüge zu billigsten Preisen. Gelegenheitskauf: + Qualitäten 2,50-4,50 m. Knaben- Wafch- Anzüge, nur beffe 9021 Vereinigung d. Drechsler u. Berufsg. Deutschland Ortsverwaltung Berlin. Versammlung I Kautschuk- Stempelfabrik des Zentralverbandes deutscher Maurer u. verwandten am Montag, den 17. Juli, Abends 9 Uhr, bei Kessner, Annen- Straße von Conrad Müller, Schkendik- Leipzig. Preisliste gratis und franko. Möbel, Spiegel and Polsterwaaren. eigener Gr. Lager, bill. Preise. Fabrik. Emil Heyn, Brunnenstraße 28, Hof parterre. Theilzahlung nach Uebereinkunft. Martin Klein, Uhrmacher, 25 Neue Hochstr. 25 empfiehlt sein Lager aller Arten Wand- und Taschen- Uhren. Berufsgenossen( Filiale Berlin II), am Sonntag, den 16. Auguft cr., Vormittags 10% Uhr, in Norbert's Fest- Sälen, Beuthstraße 20/22. Tages- Ordnung: " 1. Wissenschaftlicher Vortrag: Die Abstammung des Menschen und seine Stellung in der Natur." Referent: Lehrer Henning. 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten. 381/4 Das Erscheinen aller Mitglieder ist nothwendig. Gäste haben Zutritt. Der Vorstand. Große öffentliche Versammlung Tages- Ordnung: 16 1. Vortrag des Genossen Aug. Kessler über:" Die Theilarbeit und ih Wirkung auf die Arbeiter. 2. Diskussion. 8. Ergänzungswahl des Ausschuffel 4. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen ersucht 187/1 Der Vorkand Fachverein der Tischler Sonnabend, den 15. August, Abends 8½ Uhr: der gewerbl. Hilfsarbeiter Berlins und Umg. Außerord. Reparaturen zu soliden Preisen. 1985b mit Damen am Sonntag, den 16. August, Nadm. 4 hr. im Saale des Herrn Knebel, Bad- Straße Nr. 58( Gesundbrunnen). Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Martini. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Nachdem Gemüthliches Beisammensein und Tany. Zur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. Alle Hilfsarbeiter mit Damen möchten zahlreich erscheinen. Der Einberufer. Priva Einw Dorne Daß leitet veräc erfan Sproc fozia der nat General- Versammlung in Gratweil's Bierhallen, Sommandantenstr. 77-79. Tages Ordnung: 1. Bortrag des Herrn Szafranski:„ Die Entstehung des Meltal und des Menschengeschlechts." 2. Diskussion. 3. Erledigung der von Generalversammlung zurückgesetzten Anträge. 4. Verschiedenes. Zahlreiches Erscheinen erwartet Verantwortlicher Redakteur: R. Cronheim in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin SW ,, Beuthstraße 2. D 322 Der Vorstand Hierzu zwei Beilage fein Echo auf Tag Erm zum Die nom von gegl Des nati fich einf ding felb dure han ber 9. 0 TO aaaaaa SUL 2012 Fitäten eften ct an ˇˋ rt a is etc beffer 9021 and Be 16 ibr Duffe 87/11 eltall n be 322 agen SU S m S 902. ge e ลี ลี ลี ลี ลี ลี ลี ลี่ ลิ ล ลี ลี ดี ซีดี ลี ล SU 902 S 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 189. Internationaler Arbeiter- Kongres in Brüssel. Als Delegirte sind weiter gemeldet: Aachen. Erefeld: Carl Wesch für Crefeld, Kempen, Gladbach und Elberfeld: Emil Müller für die Rheinisch- westfälischen Köln: C. Meist für Lennep, Mettmann, Remscheid und Gelder ein: Textilarbeiter. Altena- Iserlohn. Berlin, 14. August 1891. Der Parteivorstand. Korrespondenzen und Parteinachrichten. Sonnabend, den 15. August 1891. 8. Jahrg. Vor B., die des Umherirrens müde geworden, ihren Gatten, sie wieder in sein Haus aufzunehmen, und Beide verließen gemeinsam das Hotel, nachdem Herr B. den letzten Entführer seiner Gattin brieflich von der Angelegenheit verständigt. Jetzt klagt der Amerikaner, der Frau B. eine nicht unbedeutende Summe für Toilette, Ueberfahrt, Lebensunterhalt zur Verfügung gestellt, auf Rückerstattung der gehabten Unkosten, welche der Tischler zu zahlen sich weigert. von Heinrich Wedel, Berlin C.," Alte Schönhauserstr. 48/44, im wiederum zum Tode verurtheilt werden.( Deshalb möchte man der Dame auf Kosten", die ihm der Lebensunterhalt dieser es allerdings für unwahrscheinlich halten, daß er jetzt einen Fatiniza" verursacht hat. Vor etwa neun Monaten verschwand Anderen fälschlich beschuldigt.) Insofern haben die naimer die 30jährige Ehefrau eines im Brunnenviertel wohnenden Geschworenen allerdings keinen„ Unschuldigen" verurtheilt. Aber Tischlermeisters B. mit ihrem Chambregarnisten, einem Studirenes bleibt doch wahr, daß sie die Frage:" Ist Fukatsch der den der Musik. Das Pärchen lebte mehrere Wochen in London Mörder seiner Schwester?" unrichtig beantwortet haben. Sie und dann kehrte der junge Mann nach hier zurück, ohne dem haben die Bedeutung der für seine Schuld sprechenden Momente Gatten der Dame, der seine Zurückkunft nach Berlin erfahren, richtig begriffen, aber sie haben voreilig den Urheber auch als mehr mittheilen zu können, als daß er nicht wisse, wo Frau B. den Thäter betrachtet. Nur der Umstand, daß in Desterreich geblieben sei. In einem Briefe hatte ihm die Dame von Newauch schon auf der Anstiftung zum Morde die Todesstrafe steht, York aus mitgetheilt, daß sie mit dem„ Klown" eines nach hat die Geschworenen davor behütet, einen( im gefeßlichen Sinne) Amerika reisenden Zirkus nach dort übergesiedelt sei. Unschuldigen schuldig zu sprechen. Eine viel graufigere Wirkung etwa drei Wochen hatte der Tischlermeister einen Verwandten in hätte der gleiche Frrthum der Geschworenen bei uns, wo die Anstiftung einem Hotel der Friedrichstadt besucht, als er auf einem Korridor nicht mit dem Tode bestraft wird. Es ist sehr auffällig, mit wie wenig desselben eine elegant gekleidete Dame erblickte, in welcher er Ernst ein Theil der österreichischen Presse den Znaimer Fall be- feine eigene Frau erkannte und anredete. Wie ihm dieselbe nunhandelt. Ja, es ist auch auffällig, daß solche Irrthümer nicht mehr gestand, war sie bald nach ihrer Ankunft in New- York mit zur Abschaffung der Todesstrafe in dem katholisch regierten einem aus Köln stammenden Deutschamerikaner bekannt gewor Desterreich führen. Gerade die Konsequenz der katholischen den, der sie in sein Haus aufnahm und mit dem sie jetzt eine Lehre ist die Verwerflichkeit und Unhaltbarkeit der Todesstrafe. Vergnügungsreise nach Europa machte.- Flehentlich bat Frau Nach dem katholischen Glauben geht der im Stande der Ungnade aus dem Leben Abscheidende der Seligkeit verlustig. Wer ihm, gleichviel ob gesetzlich oder ungesetzlich, das Leben nimmt, verschuldet möglicherweise sein Verbleiben im Stande der Ungnade; Potsdam. Am 7. August fand hier eine öffentliche Tabat denn er hätte sich beim Weiterleben wieder in den Stand der arbeiter- und Arbeiterinnen- Versammlung statt, in welcher Roll. Gnade erheben fönnen. Wir brauchen wohl Niemandem aus Beese Bericht über die Lage der Ausgesperrten der Fabrit Denker drücklich zu sagen, daß dieser Glaube von uns nicht getheilt erstattete. Derselbe führte aus, daß sich bisher in unserer Sache wird. Wir wollten nur darauf hinweisen, daß die Todesstrafe gar nichts geändert hat, indem sich der Fabrikant in Unter vom katholischen Standpunkte durchaus verdammt werden muß. Vor Kurzem offerirte die, Lotterie- Effekten- Handlung" handlung mit uns nicht einlassen will. Fabrikant Denker hatte und dazu kommt nun die Möglichkeit des Irrthums. Es ist jüngst Hingst geäußert, bei der niedrigen Unterstüßung würden wir es eigentlich fast nicht zu glauben, daß trotzdem an der Todesstrafe " Hirschb. Tagebl." Antheilscheine der preußischen Lotterie. Einer nicht lange aushalten, also gezwungen sein, bedingungslos die festgehalten wird. der Leser des genannten Blattes, dessen infolge dieser Annonzen Arbeit aufzunehmen. Eine solche Zumuthung wäre aber wohl Niemandem zuzutrauen. Ferner machte Redner bekannt, daß im Die Berliner Gemeindeschulen scheinen doch nicht die von W. bezogenes 2003 mit einem Gewinn heraustam, sandte Ganzen noch 25 Zigarrenarbeiter und 9 weibliche Arbeiterinnen Musteranstalten" zu sein, als welche sie sonst so gern von den den Antheilschein an W. ein und ersuchte um Auskehrung des ausgesperrt sind. Nachdem noch verschiedene Kollegen die Aus-" Freisinnigen" hingestellt werden. Jetzt meldet selbst die„ Bolts- Gewinnes. Er wurde jedoch von Tag zu Tag hingehalten, zwei von ihm abgesandte Bostaufträge tamen resultatlos zurück und gesperrten zum Ausharren aufgemuntert hatten und die Redner Beitung":" lifte erschöpft war, schloß der Vorsitzende die Versammlung. Mangelhafte Schulräume giebt es in Berlin noch, besonders schließlich erhielt er ein autographirtes Schreiben folgendes InQuittung. in den Gemeindeschulen, welche in Privathäusern untergebracht halts: Hierdurch benachrichtige ich Sie ergebenst, daß mein Vom 14. Juli bis 14. August gingen von auswärts für sind. Herr Stadtschulrath Bertram besuchte am Donnerstag Schwager, der Loosehändler H. Wedel, wegen schweren seit fünf bie ausgeschlossenen Tabatarbeiter der Fabrik Denter folgende einige dieser Gebäude in Moabit, nämlich die 182. und die Jahren bestehenden Nervenleidens nach einer Frrenanſtalt ge189. Gemeindeschule. Wie uns mitgetheilt wird, hat Herr B. bracht werden mußte. Seine Geschäftsführung ist eine solche geWoltersdorf durch R. Woite 5 M. 30 Pf. Berliner Streif- angeordnet, daß in der ersteren Schule ein und in der letzteren wesen, daß keine Baarmittel vorhanden sind, und bitee ich Sie Kontrollkommission durch R. Millarg 50 M. Rixdorf durch R. zwei Zimmer wegen mangelhafter Beleuchtung, schlechter Luft u. f. w. im Namen der bedauernswerthen Familie auf schleunige ReDas Schreiben ist unterzeichnet: Dichte 20 M. Bremen durch W. Nieder- Walland 50 M. zu Unterrichtszwecken nicht mehr benutzt werden sollen. In der gulirung zu verzichten." Rostock Arbeiterinnenverein durch Frau Kandt 20 M. 182. Echule befindet sich z. B. ein Zimmer, in dem bei dunklem Selge." Die Sache erscheint insofern höchst sonderbar, als hierFür die jetzt eingegangenen Gelder besten Dank. Die Aus- Wetter Gas gebrannt werden muß. Wie manches Kind mag sich nach der Herr Wedel bereits seit fünf Jahren sein Leiden trägt, nichtsdestoweniger aber noch vor ca. 14 Tagen in der Lage war, sperrung dauert unverändert fort und bitten wir deshalb, den in dieser Zeit die Augen schon verdorben haben!" 3uzug nach hier streng fern zu halten. Alle etwaigen Wir können diese Mittheilung dahin ergänzen, daß sich die zu inseriren und den Leuten ihr Geld abzunehmen. Auffallend Geldsendungen sind zu richten an Ewald Beese, per Adr. Herrn 182. Gemeindeschule seit dem 1. April 1889 ununterbrochen in dem wirkt auch der Umstand, daß die Handschrift des autographirten Glaser, Brandenburger Kommunikation 16. selben Hause Stephanstr. 60 befunden hat, so daß sich bei rechtzeitigem Briefes von derselben Hand herrührt, welche vor ca. 5 Wochen Besuch der Anstalt durch den Stadtschulrath die Mangelhaftigkeit den mit H. Wedel unterzeichneten Auftrag zur Insertion niederder Räume schon längst hätte herausstellen müssen. Wenn die schrieb. Selbstverständlich wird man die Angelegenheit nicht " Volts- Zeitung" nachträglich mit einem ihrer Leser fragt, wie es ruhen lassen und sich den nervenleidenden Herrn nebst Schwager möglich sei, daß Zimmer mit mangelhafter Beleuchtung, schlechter etwas näher befehen. Luft u. s. w. überhaupt für Unterrichtszwecke in Benußung ge= Sötensleben. Genoffe mede" sollte nach Ansicht der nommen werden konnten, so müssen wir ihr darauf antworten: Montag Abend ein junges Mädchen, die Tochter eines in Berlin Folizei durch Berkauf von 150 Stück Sylvester Beitungen Wenn die von den Vertretern der Arbeiterschaft im rothen wohnhaften Kaufmanns S., in der Spree ihrem Leben ein Ende ein Bergehen verübt haben, das mit 60 Mart Geldstrafe nicht zu Hause" geforderte, aber von der freisinnigen" Majorität abgeoch geahntet würde. Das Schöffengericht, an welches der gelehnte Einrichtung der Schulärzte beſtünde, dann wäre bet su machen, nachdem es vorher Mantel und Hut nebst mehreren an die Eltern und ihren Bräutigam gerichteten Briefen am Ufer nannte Genosse appellirte, erkannte jedoch auf Freisprechung. gleichen nicht möglich. Die Lehrer und Verwaltungsbeamten, niedergelegt hatte. Die Insassen eines in der Nähe befindlichen burch welche Herr Stadtschulrath B. die Schulärzte ersetzt wissen Bootes hatten den Todessprung der Lebensmüden gesehen und Elberfeld, 12. August. Im vergangenen Jahre verbreitete wollte, sind augenscheinlich, trotz entgegengesetzter Behauptung von machten sich sofort an die Rettung. Mit eigener Lebensgefahr bier der jetzige Vertrauensmann der sozialdemokratischen Partei, anderer Seite, nicht mit den Grundsätzen der Schulhygiene gelang es einem der Bootfahrer, der fühn entschlossen ins Wasser Genosse Wilhelm Ullenbaum, eine Broschüre von Paul vertraut." gestürzt war, den Körper der Selbstmörderin zu fassen und die Lafargue, Die Religion des Kapitals" betitelt. Die hiesige Die Lokalfommission von Dalldorf 2c. schreibt uns: Bewußtlose in dem Boote zu bergen. Die fofort angestellten Staatsanwaltschaft hat nun in dem Inhalt schwere Gottes- Wir machen die Besucher Tegels darauf aufmerksam, daß am Wiederbelebungsversuche waren von Erfolg gekrönt. Man brachte und Beschimpfung der christlichen Kirche und ihrer hiesigen Orte nur das Lokal von Schulze, früher Lindenberg, die Lebensmüde zunächst in ein in der Nähe befindliches Lokal, Einrichtungen, sowie auch unzüchtige Aeußerungen im Sinne des 2 Minuten von der Haltestelle der Pferdebahn, zu Arbeiter- Ver- versah sie dort mit trockenen Kleidern und führte sie dann per § 184 des Str.- Gef.- Buches gefunden und gegen Ullenbaum ammlungen zu haben ist.„ Vorwärts" und" Bolfsblatt" liegen Droschte ihren aufs höchste bestürzten Eltern zu. Angebliche Unflage erhoben. egen Vergehens gegen§§ 166 und 184 des Strafgesetzbuches An- aus. Ferner liegen Arbeiterblätter aus bei Neutner in der Span- treue soll des Bräutigams soll das Motiv zu dem Selbstmorddauerstraße. In Dalldorf ist es trot vieler Mühe noch nicht versuch gewesen sein. In Lebensgefahr geriethen die Insassen eines Omnibus gerichts verurtheilte heute den Redakteur Groth der„ VoltsBielefeld, 12. August. Die Straflammer des hiesigen Land- gelungen, ein Lokal zu Arbeiter- Versammlungen zu bekommen. In Reinickendorf( West) stehen den Arbeitern folgende Lokale der Linie Chauffeestraße- Hallesches Thor am gestrigen Abend zur Verfügung: wacht" in eine Gefängnißstrafe von einem Monat wegen 1. Ph. Zeichert, Zentral- Schüßenhaus, Scharnweberstraße, gegen 8 Uhr gegenüber dem Hause Friedrichstr. 235. Von dem fast noch neuen Wagen( Nr. 11) sprang nämlich während der Beleidigung der Stadtverordneten in Bünde i. Westf. Die Volts 2. Marts, Restaurant zum Feuerwerker, Scharnweberstraße; vollen Fahrt das linte Hinterrad von der Achse und mit starkem wacht" hatte eine Stritik daran geübt, daß eine höhere Privatschule 3. Gördes Waldschlößchen, Wald- und Eichbornstraßen- Gce; Ruck legte sich der hohe Wagen bedenklich auf die Seite. Der in Bünde pro Kopf jedes Schulkindes auf Beschluß der Stadt 4. Glimm's Restaurant, Berliner- und Humboldstraßen- Ecke. Kutscher bremste sofort und verhütete dadurch noch größern Unfall. verordneten aus der Stadttasse mit jährlich 38 M. subventionirt Arbeiterblätter liegen aus bei: Ackermann, Scharnweberstraße, Die Passagiere tamen insgesammt mit dem bloßen Schreck davon. würde, einem Betrag, der in vielen Fällen höher wäre, als die Kohlschmidt und Wittke, Grunewald. In der Berlinerstraße Der wracke Wagen, dessen Achse gebrochen war, mußte außer Schulsteuer, welche die Väter der Privatschüler an die Stadtkaffe bei Kluge, Wagner, Räschte und Balzer. Sämmtliche hier auf- Dienst gestellt werden. bezahlten, so daß die Bünder Bourgeois zu den Koſten ihrer geführten Lokale find den nach dem Schießplatz abkommandirten S નાના ST SU STL Wir ersuchen alle Kollegen und Genossen, falls sich Herr Denter bemüht, anderweitig arbeiten zu lassen oder Filialen zu errichten, uns das mittheilen zu wollen. lafterung Die Kommission. " " In der Nähe der Kirche von Stralan versuchte am Privatschule sämmtliche Bünder Steuerzahler heranzögen. Die Soldaten verboten. Die Lokalkommission von Tegel, Dalldorf, Polizeibericht. Am 12. d. M. Nachmittags stürzte beim aber an, Redakteur Groth habe diese Mittheilung nur gebracht, Thatsache dieser Subvention wurde bewiesen. Das Gericht nahm Reinickendorf( West). Alle Anfragen find anA. Hammer, Scharn- Abpuß des Hauses Schumannstr. 13 a der Dachdecker Althaus weberstr. 91 zu richten. aus einem Fenster im 2. Stock auf ein Pappdach hinab und wurde am Kopf und an der Hand so bedeutend verlegt, daß er Stadtverordneten hätten diese beträchtliche Unterstützung der Auf vierundzwanzig Stunden schwer reich war vor nach der Universitätsklinik gebracht werden mußte. Als in der Brivatschule aus städtischen Mitteln beschlossen, um auf Rosten einiger Beit ein hiesiger höherer Beamter, welcher die folgende Nacht zum 18. d. M. der Nachtwächter Sagebaum in der Linkfämmtlicher städtischer Steuerzahler einigen wenigen Bünder romanhast flingende Episode durchlebt hat: Die Wittwe N. aus straße das Pferd eines führerlosen Geschäftswagens anhalten Einwohnern, und zwar den wohlhabendsten, deren Kinder der J.- Straße erschien eines Tages vor dem in Rede stehenden wollte, fiel er zu Boden und wurde überfahren. Er erlitt dabei vornehmlich die Privatschule besuchten, Bortheile zuzuwenden. Herrn mit der Erklärung, daß ihr in den dreißiger Jahren eine bedeutende Quetschung des Fußgelenks. Am 13. d. M. Daß diese Beweggründe die Stadtverordneten wirklich ge- fiehender Sohn aus erster Ghe plötzlich irrsinnig geworden sei Nachmittags wurde ein Mann in seiner Wohnung in der Rosenleitet hätten, sei nicht bewiesen, diese Beweggründe seien und ihr nach dem Leben trachte. Dem Beamten, welcher den thalerstraße erhängt vorgefunden. Auf dem Stettiner Bahnverächtlicher Art, und daher müsse auf Bestrafung Thatbestand an Ort und Stelle erkundete, theilte der Kranke mit, hofe gerieth zu derselben Zeit die unverehelichte Margarethe erfannt werden. Gine Geldstrafe habe das Gericht nicht ausge- daß er seine Mutter unter allen Umständen todtschlagen müsse Ludwig, als sie einen bereits in Bewegung befindlichen Zug verprochen, weil eine solche nicht den Redakteur Groth, sondern die und wurde deswegen als gemeingefährlich einer Frrenanstalt lassen wollte, unter die Räder und wurde an beiden Beinen so fozialdemokratische Partei treffen würde. überwiesen. Tages darauf fand sich Frau N. in der Privat- schwer verletzt, daß ihre Ueberführung nach der Charitee erwohnung ihres Retters ein, um daselbst eine mit Gold reichge- forderlich wurde. Nachmittags stürzte ein in dem Tanzsaale Hamburg. Wegen Majestätsbeleidigung wurde spickte Börse, welche auch noch einen Zettel mit der Ausschrift auf dem Grundstück Sebastianstr. 39 aufgestelltes Gerüst zu= Der Schauermann Beeck vom hiesigen Landgericht zu Mo- Zur Belohnung" enthielt, unbemerkt liegen zu lassen. Der so fammen. Drei von den darauf beschäftigten Arbeitern, die Maler naten Gefängniß verurtheilt. reich Bedachte machte aber kurzen Prozeß und schickte die Spende Jüterbogt, Seegling und Reimann erlitten dabei bedeutende Verbon * Lokales. mit einem nicht eben schmeichelhaften Anschreiben zurück. Monate letzungen und mußten nach dem Krankenhause gebracht werden. vergingen nun, ohne daß sich beide wiederfahen. Da plötzlich Zu derselben Zeit wurde der Kutscher August Giese in dem wurde dem Beamten die Kunde, daß die N. verstorben sei und Wollgeschäft, Neue Friedrichsstr. 22, auf dem vom ihm zur Beihn unter Aussehung eines Pflichttheils für ihren Sohn zum förderung von Wollpacketen benutzten Fahrstuhl bewußtlos vorAlleinerben des beträchtlichen Vermögens eingesetzt habe. gefunden und nach der Charitee gebracht. Giese hat den Fahr Während er nun mit sich uneins war, ob er das Erbe antreten stuhl anscheinend in vorschriftswidriger Weise zur Abfahrt benutt Indizienbeweise sollten nicht ausreichen, um Jemand für oder zurückweisen solle, traf die Nachricht bei ihm ein, daß in der und ist hierbei verunglückt. fein Leben lang ins Gefängniß zu sperren oder ihn gar dem Wohnung der Verstorbenen ein Kodizill sich vorgefunden habe, Echarfrichter zu überliefern. So schrieben wir gestern mit Bezug welches die Erblasferin wenige Stunden vor ihrem Tode zu auf einen hier bevorstehenden Mordprozeß. Eben vor wenigen Gunsten eines langjährigen Miethers W. niedergelegt und darin Tagen ist in Znaim ein ehemaliger Gutsbesitzer Fukatsch wegen diesem ihr Gesammitvermögen zugeschrieben habe. Der Beamte, Ermordung seiner Echwester, einer vermögenden Wittwe Schmidt, welcher sich mit dem Sprichwort: Wie gewonnen, so zerronnen", Das Sozialistengesetz ist zwar schon geraume Zeit außer die Erklärung ab, daß eine andere, im Prozeß als Zeuge ver- thums zu leiden. Der inzwischen gesundete Sohn der Frau N. manche Leute haben sich jedoch noch nommene Person den Mord begangen habe, wozu sie allerdings nämlich kann ihm das Wohlwollen, welches die Verstorbene für Kraft gesetzt, mit den Unannehmlichkeiten desselben herums und da fordert fordert noch immer eine des Beschuldigte, Toufar, den Alibibeweis angetreten. Wir können gegnet, in unzweideutiger Weise. geglaubt.( Nach einer anderen Meldung hätte der jetzt des Mor- und beträftigt seine Gesinnung, sobald er demselben öffentlich be- zuplagen und hier Gerichtsverhandlung zu Betrachtungen über die Schiesheiten dieses Gesetzes heraus. So hatten sich gestern zwei Gastwirthe, natürlich nur bedingungsweise sprechen.) Die Geschworenen hätten fich also geirrt. Beiläufig waren sie in der Bejahung der Schuldfrage ein unmündiger Knabe und die Mutter desselben wegen Ver mit drei von gegen vor der V. Ferienstrafkammer Die beiden Gastdings den Besteller"( Anstifter) zum Morde ebenso wie den Mörder Ehemanne zurückentführt" wird, dürfte jedenfalls in der Skandal: hiesigen Landgerichts I. zu verantworten. auf Schöneberger burch den Alibi- Beweis es unnöthig macht, muß eine neue Ver- jedenfalls noch auf dem hiesigen Amtsgericht in der Jüdenstraße Terrain gedruckte Bettel vertheilen lassen, in welchen sie zum Behandlung stattfinden, aber Fukatsch würde, wenn das Ergebniß ein Nachspiel haben, denn der vorletzte Entführer, ein gemüth- suche ihres Tanzlokals einluden. Unter der Herrschaft des So der Die Heiligkeit der bürgerlichen Ehe. Daß eine Frau Gerichts- Beitung. gegen Jnnung Genoffe Thr ger alle je befriedi fich bri Abhilfe A11 ftatt. S -Immu Sie fte eines G Die at veranla In schriften auf der Straße nur mit obrigkeitlicher Genehmigung er- Jeinige Monate hingehalten wurde. Der betreffende Gemeinde-[ maßregeln seitens der Gehilfen herausgefordert. Diefelben be laubt. Das Berliner Polizeipräsidium hatte für Berlin eine Vorsteher war darauf selbst wegen Verbrechens gegen§ 346 schloffen in einer zahlreich besuchten Versammlung einstimmig generelle Verfügung erlassen, wonach solche Anzeigen lediglich ge- Str.-G.-B. verurtheilt worden, weil die Strafkammer einen Ge- Beugnisse des Fabrikantenvereins jetzt überhaupt nicht mehr an schäftlichen Inhalts ohne Weiteres vertheilt werden durften; für meindevorsteher denjenigen Beamten zurechnete, welche vermöge zunehmen, sondern solche zu verlangen, welche dem Geiste der Schöneberg galt aber diese Verfügung nicht und somit war das ihres Amtes bei Vollstreckung der Strafe mitzuwirken hätten. Gewerbe- Ordnung entsprechen. Vergehen gegen das Sozialistengeset konsumirt. Die Angeklagten Die Revision, welche diese lettere Ansicht vergeblich bequälen sich schon viele Monate Arbeiter- Nisiko. Auf Zeche Fröhliche Morgensonne" bet mit der An- kämpfte, behauptet auch, daß die Vollstreckung einer Freiflage herum; sie haben schon fünf Mal deswegen heitsstrafe erst mit dem Augenblicke beginne, in welchem Wattenscheid verunglückte ein Schlepper, der einzige Gr vor Gericht erscheinen müssen und da die Staatsanwaltschaft der Verurtheilte behuss Verbügung der Strafe in die Straf- nährer seiner hochbetagten Mutter, durch Sturz in den 60 Meter das freisprechende Erkenntniß des Schöffengerichts anstalt aufgenommen sei. Das Reichsgericht erklärt diese Ansicht tiefen Bremsschacht. Durch eine Explosion schlagender Wetter Berufung eingelegt hatte, mußte sich die Berufungskammer auch noch für irrig; mit der Aufnahme in die Strafanstalt beginne die auf Beche Helene" bei Witten wurden zwei Bergleute getödtet mit der Sache beschäftigen. Der eine Angeklagte sprach denn Strafverbüßung und Strafverbüßung sei nicht gleichbedeutend und ein Steiger verwundet.- Durch Springen des Damp auch die sarkastische Befürchtung aus, daß, bevor diese Angelegen- mit Strafvollstreckung. Unter dem Begriff der Straf- tessels im Hüttenwerk zu Aimancourt in der Haute- Marne heit ihre endgiltige Erledigung gefunden, möglicherweise schon vollstreckung fallen vielmehr alle diejenigen Maßregeln, durch( Frankreich) wurden fünf Arbeiter tödtlich, vier andere schwer ein neues Sozialistengeset in Kraft getreten sein könnte. Die welche die Verbüßung der Strafe ins Werk gesetzt werden soll. verlegt. beiden Restaurateure boten ihre ganze Beredsamkeit auf, um von Zu diesen Maßregeln gehöre insbesondere die Verhaftung und einer Bestrafung unter dem Rubrum„ Vergehen gegen das Vorführung des Berurtheilten, welcher auf die ergangene Ladung Beitung" der niederrheinischen Fabrit- und Haus Die traurigsten Aussichten eröffnen sich nach der Röln. Sozialistengesetz" frei zu bleiben; sie wiesen darauf hin, daß zum Antritte der Strafe sich nicht gestellt hat. Der Vorführungs- industrie in Sammet, Seide und Plüsch für den damit ein dicker blauer Strich auf ihre Personalakten kommen oder Haftbefehl werde erlassen durch die Staatsanwaltschaft, die kommenden Winter. Das Inlandgeschäft fei bei den und bei allen späteren Konzessionsgesuchen ihnen unendliche Ausführung ihrer Anordnung liege in erster Linie den ihr unter- großen Wetterschäden und den aller Orten schlechten Grnte Schwierigkeiten bereiten würde. Es half aber Alles Nichts: der geordneten Beamten des Polizei- und Sicherheitsdienstes ob. Der Aussichten in gedrückter Stimmung und bedeutungslos, die Aus Gerichtshof mußte die Angeklagten mit Ausnahme des un- von zuständiger Stelle mit der Verhaftung und Vorführung betraute fuhr infolge der Mac Kinleybill im steten starken Rückgange. Die mündigen verurtheilen, bemaß aber die Strafe auf nur je Hilfsbeamte der Staatsanwaltschaft habe daher vermöge seines Amtes Fabrikanten suchten die Erzeugung durch die Kürzung der täge 3 M. Geldbuße und gab den Restaurateuren anheim, sich durch bei Vollstreckung der Strafe mitzuwirken und könne sich dadurch lichen Arbeitszeit und Wartezeiten von 14 Tagen, sowie durch Ausfertigung eines Erkenntnisses den Beweis dafür zu beschaffen, daß er die Vollstreckung nicht betreibt, eines Verbrechens im Entlassung von Arbeitern zu beschränken. Bei starkem Angebot daß es sich bei diesem Verstoß gegen das Sozialistengeset um Sinne des§ 346 des St.-G.-B. schuldig machen. Dazu gehört und schwacher Nachfrage würden die Preise und demgemäß gänzlich harmlose Dinge handelte. auch gar nicht, daß der Beamte beabsichtigt haben muß, Jemand die Löhne start sinken. In zehn Jahren seien die ehedem dauernd der gesetzlichen Strafe zu entziehen. Das Reichtsgericht fagt in dieser Beziehung: Im Interesse einer wirksamen blühenden Industrieorte des niederrheinischen Weberbezirks arm geworden. Strafrechtspflege liegt die rasche Vollstreckung der erkannten Strafen. Wäre es in das Belieben der Verurtheilten gestellt, Industrie" gehen nach dem„ Elsässer Tageblatt" zur Zeit Auch die Geschäfte der Markircher Zertil wann und unter welchen Umständen sie ihre Strafe antreten schlechter, denn je. Nahezu 3/4 der Arbeiter sind bes wollten, so würde in vielen Fällen eine Freiheitsstrafe von kürzerer ständig beschäftigungslos, und langt dann endlich Dauer nicht als Uebel empfunden und der Zweck der Strafe voll- nach langem Warten etwas Arbeit an, so wird dieselbe in der ständig vereitelt werden. Regel nur ganz gering bezahlt. Soziale Mebersicht. Achtung Tischler! Die Rollegen in Dranien burg liegen mit ihren Meistern in Differenz, vor Zuzug wird gewarnt. Der Vorstand des Fachvereins der Tischler. Tegen Arbeitsu bas fog Sprang das Sd Schrifti fich nur fanden Bitte un Ueber bettelude Schulen und hungernde Lehrer wird uns von einem Lehrer geschrieben: Im Bitterfelder Kohlen bezirk bestehen Schul- und Lehrerverhältnisse, wie man sie kaum für glaublich halten sollte. Vor längerer Zeit schon sind darüber Man hatte also Mittheilungen in der Preffe gebracht worden. Beit gehabt, abzuwarten, ob der Veröffentlichung eine Abhilfe folgen werde. Es ist bis jetzt nicht der Fall gewesen und so wollen wir noch einiges mehr mittheilen. In dem Drte H. wers dan 450 Kinder von drei Lehrern unterrichtet; der letzte Lehrer unterweist zwei Klassen, die eine Morgens, die andere Nach mittags; es werdeu immer über 100 Rinder zusammen unter richtet. In R. unterrichten 5 Lehrer über 500 Schüler. In einer Tochtergemeinde hat ein einziger Lehrer 130 Kinder zu unterrichten. Damit er es nicht allzu gut hat, thut er außer bem noch Kantor-, Küster- und Organistendienst. Während der Beit dieses Dienstes fällt event. der Schulunterricht aus. = Die gestrige Sigung der ersten Ferien- Straffammer des Landgerichts I wurde fast ausschließlich von einem umfang reichen Diebst ab 18. und Hehlerprozeß in Anspruch genommen. Im Dezember vor. J. wurden zwei Verkäuferinnen des Tiedemann'schen Konfektionsgeschäfts, die unverehelichten Alma Jähnig und Luise Langholz auf einem Diebstahl ertappt. Die Vermuthung, daß man die Thüterinnen erwischt habe, welche schon jahrelang festgestellte Diebstähle ausgeführt hatten, bestätigte sich besonders mit Bezug auf die Jähnig. Eine in ihrer Wohnung vorgenommene Haussuchung förderte nicht nur eine Menge Stoffe und Gegenstände zu Tage, die im Tiedemann'schen Geschäft gestohlen waren, sondern auch Sachen, welche die Jähnig aus dem Trauermagazin von Otto Weber, in welchem sie vorher thätig gewesen, entwendet hatte. Die Behörde nahm Veranlassung, auch in der Heimath der Jahnig nachzuforschen und hier wurde ein ganzes Waarenlager gefunden, welches zum größten Theil von der Angeklagten in dem Steckner'schen Geschäft in Leipzig gestohlen worden war. Hier hatte die Jähnig ihre kaufmännische Laufbahn und auch die Diebstähle be= gonnen. In ihrer Wohnung wurden Waaren gefunden, deren Der Streik der Weißgerber in der Glaceeleder Gesammtwerth auf über 2000 M. geschätzt wurden; da waren Fabrit von M. Krüger dauert fort. Wir ersuchen beBelzfachen, Seidenplüsche, Stoffe und Konfektionsgegenstände der sonders darauf zu achten, daß es ein uns aufgedrungener verschiedensten Art. In Leipzig waren die Händlerinnen Ida Streit ist. Schramm und Ernestine Unglaube die Abnehmerinnen eines großen Theils der bei Steckner gestohlenen Sachen gewesen, beide wurden verhaftet und nach hier transportirt, um sich wegen Hehlerei zu verantworten. hatte die Wirthin der Jähnig, die Wittwe Träder, auf der Anflagebank Play zu nehmen. Sämmtliche Angeklagte wurden unter Bubilligung mildernder Umstände verurtheilt, die Jähnig zu 1 Jahr 6 Monaten Gefängniß, unter Anrechnung von 6 Monaten Untersuchungshaft, die Schramm und Un= glaube zu je 10 Monaten Gefängniß, die Träder zu einem Monat und die Langholz, welche sich nur ein Stück geringwerthiges Seidenzeug und etwas Band angeeignet hatte, zu zehn Tagen Gefängniß. Die Strafe der Letzteren wurde für vollständig verbüßt erachtet. Da unsere Mittel durch den großen Berliner Streit vor zwei Jahren und durch den vorjährigen Streit in Kirchhain ganz erschöpft sind, richten wir an alle Arbeiter die Bitte, uns that kräftig zu unterstützen, damit wir den Sieg erringen können. Geldsendungen und Anfragen sind zu richten an Fritz Trapp, Prinzen- Adee 62/63, im Restaurant. Mit solidarischem Gruß Die Kommission. eines einem untersch Au mum die Bildung getreten Dieses Refoluti fchait ni zu wähl Am welche dem In geweihte fraße 11 eröffnete etwa fol ន Veritänt liegt nu fchaffen, arbeiten hilfen i Schrift 31 daß er baß wir billigung zu Taffer gefproch geglaub würde, wenn d und gan die Inn wie ihre einem S Dann för wollten In einer Tochtergemeinde von O. unterrichtet der einzige Lehrer sogar mehr als 200 Kinder. Das ist der Zustand der Volksschulen. Nun höre man, wie hoch sich die Lehrer gehälter belaufen. In H. bekommen der zweite und der dritte Lehrer, in St. die drei letzten Klassenlehrer und ebenso die meisten Lehrer der Tochtergemeinden je 750 M. Der Lehrer, der die 200 Kinder unterichtet, bekommt allerdings 1300 M. Auch die Gehälter der Hauptlehrer find unzulänglich: in S. inklusive H. Rüfter, Kantore und Organistengehalt 1500 M., in St. 1300 M oder ein wenig darüber gleichfalls inklusive der Nebenämter) Der Minister hat die Erhöhung der Minimalgehälter von auf 900 M. angeordnet. Aber bei der Anordnung ist es bis heute geblieben. Innehaltung der Maximalziffer, also Theilung der Stlassen, ist bis jetzt nicht angeordnet. Sind diese Berhältnisse nicht derart, daß jedes Wort der Reflexion die Wirkung trockenen Angaben abschwächen muß? Friedrichshagen. Nachdem bereits vor 14 Tagen den Dresseuren der Handschuhfabrik von H. E. Hopp eine Reduktion von 16/ 3-30 pet. angekündigt worden war und diefelben die Arbeit niedergelegt haben, ist nun auch den Handschuhmachern der Firma folgende Ankündigung gemacht worden. Hiermit zur Kenntnißnahme, daß ich vom 27. d. M. ab den bisherigen Lohnsak aufhebe und für alle Arbeit, welche von diesem Tage ab entnommen wird, nachstehende Schnittlöhne in Kraft treten: 3 fnöpf. Damenhandschuhe Das wiederholte Bestreben, ein falsches Zweimarkstück an den Mann zu bringen, hat für die Thaterin, die Wittwe Pauline Gebhardt, üble Folgen gehabt, denn es zog ihr eine Anklage wegen versuchten Betruges zu, die gestern vor der 89. Abtheilung des Schöffengerichts gegen sie verhandelt wurde. Die Angeklagte, welche in der Markthalle einen Butterhandel betreibt, entdeckte am 30. Mai unter ihrer Tageseinnahme ein falsches Zweimartstück. Anstatt es der Polizei zu übergeben, wie es ihre Pflicht war, suchte sie sich dadurch vor Schaden zu be= wahren, daß sie es weiter zu geben versuchte. Zunächst schob sie es unter andere Zweimarkstücke und händigte das Geld dem Beamten ein, der die Standgelder zu fassiren hat. Dieser entdeckte aber die falsche Münze und begnügte sich damit, es der Angeklagten als ungiltig zurückzuschieben. Dann versuchte es die Angeklagte bei zwei Gemüsehändlerinnen, bei denen sie einen kleinen Ginkauf machte, aber auch hier mißlang der Versuch. Der Staatsanwalt wollte die Angeklagte mit einer Geldstrafe von 30 M. bestraft wissen, der Gerichtshof hielt aber eine solche von 15 M. für eine ausreichende Sühne. 4 6 " 8 " ·• 9 " . V " " 2,10 M. 2,30 2,70 3, " " " Herrenhandschuhe 8 knöpf. Kinderhandschuhe 4 " 6 BP 19 " . 6 2,30" 1,90" 2,10 2,50 H. E. Hopp. " " 750 ber An die Arbeiterschaft Berlins! Während die Arbeiterschaft glaubte, im Allgemeinen mit dem Genossenschaftswesen fertig zu fein, tritt dieselbe Idee in ber Form einer Genossenschaftsbäckerei heut wieder in den Vorder grund. Hierbei zeigt es sich, daß ein Theil der Genoffen de Blan günstig gesinnt ist in der Meinung, den so sehr bedrängten Bäckergesellen eine Stütze zu bieten, während der andere The gegen die Gründung ist. Beide Theile aber zeigen den guten und festen Willen, die Bäckerei- Arbeiter im Kampfe gegen das Unternehmerthum zu unterstützen. opfern, Stoll unterzeic folche Ar ist das nicht bie fondern Mithin n Einricht plumpe Die orga Faktor f Sprochen. ( Obe teinen ertenm Koll fach: Gehen Sie doch nach der Genossenschaft! tag habe zu erwar bienen, gelingen teinen J Koll Die Debiljen Bildung ausschu 1. 2 da fie de Intereffe liches filz Die 2. T Werbe die Hand für den beitern Dies bedeutet eine Reduktion von 12/2 pet. Auf die feitens eines Kollegen gestellte Frage, ob denn Herr Hopp glaube, daß bei den in Aussicht gestellten Löhnen ein Mensch überhaupt noch Die Unterzeichneten( selbst Bäckerei Arbeiter) find existiren könne, erklärte derselbe, daß ihn das nichts angehe; er nun der Meinung, daß die Genossenschaftsbäckerei, eines Streils habe nicht Lust, wie im Vorjahre wieder 2000 m. zuzuseßen(?) gar nicht werth ist. Hier ist nur die Frage entscheidend: Kan Berücksichtigt man nun, daß in besagter Fabrik bereits im mit Gründung einer Genossenschaft den Bäckerei- Arbeitern s März 1886 den Handschuhmachern sowie nach und nach auch holfen werden? Unsere Antwort lautet: Nein, das Gegentheil Wegen groben Unfugs stand gestern der Kaufmann den anderen in der Branche beschäftigten Arbeitern und Ar- ist der Fall; jene Gründung kann den Bäckerei- Arbeitern nur Wilhelm Krüger vor der 96. Abtheilung des Schöffengerichts. beiterinnen eine Reduktion von 16/ 3-100 pet. zugemuthet wurde, schaden und zwar aus folgenden Gründen: Kommt die Genoffen Der Beschuldigte gab an, daß er sich„ Privatjurist" nenne und so wird wohl Jeder die Richtigkeit jener Aeußerung des Herrn schaft zu Stande, so sind in erster Linie die Bäckerei- Arbeiter in Rechtssachen Rath ertheile. Früher habe er mit seiner Sopp bezweifeln. Die Gehilfen kennen die Fabrikation ebenso verpflichtet, Antheilscheine zu nehmen. Nun leisten die Berliner Schwester unter der Firma„ B. u. 2. Krüger" ein kaufmännisches gut wie Herr Hopp und wissen besser, wer bis jetzt zugesetzt Bädermeister in Punkto Gesellenunterdrückung jetzt schon wahr Geschäft betrieben. Der Behörde ist ein Brief des Angeklagten hat. Die ausständigen Gehilfen haben in den letzten Jahren haft großartiges, da diese nun durch die Genossenschaftsbäderet zu Gesicht gekommen, der einen Stempel tung mit den Worten: genügend bewiesen, daß sie zielbewußte Arbeiter sind, und hoffen Stonkurrens erlitten, so würden sie natürlich danach trachten, B. u. 2. Krüger, Jurist. Eingetragen beim Landgericht I." daß ihnen die Genossen treu zur Seite stehen werden. Wenn der jene Arbeiter außer Stellung zu bringen, welche Antheilscheine Es wurde angenommen, daß Krüger dadurch im Publikum habe Buzug ferngehalten wird, müssen sie nach ihrer Neberzeugung besitzen. Gesetzt nun, ein Arbeiter würde aus diesem Grunde die Täuschung hervorbringen wollen, er sei eine geprüfte juristische siegen. Alle Arbeiterblätter werden um Abdruck gebeten. gemaßregelt, sofort ginge auch an den Arbeitsnachweis der Bäcker Person. Diese Handlungsweise wurde als grober Unfug aufGroinfch. Die Schuhmacher befinden sich im Ausstand. fnnung die Nachricht:" Der betreffende P. P. ist Genossenschaftler. gefaßt und Krüger erhielt ein Strafmandat über zehn Mart, Zuzug ist fern zu halten. Fragt der Genossenschaftler dann um Arbeit an, so heißt es ein beantragte aber richterliche Entscheidung. Er behauptete im Leipzig. Ueber den Streit der Töpfer theilte der Der Arbeitsnachweis des Verbandes der Bäckergesellen würde da gestrigen Termine, daß die Bezeichnung„ Eingetragen beim Landgeridt I" nur anzeigen sollte, daß seine kaufmännische Firma hiesige Vertrauensmann der Töpfer in einer Versammlung mit, durch ebenfalls an Renommee verlieren und könnte den auf diese ins Handelsregister/ eingetragen sei. Der Amtsanwalt wies auf daß in 10 Geschäften mit 100 Gehilfen der 1888er Tarif wieder Weise Gemaßregelten ebenfalls nicht helfen. Dieselben fielen bas Widersinnige und Unglaubwürdige dieser Behauptung hin, eingeführt worden sei, während 11 Geschäfte mit 33 Gehilfen schließlich den Stommissionären in die Hände, welche aus der er beantragte die Aufrechterhaltung des Strajmandats. Nun noch Widerstand leisteten. Von den ausständigen Gehilfen wären Stellenvermittlung auf Kosten der Gehilfen ein lukratives Ge mehr machte der Angeklagte den Einwand der Verjährung. Der 27 abgereist, während 8 noch keine anderweite Beschäftigung geschäft zu machen wissen. betreffende Brief, auf den sich die Anklage stütze, sei nicht von funden hätten und unterstützt werden müßten. Ferner wurde ein Diese Herren lassen sich z. B. für den Nachweis einer Stelle diesem, sondern vom vorigen Jahre. Dem Gerichtshofe blieb Schreiben der Unternehmer- Organisation verlesen, in dem diefelbe die Kleinigkeit von 10-40 W. bezahlen. Gewöhnlich besitzt der nichts anderes übrig, als die Sache zu vertagen, um den vom die Wiedereinführung des 1888er Tarifs ablehnt, dagegen die Er- Betreffende eine solche Summe nicht und so wird seitens des Angeklagten erhobenen ganz neuen Einwand auf seine Richtigkeit böhung einzelner Säße des Unternehmertarifs von 1891 vor Kommissionärs ein Abkommen dahin getroffen, daß der Betreffende schlägt. Dieser Vorschlag wurde von der Versammlung einmüthig wenn die Arbeit nicht was vielfach vorkommt zu prüfen. Als ein Betrugsystem von besonderer Gemeingefähr abgelehnt und beschlossen, den Streit bis zur allgemeinen Wieder- paar Tage dauert, von seinem ihm ohnehin schon Färglich 3 anerkennung des 1888er Tarifs fortzusehen. Die lichkeit bezeichnete der Staatsanwalt die Handlungsweise des Unternehmern an mehrere Zeitungen gesandte und von diesen zahlen muß. von den gemessenen Wochenlohn die betreffende Summe ratenweiſe abs Sollte nunt ber gemaßregelte Genossen Reifenden Paul Giesen, welcher gestern vor der 89. Ab abgedruckte Darlegung der streitigen Lohnverhältnisse wurde in fchafter zu diesen Seelenverkäufern gehen, so theilung des Schöffengerichts stand. Der Angeklagte suchte durch mehreren wesentlichen Buntten als unrichtig bezeichnet. Der diese schlimmsten der Ausbeuter noch unterstützt. die Hintertreppen in die Küche der Herrschaften zu gelangen. durch den neuen Tarif dekretirte Lohnabzug beträgt gegen früher aber besigt der Gemaßregelte Antheilscheine und fucht auf War ihm dies gelungen, so gab er sich dem Rüchenpersonal als bei Kochmaschinen 30 bis 45 pCt., bei Defen 15 bis 30 pCt, Grund derselben naturgemäß in der Genossenschaft Arbeit. Die Reisender für ein Photographie Geschäft aus, ging in seinen der Durchschnittslohn eines Gehilfen im Jahre 1889 hat nur 1150 hinwieder kann höchstens 6-10 Mann beschäftigen. Was nun Bersprechungen außerordentlich weit und wußte auch in einer Mart betragen und auch diese Ziffer ist nur bei ununter- Das Resultat wäre anstatt des erhofften Nugens einfach Reihe von Fällen, von denen acht zur Kenntniß der Behörde brochener Arbeitsgelegenheit im ganzen Jahre erreicht worden, Schaden! Es würde die Bäckerei- Arbeiter noch mehr zers gelangt sind, die Köchinnen zu bewegen, Bilder zu bestellen. Der wie sie sich nur etwa dem zehnten Theile der Gehilfen ge- splittern, und alle Mühe wäre umsonst. Angeklagte forderte sodann, je nach der Höhe der Bestellung, boten hat. eine Anzahlung von 3 bis 7 Mart, die er auch erhielt. Wenn sich am folgenden Sonntage die Köchinnen bei dem bezeichneten Photographen einstellten, erfuhren sie, daß sie einem Schwindler in die Hände gefallen waren, der weder ihre Bestellung aufgegeben, noch das angezahlte Geld abgegeben hatte. den eine Gefängniß blos ein werden Nun Meinung uns ist a Dief der Abfit wir 100 daß die auper es Mit Bäckerei Arbeitern helfen, die Macht der Unternehmer Eine Thatsache aber steht fest: Die Arbeiterschaft will den Sorte von Uriasbriefen hat der Nürnbrechen. Und diese Thatsache ist geeignet, in den Reihen der berger Möbelfabrikant Moser ausgeheckt. Er gab mehreren seiner tief gesunkenen und so gequälten Bäckerei- Arbeiter neuen Muth Arbeiter, die ihm fündigten und auch sonst ganz ordnungsgemäß zu erwecken. Wodurch können nun die Arbeiter die Bäcker Eine neue wurde b fingen be Die mit dem 20 Rolleg Erklärung In am 13. ftattete S Feenpala Direttor an ihn gefommer bungen anderen heit in Angelege lampf 8 Marci Daß diese gebracht aus seinem Geschäft traten, nicht die bei dem Fabri- ihrem Kampf am besten und wirksamsten unterstützen? Nach strafe von zwei Monaten, der Gerichtshof berücksichtigte aber, tanten Verein üblichen gedruckten, sondern allen den erfolglosen Kämpfen, nach den Streits u. f. w. find daß die Noth den bis dahin unbestraften Angeklagten zu dem geschriebene Zeugnisse. Diese Zeugnisse sind ein Er- wir nun zu der Meinung gekommen, daß dies nur durch den Der Schwindel getrieben und erkannte deshalb nur auf eine Ge= fängnißstrafe von vierzehn Tagen. satz für die berüchtigten schwarzen Listen, denn wer kein Boytott geschehen kann. gedrucktes Zeugniß besißt, erhält in Nürnberg teine Werfen wir einen Blick nach Amerika. Unsere dortigen Arbeit! Kollegen haben mit diesem Mittel große Erfolge erzielt und was Mehrere der solchermaßen geschädigten Arbeiter haben dieser Ar halb bei dem bortigen Gewerbegericht Klage erhoben, wurden beiterschaft nicht auch fertig bringen? Wie bier die Sutmacher jedoch abgewiesen, weil die von dem Fabrikanten Moser aus- so haben auch die Bäcker in Amerika eine Art Kontrollmarte ein $ wegen Uebertretungen des Forstpolizei- Gesezes verurtheilte Ber- entsprächen und derselbe nicht angehalten werden könne, andere verkauft werden, welche Unionsleute beschäftigen und zugleich dem Publikum gute und reelle Waare liefern. Dies ist der Weg Dieser Urtheilsspruch hat begreiflicher Weise zu von Ueber die Frage, wann in einem gerichtlichen Strafverfahren die Strafvollstreckung beginnt, hatte das Reichs gericht unlängst Beranlassung sich zu äußern. Ein Gemeindesonen zu verhaften. Der Angeflagte führte diese Anweisung nicht Zeugnisse auszustellen. aus und bewirkte dadurch, daß die angeordnete Strafvollstreckung 7 be mig, an e ber bet Gr Meter Better ödtet ampi Marne hwer Röln a U Z. de n den Ernte AusDie täg Durch gebot emäß edem arm til: Beit be andlich nder Versammlungen. unterschrieben deshalb. Tavezirer. Weißenfee's aut Connabend, grbonos 8 219r, eint,#renzlauer Chauffee, Gate Heinersdorfer Allgemeine und Zentral- vanken- und Sterbekefe der MetallH. 29 u. 89), Hamburg, 4, Berlin. Bersammlung. Tagesordnung: Staffenbericht. Verschiedenes. Theater- und Bergnügungsverein Vulkania. Sonntag, den 16. August, Kremser- Partie nach Saatiintel. Abfahrt vom Vereins- Bureau, Ackerfir. 13, Morgens 7 Uhr. Gäfte willkommen. klaffen( Verwaltungsstelle 4), Sonnabend, den 15. Auguk, Abends 9 Uhr, Kranken- und Begräbniskaffe des Vereins rämstlicher BerufsFlottwellstr. 5 bei Bartelt. Verschiedenes. Aufnahme neuer Mitglieder. Feuerbach im Zotale des Herrn Schröder, Reichenbergerstr. 24. Lese- und Diskutirklubo. Sonnabend. Lese- und Diskutirklub " eine", Abends 9 Uhr, im 2otale des Herrn Zechlin, Hornstr. 11. efe- und Distutirklub Arbeiterbildungsereins eigensee, Restaur. Duſedann( Vereinshaus), Charlottenburgerstraße 150 im fleinen Saal. Gäste haben Zutritt. Parts Deutscher sozialbemokratischer Resetlub. Ecke Rue Montmartre und Nue Etienneconnabend, ben is. Auguſt, étbends ex upe, bet Bolamann, Andreasſtr. 20. Des Friesen- und Arndtstraßen- Ecke bei Ulbrich. Gesangverein, SangesVergnügungsverein ,, Quodlibet," Bühnenverband ,, Normannia" - Verein in Jnnungen und Kommissionären geholfen werden kann. Arbeiter, I der Sache nicht zu erzielen sei, beantragte, über diese An- 1 Ihr offen: Mit dem Brote, welches Abr täglich eßt, verzehri gelegenheit aur Tagesordnung überzugehen. Diefer Antiſe ne gewissermaßen die Lebenskraft des Bäckergehilfen, damit auch abgelehnt. Die weitere Diskussion, in welcher zahlreiche Redner Weg, bet Adam. Der Bertrauensmann. alle jene Krankheiten, welche diese unter den jezigen un- das Wort nahmen und namentlich auch die Aufläger zu Worte arbeiter. fich bigenden Berhältnissen so schwere, anstrengende Arbeit mit tamen, geſtaltete fich theilweiſe Siemlich bit mis en su te fich bringt. Vergeßt nicht, daß Ihr allein es seid, welche hier gemeinen wenig günstig für die Beschwerdeführer, welchen allseitig Abhilfe schaffen können. anheimgegeben wurde, sich in erster Linie ihrer Berufs- Or Wilh. Most, Wolgasterstr. 8. ganisation anzuschließen und das zu werden, was sie sein Sugo Prüfer, Rykestr. 5. wollen Parteigenossen. Auch wurde konstatirt, daß in anderen Otto Michalick, Grenadierstr. 17. Brauereien weit größere Mißstände bestehen, als im Münchener Brauhause und daß es demzufolge nicht angebracht erscheine, lediglich immer diese eine Brauerei anzugreifen. Der Hauptantläger war garnicht in der Versammlung erschienen. Dieselbe beschloß folgende Resolution: Die heutige Boltsversammlung erklärt die Angelegenheit, betreffend die Vorgänge im Münchener Am 6. August fand eine öffentliche Tapezirer- Versammlung Volksversammlungen nicht wieder mit derartigen Angelegenheiten Berlin 3. Bersammlung jeden 1. u. 3. Sonnabend jeden Monats BrunnenBrauhause, für erledigt und ersucht die Genossen, in Zukunft Marcel. Jeden Sonnabend öffentliche Bersammlungen. Kranken- und Begräbnißkasse sämmtlicher Berufeldaffen( E. S.) statt. Nach dem einleitenden Referat des Genossen Keßler über zu behelligen." Auch wurde den Vertrauensmännern anheim- traße 35a bet wolf, Abends 8 Uhr. Innungsschiedsgerichte" wurde Punkt 2 der Tagesordnung: gegeben, derartige Angelegenheiten in Zukunft von vornherein Neue Mitglieder werden aufgenommen. Bie stellt sich die Berliner Tapezirer- Gehilfenschaft zur Wahl abzulehnen. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Sonnabend, Abends 9 Uhr: Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Gefangverein Grüne Nachdem noch Verschiedenes" verhandelt worden Eiche", Nixdorf, Hermann und Knesebeckſtr.- Ecke bei Beiler.eines Gehilfen- Ausschusses? debattirt. Gesangverein war, gingen die Anwesenden mit einem dreifachen Hoch auf die yrania", Landsbergerstr. 31 bet Musehold. Die Veranlassung hierzu gab ein Gesuch, wonach 82 Kol- internationale Arbeiterbewegung auseinander. Echo", Naunynstraße 86, bet Zubeil. legen an den Innungsvorstand die Bitte richteten, derfelbe möge Gefangverein Freund= fchaft 2", Friedenstr. 48 bet Tollkühn. Gesangverein Treuer Bund" veranlassen, daß ein Innungsschiedsgericht gebildet würde. Gefangverein Glück zu", Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. In der Prinzen- Allee 10( Gesundbrunnen).- Gesangverein ,, Phönig, Potsdamer In der Debatte stellte sich nun Folgendes heraus: Auf dem Ausschußsizung am 9. Auguſt wurden 13 Vereine, unter anderen fraße 89. Arbeitsnachweis der Innung lag während der Bureaustunden solche aus Potsdam, Nathenow und Köpenick aufgenommen. Der Gefangverein harmonte", Friedrichshagen, Gesellschaftshaus. Gesangverein iederfranz", Brandenburg a. H., bei Escher, GesellSpranger, forderte die Kollegen, welche vort Arbeit fuchten auf, eingehender Weise ihren Bericht. Darnach findet das Stiftungs- sonnabend: Vergnügungsverein, Suftige 18", 10 Uhr, bet siebzeit, Der Leiter des Bureaus, Herr Bund zählt nunmehr 126 Vereine. Die Kommission erstattete in schaftshaus. Bund der Arbeitervereine Berlins und Umgegend. Ens Schriftstück zu unterschreiben. Wiele thaten dies, ohne das feft am 10. Oktober statt und find hierzu sechs Lokale, nämlich Wrangelſtr. 30. Tambourverein ,, Deutsche Etch e, 9 Uhr, bei Teschene Schriftstück durchzulesen. Sinigen wurde ber Bescheid, nende Feenpalast, Bockbrauerei, Tivoli, Elysium, Neue Welt und Gis, dorf, Soffener- und Fürbringerftr.- Güe. fich nur um eine Versammlung und diejenigen, die es durchlafen, feller gemiethet. Das Programm soll in folgender Weise zu- tant alle Sonnabend vor dem Erſten bei Dahme, Grüner Weg 59. alle Grüner huden darin, daß das Schriftstück die an den Vorstand gerichtete fammengestellt werden: Konzert, Feftrede, Gefang, awed- reuaftbet", bet Dobberstein, Mariannenſtr. 31/32. Bitte um Gründung von Gewerbegerichten enthielt entsprechende deflamatorische Worträge, lebende Bilder und zum" Garmen Gy í va Drantenſtr. 40. Privat- Theatergesellschaft und Artistenflub umor, alle 14 Tage, Möckernstr. 114. Bergnügungsverein ,, Ma iSchluß Tanz. Für jedes Lokal ist ein Leiter des Vergnügens be- glöckchen" Röslinerstr. 17. Musikverein ,, Stern" Oppelnerstr. 29. Auf diese Art kam das Gesuch zu Stande. Mit welchem Rechte stimmt, von jedem derselben werden in nächster Ausschußsizung Bergnüngungsverein,& uftige Brüder"" Oranienftr. 126. Stattlub die Junung äußerte, daß die Gehilfen mit der Witte mit bie Vereine, welche in bem betreffenden Lokal, mitzuwirten haben,„ am Jch", 9 Uhr, bet 2. Samidt,#rangelfir. 141. Bildung eines Innungs- Schiebsgerichts an fie beran bekannt gemacht. Die Wahl der leitenden Dirigenten, welche veret fang, Turn- und gesellige Bergine. Aufnahme neuer Witgtteber. getreten wären, bleibt unerfindlich. Nachdem sämmtliche Redner gleichfalls die Prüfung von Noten übernehmen, die dem Arbeiter Muſitverein„ B or wärts", Ab. 8%-10% Uhr, Annenſir. 14, part. dieses Vorgehen scharf gegeißelt hatten, wie ein fiche eine Sängerbund gewidmet und zugesandt ſind, fiel auf die Herren:„ Waldrose", 25. 9 Uhr bet Kleemann, Baufigerfir. 41.- Bithertlubar= Resolution dahingehend angenommen, daß die Berliner Gehilfen Bieber, Dr. Genz, Loheit, Tieß und Schulken. Als Erfahmann Berein" Deutsche Giche", Sigung s uhr im Restaurant Techow, Waterloochait nicht gewillt ist, aus ihrer Mitte einen Gehilsen- Ausschuß ift Herr Gartmann gewählt. Zwei Lieder:„ Hoch, Ferdinand Ufer 14. Aufnahme neuer Wettglieder. Lassalle", und die Volkshymne", welche vom Vorstand vor 8-10 Uhr, Turnlofal Martannenplay 1a.- 8. Männer Abtheilung. Abends Berliner Turngenossenschaft. 5. Männer- Abtheilung Abends von 2m 12. d. Mts. tagte nun die öffentliche Versammlung, geschlagen und angenommen sind, werden in nächster Zeit zur 89-811 Uhr. - Lübeck'scher Turnverein. Die 1. Lehrling abtheilung Welche vom Junungsvorstand einberufen war, um Stellung zu Ausgabe gelangen. Giner Anregung, der Vorstand möge furnt Abends 8-10 Uhr. Der Turnfaal befindet sich Königstädtisches Gymtem Jnnungs- Schiedsgericht zu nehmen. Dieselbe fand in den am 30. Auguſt in Friedrichshagen ein Waldfest veranstalten, nafium, Glifabethſtraße 67-58. Zurnverein ,, Fichte( volksthümlich), jeden freihten Näumen des katholischen Vereinshauses, Niederwall- fonnte der Ausschuß nicht zustimmen, da die meiſten Vereine für Sonntag 4-6 Uhr in Schölzels Seeschlößchen, Lichtenberg 8. fraße 11, ſtatt. Es waren ca. 400 Gehilfen anwesend. Um 8 Uhr diesen Tag schon engagirt find. Mehrere Ausschußmitglieder in Willy Comidi's Reſtaurant, Wrangelfir. 141. Genoffen find freundlichſe chöffnete Herr Obermeiſter, Kreß die Versammlung und sagte führten Klage über die zu Festlichkeiten 2c. von der Freien Ber- eingeladen. ein folgendes:„ Es ist ein Gesuch mit der Bitte um Bildung einigung der Zivil- Berufs mujiter entnommenen caperet. Die klub„ di bonis bei betib, soppenſé. 75. Gäſte willkommen. eines Innungs-" Schiedsgerichts an uns gelangt; wir konnten selben haben nach den Ausführungen keine einheitlichen, auch ſtraße 9 bei Bettin. Bem derartigen Gesuch, welches von Ginsicht und richtigem theilweise hohe Bedingungen für oftmals geringe Leistungen. Es suhr, Bictoria Saal, Perlebergerfir 18, Gigung, Aufnahute, Säfte wtutommen. Berſtändniß bittirt ist, nicht unser Ohr verschließen. Der Vortheil wird an die Vereinigung die gerechte Forderung gestellt, Wandel liegt nur auf Seite der Gehilfen, auch würde eine Basis ge- zu schaffen und in muſikaliſcher Beziehung für bessere Leistungur Sigung bei Barta, Mirport, Bergftr. 120. Gäste willfoninten. schaffen, auf der für beide Theile ein ersprießliches Zusammen- Sorge zu tragen; für den Arbeiter fet eben nicht alles gut genug. ügungs- Berein Zuftige 13", Abends 9% Uor, bei Liebzeit, Wrangelhibeiten möglich wäre. Wir haben nur den Vortheil der Ge- Der Arbeiter- Sängerbund in Hamburg feiert am 28. und nügungs- Berein" Luftige bſen im Auge." Hierauf zogen einige Kollegen ihre Unter- 24. Auguft ein großes Arbeiter- Sängerfest und hat an den Ar- Mendelssohnfir. hrift zurück, was Herrn Innungsmeister Fried rich so empörte, beiter- Sängerbund Berlins und Umgegend ein Schreiben gerichtet, amaunas- Berein Schild horn, Staffanten- Alle 62, bet Weber. Siyung baß er in die Wor.e ausbrach:„ Die Gehiljen tönnen stop jeu, bes Inbalts, daß man wohl einfähe, daß die Bertiner che bends 0% Uhr. Aufnahme neuer mitalieder. Herren u. Dámen bazit willkommen daß wir überhaupt gewillt sind," einen Gehilsenausschuß wählen Sängerschaft, sich an dem dortigen Fest nicht betheiligen könne, 8% ubt, in teftaurant„ Bürger- Garten", Zindenstr. 105, Unterricht u. Ueburglaffen." Nachte die Kollegen 3 ad und 2 este ihre Miß aber doch mindestens eine Deputation erwarte. Dieser Wunsch Vergnügungsverein ,, Gorgenbrecher". 26. Juni 1886. Jeden biligung über tas Borgehen der Zuung in dieser Weiſe außfand seitens des Ausschusses lebhafte Zustimmung ulo manje Sonnabene, Ribends& uhr, Styung tin Restaurant Scholz, Sutunftsstaat, gesprochen hatten, führte Koll. Freiwaldt an, er hätte nicht schloß, die Genossen Neumann, Kaiser und Rasche als Deputation Tourilienverein, an der iu ft". Sthung jeden Sonnabend, Abends 9 Uhr, geglaubt, daß man uns wieder mit derartigen Sachen beglücken zu entfenden. Dieselbe wird sich in gesanglicher Beziehung sowie Grünauerfit. 14 bet Bach. Säfte willommen. würde, da doch vor einigen Jahren der Beweis erbracht sei, daß, betreffs der Organisation der dortigen Vereine Kenntniß ver- röschen", Abends 9-11 Uhr, Prinz Eugenſtr. 19 bei Dybring. 9 67 wenn die Kollegen im Ausschuß die Sache ihrer Kollegen voll schaffen und dem Ausschuß in der nächsten Sigung Bericht er- flub, Roibe Beite", Weinstr. 22, bet F. Steuer. Gäfte, durch weitund ganz vertreten, der Ausschuß einfach aufgelöst wird. Wenn ſtatten. die Innungsmeister von einem derartigen Geist bescelt wären, Eine öffentliche Versammlung der Vergolder und wird hlen faum rüber alfo bhilfe nd fo wers Lehrer Nach inter Cinder ußer d der inzige ftand ehrer britte eiften er die die lufive Do M er) 20 1 750 bis eilung Itniffe ber it bem In der order dem ngten Theil guten bas ) find Streits Kann n ge ntheil nur offenbeiter rliner wahr äckeret chten, cheine runde Bäder ftler." $ ein aft! De da diefe zu wählen. ift bas fondern Wollte man ehrlich sein, so mußte man " für 100 Fuß bestimmter Sorten Leisten 1/2 Schlag Metall weniger Vergnügungsverein Gesang-, Männer- Gesang1 Zitherklub TambourRamsch", 10.- Humoristischer Theater Gesellschaft Schneegtöct c) en" int " Privat= Lotal Beteranen= Nach der Sigung Probe. Theater- Berein, Gioconda", Abends 9 Uhr, Theater- Verein ,, Dilettanten Bühne", alle Sonnabend um Abends 9 Uhr, Brüderstr. 26. VerVergnügungsverein„ Sorgenbrecher", Roller'scher mit 35. Gäste, durch Mitglieder eingeführt, willkommen. glieder eingeführt, haben Zutritt. Rauchklub Goldene Rauchflub, Dorn= RauchFermersleben. Letzten Sonntag und Montag wurden von einem Hohenzoller die Thore der Stadt verschlossen zu halten, Tagesordnung bildete der von der Firma Auguft Wertmeister wollen wir aber nicht unsere Kräfte uunüß einer Institution Ausführungen verschiedener Rednerinnen darin, daß denselben dem zuständigen Beamten der Magdeburger Straßenbahn- GesellVermischtes. opfen, von welcher wir von vornherein Nachtheil haben. Sollege Feder: Das Gesuch durfte nur von Kollegen als bisher verabfolgt wird. In der Diskussion wird hierauf be- fchaft unter Assistenz der hiesigen Amts- und Ortspolizei bei unterzeichnet werden, die bei Jnnungsmeistern arbeiten, weil nur folche Rollegen wahlberechtigt find. Schon aus diesem Grunde süglich noch folgendes hervorgehoben: Es hatte sich zunächst ca. 20 ausbesigeru„ Erhebungen" angestellt über der nicht die Bitte ausgedrückt, ein Jnnungs- Schiedsgericht zu bilden, über das oben Angegebene Rücksprache nehmen sollte. ganze Schriftstück hinfällig. In dem Gesuch ist aber gar in der Fabrik ein Komitee gebildet, welches mit dem Fabrikanten Straßenbahn- Gesellschaft entwendete neue PflasterDie fte in e. Within muß man annehmen, daß die ganze Angelegenheit eine ziemlich daran, daß derselbe die vorhandenen großen Lagervorräthe als einen Felsen gerathene deutsche Hansa Dampfer dahin zu wirken, daß ein Gewerbegericht eingesetzt wird. Unterhandlungen mit dem Fabrikanten scheiterten aber und zwar Bremen, 13. Auguft. Der an der französischen Küste auf plumpe Mache ist. Wir bekämpfen die Innungen, folglich auch jede Entschuldigungsgrund anführte. Diese Angabe betrachteten die Trifels" ist wieder flott geworden. Einrichtung derselben. Abzug rechtfertigen sollte. Die Versammlung war der Meinung, Toulon, 14. August. Der Waldbrand ist endlich bes Faktor find. So hat sich die Innung selbst ihr Urtheil ge- daß Herr Wertmeister als Hoflieferant das von seinen Armeistert. Der Schaden ist sehr bedeutend. New- York, 3. August. Durch Postberichte werden erschütternde teinen Fach verein und werde auch nie einen an Obermeister Kreß ruft sehr erregt: Ich kenne stellen müsse. Es tam ferner zur Sprache, daß Arbeiterinnen in Ginzelheiten eines Massakres bekannt, bei welchem in einem einigen Fabriken, welche von den Fabrikanten das Material abseits gelegenen Dorfe in Paraguay 150 harmlose Männer, geliefert bekommen, hiervon Ersparnisse machen und Frauen und Kinder ohne allen Grund hingeschlachtet wurden. Sollege Biester: Die Vertreter der Innungen im Reichs- Das Ersparte an Kolleginnen in anderen Fabrifen abgeben. Den Berichten der in Affumption, Paraguay erscheinenden„ La tag haben uns gezeigt, was wir von derartigen Körperschaften Des Weiteren tam noch zur Sprache, daß Herr August Werk Democracia" zufolge inachte eine Bande gesetzloser Eingeborener 3 erwarten haben. Vielleicht soll diese ganze Geschichte dazu meister durch unzutreffende Veröffentlichungen in der Presse sich von Weigam einen Angriff auf den benachbarten Flecken Jsle dienen, einen Reil in die Gehilfenschaft zu treiben, was aber nicht rein zu waschen suche. sprochen. ertennen.) gelingen wird. teinen Arbeiterinnen jedoch als einen Vorwand, welcher den indirekten Die meisten Redner und Rednerinnen waren der Ansicht, daß ein derartiges Vorgehen des Fabrikanten nur geeignet sei, den Arbeitern den Nutzen der Organisation klar zu machen. Wenn der Herr Obermeister sagt: Er kenne Fachverein, so sage ich: Wir fennen keine Junung. Rollege Freiwald bringt folgende Resolution ein: " Die heutige öffentliche Versammlung der Berliner Tapezirer- Daß die Arbeiterinnen sich einließen, eine Erklärung im Sprech " = Gehilfenschaft, welche von der Berliner Tapezirerinnung behufs faal des Vorwärts" zu unterschreiben, wonach kein Abzug ge- zuerst angegriffen, und nach kurzem Widerstande wurde die be= Bildung eines Innungsschiedsgerichts resp. Wahl eines Gehilfen- macht worden sein sollte, wurde von allen Seiten verurtheilt. ausschusses einberufen war, beschließt: 1. Von der Bildung eines Innungsschiedsgerichts abzusehen, Sa fie der Ansicht ist, daß daselbe nicht in der Lage liches für dieselben herauskommt. Die heutige Versammlung beschließt: Pan, mit dessen Einwohnern sie in politischem Streit lagen. Benita Benitiz, ein bekannter Bandit, führte die etwa 50 Köpfe zählende mord- und raublustige Schaar an, während ein Halbblut Indianer als sein Lieutenant fungirte. Das im Mittelpunkt des Fleckens belegene stattliche Haus des Richters Gauna wurde jahrte Gattin des Richters und deren Tochter, ein schönes, junges Mädchen, gefangen genommen, die beiden erwachsenen Söhne da= gegen getödtet. Von dort wandte sich die teuflische Schaar den übrigen Häusern des Fleckens zu und nun begann eine Mezelei, Weiber und Kinder wurden ausnahmslos niedergeschossen und gestochen; nur einige junge Mädchen wurden für ein noch viel schrecklicheres Schicksal aufbewahrt. Tapfere Männer versuchten Widerstand zu leisten, konnten jedoch gegen die wüthenden Teufel nichts ausrichten. In der Kirche des Ortes wurde zur Zeit die Interessen der Arbeitnehmer so zu vertreten, daß etwas Ersprieß- meister gegen seine Arbeiterinnen und verpflichtet sich, falls sich wie man sie sich gräulicher nicht vorstellen kann. Männer, 2. Den Magistrat zu ersuchen, die Bildung eines Ge= Die nachstehende Resolution fand einstimmige Annahme: " Die heutige Versammlung der Vergolderinnnen und Vergolder verurtheilt die Handlungsweise des Herrn August WerkHerr A. Werkmeister nicht auf gütlichem Wege innerhalb 8 Tagen einigt, für den Streit einzutreten." Mit der Prüfung der Abrechnung über die Streittaffe wurden Unter Verschiedenem wurden zwei Unterstüßungsgesuche beWerbegerichts laut Gesetz vom 29. Juli 1890 unverzüglich in Dugo Otto und Maak beauftragt. die Hand zu nehmen, da dasselbe zu einer dringenden Nothwendigkeit fielen 3 der 3 Ge Stelle st der 3 bes fende os ein ch 31s Te abs offen werden Nun auf Diefe nun einfach r zer a ben er zu der fo Muth Ter in Nach find ben ortigen o was er Ar nacher, e ein Meifter tgleich Weg it von uns ist als ein Innungs- Schiedsgericht." sich Messe zelebrirt. Die Mörder brangen mit Gewalt in bas Bottege beitern zu ihrem Rechte zu verhelfen. Auch sind wir der denburg aufhält und für den Fall seiner Rückkehr nach Berlin haus und warteten geduldig auf das Ende des Gottesdienstes, Meinung, daß das Gewerbegericht entschieden werthvoller für unterstügt werden soll. bet Die Unterhandlung mit Herrn A. Werkmeister wurde den Diese Resolution wurde einstimmig angenommen. Nach Kollegen Schuller, Frau Leonhardt, Frl. Speer, Frl. Richter und bstimmung erklärte Herr Kreß: Er wünsche uns Allen, daß Frau Baumgarten übertragen. Dieselben haben in einer zu dann aber begann auch hier ein fürchterliches Blutbad; der Priester wurde getödtet und überhaupt Jedermann, dessen die Scheufale habhaft werden konnten. Nachdem alles Lebende ge= tödtet oder vertrieben war, wurden die Kirche, sowie die Wohwurden 11 Räuber und 150 Einwohner der Ortschaft getödtet. wir 100 Jahre alt würden; aber das würden wir nicht erleben, nächstem Donnerstag einzuberufenden Versammlung über das nungen geplündert und dann in Flammen gesteckt. Jm Ganzen außer es müßte eine große Umwälzung stattfinden. Fachverein der in Euchbindereien und verwandten Betrieben bemit ihren Damen daran zu betheiligen. Treffpunkt präzise 2 Uhr Bahnhof Mit Hochs auf die Sozialdemokratie und den Fachverein schäftigten Arbeiter. Conntag, den 16. Auguſt, Ausflug mit Damen nach wurde diese denkwürdige Versammlung geschlossen. Unter Ab- dem Moabiter Schüßenhaus. Die Kollegen find gebeten, sich recht zahlreich fingen der Arbeiter- Marseillaise verließen die Kollegen den Saal. Jannowitzbrücke. Außerdem wird auf die am Montag, den 17. d. Wis., bei 20 Kollegen in den Fachverein aufnehmen. Schade um die letzte Erscheinen sämmtlicher Witglieder dringend nothwendig. mit dem Resultat sehr zufrieden sein können. E3 ließen sich fam gemacht. Erklärung des Herrn Ober neisters! Briefkaffen der Redaktion. Zu beachten! Tambourverein Wiederhall." Waldemarstr. 53. Sonnabend 9 Uhr. Während der nächsten 14 Tage bitte ich alle, die Redaktion des Vorwärts" irgend betreffenden Ethische Gesellschaft. Sonntag, den 16. August. Abends 8 Uhr, in Grativeil's Bierhallen, Kommandantenstr. 77-79, Vortrag des Herrn Dr. Briefe auch wenn der Inhalt theilweise anderer Natur ist, fand Unterhaltung entweder an Herrn Gronheim, oder„ An die Redaktion," BeuthVerein Bildung und Geselligkeit Berlin. Sonnabend, den 15. August, straße 2, zu adressiren. am 13. d. M. eine Voltsversammlung statt. In derselben er- und Tanz. Gäste, Damen und Herren, sehr willkommen. stattete Steinmar den Bericht Namens der am 7. Juli im Abends 8% Uhr, Vereins- Versammlung im Prälaten am Alexanderplay( Saal). Feenpalast zur Untersuchung der Sache gewählten Kommission. Tagesordnung: Bortrag des Herrn Eugen Herzberg: Plaudereien über Bu Direktor Arendt hat keiner Kommissions- Sigung beigewohnt, zwei tunftsstaaten. Gäste sind willkommen. Vereinigung der Drechsler und Berufsgenossen Deutschlands, W. Liebknecht. an ihn gerichtete eingeschriebene Briefe sind uneröffnet zurückzahltelle Rigdorf und Umgegend. Sonnabend, den 15. August, Abends bedarf hierzu, wenn die Eltern todt sind, nicht mehr der Zubungen der einzelnen Interessenten und legte sodann gleich den 2. Verschiedenes. gefommen. Steinmar verlas zunächst die protokollirten Bekun 9 Uhr, bei Papte, Biethenftr. 41, Bersammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag. ftimmung des Vormundes. Sie können noch vor Beginn der gemacht. Die Kollegen werden auf die Extrasteuer aufmerksam Militärzeit heirathen. Achtung! Allgemeiner Arbeiterinnenverein Berlins und Um8% Uhr, bei Seeger, Grüner Weg 29. Tagesordnung: 1. Vortrag von heit in die Hände der Volksversammlung zurückgebend. Diese gegend! Große General Bersammlung Montag, den 17. Auguft, Abends eines versicherungspflichtigen Unfalls nicht verpflichtet, nach der Angelegenheit betrifft in der Hauptsache einen stattgehabten Faust- Fräulein Wabniz über Die Kinder des Volkes". 2. Diskussion. 3. Bierter 13. Moche dem Arbeiter einen Zuschuß zur Unfallsrente zu ge= fampf zwischen dem Direktor Arendt und dem Maschinisten Jahresbericht der Kassirerin. 4. Vereins- Angelegenheiten und Verschiedenes. währen, außer wenn durch strafgerichtliches Urtheil festgestellt Marcillier. Rackwitz tadelte in der folgenden Diskussion, Neue Mitglieder werden vor der Bersammlung aufgenommen. Herren als ist, daß er den Unfall vorsätzlich herbeigeführt hat. daß diese Angelegenheit überhaupt vor eine Volksversammlung Gäste sind eingeladen. Um zahlreichen Besuch bittet der Vorstand. gebracht worden sei, um so mehr, als eine genügende Aufklärung Vormittags 10 Uhr, Herr Wille: Gutes durch Böses?" Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, den 16. August, Rosenthalerftr. 38, 2. P. 77. Der Hauswirth oder Berwalter ist nicht vers pflichtet, Ihnen den Klosetschlüssel zu geben. a. p. 20. Jr Freund rann, nachdem er den Betreffenden schriftlich verkehren. Doch wird jeder eingehende und abgehende vor den Schiedsmann geladen, denselben beim Schöffengericht Brief von der Gefängnißverwaltung gelesen und nur expedirt, wegen Beleidigung aus§§ 185, 186 Straf Gesetzbuch verklagen wenn der Inhalt feinen Anstoß erregt. und die Klage in der Anmeldestube( Neue Friedrichstraße 13) zu Brotokoll geben. Nr. 100 a. b. Die Auskunft des Ober- Amtmanns ist völlig zutreffend; für städtisches oder ländliches Gesinde besteht kein 3wang zur Krankenversicherung. Verein. Das ist an sich nicht strafbar. Aber das gnügen gilt dann als ein öffentliches und unterliegt den hier geltenden Vorschriften. K. N. 100. Die Almosenempfängerin würde, wenn sie nach A. 100. Der Trauring ist von der Pfändung durch d außerhalb zieht, auch ohne hier abgemeldet zu sein, nach zwei Gerichtsvollzieher nicht ausgeschlossen. Der Gerichtsvollzieh Jahren ihren hiesigen Unterstüßungswohnsiz verlieren. fann es den in der Wohnung des Schuldners befindlichen Gad F. R., Sandstraße. Wenn Pränumerando- Miethszahlung nicht ansehen, ob dieselben Eigenthum des Schuldners oder ab am 1. jeden Monats vereinbart ist, so muß auch an diesem eines Anderen sind. Er muß daher jedenfalls pfänden und da W. F., Thale. Der Austritt aus der Landeskirche gilt nur Tage gezahlt werden, bei Vermeidung der Ermission. Der sich auch durch die Angaben des Schuldners, daß die Sacht für denjenigen, der ihn ausdrücklich erklärt. Doch kann ein Miether hat aber den ganzen Tag bis Abends das Recht zu nicht ihm gehören, nicht abhalten lassen. Es ist dann Sache de Vater auch für seine noch nicht vierzehnjährigen Kinder die Er- zahlen. Eigenthümers der gepfändeten Sachen, deren Freigabe nöthigen flärung abgeben. Einem ungetauften Rinde kann deshalb die E. 20. Der Wirth war in seinem Recht. Die Kündigung falls durch Klage zu erwirken. Sachen, welche der Ehefrau na Aufnahme in die Schule nicht verweigert werden. Die Kirchhöfe am 27. war nicht in der kontraktlich vorgesehenen Form erfolgt, weislich geschenkt worden sind, kann diese als ihr Eigenthum sind nur für die der betr. Religionsgemeinschaft Angehörenden die am 28. aber verspätet. 3 Monate 3 Tage vor dem Ablauf reklamiren. bestimmt. des Kontraktes, das heißt am 27. Juni. 2. P. 44. Sie müssen die Frau altersversichern und die Hälfte der Beiträge zahlen. D. W., Heiligegeiststraße. Zur weiteren Reklamation ist jetzt feine Zeit mehr. O. P., Schulstraße. Da Ihre Reklamation verspätet war, mußte dieselbe zurückgewiesen werden, ohne Rücksicht darauf, ob sie vielleicht fachlich begründet war, was wir annehmen. K. Sch. Sie können von Niemand Ersatz des Ihnen durch den Regen zugefügten Schadens verlangen. Wette, Hochstr. Man kann mit Strafgefangenen jederzeit ? Der Schlafwirth braucht seinen Schlafleuten den Aufenthalt in der Wohnung bei Tage nicht zu gestatten. Alter Abonnent 100. Die Wechselschuld des Akzeptanten verjährt in drei Jahren seit dem Verfalltage, der auf den Wechse gefeßt ist. Die Miethsschuld aus dem Jahre 1881 ist lang verjährt. 2 Ur Di der Wi geben 1 die Lo Elisabe und D Alle eve berichte Die Aftienbre Albrecht, ( Jäger Arminha 6. Bachr Bergschic E. K. 100. Mit zurückgelegtem 21. Lebensjahre werden Sie von selbst mündig; eine Mündigkeitserklärung durch das A. R., Chemnih. Nach Ihrer Darstellung ist Ihnen Arbeit Gericht erfolgt nicht. Ob Ihr Kapital sofort fällig ist oder blo3 in Aussicht gestellt, Sie sind aber noch nicht fest engagi wann und mit welcher Frist dasselbe gekündigt werden kann, worden; daher steht Ihnen kein Entschädigungsanspruch zu. hängt von der mit dem Schuldner getroffenen Vereinbarung ab. A. J., Höchstestraße. Die Weigerung des Mädchens, be A. M., Chauffeestraße. Ihre wegen fahrlässiger Körper- Vater ihres unehelichen Kindes zu heirathen, hat auf de verlegung erfolgte Verurtheilung ist kein Grund, aus welchem Alimentationsanspruch des Kindes gegen den Bater feine Ihnen die Schankkonzession verweigert werden darf. Einfluß. Gauverein Berliner Bildhauer. Arbeiter Bildungsschule Am 22. August bei günstigem Wetter: Sommer- Fest in der Neuen Welt( Hasenhaide). Mischung und Coloſſal- Gemäldes aus der Zeit der deutschen Aufführung des Bauernkriege bei Brillant- Feuerwerk. Grosses Fest- Concert. Auftr. sämmtl. neugewonnener Specialitäten. Für sonstige Beluftigungen ist Sorge getragen. Entree inkl. Programm an der Kasse 50 Pf.; beim Kassirer Kühling, Oranienstr. 204, III.; beim Verwalter Stößer, Laufiber- Platz 17, III., und in den mit Plakaten belegten Handlungen 40 Pf. Excursion Montag, den 17. August: Großes Sommer- Fest. in der Brauerei Friedrichshain( fr. Lips). Grosses Garten- Concert unter Mitwirkung mehrerer Gesangvereine des Arbeiter- Sängerbundes, unter Leitung des Bundes- Dirigenten Herrn Gutau. Verloosung, Kinder- Belustigung und Tanz. E Die Kaffeeküche ist von 3 Uhr an geöffnet. Entree 25 Pf. Billets sind in allen Schulen, sowie an den mit Plakaten belegten Stellen zu haben. Der Vorstand. 400/13 morgen, Sonntag, den 16. August, nach Rieselgut Malchow. Treffpunkt entweder in Berlin Stettiner Bahnhof, Abfahrt daselbst nach Station garten des Restaurant Sternecker) um 9 Uhr 15 Min. Zusammentreffen in Malchow, Restaurant Lindecke. Im Anschluß daran: Partie nach Franz. Buchholz. Damen können Theil nehmen. Blankenburg 9 Uhr 15 Min.( 20 Pf. IV. Kl.), oder in Weißenfee( Bor- Achtung! 373/19 Möbelpolirer! Allen Parteigenossen empfehle mei Berliner Weiß- und Bairisch Bier- Lola zwei Vereinszimmer, ca. 30 Person fassend, noch mehrere Abende frei. Bahlstelle des Zentral- Verbandes Maurer u. v. G. und Freie Hilfsta Sonnabend Abend von 8 bis 11 Sonntag Vormittags v. 9 12 " Zahlstelle des Berbandes deuts Glasarbeiter u. v. G. Sonnabend vo Abends 8 bis 11 Uhr. Ferd. Hoffmann, Waldemarstr. Ei! 1125 Ei ftraße Beyer, V Bielefeld wald). Bodbrau Böhmisch Bögow's Bohne, Bolzman Brauerei Brauerei Brauerei Braueret Brauerei Bräuer, 61 Buggenh Buß Ea Bürgerfä Raufman Konzertpo Deigmüll EistellerElysium, Feen- Pal Feldichlo Feind, A Feuerftet Freischü Gaillard, Gehrandt Gesellscha 1123L dorferft Gratweil 1, Straße 7 1,10 Gnadt, V , 75 Gründel, Gründer' . -, 90 Graft G hatbe 27 Ke Achtung!" idk lebeno ch! Wo foft man echte westfälische lei waaren jut un och billig? In de Reichenbergerstr. 23, da i Erste westfälische Achtung! Fleischwaaren- Handlung. Der Verband der Möbelpolirer Berlins und Umgegend veranstaltet am Sonnabend, den 15. August, eine Herren- Partie nach Bernau und Umgegend. Abfahrt vom Stettiner Bahnhof präzise Abends 11 Uhr 40 Minuten. Fachverein d. Musik- Instrumenten- Arbeiter Arbeiter- Retourbillet 50 Pf. Gäſte willkommen. frither Klavier- Arbeiter- Verein. Sonnabend, den 5. September 1891, im Feenpalast, Burg und St. Wolfgangstraßen Ede: IX. Stiftungsfest. 377/1 Vokal- und Instrumental- Konzert, ausgeführt von der Kapelle des Feenpalast unter Leitung des Kapellmeisters Herrn Franz Brand, sowie unter Mitwirkung des Gesangvereins Liederlust unter Leitung ihres Dirigenten Herrn M. Bombelke. Auftreten der Konzert- Sängerin Frl. Rottig, der Duettistinnen Kathi u. Pepi Wolter und des Damen- Komiters H. Pampel. Weiter gelangt zur Aufführung: Die Bismarchspende von J. Stern. Festrede, gesprochen von Wilhelm Liebknecht. Schlußbild: Die Freiheits- Göttin. Nachts 12 Uhr: Ball. E Herren- Billets 50 Pf., Damen- Billets 30 Pf. Billets sind zu haben: Im Arbeitsnachweis Naunynstr. 78 bei Rohr; 231/19 Montag, den 17. August, Abends präz. 8 Uhr, bei Bolzmann, Andreasstr. 26: Versammlung. Zages Ordnung: 1. Fachwissenschaftlicher Vortrag. 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes. Der Tischlermeister B. Schmidt, Schießischestr. 6, sowie die Gesellen, welche bis Weihnachten daselbst gearbeitet haben, sind hierzu auch brieflich eingeladen. Der Vorstand. Jak verkofe: Landschinken à Psd.: Cervelatwurst à Pfd.. Land- Speck à Pfd.. Harte Mettwurst à Pfd.. ff. Tafel- Butter, sowie sämmt Sorten Käse. Prima Bratenschmalz, à Pfd. 40 45 Pfg., och empfehle ich Eier Ei! stärksten Kaliber. Sabel's Saberman ( Plötzen Seife, Ste Senfel, B Herzog, Staifer" Serzog, Heydrich E Ar Dr. Hoesch, homöopath. Artillerieftr. 27. 8-10, 5-7, Sonnt Empfehle mein Gigarren- und Tabak- Geig 25 Stück Cigarren von 1 M. ab. Zentral- Ver. deutsch. Böttcher. Fachver. d.Stellmacher 1068 Sonntag, den 16. August, Vormittags 11 Uhr, Versammlung Berlins und Umgegend. Versammlung 8 Nr. 2 W. Lindeman 24, Heimstraße Rechts- Bureau des Ron Preusi bei den Kollegen Ernſt Arndt, Cigarrengeschäft, Skalitzerstr. 107; Karl Nien dorf, Skaligerstr. 18, 3 Tr.; Herm. Seeliger, Wasserthorstr. 18, 1 Tr.; Willy in Heise's Salon, Lichtenbergerstr. 21. am Sonntag, den 16. AuguGewissenhafter Rath, Hilfe in allen Martin, Gitschinerstr. 66, 2 Tr.; Ferd. Knabe, Lausigerstr. 43, im Keller; Fritz Moes, Markusstr. 27, P. II. 3 Tr.; Julius Meyer, Andreasstr. 12, 3 Tr. Fachverein d. Lederarbeiter. Sonnabend, den 15. August, Abends 8½ Uhr, im Louisenstädtischen Klubhaus, Annenstr. 16: E Die Versammlung wird pünktlich 122/19 Vormittags 91/2 Uhr, bei Keller, Bergstr. 68. Tagesordnung wird in der Versamm Der Vorstand. lung bekannt gemacht. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen bittet Der Vorstand. eröffnet, Verband der Vergolder, Gold- 987b Filiale Berlin. Amtsrichters a. D., Alte Jakobstr gelegenh. Unbemittelten unentgel Sonntags bis 4 Uhr. Nab 11 Schanklokal zu verkaufen. Lindowerstr. 9, Zigarrengesch. Die gestern im Intelligenzblatt G. Göldner sowie Saftwi Cot notiz erkläreich für vollständig unw Versammlung mit Damen. leiſtenarbeiter und Berufsgen. Deffentl Versammlung gegebene Annonce gegen berend Bortrag mit Experimenten über:" Phonograph und Gramophon, Monatsversammlung Feilenhauer Berl. u. Umg. Referent: Herr Maschmann. 202/2 Nachdem: Gemüthliches Beisammensein.- Gäste willkommen, Um zahlreichen Besuch bittet Der Vorstand. Große öffentliche Versammlung für Männer und Frauen am Sonntag, 16. August, Abends 6½ Uhr, im Lokal ,, Süd- Ost", Waldemar- Strasse No. 75. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Josef Stahl über: Amerikanische ArbeiterVerhältnisse. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 331/18 Nach der Versammlung findet gemüthliches Beisammensein statt. Um zahlreiches Erscheinen bittet Im Auftrage des Vertrauensmanns: Der Einberufer. Freie Vereinigung der in der Papier- Industrie beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen Berlins und Umgegend. HF Sonntag, den 16. August: E Gemeinsamer Ausflug nach Adlershof Restaurant Stippekohl, Oppen- Strasse. Vielseitige Beluftigungen. Entree frei. Seidel 10 Pf., große Weiße 20 Pf. Mittagstisch bei frühzeitiger Bestellung billig. Abfahrt vom Görliger Bahnhof auf Arbeiterbillets bis früh 7 Uhr 30 Min.; vom Schlesischen Bahnhof bis 7 Uhr 20 Min. Vom Görlizer Bahnhof ist Nachmittags für Nachzügler der Zug 2 Uhr 30 Minuten mit Arbeiterbillets zu benutzen. 254/2 Schöner schattiger Garten, KegelRestaurant Grossjean, bah, affeekide, großer Saal. Nieder- Schönhausen, Lindenstr. 25. Allen Genossen bestens empfohlen.[ 887L Borchardt's Gasthaus, Schulzestraße Nr. 27. Freundlicher Garten. Kegelbahn. Kaffeeküche. Den Genossen bestens empfohlen. F Für Vereine! Für Landpartien! WE Bankow. Johannisthaler Volksgarten von A. Senftleben 988 direkt am Walde gelegen. Kaffee- Rüdje. Pariser Tanzplatz. Vier Kegelbahnen, sowie Beluftigungen aller Art. Ausspannung. Sozialpolit. Veriram Montag, den 17. d. M., Ab. 8 Uhr, bei Scheffer, Inselstraße 10. Coeben Wo ist der Altersrentner? d. Preis 10 Pf. erschien: Tagesordnung: 1. Vortrag vom Kollegen Tichelmann über: Wahrheit und Erkenntniß bilden die Fundamente des Lebens. 2. Disfussion. 3. Rassenbericht. 4. Wahl eines Filialrevisors und Wahl des Beifizzers zum Hauptvorstand. 5. Verschiedenes. 320/12 Zu beziehen durch sämmtl. Kolporteure 2c. Für Kolportenre 2c. durch R. Baginski, Dresdenerstr.( City- Baff.), W. Kah!, Reichenbergerstr. 17, 0. Schwarz, Gräfeftr. 66.| Bahlreichen Besuch erwartet Die Ortsverwaltung. Berliner am Sonntag Vormittag 101/2 Uhr, bei Meissner, Gartenstraße 162, Tagesordnung: 1. Vortrag. Diskussion. 2. Abrechnung über den Unterstützungsfonds. 3. Wahl eines Vertrauensmannes. 4. Verschiedenes. 150/7 Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Einberufer. NB. Der Referent wird in der Verfammlung bekannt gemacht. Sammlung sozialpolitischer Flugschriften. Herausgegeben von Max Schippel. Soeben erschien Heft i der III. Serie: gerichtlichem Wege 6. Hayfe fraße 1 Frig Jig Indufirie Joel( frü Steller's Saftanien Hafenhe Reller, Be Sutein's F item, Da Die Ba machen gnügun 61 ligunge 989 Achtungsvoll G. Göldner betreffer den; a unterlaj um die Um und bes lichen, bei Na zu erfuc damit d weigern in Berfam Du meisten berücksic Beichen nationer entziehi beitern Schwer Parteig Her Achtung. Aus der Verloosung beim Somm Salon, Große Frankfurterstr. 85, zwei Gewinne auf Nr. 196, 101 Restaurant Boderke, Pallifa straße 47, abzuholen. Grünkram, Mehl- u. Vorkostgef Drehrolle verfäuft. Straußberger Mehrere gut erhaltene Kind wagen bill. Urbanstr. 5, Querg Freundliche, gesunde Hofwohn 15 Min. v. Alexanderplay, Verb. b billig zu verm. Bis 1./10. miet Ist der Sozialismus mit der menschlichen Natur vereinbar? Von Paul Kampffmeyer. Preis pro Heft 10 Pf.- Wiederverkäufern hoher Rabatt. 1. Serie fomplet( 12 Seite)| 2. Serie komplet( 14 sefte) Preis 1, Mark. Preis 1,65 Mark. 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Die Lokalkommission veröffentlicht nachstehend die Liste der Wirthe, die ihre Lokale zu Versammlungen unentgeltlich hergeben und bemerkt hierzu, daß Veröffentlichungen in Bezug auf die Lokalfrage nur von den Herren Wilhelm Werner, Elifabeth- Ufer 55, 23 ilhelm Lod, Friedrichsbergerstraße 11, Otto 3abel, Frankfurter Alee 90, auszugehen haben. Ule event. Unregelmäßigkeiten sind an die genannten Herren zu berichten. und Sonnabend, den 15. August 1891. straße. A 8. Jahrg. Versammlungen. Mittenwalde: Benedet's Salon. Nowawes: Rein Lokal. Zu empfehlen: H. Bathe, Der Verein der Lackirer Filiale IV der Vereini Friedrichstr. 1. Reinickel, Wallstraße. Gärtner, Wallgung der deutschen Maler 2c. hielt am 10. August eine Siebenbaum, Restaurant. Nieder- Schönweide: Borussia- Brauerei. Bu empfehlen: regelmäßige Versammlung ab. Da dieselbe nicht stark besucht war, wurde von dem angekündigten Vortrag über die Ursachen braueret, Jägerſtraße." Ma ue's Bariété Theater, Hermann Behrend unter lebhaftem Beifall über die soziale Frage auf den Rigdorf: Bergschloß Brauerei, Hasenhaide. Vereins der Verbrechen Abstand genommen, dafür sprach Herr Franz Straße 18. Summer's Salon, Berlinerstr. 136. off- Lande. Gine Diskussion fand nicht statt. mann's Festsäle, Bergstr. 133. Niesegi's Salon, Berg- Tagesordnung, die Existenzfrage in unserem Beruf, rief eine rege Der dritte Punkt der straße 129. Barta, Deutsches Wirthshaus, Bergstraße 120. Debatte hervor, an welcher sich die Kollegen Schüßler, Lewit, Stolzenburg's Kaiser Wilhelmsbad, Canner Chaussee. Rautenbaus u. a. betheiligten. Hauptsächlich wurde die Frage Knebel, Badstr. 58( neben Weimann's Wiersing's Salon, Knesebeckstr. 77. Würschmidt's erörtert: Wie suchen wir die Kollegen zu unserem Verein herans Salon, Knesebeckstr. 16. Die Lokalliste ist bis auf Weiteres die folgende: Aftienbrauerei Moabit. Albrecht, Schönhauser Allee Nr. 103. ( Jäger- Haus.) Arminhallen, Kommandantenstr. 20. 6. Bachmann, Dresdenerstr. 45. Bergschloßbraueret, Nirdorf. Berliner Ressource, Kommandantenftraße 57. Beyer, Neue Grünfir. 14. wald). Bolfsgarten). Königsbank, Gr. Frankfurterstr. 117. Königshof, Bülowstraße. Krieger's Salon, Wasserthorstr. 68. Reinhold Krösche's Gesellschaftshaus, Fichtestraße 29. Krüger's Bierhallen, Frankfurterstr.102. Kuhlmey, Schönhauser Allee 28. Bielefeld, Hasenhaide( Neuer Epree- Meißner, Gartenstr. 162. Bockbrauerei, Tempelhofer Berg. Böhmisches Brauhaus. Bögow's Brauerei. Bohne, Hasenhaide 45-47. Bolzmann, Andreasstr. 26. Brauerei Tivoli, Kreuzberg. Brauerei Königstadt. Brauerei Friedrichshain( Lips). Brauerei Pfefferberg. Müller, Johannisstr. 20. Nebelin, Langefir. 108. „ Neues Gesellschaftshaus"( Reinhardt), Hafenhaide 57. Rudow: Kein Lokal. D zuziehen? Trotzdem der Verein schon einen großen Theil der Kollegen umfaßt, wurde von sämmtlichen Rednern allen Kollegen ans Herz gelegt, recht rege zu agitiren, denn viele Mitglieder so man Schmöckwith: Restaurant„ Seglerschlößchen". Restaurant Zur Palme"( Kurras). Schmargendorf: Friedrichs- Garten( P. Kübler). glauben, wenn sie nur ihre Beiträge regelmäßig bezahlten, schon genug gethan zu haben. Das genügt aber noch lange Steglitz: Restaurant Zur Börse", Schloßstr. 66a. nicht. Ferner folle fleine Differenzen nicht auf Schöneberg: Schloßbrauerei Schöneberg, Hauptstr. 64-65. Gewicht großes Tegen, in 3wistigkeiten fämen Tempelhof: Kein Lokal. in jeder Gewerkschaft vor, und Pflicht der Kollegen sei es, in der Treptow: 3or now's Restaurant. Bender's Restau- Versammlung solche Fälle aufzuklären. Im weiteren führte Neustädtischer Volksgarten, Prostauer- rant. Iacob's Restaurant. Nitsch's Restaurant. Henze, Kollege Rautenhaus aus, daß es an der Zeit wäre, unsere LohnRestaurant zum Karpfenteich. Bade's Volksgarten. Hverhältnisse aufzubeffern; wir müßten uns hierin unsere BerufsRümpel, Alter Treptower Weg. genossen, die Maler, zum Vorb nehmen, indem wir eine Vers kürzung der Arbeitszeit auf täglich 9 Stunden und eine dems entsprechende Lohnzulage erstreben. Sodann theilte Redner mit, ftraße 11-12. Nieft's Salon, Weberstr. 17. Norddeutsche Brauerei, Chausseestr. 58. Drschel, Sebastianstr. 39. Brauerei Friedrichshöhe( Pazenhofer). Parlamentshalle, Landsbergerstr. 35. Bräuer, Gr. Frankfurterfir. 74. Buggenhagen, Morigplay. Buß Calon, Gr. Frankfurterfir. 87. Bürgerfäle, Dresdenerstr. 96. Kaufmann's Variete, Königstolonaden. Pyrtet, Gipsstr. 3. Rau's Calon, Staliger. 125( Wolf u. Krüger). Reichert, Müllerstr. 7. ( Stralau- Rummelsburg). Allee- Ecke. Zehlendorf: Kein Gaal vorhanden. Zu Reischach'scher Brauerei Ausschant Warnike, Teltowerstr. 23. Kähte, Hauptstraße. Potsdamerstraße. Konzertpart Oftend, Frankfurter Allee.| W. Rehliy, Bergstr. 12. Deigmüller's Salon, Alte Jatobfir, 48a. Renz' Calon, Naunynstr. 27. Gisteller- Etablissement, Chauffeefiraße. Rennefahrt's Salon, Dennewigstr. 13. Elysium, Landsberger Allee. Feen- Palast, Wolfgangstraße. Reyer, Alte Jakobstr. 83. Röllig, Neue Friedrichstr. 44. Feldschlößchen( Müller), Müllerstr. 142. Roll, Adalbertstr. 21. Feind, Weinfir. 11. Feuerstein's Eaton, Alte Jakobstr. 75. Eachow, Müllerstr. 136. Ruhland, Moabiter Schüßenhaus. Freischütz", Fruchtstr. 36a. Gaillard, Prinzenstr. 87. Gebrandt, Gerichtsste. 10. Saeger, Grüner Weg 29. Sahin's Klubhaus, Annenstr. 16. Sanssouci, Rottbuserstr. 4a. Wannsee: Wirthshaus Wannsee( Beelitzhof.) Wilmersdorf: Pietsch's Volksgarten. Grä h, Brandenburgische Straße. Landhaus, Berlinerstraße und Kaiser- die Innungsmeister beabsichtigten in nächster Zeit einen Gesellenausschuß zu wählen, und dem gegenüber sei es Pflicht eines jeden empfehlen: Kollegen, am Plaze zu sein. Einen Antrag des Kollegen Rautens Haupt- haus, den Vorstand zu beauftragen, ein ständiges Vereinslokal im Zentrum der Stadt zu besorgen, nahm die Versammlung an. Auch wurden die arbeitslosen Kollegen aufgefordert, den Arbeits nachweis besser in Anspruch zu nehmen, da manche Tage viele Stellen vorhanden sind, während Mangel an stellensuchender. Kollegen herrscht. Kreis Nieder- Barnim. Bernau: R. Bohre, Kaiserstr. 82. Richter, Glysium. Junter, Schüßenhaus. Bu empfehlen: Feder, Berlinerstraße " Zum Kronprinz". Kluge, Kronenstraße. 3ernikow, Tuchmacherstraße. A. Gary, Wallstraße. Hering, Mühlenstraße, Beeger, Weinbergstraße. G. Schöder, Brüderstr. 142 Tonn, Berlinerstraße. Wagner, Königstraße 146. Friedrichsberg: Spizig's Ballsalon, Franks. Allee 198. und eine öffentliche Bersammlung. Vor Eintritt in die Tagesordnung der Fachvereins Gratweil's Bierhallen, Kommandanten Schmiedel's Salon,( Orpheum), Alte pha hl's Schwarzer Adler, Frankfurter Chauffee. Susott's einen Bestand von 360 M. ergab. Beim ersten Bunft:" Bokal Müller's Kronprinzen- Garten, Chaussee Nr. 3. West- Versammlung verlas der Kassirer den Kassenbericht, welcher Salon, Franff. Allee 176. dorferstr. 45. Gesellschaftshaus Ostend", Rüders: Scheffer's Salon, Inselstr. 10. Straße 79. Gnadt, Brunnenstr. 38. Gründel, Dresdenerstr. 116. Gründer's Salon, Schwerinftr. 13. Ernst Gründer's Festsäle, Hafenhaibe 21. Schloßbrauerei Schöneberg. Jakobfir. 32. Schneider, Belforterstr. 15. M. Schneider, Adalbertstr. 8. Schröder, Müllerstr. 178( Weddingpark). Schwarzmüller, Kolbergerstr. 28. Habel's Braueret, Bergmannfir. 5-7. N. Seefeld, Grenadierfir. 33. Habermann's Insel Restaurant ( lögensee). Seife, Sichtenbergerstr. 21. Hensel, Brunnenstr. 129. Staifer". Silber's Calon Schwedterfir. 24. Jatobfir. 26. Süd- Ost, Waldemarstr. 75. Herzog, Memelerstraße, Deutscher Thalia, Lichtenbergerstr. 16. Berzog, Stromstr. 28. C. Heyse, Staligerfir. 64. fraße 18-21. Unionsbrauerei, Hafenhaide. Vereinsbrauerei,( Nirdorf). Viktoriabrauerei, Lützorstraße. Heydrich's( Norbert) Säle, Beuth Biftoria- Salon, Perlebergerstr. 18. Fri Jlges, Wilsnacerfir. 63. Wolfsbrauerei( Moabit). Wedding- Kasino, Schulstr. 29, Industrie- Hallen, Mariannenstr. 31-32. Weigt, Markgrafenstr. 87. Joel( früher Keller), Andreasstr. 21. Haftanien- Wäldchen, Alt- Moabit 89/90. hafenhaide. " Müller, Zwei Versammlungen der Wirker und Wirkerinnen fanden am 8. August in Feind's Salon statt, eine Fachvereinsoder Zentralorganisation?" sprachen die Kollegen Janz, Stahn Friedrichsfelde: Kein Saal. Su empfehlen: Momber, und Hübsch für die Zentralisation. Hierauf gelangte ein Ans. Wilhelmstraße. Kamerun, Frankfurter- Chaussee. trag, welcher die Auflösung des Fachvereins aussprach, zur eins Berlinerstraße, Ecke Schloßstraße. stimmigen Annahme. Im Verschiedenen wurde betreffs der Ber Friedrichshagen: Waldhaus( S. Schmidt). Gesellschafts- wendung des Vermögens nach längerer Debatte der Antrag ans haus( F. Rest in). Restaurant A. Blante. Gisteller( R. Specht( Beauerei- Ausschant), Neue Richter. Restaurant G. Conrad. Brauerei- Ausschank F. haus und Voigt stattfinden werde, 2/3 des Vermögens der Zahl genommen, da in kurzer Zeit der Prozeß gegen die Kollegen Neus Wolf. Bad Bellevue( F. Wulff). Seefchlößchen( E. Schulbe). ftelle und 1/3 dem Zentralverband zu übergeben. Ferner beschloß Fischerhütte( Remperling). Restaurant G. Böhlert. man, die alte Schuldenkommission bestehen zu lassen und zu ers Restaurant Bandelow. Müggelschlößchen( 3ibolsky). mächtigen, Gelder, welche an den Fachverein zu zahlen sind, eins Restaurant Waldkater"( Kautsch). Kaiserhof( W. Schmidt). zutafsiren, ferner diejenigen Kollegen, welche ihrer Pflicht nicht Wilhelmsbad( Schönknecht und Zimmermann). Friß nachkommen, öffentlich bekannt zu machen. Lerche, Am Rundtheil. Bertha Schulze. C. Böttcher. A. Röste I. C. Peznic. E. Wandrey. C. Magde- welche die Punkte: 1. Gründung der Filiale der Wirker und Hieran schloß sich die öffentliche Versammlung, Weimann's Boltsgarten, Badstraße burg. W. Berenstecher. W. Kursis. A. Rakow. Wirferinnen, 2. Vorstandswahl, 3. Verschiedenes auf der Tagess Damis. E. Jones( Ravenstein). 3 a bemet. ordnung hatte. Zum ersten Punkt führte Rolleae Sübsch aus, Lichtenberg: Schwarz' Konzert- Garten. Kirchbach. daß der Beitrag 10 Pf. betrage, wovon 5 Pf. dem Sentral Prinzen- Allee 9. verband überwiesen werden, während die anderen 5 Pf in der Hohen Schönhausen: Rich. Schiele's Restaurant. Filiale blieben. Filiale blieben. Diejenigen Mitglieder, welche im Fachverein a enide, Restaurant. Bu empfehlen: Weber, Kuß, ihre Beiträge bis Ende Juli bezahlt haben, sind vom Einschreibes Hohen Neuendorf( an der Nordbahn): Schmohl's gelb befreit. Nach diesen Darlegungen beschloß man die Er richtung der Filiale. Die Vorstandswahl ergab Folgendes: Erster Bevollmächtigter Emil Liebers, zweiter Anna Roft, Kassirer Arno Rothe, erster Schriftführer Julius Janz, zweiter Gertrud Badow. Unter Verschiedenem verlas dann Kollege ( vom 1. Oktober an). Seller's Sofiäger, Inh. A. Fröhlich, Rudolf Wendt's Gesellschaftshaus, Kös Steller, Bergstr. 68. Stein's ab. mann, Be Nr. 2 3 Ron reußif obstr. allen Entgelt 97 Nab blatt Saftwi ene Col ig unw Perfon 989 Idner Gomm 3" in :. 85, 6, 101 Ballifa oftgel rgerft Kind Luerg. fwohn erh. ha mieth die G D. 652 uvryfit Frie m. Leb 3. ambur ube, R verin urg, :) cft. ifer Den Ge Beding S Grp.b taben m Lob d. Atto Dro lem, Hafenhaide. Festsale, Oranienstr. 180. linerstraße 17. Wilte Sachir 32 a. Wollschläger, Blumenstr. 78. Wohlhaupt, Manteuffelstr. 9. die Barteigenossen, genau auf diese Liste zu achten, besonders Großmann, Sommer. machen wir noch darauf aufmerksam, bei Festsetzung von Vergnügungen auf diese Liste Bezug zu nehmen. Da verschiedene Veränderungen vorgekommen, ersuchen wir Gleichzeitig weisen wir nochmals darauf hin, daß VeröffentRestaurant. Malchow: Lindecke. Nieder- Schönhausen:„ Elysium"( Grosjean), Linden Gertrud Badow. lichungen über Streitigkeiten mit Wirthen zc., welche die Lokalfrage straße 25. Noch zu empfehlen: Hempel, Restaurant, Buch Boigt die Klagezuschrift gegen Neuhaus und Voigt. Hierauf ges den; alle anderen Veröffentlichungen ersuchen wir unbedingt zu unterlassen, da die Kommission erst alle Streitfragen prüfen muß, um die Berantwortung übernehmen zu können. Werner. Loc. 3abel. Lokallifte für die Umgegend Berline. Oranienburg: Restaurant Waldhaus". langte ein Antrag, den beiden Kollegen Rechtsschutz auf Kosten Bankow: Hermann Sander, Kaiser Friedrichstr. 50/51 der Wirker zu gewähren, zur Annahme. Nachher fand ein ges müthliches Beisammensein statt. ( nahe der Brauerei E. Willmer). Noch zu empfehlen: W. Borchardt, Schulzestr. 27, an der Nordbahn. Kunert, Zu einer öffentlichen Versammlung der Arbeiter der brod, strengstr. 7. Blauermes, Wühlenstraße( Ede Flora- welche am Mittwoch tagte, legte der Vertrauensmann Kollege Schönholzerstr. 10. Milte, Friedrichstr. 70/71. Brochirurgischen Branche und verwandten Berufsgenossen, Wilke zunächst seine Abrechnung vor. Danach betrugen die EinRummelsburg: Weigel's Ballsalon, Thürschmidtstraße. nahmen für die General Kommission in Hamburg 423 M. und und bessere Agitation für unsere Partei- Interessen zu ermög-| Um den Barteigenossen der Umgegend Berlins eine leichtere lichen, halten wir es für angebracht, den Berliner Parteigenossen Straße). Frau Schröder, Wollantstr. 122. bei Ausflügen, Partien 2c. folgende Lokalitäten zu empfehlen und w. Spörer, Hauptstraße. Müller, Neue Prinz Albert- jene für den Maifonds 244 M. Die Prüfung der Richtigkeit damit durch den Druck der Verhältnisse alle noch hartnäckig fich straße. Borchmann, Hauptstraße. Rummel,( Weg nach dieser Abrechnung wurde einer Kommission übertragen, welche Versammlungen öffnen. weigernden Wirthe in Zukunft thre Lokale den Arbeitern zu entziehung Schwer U. nationen, als da sind: Beschränkung auf Polizeistunde, Tanz- Bentral- Schüzenhaus, Scharnweberstr. 4. Mark's Restaurant fultat der vorjährigen Lohnbewegung start in Frage gestellt f. w., soweit gebracht, daß die Wirthe, die den Ar- zum Feuerwerker, Scharnweberstraße. Gorde's Waldschlöß würde. Besonders wurde hierbei die Firma Dewit und Herz, Stralau: Gräft. Reischach'sche Brauerei. With. Gaster gestandenen Prozente verzichten oder sich Abzüge vom Bohn gefallen iun., Restaurant. Alte Taverne. bedroht sind. Der Besuch von Adlershof wird den Berliner beſteht. Der zweite Punkt der Tagesordnung lautete: Wie stellen wir Rüdersdorf( Kaltberge): Gasthof Zur Berghalle." Durch die Energie der Genossen von Adlershof sind die 2üdicte, Amenbestraße 1. Bu dewis, Hausotterstraße 4. der Waßregelung einiger Kollegen Zunächst wurde hierbei von Reinickendorf: Böttcher's Seeschlößchen, Martstr. 1/2. uns zu den fortwährenden Abzügen bei Affordarbeiten und zu beiſten der Säle für uns frei geworden und infolge deſſen zu get to endeletett. 81. bent, borbama 1. verſchiebenen Kollegen feſtgeſtellt, daß in letter Zeit fehr häufig berücksichtigen. In Adlershof hat es der Herr v. Oppen, feines Caro, Residenzstr. 101. Gebeter, Provinzstr. 45. Teichert, Abzüge gemacht wurden; man befürchtete, es könnte das Rewerden, wenn nicht bald Stellung gegen die Abzüge genommen Georgenkirchstraße, angeführt, wo Arbeiter entweder auf die zu laffen müßten. Zwei Kollegen, welche sich weigerten, billiger zu arbeiten, sollen deshalb gekündigt worden sein. Es wird dieserhalb eine Kommission mit jener Firma verhandeln, und erst wenn dieselbe Bericht erstattet hat, über eine event. Unterstügung der beiden Kollegen Beschluß gefaßt werden. Die Kommission wurde aus den Kollegen Benicke, Fichtner, Brückner und Schmädicke gebildet. Hierauf erstattete Rollege Wilte Bericht über seine Thätigkeit als Delegirter zur Berliner Streit- KontrollParteigenossen daher auf das Wärmste empfohlen. Wir lassen nunmehr die Lokale aus der Umgegend von Berlin folgen: Kreis Teltow- Beeskow- Charlottenburg. Adlershof: Wiedemann und Manofsky. Albrecht. Straße 89. Schönholz: Schloß Schönholz. Schöneiche: G. Pedal. Tasdorf( 15 Minuten vom Bahnhof Rüdersdorf): Gasthof " Zum deutschen Hause." Stippekohl. Keller. Bu empfehlen: Miserra( Restau- straße 7-8. Tegel: Schulz's Restaurant( früher Lindenberg), SchloßTant). Kuhle( Restaurant). Weißenfee Hohenzollern- Restaurant( ähling), Langfiraße 69/70. Rudolf's Restaurant( Ww. Müller), Chauffee Ghaussee. Zur Flora( Döpke) Gustav Adolphstraße. Schloß tommission. Derselbe forderte dabei die Kollegen auf, mit RückBrit: Gebr. Walter's Rosen Seeterrasse, Chaussee hansstraße. Staiser Wilhelms- Restaurant( 2 eng bei 1), Stönigs Chymert's Restaurant( Zum alten Gasthof), Weißenfee( Sterneder). Chauffeestr. 18, Adam's Restaurant( Buschkrug). Güldner's Rettig, Berlinerstraße, sicht auf den Streit der Weißgerber, welcher Unterstützung er= Irrgang, Heinersdorferweg. Restaurant, Rudower Chaussee 66. Dewein's Restaurant, Königs- Marten in größerer Anzahl als bisher zu kaufen. Aus der darheische, die von der Streit- Kontrollkommission ausgegebenen Chaussee. Du sedann, Charlottenburgerstraße 151. Charlottenburg: Bismarckhöhe, Wilmersdorferstraße, Ecke Wilhelmsberg: Restaurant, Wilhelmsberg"( Trinkau 3). auf vorgenommenen Neuwahl eines Delegirten ging wieder Bären Schölzel's Seeschlößchen( früher Bum Fürsten Wolfgang" Kollege Wille als gewählt hervor. Brauerei, Spreestr. 3. Brauerei Spandauer Berg. Grischow's an der Landsberger Chauffee, Voigt. Ferner zu empfehlen: ate am Friedenau: Kurhaus Restaurant. Frenkel, Gesellschafts- Franz, Restaurant. 28olf, Restaurant. Bismarckstraße. J Gambrinus Brauerei, Wallstraße. Galon, Rosinenstr. 3. baus, Rheinsir. 14. Boltsgarten). Grünau: Rob. Schmidt, Röpenickersir. 108( Grünauer Johannisthal: Senftleben's Restaurant. von hier nach Grünau oder Glienicke folgende Lokale: Köpenick: Kein Saal. zu empfehlen auf dem Wege Janke, Berlinerstr. Gabriel, Grünauerstraße. Lebrecht, Schmidt, Babe!, Wege nach Müggelschloß oder Müggelsberge: Glienickerstraße. Auf dem Schweiz". # 1 Kreis Ober- Barnim. Der Arbeiterverein in Köpenick tagte am 10. d. Mts. in Adlershof. Auf der Tagesordnung stand: 1. Vortrag des Herrn Dr. Pinn über„ Soziale Zustände im Alterthum. 2. DisBuckow bei Müncheberg: Gasthaus Bur Märkischen fussion. 3. Verschiedenes. Es wurde zunächst die Lokalfrage Biesenthal: Restaurant Wernig f. Eberswalde: Restaurant Bur Mühle". Freienwalde: Gasthof" Sum goldenen Anker". Strausberg: Restaurant Fr. Krüger. Wir ersuchen die Mitglieder der verschiedenen Lokalkombesprochen, welche Anlaß zu einer sehr scharfen Kritik gab. Der Vorsitzende verwies die Mitglieder darauf, wie nothwendig es sei, unsere Angelegenheiten bald wieder im eignen Orte zu regeln, damit wir nicht immer auf die Umgegend angewiesen blieben. Dann nahm der inzwischen erschienene Referent das Wort zu feinem Vortrage, welcher von den Anwesenden mit Beifall aufDiskussion fand nicht statt. Unter VerMarkan, wurde. Grünauerstr. Schulz, Amtsstraßen- Ede, gegenüber dem Schul gewünscht werden, dieselben den Unterzeichneten sofort mittheilen zu fchiedenem erstattete der Kassirer Bericht über das Stiftungsfest. haus. Tauchert, Müggelsheimerstraße. Enger's Restau rant Waldhaus", an der Straße nach Friedrichshagen, der halbe wollen. * J. A.: Der Lokalfommission. Werner. Lock. Lock. Zabel. * In einer am 30. Juni d. J. stattgefundenen öffentlichen Die Einnahme betrug 186. 20 Pf., die Ausgabe 125 M. 30 Pf., es bleibt also ein Ueberschuß von 60 M. 90 Pf. Der Vorsitzende betonte dann den Werth der ländlichen Agitation. Genosse Silligers und der Referent traten für die Agitation durch wegs nach Friedrichshagen: Tabbert's Hirschgarten". Am Wolfsversammlung zu Charlottenburg wurde beschlossen, das Bier Schriften ein, es wurde über diesen Punkt kein Beschluß gefaßt, Raulsdorfer Weg über der Bahn: Hoffmann's Restaurant, der Kaiferbrauerei in Charlotttenburg nicht mehr zu trinken, da da es zunächst in Köpenick nothwendig ist, die indifferenten Troppens, Rosenstraße. Briz, Alter Markt. Pferdebuchte. Innerhalb der Stadt: Stuh, Schloßstraße. dieselbe ihren Saal nicht mehr zu Versammlungen hergiebt. Die Massen aufzuklären. Der Vorsitzende machte noch bekannt, daß Mariendorf: Haate's Saal. Bersammlung sprach den Wunsch aus, daß die Berliner Genossen empfehlen: A. Hamm, Restaur. A. Abrah, Groß- Lichterfelde: Weichert's Salon. Ferner zu fie in diesem Kampfe unterstützen möchten. am Sonntag, den 16. d. M., ein Sommerfest mit Konzert und Ball im Lokale der Herrn Wiedemann und Manofsti stattfindet. Sommer- Anzug, Guter Waschstoff, Werth 11 M. für 7. 25 f. Sommer- Anzug, Zwirn- Buckskin, Werth 21 M. für 13 t. 50 f. Sommer- Anzug, Hochmoderne Buckskin, Werth 30 M. für 21 M. Kammgarn- Anzug, Prachtvolle Muster, Werth 40 M. für 28. 50 Pf. Rock- Anzug, Feines Kammgarn, Werth 45 M. für 32 M. Gehrock- Anzug, 3weireihig, Rammgarn, Werth. 60 M. für 40 M. Modell- Anzug, Bestes Kammgarn, Werth 70 M. für 42. 50 Pf. Sommer- Paletot, Haltbarer Diagonal, Werth 21 M. für 13 M. Sommer- Paletot, Hochfeiner Satin, Werth 32 M. für 21 M. Sommer- Jaquets, Haltbar und praktisch, Werth 3 M. für 1 m. 80 Pf. Drel- Jaquets, Kernig und unverwüstlich, Werth 3 M. 50 Pf. 1065L] für 2 M. 20 f. Kein Feilschen, fein Handeln, sondern streng feste, sehr billige Preife. 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