Nr. 74. Abonnements- Bedingungen: = Abonnements Prets pränumerando: Vierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 M., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5. Pfg. Sonntagss Nummer mit illuftrirter Sonntagss Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. PostAbonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Eingetragen in der Post- ZeitungsPreisliste für 1897 unter Br. 7437. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblatt. 14. Jahrg. Die Insertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Kolonelzetle oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen, sowie Arbeitsmarkt 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition tft an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 9 Uhr vormittags geöffnet. Terusprecher: Rmt I, nr. 1508. Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin". Bentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Abonnements- Einladung. mit der illustrirten Sonntags- Beilage " Die neue Welt". Die Aenderungen, die wir seit dem 1. Januar eingeführt haben, erfreuen sich des lebhaftesten Beifalls unseres Leserkreises. Unsere Sonntag, den 28. März 1897. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Darüber zu reden, hat Herr v. Kardorff unterlassen. Ober- Landesgerichtsraths Stenglein aus Colmar sowie ein ganz Aber er versichert uns pomphaft, daß bei der blutigen" unerhörtes Vorkommniß vor dem Reichsgericht in Leipzig zur Laura die Aktien mit 105 emittirt wurden und heute 150 Sprache. Genosse Peus lenkte die Aufmerksamkeit auf die oder noch höher" stehen. Gewiß, die Attien wurden Behandlung der politischen Gefangenen in den anhaltischen Am 1. April eröffnen wir ein neues Abonnement auf den mit 105 emittirt und im nächsten Jahre sogar auf Gefängnissen und Dr. Lütgenau erörterte den Prozeß 229 getrieben; aber zweimal zwölf Monate nach den fetten Schröder. „ Vorwärts" Jahren, in denen der Aufsichtsrath, dessen Vorsitzender Herr Bei letterer Gelegenheit wärmte Herr von Stumm das v. Kardorff war, an" Trinkgeldern" je 600 000 m. ein- alte Märchen, daß die Sozialdemokratie den Meineid vertheidige, gefackt hatte, fielen die Aktien auf 69,75( im Jahre 1875), wieder auf, wofür er aber von Stadthagen gründlich abauf 70,90( 1876), 64,80( 1877) und 60,30( 1878); dann geführt wurde. stiegen sie langsam wieder, fielen in den Jahren 1885-87 Nächste Sigung Montag 1 Uhr. Rest der heutigen Tagesabermals auf 87,50, 85,10, 88,50 und wenn sie jetzt auf 150 ordnung und Handwerker- Vorlage. stehen, so ist das kein Troft für diejenigen, die damals ihr Das preußische Abgeordnetenhaus erledigte heute zunächst Geld verloren, vielleicht blos deshalb verloren, weil sie in dritter Berathung den Gesetzentwurf betreffend die Regelung allzu viel Vertrauen in das politische Ehrenamt des Vorsitzender Richtergehälter, unter Ablehnung eines Antrages den des Aufsichtsraths, des Reichs- und Landtags- Beleites, nach welchem die neuen Bestimmungen über die Abgeordneten v. Kardorff gesetzt und keine Kenntniß da- Besoldungen der Ober- Landesgerichtsräthe und Landesgerichtsvon hatten, daß Herr v. Kardorff lediglich deshalb sich an direktoren, die vor oder an dem 1. April in ihr gegenwärtiges Amt eingetreten sind, rückwirkende Kraft erhalten sollen. der Laurahütte betheiligt hatte, um ohne Vermögensverluste Hierauf wurden in britter Lesung die Gesezentwürfe betr. parlamentarisch wirken zu können! Und seine Kämpfe gegen die Bereinigung der Stadtgemeinde Burtscheid die Seehandlung laffen zum Troste den Glauben erstehen, daß mit der Stadtgemeinde Aachen und betr. die Erweis Herr v. Kardorff gegen diefen Nichtverlust von Ver- terung des Stadtkreises Breslau ohne Debatte ange nommen und sodann eine Reihe kleiner Etats erledigt. mögensvortheilen wenigstens nicht undankbar war! Literarische u. Volkswirthschaftliche Rundschau werden allgemein als bedeutungsvolle Bereicherung des Inhalts unseres Blattes angesehen. Durch unsere Unterhaltungs- Beilage ist den Unterhaltungsbedürfniß unserer Leser und Leserinnen in reichstem Maße/ Rechnung getragen worden. Wir beginnen in ihr am 1. April den Abdruck des spannenden, an erschütternden Konflikten reichen Romans Ein alter Streit monatlichen Preise von ei von Wilhelmine von Hillern. Für Berlin nehmen sämmtliche Zeitungsspediteure sowie unsere Expedition, Beuthstr. 3, Bestellungen entgegen zum 1 Mark 10 Pfennige frei ins Haus. Für außerhalb nehmen sämmtliche Postanstalten Abonnements zum Preise von 3,30 M. für die Monate April, Mai u. Juni entgegen.( Eingetragen in der Post Zeitungsliste für 1897 unter Nummer 7437.) Redaktion u. Expedition des Vorwärts". Warum Herr v. Kardorff keine Diäten braucht. 150 oder noch höher. " " Dr. Misersti( Pole), Im walle( 3.) und Glebocki( Pole) scharf gegen das Geseß, das gegen die Verfassung und Gerechtigkeit verstoße und den Kampf zwischen Polenthum und Deutschthum ver schärft habe. Minister von Miquel trat auch hier wieder für die Regierung ein, obgleich die Frage mit seinem Reffort garnichts zu thun hat, und erklärte, daß sich jeder preußische Unterthan dem verfassungsmäßig zu stande gekommenen Gefeße fügen müsse Aber Herr Kardorff zitirt auch Eideshelfer! Sogar seine Beim Etat des Ministeriums der Auswärtigen. politischen Gegner hätten ihn zum Landrath präsentirt. Schade, Angelegenheiten glaubte Abg. Dr. Friedberg( natl.) in daß er diese Leute nicht nach Stand und Namen nennt, sie würden hoher Politik machen zu müssen, was ihm jedoch gänzlich mislang. dann vielleicht auf uns mehr Eindruck machen! Und aller bezeichnete den bekannten Vorgang, wonach in Greis eine Untersuchungen wider ihn hatten immer zu dem Resultate ge- preußische Fahne von einem preußischen Unterthanen bei der Zentenarseier gehißte auf Veranlassung der reußischen Behörden führt, daß ihm nichts Ungehöriges vorgeworfen werden entfernt wurde, als eine Verlegung des preußischen National könne und daß eine Betheiligung an industriellen Unter- gefühls und fragte, was die Regierung diesem Vorfall nehmungen an sich jedem freistehen müsse. gegenüber zu thun gedenke. Da ein Vertreter des Aus Darüber sind die Meinungen unter den Gründern und wärtigen Amtes nicht zugegen war, so konnte leider das verletzte den übrigen Leuten getheilt. Daß Herrn v. Kardorff nichts Nationalgefühl des Dr. Friedberg keine fofortige Sühne erhalten, er strafgesetzlich Ungehöriges nachgewiesen werden konnte, Dr. Miquel in ironischer Weise erwiderte, er halte sich nicht für mußte sich vorläufig damit begnügen, daß der Finanzminister glauben wir gerne; aber wir wissen uns mit Tausenden einig, tompetent, in dieser„ hochwichtigen" Angelegenheit ein Urtheil abzu die es allerdings für ungehörig im höchsten Grade geben. Einen von dem Abg. Dr. Arndt beim Gtat der Lotteries finden, wenn Parlamentarier ihr politisches Ehrenamt als Berwaltung geäußerten Wunsch auf Ersetzung der einzelstaatlichen Lockspeise aushängen lassen und sich betheiligen an Unter- Lotterien durch eine einheitliche Reichslotterie erklärte der Finanz nehmungen vom Schlage der Laurahütte und dergleichen. Aber minister für nicht erfüllbar; eine reichsgefeßliche Regelung des Diese Frage haben wir in unserem gestrigen Leitartikel freilich, Herr v. Kardorff ist ein moderner preußischer Junker: Lotteriewesens sei ein bedentlicher Eingriff in die Autonomie und ausführlich behandelt, und Herr v. Kardorff, der im Reichstage Noblesse oblige! das Selbstbestimmungsrecht der Einzelstaaten. so beredt geschwiegen, scheint inzwischen die Sprache einiger Wenn Herr v. Kardorff schließlich die Glagau'sche Ent- Eine längere Debatte entspann sich beim Etat der An maßen wieder gewonnen zu haben, denn er sendet den hüllung damit zu diskreditiren sucht, daß er Glagau verächtlich einen Antrag auf Aufhebung des Ansiedelungsgesetzes von 1886 siedelungs- Kommission, wozu die polnische Fraktion Neuesten Nachrichten" folgende lange Erklärung zu: einen Antisemiten schilt, so stimmt das uns nur gestellt hatte. Während die Nationalliberalen Sieg und Seer " In der heutigen Nummer des Vorwärts" wird im Au- heiter. Herr v. Kardorff hat doch sonst diese Abneigung gegen die fegensreiche Wirkung des Ansiedelungsgesezes hervorhoben und schlusse an den persönlichen Ausfall des Abg. Singer gegen mich Antisemiten nicht; er ist doch auf bestem Fuße mit seinem sich gegen den Antrag erklärten, wandten sich die Abgeordneten in einem längeren Artikel ausgeführt, ich sei bei der" blutigen antisemitischen Adelsgenossen Liebermann von Sonnenberg, der Gründung" von Laurahütte, bei der Gründung von" Hibernia ja bekanntlich an seinem anderen antisemitischen Adelsgenossen Shanirock" und der Weimar- Geraer Bahn" betheiligt gewesen. Diese Behauptung ist bezüglich der beiden lehtgedachten Freiherrn von Hammerstein nach seiner Abfägung durch die Aktiengesellschaften völlig aus der Luft gegriffen, und in den Freunde des Herrn v. Kardorff den Zug ins Großartige auch Aufsichtsrath von Laurahütte bin ich Wochen nach der Gründung, bei seinen Lumpereien bewunderte, oder wie Eugen Richter an der ich nicht betheiligt war, auf den Wunsch eines mir be- damals boshafterweise sagte: beneidete. Habeat sibi! freundeten Aktienbesizers eingetreten und habe den Vorsitz des Auf- Nein Herr von Kardorff mag sich drehen, wie er Die Polen hätten Ursache, der Staatsregierung dankbar zu sein, fichtsrathes von 1872 bis 1888 geführt. Bei dieser Aktiengesell- will: das Brieflein an Keil ist nicht abzustreiten. Es ist die die polnischen Länder fulturell außerordentlich gefördert habe schaft wurden die Aftien mit 105 emittirt und sie notiren heute ja vielleicht nur zu wahr: Schätze hat sich Herr und noch fördere. Hierauf wurde der Antrag gegen die Stimmen Im Jahre 1888 schied ich aus dem Aufsichtsrathe, um dem von Kardorff trotz seiner Stellung als Vorsitzender des der Bolen und eines Theils des Zentrums abgelehnt. Am Montag beginnt die Berathung des Etats des FinanzWunsche meines Kreifes zu entsprechen, der einen im Kreise Dels Aufsichtsraths bei der Laurahütte nicht gesammelt; heimischen Landrath haben wollte, und wurde einstimmig auch von und vielleicht weiß das außer Herrn v. Kardorff und seinem ministeriums, mit welchem die Besoldungsvorlage ver meinen erbittertſten politischen Gegnern zum Landrathe präsentirt. Fraktionsleiter Herrn v. Stumm niemand besser als der bunden ist. Bor zwei Jahren legte ich das Landrathsamt nieder, weil in Bund der Landwirthe", für den Herr v. Kardorff Während die Auffaffung der Orientfrage seitens der zwischen mein im Kreife gleichfalls heimischer Nachfolger die große jezt so eifrig agitirt; aber die Moral, die in dem Eingeständ internationalen Sozialdemokratie teine gleid mäßige ist und der Staatsprüfung absolvirt hatte. niß des Herrn v. Kardorff liegt, daß er sich an diesen Natur der Verhältnisse nach es auch kaum sein kann, herrscht Man wird sich bei meiner ausgesprochenen Parteistellung Gründungen nur betheiligt habe, um ohne Vermögensverluste völlige Einmüthigkeit in dem einen Punkt, daß es wohl denken können, daß bei den Wahlschlachten von 1873 seine parlamentarische Thätigkeit ausüben zu können, steht Pflicht der Sozialdemokratie ist, die von den euro ab meine Betheiligung bei der Gründung der Posen- Creutz einem so überzeugten Gegner der Diäten für Abgeordnete päischen Regierungen befolgte Politik Kreta burger Bahn" und der Reichs Kontinental- Baugesellschaft", welcher der einer herzlich schlecht! Bau dieser Bahn übertragen war, sehr eingehenden Kritit seitens meiner zahlreichen politischen Gegner unterzogen worden ist. Alle diese Untersuchungen führten immer nur zu dem Resultate, daß mir nichts Ungehöriges vorgeworfen werden könne, und daß eine Betheiligung an industriellen Unternehmungen an sich Jedem freistehen Aus dem Reichstage. Eine Schwabenschlacht wurde müsse. Die persönlichen Angriffe gegen mich, welche heute um die Frage geschlagen, ob ein neu zu bildendes höchstens von der„ Boffischen Zeitung" dann und wann wieder Bataillon in Zukunft in Weingarten oder in Ulm garnisoniren aufgewärmt wurden, die mich mit ihrer besonderen Feindschaft be Sie ist nicht vernünftig, denn sie bethätigt sich so, glückt, waren denn auch ziemlich verftummt, bis es Herrn Ginger foll. Die ultramontanen Schwaben haben eine Resolution gefallen hat, sie aus dem Buche des Antisemiten Glagau nach eingebracht, welche für Weingarten Partei nimmt. Um diese daß das Gegentheil deffen, was sie sich zum Biel gesteckt hat, 24 Jahren wieder auszugraben. Habeat sibi! Resolution wurde nun stundenlang debattirt, bis schließlich per erreicht werden muß, wenn das schnöde Treiben noch einige: Wilhelm von Kardorff- Wabnih. Hammelsprung der Reichstag sich mit 135 gegen 99 gegen Ulm Beit so fortgeht. Wir finden, diese langathmige Erklärung sei interessanter entschied. Freilich diese Unvernunft ist nur die Wirkung oder Folge durch das, was Herr v. Kardorff verschweigt, als durch Beim Marine- Etat tam der Staatssekretär Hollmann auf der Ünehrlichkeit. Die Politik des europäischen Konzerts das, was was er sagt. Mit teiner Silbe bestreitet Herr die Beschwerden über die Arbeiterverhältnisse auf den Werften ist nämlich nichts anderes als die Politik Rußlands, von Kardorff, daß er sich eingestandenermaßen lediglich zu sprechen, ohne indeß eine der thatsächlichen Angaben unseres und diese verfolgt genau das Gegentheil der angeblichen deshalb an den Gründungen betheiligt habe, um ohne Genossen Megger zu widerlegen. Biele des Konzerts". Sie erstrebt nicht die Erhaltung des Vermögensverluste seine parlamentarische Für Flottenvergrößerung und Arbeitermaßregelung trat Friedens, nicht die Anbahnung von Reformen, nichts von all Thätigkeit ausüben zu können. Und darauf dann der Antisemit Liebermann von Sonnenberg den schönen Dingen, mit denen das Konzert" um sich wirft. tommt es schließlich mehr an, als auf den mehr an, als auf den neben ein, worauf unser Genosse Legien eingehend antwortete Unter Proklamirung der Integrität des türkischen Reiches sächlichen Umstand ob er bei den Gründungen von und dann eine weitere Reihe von Uebelständen auf den dasselbe langsam zerstückeln, überall unleidliche Zustände Hibernia Shamrock und der Weimar Geraer Bahn taiserlichen Werften zur Sprache brachte. Nachdem noch Herr schaffen, ein Genesen des„ kranken Mannes" durch methodisches auch noch betheiligt war Seine sonstigen Betheiligungen v. Stumm und der Antisemit Förster gesprochen, letterer Eingeben verzuckerter Giftdosen verhindern genügen schon vollauf. Bei der Laurahütte gesteht er selber in besonders getragener Weise für den Bau neuer Schiffe, ist die Politik Rußlands, und diese Politik wird auf das Pünktfür volle 12 Jahre den Vorsiz im Aufsichtsrath zu, und wir wurde die Diskussion geschlossen. Da tein Antrag lichste vom Ronzert" ausgeführt. Während die Türkei, zus tonstatirten gestern, daß dort an Trinkgeldern für den Auf- auf Wiedereinstellung der Kreuzer- Raten vorlag, so verlässigen Nachrichten gemäß, froh wäre, wenn sie sich mit denkretern fichtsrath 1871/72 53 000 Thaler, für die beiden folgenden wurden diese Positionen ohne Debatte im Sinne der Beschlüsse in Güte auseinandersehen könnte über die sie seit Jahrzehnten, Fabre fogar je 200 000 Thlr. bezahlt wurden; bei der deutschen zweiter Lesung erledigt, d. h. abgelehnt. der modischen Zeitungslegende zum Troy, thatsächlich gar keine Reichs- Kontinentalbahn- Gesellschaft scheute man sich sogar nicht, Genoffe Stadthagen rügte das Verhalten der helgo- Regierung ausgeübt hat, ist Kreta in den Händen des 1873 50 000 Thaler als Tantieme auszuwerfen, obwohl die länder Behörden gegen streitende Arbeiter, worauf auch der europäischen Konzerts" zu einem wahren Marterpfahl für Einnahme zum großen Theil in 8insen" der eigenen Marine- Etat erledigt war. die Türkei geworden und zu einer Quelle ernsthafter Effetten und in Kursgewinnsten" bestanden. Beim Justizetat brachte Schoenlant den Fall des Gefahr. Hätte das Konzert" die Hände aus dem Spiele # " $ Politische Uebersicht. Berlin, 27. März 1897. Griechenland und der Türkei gegenüber zu bekämpfen. Diese Politik ist weder ehrlich, noch human noch vernünftig. Sie ist nicht ehrlich, denn sie wendet sich anscheinend feind lich gegen Zustände und Handlungen, die sie selber verschuldet hat. Sie ist nicht human, denn sie treibt mit Hunderttausenden von Menschen ein frivol- zynisches Vivisektions Spiel, und bereitet Ratastrophen von unabsehbarer Tragweite und Verderblichkeit vor. das gelassen, Norwegen. " so erfreute sich Kreta jetzt aller Voraussicht Justizreform im Posenschen. Gegen den Chef- Inisse in Frankreich beauftragt werde. Der Abg. Lacombe nach vollkommener Ruhe, denn der vor dem„ Konzert" ganz redakteur des Posener Blattes Kuryer Boznanski", Dr. Kantecki, wurde zum Berichterstatter ernannt. In der Sigung berieth die unbedeutende, erst durch das Konzert"( geduldeten zu Artikel erhoben, für die der verantwortliche Redakteur des Blattes, ftellte verschiedene von diesem gestrichene Kredite wieder ein und hat die Staatsanwaltschaft nachträglich Anklage wegen derjenigen Kammer über das vom Senat zurückgekommene Budget 1897, zug aus Griechenland und erzwungene Lahmlegung der Smolinski, bereits bestraft wurde. Die Staatsanwaltschaft ist der machte andererseits einige Abftriche. Ein Antrag des Haupt- BerichtTürken) ernsthaft gemachte Aufstand wäre längst mit Ansicht, daß Smolinski, der beim„ Kuryer Poznansti" auch als erstatters Krank, die Offiziers- und Unteroffizierspensionen statt um Güte oder Gewalt beendigt. Und noch heute stehen die Schriftfeher beschäftigt ist, nur als Strohmann zu betrachten sei. eine Million nur um 739 000 Fr. zu erhöhen, wurde angenommen Dinge so, daß, wenn das europäische Konzert" seine bei Die Beschlußtammer hat sich dieser Auffassung angeschloffen. und das Ausgabe budget beendet. Dann ging die Kammer zur aller Lächerlichkeit so unheilvolle Thätigkeit einstellte, Leipzig, 26. März.( Eig. Ber.) Die Handelskammer Leipzig Berathung des Finanzgesetzes über. die Türkei binnen weniger Tage mit Griechenland nahm auf Anregung der Fischerei- Interessenten Norddeutschlands Eine niederträchtige Berleumdung wird jeht und Kreta zu einem friedlichen Abkommen käme eine dem sächsischen Ministerium und dem Reichstag zu übermittelnde durch den Telegraphen und durch bürgerliche Zeitungsschreiber vorausgesetzt, Mächte des Konzerts" bewerkstelligten nicht Resolution an, in der sie sich im Interesse der Boltsernährung gegen verbreitet: nämlich daß die„ Depèche", ein radikales, dem Sozialis neue Brandstiftungen im Balkan und in Armenien. jeden Zoll auf frische Fische, Heringe und Sprotten ausspricht. Bummus nahestehendes und Jaurès unter seinen Mitarbeitern Mit den Kretern, mit den Griechen, die für das Konzert" Schuße der fleinen deutschen Fischer wollen die Agrarier einen zählendes Blatt in Toulouse 1887 aus den geheimen Regierungsnur politische Rechenpfennige sind, wird Schindluder getrieben Bürstenarbeiter durch Erlaß von Bestimmungen über die Desinfektion beit ift: einer der Direktoren der Depèche hat bei der Wahl diesbezüglichen Antrag im Reichstag stellen. Gegen den Schutz der fonds 5000 Frants erhalten habe. Natürlich gelogen. Die Wahr und der Auflösungsprozeß der Türkei beschleunigt so ge der Borsten wenden sich die Borstenhändler Leipzigs, da sie bei von 1887 durch den Präfekten der Haute Garonne 5000 Fr. Haute- Garonne winnen die Völker nichts, die Humanität wird unter die einem jährlichen Umfaß von 12 bis 15 Millionen Mark Borsten für Wahlf often erhalten; die 5000 Fr. wurden jedoch weder in Füße getrampelt und der russische Barbarenstaat, dessen durch den Erlaß derartiger Bestimmungen schwer geschädigt würden. amtlicher Eigenschaft( sondern aus einem Privat wahlfonds) ge Stiefelputer die übrigen Mächte Europa's sind, hat allein Nur keinen Schuß den Arbeitern, wenn es gegen den Geld- geben, noch für die„ Depè che" in Empfang genommen. Es den Gewinn. fack geht. handelte sich um einen durch die eigenthümlichen Parteiverhältniffe Wir wissen nicht, die gestrige Unterredung Nürnberg, 26. März.( Eig. Ber.) Behuss Aufbringung der hervorgerufenen Wahlkompromiß, mit dem die Depèche" gars des englischen Premierministers mit den Kosten für ein Denkmal Kaiser Wilhelms I. hatte Herr Bürger- nichts zu thun hatte. Sie hat erwiesenermaßen von den 5000 französischen Kabinetschef und Minister des meister Dr. v. Schub als Vorsitzender des Komitee's sich mittels Frants teinen Pfennig erhalten. Troßdem ligt der Telegraph von Aeußeren einen Umschwung der Politit nach sich ziehen wird. eines Schreibens an die Vader- Junung und wahrscheinlich auch der Bestechung eines sozialdemokratischen Blattes"! Bestimmte Anhaltspunkte liegen noch nicht vor. In jedem noch an weitere vermeintlich patriotische Vereine gewendet, um einen Beitrag vom Verein zu bewilligen. Die Bader Jnnung hat gestern Fall hat die internationale Sozialdemokratie der kultur- und Beitrag vom Verein zu bewilligen. Die Bader- Innung hat gestern Abend das Gesuch mit 25 gegen 2 Stimmen abgelehnt, indem Christiania, 17. März. Das vor einiger Zeit vom Obelsfreiheitsfeindlichen Kartätschen- fie sich auf den Standpuntt stellte, daß Leute, die ein solches thing nach dreitägiger Berathung angenommene Gesetz zum Schuße Denkmal wünschen, auch die Kosten dafür bezahlen mögen. Ganz der politischen Rechte und des Vereinslebens der Arbeiter, vernünftig.das äußerst harte Strafandrohungen gegen jederlei Beeinflussung Korrespondenz" veröffentlicht folgende- Bekanntmachung": Straßburg i. Elf., 27. März. Die amtliche Straßburger durch Arbeitgeber enthält, ist heute vom Lagthing mit einer Stimme abgelehnt worden. Den Ausschlag gab der zur Linken gehörige Die Kolmarer Zeitung" und das Mülhäuser Boltsblatt" haben ehemalige Staatsrath Astrup, der seine Partei im Stiche ließ und Die Beschießung der Aufständischen im Fort Malaya hat in in ihrer Nummer vom 21. März d. J. unter der Ueberschrift:„ Wir gegen das Gesetz stimmte. Imagthing wurde von der Rechten Athen eine sehr schmerzliche Erregung hervorgerufen. Die Abend machen nicht mit!" gleich lautende Artikel über die Bentenarseier darauf hingewiesen, daß das Gesetz das Vertrauen zwischen Arbeitblätter protestiren mit Unwillen gegen diese Thatsache. Kretensische Delegirte veröffentlichen in englischer Sprache eine Saifer Wilhelms I. gebracht, in welchen sie gegen eine Theilnahme geber und Arbeiter erschüttern müsse und den Fachvereinen neue der Eingeborenen in schnöder Weise Stellung nehmen. Wenn Waffen gegen die Arbeitgeber biete. Die Vorlage geht nun nochBroschüre, in welcher sie Protest einlegen gegen die Autonomie, für diesen Standpunkt der Sache Gründe diesen Standpunkt der Sache Gründe geltend gemacht mals ans Odelsthing zurück, von dem sie natürlich wieder unverändert welcher fie, wie nach dem Aufstande von 1866, das otto- worden wären, hätte die Regierung gu einem Vorgehen ans Lagthing gesandt wird, worauf sich das ganze Storthing mit manische Joch vorzögen. Europa, so heißt es in der Broschüre, gegen diese Blätter feinen Anlaß. Der Artikel verun der Frage zu befassen hat. Da aber eine Zweidrittel- Mehrheit er tönne alles thun und werde es doch nie erreichen, das National glimpft aber das Andenken an die Person des großen forderlich ist, kann sein Schicksal, nämlich aus der Welt geschafft zu gefühl des fretensischen Volkes auszulöschen. Kreta habe immer für die Vereinigung mit Griechenland gekämpft und werde, Raisers, der als blutdürftiger Eroberer hingestellt wird. Blätter, werden, taum zweifelhaft sein. von welchen derartige Schmähungen bei einer Feier, die vom geItalien. so lange auch nur eine lebende Seele auf der Insel existire, nur fammten Deutschland mit größter Begeisterung begangen wurde, Rom, 26. März. Dem„ Don Chisciotte" zufolge ist Crispi die Bereinigung mit Griechenland annehmen. Diese Broschüre ausgehen, beleidigen in gröbster Weise das Gefühl des deutschen heute vom Könige empfangen worden. wurde sämmtlichen Gesandtschaften überreicht. id Der Admiral des russischen Geschwaders in den fretischen Haß gegen das deutsche Kaiserthum zu erfüllen. Diese stellen Boltes, und verfolgen offenbar den Zweck, die Bevölkerung mit beute vom Könige empfangen worden. Dem Ansehen des Königs wird dieser Besuch kaum förderlich. Gewässern hat an die russische Botschaft in Konstantinopel unter ben in Elsaß- Lothringen gegebenen Verhältnissen eine Gefahr telegraphirt, daß die Vorbedingung der Pazifikation Kreta's die für die öffentliche Sicherheit dar, welche die Regierung mit den Rom, den 23. März.( Eig. Ber.) Die Wahlen vom Sonntag, Zurückziehung der türkischen Truppen von der Insel und die volle ihr zu Gebote stehenden Machtmitteln zu bekämpfen verpflichtet ben 21. b. M., waren weder hervorgerufen durch eine parlamen Beseitigung alles türkischen Einflusses auf die Verwaltung sei. ist. Dem entsprechend hat der faiferliche Statthalter auf grund tarische oder eine Rabinetsfrife, noch waren sie etwa bedingt durch ber ihm verliehenen außerordentlichen Gewalt des Staates das Er- Wünsche des Volkes; sie waren einfach veranlaßt durch den Willen scheinen der genannten beiden Blätter verboten. des Ministers di Rudini, lediglich zu dem Zweck, eine ganz gefügige Kammer zu erhalten. Ruuten und Politik des europäischen Ronzerts" mit Aufgebot aller Kräfte entgegenzutreten. Zur fretenfischen Frage liegen heute folgende Nachrichten vor: 1 11 Der" Figaro" will wissen, Lord Salisbury habe Hanotaur einen Plan mitgetheilt, Kreta von zwei Mächten, nämlich von England und Rußland oder England und Frankreich offupiren zu Diese Anwendung des Diktatur- Paragraphen Blättern bürgerlaffen.licher Parteien gegenüber anläßlich der Zentenarfeier wird faum die Chronik der Majestätsbeleidigungs Prozesse. Wegen Verschmelzung der Reichslande mit Altdeutschland fördern. Die Majestätsbeleidigung wurde der Marqueteur Theodor Gewalttheorie: wo feinerlei gefeßliche Handhabe zu Preßprogeffen Wörner am 21. Januar 1897 vom Landgericht Berlin II zu und Beitungskonfiskationen zu finden ist, da unterdrückt man die Strafe verurtheilt. Auf die Revision des Angeklagten wurde Beitung ein für allemal", wird außerhalb der russischen und türkischen das Urtheil auf eine prozessuale Beschwerde hin aufgehoben Grenzpfähle nicht mehr verstanden. und die Sache zur nochmaligen Verhandlung an die Vorinstanz zurückverwiesen. Der Reichsrath hielt heute seine erste Sigung ab. Die Bentenarfeier hat in Dresden unangenehme Folgen gehabt für einen Scharwerksmaurer und einen Böttchermeister, beide Nicht- Montag wird die Thronrede gehalten, Dienstag findet die nächste Sigung statt. Sozialdemokraten. In einem Restaurant in Blasewig bei Dresden haben sie das, was so mancher über die Bentenarfeier- Die sozialdemokratische Fraktion wählte in gedacht haben mag, öffentlich ausgesprochen und hierbei den der den Parteivorstand die Abgg. Daszynski( Pole), Sybesch zeitig regierenden deutschen Raiser beleidigt. Spigel denunzirten die( zeche) und Beller( Deutscher); fie beschloß ferner, zu allen Beleidiger und beide wurden verhaftet. Fraktionssigungen die Genossen Adler und Pernerstorfer hinzuzuziehen. Schweiz. Deutsches Reich. Desterreich. 310 Erreicht ist aber schließlich nur das eine: Der Triumph der Sozialisten. Es war das die beste Antwort, welche die Partei den Ronservativen und den Ministern auf ihre Angriffe geben konnte. Guicciardini, Minister des Ackerbaues und des Handels batte in einer Wahlrede gesagt:„ Die Apostel der Sozialisten haben ihr Prestige und ihre Autorität verloren; die Propaganda der Sozialisten hat ihre frühere Wirksamkeit eingebüßt und die Partei befindet sich in einer Periode der Muthlosigkeit." vers Und auf dieser Höhe oder besser Tiefe bewegten sich alle ministe riellen Reden, soweit fie sich bezogen auf den Sozialismus. Der öffentlichen Arbeiten, öffentlichen Arbeiten, Herr Prinett, Minister der sicherte uns, daß die absolute Saltlosigkeit der kollektivistischen Dottrin allgemein erkannt sei", und daß die sosiale Frage, die in der antifen Welt durch die Stlaveret gelöst(), in der modernen durch das Christenthum aufzuheben sei(!), in furzer Zeit ganz verschwinden gemacht werden könne durch sozialreformatorische Ge Beru, 25. März.( Eig. Ber.) Die Grsahwahl in den ſeze, die auszuführen so fügte er hinzu unser Staat -3ur Nachwahl in Torgau schreibt das Boltsblatt Bundesrath durch die Bundesversammlung ist so ausgefallen, nicht genügend Geld hat". Dieselben Dummheiten werden natürlich auch von den Gegnern für Halle und den Saaletreis": Die Hauptbedeutung der Wahl wie die Eingeweihteren wohl vorausgesehen haben: es wurde der liegt in der Verdrängung der Konservativen. Der so mühsam auf- Basler Freifinnige Dr. Brenner mit 96 Stimmen bei einem absoluten der Ministeriellen aufgetischt, die überhaupt nicht weniger reaktionär gepäppelte Bentenarpatriotismus hat in feiner Wirkung gründlich Mehr von 90 im vierten Wahlgange gewählt; der Basler Kon- find, als jene. versagt. Herr v. Plöß, dessen geflicktes Strohdach im Wahlkreise fervative Dr. Speiser erhielt 81 Stimmen, während Curti im ersten genannte tollektivistische Sozialismus der ärgfte Feind sei der BerDer Erminister der Finanzen, Sonnino, meint, daß der fo liegt und der als Mann an der Sprize während der Wahlbewegung Wahlgange 20 erhalten hatte. Die Wahl bestätigt, was vor fein möglichstes geleistet hat, kann jetzt Betrachtungen darüber an- einigen Monaten ein Renner der Parteiverhältnisse in der öhnung der Klassen". Und Baccelli, der frühere Minister des stellen, wie tiefe Wurzeln die Bündlerbewegung in die Herzen der Bundesversammlung, der Züricher Regierungsrath ocher, öffentlichen Unterrichts, versichert uns, daß der Marxismus eine ländlichen Bevölkerung getrieben hat. darüber veröffentlicht hat. Die nach außen als freisinnige, Utopie ist" und der Klaffenkampf ein Verbrechen". Nachdem diese Herren so den Sozialismus vernichtet hatten, verDer marinebegeisterte Hamb. Corr." schreibt: in Bern als radikaldemokratische Partei auftretende Fraktion ſei " Die Umstände schienen für die Reichspartei sehr günstig zu weder radikal noch demokratisch und die Hälfte ihrer Mitglieder Sprachen fie für soziale Geseze zu sorgen, fie geben aber gleichzeitig liegen! Ihr Kandidat war ein angefebener, im Wahlkreise anfäffiger gehörte eigentlich zu den Konfervativen, dem sog. Zentrum. Die mit dem Plane um, ein Plural- Wahlsystem einzuführen, Arzt, der Bezirk Liebenwerda- Torgau ist ein ganz vorwiegend land- radikaldemokratische Partei behandle mehr persönliche als fachliche durch das der einfache Mann gegenüber den Reichen und Gebildeten licher, der Bund der Landwirthe, bessen erster Vorsitzender Herr Fragen, während doch gerade leyteres die Hauptfache sein sollte; benachtheiligt würde. Auch ist ein Gesetz in Borbereitung betreffend v. Plötz seinen Wohnsitz im Wahlkreise hat, trat mit den sämmtlichen bei der persönlichen Politit spiele leiber auch die Intrigue eine die öffentliche Sicherheit". In diesem famosen Gefeß ist den Polizeibehörden die Macht Ponservativen geschlossen und sehr rührig für Herrn Bussenius große Rolle." Nicht Jbeen beherrschen das Parkett", fagt gegeben, Personen, welche die Abficht gezeigt oder bafür gewirkt ein, die Vorgänge bei der Marine Etatsberathung Herr Locher sodann weiter, sondern Personen und und die Bentenarfeier würden so hoffte man persönlichen und parteipolitischen Rücksichten fallen öfters haben, die gegenwärtige Eigenthumsordnung zu stürzen, bis zu nicht ohne Einfluß bleiben. Trotz alledem kommt die frei- bie Entscheidungen als aus fachlichen. Die Rücksicht auf die Jahre in das, domicilio coato"( 8wangswohnsis) zu finnige Votspartei mit günstigen Aussichten in die Stichwahl, ihre Erhaltung der Mehrheit gilt als oberste Politit, darum tamen die schicken. Trotzdem oder vielleicht gerade wegen dieser wüsten Agitation ist Stimmenzahl ist gewachsen, die der Konservativen sehr erheblich und Volksrechte nicht zur Geltung, darum die schreiende Dissonanz, wie die der Sozialdemokraten in geringem Grade gefallen. Was die fie gelegentlich zwischen den Beschlüssen der Räthe und den Ent 15 Deputirten, die wir bei der Hauptwahl durchgebracht, hoffen wir Enter Triumph der Sozialisten unzweifelhaft ein großer. Bu den Gründe für dieses Wahlergebniß sind, wissen wir nicht; jeden scheiden des Volkes sich darstellt." Rein persönliche Gründe sind bei den Stichwahlen am 28. d. M. 5 neue hinzu zu erhalten. falls ist es dazu angethan, diejenigen, die fich es auch, welche bie Wahl des Herrn Curti in den In Turin hat unsere Partei einen ehemaligen Staatssekretär von der Auflösung des Reichstages Gutes ver Bundesrath hintertrieben haben, der bei der Volkswahl und in Florena den Marquis Genovi, den Befizer der größten sprechen, zur Vorsicht zu mahnen." sehr wahrscheinlich glänzend gewählt worden wäre. Weil Antipathien Porzellanfabrit. Jtaliens zu Fall gebracht. volt Sympathien und ihre persönliche, erreichen würde, darum ist die Weitere WahInachrichten. La Battaglia", bas geleitete Politit ihr Ende freisinnige Partei auch gegen die Wahl des Bundesraths durch Organ der Mailänder Sozialisten, giebt die bei der legten Wahl das Bolt, ein demokratisches Poftulat, das durch die heutige Erfaz für die sozialistischen Kandidaten abgegebenen Stimmen wie folgt an: wahl, durch die beleidigende hintansehung des Herrn Curti gerade eine bedeutende Förderung erfahren haben dürfte. Den kapitalistischen Politikern, die statt soziale lieber fulturfämpferische Politik treiben möchten, ist der arbeiterfreundliche, von den Sozialdemokraten hoch gehaltene Curti natürlich teine persona gratissima; er ist ihnen auch zu selbständig in seiner Thätigkeit und zu wenig Werkzeug der Herren Freisinnigen, und darum auch wurde er nicht gewählt. - Die Trau ben sind fauer. Herr Krupp läßt den Plan, die vom Reichstag abgelehnten Kreuzer auf eigene Faust bauen zu wollen, jetzt heftig dementiren. Herr Krupp hat sich, wie wir es erwarteten, überzeugt, daß mit diesem Patriotismus fein Geschäft zu machen ist. Und das alte Landsknecht- Wort: Kein Kreuzer, fein Schweizer" tönnen wir jetzt modernstens also ausdrücken: Stein Kreuzer, kein Krupp," und in anderer Variation: Kein Kreuzer, fein Kreuzer." - Ginen untergeordneten Punkt nennt die Freifinnige Zeitung die gestern von Liebknecht im Reichstag zur Sprache gebrachte Ratastrophe des„ Jltis". Der Tod von 70 deutschen Seeleuten, und noch dazu unter Umständen, welche die Katastrophe auf ein schweres Verschulden zurückführen, ein untergeordneter Punkt." Das ist wirklich stark.ous d nur Frankreich. aus Paris, 27. März. Dem Matin" zufolge wird der Gesetzentwurf betreffend die Schiffs- Neubauten bereits heute in der Rammer -Pastor Közfchte hat, wie die„ Post" meldet, nach Be eingebracht.bins Paris, 27. März. Die gesammten Atten der Arton- Angelegen rathung mit Pfarrer Naumann beschlossen, der von den OberStirchenrath angeordneten Versetzung nach Sierakowit feine Folge beit wurden gestern dem Justisminister übergeben. Die Auszu leisten. Es ist wohl zu erwarten, so schließt das würdige Organ lieferungsanträge sollen heute in der Deputirtenkammer eingebracht bes Herrn v. Stumm feine Notiz, daß der Ev. Ober- Kirchenrath werden. D sich durch solche Machenschaften nicht abhalten lassen wird, bei Paris, 27. März. Senat. Präsident Loubet theilt mit, es feinen in der Angelegenheit Röschte's getroffenen Maßregeln es bewenden zu laffen. Ein Geistlicher, der Herrn Naumann zu seinem Gewissensrathe macht, gehört überhaupt nicht ins Pfarramt. Ift Herr v. Stumm oder gar Herr v. Kardorff der geeignete Gewissensrath für Pastoren? sei der Antrag auf Ermächtigung zur gerichtlichen Verfolgung eines Senators eingegangen. Die Bureaus versammeln sich heute Nachmittag 5 Uhr, um über diefe Angelegenheit zu berathen. Der ehemalige Deputirte Saint Martin stellte sich heute Nach mittag dem Untersuchungsrichter. 9 " Lombardei Piemont. 26 000 26 000 Ligurien 7.000 Venedig 9.000 Emilia 14 000 Marken Romagna, Umbrien Latium 80 000 3.000 . . 6 000 121 000 In den übrigen Provinzen Bufammen Natürlich können diese Zahlen als Schäßungen nicht auf ab. folute Richtigkeit Anspruch erheben. Die Republikaner Mailands haben beschlossen, im 6. Mailänder Wahlkreis, wo der Genoffe Profeffor& iccotti gegen einen Ministeriellen in die Stichwahl tommt, für den ersteren einzutreten. Die unparteiische Justiz. In der Angelegenheit der Banca di Napoli beabsichtigte, wie wir einer römischen Meldung des Berliner Tageblatts" entnehmen, der Untersuchungsrichter, außer Crispi auch dessen Gattin Donna Lina Crispi, sowie die Wittwe des einstigen Ministerpräsidenten Depretis vorzuladen. Höhere Eins flüsse sollen indessen, wie die„ Italia del Popolo" mittheilt, das Borgehen des Gerichtes vorläufig verhindert haben. Amerika. Objektive Berichterstattung. Die" Post" macht Paris, 27. März. Deputirteutammer. Der Präsident in ihrer gestrigen Nummer gleichfalls darauf aufmerksam, daß in dem Brisson theilte mit, daß das Ersuchen um Ermächtigung zur gericht Bericht des Berliner Lokal- Anzeiger" über die in der Stadtverordneten- lichen Verfolgung dreier Deputirten bei ihm eingelaufen sei. Die Washington, 26. März. Das Repräsentantenhaus Bersammlung durch unseren Parteigenoffen Stadthagen geübte Stritit an Kammer beschloß, sofort in ihren Abtheilungen zusammenzutreten, hat alle Abänderungsanträge der Kommission zur Tarifbill ans Der Titelschrift dieses Blattes, das sich als amtliches Publikations- Organ um eine Kommission zur Prüfung der Verfolgungsbegehren zu er genommen. Die meisten Amendements betreffen unwichtigere Artikel des Magistrats bezeichnete, mit Leichtigkeit hinweggegangen ist. Das nennen. Die drei betroffenen Deputirten sind Naquet, Henri Maret aus dem Chemikalien- Berzeichniß. Dagegen verwarf das Haus Das Verfahren gegen dieselben betrifft die unter mehreren Anträgen der demokratischen Partei auch ein war sehr ungefchickt von dem Stumm- Moniteur, denn in derselben und Antide Boyer. The grist du Amendement, nach welchem alle Artikel auf die Freiliste gefett Nummer ist im Reichstagsbericht der" Post" die Rede unseres Ge- Panama- Angelegenheit. noffen Singer, in der jener bezeichnende Brief des Herrn v. Kardorff Paris, 26. März. Die Arbeitskommission der Rammer werden sollten, welche unter der Herrschaft von Trusts stehen. an den Redakteur der Gartenlaube" verlesen wurde, gleichfalls nahm heute den Antrag des sozialistischen Abg. Jaurè's an, dahin unauffindbar. 8wei Fliegen mit einer Rlappe. lautend, daß sie mit einer Untersuchung der Arbeitsverhält. Reichstag. 199. Sigung vom 27. März 1897. 1 Uhr. Am Tische des Bundesraths: Fürst zu Hohenlohe, v. Marschall, v. Boetticher, Nieberding, Graf Posadowsty, Hollmann, v. Goßler. der Landwirthschaft und zur Aufhebung der Judenemanzipation Die Mittagspause ist verlängert worden, aber eine Ber ( Heiterkeit); dann würde sie den Reichstag bekommen, den sie türzung der Arbeitszeit können wir nicht vornehmen, wenn braucht. die anderen Unternehmungen längere Arbeitszeit haben. Abg. Legien( So.): In den Werften in Kiel wird streng Die Löhne des Artilleriedepots find richtig angegeben worden. Da darauf gesehen, daß politische Agitationen, wenigftens foweit es sich bei Licht nicht gearbeitet werden darf, find die Löhne im Winter um sozialdemokratische Arbeiter handelt, nicht betrieben werden. natürlich niedriger als im Sommer. Wir werden es vielleicht wieder Die dritte Berathung des Reichshaushaltsetats für Andererseits scheint aber die Praxis von der Marineverwaltung fo einrichten, daß die Löhne gleichmäßig vertheilt werden. Der 1897/98 wird fortgesetzt bei den einmaligen Ausgaben des nicht inne gehalten zu werden. So wurden am 26. Februar von Frage, ob eine Erhöhung der Löhne nothwendig ist, werde ich näher Militäretats. jeden Flügel einige Leute auf der Torpedowerkstatt in Friedrichsort treten. Bezüglich der Beschäftigung von Sozialdemokraten habe ich Bur Debatte kommt zunächst die von der Budgetkommission be- zu dem Ingenieur Beck in dessen Laboratorium berufen und ihnen mich schon ausgesprochen. Wir sorgen dafür, daß agitatorische antragte Resolution: die hier schon besprochene Broschüre von Lorenzen verabfolgt Elemente nicht geduldet werden. Die Erwartung auszusprechen, daß bei Beschaffung der mit dem Bemerken, sie an ihre Mitarbeiter weiter Abg. Förster- Neustettin( Reform- P.): Der alte Liberalismus Rasernements für die zwei neuen württembergifchen Infanterie- u und zum 1. Mai wieder zurückzuliefern. war viel flottenfreundlicher als der jebige. Daß diejenigen, welche Regimenter die in Weingarten vorhandenen Bauten verwendet Meint man etwa, mit dieser Broschüre die fozialdemokratischen der Flottenvermehrung zustimmen, liebedienerisch nach oben sind, und dadurch eintretende Ersparnisse an der hier geforderten Be- Arbeiter von der Maifeier abzubringen, so täuscht man sich. Dieses muß ich zurückweisen. Man sollte uns doch wenigstens als ehrliche darfssumme später zurückgerechnet werden." Machwerk Lorenzen's tann uns feinen Abbruch thun, im Gegentheil, Menschen betrachten, die lediglich ihrer Ueberzeugung folgen. Mit Württembergischer Kriegsminister Schott v. Schottenstein: Seit anständige bürgerliche Blätter meinen, damit fei der Sozialdemo: der steigenden Handelsmarine muß die Flotte verstärkt und verbessert langem ist es ein Bestreben der gesammten Heeresverwaltung, die fratie eine scharfe Waffe in die Hand gegeben. Die Erörterungen werden, damit der Mannschaft nicht etwa durch einen einzigen Schuß Regimenter in einer Kaserne zu vereinigen. Die Einwirkung des darüber am Mittwoch haben nicht den gewünschten Erfolg gehabt. die Schiffe unter den Füßen zerstört werden. Vor unseren Wählern haben Regimentskommandeurs auf die Erziehung des Difizierkorps, die Aber am wenigsten nüglich ist eine solche Verwendung der Broschüre wir bezüglich dieser Bewilligung feine Furcht. Ein Bolt, Gestaltung des gesammten Dienstes, auch die Gleichmäßigkeit der wie in Friedrichsort. Mir wurde mitgetheilt, der Staats- welches jedes Jahr hunderte von Millionen für Schnaps Ausbildung wird durch die Vereinigung gefördert, durch die sekretär Hollmann habe diese Broschüre dorthin gesandt, übrig hat, hat auch Geld, um seine Flotte zu verbessern. Es tommt Berreißung geschädigt. Dazu kommen Rücksichten auf die Mobil- es erscheint mir aber unwahrscheinlich, daß aber unwahrscheinlich, daß der Staats- nur darauf an, wie die Steuern aufzubringen sind.( Rufe: Schluß! machung. Es ist nicht angebracht, im Plenum des Hauses die sekretär auf dieses Mittel verfallen sein sollte, das Lorenzen Unruhe.) Ich will nicht damit schließen, daß ich Sie auffordere, Mobilmachung eines Regimentes zu zergliedern. Nur so viel will an die Hand giebt. Ich bitte den Staatssekretär um Auskunft die Kreuzer heute zu bewilligen, sondern ich will nur der Hoffnung ich sagen, daß die Mobilmachung im wesentlichen darin besteht, aus darüber. Auch bezüglich der Mittagspause ist zu flagen. Zwar ist Ausdruck geben, daß die Forderung bald wiederkommen wird. den vorhandenen Friedensformationen ungefähr ebenso viel Gefechts- den Arbeitern, welche in Kiel wohnen, eine Fahrgelegenheit von der Abg. v. Stumm( Sp.): Der Arbeiter Lorenzen ist wirksam formationen zu bilden. Das würde durch die Zerreißung erschwert kaiserlichen Werft geschaffen, aber die 11 Stunden der Mittags- eingetreten für die staatserhaltende Tendenz. Ich muß bestreiten, daß werden. Ich kann Sie nur dringend bitten, die Resolution nicht zu pause sind zu kurz, um den Arbeitern die genügende Ruhe geben zu die anständigen Blätter feine Schrift getadelt hätten, sie ist im Gegentheil beschließen. fönnen. Die Arbeiter haben wiederholt um Ber- gelobt worden. So harmlos ist der Mann nicht behandelt worden, Abg. v. Gültlingen( Rp.) erklärt sich ebenfalls gegen den längerung um 12 Stunde gebeten. Ich habe oft gesehen Ich habe oft gesehen, wie es von sozialdemokratischer Seite dargestellt worden ist. Ich Antrag. wie die Leute, um nicht einige Minuten zu verlieren, mit muß die Marineverwaltung gegen die Vorwürfe seitens der SozialAbg. Rembold( 3.) tritt für die Resolution ein im Intereffe Lebensgefahr auf den Dampfer springen; es bleiben ihnen doch demokratie in Schuh nehmen. Die Aufgabe der Reichsverwaltung der Stadt Weingarten und bestreitet, daß die militärischen Inter- nur 20-25 Minuten, den weiter Wohnenden nur 10-15 Minuten gegenüber der Sozialdemokratie ist nicht immer so aufgefaßt worden, essen so groß sind, daß eine Schädigung von Weingarten noth- zur Einnahme des Mittagessens. In den beiden Orten Ellerbeck wie feitens des Staatssekretärs Hollmann. Der Minister Thielen wendig sei. und Garden, die auf der Uferseite der Werft liegen, werden unerhört hat bezüglich der Reichs- Eisenbahnverwaltung erklärt, daß jeder, der Abg. Galler( frs. Vp.): Die Frage scheint sich ja beinahe zu hohe Gemeindeſteuern erhoben, und die finanziellen Verhältnisse der agitatorisch für eine staatsumstürzende Partei thätig ist, in der Ber einer Staatsfrage auszuwachsen, trozdem es sich doch lediglich um beiden Gemeinden werden sich noch mehr verschlechtern durch das waltung nicht beschäftigt werden kann, mag die Agitation innerhalb sachliche Erwägungen handelt. neu bewilligte Trockendock. Es sind sogar als Beihilfe für diese oder außerhalb des Betriebes erfolgen. Abg. Gröber( 3): Der württembergische Kriegsminister hätte Orte 25 000 Mt. eingestellt, was lange das nicht deckt, was sie Darauf wird die Diskussion geschlossen. Die ordentlichen Auss, doch dem Reichstag nicht entgegentreten sollen mit der Drohung, daß Jahr für Jahr an Schulden machen; dadurch wird also die gaben werden ohne Debatte erledigt. die Resolution nicht ausgeführt werden würde. Der Reichstag hat Lage der Arbeiter dort verschlechtert, wie auch ein großer Theil Zu den einmaligen Ausgaben bemerkt darüber zu beschließen, ob die Resolution angenommen wird oder nicht. der Bevölkerung von Kiel, Garden und Elberbeck sich gegen Staatssekretär Hollmann: Ich bin sicher, daß ich auf Ihre. Mit solchen Drohungen sollte man im Reichstag nicht kommen, diese Neubewilligungen wendet, weil man weiß, daß Buftimmung nicht mehr einwirken kann. Inzwischen ist mir aber. ja nicht einmal im württembergischen Landtag.( Heiterkeit.) dadurch die Lage der Arbeiter infolge des Arbeiterzuflusses sich ver- die Aeußerung eines hohen Herrn zugegangen, die ich Ihnen nicht Der Reichstag bewilligt die Gelder nicht für Kasernenbauten über- fchlechtern wird, da die Gemeinde- Ausgaben steigen müssen. Also vorenthalten will. Die Aeußerung ging aus von dem Prinzen haupt, sondern für Bauten an einem bestimmten Orte. Wenn nicht in Ellerbeck und Garden können die Arbeiter nicht wohnen und die Friedrich Karl, der eine bedeutende Stellung in der Armee ein zwingende militärische Gründe vorliegen, haben wir immer den Mittagspause müßte verlängert werden. In der Antwort des Reichs- genommen hat als Heerführer. Er sagte, daß die politische bürgerlichen Gründen den Vorzug gegeben vor den Wünschen der Marineamts auf die Petitionen wurde die Verlängerung der Mittags- Stellung, welche das Landheer geschaffen hat, durch die Marine Offiziere; denn darauf kommt es schließlich einzig und allein hinaus. pause zugestanden, die verlangte Verkürzung der Arbeitszeit aber erhalten werden wird. Die Friedensgrundlage des para bellum Für eine so fleine Stadt wie Weingarten spielt die Frage, ob dort abgelehnt. Damit waren die in Ellerbeck und Garden wohnenden würde bald brüchig werden, wenn wir nicht fremden Völkern zeigen ein Bataillon in Garnison liegt, eine größere Rolle als für eine Arbeiter nicht einverstanden, weil sie geschädigt worden wären. Durch könnten, daß wir start sind. Wer in dem Weltkonzert mitwirken große Stadt wie Ulm. Wenn das Bataillon in Weingarten bleibt, die Verkürzung der Arbeitszeit hätte die Verwaltung feinen Schaden will, wird auch die großen Instrumente dazu schaffen müssen und verliert Ulm nicht einen einzigen Soldaten, sondern bekommt nur gehabt, weil die Arbeiten größtentheils im Afford gemacht werden. ich hoffe, daß wir mit unserem Rontrebaß einen kräftigen Grundton feine neuen Soldaten hinzu. Gegenüber der Drohung des Kriegs- Ich möchte also die Marineverwaltung bitten, im Intereffe der Ge- abgeben werden, wenn wir mit unseren Kanonen erscheinen. Haben. minifters, daß der Resolution feine Folge gegeben werden solle, sundheit und der Familie der Arbeiter der Petition der Arbeiter wir aber feine Schiffe, dann können wir uns an feruen Rüften nicht müsse der Reichstag dieselbe erst recht annehmen. nachzugeben, auch die Verkürzung der Arbeitszeit eintreten zu laffen, zeigen.( 3uftimmung rechts.) Württembergischer Kriegsminister Schott v. Schottenstein: da den Werften ja nicht der geringste Echaden dadurch entsteht. Nun zu Bei den Ausgaben für eine Kaserne auf Helgoland beschwert Ich möchte doch für mich das Recht in Anspruch nehmen, daß die der dritten Angelegenheit, die das Marine- und Artilleriebudget betrifft. fich Abg. Stadthagen( So.), daß die dort beschäftigten Arbeiter Erklärungen, die ich abgegeben habe, ernsthaft genommen werden. Wenn ich bei den beiden früher vorgetragenen Angelegenheiten voraus- nach ihrer politischen Gesinnung gefragt und moleftirt worden Wenn ich von der Mobilmachung gesprochen habe, so habe ich es sehen konnte, daß der Staatssekretär ohne vorherige Ankündigung sind. Die Marineverwaltung sollte die Arbeiter dagegen in Schuh gemäß meiner Ueberzeugung und meiner Pflicht gethan, und nicht, eine Antwort ertheilen könne, fo muß ich hier wohl annehmen, nehmen. weil mir nicht etwas Gescheidteres eingefallen ist.( Große Heiterkeit.), daß er von der Sachlage teine Kenntniß hat. Herr Rembold besitzt nicht eine solche Kenntniß der Verhältnisse in Ulm, daß er die Wohnungen der Unteroffiziere fritisiren könnte. Der Redner geht hierauf des näheren auf die Garnisonverhältnisse in Weingarten ein. Abg. Gröber( 3) bestreitet, daß die Garnisonverhältnisse in Weingarten derartig feien, wie der Kriegsminister sie dargestellt. Abg. Lieber( 3): Wir werden einstimmig für die Resolution ftimmen.( Beifall im Zentrum.) Bei der Abstimmung stimmen das Bentrum mit den Polen und Welfen, sowie die Sozialdemokraten für, die übrigen Parteien gegen die Resolution. Die Abstimmung bleibt zweifelhaft; die Bählung ergiebt die Annahme der Resolution mit 185 gegen 99 Stimmen. Für Beschaffung von Feldbahn Material find als erste Rate 912 000 m. gefordert, aber nur 600 000 m. bewilligt worden. Abg. Bachem( 3.) beantragt mit Unterstützung aller Parteien mit Ausnahme der Freifinnigen und Sozialdemokraten, die Bewilligung auf 762 000 Wt. zu erhöhen. Abg. Hahn spricht der Marineverwaltung unter großer Unruhe des Hauses den Dank der tüstenfahrenden Bevölkerung aus für gewiffe Anordnungen, die seitens der Berwaltung getroffen find. Die einmaligen Ausgaben werden unverändert nach dem Be schluffe zweiter Lesung genehmigt. Die Arbeiter und Arbeiterinnen beim Artillerie- und MarineDepot haben einen äußerst geringfügigen Lohn, der ihnen vom Ottober v. J. ab noch weiter gekürzt worden ist. Die Löhne betrugen bis 1890 im Sommer- Halbjahr 2,50 M., im Winter 2,30 pro Tag. Im Jahre 1890 wurden die Löhne erhöht auf 2.75 M. im Sommer Um 5 Uhr 10 Minuten wird ein Bertagungsantrag abgelehnt. und 2,50 M. im Winter, und diese Löhne sind nun vom 1. Oktober Beim Etat des Reich 3- Justizamtes führt 1896 dadurch gekürzt worden, Laß der Lohn pro Stunde mit 27 Pf. Abg. Dr. Schoenlant aus: Vor dem dritten Straffenat des festgesetzt ist. Das bringt den Arbeitern einen großen petuniären Nach Reichsgerichts in Leipzig stand eine Revisionsverhandlung an. Der theil, der im Jahre etwas über 30 M. beträgt. Bei einem Tag. Schriftsteller Steiger war wegen angeblicher Gotteslästerung, be lohn von 2.70 M. ist es taum möglich, eine Familie zu erhalten. gangen durch novellistische Stizzen in der Neuen Welt", verurtheilt Es ist wiederholt betont worden, daß die Staatswertstätten Mufter worden. Die Verhandlung war eine öffentliche, und der Reichs anstalten werden sollen; dann sollten sie doch wirklich den Privat- gerichtsrath Neiße verlas das Urtheil. Darauf erflärte einer der Beiunternehmern mit besserem Beispiele vorangehen und nicht die fizer, der Reichsgerichtsrath Schulte: Nun, der ist billig genug Arbeiter mit einem Taglohn von 2,70 M. abspeisen, die weggekommen!( Hört, hört! links.) Ich frage: entspricht es der Arbeiterinnen sogar mit einem Lohn von 22 Pf. pro Stunde. Würde des höchsten Gerichtes, daß während der Verhandlung einer Eine weitere Verschlechterung ist dadurch eingetreten, daß die frühere der Beisiger sein Urtheil in dieser Weise fundgiebt? Entspricht es vierzehntägige Kündigungsfrist seit zwei Jahren auf drei Tage herab- der Objektivität und Unparteilichkeit, daß ein Beisiger mit einer gesetzt wurde, und daß ferner, als die Lohnverkürzungen eintraten, sie vorgefaßten Meinung bei einer Verhandlung solche Ansichten äußert, Kriegsminister v. Gokler: Ich kann den Antrag nur dringend fünftägig sein mußte, während in der Arbeitsordnung die Kündigungs- der doch berufen ist, unpräjudizirt zu dieser Berhandlung zu kommen? befürworten. frist vorgesehen ist. Das entspricht teineswegs den Bestimmungen Das Reichsgericht ist uns immer als das Jdeal der deutschen Justiz hinDer Antrag wird angenommen. Im übrigen wird der Militäre der Gewerbe Ordnung, nach welcher die Kündigungsfrist für beide gestellt worden. Gerade die Parteien, die daran festhalten, daß die heutige etat unverändert genehmigt. Theile gleich fein muß. Dazu sind die Anforderungen an diese Ar- Hechtsordnung erhalten, gestügt und verewigt wird, die für Autorität Es folgt der Etat der Marine verwaltung. beiter bei diefen äußerst geringen Löhnen ganz bedeutende. Und eintreten, haben ein Interesse daran, daß derartige Vorgänge fich Staatssekretär Hollmann: Ich sehe mich genöthigt, auf die das für einen Stundenlohn von 27 Pfennigen! Für Ueber nicht wiederholen. Thatsächlich treten die Rechtssprüche des Reichs Beschuldigungen zurückzukommen, die von der Sozialdemokratie gegen stunden werden nach der alten Arbeitsordnung, die jedenfalls gerichts immer schroffer in Gegensatz zum Rechtsbewußtsein des Volkes. die Werftverwaltung in Wilhelmshaven erhoben worden sind. Die noch nicht geändert ist, nach diesen neuen Lohnregulirungen Diese Ansicht haben nicht nur die Sozialdemokraten, sondern auch fofort eingezogenen Berichte ergeben, daß die Verwaltung gegenüber nur 10 Pf. bezahlt, an Sonn- und Festtagen 5 Pf. mehr. Dazu die Vertreter anderer Parteien. Hätte ein Angeklagter fich erlaubt, den unbotmäßigen agitatorischen Elementen durchaus gesetzmäßig ver- wird der Lohn nur alle 14 Tage ausbezahlt. Jedem Arbeitsthier in dieser Weise etwa gegen den öffentlichen Ankläger oder das fahren ist. Die Werftverwaltung hätte ihre Pflicht verlegt, wenn sie giebt man die Gegenleistung in Form von Nahrungsmitteln vorher, Gericht vorzugehen, so wäre er ohne Gnade sofort wegen grober nicht mit aller Energie in diesem Falle eingeschritten wäre. Wir den Arbeitern giebt man im allgemeinen die Möglichkeit, sich zu Ungebühr in eine Ordnungsfirafe genommen oder sofort in Haft find nicht willkürlich und summarisch vorgegangen, aber Sie( die ernähren, erst 8 oder 14 Tage später oder einen ganzen Monat abgeführt worden. Hier hätte der Vorsißende ebenso handeln Sozialdemokraten) haben ein summarisches Verfahren gegen die nachher, nachdem sie die Arbeit verrichtet haben. Die Arbeiter sind müssen, wie der Borsitzende des Gerichts einmal gegenüber dem Ober- Werftdirektion eingeschlagen und sie verurtheilt, ohne daß Sie infolge ihrer ganzen wirthschaftlichen Lage genöthigt, von Kredit und Berliner Polizeipräsidenten Hinckelden: Herr Reichsgerichtseine Untersuchung angeftellt haben. Schulden zu leben. Das weiß ein jeder, daß diese Art der Lebensführung rath Schulte, das schickt sich nicht! Dieser Borgang viel theurer ist, als der Einkauf von Nahrungs- und Genußmitteln ist nur ein Symptom unserer Zustände. gegen Baarzahlung. Wenn man einen Stundenlohn von 27 Pf. sabit, follte man die Arbeiter durch 14tägige Lohnperioden nicht zwingen, in diesen 14 Tagen bis zur Lobnzahlung von Schulden zu leben. Es ist den Arbeitern verboten, Getränke mit in die Werkstätten zu nehmen, zum mindesten Bier oder Brannt wein. Andererseits hat die Depotverwaltung eine Kantine eingerichtet, während die Arbeiter, wenn sie sich das Bier selbst mitbringen tönnten, beffer wegtämen. Abg. Liebermann v. Sonnenberg( Reformp.): Auch mit Engels zungen würde ich die Ueberzeugung der Mehrheit nicht ändern. Ich Ich wollte den Staatssekretär noch auf eine Erscheinung hin will aber doch wenigstens feststellen, daß hinter der Mehrheit des Reichsweifen, die für gewiffe Strömungen in unserer Judikatur von Bes tages nicht die Mehrheit der Bevölkerung steht.( Widerspruch links.) deutung ift. Bis 1896 war in den Reichslanden ein Ober- Landes Die vox populi stand diesmal nicht hinter der Mehrheit.( Wider gerichtsrath Stenglein; von diesem Manne steht urkundlich fest, spruch links.) Mit Ausnahme der sozialdemokratischen Wähler sind daß er als Vorfigender des Schiedsgerichts für Alters und. unter den Wählern der anderen Parteien sehr viele anderer MeiJnvalidenversicherung in Mühlhausen das Gutachten eines Arztes, nung gewesen, als ihre Vertreter im Reichstage. Ich bin ein mit dem er persönlich zerfallen ist, das zu gunsten einer Rentene Flottenschwärmer und bin niemals so stolz gewesen, ein Deutscher bewilligung abgegeben war, auf das rücksichtsloseste zerzauft und dem au sein, als bei der Ranaleinweihung beim Anblicke der deutschen Das sind alles Bestimmungen der Arbeitsordnung, die für die Arzt unterstellt bat, daß er einen Betrugsversuch gegen die Versicherungs Flotte.( Heiterkeit links.) Es mag ja für andere ein angenehmerer Arbeiter überaus drückend sind. Und wenn nun noch hinzukommt, anstalt geplant habe. Derselbe Stenglein war auch zerfallen mit Genuß sein, von der Gallerie des Feenpalastes herabzublicken auf daß sie durch Lohnverkürzungen bis zum vollen Wochenlohn dafür einem Premierlieutenant Ert. Der Streit war gekommen durch die murmelnde Produktenbörse.( Heiterkeit.) Daß die Sozialdemos verantwortlich gemacht werden, falls sie durch ungeschicklichkeit an Häfelei der Frauen. Stenglein haßte den Premierlieutenant fo fraten gegen die Marine- Ausgaben stimmen, beweist, daß die ganze der Arbeit etwas verderben, so muß man sagen, die Lage diefer sehr, daß er ihn auf alle Weise provozirte und ihn zu einem Standal Sache zum Nutzen des Reiches dient. Herr v. Vollmar hat Artillerie- Depotarbeiter ist feineswegs eine derartige, daß sie der kaiserl. reizte, um ihn unmöglich zu machen. Der Offizier war durch seinen gemeint, daß Deutschland genug habe an allen militärischen Werft und der Marineverwaltung eine besondere Ehre machen kann. Ehrenkoder gezwungen, den Ober- Landesgerichtsrath zu fordern. Lasten, solle die Abstimmung beweisen. Ich glaube nicht, daß die Nach meinen Vorführungen werden Sie wohl erkannt haben, wie Dieser verweigerte die Satisfattion, da der Lieutenant nicht anderen Parteien in diesem Sinne abgeftimmt haben. wenig die Meinung des Abg. Dr. Vielhaben, daß auf den kaiserl. fatisfattionsfähig und es ist dem Stenglein nicht Damit uns die Zufuhr nicht abgeschnitten wird, müssen wir Werften sozialdemokratischer Einfluß maßgebend ist, der Wahrheit gelungen, seinen mephistophelischen Plan, einen anerkannten eine stärkere Flotte als jetzt haben. Wir hatten 1878 auch noch entspricht. Es ist vielmehr das Gegentheil von dem, was Herr Ehrenmann unmöglich au machen, durchzuführen. Herr teine Kolonien. Die freie Fahrt auf den deutschen Meeren kann Vielhaben meinte, der Fall, die Arbeiter müssen sich wegen der Ent- Stenglein ist auch vom Standpunkte des Strafgesetzbuches eine unsere Flotte nur dann schüßen, wenn sie auf die hohe lassung hüten, Einrichtungen der Werften zu tadeln. Bezüglich des intereffante Erscheinung. Er war von Jugend an behaftet mit See dem Feinde entgegengehen kann. Zum Schutze des aus Lorenzen'schen Buches ist eine Aufbauschung erfolgt, die Mittheilung einem schweren Herzleiden. Er wurde deshalb vom Militär freigebreiteten deutschen Handels müffen wir auch mehr Schiffe über die Sache Gehlert entspricht nach feiner Richtung den That- gelaffen. Nun versuchte er bei mehreren deutschen Lebenshaben, auch wenn wir feine abenteuerliche Politit treiben wollen sachen. Da hat sich Herr Dr. Vielhaben falsch berichten lassen. versicherungs- Anstalten eine Lebensversicherung durchzusehen. Wenn die Herren Wörmann und Genossen den Reichstag ersuchen, Ich habe zu viel mit den Kieler Arbeitern verkehrt, um mir nicht Er wurde aber abgelehnt. Bor zehn Jahren gelang es die Flotte zu vermehren, so sollten sie auch dafür bezahlen. Dafür ein Urtheil erlauben zu können, ich weiß aber nicht, woher Herr ihm, eine Pariser Lebensversicherungs Gesellschaft zu würde sich wohl eine Form finden lassen. Auch die großen in Bielhaben seine Informationen hat. Seine Vorwürfe gegen die anlassen, ihn aufzunehmen unter Vorspiegelung falscher dustriellen Aktiengesellschaften tönnten von ihren hohen Dividenden Arbeiter der Werften sind ungerechtfertigt. Die Mehrheit der Arbeiter Thatsachen. Er erklärte nämlich, daß er weder mit einer etwas hergeben. Da ist viel Geld zu nehmen.( Heiterkeit.) Aber hat jedenfalls nicht das geringste gethan, um irgendwie den Lorenzen gefährlichen Krankheit noch mit einem schweren Gebrechen behaftet die Landwirthschaft wird es sich nicht nehmen lassen, ebenfalls oder den Gehlert zu beeinflussen.( Beifall bei den Sozialdemokraten.) fet, daß er noch niemals von einer Lebensversicherungs- Gesellschaft Opfer zu bringen, wenn hre Bertreter der Vermehrung der Staatssekretär Hollmann: Im allgemeinen vertheile ich keine zurückgewiesen sei und daß er militärfrei geworden fei, weil er sich Schiffe zustimmen. Gegen die Wehrsteuer würde niemand etwas geltend Bücher. Ich habe Fonds zur Verfügung, um die Arbeiterbibliotheken militärfrei gelooft hätte. Die Versicherungsgesellschaft bekam Wind von zu machen haben, wenn man die ärmeren Klassen davon frei ließe. zu vermehren. Ich habe auch nichts dagegen, wenn die Werkstätten dieser Geschichte und verklagte den Stenglein beim Gericht erster Instanz. Das von Windhorft angeregte Inferatenmonopol würde niemand die Gelder verwenden zur Beschaffung von Büchern, unter anderen Denken Sie, ein Richter wird wegen einer Handlung gegen§ 263 schädigen. Jetzt haben nur die Juden das Monopol für Inserate. auch der Lorenzen'schen Schrift. Die Arbeiter der Kieler Werft find des St.-G.-B. in einem Lande verklagt, das aber erst wieder( Lachen links.) Es ist ein Fehler, daß die Regierung mit ihren bezüglich ihres Mittagessens in schlechten Verhältnissen. Es wird gewonnen worden ist. Die Sache wurde publit, es wurde eine Forderungen aufgetreten ist, ohne an die Deckung zu denken. Des mit Hilfe des Bau- und Sparvereins versucht, Arbeiterwohnungen Disziplinaruntersuchung in Rolmar eingeleitet und das Disziplinar halb find auch die Marineforderungen teine Barole für die Auf zu schaffen. Für die Arbeiter, welche in Riel wohnen, ist ein gericht des Ober- Landesgerichts erkannte auf Amtsentsegung des Lösung, wenn wir auch tros dieser Parole gestärkt wieder tommen Dampfer zur Verfügung gestellt, der von der Werft abfährt, Herrn Stenglein auf 9 Monate und Verfegung in eine andere werden. Die Regierung sollte sich entschließen zum energischen Schuge während die Arbeiter sonft zur Fähre gehen müßten. gleich hohe Stellung. Der Ober Reichsanwalt in Leipzß 4 = vers nahm sich der Sache an an und beantragte die vollständige| Antrag will das Wiederaufnahme- Berfahren erleichtern. Amitsentsegung und Auslieferung des Herrn Stenglein an ein ordent- zweite Berathung findet voraussichtlich erst nach Ostern statt. liches Gericht. Diesem Wunsche ist nicht stattgegeben, das Urtheil ist von der höchsten Instanz, dem Disziplinargerichtshof des Reichs= gerichts bestätigt. Ich frage, verträgt es sich mit der Autorität und dem Ansehen des deutschen Richterstandes, daß ein solcher Mann W Die Tage in Hamburg. Die F. Geyer einen Vortrag über: Die Entwickelung der Gewerks schaftsbewegung" halten wird. Siehe auch heutiges Inferat. Die Kommission. Achtung, Parkettbodenleger. In der gegenwärtigen, uns Revers unter" % = B W Unser Korrespondent berichtet unterm 27. März: Die zur günftigen Geschäftstonjunktur ersuchen wir die arbeitslosen Stollegen, noch in der Lage ist, ein anderes gleich hohes Amt zu bekleiden, in Prüfung der Arbeitsverhältnisse im Hafen niedergesetzte Senats den Arbeitsnachweis, Annenſtr. 39, zu benußen, nur dadurch ist es dem er aburtheilen darf über Betrüger und ähnliche Leute?! ommission veröffentlicht im Deffent. Anz." eine eingehende möglich, Abs. 10 unseres Lohntarifs aufrecht zu erhalten. Weiter Entspricht es der Würde des Richterstandes in den Rheinlanden, Darstellung der Entstehung und des bisherigen Verlaufs des geben wir den Kollegen bekannt, daß der Treffpunkt der arbeitslosen wo wir doch so sehr viel Rücksicht auf die Stimmung in Frankreich zu Konflikte der Kohlen- Importeure mit den Kohlen- Schauerleuten. Die Kollegen resp. das Verkehrslokal der Berliner Bodenleger, beim nehmen haben, daß ein solcher Mann, der die ganze deutsche Politik und Publitation ist jedoch nicht eine rein objektive Darstellung, sondern Restaurateur Stockfisch, Holzgartenstraße, vis- à- vis der Adlerdie ganze deutsche Judikatur auf das schwerste kompromittirt hat, in sie ist ein gut Theil Kritik, und zwar nur Kritik des Verhaltens der Straße sich befindet. Die Kommission. J. A.: Nerre. Die Rabigputer beschlossen in einer öffentlichen Versammlung, dieser Weise abgeurtheilt wird? Wir sind die letzten, die verlangen, Arbeiter. Soweit die Publitation sich mit den Thatsachen bedaß der Staatssekretär Urtheile und Entscheidungen der Gerichte be- fchäftigt, bietet sie für die Leser des Vorwärts" nichts Neues. sich einer der am Orte bestehenden Maurerorganisation einflußt, aber er kann uns als Leiter des Reichs Justizamts Aus- Anders ist es mit der mit der Beurtheilung des Verhaltens der anzuschließen, desgleichen vom 1. April an zu dem Streitfonds der Bis jetzt fonnte Berliner Maurer beizusteuern. Eine Kommission von drei Berufs tunft geben, ob er es für angemessen hält, daß ein Mann, Schauerleute seitens der Senatskommission. der so schwer belastet ist, noch weiter im Amte bleiben fam. Gerade stets nur berichtet werden, daß die Senatskommission auf kollegen, nämlich Salesse, Rempfer und Müller wird be Sie( rechts) haben Veranlassung, hier Stellung zu nehmen und zu Seiten der Arbeiter stehe, und zwar hauptsächlich in Hinsicht des auftragt, sich zweds Einberufung besonderer Rabißpuzer- Versamm erklären, daß Sie solche Zustände nicht billigen fönnen. Beide Fälle hauptsächlichen strittigen Punktes, der Einführung der sogenannten lungen mit der Lohntommission der Maurer zu verständigen. find bezeichnend für die Strömungen, die in unserer Juditatur Spar- und Unterstützungstaffe. In ihrer Publikation hat die Eine Malerversammlung, die für den 25. März nach den herrschen, und für die Umwandlung unserer Judikatur in ein Senatskommission eine andere Stellung eingenommen. Sie nennt Arminballen einberufen war, tonnte wegen zu schwacher Betheiligung die Unterstützungskaffe, von der der Präses der Senatskommission, nicht abgehalten werden. Die nächste Versammlung soll in der Instrument des Klassenstaates. Staatssekretär Nieberding: Von dem ersten Vorgange ist mir Senator D'Swald, erklärte, daß sie den Arbeitern feineswegs Osterwoche stattfinden. nichts bekannt.( Buruf des Abg. v. Bollmar: Sie lesen feine empfohlen werden könnte, ohne irgendwelche Einschränkung eine Sofortige Entlassung angekündigt ist den Handwerkern und Zeitung!) Gine Kritik der Vorgänge in den Gerichtsfälen steht der Wohlfahrtzeinrichtung. In der Publikation ist aber außerdem Arbeitern in der Königlichen Werkstätten- Inspektion Berlin II( an Justizverwaltung nicht zu. Der Name des Landgerichtsraths ist mir noch ein Absatz enthalten, der die Forderung der Schauer: der Warschauer Brücke), wenn sie wenn sie eine zu heute( Sonntag) nicht bekannt; er ist ein Beamter der Landesjustiz- Verwaltung. In dem leute, daß die Importeure ebenfalls einen vom Ortsverbande der Maschinenbau- und Metall Arbeiter gesetzlichen Verfahren ist der Richter zur Strafversetzung verurtheilt schreiben sollten, abfällig beurtheilt und der durch schiefe Darstellung Berlins und Umgegend nach den„ Concordia- Sälen" einberufene worden; damit ist der Fall für mich erledigt, nachdem die gefeßlichen der Verhältnisse ganz ungerechtfertigter Weise den Kohlen- Schauer: Gewerkschafts. Versammlung besuchen, die sich mit den Lohn- und Instanzen erkannt haben. Weitere Instanzen sind für mich nicht leuten die Schuld am Ausbruch des jezigen Konfliktes aufbürdet. Arbeitsverhältnissen in den fönigl. Eisenbahn Werkstätten und vorhanden. Wenn der Vorredner troßdem Vorwürfe erhebt, so muß Der Absah heißt wörtlich:„ Die Kommission bedauert es lebhaft, der Organisation der Arbeiter, sowie mit der Beschlußfassung daß die Schauerleute durch die in ihrer Versammlung vom über eine an den Eisenbahnminister abzusendende Petition be ich die Ehre dieses Mannes dagegen verwahren. d. Mts. gestellte unerwartete Forderung der Unter Abg. v. Cuny( natl.): Es wird von vielen Mitgliedern des 10. faffen will. Die Einwendungen des in der Werkstatt bestehenden Hauses bedauert werden, daß gegen die Ehre eines Nichters in zeichnung des vorstehend im Wortlaut mitgetheilten. Gegen Arbeiterausschusses wurden von dem Werkstätten Vorstand schroff dieser Weise Vorwürfe erhoben werden. In dieser Legislaturperiode reverses( es handelt sich um den im Vorwärts" auch 1. 3. hat sich der Reichstag mehrfach beschäftigt mit dem Bauschwindel mitgetheilten Revers, worin sich die Unternehmer verpflichten zurückgewiesen, doch wollen es die Arbeiter auf eine Entlassung an tommen lassen und dann höheren Ortes Beschwerde führen. und dem Schutz der Bauhandwerker dagegen. Der Bundesrath hat follten, teine Maßregelungen und sonstige Schädigungen gegen Deutsches Reich. auch die herrschenden Mißstände anerkannt. Ich erlaube mir die die Kohlen- Schauerleute zu unternehmen. D. Ref.) die Importeure In einer gemeinsamen Sigung der Ausschüsse des Müller. Frage, wie weit die Vorbereitungen zu einer Gesetzvorlage ge- veranlaßt haben, ihre in der Verhandlung vom 8. d. M. gemachten diehen sind. weitgehenden Bugeständnisse wieder zurückzuziehen." Die Senats- und des Bäderverbandes einigte man sich dahin, für die Staatssekretär Nieberding: Der Bundesrath hat bisher einen fommission tritt da der Behauptung der Importeure und ihrer Verschmelzung beider Verbände einzutreten. Beschluß noch nicht gefaßt, da zunächst eine gründliche Prüfung der bürgerlichen Breßtrabanten, die sie sofort nach Aus5uch des neuen Verbandes wurde die Stadt Altenburg außersehen; im Frage von Sachverständigen nothwendig ist. Die Nebelstände sind Konflikts wieder in Dienst gestellt haben, bei, daß die Unterzeichnung Vorstande soll je ein Bäcker und ein Müller mit festem Gehalt anDie Beiträge will man auf 20 Pf. pro Woche meist im preußischen Staatsgebiet hervorgetreten und die preußische des Gegen Reverses eine neue Forderung der Schauerleute gestellt werden. Regierung hatte um so mehr Veranlassung, sich mit diefer fei, die in der gemeinschaftlichen Sitzung vor der Senats erhöhen. Frage zu befaffen, als auch im preußischen Abgeordneten- fommission von den Vertretern der Arbeitnehmer noch nicht vorDie Ziegeleiarbeiter in Pfungstedt in Hessen forderten von hause ein Einschreiten der Gesetzgebung befürwortet wurde. gebracht sei. Dies entspricht den Thatsachen jedoch keineswegs. den Biegeleibeißern außer einer geringfügigen Lohnerhöhung strenge Die preußische Regierung hat eine Kommission eingesetzt Der Kohlen- Schauermann C. Moje hat in der Sigung am 8. März Einhaltung der durch Bundesraths Verordnung Nach einer Mittheilung der mit dem Auftrage, die Wege zu prüfen, auf welchen es die Vertreter der Kohlen- Importeure ausdrücklich gefragt, ob auch sie fe ft gelegten Arbeitszeit. möglich sein würde, den Schuß der Bauhandwerker herbeizuführen. gewillt seien, zu unterschreiben. Darauf hat er von einem der Ver- Mainzer Boltszeitung" verhalten sich aber die Ziegeleibefizer durchEine Entscheidung ist noch nicht erfolgt. Ich nehme aber feinen treter der Importeure ein lautes und vernehmliches" Ja" erhalten. aus ablehnend. Wie es heißt, sollen sie sich durch eine Kon Anstand, dem Hause mitzutheilen, zu welchen Ergebnissen die Kom- Wie man da noch behaupten kann, die Forderung der Arbeiter, daß ventionalstrafe verpflichtet haben, mit den Arbeitern weder miffion gelangt ist. Die Kommission bat angenommen, daß der die Importeure den in der Versammlung der Kohlen- Schauerleute zu unterhandeln, noch die Forderungen anzuerkennen. Die Herren Antrag Wallbrecht nicht zum Ziele führen würde. Auch alle vom 10. März formulirten Revers unterschreiben sollten, sei nen haben die Stumm'sche Aera richtig begriffen! Ausland. Sonstigen Vorschläge sind als nicht prattitabel bezeichnet worden. und unerwartet, ist nicht zu verstehen. Selbstverständlich mußte doch Aus Antwerpen wird der Köln. 3tg." geschrieben: Der Der eine Weg würde im Rahmen der Gewerbe- Ordnung liegen, die von den Arbeitern ein Revers formulirt werden, denn den Revers, bahin erweitert werden müßte, daß Bauunternehmern, welche ihre den sie selbst unterzeichnen sollten, fonnten sie doch nicht auch von Generalsekretär des Dodarbeiter Verbandes, Janssens, Unzuverlässigkeit dargethan haben, die Erlaubniß zum Betriebe ihres den Importeuren unterzeichnen lassen. Das wäre des Jubalts erklärte den Arbeitgebern in einer am Mittwoch nachgesuchten Gewerbes entzogen werden könne. Dadurch kann aber nur in bewegen widerfinnig gewesen. Was sollten oder wollten dann aber Besprechung, daß nach den Beschlüssen des Londoner Februar schränktem Umfange geholfen werden. Die Kommission ist zu der die Importeure unterzeichnen, wenn nicht einen neu zu formuliren Rongresses ein Ausstand des Matrosen- und Heizerverbandes, der sich Meinung gelangt, daß nichts anderes übrig bleibe, als auf dem den Revers, der Sinn und Vernunft hatte? Freilich hätten sie an über viele europäische, amerikanische und australische Häfen erstrecke, Gebiete des Hypothekenrechtes in gewissem Umfange zu gunsten der Formulirung des Reverses Ausstellungen machen können, daß in Aussicht stehe. Dieser Ausstand solle eine Berbesserung der Die Ein- fie denselben eine„ neue und unerwartete Forderung" nennen, steht Lage der Dockarbeiter bezwecken und namentlich gegen den Ant der Bauhandwerker einen einen Schuß herbeizuführen. räunung eines unbedingten Vorrechtes würde den Hypothekar- auf demselben Niveau, auf dem die ganze Kampfesweise der Arbeit werpener Hafen gerichtet sein. Janssens empfahl, bem Ausstand, kredit schädigen. Die Kommission meinte aber, daß für die Werthder Antwerpen schwer schädigen würde, durch freiwillige Bohne steigerung, die über den Werth des Grund und Bodens hinausgeht, ausbesserungen und Abkürzung der Arbeitszeit vorzubeugen. Bon den Vertretern der Arbeitgeber wurde erwidert, daß legtere Soweit diese Steigerung durch den Bau hervorgerufen ist, den Bauinfolge des erbitterten Wettbewerbes feit zehn Jahren handwerkern ein Vorrecht eingeräumt werden muß. C3 wird aller ihren Verdienst abnehmen fortwährend dings einer ziemlich komplizirten Gefeßgebung bedürfen bezüglich der fähen, während Lohn der Der Arbeiter anhaltend fteige. Diese Der Anmeldung und Prüfung der Ansprüche der Handwerker. Ueber Aus poluischen Parteikreisen wird uns geschrieben: Bom dienten jetzt 5,50, 6 und 7 Fr. täglich. mur Solche, die den weiteren Verlauf der Dinge tann ich feine Mittheilung machen. Ich kann aber versichern, daß die verbündeten Regierungen alles 1. Spril ab wird hier in Berlin eine in polnischer Sprache ge- 5 Fr. Verdienst hätten, seien Ausnahmen. Janssens beklagte, daß versuchen werden, um Abhilfe zu schaffen. schriebene Tageszeitung unter dem Titel, Dziennit Berlinski" die Arbeiter zum theil 24, ja 36 Stunden durcharbeiteten, geftand Abg. Pens( Soz.) regt die Vorlegung eines Reichs- Straf( Berliner Tageblatt) erscheinen. Wie wir aus der vorliegenden aber selbst, daß viele von ihnen dies gern thäten. Man sollte nach vollzugsgesetzes an. In Anhalt besteht für die Gefängnisse Probenummer ersehen, hat diese Zeitung die Bekämpfung der sozial- dem Beispiel der Red- Star- Linie den Zwölfftundentag einführen. eine Hausordnung, wonach auch ehrenhafte Männer, die doch demokratischen Agitation unter den Polen zu ihrem Hauptzweck, Es wurde eine neue Zusammenkunft verabredet. Die Beschlüsse des im Februar in London abgehaltenen inter politisch Verurtheilte in der Regel sind, das Gefängnißtleid tragen was durch die Erörterung religiöser und polnisch- nationaler Fragen müssen. Damit ist auch die Haarschnittsprozedur ver- erreicht werden soll. Der geistige Leiter dieses Unternehmens ist der nationalen Hafenarbeiter- Kongresses find bekanntlich nicht veröffent Leffing heute so schreiben hier in polnischen Kreisen als Sozialistenfresser bekannte Landtags- licht worden. Finanzieller Leiter ist der wie zu ihrer Zeit, dann täme Luther sicherlich Abgeordnete Probst Wawrzyniat. aus dem Gefängnisse nicht mehr heraus.( Sehr richtig.) Eine solche frühere Reichstags- Abgeordnete Roscielski, Spiznamen Admiralst" Depeschen und lehte Nachrichten. Gefängnißordnung ist ein Schimpf für diejenigen, welche sie aus- feines Marine Enthusiasmus den Spignamen bekommen hat. Die Versuche, eine in diesem Sinne redigirte poluifche Breslan, 27. März.( B. H.) Der infolge feines Offenen üben, und für die Landesgesetzgebungen, welche sie noch dulden. Abg. Schoenlauk( S03.): Die Sache des Herrn Stenglein ift Beitung in Berlin herauszugeben, find zu wiederholten Malen ge- Briefes" an den Kaiser wegen Majestätsbeleidigung angeklagte von vielen Zeitungen gebracht worden, ohne daß dagegen Klage er- fcheitert; die Unternehmer mußten noch jedes Mal nach kurzer Dr. Wagner ist heute von der hiesigen Straffammer freigesprochen hoben ist. Das von mir Vorgebrachte ist attenmäßig festgestellt. Frist ihre Fahne wegen Mangels an Abonnenten ftreichen. worden. Sollen wir uns denn hier nur immer selbst angreifen, daß man Nur die sozialdemokratische„ Gazeta Robotnicza" vermochte das Ezernowih, 27. März.( B. H.) Zwischen den Bauern der sich dagegen verwahrt, daß ich einen Mann außerhalb des Hauses Feld zu behaupten, und wenn auch langsam, so nimmt sie doch be: Ortschaften Petrontz und Lipoweny entstand wegen Grundstreitig ständig an Abonnenten zu. Unter den Polen Berlins, Schlesiens feiten ein Kampf, in dem sechs Bauern tödtlich verwundet wurden. angegriffen habe? Staatssekretär Nieberding: Der Fall ist durch Richterspruch und Westfalens war die Zunahme an Abonnenten in letzter Zeit Die Gendarmerie fonnte nur mit großer Mühe die Ruhe wieder Mit den Erfolgen der Verdummungs- herstellen. Es fanden viele Verhaftungen statt. erledigt, und es ist nicht richtig, nachher in den Akten noch herum- fogar ziemlich bedeutend. zustöbern, um neue Beschuldigungen zu finden. Bezüglich des Straf arbeit, die die Gegner unter den Polen betreiben, scheint es demnach vollzuges habe ich bei der zweiten Lesung des Etats die Noth- Matthäi am Letzten zu stehen. wendigkeit der einheitlichen Regelung anerkannt und mitgetheilt, daß der Bundesrath sich über die Grundsäge zu vereinbaren sucht. Aber die anderen Arbeiten der Gesetzgebung lassen es nicht zu, daß wir jetzt zur Erledigung der Frage kommen. bunden. Wenn Luther und würden, Abg. Lütgenau( Soz.) führt Beschwerde über die Behandlung der politischen Gefangenen in der Strafanstalt zu Münster und wendet sich gegen den Abg. v. Stumm, betreffend die Stellung der Sozialdemokratie gegenüber dem Meineid; das betreffende Blatt, welches die von Herrn Stumm bemängelte Aeußerung gebracht habe, sei ein anarchistisches Blatt. geber während des großen Streiks stand. Daß aber auch die Senats fommission dieser Darstellung der Importeure in ihrer jezigen Publikation beitritt, ist mindestens sehr bedauerlich. Partei- Nachrichten. = Polizeiliches, Gerichtliches 2c. " der wegen Mark M der VOR Hamburg, 27. März.( W. T. B.) Der Hamburger Postdampfer Diana" von der Hamburg- Pacific- Linie, der in der Magethanstraße gestrandet ist, wurde wieder abgeschleppt und geht Wegen Aufreizung, begangen durch Veröffentlichung eines in den nächsten Tagen nach Balparaiso. Die Ladung ist größtenvon ihm verfaßten Steujahrsgedichtes, wurde der verantwortliche theils unbeschädigt. Stuttgart, 27. März.( B. H.) Das Urtheil im Prozeß Redakteur der, Gazeta Robotnicza", Genosse Weychta, vom Berliner Landgericht zu 1 Monat Gefängniß verurtheilt. Der Ruhnle- Schlör wurde heute Nachmittag 5 Uhr verkündet. Staatsanwalt Dieh hatte auf 150 Geldstrafe plädirt, das Gericht Verlagsbuchhändler Luh wurde wegen zwei Vergehen der Bes 300 ชิน Geldstrafe und Tragung erkannte auf Gefängnißstraße deshalb, weil in der gegenwärtigen leidigung soweit dieselben nicht durch Gerichtsbeschluß unruhigen Zeit Aufreizungen schwerer bestraft werden müßten. Kosten, Gegen Genossen Weychta schwebt noch eine Anklage wegen angeb. 1896 der Staatstaffe zur Laft fallen, verurtheilt. Dem Nebenkläger licher Beleidigung des Fabrikinspektors in Beuthen in Oberschlesien. wurde die Ermächtigung ertheilt, den Tenor des Urtheils im„ Staats. In ganz furzer Zeit sind gegen die„ Gazeta Robotnicza" nicht Anzeiger" und im„ Schorndorfer Amtsblatt" zu publiziren. Redakteur Binder wurde zu 150 M. Geldstrafe und Tragung der ihm ers weniger als 7 Prozesse anhängig gemacht. -In der Straffache wegen Begünstigung, die gegen den Verwachsenen Rosten verurtheilt. Nach einer Mittheilung der leger der„ Volts wacht" in Breslau, Genossen Schü, Stuttgarter Neuesten Nachrichten" wurde Schlör feines Amtes als wegen Bezahlung von Geldstrafen für den verantwortlichen Redakteur Schultheiß enthoben. Paris, 27. März.( W. T. B.) Der Antrag auf Ermächtigung anhängig gemacht war, hat das Landgericht die Eröffnung des Hauptverfahrens abgelehnt. Gegen den früheren verantwortlichen zur strafrechtlichen Verfolgung eines Senators richtet sich gegen den Redakteur Gerhardt war ein Verfahren wegen fahrlässigen ehemaligen Deputirten Levrey, jezigen Senator des Departements Der Etat des Reichs- Justizamtes wird genehmigt. Meineids" anhängig, dessen sich Gerhardt als Zeuge in einer der Haute- Saône. Paris, 27. März.( W. T. B.) Nansen erschien mit seiner Nach 6 Uhr wird die weitere Berathung bis Montag 1 Uhr Untersuchung gegen den jezigen verantwortlichen Redakteur Zahn vertagt. Außerdem erste Berathung der Handwerkervorlage. schuldig gemacht haben sollte. Das Landgericht lehnte auch hier die Frau heute Nachmittag im Rathhause, wo er von den Mitgliedern Eröffnung des Hauptverfahrens ab. Der Staatsanwalt legte sofort des Munizipalrathes begrüßt wurde. Der Präsident Santon über Beschwerde beim Oberlandesgericht ein, die aber als unbegründet reichte ihm eine goldene Medaille mit der Inschrift:„ Nansen Die Stadt Paris." zurückgewiesen wurde. Staatssekretär Nieberding: Die Strafanstalt in Münster steht unter preußischer Verwaltung. Abg. v. Stumm: Ich kann nicht alle sozialdemokratischen oder anarchistischen Blätter lesen. Die Bertheidigung des Meineides ist in mehreren sozialdemokratischen Blättern zu lesen gewesen. Abg. Lütgenan: Gerade die Stellung des Blattes zum Meineid war der Grund, weshalb es nicht mehr als sozialdemokratisch anerkannt wurde. Parlamentarisches. " 1 " 0 Die Unfallgefehnovellen- Kommission beendete gestern ihre Aus Mülhausen i. E. wird uns telegraphirt, daß die erste Berathung der Gewerbe- Unfallversicherungs- Novelle. Die Rom- im sogenannten Nachtwächter Prozeß gegen Genossen mission lehnte die Anträge unserer Genossen auf Streichung des Reßler als verantwortlichem Redakteur der Mannheimer Bolte § 93, der die Ausnahmebestimmung trifft, daß Arbeitgeber nur bei stimme" ausgesprochene Strafe von sechs Monaten Gefängniß auf vorsäglicher und bestrafter Berurfachung dem verletzten drei Monate herabgesetzt worden ist. Arbeiter, eventuell dessen Hinterbliebenen, Schadenersatz zu leisten haben, ab. Desgleichen lehnte die Kommission den Antrag wenigstens den wegen Körperverlegung fahrlässiger ab, Arbeiter Gewerkschaftliches. Berlin und Umgebung. Paris, 27. März.( B. H.) In der heutigen Rammerfizung erklärte der Präsident, der Justizminister habe die Ermächtigung zur gerichtlichen Berfolgung der drei Abgeordneten der äußersten Linken Das betreffende Gesuch Maret, Raquet und Boyer erhalten. ließ der Präsident in Abdrücken unter den Abgeordneten ver theilen. Mehrere Mitglieder beantragten sofortige Ernennung einer Prüfungskommission. Boyer erschien 81/2 Uhr in der Kammer und theilte den ihn bestürmenden Journalisten mit, er komme soeben vom Untersuchungsrichter, dem sich gerade der frühere Abgeordnete St. Martin als Gefangener gestellt habe. Jm Senate gab der Präsident die Ermächtigung zur Verfolgung des Senators Levrey bekannt, was große Bestürzung hervorrief. oder Tödtung verurheilten Arbeitgeber für den durch Seine Strafthat dem Verlegten oder dessen Familie Die Leiter beziv. die Einberufer von öffentlichen sowie augefügten Schaden zu haften. Für diesen Antrag stimmten nur außer unseren Genossen die Freifinnigen 5 cin Ultramontaner Vereinsversammlungen werden darauf hingewiesen, daß ihnen ( Schöpf). Die Ultramontanen stimmten also ausdrücklich für diese in den nächsten Tagen unter der Adresse der betreffenden Lokaldem Rechtsbewußtsein und dem bürgerlichen Recht ins Gesicht inhaber Flugblätter bezw. Zirkulare zugehen werden, die, falls der schlagende Ausnahmebestimmung. Auf die für die freundlichkeit" des Wirth die Aushändigung vergessen sollte, von diesem einzufordern Zentrums und für seine Rückschrittelei Wirth die Aushändigung vergeffen sollte, von diesem einzufordern bezeichnenden Beschlüsse tommen wir noch zurück. Im wären. Die Tabakarbeiter nud Arbeiterinnen werden auf die am weiteren Verlauf der Berathungen entschied sich die Kom mission für zwei Anträge unserer Genossen. Der erste derselben 81. März, abends 81%, Uhr, bei Gründel, Brunnenstr. 188( nahe. bedroht Arbeitgeber, die die Ausübung der Ehrenämter der Arbeiter dem Rosenthaler Thor) stattfindende öffentliche Versammlung auf vertreter verhindern und den Verfuch dazu mit Strafen. Der zweite merksam gemacht, in welcher der Reichstags- Abgeordnete, Redakteur ertrunken. Verantwortlicher Redakteur: August Jacobey in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von Max Bading in Berlin. Hierzu 3 Beilagen u. Unterhaltungsblatt, Paris, 27. März.( W. Z. B.) Die Deputirtenkammer nahm die Sigung um 6 Uhr 25 Minuten wieder auf. Der Präsident Verfolgung der drei Deputirten gewählte Kommiffion ihren Bericht theilte mit, daß die zur Berathung des Antrages auf gerichtliche erst um 10 Uhr werde vorlegen fönnen. Die Deputirtenkammer beschloß, sich bis heute Abend 10 Uhr zu vertagen. Ferrol, 27. März.( W. Z. B.) ( W. T. B.) Gin Dampfer stieß mit einer Barte, in welcher 80 Personen saßen, zusammen. 21 find Nr. a. lt. mm. i Ktilllge iles„Amillts" Kttlilttt KlksdlM. 28. Mi l8S7. LZommuttÄles. Gegen die Errichtung von Schwindelbaute» will die Be- Hörde anscheinend mit etwas mehr Energie als bisher vorgehen. Diejenigen Bestimmungen der neuen Banpolizei-Ordnung, durch welche dem Ueberhandnehmen der Miethskasernen mit ihren finsteren Höfen gesteuert werden soll, haben wir bereits mitgetheilt. Es sind aber außerdem in dem Entwurf noch einige Neuerungen enthalten, welche man im Interesse der Sicherheit und des Wohles der Hausbewohner nur gutheißen la»n. Es wird unter anderem verlangt, daß die Gebäude„in allen Theilen nach den Regeln der Technil aus gute», zweckentsprechenden Baustoffen herzustellen" sind, und die Behörde behält sich neben anderem auch die Festsetzung der Zahle» vor. welche der Festigkeitsberechnung zu gründe zu legen sind. Ferner werden für gewisse Dächer Schutzvorrichtungen gefordert, die auch das Abstürzen von Menschen verhindern, und Glasdächer sollen init Drahtnetzen versehen sein, welche Herabsallende Scheiben »nd Scherben auffangen. Ebenso sind die Borschriften über Treppenanlagen wesentlich verschärft und u. a. dahin ergänzt worden, daß die Geländer ein„Hindurchfallen von Kindern" gänzlich ausschließen. Die Feuersicherheit der Baulichkeiten wird durch detaillirte Bestimmungen über die Anlage von Treppen, Feuer- stätlen, Schornsteinen und Decken erhöht und in letzter Beziehung zum Beispiel verboten, unbeputzte, gehobelte Holzdecken in anderen Gebäude», als in solchen ohne Feuerungen(mit Ausnahme von Turn- und Wartehallen, Ausstellungs-Gebänden, Speichern w. in Anwendung zu bringen. Was die spezielle Wohnungshygiene anbetrifft, so seien nur erwähnt die Vorschriften des Z 17 über Lichlschachte(Lichthöfe), deren Mindestmaß auf s: 2 Meter— zehn Quadratmeter erhöht wird, die des Z 25 über Badestuben und Be- dürfnißanstalten, die nicht mehr in die Lichtschachte ausmünden dürfen, die des§ 26 über Viehställe, für die eine respektvollere Eni- fernung von menschlichen Wohnungen als bisher, geboten wird er. Aus alledem ersieht man, wie dringend wünschenswerth es ist, daß die neue Banpolizei-Ordnung recht bald in kraft tritt. Tie städtische Parkdeputatio» hat gestern unter Vorsitz des Stadtralhs Kochhann beschlossen, das Gesuch der Berliner Bau- genossenschaft. eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haft- Pflicht uni Zulassung eines weiteren fünfjährigen Bestehens ihres Zweifamilienhauses im Trep- tower Park«nd nnetheweise Ueberlassung des erforderlichen Terrains abzulehnen.— Jngleiche» lehnte die De- pntalion ab die Anträge der Anwohner und des Ge- meinde- Kirchenraths von Markus bezüglich Regulirung und Bepflanz nng des Platzes um die Auf- ersteh» ngskirche eventuell im Zusammenhange mit der- zenige» vor der Schule. I» bezug auf die Abänderung des zwischen Straße 1 und der Ringbahn sowie zwischen Schönhauser Allee und der Straße 9 belegenen Theiles des Bebauungsplanes XI hat der Magistrat die Stadtverordneten-Vcrsammlung ersucht, sie möge sich damit einver- standen erklären, daß nach Maßgabe des vorgelegten Projekts: 1. längs der königlichen Ring- Eisenbahn von Schönhauser Allee bis Straße 9 eine neue Straße 12a angelegt wird; 2. die im Bebauungsplan bereits vorhandenen Straßen 18, 14 und 15 über die Straße 12 hinaus bis zur Straße 12a verlängert werde». 3. zwischen den Straße» 14»nd 15 zur Ver- binduug der Straße 11 und 12 eine neue Straße lös. angelegt wird, 4. die Breite der Straße 14 und 15 von 26,49 ans 22 Meter verringert wird. 5. Platz 2 eingeht und an stelle desselben zwischen den Straßen 11, 12, 14 und 15a der Platz H' angelegt wird und daß zunächst die für die vorstehend unter 1—5 aufgeführten Straßen- anlagen entsprechenden Fluchtlinie» festgestellt werden. Die städtische Verkehrs- Deputation hat der Direktion der Berlin- Charlottenburger Straßenbahn- Gesellschaft die Erlaubniß ertheilt, auf ihrer Hauptstrecke Westend— Kupfergrabe» den Akkumn- latorenbetrieb einzurichten.— An die Deputation ist neuerdings eine mit vielen Unterschristen versehene Petition gerichtet worden, in der die Bitte ausgesprochen wird, die an» Gröben- Ufer unweit der Oberbaum- Brücke aus Anlaß der vorjährigen Gewerbe- Ausstellung neu erbaute Dampfer-Anlegestelle freizugeben oder mindestens den für dieselbe angenommenen Tarif bedeutend zu ermäßigen. Ter Kaiser hat zu der von den städtischen Behörde» beabsichtigten Festsetzung von Baufluchtlinien für die V e r l ä n g e- rung der Schwartzkopffstraße von der Pflugstraße bis zur südwestlichen Grenze des Geländes des Slettiner Bahnhofes die Genehmigung ertheilt._ Loksles. Eine überaus wichtige Versammlung, die zur Proletarier- krankheit. der Schwindsucht, und speziell zur Bolksheilstättenfrage Stellung nehmen soll, findet am Dieifftag, abends 8Ve Uhr in der Berliner Ressource, Kommandantenftraße 57, statt.(Siehe Annonce in heutiger Nummer.) Es muß als ein sehr glücklicher Gedanke be- zeichnet werden, daß sämmtlich« dafür in Frage kommenden sozialpolitischen Faktoren zu gemeinsamer Berathung einberufen find. Jnvaliditäts- und Altersverficherungs- Anstalt, Kranken- tassen und Aerzte sollen nach gemeinsam festgelegten Prinzipien vor- gehen, um der Schwindsuchtssenche, der alljährlich in Dentschland ca. 169 OOO Menschenleben, größtentheils Arbeiter, zum Opfer falle», entgegenzutreten. Die Belastung der Krankenkasse» durch die- Proletarierkrankheit ist eine enorme. So zeigt beispielsweise der letzte Rechenschaftsbericht der Orts-Krankenkasse für das Buchdruck- gewerbe, daß 1895 von 119überhaupt Gestorbenen 65 Lungenkrankheiten, davon 56 derSchwindsucht erlegen waren. 84217M. hatte diese eineKasse allein 1895 für Lungenkranke aufzuwenden. Und ähnlich, oft noch viel schlimmer ist es bei allen Kassen. Fälle, wo ein einzelner Schwindsüchtiger, bevor er nach schrecklichen, qualvolle», sich über Jahre erstreckenden Leiden erliegt, der Kasse tausend und mehr Mark gekostet hat, lassen sich zahllos anführen. Es ist geradezu eine Lebensfrage für die Krankenkassen der Industriezentren und für ihre gedeihliche Entwickelung von größter Bedeutung, daß in der Schwiudsuchtsbehandlung andere Wege als bisher eingeschlagen werde». Zur Zlgitation für diesen Gedanke», zur Zusammenfassung sozialpolitischer Kräfte, die vereinzelt nichts dieser Geißel der Menschheit gegenüber vermögen, soll diese Versammlung führen. Bor- stand und Ausschuß der Jnvaliditäts- und Altersoersicherungs-Anstalt Berlin haben ihre Betheilignng zugesagt, ebenso der Volksveilstäiten' verein; desgleichen wird die Aerzleschaft vertreten sei», deren Ver- liniguugeu sämmtlich Einladungen zugegangen sind. Mögen deshalb auch die Vorstände und Verwallungsbeamten der Krankenkassen recht zahlreich erscheinen und die Gelegenheit, ihren Wünschen gewichtigen Nachdruck zu geben, nicht vorübergehen lassen. Zu einer großen Qual ist, wie uns nachträglich mitgetheilt wird, für eine Anzahl Militär-Jnvaliden die.Mitbetheiligung am «Festzuge der Bürgerschaft" geivorde». lieber die Auffahrt der �Aeltesten der Krieger" wurdo am Dienstag Abend in einem hiesigen Lokalblatte geschrieben: „Die alten Veteranen, welche Mitglieder des Deutschen Krieger- Bundes sind, und theils durch im Kriege erhaltene Verletzungen. Krankheit und Altersschwäche nicht niehr im stände waren, sich a» dem Festzuge zu betheiligen, wurden heute früh 9 Uhr von der Kaserne des 2. Garde- Regiments zu Fuß. Ivo sich dieselben versammelt hatten, durch das Vorstandsmitglied des I- Bezirks des deutschen Kriegerbnndes Herrn Westphal in Wagen abgeholt„nd nach der neben dem Dcnknial Kaiser Wilhelms be- legenen Tribüne gefahren, um dem Festzuge beizuwohnen. Der Deutsche Kriegerbund hatte für die alten Kameraden in überaus freundlicher Weise gesorgt." Letztere Mittheilung wird uns von einem Kriegsveteranen als in jeder Beziehung unwahr bezeichnet. Die alten Krieger, etwa 399 an der Zahl, welche sich in der genannten Kaserne versammelt hatten, wurden nicht zu Wagen zum Denkmal geführt, sondern mußten trotz ihrer zum theil arg vorgeschrittenen Invalidität zu Fuße gehen. Aber damit nicht genug. Während die übrigen Herr- schaften trotz ihrer körperlichen Elastizität es sich auf Bänken be- quem machen konnten, haben die Invaliden, denen man die Tri- bünen IV und II hinter und neben dem Denkmal angewiesen hatte, während der ganzen Zeit des Festznges und seiner Vorbereitungen, also fast drei Stunden hindurch, stehen müssen. Diese Strapaze brachte für die invaliden Krieger eine derartige Abspannung mit sich, daß nach Beendigung der Feier manche Personen aus dem Publikum den maroden Leuten Geld zusteckten, damit sie wenigstens nach Hause fahren konnten. Ist das noch die geistige Leibgarde der Hoheuzollern? Die„Berliner Ztg." schreibt: Gegen die Bezeichnung„Wilhelm der Große" hat jetzt auch die Akademie der Wissenschaften Stellung genommen. Bei der vorgestrigen Feier hatten zwei Redner, Geheimrath Waldeyer und Professor Lenz, Gelegenheit, häufig den Namen des alten Kaisers zu erwähnen. Aber immer geschah es unter der Bezeichnung Wilhelm I. und nicht„der Große"..Auch in seiner Gedächtnißrede ließ Professor Lenz durchblicken, daß der Kaiser wohl alle menschlichen Tugenden besaß, daß aber die Macht der Verhältnisse, die siegreichen Thaten des Volkes und die staatsmännische und strategische Bedeutung seiner Rathgeber ihn zu seinen geschicht- lichen Thaten drängten. Welche patriotischen Unternehmer zahle» ihren Arbeitern nicht den schuldigen Lohn für die ihnen anfgczwniigenen Feiertage? Die Eisengießerei und Automatenfabrik von Übrig u. Ko. in Westend hat. ihre Arbeiter zwei Tage lang, am Montag sowohl als am Dienstag feiern lassen, ohne ihnen den schuldigen Lohn zu zahlen. Beim Sedanrummel machte die Firma es ebenso. Auf dem Bau des Hotelbesitzers U h l. Unter den Linden 6, haben die vom Regiernngs-Bannieister Jause beschäftigten Maurer und Maurer- Arbeitsleute, etwa 85 an der Zahl, ebenfalls am Montag und Dienstag unfreiwillig feiern müssen, ohne daß es dem Regierungs- Baumeister eingefallen ist, den Leuten den Lohn zu zahlen, den er ihnen für diese beiden Tage schuldet. Auf dem Bau besteht die wunderliche Methode, daß die Arbeiter angeblich der Hotelgäste wegen, erst um 9 Uhr morgens beginnen dürfen und dann bis abends?>/, Uhr arbeiten müssen. Der deutsche Kaiser erläßt im„Reichs-Anzeiger" eine Dank- sagung an alle, welche die hundertjährige Wiederkehr des Geburls- tages seines hochseligen Herrn Großvaters mit Begeisterung gefeiert haben. Die Bekanntmachung schließt:„Auch meine Kräfte gehören dem Vaterlande und hoffe ich zu Gott, daß er auch mir und meiner Regierung seine Gnade zu theil werden lassen und das deutsche Volk aufsriedlichenBahne» zu einer'gesunden Weiterentwicklung führen wird." Am Freitag war der Kaiser in der deutschen Versuchsanstalt für Handfeuerwaffen in Halensee. Als der dort beschäftigte Major Thiel darüber klagte, daß die Arbeiten und Versuchsergednisse von der Jägerwelt und namentlich von den meisten Büchsenmachern zu wenig gewürdigt würden, entgegnete der Kaiser, er wisse aus eigener Er- fahrung, wie schwer es halte, jemanden zu überzeugen: denn es gäbe leider zu viel Leute, die sich nicht Überzügen lassen wollten. Man müsse eben Geduld haben und sich die Mühe nicht verdrießen lassen. Nicht Rost noch Reisige, sondern auch Kriminalbeamten auf dem Zweirade schützen Kaiser Wilhelw II., wenn er spaziren fährt. Wenigstens berichtet die„Verl. Ztg.": Daß dem Kaiser bei seinen Spazier- fahrte» stets mehrere Kriminalbeamten auf dem Zwcirade folgen, dürfte nur wenig bekannt sein. Die Beamten müssen sehr gute Radler sein, denn der Wagen des Kaisers fährt bekanntlich stets im schärfsten Trabe. Als gestern ein elegant gekleideter Herr dem Kaiser auf seiner Spazierfahrt im Thiergarten eine Bittschrift in den Wagen warf, wurde er sofort von radsahrenden Kriminalbeamten festgenommen. Frei nach Goethe veröffentlicht der„Kladderadatsch" das folgende Frühlingsgedicht:„Gefunden. Von Frhrn. v. S t u m m. Im Thiergarten ging ich— So für mich hin,— Keinen zu suchen,— Das war niein Sinn.— Da klirrt und klingt es,— Es blitzt und blinkt;— Schon werd' ich huldvollst— Herangewinkt.— In Ehrsurchtsschauern— Lausch' ich beglückt.— Wie das Gehörte— Mich hold bedrückt!— Nicht schweigen kann ich,— Es muß heraus.— Drum raschen Schrittes— Zum Reichstagshaus!— Da schwatz' ich wichtig— Manch leises Wort; Nun wächst und wuchert's— Und blüht so fort.— Dem Berliner Aquarium schickte die kaiserliche Fischzucht- anstalt Hüningen im Elsaß 399 Stück Aalbrut, welche das mittlere Becken an der Treppe aufgenommen hat, wogegen in einem Brut- gefäß der angrenzenden„künstlichen Fischzucht" 2999 erbsen- große, vom Deutschen Fischerei- Verein dem Institut über- wiesene Lachs- Eier untergebracht sind, um hier vor den Augen der Besucher ihre mehrere Wochen oder Monate in Anspruch nehmende Entwickelung durchzumachen. Die Gruppe der meist durch ihre leuchtenden Farben auffallenden Meeresschwämme ist um eine gelbliche, fast kugelrunde Spezies, eine Tethya, die Abtheilnng der Krebsthiere außer durch gewaltige Meer- spinne»(Ückaja) durch eine langschnäbelige Krabbe(Stenorhynchus), deren dreieckige Kopfbrust auf ganz ungewöhnlich langen meist dicht mit Algen besetzten Beinen hoch über dem Boden ruht und daher die Bezeichnung„Gespensterkrabbe" rechtfertigt, vermehrt worden. In der neuen Urania in der Taubenstraße wird die ganze Woche indurch der neue dekorative szenisch ausgestattete Vortrag„Der Kampf um en Nordpol" gegeben.— Das Repertoir der Urania in der Invaliden- straße ist folgendes: Sonntag, Professor Müller:„Die Farben im Kamps ums Dasein"; Montag, Herr G. Witt:„Bau des Weltsystems"; Dienstag, Herr Dr. Schwahn:„Ueber die Entstehung der Gebirge"; Mittwoch, Herr Professor Müller:„Das Hühnchen im Ei"; Donnerstag und Sonnabend, Herr Dr. Spies:„Neue Versuche mit flüssiger Luft"; Freitag, Herr Dr. Schwahn:«Bilder aus dem Weltall". Warnung! Beinahe täglich wird uns von solchen, die Ver- sicherungsanträge, Berpflichtungsscheine für Brockhaus' oder Meyer's Lexika und dergleichen unterschrieben haben, miigelheilt, daß sie erst nachträglich gesehen haben, wozu sie sich verpflichtet haben, und angefragt, ob sie zurücktreten können. Die betreffenden erklären häufig, sie hätten allerdings unsere wiederholten Warnungen gelesen, nichts zu unterschreiben, was nicht genau durchgelesen und seinem ganzen Inhalte nach verstanden ist, auch auf mündliche Versprechungen zungengewandter Leute nichts zu geben, aber sie hätten durch die Redensarten des Agenten schließlich sich fangen lassen. Wir wisber- holen deshalb ausdrücklich unsere Warnung—nach der abgelockten Unterschrift läßt sich fast nie mehr helfen. Die Berliner Berkehrsanstalt(schwarz-weiß-rothe Brief- kästen) scheint für ihren Geschäftsbetrieb höchst merkwürdige Grnnd- sähe zu befolgen. Ein in Halensee bei Berlin wohnhafter Herr er- hielt durch die Berliner Verkehrsanstalt am 25. d. M. eine Kreuzband-Sendung zugestellt, die bereits am 18. d. M. aufgegeben war. Der Anknnftsstempel trug die Bezeichnung„Charlottenburg", das Datum im Stempel war offenbar absichtlich verwischt, um die ver- spätete Zustellung nicht erkennbar zu machen. Der Empfänger dieser Sendung theilte noch an demselben Tage der Direktion der ge- nannten Anstalt diesen Sachverhalt mit, schickte das Kreuzband als Belag ein und bat um Remedur für künftige Fälle. Darauf ist ihm nun das folgende Schreiben zugegangen: „Im Besitze Ihres Geehrten vom 25. März 1897 diene Ihnen zur Nachricht, daß Halensee außerhalb unseres BeslellbezirkeS liegt s und nur aus gutem Willen vom Filialvorsteher bestellt wird. wenn mehrere Sachen vorliegen. Daher die Verspätung. Hochachtend per Berliner Verkehrsanstalt(eingetragene Genossenschast mit beschränkter Hastpflicht). H o f f m a n n." Das scheint uns aber doch für diese moderne Berkehrsanstalt ein höchst sonderbarer und ganz unzulässiger Grundsatz zu sein. Aus „gutem Willen" verlangt kein Mensch seine Postsendungen zugestellt zu erhalten, sondern er verlangt dies als sein gutes, im Wege der gerichtlichen Klage erzwingbares, durch die Frankirung erworbene? Recht,— und zwar hat die Zustellung spätens am Tage nach der Ausgabe, nicht aber nach sieben Tagen zu erfolgen.— Wenn die Anstalt nach bestimmten Orten nicht bestellt, so mag sie das ge- nügend bekannt machen, dorthin gerichtete Sendungen entweder gar nicht annehmen oder zurückgeben,— jedenfalls aber nicht sie acht Tage lang ansammeln und dann einmal gelegentlich, wenn ge- nügend beisammen sind, aus gutem Willen des Filialvorfiehcrs de- stellen zu lassen. Die Kellner in den D-Ziigen Berlin-Köln. Der Bahnhoss- Wirth Herr G u st a v R i f f e l in a n n hat Veranlassung genommen, sich über die im Betriebe der sechs v-Züge vorherrschenden Zu- stände berichten zu lassen. In der uns vorliegenden äußerst umfangreichen Berichterstattung werden die gesannnten Geschäfts- gepflogenheiten von feiten des Geschäftsführers sowie des Kontrolleurs des benannten Betriebes erläutert und hervorgehoben, daß die seinerzeit in unserem Blatte von seilen der interessirten Kellner aus- gestellten Behauptungen der Wahrheit nicht entsprechen. Unterm 29. Januar er. brachten wir bereits eine Berichtigung des Geschästs- führers Herrn A. K l i ck s. so daß ein weiteres Eingehen auf die Sache selbst überflüssig erscheint. Aus Nahrungösorgen hat der 44 Jahre alte Arbeiter Wilhelm Rückert aus der Freienwalderstr. 7 seinem Leben ein Ende gemacht. Rückert, der seit sechs Jahren Wittwer war und seit einem halben Jahre in dem genannten Hause ein Stäbchen bewohnte, arbeitete zuletzt auf einem Holzplatze, fand aber seit vier Monaten keine Be- schästigung mehr, weil er. nach seiner Angabe infolge eines früher erlittenen Rippenbruches, nicht jede Arbeit verrichten konnte. Ausgesetztes Kiud. In der Nacht zum 22. d. M. ist in den Anlagen des Unionsplatzes an der Birkenstraße ein neugeborenes, noch lebendes Kind, männlichen Geschlechts, in zwei Küchenhand- tücher mit rothgestreifter Kante, einem rothkarrirten und einem weißen Kopfkissenbezug und graues Packpapier eingehüllt, aufgesunden worden. Der Befund des Kindes deutet darauf hin, daß die Geburt ohne Hinzuziehung einer mit der Geburtshilfe vertrauten Person stattgefunden hat. Nach der Mutter wird polizellich geforscht. Plötzlich erblindet. Dem städtischen Waisenhause, Alte Jakob- straße 33, ist gestern ein Knabe im Alter von 13 Jahren zugeführt worden, der vor zwei Tagen plötzlich das Augenlicht verloren hatte. Er war, wie berichtet wird, bis dahin im ungeschwächten Besitz seiner Sehkraft und wachte am Donnerstag Morgen erblindet auf. Das unglückliche Kind sollte am 1. Oktober bei emem Goldarbeiter in die Lehre treten. Zn dem Betrngsversuch gegen die Darmstädter Baiek wird noch gemeldet, daß Grethe K. bei ihren Vernehmungen durch den Untersuchungsrichter bei der Behauptung verharrt, daß sie einen Mitschuldigen nicht besitze. Daß diese Behauptung aber aus Un« Wahrheit beruht, steht außer allem Zweifel. Der Namenszng unter der gefälschten Quittung ist der Unterschrift des Mitinhabers der Firma Clavier u. Ko., Herrn Lewy, nachgebildet und die Fälschung "mit fester Hand so vorzüglich ausgeführt, daß jede Möglichkeit einer. Herstellung der Unterschrist durch die K. ausgeschlossen ist. Da auch die Eltern der K., durchaus achtbare Leute, von dem Vorfall keine Kenntniß hatten, so erscheint es fast unzweifelhaft, daß ein Lieb- haber des Mädchens hinler der Fälschung steckt. Vo» dem Doppelselbstmord eines Berliner Ehepaares in Köln war gestern berichtet worden. Der Fall hat nunmehr seine Aufklärung gefunden. Der Selbstmörder ist der Handlungsreisend« Appelbanm aus Berlin, welcher in dem Pelzwaarengeschäst von Wolff in Stellung war. A. ist seit ca. einem Jahre mit einem Mädchen in Berlin verlobt, und die eheliche Verbindung des Paares sollte in kürzerer Zeit erfolgen. Trotzdem hat er eine Liebschaft mit einem Mädchen unterhalten, welches als Wirthschafterin in Köln in Stellung war. Allem Anscheine nach vermochte er das Verhältniß. mit der Geliebten nicht abzubrechen und beschloß deshalb mit ihr gemeinschaftlich zu sterben. Ju seinem eigenen Lokal ist der in der Gollnowstraße woh- nende Gastwirth S. von einem Leichenfledderer bestohlen worden. S. hatte in stiller Beschaulichkeit«in Nachmittagsschläfchen gemacht und wurde beim Erwachen gewahr, daß ihm ein Portemonnaie mit 199 M. Inhalt aus der Tasche gefleddert worden war. Die beide» Einbrecher im Luckwaldt'schen Juwelengeschäft Schmidt und Hertel, bleiben bis zu ihrer Aburtheilung in Hamburg. Der Prozeß hier in Berlin wird gegen Schmidt, Hertel und die jüdischen Hehler Rosenzweig und Samkowie gemeinschaftlich statt- finden. Die beiden letztgenannten Hehler sitzen noch in Wien in Haft, die Auslieferungs-Verhandlungen dürsten aber schon in den nächsten Tagen beendigt sein. TaS Tcmpelhofcr Ufer zwischen der Schöneberger Straße und der Uebersührung der Anhalter Eiseubahn wird wegen Um- Pflasterung vom 29. d. M. ab bis auf weiteres für Fuhrwerke und Reiter gesperrt. Bei einer jener Schülerschlachte», wie sie in der gegen- wältigen Zeit der mordspatriotischen Erinnerungen nur zu erklärlich sind, wurde vorgestern Abend der dreizehnjährige Sohn eines Handels- mannes in der Landsbergerstraße so unglücklich durch einen Stein an der Hand getroffen, daß der Mittelfinger der rechten Hand zerbrach. Unter dem Verdacht des KindesmordcS wurde die 18jährige Franziska P. verhaftet. Sie hat gestern aus einem Aborte deS Grundstücks Schützeustraße 4 einen Knaben geboren und ließ das Kind in dem mit Wasser angefüllten Becken liegen, so daß es an- scheinend ertrank. Eine aufregende Szene spielte sich am Freitag Nachmittag im Lustgarten ab. Die 58 Jahre alte Wittwe Wilhelmine Ehrl« geb. Borchmann, die bei ihrem Schwiegersohn, dem Lehrer Gintzel m. der Neuen Friedrichstr.36 wohnte, ging mit ihrer4jährigen Enkelin Edith Gintzel ans dem Heimwege von einem Einkaufe bei Gerson durch den Lustgarten. In der Nähe des Denkmals Friedrich Wilhelm IV. brach sie zum Entsetzen des laut aufschreienden kleinen Mädchens plötzlich zusammen und kam nicht wieder zu sich. Unter einem großen Menschenaufläufe brachten zwei Schutzleute die Kranke nach der Unfallstation V in der Brüderstraße, wo sie bald nach der Ein- lieferung an einem Herzschlag starb. Die Enkelin brachte ein dritter Schutzmann mit einer Droschke in die Wohnung der Eltern. Selbstmord aus Lebensüberdruß. Erschossen hat sich auf dem Landsbergerplatz der 24jährige, in der Schweiz geborene Tischler Alfred Kähr aus der Köpmckerstr. 157. K. jagte sich aus einem Revolver eine Kugel in das Gehirn und verstarb eine halbe Stunde später im Krankenhause Friedrichshain. Man fand bei ihm einen Brief, worin er sagt, daß er das Leben ganz kenne und aus Lebensüberdruß sterbe. Außer seinen Eltern beweine ihn niemand. Aus de» Nachbarorte«. De» Rixdorfer Parteigenosse» hierdurch zur Kenntniß, daß die gestern an dieser Stelle angesagte Flugblattverbreitung heute(Sonntag) Umstände halber nicht vorgenommen werden kann. Zum Oberbürgermeister von Potsdam ist der bisherige zweite Bürgermeister Jähne gewählt worden. " " Meter daß Ans Charlottenburg wird berichtet: Die Meldung von der beschäftigt, dann aber wegen hochgradiger Schwerhörig.| Frauen in einem politischen Verein geduldet zu haben. Ans Einführung des Zehnpfennig- Tarifs für sämmtliche Strecken der feit entlassen worden. Er flagte gegen den Fiskus mit dem stoß nahmen Polizei und Staatsanwaltschaft, daran, Charlottenburger Straßenbahn trifft nicht zu. Nach dem Beschluß Antrage auf Gewährung von 30 m. monatlich bis zum Tage in den Versammlungen Vorträge über die sozialpolitische Gesezder Stadtverordneten- Versammlung soll die Direktion der Straßen- feiner Wiederherstellung, indem er darauf hinwies, daß der Ver- gebung und über das Koalitionsrecht gehalten wurden. Alle Einbahn verpflichtet sein, vom 1. Oftober 1897 ab die folgenden Tarif- flagte ihn fahrlässigerweise lange in gesundheitsschädlichen wände des Angeklagten, der Verein verfolge nicht politische Zwecke, fäge anzuwenden: a) Innerhalb des Stadtgebietes Charlottenburg Räumen habe arbeiten und dadurch sein( des Klägers) Leiden ver- ließen die Gerichte nicht gelten. Martens wurde verurtheilt. Das nicht mehr als 10 Pf. für eine unterbrochene, das heißt schuldet habe, und indem er ferner seinen Anspruch als einen solchen Landgericht nahm an, daß die Vereinigung durch das Erörtern jener fofort fortgefeßte Fahrt mit einmaligem Umsteigen; b) ohne auf Pension in Gemäßheit des§ 36 des Reichs- Beamtengefeßes Themen, ihren ursprünglich nicht politischen Zweck geändert habe. Gegen Rücksicht auf das Stadtgebiet für jede angefangenen 3500 vom 31. März 1873 bezeichnete. Das Landgericht zu Potsdam dieses Urtheil legte Martens Revision ein und machte geltend, daß es doch vom Beginn der Theilstrecke an gerechnet verurtheilte hierauf den Fiskus auch, dem Kläger bis zu deffen noch teine Erörterung politischer Gegenstände sei, wenn über Arbeiter nicht mehr als 10 Pi.; c) für Straßenbahnlängen über 3500 Meter Wiederherstellung monatlich 18 M. 75 Pf. zu zahlen. Ausschuß- Gefeße referirt werde. Der Straffenat des Kammergerichts hinaus und somit auch für die gesammte Strecke von der Sophie der Beweisaufnahme ergaben sich recht merkwürdige Bilder. Am wies indessen die Revision zurück. Sie scheitern an den Fest Charlottenstraße bis zum Kupfergraben nicht mehr als 15 Pf. Die Schalter des Postamts zu Königs Wusterhausen, wo Kläger über stellungen der Straffammer. Mit recht nehme diese an, daß der Einschränkungen zu b und c fommen in Wegfall, und es ist durch ein Jahr beschäftigt war, herrschte stets starte Verein ein politischer geworden sei, weil die Vorträge auf eine Abe weg für die Gebiete von Charlottenburg und Berlin der Behn- 3 ugluft von der nahen Straßenthür her; selbst Briefe änderung der Geseze abzielten. Politische Gegenstände seien nicht pfennig- Tarif einzuführen, wenn die Stadt Berlin beziehungsweise wurden davon fortgeweht. Auch bei geschlossenem Fenster nur solche, die den Staat und die Verfassung beträfen; ihr Begriff die zuständige Aufsichtsbehörde dies verlangen und dieses Verlangen hatte der Schalterbeamte, da es unbedacht war, Zug. Schon gehe darüber hinaus. feitens der Gesellschaft erfüllt wird, oder so bald und so lange auf nach einmaligem Schalterdienst bekam der Vorsteher das in das Unternehmen investirte Rapital ein Erträgniß von 6 pet. Gliederreißen. Die Dielen, an denen die Farbe nicht entfällt. Die Treptower Chaussee, welche aus Anlaß der Berliner Gewerbe- Ausstellung bekanntlich in ihrem unteren Theile eine Verbreiterung erfahren hatte, wird jetzt wieder in ihren alten schmalen Zustand zurückverfeßt. Der Fahrdamm wird hierdurch wieder um drei Meter verschmälert. " Theater. 1 Neues zu das Versammlungen. In der Mitgliederversammlung des Verbandes der Buch. binder 2c., die am 22. März bei Feuerstein abgehalten wurde, referirte der Genosse Peu 3. In den Gauvorstand wurden gewählt die Kollegen Schulge, Bergmann und Siegrist. Die verstorbenen Mitglieder Höhl und kallawobby ehrte man durch Erheben von den Plägen. Arbeiter- Bildungsschule. Sonntag, vormittags von 10%-12 11hr, ab wechselnd Fortschrittstursus in Nationalötonomie und Redeübung im total der Nordschule, Brunnenstr. 25.. Montag Abend fein Unterricht. Die Lesehalle der Arbeiter- Bildungsschule, Brunnenstr. 25, ift wochentags von 6-9 br, Sonntags von 4-9 Uhr, unentgeltlich für jedermann geöffnet: die Geschäftsstelle der Schule N., Brunnenstraße 25, die den Bereins vorständen zur Vermittelung von Borträgen wissenschaftlichen Charakters zur Berfügung steht, ist ebenfalls von 6-9 Uhr nachmittags geöffnet. Arbeiter Rancherbund Berlins und Umgegend. Aenderungen im Bereinstatender sind zu richten an Hermann Braunschweig, Dresdener. ftraße 80, 2. Hof, 4 Tr. Allgemeine Familien- Sterbekaffe. Heute Bahltag: Ackerstraße 123 bet Diete und Oranienſtvaße 28a bet Butom. Kosmos. Verein für volksthümliche Wissenschaft. Dienstag, den 30. März, abends 9 Uhr, bet Hensel, Brunnenstr. 178: Vortrag des Herrn Dr. Wiezwiansti:„ Aus den Erfahrungen eines Nervenarztes". Distuffton. Gäste iederzeit willkommen. Bildungsverein Mehr Licht". Sonntag, den 28. März, abends 7 Uhr, alexanderstr. 27c: Versammlung. Vortrag des Reichstags Abgeordneten Dr. Bütgenau über:„ Der Darwinismus und die Gesellschaftswissenschaft". Disfussion. Darauf: Geselliges Betsammensein und Tanz. Landsmannschaft der Schleswig- Holsteiner. Heute, Sonntag, ben 28. März, abends 7 Uhr, im oberen Gaale von G. Feuerstein's Festsälen, Alte Jatobfir. 75: Feier des 5. Stiftungsfeftes. Verein für Körper- und Naturheilkunde. Montag, den 29. März, abends 8 Uhr, Weberstr. 17: Naturheilkundiger Grundmann über:„ Ein Blick in das Innere des männlichen und weiblichen Körpers". Gäste, nur Herren, find willkommen. Briefkasten der Expedition. D. S. Hochstraße. Das Inserat kostet 4 M. Beim bevorstehenden Quartalswechsel empfehlen sich folgende Partei- Speditionen: Rosenthaler Vorstadt: Schönhauser Vorstadt: Charlottenburg: Guftab mehr erkannt werden konnte, waren start ausgetreten und bei der zur Beseitigung des angesammelten Staubes vorgenommenen Besprengung entwickelten sich stickige Dämpfe. Das hier zuerst in Erscheinung tretende Leiden verschlimmerte sich durch den bauernden Aufenthalt in den nach ärztlichem Gutachten talten und zugigen" Räumen des Postamts zu Freienwalde und dann während des Dienstes des Klägers bei dem Postamt zu Groß- Lichterfelde, wo er während des Nachtdienstes unausgekleidet auf einer Matrage ruhte. Die schlimmste EinTheater Wochenchronik. Opernhaus. Sonntag, den 28. März: wirkung aber übte der ca. 3jährige Dienst bei dem Postamt zu Belzig, Der Prophet". Anfang 7 Uhr. Montag: 3. Gesellschaftsabend. Der fliegende das zahlreiche einwandsfreie Zeugen, meist Beamte, folgendermaßen Holländer".( Der Holländer": Herr Theod. Reichmann aus Wien als Gast.( Anfang 8 Uhr. Dienstag:„ Enoch Arden"." Bajazzi". Mittwoch:„ Wilhelm Tell". schildern:" Die Räume seien falt, der Fußboden sehr kalt. („ Wilhelm Tell": Herr Theod. Neichmann aus Wien als legte Gastrolle.) Anfang Die Wände der Hinterräume, wo T. meist beschäftigt war, sehr 7 Uhr. Donnerstag: Undine". Freitag:„ Enoch Arden". Die Entführung aus dem feucht. Der Dienstrock eines dort beschäftigten Beamten sei Serail". Sonnabend: Die Afritanerin". Anfang 7 Uhr. Sonntag: Undine". in einem Spind ganz Montag: Letter Gesellschaftsabend. Neu einstudirt:" Der Maurer". Phantasieen durchfeuchtet, Noth des im Bremer Nathsteller". Anfang 8 Uhr. Schauspielhaus. Sonntag: Die Kragens ganz verschimmelt gewesen. Pacete mußten entAthenerin". Montag:" Die Athenerin". Dienstag:„ Der Sturm". Mittwoch: fernt von den feuchten Wänden gehalten werden. Die Athenerin". Donnerstag: Die Athenerin". Freitag: 1812". Sonnabendum im Winter überhaupt schreiben zu können Die Athenerin". Sonntag:„ Narziß". Montag: Die Karolinger". mußte fich Operntheater( kroll). Sonntag:„ Der Verschwender". Sonntag, April: ein anderer Beamter, wie er zeugeneidlich angab, erst an den Ofen Der Bibliothefar". Das Deutsche Theater bringt in diefer Woche am ſegen. Auch das Abfertigungszimmer war trok starten Heizens Dienstag die Neuaufführung von Gerhart Hauptmann's Schauspiel, Einfame Menschen" zum ersten Mal in unverkürzter Gestalt und wiederholt diese Bor- ftets naßtalt, und man sah mitunter darin seinen Athem. Am stellung am Donnerstag sowie am nächstfolgenden Sonntag Abend. Am heutigen Schalter herrschte starter Bug. Klagen und Erkältungen Sonntag Abend sowie am Mittwoch, Freitag und Montag, den 5. April, wird waren an der Tagesordnung. Der Postmeister war Die verfuntene Glocke" gegeben; am morgigen Montag„ Morituri"; Sonnabend „ Der Sohn des Khalifen". Nachmittags= Borstellungen: Am häufig von starkem Schnupfen befallen und lief, die Hände reibend, heutigen Sonntag John Gabriel Borkman", nachfolgenden Sonntag im Abfertigungszimmer auf und ab. Die Packkammer war schwach, " Sanneles Himmelfahrt in Verbindung mit dem Einafter" Blau" von Mar die Vorrathskammer gar nicht geheizt. Auf der Tapete des Ab Bernstein. Jm Berliner Theater wird die jüngste Novität ,, Kinder der Bühne" in dem neuen Wochen- Spielplan dreimal, und zwar diesen Sonntag, fertigungszimmers erschien oft weißer Schimmel. Die PackMontag und Donnerstag erscheinen. Dienstag und Montag, den 5. April, geht fammer hatte stockige Luft. Das Fensterwasser lief an den taifer Heinrich", Freitag als 29. Abonnements: Borstellung„ Dorf und Stadt" Wänden herab 2c. Ein ärztliches Gutachten bezeichet die bemit Auguste Brasch- Grevenberg als„ Lorle" neu einstudirt in Szene. Renaissance" treffenden Arbeitsräume als wird Mittwoch, Sonnabend und nächsten Sonntag gegeben, die Sonntagshöchst un hygienisch höchst Aufführung ist die fünfundsiebzigste dieses reizenden uitspiels. Nachmittags: günstige". Auf die Berufung des Fistus er= Vorstellungen: diefen Sonntag: König Heinrich", nächsten Sonntag:" Uriel kannte indeß das Kammergericht auf Aufhebung der VorAcofta". Im Lessing- Theater wird am heutigen Sonntag Nachmittag Es fann so Herinann Sudermann's Schauspiel Die Ehre" mit Mar Löwenfeld als Graf entscheidung und Abweisung der Klage. Traft wiederholt, während am Abend Frau Hedwig Niemann als Cyprienne und führte der Senat im wesentlichen aus nicht geleugnet werden, daß als Marianne in den Geschwistern" ihr Gastspiel beschließen. Der weitere der Kläger als Postgehilfe angenommen und vereidigt worden war, aber Wochenspielplan ist folgendermaßen festgefeßt. Montag: Die Ehre", Dienstag: Wetter- Prognose für Sonntag, den 28. März 1897. Cyprienne" und In Civil", Mittwoch:" Niobe" und" In Civil", Donnerstag: aus der Instruktion und den bezüglichen postalischen Bestimmungen, Cyprienne" Etwas fühler, zeitweise heiter, jedoch sehr unbeständig mit und In Civil" Freitag:„ Die Ghre", Sonnabend: die er, wie angenommen wird, gefannt hat, ist zu erkennen, daß Madame Gans Gêne", Sonntag Nachmittag: Die Ghre", abends er als Postgehilfe nur angeftellt wurde, um ausgebildet Regenschauern und frischen nordwestlichen Winden. Cyprienne" und" In Civil". Der Spielplan des Neuen Theaters für diese Berliner Wetterbureau. ind später Woche umfaßt folgende Vorstellungen: Sonntag, den 28. März, nachmittags 8 Uhr, feft angestellt werden. Vor Ablegung zu halben Preisen:„ Der Hüttenbesizer." Claire Rosa Bertens. Abends der für eine solche Anstellung erforderlichen Prüfung 7% Uhr. Gastspiel der Compagnie Française„ Ma Cousine." Montag: Gastspiel fonnte er nicht etatsmäßiger Beamter werden. Er ist also im Baron, gender, Barral:" Le premier mari de France." Dienstag: Gaftiptel: Sinne des Gefezes nicht angestellt, sondern nur beschäftigt ge Baron, Lender, Barral:„ Le premier mari de France." Mittwoch: Abschiedsvorstellung: Baron, Lender, Barral:„ Ma Cousine". Donnerstag, Freitag: wesen und kann, da ihm tein flagbares Recht zur Seite steht, die Marcelle." Sonnabend: zum ersten Male:" Trilby," Trilby Trilby," Trilby- Marie Reifen von ihm erhobenen Ansprüche aus SS 86 und 37 be3 Meich hofer, Svengali Wilhelm Noyards vom föniglichen Theater in Amsterdam. Beamtengesetzes nicht herleiten. Sodann war der Senat der AnAssociés", das Zuitspiel Gandillots, das heute im Nesibenz- Theater die fünfzigne Aufführung erlebt, beherrscht auch ferner das Repertoir dieser Bühne. ficht, daß der Fiskus auch für die Erkältungen, welche der Kläger Theater des Westens. Der neue Wochenspielplan ist folgendermaßen erlitten, und für deren Folgen nicht verantwortlich gemacht werden feftgesetzt: Am heutigen Sonntag, ant Montag, Dienstag, Donnerstag, Sonnabends fönne. und nächsten Sonntag Abend geht das Lustspiel Reif- 9teiflingen" mit Gustav Hiergegen wird, wie wir vernehmen, T. Revision einBerlin vierter Wahlkreis O.: Robert Wengels, FruchtKabelburg als Gaft in Szene. Am Mittwoch wird zum ersten Mal das vier legen. Das Resultat werden wir unseren Lesern mittheilen. straße 30, of I. SO.: Friz Thiel, Stalizerstr. 35 v. part. attige Schauspiel, Corpsgeist" von Mar Meßner aufgeführt, welches am Freitag und nächsten Montag wiederholt wird. Am heutigen und nächsten Sonn- Wegen Meineides wurde gestern das Dienstmädchen Auguste Sechster Wahlkreis( Moabit): Rarl Anders, Salzwedeler fag Nachmittag wird Die berühmte Frau" mit Gustav Kadelburg als Gaft ge: Bamberg vor der zweiten Straffammer hiesigen Landgerichts I straße 7, part. im Laden. Wedding und Oranienburger Vorgeben. Im Schiller Theater tommt heute, Sonntag, nachmittags das zur Verantwortung gezogen, neben ihr saß ihre Dienstherrin, eine stadt: Emil Stolzenburg, Wiesenstr. 14.- Gesundbrunnen: Wichert'sche Luftfptel Gin Schritt vom Wege" zur Aufführung, abends 8 Uhr wird Anzengruber's Boltsstück„ Der Pfarrer von Kirchfeld" gegeben, im Bürger Frau Arnheim, unter der Anklage der Verleitung zum Meineide with. Gaßmann, Grünthalerstr. 64. faale des Nathhauses ist„ Neuter- Abend." Montag findet noch eine Wieder auf der Anklagebant. Die Bamberg hatte wiederholt dritten Per- Gustav Rosenthal, Granseerstr. 6. holung von Rojegger's" Am Tage des Gerichts" statt, Dienstag fommt Maria fonen gegenüber Klage darüber geführt, daß sie von ihrer Dienst Karl Mars, Kastanien- Allee 95/96. Stuart" zur Aufführung. Mittwoch wird zum ersten Male Die Bildhauer", Schauspiel in vier Aufzügen von Eugen Reichel, gegeben und Donnerstag herrschaft schlecht behandelt werde, schlecht zu essen be= und überhaupt sich so unbehaglich wie nur möglich dorf: Frau Kübler, Sigmaringerstr. 34 und Frau Heinemann, Scharnberg, Pestalozzistr. 34, Quergeb. part.- Deutsch- Wilmerszum ersten Male wiederholt. Freitag steht Neulings Tragikomödie„ Die gerechte fomme Welt", Sonnabend ,, Ein Wintermärchen" auf dem Programim. Jm 8entral in ihrer Dienststelle fühle. Diese Behauptungen hatten 2heater ist heute die letzte Aufführung von Frau Bleutenant." Im Theater unter den inden nimmt heute Abend Herr Steiner, nach vierAnlaß zut bei welchem Sigmaringerstr. 35.( Hier ist auch die„ Brandenburgische Bolts- Zeitung" zu einem Beleidigungsprozeß geführt, Rixdorf: Ostermann, Jägerstr. 70, II. Schöne wöchentlicher Strantheit, feine Thätigkeit als Arthur Bryt in Strauß' Operette„ Der die Bamberg als Zeugin vernommen wurde. Vor Gericht hat sie erhalten.) Karneval in Rom" wieder auf. In dem im Friedrich Wilhelmstäött- dann zu allgemeinem Erstaunen unter ihrem Eide bekundet, daß sie berg: Wilhelm Bäumler, Belzigerstr. 59, Seitenflügel part. Then sheater am Montag erfimalia in Szene gehenden Charakterio bei ihrer Dienstherrschaft eine gute Behandlung habe. Später hat Johannisthal- Nieder- Schöneweide: Otto John, Johannis: Maleratelier" von Gustav Heinr. Schneideck find in Hauptrollen beschäftigt: Eveline Weinholz, Marie Caßmann und die Herren Mar Gißfeldt, Albert Bauer, das Mädchen erzählt, daß ihre Dienstherrin sie zu dieser Aussage that, Friedrichstr. 57. Annahmestelle: Nieder- Schöneweide: Karl Weber, Hans Edmund, Karl Kahn und Ernst Echof. Heut Abend 8 Uhr gelangt„ Der angestiftet und dabei gesagt habe, daß sie ein gutes Zeugniß erTrompeter von Sättingen" zur Aufführung, am Nachmittag Uhr Stane, die halten würde, wenn sie vor Gericht eine gute Aussage machte. Bigarrengeschäft. zweite Frau" bet fleinen( Abonnements-) Preisen. Das Belle Alliance= Außerdem ist sämmtliche Parteiliteratur, sowie alle wissenschaftlichen Theater bringt heute das Sensations- Schauspiel Die Geheimnisse von New Daraufhin ist die Anklage erhoben worden, welche von Yort" von Ch. F. Maurice zur Aufführung. Im Ostend Theater gelangt Straffammer zu erledigen war, weil das Mädchen erst 17 Jahre Werke dort zu haben. Auch werden Inserate für den„ Vorwärts heute Nachmittag zu hoch hinaus" zum letzten Male zur Aufführung. Abends alt ist. aus Im gestrigen Termine war geht der Deutsche Michel" in Szene. dem Mädchen entgegen genommen. trot unausgesetzter Bemühungen des Vorsitzenden nichts weiter heraus zu bekommen; als daß sie nicht gut behandelt worden sei. Warum sie bei der Verhandlung vor dem Schöffengericht das Für den Prozeß Koschemann und Genossen sollen fünf Ver- Gegentheil beschworen und ob sie von irgend einer dritten Person handlungstage angefeßt sein; die Zahl der von der Anklagebehörde dazu bestimmt worden war, vermochte das Mädchen absolut nicht geladenen Zeugen und Sachverständigen wird auf 99 angegeben. aufzuklären. Unter diesen Umständen war die Freisprechung der 13 Rechtsanwälte fungiren Dr. Werthauer, Dr. Schöps und Frau A. geboten, das Mädchen aber, welches sich schon drei Dr. Biber. Von Leuten, die das Gras wachsen hören, werden in Monate in Untersuchungshaft befindet, wurde zu vier Monaten Dieser Angelegenheit die mannigfachsten Räubergeschichten in die Gefängniß verurtheilt. Preffe lancirt; es kann nicht unsere Aufgabe sein, diesen Klatsch vor Der Prozek wegen des Stegliker Eisbeineffens", der unserer Leserschaft breitzutreten. angestrengt war, weil der Amtsvorsteher Zimmermann sich durch Wegen Verächtlichmachung von Staatseinrichtungen stand eine in öffentlicher Versammlung gepflogene Stritit feines Verhaltens gestern der weibliche Rebatteur des anarchistischen Organs Armer gegen Arbeitervereine beleidigt fühlte, hat, wie erinnerlich sein wird, Konrad", Fräulein Anna Rosa Bareis, vor der II. Straftammer in erster Instanz mit der Freisprechung der angeklagten Parteigenoffen des hiesigen Landgerichts. Unter Anflage gestellt war ein Mohr, Schwericke und Bachmann geendet. Gestern wurde von der Straf in die Nr. 17 des Armen Konrad" übergegangener Artikel unter fammer am Landgericht II über die Berufung verhandelt, die der Das Landgericht der Ueberschrift Chinesisches Gerichtsverfahren", der Staatsanwalt gegen dies Urtheil eingelegt hatte. nrsprünglich in dem süddeutschen Wigblatt Postillon" erschienen tam zu einer Berurtheilung der vom Rechtsanwalt Dr. Herzfeld war. Der Artikel war zu der Zeit veröffentlicht worden, als die vertheidigten Angeklagten und bestrafte jeden derselben mit 20 M. Affäre des Lieutenants v. Brüsewig die Gemüther so stark er- Ueber den Hamburger Prefprozeß wegen Vernichtung regte. Der kleine Artikel schilderte eine Gerichtssigung, in welcher eines Menschenlebens durch einen preußischen Gendarmen wird uns der Vorsitzende einen Mandarin", der einer Zivilfanaille den( fiebe gestrige Nummer) des weiteren aus Hamburg berichtet: Der zieher von 20 M., Gosen von 10 M. Filz- Schuhwaaren- Fabrik Garaus gemacht, mit„ Herr Kamerad" anspricht, sich bei wegen Beleidigung des Gendarmen Quensell aus Altenwärder jeder Gelegenheit entschuldigt, ihm wehe thun zu müssen angeklagte Genosse Stenzel vom" Hamburger Echo" ist und als endlich die Verurtheilung ausgesprochen mußte, richtig verurtheilt worden. Der Staatsanwalt beantragte nach ihn mit einer Flasche Champagner tröstet. Staatsanwalt Kanzow der sehr umfangreichen Beweisaufnahme einen Monat Gehielt es für ganz unzweifelhaft, daß durch diese angeblich chinesische fängniß, der Vertheidiger Dr. Peppler bestritt in einem Stizze nur die deutschen Gerichte lächerlich gemacht werden sollten. vortrefflichen Plädoyer, daß der Gendarm berechtigt berechtigt ge- eigner Zucht, billig, große Auswahl. Er hielt auch eine hohe Strafe für geboten, damit den eigentlichen, wesen sei, von seiner Waffe in der Weise Gebrauch zu machen, 1666 Wache, Gneisenaustr. 115. im Dunkel sich haltenden Leitern der anarchistischen Blätter das wie er es gethan habe. Er hätte sehr wohl den Säbel gebrauchen, Kanarienroll., Harz, bill. MelchiorHandwerk gelegt werde, durch Borschiebung beliebiger Personen oder mit dem Revolver schlagen oder schließlich in die Beine schießen straße 4, v. 3 Tr. L. sich selbst vor Bestrafung zu schüßen. Er beantrage deshalb tönnen, aber er hätte nicht dem Gärtner gleich in die Brust schießen stanarienhähne vt. Oranienſtr. 170 v. K. sechs Monate Gefängniß. Rechtsanwalt Dr. Herzfeldt hielt dürfen. Wer eine solche Gewalt habe, wie ein Gendarm, der Kanarienhähne u. Heckweibchen vert. eine Freisprechung schon aus dem Grunde für geboten, weil der müsse sich aufs ernstlichste befinnen, wann er von seiner Waffe ganze Artikel doch nur als Wig aufzufassen und von erdichteten Gebrauch machen dürfe. Da deshalb die Kritik des AnKanarienhähne v. 4 M. an Baum, Arbeiterinnen, für einfachen bis feinsten " Thatsachen" nichts zu entdecken sei. Auf diesen Standpunkt habe geklagten berechtigt gewesen sei, müsse dessen Freisprechung Chorinerstr. 34, Quergeb. 3 Tr. Auch Genre verlangen bei hohen Löhnen feinerzeit auch die Straftammer gestanden, die die Hastenllassung erfolgen. Nach einer Berathung von 13/4 Stunden erkennt das Abends. 11446 S. u. M. Jacobsohn, Spittelmarit 14, der Angeklagten verfügte. Der Gerichtshof war der Meinung. Gericht auf eine Gefängnißftrafe von 14 Tagen. Das 1 Tr. Meldung Nachm. 3-6 Uhr.[ 1128b daß eine solche Darstellung, wie sie der Artikel giebt, den Stempel Verhalten des Gendarmen sei forrett gewesen. fe habe ist vorrätig. Kinzel, Wrangelfir. 30. Putzer meldung 9-10 Uhr. Vogelzüchter. Maizäner Bisquit berl. Röthenerstraße 32. der Erfindung so deutlich an der Stirn trage, daß von„ Thatsachen" von seinem Revolver einen durchaus berechtigten Gebrauch gemacht. Wegen Aufg. der Arbeitsstube Nähgar teine Rede sei. Es erfolgte deshalb die Freisprechung der An- Leider sei ja bei dem Vorfall ein Menschenleben vernichtet, aber das Tüchtiger Gesangsdirigent für gebe dem Angeklagten nicht das Recht, einen unberechtigten Vorwurf maschine m. Selbstverklother zu vert. größeren Männerchor zu Freitag geklagten. Der Schutz des§ 193 St.-G.-B. Drescher, Bernauerstr. 80, II.[ 1179b gesucht. Offerten find spätestens bis Aus dem Reiche des Herrn v. Stephan. Ein weite Bes gegen den Beamten zu erheben. Seifengeschäft Mittwoch an Fahrow, Schlegel: amtenfreise, speziell die der Postverwaltung, intereffirender und fei dem Angeklagten auch nicht zuzubilligen. gangbares, frankheitshalber verkäuf: straße 13 bei Geisler zu richten. Der Verband der deutschen Fabrik, Land: und Hilfe- lich Passauerstr. 5. vielfach peinlich berührender, von dem früheren Post gehilfen Stepperin, Handarbeiterin außer Thieme gegen den durch die kaiserliche Ober- Post- arbeiter und Arbeiterinnen besitzt in Harburg eine Zahlstelle, dem Hause verl. Stefow, Dunderstr. 22. Reichsfiskus ange- gegen deren Vorsteher Martens die Polizei wegen Uebertretung 2 Vereinszimmer mit Piano und dem Kammergericht des berühmten Paragraphen 8 des Vereinsgefeßes vorgegangen 20 und 40 Perf. fassend, sind noch an gerade Umlegetragen ftrengter Prozeß gelangte kürzlich 2. war 1887 im Alter von 23 Jahren war. Während die Zahlstelle geschlossen wurde, erhob man einigen Tagen in der Woche zu verg. in und außer dem Hause sucht[ 12396 zur Verhandlung. Martens ben Vorwurf, die Mitgliedschaft von Fritz Linke, Jübenstr, 36. M. Treppe, Lothringerstr. 16 Dg. IV. in den Postdienst getreten und in demselben bis 81. Mai 1898 gegen Gerichts- Beitung. " " " der Um genaue Angabe der Adresse wird dringend gebeten. Für die geschäftliche Leitung Arbeitsmarkt. 1180b des Verlags und der Expedition Genoffen. eines tägl. erscheinenden Blattes Tüchtiger Buchhalter sucht 1/2 Tag wird eine geeignete Persönlichkeit od stundenweise kaufmännische Thätig gesucht. Offerten unter Angabe felt. R. R. Boftamt 28. Lehrmädchen ber bisherigen Thätigkeit und event. der Gehaltsansprüche find für Buzfedern gegen sofortiges Gehalt umgehend an R. Assmann, unb bauternber Beschäftigung verlangt Braunschweig, Gördelingerstr. 41, 11536 zu senden. * Adolf Rosen, Gertraudtenstraße Nr. 23. Steppdecken- Arbeiterinnen( flotte) Rechtsbureau des Rechts: verl. Baur, Königstr. 61, vorn IV. anwalts und Notars a. D. CharSchlofferlehrling verlangt Wasserlottenburg. Pestalozzistr.80.111356 thorstr. 30. Da ich einent jahrs- Stoffe per Gelegenheit gekauft flotte Zuschneider 3 habe, so liefere ich Anzüge nach Maaß finden sofort dauernde Stellune. aus gutem Stoff von 30 W., Ueber Auch wer Stoff hat, fertige Anzug nach Maaß. Beste Zuthaten, engl. Schnitt für 18 Mart. 13652* J. Niedballa, 30. Manteuffelstraße 30. Kanarienhähne 11606 vill. Hannuschka, Gorauerstr. 2, 5. III. 12286 Norddeutsche Paul Erfurth. Sonnenburg bei Cüstrin. Bronceuse firm im Tauchen und Saponiren f. Eichelbaum u. Co., 12226] Alte Jakobftr. 18/19. Ein junger Mensch, 17-20 Jahr, welcher auf dem Wasser Bescheid weiß, tann fich melden. Rummelsburg, Café Bellevue, Prezzer, Bootverleiher. Knaben- WaschblousenDirettion 8 Botsdam vertretenen Blätterinnen auf gefchweifte umb Snierate Urania, Tauben Strasse Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Sonntag, den 28. März. Opernhaus. Der Prophet. Montag: Der fliegende Holländer. Schauspielhaus. Die Athenerin. Montag: Dieselbe Vorstellung. Deutsches. Die versunkene Glocke. Nachm. 22 Uhr: John Gabriel Borkman. Montag: Morituri. Berliner. Kinder ber Bühne. Nachm. 23 Uhr: König Heinrich. Montag: Kinder der Bühne. Leffing. Die Geschwister. Hierauf: Cyprienne. Nachm. 3 Uhr: Die Ehre. Montag: Die Ehre. Neues. Ma Cousine. Nachm. 3 Uhr: Der Hüttenbefizer. Montag: Le premier Mari de France. Westen. Reif- Reiflingen. Nachm. 3 Uhr: Die berühmte Frau. Montag: Reif- Reiflingen. Nesidenz. Associés. Montag: Dieselbe Vorstellung. Linden. Der Karneval in Rom. Nachm. 3 Uhr: Der Bettelstudent. Montag: Der Karneval in Rom. Thalia. Frau Lieutenant. Montag: Dieselbe Vorstellung. Schiller. Der Pfarrer von Kirchfeld. Nachm. 3 Uhr: Ein Schritt vom Wege. Montag: Am Tage des Gerichts. Zentral. Ein fideler Abend. Montag: Dieselbe Vorstellung. Volks. Vater Rutschte in Met. Hierauf: Signor Piffarello. Montag: Dieselbe Vorstellung. Friedrich Wilhelmstädtisches. M Der Trompeter von Säffingen. Nachm. 4 Uhr: Liane, die zweite Frau. Montag: Jm Maleratelier. Alexanderplatz. Die Tanzfrida. Nachm. 4 Uhr: Die sieben Raben. Montag: Die Tanzfrida. Ostend. Der deutsche Michel. Nachm. 3 Uhr: Zu hoch hinaus. Montag: Der deutsche Michel. American. Lumpe- Gastspiel: Ritter Benno von Schreckenstein. Montag: Dieselbe Vorstellung. Passage Panoptikum. 32 Mädchen aus Samoa. Belle- Alliance- Theater Volfs- Vorstellung unter Regie von Julius Türk. Sonntag, den 28. März, nachu. 3 Uhr: Gastspiel der Damen Martha Frey und Therese Freyburg; der Herren Heinrich Schulz und Wilhelm Nuff. Bunt lezten Male: Die Jungfrau von Orleans. Romantische Tragödie von Fr. Schiller. Johanna: Martha Frey. Agnes Sorel: Therese Freyburg. König: Richard Jürgas. Dunois: Heinrich Frey. Burgund: Wilhelm Ruff. Lionel: Heinrich Schulz. Talbot: Julius Türk. Die Kostüme, Requisiten, Waffen sind aus den tunstgewerblichen Werk: stätten von P. Hildebrand. Eintrittskarten à 60 Pf. find in ben bekannten Geschäften zu haben. No. 48-49. Naturkundliche Ausstellung täglich geöffnet von 10 Uhr vorm. ab. Eintritt 50 Pf. Wissenschaftl. Theater abends 8 Uhr. 57/62 Alexanderplay- Theater. Gastspiel des urkomischen Bendix. Die Tanzfrida. Berliner Boffe mit Gesang und Tanz. Anfang 8 Uhr. Nachmittags 4 Uhr zu fleinen Preisen: Die sieben Raben. Sternwarteter Stadtbahn Großes Baubermärchen in 6 aften. hof. Täglich von 72 Uhr abends ab 50 Pf. Im Theater: Saale täglich 8 Uhr abends Vorträge, mit Experi menten u. gr. Lichtbildern ausgestattet. Näheres die Tagesanschläge. PassageMontag und die folgenden Tage: Die Tanzfrida. Allen Genossen, Verwandten und Freunden die traurige Nachricht, daß meine liebe Frau, Anna, geb. Gref rath, nach schwerem Leiden zur Ruhe gegangen ist. Die Beerdigung findet am Montag Nachmittag 5 Uhr von der Leichenhalle des Andreas Friedhofes in Wilhelmsberg aus, statt. 12216] Carl Duda. Deutscher Billets sind ohne Vorbeſtellgebühr Metallarbeiter- Verband. schon drei Tage vorher an der Theatertasse zu haben. Vormittags 11-1 Uhr und abends von 1/27 Uhr an. ( Verwaltung Berlin.) Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Schlosser Panopticum. Der Krieg auf Kreta Raymund Schlüter 32 Mädchen aus Samoa. Castan's Panopticum. Pygmäen Die beiden indischen die kleinsten Menschen der Welt! Damen- Wettschwimmen. VERED OTIEN- BRAU FRITORI FORICHSHAIN Actien- Brauerei Friedrichshain. Heute Sonntag: Konzert. Eintritt 20 Pf. Programm unentg. Im Nebensaal: Familien tränzchen. Zum Ausschank gelangen die unter der neuen Direktion gebrauten Biere: Lager, Pilsener, Senator. Letzter Sonntag. Werestchagin- Ausstellung Altes Reichstags- Gebäude 4 Leipzigerstr. 4. Napoleon I. in Russland 1812. Photographien aus dem Türkischen Kriege. Geöffn. v. 10 vorm. b. 9 Uhr ab. Entree 50 Pf. Ostend- Theater. Gr. Frankfurterstr. 132. Dir. C. Weik. Heut, nachm. 3 Uhr, zum letzten Male: Zu hoch hinaus mit Karl e i B. Verlangen: Der deutsche Michel. Abends 71/2 Uhr: Auf Montag: Dieselbe Borstellung. Burg Feen- Palast, straße 22. Direktion Winkler& Fröbel. Nur noch bis Mittwoch das so erfolgreiche Schiller- Theater Künstler- Personal ( Wallner- Theater). Sonntag, nachmittags 3 Uhr: Ein Schritt vom Wege. Abends 8 Uhr: Der Pfarrer von Kirchfeld. Montag, abends 8 Uhr: Am Tage des Gerichts. Thalia- Theater. ( vormals Adolph Ernst Theater). Letzte Sonntags: Aufführung. " Frau Lieutenant." Vaudeville in brei Akten von Paul Ferrier und Antony Mars. Deutsch von Hermann Hirschel Musit von G. Serpette und B. Roger. Morgen: Frau Lieutenant. Es finden nur noch wenige Aufführungen von Frau Lieutenant" statt. 21 Central- Theater. Alte Jakobstr. 30. Dir. Rich. Schulz. Zum 52. Male: 4 Ein fideler Abend. Burleske dramatische Revue in einem Vorspiel und 3 Bildern v. J. Freund und W. Mannstädt. Mufit von Julius Einödshofer. Anfang 28 Uhr. Morgen und die folgenden Tage: Ein fideler Abend. Schluß der diesjährigen Possen: Saison Sonntag, den 18. April cr. Jeannette Vainqueur. Annita Moser. Jackson Holton. Gebr. Gray. Fred Francis. Harry Blondin. Dähn und Walde. Miß Inda's Jagd- Abenteuer. Duval's Damen- Schönheits- Gallerie. Lebende Photographien u. f. m. Anfang 72 Uhr. Sonntags 7 Uhr. Entree 30 Bf. In Borbereitung: Ein schwarzes Wiegenkind, unter Mitwirkung des Direttors Wilhelm Fröbel Circus Renz Karlstrasse. ( Jubiläums Saison 1896/97.) Sonntag, den 28. März 1897: Neuester Schlager von Siegwart Genthes in Kaufmann's Variété als Sultan der Türkei. Apollo- Theater. Täglich Auftreten der 5 Sisters Lorrison Bibb u. Bobb The Kezias. Brothers Hugosset. Mr. Wodson Little Bobby etc. etc. lebende Kinetograph( otographten mit dem Sensationsbilde: Endlich allein! Uhr. Kaſſeneröffnung 6 Uhr. Unf. 7% ugr. Alcazar Variété- Theater I. Ranges. Dresdenerstr. 52/53( City- Passage) Annenstraße 42/43. Läglich: Großes Konzert bon vollbesetztem Orchester und Extra- Vorstellung. Nur am 28. d. M. plößlich verstorben ist. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 28. d. Mts., nachmittags 4 Uhr, bout Trauerhause, Ackerstr. 59, nach dem Kirchhofe Dalldorfer Chauffee statt. Rege Betheiligung erwartet 121/11 Die Ortsverwaltung. Todes- Anzeige. Allen Kollegen und Freunden zur Nachricht, daß mein lieber Bruder, der Schriftsetzer Victor Gentei nach dreitägigem Aufenthalt in seiner Heimath, am 22. März, von seinem Lungenleiden durch den Tod erlöst wurde. Dies zeigt im Namen der Hinterbliebenen an [ 36/2 Etelka Gentei, Budapest. Ich wohne jetzt Friedrich- Str. 134. Dr. A. Blaschko. Theilzahlung. Zahn- Klinik Preiſe eventuell Frau Olga Jacobson, Invalidenstr. 145. Täglich: K Warmes rühstück zur Auswahl Zur alten Linde Admiralstr. 40a am Platz Echt Münchener Bürgerbräu Pilsener, hiesiges hell- u. dunkl. Lagerbier + Weissbier. Künstler ersten Ranges. Anf.Sonntags 6Uhr. Wochentags 8 Uhr. Möbel Entree 30 Pf., referv. Plaz 50 Pf., u. Polsterwaaren eigener Fabrik empf. zu niedrigen Wolff's Kattun- Fabrik Nieder- Schöneweide. Station Oberspree. Wegen Inventur und Uebergabe der Fabrit bleiben die Ge schäftsräume für den Detailverkauf am 30. und 31. März d. J. ge schlossen. Die großen Bestände, welche bereits sämmtliche Neuheiten der Saison enthalten, werden seitens der neuen Inhaberin vom 1. April ab zum Verkauf gestellt. Damen- Mäntel P. Göring, Dresdenerstr. 127, III. Eleg. Tuchtragen i. all. Farb. v.5 W. an, Echte Sammtfragen m.Rüsche16-20m. Jadetts, nur neueste Façons v.10 M.an. KinderwagenräderPallisadenstr.101. Kinderwagen, gebr., vert. Billig, Luisenstr. 54. 1185b 138/20 Möbl. Schlafft. f. S., sep. E., Mark 12016 grafenftr. 9, Brandt. straße 13, v. II. I. Frol. möbl. Schlafst., Oberberger 11976 Schlafft. f. S. b. finderlosen Leuten, Straßburgerstr. 12, S. I bei Schulze. Schlafft. z. verm. Fehrbellinerstr. 21, b. IV. 1199b Möbl. Schlafft. a. verm. f. 1 od. 2 H. 13612* Schlaffophas, Sigauszug, große Auswahl, von 33 Gürstenstr. 19 b. Hoffmann, Hof 4 Tr. Mart, Paneelsopha's mit Schnitzerei 75, 2 frol. Schlafft. sind zu verm., auch m. Plüschgarnituren, alle Farben, 100, Rost. Wittwe Gnichard, Manteuffel. 11566 Ruhebetten nebst Decke 33, Bettstellen straße 65a, v. 2 Tr. ( Federmatratze) 30, Marmortoiletten27, Frol. möbl. Schlafft. f. 1 Hrn. 3. verm. Wäschespinden, Kleiderspinden, einfach Oranienstr. 24, S. 1. Stfl. 3 Tr., Gubela. 20, Mahagoni, Nußbaum 36, Rom Schlafft. f. anft. Herren Alte Leipziger: 11616 moden 16, Sophatische 10, Ausziehstraße 21, 3 Tr., Schulz. tische 16, Küchenspinden 15, Rohrstühle Frol. Schlafft. 3. 1. April, Nixdorf, 21/2 Bücherspinden 60, Schreibtische, 1157b Buffets, Trumeaux, Pianos aller: Erfftr. 3 bei Fischer. billigst. Möbel gegen Ratenzahlung Frol. Schlafft. f. 2. à 6 M. Memeler: 1162b unter solidesten Bedingungen. Schter, straße 22, Quergeb. 4 Tr. r. Möbelfabrik, Neanderstr. 13. Schlafstelle f. Hrn. z. 1. April b. Lange, 11636 Prinzessinnenstr. 8, v. 4 Tr. 1 gute Garnitur, Sopha, 2 Fauteuills, Bordeaux- Plüsch mit Gobelin- Borden, billig zu verk. Alte Jakobstr. 6, part. Grünframgesch. vert. Manteuffelftr.118. Mühlenstraße 8, Möbl. Schlafft. f. 2 H. Reichenberger: 11646 ftraße 31, v. 3 Tr. bei Pape. Eine möbl. Schlafft. mit sep. Ging. zu verm. b. Rummel, Tempelhof, Wingbahnstraße 1. 1166b Ein möbl. Zimmer, sep., für Thellnahe Oberbaum, sind zum 1. April 2 und 1 Stube nebst Küche und Zubehör, z. vermiethen. Der Verwalter. embliche, binige Wohnungen bol nehmer 5. Kaſſagt, Fürstenstr. 16, part Kleinere Wohnungen, 10266 freundlich u. bequem, sehr preis: werth, Fürstenstr. 9, nahe Morigplatz. Freundl. Hofwohnungen von 12 bis 16 M. Swinemünderstr. 51/52. Schlafft. f. 1 Herrn zu verm. b. Kanzia, Reichenbergerstr. 17, am Kottbuser Thor. Drei Schlafstellen zu vermiethen bei Funt, Brunnenstr. 171, v. 4 Tr. 11516 Schlafft. f. 2 Herren, Landsberger Allee 145 v. 4 Tr. 1262b Möbl. Schlafftelle zu vermiethen, Mariannenstr. 11 v. 2 Tr., Wwe. Look Frol. möbl. Schlafft. zu vermiethen, Reichenbergerstr. 167 v. 1Tr., Fr. Schenk. Eine Schlafstelle für Herrn, Mannummerirt. Sperrfis( Sonntags) 76 Bf Preisen Paul Scholz, 1132* teuffelstr. 4 bei Slow i g. Die Direktion. Konzerthaus Sanssouci, Kottbuser Strasse 4a. Sonntag, fowie jeden Sonntag und Donnerstag Stettiner Sänger ( Mehsel, Pietro, Britton, Steidl, Krone, Röhl und Schrader). Anfang Uhr. Entree 50 Pf. Küftriner Platz, Ostbahngebäude. Coulante Zahlungsbedingungen. Billig. 11779* Billig. Knaben- Anzüge. Knaben- Anzüge und Mädchen- Kleid: chen. Rester zu Anzügen sehr billig. Otto Hoffmann, Beteranenstr. 14. nfallfachen, Klagen, Eingaben. 12596 Frol. möbl. Schlafstelle für Herrn, Mustauerstr. 65 vorn 3 Tr. geradezu. Bill. Schlafft. für 2 Herrn, Man teuffelstr. 50 vorn 2 Tr., Wwe. Linke. Theilnehmer z. möbl. Stube, sep. Ging., billig, sucht Hofmann, Adalbert1168b ftraße 20, vorn 3 Tr. Belforterstr. 18, 1 Tr. rechts, möbl. Schlafft. nach vorn für 1 Hrn., Pr. mit 1169b Staffee 12 M. Zwei anft. Herren wünscht Schwarz in Schlafstelle, Laufigerstr. 38, v. 4 Tr. Frol. Schlafft. f. S., sep., bei Saffe, Markgrafenstr. 9, H. I. 4 Tr. 11706 Frdl. Schlafft. für Herren zu verm. Bernhard, Adalbertstr. 28, H. 1 Tr. r. Möbl. Schlafft. f. 1 Herrn b. Wiemer, 11726 Brandenburgstr. 18, b. 4 Tr. Möbl. Schlafft., fep. Eing., Fürstenstraße 16, Hof IV. 6. Tschernig. 12005 Möbl. Schlafft. zu verm. Reichen bergerstr. 151, II r. b. Geimid, 11936 Möbl. Schlafft. für Herren zu ver miethen Ww. Goldbach, Ramlerstr. 15, Querg. III. 12106 Möbl. Schlafft. für Herren klaar, Landsbergerstr. 85, 3. 3. IV. 11946 Möbl. Schlafft. f. H. Adalbertstr. 10, 1235b Möbl. Schlafft. f. Herren billig Kraut 12336 Frol. Schlafst. für Herrn zu verm. bet Bergner, Manteuffelstr. 52 v. 3 Tr. v. 3 Tr. Schlafft. verm., auch Pension, " Putzger, Stages beau Stter, Reichenbergert 131ſtraße 16a 2. III. P van bi. Möbel unter Garantie guter Arbeit. Theil zahlung gestattet. 11542* Frz. Müller, Alte Jakobstr. 65. Möbel auf Theilzahlung. J. Kellermann, Neue Jakobstr. 26. 63/ 1* Wohnungseinrichtung, Nußbaum, neu, bestellte Arbeit, billigst verkäuflich, Admiralstr. 8, vorn I Ifs. Brockhaus', Meyer's Verifon, Brehm's Thierleben, Klassiker, Weltgeschichten u. andere Bücher jeder 56. Großartig.Extraprogrammiffenſch. beleiht u. kauft Antiquariat Gr. tomisches Enſemble v. Deysel u. A.: Ein fritischer Tag. Steidl mit seiner neuesten Sensationsnummer Lebenslauf einer Sängerin. Montag: Viktoria Braueret. 2 gt. Vorstellungen 2 nf. 8 Uhr. Borverkaufbillets giltig. Nachmittags 4 Uhr:( Ermäßigte Preise u. 1 Kind unter 10 Jahren fret.) Tjo Ni En mit dem beliebten Schellenspiel. Abends 72 Uhr: Aufführung der Novität: Durchschlagender Erfolg. Aus der Mappe eines Donnerstag, den 8. April: 5000. Soirée der Stettiner Sänger inBerlin. Concordia Variété- Theater Herrenrower, Touren Frbl. Schlafft. zu verm., sep. Ging, Reichenbergerstr. 169 v. 4 Tr. r. Schlafft. f. 2 H., Oppelnerstr. 5 vorn 4 Tr. bei Brgorzelski. 12536 Feine Schlafft., Andreasstr. v.2 Tr. Bu erfr. Madaistr. 13 4 Tr. Fr. Wutte. Saub. Schlafft. für anst. Herrn( 6 M.) Manteuffelstr. 65a, of 1 Tr. 12495 Möbl. Schlafft. zu verm., Manteuffelstraße 111 v. 1 Tr., Wittwe Maroke. Eine freundl. Schlafft., sep. Eing., Naunynstr. 90 v. 4 Tr., Wwe. Meyer. Möbl. Schlafft. zu verm., sep. Eing., Görsdorf, Ruppinerstr. 27 v. 2 Tr. Schlafft. sep. Fehrbellinerstr. 30 v. 4 Tr. r Hollmannstr. 6, Stfl. 2. Eing. 2 Tr. L., beff. Schlafft. f. 2 S., sep. E., zu vm. Schlafst. f. Herrn, Wwe. Grabowsky, 12526 Fahrräder, romer, Damenrower bill. Naunynfir. 90, Hof 4 Tr. Kasse. Theilz. gestatt. Brunnenstr. 10, I. SteppdeckenFabrik, Berlin C., Wallstraße 72. Vorzügliche Handarbeit. Staunend billig. Alte Decken werden aufgearbeitet. Verkauf von Pflanzen- Daunen zum Kissenstopfen. 11770* Monatl. 10 M: Theilzahlung. Hefert Anzüge Sel. möbl. Zimmer, sep., Reichen bergerstr.142, S.I.III, Wwe.Ballhausen Schlafft. für 2 Herrn, a. möbl. 8., Forsterstr. 3 v. 3 Tr., Raschdorf. Freundl. möbl. Schlafft. für Herren, Manteuffelstr. 50 v. 1 Tr. r. 12476 Schlafft. f. Herrn, Lausigerstr. 15 v. II. Möbl. Schlafft. für Herrn, Reichenbergerstr. 65 1 Tr., Wwe. Herzog. Möbl. o. leere Stube 2 anst. H. 0. D. und Baletots nach Maß Tompo: Brizerstr. 1 v. 4 Tr. L., Schulz. rowski, Schneidermstr., Jüdenstr. 37, E. freundl. Schlafft. f. 2 H. 3. verm Knaben- Garderoben bet Meyer, Prinzessinnenstr. 7, v. IV. Schlafft. f. H. Fürbringerstr. 3.Kasper. 2 Schlafft. Hollmannstr. 8, S. II. Hille. Frol. Schlafft. f. 2 Herren zu verm. Möbl. Zimmer, fep., billig Neue Jakobstr. 7, Gartenhaus II r. 12176 Frol. Schlafft., 2 S., fep Neue. Jakobstr. 7, Gartenhaus II r. 12186 Eine freundl. Schlafft. f. 2 Herren Stallschreiberstr. 12, v. II b. Girnus. Frdl. Schlafft. f.-2 Herren b. Hilde 12156 brandt, Stralauer Allee 32a. Frol. möbl. Schlafst., sep. Eingang, finden Genoffen zum 1. April cr. bei W. Schwerdtfeger, Blumenstr. 48, III. Möbl.Schlafft.( Herrn), 7M.Brunnen 12076 Straße 6, 2. Querg. III I. Prinzenstr. 105, v. IV, bei Emde 12066 Schlafft., fep. Ging. Freundl. Schlafft. f. 2 Hrn. Fürsten12056 straße 7, vorn IV. Schlafft., möbl., nach v., f. 2 Sr., sep., Admiralstr. 40a. IV. Bechert. 1204b Anst. Schlafstelle ist zu verm. bei Bartusch, Friedrichsgracht 61, II. 12036 Möbl. Zimmer für 1 auch 2 Herren Beckert, Seydelstr. 2. S. L. IV. 12026 Möbl. Flurzimmer f. Herrn. Wilet, 12206 Brizerstr. 40, 5. IV I. Frol. Schlafft, 2 Herren, 7,50 M. Markusstr. 31, Frau Schroeder. 12126 Frdl. gef. Schlafft., a. Waffer, für 1 Herrn verm. Somerfeld p. 1. April Röpniderstr. 37, S., Seitfl. I. 12136 Sauber möbl. Schlafft., 7,50 M. 1. Etage. Anzüge von 27 bis 35 M. bei Wwe. Jahn, Andreasstr. 28 v. IV. nur gegen baar. 8779* Freundt. Schlafft., Elisabeth Ufer 36, Brunnenstr. 154. b. IV, Ede Oranienstr., Frau Block. Täglich: Grosse Theater- und Wienerstr. 18 v. 3 Tr., Wwe. Wolff. Das beste Programm d. Nordens. für das Alter v. 2-18 Jahren empfiehlt Möbl. Schlafft. f. Herren zu verm. Außerdem die hervorrag. Nummern Neu! Troupe Nichardt( 1 Herr, Frdl. Schlafft. f. H., 6 M., zu verm., bei Schumann, Reichenbergerstr. 37, Auswahl Tr. des Repertoirs. 1 Dame, 1 Kind) Akrobaten. Riefengebirgs- Phantasten. Spezialitäten- Vorstellung zu Friedrich Wilhelmst. Theater, Montag, den 29. März cr., abends Neu! Math chenne, au billigſten Breifen. Blicken gratis. aus der weappe eines Neu Long and little Adolfi, Richter, Tyrolienne. Hustädt, O., Stoppenſtr. 85, Chauffeestr. 25/26. Der Trompeter von Säffingen. Anfang 8 Uhr. Nachmittags 4 Uhr, zu Abonnements: Preisen: Liane, die zweite Frau. Nach dem gleichnamigen Gartenlauben Roman von Marlitt. Montag zum ersten Male: Im Maler: Atelier. Charakterbild in 4 Aften von Gust. Heinr. Schneideck. Dienstag: Jm Maler- Atelier. Billets find schon drei Tage vorher ohne Vorbestellgebühr an der Theater: Riefengebirgs.Phantasten. CIRCUS Tanzduettisten. Neu! Ein geplagter Dichter. Poffe. Anfang Wochentags 72 Uhr. Sonntags 6 Uhr. Umtausch Billets haben Giltigkeit. BUSCH Welt- Restaurant Bahnhof Börse. Nur noch kurze Zeit! kaffe zu haben. Außerdem im In- Sonntag, den 28. März 1897: validendant, Unter den Linden 24, bet Paul Romeid, Leipzigerstraße 6, und Julius Lengenfeld, Markgrafenstr. 50. Volks- Theater 34. Reichenberger Straße 34. Pferdebahnstation: Kottbuser Thor. Sonntag: Anfang 7 Uhr:" Auf vielseitiges Verlangen: Bater Kutschte in Meh. Hierauf: Signor Piffarello. Posse mit Gesang in 6 Bildern. 2 große Vorstellungen 2 Nachmittags 4 Uhr: ( 1 Sind unter 10 Jahren frei): Zscheus, das Waldmädchen. Außerdem interessantes und wechsel reiches Programm. Abends 71/2 Uhr: Nach Sibirien. Variété- und SpezialitätenTheater. Dresdenerstraße 97. Berlin, wie's baut und kracht! parterre. 2 Min. v. Schlesischen Bahnhof. EinsegnungsAnzüge 8 Mark. Beffere gemütht. Schlafft. f. Herren, Reichenbergerſtr. 144, b.III.Gorell.12145 Certerſtr. 44, D. 3 Tr. b. Baumann Schlafſt., ſep., Weartgrafenſtr. 9, Dg. III. 11396 Möbl. Schlafft. f. 1 Herrn, Laufiger: straße 47 v. 2 r. r. bei Möhring. Frol. Schlafstelle f. H. ist zum 1. April auch sogl. zu verm. Pallisadenstr. 54, b. 1 Tr. bei W. Gräbert. Frol. Schlafft. Ww. Meyer, Rüders dorferstr. 17, 4 Tr. 10276 Frol. Schlafft. f. 1 H., 6 M., Frau Nebionat, Kl. Andreasstr. 17. 11426 Frol. möbl. Schlafft. f. H. Frau Sichmund, fl. Andreasstr. 17. 11436 Möbl. Schlafft. Adalbertstr. 99, 3 Tr., Die feinsten 10, 12, 15, 18 bis Arndt. Bilder aus dem Voltsleben v. Ely. 24 M. Frühjahrs- Paletot 9, 11, 15-25 M. Jacket und Rock Der letzte Fang. Operette von Runge- Landwehr Jm vorderen Saal täglich: Tyroler- Konzert Alois Ebner. Anfang: Entree: Wochent. 8 Uhr. Wochentags 20 Pf. Sonntags 6 Uhr. Sonntags 30 f Bierverlag. Anzüge von 10-35 M. Hoſen von 1½ M. an. Knaben. und v. 4 Tr., Frau Biethe. Burschen- Anzüge spottbillig. Kleider- Bascha 32 Rosenthalerstr. 32 Ferner die vorzüglichsten Freiheitsdreſsuren des Direktors Busch. Ein mit guter Kundschaft und Fuhrwerk Ecke der Sophienstr., Ecklaben. Sopha und Matrage zu verkaufen, Swinemünderstr. 46 4 Tr., Fleschner. Retterinnen- Botpourri Svezialitäten umſtandshalber per sofort billig zu 1. Borzügliche Morgen: Nach Sibirien. bertaufen. 11915 Bierverlag Lichtenbergerstraße 18. l.m.3im., sep., Brizerstr.6,4 r., Petrazz. Schlafft. bei Meyer, Naunynstr. 84, 3 Tr. Möbl.Schlafft. 10.2 H. Naunynstr. 70, 11416 Schlafft. f. S. verm. billig Bahr, Lausitzerstr. 15, v. 3 Tr. r. 11476 Schlafft. zu verm. Elisabeth- Ufer 24, D. 2 Ar vorn 2 Et. 7 Mt. 12116 Schlafſt. z. v. Merkel, Dresdenerſir. 134. Möbl. Schlafft. f. 2 Herren Kottbuser Ufer 57, Qugb. 3 Tr. b. Heinrich.[ 1183b Gute Schlafft. für 1 oder 2 Herren Adalbertstr. 87, b. II. 8u erfragen Manteuffelstr. 92, v. II, I. 1182b Beffere Schlafft. f. S. Franzstr. 3, Hof, 4 Tr., I. 11766 Martusstr. 53, v. 1 Tr. I., freundl. 11776 Schlafft. f. 2 Herren. 2 Schlafstellen, separat, zu verm. Hollmannstr. 6, Briewe. 1190b Möbl. Schlafft. für 2 Herren Wme. Geil, Manteuffelstr. 51a, b. II.[ 11896 Frol. Schlafft. Alte Jakobstr. 54/55, S. 1. 3 Tr. 11756 Möbl. Schlafft. verm. Minna Ganzer Stralauer Brücke 6. 11746 1-2 anst. H. od. Damen find. frdl. möbl. Schlafst. Fürstenstr. 3, 3 Tr. I. Schlafst. verm. Suhr, Oranienſtr. 34, IV. 1152b Theilnehmer z. möbl. Zim., Raabe, 1185b Frol. Schlafstelle f. Herrn, 6 M., zu Adalbertstr. 94. berm. b. Bahl, 8offenerstr. 32, S. 4 Tr. Ludauerstr. 9, v. 4 ein möbl. Zimmer Möbl. Schlafstelle b. Lemke, Man 1 auch 2 Herren, à 10 M. Flureingang. 1195b teuffelstr. 12, III. Freundl. möbl. Schlafft. für 1 auch Schlafft. f. G., Grüner Weg 50/51 S.IV.I. 2 Herren, fep. Fitrstenstr. 23, v. 4 Tr. r 2. Wahlkreis. Am Dienstag, 30. März, abends 84 Uhr, in Habel's Brauerei- Ausschank, Bergmannstr. 5-7: Oeffentliche Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Richard Fischer über: Reaktionäre Pläne". 2. Diskussion. 3. Beschlußfassung über die dies: jährige Maifeier. Wahl eines Komitees. 211/8 Um zahlreichen Besuch bittet 2. Wahlkreis. Die Vertrauensperson. Sonntag, den 28. März 1897, abends 6 1hr, bei Zubeil, Linden- Straße 106: Männer! Frauen! Rixdorf! Achtung! Rixdorf! Rigdorf) Volks- Versammlung Deutscher Holzarbeiter Verband am Montag, den 29. März, abends 8 Uhr, im Konzerthaus ,, Sanssouci", Kottbuser- Strasse 4a. Tagesordnung: 1. Sozialdemokratie und Kirche. Referent: Reichstags- Abgeordneter eines Dr. Lütgenau. 2. Freie Diskussion. Die Herren Geistlichen der umliegenden Kirchen und Synagogen, sowie Herr Prediger Dr. Schulze von der Herz Jesu- Kirche, sind hierzu brieflich eingeladen. Ad. Hoffmann, Blumenstr. 14. 1186b abends 8 Uhr, in den ,, Victoria- Sälen", Hermann- Straße Nr.48-50: Versammlung. Tages Ordnung: Delegirten zu derselben. 1. Die Holzarbeiter- Konferenz der Provinz Brandenburg. tale 88/2 2. Wahl Die Kollegen werden ersucht, recht zahlreich und pünktlich zu erscheinen. Die Ortsverwaltung. Rixdorf. Montag, den 29. März cr., abends 8 Uhr, in den Bittoriajälen, Hermannstraße Nr. 49: Oeffentl. Dersammlung. Protestversammlung Gr. öffentliche Volksverſammlung. Tages Ordnung: Tages Ordnung: 1. Bericht der Gemeindevertreter. Diskussion. 2. Stellungnahme zum Vortrag des Genossen Dr. med. L. Ratkowsky über:„ Ge- Montag, den 29. März, abends 8 Uhr, 1. Mai. Die Parteigenossen werden ersucht, pünktlich und zahlreich zu er schlechtskrankheiten und deren Folgen". Nachdem: Geselliges Veisammensein. Um regen Besuch bittet Eintritt 10 Pf. 211/9 Die Vertrauensperson. VI. Wahlkreis( Schönhauser Vorstadt). Sonntag, den 28. März, abends 6 Uhr, im Lokale von Mörschel, Schönhauser Allee No. 28: Oeffentliche Versammlung für Männer und Frauen. Tages Ordnung: in der Brauerei Friedrichshain( ips), am Königsthor: scheinen. 1138b Zur Deckung der Unkosten Entree 10 Pf. Der Vertrauensmann. Die Folterungen Tabak- Arbeiter.- Arbeiterinnen! in Barcelona. Bebel's Interpellation im Reichstage. 11876 Mittwoch, den 31. März, abends 812 Uhr, bei Gründel, Brunenstr. 188 ( Rosenthaler Thor). 187/12 Grosse öffentliche Versammlung. Tagesordnung: Vortrag des Reichstags- Abgeordneten F. Geyer Diskussion. Abrechnung der Neue Originalbriefe von Gefolterten und über„ Die Entwickelung der Gewertschaften". Distuffion. Die Kommission der Tabatarbeiter. 1. Vortrag von Dr. Friedeberg über:„ Die erste Silfe bei zum Tode Verurtheilten. Unglücksfällen". 2. Disfussion. Nachdem: Gemüthliches Beisammensein. Um recht zahlreiches Erscheinen ersucht 219/12 Der Vertrauensmann. Sozialdemokrat. Verein ,, Vorwärts" Berlin. Dienstag, den 6. April 1897, abends 8 Uhr, in Bernhard Raabe's Salon, Kolbergerstraße 23: General- Dersammlung. Vorläufige Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Bericht des Vorstandes, des Kassirers und der Revisoren. 4. Neuwahl des Vorstandes und der Revisoren. 5. Anträge. 6. Verschiedenes. 274/18 Die Mitglieder werden ersucht, etwaigen Wohnungswechsel bei der nächsten Bahlstelle bekannt zu geben. Der Vorstand. Mitgliedsbuch legitimirt. Bildungsverein ,, Mehr Licht" ( früher Ethische Gesellschaft). Sonntag, 28. März, abds. 7 Uhr, Alexanderstr. 27c im großen Saal: Versammlung. 56/10 Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Dr. Lütgenau über:" Der Darwinismus und die Gesellschaftswissenschaft". Diskussion. Darauf: Geselliges Beisammensein und Tanz. Stuckateure! Montag, den 29. März, abends 8 Uhr, bei Buske, Grenadierstr. 33 Große öffentliche Versammlung Tages Ordnung: 1. Stellungnahme zum 1. Mai. 2 Wahl eines Delegirten zum Kongreß der lokalorganisirten Gewerkschaften Deutschlands. 3. Gewerkschaftliches. Kollegen! Agitirt für regen Besuch der Versammlung. Dieselbe wird pünktlich eröffnet. 176/12 Der Vertrauensmann. Kranken- Unterstübungs- Bund der Schneider. Das Bureau befindet sich vom 1. April ab Annenstr. 9, part. Ebendaselbst ist das Auskunfts- und Arbeitsnachweise Burean der Schneider und Schneiderinnen Berlins. 166/5 Der Einberufer. Arbeiter- Bildungsschule. Sonntag, den 28. März, abends 27 Uhr, in Cohn's Festsälen, Beuthstr. 20: Versammlung. Vortrag des Herrn Dr. Lux über: Technische Fortschritte im letzten Jahrzehnt. Nach dem Vortrag: Gemüthliches Beisammensein und Tanz, zu dem nur noch Mitglieder mit ihren Angehörigen Zutritt haben. Eintritt 10 Pf. Zahlreichen Besuch erwartet 5/17 Achtung! Der Vorstand. Kommission. Verband deutscher Gold- u. Silberarbeiter und verwandter Berufsgenossen Zahlstelle Berlin. Montag, den 29. März, abends 82 Uhr, im Lokale Annenstr. 16: Mitglieder- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Kollegen Georg Wagner. 2. Diskussion. 3. Ver eins- Angelegenheiten und Verschiedenes. Aufnahme neuer Mitglieder.- Gäste sowie unsere Berufsgenossinnen stets willkommen. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht 71/15 Achtung! Der Vorstand. Putzer! Achtung! Behuss Regelung unserer Lohnbewegung und weiterer Beschlußfassung findet am Sonntag, den 4. April, eine Mitgliederversammlung der Zahlstelle I statt. An stelle der öffentlichen Versammlung findet am Mittwoch, den 31. März, abends 6 Uhr, Grenadierstr. 33, eine Baudeputirten- Versammlung statt. Die Kollegen werden er Große öffentliche Achtung! fucht, von jebem Bau Deputirten zu entfenden und pünktlich zu erscheinen. fombinirte Versammlung der Berliner Aerzteschaft, der Krankenkassen- Vorstände und Berwaltungsbeamten, sowie der Juvaliditäts- und Altersversicherungs- Anstalt Berlin am Dienstag, den 30. März 1897, abends 8 Uhr, in der Berliner Ressource", Kommandantenstr. 57. Tages Ordnung: " 1. Stellung der Krankenkassen, der Invaliditäts- und Alters: versicherungs- Anstalt und der Aerzteschaft Berlins und Umgegend zur Tuberkulosefrage, insbesondere zu den Boltsheilstätten für Lungenfrante. Referent: Serr Dr. Friedeberg. 2. Distuffton. 3. Berschiedenes. Die Zentralfommission der Krankenkassen Berlins und Umgegend. J. A.: E. Simanowski, Gartenstr. 78. Da hier definitive, entgiltige Beschlüsse gefaßt werden, ist eine 53/9 Betheiligung auch jedweder Krankenkasse erwünscht. Hausdiener, Packer, Kutscher! Sonntag, den 28. März cr, nachm. 5½ Uhr: Die Ortsverwaltung. Gr. Gr. öffentl. Versammlung mit Frauen Schuhmacher! Montag, den 29. März, abends 8% Uhr: 2 große öffentliche Versammlungen. 1. Cohn's Festsale, Beuthstr. 20. Tagesordnung: 1. Vortrag des Reichstags Abgeordneten Dr. Lütgenau über:„ Die Schule, wie sie ist und wie sie sein soll". 2. Diskussion. 3. Stellungnahme zur Maifeier. 4. Verschiedenes. 2. Möhring's Lokal, Admiralstr. 18c: Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Th. Mezner über 3wed und Rußen der Organisation". 2. Diskussion. 3. Stellungnahme zur Maifeier. 4. Verschiedenes. Agitations- Kommission der Schuhmacher Berlins. in den ,, Arminhallen", Kommandantenstr. 20( gr. Saal). Tages Ordnung: 1. Mittheilungen. 2. Vortrag des Schriftstellers Heinrich Schulz über: ,, Wider die Prügelpädagogen". 3. Diskussion. 85/16 Nach der Versammlung: Geselliges Beisammensein unter Mitwirkung des 15 Mann starten Mundharmonikavereins Concordia. Wir bitten die Kollegen, für diese Versammlung und den geselligen Abend eifrig zu agitiren und Freunde und Bekannte mitzubringen. Der Einberufer: Emil Putzer. Achtung! Charlottenburg. Achtung! Montag, den 29. März cr., abends 8 Uhr: 171/19 Gr. öffentl. Versammlung jämmtl. Fabrik- u. gewerbl. Hilfsarbeiter u. Arbeiterinnen Charlottenburgs Fachv. der Musikinstrumenten- Arbeiter. Montag, den 29. März, abends 8½ Uhr, im Lokale des Herrn J. Henke, Naunynstr. 27: Werkstatt- Delegirten- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Beschlußfaffung und Regelung der Unterstützungen. 2. Wie feiern wir den 1. Mai? 142/7 Die Kollegen werden ersucht, zu dieser Versammlung aus ihren Werk stätten Delegirte zu senden. Der Vorstand. Deutscher Metallarbeiter- Verband. Verwaltungsstelle Berlin. Dienstag, den 30. März, abends 81/2 Uhr, bei Cohn, Beuthstraße Nr. 21: Branchen- Versammlung der Klempner. Tages Ordnung: im Lotale ,, Bismarckshöhe", Wilmersdorferstraße 39. Tages Ordnung: 1.„ Die eigene Schuld der Arbeiter an ihrer Armuth und Unterdrückung". Referent: Reichstags- Abg. 5. Peus. 2: Diskussion. 3. Berschiedenes. Ein jeder Arbeiter und Arbeiterin muß in dieser Versammlung erscheinen. 64/7 Der Einberufer: E. Schumann, Berlin, Kolbergerstr. 23. Deffentl. Schneider- u. Näherinnen- Versammlung aller Branchen der Schneiderei und Konfektion am Dienstag, den 30. März, abends 82 Uhr, den ,, Armin- Hallen", Kommandanten- Straße Nr. 20. Tages Ordnung: in 1. Die Aufgaben der Berliner Gewerkschafts- Kommission und wie stellen wir uns zu der geplanten Erweiterung ihrer Funktionen? 2. Diskussion. 3. Kaffenbericht der Agitationsfommission. 164/5 Die Kollegen werden aufgefordert, zahlreich zu erscheinen. Die Agitations- Kommission d. Schneider u. Schneiderinnen Berlins. J. A.: J. Timm, Vertrauensmann. Einladung. abends en 8. Abell 1897, Donnerstag, April Grenadierstraße 33, eine ordentl. Generalversammlung Die Lohnkommission. Orts- Krankenkasse des Gewerbes der Lacirer. Ordentliche Generalversammlung am Montag, den 5. April, abends puntt 8 Uhr, der Vertreter der Kassenmitglieder im Englischen Garten, Alexanderund Arbeitgeber der Ortskrankenkasse des Maurergewerbes statt. Tages- Ordnung: des 1. Vorlegung 11366 straße 27 c. Tagesordnung: 2. Bericht des Ausschuffes über die vollzogene Rechnungsprüfung und Beschlußfassung über die Abnahme der Jahresrechnung. 1. Abnahme der Jahresrechnung pro 1896 und Bericht der Revisoren. Verwaltungs: 2. Nochmalige Berathung über Ab berichtes und Rechnungsabschlusses änderung der Statuten. 3. Ersatz für das Jahr 1896. wahl eines Borstandsmitgliedes( Ars beitnehmer). 4. Verschiedene Kaffen104/5 angelegenheiten. Arbeitgeber sowie Arbeitnehmer find hiermit eingeladen. 3. Antrag auf Bewilligung einer Entschädigung für die Kaffenmit: glieder des Rechnungsausschusses. 4. Antrag des Vorstandes auf Ab: änderung des Kassenstatuts und zwar: Bei§1 ist dem Saze: Sie be steht für die bei Maurerarbeiten beschäftigten Personen u. s. w. anzuschließen: " Ferner für alle mit der Herstellung von Drath- RabizZementwänden, Zement- und Gipsböden, Fliesenbelag, Fa brit, Schmelz, Back: und Kuppelöfen, gemauerten Schornsteinen, Buzarbeiten, Der Vorstand. J. A.: Herm. Runge, Vorsitzender. Orts- Krankenkasse im der Schuhmacher. Montag, den 29. b. Mts., Englischen Garten, AlexanderStraße 27c, 1. abends 82 Uhr: Generalversammlung der Vertreter der Kaffenmitglieder. Tagesordnung: Ersazwahl eines Vorstandsmitgliedes pro 1897/98. 2. abends 9 Uhr: Generalversammlung bei Tief- u. Monierbauten der Vertreter der Arbeitgeber beschäftigten Personen." Bet§ 15 ist anzuschließen: Dem Vorstande steht das und Kaffenmitglieder. Tagesordnung: 1. Abnahme der Abänderung der Recht zu, freiwillige Kaffen Jahresrechnung pro 1896 u. Decharge2. Ertheilung. mitglieder im Erkrankungsschiedenes. 11816 Bertreterkarte legitimirt. Der Vorstand. falle auf grund des§ 57 a des Statuten(§§ 12 und 20). 3. BerKr.- Verf. Ges. einer anderen, der in diesem Paragraphen bezeichneten Krantentasse zur Fürsorge zu überweisen. In diesem Falle kommt das halbe Orts- Krankenkasse der Arzt und Medizin in Wegfa Bildhauer, Stuckateure und werden die im§ 13, Biffer 1, 2 u. 3 bezeichneten 5. Bescheid des Ober- Präsidenten beLeistungen gewährt." u. verw. Gewerbe zu Berlin. Ordentl. General Versammlung am Dienstag, den 6. April 1897, abends 812 Uhr, Be- Annenstraße 16( oberer Saal). Tages- Ordnung: treffend Entschädigung an den vollmächtigten bei Wahrnehmung von Unfallterminen. Berlin, den 18. März 1897. Der Vorstand. A. Daehne, Vor figender, Demminerstr. 66. A. Kelpin, Schriftführer, Demminerstr. 54. Täschner 1. Borirag. 2. Distuffion. 3. Regelung des Arbeitsnachweiſes. 4. Be Moabit. Versammlg. d. Deutschen Schneider- und Kofferarbeiter. 121/10 schiedenes. Unt zahlreiches Erscheinen ersucht Die Ortsverwaltung. Metallarbeiter! Montag, den 29. März, abends 8 Uhr: 2 große öffentliche Versammlungen im Kösliner Hof, Köslinerstr. 8, und in Keller's Festsälen, Koppenstraße Nr. 29. Tagesordnung: Stellungnahme zu den Fabrikanten, welche am 22. März feiern lieken ohne Bezahlung. Referenten: Paul Litfin und Otto Näther. 118/19 Die Vertrauensleute werden ersucht, an den Unterzeichneten sofortige Mittheilung zu machen, in welcher Weise in ihrer Werkstatt die Centenar feier begangen, bezw. ob bezahlt worden ist oder nicht. Der Vertrauensmann der Berliner Metallarbeiter. Otto Naether, N., Anflamerstr. 44, L. Keller's Festsäle, Koppenstraße Nr. 29. Heute, abends 6 Uhr: Großer Sänger- Wettäreit von 8 Männerchören. 13702 und Schneiderinnen- Verbandes am Montag, den 29. März, abends 82 Uhr, bei Plintz, Stromstr. 28. T.- O.: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten. Es ist Pflicht jedes Mitgliedes, besonders der Kollegen der Maßbranche Moabits, bestimmt zu erscheinen. Die Bevollmächtigten. Brauerei- Hilfsarbeiter! Sonntag, den 28. März, nachmittags 2 Uhr, im ,, Englischen Garten", Alexander- Strasse 27c, Große öffentliche 6 ( Filiale III Berlin.) 1. Jahresbericht pro 1896. 2. Bericht der Revisoren. 3. Vorschläge des Vorstandes über Statutenänderung im November dieses Jahres. 4. Verschiedenes. Berlin, den 28. März 1897. Der Vorstand. J. A.: J. Söfner. Neugegründeter Gesangverein Dienstag, den 30. März, fucht einen Dirigent. Meldungen Mittim Englischen Garten, woch den 31. März, abends 8 Uhr, Alexanderstr. 27c, bei Geife. Swinemünderstr. 22, im Restaurant. Versammlung. Tages Ordnung: 1. Verbandsangelegenheiten. 2. Verhältnisse in Werkstätten. 3. Verschiedenes. [ 157/6 Der Vorstand. Hugo Lehmann's 12276 Weiß u. Bairisch Bier- Lokal Buttmannstr. 10. Thurneyferstr. 3 Vereinszimmer m. Piano zu 10-20 u. 20-60Perf. f.Gefangvereine, Bahlstellen u. f. w. Fernsprecher- Amt II Nr. 1399. 3. Osterfeiertag, sowie Sonn1. Mai, zu Brauereihilfsarbeiter- Verfammlung. Achtung! Sänger! abend, 1 Wat, abenbo, begeben Tages: Ordnung: 1. Bortrag. Referent wird in der Berſammlung Gesangverein( Mtgl.d.ASB.) B. Nieft's Festfäle, 41/13 wahren Gesangsinteressen huldigend, 13632 17. Weberstr. 17. vom 1. April z. verg. bekannt gemacht. 2. Diskussion. 3. Bericht des Gewerkschafts- Delegirten und Neuwahl desselben. 4. Verschiedenes. Es iſt Püsicht eines jeden Brauerei- Hilfsarbeiters, in dieser Versamm möchte behuss wirklicher Pflege des Vereinslokal 2535 Berſ., mit sep. lung pünktlich zu erscheinen. Die Vergleichs- Kommission. Männergesanges sich mit einem gleich: Eingang, passend als Zahlstelle. als größerer Verein besseres leisten zu Platin- Linke Vereins- u. gewerbl. Zwecke H. Guttmann, Brunnen- Strasse tönnen. Offerten erbeten Adalbert Chauffeftr. 49/50 zahlt heute, ebenfa StempelBerantwortlicher Redakteur: August Jacobey in Berlin. Fabrik, Thür- Schilder, Schablonen, gesinnten Verein verbinden, um so Gravirungen, Vereins- Abzeichen etc. Neu! Kleine Druckereien No. 9. 12236 Mittenwalderstraße 38. straße 92, III, Seiler. 11926 wie früher, die höchsten Preise.[ 11176 Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin. von Mk. 1,50 an Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Nr. 74. 14. Jahrgang. " 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Die Chariter- Vorlage. " " C. F. " Sonntag, 28. März 1897. Versammlungen. # B der bisherigen Gebäranstalt, welches fünftig einen Theil der Klinik für an der Strafbarkeit nichts ändern, da demnächst Hautkrankheiten und Syphilis aufnehmen soll. Durch das unseres durch Ausfüllung der Wechselsumme 2c. ein vollständiger Wechsel Die Erwägungen“ und„ Berathungen" über die Frage des Net- Erachtens zu weit gehende Bestreben, die alten Baulichkeiten thun- entstand. Der, der den ursprünglich noch unvollständigen Wechsel baues der königl. Charitee sind endlich abgeschlossen, so daß die Re- lichst zu erhalten, wird allerdings das erreicht, daß die Bausumme fortgab, wird so angesehen hinsichtlich der Wechselstempelsteuerpflicht, gierung unter dem 17. März dem Abgeordnetenhause einen Gesetz- eine verhältnißmäßig niedrige ist. Zwar sind die Baukosten von im als hätte er von vornherein einen kompletten Wechsel fortgegeben. entwurf,„ betreffend das Charitee- Krankenhaus und den Botanischen ganzen 9 380 000 m. oder 7531 M. pro Bett scheinbar verhältniß- Ein Blanko- Akzept ist eben eine Vertrauenssache. Garten zu Berlin", vorlegen konnte. mäßig höher, als die des Muster- Krankenhauses" im FriedrichsSchon als zuerst bekannt wurde, daß ein Neubau der Charitee hain, bei welchem 6027 M. Baukosten auf das Krankenbett entgeplant werde, wurde mitgetheilt, daß gleichzeitig damit eine Ver- fallen. Berücksichtigt man aber, daß der Neubau des legung des Botanischen Gartens nach der Domäne Dahlem vor- pathologischen Institutes allein mit 1484 500 m. veranschlagt Die Parteigenossen des 5. Berliner Reichstags- Wahlgenommen werden sollte. Durch den Verkauf des Terrains, welches ist, daß ferner die Einrichtungen für Unterrichtungszwecke kreises waren am Donnerstag in Buske's Saal, Grenadierstraße, gegenwärtig der Botanische Garten einnimmt, sollten die Mittel für Hörsäle u. f. w. von dem jezigen Direktor der Charitee, Generalversammelt, woselbst Genosse Dr. Weyl einen Vortrag über„ Erden Krankenhausbau aufgebracht werden. Der Terrainverkauf stieß arzt Schaper, früher auf 1 150 000 m. veranschlagt wurden, nährungsfragen in ihrer Bedeutung für das Pro jedoch auf Schwierigkeiten, und das war nach Zeitungsmeldungen so bleibt nur eine Bausumme von 7 745 500 M. für das eigentliche Letarial" hielt, an welchen fich eine furze Diskussion anschloß. die Ursache dafür, daß auch der Charitee- Neubau bisher vertagt Krankenhaus übrig, oder von 5409 M. pro Krankenbett. Von Unter Vereinsangelegenheiten" beschloß die Versammlung, dem wurde. Fürwahr eine treffliche Illustration des bekannten Wortes: dieser Summe aber wird wiederum ein verhältnißmäßig großer Genossen Reichstags- Abgeordneten Ro b. Schmidt 100 m. zwecks Die Kulturaufgaben leiden nicht!" Während das Deutsche Reich Theil dadurch erfordert, daß der Baugrund stellenweife ein Agitation zu überweisen, weiter wurde das Bureau beauftragt, für seit dem Regierungsantritt Wilhelm II., also in neun Jahren, für schlechter ist und daher dort eine fünstliche Fundamentirung noth- eine Fußpartie der Genossen am Charfreitag die nothwendigen 287 Millionen neue Kriegsschiffe gebaut hat, während jetzt jährlich wendig wird. Schritte einzuleiten. 20 Millionen für Kasernenbauten ausgegeben werden, trägt die Ne Um gleich einem Einwande gegen diefe Rechnung zu begegnen, Die Handlungsgehilfen und Gehilfanen hielten am Freitag gierung Bedenken, den dringend nothwendigen Umbau des größten sei erwähnt, daß der unter den Baukosten sich findende Posten für eine zahlreich besuchte Versammlung ab, wo Reichstags- Abgeordneter preußischen Krankenhauses vorzunehmen, solange die Kosten nicht Beschaffung und Ergänzung der inneren Einrichtung" so be- Dr. Lütgenau in einem beifällig aufgenommenen Vortrage das durch den Verkauf eines staatlichen Terrains gedeckt werden können. rechnet ist, daß dabei die Kosten einer vollständig neuen Wesen der kapitalistischen Gesellschaft und die Bestrebungen der Tiefe Rosten veranschlagt der Entwurf auf 10 570 000 m., eine Einrichtung aller Neubauten zu grunde gelegt sind. Die Denk- Sozialdemokratie eingehend erörterte. Er legte an der Hand der Summe, welche, mit obigen Zahlen verglichen, klein erscheint. Be- schrift giebt dazu die bemerkenswerthe Begründung: giebt dazu die bemerkenswerthe Begründung:„ Der Thatsachen dar, daß keine der bürgerlichen Parteien die wahren rücksichtigt man dabei noch, daß das umgebaute Krankenhaus größte Theil der jetzt vorhandenen beweglichen Einrichtung der Interessen der Arbeiterklasse vertrete und empfahl zum Schluß den voraussichtlich auf Jahrzehnte hinaus seinen Zweck erfüllen wird, Kliniken und Institute der Charitee befindet sich in sehr mangel- Raufleuten, sich behuss Besserung ihrer gewerblichen Berhältnisse während Kriegsschiffe oft schon nach wenigen Jahren unbrauchbar haftem Zustande." Die Kulturaufgaben leiden nicht! der Fachorganisation anzuschließen, int politischer Hinsicht werden, so wird man die weise Vorsicht unserer Regierung zu Endlich ist zu erwähnen, daß wie übrigens schon längere aber zur Sozialdemokratie zu halten. Die Diskussion wurde würdigen wiffen. Zeit bekannt ist das Institut für Infektionskrankheiten von der eingeleitet durch einen Hirsch Dunckerianer namens Schle. Daß der Plan eines Charitee- Neubaues überhaupt in ernstliche Charitee abgetrennt und dem im Bau befindlichen IV. städtischen singer, der mit großem Eifer die Wohlfahrtseinrichtungen sowie Erwägung gezogen wurde, ist sicher zum theil das Verdienst der Kranker hause an der Triftstraße angegliedert werden soll. Wenn überhaupt die Bestrebungen des Vereins deutscher Kaufleute rühmte, Berliner Arbeiterschaft und insbesondere der Arbeiter Sanitäts- Rücksichten auf den medizinischen Unterricht das Verbleiben des und sich im weiteren bemühte, mit alten und schon so und so oft tommiffion; ihre rege Agitation im Jahre 1893 machte erst diese hygienischen Instituts in der Klosterstraße nicht empfehlenswerth erwiderlegten Argumenten die Sozialdemokratie zu vernichten. Ebenso Frage zu einer brennenden, und bewirkte, daß die maßgebenden scheinen lassen, so können dieselben auch gegen die Verlegung des Instituts scharf wie treffend trat Benno Maaß diesem Redner entgegen. Zur Kreise sich damit beschäftigten. Daß aber jetzt schon der Plan für Injektionskrankheiten geltend gemacht werden; denn die Triftstraße Kennzeichnung der der Hirsch- Duncker'schen Richtung angehörenden Kaufgreifbare Gestalt gewinnt, obwohl der Verkaufspreis des Botanischen ist von der Charitee noch weiter entfernt, als die Klosterstraße, mannsvereine hielt er dem Vorredner vor, daß der Charlottenburger Gartens voraussichtlich nicht die Baukosten decken wird, das muß noch und noch ungünstiger stellt sich das Verhältniß, wenn man die Ent- Ortsverein sich gegen die von Dr. Mar Hirsch kürzlich befürwortete andere Gründe haben. Vielleicht haben wir dieselben zum theil in einer fernungen von den Universitätskliniken in der Ziegel- und Aufnahme der Gehilfinnen in die Fachorganisation ausgesprochen Abänderung des ursprünglichen Planes zu suchen. In dem Gefeßentwurf Artilleriestraße oder von der Universität betrachtet. Allerdings habe. Der national- soziale Redakteur Weinhausen drückte seine wird zum ersten Male mit dem Neubau der Charitee und der Verdient gegenwärtig das Institut für Jufektionskrankheiten nur in Verwunderung darüber aus, daß hier was in den Versamm legung des Botanischen Gartens noch ein dritter Plan in Ver- geringem Maße eigentlichen Unterrichtszwecken. Im Intereffe der lungen der Industrie- Arbeiter nicht der Fall sei die politischen. bindung gebracht: die Errichtung eines neuen Gebäudes für das Studirenden, deren möglichst vollkommene Ausbildung wiederum im Gegenfäße so scharf aufeinander platen. In seinen weiteren sehr Hygiene Institut der Universität Berlin, welches bisher in dem öffentlichen Interesse liegt, kann dies jedoch nur bedauert werden. fachlich gehaltenen Ausführungen trat der Redner dafür ein, Hause Klosterstr. 36 untergebracht war. Ala Bauplatz ist der alte Durch die Angliederung an das IV. städtische Krankenhaus scheidet daß die Parteipolitik aus den Gewerkschaften fern bleiben Chariteekirchhof in der Hessischen Straße ausersehen. Für die Ver- das Institut für Infektionskrankheiten aus der Reihe der klinischen müsse. Er betonte schließlich, daß alle von den Hand legung wird mit Recht geltend gemacht, daß die jetzige, von den Unterrichtsanstalten gänzlich aus, da abgesehen von der Ent- lungsgehilfen. in gewerkschaftlicher Hinsicht aufgestellten For übrigen medizinischen und naturwissenschaftlichen Instituten der fernung in dem Vertrage mit der Stadt Berlin ausdrücklich be- derungen auch von den National Sozialen vertreten würden. Universität weit entfernte Lage jenes Institutes in der Klosterfstraße stimmt ist, daß die Kranken zu klinischen und Unterrichtszwecken Hierauf machte iepmann einige Einwendungen gegen die Auszu erheblichen Unzuträglichkeiten für die Ertheilung des Unterrichts nicht verwendet werden dürfen". führungen des Vorredners, dabei hervorhebend, daß er mehr von der führt, während die Belegenheit desselben auf dem alten politischen, als von der gewerkschaftlichen Bewegung erwarte. Er Kirchhof der Charitee besonders günstig sein wird." Fast unmittelbar darauf folgt aber noch eine weitere Bemerkung: Der wandte sich dann gegen Schlesinger und die von demselben ver tretenen Ortsvereine und wies darauf hin, daß alle ArbeiterschutzWerth der dadurch für andere Staatszwecke frei werdenden, jetzt Die Regulirung einer Erbschaft hatte den Verkauf der Holz- gefeße und auch das bischen Sonntagsruhe nicht gegeben wären, wen dem Institut und dem Museum für Hygiene dienenden Gründstücke bestände einer Zimmerei nothwendig gemacht. Der Vormund der die Sozialdemokratie nicht wäre. Nun trat Schlesinger nochmals übersteigt die vorbezeichnete Summe" nämlich die Kosten des Neu- minderjährigen Besitzer, Bauunternehmer Hempel, unternahm am für seinen Verein deutscher Kaufleute in die Schranken und betonte, baues in Höhe von 520 000 W. „ in erheblichem Maße." Sollte 10. März 1896 das Ausmessen des Holzes. Hierbei verunglückte er. daß derselbe mit den Hirsch- Duncker'schen Gewerkvereinen nur in sehr diese Erwägung vielleicht den Finanzminister günstiger gestimmt Da Hempel meinte, in einem versicherungspflichtigen Betriebe verletzt losem, mit der freisinnigen Partei aber in gar keinem Zusammenworden zu sein, erhob er bei der Baugewerfs- Berufsgenossenschaft hang stehe. In seinem Schlußwort widerlegte Genosse Lütgenau Nach der Begründung des Geseßentwurfs soll der Neubau der Anspruch auf eine Unfallrente. Diese wies ihn jedoch ab, indem sie die Ausführungen Schlesinger's sowie die Ansicht Weinhausen's, der Charitee erfolgen auf dem bisherigen, 132 937 Quadratmeter großen sich darauf berief, daß das Ausmessen der Hölzer nicht im Betriebs: einen Widerspruch zu sehen glaubte zwischen dem Standpunkt, den Terrain, welches nur durch den Ankauf des Hauses Luisenstr. 2 eine intereffe, sondern zum Zwecke der Nachlaß- Feststellung erfolgt fei. der Referent heut einnahm, und dem, welchen er kürzlich in einer Bergrößerung erfahren soll. Leider fehlt eine Angabe über die Die Berufung Hempel's wurde ebenfalls zurückgewiesen, und auch Kellnerversammlung bezüglich der gewerkschaftlichen Bewegung be Größe des legtgenannten Grundstückes; der Kaufpreis von das Reich 3- Versicherungsamt erkannte zu seinen ungunsten. fundet habe. Eine Resolution, welche sich gegen die Hirsch 315 000. läßt jedoch darauf schließen, daß der Um- unter Umständen seien se hr wohl auch Handlungen, die mit Duncker'sche Richtung und für die Freie Vereinigung der Kaufleute, fang fein allzu beträchtlicher ist, und baher wohl außer einer Liquidation aufammenhingen, dem Betriebe ſowie für die Sozialdemokratie ausspricht, wurde gegen einige Rechnung bleiben kann. Da beabsichtigt wird, die Zahl der bereit verficherungsrechtlich zuzurechnen. Im vorliegenden Stimmen angenommen, zu stellenden Betten auf 1247 zu beschränken, gegenwärtig ist die Falle könne indessen von einem Anspruche nicht die Rede sein. Charitee auf 2000 Betten eingerichtet würde auf das Bett zirka Boraussetzung für die Entschädigung wäre n. a. auch die Stellung 107 Quadratmeter Flächenraum entfallen. Die Charitee würde da- des Verletzten im oder zum Betriebe. Der Kläger sei nicht eine nach fünstig bezüglich ihres Flächenraumes eben den Ansprüchen der versicherte Person im Sinne des Gesetzes während der Zeit gewesen, Gesundheitslehre genügen, welche 100-150 Quadratmeter Boden- wo er die Vermessungsarbeiten auf dem Besigthum seiner Mündel fläche für jedes Bett eines Krankenhauses fordert. Zu berücksichtigen vornahm. Er habe dort als Vertreter der Mündel fungirt, Für Stralan Nummelsburg und Umgegend fand am ist dabei jedoch, daß in der Charitee die Gebäude für den medizini also a 13 Vertreter von nicht mitversicherten 24. März cr., bei Piatkowski, Rummelsburg, Hauptstr. 83, eine schen Unterricht einen nicht ganz unbedeutenden Raum einnehmen; Geschäftsinhabern. öffentliche Volksversammlung statt, welche gut besucht war. Genoffe es wäre daher angezeigt, den auf das Krankenbett Manfred Wittich aus Leipzig hielt das Referat über:„ Der 18. März entfallenden Flächenraum so zu wählen, daß er der Reichs- Versicherungsamt. Der Rutscher Wendel ertrant, als und die Sozialdemokratie. Redner schloß seinen mit großem Beifall untersten Grenze des Vorgeschriebenen nicht allzu nahe er an einem heißen Julitage ein Flußbad nahm. Seine Wittwe aufgenommenen Vortrag mit einem Ausspruch des Genossen Lieb tommt. Immerhin wird nach dem Umbau die Charitee in beanspruchte darauf von der zuständigen Berufsgenossenschaft eine knecht aus dem Jahre 1863, nach welchem die Arbeiter studiren, bezug auf Flächenraum unter den Berliner Strankenhäusern die dritte Unfallrente, indem sie geltend machte, der Verstorbene fei durch agitiren und sich organisiren müffen, um den Sieg des Sozialismus Stelle einnehmen, und nur von Bethanien und dem städtischen Betriebsvorgänge zum Baden veranlaßt worden. Er habe am be- herbeizuführen. Da sich zur Distusfion niemand zum Wort meldete, Krankenhause im Friedrichshain übertroffen werden; in diesen ent- treffenden Tage Bretter gefahren und verladen, und dabei feien ihm wurde zum 3. Punkt der Tagesordnung geschritten, betreffend Stellungfallen 175, bezüglich 121 Quadratmeter auf das Bett. Sägespähne auf die Haut gekommen. Infolgedessen und unter Mitnahme zum 1. Mai eventuell Wahl eines Festarrangeurs. Hierzu Recht intereffant ist übrigens auch die Bemerkung der Motive, wirtung der sommerlichen Dige habe sich bei W. ein unerträglichs nahm zunächst Genosse Forgbert das Wort. Derselbe ist der Meidaß die laufenden Ausgaben der Charitee schon während längerer Unbehagen eingestellt, und dies habe er durch das Bad beseitigen nung, daß Stralau und Rummelsburg die Feier gemeinsam beZeit nur dadurch annäherud Deckung gefunden, daß in die Anstalt Frau Wendel wurde jedoch in allen Instanzen abgehen. Nach dem noch verschiedene Redner zu dieser Angelegenheit eine größere Zahl von Kranken, als wofür sie eingerichtet war, aufgewiesen. Das Reichs. Versicherungsamt machte sich gesprochen, beschloß die Versammlung, das Arrangement den Ver genommen ist." Daß die Räume der Charitee über das zulässige die folgenden Ausführungen des Schiedsgerichts zu eigen. Vertrauensleuten von Stralau und Rummelsburg zu übertragen. Maß hinaus mit Kranten belegt waren, war längst bekannt, und eine richtungen, die Arbeiter vornehmen, um leibliche Bedürfnisse zu der Forderungen, welche 1898 die Berliner Arbeiterschaft erhob, war befriedigen, seien im allgemeinen nicht dem Betriebe zuzurechnen. Eingelaufene Druckschriften. darum die Beschaffung genügender Räumlichkeiten durch Neu- Unfälle, die dabei passirten, könnten dementsprechend auch nicht als von der Wenen Beit"( Stuttgart, J. S. W. Die y' Verlag) ist soeben das errichtung von Pavillons und Baracken". Daß aber bei dieser versicherungspflichtige Betriebsunfälle angesehen werden. Ein ausUeberfüllung Geldintereffen in hervorragendem Maße mitspielten, reichender Zusammenhang zwischen derartigen Unfällen und dem Bewar bisher nicht angenommen worden, und man muß den Vertriebe lasse sich auch nicht daraus herleiten, daß Arbeiter nach anfassern der Motive für diese Aufklärung dankbar sein. Dabei be- gestrengter oder besonderer Betriebsthätigkeit das berechtigte Beträgt der gauze staatliche Zuschuß bisher jährlich rund dürfniß hätten, sich zu erfrischen. Der ursächliche Zusammenhang 208 000 Mart", etwa den 17. Theil der Summe, un welche zwischen Unfall und Betrieb sei im Falle Wendel auch dadurch Archiv für soziale Gesetzgebung und Statistik". Das Märzbeft dieser nunim Jahre 1889 die Zivillifte des Königs von Preußen er nicht geschaffen worden, daß ihm im Betriebe Spähne auf den Leib höht wurde so daß auf das Krankenbett jährlich etwa 100 Mart, täglich noch nicht 30 Pfennig entfallen; und zum größten Theil wird wohl dieser Zuschuß dadurch verbraucht, daß auf grund bestehender Berpflichtung die Charitee der Stadt Berlin jährlich 100 000 freie Verpflegungstage für ihre Kommunaltranten zu gewähren hat. haben? " wollen. tamen. Boztale Rechtspflege. Gerichts- Beifung. Selbstverständlich wird die Berringerung der Bettenzahl einen Einnahmeausfall verursachen, welcher nicht durch entsprechende Verminderung der Ausgaben ganz ausgeglichen wird. Mit Rücksicht hierauf nehmen die Motive schon jetzt eine Erhöhung der Verpflegungsfäße in Aussicht. Diese Säße wurden erst vor wenigen Gleiwit am 15. Dezember v. J. den Ackerbürger Johann Jahren von 1,75 auf 2 M. erhöht, und dem guten Beispiel der Charitee folgten damals sofort die andern Berliner Krankenhäuser. Der Verlauf wird diesmal wohl nicht anders sein. Im Allgemeinen Arbeiter und Arbeiterinnen Verein wurde in der Bersammlung vom 22. März nach einem Vortrag des Genossen Massats ch beschlossen, die Frage der Beschickung des Rongreffes zunächst dem Vertrauensmann zur Prüfung zu überweifen. 26. Heft des 15. Jahrgangs erschienen. Aus dem Inhalt heben wir hervor: Weltpolitif. Unsere Interessen in Ostasien. Von Heinr. Gunow. fozialdemokratische Bauerntongresse. Bon Paul Engelmann. Sozialdemokratie und die Ortentfrage. Revue der Revuen. Rundschau. Notizen: Zustände in österreichischen Bolksschulen. Vom alten Kasseler Hofe. Von Reinhold Rüegg. II. 8wet Dte bulgarische Literarische Feuilleton: mehr im zehnten Jahrgang erscheinenden von Dr. Heinrich Braun herausgegebenen Zeitschrift( Berlin, Karl Heymann's Berlag) hat folgenden Inhalt; Abhandlungen: Die neuen statistischen Erhebungen über Arbeitslosigteit in Deutschland. Bon Prof. Dr. Georg Schanz in Würzburg. Die Wiener Enquete über Frauenarbeit. Von Dr. Ludwig Schüller in Wien. Das Frauen- Stimmrecht in England. Bon Lily Braun in Berlin. Gesetzgebung: Deutsches Reich: Die Abänderung des Gesezes betreffend die Beschlagnahme des Arbeits- oder Dienstlohns und der Zivilprozeß- Ordnung. Von Wolfgang Heine, Rechtsanwalt in Berlin. Tert des§ 749 der Zivilprozeß- Ordnung. Miszellen: Die Versorgung der Arbeiter- Wittiven und Waisen in Deutschland. Von H. v. Frankenberg, Stadtrath in Braunschweig. Literatur: Die Publikationen des französischen Arbeitsamtes in den Jahren 1892-1897. Be sprochen von Arthur Fontaine, Sous- Directeur de l'Office du Travail( Paris). Legien, Karl, Der Streit der Hafenarbeiter und Seeleute in Hamburg- Altona. Besprochen von Prof. Dr. Ferdinand Tönnies in Hamburg. Achtung des Menschenlebens im landwirthschaftlichen Be triebe. Die Gefährlichkeit unverdeckter Transmissionen wird auf dem Lande noch immer zu wenig in betracht gezogen, wie die vielen Prozesse beweisen, in denen es sich um fahrlässige Körperverlegung oder Tödtung durch eine Dreschmaschine resp. das dazu gehörige Göpelwerk handelt. In einem solchen Prozesse hat das Landgericht soziale Pravio, Zentralblatt für Sozialpolitit",( Berlin, Carl Heymann's Sch a big wegen fahrlässiger Tödtung zu einem Monat Gefängniß verurtheilt. Als er eines Tages dreschen ließ, wurde eine Magd durch das der Vorschrift zuwider ungeschützt gelassene Triebrad erfaßt und derartig verletzt, daß sie bald darauf starb. Revision des Angeklagten gegen das erwähnte Urtheil wurde vom Reichsgericht verworfen. Die Die laufenden Mehrkosten, welche der Umbau der Charitee veranlaßt, sollen also gewissermaßen durch eine Steuer auf die Krant heit gedeckt werden, eine Steuer, welche wiederum am schwersten die Schultern des Proletariats drücken wird. Es wird durch die Er Stempelpflichtigkeit der Blauko- Akzepte. Der Kaufmann höhung der Verpflegungssäge ferner den Kranten oder ihren An Nathan Ripinsti in Lautenburg wurde am 18. September 1896 gehörigen noch schwerer als bisher werden, gleich bei dem Austritt von der Straffammer beim Amtsgericht Straßburg i. W.-Pr. aus dem Krankenhause die aufgelaufenen Roften zu bezahlen. Nach wegen Wechselstempelsteuerhinterziehung zu einer Geldstrafe von einer neuen Entscheidung des Ober- Verwaltungsgerichts ist aber auch 250 m. verurtheilt. Es handelte sich um einen Wechsel, der den die Stundung von Krankenhaus Kosten als Armenunterstützung Afzeptvermerk des Angeklagten trug und auf den eine Stempelabgabe anzusehen, welche den Empfänger des Wahlrechts verlustig von 5 M. entfiel; die Strafe für die Nichtentrichtung des Stempels gehen läßt. Infolge de Erhöhung der Verpflegungsfäße wurde vorschriftsmäßig durch Multiplikation mit 50 berechnet. In werden also in noch größerem Umfange, als bisher, Proletarier seiner Revision gegen das Urtheil führte der Angeklagte aus, es dadurch ihr Wahlrecht einbüßen, daß sie oder ihre Angehörigen handle sich um ein Blanko- Afzept; er habe lediglich seinen Namen extranten. Eine Folge, die allerdings den herrschenden Klassen als Afzeptant auf das Formular geschrieben, ohne irgend welche nicht unangenehm sein wird. Kenntniß davon, auf welche Summe der Wechsel später ausgefüllt Den Bauplan im einzelnen zu erörtern, ist hier nicht der Ort und in welcher Höhe infolge dessen der Stempel fällig werden würde. Nur einige Punkte verdienen hervorgehoben zu werden. Zunächst sei Das Reichsgericht verwarf die Revision mit folgender Begründarauf hingewiesen, daß auch jetzt nicht ganze Arbeit gemacht wird. dung: als der Angeklagte das Atzept aus der Hand gab, war er Ein Reihe alter Gebäude bleiben stehen, barunter auch solche, welche allerdings noch nicht in der Lage einen Stempel Alt verwenden, da modernen Ansprüchen in keiner Weise genügen; z. B. das Gebäude die Wechselsumme ja noch nicht ausgefüllt war. Dies tann aber Berlag) enthält in ihrer neuesten Nr. 46 folgenden leitenden Aufsatz: Die Bartelen in Selbstzeichnungen: Die Sozialdemokratte und der österreichische Wahlkampf. Von E. Bernerstorfer. Katholisch soziale Bestrebungen in Italien. Sozialpolitische Reformen tm englischen Postdienste. Fahrpreisermäßigung für Arbeiter in Belgien. AltoholMonopol in Rußland. Die Städte und die Landgemeinde- Ordnung für Geffen Nassau. Von Stadtrath Dr. K. Flesch. Kommunaler Arbeiterschuß bet den Mailänder Straßenbahnen. Kommunale Fürsorge für Arbeiter der Straßenbahn in Bern. Städtische Obst- Verkaufsstellen. Kommunales Theater für Paris.- Uebernahme städtischen Nachtwachtwesens auf den preußischen Staat. Pensionsansprüche von Nachtwacht- Beamten. Entscheidungen des preußischen Ober- Verwaltungsgerichts zum Gemeinde- Wahlrecht. Arbeitszeit und Arbeitss leistung im Rossiger Kohlen- Bergbau. Arbeitsverhältnisse in bayerischen Schloffereten. Landwirthschaftliche Arbeitsverhältnisse in Ungarn.- Dec Muster- Streit" an der schweizerischen Nordostbahn. Von Prof. J. Platter. Neue Dienstboten Ordnung in Hamburg. Weiterbildung der Sonntagsruhe im Handelsgewerbe. New- Yorker Konsumenten- Liga zum Schuß der Arbeiter und Angestellten. Städtische Kontrolle von Lebens- und Genußmitteln in Graus bünden. Krankenmöbel- Magazine in der Schweiz und in Deutschland. Mainzer Ortsbaugeseze. Wohnungsinspettion in Baden und im Reg.- Bez. Düsseldorf. Entfernung der Wohnung von der Betriebsstätte in Berlin. Sparfaffen und Arbeiterwohnungen in Frankreich. Verein zur Errichtung Red, te des Angeklagten. Von F. Hartwig. Breslau, Adalbertstr. 26, Berlag wirthschaftlicher Frauenschulen auf dem Lande. Dr. Panl serger. Kur für Magere nach diätetischen Grundsägen." Berlin Dr. Karl Reiß. 1897. Hugo Steinig' Berlag, Charlottenstr. 2. von A. Bergmann. Die Natur Heilmethode bei Nervenschmerzen( Neuralgien), Hüftweh, Gesichts- und Kopfschmerz, Magenkrampf u. a." Berlin SW. 12. . Adler. Borreden und Bruchstücke". Eine poetische Musterkarte. Frank. Berlag von Hugo Steiniz. 1 M. furt a. M. Kommissionsverlag von Gebr. Staudt. 1897. Preis 1 M. " streng reell zu Uhren, Goldwaaren, H. Gottschalk A. Schulz Möbel- und Polsterwaarenfabrik gegründet 1878. 1302L* Reichenbergerstrasse No. 5, zwischen Kottbuser Thor und Ritterstrasse. Sehr großes Lager bürgerlicher Wohnungs- Einrichtungen in Nusbaum und Mahagoni von 240, 300, 400, 500, 600, 800 bis 10000 m. in nur anerkannt gediegener Ausführung. SOOLKLEIE SCHWEFEL, FICHTENNADELBADER. Gegen Erkältung, Gicht und Rheumatismus. Loh- Tannin-, Heisstrockenluft- und Dampfkastenbäder mit Verpackung, Massage. Ritter- Bad, Bad Frankfurt, 18 Ritterftr. 18( Ecke Prinzensir.) 136 Gr. Frankfurterstr. 136. Bäderlieferung für sämmtliche Krankenkassen Berlins und Umgegend. Preisliste von CARL STIER Fabrik für Herren- u. Knaben- Garderobe 168 Oranienstrasse 168 zwischen Adalbertstrasse und Elisabeth- Ufer. Gegen allbekannt billigsten Preisen. Roh- Tabak I en gros. en détail. Central- Leihhaus, Jägerstr. 72, Admiralstrasse No. 37. zwischen Kanonier- und Mauerstrasse. Institut für Gelegenheitskäufe einzig in seiner Art in Berlin. In neu umgebauten Geschäftshaus. Täglicher Verkauf von modernen Frühjahrs.Baletots und Anzügen, Mode 1897, neu und wenig getragen, in besten Stoffen und nenesten Muftern von 10, 12, 15, 20-30 m.( Pracht- Exemplare). Knaben, Jünglings: u. Einsegnungs- Anzüge, Monats- Anzüge, in den feinsten Werkstätten nach Maß bestellte Sachen u. nur ca. 1 Monat getragen( auch für korpulente Personen passend), goldene u. filberne Alles fabelhaft billig. Auch Herren und Damen- Uhren, Ringe, Ketten, Frads und Servir- Anzüge. Die Verwaltung. Sonntags von 7-10 und 12-2 Uhr geöffnet. Poliz. conc. Leihhaus. Roh- Tabak Zeun& Ellrich Rohtabak Rheinsbergerstr. 67, nahe Brunnenstr. Roh- Tabak. Größte Ausivahl. Billigste Preise. ff. Uckermärker 66-80 Pf. verst. P. E. Platt& Söhne, Thor).[ 8942* Bill. Sumatra- Decken, Vollblatt, fchneew. Brand, mittel- u. Hellfrb. 300 f. ( Liefer. d. Postspar- u. Vorschuss- u. d. Berl. Lehrervereins.) Brunnenstr. 197( ant fenthaler A. Anzüge. Mark Jaquet- Anzug v. melirt. u. karrirt. Buckskin, schöne Muster 17,50 Stalizer: Jaquet- Anzug von melirtem gezwirnten Buckskin, schöne 20.- Emil Berstorff, itraise 129. Muster, sehr haltbar haltbar und schwer . • 28, Jaquet- Anzug v. dunkelblauem Cheviot, ein- od. zweireihig 20, Jaquet- Anzug von feinem Cheviot, karrirt und melirt Jaquet- Anzug von dunklem Velour, schöne Muster, sehr 36, 37, und 22,50 Jaquet- Anzug v. blauem Cheviot, eleg. Anzug, 1- od. 2reihig 30, Jaquet- oder Rock- Anzug von Kammgarn, haltb. u. eleg. 30, Jaquet- oder Rock- Anzug v. gemust. Kammg., eleg. Anzug 36, Jaquet- oder Rock- Anzug v. einf. Kammg., fein. Salonanz. 36, Jaquet- Anzug v.feinst. Cheviot, blau od. schw., 1- od. 2reihig 36, Jaquet- Anzug von prima Cheviot, blau oder schwarz 42, Jaquet- Anzug von prima melirtem Cheviot, grösste Neuheit, hochelegant und sehr haltbar 45, Jaquet- oder Rock- Anzug von gemustertem Aachener Neue Formen 125 Pf. Rohtabak Größte Auswahl! Billigste Preise! Guter Brand! Borzügliche Qualität! Sämmtliche Fabrikations- Utensilien. ( Neue Formen, sehr gr. Ausw. à 1,40 M.) Man verlange Preis: Berzeichniß. 10682* Kammgarn, eleganter Promenaden- Anzug, Neuheit. 42,- Heinrich Franck, Jaquet- Anzug von gemustertem Aachener Kammgarn, Neuheit, sehr fein 45, Gehrock- Anzüge in Kammgarn oder Tuch, sehr elegant, 36, 40, 45 bis 54, Nen: Jaquet- und Joppen- Anzug von echt. Kärnthener Lodenstoff, wasserdicht und ausserordentlich haltbar. 35, B. Paletots. Paletot von Eskimo. Paletot von Loden Paletot von Cheviot 54, 48, 45, 36, 35. 33, 24, 18 bis 15, 36, 27, 24 bis 19,50 48, 45, 36 bis 24, 54 bis 20, 25, 30, 36 bis 45, Hohenzollern- Mantel in dunkelblau, schwarz, mode, Paletot von Velour, Ratiné, Floconné etc. etc. Hohenzollern- Mantel in grau, mit reinwollenem Lamafutter. olive etc. Havelocks und Pelerinen- Paletots 20, 65, 57, 54, 48 bis 36, 36, 30, 28 bis C. Schlafröcke. Schlafrock von schwerem Double, Tuch- oder Sammetbesatz und Quaste . Schlafrock von feinem Double. 10, 12, Schlafrock von schwerem Velour 15, Schlafrock von bestem Double, sehr schwer 19, Schlafrock von schwerem Velour mit earrirtem Futter 25 u. 30, Schlafrock von Phantasiestoff, hochelegant • B D. Hosen. 25, 30 u. 33, •. Hose von gezwirntem Buckskin in melirten Mustern Hose von Buckskin, kräftige Winterhose Hose von Zwirnbuckskin, schöne gestreifte Muster in haltbaren Stoffen • Hose von Forster Zwirn- Cheviot, elegante, haltbare Stoffe Hose von Velour, in kräftiger, gestr. Waare, hell od. dunkel Hose von Velour, in sehr kräft. Waare, gestr. od. gemustert Hose von schwarzem Satin. 15, 12, 10, und Hose von Kammgarn mit Seide, hochfeine neue Muster Hose von Velour, prima Hose von Aachener Kammgarn, sehr elegant Hose von prima Kammgarn, hochfein 3,10 Nr. 185, Brunnenstr. Nr. 185. Roh- Tabak ( sehr preisw. Sumatra's) Rud. Völcker& Sohn, Köpnickerstr. 45. Roh- Tabak * billigste Preise Max Jacoby Strelitzerstrasse Nr. 52. Nr.52. Achtung! Kein Laden. Nur eigene Fabritation, 25 Cigarren 1 Mart. Garantie rein amerikanische Tabake. Nippentabat 2 Pfd. 60 Pf. H. F. Dinslage, Rottbuserstraße 4, Hof parterre. Roh- Tabak. Die billigsten Preise E. Nauen, Zionskirchstraße 35. 4,50 Bettfedern- Spezialgeschäft 5,50 C. M. Schmidt, 7,50 Berlin, Andreasstr. 59, vorn 1 Tr 6,50 Größte Auswahl gerissener Gänse 8,-federn und Daunen Pfd. 1, 2 bis 8,50 6 M. Fertige Betten 9, 15 u. 18 M. 9,50 Bettfedern Pfd. 35, 50 u. 70 Pf. 12, Möbelund 10, 20,- bis 15, 9 12, Hose von Kottbuser Zwirn, Neuheit, sehr elegant und fest 8,50 Kaufgelegenheit, Hose von Kottbuser Cheviot Weisse Westen E. Westen. 14, und 12, . von 2,50 Mark an. Seidene Westen in allen Qualitäten von 2,50-12, Mark. 2,50 Mark. Stoff- Westen. . F. Knaben- Anzüge. In Knaben- Anzügen halte ich stets eine sehr grosse Auswahl der neuesten Stoffe und Façons und empfehle dieselben schon von 4 Mark an. paffendste Gelegenheit für Brautleute. In meinem Möbelspeicher, Neue Königstraße 59, und Möbel: Magazin, Gneisenaustraße 15, sollen viele Wohnmgseinrichtungen, verliehen ge: wesene und neue Möbel zu jedem annehmbaren Preise verkauft werden. Besonders zu empfehlen ist der große Borrath verliehen gewesener Möbel, welche fast neu sind und zum halben Preise abgegeben werden. Durch große Gelegenheitseinfäufe ist es mir mög Einsegnungs- und Burschen- Anzüge ich, fon ganze Wirthschaften für sind in relcher Auswahl zu billigen Preisen vorhanden. Echt bayerische Lodenjoppen, wasserdicht, mit und ohne Futter 20,-, 18,-, 16.50, 15,50, 12,-, 10,- bis 8,- Mark. Kameelhaar- Lodenjoppen, vollständig wasserdicht, 20,-, 16,-und 12,50 Mark. Die festen Preise sind an jedem Gegenstand deutlich angegeben. Handel ausgeschlossen. Keine Scheinwerkstätten! Möbeltischlerei für Wohnungs- Einrichtungen. Direkter Verkauf an das Privatpublikum. Berlin, Tischlers meifter, Ecke Dresdenerstr. G.A. Noack, Louisenufer 22, am Oranienplay. Garantie für gute und dauerhafte Arbeit. T Kataloge franka! Warnung! 100, 300 Mark abzugeben. Ebenfalls hochfeine, herrschaftliche Einrichtungen von 500 bis 5000 Mart, Theilzahlung gestattet. Beamten ohne Anzahlung. Kleiderspind 15 Mart, Kommoden, Küchenspind 12, Stühle 2 Mart, Nußbaum- Kleiderspinden, Berticows 36 M., Muschelspinden 35, Bettstellen mit Matrazen 18, Sophas 18, Säulen spinden, hochelegant, Trumeaux mit Säulen und Krystallglas 60, Buffets in allen Größen, Herrenschreibtisch, Damenschreibtische, Schreibsekretär 30, Garnituren 60 Mart, Baneelsophas, Bücherspinden, Frisirtoiletten, Chaise longues, Salongarnituren, Portièren, Steppdecken, Tischdecken, Gardinen, Fenster 6 Mart. Bollständig aus: gestatteter, dekorirter Salon, Speiſe zimmer und englisches Schlafzimmer stets zur Ansicht. Getaufte Möbel tönnen Monate kostenfrei lagern, werden durch eigene Gespanne trans: portirt, auch nach außerhalb. für J. Fränkel, Berlin C., Klosterstrasse 72. Javas und Brasil von 85 Pf. an, in leichter gutbrennender Waare, Sumatra von 1,50 M. an, 10742* flotter Brand, empfiehlt Carl Reland. Mariannenstr. 23. Sonnabend: Rester- Verkauf! Anzug, Valetot-, Hosen- Stoffe. Brenner& Cie., Alte Jakobstrasse No. 57-59. Kur- Bade- Anstalt und Massage Leiden * Rheuma-, Gicht- und Nervenkranke veraltete von H. Mania, Brunnenstrasse No. 16. Loh-, Dampf- und Heissluft- Kasten- Bäder, Kohlensaure und andere medizinische, sowie Wannenbäder. Lieferant u. Masseur sämmtlicher Ortskranken- u. Freier Hilfskassen. Die Filiale nur für Massage ist Thurmstr. 46( 4-5 Uhr.) Langjähriger, nicht in einigen Tagen ausgebildeter, NB. Bitte meine Anstalt nicht mit der Brunnenstr.2 zu verwechseln. Anstalts- Masseur. M& W.Müller's Literflasche NORDLICHT Nordhäuser Mk.1 A alter Northioser Kornbranntwei brennerei Waldemarstr.20 Butas M.& W.Müller's Nordlicht ift ein vorzüglicher alter Nordhäuser. Derfelbe ist mit der goldenen Me daille und dem Ehrenzeugnisse 1896 prämiirt. M.& W.Müller's Nordlicht ist bester Ersatz für theuren Coguar und für 1 Mark pro Original 1- Literflasche incl. überall zu haben, wo unsere neben stehenden Plakate aushängen. Aehnliche Qualitäten alten Nordhäusers werden in Ronkurrenz Geschäften nicht unter 1 Mt. 50 Pf. abgegeben. M.& W. Müller, Nordhäuser Kornbranntwein- Brennerei Berlin, Waldemarstr. 29. J.R Elegante Paletots und Mäntel. Baer, Berlin N., nur Gesundbrunnen 26, Badstraße 26, Ecke Prinzen- Allee, empfiehlt, wie bekannt, in reellster Aus: führung und allerbilligsten Preisen. Herren- u. KnabenGarderobe, Arbeitssachen. Anfertigung nach Maass. Elegante Einsegnungs- Anzüge. Aunge Hais Enorme zurüdgejezter Vorräthe Teppiche!! Portieren!! Gardinen!! Steppdecken!! erstaunlich billig. Teppich- Haus Emil Lefèvre, Berlin S Oranienstr. 158. Prachtkatalog mit buntfarbigen Teppich Illustrationen, sowie zirfa 200 Gardinen: und Portièren- Abbil dungen in fünstlerischer Aus: führung auf Wunsch gratis und franto! Grösstes Teppichhaus Berlins. Möbel- Verkauf. Oranienstr. 73, Sof I., in meinen vier Etagen hohen Speichergebäude bietet sich zum Umzuge durch große Massen- Gintäufe und eigene Tapezier- Werkstatt für Brautleute Gelegenheit, gute Ausstattungen, auch einzelne Stücke, für wentges Gelb einzu taufen. Bu ganz billigen Preifen werden die großen Borräthe verliehen gewesener, zum Theil sehr wenig benutter Möbel verkauft. Ganze Einrichtungen von 100 bis 300 mt., hochfeine Ausstattungen v. 500 bis 2000mt. Thellzahl. gestattet. Kleiderspind, Waschtoilette is mt., Küchenspind, Kommode 16, Spiegel 7 Mt., Muscheltleiderspind 36 Mt., fournirte Bettstelle mit Matraße 18, Nußbaum- u. Mahagoni- letderspind, Berticom 36 Mt., Muschelbettstelle mit Matrage 40, elegante Säulentrumeaur 60, Plüschgarnitur 60, neue Salongarnitur 75 M., Paneelfopha 85 Mt. an, Buffets, Gichen u. Nußbaum, Couliffentifche, Salonschränke, Antletbeschränke, Frifirtoiletten, ChaifeTongues, Paneelgarnituren, Serrenschreibtische, Damenschreibtische 40 mt, Cylinder bureaux, Diplomatentische, Bücherspinden, Küchenmöbel, viele andere Gelegenheitsfäufe. Gefaufte Möbel werben 3 Monate foftenfr. aufbewahrt, durch eig. Gespanne in die Wohnung gebracht und aufgestellt. Haben Sie Wanzen? so verwenden Sie jezt Hoffers' Spezialmittel( pr. Bett 50 ẞf.), welches diese Thiere nebst Brut sofort tödtet und ihr Wiederkommen ver hindert, à Flasche 0,50, 1,00 u. 3 Mt. Berstäuber 50 f. [ 1104L* Rud. Hoffers, Manteuffelstr. 87 und Reichenbergerstr. 55. Bettfedern, dreifach gereinigte neue, vorzügl. fullend, Pfund 60, 70, alb 90 Pf. Dalbdaunen Pfd. 1,10. Daunen, filberhell, Pfd.1,60. Daunen von vorzüglicher Fülltraft( 8 Pfd. genügen zum größten Oberbett) pfd.2,75, empf. das als streng reell befannte, 1870 gegr. Spez.- Gesch. von S. Pollack. Oranienstraße 61, am Morigplay. Gr. Möbelverkauf wegen Umzugs des Möbelspeichers Rosenthalerstr. 13. Um die ganz bedeutenden Transportkosten zu ers sparen, verkaufe ich jetzt zu jedem annehmbaren Preise. Bum Umzuge und für Brautleute ist somit Gelegenheit gegeben, ganze Ausstattungen, ſowie einzelne Stüde ganz besonders billig einzukaufen. Es stehen viele einfache, mittlere u. Hochelegante Einrichtungen am Lager, auch gelegentlich angekaufte Herrschaftliche Möbel, sehr billig. Ber liehen gewesene und gebrauchte Möbel spottbillig: Kleiderspinden 15, Kontmoden 10, Küchenspinden 10, Stühle 2, Bettstellen mit Sprungfedermatragen 18, 23, 30, Trumeaux 30, 60, Buffets, fchreibtische 40, 60, Garnituren 50, 70, Spiegel in allen Arten und Größen, Frisir- Toiletten, Sophas 16, 23, 369.2c. Eigene Tapezier: u. Defor.- Wertstatt, vier große Möbel Lagerräume. Ein richtungen auch auf Theilzahlung, Be amten ohne Anzahlung. Gefaufte Möbel fönnen beliebige Zeit stehen bleiben, werden durch eigene Gespanne sauber transportirt und in der Wohnung auf gestellt, auch außerhalb. mittel bei allen Erkrankungen der Luftwege. Dieses durch seine wirksame Eigenschaften Kräuter- Thee, Russ. Knöterich( Polygonum avio.) ist ein vorzügliches Haus- Bylinderbureaur, eleg.echtnußb.Damenbekannte Kraut gedeiht in einzelnen Districten Russlands, wo es eine Höhe bis zu 1 Meter erreicht, nicht zu verwechseln mit dem in Deutschland wachsenden Knöterich. Wer daher an Phthisis. Luftröhren-( Bronchial-) Katarrh, Lungenspitzen- Affectionen, Kehlkopfleiden, Asthma, Atheminoth, Brustbeklemmung, Husten, Heiserkeit, Bluthusten etc. etc. leidet, namentlich aber derjenige, welcher den Keim zur Lungenschwindsucht in sich vermutet, verlangeu.bereite sich den Absud dieses Kräuterthees, welcher echt in Packeten à 1 Mark bei Ernst Weidemann, Liebenburg a. Harz, erhältlich ist. Brochuren mit ärztlichen Aeusserungen und Attesten gratis. Depot für Berlin N. bei H. Lubowsky, Demminerstr. 5, C. Alb. Tannhäuser Nachfolger. " " " Breitestrasse 18. # Bei Beginn der Frühjahrs- Saison ist es wiederum nöthig, das geehrte Publikunt darauf aufmerksam zu machen, sich nicht durch marktschreierische Reklame bekannter Herren: und Knaben- Garderoben- Geschäfte irre führen zu lassen. Trotz des„ Gesezes wider den unlauteren Wettbewerb" liest man doch in allen Stadtgegenden, besonders aber im Südosten" nach wie vor Ankündigungen von„ Ausverkäufen", die den Anschein erweden sollen, als würde die Waare fast verschenkt. Jedoch ist es eine feststehende Thatsache, daß diese Anzeigen der fogenannten„ Waffen Ausverkäufe wegen Aufgabe des Geschäftes 2c." nur auf Täuschung des Publitums berechnet sind und lediglich den Zweck ver: Leute, die auf derartige schwindelhafte Anpreisungen hineinfallen, um allerdings nach furzer Zeit die trübe Erfahrung zu machen, folgen, unter allen Umständen" Käufer anzuloden. Und leider finden sich auch immer wieder daß sie die nur aus Ramschwaare bestehenden Gegenstände mit dem so fabelhaft billig" erscheinenden Schleuderpreis noch viel zu theuer bezahlt haben. Wer sich aber vor Schaden hüten will und auf wirilich reelle Bedienung Anspruch macht, meide solche Reklame und Ausverkauf Geschäfte und besorge seine Einkäufe bei soliden Firmen; die Preise sind auch hier im eigenen Interesse so billig wie nur irgend möglich gestellt. Gestützt auf den langjährigen guten Ruf meines Hauses, eine Folge der gewissenhaften Bedienung meiner weitverbreiteten Kundschaft darf auch ich getrost mein Geschäft zu den bestrenommiirtesten der Herren: und Knaben- Garderoben- Branche am hiesigen Blaze zählen. Die Besichtigung meines reichsortirten Lagers in fertigen Anzügen, Baletots, Mänteln 2c. ist auch nichttäufern gern gestattet und besonders jest nach Eingang der Neuheiten für die Frühjahrs- und Sommersaison sehr zu empfehlen. Einige der recht geschmackvollen Muster sind in meinen 5 großen Schaufenstern ausgestellt. Die Preise find streng fest, an jedem Gegenstand deutlich in Bahlen vermertt und in anbetracht der vorzüglichen Qualität der Stoffe und besseren Ausführung billiger als wie sie die sogenannten Reklamegeschäfte zu bieten im stande sind. Anfertigungen nach Maaß werden in eigener Werkstatt und in kürzester Zeit, wenn nöthig schon innerhalb 12 Stunden ausgeführt; für tade:: lofen Siz der Kleidungsstücke leiste ich Garantie. Zwecks ungenirter Anprobe sind Antleide Kabinets vorhanden. Ich habe das Bewußtsein, auch den verwöhntesten Ansprüchen in jeder Weise genügen zu fönnen und richte daher an das geehrte Publikum das Ersuchen, bevor es seinen Bedarf anderweitig deckt, sich von der Wahrheit meiner Offerte zu überzeugen. Hochachtungsvoll: Carl Zobel, Herren- und Knaben- Moden, so., Köpnickerstrasse 121, Telephon. Ecke Michaelkirchstraße. Wenn die goldene Medaille ausgefekt wäre und zwar speziell für allerbilligste Preise in Damen- Kleider stoffen, so könnten Für Brautkleider. Elfenbeinfarbige Seidenstoffe, glatt und gemustert, Mtr. 75 u. 95 Pf. Elfenbeinfarbige Damaste, gr. Blumenmust., jezt durchschn. Mtr. 145 Pf. Elegante neue Frühjahrsstoffe. Saison 1897. Pf. Singer& Co., Chauffeeftr. 56, Gine Bartie reinwollene einfarbige Stoffe, doppeltbreit, wetr. 42: getrost jede Konkurrenz aufnehmen. Wie Berliner und selbst in den ent: ferntesten Städten der Provinz wohnende Kunden beweisen können, sind die Singer- Preise geradezu glänzend billig gefunden worden. Wollen Sie sich geehrte Dame, durch einen einzigen Versuch ohne jeden Kaufzwang hier: von überzeugen? = Eine Partie Frühjahrsstoffe im engl. Geschmack, doppeltbreit, mtr. 45 Bf. Eine Partie reinwollene gemusterte Stoffe, doppeltbr., iegt mtr. 50 Bf. Gine Partie reinwollene Cachemires, doppeltbreit, jetzt Mtr. 55 Pf. Eine Partie reinwoll. Köper- Beiges, nur neue Farb., doppeltbr. Mtr. 60 Pf. Neinwollene Frühjahrsstoffe im engl. Geschmack, doppeltbr., Mtr. 60 Pf. Eine Partie Mohair Alpacca Stoffe, doppeltbreit, jezt Mir. 65 Pf. Partie reinwoll. Creponstoffe, auch modefarb., doppeltbr., Mtr. 70 Pf. Seidenstoffe.ne Partie reinwoll. Doublé.Cheviots, 115/120 cm br., jest Wetr. 75 B. Eine Partie reinwoll. Mohair: Crepes, 115/120 cm br., jest Mtr. 95 Pf. Elegante reinwoll. Stoffe in den feinst. Qualit., Mtr. 95, 110 u. 125 Pi. Sensation erregend Schwarze und farbige Seidenstoffe. Eine Partie reinseidener gemusterter Stoffe jetzt durchschn. Mtr. 60 Bi. Eine Partie Changeant- Seidenstoffe, 60 cm br., jetzt durchschn. Mtr. 65 Pf. Eine Partie gestreifter Seidenstoffe, jezt durchschnittlich Mtr. 85 Pf. Eine Partie seidener Bengalines, jezt durchschnittlich Mtr. 95 Pf. Mtr. Pf. jezt durchschnittlich Mtr. 140 Pf. Eine Bartie reinfeldener Merveilleux, jest durchschnittlich Wir. 96 Bi. 1 große Reinwoll. Crepons mit Mohair- Effekten Eine Partie reinseidener Damaste, Ganz bedeutend unter regulärem Werth: Partie in allen neuen Saison- Farb., Doppeltbreit, ftatt 2,50 jeht durchschnittlich Mtr.90 Pf. Eine Bartie schwerer reinfeldener Taffete jest burchschn. Mir. 125 pr. 1 Partie Moiré- Röcke, mit hohem Bolant, in allen Farben, jeht durchschnittlich Stück 2 Mark. Eine Partie reinseidene Schotten, neue Farbenstellungen, Mtr. 130 Pf. Die Stroh und Filzhut Fabrik v. W.A.Peschke empfiehlt ein gr. Lager v. Strohhüten für Damen, Herren u. Kinder, garnirt und unt garnirt zu an: erfannt billigen Preisen; auch Trauerhüte in größt. Auswahl. I. Geschäft: Lützowstraße 30, am Magdeburgerplatz. Fernsprecher Amt 9 Nr. 6341. II. Geschäft: Lützowstr. 39, 2. Haus von der Genthinerstraße. Fernsprecher Amt 6 Nr. 815. Im zweiten Laden Lützowstraße 39: Wäsche und Wollwaaren, Leinen: u. Baumwollwaaren, Bettfedern u. Betten. Gegründet 1891. Kinderwagen, Hochmoderne, bou 15 M. aut. Bettstellen für Kinder u. Erwachs. von 4 M. aut. Leiter, Sportu. Puppenwagen Riefenauswahl. E. Stiassny, Berlin C., nur Wallstrasse 21. Dr. Derrnehl's Eisenpulver. Ganz vorzügliches Eisenpräparat seit 30 Jahren bekannt und überall be: währt. Schachtel 1,50; Uebliche 3 Sch. 4,25. Kein Geheimmittel, Analyse beigepackt. Hauptniederlage: Apotheke zum weißen Schwan, Berlin, Spandauerstr. 77, echt m. Schutzmarke. Uhren-, Goldwaaren- Bersand. Baar- Verkauf u. Theilzahlung. Bestellg. briefl. Vogdt, Augustſtr. 92 Auf Theilzahlung! Schlag- Regulat. 14 T. geh. 18 m. Silb. Herren- Remont.- Uhr 15 2jährige Garantie. Charlottenstraße Nr. 15. Kein Abzahlungsschwindel.* Möbel- Verkauf. V Dresdenerstr. 76, nahe Jakob. straße, im Fabrikgebäude 1. Hof, werden große Borräthe neuer, gut gearbeiteter Möbel zu sehr billigen Preisen verkauft. Muschel Kleider: spinden u. Vertikows, echt nußbaum fournirt, 40 M., Bettstellen m. Feder matratzen 25, Schlaffophas m. Sit auszug 33, uußb. Waschtoiletten mit echtem Marmorauffay 25, Paneeldivan mit Satteltaschen u. Plüscheinfassung 68, Ausziehtische 16, Plüschgarnituren, elegant, 98, Säulen Trumeaur mit Krystallglas 55, elegante Stühle mit hoher Rohrlehne 53/4 M., SchreibReinlichkeit ist Gesundheit! Karol Weil's Seifen- Extract, die beste trockene Seife in Pulverform, reinigt alles in Küche, Kammer und Haus gründlich, schnell und sparsam. Man nehme nur echtes in grauen Packeten mit Schutzmarke Waschfass". Das Vorzüglichste zur Toilette: Karol Weil's ,, Karola", Lieblingsseife der Damenwelt. Neue Frühjahrs- und SommerKleiderstoffe in den neuesten Geweben, auch schwarz, à Meter 45 Pf., 60 und 75 Pf. Bessere Qualitäten auch in schwarz à Meter 80 Pf., 90 Pf., 1-2 Mt. empfehlen Gebrüder Wolff, Berlin N., Invalidenrake 134. Jeden Montag: Reste- Verkauf. Proben nach außerhalb franto. Uebervortheilung ausgeschlossen! Jeden Rock oder Jacketanzug zu fertigen mit den haltbarsten Buthaten bei zweimaliger Anprobe und sauberster Handnäharbett foftet 20 M., Hose 3,50 M., Baletot 18 r. bei Ludwig Engel, Münzstr. 26 part. Großes Tuch u. Bukstinlager. Englische Neuheiten für 4, 5, 6 bis 12 M. pro Meter, zu einem Anzug gehören 3 Meter. Gelegenheitskäufe. Haltbarkeit der Stoffe unter Garantie. Nach Maaß bestellte Baletots, Anzüge, Hosen verkaufe Hälfte Rostenpreis. Elegante Fracks verleihe für 2 M. Reste zu Knaben- Anzüge, umsonst zugeschnitten, feinste Qualitäten von 1 M. pro Meter. Meine Schneiderei ist von früh 8 Uhr bis abends 210 Uhr geöffnet, helle Räume, abends elettrische Beleuchtung. Lohnende Be: 62/8 sichtigung. Rein aufzwang. Ludwig Engel, Münzstr. 26 part. Betten Fabrik Theilzahlung gestattet! Fabrik fertiger Betten, Stand von 12-60 M. Engl. Bettstellen für Große und Kinder, Feldbettstellen, Kinder: wagen, hochmoderne von 16 M. an, Kinderstühle, Kinderpilte. Kinder: wagen- Bazar" Baby", Alexandertraße 44( Aleranderpl.), Oranien tische, Sophatische, Bücherfpinden, straße 70( Ede Kommandantenstr.): Invalidenstr. 160, I, an der MarktSpiegel, Büffets, Garderobenschränke, halle), Reinickendorferstr. 2D. Charlottenburg, Berlinerstr. 58. Küchenmöbel enorm billig. Lieferung frei Haus. Jllustr. Preislisten gratis und franko. 1241* Wichtig für Brantleute! Wegen Ersparniß der Ladenmiethe verkaufe Möbel, Spiegel, Polster: waaren bedeutend billiger. Die Arbeiten werden a. bestem Material angefertigt. Tischlermeister, * Buckow, Invalidenstraße 13. Bettfedern u. Betten. Spezialgeschäft W. Fischer 80 Weißenburgerstraße 80. Bettfedern von 60 Pf. an. Fertige Betten von 12-50 M. Meine Gänse: Landfedern mit Dauneu àẞfd. 3 M. Chines. Daunen 2,80 M. pro Pfd. KinderwagenBazar Max Brinner, Jerufalemerft. 42, Brunneustraße 6, Dresdenerstr. 128. Großartige Auswahl von Kinder, Sport: und Puppenwagen, bestes Fabrikat, billigst. Musterbuch gratis u. franto. Theilzahl. gestattet Möbel, Spiegel u. Polsterwaaren reell, zu foliden Preisen, empfiehlt H. Strelow, Tischlermſtr. Rixdorf, Richardstraße 116, am Denkmal.. Einfegnungs- Anzüge kauft man am besten in der Garderoben- Fabrik v. Ferd. Krüger, Beteranenstr. 16.* Bei Metzner's Korbwaaren- Fabrik, 1. Geschäft: Andreasstr. 23, 5.pt., gegenüb. Berlin, Andreaspl. 2. Geschäft: Brunnenstr. 95, Hervorragend billige Preise für Tischdecken. Teppiche. Germania& 3,5, 7, 10 bis 20 92. Tapestry, Velour, Perser, Ar Plüsch- Decken 5,75, 7,50 bis 20 Wt. minster 2c. Chenille Decken 2,50 bis 3,90 M. à Salon- Größe 10,'15, 20 bis 50 m. Wolldamast- Decken 2,50, 3,90, 5,50. Bett- Vorlagen 0,90, 1,75, 2,25-4,90. Brokat Decken 1,65, 1,95 bis 4,50 Mt. Möbelstoffe. Portièren. Möbel: Cretonnes in reizenden Mustern 28 Pf. Möbel: Crepes zu Portièren, Mr. 60 Pf. Fantasie Möbelstoffe, 130 cm breit, Meter 1,00, 1,50, 2,00 bis 4,00 2. Gardinen. Pf. Gugl. Tüll.Gardinen Mir. 25-75 B Congres, Stoffe f. Garb., Mtr. 48 Bf. Relief: Tüll- Gardinen, Mtr. 75, 95 1,25 M. Woll- Portieren 1,30, 1,75, 2,25 7. Brokat Portieren 3,30, 3,90, 4,50. Extraschwere Gobelin Portieren 5,25, 6,00, 6,50, 7,00 bis 15 M. Steppdecken. Steppdecken, bunt u. einfarbig, 2,25. Steppdecken, reine Wolle, 4,25, 4,90 m. Rouleaux: Stoffe, weiß und crême, Wollatlas- Decken, 6,00, 8,00 10,50. Mtr. 48 Pf. Normal- Schlafdecken, Stück 1,40. Die altbekannte 20 Goldwaaren- auring- Brunnenstraße am befindet sich jett Fabrik bon Gesellschaftshaus Swinemünderftr. 42( alte Nr. 35) jeden Sonntag: Carl Lützow Ball u. Theater- Vostellung. 20/21 Rosenthalerstraße Goldschmiede- Wiſtr. nahe der Gipsstr. Wie bekannt, streng reelle und billige Bedienung. Reichhaltige Auswahl. Reparaturen gut und billig. Einsegnungs- Hochzeits Geschenke. 1 Wichtig! Jede Dame spart Geld beim Einkauf: ,, Jacket Kostüme 10-25,00, hochelegante ,, Modell: Kragen", Aplikationen und Stickereien auf Capes, Moirée, Crepon, Sammet, Plüsch, ff. Stoff 3-25,00, Regenmäntel, chicke Jackets 1-15,00. Gelegenheitslauf": Loben, Bellerinen, Reifemäntel ,, besonders preiswerth 5 Mark. Landsbergerstr. 59, 1 Tr.( im Engrosgeschäft) kein Laden. Zu haben in den meisten Kolonialwaaren-, DETHOMPSON'S -TRADE MARK SCHUTZ- MARKE Droguen- und Seifenhandlungen. Dr. Thompson's Seifenpulver ist das beste und im Gebrauch SEIFEN- PULVER billigste und bequemste Waschmittel der Welt. Man achte genau auf den Namen ,, Dr. Thompson" und die Schutzmarke ,, Schwan". Die Arbeits- Hosen- Fabrik von J. Klopstock, Berlin C., Dragonerstr. 36, I 3696 offerirt Arbeitshofen zum Preise von 1,20 M. an. Auch wird Zeug, Leber Stoff 2c. jedes gewünschte Maß vom Stück geschnitten. Kein Laden, nur 1& r Deutsch. Porter Dessert: u. Malzkraftbier 1. Rang. Achtung! Empfehle meine Säle( 250 11. 700 Personen fassend) sowie Vereinszimmer zu Festlichkeiten und Versammlungen. Hübner. Achtung! Vereine! Achtung! 99 , Englischer Garten" Alexanderstrasse No. 27 c. 15. Mai( Sonnabend), 16. Mai ( Sonntag), 22. Mai( Sonnabend): Säle frei! Empfehle auch Sonntags meine zu Fest- Säle an Bereine, au Brivat- reftlichkeiten. Schmiedel's Feft= Säle B. Nieft, Weberstr. 17. Alte Jakobstr. 32, n. Centraltheater. Vereinen u. Privatgesellschaften halte meine eleg. Säle bestens empfohlen. Auch sind noch einige Sonnabende und Sonntage frei. Ww. E. Schmiedel. Cösliner Hof, Cöslinerstraße 8( Wedding). Sonnabend, der 3. April, ist frei geworden. Nähere Auskunft ertheilt Fritz Schröder, Wiesen: straße 39. Telephon Amt II Nr. 623. Allen Freunden u. Bekannten mache die ergebene Wittheilung, daß ich ein Lokal in der Rheinsbergerstraße 20 eröffnet habe. Ein Vereins: zimmer mit Klavier ist zu vergeben. 1154b August Branner. Vereinszimmer vergeben. Empfehle Gerichtstr.56 mein Lokal nebst 2 Vereinszimmern zu 25-40 Personen noch einige Tage in der Woche. Bier sowie Stiche wie 13332* abetannt. Carl Ludwig, Wrangelstr. 91. Berndt's Würstelstube No. 7. Molkenmarkt No. 7. Empf. mein Vereinszimmer m. Piano. Die weltbekannte Schmargendorf Brauerei Burghalter, Potsdam, Hosenfabrik Sanssouci" Ruhlaerstr. 20. A. Malitz. gegr. 1736, bes. f. Blutarme, Brustkrante, 12940* verkauft jezt: Mart Vereinen und Gesellschaften bestens Bleichf., Wöchn., 3,00-7,50 empfohlen. Arb.:Lederhosen 2,25-5.00 Jeben Sonntag: Grosser Ball. Refonv.zc. d. leicht Pr. Stoffhosen von bekömml., nahrh. " fräftigste Bier. " Kinder- Anzüge 2,50-8,50 Ist blutbild., desh. " " Burschen- Anzüge 4,50-12,00 Knabenhosen 65 Pf. bis 2 M. Uhren, Goldwaaren. beff. Gesichtsf. 11. Gewichtszunahm. nur bei W. Mathews, Neellste Bedienung! Billigste Preise! Berlin SO., überr. 14 Flaich Ballisadenstr., zur rothen 7. Paul Hanff, we drei, 50 zehn M. erfl. In Geb.( 1/8, 1/16) 3. Selbst abz. wesentl. bill. Allein. Versandtst f. Berlin u. Prov. Porterfellerei Ringler, Berlin, Brun Sophabezug- Reffe von 3-10 Meter, einfarbig und bunt, spottbillig. Muster franko. 1 Posten zurückgesetzter in allen Größen, menstraße 152. Teppiche erstaunlich preiswerth NichtFlaschenzahl Oranien Dual. entscheib. S. Unger, Berlin S., 48 Nußbaum- Möbel, Waldemarstr. 68, born 1 Tr. gegenüb. Humboldtshain. 3. Geschäft: Beuffelstr. 67. ganze Wirthschaft verkäuflich Kinderwagen, bier gratis. Theilzahlung größtes Lager Berlins. Muster. gestattet. 500 Mark zahle ich Jedem, der mir nachFahrräder weist, daß ich nicht das größte Kinderivagen- Lager gute Marte 175 M., 2 Jahre Garantie. Berlins habe. J. ADLER Teppich. Haus findet nur noch Teppiche Portieren kurze Zeit Gardinen Stores erstaunlich Divandeden billig! Reisedecken Tischdecken BERLIN C. Steppdecken 30, 1221L1 O. Schmidt, Pallisadenstraße 96. Verpackung fret! Bettfedern und Dannen liefere für 10 M. franko nach ganz Deutschland und Dester: reich gegen Nachn. oder vorher. Eins. des Betrages, u. zwar je 9 Pfd. graue geschliffene Federn Il. Federn m. Daunen Halbdaunen do. m. mehr Daunen echt chin. Mandarin- Daunen weiße geschliffene Federn. " " " " " " 6 [ 1075* der Ausverkauf Spandauerstr. Möbelstoffe Inventurvis- à- vis Rathhaus. Läuferstoffe statt. Central- Möbel- Halle BERLIN S., Kommandantenstraße 51. 10942* Der Neuzeit entsprechend renovirt und vergrößert. Ziefert wie bekannt herrschaftliche und einfache Wohnungseinrichtungen bei auf Jahre hinaus vertheilter Ratenzahlung auch nach auswärts. 1Std. graurot. Inlet, 1/ 2fchläfrig, u. zwar: Deckb., Unterb., 2 Kiffen. Bettfedern- Verfandgeschäft D.Feibel, Berlin N., Chauffeestr. 111. Preislisten fret Die Möbel- Fabrik P. Nolte, 3ionsfirſtr. 40. von empfiehlt ihr reichhaltiges Lager voll: ständiger Wohnungseinrichtungen sowie einzelner Möbel. Theilzahl. gestattet. das Fenster bon 1,50 M. bis 45 M. Stores 1-25 M. Große Auswahl! Nefte! Spez.- Gesch. Blumenstr. 8, pt. Gardinen, Verantwortlicher Redakteur: August Jacobey in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Beel tr. Enorm billig! Knaben- Anzüge Burschen- Anzüge Mädchen- Mäntel Mädchen- Jacken Mädchen- Kleider Riesige Auswahl J. Rosenberg, ResterHandlung Kottbuser Damm 93, part. HoffmannTianos neukreuzs., Eisenbau, mit größt. Tonfülle, in schwarz od. Nußb., lief. 3. Fabrifpr. unt. 10jähr.Gas rantie, gegen Theilz. mti. mr. 20 ohne Preiserh., nach auswärts frt., Probe( Referenzen u. Ratal. gratis) Jerusalemerstr.14, Berlin. Felix- Bazar Ins baber: J. Rosenthal, 24. Alexanderstr. 24. Bum bevorstehenden Umzuge empfehle zum allerbilligsten Einkauf v. Haus: u. Küchen: Geräthen aller Art. Spezialität: in blau u. weiß emaillirte Kochgeschirre c. Felix- Bazar J. Rosenthal, haber: 24. Alexanderstr. 24. Möbel, kompl. Wirthschaften, große Auswahl, liefert zu billigsten Preisen G. Fiebig, apezirer, Andreasftr. 12( Keller). Trauringe H. Gotthilf, Goldbe Trauringe à Dukaten 900/1000 10 Mark. Goldschmiede on meister, Alegandrinenstr. 64, Ecke Dresdenerstraße.[ 1217L* reelle Dutaten, ges stemp. 980. 2 Dufat. 22,50 M. 11 Dufat. 17,50 M. Kronengold gestemp. 900. 7 Gramm 20,50 m. 51 Gramm 15,50 M. Alle anderen Goldsachen ebenso reell.[ 12258* Hugo Lemcke, Auguststr. 91 pt. nahe d. Oranienburgerstr. Gegr. 1840. unter Fabrikpreis, Läufer, Tisch- u. Steppdecken spottbill. F. Stoehr, Königs. graben, Münzstraßen- Ece. Kinderwagen Achtung! Kasten, Leiter: Achtung! Künstliche Zähne von 3 M. an, Theilz. wöchentl. 1 M., wird abgeha und Sportwagen, Bahnziehen, Bahnreinigen, Nervtödten. Kinder- Holzmöb. bei Bestellung umsonst. Riesenauswahl. Lausitzerplatz 2, Elsasser: Cabritpreise. Guckel, ftr. 12, Stegliterftr. 71 I. Kinderwagen, Steppdeck., Gardin., Bor. hochmodern, 15. Betten, düren, Stores, SommerMusterbücher gratis. Alte Wagen käuflich. Theil- paletots, Wäsche, Anzüge, Hofen, Regus zahlung gestattet. Woche 1 M.* lator., Remontoiruhr., Goldwaar. spottb. Andreasstr. 53, part. u. 1. Et. Pfandleihe Neanderstr. 6. Druck und Werlag von Wag Bading in Berlin Bedingungen bitte zu beachten! Jacques Raphaëli Berlin. Fabrik u. I. Kaufhaus Spandauer Brücke No. 2, hor Börse). Potsdamerstr. 106a, Ecke Steglitzerstr. II. Kaufhaus III. Kaufhaus Mit Rücksicht auf meine große auswärtige| Garantie für beste Haltbarkeit durch Garantiescheine, Kundschaft u. Vielseitigkeit meines Lagers vermag ich nur in kleiner Schrift die von mir gebotene große Auswahl zu bringen, bitte deshalb den freundlichen Leser, mein ausführliches Inserat aufmerksam zu verfolgen, sowie meine Preise der von mir genau beschriebenen Qualitäten mit den jeht allgemein üblichen Ausnahmepreisen zu vergleichen. Trog zahlreichster Anfeindungen, die sich in neuerer Zeit wieder geltend machen, werde ich nicht ermüden, nach wie vor verbessernd u. verbilligend auf den Markt sämmtlicher von mir offerirten Artikel zu wirken. die empfangene Rechnung. Schuhwaaren für auswärtige Käufer genügt Von dem Anspruch auf Entschädigung bei unangemeffener Saltbarkeit bitte den ausgiebigsten Gebrauch zu machen. Bei etwaiger Unzufriedenheit ist weiter kein Wort zu verlieren nöthig, sondern nur Vorlegung oder Einsendung des Reclamationsscheines. Jede Reclamation ist mir willkommen und wird über jedes Erwarten des Käufers zur größten Zufriedenheit erledigt. Es sind innerhalb der letzten 4 Jahre Grüner Weg 31, Ecke Andreasplatz. über 5500 Reclamationen zur größten Zufriedenheit aller Reclamanten von mir erledigt worden, wovon sich jeder Besucher durch faufmännisch geführte Bücher überzeugen kann. Die mit einem bezeichneten Artikel sind ausnahmsweise theils mit Factiszuthaten in der Einlage hergestellt, da sie sonst ihren Zweck nicht erfüllen. Die Ansehr leicht zu sein schauung, daß eine Spaneinlage zwischen Sohle und Brandsohle Die Spaneinlage ist um minderwerthig sei, ist eine irrige. mehr als das Dreifache theurer als das Leder, welches man hierSpaneinlage ist nicht nur leichter, für zu verwenden pflegt. sondern auch in sanitairer Hinsicht mehr zu empfehlen als Leder.- Auf die Haltbarkeit übt die Einlage feinen Einfluß aus. u. Reellität ca. 45000 Paar Schuhwaaren aller Art bester Fabrikate, Eleganz& Reliabili den Gipfel der Vollkommenheit erreichen, zum Theil wie ich solche in der billigsten Lederconjunctur verkaufte. Verkaufs: und Versandbedingungen: Gegen Nachnahme oder vorherige Einsendung des Betrages. Porto trägt der Besteller. Von 15 Mt. an versende franco auf meine Kosten, wenn Käufer Das Maß bitte fich auf diefe Zeitung bezieht. Nichtconvenirendes bitte mir im Originalzustand zurückzusenden, und empfängt der Besteller alsdann sofort sein Geld zurück. durch Versenken eines genau passenden Stabes in den getragenen Stiefel festzustellen und in Centimetern anzugeben, und ob Spann hoch oder niedrig. Für Gummischuhe, obgleich zu den besten Fabrikaten gehörend, übernehme feine Garantie. Herren Fußbekleidung! = Braune Segeltuchschnürschuhe*, durchgenähte Ledersohle, Lederabjak u. Lederbejaz Lasting Promenadensch. m. 2adfpige u. Lackseitenleder Glatte Rossl.- Halbschuhe m. Seiten- Gummizügen, • Mk. 3,10. Mk. 4,-. durchgenähter Mk. 3,25. Soble mit Keil, ohne Abjat, reinen Lederzuthaten Besatz- Halbschuhe, von Roßleder mit Gummizug. Bierlicher Knopfbefag und Corbeltappen, derbe Strapazirschuhe mit folider genagelter Sohle, hohem oder niedrigem Abjaz Mk. 4,50. Dieselben Schnüren od. m. Gummizug, durchgenähter Sohle, Mk. 5,-. Besatz- Halbschuhe von feinem prima Roßleder zum Schnüren oder mit Gummizug mit durchlochten Bierkappen und Knopfbesaß. Sauber auf Rand genäht, tadelloser Siz Mk. 6,25. Glatte Rossleder- Zugstiefel mit reinen Lederzuthaten, streng solide genagelte Sohlen, niedrige oder hohe Abfäße früher Wir. 5,50 fegt Mk. 4,75. Dieselben in noch eleganterer Ausführung mit Bejaz, Cordeltappen und Knopfverzierung Mk. 5,25 Dieselben mit glattem Oberleber, leichtere Ausführung, mit genähter Sohle und martirtem Rand, beste Haltbarkeit Mk. 5,50. Dieselben mit Besat. Cordeltappe. Knopfverzierung in leichter Ausführung mit genähter Sohle und martirtem Rand, sowohl als Strapazirstiefel wie als Sonntagsstiefel zu empfehlen. Mk. 5,75. Schaftstiefel von fernigem Rindleder mit derber, genagelter Sohle, Handarbeit. Mk. 5,50. m.Gummizug, geschmeidiges prima saRenommir- Stiefel nites Robleder, auf Rand genäht Wer mit Maßstiefeln viel Ungelegenheiten hatte, wird erstaunt sein über die außerordentlich bequeme Paßform dieses Stiefels Mk. 6,75. Prima satinirt Rossleder Besatzstiefel mit Querfappe, in fpiger und eciger Façon, auf Rand genäht, elegant gearbeitet Mk. 7,40 Spiegel- Rossled.- Zugstiefel, Dberleber aus einem Stüd gewaltt, gelb genäht Mk. 7,90. Schnürstiefel aus fatinirt. Roß- Leber, mit französischen Agraffen, Besak und eleganter Duerfappe, ediger Cavalierform gelb genäht Mk. 8,50. Lederpantoffeln mit Abfagfleck, durchgenähter Ledersohle Mk. 2,40. Cord- Pantoffeln mit Filzsohle • Schwarze Double- Pantoffel mit Filzsohle. 50 PL. • Mk. 0,65. Plüschpantoffel mit durchgenähter Ledersohle u. Absazfleck Plüsch u. Cordonetschuhe mit Ledersohle u. Absag Mk. 1,10. Mk. 3,-. Damen Fußbekleidung! % Lasting- Promenadensch.* m. Gummizug u. Schleifen auf dem Blatte, durchgenähte Ledersohle, Mk 1,90. Braune Segeltuchschnürsch.*, durchgenähte Ledersohle, LederMk. 2,60. abjaz u. Lederbejaz Rossleder- Hausschuhe, ausgeschnitten. Lederfutter, Lederkappe, Lederbrandsohle, mit durchgenähter Sohle u. Leberabfaz u. Schleife Mk. 3,20. Gemsleder- Tanzschuhe, ausgeschnitten, leichte Handarbeit, Lederfutter u. Lederkappe, mit seidenen Ripsbandschleifen verziert, sowohl als Hausschuh wie als Promenadenschuh bestens geeignet Mk. 2,50. Kalblack- Tanzschuhe, das Vollkommenste an Eleganz, kein Wachsoder Ledertuch, in denkbar bester Ausführung Mk. 3,-. Dieselben Schuhe in schwerer Ausführung, m. reinem Leberabjaz Mk.3,85. Rossleder- Halbschuhe, zum Schnüren, mit durchgenähter Sohle, Leberkappe und Lederfutter Mk. 3,75. m. Lacfeitenleder, durchgenähter LederLasting- Bugstiefel Goble 1. Abias Mk. 2,75. Rossleder- Zugstiefel, folid und dauerhaft, mit Herzblatt, 13 cm hoch im Zuge, genagelt, Lederkappe und Lederbrandsohle, überhaupt mit reinen Lederzuthaten angefertig Mk. 3,90. Dieselben 15 cm hoch im Zuge, genäht, mit martirtem Wand Mk. 4,75. Rossleder- Zugstiefel, fehr hoch im Zuge, mit Herzblatt oder Bordernaht und Lackspigkappe, auf Rand genäht, in denkbar zuverlässigfter Ausführung Mk. 5,75. • 100 Mk. 8,50 Satin- Schnürstiefel auf Rand gelb genäht Mk. 8,75. Satin Knopfstiefel auf Rand gelb genäht mit durchl. Zierkappe Mk. 9,00. Knopfstiefel von prima satinirtem Kalbleder, ringsherum mit Bejaz von gleich. Leder, jezt Cord- Pantoffel mit Filzsohle Knopfstiefel von Ia. genarbtem Kalbleber in spizer und moderner ediger Form Dieselben zum Schnüren Mk. 8,75. • . . 6 . Mk. 9,75. 40 Pf. Schwarze Double- Pantoffel mit Filzsohle Plüschpantoffel* mit durchgenähter Ledersohle u. Absazfleck Lederpantoffeln • Mk. 0,55. . 90 Pf. • • Mk. 1,75 m. Absazfleck, durchgenähter Ledersohle Für Mädchen und Kuaben! Braune Segeltuch- Turnschuhe mit Gummizug auf dem Blatte, Seitenleder und Keil bis zur inneren Länge von 18 cm Mk. 1,75, bis 22 cm Mk. 2,-, bis 26 cm Mk. 2,40, bis 30 cm Mk. 2,75. Braune Segeltuch- Schnürschuhe* mit Leberbesaß und Absah bis zur inneren Länge von 18 cm Mk. 1,80. bis 22 cm Mk. 2,10. Braune Segeltuch- Turnschnürschuhe mit Gummisohle und rings mit Gummibesag bis 18 cm Mk. 1,55, bis 22 cm Mk. 1,80, bis 26 cm Mk. 2,35, bis 31 cm Mk. 2,80. Ledersohle, reine Leder- Buthaten, bis zur inneren Länge von 18 cm Mk. 2,25, bis 22 em Mk. 2,75, bis 26 cm Mk. 3,-. Rossieder- Zug. u. Schnürschuhe, gediegene Handarbeit, genagelt, Strapazirschuhe, bis zur inneren Länge von 18 cm Mk. 2,50, bis 22 cm Mk. 3,25. Rossleder- Zugschuhe, einbällig gearbeitet, für erwachsene naben Bon 22-25 cm innerer Länge Mk. 4, Rossleder- Knopf- u. Schnürstiefel, Handarbeit, genagelt, berber. Strapazirstiefel, bis zur inneren Länge von 18 em früher Wit. 3,50, iegt Mk. 3,-, bis 22 cm jegt Mk. 4, Knaben- Schnürstiefel von Roßleder, mit Besaß, einbällig, gearbeitet, bis zur inneren Länge von 22 cm bis 25 cm, jeẞt Mk. 5,25 Rossl. Knaben- Schnürstiefel, einbällig, genäht, jekt Mk. 6,60, Russische Kalbleder- Schnür- u. Knopfstiefel, ausgenähte Knopflöcher, Spiztappe, genähte Sohlen, bis 18 cm innere Länge Mk. 5,25, bis 22 cm Mk. 6,-. Russisch- Kalbleder- Schnürstiefel mit echt franzöfifchen Agraffen, Besaz, sonst in Ausführung wie der vorstehende, von 22-25 cm Mk. 7,25. Das Besohlen der Herrenstiefel berechne ich mit Mk. 1,90. mit Abjat 2,40, ber Damenstiefel Mk. 1,35, mit Absaz 1,75. genäht 10 Pig. theurer. Kalbleber Herren Zugftiefel auf Nand genäht, Oberleber gewaltt, ohne Seitennaht. Roßleder- Turnschuhe mit 2 Seiten- Gummizügen, durchgenähter Rossl. Knöpfstiefel, 11 Knopf hoch, gesteppte Spigkappe, durch genähte Kernsohle Mk. 5,75. Zugstiefel von seinem Wildroßleder, wundervoller Sig, sehr hoch im Zuge, mit Herzblatt oder Vordernaht und Lacziertappe Mk, 6,90. Satin- Kalbleder- Zugstiefel in vorstehender Ausführung, geschmeidiges, zartes u. dabei durchaus dauerhaftes Oberleder Mk. 7,25. Extra prima satinirte Kalbleder- Zugstiefel. Das Wohlthuendste für empfindliche Füße, außergewöhnlich hoch, auf Rand genäht, in verschiedensten Façons Mk. 8,75. Kalb- Glacé- Zugstiefel mit echtem Scehundblatt oder Bachettelackblatt und aufgefester, höchft eleganter Bierkappe Mk. 9,50. Glacé- Zugstiefel( für ältere Damen), vornehme Form, für breite Zehenlage, niedrig im Zuge, fammeiweich Ia. Rossleder- Schnürstiefel, Besaz Ia. Rosslederknopfstiefel, Bejat, ausgen. Knopflöcher ,. Raphaëli's Goodyear Weltstiefel, ca. Mk. 9,50. Mk. 6,50. Mk. 6,50. W Kalbleber- Herren- Besatzugstiefel auf Rand genäht Kalbleber Herren- Agraffenftiefel in obiger Ausführung 3 Millionen Cigarren, gut u. spottbillig. . Mt. 12,50. Wit. 13,50. Mt. 13,50. Berlaufs- u. Bersandbedingungen: Nicht zusagendes auf meine Roften zurück und erhält Räufer nach Rücksendung der Waare- sofort den Betrag nebft allen Auslagen zurück, auch fönnen alsdann Probe- Cigarren von jeder Marte unentgeltlich geraucht werden. Wer sich auf diese Zeitung bezieht, erhält bei 500 Std. 3%, 1000 Std. 5%. 2000 Std. 8%. Marken bis einschließlich 2,25 sind von Francatur und Rabatt gewährung ausgeschlossen. Unter 100 Std. von jeder Marke werden nicht versandt. Für Händler andere Ausstattungen. Der freundl. Leser wolle gefl. angeben, ob leicht, mittel oder kräftig. Cigarren à la Manilla, rein aus Tabat, würzig u. voll, ca. 10% cm Ig., 100 Std. Marke Manilla, ca. 10% cm lg.. 5 cm umfg. a. d. Brandfläche, pr. 100 Std. jetzt Mk. 1,50. Der Portoeriparniß wegen empfiehlt es sich, 3 Original- Packete à 200 Std. zu beziehen. Marke 2, ca. 10% cm Ig., 5 cm Umfg.. Sumatra Dede, in Kasten 100 Std. Mk. 1,75. Marke Schuss in normt. Größe, unfortirt in Papier, pr. 100 Std. Mk. 2 u. 2,50, Marke Merkado, ca. 10 cm lg.. 5 cm Umig..Bodiaçon, 100 Std. jest Mk. 2,50. Marke Piccolo, 8 cm[ g., ca. 4 cm Unifg., rein überfeeischer Tabar, Driginalfifte, 200 Std. enth. Mk. 4,50. Mik. 3,-. Mk. 3,25. Marke Universal, ca. 11 cm Ig., ca. 5 cm itmf., Salon- u. PromenadenCig., pr. 100 Std. jett Einl., pr. 100 Std. La Diego, ca. 10%, em lg., ca. 5%, em Umf., Sumatra Dede, Java- u. FelixMk. 3,75. 5 Marke Bajamo( Partie), ca. 11% cm Ig., ca. 51% cm Umfg., SumatraMk. 4,50. Dede, Felix u. Manilla- Einl, pr. 100 Std.. Mexico- Havana( nur für Qualitätsraucher), ca 9 cm Ig., ca. cm. Umf.. Mk. 4,50. gleicht der feinst. cubanisch. Savana Gig., pr. 100 Std. Marke Nueva Cosecha( Partie), ca. 11 cm lg.. ca. 5% em Umf., Bodfaçon, Mk. 4,50. Borneo- Decke, St. Felix u. Domingo- Einl.. pr. 100 Std. Marke Edina( Partie), holl. Façon. ca. 12 cm lg., ca. 4 cm Umf., Mk. 5.-. Deli Decke, St. Felix- Einl., pr. 100 Std. Marke Regenerativ- Cig., ca. 10% em Ig., ca. 5 cm Unif., früher verMk. 5, faufte ich dieselbe um 10% theurer, pr. 100 Std. Marke Campos, ca. 10%, em lg., ca. 5 cm Umf., Havana- Dede, Bahia. Mk. 5,50. Felix- Einl., pr. 100 Std. jekt. Diplomaten- Cigarre, ca. 12 cm 1g., ca. 6 em mig.. gr. Bodfaçon, eine der vollkommensten Gigarren, die ich bisher geliefert, 100 Std. Mk. 6,-. 50 u. 1. r. 11. · Marke Servantes, fräftige, vollwürzige Havana Cigarre, circa 11 em lg. 5 cm Umig., deren Werth den sehr geringen Preis bet Weitem übertrifft, pr. 100 Std. Mk. 7,50. Marke Calderon, Havana, Handarbeit( Megsche Presse). Decke HavanaBlätter- Ausleie, feinste La Cruz des Almas- u. Havana- Einlage, ca. 10 cm Ig, ca. 5 cm Umfg., pr. 100 Std. Mk. 9, Marke Lopez de Vega, imposantes Regalia Bodjaçon, ca. 12 cm lg., ca. 5 cm Umig., Havana- Einlage, zartefte Deli Maatschappi- Decke. Diese Cigarre wurde am hiesigen Blaze mit Wr. 250,- pr. Wille verkauft dieselbe offerire ich, so lange das beschränkte Quantum reicht, in Kisten à 50 Std., vr. 100 Std. 3 Mk. 10,- und darf mir wohl deshalb jebe weitere Anpreisung ersparen. Marke El Viso, Bockfaçon, ca. 10 cm Ig., ca. 6 cm Umfg.. feinfte Havanna Handarbeit- Cigarre br. 100 td. Mk. 12,50. Marke Triumfante," Regalia- Bodfaçon" mit Ningen verziert, Sandarbeit, 15 cm lg., ca. 6 cm Umig, zartefte, feinste Deli- Dede, Havana- Blätter Auslese in der Einlage, vr. 100 Std. Mk. 18,- in Stitchen à 25 Std. gepadt Ein Bosten guter Cigaretten zu spottbilligen Preisen 100 5. Eine Partie echt Egyptischer Cigaretten( Importen) ver 100 Stüd Mark 2,-, u. zum des größten Confectionshauses Herren. Garderobe Derfflinger tout Alleinverkauf eines Knabenunter der Marke Diese Garderobe ist auf das peinlichste sauber wie nach Maß angefertigt. Jeder Anzug geht nur frisch gebügelt aus dem Hause und enthält ein ca. 30 cm großes Muster für etwaige Defecte, die Einsegnungs- Anzüge Martenschut angemeldet. für Berlin Deutschlands. sich im Laufe der Zeit bilden, besonders für Hosen, welche bekannt, Durchschnittsfigur. Sämmtliche von mir verkauften Kleidungsstücke lich mehr leiden, zur Reparatur. Untergeordnete Materialien werden meinen Kunden gegen Vorzeigung des Reclamations: werden bei dieser Marke nicht verarbeitet. Diese Garderobe besigt Scheines unentgeltlich aufgebügelt. den elegantesten, modernsten Schnitt und beste Paßform für jede bis 45 Mark. aus Diagonale, Cheviot, Satin, Kammgarn und an:| Havelocks mit ganzer Belerine in den schönsten Phantasie: und glatten Mustern zu 9,50-11,25-13,25, deren hervorragenden Stoffen zu 10,- 12,-, 16,25 bis 28 Mart. 15,-, 18,-, 21,- bis 27,- Mark. Lodenjoppen mit Gurt oder Zug zu 3,50-4,50-6,25-7,- bis 11 Mark. Die gleichen Joppen aus Herren Jaket Anzüge, ein- und zweireih., zu 12,50, 15,-, 17,50, 20,-, 22,-, 24,- bis 35,- Mart. anderen haltbaren Stoffen zu 4,-, 5-, 6 Mark. Kammgarn- Jaket- und Rockanzüge, einreihig, zu 27,-, 30,-, 32,-, 34, Kammgarn- Gehrock: oder Gesellschaftsanzüge, zweireih., zu 28,-, 33,-, 38,- bis 45,- Mark. Paletots in allen Farbenstellungen, deutschen und englischen Façons zu 9,-, 11,50, 13,50, 15,-, 18,- bis 30,- Mart. Reichste Auswahl in Stoffen, für beste und schnellste Arbeit wie Sitz Maßbestellung! novelisten Sig wird garantirt. Gehandelt wird nicht. Beinkleider von Cheviot, Kammgarn, Velour, Buckskin und sonstigen guten, wollenen, bauerhaften Stoffen, tadellos fizend, zu 3,75, 4,50, 5,-, 5,50, 6,-, 7,-, 7,50, 8,50 bis 13 art. Arbeitssachen von dauerhaftem Material, in gediegener Näharbeit, find in großer Auswahl am Lager. Zur Einsegnung! Schwarze Kleiderstoffe nur hervorragend gute Qualitäten zu den billigsten Preisen. for Manufacturwaaren, Gardinen. Regenschirme, Herren Knabenhüte, Handschuhe Herren Damen U. bedeutend unterm Preis. An U. Jacques Raphaëli, Berlin, L. Kaufhaus Spandauer Brücke No. 2, II. Kaufhaus Potsdamerstr. 106a, II. Kaufhaus Grüner Weg 31. Fabrik Sonntags während der polizeilicherseits erlaubten Stunden. Wochentags bis 10 Uhr Abends geöffnet. Meine Offerte gilt bis zur nächsten Anzeige. r. 74. 14. Jahrgang. 3. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 28. März 1897. Unternehmer- Verbände. " 1 Wie die Rheinisch- Westfälische Zeitung" nach dem in der letzten Zechenbesizer- Versammlung des Rheinisch- Westfälischen Kohlensyndikats gegebenen Berichte mittheilt, betrug die Betheiligung im Monat Februar 3 406 270 Tonnen, die Förderung 3 284 896, die Einschränkung somit 121 374 oder 3,56 pet. gegen 4,95 pet. im Januar. Wenn nicht Betriebsstörungen vor gekommen wären, wäre die Einschränkung noch geringer gewesen. Die Betheiligungsziffer war um 6,09 pet. höher als im Februar 1896. Der Gesammtabsatz der Syndikatszechen betrug 3 289 140 Tonnen, wovon 790 870 auf den Selbstverbrauch und 2498 270 oder 93,34 pCt. der Gesammtförderung auf die Rechnung des Syndikats kommen. Die arbeitstägliche Versendung von Kohlen, Roaks und Brikets betrug 13 030 Doppelwagen und stellte sich um 3,01 pet. höher als im Januar und um 15,57 pet. höher als im Februar 1896. Das Verkaufsgeschäft nimmt seinen geordneten Gang; die Ende März ablaufenden Abschlüsse sind sämmtlich erneuert worden. Die Aussichten der Kohlenindustrie für den Sommer sind viel günstiger als im Vorjahr. Und der Geschäftsgang im vorigen Jahre war schon aus gezeichnet! Trotz der brillanten Aussichten rühren sich aber die Bechenverwaltungen nicht, den Lohnforderungen der Bergleute entgegenzukommen. Das bisherige Verhalten ihrer Organisation läßt im Gegentheil auf alles andere eher schließen, als darauf, daß sie denen, die ihnen das schwarze Gold unter ständiger Lebensgefahr aus der Erde scharren müssen, von den Vortheilen des guten Geschäftsganges auch nur ein weniges zukommen lassen wollen. Es ist die Selbstfucht des Kapitals in seiner widerlichsten Gestalt, die in diesem Verfahren der Kohlenbarone an den Tag tritt. Soziales. Herr v. Stumm hat Pech. Nicht nur von den Fabrikinspektoren, sondern von den Unternehmern selbst werden seine schönsten Theorien bald hier bald dort ad absurdum geführt. Junker und Schule. Auf die Schulverhältnisse der mecklen burgischen Rittergüter wirft ein Artikel der„ Medfl. Schulztg." ein recht bezeichnendes Licht. Das Blatt schreibt: Soweit hatten sich nicht gerade die Schule- aber doch Lehrer und Schulkinder, der unverhofften Ferien wegen, ganz gut bei der Sache befunden, nun aber ging ihr Leiden an: der Gutsherr hatte sich durch den Schulpatron, das heißt sich selbst, veranlaßt gesehen, unter zeitweiliger Remotion des Lehrers vom Heizungsamte, einem Arbeiter mit Das neueste in Streiks dürfte ein Schulstreik in Mecklenburg Stundenlohn auf jenes Roften dies Amt in der Schule übertragen. sein Gott sei Dant, tein allgemeiner, sondern nur ein ganz fleiner, Derselbe lieferte unfreiwilligermaßen sofort den bündigsten Beweis partieller, in der ritterschaftlichen Schule zu Lalendorf. von dem Recht des Lehrers, insofern er mit dem nassen Holz kein Ursache und Verlauf dieses Schulstreits tragen zwar durchaus lokales Feuer anmachen konnte, auch nicht mit Zuhilfenahme von Stroh, Gepräge, wie das bei Streits auch sonst zu sein pflegt, find aber sondern vom Gutshofe anderes Material holen mußte. Inzwischen doch wieder so symptomatischen Charakters, daß sie der nachdenkenden hat er sich aber in die schwierige Arbeit hineingefunden auf Zeit Mitwelt nicht vorenthalten bleiben dürfen. tommt es ihm ja nicht an er heizt mit aller Gewalt von dem nassen Buschholz, und Lehrer und Kinder können sich mit dem Dunst und der immer noch zu niedrigen Temperatur abfinden. Vielleicht wird bald wieder Schulschluß erfolgen, denn offenbar" hängt" der Streik noch. Die Gutsherrschaft in Lalendorf Lalendorf gehört dem Domänenrath Pätow- war in der Richtung der Sparsamkeit schon früher soweit vorgeschritten, daß sie u. a. einem inzwischen verstorbenen hochverdienten Lehrer nach zehnjährigem Dienst an der Ortsschule noch nicht das Minimum an Gehalt zugestehen wollte, so Der Orts- Schulinspektor scheint, nach seiner unzweideutigen daß derfelbe, obgleich in hohem Grade schwindsüchtig, noch ein Stellungnahme zu gunsten des Lehrers zu urtheilen, nicht zu der Vierteljahr vor seinem Tode zur Kündigung schritt. Gleiche Sparfam verstummten Reichspartei" zu gehören, während das Schicksal den teits- Rücksichten werden den Gutsherrn bewogen haben, für den laufenden betreffenden Gutsherrn an die Spize des konservativen Kreis- WahlWinter zur Benutzung für Lehrer und Schule zunächst gar fein Holz, vereins zu Güstrow gestellt hat. Man ist nun in den betheiligten dann auf wiederholte Bitten des derzeitigen Lehrers statt der Kreisen gespannt darauf, ob es bei der eigenartigen Stellung, welche garantirten sechs Fuder Wadelholz pro Jahr ein Fuder Tannen- die mecklenburgische Gesetzgebung dem ritterschaftlichen Schulwesen Durchforstungsholz anfahren zu lassen. angewiesen hat, möglich sein wird, dem Lehrer au seinem Recht zu Der Lehrer nicht minder der Tugend der Sparsamkeit ergeben, verhelfen. Seine Behandlung hat der Lehrer weg, die muß er einreichte mit diesem fostbaren Material, dem er flott Briketts aus stecken! eigenem Vermögen beifügte, bis gegen Ende Januar und erklärte Der dritte Bundes- Turntag des Deutschen Arbeiter. dann gehörigen Orts, er müffe die Schule schließen, wenn er nicht Turner bundes wird vom 6.- 8. Juni d. J. in Leipzig. demnächst Heizungsmaterial erhielte. Darauf erhielt er solches in denau im Goldenen Adler, Angerstraße 41, abgehalten. Die in Gestalt von zwei Fudern Wadelholz, so frisch und vorläufige Tagesordnung lautet: 1. Bericht des Bundesvorstandes: faftig, wie fie aus einem mecklenburgischen Bruch eben a) Verwaltung, b) Rasse, c) Unfalltasse; 2. Arbeiter- Turn- Zeitung: Die Klempner und Installateure Mannheimsund zwar Lehrers, daß geholt werden können. Auf die ergebenste Vorstellung des a) Redaktion und Geschäftliches, b) Technischer Theil, c) Verdie Meisterbeschlossen in einer Versammlung einstimmig, vom fönne und deshalb die Schule schließen müsse, erfolgte durch 4. Agitation und Organisation, Referent H. Rauh. Leipzig; mit diesem Material unmöglich heizen waltung und Stand der Zeitung; 3. Statuten Aenderungen; 1. April an die Arbeitszeit auf 10 Stunden zu ver den Wirthschafter der wiederholte Befehl, der Lehrer solle 5. Stellungnahme zum Preisturnen, Referent Harnisch Zwößen, fürzen. Ferner wurde beschlossen, zu den Berathungen über Gin- sofort heizen, widrigenfalls er sich„ Unannehmlichkeiten" zuziehen Korreferent&. Lungwiß aus Pieschen bei Dresden; 6. Neuführung einer Werkstattordnung Vertreter der Arbeiter werde. hinzuzuziehen. Der Antrag auf Einführung des Zehnstundenwahlen; 7. Etwaige Anträge und Verschiedenes. Diese erfolgten denn auch, als der Lehrer die Schule wirklich tages war von dem Installateur Herrn Berber u. a. wie folgt beschloß und davon dem Drts- Schulinspektor und durch diesen dem 8. Mai an den Bundesvorsitzenden Herm. Rauh in Probstheida Anträge, die veröffentlicht werden sollen, sind bis spätestens gründet worden: großherzoglichen Ministerium Mittheilung machte. Eigentlich hätte bei Leipzig zu senden. 1. Daß die Arbeiter durch die kürzere Arbeitsja der Schulpatron den renitenten Gutsbesizer in Strafe zeit moralisch besser werden. nehmen müssen; da das aber wegen der unlöslichen Kinderarbeit in der Schweiz. Die Gemeinnützige Gesellschaft und Gutsbesitzer ist ja eine des Kantons St. Gallen hat vor Jahresfrist eine Enquete und dieselbe Person) nicht gut anging und gleichwohl veranstaltet, um zu erfahren, wie viele s chulpflichtige Kinder in der Sache etwas geschehen mußte, so erwirtte er lieber ein Straf- durch die Stickereiarbeit überbürdet und überanstrengt mandat vom Vereinten Ritterschaftlichen Polizeiamt gegen den werden. Aus 83 Gemeinden gingen im ganzen 242 Berichte ein. Lehrer wegen Gehorsams- Verweigerung, ließ indeffen, als der Orts. Nach denselben müssen außer der Schulzeit 2856 Kinder noch fädeln. Schulinspektor über die Sachlage ein Protokoll aufgenommen hatte, Man darf aber, meint die Büricher Post," die Zahl wohl auf etwas trockenes Buschholz anfahren. Hiervon heizte der Lehrer, so 3000 sehen, da nicht von überall her Berichte eingegangen sind. lange es reichte und stellte dann wieder Heizung und Schule ein, Und da sind Kinder von 6, 7, 8 bis 12 Jahren, die in dumpfen unter wiederholter allfeitiger Meldung. Lokalen bei spärlichem Lichte herabgebeugt dasigen müssen! er 2. Daß bei kürzerer Zeit beffere Arbeit geliefert wird Personalunion( Schulpatron und daß die Arbeiter leistungsfähiger werden. 3. Daß bei kürzerer Zeit nicht weniger und mit der Zeit sogar noch mehr geleistet wird. 4. Endlich werden, und das ist von größter Wichtigkeit, die Arbeiter auf eine höhere Stufe gebracht und das Handwerk genießt davon den Nugen. KommandantenBerliner Ressource, strasse 57, Sonnabend, 24., u. Sonntag, 25. April, frei geworden. Mk. 25, KoppenLouis Keller's Festsäle, ſtraße Nr. 29. Sonntag, den 4. April 1897: veranstaltet von den Gr. Partei- Vergnügen Parteigenossen des 4. Berl. Reichstags- Wahlkreises( Ost). Gr. Vokal- u. Instrumental- Konzert ausgeführt von der Freien Vereinigung der Zivil Berufsmusiker" unter Mitwirkung der Gesangvereine Liedesfreiheit" und" Ihn'scher Männerchor" ( M. d. A.-S.-B.). Auftr. der Gesellschaft Strzelewicz". Ganz neues Progr. Turnerische Aufführungen. Marmorgruppen. Festrede. Grosser Tanz. Anfang 4 Uhr. Achtung. 215/16 Das Comité. Achtung. Der Verein der Plätterinnen hat am dritten Osterfeiertag eine Sonder- Vorstellung in der " Neuen Urania" arrangirt und bittet um recht regen Besuch Der Vorstand. Vereine, welche sich daran betheiligen wollen, finden unter günstigen Bedingungen Gelegenheit. Billets sind zu haben bei Carl Porth, Fliederstr. 11, abends von 7 Uhr ab. 251/7 Männer- Vortrag. Ein Blick in das Junere des männlichen und weiblichen Körpers. Montag, den 29. März, abends 81/2 Uhr, in Mieft's gr. Saal, Weberstr. 17. Ref.: Naturheilf. Grundmann. Der Vortrag wird an lebensgroß. Modellen mit der Zeugung und Entwicklung des Menschen und der ver: schiedenen Frauen und Männerkrankheiten und deren Heilung verständlich erklärt. Eintritt 20 Pf., dafür den„ Naturarzt" frei. Gäste, nur Herren, sind willkommen. Mk. 25, Beste und billigste Bezugsquelle für Händler, Restaurateure und Wiederverkäufer! Sumatra Decke mit gemischter, langer Einlage ohne Spizeneinlage oder gar Rippen! Weißer Brand, tadellose Arbeit. Beständiges Lager von über 1 000 000 gelagerter Cigarren in vorzüglicher Qualität und gediegener, solider Arbeit sowie in allen Façons pro Mille von 22 Mark au. Anstellungen, Preislisten gern zu Diensten. Cigarren- Fabrik- Lager u. Versand- Haus. Fernsprecher: E. G. Reichelt, Rixdorf, Bergstr. 67. Am Ringbahnhof. Amt Rixdorf, No. 194. Spree- Havel Dampfschifffahrts- Gesellschaft ,, Stern" 33 Salondampfer u. elektrische Boote. Wir empfehlen den verehrlichen Vereinen, Gesellschaften, Lehranstalten 2c. zu Sommerausflügen Sonntags wie Wochentags unsere sämmtlich mit Sonnenzelten versehenen Dampfer zu 90 bis 400 Personen, ferner unsere neuen für 500 Personen ein: gerichteten, mit elektrischer Beleuchtung und Scheinwerfern ausgestatteten Dampfer unter den billigsten Bedingungen als angenehmstes Transportmittel, bedeutend billiger als Eisenbahn und Kremser. 1224* Aufträge nehmen entgegen und ertheilen bereitwilligst Auskunft unsere Bureaur: Berlin SO. Brückenstrasse 13, 1, Fernsprecher Amt VII, Nr. 1025. Potsdam Lange Brücke, Wachtgebände. Fernsprecher Nr. 124. DampfschifffahrtsGesellschaft Anker" empfiehlt den verehrt. Vereinen, Gesellschaften ihre neu erbauten, hocheleganten Salondampfer zu Ausflügen nach der Alle Krankheiten rechtzeitig meine bewährt. hygienisch. Natur. find heilbar, wenn nebst einig. Widerstandskraft noch heilmittel und meine ges. geich. Loh- Inhalations- Präparate zu überall leicht herstellb. Bäd. angewendet werden. Aufschl. über meine Heilmethode, welche ohne jede Berufsstörung angenehm und erfolgreich wirkt und die denkbar billigste ist, giebt mein Wert: Reform im Heilwesen", welch. geg. Einsend. v. 50 Pf. frto. verf. Sprechst. 11-2 u. 5-8. 10862* BERLIN, Berthold W. Conti, An der Jannowitzbrücke 1. Homöopath. Arzt Dr. Hoesch, Linienstr. 149, 8-10, 5--7, Sonntags 8-10, f. Brust-, Unterleibs-, Frauen-, Kinder-, Haut-, Nervenkrankheiten. Poliklinik Liesenstr. 17, 2-3 Uhr. Einzelverkauf nur nachmittags 1-812 Uhr. Damen- Mäntel- Fabrik Engros Arthur Pelz Export 41-42 Kur- Straße 41-42 verkauft im Einzelnen zu anerkannt billigen Fabrik: Preisen neueste Modelle in Couleurte u. schwarze Kragen und Capes 2,50-3,50-434-12 m. Kragen mit Perlstickerei 5,50-6,50-73/ 4-20 M. Sammtkragen in großer Auswahl 33/ 4-434-5,50-30 M. Jaquetts in 13499* schwarz und couleurt 612-15 M. Bei Rückgabe dieser Annonce Fahrt- Vergütigung. 948L* Sonntags 8-10 u. 12-2 Uhr. Einzelverkauf Speck, fetter à Bib.55ẞf., b.5ẞfd.48ẞf., mager à Pfd.65 Pf., 6.5ẞfb.60Pf. Schweinefamm, gepöfelt o. Knochen à Pfd. 60 Pf. Schinkenspec à Pid. 68 Pf., bei 5 Pfd. à Pfd. 65 Pf. Schinken à Pfd. von 55 Pf. an. Bei ganzen Würsten: Thüringer Rothwurst à Pfd. 55 Pf. Salle'sche Zwiebelwurst à Pfd. 55 Pf. ff. Leber wurst à Pfd. 75 Pf. Westfälische Mettwurst à Pfd. 65 Pf. West fälische Schinkenwurft à Pfd. 1 M. Braunschweiger Mettivurit à Pfd. 80 Pf. Cervelat und Salamiwurst à Pfd. von 85 Pf. an. 2. Geschäft: Chausseestr. 27. Verein f. Körper- u. Naturheilkunde. Ober- und Unterspree, Dahme, Havel etc. E. Klähn, Söpniderstr. 163, Telephon IV, 5151. Geschäftsstelle: Alexanderstr. 8. Dampfer in allen Größen zu anßerordentlich billigen Preisen zu Etablissement Süd- Ost, Waldemarstr. 75. jeder Zeit, Sonn- und Feiertags auch für den ganzen Tag Jeden Sonntag: Grosser Ball. Ferner empfehle meine Säle zu Versammlungen und Vereinsfestlichkeiten unentgeltlich. Mehrere Sonnabende find noch zu vergeben vom 15. Mai bis 15. August, auch Sonntage. 10792* Hermann Brüder. Restaurant" Sängerheim", Telephon: Amt VII Nr. 3760. Arbeitsnachweis der Möbelpolirer, Brauer, Brauerei- Hilfsarbeiter u. f. w. Gr. Vereinszimmer noch an mehreren Tagen zu vergeben. Franz. Billard. Gr. Frühstücks, Mittags und Abendtisch. Jeden Sonntag: Musikalische Soiree. Robert Scheere, 0. Blumen- Straße 38. Märkischer Hof, * Admiralstr. 18 c. Jeden Sonntag im prachtvollen Spiegelsaal: Grosser Festball. Anfang 4 Uhr, Ende 2 Uhr. Gr. Orchestermusik. Die beiden Säle sind Sonnabends u. Sonntags an Vereine zu Bällen, Hochzeiten u. Versammlungen zu vergeben. Gr. Vereinszimmer. Die Restaurationsräume stehen den geehrten Familien Sonntags zur Verfügung. Färberei und chem. Wäscherei für Herren- und Damen- Garderobe, Ball- u. Gesellschaftskleider, Blousen etc. Gardinen- Wäscherei und-Spannerei Spez.: Färben, Reinigen, Kräuseln von Straussfedern Radtke& Bergmann Alte Jakobstr. 80. 12682* Telephon Amt III, 8029. Weinmeisterstr. 14. Elfafferstr. 64/65. Landsberger Platz 5. 15. zur Verfügung. Abfahrts- Stationen: Jannowitz Brücke( Spreeterrasse) und Schillings- Brücke( Felsenterrasse). Contor: Rummelsburg, Köpenicker Chauffee 10, Telephon Nr. 23. Auskunft außerdem: Berlin, Brückenstr. 7, im Restaurant„ Spreeterrasse". Die Direktion. Einsegnungs- Anzüge unerreichbar an Güte. Billigkeit und Façon in tanfendfacher Auswahl von 8, 10, 12, 15, 18, 20 mt., Pracht- Exemplare 22, 24, 25 M. Frühjahrs- Paletots in riesiger Aus: wahl und neuesten Façons bei uns nur 10, 12, 15, 18, 20, 22, 24 m., die hochfeinsten, auch mit Seide ge füttert, 25, 27, 30 m. Jaquet- Rockanzüge in den neueften Mustern, unter Garantie reeller Waare, jetzt nur 12, 15, 18, 20, 22, 24, 27 M., Prachtexemplare 30, 33, 36 M. Goldene 110, Leipziger9 strasse 110 vorzügl.u.Garant., schmerzl., Zahnschmerz Charlenerstr. 58, Spandauerstroke 25. Schlüterstraße 9. Künftl. Zähne, en heilsar. Golbein Dier 123. Sie wundern sich wohl über die schöne weiße Wäsche Ihrer Nachbarin? Machen Sie auch einen Versuch mit dem echten Dr. Thompson's Seifenpulver und Sie werden dasselbe von Ihrer Wäsche sagen können! Sie ersparen dabei viel Mühe, Zeit und Geld und werden die Stoffe mehr schonen als bei jeder anderen Waschmethode. Nur echt mit der Schußmarke» Schwan". zu haben in den meisten Seifen, Droguen und Colonialwaaren- Handlungen. Uhren- und Goldwaaren- Fabrik und Lager M. Bock, macher und Oranienstr. 181. Juwelier, Einzelverkauf zu Fabrikpreisen. Eigene Reparatur- Werkstatt. Jede Uhr reinigen und repariren( außer Bruch) kostet bei mir 1,25 M. bei 3 jähr. Garantie. Trauringe, 2 Dutaten schwer, gesetzlich gestempelt, 20 M. Vorzeiger dieses Inserates gewähre ich 4 pet. Rabatt. 11620* beste Arbeit in großer Auswahl in Nußbaum u. Mahagoni, ganze Einrichtungen 11640* für 200 Mt. A. Schatz sen., Brunnenstraße 160, Ecke Antlamerstraße. Möbel, En gros. En détail. Geschäftshäuser BAER SOHN. En gros. En détail. Fabrikation von Herren- und Knaben- Bekleidung 24a. Chausseestrasse 24a. Zwischen Jnvalidenstr. u. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. 11. Brückenstrasse 11. Ecke Rungestrasse, nahe dem Bahnhof Jannowitzbrücke. 16. Gr. Frankfurterstr. 16. Schrägüber dem Ostend- Theater. Geschäfts- Grundsatz: Alle Preise sind streng fest, sehr billig und in Zahlen an den Waaren ausgezeichnet. Eröffnung der Frühjahrs- Saison. Cheviot- Anzüge, Kammgarn- Anzüge, Rock- Anzüge, Gehrock- Anzüge, Smoking- Anzüge, sehr reiche Auswahl in vielen Farben, elegante Ausführung in vornehmen sol. Fabrikation, in gut. Verarbeitung, zweireihiges Façon, gediegene Tragart, hochfeiner Gesellschafts- Anzug, in 39, 30, 27, 21,- 18,- Façons, 45, 35,- 30,- 27, 22 Mk. 50. 12 Mk. 50. Radfahrer- Anzüge, bestehend aus Jaquet, Weste u. Hose, Wollzwirn, Cheviot und imprägnirte haltbare Stoffe, Hose mit doppeltem Gesässboden 30,- 27,- 24,- 21, 18 Mk. 55, 45, 39,- 33, 27 Mk. Die 9te, sehr reich illustrirte 60,- 50,- 45,- 40, 36 Mk. PREIS- LISTE 1897 ist erschienen und wird auf Wunsch gratis u. franco zugesandt. Frühjahrs- Paletots, Frühjahrs- Paletots,| Pelerinen-Mäntel, Wetter- Havelocks, aparten Stoffen, 40,- 36,- 30, 27 Mk. Kleidung für Gewerke, Maschinisten- Jaquets u. Hosen, LederJaquets und Hosen, Drell- Jaquets und Hosen, Leder- u. Zwirn- Westen, Kittel für Maler, Bildhauer, Mechaniker u. s. w. sehr billig. Frühjahrs- Paletots, einfache, glatte Cheviots, gefüttert, melange gehaltene Satins u. Covert coats praktische Stoffe in schönen Neu- Loden und Cheviots, in praktischen feine, reinwollene Diagonals in präch18, 16, 14,- 12, 10 Mk. Einsegnungs- Anzüge, Satin, Diagonal, Cheviots, 21,- 19,- 17,- 15,- 13,- 11, 9 Mk. 27,- 24,-20, 18 Mk. heiten, beliebte Tragart, 36, 27, 24,- 21, 18 Mk. Einsegnungs- Anzüge, elegante Kammgarne in guter Verarbeitung, 29,- 27,-25,- 23,- 21, 18 Mk. Farben, 21, 18,- 15,- 12,-9, 7 Mk. 50. Werktags- Beinkleider, tigen Nüancen, 36,- 30,- 27, 24 Mk. Gesellschafts- Beinkleider, praktische, haltbare Stoffe, in unzählig vielen Mustern, elegante moderne Muster, 14,- 12, 10,- 8, 10,8,7,- 6,- 5, 3 Mk. 50. 5 Mk. 50. Moderne Maaß- Anfertigung unter Leitung eigener erster Meister. Sehr große Stoff- Auswahl. Mäßige Preise. Nach Auswärts werden gern Muster nebst praktischer Maassanleitung franko gesandt.- Aufträge von 20 M. an franko. Sorgfältigste Ausführung.- Viele Anerkennungsschreiben. Falls obige Angebote ausverkauft sind, wird Ersatz oder Neuanfertigung ohne Preisaufschlag gewährt. Echt chinesische Mandarinendaunen ( gesetzlich geschützt) das fund R. 2,85, natürliche Daunen wie alle inländischen, garantirt neu und staubfrei, in Farbe ähnlich den Eiderdaunen, anerkannt fullkräftig u. haltbar; 3 bis 4 Pfund genügen zum grossen Oberbett. Taufende von Anerkennungsschreiben. Berpadung tostenfrei. Berjand gegen Nachnahme aur allein von der erften Bettfedernfabrik mit electrischem Betriebe Gustav Lustig, Berlin S., Brinzenstraße 46. Rester: Möbelstoffe, 3-5 Meter lang, 1 Mt. 130 cm br., Metr. v. Cretonnes, 80 em breit, 0,30 Mr. Meter von Möbelplüsche, 60-130 cm breit, 2 Mr. Meter von 1 Partie: Satteltaschen, einzelne, Stück von an, an, an, 1 Mt. alt, Gardinen, einzelne Fenster von 2 Mt. Portièren, Stüd von an, 1,50 Mt. an Teppiche ( ältere Muster), Stück von offerirt 6 Mr. an, 1310* Wilhelm Bursch Alte Jacobstrasse 98 ( an der Seybelstraße). Möbe!! Möbel! Berlin N., Wohnungs Einrichtungen Höffner, Beteranenitr. 13 von 200,- bis 3000 Mark in jeder Preislage sofort lieferbar. Eine weitere Garantie für die enorme Billigkeit meiner Preise ist das Bestreben der bei mir kaufenden Damen, mich ihren Bekanntenkreisen weiter zu empfehlen. Der von vielen Seiten an mich gerichtete Wunsch, in die hiesigen Lehrer und Beamten Vereine einzutreten, kann nicht erfüllt werden. Meine Original- Verkaufspreise verbieten selbst den Heinsten Rabatt. Kleiderstoffe in mur modernen und gewählten Farbentönen. Lobenstoffe, gezwirnt. doppeltbreit Meter 50 Pf. Cheviot, reine Wolle. doppeltbreit Meter 48 Pf. Englische Fantafieftoffe, reine Wolle, doppeltbreit Meter 50 Pf. Alpacca, modernes Frühjahrskleid doppeltbreit Meter 60 Pf. Judischer Cachemire, 120 cm. breit, reine Wolle. Meter 75 Pf. Perlen Crêpe, reine Wolle, doppeltbreit Meter 95 Pf. Fantasie- Karos, fleine, nur neue Farbenstellungen. Meter 54 Pf. Neuheiten in Schotten mit Seide doppeltbreit Meter 98 Pf. Halb- Seide- Halb- Wolle. Größte Neuheit doppeltbr. Meter 1,30. Seidenstoffe 1 Posten Merveilleug, nur in schwarz, reine Seide Meter 1,00. 1 Posten Foulards, reine Seide 1 Posten Changeant- Seide, 60 cm breit 1 Posten Damaffé- Moiré Antique, 60 cm breit Meter 68 Pf. Meter 65 Pf. Meter 1,65. Blousen und Costüme. Sehenswerthe Ausstellung der neuesten Modelle zu fabelhaft billigen Preifen! Chike Abarbeitung. Für Schneiderinnen von größtem Interesse. Blouse in den neuesten Schotten • • • 2,60 M. . . 5,40 m. • 5,80 m. 9 12,40 m. Blouse, Taillenarbeit, reine Wolle in 12 Farben Blouse, Taillenarbeit, in entzückenden Karos Blouse, Taillenarbeit, in den neuesten Seidenstoffen Fertige Costüme Rock auf Moiréfutter. mit fejter Taille Kleid aus rein wollenem Foulé in 16 Farben 12,90 m. Kleid aus engl. Loden, mod. Frühjahrs- Costüm 13.50 M. Kleid aus rein wollenen Fantastestoffen 16,50-36,00 M. 6,50 M. Haus- u. Straßenkleider geschmackvoll gearbeitet Zur Einsegnung. 13,50, 16,50, 19,00. Kleid aus rein wollenen Stoffen das Fenster 2 Chales 1.45 M. Mtr. 23 Vf. Englisch Tüll in der denkbar reichhaltigsten Muster- Auswahl • Gardinensch Tüll in tünstlerisch ausgeführten Zeichnungen. das Fenster 2 Chales 3,25 M. Mtr. 46 f. Teppiche Schweizer Tüll Imitation, neue und eigenartige Zeichnungen imit. Brüssel 3,- M. Plüschgewebe 5,- M. Bettbezugstoffe, Bettbreite Meter 52 Pf. Leinene Laken, Bettbr. 1,25 M. Damast- Handtücher, Std.32 Pf. Tischdecken Brocat einfarbig 2,25 M. Plüsch 5,40 M. Federinlett Bettbr. Mtr. 68 Pf. Louisianatuch Mtr. 29 Pf. Küchen- Handtücher Std. 12 Pf. Damenhemden Stat. 65 Pf. . das Fenster 2 Châles 4.65 M. tr. 58 Pf. Portièren abgepaßt 1,40 M. mit Bordüre 2,25 M. Damenhemden Achselschluß. Damenhemden, handgestickt. . Stat. 98 Pf. Std. 1,20 Steppdecken reinwollener Atlas 4,- M. Handarbeit mit Seide genäht 6,75 M. Damen- Jacken. Std. 75 Pf. Damen- Beinkleider Baar 95 Pi. Damen- StickereiröckeStd.1,45 W. Pestachowski, Grosse Frankfurterstrasse 86, zwischen Markus- und Marsiliusstrasse. M. Wollner's Möbel- Einrichtungen, Berlin SO., Köpenickerstr. 154, Fabrikgebäude. Kein Laden. Ganze Einrichtungen, Nussbaum oder Mahagoni von 300 M. aufwärts in jeder Preislage. Nur sorgfältig und dauerhaft gearbeitete Möbel. Verkauf auch von einzelnen Stücken. Anerkennungen über gediegene u. geschmackvolle Ausführung aus allen Berufsklassen. Gekaufte Möbel können auf Wunsch kostenfrei lagern. Lieferung stets franko. Geöffnet 8-8. Sonntags 7-10 und 12-2. Das Schuhwaaren- Verkaufshaus S. Selbiger, Tandbergerir. 40 Ecke Liezmannstraße, M Herrenstiefel, gut und dauerhaft gearbeitet, Mr. 4,50, 5,50, 6,50 u. f. 1. Herren Halbschuhe, elegante Ausführung, Don Mt. 4,00, 4,40, 5,20 u. f. w. [ 1808L verkauft orlernen. 6of Ausflügen imauso, haltung bei Fostlichkeiten Schönste UnterBehr leicht spielend und su etc. BLAS- ACCORDEONS #.W. Jehring. Katalog gratis u. tranco. von Mk. 8.50 bis Mk. 80.Harmonikas bess. Qualität Fabrikation von ZiehVersand geg. Nachn. Verpackung frei. M. 3.-, 8.60. Mk. 2.50, Preis Klingenthal 1. 3 114 Damenstiefel zum Knöpfen, auch Gummizüge, Mr. 4, 4,50, 5,30, 6,20 11. j. w. Damen- Promenaden- Schuhe, Rok, Glacé, Chevreau, von Mt. 3,00, 3,50, 4,00, 4,80 u. f. w. ardinen Ga denkbar größte Auswahl in den neuesten Mustern zu bekanntbillig.Preisen Reste zu 1, 2 bis 4 Fenster passend, bedeutend unter Preis. Carl Schloss, Waarenhaus Süd- Ost", 22, Wienerstrasse 22, 1, Grünauerstr. 1. Stroh- u. Filzhut- Fabrik Eugen Goltz 25 Chausseestrasse 25 im Friedr.- Wilhelmst.- Theat. Chic. 2,50. Grösstes Spezial- Geschäft in Damen- u. MädchenStrohhüten Abtheilung für Putz elegantes Genre von 3,50, 5,-, 7,50 und 10 Mk. Detail- Verkauf zu Fabrikpreisen. Täglicher Eingang d.neuesten Pariser u. Wiener Formen. Billigste Bezugsquelle für Wiederverkäufer. Pferdebahngeld wird vergütet. Strandschuhe für Herren, Damen u. Kinder in größter Auswahl zu billigsten Preisen. Kinder- Knopf- u. Schnürstiefel in allen Preinlagen, feinste Ausführung. Verantwortlicher Redakteur: Auguft Jacobey in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin.