s. Oktober Nummer 2 Älättef zum Groß-Äerimer Wahlkampf Die freie preTTe,«lie fchlecht ift,«ntrpricht dem Charafcter ihrea ÄUfena nicht. Die zeniurte presse mit ihrer Fmichelci, ihrer Cbarakterloligheit, ihrer Gunuchenfprache, ihrem hündischen Sdwanzwcdeln verwirhlicht nur die inneren Bedingungen ihres Wesens.... Sin Kastrat bleibt ein(chlecbter l�enfch, wenn er auch eine gute Stimme hat. Die piatur bleibt gut, wenn lie auch Mißgeburten hervorbringt. Das Welen der freien preise ilt das charaktervolle, vernünftige, schlichte Wesen der Freiheit. Der Charakter der zensierten presse, ist das üiarakterlose Unwesen der Unfreiheit, sie ist ein zivil!» Nertes Ungeheuer, eine parfümierte Mißgeburt. Barl Marx. 0 Irauenpflicht am 16. Oktober. Von Carl Mermuth. Den Vorgängen in der Stadtverwaltung hat die Bevölke- rung erst seit neuerer �eit mehr und mehr Beachtung geschenkt. Das ist erklärlich. Die politische Umgestaltung des 9. November hat auch für die Gemeinden grundlegende Veränderungen hervorgerufen. Durch die Beseitigung des Dreiklassenmahl- rechts und die Ausdehnung des gleichen Rechts auch auf das weibliche Element haben unsere Gemeindeil ein völlig anderes Gepräge erhalten. Hatte sich auch bereits jahrzehntelang vor- her der kommunale Sozialismus gegenüber der liberalen Aera und der kapitalistischen Spekulation durchzusetzen gewußt, so verschaffte das vermehrte Maß politischer Macht der Arbeiter- klasse erst die ihr gebührende Position, um iin Interesse der Minderbemittelten wirken zu können. Daß die Frauen an den kommunalen Vorgängen in steigendem Maße interessiert sind, beweist deren r e g e T e i l- nähme an unseren Wählerversammlungen für die am 16. Oktober stattfindenden Neuwahlen zu den kommunalen Vertretungen der großen Einheitsgemeinde. Durch mannig- faltige Fäden fühlen sie sich heute mit der Gemeinde verknüpft. Während die Bevölkerung mit dem Staat nur in mittelbaren Beziehungen steht, tritt sie in ihren mannigfachen Lebens'be- dürfnissen und gemeinsamen Interessen mit der städtischen Ver- waltung in direkte Berührung. Die Gemeinde muß sich ihrer Mitglieder von der Wiege bis zum Grabe annehmen. Immer zahlreicher werden die Aufgaben, welche der Staat den Ge- meinden überträgt. Der Mutter- und Säuglingsschutz, die Errichtung von Kindergärten und Spielplätzen, der Bau und die Unterhaltung von Schulen sind zu Aufgaben der Gemeinde geworden. Sie verfolgt die geistige und körperliche Entwicklung des Kindes durch schulärztliche Untersuch'.mgen, Schulbäder, Schulspei- sungen, Ferienverpflegung, Waldschulen usw. Daneben geht die soziale und hygienische Fürsorge der Gemeinde für die Ge- samtbevölkerung. Die Errichtung von Kranken- und' Siechen- Häusern, von Badeanstalten, Volksparks usw. sind städtische Angelegenheiten. Und die großen, dem Gemeindewohl dienen- den Wirtschaftshetriebe sind dank der sozialistischen Initiative fast restlos der privaten Spekulation entrissen und in den Besitz der Gemeinde überführt worden. So zeigt es sich, daß eine von sozial denkenden Männern und Frauen geleitete Stadt- Verwaltung für die Bürgerschaft sorgen muß von der Wiege bis zum Grabe. Eine moderne Stadt trägt auf den entscheiden- den Gebieten ihres wirtschaftlichen und sanitären Lebens immer mehr den Charakter einer großen Genossen- s ch a f t. Diesem notwendigen Entwicklungsgang des kommunalen Lebens tretew zuweilen starke Hemmnisse entgegen; das Alte will den Platz nicht freiwillig räumen, es ringt mit dem Neuen um weiteren Fortbestand. Als Ausdruck dieses Nin- gens find die Kämpfe in den kommunalen Körperschaften und die am 16. Oktober stattfindenden Wahlen zu betrachten. Die Wahlen gelten für das gesamte Bürgertum als Kraftprobe, den ehernen Gang der so- zialen Entwicklung in der Gemeinde zu hem» men und womöglich alle bedeutsamen Wirt- schafts- und Verkehrse i.n richtungen wieder kapitalistisch zu versippen. Wie sehr dieses Bestreben vorhanden ist, erhellt daraus. daß die Agitation der Deutschnationalen bis zu den Demo- traten auf die Herabsetzung der kommunalen Betriebe eingestellt ist. Dabei benutzen sie allesamt die Ungunst der trostlosen Finanzverhältnisses um gegen die ver- meintliche Mißwirtschaft der sozialisti chen Mehrheit Stim- mung zu machen. Die bürgerlichen Parteien verstehen ihr Handwerk; sie verlassen sich auf die Vergeßlichkeit der Wähler- schaft. Sieht sich der sozialistische Magistrat genötigt, den Gas-, Wasser- und Elektrizitätspreis zu erhöhen, so wälzen die bürgerlichen Wahldemagogen nicht etwa die Schuld hier- für auf jene Kreise, die bereits lange vorher die Preise für die unentbehrlichen Rohprodukte um das Fünfzehn- bis Zwanzig- fache erhöht haben, sondern auf die„Unfähigkeit der roten Herrschast" im Berliner Rathause. Daß die Mehrzahl der Großstädte Deutschlands, in denen zum Teil bürgerliche Herren das Zepter führen, seit langem weit höhere Preise für Gas, Wasser, Elektrizität von der Bevölkerung fordern, wird wohl- weislich verschwiegen. Indessen die bürgerlichen Wahlmanöver werden zu einer Zeit angewendet, in welcher bereits offen- kundig feststeht, daß die kommunalpolitische Betriebswirtschaft sich erfolgreich durchzusetzen beginnt. Daß der ehemals her- untergewirtschaftete Straßenbahnbetrieb bereits in der kurzen Zeit sozialistischer Herrschaft so glänzende Ergebnisse aüfzu- weisen vermag, konnte selbst die bürgerliche Presse nicht mehr verschweigen. Und die einheitliche Umstellung uftd Reformie- rung der übrigen großen Wirtschaftsbetriebe dürfte in nicht allzu ferner Zeit dasselbe Ergebnis zeitigen. Aus den Erträg- nisten der Gemeinwirtschaft, die eine private Spekulation nicht kennt, werden im Laufe der Zeit wieder die Mittel für die kulturellen Bedürfnisse der niederen Schichten erwachsen. Das soll nicht auf Kosten der in den städtischen Wirtschäfts- und Verkehrsbetrieben beschäftigten Angestellten und Arbeiter geschehen, sondern auf Grund des Nutzeffektes, den eine nach modernen Vetriebsmethodett eingerichtete Gemeindewirtschaft unter völliger Ausschaltung kapitalistischer Interessen ergeben muß. Gemeindearbeiter und-angestellte sind in der sozialen Gemeinwirtschast nicht mehr Unternehmer, sondern Funktio- näre, die den Einrichtungen des Gesamtwohles dienen. Der Werdegang dieser Entwicklung ruft aber auch d i e Frauen in immer stärkerem Maße in den Dienst der Gemeinschaft Mutter- und Säuglingsfürforge, Schul- und Jugendpflege sind Tätigkeitsgebiete, auf denen die Mit- arbeit der Frau dringendes Erfordernis ist. Es kann daher auch den Frauen nicht gleichgültig sein, welchen Ausgang die Wahlen am 16. Okiober nehmen. Ein Sieg des Bürgertums würde nicht allein von politischen Folgen weit über die Grenzen Berlins hinau? begleitet sein, sondern die Entwicklung der größten Gemeinde im Sinne der sozialen Gemeinschaft zum Stillstand bringen. Die Folgen wären unabsehbar. D a- herkannessürdenfortgeschrittenenTeilder weiblichen Wählerschaft nur eine Parole geben: Mit verdoppelten Kräften in die Agitation zu treten, damit am 16. Oktober d i« Sozialdemokratie Berlins als starke Gestal- terin einer besseren Zukunft hervorgeht. Dls Kmösrfurfdtge in öer Gememöe. Von ElfrledeRyneck. Die völlige Unzulänglichkeit und die laxe Handhabung der ge- fetzlichen Bestimmungen gegen die Ausbeutung der Kinder und die Gefahren, die daraus gerade für die Kinder der Aermsten entstanden, veranlaßten unsere Partei im Jahre 1908 zur Gründung einer Kinderschutzkommission. Es wurde damit ein Apparat geschaffen, der durch eingehende Prüfung selbst festgestellter Uebertrctungsfälle einwandfreies Material für einen besseren Kindcrschutz sammeln sollte. Eine große Anzahl Frauen und Männer aus dem arbeitenden Volke unterzog sich dieser oft sehr schwierigen Arbeit. Eine un- geahnte Fülle von Kinderelend offenbarte sich hier den Helfern und Helferinnen, und ganz von selbst erweiterte sich durch diese Tätig- keit auch deren Aufgabenkrcis. Fälle-von Kindermißhandlungen, Vernachlässigungen usw. mußten neben den Feststellungen der ver- botenen Kinderarbeit mitbehandelt werden. Hier sah man erst, wie wenig von den Kommunen und anderen BeHorden getan wurde, um diesem Elend zu steuern. Die Hauptfürsorge überließen diese Stellen fast ganz privaten Wohltätigkeitsoereinen, die sich denn auch begreiflicherweise als Wohltäter der Armen fühlten. Da die wirk- lichen Ursachen dieses schreienden Unrechts am Volkskorper den meisten von ihnen fremd blieben, waren auch die Mahnahmen, die helfen sollten, ungenügend und oft ganz verfehlt. Unsere Helfer und Helferinnen gingen dieser schweren Arbeit mit Liebe und Aufopferung nach, da sie ja zumeist aus ihrer eigenen Kindheit wußten, daß nur die traurigen Lohn-, Arbeits- und Wohn- Verhältnisse die hauptsächlichsten Gründe dieses entsetzlichen Kinder- elend? sind. Mit Leginn des Krieges wurden auch die noch wenigen Schutz- bestimmungen des Gesetzes über Linderarbeit außer Kraft gesetzt und so der Kinderausbeutung schrankenlos freien Lauf gelassen. Die Kinderschutzkommission war damit ihres eigeistlichen Tätigkeitsfeldes beraubt. Erst als die Kriegssürsorgearbeit einsetzte, stellten sich unsere Helfer und Helferinnen wieder zur Verfügung. Der Arbeit eines Teils dieser Helfer ist es zuzuschreiben, daß jetzt in vielen Orten wirtlich kinderfürsorgerische Arbeit geleistet wird. Eins war besonders notwendig. Man mußte den Mitarbeitern aus den bürgerlichen Wohltätigkeitsvereinen klarmachen, daß die ge- leistete Arbeit nicht für die Armen und Hilfsbedürftigen ausschließ- lich getan wird, sondern daß auch die Allgemeinheit an dieser Sache ein ganz erhebliches Interesse hat', denn sie muß darauf bedacht sein, alle Teile des Volkes gesund und arbeitsfähig zu erhalten. Vielen der Unglücklichen mußte man erst die Scheu vor diesen Fürsorgeeinrichtungen nehmen. Wenn man sich heute manchmal der Ansichten und Aeußerungen erinnert, die wohltätige Damen sich geleistet haben, dann kann man das Mißtrauen verstehen, das weite Kreise der Arbeiterschaft der Hilfe der privaten Wohllätigkeits- vereine entgegenbrachten. Bemerkenswert ist beispielsweise die Aus- fasiung, daß ein Kinderhort in den Schulferien geschloffen werden könnte. Was würde aber ein Kinderhort nützen, wenn die arbeitende Mutter, für die es keine Ferien gibt, nicht weiß, wo sie in dieser Zeit ihre Kinder unterbringen soll! Nim zu den Aukgaben und Einrichtungen der jetzigen Kinder- sürsorge, der Notwendigkeit der genieinschaftlichen Hilfe und der Mitarbeit unserer sozialdemokratischen Frauen. SSuglingsfürsorge- und Mütterberatungsstellen sollen Zusluchts- stellen aller ratsuchenden Mütter sein. Deshalb ist es notwendig, daß neben Arzt- und Fürsorgcschwester die freiwillige, lebsnszefchulte Helfexin steht. Hierzu brauchen wir Arbeiterfrauen, die durch ihre Mitarbeit dahin wirken, daß wir in der Säuglingsfürsorge- stelle nur Mütter kennen, ohne Rücksicht darauf, ob sie verheiratet sind oder ledig. Gerade die letzteren brauchen Rat und Hilfe am meisten. Wenn helfende Frauen, wie es die Damen der rechts- stehenden Kreise so gern tun, die unehelichen Mutier als Gefallene betrachten, wäre der Zweck derartiger Fürfcrgeftellen gänzlich verfehlt. Großer Beachtung bedarf auch das Pflegekinderwesen. Wir muffen überall bestrebt sein, die Fürsorge der liebebedürstigen Pfleg- linge von Menschen ausüben zu loffen, die ein Herz haben und den Kindern die fehlenden Elter» wirklich ersetzen können. Ein Kind ist keine Ware— deshalb muß auch die Bezeichnung Hallekind ver- schwinden: ebensowenig sind Polizeiorgane zur Verniittlung von Pflegestellen geeignet. Es gilt deshalb hier dafür zu sorgen, daß den Waisen oder Halb- waisen durch eine zweckmäßigere Fürsorgearbcit ein neues Eitern- haus, eine neue Heimat geschaffen wird. Da muffen die Helferinnen tüchtig auf dem Posten sein. Mir kommt hierbei ein typischer Fall für die frühere, nun glücklicherweise überlebte bureaukratifche Pflege- ftcllenvcrteilunz ins Gedächtnis: Eine unserer Rachbarzemeinden ft einen Knaben, dar in einer Familie unseres Ortes seit sechs Jahren für monatlich 12 M. in guter Pflege war, fortnehmen, weil sich eine Familie gefunden hatte, die nur 9 M. monatlich bean- spruchte. Die Schriftstücke, die aus diesem Anlag zwischen beiden Gemeinden gewechselt wurden, erweckten nicht den Anschein, als ob es sich hierbei um das Wohl und Wehe eines Kindes handelte. Besonderer Fürsorge bedürfen auch die Kinder, die die Mutter verloren haben. Häufig verheiratet sich der Boter wieder, und oft komntt es dann vor, daß die Kinder durch die neue Mutter auch noch den Vater verlieren. Ein anderer Zweig der fürsorgerischcn Arbeit, der erst im Ver- lonf der Nachkriegszeit eine wesentliche Erweiterung erfuhr, ist die Verschickung der Stadttinder auf das Land oder in geeignete Heime. Bei der Verschickung der Kinder aufs Land ist besondere Vorsicht immer wiederkehrenden Fällen gegenüber geboten, bei denen die Kinder nicht aus Mitzesühl angefordert, sondern unter Nichtachtung ihres Gesundheitszustandes als billige, wehrlose Arbcttsobjekte aus- genutzt werden. In Anbetracht deffen ist vor allen Dingen eine häufigere Kontrolle dieser Pslegestellen notwendig. Aber auch die Kinderheime muffen von geeigneten Personen geleitet werden. Es genügt nicht, daß in einem Heim für leidende Kinder eine Schwester Leiterin ist. Neben die Schwester gehört die pädagogisch geschulte Kindergärtnerin, die um das geistige Wohl der Kinder besorgt ist. Aus alledem ersieht man, daß die Arbeit in der kommunalen Kinderfürsorge nur von solchen Menschen geleistet werden kann, die ein warmes mitfühlendes Herz und vollstes Verständnis für die Nöte des Prolctarierkindes haben. Ob das bei den Frauen der deutschnationalen und anderen bürgerlichen Kreise immer der Fall sein wird, erscheint sehr zweifelhaft. Nur die Arbeiterfrau kann wissen, wie es dem Arbeitcrkinde ums Herz ist. Darum müssen wir dafür sorgen, daß in unser Stadtparlament Frauen einziehen, die in uttserem, im sozialistischen Sinne wirken und besser« Arbeit leisten als die bürgerliche» Damen mit ihrer unaufrichtigen Wohl« tütigkeitsspielerei. Und darum wählen wir die Liste der Sozialdemokralischen Parle!! Agitiert! Ein Wort an die Frauen von H. Pilz. Erfreulicherweise erscheint auch zu dem bevorstehenden Wahl- kämpf wieder„Die Wählerin". Sie ist vielen von euch keine Un- bekannte. Und rtian kann mit vollem Recht sagen, sie hat in den vorhergehenden Kämpfen gute Wahlarbcit geleistet. Wie oft ist der Ruf darin an euch ergangen:„Agitiert, wo ihr tonnt!" Habt ihr das alle treulich befolgt? O ja, viele waren fleißig, ober so manche glaubte nicht die Kraft, das Redetalent dazu zu haben. Deshalb will ich auch weniger zu den Genossinnen reden, die durch Vorträge und Diskussionsreden tätig sind, sondern zu denen, die da glaube», sie können nicht mündlich agitieren. Gewiß ist auch Flugblatwerbreiten gut, aber stets besser ist die mündliche Agitation. Ich sage: Alle könnt ihr mündlich agitieren, ihr habt sogar viel mehr Gelegenheit dazu als die Männer. Es brauchen keine großen Reden zu sein, aber ebenso wie die bürgerlichen Frauen für ihre Partei, müßt ihr für unsere SPD. agitieren. Ein dankbares Feld find da die Kaufläden, Märkte, Konsumgeschäfte usw., wo ihr eure Ware hott. Wenn ihr Bekannte oder Nachbarinnen seht, sprecht mit ihnen über die Be- deutung der Wahlen. Seht auch darauf, wenn die Händler wieder Plakate für die„Wirffchajlspartei" aushängen sollten, bringt b e- wüßt das Gespräch auf die Sozialdemokratie, denn mit Stolz könnt ihr aus die Millionen Wählermaffcn der Sozialdemokratie hin- weisen. Ihr könnt mit Stolz sagen, daß durch die Sozialdcmokratte überhaupt erst jede Frau wählen kann, daß durch die Sozial- dcmokratie auch Frauen zur Mitarbeit in den Berwalhmgen gekommen sind und vieles mehr, was ihr jede Woche durch„Die Wählerin" erfahrt. Denkt, wie viele Frauen gleichgültig sind. Denkt daran, daß die bürgerlichen Frauen viel leichter agitieren können, haben sie doch viel mehr freie Zeit. Wie sie ihre Hausangestellten bearbeiten, wie sie in ihren Kaffeekränzchen alles mobil machen. Denkt auch daran, wie die Kloster-, Krankenschwestern usw. g e- schlössen zur Wahl geführt wurden. Wenn ihr euch all das vor Augen haltet, und dann an eure Kinder denkt, denen vor allen Dingen die Sozialdemokratie eine bessere Schule in Groß-Berlin schaffen will, dann muß jede Frau Agitator sein. Seid stolz und bewußt, rechnet mit denen ab, die lügnerisch die schlechten Berhältnisse, welche durch den Krieg verursacht sind, der Sozialdemokratie anhängen wollen! Denn, wenn keine sozialistische Mehrheit in Berlin zustande kommt, werden die vielen neuen Steuern auf euch und eure Familien abgewälzt werden, anstatt die Be- sitzenden zu treffen. Deshalb noch einmal: Jede sozial istische Frau ein Agitator! Weckruf. Von Tlar a Bohm-Schuch. Eo müde jchleicht der graue Tag und schleichen alle Tage, Die Freude schläft, das Leid ist wach, und wach sind Rot und Plage. Die Sorge geht mit uns zur Ruh und weckt uns morgens wieder, Sie töirckt uns noch im Traum« zu und wirst uns endlich nieder. Hohnlachend zwingt sie uns zur Fron, die wir zum Lichte streben, Elend ist unserer Arbeit Lohn und unser ganzes Leben. Wir schmachten nach der Sonne Licht, wann wird das Heil uns werden, Das uns're Sklavenkettcn bricht und uns erlöst aus Erden?.... Was-klagt ihr dumpf und bang und schwer und klirrt mit euren Ketten? Euch kommt kein Heil vom Himmel her, ihr müßt euch selbst erretten. Seicht Sklaven mehr, nein, Menschen sein und frei zum Himmel schauen. Für alle locht der Sonnenschein, für olle blüh'n die Auen. Nur wollen müßt ihr, stolz und stark und euch die Hände reichen. Einsetzen müßt ihr Mut und Mark und nicht vom Pfade weichen. Erwacht aus eures Elends Not und brecht vereint die Ketten. Hier hilft kein Himmel und kein Gott, ihr müßt euch selbst erretten. Die Mütter. Von Elli Radtte. Friedrichshain. Die goldenen Strahlen der Oktobersonne fließen über Sandwege und Spielplatz und lasten den weißen Kies und den grünen Rasen aufleuchten. Die Luft ist stisch und kühl, aber die Sonnenstrahlen wärmen wohlig. Zwei Kinder spielen ein- trächtig im Sande. Leise jauchzende Stimmen erwecken ein glück- lichcs und frohes Gefühl. Die beiden Buben haben sich kleine Ver- ticfungen in den Sand gegraben und kullern nun mit Eicheln und Murmeln� Wer in die Kute trifft, hat gewonnen. Zwei Frauen sitzen auf der Bank. Die eine ist jung. Sie stickt an einem neuen Kittelchcn. Die andere ist älter. Graue Haare, Falten zwischen den Augenbrauen und von der Nase zum Mund herab. Die Kinder spielen, und die Frauen kommen ms Gespräch. Die ältere erzählt, daß der Kleine das Kind ihrer Tochter ist, die tagsüber im Bureau arbeitet. Der Mann ist gefallen, im letzten Kriegsjahre. Das Kind hat seinen Vater nie gesehen. „Ja, der Krieg, der entsetzliche Krieg.. Die jüngere ist still und blickt zärtlich zu ihrem Jungen hin. Der kommt ange- laufen und schmiegt seinen Blondtopf in ihren Schoß. „Wie ttun nur alle die Mütter leid, die ihren Sohn In dem schrecklichen Morden hingeben mußten, und auch ihr Kind hat einst so fröhlich im Sande gespielt und mit seiner Mutter gescherzt und geschmeichelt, so wie der Kleine hier!* Die ältere blickt auf. Ihr Gesicht ist hart geworden. „Ja, und noch immer gibt es Menschen, die an die Möglichkeit eines neuen Krieges denken!* „Ja, man hört und liest oft davon. Es wäre entsetzlich. Wenn ich daran denke, daß mein lieber kleiner Junge auch einem solchen Schicksal entgegensehen sollte— ich könnte wahnsinnig werden. Aber was können wir dagegen lim? Wir Frauen sind ja vollkommen machtlos! Wenn die Menschheit wieder Krieg will, dann können wir nichts dagegen tun.* „Dho!* Die grauen Augen der älteren blitzten.„So macht- los sind wir nun doch nicht! Wir können uns dagegen wehren, wir brauchen nur zu wollen! Und wer will den Krieg? Die Menschheit? Nein, die will ihn nicht. Die ver- abscheut ihn für alle. Zeiten sie hat ihn erkannt. Wer den Krieg will, das ist nur ezne kleine Schar. Aber sie hat noch viel Macht in Händen und sie nutzt sie aus, gewissenlos und skrupellos!" Fragend sind die Augen der jungen auf die andere gerichtet. „Und was könnten wir da tun, wir Frauen?" „O, viel, sehr viel. Gerade, weil wir Frauen und Mütter sind. Wir dürfen nicht dulden, nimmer und niemals, daß der Gedanke des Hasses und des Mordes von den Herzen unserer Kinder Besitz ergreift. Wir müssen uns dagegen wehren mit Händen und Füßen, daß man ihre jungen Seelen vergiftet mit Kriegsgeschichten und Schlachtcnschilderungen. Sehen Sie die Lesebücher unserer heutigen Schuljugend an. Noch immer finden Sie darin die Verherrlichung des Machtgedankens, der Gewalt, noch immer hängen die Bilder der Hesresführcr, der Generäle in vollem kriegerischen, barbarischen Schmuck in den Schulen, den Kindern zum Vorbild. Noch immer gibt es viele Lehrer und Lehrerinnen, die ihren Beruf mißbrauchen, um Haß zu säen, um Begeisterung für Kanonendonner und stürmende Kompagnien zu entfachen. Wollen wir länger zusehen, wie unsere Jugend vergiftet wird, wollen wir es dulde-», doß das reine Empfinden des Kindes zerstört wird und kriegerische Mordgedanken von jungen Lippen misgefprochett werden?! Nein, wir müssen unsere Macht erkennen. Wir müssen unserem Willen Ausdruck geben. Und da Ist jetzt wieder einmal die Gelegenheit gekommen. Möge sie keine Frau, keine Mutter unbe, nutzt vorübergehen lasten! In kurzer Zeit, am 16. Oktober, wählen wir in Groh-Berlin die neue Stadtver, ordnetenversammlung. An uns liegt es, dafür zu sorgen,, daß solche Menschen hineinkommen, die ihren Einfluß dahin geltend machen, daß endlich in die Schulen der Geist der reinen Menschlichkeit einzieht. Unsere Stadtverordneten, Männer sowohl wie Frauen aus dem Volke, sollen dafür sorgen. daß all den reaktionären Lehrern und Lehrerinnen das Handwerk gelegt wird, daß die Schulbücher mit militaristischer Propaganda entfernt werden, daß es keine„Schulausflüge" zum Antiken Tempel nach Sanssouci mehr gibt, und daß die Lehrer den Kindern von der wahren Nächstenliebe und nicht von Krieg und Mord erzählen. Das können aber nur die Männer und Frauen der sozialistischen Parteien tun. Denn alle anderen hängen viel zu sehr am Krieg und an dem System, das den Krieg verschuldet hat, als daß sie ihn ernsthaft bekämpfen wollten. Und darum wählen am 16. Oktober alle Fraueu und Männer die Liste der Sezialdemokraiijchen Parteil fin öie Müöenl Bon Erna Büsing. Wahl, wieder Wahl, ach, so gedehnt wird das ausgesprochen, daß man fast körperlich die Interesselosigkeit empfindet. Ja, es gibt Wahl» mW«, auch unter denen, die nicht von Natur aus lau sind, die nicht in sträflicher Dcmachlässigung der eigenen Jnteresten sich um das politische Leben nicht kümmern. Ja, es gibt Wahlmüde auch unter den Frauen, die wissen, daß sie zu uns gehören. Aber angegriffen« Gesundheit, verursacht durch die Ueberarbeitung im Kriege und di« schlechte Ernährung, der häusliche Pslichtenkreis, wenn es gilt, klein« Kinder zu betreuen, oder gar der Beruf können es mit sich, bringen, daß eine Beteiligung am Parteileben nur in Zwischenräumen möglich ist. Schon dadurch sind sie schwer benachteiligt. Denn wer vom Parteileben durch irgendwelche widere Umstände ferngehalten wird, dem fehlt gar leicht der Schwung, dem kommt gar leicht das inner« Gemeinschaftsgefühl abhanden. Namentlich sind in solchen Fällen die Fragen der Taktik oft schwer verständlich, sie wirken leicht ver< wirrend und lösen Unmut aus. Die Müden wissen wohl, es hieße für sie tatsächlich wirtschaftlich Selbstmord begehen, wenn sie bürgerlich wählen würden. Das wer, den sie auch niemals tun. Sie denken aber womöglich nicht daran, daß es auch zur Stärkung der kapitalistischen Interessen dient, wenn sie ihrer Wahlpflicht nicht nachkommen. Die Sozialdemo« k r a t i e will den Schutz der Schwachen, daran müssen im sonderheit die Zermürbten denken. Je mehr Stimmen für die SPD. abgegeben werden, desto wirkungsvoller kann sie ihn ausüben. Die Sozialdemokratie will nicht nur Schäden lindern und aufdecken, nein, sie bekämpft stets die Ursachen der Nöte. Nur so kann für eine bessere Zukunft Pionierarbeit geleistet, nur so kann für ein besseres Menschentum der Weg bereitet werden. Wir Frauen aber hoffen auf ein« bessere Zukunft, das liegt tief verankert in unserem Sein. Und weil wir Menschheitsgläubige sind, sind wir mit der Sozial-- demokratie verbunden. Wir Frauen wollen helfen, wir möchten fördern, wir streben vorwärts. All' unser Wollen aber nützt nichts, wenn es keine gesetzgeberische Verwirklichung findet, und die wiederum kann es nur finden, wenn bei jeder Wahl die SPD. eine stets wachsende Stimmenzabl erhält. Das Fundament des höchsten Turmes der Welt ist unsichtbar, tief in der Erde. Das Fundament der stärksten Partei Deutschlands ruht in der Masse des Volkes. Ein Fundament ist oft unsichtbar, aber es muß unbedingt zuverlässig sein. So muß auch Verlaß sein auf die Müden, auf die gehetzten kleinen Existenzen. Sie müssen im entscheidenden Augenblick auf den Plan treten; und sie haben wahrlich nicht viel zu tun, sie brauchen nur den Zettel der SPD. in die Wahlurne stecken. Keine denke zu gering von sich, eine jede, sei sie auch noch so müde und„abge» kämpft", ist zu etwas nütze. Es handelt sich doch oft nur um ganz geringe Kleinigkeiten. Es ist mitunter schon etwas nütze, wenn in Zeiten des Mißmuts und des Sturmes gegen die Partei mal jemand sich findet, der nicht die Mundwinkel bänaen läßt. Es nützt schon was, wenn man dann und ixMt«, Ver'Freundin einen aufklärenden Artikel oder eine gute Broschüre zu lesen gibt, wenn man am Wahltage Frau Soundso den richtigen Stimmzettel in die 5)cmd drückt, auf die kleinen Kinder der Nachbarin aufpaßt, damit sie selbst wählen gehen kann oder ein oltes Mütterchen über den Fahrdaucm begleitet. Keine denke zu gering von sich! Es gibt so viele kleine, unsichtbare Arbeiten. Diese auf sich zu nehmen muß jede bereit sein, denn es Handell sich um den Sieg der Menschlichkeit, um den Sieg des sozialistischen Gedan kensl MrWähleriimen als�rbeitgeber Das große Gemeinwesen Berlin beschäftigt in seinen ver- iedenen Wirtschaftsbetrieben und Anstalten, in den Gas-, asser-, Elektrizitätswerken, im Straßenbahnbetriebe, in keinen Krankenhäusern, auf seinen Gütern, in den Bureaus seiner Verwaltung usw. eine so erhebliche Anzahl von Ar- veitern, Angestellten und Beamten, daß diese mit ihren Familienangehörigen zusammen die ganze Einwohnerzahl einer Stadt von 100 000 Menschen weit überschreiten. Wir olle, die wir am 16. Oktober die Berliner Stadt- Verwaltung neu zu wählen haben, sind gewisser- maßen die Arbeitgeber der städtischen Arbeitnehmerschaft, zum Teil sogar Arbeitnehmer und Arbeitgeber in einer Person. Diese Stellung gibt uns gewisse Rechte, legt uns damit aber auch schwere Verpflichtungen auf. Man hat der Arbeiterschaft schon nachgesagt, daß sie als Arbeitgeber eine schlechtere Rolle spiele als das private Unter- nehmsrtum. Das mag darauf zurückzuführen sein, daß in den Anfängen der Arbeiterbewegung das eine oder andere Unternehmen mit unzulänglichen Mitteln geschaffen wurde, so daß an allen Ecken und Enden gespart werden mußte. Aber auch heute noch wird von kommunistischer Seite in Berlin ähnliches behauptet gegenüber den sozialdemokrati- sche n Stadtverordneten und Magistratsmitgliedcrn. Es wird des öfteren gesagt, die städtischen Arbeiter und Angestellten bätien ihnen gegenüber, unseren Vertretern als Arbeitgeber Berlins, erst alle Mittel des gewerkschaftlichen Kampfes an- wenden müssem um günstigere Lohn- und Arbeitsbedingungen zu erzielen. Die Rechtsparteien weisem mit einer gewissen Schadenfreude darauf hin, um ihre eigene Haltung' gegenüber den Forderungen der Arbeiter und Angestellten zu der Zeit, als sie noch die Macht im Roten Hause in Händen hatten, nachträglich zu rechtfertigen. Was sie dennoch nicht hindert, der bisherigen Stadtverwaltung, die sie in ganz schäbiger Weise zur Auflösung brachten,.Mißwirtschaft vorzuwerfen. Wie liegen die Dinge? Die zur Leitung der Gemeinde, zur Erfüllung ihrer vielgestaltigen Aufgaben und zur Erledi- aung der Geschäfte gewählten Stadtverordneten und Magi- ftratsmitgliedcr haben in erster Linie sowohl ihrer Partei wie oer Allgemeinheit gegenüber die Verpflichtung übeniommen, die Interessen der Allgemeinheit der Berliner Bevölkerung Vach besten Kräften wahrzunehmen. Während nun eine bür- gerliche Mehrheit ihre Aufgabe hauptsächlich in der Rücksicht auf die Interessen der besitzenden Klasse erblickt, die proletari- fckien Massen höchstens mit„Wohlfahrtseinrichtungen" be- glückte, die nicht viel kosten und nicht viel helfen, muß eine sozialistische, eine sozialdemokratische Stadt- Verwaltung sich vornehmlich der Armen und Aermsten, der Schwachen und Hilflosen in wirksamer Weise annehmen, im übrigen aber die Interessen der großen Mehrzahl der Ein- wohner, der Nichtbesitzenden, verfechten. Wenn in dieser Be- Ziehung noch sehr vieles nicht geschehen konnte, was wir nicht Mir als wünschenswert, sondern sogar als unbedingt notwendig erachten, so lag das sicherlich nicht an in a n'- g e l n d e m guten Willen der sozialdemokratischen Ver- «cter und Lertreterinnen im Stadtparlament, sondern an einer ganzen Reihe von Ursachen, die allesamt aufzuzeigen, hier zu weit führte. WirMüßten hier an d i e S ü n d e n d e s früheren Magi st f aT�dix i s in n s erinnern, an d i e Folgen des Krieges, andi?~ningünstige Finanzlage, die insofern gegen früher noch ungünstiger geivorden fit, als das Reich unter dem Zwange der Verhältnisse die «and auf Steuern gelegt hat, die früher den Gemeinden über- lassen waren: daß Berlin sich nicht s c i»e Gesetze selber geben kann, sondern an bestimmte Gesetze ge- bunden und daher in seinen Beschlüssen nicht ganz frei ist. Doch kommt es sehr wohl daraus an, welche Verwaltung innerhalb dieser begrenzten Möglichkeiten wirkt, wobei wir nicht übersehen dürfen, daß wir leider immernochinder kapitalistischen Gesellschaft leben und noch nicht in einer sozialistischen. Hier wird nun von rechtsstehender sowohl wie von kom- niunistischer Seite gern Demagogie getrieben. Worauf es an- kommt, ist jeweils einen billigen Ausgleich zwischen den Interessen der Stadtverwal- tung und denen der Arbeitnehmer schaft her- beizuführen. Das wird um so eher möglich sein, je mehr Vertreter der SPD. in die Stadtverwal- tung gewählt werden, je mehr Klarheit über die Dinge geschaffen wird. Sehen wir uns die Kandidatenliste der Sozialdemokratischen Partei zur Berliner Stadt- verordnetenwahl näher an, dann finden wir, daß der größte Teil der vorgeschlagenen Genossen aus der Gewerk- fchaftsbewegung hervorgegangen ist und noch mitten darin steht. Damit ist die beste Gewähr dafür gegeben, daß dieInteressenderArbeiterundAnge st eilten Berlins nicht zu kurz kommen, noch daß durch deren ausschließliche Berücksichtigung andere wichtige All- gemeininteressen zurückgesetzt würden. D i e Freunde der städtischen Arbeitnehmer, die mehr für sie fordern, als sie selber bei Bewilligung des Etats ver- antworten können, können uns schon gestohlen bleiben. Wir aber wollen bis zum Wahltage noch dafür sorgen, daß die SPD. siegreich aus der Wahl hervorgeht: damit ist uns selber wie der städtischen Arbeitnehmerschaft am besten gedient. dn unserem Hause. In unserem Hause wohnen dreißig hungernde Kinder. Blaß und alt im Gesicht, mit häßlicher Stimme. Schlecht gekleidet und mit vernachlässigtem Schulranzen. Der steinerne Hof ist ihr Spiel- feld und ihr Ruf nach„Brot" gellt hinter den Fremden 1>er. Gewiß, sie sagen nicht„Brot", o nein, sie haben andere Worte--- und man versteht sie. Gierig strecken sie die Hände nach allem, was be- gehrenswert erscheint. Vom Stehlen erzählen sie sich und lungern vor den Kellcrfensicrn umher. Und so lärmen und kreischen sie den ganzen Tag durch das Haus. Alltag und Sonntag. Sie werden darob geschlagen und verflucht. Und wollen doch nur ihr Recht auf Leben. Aber niemand merkt es, und die Damen in den eleganten Kleidern und den Seiden- strumpfen wenden sich voll Ekel ab, wenn sie einige der Kinder auf der Straße sehen. Und sie empören sich über die„Verwahrlosung der Jugend"..,, A. F.