on Bu it. en Da re in ав tr ie 26 zu الهلا Feierabend Feierabe er fie ge, Nr. 2. be ( 2) eit ng cer ch te: hit Bä Deit End ge, tit re ent. ?" ter nd , be ier ies T Unterhaltungsbeilage. Die verherte Stadt. Eine Beitere Gpigbubengefchichte von Karl Ettlinger. Seit diesem Tage galt der Maharadscha Der Bürgermeister war außer sich. Wenn diefer Diebstahl bekannt wurde, weiche dem Bürgermeister als Inbegriff aller Schande für Breckendorf! Wie würde der Fürstentugenden. Er bedauerte jeden Morgen Ruf des Kurorts leiden! Mit welchem Hohn, von neuem, nicht in Indien auf die Welt gewelcher Schadenfreude würden alle Kon- fommen zu sein, und er befahl dem Kapellkurrenzbäder den Fall aufgreifen und breit- meister des Kurorchesters, jedesmal beim Antreten! Hatte nicht erst neulich der schäbige nähern des hohen Gastes die indische NatioSturarzt des benachbarten Badeorts Stümmel- nalhymne anzustimmen. 1925. Copyryght by Georg Müller Verlag A.-G. München. Ob Seiner Hoheit dieser förmliche Empfang sonderlich behagen würde? Ach, wer in der Seele eines indischen Fürsten zu lesen vermöchte! Daß er feinen Extrazug benüßte, sondern sich nur einen Wagen erster Klasse zu refervieren pflegte, wies eigentlich auf jene vornehme Schlichtheit hin, die man bei Fürstlichfeiten häufiger antrifft als bei Kommerzienräten. Und so begrüße ich denn Eure Stadt in einem Zeitungsartikel behauptet, der Der Kapellmteister, der dieses Tonstück in Stickstoffgehalt der Breckendorfer Luft habe keinem deutschen Musikverlag auftreiben sich um 0.07 Prozent vermindert? fonnte, komponierte alsbald eine indische Sogar diplomatische Verwicklungen mit Nationalhymne, und seitdem hat Breckendorf Hoheit im Namen der ganzen Stadt BreckenIndien fonnten entstehen. Das Hemd des Bürgermeisters glich an Feuchtigkeit einem Brieznißschen Wickel. Das var ja beinahe noch schlimmer als eine Tigerjagd. Mit gemessenem Erstaunen sah der Maharadscha die Verzweiflung des GeSie waltigen. Weshalb regt sich mein weißer Freund so auf?" sprach er in seiner fühlen Art, die niemals eine innere Erregung erraten ließ. Wir in Indien haben eine sehr einfache Art, Diebe zu entlarven." Bift ort Hoheit werden mich durch jeden Wink glücklich machen..." stotterte der Bürgermeister und dienerte, als ob er mit der Nafe ein Loch in den Teppich stoßen wollte.„ Hoheit tönnen überzeugt sein, daß wir alle die Weis heit Indiens zu schäben wiffen. Alles wird geschehen, was Hoheit befehlen!" feinen eigenen Maharadscha- Marsch, in dem sehr viel große Trommel und Triangel vorkommt, und dem niemand mehr anmerkt, daß er ursprünglich aus dem„ Rienzi" stammute. Und nun war zum drittenmal der Besuch des Maharadscha in Breckendorf angekündigt. 11... dorf mit tiefgefühltester Verehrung und mit dankbarstem Herzen", memorierte der Bürgermeister an seiner Rede, als plötzlich ein Lokomotivpfiff tönte und der Zug sichtbar ward. Und ehe noch das Ehrenkomitee auf dem Bahnsteig sich militärisch ausrichten und die Dame mit dem Blumenstrauß ein eisernes Lächeln auf ihre Lippenschminke zaubern konnte, dampfte der Zug in die Halle. Das erste Stockwerk des Palast- Hotels war für ihn belegt, ein Teil seines Gefolges war bereits vor zwei Tagen eingetroffen, um die nötigen Vorbereitungen zu treffen und Ein unterſetzter, gut genährter Herr, aus für den entsprechenden Vorrat an Kognak zu dessen bärtigem Gesicht die dicke Stumpfnafe sorgen. Der Begrüßungsartikel im Tage hervorleuchtete wie eine Glühlampe aus einer blatt" war fertig gesetzt und harrte des Augen- Tennengirlande, sprang aus dem noch fahrenblicks, da er in die Druckpresse wandern dürfe, den Zug, fröhlich eine altmodische, gestrickte der Lokalschriftleiter träumte schon von dem Reisetasche schwingend, und sah sich verblüfft gelben Papageiorden am grünen Strumpf- um. band oder einer anderen indischen Auszeich " 11 ,, Hallo, Boys!" brüllte er mit Bärennung für treu geleistete Zeilenschinderei, der stimme. Was ist denn hier los? Große Der Maharadscha maß ihn einen Augen weibliche Teil der Kurgäste hatte bereits lin- Zylinderversammlung? Ehrt mich! Scheint blick mit seinen braunen Augen. Feierlich summen für Ondulieren ausgegeben, der ja ein verflucht fideles Nest geworden zu sein, hob er den rechten Arm und sprach:„ Man Kapellmeister des Kurorchesters hatte schnell die olle Stickstoffplantage!" laffe das gesamte Hotelpersonal so lange mit noch eine zweite Posaunenstimme in seine eifernen Stetten peitschen, bis sich der Dieb indische Nationalhymne hineingeschrieben, meldet! So mache ich es in meiner sonnigen alles war zum Empfang bereit. Heimat." Auf dem abgesperrten Bahnsteig stand Der Zylinder entrollte den zitternden der Bürgermeister mit den Abgeordneten der Händen des Bürgermeisters. Er wünschte Rechtsparteien, alle in so tadellosen Fräcken, dem Maharadscha in dieser Minute sämtliche wie man sie sonst nur auf dem Stiftungsfest Brillenschlangen des Ostens an den Hals. Entsetzt eilte der Bürgermeister auf den geräuschvollen Fremden zu, der den ganzen Empfang zu stören drohte, und flüsterte auf ihn ein: Treien Sie zur Seite, mein Herr, wir erwarten Seine Hoheit, den. ,, Quatsch, Hoheit!" stieß ihn der Dicke einer Kellnervereinigung zu sehen bekommt; gutmütig beiseite. Bin in meinen Augen Aber der Fall löfte sich erfreulicher, als er las schnell noch einmal seine Begrüßungs- ebenso hoch, wie die höchste Hoheit! Komme er hoffen konnte. Sei es, daß der Maharadscha rede durch, deren Manuskript er im Zylinder- aus dem freien Lande Amerika und habe kein Mitleid mit ihm hatte, sei es, daß bei seinen boden verborgen hatte. Verstehstemich für Eure Bauchtanze! Na, Reichtümern eine Perlenkette feine Rolle Im Wartefaal hatte die Sturkapelle Platz werdet mich schon noch näher kennenlernen, genommen, und der Dirigent flüsterte zum Kinder. Bin nämlich hier erblicher HäuserBerfolgung des Falles, und die Angelegenheit zehnten Male:„ Also zuerst ein Tusch, und besiper! Eduard Bohnkraut, kannst die orang nicht in die Ohren der Deffentlichkeit. Dann die Symne! Meyer, den Triller auf den Namen merken, altes Frachemd!" deren Ohren an Größe bekanntlich nur noch dem Des recht gart! Recht indisch! Denfen von ihrem Mundwerk übertroffen werden. Sie dabei an einen Harem!" ,, Um Gottes willen, der Maharadscha fann jeden Augenblick aussteigen... Ich bin — 2 -er Bürgermeister... Ich bin verantwortlich..." Eduard Bohnkraut begann eine Art Wonne-Twostep zu tanzen. „Maharadscha!" wieherte w»„Dachte, die gibt's bloß im Kino! Was man nicht alles auf seine alten Tage zu begucken kriegt!—7 Na, dann singt mal schön„God save the Maharadscha", oder was ihr euch sonst einstudiert habt! Will nicht stören. Schönen Gruß an den Indianerhäuptling! Bon Eduard Bohnkraut!— Good by!" Und übermütig seine vorsintflutliche Reisetasche jonglierend, drängte sich der unangenehme Mensch durch das Komitee, stieß die Ehrenjungsrau beiseite und verschwand lärmend im Ausgang. Im selben Augenblick entstieg der hohe Gast dem Salonwagen, schritt feierlich durch das spalierbildende Gefolge und blieb vor dem Bürgermeister stehen, der sich nun endlich seine Begrüßungsrede von der Seele wälzen konnte. Die Kurkapelle stimmte im richtigen Augenblick den Tusch an, die Dame überreichte ihren Blumenstrauß mit einem Hof- kn ix, der einen Radius von etwa zwei Metern aufwies, die indische Hymne erbrauste, Meyer blies den Triller auf dem Des wie eine Nachtigall, und der Maharadscha gab durch ein leichtes Nicken des Kopfes zu erkennen, Me armen teilte. Es ist ein Käfig, der heißt Pflicht, In dem das stärkste Herz zerbricht. In dem die Träume sich verfangen An seinen kalten Eisenstangen, In dem die Wanderwünsche beben Und langsam fallen und verschweben, In dem die Liebe selbst erfriert Und zag ihr Flügelpaar verliert, In dem die Jugend schnell verdirbt. In dem die Schönheit lästernd stirbt, Die Frauen welken und die Kinder weinen An den verdammten kalten Steine». Ein jeder Morgen, jeder Tag, Der noch' so flammend kommen mag, Der noch so purpurn aufersteht, Die graue ArbeitSmühle dreht. Wenn auch dein Arm die Kette zerrt. Umsonst, du bleibst doch eingesperrt. Dein Leben lang, was Leben heißt, Bis dann der Tod die Kette reißt. Max Barthel. Mascha. Bdn I. S. Turgenjew(1818-83). Als ich in Petersburg lebte, pflegte ich, so ost sich mir dazu eine Gelegenheit bot> einen Schlitten zu, nehmen, wobei ich mich mit den Kutscher immer in ein Gespräch einließ. Ganz besonders liebte ich es, mich mit den Nachtkutschern zu unterhalten. Es waren dies durchweg arme Leute,'welche mit ihren zierlichen Schlitten und Schindmähren aus den Bororten in die Residenz kamen in der Hoffnung, sich dort ihre Nahrung zu verdienen, vielleicht sogar auch noch das Futter für ihre Tiere herauSzuschlagen. daß er an dem Empfang nichts wesentliches auszusetzen hatte.. Es war doch recht günstig, daß der Kapellmeister noch eine zweite Posaunenstimme komponiert hatte, sonst hätte der Streit, den Eduard Bohnkraut inzwischen in der Gepäckausgabe begonnen hatte, das edle Musikstück übertönt. „Wünsche den Koffer in meine Billa, Höhenstraße 74!" brüllte Eduard Bohnkraut, denn eine andere Tonstärke schien er nicht zu kennen.„Scheinen ja in meiner Heimatstadt nette Zustände eingerifsen zu sein! Bitte mir denselben Prozentsatz Respekt aus, wie eure Stickstoffels von Kurgästen! Verstanden?" Damit warf er dem Beamten seinen Gepäckschein hin, schob sich vor das Portal des Bahnhofes, steckte zwei Finger in den Mund, pfiff gellend einer Droschke und befahl: ,Höhenstraße 74, Villa Sonnenstrahl! Hopp, hopp, könnten schon dort sein!" II. „So einen verrückten Kerl hab' ich in meinem ganzen Leben noch nicht gefahren!" knurrte der Kutscher vor sich hin, während er mühsam sein Vehikel durch die wartende Menge steuerte.„Ein bißchen verrückt sind ja unsere Kurgäste all',— dafür sind's Kurgäste. Aber da hab' ich, scheint's, den Oberhanswurst erwischt." Eduard Bohnkraut lehnte hicheitsvoll in» der offenen Droschke und grüßte herablassend» die Kürgäste, die sich vor dem Bahnhof und» in der Hauptallee drängten, um dem Maha-V vadscha und ihrer Neugier zu huldigen. Zwischendurch brüllte Eduard ein paar-» mal: ,Hurra! Three cheers kor the Maha-» radscha o-s Breckendorf!" und schwenkte seinen» alten Filzhut, der dabei eine kleine Staub-W Wolke»uspustete. Wer nach dem bisherigen Auftretens Bohnkrauts den keinen dicken Mann, der in» Wenigen Wochen seinen fünfzigsten Geburt»«? tag.zu feiern gedachte, für einen Flegel undR streitsüchtigen Krakehler gehalten hätte, hätteD ihm bitter Unrecht getan. Eduard zahlte zus den gutmütigen Polterern, die ihre Rührung 1 hinter Lärmen zu verbergen suchen, und die l einen polizeilichen Strafbefehl wegen Ruhe-» störung noch immer für em lleineres Hebel! halten als eine öffenllich zerquetschte Träne.» Und gerührt war Bohnkraut. Er fühlte es an dem seltsamen Zucken in| der Magengegend und an dem Jucken rechts» und links der Nasenwurzel. Er merkte es ferner daran, daß unwillkürlich seine rechte» Hand in die Hosentasche untergetaucht war 1 und dort das buntkarrierte, keineswegs frisch-» gewaschene Tascherituch nervös zerknüllte, um» der Versuchung zu widerstehen, es an die Au« gen zu führen. (Fortsetzung folgt.) Einmal sichr ich wieder mit einem solchen Kutscher. Es war ein Bursche von zwanzig Jahren, schön und kräftig gewachsen, mit blauen Augen und roten Wangen. Sein hellblondes, gekraustes Haar schaute unter der fast bis über die Augen herabgezogenen Mütze hervor. Und doch drückte dos schöne, bartlose Gesicht des Kutschers Kummer und Traurigkeit aus. Ich kam mit ihm ins Gespräch. Und auch seine Stimme klang traurig und betrübt. „Was fehlt dir, Brüderchen?" fragte ich ihm.„Warum blickst du so traurig drein? Hast du irgendwelchen Kummer?" Der Kutscher antwortete nicht sogleich. ,Ha, Herr, ja," sprach er endlich.„Und zwar einen Kummer, wie er nicht schlimmer sein kann. Meine Frau ist gestorben." „Und du hast deine Frau sehr lieb gehabt?" ,Hawcchl! Ich habe sie sehr lieb gehabt. Es sind schon acht Monate her... und ich kann sie nicht vergeffen. Das Herz tut iW weh... ja, nun! Und wozu mußte M sterben? Sie war jung, gesund. Die Pest.. an einem einzigen Tage..." „Und war sie gut zu dir?" „Ach, Herr!" erwiderte der Aermste, tief aufseufzend,„wie Lut habe ich mit ihr gelebt! Und sie starb, wahrend ich fort war. Und als ich es hier erfuhr, war sie auch schon beerdigt. Ich begab mich sofort ins Dorf und eilte nach Hause. Es war Mitternacht, als ich ankam. Ich trete ins Haus und rufe leise, ganz leise:„Mascha! Mascha!" Nichts rührte sich... Da setzte ich mich auf den Fußboden und weinte bitterlich.„Du unersättliche Erde," sagte ich,„du hast sie verschlungen.. friß auch mich! Ach, Mascha!" „Mascha!" fugte er dann plötzlich mit leiserer Stimme hinzu. Und ohne die Leinenzügel aus den Händen zu lassen, wischte er sich mtt dem Aermel«ine Träne aus dem Auge, schüttelte sich ab, zuckte die Achseln— und sprach weiter kein Wort. Als ich aus dem Schlitten stieg, gab ich ihm ein Trinkgeld. Er verneigte sich tief, griff mit beiden Händen an die Mütze und entfernte sich, im Schritt fahrend, auf der öden, vom Nebel des Januarfrostes eingehüllten Straße. Deutsch von Grete N e u f e l d. Japan, das Erddedeviaad. Bon Arnold Köllner. Das Land der ausgehenden Sonne kommt| nicht zur Ruhe. Seit dem furchtbaren Erd- 1 beben, das am 1. September 1923 Tokio und! Nokohama heimgesucht hat, sind in geringen 1 Zwischenräumen immer wieder Erderschütte-. rungen in Japan vorgekommen, und niemand j vermag zu sagen, ob nach der Zerstörung der J Städte Toyoka und Kinosaki nicht bald wieder I an anderer Stelle des schwer heimgesuchten 1 Landes die unterirdischen Gewalten neues Unheil über das vielgeprüfte Land bringen wer- 4 den. Hat doch der Boden Japans fest denÄ frühestens Tagen seine Bewohner immer wieder^ mit grausigen Schreckniffen überrascht. Alle, drei bis fünf Jahre hat das Jnselreich eins größeres Erdbeben zu bestehen, und die Haupts stadt Tokio scheint, so weit sich aus der Erd-,4 bebengeschichte des Landes ergibt, die sich über,! anderthalb Jahrtausende erstreckt, in durch-L schnittlichen Abständen von 50 bis 60 Jahren L immer von einem ganz großen Beben verwüstet zu werden. So war das vorletzte große Erd-;| beben in Tokio am 11. November 1855; es sollen; damals mindestens 100.000 Menschen um-'< Leben gekommen, 14.000 Häuser eingestürzt und' in Flammen aufgegangen sein. Eigenarttg ist- der Umstand, daß in der warmen Jahreszeit, von Mai bis Ottober, viel mehr Beben als im J Winter Vorkommen: vielleicht ist das nur ein! Zufall, denn wissenschaftlich begründen läßt sich' diese Erscheinung nicht. Jedenfalls ist Japan 1 reicher als irgendein anderes Land der Erde an s Trümmer in Flammen sezen. -3Erschütterungen des Bodens, und so kommt cs,| Bulkanen, von denen noch mehr als zwanzig Hunde in Westend, die alle deutschnational daß leichtere Erdstöße bei der Bevölkerung feine tätig sind, wie z. B. der Asamayama, der Schira oder völkisch sind, hatten ihm weisgemacht nennenswerte Unruhe hervorrufen. In Tokio neyama und der Bandaisan, allein im mittleren dann würde sofort die lästige Hundesperre be wird durchschnittlich alle vier Tage ein Beben Hondo, die wiederholt in historischer Zeit durch seitigt. Ich war skeptisch:" Glaub's nicht verspürt, das durch die leichte Bauart der Häuser furchtbare Eruptionen Schrecken über das Land Stips", sagte ich, es wird so viel geschwindelt über die herrlichen Zeiten, die mit Hinden auch meist keinen Schaden anzurichten vermag. gebracht haben. Schweres Mobiliar, das in Schwingungen verWie durch die Schrumpfung und Faltung burg kommen sollen. Ich fürchte, im Gegen setzt werden und die Bewohner gefährden könnte, der Erdrinde Spalten, Fugen und ganze Gräben teil, wir nähern uns mit jedem Schritt nach kennt man im typischen japanischen Wohnhaus entstehen, so erfolgen durch diese tektonischen rechts der menschlichen Hundesperre. An dev überhaupt nicht; für die mächtigen Schränke Vorgänge auch plötzliche Aenderungen der Seite zerren wir alle schon mehr, oder minder bald kommt für uns auch der Maulkorbund riesigen Büfetts des Abendlandes würde Gleichgewichtslage der riesigen Schollen, aus das japanische Haus auch gar nicht stabil genug denen die Erdoberfläche aufgebaut ist. Die zwang." Inzwischen hat Frau Briege ihn in ori fein, ganz abgesehen davon, daß solche Möbel Folge ist ein Erdbeben, bei dem die in Be ſtücke in den kleinen Räumen gar nicht Blab wegung geratene Scholle nur selten wieder in gineller Form eingeführt, freilich zunächst nur fänden. Dafür werden die aus Bambus und ihre endgültige Gleichgewichtslage gelangen für Arbeiterinnen. Aber ich rate ihr zu foforBapier konstruierten leichten Häuschen um so wird; es werden zahlreiche weitere Brüche er- tiger Patentanmeldung, denn das System leichter ein Raub der Flammen, sobald ein star forderlich sein, die zum Teil gewiß nur unbe- reizt zur Nachahmung, erschließt unabsehbare ker Erdstoß die Bauten aus ihrem Gleichgewicht deutende Veränderungen in der Lage der unter Perspektiven! Viel wichtiger als die Verhütung belangs und zum Einsturz bringt, wobei auch die Feuer- irdischen Schichten hervorrufen werden. Solche stätten umgeworfen werden und so im Nu die Brüche erzeugen auch nur geringe Erschütte- lofen Geplauders während der Arbeit ist es, rungen in der Erdoberfläche, eben jene leichten unbequeme Beschwerdeführer, besonders Bea Weshalb gerade Japan so schwer und so Beben, die in den klassischen Erdbebenländern triebsräte, unter Lippenverschluß zu nehmen. häufig von Erdbeben heimgesucht wird, das zeigt wie Japan so häufig sind. Es ist sogar wahr- Dann kann man sich unbehindert mit ihnen ohne weiteres ein Blick auf die Karte des scheinlich, daß sich durch die Gesamtheit dieser unterhalten. Landes und der angrenzenden Meeresgebiete. ffeinen Beben die unterirdischen Spannungen Auch sozialistische Agitatoren, namentlich Dieses Inselreich bildet eine der am reichsten auslösen, so daß die Gleichgewichtslage wieder in Wahlzeiten, dürfen uneingeschränkt reden, gegliederten und zerklüfteten Gegenden des hergestellt wird, ohne daß eine große, an der nachdem ihnen der Sicherheitsdienst mit amtganzen Erdballs. Wenn das ostasiatische Kaiser- Oberfläche katastrophal wirkende Umlagerung lich gestempeltem Leukoplast ordnungsgemäß reich auch vorwiegend von vier großen Inseln erfolgt. Man nimmt deshalb an, daß um so den Mund verklebt hat. Gefährliche Führer gebildet wird, von denen die Hauptinsel Hondo weniger ein großes Erdbeben zu befürchten ist, werden einfach dauernd versiegelt. Ich möchte aber eins vor allem befür sich gleich der schmalen zunehmenden Mondjihet je häufiger die fleinen Erschütterungen aufeinüber nicht weniger als acht Breitengrade- vom anderfolgen, und daß gerade deren Ausbleiben vorten: unser Reichstagspräsident erhält des 34. bis zum 42. Grad nördlicher Breite erwährend längerer Zeit insofern ein bedrohliches Verschlußrecht gegenüber Ruhestörern im streckt, so bildet der gesamte japanische Archivel Anzeichen ist, als man dann früher oder später hohen Hause, auf daß Löbe sie verklebe! Ich doch ein Gewirr von nicht weniger als 3850 einen gefährlichen Bruch mit zerstörenden würde ihm freudig die erste Rolle Leukoplast großen und kleinen Inseln, unter denen viele Folgen zu erwarten hat. Aber in Japan kreuzen für Amtszwecke dedizieren. Acht Zentimeter nicht mehr als Klippen sind, die sich über die die verschiedenartigsten tektonischen Erscheinun- genügen in der Regel, für ganz große Meeresoberfläche hinaus erstrecken und gen einander, und es wird sich auf diesem ewig Schnauzen zehn bis zwölf. bewohnt sind. Von Süden nach Norden unruhigen Boden niemals sagen lassen, wann erstreckt sich dieses Inselreich über ins eine für die Menschheit verderbliche Umlagerung gesamt dreißig Breitengrade, hat also innerhalb der Erdkrufte bevorsteht. eine Ausdehnung in der Längsrichtung von Norden nach Süden so weit wie von Berlin bis zum Wendekreis des Krebses. Mächtige Gebirgszüge, die meist der Hauptrichtung der Bersiegelte Lippen. " Zur Rechten sieht man wie zur Linken Viel rosa Klebepflaster blinken." Die Leukoplastindustrie wird eine neue Blüte erleben. Deutschland auch hier in der Welt voran! ( Adele Schreiber im Berliner Vorwärts".) Gas!! Fast jeden Tag kann man in den nationa listischen Zeitungen lesen, daß das deutsche Volk früher oder später doch Revanche fordern müsse. Es gibt noch Neues unter der Sonne! Inseln von Südwest nach Nordost folgen, cr- Ben Atiba hat unrecht. Und eine Frau hat heben sich bis zu mehr als 3500 Meter Höhe dies Neue ersonnen ich bin maßlos stolz und haben stellenweise großartigsten alpinen auf mein Geschlecht! Dies verdanke ich Frau Charakter. Dagegen senkt sich östlich von Japan Briege, Aufsichtsdame in der Bonbonfabrik der Stille Ozean in einer gewaltigen Rinne bis zu den größten Meerestiefen, die es überhaupt Bröderna Kanold in Berlin. Diese Perle auf der Erde gibt, und die bis mehr als 8000 hatte darauf zu achten, daß die ihr unterstellten Arbeiterinnen beim Bonbonwideln( im Meter in die Tiefe reichen, so daß innerhalb Akford notabene!) nicht sprachen. Die Firma eines verhältnismäßig eng benachbarten Teiles Bröderna- Kanold glaubt nicht mit Schiller: Persönlichkeiten, faseln von Kriegsvergeltung" unseres Planeten Höhenunterschiede bis zu„ Wenn gute Reden sie begleiten, dann fließt die Arbeit munter fort." 12.000 Meter vorkommen. Das ist zivar, am Durchmesser der Erdkugel von mehr als 12.000 Kilometer gemessen, nicht mehr als eine unse Die Mädels wagen aber zwar nicht deutende Einkerbung; aber das ungeheure Be offene Auflehnung, wagen nicht zu protestiewicht der Schichten über und zur Seite dizses ren, weil sie zwar die Flinkheit ihrer Finger, Bruchs der festen Erdkruste ist in seiner Drud aber doch nicht ihr ganzes Ich verkauft ha wirtung so gewaltig, daß in diesem Bereiche ben, dennoch, begehrlich und anspruchsvoll, eher als anderwärts Lageveränderungen vor- wie die Arbeiterschaft heute ist, sündigen sie kommen müssen, die letzten Endes eine insgeheim. Unerhört, daß sie sich nicht restFolge des fortdauernden Erfaltungs- und los glücklich dabei fühlen, ihr Leben mit BonSchrumpfungsprozesses innerhalb der Erbrinde bonwickeln ausfüllen zu dürfen, wo es doch sind. Abgesehen von den großen Höhenunter- sogar Sahnenbonbons sind! schieden zwischen den japanischen Gebirgsketten Sie riskieren also heimlich ein paar und der großen Meeressenke an der Ostküste des Worte zur Nachbarin, werden ertappt, denn Inselreiches erstreckt sich über die Hauptinsel die Aufsichtsdame nimmt es ernst mit ihrer Hondo noch ein gewaltiger Grabenbruch, der von Pflicht und sie weiß sich zu helfen. Strafe: Nordwesten nach Südosten zieht und von der zwei Streifen Leukoplastpflaster über den fünFusenobucht am Japanischen Meer bis Shi- digen Mund geklebt human, probat, neumuda südwestlich von Tofio am Stillen Ozean artig, denn das haben noch nicht einmal die reicht, und aus dem sich eine Reihe großer Karthäusermönche zur Durchführung des Bulkane erhebt. Aus diesem Graben steigt auch Schweigegebotes in ihren Klöstern erdacht. der Fujiyama, der heilige Berg der Japaner, Am Tage der Präsidentenwahl war mein empor, selbst ein gewaltiger Vulkankegel, der Hündchen ,,, Stips" mit Namen, sehr unruhig aber seit langem zur Ruhe gekommen ist, im er wollte durchaus wählen gehen. NatürGegensatz zu zahlreichen anderen japanischen lich Hindenburg. Denn die vornehmen Wenn man von jungen Leuten so etwas hört, entlodt es ein mitleidiges Lächeln. Doch auch ältere Leute, auch sonst ernst zu nehmende oder wie sie sich sonst auszudrücken belieben. Von diesen Leuten das zu hören, erweckt bei jedem vernünftig denkenden Menschen, gleich welcher Parteirichtung, ein ernstes Kopfschüt teln. Aber wie wird ein fünftiger Krieg ausfehen? Eine größere deutsche Tageszeitung brachte dieser Tage folgenden Bericht: In einem französischen Ort Annemasse explodierte infolge Hiße auf dem Bahnhof cine von der Schweiz kommender Zylinder mit flüssigem Chlor. Sofort verbreitete sich em grünlicher Wolfenschleier über dem Städtchen und alles versuchte, sich eilend vor den ziehenden Chlorgasen zu retten. Die benachbarten Hotels wurden mit Hilfe von Automobilen geräumt, aber es war dennoch nicht zu verhindern, daß über 50 Personen mit zum Teil schweren Vergiftungserscheinungen in die Hospitäler von Annemasse und Genf eingeliefert werden mußten. Besonders schwer betroffen wurde eine Reihe von Kindern, die in der Nähe des Bahnhofes gespielt hatten, und eine große Zahl von Bahnbeamten. Lebensgefahr besteht einstweilen auch bei den zwölf betroffenen Personen nicht. Alle Einwohner, die unter die Einwirkung der Gaswolke gerie 4 ten, flagten über äußerst schmerzhafte Vecbrennungserscheinungen in der Gurgel und in den Augen. Auch einige Amerikaner, die hier vorübergehend in Annemasse weilten, sind dent Gasangriff" zum Opfer gefallen. " zustellen." Der letzte Sazz müßte mit großen blutroten Lettern jedem Kriegsfanatiker jeden Tag früh beim Erwachen entgegenleuchten, vielleicht sinks ihr falscher Mut herab, wenn sie nur einigermaßen Vernunft besitzen. Ed. 3. Woher bin ich gekommen? " Woher bin ich gekommen, wo hast du mich aufgelesen?" fragte das Kind seine Mutter. Sie antwortete halb weinend, halb lachend und drückte das Kind an ihre Brust: Du warst verborgen in meinem Herzen als eine Sehnsucht, Liebling. Aerlei. geboten wird, so fällt damit angeblich der Hauptgrund für die Krankheit fort. Die Sache ist gewiß der Ueberlegung wert -nicht zuletzt auch im Hinblick auf das Kassengeschäft der Kinoleute. Heiteres. ,, Was wissen die Männer von der Arbeit einer Frau?" rief die Rednerin von der Tribüne herab. Gibt es einen Mann, der Tag für Tag früh aufsteht, Feuer macht, Staffee kocht, die Kinder versorgt und die Küche mit all den Töpfen und Pfannen rein hält? Gibt es einen Mann, der all diese Arbeit verrichtet?"- Da erhob sich ein schmächtiges Männchen im Zuhörerraum und sagte mit schüchterner Stimme:„ Ich glaube, ich darf diese Ehre beanspruchen." ( Life".) Geistreiche Antwort. Eleonore Duse, die berühmte Schauspielerin, befand sich eines Abends in einer Gesellschaft. In der Unterhaltung berührte man auch die Frauenfrage. Einer der Gäste bemerkte trocken, daß die Frauen niemals die gleichen Rechte wie die Männer beanspruchen könnten. Erst wurde der Mann gemacht", begründete er seinen Ausspruch, und vom Mann kam erst das Weib."„ Ganz recht", sagte Eleonore Duse. Es ist natürlich, daß vor der Blume erst der Stengel wächst; aber das kann man doch kaum als einen Beweis der Minderwertigkeit der Blume nehmen." 11 " Eine Schule für Einbrecher. In der franEin militärischer Sachverständiger der in zösischen Stadt Saint- Onen hatte ein Herr Genf tagenden Waffenhandelskonferenz, die Mousset eine Schule für„ Einbrecherwissenschaft" gerade vor einigen Tagen die Frage des Gas- gegründet. Mousset hatte um sich eine zivar trieges diskutiert hat, äußerte sich angesichts fleine, aber dafür ausgewählte wißbegierige der relativ harmlosen Folgen der Explosion Hörerschaft von sechs Personen geschaffen; zwei von Annemasse, sie verhielten sich zu dem Hörerinnen waren ebenfalls darunter; auch in fleinsten Gasangriff im Falle eines Krieges diesem Lehrsaal hatte sich die Gleichberechtigung wie ein Mückenstich zu einem Massenausfall der Geschlechter durchgesetzt, und der eigene Sohn von Wespen. Das Grauen und die Folgen des Herrn Mouffet widmete sich ebenfalls dem eines modernen Gasangriffes aber vermöchte Studium. Während auf den Hochschulen in sich kein Lebender nicht annähernd vor- Paris gestreift wird, wurde in Saint- Onen unermüdlich gearbeitet; bei Mousset gab es keinen Streit und keinen die Ruheſtörung ermunteru den Rektor; die politischen Leidenschaften blieben seiner hohen Schule, 87, Rue Montmaire, fern; aber während der Staat sich in Paris gegen den Schulstreit wendete, ergwang er ihn in Saint- Onen, indem er plöglich Herrn Mouf set und seine Schüler ihren Studien entzog und ins Gefängnis führte. Es versteht sich von selbst, daß weder der Lehrer, noch seine örer sich mit der bloßen Theorie begnügten; es lag ihnen daran, das Gelernte praktisch zu erpro ben, ihre Wissenschaft in eriverbtätiges Leben umzusetzen. Im Lehrplan von Mousset war nichts vergessen; es wurden falsche Bässe ebenso angefertigt wie Nachschlüssel und Sperrhaken; es wurde gezeigt, mit welchen Mitteln auch der bösartigste Widerstand einer eisernen Kasse geMißverständnis. Der Mann fragt feine brochen werden kann, die Eigenschaften von Frau, was das für Pelz an ihrem neuen Kleid Holz und Metall wurden nachgewiesen und nutz sei.„ Aff."-Me wird doch frage dörfe" bar gemacht, ebenso wie einzelne Vorlesungen der Beschaffung von Alibis gewidmet waren. Als Methodiker vernachlässigte Herr Mousset auch nicht den Taschendiebstahl, obwohl er im allgemeinen den Einbruch bevorzugte; denn vei den schlechten Zeiten tragen nur wenig Leute genügend Wertgegenstände bei sich, um den Taschendiebstahl lohnend zu gestalten, während 10 in Magazinen, Kassen und Auslagen immerhin sich mehr holen läßt. Dennoch fehlte auch nicht die Modellpuppe im Atelier Moussets; sie stand auf seinem Ratheder und er erläuterte die besten Griffe. In sechs Monaten haben die Schüler und Schülerinnen Moussets mehr als vierzig geglüdte Einbrüche unternommen; in ihrem Be size fanden sich nachher noch so viele Schreib maschinen, daß sie bis in ihr spätes Alter der Daktylographie sich hätten widmen können. und Wer kennt das Instrument von edlem genügend Grammophone mit Schallplatten, daß Klange, Das Stopf und Fuß ein böses Laster Carusos füßeste Töne noch lieblich ins Greisea stüßt, Obgleich an ihm manch großer Kunsttum der Mousset- Schüler geflungen wären. Aber ler sigt? das Schicksal wollte es anders. Kunst, Wissenschaft und Fleiß reichten nicht aus, um die pium- Noß Du warst in den Buppen meiner Kinder spiele: und wenn ich aus Lehm das Bildnis meines Gottes formte jeden Morgen, dann formte und vernichtete ich dich. In all meinem Hoffen und Lieben, in mei nem Leben, in dem Leben meiner Mutter haft du gelebt. Ju Schoße des unsterblichen Geistes, der über unserm Hause waltet, bist du genährt worden durch Menschenalter. In meiner Madchenzeit, da mein Herz seine Blumenblätter aufschloß, schwebtest du als ihr Duft darüber. Deine zarte Sanftheit blühte in meinen jugendlichen Gliedern wie ein Wolfenglühen bor Sonnenaufgang. Himmelserwählter Liebling, Zwilling des Morgenlichtes, du bist den Strom des irdischen Lebens heruntergekommen, und zuletzt bist du an meinem Herzen gestrandet. Ich schaue in dein Gesicht, und Unfaßbares überkommt mich. Du, der allen gehört, bist mein geworden. Vor Angst, dich zit verlieren, halt ich dich zu eug an meiner Britft. Welcher Zauber hat den Schatz der Welt in diese meine Arme verftridt!" Rabindranath Tagore. Gedanken- Gplitter. pen Hindernisse von Polizei, Strafgesetzbuch und Sterker zu besiegen, die Modelle der Einbruchwerkzeuge, die Versuchskassen und die Verfuchspuppe, man wird sie in der Gerichtsverhandlung erblicken, und die Chroniqueurs werden über diese Jdealgestalt des Bestohlenen schnöde Glossen drucken. 14 Rätsel- Edfe. Kreuzwort- Rätsel. 97 Gentrechte Reihen: 1. Ab* 6. schluß des Lebens, 2. Ger manische Göttin, 3. Stein, 4. Anrede, 5. Frauengestalt des Nibelungenltedes, Kanton in der Schweiz. 7. Farbe, 8. Männername. Wagerechte Reihen: 1. Atu fifche Bezeichnung, 9. Mufi Talische Bezeichnung, 10. Stadt in Portugal, 11. Män nername, 12. unwahrheit, 13. Stadt in Brofilien. flingel Bedenkliche Mischung. Rüdentwicklung. Wie hat das Pferd so gründlich sich veriandelt!- Drei Zeichen habe ich ihm beigestellt und tauschte einen Vogel dafür ein... Sprachen Gefahrvoll. Bache Der wahrhaft weise Mensch ist weder irgend jemandes Knecht, noch folgt er blind und gedan tenlos fremdem Einfluß; er läßt sich von keinem Ausdruck des Willens zum Sein, Bride, Menschen und keiner Gemeinschaft sein Denken die Völker verbindet, Wehe, wer Kopf dir und Empfinden vorschreiben, nicht von der Fa- Endlich ein Heilmittel gegen Seekrankheit. und Hals ruchlos entfernt, den ereilt strafend milie, nicht von der Kirche, nicht von der Ge- Det Direktor einer amerikanischen Filmgesell- die Nemesis gleich! sellschaft. Auf der anderen Seite ist er aber schaft überrascht die Oeffentlichetit soeben mit auch nicht eigensinnig beschränkt: er sucht nicht etwas möglichst besonderes in Denken und Handeln vorzustellen, sondern er ist verständig genug, rasch und ruhig in Kleinigkeiten nach zugeben, um in Frieden und Einklang mit anderen zu bleiben und niemand unnüz wehe zu Trine. tunt. Keiner kann die Welt verbessern, wenn er nicht bei der Verbesserung an sich selbst den Anfang macht. Hans Thoma. der Mitteilung, daß es kein beſſeres Mittel gibt, Es sei sich gegen die Seekrankheit zu schützen als einer Filmvorführung beizuwohnen. deshalb angezeigt, solche Schiffe zur Reise zu wählen, die mit einer Kino- Einrichtung aus gestattet sind. Er begründet die Behauptung damit, daß die Seekrankheit in der Hauptfache dadurch herbeigeführt wird, daß sich das Gesichtsfeld des Reisenden beständig verschiebt. Da durch das Anschauen von Filmbildern diese Verschiebung beseitigt und dem Auge ein feftes Biel * often Guter Ratschlag. Ist man immer auf dem P, Tut Enttäu Weil man dann auf schung nicht gleich weh, gute Art- Meistens viele& auch spart! Auflösungen der Rätsel aus der vorigen Nummer: Lehrjahre: Ohren, Nero. Gleich Unterschied langrätfel: Grille. ich: Bruder, Ruder