9tr. io. riuteryaltunsÄveilagc 1SL». (IO) Die verhexte Stadt. Copyryiht by Georg Müller Verlag A.-G. München. Sine fettere 6pifee«9t«o „Sie haben doch die Schritte gehört. Glauben Sie,. daß Frauenschritt« dabei waren? Der Portier sann einen Augenblick nach. „Ich glaub« nicht. Aber ich kann das nicht so sagen." „Und der Manu, der hinter Ihnen stand?" „Der war auch weg. Wie es wieder bell wurde, dreh ich mich um— da war er nicht Mehr da." „Sie sagen, er hat Sie angepackt. Wo?" „Borne an der Livree. Zwischen den knöpfen." „Ziehen Sie Ihren Rock aus!" Der Portier lachte. „Meinen Rock soll ich ausziehen?" -Ja.. Funke nahm den Livreerock und legte ihn sorgfältig auf Winkel- Arm.„Geben Sie ihn gleich morgen früh in di« Abteilung für Fingerabdrücke!— Portier, Sie können gehen.- „Urw meinen Rock?" „Den kriegen Sie schon wieder. Seien Sie nur froh, daß Sie überhaupt noch«inen Rock anziehen können!" Als der Portier brummend di« Loge verlassen hatte, ritz Funke brummend ein Blatt au- seinem Notizbuch, schrieb ei« paar Zeilen darauf und reichte es Winkel. Der las es, steckte es ein und nickt«. Auf dein Zettel stand: „Bei dem Portier noch heute abend Hausdurchsuchung halten!" Nun kehrte sich Funke wieder dem Arzt zu. „Wir wollen jetzt die Frau befragen." „Bitte." „Nun also, Frauchen," sprach Funke sic freundlich an,„was ist denn nun eigentlich mit Ihnen los?"' „Wenn ich dar nur selber wüßte!" jammerte die Frau. ,Lch versteh ja von all dem, was vorgeht, kein Wort." <„Sie Glückliche," lächelt« Funke.„Aber Sir. sagten vorhin, ein Hund hätte Sie ge» stochen? Bon einer Wespe habe ich das schon gehört; aber von einem Hund ist mir das (feinte ftori Ettirnser. etwas ganz Neues. Wem gehörte denn der Hund?" „Dem Herrn, der zu spät gekommen ist. Grad wie der-weite Akt angesangen hat, ist der Herr gekommen." „Wie sah der Herr aus?" „So ein schlanker schöner Mensch mit einem blonden Schnurrbart." „In einem hellen Sommeranzug?" „Nein, im Frack." „Ach ja, natürlich im Frack.— Wie alt ungefähr?" „So um die vierzig rum." ,>Kommt der Herr öfters ins Theater?" „£3ei mir nicht. Vielleicht auf den anderen Plätzen. Es kommen soviel Leute inS Theater—" „— daß Sie nicht jedes Gesicht behalten können, das begreife ich.— Und dieser Herr kam mit einem Hund ins Theater?" „Mit so einem Pintscher." „War eS kein Foxterrier?" ,^Jch kenn mich nicht so aus mit den Viechern." „Aber man nimmt doch keinen Hund mit ins Theater?" „O doch, das kommt öfters vor. Eigentlich darf es ja nicht sein; aber wenn sie ih» in der Garderobe abgeben... Unsereins ist auf die Trinhgelder angewiesen... und da ... ach. Gott, ich werde doch nicht bestraft deswegen?" „Nein, Frauchen! Wenn Sie alle- hübsch wahrheitsgetreu erzählen, kriegen Si« vielleicht sogar eine Belohnung. Nun weiß ich aber immer noch nicht, wie der Hund eS angesangen hat, Sie zu stechen?" „Er hatte doch so ein Halsband an mit Stacheln. So dünne, spitze Stacheln." „Ah!" Funke richtete sich höher auf und warf d. m Arzt einen, siegreichen Blick zu. Jetzt war ihm alles klar. „Und wie mir der Herr daS Hündchen gegeben hat, und re mirs aus den Arm, da stößt mir aus Versehen der eine Stachel ganz tief in die Hand." „So, so, au? Versehen, meinen Sie.— Hat der Herr ettvas gesagt?" toon „Er hat gelacht und bat gesagt: Heile, heile, Segen Morgen kommt der Regen, Uebermorgen kommt der Schnee, Tut's dem Kindchen nicht mehr weh. Es war ein lieber Herr. Dann muß ts nur schlecht geworden sein, weil ich hier in der Loge aufgewacht bin. Dazwischen weiß ich nichts mehr." Der Assesiw^schnalzte mit der Zunge, drehte sich jah«Wund sagte: „Guten Abend, ich mutz gehen!" An der Tür wandt« er sich nochmals zurück. „Den Namen des Hundes hat der Mann nicht erwähnt?" „Doch, ein ganz verrückter Namen. Wie er ihn gestreichelt hat, hat er gesagt:„Schön sitzen bleiben, bis dem Herrchen wieder- kommt, Gaxgax!". , flanke!" Und er verlietz die Loge. Winkel sah ihm mit dem staunend-ehr- fürchtigen Blick nach, mit dem ein vierjähriger Hosenmatz zu einem Zauberkünstler aufblickt, der ihm ein lebendes Kaninchen aus der Nase zieht. „Unser Affesior verstehts!" raunte er dem Theaterarzt zu.„Paffen Sie auf, der weiß schon vi«l mehr von der Sache, als er sich amnerken lätzt!" ,^Jm Gegenteil!" lachte der Arzt.„Die Polizei tut immer so, als wützte sie viel mehr, als sie in Wirklichkeit wissen kann. Mir wäre es lieber, er hätte mir meine Patientin nicht mit. seiner Fragerei aufgeregt. Schließlich ist die Gesundheit eines Mitmenschen wichtiger, als sämtliche Brillantenkol- liers der Erde. Wenigstens ist das mein« bescheidene Ansicht als Arzt." Zehn Minuten später schickte Affesior Funke uach alkur vier' Himmclsrichlungen Telegramme: die Gendarmen möchten di« Landstraße« überwachen nud jedes verdächtige Automobil und Fuhrwerk anhallen. * Auf einer Bank in den Kuranlagen aber saß ein Herr mit blondem Schnurrbart, rauchte eine Pfeife uni» schmunzelte, den Foxterrier auf seinem Schoße streichelnd: „Adele macht ihre Sache unübertrefflich. Sie ist zum Küssen!* V. „Hier Funke— wer dort?* „Bohnkraut. Morning, Afseffor. Was Neues?* „Leider nichts besonderes." ,^aben Sie denn immer noch nicht her- aurge bracht, wo der Halunke jetzt wohnt?" „Fragen Sie nicht so töricht! Wenn wir feine Adresse wüßten, hätten wir ihn schon längst gepackt."“ „Well. Auf Wiedersehen!" Funke lehnte sich im Amtsseffel weit zurück und überdachte die Ereignisse der letzten Tage. Gott weiß, es war ihm nicht gut gegan- sten.,. Zuerst der Rüssel vom Polizeipräsidenten, dann die Vorwürfe des Kurdirektors, dann die Jeremiade des Bürgermeisters. Die drei waren untröstlich; denn jetzt hatte Breckendorf seinen Skandal, sein« Af- iare. Zu Dutzenden verließen die Kurgäste ne„verhexte Stadt"; die Geschäftsleute lobten, die Hotels und Fremdenpensionen schimpften auf die Polizei, di« an ihren unvermieteten Zimmern schuld sei und den Fremdenverkehr mit Gewalt ruiniere. Das Kurtheater spielte täglich vor halbleeren Häusern. Es ruhte seit der mißglückten Die Gefährtin des Menschen. Bon Erich Hum s ar. Die Menschen mögen es hinausschreien, mit schmerzvoll verzerrtem Munde aus qualvoller Brust, in di« Welt hinein: Di« Maschin« ist tot. Man Hal uns an einen Leichnam geschmiedet. Es ist nicht wahr. Sie lebt. Lebendiger ist sie alö der Mensch, der sie totzusprechen glaubt, wenn er sagt, sie ist tot. Ni« war di« Maschine tot. Ni« wird sie tot sein. Und wer je sie sah: schwarz berußt, mit blinkenden Zähnen, Kolben und Wellen, weiß, daß sie lebt. So gern er auch glauben möchte an einen Spuck,«inen Nebel oder«in Bild darin,«r ahnt sie ist lebendiger denn sein« Gedanken. Sie selbst ist Stoff gewordener Gedanke unzähliger Hirn« von Menschen, deren Geist sortl^bt in ihr. Geister, größer als der fein«, der sich vermaß die Summe gespeicherter Kraft unter seinen Willen zu zwingen. Doch er vermag nur«ine neu« unheimliche Seite dieser Gestalt gewordenen Urkraft ins Leben zu rufen: ihren Haß gegen alles, was Mensch heißt. Freilich, wenn sie manchmal ausholt, dich niederschlägt; dir di« Kleider vom Leibe reißt, dich anfrißt, packt und in di« Lüfte schleudert, entsetzest du dich wohl vor chrer Kraft, doch an ihr Leben, an ihre Seel« glaubst du nicht. Du glaubst nicht an chren Zorn, an ihren Durst nach Befreiung von dem niedern Zwer- genvolk, dessen sic sich bediente, um geboren zu werden, und das sie seither nicht abzuschütteln Vermag. Doch ihr« Kräfte wachsen und mit ihnen ihr Haß gegen den, der sie zu meistern glaubt, und doch von ihr gemeistert wird. Hast du noch nie ihr unheimliches Heulen gehört, mitten im Gang ihres Werkes? Hat sie dich nie angefletscht, nachdem sie Galavorstellung ein Fluch auf dem Musentempel; das Publikum ist noch abergläubischer als die Schauspieler. Lichengrin pflegte seine zerquetschte Nase und schwur, wenn sie nicht wieder kerzen- grade und" farblos würde wie ehedem, werde er die Stadt auf eine lebenslängliche Rente verklagen. „Wenn uns das große Schaufliegen nächste Woche nicht herausreißt," wehklagte der Kurdirektor, dann ist die ganze Saison verpfuscht. Mit Stickstoff allein lockt man keinen Hund vom Ösen. Wenn das so weitergeht, dann kriegen wir noch Leut« in unser Bad, die tvirklich krank sind!" Der tägliche Anzeiger" des benachbarten Konkurrenzbades Kummeistadt wälzte fiäh förmlich wonnegrunzend in dem Mißgeschick Breckendorfs. Jeden Abend brachte er neue Notizen unter der stehenden Ueberschrfft ,^8om Breckendorf«r Kriegsschauplatz". Bald schrieb er, der Breckendorstr Stickstoff sei tatsächlich ein Jungbrunnen; besonders Einbrechern bekomme er sichtlich ausgezeichnet. Bald spottete er, der berühmte Sherlock Holmes beabsichtige, seinen Wohnsitz nach Breckendorf zu verlegen, weil er von den dortigen Behörden noch etwas lernen könne. Und nie war der Kümmelstädter„Tägliche Anzeiger" so eifrig in Breckendorf gelesen wie jetzt. Im Friedrichsenschen Pensionat hatte es wieder eine Strafarbeit gegeben über das Thema:„Weshalb hielt Cato der Aeltere die Zerstörung Karthagos für notwendig?", weil dich vorher verlacht«; hast du das leise Klagen in ihr nie gehört, ihr Aechzen, Stöhnen und ihr grausames Jubeln, wenn sie dein Blut sah? O sie dürstet nach Blut. Rache schreit sie bei jeder Mißhandlung. Und doch rief di« Lieb« zum Menschen sie einstmals ins Leben. Und ste kann auch jetzt noch ganz Liebe sein, ganz Hingabe an den Menschen, von dem sie fühlt, daß er sie liebt. Für«in Streicheln oder«in zärtliches Wort ist sie dankbar und gibt Antwort mit leiser, zarter Melodie, die anschwillt zu gewaltig erhobenem Orgelton, zum Lobgesang auf den Geist des Menschen, dem unermüdiich zu dienen sie sich müht. Und auch in diesem Liede, in dieser Hymne, die ste sich selbst und den Menschen singt, ist sie größer als er. Mehr als in ihrem Schaffen fft sie darin Verkörperung der Geistes verblichener Menschen, deren Rastlosigkeit unsterblich wurde in ihr, deren Seele ihren eisernen Körper erfüllt mit erhabenem Stolz, der aufbäumt in mächtigem Haß gegen jeden, der nicht di« treu sich hingebende Geliebt« sieht in ihr, sondern das nutzbringende, seelenlos« WerkMg.* Noch wiffen erst wenige um dies« ihre hassende, liebende Seele und daß nur der di« Maschine unt«r seinen Willen zwingt, der di« Kraft und dir Lieb« all jener, di« vor ihm waren und sie gebaut zu ihres Lebens Widerpart in sich zu sammeln gewußt. Si« wissen auch um di« unzähligen Gedanken,^i« überspringen aus dem Hirn einsamer Erfinder in die Maschine und sie enträtselnd, wächst die 8i«be in ihnen zu der Maschin«, die, ihr« liebenden Meister erkennend, den Haß begräbt, den sie gegen dir Menschheit gesammelt in drei Generationen, di« wie keine vorder die Seele in ihr nicht zu erkennen vermochten. Und an seiner S«it« schreitet sie als rin« geliebte und liebende Gefährtin stolz und froh in die Zöglinge ich Theater nach dem Galerie- Zwischenruf ,-Güstav, kneif' mich doch nicht so!" einstimmig herausgeplatzt waren. Frau Friedrichs«», geborene Müller, hätte es nie für möglich gehalten, daß ihr« Schutzbefohlenen diesen Zwischenruf verstanden. So weit waren si« doch noch gar nicht im Unterricht.— Für rund 850.000 Mark Schaden an gestohlenen Wertgegenständen war nach der „Lohengrin"-Dorst«llung angemeldet worderh die Zahl der vermißten Mäntel, Hüte, Schals, Gummischuhe, Spazierstöcke, Regenschirm« ging ins Lächerliche. Es hatte zwar gestern mittag im.„Brek- kendorfer Tageblatt" gestanden: „Unsere ausgezeichnete Kriminalpoli- . sei ist den Verbrechern auf der Fährte. Die Festnahme ist nur noch eine Frage von Stunden..." aber Afseffor Funke wußte es beffer. Nichts, gar nichts Wesentliches hatte die Polizei bisher herausgebracht, obwohl der gesamte Beamtenstab fieberhaft arbeitete. Es war allerdings ein junger Bursche verhaftet worden, als er in einer berüchtigten Hehlerkneipe eine im Theater gestohlene Brillantbrosche an den Mann zu bringen versuchte. Allein dieses Individuum gehörte offenbar der gesuchten Bande nicht an, sondern hatte auf eigene Rechnung und Gefahr gearbeitet. War er doch erst am Morgen des denkwürdigen Tages nach mehrjähriger Strafe aus dem Gefängnis entlassen worden, (Fortsetzung folgt.) di« Zukunft hinein, di« kein« Unterdrückung mehr kennt. Seien Menschen ihr Gegenstand oder Maschinen. Der Wert der Abhärtung Bei vielen jungen, ungeschickten, vielleicht auch noch unselbständigen Müttern finden wir- «inen Hang, ihr« Kinder zu verzärteln. Größer« Kinder werden meist das Opfer dieser falsch verstandenen Elternliebe und haben die Folge», einer Verzärtelung am eigenen Leibe zu spüre«, Allgemein gültige Regeln gibt es für die Abhärtung nicht, sondern jeder Mensch muß di« Abhärtung entsprechend seiner eigenen Narur selbst besorgen. Immerhin gibt es doch einige Regeln, die wohl in jedem Fall« Geltung haben. Rach Möglichkeit soll der Körper täglich mit kaltem Wasser gewaschen werden. Bei zar»n und nervösen Menschen darf das Wass«r nicht allzu kalt sein, sondern muß abgestanden oder lauwarm sein. Man sollt« auch nie im geheizte» Zimmer schlafen und höchstens bei sehr empfindlichen Kindern di« Lust im Schlafzimmer ei» klein wenig angewärmt sein lassen. Besonders müssen die Wohn- und Schlafzimmer viel gelüftet werden, und eS ist auch sehr wünschens- lvert, bei geöffneten Fenstern zu schlafen. Di« Mutter muß sich und di« Kinder an di« Erkenntnis gewöhnen, daß Wind und Wetter nicht ohne weiteres Krankheit bringen und ein Gang durch den Regen ein ganz natürlicher Vorgang ist. Rur das Verweilen in nassen Kleidern und nassen Schuhen kann zu einer Erkältung führen» Solang« man aber in Bewegung bleibt, der Bluttreislauf beschleunigt ist und die Wärm« im Körper bleibt, werdrn nasse Füße und nass« Kleidung niemals zu einer Erkrankung führe» können. Sehr zuträglich ist es der Gesundheit euch, am Morgen und am Abend eine klein« Weil« vor geöffnetem Fenster oder im Freie« j einige kräftige Atemzüge zu tun. Wer Gelege»' 1 htit hat, zu schwimm«», der versäume nicht, eS zu tun, und wer noch nicht schwimmen kann, sollte«s nach Möglichkeit lernen. Es gibt kaum etwas so Gesundes wie das Schwimmen. Gleichfalls sehr wertvoll ist es, jeden Tag im Freien zu arbeiten oder sich wenigstens etwas Bewegung im Freien zu verschaffen. Auf jeden Fall soll man sich auch in der Kleidung abhärten und niemals ans Angst vor Erkältung zwei Hosen oder Jacken anziehen.-Man darf auch nicht im Sommer unter derselben guten Federdecke wie im Winter schlafen und soll sich überhaupt in 'einer Kleidung nach der Jahreszeit richten. 8. M. Lines Scharfrichters Lebenslauf. Bon Egon Erich Kisch.* ht it I l« I ch L f b-| ’** I iik ick. pW gt* i<6‘> ,ns ivS i lck»! eck- ve« >ck« -io< >i«" Früher hab' ich ein KafjeehauS gehabt in der Simmeringer Hauptstraße. Mein Milchlieferant war Herr Karl Seelinger, damals Scharfrichter von Wien und Milchhändler. Am 13. April 1894 kommt er zu mir herein und fragt mich, ob ich mitfahren wolle nach Galizien zu einer Hinrichtung; ich fei rin starker Kerl, ich könnt' ihm helfen. Da bin ich mitgefahren. Gezahlt hab' ich nichts genommen, nur di« Reise und das Essen. Di« Sache hat mich halt interessiert. Am nächsten Tage haben wir dann in Äeü-San8ec einen Fleischhacker gehängt, Far- gac; hat er geheißen,«in Riesenkerl war8, Ästmörder und Notzüchter. Ob ich mich gegraust hab'? Warum denn? Gar keine Spur! Der Seelinger hat mir auf die Schulter gellopft: „Ich hab' schon VA G'hilfen g'habt, aber so an ne net wie di, Pepi!" Na, und da bin ich mit ihm in Oesterreich herumgefahren, zu allen Hin- richtungen, nach Brünn, nach Cilli, nach Graz. Dabei bin ich immer Kafseefirder geblieben und habe vom Seelinger keinen Lohn genommen. Nur so aus Sport, wissen, Im neun- undneunz'ger Jahr, im September, ist er gestorben, der Seelinger. Mir ist gar nicht einmal im Traum eingefallen, mich um di« Stell« zu bewerben. Da schreibt mir eines Tages der Po- iizeirat Rattay— der ist auch manchmal zu mir ins Cafe gekommen—, ich mächt' ihn im Kommissariat besuchen. Der fragt mich so aus, ob cs wahr sei, daß ich dem seligen Seelinger geholfen hab' bei Justifikationen, wann und wo, Und ich hab' ihm alles erzählt. Wie ich fertig bin, sagt er mir:„Warum, reichen Sie nicht eine Offerte um di« Scharsrichterstelle«in, Herr Lang? Das Kaffeehaus ist nichts für Sie." Ta hat«r ja recht gehabt. Jede Nacht find Pülcher hineingekommen, um drei Uhr früh hat es immer Ohrfeigen gegeben; ich hab' mich zwar nicht gefürchtet, aber diese Aufregungen, die man als Kaffeesieder hat, sind nichts für mich, ich bin ein friedlicher Mensch, streit'- mich net gern herum. Und ich hab' mir immer ein ruhiges Leben ge- tvünscht.„Ja, Herr Polizeirat," hab' ich ihm gesägt»„ich tät' ja ganz gern Scharfrichter wer- den, aber ich bin zu alt, mit fünfundvierzig Jahren stellt mich das Landesgericht nicht mehr an." Ich soll ihm nur meine Dokument« schik- ken, sagt er,«r wird'S schon machen. Im Februar 1900 bin ich angestellt und vereidigt gr- tvesen als„Scharfrichter des k. k. LandeSgerich- tez Wien", trotzdem ein« Menge Offerten ein- gklaufen waren für di« Stell«. Aber eS hat sich keiner ausweisen können, daß er es auch wirklich stiften kann! Hundertvierzig Kronen monatlich war das «halt und fünfzig Kronen für jede Hinrichtung ~~ es war ja nicht viel, aber besser alS in die Hosen geschissen. Sehr viel hab' ich gleich zu tun Rkriegt, weil man seit dem Tod vom Seelinger älle Hinrichtungen aufgeschoben hat. Nur wie * Aus dem Werke des Verfassers:„Der tosende Reporter", erschienen im Verlag Erich M, Berlin. man di« Jutianne Hummel, die Kindsmörderin aufgehängt hat, im Januar 1900, hat man dazu den Wahlschlager kommen lassen, den Prager Scharfrichter. Die Hummel ist aus chn geflogen, noch unt«r dem Galgen hat sie zu ihm gesagt: „Sie haben so«in liebes G'schau, Herr von Wohlschläger", aber er hat dann so lang an ihr hkrumgewurstelr, daß sie noch fünf Minuten gelebt hat, so«in Patzer war der Wahlschlager— no ja, für die Provinz war er gut genug, aber nach Wien konnte man ihn nicht berufen, nach so einem öfsentlichen Skandal. Deshalb hat man mich ja aufgefordert, weil ich mich schon auS- kennr hab'. Meine«rste selbständige Hinrichtung— das war interessant, nämlich der letzte Delinquent, den ich als Gehilfen gehabt hab', war auch mein erster Delinquent, wie ich Meister war. Das war so: Im April 1899 bin ich mit dem Seelinger nach Rudolfswerth in di« Krain gefahren, um einen Zigeuner aufzuhängen. Simon Held hat er geheißen und hat sechs Raubmorde verübt, all« an alten Frauen, Ausgedingerin- nen. In der Nacht vor der Hinrichtung hat er den Untersuchungsrichter rufen lassen: er will seine Komplizen nennen. Er hat ein paar Namen angegeben. Aber man hat ihm's nicht geglaubt und di« Hinrichtung nicht aufgeschobcn. Zur Sicherheit hat man nqch Wien telegraphiert,, und es ist die Antwort gekommen, mau soll chn. nur henken. Eine Stunde später hat die Justi- sikation stattsinden sollen, ich hab' ihm gerade di« Schlinge um den Hals gelegt— da kommt ein Beamter gerannt mit dem Telegramm, daß er begnadigt ist. Na, da sind wir halt wieder nach Hause gefahren.^Der Zigeuner hat stch ein I raar Wochen später von seinen Freunderln eine Geige in die Zelle kommen lassen und darin war eine Schnur, mit der hat er sich aus dem Fenster heruntergelassen, der Posten hat auf chn geschossen, hat ihn aber nicht erwischt. Erst ein paar Monat« darauf, wie er«inen neuen Raubmord begangen hat, ist er wieder eingenäht worden und wieder zum Tode durch den Strang verurteilt. So ist der erste Delinquent meiner i Scharfrichterzeit einer gewesen, dem ich schon Maß genommen hatte. Ich hab' ihn auch tadellos gehenkt, in 45 Sekunden war er töt. Dawar am 3. März 1900— warten Sie einen Augenblick, ich muß zur Sicherheit noch im Buch nachschauen." Ich bleibe allein in der Wachrstube der Freiwilligen Turner-Feuerwehr von Simmering, in der das Gespräch stattfindct. Hinter einer Umfriedung der Geiselbergstraß« steht daS Spritzenhaus und das Wachtzimmergebäude, an das sich das Brctterhäuschen mit der Wohirung d«S Scharfrichters schließt. Trotzdem er nur ein hölzernes Häusel bewohnt, ist er einer der ge- achtctsten Bürger von Simmering und Hauptmann des Feuerwehrvereines— na, was denn, wir sind in Wien, und die Hauptsache ist doch, daß einer einen„interessanten" Beruf hat, daß man einer ist, mit dessen Bekanntschaft man protzen kann;„Waast, Alte, mit wem i heut' beisämm' war? Mir dem Heicker von Wien!" Der k.-k. Henker ist Besitzer des Ehrenzeichens vom Roten Kreuze— Patriae ar Humanität«! Schön«ingerahmt hängt sein Bilau der Wand der Wachtstabe, neben den Porträten von Kaiser Franz Joseph, Georg Schönerer und Oskar von Höffl. Ein besonderer Uniformständer ist für Helm, Degen und Bluse des Hauptmanns reserviert. Herr Lang schleppt einen Folianten herein und«in Photographiealbum, in dem feine Familienmitglieder, s«in« Gehilfen, di« meisten in Athletendreß, und wichtige Hinrichtungen ver- ewigt sind. In dem großen Buche sind alle Strangulierungen handschriftlich verzeichnet, die die Herren Willenbacher, Seelinger und Lang von Amtswogen vollzogen haben. Di« Eintragungen beginnen mit Enrico FranceSconi, dem Geldbriefträgermörder vom Trattnerhof, der am 16. Dezember 1876 aufgeknüpft wurde; der nächst« ist Ferdinand Hackler, Raubmörder, gehenkt am 16. Mai 1877 im Gebäude der Kaserne in der Alserstraße, dann kommen di« Dienst» botenmörder Hugo Schenk und Kari Schlossarek am 22. April 1884, und ihnen mußten am 8. August 1884 die Anarchisten Hermann Stellmacher und Kammerer folgen. Die Wiener Lokaltätigkeit Langs hat am 21. Ma: 1901 mit Stefan Waniek eingesetzt, der — bei einem Einbruch in Favoriten überrascht —- auf sein« Verfolger geschossen und eine Frau Hoffmann getötet hat: am 11. August 1902 zieht Lang den Johann Woboril, Mörder am Trödler Keßler, ins beste le Jenseits; am 25. April d.s nächsten JahreS henkt Herr Lang den Mörder der Rudolfsheimer Trafikantin Mari« Jülich von Jülichenthal, den Messerschmied Anton Se- nekel, der zwei Tage nach seiner Tat auf dem „Selbstmörderbankel" im Prater gesessen und las geraubte Geld gezählt chatte, was zu seiner: Verhaftung führte; Sen«kcls letzte Worte waren■ c-n Herrn Lang gerichtet.„Leckmimoasch", lauteten sie, und Herr Lang nimmt ihm das skhrj übel. Wenn irgendwo in Oesterreich ein« Volks-: forderung auf der Straße erhoben wurde, so' schickte Wien sofort das Standrecht und den Herrn Lang hin. Mit seine! Handtasche erschien er als ultima ratio. In Ungarn hat er den Oberleutnant Bcla von Pap hingerichtet, der im Jahre 1900 durch einen Bauern seinen Bruder erschießen ließ, um in den Besitz des Majorats zu gelangen. Die Hinrichtung Battistis ist sein„berühmtester" Fall. Herr Lang sucht aus seinem Album die Bilder herlllts, die den Trientiner Land-t- tags- und Reichstagsabgeordneten Cäsarc Bat- risti zeigen, wie er in Hauptmannsuniform an seinem Todestage, am 12. Juli 1916, seine Zelle im Kastell von Trient verläßt, nm in das Gerichtsgebäude übergeführt zu werden. Hier erhielt er schäbige Zivilkl«ider, und auf anderen Photographien sicht man bereits den Richtpflock mit der Leiche und ein« Reihe von gefühllos umherstehenden und siegesbewußt lächelnden Feldwebeln, Bilder, die als gutes Propagandamittel gegen di« Monarchie von der Entente in Hnnderttausenden von Exemplaren vervielfältigt und. verbreitet wurden. Herr Lang rühmt di« gute Haltung Battistis; ohne mit der Wimper zu zucken, ließ stch der Delinquent di« Schlinge um den Hals legen, und bevor sie zugezogen werden konnte, rief er:„Evviva l'Jtalia!"—■ Am gleichen Tage wurde auch ein anderer Irredentist. der italienische Oberleutnant Dr. Finzk aus Rovereto, hingerichtet. Im Frieden war Dr. Finzi k. k. Gerichtsbeamter gewesen und hatte als solcher bei. einer Justifikation, di« Lang an einem jungen, d«S Raubmordes schuldig befundenen Mühlenbesitzer, namens Nathan, nt Rovereto vornahm, interveniert. Nachher hatte er sich viel von Meister Lang an- dessen Praxis erzählen lassen. Daß er selbst«inst unter die Hände Langs kommen werde, hatte er fick wohl nicht gedacht. Aber erkannt hat ihn Dr. Finzi sofort. Als Lang zwei Tage vor der Doppelhinrichtung«ach Trient gekommen war, tra- fen sich Battisti und Finzi, jeder aus seiner Zelle «nter starker Eskorte zu den letzten Verhören geführt.„Scharfrichter Lang auk Wir» ist schon da," rief Battisti seinem Freuttdr zu.—„Ich habe ihn schon gesehen. Ein alter Bekannter von mir!"— Das war da- letzt« Gespräch, das di« beiden Märtyrer miteinander geführt haben... Herr Lang berichtet das mit Stolz, zeigt mir di« Marschroute de- KriegSministeriums, die Spesenrechnung, die Belege. Insgesamt hat er für die Hinrichtung Battisti- fünfhundertsechzig Kronen berechnet. „Stück« vom Strick Battisti- waren dann im Trentino sehr gesucht« Artikel—, aber es war alles Schwind«!. Ich darf da- Seil nicht verkausen, ich di» ja beeidigter Staat-bediensteter. Ra ja, meine Gehilfe», die machen Geschäft« mit allen möglichen Stricken— nur mit Mnt richtigen nicht. Vom„Strick Batistis" dürfte» sie mindestens zwanzig Meter verkauft haben. Aber den echten können Sir bei mir sehen» ich habe ihn drüben in meiner Wohnung." Herr Lang bringt eine schwarze Reisetasche. In Zeitungsblättern, die er darin aufbewahrt hat, sind die Todesurteile zu lesen, zu deren Bollstreckung sich Meister Laug auSersehe« glaubt«, und in denen er zu gegebener Zeit nachlesen wollte, was sich sei» Opfer hatte zuschul den komme» lassen. Ein Blatt trägt die Ueber- schrift:„Dr. Kramak und Dr. RaZin(zwei tschechische Rationalistrnführer) zum Tode durch den Strang verurteilt.rin ander«-:„Verurteilung Friedrich Adler- zum Tode!" Der Scharfrichter hat inzwischen iüe schwarzen Zwirnhandjchuhe aus der Handtasche genommen, die er zugleich mit seinem schwarzen Anzug bei jeder Hinrichtung anlegt» die Riemen, die mau dem Malefikanten um die Achsel schlingt, wenn man ihn zur Richtstätte führt, und di« schwarze Seideuschnur, mit der man ihm di« Hände bindet. Er zeigt mir auch, wi« man den Strick eins:ist, preßt eine Stahlklammer, den Kloben", zwischen zwei Schränke, zieht die Doppelschlinge durch— den wirklichen Strick Battisti-— und will sie mir um den Kopf legen, Ich empfehl« mich! Voft-Gntzug. Don Els« Feldman», Wien. In der Zwangsarbeitsanstalt war strafweise Post-Entzug. Die Zwänglinge hatten plötzlich den Koller bekommen, eitrig- waren gegen die Aufseher gewaltsam und versuchten es, zu meuter». Acht Tage lang war man mit den härtesten Strafen vorgegangen: Berschlie- ßung, Fasten, harte- Lager, ja selbst Dunkelh-.it macht«^eseu abgestumpfte« Gemütern nicht? mehr aus; sie nahmen die Leiden auf sich»i« Dulder, di« wiffert, daß sie zum Leiden da find. Rur, al- e- hieß: Post-Entzug! da sah man sie erzittern, selG solche, die»ie«i;wn Brief erhielte», keinen Menschrn in der Außenwelt hatten, der an sie-chreikeu sollt«, selbst diese verfielen in der. Minute, i« der sie«? hörten, gingen i» sich, machten die heftigsten Anstrengungen, sich zu bessern. Ein wirkjamerrs Strafmittel konnte es nicht geben. ES wirk!« ätzend wie eine Gistsäurr, Wi« brennende Wunden in das Herz der Gefangene», diese Gewißheit: keine Verbindung mit der Welt. Dieses Bewußtsein machte sie zu wirklichen Gefangene«. Hettere-S. Lieber Simpl izissimus! In«tu hiesige- größer«- Bau- und Zimmerrigeschäst kommt kürzlich«in Posizeibeamter mit einem jämmerlich weinenden Mädchen, dem man di« kommenden Mutterfreuden schon recht deutlich ansehen konnte. Er erklärte dem anwesenden Prokuristen, sie seien gekommen um den Pater dr- zu erwartenden neuen Erdenbürgers festzustellen, der einer der bei der Firma tätigen Zimmerleute |et. Den Namen des Betreffenden wisse das Mädchen nicht.„Run", meinte der Prokurist, »bann muß ich eben di« Leute einmal antreten lassen", and fragt« zur Sicherheit das Mädchen, ob sie ihn dann auch wieder erkennen würde. Darauf das Mädchen:„Wie er aussieht, weiß ich nicht— ich weiß nur, daß«r Manchesterhosen an hat!" Empfindlich.„Wissen S«, mit mein'm Mann iS weeb Jott kee» Auskommen. Die ewige Anschnauzerei. Ich bin alle Abend stockheiser!" Definition.„Vater, was ist denn der Nuter- fchied zwischen Neuigkeit und Klatsch?"—„Dawill ich dir sagen, mein Junge. Wenn deine Mutter etwas jemandem erzählt, dann ist eS eine Neuigkeit, aber wenn«in anderer ihr rtwa- erzählt, dann ist es Klatsch." Zeugnis und Empfehlung.„Seit zwei Monaten litt meine Frau an Heiserkeit und Beschwerden beim Sprechen. Seitdem sie Ihr Mittel genommen hat, kann sie fast gar mcht mehr sprechen. Bitt«, senden Sie umgehend noch zwei Flaschen. Ihr dankbarer Alois Hinter- yuber." einerlei.— Wieviel Radium gibt es auf der Welt? Radium ist nicht nur der kostbarst« Stoff, son- :«rn auch der seltenste. Bor dem Kriege gab es ans der ganzen Erde nur einige Gramm, da damals fast ausschließlich Joachimskal als Erzeuger in Betracht kam»und der Prozeß der Gewinnung von Radium aus der Pechblende «ft sehr schwieriger ist. Damals kostet« ein Tau- si.ndstel Radium— Radium wurde stets nach Tausendstel Gramm verkauft— ungefähr 400 Mark, so daß der Wert einer Gramms auf 400.000 Mark zu veranschlagen ist. Inzwischen ist aber in Amerika ein bedeutendes Lager von Stoffen entdeckt^.worden, die die Möglichkeit einer blühendetr^Radiumindustrie gewährleisten. Außerdem find in England, Frankreich und Portugal auch geringe Mengen von Radium feskge- stellt worden. Schon durch dke Entdeckung der emerikanischen Lager ist der Preis des Radiums, der nn Kriege bis auf 800.000 Mark pro Gramm in die Höhe gestiegen war, auf 180 000 Dollar pro GNimm-gesunken. Schließlich fiel der Preis weiter auf 100.000 Dollar pro Gramm, so daß der ehemalige Vorkriegspreis damit erreicht war. .Jetzt kam eine neue günstige Gelegenheit, wie die„Umschau" mitteilt, Radium zu gewinnen, und zwar durch Entdeckung radiumhaltiger Lager am belgische» Kongo..Hier wurden in 'riuem halbe» Jahre vom August 1828 bis Mai 1K3 allein 23 Gramm Radium gewonnen, allein eine Menge, di« an früheren Berhält- nissen gemessen, sehr beträchtlich ist. Natürlich fiel dadurch der Preis des Radiums sehr stark, so daß er jetzt auf 70.000 Dollar zu veranschlagen ist, d. h. er ist weit unter dem Bor- kriegspreiS. Tas Gesamtgewicht deS Radiums, dar gegenwärtig aus der Erde in Verwend« st, kann auf 840 Gramm geschätzt werden. D>ö beträchtliche Menge-ft sowohl für Forschung zwecke als auch fir Heilzwecke recht rrsreulit da früher nur sehr wenige wissenschaftlich« ftttute und Kliniken sich im Besitze der nötig» Menge von Radium befand««, um alle» BeW für Heilzwecke zu decken. Phrenologie.„Glauben Sie, Herr Profess» daß Sie aus den Erhöhungen eines Schädel auf de» Charakter eines Menschen schließ» können?"—„Ich würd« daraus«her Schluss auf den Charakter seiner Frau ziehen!" Letzte Zuflucht.„Armer Kerl, der Müllers >agte Schulze traurig.„Was ist dem» mit ih» los?"„Er ist sei« Miet« solange schuldig blieben, bis et jetzt sein« Wirtin heirat» mußt«.'" gtütftMStfr.« Silben-Rätsel, a a an and bau bel brl buk cha da da d der d«S e« ei eiS«I ga gat gaz ger gon gnü hab i i jung lau laub l« li mi mi mu ni ni» no o Pag ra ra rau r« ri rod roh rous s« s«a> tau trat tim teau tu u u u urg va vid wa wa» Diese Silbe» stelle man zu 38 Wörtern folgender Bedeutung zusammen: 1. Berittener SoldaÜ 2 Angehöriger eines Stande- im alten AcheA L. Russischer Mänuernam«, 4. Stadt iu Afrika 5. Fluß iu Asien, L. Französischer Staatsmann, 7 Philosoph der französische» Revolution, 5 Stadt in Mähren, 9. Stadt iu Böhmen, 10. ML neral, 11. Biblischer König, 12. Unfertiges Ga bäude, 13. Weichselarm, 14. Mitteldeutscher Fluß 15 Afrikanisches Reich, 16. Biblische Bezeith nung für Aegypten, 17. Insekt, 18. Erste- Grü» am Baum 19. Männername, 20. Nam« für Le» Teufel, 81. Gefäß, 22. Ortschaft in der Schweiz- 23. Altgriechischer Gerichtshof, 24. Stadl>» Afrika, 25. Sagenhafter Jäger, 26. Ostsecstadi 27. Chemische Verbindung, 28. Norddeutsch«^ Fluß. Anfangs und Endbuchstaben dieser Wort«, abwechselnd gelesen, nennen«iu« Strophe vo» Wilhelm Busch.' Kapsel-Rätsel. LandeShut— Knabenklasse— Lebenszeit-* Meerwunder— Andersen— Matterhorn— Diese« Wörtern ist je ein« Silbe zu entnehme» Sind di« richtige« Silben gefunden, so nenne» sie dann im Zusammenhang gelesen M« älter« deutsch« Gedichtssannnlung. Märchen und Erzählungen. N D NE F K r O O L E U H E I hi Diese Buchstabe« sind mit einer bestimmtes Zahl auszuzählen. Sie ergeben dann den Titei eines Bttches, das jeder Junge lese» sollt«. Auflösungen der Rätsel aus der vorige« Rimmer Geographisches Buchst ab« n-R ä t» j« l Dir fünf Senkrechten: 1. Gens, 2. Sitten, b. Diarbrkr, 4. Kuanja, 5. Utah. Di« größt» Waivrechte: Ze träte. Abstrich-Rätsel. Hoffen und Harre» macht diel« zum Narren. Scherz-Rätsel. Karp— Athen— Karpathen. Verwandlungs-Rätsel. Blumenthal, Rittershaus, Auerbach, Hortensie, Map garet«, Serbien, Brahms.