«rrtervattunssvettase (14) 1 1 Copyryght by Georg Muller Verlag A.-G. München. •<%xen Verfolgung abhalten?—— Hat heute mittag wieder m der Pension .honicrt. aber habe ihm neuerdings zs^Wrochen, ihm bei der ersten Gelegenheit * filjc Kugel zu spendieren. Und was Eduard ^g^H^^kraut verspricht, das hält er auch!" bog von der Kurpromenade in di« ■«ff^D«« ob und bummelt« nach dem Kvf- ]>«oto-, das er zu seinem Stammkaffee er- dig auf. Er wollte abreisen und damit basta. Einige Leute aus seinem Gefolge hätten Frauen und Kinder in den Hungerbezirken und verlangten heimwärts. Vielleicht auch war der Maharadscha beleidigt, daß man seinen ausgezeichneten Rat, di« fünf ältesten Bveckendorferinnen zur Ent- hexung der Stadt in einen Sumpf zu Wersen, nicht befolgt hatte; vielleicht auch schmeckte ihm der Breckerrdorser Kognak nicht mehr, oder er hatte keine Lust mehr, sich bei jeder Gelegenheit von der indischen Nationalhymne überfallen zu lassen, zumal man nicht willen konnte, ob der unselige Komponist nicht meuchlings noch eine dritte Posaunenstimme hineinschreiben würde. Schließlich aber, nachdem der Kurdirektor sich saft di" Zunge aus dem Halse geredet hatte, ließ der Fürst fick, herab, seinen Brek- keudorfer Aufenthalt bis noch dem Flugsest zu verlängern. Es war schon dunkel geworden, als Eduard Bohnkraut das Kaffee Lotos verließ. Er hatte von seinem Blaustift heute reichlich Gebrauch machen können, ja, er halte sog^r in eiuem hauptstädtischen SensationSb'att einen bitterbösen Angriff auf seinen Feind, den Assessor Funke, gelesen. Darin war an bitterbösen Angriff auf seinen Feind, ssessor Funke, gelesen. Darin war an gewiss« galante Abenteuer Funkes erlni<«rt worden, die seinerzeit die Ursache seiner Versetzung nach Bveckendorf gewesen waren. Lagen diese Affären auch schon jahrelang zurück, das hauptstädtische Blatt irrt« sich nicht m der Annahme, daß der Durchschnittsleser an dem veraltetesten Klatsch innigeres Vergnügen findet, als an der ernstesten zeitgemäßen Abhandlung. ,4xn Assessor Funke hat Pech,". Hatte das Blatt geschrieben,„daß man ihn nicht seiner wahren Begabung entsprechend be« schästigt! Weshalb überträgt man ihm di« Verfolgung, von Verbrechern, statt ihn mit der Verfolgung alleingshender Damen zu betrauen,—«in Gebiet, auf dem er doch schon so allbekannte Erfo'ge zu erzielen wußte?" Eduard hatte es sich nicht versagen können, diesen Satz eigens blau zu unterstreichen und ein riesiges AuSrufungSzeicheu an den Ze>tem>and zu malens 1-In dem vor einer halben Stunde in M Asckendorf einArlaufenen Abendschnellzug rd Md man di« sämtlichen Reifenden 1. und HJ^Klasse in ihren Abteilen betäubt und aller MWfktgcgenstände beraubt vor. Die. meisten —eAisenden sind bereits wieder zum Bewußt- gekommen^ Nach der Begutachtung der nk S, ök(Kurarzt Professor Dr. Hommerstein Sanitätsrat Dr. Michel) handelt es sich fiWl■*’ n< relativ harmlose Betäubung mittels elkEL^ Aetherpräparates, die spätestens auf borletztcn Station ausgeführt wurde. Da Verbrechen erst einige Minuten nach dem M^tweffen des Zuges bemerkt wurde, ist es ..»«At Tatern leider gelungen, mit den übrigen üMgW^sten den Bahnhof zu verlassen, falls «MD nicht schon unterwegs aus dem fahrenden 1 gesprungen sein sollten. Unsere ausge- ..«Met« Kriminalpolizei ist den Spitzbuben astf der Spur, und di« Verhaftung Vht stündlich zu erwarten." Eduard Bohnkraut versenkte das Extra- schmunzelnd im di« Rocktasche. j. Er paffte zum Zeichen innerer Ver- einen Extrazug aus seiner Shag. Mist. L.(„Unsere ausgezeichnete Kriminalpoli- grinste er. ,^Jn der Tat, ein« selten H rmandad! Zeichnet sich vor ollen Polizeien des Erdballs dadurch aus, C/8 sie fein« Verbrecher fängt! Poüzciklub ,»k Schonung der Gauner aller Abarten. s, L? werde drr's schon zeigen, Herr Asseffor,. j< i e^.bon uns beiden der belle re Kopf ist. tfclj Igtint nach der maßgebenden Ansicht des it I Msanwalts Meier III, dieses Neberha- en] Mftn, gar ncht zweifelhaft zu sein; tveshalb zu IIM er mich sonst mit aller Gewalt von der • Ifffcten Verfolgung abhalten?—— Hat ^^uMst erst heute mittag wieder tn der Pension ^^pboniert. aber habe ihm neuerdingr ^«äsibrochen. ibm bei der ersten Geleaenbeit Die verhexte Stadt Eta« Beiter« GpititNieNBefeietc vor, Kart ettlinger. wählt hotte. Es war ein erst kürzlich eröffnetes Luxuslokal, das der findige Besitzer zu Ehren des Maharadschas nach der Lotos blume benannt hatte. Allabendlich fand sich Eduard neuer dings hier ei«, um die auswärtigen Zeitun gen zu studieren.- Und dieses Studium lohnte sich, denn Breckendorf erfreute sich allmählich derselben Schildbürgerberühmtheil, wie Kö penick zur Zeit seines Schusterhauptmanns. Entdeckte Bohnkraut in einem Matt eine spöttische Bemerkung über Bveckendorf, so zog er«inen mächtigen Blaustift aus der Tasche und umrahmte den Zeitungsbericht fein säuberlich. Auf daß spätere Leser ihn ;a nicht übersähen! Der Bürgermeister und der Kurdirektor vermieden es nach Möglichkeit, sich öffentlich zu zeigen. Die Saison war verpfuscht, ret tunglos verpfuscht. Auch der Maharadscha hatte abreisen wollen. Erstens, wie er er- klärte, Weik er in einer verhexte« Stadt nicht bleiben mochte, zweitens, Weik er aus seiner fernen Heimat die Nachricht erhalten hatte, daß dort infolge einer schlechten Reisernie eine Hungersnot ausgebrochen sei. Auch das noch! Nachdem doch der Maharadscha huldvollst das Protektorat des großen Schaufliegens übernommen hatte! Wenn das nun auch noch ins Wasser fiel,— eS war nicht auszudenken! Glücklicherweise war dem Kurdirektor einer jener genialen Gedanken gekommen, an denen di« Knrdirektoven so reich sind, und die di« Badeverwaltungen soviel Geld kosten: er batte dem Maharadscha den demütigen Vor schlag unterbreitet, das Flugfest zum Besten der hungernden Indier stattfinden zu lassen. Di« Hälfte der Kasseneinnahmen sollt« dem Maharadscka zur Äillung des ihm untergebenen Magenknurrens feierlich überreicht werden. Gewiss« Nörgler schimpften zwar und meinten, die Breckendorftr Ortsarmen soll ten von Rechts wegen den deutschen Sports leuten und der Kurdirektion nähersteben als hungernde Indier, aber diese an sich so richtige Meinung drang nicht durch. Der Maharadscha nahm den kurdirek- torlichen Vorschlag zunächst ziemlich ungnä- — 2— . Er bog in bester Laune in di« Quellen- straße ein, um, wie allabendlich, unter Ueber- querung der Hauptstraße nach Hause zu gelangen. Das Abendessen würde ihm heut« schmecken, fühlte er. Leider harte das Schicksal beschlossen, ihn näbt lo bald zu diesem Abendessen getan- gen zu. lassen. Etwa in der Mitte der.ziemlich einsamen Quellenstraße hört« er plötzlich die Hupe eines Auwmobils dicht hinter sich. Er drehte sich um; da hielt der Kraftwagen auch schon, unmittelbar neben, ihm. Und heraus sprang ein Herr, dessen Gesicht in der Dunkelheit nicht zu erkennen tvar, faßte Eduard beim Rockk-agen und gab ihm mit den Worten:„Wirst du nun endlich aufhören, dich in fremde Aygclegenheiten zu mischen?^ eine wahrhaft sck'reckenerregrbd« Maulschelle. Eduard Bohnkraut taumelte zurück, griff in die rückwärt ge Hosentasche, riß den Browning heraus und sandte dem bereits um die Ecke sausenden Fahrzeug zwei Schüsse nach. Im selben Augenblick stürzten aus einem benachbarten Hausaang rwei Schutzleute und Packten den w ld um sich schlagenden Eduard bei den Armen, nm ihn zur nächsten Wache zu bringen. Und. im Nu war die Oucllenstraße vol- Dle kranke Vroietarierkn. Du warbst. dem holden Licht entrückt. Den Eltern Brot, ein schwächlich' Kind, In dunkl« Winkel hingedrückt Wobst du die blauen Augen blind. Mit deinem Manne Tag für Tag Hast du gekämpft,«in treues Weib, Der Fäden Schlag und Geaenschlag War euer Flitterj'itvertrcib. O gib zum Abschied mir di« Hand! Der Adern blau' Gewcb« zuckt, Die Abenddämm'rung leckt die Wand, Gleich hat sie dich und mich verschluckt. Geh du zum tiefen Schlummer rin Und stärk« deine schwache Brust Mit diesem Ungarfeuerwein Und höre, was du träumen mußt: Der Knabe, den drin Leib gebar, Den du mit Kummer aufgesäugt. Zieht hoch voran der Heldenschar, Die alle.Not von hinnen scheucht, Sein blauer Auge glänzt voll Kraft Ins Lichtmeer einer schönern Zeit, Di« Eisenhand umspannt den Schaft Der purpurnen Gerechtigkeit. Karl Henckell. Todes- und Arbetts- strahlen. Di« Physiker aller Herren Länder machen gewaltig« Anstrengungen, um die Schatzkammer, in der alle Macht und Reichtum der Welt verschlossen liegt, aufzusprengen. Diese Schatzkammer ist das Atom. Denn Reichtum ist das Produkt von Arbeit, und Arbeit ist die Anwendung von Energie; und di« mächtigste und konzentrierteste Form der Energie stellt das Atom mit seinen sich die Wage haltenden positiven und negativen elektrischen Partikeln dar. Der Schwerpunkt jener Atomkräfte ist der Atomkern, di« Sonn« des Atomsystems. Das Nadiumatom befindet sich in«in«m Zustand der ler Menschen. Di« Revolverschüsse hatten di« Menschen angelockt. „Ich bim überfallen worden!" schrie Eduard. ,^öaßt mich los!- Tas Auto müßt ihr verkoken! Zum Henker, loslassen sollt hr mich!" „Das könnte dir so passen, Freundchen!" sagte der eine Schutzmann.„Wir find froh, daß wir dich haben." Er griff eisern zu, denn der kleine dicke Eduard entwickelte bedeutendere Kräfte, als man. ihm nach seinem bchäb'gen Aeußern zuträuen konnte. „Zum Donnerwetter, ich bin doch kein Verbrecher! Seid ihr derm verrückt?" „Das wird sich alles auf der Mache Herausstellen!" keucht« der Schutzmann.„Jedenfalls werden Sie nicht abstreiten, daß Sie geschossen haben! Hier ist kein Schießplatz! Und wenn Sie jetzt nicht gutwillig mstgehen, müssen wir Ihnen Fesseln anlegen!" Was is'n da los?" frug in der Menge «:« Zuspätkommender seinen Nachbarn. „Er soll einen erschossen haben!" „So'n Hund!" „Schlagt ihn doch tot!" Es schien reichlich viel Lust unter den Zuschauern vorhanden,.diesen freundlichen Vorschlag in die Tat umzusctzen. Das Extra» blatt, über das Bohnkraut sich so gefreut batte, hatte die Stimmung der Breckendorfer 1 Bevölkerung auf Siedehitze gebracht. Unausgeglichenheit; sein Kern stoßt gelegentlich Teilchen ab, die mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 20.000 Kilometer in der Sekunde in ten Raum hinausgeschleudert werden. Diese Bewegung überttifft die Geschwindigkeit einer Flintenkugel um dar Zwanzigtausendfache und entfaltet auch eine dementsprechende Energie. • Wenn es nun gelänge, einen ähnlichen Zustand der Unausgeglichenheit, wie er sich im Radiumatom darstellt, auch in den Atomen an. derer Elemente zu erregen, wäre damit nicht die Möglichkeit gegeben, ungeheure Energieström« zu grwinnen? Di« meisten Physiker bezweifeln heute noch diese Möglichkeit. Einen hervorragenden Physiker jedoch gibt «S, der daran glaubt und der auf dem Wege des Experiments dies« Möglichkeit darzutun sucht. Es ist dies Dr. T. F. Wall, Professor an der Universität Sheffield in England. Sein Versuchsapparat beruht auf einem einfachen Prinzip, das jedem vertraut ist. der das Wesen der Induktionsspule kennt. Wenn man einen Magnet in di« Induktionsspule steckt, so wird in derselben ein. elektrischer Strom erregt, das heißt ein Strom von Elektronen läuft durch den Draht. Und umgekehrt: läßt man«inen elektrischen Strom durch den Draht lausen, so entsteht in der Spul««in magnetisches Feld. Die Elektronen nun, di« in ihren Bahnen rund am den Atomkern wie der Strom in der Spule laufen, müssen gleichfalls ein mächtiges magnetisches Feld erzeugen. Umgekehrt müssen wir annehmen, daß, wenn es gelänge, noch größer« magnetische Kräfte auf das Awm wirken zu lassen, die Elektronen desselben in ihrem Laufe gestört und vielleicht sogar gänzlich aus ihren Systemen herausgerissen werden könnten. Wenn zum Beispiel«in riesenhafter Stern mit größerer Anziehungskraft als unser« Sonne in unsere Nähe käme, so würde er in unserem Sonnensystem«inen Aufruhr erregen und vielleicht die Planeten unserer Sonn« gänzlich auS ihren Bahnen reißen. Das magnetisch« Feld im Atom jedoch ist bei weitem stärker als irgendein anderes bisher I —— gemachte Wie der Säufertvahnsinnige>»f4 irieren, t Mäuse, so sahen di« gute,» StickstöfflerM ähnlich! allenthalben Räuber und Mörder W knergiest schwelgten in wilden Lynchgelüsten. L16tgen)tai Von allen Seiten drängten sich W Fortn vo sehen m t drohenden Gesten an die Windung heran, die Schutzleute hatten die mittel üb Mühe, den Verhafteten vor Mißhand'uMist, daß i und Schlimmerem zu schützen. 1 Motoren Daß ein Spazierstock den tobevM Strahlen Eduard erreichte und ihm derb auf dcuDderwendb fuhr, konnten sie trotzdem nicht Hindern.-M Es r „Ihr Breckendorfer StrohköM^echt hat, schimpfte Eduard außer sich.„Verdient stStgenwar nichts Besseres, als daß ihr bis aufs ausgeplündert werdet!" Man kann nicht sagen, daß diese Ae« rung dazu beitrug, die Menge freund!« gegen ihn zu stimmen. „Erst hat er einen bestohlen und dH hat er ihn noch totgeschossen!" hieß eS ij schon.„Seht den Mil nur an! Das sH Liebe! man la schon auf hundert Schritte, was.!, Nerven, s für einer ist! Und frech sein will der^Zentrum noch!".»Hundert« Wo der angeblich Totgeschossene&iilH Bot« raten sein konnte, und daß sich«in LeichvH^iepn 2 nicht in der Lust aufzulösen pflegt däHworstrüm dachte die Menge mit gewohnter MassenlWMizMn, nicht. IM klein, (Fortsetzung folgt.) l^r Rad Nähren P l'n der M ■ I trauen st künstlich erzeugtes Magnetfeld. Wie könnens reiche du! dann hoffen, sein Gleichgewicht zu stören? Mage« m Wall hegt den Gedanken, daß die schnell« Mit. Nie rhythmische Wiederholung selbst einer sch^Unstren ff cheren Kraft wohl imstande sein könnte, stwan eine Umlauf der Elektronen zu stören, so wie i$ien n;£ u eine aufgehängte große Metallkugel durch t^dorkommei derholte Schläge auch eines leichten HauM-Tivosi« in Schwingung versetzen kann. Indem er r 0 sehr starken oszillierenden Strom durch tslchni,'^nd Spule leitet, hofft er ein genügend starkes MPeit. netfeld im Innern der Spule zu erzeugen^Menschxn bis zu einem gewissen Grade dem magnetiWroßmutt, Felde im Innern der Atom« beizukomMtz^~ Mittelst städtischer Kondensatoren von st Mächtigkeit und hoher Boltspännung gewiVin p aar er einen Strom von 50,000 Ampere, der, de^l^eiltänzer nur den Bruchteil einer Sekunde läuft, Wrk um« Draht der Spul« nicht verbrennt. Mit W.N de» Kr dieser Vorrichtung gelingt cs ihm, ein maA^sgeführi tischeS Feld von einigen Millionen EinheWstn tzee zu gewinnen.!»> vergess Hinsichtlich der bisher erzielten Ergeb^tz^, ist Dr. Wall von großer Zurückhaltung, folLh aber über das Ziel und die Möglichkeiten^!C Versuche mit voller Offenheit. In der Nummer der Zcitfchrfft„Discoverv" „DaS letzte Ziel meiner Versuche ist di« fEL/™’ rung beS Atomaufbaues zu dem Zwecke,' «inen Teil oder die gesamt« gebunden« EntM«T™* 1 des Atoms freizusetzen." En Da in der Presse davon die Rede war, ff^Mlichke Dr. Wall darauf ausgehe, di« sogenand^M aber .Dodesstrahlen" zu finden, so seien seine di« Worte über diesen Punkt angeführt. D!« T diese Weise aus dem Inneren des Atoms sU gewordenen Energien würden, sagt er, sich die Form von Energiestrahlen einer ganz unbekannten Type haben". Die Möglst^te^Eent diese Strahlen für Kriegszwecke auszurii^sb^^s wäre eine ernst« Angelegenheit, denn„man*5^ JJ? wohl annehmen, daß, wenn intensiv magnEtzj,- Felder die Möglichkeit erweisen, MomenM^"ste, freizusetzen, es auch gelingen wird, dir ft V — 3— voll von Stämmen, die dort lagern; manchmal sieht man„das Wasser vor lauter Bäumen nicht." Und die Vorstellung von Wasserkraft wird erst lebendig, wenn man dort oben in Lapplands Einöden den großen Seefall gesehen und gehört Hai, wo di« Kunst des In. genieurS den riesigen Strom durch Staumauern abfängt und in einen in di« Felsen gehauenen Tunnel hineinstürzen läßt, daß er in einer' Halle von etwa 100 Meter Länge, 80 Meter Höhe und Breite Turbinen antreibt, di« die Kraft für di« Elektrifizierung der ganzen Lapplandbahn geben. Hier liegt die andere Kraftquelle des Landes: das Erz! Um es zu gewinnen, braucht man zunächst nicht vi«l Mühe: der Abbau ist meist oberirdisch,«8 wird gesprengt, der Stein bestehe zu saft zwei Dritteln aus Erz. Rur der Abtransport wäre wegen der Länge d«S Weges kostspielig, wenn man nicht eben diese Ralurkräfte hält«. D:r Wohlstand des Landes ist augenfällig. Der Zuschnitt der Ernährung und Lebenshaltung ist märchenhaft für unsere Begriffe. Da- Leben ist allerdings recht teuer;"or allem- in Stockholm muß man noch m«hr als in Berlin zahlen, nicht nur für Lebensmittel, sondern auch für Ge- brauchsgrgenstände. Dafür entschädigt den Reisenden die entzückend« Lage der Stadt, die Kunftschätze und das herrliche Freilustmuseum Skansen, das hoch über der Stadt, di« auf lautir Felseninseln inmitten der großen Wasserflächen liegt, aufgebaat ist: teils Vergnügungspark, teils Zoologischer Garten und Volks- museum mit all den alten im Original hin- gcschafften Dokumenten, wie Holzhäuser aller Typen und Zeiten, Webereien und ander« kunstgewerbliche Gegenstände; dann aber mit lebendigen Demonstrationen alter Volkstänze in den wundervoll farbigen Trachten, Volksstück«, Musikvorführungen u. dgl. Und in einer halben Stunde ist man mit der Bahn im Seebade „SaltSjöbaden", wo unzählige Stockholmer Erfrischung suchen. In«in Paar Stunden Damp- ferfahrt über di« Ostsee erreicht man doS alte Wisby mit seinen starken, romantischen Erinnerungen, in vergessenes Bineta, dessen noch heut« ragend- Steinmauerumwallung einst die blühendste Handelsstadt schützen sollt« und heute a!S Ring weit draußen das zusammengeschrumpfte still« Städtchen und herrlich« Kirchenreste umgibt. Am meisten aber l«bt der Schwede„Dalarne", was auf Deutsch ,^käler" heißt. Dort werden noch die uralten Sitten und romantischen Trachten wie in der Urväterzeit gewahrt, hier sägt der Bauer zu jedem, auch zum König, du. Und chie alten Zeiten werden so lebendig, wie sonst etwa im historischen Film, wenn am Sonntag di« Kirchbootr über den Siljansee di« farbenfrohen Landleut« heran« td d-i es n as n kurzen 12 bis 14 Rudern trieft von Farben, wie di« Bilder von Zorn, der ja hier gelebt und geschaffen hat. Zorns Besitzung ist heut« teils Museum, teils Sitz einer Handfertigkeits- chul«. Solche„Haussleib"-Schulen(um den schwedischen Ausdruck genauer wiederzugeben) dienen überall,im Lande den Traditionen d«S alten, im Volke wurzelnden kunstgewerblichen Könnens, das hier ebenso hoch steht, wie die Allgemeinbildung und das Bolkshochschulwesen. Norwegen. Man hat seinen Koffer ausgepackt und will bas Hotelzimmer verlassen. Wo ist der Schlüssel zum Abschließen? Er fehlt, und die Leute im Hotel verstehen gar nicht, wozu man ihn haben will. Es gibt ja überhaupt keine Zimmer« chlüssel! Ist das ein Märchen aus alten Zeiten? Nein, sondern das ist Norwegen! Wi« vor dem Krieg« herrscht hier dir alte Ehrlichkeit, di« Selbstverständlichkeit, daß nichts wegkommt! Und wenn der Reisende in einem der kleinen Orte auf Lofoten oder noch weiter nördlich übernachtet, so lernt er ein wahrhaft paradiesisches Leben kennen. Während des Tage? wird er wiederholt gefragt, ob er innerhalb der Pensionsverpflegung irgend etwas extra haben will. Dort kennt man kein« Knappheit an Lebensmitteln: auch der wirtschaftlich weniger gut Gestellte braucht nicht zu darben: das Meer ist übervoll von Fischen, Milch gibt es in Fülle, Eier, Käse und das eigentümliche trocken« Knäggebrot steht überall zur Verfügung. Ich habe einmal an einem Tage(aber ganz unter uns!) acht Eier zu essen bekommen. Und welch« Preis«? In Tromsö kostete eine Portion Kaff««, so schwarz, daß sie in B«rlin als„Mokka" servier» werden würde, inklusive Sahne und Zucker A Diskretion für zwei Personen zusammen: 36 Pfennige. Und dabei saß man hoch auf dem M«r« auf einem bezaubernden Aussichtspunkt in einem allerliebsten kleinen Gasthaus inmitten riesiger Haine ünd Gärten, durch die man die Gletscher jenseits der Fjords herüberleuchten sah. Daß die Zeit auch sonst spurlos vorübergegangen war, bewies«in Ocldruck auf der Veranda: er zeigte — den Platz vor dem Schlosse in Berlin, und auf dem Balkon stand im Kreise seiner werten Familie Kaiser Wilhelm und erklärt«, daß er keine Parteien mehr kenn«! Im übrigen hat sich offenbar kein Besucher bisher daran gestoßen, obwohl jetzt natürlich mehr Richt- Deutsche hinkommen, als vor dem Krieg«. Aber, wo ich auch Engländer, Amerikaner und sonstige Ausländer dort traf, niemals fand ich eine Unfreundlichkeit von feiten dieser Reisenden. Auch die Norweger selbst sind von der gleichen, ruhigen Zuvorkommenheit gegen uns Deutsche, wie früher. Di« VerkehrSverhältniste sind besser: neue Bahnlinien, viele Autorouten an Stell« der früheren Wagenrouten, gute Dampferverbindungen führen durch dies« bezaubernden Gegenden, di« noch die Urwüchsigkeit der Natur, unverdorben durch die Ueber- -ahl der Menschen und Touristen dokumentieren. Man vermißt dort den deutschen Naturfreund, der offenbar jetzt trotz des demokratischen Zuschnitts der Norweger seine Schritte lieber nach dem Süden lenkt. Der Unterschied zwischen nordischem und romanischem Leben wird einem imm«r klarer, je öfter man in Norwegens wundervolle Landschaften kommt. Roch immer baut man dort oben die romantischen Holzhäuser mit bunten, leuchtenden Farben, noch immer tragen die rauschenden : Flüsse zahllose Stämme dem Meere zu, noch , blüht der Fischfang. Doch das Segelboot wird i nun vielfach durch den Motor ersetzt, obwichl > drr Norweger im Bewahre» seiner Stammes- j gemacht« Energie zu beherrschen und zu konzen- ^4 triiren, etwa in der Form von-Strahlenbündeln ähnlich denen des Scheiniverfrrs. Ein solches 1 d knergiestrahlenbündel würde, wenn es auf einen ^Gegenstand gerichtet, sein« Energie vielleicht in I Forin Von Wärme abgeben und somit die An- Wendung von Kohl«, Benzin oder ähnlicher Heiz- gtW mittel überflüssig machen. Wahrscheinlicher aber i> UM ist, daß in diesem Fall« ganz neue Arten von i Motoren gebaut würden, welche die Energie der obeVUEtrahlen unmittelbar ohne Umsetzung in Hitze >en W verwendbar machten." rn.M Es muß zugegeben werden, daß Dr. Wall recht hat, wenn er annimmt, daß angesichts der ent kr-rnwärtigen Denkweise der Menschheit eine s M A«W indlE Heilung deiner Straßenecke im _,_ lautlos gleiten ^Hundert« von Rädern an dir vorüber: Arbei- - hW lei»,— • bdl »daß kleine Matratzen und andere Möbelstück« per Rad transportiert werden! Dazwischen fahrenPrivatauws— meist Ford-Wagen— ' su der Mehrzahl von den Besitzern'oder deren Frauen selbst gesteuert, fast ohne ein Hupen- ine«]-eichen durch die Menge der Radfahrer. Kopen- ren?^i>aqen ist die Stadt der Ruhe und Gemütlichtell« ÄW- Ni««rlebt mair-Szenen, wie z. B. auk r sMUnseren Postämtern. Man wird auch, obgleich mtc, Rwau«ine fremde Sprache spricht, in den Lä- wi«' lülden nie unfreundlich, sondern höflich und zu- rrch iMvarkommend behandelt. Geht man abends ins LamH^-nM"(den ältesten Vergnügungspark der er eiH^lt), so fühlt man.mit Staunen die men« irch und klasseneinigende Macht der Fröhliches Man trifft dort Angehörige aller Stände, jeden Alters. Erlebt man doch, daß gnetisWfoßmutter, Mutter und Enkel zusammen ins rkomSf^boli gehen! Di« Eintrittspreis« sind sehr tt grMv-edrig, so daß eS sich jeder leisten kann, dort gew'W" paar Stunden zu verbringen. Pantomimen, wr, da l^iltänzer und Akrobaten, großartiges Feuer- "Verhalten v«n Einen, ein Anderer hört Nit E-- Konzertsälen gut« Musik, von Künstlern « mM^^ührt, oder setzt sich an den bunt beleuch- Einht^ksen See, um fern dem Alltag sein« Sorgen ! i» vergessen. i Auch die Umgebung Kopenhagens wird besucht. Di« Reize eines riesigen, uralten ’S, das von Wild in unzählbaren t«n bevölkert wird, üben«inen großen - 1 öu i Großstädter aus. Deshalb ist der sa^.1"^berühmte Tierpark, nördlich Kopenhagens vir Ziel und Erholungsstätte von vielen, trecke, Was Leben dort Sonntags in der freien Natur, < im Walde, in unmittelbarer Nähe des !?kk’sS, ist von unvergleschlicher Harmonie und »Miichkeit, Sind auch die Züge der Elcktri- —; 4llz? abends überfüllt(so wie bei unS!), bleibt ne cig^^ Stimmung freundlich und gemütlich. Dir^M Schweden. war einmal«in paar Tage hinter, in den bequemen Eisenbahnwagen ^^Med-ns viel« Hunderte von Kilometern > eine Bor- niB»'“W"", vu» ui» Ki«ebirt füllen. Ungeheure Seen(wie der z«^ns«, der den Starnbergers« um das I an Größe übertrifft), find Dänemark. Lieber Berliner! Willst du Das 4 Nerve», so stell« dich an eine wr<4 Zentrum Kopenhagens. Fast ^Mter, BotenjungenS, Herren mit Aktenmappen ichi» nniexm Arm, Damen in Seidenkleidern und Florstrümpfen, SchulmädelS, Milchjungens und kr^fMolizlsten. Ja, du kannst es sogar erleben, Neisebllder aus dem Norden. Don Alfred Gultmann. solche neu entdeckt« Kraft zunächst zum Töten I bringen. Solch ein langes Boot mit seinen von Menschen und zum Zerstören menschlichen i0 fcJa 1A»„rk.» Eigentums verwendet werden würde. Allerdings könnte man einw«nden. daß auch ander« auf den ersten Blick ebenso schreckliche Erfindungen schließlich doch auch in den Dienst menschlichen Wohlseins gestellt wurde». Die Waffen des Kriegsgottes wurden schließlich zu Werkzeugen in den Händen Minervas. Es wär« jedoch verfrüht, sich über die Kriegs, oder Fri«densmöglichk:it«n einer Sache den Kopf zu zerbrechen, solange es nicht festst«ht, ob das Hervorbringen solcher Strahlen nicht mehr Energie erfordert, als diese dann am Ende selbst leisten könnten. i i 1 w°r-!tiqen fl f*". JM di ne ciü’j- Die 4 ■" öet i3&?k n t t viele Hunven« von Land durchfährt, kann sich«1,,^ lszutt»^ Uuug von den Wäldern machen, di« das rie- „malt Gebiet küll-n liiwftfiir, oer nnent^^rrüthalbfache •i« so> i — 4— gcwohnheilen sonst recht konservativ ist. Und die Einsamkeit deS gewaltigen Gebirge-, di« ihr« Gletscher fast in- Meer senden, geben;it- sammen mit den Gewalten des Ozean- an der Westküste die größten«nd reinsten Raturein- drück« in Europa. Die Gage vom Herkules. Bon August Strindberg. Herkules hatte sein« sechs Wunder vollbracht und machte sich nun an das siebente, welches in der Reinigung des Augiasstalles bestand. Dies war zwar nicht die anstrengendste, da'ür «aber dir unangenehmste Arbeit; denn in besagtem Stall« hausten seit dreißig Jahren dreitausend Ochsen, ohne daß seitdem«ine reinigende Faust dazwischen gefahren wäre. Erst versucht« er es mit Schaufel und Besen, da erscholl«in Gebrüll von— denkt euch— dreitausend Ochsen: „Laß iknsern Mist liegen, das ist unser Mist!" „Das schert mich den Teufel," sagt« Herkules und begann auszumistcn.„Wir wollen unfern Mist behalten!" brüllten di« Ochsen und zeigten ihm di« Hörner; doch Herkules schlug ihnen mit der Schaufel um di« Ohren, so daß sie schwiegen, und arbeitete, ungeachtet des um- herlicgenden Schmutzes weiter. „Seht de» Schweinepelz!" höhnten di« Ochsen. „Ihr seid Schweincpelze," antwortete Herkules,„denn nicht ich, sondern ihr habt die Schweinerei hier verursacht, und es ist nicht meine Schuld, daß ich beschmutzt werde, wenn ich euch anrühre." Die Ochstn schwieg«», doch nun krochen die Mistkäfer, welche in den Exkrementen hausten, hervor.„Laß unsern Mist liegen," brummten fie. „Das ist nicht euer, sondern der Ochsen Mist," sagt« Herkules. „Ja. aber wir frieren, wen» du ihn wegnimmst." ■„Dann arbeitet und ihr werdet nicht mehr frier«»." Und sie arbeitet«». Am Abend aber, da Herkules schlief, walzte» sie den ganzen Mist wieder in den Stall zurück, den er am Tage fortgeschauselt, und am Morgen sah alle- aus Wie zuvor. Wie Herkule- da- sah, wurde er zornig: „Hier kann nichts anderes helfen, al- den ganzen Stall unter Wasser setzen!" rief er. Als die Ochsen von Wasser hörte«, da- sie seit dreißig Jahren nicht mehr gesehen, wurdest! sie rasend und brüllte» so laut, daß die Mistkäfer» welche sonst nur im Dunkeln herauskamen, aufflogen und Sckutz auf ihren Rücken suchten. Doch H«r- kules ließ sich nicht abschrecke»;«in« Rinne zum nahen Fluß grabend, setzte er den ganzen Stall unter Wasser. „Er ist ein Volksfeind," brüllten di« Ochsen, „er will die Gesellschaft stürzen; er will die ganze Welt überschwemmen." „Da- ist nicht wahr!" antwortete Herkules, ,er will nur d«n Schmutz sortspüle»; und«in Volksfeind ist er auch nicht, aber ein Feind von Ochsen und Mistkäfern." Als aller rein war, legte sich Herkules nieder, um zu ruhen. „Wie sollen wir uns rächen," beratschlagten die Ochsen. ,Haben wir kein« Waffen? Unsere Hörner fürchtet er ja nicht."„Wir werden ihn mit Dreck bewerfen!" riesen einige.„Dann wäscht er sich ab," antwortete» andere. So kamen st' nach langem Hin und Her und nachdem jeder seine» mehr oder minder weisen Rat dazugegeben, zu dem betrübenden Schlüsse, daß sie keine Massen gegen Herkules hatten. Doch«in Mistkäfer, welcher die ganzen Berhandluugen »it aitgehört, hatte«ine Ide«.„Setzt ihn unter Wasser, wie er es mit unserem Stall« gemacht hat."„Ja. da- wäre schon etwa-; aber woher da- Wasser nehmen?" Der Mistkäfer flüsterte einem Ochs«»«twas ins Ohr, dieser wiederum sagte es seinem Siachbarn, und bald wußten alle Ochse», woher das Wasser zu nehm«» sei. Bon einer schmutzigen Flut umgeben, erwachte Herkule-, doch aus leicht begreiflichen Gründen versiegte dies« bald, und Herkules war wieder auf dem Trockenen. Er ging in den Stall und schwang di« Keule. Doch besann er sich wieder:„Man schlägt fein« Laus mit der Keule. Ihr hättet auch wohl reines Wasser nehmen können, wie ich es gegen euch gebraucht«. Aber was ist da zu machen! Ochse» bleiben allezeit Ochsen. Wenn ich euch schlage, weil ihr so lumpig euch an mir gerächt, so kommt nicht hinterher und sagt, daß ich mich wieder an euch gerächt. Ich räche mich nicht, ich züchtige." Damit schlug er all« Ochsen auf den Podex, alle dreitausend. Aber die Mistkäfer ließ er unbeachtet.\ j __E einerlei,-m— Schmuggel mit Menschenfleisch. Unter dieser Unterschrift berichten die amerikanischen Blätter über di« neueste Form deS in Amerika seit jeher betriebenen Schm-ugglergewerbeS. Es handelt sich bei dieser merkwürdigen Abart des Schmuggel- um ein« ungesetzliche Umgehung der am«rikanische» Einwanderungsgesetze. Das Zentrum der Menschenschmuggjer ist Havanna, das bisher auch der Hauptort des Alkoholschmuggels war. Da di« amerikanischen Behörde» jedoch in letzter Zeit immer schärfer gegen die Alkoholschmuggler vorzugehen begannen, ist dieser Geschäft mit einem ungemein hohen Risiko belastet, demgegenüber di« an sich nach w!« vor sehr hohen Gcwinnmöglichkeiten keinen genügenden Anreiz mehr zu bieten vermögen. Um so lohnender erscheint ber. Menschenschmuagel. Er geht in der Weis« vor sich, daß die Einwanderungslustigen, di« nicht im Besitz der jetzt l-ekanntlich nur unter außerordentlich großen Schwierigkeiten zu erlangenden Einreisegenehmigung find, von der Insel Kuba aus in unverdächtig scheinenden Fischerbooten an einen unbewachten Punkt der amerikanischen Küste gebracht und dort ausgesetzt werden, um dann auf eigen« Faust den Weg ins Innere de- Londes zu suchen. DaS Risiko der Schmuggler ist daher verschwindend gering. Trotzdem berechnen sie. für ihr« Tätigkeit sehr gepfefferte Preise, die zwischen 1000 und 0000 Franken pro Kopf schwanken. Soweit ei sich um weiblich« Einwanderer handelt, geht die Sache meist anders vor sich. Da di« rechtmäßige Ehefrau einer Bürgers der Bereinigten Staat«» den- bestehenden EinwanderungSbe- jchränkungen nicht unterworfen ist, arrangieren die Schmuggler, wenn fie«in« Frau zu„bedienen" haben, ein« Eheschließung, was auf Kuba sehr leicht und schnell zu bewerkstelligen ist. Mit dem Trauschein in der Hand geht dann di« Einreise in vollkommen legitimer Weis« vor sich. Die Ehe wird sobald wie möglich wieder geschieden. Es ist bereits vorgekommen^daß Frauen, denen di« Einreise m Ellis Island verweigert worden ist, ans dem Umweg über eine Eheschließung in Havanna ohne weiters zur Einwanderung in Amerika zugelassen wurden. Q(X>OOGOGOOQQQ&^eO&X)QQ(X)O0QGQ Der Glaub« ist zum Ruhen gut,' Doch bringt er nicht von der Stell«; Der Zweifel in ehrlicher Männerfaust, Der sprengt die Pforten der Höll«. S Magisches Quadrat. , do» Ekitf ^2 der Eend fee & ««Mer —--- J 20. Sarra^n«. n. Senkrecht: 1. Ta-* 7. Alt. 8. Alwine. 16. Der. 21. Ade. 22. ff 23. Ja. 28. See. ....,• J Zart umschrieben. Der Fritz fangt i*j Schule an zu weinen.„Warum weinst du bW fragt der Lehrer. Aber der Kleine steckt nur R Kopf tief hinein und Ist zu keiner Antwort bewege».—»Meißt du warum der weint?" fragt der Lehrer den Nachbar. 4 bitt' schön, Herr Lehrer", sagt der Jungen zeigt unter Frihchens Sitzplatz—„weil, weil» der Fritz herinnen hiuausgegangen ist."'! Der Kinderwage«."Ein hübsche- jM Mädchen, anscheinend in anderen UmstE befindlich, gehl in Gedanken versunken im u bertpark in Dresden spazieren. Es begegvM i ein von Langeweile geplagter Schutzmann. ÄV von den gemütlichen. Sie schrak zusammen^ er sagte:„Freilein, hier dürfen Se nicht'M Kinderwagen fahr'»."— ,.A>ver, ich habhH gar g:«nn" sagt's Fräulein errötend.— lass'» Se's ma gut sin, Freilein, ich nsU, Ihn' bloß sag'»: wenn'- so weit iS, dann»E Se Bescheid." Vs cap«! Die Sängerin hott« geendetzl stürmischer Beifall toste durch den Saal. kA 7 kein Ende nehmen wollte, wiederholte die gerin das Lied.— Da sagt« Gretchen, dal«, ersten Mal in einem Konzert war:„SieR doch ganz gut gesungen, weshalb muß st denn nochmal machen?" Di« Reihen ftülen benennen: 1. Köck glied, 2. Teil des Hause», 3. Fluß, t. röw>3 Kaiser. * Silbenrätsel. Einen Bers Gottfried August Bürgers,» gewiss«-Schmarotzer aus fick beziehe» kösll nenne», dem Sinn nach zusammengestellt,» gende Silbe»: den beu che den der der gen gibt gro gro he hoch hoch hör ich kla l mut mut ost r« rei sich sich he ßen Wd viel vom wenn wird. * Demaskiert!-.4 Wer immer noch glaubt, mit dem der Hand— Der Böller Geschick zu«ntschÄ — Der wurde schon längst als«in(Kopf 2 erkannt— Wir wollen ihn drum nicht beiiW Auflösungen der Rätsel ans der vorige*! Nummer: Kreuzwort-Rätsek. I. W a g r e ch t: 1. Tank. 2. Blei. 3. S stein. 4. ein. 6. Re. 6. SM. 7. Ab.&■ 9. Oslo. 10. Lear. 11. Note. 12 Wels. 13|, 14. Ro. 15. Ei. 16. de. 17.«8. 18. sie. 19.j h M.^arrazen«. n Senkrecht: 1. TaA 24. Ne. 26. Böern«. 26. da. 29. sie. 30. Ei». 31. Alge. * Schiebe-Nätsel. Johannistag, Sonnenwevtda.