the Feierabe Feierabe d Nr. 15. 8. 3. 9. ag er port eib en Ev 27. ( 15) · Enterhaltungsbeilage. Die verherte Stadt. Eine Beitere Gpigbubengefchichte von ,, Mörder!" • Karl Ettlinger. 1925. Copyryght by Georg Müller Verlag A.-G. München. polizei gesucht wird??" Das ist einer von den Eisenbahnräu- Eduard Bohnkraut sah sich mißmutig| ,, Go to hell!" brüllte Eduard.„ Das ist bern!" stellte plötzlich der Mann fest, der im Lokal um: ein sparsam beleuchtetes Zim- Rechtsanwalt Meier III!" immer alles weiß und der bei keinem Stramer mit vergitterten Fenstern. An den Wän- · Der Stommissar fuhr auf. Rechtsan Benauflauf fehlt. den allerlei Bekanntmachungen und Anwalt Meier III? Der von der Kriminal ,, Giftmischer!!" schläge. ,, Rauchen verboten"," An- und AbBringt ihn doch um!!" meldungen nur an Wochentagen zwischen 2 ,, Endlich haben sie den Rädelsführer und 4 Uhr nachmittags", und ähnliches. In bon der ganzen Bande erwischt. der Mitte des Zimmers, hinter einem Verschlag, ein Schreibtisch, bedeckt mit allerlei blaudeckeligen Akten, zwischen denen sich einige abgegriffene Broschüren, Anweisun gen für den Polizeidienst, herumtrieben. Lange genug hat's gedauert!" meinte fritisch ein Politifer. Sofort widersprach ihm ein staatserhaltendes Element. Die Polizei kann auch nicht heren! Gut Ding will Weile haben. Werden Sie doch Polizeipräsident, wenn Sie's beffer berstehen!" Platsch, hatte Eduard wieder eins auf dem Sut. ,, Surra!" johlt die Menge. Hinter dem Tisch ein älterer, gutmütig aussehender Mann, der durch seine Brille den vorgeführten Eduard gemächlich betrach tete. ,, Da haben wir ihn, Herr Kommissär!" " Jawohl, da habt ihr mich!" fauchte Bohnkraut. Könnt euch etwas darauf ein bilden, harmlose Bürger einzufangen, ihr Musterpolizei!" Er ergab sich in sein Schicksal. Willenlos ließ er sich von den Schutzleuten führen. But, ich gehe mit. Meinetwegen, Aber das sage ich euch jetzt schon: gut wird euch ,, Nur keine Aufregung!" besänftigte der der Mißgriff nicht bekommen!" Kommissar.„ Jmmer eins nach dem andern! Abwarten!" grinste der eine Gesetzes. Grobheiten haben hier gar keinen Zwed und hüter. Nur immer abwarten! Vorerst wer- verschlechtern höchstens Ihre Lage!" den Sie sich mal wegen der Schießerei, Widerstands gegen die Staatsgewalt und Beamtenbeleidigung zu verantworten haben. Borwärts, nicht so langsam geben! Sonst werden wir dir Beine machen!" " Ich will mich aber aufregen!" frafehlte Eduard. Ist mein gutes Recht als freier Bürger der Vereinigten Staaten, mich so viel aufzuregen, wie ich Luft habe! Zu jeder Tages- und Nachtzeit! Kann sogar Nerven Tages- und Nachtzeit! Rann sogar Nerven chocks friegen, wenn mir's paẞt! Geht die Bolizei gar nichts an! Was soll das überhaupt heißen: Da haben wir ihn?, Selingt ja beinahe, als ob man mich erwartet bätte!" Nur immer hevan, meine Herrschaf ten!" schrie im Ausruferton ein Spaßvogel. tur hier allein sieht man die echten, lebenden Raubmörder! Das ist kein Trick! Das muß man gesehen haben, da muß man bineingetreten fein! Und wenn Sie fragen, meine Herrschaften, was fostet das? Das fostet teine fünf Mark, das fostet. Keine drei Mart das fostet keine zwei Mark, das hat die Nase haltend, frug er den Verhafteten: Und ihm überrumpelnd einen Zettel vor man hier alles umsonst, Kinder vom Feld- Kernen Sie diese Handschrift?" ebel abwärts die Hälfte!" Als der Zug an der Polizeiwache augekommen war, beförderte der eine Schutzmann den Arrestanten mit einem Schubs in das Wachtlofa!, während der andere vor der Türe mit ausgebreiteten Armen die nachdrängenden Neugierigen zurückhielt. Er machte das ausgezeichnet; man sah, er hatte Uebung darin, Der Kommiffar lächelte freundlich. „ Das haben wir auch. Sie waren uns bereits gemeldet, wenn auch nicht in besonders liebenswürdiger Form." Eduard trai unter den Leuchter, um Lesser sehen zu können, und las: Wenn Sie den größten Fanswur sten, den Bredendorf zurzeit Leberbergt, ein paar Löcher in die Luft siehen sehen wollen, dann begeben Sie sich heute abend zwischen acht und neun Uhr in die Quel lenstraße! Ein Freund der staatlichen Ordnung." Und nicht gefunden wird! Jawohl! Meier III, der mir mein Haus gestohlen hat, der mir vorhin eine fannibalische Ohrfeige geblitt hat, und dessen Hinterfront ich leider verfehlt habe, als ich ihm nachschoß!" Demnach wären Sie Herr Bohnkraut? " In Lebensgröße. Hätten ntich die zwei uniformierten Hausknechte nicht festgehalten, so stünde jetzt vermutlich Meier III bor Ihnen, statt meiner! Es ist zum Jungehunde friegen!" ,, Sie haben sich jeder Beamtenbeleidi gung zu enthaken, Herr Bohnkraut! Können Sie sich legitimieren?" ,, Ves, Sir! Soviel Sie wollen. Habe immer ein Pfund Legitimationspapiere bei mir." Er zog fe.ne Brieftasche und reichte dem Kommissär feinen Paß. „ Er ist in Ordnung," sagte dieser, nachdem er ihn geprüft und die eingeklebte Photographie mit dem Original verglichen hatte. " un erzählen Sie mir aber einmal, weshalb schießen Sie mitten in der Nacht in einer so friedlichen Stadt? Wir sind doch hier nicht in Wildwest!" Weil ich Fire Luft habe, mich öffentlich backpfeifen zu lassen! Wünsche Ihren keinen Abdruck von dieser Handschrift. Hatte den Burschen bereits telephonisch verständigt, daß ich ihm bei der ersten Begegnung einige Gucklöcher in den Bauch knallen würde." ,, Das geht doch aber nicht, Herr Bohnfrout!" ,, doch! Sehen ja, daß es gebt!" Es tut ir leid, aber ich muß natürlich Anzeige erstatten. Beantworten Sie mir vinge Fragen, damit ich ein Brotokoll aufnehmen fann!" Es folgte tas übliche polizeiliche Frageund Antwortspiel, das der Stommissär gewissenhaft zu Papier brachte, und das Bohnfraut gleichmit g unterschrieb. Sie werden das Weitere schriftlich erfahren, Herr Bohnkraut. Sie können gehen!" — 2— „Werde ich wohl müssen, da keine Elektrische mehr fährt. Und mem Revolver, wenn ich bitten darf?" „Der bleibt hier. Das Wassentraaen ist verboten." „Aber das Totgeschlagenwerden ist erlaubt? Herrlich« Eirmiylungen habt ihr in Europa! Na, dann entschuldigen Sie nur noch vielmals, daß Sie mich ganz überflüs- figer Weise verhaftet haben!— n' Abend!" Eduard Bohnkraut verließ das Wacht- lokal, begleitet von dem Kopfschütteln des Kommissars und seiner beiden Beantten. „Ist das'ne Gurk!" meint« der eine Schutzmann belustigt. Die Menschen, die Eduard das Geleite zur Wache gegeben hatten, hatten sich wieder verlaufen. Die Straßen waren menschenleer. ,. Eduard schlug den nächsten Weg nach Hause ein, indem er in die Große Feldgaffe «inbog. Er war jetzt schlecht gelaunt, und selbst die boshafteste Zeitungsnotiz über seinen Feind Assessor Funke hätte kaum seine verbissenen Mundwinkel zu einem Lächeln gelockert. Er verwünscht« Gott und die Welt, schalt sich wegen seiner Rückkehr nach Europa einen Idioten, und er sehnte sich in in dieser,Stunde ebenso inbrünstig nach Philadelphia, wie er sich ehedem in Philadelphia nach Breckendorf gesehnt hatte. „Habe ich nicht, bei Licht besehen, die Ohrfeige verdient?" krakehlte er in sich hinein.„Hat Meier IH nicht recht: was geht mich die ganze Geschichte an? Man hat mir mein Haus gestohlen,— well! Aber habe ch's gebraucht? Habe ich's in Philadelphia drüben vermißt?— Wär« ich jenseits des großen Teiches geblieben, ich hätte hundert Jahve alt werden können, ohne jemals zu erfahren, daß die Villa Sonnenstrahl nicht mehr existiert. Muß mich der Satan reiten, daß ich hierher gondele! In dieses verflixte Phtlisternest, das den Stickstoffwahn und den Maharadschafimmel hat! Nicht nur geohr- feigt gehöre ich,— ich möchte mich selbst ubers Knie legen und mit einem Rohrstock versohlen,— wenn das anatomisch möglich wäre!" „Ajax!" rief eine Helle Mädchenstimme. „Ajax, hierher! Oder soll ich dich an die Leine legen?" Wie elektrisiert fuhr Eduard auf. Alle seine Selbstvorwürfe waren im Nu vergessen. Aus der Versenkung tauchte wieder der ehrgeizige Detektivamateur Eduard Bohnkraut auf, der dem Assessor Funke auf den Kopf zugesagt batte, er,' nur er werde den Berbrecherkönig von Breckendorf sangen. „Ajax!" rief es noch einmal.„So komm doch!" Auf der anderen Seite der Straße ging eine niedliche, junge Weibsperson, hutlos, Gesetz und Recht. Es erben sich Gesetz und Rechte Wie eine ew'ge Krankheit fort; Die schleppen von Geschlecht sich zum Geschlechte Und rücken sacht von Ort zu Ort. Vernunft wird Unsinn, Wohltat Plage, Weh' dir, daß du«in Enkel bist! Vom Rechte, das mit uns geboren, Bon dem ist, leider, nie die Rede! Goethe. Der Blumenstock. Von Felix Fechenbach. Endlich Hot er es durchgrsetzt, er bekommt «inen Blumenstock in seine einsame Felle. Ein großes Ereignis für einen Zuchthausgefange- nen, der dazu verurteilt ist, sein ganzer Leben hinter Gittern zu verbringen. Aber trotz liebevollster Pflege will die zarte Pflanze nicht gedeihen. Sie braucht mehr Licht und Luft, als durch das klein« Zellenfenst«r ein- dringen kann. Man sollt« den Blumentopf ans Fenster hinaufft«ll«n, aber das ist verbot««. Gleichviel, der Gefangene tuts. Und die Blätter bekommen wieder frische Farbe, die Blüten entfalten sich. Der Gefangen« verfolgt jede Lebensäußerung seines grünen Zellengenossen mit freudigem Jnteresse; jedes neu sprießende Blättchen, jede werdende Knospe wird ihm zum Erlebnis. Da kommt eines Tages Zevenbesuch. Der Regierungsrat macht den allmonatlichen Rundgang bei den Einzelhäftlingen. Rasch den Blumentopf herunter, damit's keine Hausstraf« setzt. In der Erregung darüber, er könnte"bei seinem schweren„Verbrechen" erwischt werden, läßt der Gefangene den Blumentopf fallen. Der Topf zerbricht. Scherben und Erde liegen weit zerstreut auf dem i Fußboden. In diesem Augenblick kommt der Rrgie- «Mlgsrat zur Zellentür herein: '„Haben Sie etwas vorzubringen?" „Ich bitt« Herrn RegierungSrat um einen neuen Blumenstock. Mir ist meiner heruntergefallen und zerbrochen." „Was tun Sie denn mit einem Blumenstock?" fragt der Beamte verständnislos. „Ich will halt was Grünes in der Zelle haben." ,^Was Grünes? Schaun'S halt die Wand an, di« ist auch grün." Der Gefangene beißt die Zähne auseinander und ballt in ohnmächtiger Wut di« Hände. Es ist«in wahres Wunder, daß er dem Beamten nicht an die Kehle springt. Dir beiden stehen sich-rin paar Sekunden schweigend gegenüber. Dann preßt der Gefangene in übermenschlicher Selbstbeherrschung her- aus: „Die Wand ist tot. Ich will lebendiges Grün. Erlauben Sie bitt«, daß ich einen neuen Blumenstock bekomme." Flehend und demütig hat er das gesagt und der Beamt« ließ sich dann großmütig herbei, zu bewilligen, was erbeten war. Ob er wohl begriffen hat, da er mit seinen herzlosen Rede»«ine 5'knschenseele blutig gegeißelt hat? Auch du möchtest reifen... Die weißen Wände der endlosen Straßenzuge zerspringen vor Hitze. Der Asphalt kocht. Staub frißt sich in alle Poren. Schweiß beißt die Haut wund. Jetzt in den Wald gehen können. In den kühlen Bach die Füße hängen. Den Kopf in freier Bergluft heben. Und di« Brust weiten in schwellender Lust, die Lied um Lied in die herrlich« Welt hinausjubclt. Jetzt frei sein. Aber da steht die Fabrik. Das riesige Skla- venhaus. In schwarzen Säulen stimmt sich der Rauch' der Schlote gegen den Himmel. Gellen? den Schrei stößt dir die heulend« Sirene ins Herz. Du weißt, daß der Lärm der Fabrik dir das Hirn wie mit spitzen Nadeln zerwühlt, mit sauberer Zimmermädchenschürze, üM lockte einen Foxterrier. „Da ist«r!" jubelte Eduard.„Gepriesen! sei die Ilias, der alte Homer und das ganze I klassische Altertum! Nun aber heißt's schlau sein! Zeige dich des unverhofften Zufalls! würdig! Edi, alter Knabe, Glückspilz, bitt Stunde des Sieges naht!" Er überquerte, wie zufällig, die Straße,! nähert« sich dem hübschen Di«nstmädchät,I das den Foxterrier auf dm Arm genommen j halt«, ging eine Zeitlang neben ihr her. Er lächelte sie an, sie lächelte ihn an.s „Ein reizendes Hündchen haben da!" begann er zu scherzen, indem er den« Köter tätschelte, und machte weniger dein Hund als seiner niedlichen Beaufsichtigeri«! große Augen.„Ein allerliebstes KerlcheNW Beinahe so entzücken- wie seine Herrin!" s „Aber nein!..." errötete das Mädchen! und blickte mit verschämtem Lächeln beiseite-! „Aber ja!" betont« Eduard und wun»! derte sich selbst, w'e leicht ihm, der doch st! lange auS der Uebung war, das Poussierens fiel. Aber was man einmal in der Jugend! richtig gelernt hat, vergißt man nie Wiede« Am Ende war«8 gar angeborenes Ta'ent?! „Aber j^ liebes Fräulein! Bin doch sicher! nicht der erste, der Ihnen sagt, wie reizend! Sie sind! Darf ich ein bißchen mit JhneNs gehen?" (Fortsetzung folgt.) spürst di« Qualen der Kreuzigung auf de«! Schädelberg menschlicher Fron, aber du müßt! hinein in die Fabrik. Du mußt dich ducken und hören, wie das! vergitterte Tor hinter dir znschlägt und dich! trennt von den weiten Straßen, die alle irgend«! wo in die Welt hineinführen, nach der du dich! sehnst. Du keuchst und stöhnst in der Gluthitze vor! den hohen Oefen und denkst an di« lachende! Sonne Italiens, die du so gerne sähest, denkst! an die kühlen Winde Skandinaviens, denen du I dich gerne«ntgegenwürfest in der Qual dieses« Sommers. Ja, auch du möchtest reisen. Auch du möch«! test einmal«in Mensch sein. Wie di« andern,! für die du fronst. Wie die andern, die in Skun«! den das verzehren, was dich für Tage, vielleicht! für Wochen frei machen würde. Aber dich stößt man tiefer hinab in das j Werk, wenn du dich hinaussehnst. Und wäh-j rend die Sonne höher und höher steigt und! dein Durst in di« Ferne unerträglich wicht stehst du da im öligen Kittel und bepackst Wag'! gon um Waggon mit kantigen Schrauben odektt fressendem Zement, dunkler Kohl« oder kalk' schendem Eisen. Du verladest den glänzende«! Stahl, daß dir der Schweiß das Hemd näßt,! das vielleicht drin einziges sst, das du aw Abend ins Wasser steckst, um es vom Nacht'! wind trocknen zu lassen, während du auf ha?! tem Lager kurzen Schlaf suchst. Deine Kräfte I sammelst für die Fron des nächsten TageS, des! übernächsten,-es folgenden und so fort. Na» niemals ein Ende. Bis einmal die Kraft aller k Gequälten die eisernen Tore zerschlägt, die zwi'i schcn dich.und die Ferne sich drängen. Und d«r> von den Herren der Erde sinnlos Vergeuder! Ueberschuß deiner Arbeit in die Hand, Re ih?! schuf, zurückfließt und den Traum aller Schal'! senden erfüllt: Straßen zu ziehen, die in I Freiheit führen, Berge zu steigen, die in ewiarsj Licht ragen, Meere zu sehens deren Brandung• dir das Echo der eigenen unbesiegbaren Krasse «ntgegenrollt..-. — 3— Du weißt, daß einmal alle- so sein wird, daß einmal das Ziel unserer Sehnsucht er kämpft ist, und du schreitest mit trotzigem Schritt durch di« glutheißen Straßen, stampfest den kochenden Asphalt mit deinen Füßen, und, wenn du das Fabrikstor hinter dir zuschlägst, glaubst du sein Splittern zu hören und du gehst an di« Arbeit wie einer, der weiß, daß die Frucht srin«S Schweißes ihm nicht entgehen kann. Erich Grisar. wanderten nach einem Jenseits, das meist dem Diesseits glich oder auch noch trostloser war; erst mit zunehmender Klassenscheidung auf Erden entstand dann der Gedanke an Vergeltung, kam eine Scheidung in Himmel und Hölle auf, Mit allen überirdischen Mächten dauernd auf gutem Kuß« zu stehen, war für di« Menschen natürlich sehr wichtig. Je komplizierter die Wirtschaft nun wurde, zumal mit dem aufkommenden Ackerbau, desto mehr Geister, Götter gab es aber und keiner durfte vernach« lässigt werden. Daher mußten sich einzeln« Leut« sehr bald nur noch mit diesen beschäftigen, im Interesse der Allgemeinheit, und es entstand aus dem ursprünglichen Zauberer oder Medizin-Mann schließlich der Berufspriester, dessen Amt bei allen sogenannten Natur- und Halbkulturvölkern ein außerordentlich schwieriges und gefährliches ist. Er genießt zwar allgemeine Achtung, wird aber auch für jede- „Versagen" der Natur, z. B. für das Ausbleiben des Regens, verantwortlich gemacht. Kein Wunder aber, daß der Priester die Naturkräfte und die Psychologie seiner Mitmenschen immer sehr gut kennt und ein wichtiger Kulturfaktor ist, der erst auf höheren Entwicklungsstufen, namentlich in der Zivilisation, zu einem Vertreter des Rückschritts, der Reaktion, wird. Der Polytheismus, die Vielgötterei, die sich bei allen Ackerbau-Völkern, allen, die mit der Natur noch eng in Berührung kommen, vorfindet, wird allmählich abgelöst durch monotheistische Religionen(Islam, Christentum usw.), je mehr die politisch: Macht sich konzentriert. Der Imperialismus, der über die Grenzen des Nationalen weit hinansgreift, der eine entwickelte Stadtwirtschast, Handel und Gewerbe und damit stetig zunehmende Entfremdung von der Natur vorausscht, schafft so auch erst die Bedingungen für«inen über den Nationen stehenden Gott; und auch hier zeigt sich wieder, wie die Religion immer nur die jeweiligen irdischen, sozialen Berhältuisse widerspiegelt. *** Das sind die wichtigsten Punkte der religiösen Entwicklung, ganz skizzenhaft angedeu- trt. Gar manches ist noch unsicher, kann durch die Forschung noch umgestoß«n oder zum mindesten ergänzt werden. Aber fest steht, daß die Religion genau wie di« Kunst oder das Recht eine soziale Erscheinung ist, daß sie der Ausdruck vorwissenschaftlichen Denkens ist, das in unser Zeitalter der naturwissenschaftlichen und sozialen Technik hin«inragt als Ruine vergangener Zeiten,«inmal, weil sich die primitivsten psychologischen Regungen der Menschheit stetS am längsten und zähesten halten. . Die Glörlefen-Höhle bei Salzburg. In dem hochragenden Kalkstock des Tennengebirges, 30 Kilometer südlich von Salzburg, wurde kurz vor Kriegsbeginn ein« Eishöhle von bisher nie geahnter Größe entdeckt u. vom Verein für Höhlenkunde in Salzburg 1931 zugänglich gemacht. Seither hat sie sich zu einer der größten Sehenswürdigkeiten der Ostalpcn entwickelt und bietet eine Besonderheit Oesterreichs, wie sie kein anderes Land der Erde ausweist. Denn di« Eisriesenwelt mit ihren Gängen bis zu 30 Kilometer Gesamtlänge kann mit Recht den Anspruch behaupten, die.größt« Höhle der Erde überhaupt zu sein; stellt sie doch seihst dl« Mammut Caves in Kentucky, USA., an Ausdehnung und Gewaltigkeit weit in den Schatte». Wie Gott erschaffen wurde. Will man sich über das Wesen irgendeiner Erscheinung, sie fei naturwissenschaftlicher oder sozialer Art, Klarheft verschaffen, so ist«r nn- erläßlich, zu ihren Quellen zurückzugehen und ihren Werdegang Schritt für Schritt zu verfolgen' d wendet man dabei, wir"«r heute wohl,, ernst« Forscher tut, di« Methode des historisch:« Materialismus an, dann gewinnt man neben der Erkenntnis des bisherigen Weges zugleich die Möglichkeit, die allgemeinen Linien zukünftiger Entwicklung Vorherzubestimmen. Das ist gerade für Sozialisten ganz außerordentlich wichtig; denn der Sozialismus soll ja, nach dem treffenden Wort« Engels, die sozial« Vorgeschichte der Menschheit zum Abschluß bringen, indem er neben die bewitä in hohem Grad« erreichte Beherrschung der Ncckur die Erkenntnis und Anwendung der das menschliche Gemeinschaftsleben beherrschenden Gesetze stellt. Nun hat di« Soziologi« oder Gesellschaftswissenschaft, obwohl noch keine hundert Jahre alt, zumal in den letzten Jahrzehnten und Jahren eine slllche ungeheure Fülle Material aus der Völkerkunde, Geschichte, Psychologie, vergleichen- den Sprachwissenschaft usw. zusammengetragen, daß man mit stets zunehmender Sicherheit daran gehen kann, den kulturellen Werdegang der Menschheit zu rekonstruieren und seine ursächliche Bedingtheit durch di« jeweilige ökonomische Lage— ökonomisch im weitesten Sinn« deS Wortes— nachzuweisen. Auch für die Religion, wohl eines der schwierigst«" Gebiete, hat man das mit Erfolg getan, und die Arbeiterklasse hat «Oe Ursache, sich mit den Ergebnissen gerade dieser Forschung bekannt zu machen, um so ihren Kampf gegen die kirchlichen Mächte von einer sicheren, weil wissenschaftlichen Grundlage auS i« führen.*) Im folgenden seien die wesentlichsten Punkt« der Entwicklung der Religion kurz skizziert. Naturgemäß sind ihr« primitivsten Ansätze am schwierigsten zu erhellen, denn sie lieLn wahrscheinlich tief im Tierreich. Doch dürft« daS Bestreben, sich Nahrung zu verschaffen und sich selbst vor dem Gefressenwerden zu bewahren, di« ursprünglichste seelische Regung bei Ti«r und Mensch gewesen sein, und der Mensch dürfte bei der Beobachtung der ihn umgebenden Natur die gleichen Empfindungen gehabt haben, wl« alle, anderen Geschöpfe um ihn: alles, was sich bewegt«, also auch Feuer, stürzende Baumstämme u. dgl., galt ihm als belebt, machtbegabt und, falls«s ihm fremd war, alS feindlich. Gegen diese unheimliche Macht, di« in allen Gegenständen wirksam war, mußt««r sich schützen, und er tat das auf dieselbe Weis«, auf die er sich gegen ihm bekannt« Gefahren verteidigte. Da aber die hier drohenden nicht faßbar, nicht sichtbar *) D. Eduard Erkes: Wie Gott erschaffen wurde. Urania-Berlags-Eesellschaft m. b. H-, Jena 19SL.(Zweite Urania-Beilage.)— Das etwa 90 Seiten starke Buch ist sehr ftüsiig geschrieben und stellt die Entwicklung des Got- w^laubens und seiner Begleiterscheinungen, dem heutigen Stande der Forschung entspre- chrnd, in großen, klaren Umriflen dar. Der Berfasser ist Marxist und seine Ergebnisi« füllen sich vollkommen dem Weltbild des historischen Materialismus«in. ' waren, gestaltete sich auch seine Abwehr mehr symbolisch, und so entstand langsam das was wir als Zauberei bezeichnen. Man blieb mit der Zeit bei besftmmten Gebräuchen, di« sich— durch Suggestion, Telepathie oder auch Zufall — wirksam gezeigt hatten, und so entwickelte sich allmählich ein gewisies Zeremoniell, einer der Gründe, weshalb all« Religionen und Konfessio- nen im Ritus so konservativ sind. Wichtig ist hierbei, daß auch di« Primitiven Zaizberhandlun- gen bereits im Dienste der Lebensfürsorge, der Wirtschaft standen(Regenzauber usw.). Je mehr sich nun im Laufe der Zeit der Mensch seiner individuellen Besonderheiten bewußt wurde, umso mehr sah er in den Na- turkräften persönliche Kräfte wirken, und diese persönlichen Kräfte gruppierten sich gar bald zu den Zeichen Organisationen wie die jeweils menschlichen. Zugleich führt« die Selbstbeobachtung den Primitivsten zu der Annahme, er sei ein Doppelwesen, bestehe aus einem Körper und einer diesen belebenden Kraft, einer Seele. Seinen Ursprung verdankt dieser Glaube vor allem wohl der für den Menschen zunächst unerklärlichen Erscheinung des Traumes. Man glaubte, daß die Seel« aus dem Schlafenden entweichen und umherstreisen, auch Tot« anssuchen könne, und deshalb dürfen bei vielen Völkern noch heute Schlafende nicht jäh geweckt werden: chre Seele ist vielleicht gerade abwesend und so könnten sie sterben. Ferner haben sicher auch Ohnmachtsanfäll« zur Förderung des Seelenglaubens beigetragen. Den Sitz dieser Seele suchte man zunächst im Blut« oder Atem, dann hinter den Augen, auf höherer Kulturstufe im Herzen, Gehirn, in der Schild- und Zirbeldrüse. Aber überall hat man sie wieder heraus« geschmissen, und heute ist si« noch immer obdachlos. Genau so, wie der Mensch nun sich selber für ein Doppelwesen hielt, sah er auch in den Tieren ihm gleiche oder gar überlegene Geschöpfe, deren Handeln und Denken von den gleich«« Trieben beherrscht würde. Er beobachtete daher ihnen gegenüber ebenfalls gewisse Zeremonien, entschuldigt« sich, wenn er sie tot geschlagen hatte, dankt« ihnen, daß sie so freundlich waren, sich von ihm erreichen zu lassen, und glaubte, sie würden sich von ihm nicht mehr jagen lassen, wenn er sie nicht gebührend verehrt«. Um ihnen aber für alle Fälle di« Möglichkeit zur Rache zu nehmen, zerschnitt er seiner Beut« di« Sehnen, brach ihr das Rückgrat, und macht««s damit seiner Ansicht nach der Seele unmöglich, sich zu bewegen. AuS den gleichen Gründen verstümmelte der Mensch auch die Leichen seiner Genossen. Nachdem er sie eine Zeit lang halt«, liegen lassen— vielleicht kehrte die Seel« zurück, und der Körper wurde deshalb in seuchiwarmen Gegenden oft durch Räuchern oder Mumifizieren haltbar gemacht— zertrümmerte er ihnen di« Wirbelsäule, trennt« ihnen den Kopf ab, begrub oder verbrannte sie gar und wälzte endlich einen schweren Stein auf das Grab, um das Herauskommen endgültig zu verhindern. Di« abgeschiedenen Seelen, di« zunächst k«in« Verehrung weiter genossen und nur so lange existierten, als ein Lebender noch an sie dachte,| -4" Werlei. scheuen Tiere konnten sich dieser Jagd entzie hen. Die eingefangenen Tauben wurden dann am Ostersonntag geschlachtet und bildeten der Festbraten. Trotz der Jagd gelang es aber immer einigen Tauben, sich den Nachstellungen zu entziehen. Die der Verfolgung entgangenen Tiere suchten in Nischen und Ecken der Kirche und der Paläste am Platz Unterkunft und ni steten hier. Die Nachkommen dieser geretteten Tauben bilden heute die Tiere, die auf dem Marcusplat ihr anziehendes Spiel treiben und von allen gehegt und gepflegt werden, nach dem der grausame Brauch der Vergessenheit angehört. - Heiteres. Gut beobachtet. Du Frißchen", schlägt die feine Else vor, wir wollen Bater und Mutter spielen. Ich bin Mutter und du bist Vater Nee", sagt Frißchen, so siehst du aus. J soll wohl wieder alles tun, was du mir sagst!" Schwierige Frage. Der fleine Georg „ Mama, warum hat Papa kein Haar auf den Rops?"-„ Well er sehr flug iſt und vie denkt." ,, Warum hast du denn so viel?" „ Geh' und" mach' deine Aufgaben!" Rätfel- Effe. Kopfwechsel. Schon der Eingang zu dieser Riesenhöhle, m 16577 Meter Meereshöhe an der jäh abstürzenden Westwand des Hochkogels gelegen, läßt den Besucher die Mächtigkeit des einstigen unterirdischen Flusses ahnen, der diese Höhlengänge Die Tragödie der Seevögel. Die Tragödie zur Tertiärzeit ausgebohrt hat. Ewiges Eis, der Seevögel, die infolge der Delfeuerung der mehrere Meter start, deckt jetzt die Sohle des Schiffe verhungern müssen, reicht über die ganze Hauptganges und reicht als der größte unter- Welt und schreit zum Himmel," so schreibt irdische Gletscher mit 20.000 Quadratmeter Eis- De Vere Stacpoole in einem Londoner Blatt. fläche 1 Stilom. weit ins Innere des Gebirges. Man binde einem Menschen Hände und Füße Eisfiguren, den Riesen aus der nordischen Edda- und überlasse ihn in der Wildnis seinem Schick sage vergleichbar, starren aus ewiger Nacht dem sal. Er wird qualvoll verhungern, und das sage vergleichbar, starren aus ewiger Nacht dem Eindringling entgegen, flankiert von riesigen gleiche erleiden die Secvögel, denen durch die Eisvorhängen und Karrenwänden, umrahmt flebrige Delmasse, die das Meerwasser in einen von gelblichem oder düsterrotem Gestein. Ueber feft beftenden Schmutz verwandelt, Füße und hohe Eiswälle führt die unterirdische Wande- Flügel gelähmt werden; fie fönnen nichts anrung, vorbei am rätselhaften Sturmsee" mit deres mehr tun, als sich von den Fluten treiben feinen übers Eis brausenden Wellen, an hohen, laffen, bis der Tod ihren Leiden ein Ende setzt blangebänderten Eismauern entlang, gekrönt oder Stürme sie an die Küste schleudern. Nichts, von einem massiven Eistor, in dem der Höhlen- mas jemals von dem Menschen den sogenannten Sturm seltsame Nischen ausgeblaser hat, hinab niederen Geschöpfen, angetan worden ist, ist an in den ungeheuren ,, Mörkdom", wo vor wenigen Grausamkeit dem zu vergleichen, was den MeerBochen die Asche des friegsgefallenen verdienst vögeln geschieht. Die Robben, die ausgerottet wollen Forschers Alexander v. Mörk bestattet wurden, die Büffel, die man niedermezzelte, sie wurde. Dunkel gähnen hier die Eisgänge in wurden doch wenigstens von der Hand ihrer das„ Eislabyrinth" und die„ Schatzkammer" mit Jäger getötet und einem praktischen Nußen geihren Tropfsteinbildungen, während der anschlie- opfert. Aber die Lummen, Kormorane, Tölpel, hende Eispalast", eine Halle von 80 Meter lan- te und Sturmtaucher finden keinen raschen gem spiegelblanken Eisboden, über den sich im Tod, sondern müssen langsam verhungern; sie Hintergrunde Eisterrassen emportürmen, durch sterben wochenlang zu niemards Nußen. Und sie sterben nicht nur an den Küsten Englands, seine geheimnisvolle Schönheit den Zauber uralter Sagen und Märchen lebendig werden läßt. sondern auch an den Küsten Amerikas und der Im Scheine der Karbidlampen glaubt man sich ganzen Welt. Wer diese Tragödie der Servögel, in die Urzeiten der Erde versetzt, während sich die die immer mehr sich eingebürgerte Delfeudas Staunen zu hellem Entzücken steigert, sobald hen hat, kann sie sich nicht vorstellen. Die erung der Schiffe hervorruft, nicht mit angedie Eisgebilde im fahlen Schein des Magnesium Männer aber, die sie immer wieder erleben, lichtes in weißer Glut erstrahlen, durchwoben schildern sie folgendermaßen: Wir finden solche von smaragdgrünen Schatten. durch das Del gelähmte Vögel auf den Fluten Aber noch stundenweit dehnt sich die Flucht bei ruhigem Wetter treibend; sie sind vor Hunger der Hallen und Labyrinthe ins Eingeweide des besinnnungslos, aber wir füttern sie nicht, sonBerges hinein und legt Zeugnis ab von der dern töten sie, denn ihnen ist nicht mehr zu ewig zerstörenden und wieder aufbauenden Ge- helfen. Wir sehen, wie sie bei Sturm an die staltungskraft des Wassers. Von besonderem Seüften getrieben werden, und finden sie in dunk Reiz sind die sogenannten Diamantenreiche, len Sturmnächten des Winters, hilflos, vergroße Kammern, deren Wände und Dede mit lassen und zerschlagen auf den Wellen. Wir beungezählten Spießen und Drusen des Kalkspat- obachten Vögel, die versuchen, sich gegenseitig kristalls, bald blendend weiß, bald ockergelb, von dem filzigen Schmutz zu befreien, der jeder überkleidet sind. Riesige Deckenbrüche wechseln Beschreibung spottet; wir sehen sie zahm gemit flammartigen Etagenhöhlen aus festem Ge- worden, durch diesen Schrecken, wir finden mitstein. Weißer Sinter kontrastiert seltsam zu dem ten auf dem Meere große flebrige Massen einer roten Höhlenlehm, uralte Riesentropfsteine mel- schwarzen Substanz: es sind zahlreiche Vögel, den von vergangenen Jahrtausenden. die von dem zähen Dele gefangen und aneinandergedrängt sind, die noch leben und doch faum mehr vogelähnlich sind. Alles dies ist schrecklich genug, um das Herz der Welt zu Tränen zu rühren, aber die Vögel leiden, ohne daß die Welt etwas von ihnen sieht, denn von den großen Städten aus fann man nicht die einsamen Riffe, die weiten Küstengewässer und der fernen Meeresfluten beobachten, auf denen diese Tragödien sich abspielen. Die Delfeuerung mag eine wirtschaftliche Notwendigkeit sein, aber Beim Wandern im a zur Ferienzeit, cs müssen sich Mittel und Wege finden lassen, Bergauf, Bergab, wird das e dir so weit. Was haben diese Leute, die Alchymisten, tun, und man sollte eine internationale Konseum dieser unnennbaren Grausamkeit Einhalt zu Das e spricht: In meinen Kammern beide alles über Goldmacherkunst studiert, ish weiß ein prächtiges Rezept. Man nehme Retheit, Devo- renz berufen, um dieses Problem zu lösen." tion, Impertinenz, Pfiffigkeit, Egesmus, fünf lange Finger, zwei große Säcke und ein fleines Gewissen, wickle das alles in eine Livree, so gibt das in zehn Jahren einen Haufen Geld. BroGebanten- Gplitter. Aus Nestroy. Ein fehlender Knopf fällt in der sogenannten guten Gesellschaft" mehr auf, als ein feh lender Kopf, und sie verzeiht leichter ein schmutziges Gewissen, als schmußige Handschuhe. batum cit! Aurelien Scho II. Wenn die Hühner selbst das Gesetz verfassen, Der Fuchs würde sich doch nicht stören lassen; Sat der Gesetzgeber auch nicht die Mr Ht, Wird von dem Mächtigen es nur verlacht. * Wo bliebe der Großen Hochmut, Schwände der Kleinen Demut? Die Tauben von San Marco. Jeder Besucher Venedigs kennt die Tauben, die zur Freude des Publikums den Marcusplatz bevölfern. Es sind Nachkommen jener Tiere, die in alter Zeit am Palmsonntag während der prunkhaften Osterprozession vom Turm der Marcustirche aus in Freiheit gesetzt wurden In dem Augenblick, in dem das„ Gloria" degestimmt wurde, wurden die Tauben freigelas sen und gleichzeitig Olivenzweige unter die Menge geworfen. Da Tauben und Zweig als Glückbringer galten, so gab sich jeder Mühe, eine Taube zu fangen oder einen der herabfallenden Zweige zu erhaschen. Nur wenige der Die lange L., so spricht man oft von mit Mit G. bin ich Genosse für das Leben, Mit R. ein garstig kleines biss'ges Tier. Mein Anblick ließ so manche schon erheben. Bin leicht und weich mit W. und wärme dich Statt W. ein M., dann trittst du mich mit Füßen, Mit S. ein Jüngling, Freund de großen Friedrich, Mit seinem Tod mußt e die Freundschaft büßen. * Vor- und rückwärts. bet Der dem Altertum galt als Beherrscher Welt,-3ft gar leicht zu verwandeln, auf den Ist Stopf gestellt. Eine Wasserstraße, bedeutend im Verkehr, Ist daraus entstanden im Mi telmeer. * Kernrätsel. Schoßhund. Reichsbant. Holzküste. Ruder sport. Wellenschlag. Astloch. Mohnblume. Di sen 7 Wörtern sind je 3, dem letzten 2 auf einanderfolgende Buchstaben zu entnehmen, aneinandergereiht, ein Sprichwort ergeben. * Vokalwechsel. die fam Bur daß fchm nich mei Ma fie mel bat Sch lege fann hell Bob Sie nidy dem halte mal gebö du Der beste ich i tofett zen спо feft. Bein, Der Wohnen beisammen der Schmerz und bie - Der a wird dir stets Erholung Freude." geben, Doch ohne das e kannst du nicht leben Auflösungen der Rätsel aus der vorigen Nummer: Quadrat: Magisches far, Nero. * Silbenrätsel: Viel Klagen hör id oft erheben. übt. - Der Großen Hochmut wird sich geben. Wenn unsere Striecherei sich gibt. Vom Hochmut, den der Groß * Demastiert: Waffe, Affe. du L Bleib Ban folli