bt Elab Rab дет cit e ein Ruis ploy efe bal Feierabend Ing bie burd чебре artig at fo berl Mr. 18. ( 18) Feierabe binn hon thre 1700 afra eidon Börten ufein die, gebe ibn t! - Und Dir el ange borig fa, 3 er, 8. 8, 18 28. 2 34. 43. 0,52 59. 3. Gra . Ur. Alfiag as, 17 - Bein 32. 2 0, 42 , 48. ?., 55. e, 62 Goeli 78. C Unterhaltungsbeilage. Die verherte Stadt. Gine Bettere Gpigbubengefchichte von Nun, da er als gereifter Mann vor dem Bilde feiner Mutter stand, stürmten heiße Sehnsucht und wehmütiger Schmerz auf ihn ein. er. Wie schön warst du, Mutter!" flüsterte Und nach einer Weile: Wie anders wäre wohl mein Leben verlaufen, wenn du mir zur Seite gestanden hättest!" Aber dann riß er sich plöblich von dem Anblick des Bildes los, zwidte sich fräftig ins Ohr. Nicht weich werden, Junge! Bist ein alter Seeräuber, der sich mit Gott und dem Teufel herumgeschlagen hat, und willst men gar flennen? Richts da, Edi, Tränen sind eine verdammte Flüssigkeit, schärfer als der schärfste Whisky- Kopf hoch und Puls ruhig!" Aber so schnell zu feiner Ehre sei es gefagt gelang es ihm nicht, sich wieder aut faffen. Daß der Dieb das Bild über den Schreibtisch gehängt hatte, empfand er feiestvegs als Entiveibung. Im Gegenteil, er fühlte sich ihm dankbar, daß er dem Bilde Siefen Ehrenplay eingeräumt hatte, ftatt es mit der übrigen Beute bei irgendeinem Seh ler zu Geld zu machen. Hätte der Räuber in diesem Augenblid bor ihm gestanden, Eduard Bohnkraut hätte zu ihm gesagt:„ Flich! Fliche schleunigst, um halb eins will man dich verhaften! Und sprich zuvor vor diesem Bilde ein Vaterunser, denn nur ihn verbankst du deine Rettung!" " Ich muß eine Pfeife Tabak rau chen, damit ich wieder ins Gleichgewicht tomme!" Er griff nach dem Rockschoß, in den er Stets den Tabafbeutel frug,- feine Hand fuhr jäh zurück. Teufel, nun hab ich den Tabakbeutel bergessen!" Karl Ettlinger. Mergerlich! Verfligt ärgerlich! Er sah ich in Martins Zimmer um. Eigentlich war es ganz behaglich hier. Verbrecherhöhlen stellt man sich laudläufig etwas anders vor. Was mochte in dem Kleiderschraut sein, an dem leichtsinniger Weise der Schlüffel steckte? bei Ah, der berühmte helle Sommeranzug! lebermäßig vorsichtig war Meier III all seiner Raffiniertheit nicht! Er mußte wieder das Bild ansehen. 7 1925. Copyryght by Georg Müller Verlag A.-G. München. denn? Er verbummelte noch mit feiner Gefühlsduselei die kostbarste Zeit! Mit entschloffenem Rud riß er das Fach auf. Ein dickes Heft mit steifem Umschlag fiel ihm in die Hände. ,, Mein Tagebuch" stand darauf. In Rechtsanwalt Meiers Handschrift. Ah, das war interessant! Eduard stieß einen Schrei des Entzük tens aus; der kleine dice Mann war in diefem Augenblick einer gludenden Henne nicht unähnlich. Nun mußte er authentische Aufklärung über den Diebstahl seines Hauses erhalten! und wohl noch über ein halbes Hundert ähnMutter, was würdest du wohl zu der Szene sagen, die sich um halb eins hier abspielen wird? Vielleicht würdest du mir recht geben, vielleicht aber auch ließe dich dein weiches, stets zum Versöhnen bereites Frauen- licher Gaunerstücke. herz sprechen: Eduard, mein Junge, du han delft nicht schön! Ueberlaffe du das Denun zieren, das Richten und Stabbrechen denen, deren Amt es ift! Denke daran, daß auch dieser Verbrecher eine Mutter gehabt hat! Oder fie vielleicht noch hat! Wie willst du ihre Tränen verantworten?. Vielleicht auch ift er ohne Mutterliebe aufgewachsen, hat feine Mutter nicht einmal so lange befeffen, wie du mich? Ja, so wird es sein, sonst hätte er wohl nicht mein Bild fo treulich behütet! Was weißt du von seiner Jugend, feinem Werdegang? Marit du selber immer ein Eugendbold?? Bist du drüben in Amerila, als es dir so fchlecht ging, gar fo meit vom Abgrund des Verbrechens entfernt gewesen? Was wäre aus dir geworden, wenn dir dein Vater da mals nicht die tausend Dollars für eine alte Schuhbürste geschickt hätte? Eduard, jedes Land hat seine befonderen, geschriebenen Gefeße, aber die ungeschriebenen Gefeße find international, and sie sind heiliger. Spiele nicht den Sittenrichter auf Kosten deines Gewiffens!... Eduard ftöhnte auf. ,, Wenn ich nur eine Pfeife Tabat hätte, WE Aber das war doch nicht möglich? Er daß ich einen floren Kopf befame!" erinnerte sich genau, ihn beint Weggehen bis Er setzte sich an den Schreibtisch und um Plazen vollgeftopft zu haben. Sollte er hielt Umschau. An der mittleren Schieblade in der Aufregung das wichtige Requifit zu steckte der Schlüffel. Ob er öffnete? Haufe liegen gelaffen haben? Oder hatte er ibn unterwegs verloren? Warum nicht? Zum Kuckuck, dazu war Jer doch gekommen. Wieviel Uhr war es Unglaubliche Unvorsichtigkeit, feine Missetaten schriftlich aufzuzeichnen und fie un verschlossen herumliegen zu laffen! So ficher konnte fich doch der Spizbube nach allem, was er auf dem Kerbholze hatte, unmöglich fühlen! Weiß Gott, wenn man das Benehmen dieses Meier III zusammenfaite, konnte man beinahe auf die Vermutung kommen, er habe es geradezu darauf angelegt, erwischt zu wer den. Am Ende hatte er es aus irgendeinem Grunde darauf abgesehen, fich und seine Genoffen zu verraten? Aber damit stand wiederum das anmahende Sicherheitsgefühl im Widerspruch, das er bei seinen Telephongesprächen und in seis nen übrigen Lebenszeichen so herausfordernd zur Schau trug. Oder hatte man es mit einem Geistesfranken zu tun? Merkwürdig: Auf den Gedanken, dieses Tagebuch fönne zur Irreführung des Rinders fingiert sein, samt Edward gar nicht. Er zweifelte feinen Augenblick daran, daß alles, was er mun fesen würde, durchaus der Wahrheit entspräche, Und sein Instinkt traf das Richtige: das Tagebuch war in der Tat eine getreue Beichte des Verbrechers, oder, da jede Neue fehlte, beffer gefagt ein aufrichtiges schriftliches Selbstgespräch. Eduard Bohnkraut schlug das Heft auf. mehr <-2Auf der ersten Innenseite war in gro-| flingt! Aber ich sage es ohne jedes Pathos. I schäßung, um die Gesellschaftsfähigkeit hat in Ben sauberen Lettern der Titel wiederholt: Mein Leben hat einen Knag, unheilbar. diefem anfpuckenswerten Europa die Stimme Mein Tagebuch". des Blutes erstickt. Kultur nennt man das, wenn ich nicht irre. Eine fulturlose Hundemutter ist mir lieber, als die Fortpflanzungs puppen der guten Gesellschaft". Darunter stand eingeklammert und in fleineren Buchstaben:„ Aus dem Leben eines Gleichgültigen". Eduard stutte einen Augenblic. Sollte das bedeuten: eines Menschen, der der Menschheit gleichgültig sein fann, oder war der Sinn: eines Menschen, dem alles gleichgültig geworden ist? Hätte ich nur was zum Paffen! Lesen chne rauchen zu dumm!" Langsam muß der Mensch von Kind auf zur Selbständigkeit erzogen werden,-mix hat das Schicksal einen Stoß in den Rücken gegeben, daß ich taumelte, hinfiel und meine Seele gefährlich verlegt wurde. Seitdem hinkt fie. Hm, da neben dem Tintenfaß steht eine Tabakschachtel. Ob ich---? Er streckte die Hand danach aus, zog sie aber wieder zurück.„ Edi, das wäre Diebstahl!" Ich habe dieses Pack eine Zeitlang gehaßt, jetzt verlache ich es. Der paragraphierte Tarif der Wohlanständigkeit, nach dem sich die Menschen einzuschätzen pflegen, ist für mein Gefühl von überwältigender Komit. ,, Sind Sie vorbestraft?" frug mich in Gotha einmal der Richter Möglicherweise ist das auch eine dumme Ausrede vor mir selbst, die sich mein bequemes Gewissen zurechtlegte, damals, als ch noch eines hatte. Vielleicht bin ich von Geburt aus ein Verbrecher, vielleicht war irgendeiner meiner Vorfahren ein Räuberhauptmann, und dieses Erbteil fommt nun plötzlich bei mir wieder zum Vorschein, nachdem es so und so viele Generationen übersprungen hat? ,, Ach Unsinn! Der Kerl hat mir ein breistöckiges Haus gestohlen, und ich sollte mich nicht einmal mit einer Pfeife Tabak Schadlos halten dürfen? Wäre ja noch schöMer!" Er stopfte sich die Pfeife, zündete an, tat einen Zug. ,, Ausgezeichnetes Kraut raucht der Vagabund! Na ja, Spizbuben können sichs leiften!" Und er begann zu lesen. Ich weiß es nicht, und es ist auch gleichgültig. Die Namen meiner Eltern und meinen Geburtsort verschweige ich. Ich will ihnen die Schande nicht antun, sie zu nennen. Ich beginne diefes Tagebuch an meinem dreißigsten Geburtstag. Ein Alter, in dem fich für die meisten Männer die Schleusen des Lebens erst öffnen. Ich aber habe mit dem Leben abgeschloffen. Wie großartig das Weltgebieter. Bon Müller- Wolf. Nicht rohe Gewalt wird die Menschheit beherrschen, nicht schwärmerische Liebe. Denn rohe Gewalt stachelt SklavenSchwärmerische Liebe mißkennt die Kraft, die Beute rafft. Nicht rohe Gewalt, empörung, nicht schwärmerische Liebe wird die Menschheit beherrschen. Sondern machtvolle Nüchternheit: die wägt die Kräfte, zähmt die Gier, beugt den Trotz regelt die Richtung sammelt die Wucht, eint und ordnet. Die Welt gehorcht nicht der Roheit, sondern der Gerechtigkeit, nicht der Begeisterung, sondern der Weisheit, nicht der Liebe, sondern der Kraft. ,, Dante der Nachfrage!" antwortete ich. hinreichend. Aber das hebt sich auf: ich habe kurz vor meiner Verhaftung einem hungernden Kind, um das sich keiner von den nichtvorbestraften Passanten fümmerte, ein Mittagessen bezahlt." Ob meine Eltern diese Rücksicht verbienen? Ich glaube, nein. Sie haben mich, als ich zum erstenmale vom Gericht verurteilt wurde, aufgegeben: Du bist unser Sohn nicht mehr!" Das hätten sie nicht tun dürfen. In Jahrtausenden. Bon H. C. Andersen, gen infel junge Kind liger ift 1 ftrobb garijd heute Katho Dörfe Landf arme, Zeile Thre predig tut a Jahrh berrich Und ich bekam für diese Antwort eine Ordnungsstrafe wegen ungebührlichen Benehmens vor Gericht. Wenn ich einen Sohn hätte, ich würde für ihn der ganzen Welt troben. Ich würde lieber mit ihm zu Grunde gehen, als ohne ihn glücklich sein.( Was ist das ,,, Glücklich sein"?) Aber die Angst um die bürgerliche WertAber ich sehe, daß ich ohne Disposition schreibe. Das taugt nichts. Ich komme vom Hundertsten ins Tausendste. Ich will der Reihe nach erzählen. Ich habe das Gymnasium besucht und war ein guter Schüler, was allerdings mehr meiner Intelligenz, als meinem Fleiß zu ver danken war. Mich interessierte das wenigste von dem, was man uns einpaufte. Oft hatte ich das bestimmte Gefühl, dies oder jenes weit besser zu wissen als der Herr Lehrer, und dieses Gefühl war berechtigt. ( Fortsetzung folgt.) ! das alte Europa. Sie kommen zu den Denk-| die unsere Zeit noch nicht fennt, aber geboren mälern hier und den versinkenden Ortschaften werden sollen im Krater Europas: Paris. da, wie wir in unserer Zeit zu den verfallenden Herrlichkeiten Südasiens ziehen. In Jahrtausenden kommen sie! Die Themse, die Donau, der Rhein rollen noch; der Montblanc steht mit seinem Schneegipfel da, das Nordlicht leuchtet über den Ländern des Nordens, aber Geschlecht auf Geschlecht ift zu Staub geworden, alle die Mächtigen des unabla Knecht fie, da heit wi Make es, da Jahrh nungen Viertel ungari richtige Taufen Jeben Der Luftdampfer überfliegt das Land, von dem Kolumbus ausging, in dem Cortes geboren ist und Calderon Dramen in wogenden Versen sang; schöne, schwarzäugige Frauen wohnen und wirken noch in den blühenden Tälern und in uralten Sängen gedenkt man des Cid und der Alhambra. Durch die Luft über das Meer nach Jiagelegt res im trifft o bejene. 3n hüterin Maria die fich Augenblicks vergessen, wie die, die jetzt bereits lien, dorthin, wo das alte, ewige Rom lag; richt v unter dem Hügel liegen: hier hat sich der es ist ausgelöscht, die Campagna eine Wüste fich wie wohlhabende Mehlhändler, dem der Grund und Von der Peterskirche zeigt man einen einsamen der nä Boden gehört, eine Bank gezimmert, um dort Mauerreft, aber man bezweifelt seine Echtheit. weit he zu sitzen und über das flache wogende Kornfeld hinwegzublicken. 11 ,, Nach Europa!" heißt es bei Amerikas jungem Geschlecht. Zum Lande der Väter, dem schönen Land der Erinnerungen und der Phantasie, nach Europa!" Nach Griechenland, um eine Nacht in dem teuren Hotel oben auf dem Gipfel des Olymp zu schlafen, damit man da gewesen ist; die Fahrt geht nach dem Bosporus, um dort einige Stunden zu ruhen und die Stätte zu sehen, wo Byzanz lag. Arme Fischer spannen ihre Neze dort aus, wo die Sage von den Gärten des Harems in der Türkenzeit erzählt. Das Luftschiff kommt; es ist überfüllt mit Reisenden, denn die Fahrt geht schneller als zur See. Der elektromagnetische Draht unter dem Weltmeer hat bereits telegraphiert, wie groß die Luftkarawane ift. Schon erblickt man Europa, Frlands Küsten sind es, die man sieht; aber die Passagiere schlafen noch. Sie wollen erst geweckt werden, wenn sie über England sind. Hier betreten sie Europas Boden, in Shakespeares Land, wie es bei den Söhnen des Geistes heißt; das Land der Politik, das Land der Maschinen, nennen es andere. Dieses kleine phantastische Zukunftsbild, das uns heute allerdings kaum noch phantastisch anmutet, ist in den wenigsten deutschen Andersen- Ausgaben enthalten. Es zeugt von dem Interesse, das der Märchendichter, dessen 50. Todestag heute ist, allen technischen Dingen entgegenbrachte. Ja, in Jahrtausenden kommen sie auf den Flügeln des Dampfes durch die Luft über das Weltmeer! Amerikas junge Einwohner besuchen göttlicy ftierten tengewi Es wa boller S mung 1 byfterie überall angebli wurden nau, Städte, die unsere Zeit nicht kannte, wer Reste mächtiger Städte an der starken Doden überflogen, aber hier und da Stätten der Erinnerung, denen, welche kommen, den reichen denen, welche die Zeit noch gebührt da läßt sich die Luftkarawane nieder und erhebt sich wieder. Einen ganzen Tag dauert der Aufenthalt hier, soviel Zeit hat dieses eilige Geschlecht, dem großen England und Schottland zu widmen. hier und trodnet werte müter. Dort unten liegt Deutschland das ein mal von dem dichtesten Netz von Eisenbahnen und Kanälen umspannt wurde- Länder, in denen Luther sprach, Goethe fang und Mozart seinerzeit das Szepter der Töne schwang. Große Namen leuchteten in Kunst und Wissenschaft, Namen, die wir nicht kennen. Ein Tag Aufenthalt für Deutschland und einer für den Nor den, für das Vaterland Oersteds und Linnés, und für Norwegen, das Land der alten Helden und der jungen Norweger. Jsland wird auf Heimfahrt mitgenommen; der Geysir focht nicht Die Fahrt geht unter dem Kanaltunnel nach Frankreich, dem Lande Karls des Großen und Napoleons. Molière wird genannt, die Gelehrten sprechen von einer Klassischen und romantischen Schule im fernen Altertum, und bejubeln Helden, Dichter und Wissenschaftsmänner, der 3 Sache in Ung Zaufen genden bung ner, a richten, baften Beidhme daß Borga ans t Jamme in te 3, es 30 ete ab ir in ch. ich 11 ent int ne Be on om Der nd ehr ers fte tte tes cer, ren von ren fen und in der mehr, der Hekla ist erloschen, aber als die ewigen Steintafeln der Sage steht die starke Felseninfel im brausenden Meere. -3Tagen gesehen, und das ist zu machen, wie der große Reisende" hier wird ein Name genannt, der ihrer Gegenwart gehört- ,, in seinem berühmten Werke:„ Europa in acht Tagen" In Europa ist viel zu sehen!" sagt der junge Amerikaner,„ und wir haben es in acht| gezeigt hat". Das Wunder im Comitat Somogy. KindDas Wunder ist des Glaubens liebstes| Hauptarztes des Bezirkes beauftragt wurde, festzustellen, ob die Geschichte eigentlich wahr Das Bein. Auf dem Gebsteig der Kärtnerstraße, dort, wo Verkehr und Chaos übereinstimmende Begriffe scheinen, liegt ein Bein. Ein Menschenbein, aber doch aus Holz, Leder, Schienen, Federn und Schrauben. Eine gewöhnliche Prothese also? Nein. Dieses Bein ist mehr als eine Prothese! Es ist seinem Herrn nicht nur Diener, sondern auch- Ernährer!... Da ist einmal die Invalidenrente. Freilich, der Invalide ist auch tuberkulös. Hochgradig tuberkulös. Aber das gilt nicht. Die Invalidentommiſsion muß das doch wissen. 1914 war er frontdiensttauglich. Folglich gesund. 1917 wurde er mit dem vernarbten Beinstumpf aus dem Spital„ geheilt" entlassen. Folglich auch damals Es gibt in Europa ein Land, das noch hei- ist. Diese Kommission hat nun nach eingehenliger sein möchte, als das„ heilige" Rom: das den Forschung( 1) festgestellt, daß das Wunift Ungarn. In den kleinen Dörfern mit den der samt seinen Nebenerscheinungen auf einer ſtrobbedeckten Häusern, die in den großen un- unschuldigen Lüge der beiden Gänsehüterinnen garischen Ebenen verstreut liegen, herrscht noch beruhte, was die fanatischen Anführerinnen heute der mittelalterliche Geist des dogmatischen auch zugegeben haben. Der Weihbischof des BeKatholizismus. Die Einwohner dieser kleinen zirkes hat daraufhin ein Manifest erlassen, in noch gesund. Landstraßenverbindung haben, sind ungebildete, des Dorfes ist nicht stumm geworden; die Krüp- lang lag, tagelang nichts zu essen hatte und die Daß er im naffen Schüßengraben wochenZeile weder schreiben, noch lesen, noch rechnen. und der Akazienbaum war schon lange vor dem gruben Aber an die Prothese mußten sie glauben. Die konnten sie nicht verleugnen. - bas stand nicht in seinen Bapieren. Ihre einzige geistige Koft ist die Sonntags- Wundertage eingegangen. Die verhörten Zeu- Daran glaubten die Herren nicht. predigt in der katholischen Kirche. Und diese gen sprachen von Erscheinungen, die schon sämttut auch reichlich ihre Bflicht, wie sie das seit fich in der Bibel oder in den Geschichten der herrscht das ganze geistige Leben und ist somit Rede führte der Bischof sämtliche Erscheinungen nablässig bemüht, die Bauern in geistiger auf natürliche Ursachen zurück, auf dieselben UrKnechtschaft zu erhalten. Nicht nur dafür sorgt sachen, aus denen heraus wir heute die biblische So verdankt er also nur dem Beine seine Invalidenrente. Es ist zwar nicht viel. Aber immerhin doch ein sicheres Einkommen weiß, was sie ihren Berteidigern schuldet. Also Dann auch die bürgerliche Gesellschaft Dem Beine gelingt es auch, dort ab und zu heit wissen, sondern sie beeinflußt auch in hohem flären. Zuerst geschah es, daß ein Priester in gründete fie rasch einige Vereine und Verein Maße ihre politischen Meinungen. So kommt hoher Position die Entstehung aller Wunder auf chen. Alles pure Wohltätigkeit. Jahrhundert die allermerkwürdigsten Erschei- Manifest bedauert er, daß die Hellseher sogar für seinen Herrn eine ,, milde Gabe" zu ernungen zutage treten. Es vergeht faum ein gegen die römische Kirche demonstriert haben, betteln Vierteljahr, daß nicht irgend jemand in einem die nämlich die Echtheft dieses Wunders nicht ungarischen Dorfe ein Wunder gefchen hat, ein anerkennen will. richtiges Wunder, wie sie unsere Ureltern vor Tausenden von Jahren angeblich auch schon ge- gefallen. jehen haben und wie sie in der Bibel niederAlso ist die Kirche wieder einmal reinDie Einwohner des Dorfes im Komitat gelegt find. Das, was Mitte Juni dieses Jah- Somogy wollen aber auf ihre Rechte" nicht mejene. dem Parlamentsabgeordneten ihres Bezirkes Das übrige aber, was noch fehlt, um seinen Herrn von dem Verhungern zu schützen, bettelt das Bein auf der Straße zusammen. Da liegt es dann abgeschnallt neben seinem Herrn auf dem schmutzigen Gehsteig. Stumm. Und spricht doch eine Sprache, die manche der Borüberschlendernden und auch BorSo also ist das Bein seinem Herrn Erich glaube, es würde eines trifft aber an Stupidität alles bisher Dage- brachte eine Deputation von 60 Dorfbewohnern beihastenden in die Tasche greifen läßt... 3wei kleine, sanfte und fromme Gänse- den Wunsch vor, ihnen den Bau der geplanten nährer. Und ist doch nur ein lebloses, totes yia die fich am Ende des Dorfes befindet. Die Nach der Deputation war ein ehemaliger Kandidat anderen Beine unserer Stadt. Und die aber Maria leibhaftig unter dem Bogen einer Brücke, lionen Kronen dazu gesammelt! Der Führer Tages streifen. Und mit ihm die vielen hundert ifte fich wie ein Lauffeuer im ganzen Dorfe und in meinte ganz entrüstet, daß es doch unmöglich ganzen Welt... richt von dem Erscheinen Marias verbreitete bei den Parlamentswahlen( man denke!) und und abertausend Beine in Europa der nächsten Umgebung. Tausende kamen von sei, den Gläubigen die Ehrung des heiligen ag; men auf der Sie marschierten dann von Straße zu Seit. weit her, um etwas zu erleben, um sich an der Plates, auf dem die Jungfrau Maria, Jesus Straße, Stadt zu Stadt, Land zu Land. Ein göttlichen Offenbarung zu weiden. Tausende und die Apostel erschienen sind, zu verbieten. endloser, schauerlicher Zug... Dem mp die tige wo depe des Dover chen nen, Stierten in das geheimnisvolle Dunkel des Brüf- und am Ende seiner Rede brachte e zum Austengewölbes in Erwartung weiterer geheimnis- druck, daß man die Gemeinde durch nichts von boller Dinge. Die außerordentlich große Span- ihrer Ueberzeugung und ihrem Plane abbrinnung wirkte auf die Masse ganz absonderlich. gen könne. Sie würde sich nicht einmal, wenn Es war eine feltjame Mischung von Massen- es darauf ankäme, vor dem römischen Bapst Hysterie und Autosuggestion. Sie sahen jetzt beugen. berall Wunder! Der Richter des Dorfes wurde Jetzt bekommt die Kirche, was sie verdient. angeblich stumm die Krüppel und Siechen Der verblödete Bauer versteht nicht, daß die wurden plötzlich gesund trodnete merte und müter. hebt ein nen , in zart Große chaft, AufПот nés, elden f der nicht Kirche ihr Mäntelchen auch nach plöblich aus, und noch andere staunens- hängen kann. Er bildet sich ein, die Kirche Dinge beschäftigten die aufgeregten Ge- j spricht auch heute noch jedes Dertchen heilig, wo vielleicht einem Geistestranten einmal ein Sache langjam eingeschlafen, da aber die Ernte Zu einer anderen Jahreszeit wäre die Wunder erschienen ist. Am Ende werden wir den Spaß erleben, Tag in Ungarn Ende Juni beginnt, wurden dadurch daß die katholische Kirche noch AufklärungsTausende von gesunden Händen von der drin- arbeit unter den Bauern vornimmt, um nicht ner. genden Feldarbeit abgehalten. Diese Unterbre- wieder in solche Zwickmühlen zu geraten. Die chung und außerdem der Plan der Dorfbewoh- Pfaffen werden aber in Ungarn nicht auf ihre Karl Klenner. Der Wunderrabbi. In New York ist der berühmte Wunderrabbi von Sadagora, Friedemann, gestorben. Hier einige charak teristische Dialoge aus seiner gläubigen Gemeinde. Unser Rabbi spricht jeden Tag mit Gott. Das is nicht meglich. Der Rabbi hat es selbst gesagt. Wenn der Rabbi selbst sagt, daß er jeden mit Gott redet, dann lügt er. Gott wird jeden Tag reden mit Lüg Zu unserem Rabbi ist gekommen eine ner, an der Wunderstelle eine Kirche zu er- Rechnung kommen; denn der Glaube an die Frau und hat geschrien: ,, Rabbi, tomm schnell! richten, veranlaßte die Behörden, der zweifel- fatholische Doktrin beruht bei den ungarischen Mein Mann is gestorben. Du mußt ihm zum haften Sache endlich nachzugehen. Es ist be- Bauern nicht auf tiefem Erleben, sondern nur Leben erweden!" Der Rabbi geht mit der Frau. daß zur Untersuchung dieser geheimnisvollen aber, daß er feine eigene Scholle, kein Besitz tote Schmul, ganz gelb und steif. Der Rabbi zeichnend für die Kultur" zustände in Ungarn, auf der bekannten Dentfaulheit. Die Tatsache Wie sie ins Sterbezimmer fontmen, liegt da der Borgänge tatsächlich enie Kommission, bestehend recht an Grund und Boden hat, wird auch ihn schaut sich ihn gut an, dann sagt er zu der Frau: fammenberufen und unter Heranziehung des aufftacheln. aus firchlichen und weltlichen Gelehrten, zu früher oder später zu einem Befreiungstampfe Bring ein Glas Schnaps!" Die Frau rennt 2. Elkan. hinaus, bringt einen Kümmel. Der Rabbi hebt bas Glas, sagt zum Toten:„ Lechajim, sollst leben!" und trinkt aus. Der Tote rührt sich nicht. Der Rabbi sagt zur Frau:„ Der Schnaps war nicht start genug. Du mußt einen stärkeren bringen." Die Frau bringt einen Kontuszowka. Der Rabbi hebt wieder das Glas, sagt zum Toten:„ Bechajim, sollst leben!", trinkt wieder aus. Der Tote rührt sich nicht. Da sagt ber Rabbi:„ Du mußt einen ganz starken Schnaps bringen, den stärksten, den du hast." Die Frau rennt zitternd hinaus, bringt ein Glas Starta. Der Rabbi hebt das Glas, schaut den Toten fest an, fagt:„ Lechajim, sollst leben!", trinkt aus. Der Tote rührt sich nicht. Da dreht sich der Rabbi zur Fran um, die ganz blaß bei ber Zür steht, und sagt:„ Das heiß ich tot sein!" -4Werlei. hatten, nur sehr wenig. Auf die besorgte F der Hausfrau, ob es ihm nicht schmecke, et derte er, daß er vor dem Auftreten stets wenig zu sich nehme, weil er dann besser spi Die Hausfrau blieb zu Hause, um noch all mögliche vorzubereiben, während der Haush der Vorstellung beiwohnte. Nun, wie war fragte die Frau, als ihr Gatte heimkam. hätte gar nichts essen dürfen", lautete feine fonische Antwort. Menschliches Allzumenschliches. Im Jahre 1809, so lesen wir in der Zeitschrift Das Theater", war eine Theatergesellschaft in Kronstadt in Siebenbürgen, der es herzlich schlecht ging. Um sich herauszureißen, griff man zu einzelnen Benefizen, weil das Publikum bekanntlich dergleichen Aufführungen meist besser besucht. Unter anderen hatte auch ein Herr Viol Benefiz, der folgenden Theaterzettel verfaßte: „ Kronstadt, den 10. Februar 1809. Zum Vorteil des Herrn Ignaz Biol und seiner 18jährigen Tochter Ludmilla: Mensch nhaß und Reue, ein hier nod, nie gesehenes Trauerspiel von dem Gefallenen Stobebue, unglüdlicherweise, dasselbe ist in fünf Aften verfaßt nebst einem Prolog, welchen Herr Viol zu End sequens Falten wird." Der gebrudte Zettel enthielt nach dem Personenverzeichnis zugleich die Nachschrift:„ Viele dringende Schulden feten uns in die zwar angenehme Verlegenheit unserer Gläubiger, daß wir nicht weiterreifen können. Ich spiele den Greis, meine Tochter die Eulalia, lassen Sie uns deshalb nicht untergehen! Menschenhaz kennen die Bewohner dieser Stadt nicht, noch weniger wir eine Reue, daß wir uns hierher verirrten. Wir Ein Wunder ist es nicht, aber da war bitten daher um Zuspruch. Es bleibt uns doch nichts übrig!" Zu unserem Robbi is gekommen ein Manu auf zwei Krüden. Der Rabbi fagt ihm: Wirf die rechte Stride weg!" Der Manu tut, wie der Rabbi jagt, und fällt auf die rechte Seite. Da sagt der Rabbi: Jebt nimmt die zechte Krücke und wirf die linke weg!" Der Mann wirft die linke weg und fällt auf die Hale Seite. Der Stabbi überlegt eine Weile, dann sagt er,„ Jebt wirf alle beide Strüden weg!" Der Mann wirft beide Strüden weg und fällt auf den Bauch. Das ist doch kein Wunder! ich selbst dabei. Das Mumien- Puppenspiel der Jivaros Die Frau im Sprichwort und Indianer. Eine seltene Stunft ist den südSinnspruch. amerikanischen Jivaros- Indianern eigen, die in den Urwäldern Ecuadors und des peruanischen Grenzgebietes leben. Sie überbieten die berühmten Stalpjäger der alten Abenteuererromane, in dem sie nicht nur den Stalp, sondern den ganzen Körper ihrer Opfer aufbewahren. Da aber in ihren primitiven Hütten für diese Sammelobjekte nicht genügend Play vorhanden, verkleinern sie die Körper ihrer eingeborenen oder weißen Feinde auf ein Minimum. Sie ersehen das Knochengerüft durch ein Wurzelgestell, und verwandeln so einen ausgewad fenen Menschen in eine Puppe, deren Kopf nicht Das Bild einer forgenden, zärtlichen, ar- größer ist als eine Apfelsine. Dabei bleibt aber In einer Welt, in der alles wankt, bedarf es eines festen Bunftes, auf den man sich stüben fann. Dieser Bunft ist der häusliche Herd; der Herb aber ist fein fefter Stein, wie die Leute sagen, sondern ein Herz, und zwar das Herz einer Frau. Jules Michelet. Des Mannes Sache ist es, zu verdienen; Sache der Frau, richtig auszugeben. Michelet. Rätsel- Ede. Kreuzworträtsel. Jul. Salamon( Igiau). AERA PL ER 14 BANDI ALH REBE 10 139 MAR 13 32 18 AA IMM 20 136 21 N $ 30 war 3 heimb fich wenig cine fchön, 24 Berme 角 館 46 Kosme 137 geiftige 233 20 AND Bedeutung der Wörter: I. Wagrecht: 1. Zeitalter, 2. Berb nungsprodukt, 3. Stadt an der Donau, 4. wort. 5. Abkürzung für Gulden. 6. Arab. name. 7. Persönl. Fürwort. 8. Anschwemmun 12. Maurerwerkzeug. 13. Südfrucht. 14. bindet ftellung Kleider beitsamen, jungen Hausfrau schleicht sich in das die Aehnlichkeit und eigentümliche Körperhal- produkt, 9. Traube, 10. Stolz. 11. Raubvo ich mic tälteste Mannesberg ein. Bogumil Gol b. Ist eine liebe Frau im Haus So lacht die Freude zum Fenster hinaus. Alter Spruch. Die Frau muß selber sein die Magd, Soll's geben, so wie es ihr behagt. Sprichwort. tung völlig bestehen; nur die Füße und Hände behalten ihre alte Größe. Die Scientific Ame- standswort des Ortes, 15. Stadt in Oberö rican", die eine Schilderung dieser seltsamen reich. 16. Vorwort, 17. Vorfilbe, 18. Neben Da ftri Sitte gibt, bildet u. a. den Körper eines auf der Donau. 19. Herrscherinfignum. 20. Bibli diese Weise präparierten spanischen Offiziers ab. Heiteres. Gestalt, 21. wie 15., 22. Wiener popul Sängerin. 23. Anruf, 24. Stadt in Neuitali 25. Griechische Göttin, 26. Hochplateau in f 27. Modernes Militärgerät. 28. Stadt in Def vetch( Kirchenraub). 29. Böhm, ja", 30. W Sprache. II. Sentrecht: 1 und 48. Sivel Evel Aus Kartoffeln tann eine gute Hausfrau Hoare nicht zu furs. Man könnte mich fonft für niffe, die bie gange Welt interessieren, 6. Ma tele Gerichte machen. Mägde. Sprichwort. Sprichwort. Die Haarmode.„ Schneiden Sie mir die meine Frau halten." ( Quotidien.) " licher Kofename. 15. Chinesischer Borna 16. Abkürzung für den amerikanischen Sta Waschbär und Regenschirm. Ein Kürschner 21. Französischer Artikel. 24. Abkürzung für und far Wenn die Frauen tanzen, so hüpfen die verlauft einer K- mdin einen Bels. ,, Liebe Frau, malt. 25. Borsilbe. 31. Weiblicher Borne sagte er ,,, ich garantiere Ihnen, daß es ein echter Was die Frau erspart, ist so gut, als Waschbär ist, den Sie jahrelang tragen fönnen." 32. tie 29. 33. Persönliches Fürwort. 34. Wenn ich aber nun im Regen naß werde? Anfang und das Ende der Stadt Rom. 35. Schadet das Wasser dem Pelz nicht? Wie wird mischer Kaiser. 36. Vorfilbe. 37. Organ. chemi er dann aussehen? Wird er nicht verderben?" Berbindung. 38. Chemische Schreibweise Piebe Frau, haben Sie jemals einen Waschbären mit einem Regenschirm gesehen?" was der Mann erwirbt. Sprichwort. O, welch ein föftlich Steined ist eine wadere Hausfran! Wo sie wirkt und schafft, da verwischen Jahrhunderte nicht die Segensspuren. Rozebue. Da se ich dich, die Krone aller Frauen Ju weiblich reizender Geschäftigkeit, In meinem Haus den Himmel mir erbauen, Und, wie, der Frühling seine Blüten streut, Mit schöner Anmut mir das Leben schmücken Bub alles rings beleben und beglüden. Schiller. " Store Be thre Sa 93 Chlor. 39. Musikinstrument( Schlagzeug). 40. rungsmittel. 41. Bewohner ciner europäi bir i Zukunftsbild. Warum heiraten Sie noch hungrig. 44. Vorfilbe. 45. Teil des Unterarahie fi Infel. 42. Holländisches Adelsprädifat. 43. Mi immer nicht?" Weil ich noch feine Wohnung habe! Da ziehen Sie doch einstweilen zu den Schwiegereltern." Ach, die wohnen ja selbst noch bei den Schwiegereltern." Unnötige Enthaltsamkeit. Der gefeierte Schauspieler, der zu einem Gastspiel in die 46. Arabischer Name. 47. Küchengerät. Auflösungen der Rätsel aus der vorigen Nummer: Kernrätsel: Jedem Narren ge Burüd. Je par u Das tott Ab auf an fleine Stadt gekommen war, aß an der Abend seine Kappe. Alte Wahrheit: Berfchie agt, f lafel bei seinen Wirten, die ihn aufgenommen sehr einfach: Jeden, Eben.