3*r> 27* anttrtattHNsMeilofltc 1929* Hictoria 9ie*ef*i*te einer Stete toen Aut$>amf an. Lopprvghr vv Ulöert Langen, München.. schwer? Es war nicht zu schwer. Er packte das Boor und zog er ein Stück weit herauf. (1) ’ 1. Der Sohn des Müllers ging umher und grübelte. Er war ein kräftiger vierzehnjähriger Bursche, braungebrannt von Sonne und Wind und voll der verschiedenste» Gedanken. ^ern er erwachsen war, wollte er Zünd. Holzmacher werden. Dor war so wunderbar gefährlich, keiner würde dann wogen, ihm die Land zu-eben, weil er Schwefel an den Fingern haben könnt«. Und um dieser un- beirnlichen Handwerker willen würde er großer Ansehen unter seinen Kameraden genießen. Er sah sich nach seinen Vögeln im Walde um. Er kannte sie ia alle, wußte, wo ihre Nester lagen, verstand ihre Schreie und antwortete ihnen mit verschiedenen Zurufen. Mehr als einmal hotte«r ihnen keine Mehlkugeln au« der Vaters Mühl« gebracht. All« Bäum« am Wege waren seine guren Bekannten. Im Frühjahr hatte er dos Harz von ihnen abgezavst. mid im Winter war er ihnen wie em kleiner Vater gewesen, hott« sie vom Schnee befreit, ihre Aesst wieder auf- gerichrer. Und sogar oben in dem verlassenen Granitbruch war kein Stein ihm fremd, m viele hatte er Buchstaben und Zeichen«inge- lbauen und sie ausgestellt sie geordnet tote eine Gemeinde um den Pfarrer. Die sittsamsten Dinge gingen in diesem alten Gra- «ttbruch vor sich. Er bog ab und kam zum Leich hinunter. Di« Mühle war im(Lauge,«in ungeheurer und dumvser Lärm umfing ihn. Er war gewohnt, hier umberzuwandenr und mit sich selbst zu reden; side Schaumperl« hatte gleich, sam ibr eigenes keines Leben, über das etwas zu sagen war. und dort bei der Schleust siel dos Wasser iäh ab und sah aus wie em g'änzendeS Gewebe, das hier zum Trocknen ding. Am Teich unterhalb des Wasserfalles waren Fisch«; oft genug batte er hier mit seiner Stute gestanden. Wenn er erwachsen war. loollte er Taucher werden. Das wollte er. Da stieg er dann vom Deck eines SchikftS mS Meer hinunter und kam in fremde Reich« und Ander, da wogte» große, seltsam« Wälder. auf dem tiefsten Grunde aber lag ei« Schloß aus Korallen. Und auS einem Fenster winkt ihm dw PriuzeH-n und sagt: Komm herein! Da hon« er hiMer sich seinen Name»; der Vater stand da und rief Johannes. Man hat aus dem Schloß nach dir geschickt. Du sollst di« jungen Leute zur Insel hinüberruder»!- Er beeilte sich. Eine neue'und-rotz? Gnade war dem Sohn deg Müller» widerfahren. Der Herrenhof" sah in der grünen Landschaft wie ei» kleines Schloß aus, ja, wie ein unwahrscheinlicher Palast in der Einstm- kcit. Das Hau» war«in weißgestrichener Holzbau mit vielen Bogenfenster» in den Wänden und auf dem Dach, und von dem runden Turm wehte die Flagge, wenn Gäste auf dem Hof« waren. Di« Leut« nannten «S das Schloß. Vor dem Herrenhof aber lag auf der einen Seit« die Bucht und auf der anderen»raren die großen Wälder; in weiter Ferne sah man einige kleine Bauernhäuser. Johannes ging zur LandunAbrücke und half den juiwen Leuten ins Boot. Er kannte sie von früher, es waren dst Kinder des „Schloßherrn" und ihre Kameraden aus der Stadt. Alle trugen hohe, stsst Stiefel, mir denen sie durchs Wassir waten konnten, Victoria aber, die nur keine.’ Spangenschuhe statt« und außerdem nicht, älter als»eh» Jahre war, mußte an Land getragen werden, als sie zur Jnstl kamen. „Soll ich dich tragen?" fragte Johannes. „Rein, ich!" sagt« der Stadtherr Otto, ein Mann im Konfirmandenalter, und nahm sie in stin« Arme. Johannes stand da und sah zu, wie sie weit aufs Ufer hinaufgetragcn wurde und hört« sie dankcu. Dann sagt« Otto zurück: ,Ha, dll gibst sitzt wohl aufs Boot acht, — wie heißt er?" Johannes," anttvoriele Victoria. ,^Ja, er gibt aufs Boot acht." Er blstb zurück. Die Zandern gingen iiiii ihren Körben in den Händen tiefer in die Jnstl hinein, um Estr zu samnielu. Ein« Weile stand er da und grübelt«; gern« wäre er mir den ander« gegangen, das Boot hätten sie ja einfach an Land ziehen können. Z« Er hörte das Lachen und Sprechen der jungen Gesellschaft, dst sich enrsirnre. Gut, übt wohl' einstweilen. Aber pe hätten ihn wohl mitnehmen könne». Er wußte Nester, zu denen er sie' hätte hinsühren können, selt- .tarne, tief versteckst Löcher im Felsen, tndmeir Raubvögel mit Borsten auf dem Schnabel wohnten. Einmal halst er auch«in Hermelin gesehen. ■ Er schob das Boot wstder ins Wasser und fing an, zur anderen Seist der Jnstlk zu rudern. Als er rin gusts Stück weft gekommen war, wurde ihm zngerufen: .Fluder« zurück. Du schreckst dst Vögel ans" „Ich wollte euch nur zeigen, wo da» Hennenn ist?" antwortest er fragend. Er wartete«ia wen-g.„lind dann könnten w'r das Schlangenkoch ansräuchern? Ich habe Zündhölzer da." Er bekam kein« Antwort. Da drehte er dar Boot um und ruderst zum Landungsplatz zurück. Dort zog er das Boot an Land. Wen» er einmal erwachsin war, wallst er vom Sultan eine Jnstl Kufe» und jeden Zutritt dazu v«rbi«stn. Ein Kanonenschiff sollst stine Küsten schütze». Ew. Herrlichkeit, würden dst Sklaven ihm melden, draußen KVschell»«in Boot auf dem Riff, an dem es gestrandet ist, die jungen Menschen darauf kommen um. Laßt sie umkommeu! antwortet er. Ew. Herrlichkit, sie rustn um Hilst, noch können wir sie retten, und es ist ein« weiß- gekeidest Frau dgbei. Rettet sie! befiehlt er mit Donnerstimme. So siebt er nach diele« Jahren die Kinder des Schloßherrn wieder, und Bictor-a wirft sich ibm zu Füßen und dankt ihm für die Uetlung. Nichts zu danken, das war nur meine Pflicht, antwortet er; gebt frei»iiiher iu meinen Landen, tvobin Ibr tvollt. Und dann läßt er ihnen dst Tor« des Schlosses öffnen und bewirtet sie aus goldenen Schüsseln/ und dreihundert brau»« Sklavinnen fingen und tanzen dst ganze Rächt hindurch. Als aber di« Schloßkinder wieder fortreistn wollen, da vermag Victoria es nicht, sie wirkt sich vor ibm in den Staub und schluchzt, denn sie liebt thur „Laßt mich h:erbleib-n, verstoßt mich nicht, Ew. Herrlich leit, macht mich zu einer Eurer Sklavinnen'-'i.. i Er beginnt hastig in die Jnselhin«in- zugehen, von Erregung durchschaue«. Jawohl. er wolltc die Schloßkinder befreien. Wer weiß, vielleicht hatten sich jetzt aus der Insel verirrt? B^-cht bing Victoria zwi- schcn zwei Felsen fest und konnte nicht loS- kommen? Er brauchte nur den Artn.anszn- strecken, um fie zu befreien. Die Kinder aber iahen ihn erstaunt ach als er kam: Hatte er das Boot verlassen? „Ich mache dich für das Boot verant-, wörtlich," sagte Otto.. „Ich Hnntr euch zeigen, wo cs Himbeeren g-bt?" fragte Johannes.."" Schweigen in der Gesellschaft. Bietoria griff sofo« zu. „Nein? Wo denn? Aber der Städtberr überwand sich rasch und sagte: "„Damit Kimen wir uns jetzt nicht bc- faffen" Johannes sagte:- „Ich weiß auch, wo man Muscheln finden kann." Neues Schweigen. „Sind Perlen darin?" fragte Otto- *.„Denkt, wenn Perlen drin wären!" rief Victoria. Johannes aittwortete, nein, das wüßte er nicht; aber di« Muschel» lägen weit draußen im weihen Sand, man tnösf" ein Boot haben und nach ihnen tauchen. Da wurde der Vorschlag erst recht verlacht. und Otto sagt«: „Ja du stehst mir wie ein Taucher aus." . Johannes begann schwer zu atmen.. .Mennühr wollt, so. kann ich io auf de» Berg don.hinausgehen und eine« schweren Stein ins Meer hinabrollen," meinte er. ^Liqu?" „Rem,' nur so. Aber,.ihr könntet dann zusehen," Aber, auch dieser Borschlaa würd' nicht angenommen, und Jobannes schwieg beschämt. So fing er an, fern von den anderen, auf einer anderen Seite der Insel, nach Eiern zu suchen.'*■*'• Als di« ganze Aeseilschast wieder unten dem Boot versammelt war batte Johannes v'«l mehr Eier, als die anderen, er trüg sie vorsichtig in der Mütze. „Wie ist es möglich daß du so viele gefunden baff 9", fragte der Stadtherr. ,Jch we-ß wo die Nester find." antwor tete Johannes glücklich.„Jetz' leg, ich pe zu den«inen, Bsttöria." ,^alt!"schrie Otto,„warum?" Alle sähet,'hn an. Otto deutete auf'die Mütze und wagte: „Wer steht mir dafür ei i, daß die Mütze sauber ist?"' Johannes sagte nichts. Sein Glück brach plötzlich ab. Dann ging er mü den Wern langsam wieder in die Inst! zurück. ,Äas hat er denn? Wo geht er hin? 'sagt Otto ungeduldig-.- „Wo gehst du hin. Joh,nn«S?" ruft Victoria und läuft ibm nach. --. Er.bleibt stehen und antwortet still:-' .„Ich lege die Eier in die Nester zurück." Eine Weile standen fie da und sahen einander an. .„Und heute nachmittag gehe ich in da»;?! Steinbruch." sagte er.’X- Sie antwortete nicht. „Dann könnte ich dir die Höhle zeigen."-- o- , Ja, aber ch habe so Angst" antwortet« sie.„Du tagtest, st« sei so dunkel." Da lächelte Johannes trotz seinem großen Kummer und erwiderte mutig:-- ,La, aber ich b'n ja be- dir." (Fortsetzung folgt.) Sonne, wond und Gierne. Afrikanisch« Legrnta.' (Die von.Carl Einstein heraus- . gegebenen„kyrikanischen Letzertden" mit besonderer.Genehmigung des Berlages „ Ernst Rowohlt, Berlin, entnommen.) Jur Anfang waren Sonn« und Mond Mann-und: Frau.Sie lebten zusammen und hatten viele Kinder.. Die. Kindr von Sonne und Mond Nennt man Sterne.' Sonne, Mond und Sterne essen nicht die gleichen'Speisen wie wir.. Sie nähren sich vom Feuer, und darum glänzen sie. Im Anfänge. waren Sonne und Mond Mann und Frau. , Sie lebten zusamen. Da kam eines TageS rin mächtiger Häuptling in ihr.Dorf, dessen Name»ich Land- weiß.ich nicht. Er.brachte viele Kisten voller Waren mit. So. groß, war seine Schönheit und sein Reichtum, daß das Herz des Mondes alSbaD entflammte. MS der Häuptling wegging, gab der Mond ihm ein Leichen. An der Wegkrün umng wollten fie sich heimlich trefsen, um rigch zu fliehen. Die Sänne merkt bald, daß der Mond nicht mehr'an seiner Seite ist.„SBo ist fie," schreit er seinen Kindern zu. Die wissen nicht Antwort.„Wo ist sie, frage ich euch." Sein Gesicht funkelt in Zorn, daß alle Stern« sich fürchten. „Ah," schreit er,„ihr seid es, die eurer Mutter geholfen habt." Sofort jagt« er fie. Jedesmal, wemi er einen Stern ergreifen kann, Verschlingt er ihn. und niemaich stiricht mehr von dem Stern. Aber diese find dermaßen zerstreut und so zahlreich, haß immer noch einige bleiten nnd sogar viele. Seit dieser Zeit läuft die Sonne jeden. Tag hinter dem Mond niw den Sternen her. Sobald diese ihn am Him- melSrand aufghen steht, beeilt fie sich, in ihre Hütt« zu verschwinden. Wenn er den ganzen Teil des Firnianients, so wie wir sehen, bc- laufcn hat, eilt er zur anderen Seite, ermüdet nie und rastet keinen Tag. Kaum, daß er verschwunden ist, seht ihr den Mond ausscheinen, bald hier, bald da; denn sie wechselt oft den Schlupfwinkel» nur-den Gatten von der.Spur abMloiken. Mitunter überrascht er sie, und mit einem Biß seiner Zähne reißt er ein Stück ans. Manchmal, wenn der Mond fich zu sehr inmitten hier Kinder verspätet, trifft er ist noch ou> Himmel und will, fie verschlingen. Bi jetzt gelang es ihm nicht: denn der Mond ist sehr flink. Sobald der Gatt« fie erreicht: rettet Ist sich rasch, und das Verfolgen beginnt von neuem. Bisweilen entdeckt die- Sonne den Schlupfwint'l seiner Frau. Er nähert fich leise, leise und während langer Stunden birgt fich der Mond.' Doch wenn"fie frei ist, läuft sie schnell in die Mine ihrer Kinder, der Sterne: denn fie liebt diese sehr, und wie eine gute Mutter frißt st fie'nie. Sie geht von einer Hüne In di« andere und beucht fie.nacheinande-, Mitunter feien sie mit ihnen Hochzeit: sie wirst fich dann um den Kopf ein wunderbares Band, das fie am Tage der Vermählung mir der Sonn« trug. Sobald die. Sonne von der anderen. Seit« der Erde wieder ausscheint,-lieht fie schnell mit all ihren Kadern. Nur eins läßt fie zurück, immer den gleiche» Siern, damit er im Falle der Giflibr Nachricht bringt, und der' wacht behutsam Morgen wie Avend. Die Verfolgung bauen schon lange, lange Zett. Aber em Tag wird kommen,^afie- endet;- denn nach ollem ist der Mensch Me'fierdw Dinge, und muß Recht behalten. Ohne, chn wären die Dina« schlimm. Diesen Tag wird di«>Sonn« den Mond in ein« tiefe Grub« verschließen in den Grund der Erde und n'mmer wird er fie aufftcigen lassen. Wenn die Mutter im Gefängnis sein wird, werden die K'nder ralch gefressen sein. „WaS geschieht dann mit uns, den Menschen?" „Da8 weiß ich nicht, mein Bruder." Reklame Mensch. Bon I. Kaut. Die Speicher und Magazine find mit Waren gefüllt bis zu den Dächern. Lebensmittel, Stoff«, LuxuSwaren. Da gibt cS nur«ine Sorge für den Fabrikanten: Wer karrst? Wer kauft? Neber den nächlltchen Straßen strahlen di« Titel der Firmen, Spiralen und Namen leuchten auf, Tag und Nacht glänzen die Schaufenster in .bunter Beleuchtung. Plakat« an den Straßenecken, Rufe gellen durch di« Gassen, Zettel fliegen durch Me Lust und von Hand zu Hand. Käufen Sie! Kauf«» Ei«! Ein Taumel erfaßt »re Menschen. Bun«« Stoffe, V lder. Film«.': ilau'en Sie das. Moderne! Sehnsucht erwach»,' .Rausch-umfängt in der-Orgie von Licht und. Merckchenftimwen. Eine junge Frau'sieht einen bunten Äoff, der zu ihrem blassen Gestchl'pa^l und zu ihrem blonden Haar. Sie legt ihn um ihre Schultern mid kaust ihn. Daheim ist di« Stube dunkel. Hunger. Ein« kleine Frauenfreud« vergällt die Sorge. Wer kaust! Plakate find zu wenig grell, Lichter zu wenig auffallend ' Durch di« Straßen'tanzt auf einem hoben Rad ein Mann. Auf dem Kopf einen Zvlinder: roi und blau und grün. Auf den schma'-n Schultern trägt er einen sechseckigen Kasten, der ibm die Achseln wundreibr. Eine bnnr-:, kar-rr e Hose mir vielen Flicken. Und wie komisch sein«' Schuh« find: roi und mst aufgebogener Spitze, auf der eine Schelle baumelt. Sein Geficht it rot geiätm'-nkt. In den Händen und Taslben trägt er weiß«, flatternde Zettel:.Kauft! Wir haben den schönsten Stoff.- Die bill'gften Bluien. Aber schnell müßt ihr kauieu." Vielleicht find die Speicher nur'noch bis zum dritten Stock, gefüllt.-. Der Down tänzelt durch die Straßen, Alles drängt fich um ihn. Er machte die besten Späße, hat di« zärtlichste» Blicke für die Damen. Rur hie und da hustet er seltsam und schauerlich anS der Ti-fe seiner Brust. Dan lachen alle über sein komisches Geficht. Wenn der rote Mund fich in dem weißgemalten Rahmen öffnet...V . Die Menge drängt fich mn ihn, so daß er vom Rade steigen muß. Er mach! seine» neuesten Witz und taumelt weiter durch Staub und Rauch der Straßen. Langsam bricht nach einem langen Tag der Abend herein. Di« Lichter tind Spiralen und schimmernden Scheiben nehme» ihm seine Arbeit ab. Er reinigt fich von Farbe- nnd Staub, aber sein« Wangen find nicht weniger rot. Und es schüttelt ihn. Der Reklamechef gibt ihm drei Schilling und sagt:„Sßic bWhend Sie ausfchen. Ja, di« frische Lust den ganzen Tag. ,Ste find sehr bcli-ebt bei ben' üeut«n. Man erzählt in allen Geschäften' von gtzneic Wit werden Ihnen «inmKollegyr umgeben... Ja, ja, lebende Reklame ist di« beste!"'' Dann lag-der Clown In seinem Bett und siebene und träumt«. Taufend Späße sielen ihm er» und dft. bittersüßen Teschichien von seine« Kollegen, dm ZirkuSclown», die über die Manege rollen wie die Bälle. Wie viel größer war sein Zirkus: eine ganze, groß« Stadt. Dann fiel ihm wieder di« Geschichte ein von dem Clochn," dem eine Dam«, eine Rose zuwarf. Und der Clown verliebt«, sich in sie.spieltenur noch fift sie und-weint« bei'.seinem Witz über die Liebe, dem Höhepunkt seines Programms. Der Clown war., seither. piekanchölisch und eine- Tages fischle man ihn'aus dem Fluß. Ja ferner bunten Bluse war- eine' Rose eingenäht, ES waren wohl Fieberlräume, all diese Ge» sch'chren, die ihm in den Sinn kamen. Und er. halt« in der langen Nacht Sehnsucht"nach einer weichlichen Stimme. Er fühlte sich auSgestotzrn Und als lächerlicher Bajazzo einer ganzen großen Sradi. Sein« Glieder' brannten ihn, als er morgen» aufpand und mir"seinem neue» Kollegen durch die Straßen fuhr. Das Publikum lachte, nori. Und di« Mahlung:^Käufen Sie Ihre Blusen nur bei u«Sl" Tag für Tag, bi» alle'sein« Witze erschöpft waren und in aller Mund«. Dann waren die Blusen verkauft. Sein«.Stimme war. schwach, sein Hupe»'übertönte sie und sein« Wangen bedurften keiner Schmink« mehr.' Er mußt« inS Spital. Er sie»' berte und sprach iur Düiriüm: K««st! Kauft! Wenn er erwachte," weinte er. Vielleicht au» Srolz, dem- verletzten Stolz-des einfächen. guten Mensche». '. Der Reklamechef sagt«:„Schade um ihn! Er hat bei den Leuten gezogen. Ja. ja.' Lebende Reklame bleibt die beste..Hab ichS nicht immer, gesagt!" Sm. stärksten, ist" die Seeroftnvegetation im Ta-! pojos,.einem Rebeüjluß bei SmazonenstromS, in dem auch sonst. Sberawi^ zahlreiche.Wasftr-' pftanzen-wuchern, so daß seine Öbersläche buchstäblich mir.einer'dicken MhM VE Mn«»> Blatt- und Raickenwerk.von saft undnrchdring- licher Zähigkeit und Dick« überzogen ist. Der Tapajot ist«» auch, in dem di« meisten treiben» den Jus^- i«.-Bexeich. de»,/Sinazo»e«tzwmS' vorkommen. Diese Insel««reichm. uich« selten dt« stattliche AuSdrhnung von vier bis fünf- Quadratkilometer. Es ist rin seltsamer Anblick, den' dies« Schollenschiss« därbieten, wenn-sie sich, langsam hin- Und herbewegen, je nachdem, wi« die StrömungSverhältnisse»ad-die Widerstände,. bK dirüpptge" Vegetation des FlussrS ihnen.. entgegensetz:, es«ft sich bringe» Manche von dirstn Zsttseln ttagm imächtige Bäume und sdist von alleA«:Sft«ier bevölkmt. Äe. Wälder«»" den Ufern stellen eine fast nndmchdriq^iche f Wildnis dar, m der PamaS, Jaguar«,Papa- g en und' Wen aller Arts^lebenl Auch Abt «S"her-Spi»ti«r, die so groß find, daß fie im» stände find, den Kampf.mft einem mittelgroßen' Bogel autzunehmai, und nicht feiten geschieht eS, daß sie ihn zu ihrm Gunsten beenden und sich an de« grfiederten.'Leichnam ihres Gegners »ach- Herzerslust gütl ich nm.' Sin« anderena»' gemütliche" Mieispartci der, Amazonenwildnis ist. die'Boa eonstri.ctor. die ei Hier auk^emil^, Lmig«. von Sll bis LS Meter bringt, garq schweigen* mmAlligator,"der her in^alle«""i Größen, uiw Spielarten haust.• Di«- Gewässer des Am^onenstrmnes. be». herbergen Hach-den Feststellungen: der Expedition-. an 3000 verschiedene Fischarten, wShwnd lensere' europäischen Gewässer insgesamt nur ungefähr Uft ftHhik-E Fischarren kennen. Der größte im Amäzoiwnstrom vorkommende Fisch ist der Arapaima cder Piärurr» der bis 5 Meier lang wird, und ein Gewicht bis zu 5VÜ.Pftinder-»l' reicht. Enn wenig vwhischmeckendeSFleW bildet gesalzen,-, geräuchert oder gedörrt eine» wichtigen Handelsartikel."Bemerkenswert ist, haß auch Delphine sowie andere typisch« M««r<>'' riere im Ämäzonenstronr Vorkommen, aber in_ x Arten, die deutlich«.Unterschiede gegenüber hör im Meer lebenden aufweisen. Eehr. gefHrlich ist«ine.Häiart, genannt Pirandhä-"' Ei n uü-, grsährkcher, ahr. depo originellerer" Käuz M" der" Böto,"«in"Fisch, der'-außerordenftich stärk" atmet und" nnSchlas sfar.schnarcht.' ' Zahlreiche Jndianerstämme, wie die Bonck,,, OkarnaS, HuiwtoS und Oregönindianer leben" in.kleincr und weit ,-uSeinander liegenden Siedlungen im Flußgebiet des AmäzonenstromS. Zum weitaus größten Taft stich sie aber, bereits zivilisiert und gehen durchaus modernen rind unromanrischen Beschäftigungen nach». So be» tätigen- sie sich vielfach in der Industrie der Gummigewinmlng, und sobald di«, vor kurzem entdeckten Goldminen am Rio Negro«rschlosien sein werden,. werden, sie sicher«rch hier ihre Arbeitskraft verdingen.' Am rückständigsten sind neben den Detroftindianern, di« erst halb zivilisiert find, die HuitotoS, die seinerzeit-den ftan» zöfiichen Forscher Emil Robuclon töteten, um seinen Leichnam dann zu verspeisen. Di« Frau««- der Huitoti-S sttzen seltsamerweise di« Füße«in» wärts. während die Männer die Füße normal auswärts setzen. Die Zehen find bei beiden Ge- sch" echter« ,so stärk entwickelt," daß sie mit de» Füßen greisen können.wir mit Händen. Die Frauen gehen vollständig nackt, tätowieren sich- a^r Bauch"und. Schenkel. Wen»«sn jirngeS Madch'ii«inen Heiraisantrag bekommt,- dtm .die Ellern zustimmen, so. wird«S an"eiwM Pfahl gebstndeit. und dann,so lange geschlagen, bis es ohnmächtig"zusammenbricht. Die Ohnmacht gilt als Zeichen dafür, daß der Geist der Die Wunder des Amazonentales. An den Usern des^erModon in. Kappa» dozien, so erzählen Herodot und Diodor." wichnte «inst ein sabelhasleS Volk, da» nur ausFrauen bestand, kein« Männer unter sich duldete ununter einer Königin einen kriegerischen Staat bffd-te. M t ien Mannern benachbart r Völkerschaften pflogen dies« Kriegerinneti.nur gelegentliche Gemeinlchaften, die ausschließlich- dem Zw-ck der Fortpflanzung geweiht waren.- Die" nrugebovenen"Knaben töteten sie, soweit sie sie nicht ihr«« Vätern zusandten, die.Mädchens aber erlogen sie. von Kindesbeinen auf zum Krieg und brannten ihnen die rechte Brust aus, damit sie ihnen beim Spannen de« Bogens nicht hinderlich sei. Davon sollen sie den Namen Amazonen(Brustlose) erhalten haben.' M« veberliesirunp' berichtet, daß"die Amazonen « nst ganz- Asien mit Krieg überzogen' und Smyrna, Ephesus und ander« Städte erbaut taten. Schon Homer berichtet von Kämpfen d s Bellerophon und der Phrygier gegen die. Amazonen. Ihre Königin Hoppolyte wurde Von Herakles getötet, unter dessen chm von Evrystheus auserleglen Arbeiten ein« darin bestand. j«n«r Königin da» Wehrgehänge abzunehmen, das sie einst von AreS erhalten halt«. Anter ihrer Königin Penthesilea zogen die Amazonen. Ihre Königin. Hippolyt« wurde Griechen zu Hilft, und auch pir Zeit Alexanders des Großen treten sie näh in Sagen auf, ja selbst.im Mittelalter haben sie noch in hohem. Mäße die Phantasie" des Bolk-S beschäftig». ’ Nicht, lange nach der Entdeckung Brasiliens dtirch Vincent« Uanez Pinzon, ein Gefährte von Christoph KolnmbuS, erreichte im Jahre 1540 d r Spanier Francisco de Orellana den Lauf «ine» Stromes, den die Eingeborenen Maranon nannten. Wie er berichtete, wurde er hier in «inen Kampf mit einem Frauenvolk verwickelt, das. die Ufer des Flusses bewohnte. Es' war d-.-r Stamm der wilden Tampuyas, bei denen es zwar, auch Männer gab, deren Verfassung aber vollkommen ans den Grundsätzen d-s Mut» rcrrcchtes aufgebaut war. Dementsprechend befanden sich alle öffentlichen Aemter in den Händen der. Frauen, was aus Orellana so großen Eindruck machte, daß er in Erinnening an die sagenhaften Aniapnien der alten Welt den Maränoy auf den Namen des Amazonenstromes taufte. Orellana war es übrigens auch, der die Fabel von dem wunderbaren.Goldland Dorado airsbrachte. Unter denen, die sich in der Folgezeit um die Erforschung des StromlauscS verdient machten, sind besonders Pedro Teixeira, der Jesuiienpater Samuel Fritz, der„Apostel des Aäuiazonenstrouck*, Condamine, Six' Martins. Pöppig, Prinz Adalbert von Preußen und der Graf Castelnau zu nennen. Bon besonderer Wichtigkeit wurde ferner di« im Austrag der Regierung-der Bereinigten"Staaten unternommene Expedition von Hörndon and Gibbon, der niehrer« ander« Expeditionen ähnlicher Art, teils von der nordamerikanischrn Union, teils "von Brasilien veranlaßt, fichanschiossen. Neuerdings har eine, Gruppe von französischen Forschern"'«ine Expedition nachdeüt Amazonenstrom unternommen. Soweit die"Ergebnisse dieser Expedition bisher vprliegen, bestätigen fie nicht nur in vollem-Umfang die Tatsache, daß das ungeheure Stromnetz des Amazonen-' stromeS eine. Wunderwelt ohnegleichen ist. so»-' der» bringen überdies ein« ganze Rech«, von neuen Einzelheften bei, ans denen hervorgeht, daß diese Wanderwelt noch-bei weitem reicher und phantastischer ist,"olS man bisher annahm. In erster Re he beschäftigte sich die. Expedition mit der Erforschung der Umgebäng von" JquiroS. Dieser vorgeschobene Posten, den di« Zivilisation bisher am Amazonenstrom zu erobern vermocht«, ist vollkommen eingeschossen von jungfräulichen Urwäldern. Der Amazonen- stroui ist der einzige Weg, der zu ihm führt. Hier wächst der vor ungefähr zwei Jahren" entdeckt« Baum, dessen.Harz alle Eigenschaften des Terpentinöls besitzt. Außerdem wimmelt es von mächtigen Gummiböumen. Etwas weiter stromab" liegt Jracoatiara,«in fteines Dörfchen," reihen Ärmig angelegt an einem User dcS mächtigen Stromes. Die. Wälder, in die eS gebettet ist bestehen zmn größte» Teft aus wilden Rußbäumen, die die fantastische Höhe von 40 und 50 Metern erreichen und. Früchte hervorbringen, deren jede über 20, nicht selten sogar 30 Kern«, enthält. Der nächste bewohnte Platz ist Manaos, ein« Region von bezaubernder Anmut und Lieb- lichkeit, ausgezeichnet durch das Borkommen der gigantischen Se'rose„Victoria regia", deren Blätter einen Durchmesser von drei. Metern erreichen. Sic gleichen cnormcn Platten von pvalem Zuschnitt und haben Ränder, die so scharf find, wie eine gut geschlissene Mcsscr- klinge Jedes einzelne, von diesen Blättern ist ohne weiteres imstande, einen" erwachsenen Mann zu tragen. Im Verhältnis zu ihnen sind die. Blüten klein zu nennen. Aber mit ihrem Dnrchniesscr von 50 bis 60, Zentimeter find sie immer noch wert, das imaginäre. Knopfloch eines vorzeitlichen Giganten zu schmücke». ancritanifd?cn<8-wässern wandern■ die Larven, Die 8«d« d»S L«mrrieu»»^tr. In seiner tzeisot ist der Kanarienvogel grün!»» grau« und schwärzlichen Strichen und mit weiße« Bauch. WeÄe» di« Wildlinge in der Gefangenschaft weilergvzpchtet,- so weise» sie schon in der vierten Emwrotiow geDgefärbie Nachkommen auf. Diese Erscheinung ficht im EiuLang mit der Taffache, daß Bögel, di« a»S dem Tropenklima zu uns verpflanzt werden, die Karbe«. Pracht ihres Gefieders mehr oder weniger«in- büßen.-Diese Veränderung in der Färbung kann Man auch bei Zebrafinten, RriSvögeln und anderen Exoten, die sich bei unS foriPflanze», beobachte».-Bet de« bekannte» Wellensittich zu« Beispiel hat sich daS grün« Gefieder in«in strohgelbe» verwandelt. Bl»«e» a« Sarge Tutxmch-«»mM. EP. blich einer Meldung an» Kairo ist da» Grab Tul-anch-Amon» wieder geöffnet worden. Der Deikei de» Sarge» wurde abgehoben, wobei«an fefipelll«, daß pch im Innern de» Sarkophag» «in zweiter befand. Dieser war' mit einem feinen' Stoff bedeckt, auf dem— in Anbetracht d-» hohe» Älter»— noch gut erhaltene Blumensträuße logen. Transportable Gefiingniffe. Während de» 18 Jahrhunderts beklagten sich die OriSschulze« ocS ÄndchenS Nassau öft«rs darüber, daß ihnen der Ge'ängnisrau« nicht ausreicht und daß sie os. nicht wüßte», wohin sie di« Gefangenen sperren sollten. Da befahl der Graf von Rafsau. daß in alle» gräflichen Burgen, in Städten und Flecken transportable Gefängnisse«ingerichwt werden sollten, Holzkäfige, die, weim ste an einem Ort« nicht mehr gebraucht wurden, an andere Plätze transponiert werden konnte». So geschah«» denn auch, und bald wurden überall solche Gefängniskäfige au» Holz gebaut, llebri- gen» hott« auch da» all« Berlin solche Se- fange nenkäüge. Hier, hießen, sie allerdings nur „Narrenkisten".. Sie waren auf Beseh! de» «üdchenhajlrn Unreife den Körper^er Braut verlassen har. Bon diesem Augenblick an wird fie eüt Flau^studiert auch wenn an»»er Bertobang pich»» werte«. sollte,, w«s gor nicht so filwn vorkommt. E« gibt daher unter den HulwtoS eine ganze Siech« von Frauen, di« JMWfimwm find, i „Verzeihen Sie, mein Herr, ich hab« mich geirrt.^-i>, . Er aber blickt«-mich traurig an und sprach, tan^stmr: „R«irt,«em. Herr, Sie hab«, sich nicht gen«. Ich bin Familienvater. Morgen» bi», ich zahlungsunfähig geworden, mittag», verließ «ich«ritte Frau, nachmittags wurde«eine Tochter von ritte« Parkeltönzer entführ,, der fiiiher bei mir beschäsligr' war i und«kl der. Portokvff« lmrchgipg. Ich hatte den ganzen Tag furchtbare Kopfichwerzen, verbind mir mittags den Magen ilttd-bekam Mogeukrämpfi- seither schüttelt. mich dos Fieber, nachmittags war ich beimZahnärzt^dcr brach mir d«n kranken Zahn a! und ließ..dief Wurzel,idrm, zog mir. damr «inen gesunden heraus und setzt schwillt allmählich meine Back« anf äüf dic Sie sich st, verirren beliebte»; vorhin wollte ich ein Abendblatt kaufen, um nachzusehen, ob mein« Zah- lvngSunscchigkeit schon drinnen steht. als ich die Zeitung bezahlen.'toollle, bemerkte' ich, daß Meine Brieftasche, abhanden gekommen ist; der Zefiunftssungc drückte mir. aus Mitleid umsonst «'ne Zeitung„> die Hand, ich schaute sie an, es war die^von gestern; da fick ich. von einem Schwi-ndelgefüchl erfaßt- gegen«inen Laternen- piahl, der grün und>risch gestrichen war. Mein- Herr. Si« hohe», sich nicht geirrt, mir fehlte nur.noch di«»; damit mein heutiger Tag voll-, ko«««» sei. Men, Herr,-Sie haben ganz genau errate», wem Sie irrtümlicher Weise«in« her- uulerhauen sollen. Ich granitirre Ihnen. Uebri- gen»: Kolb-ist mein Name* Äch habe mich nicht geirrt, von Ludwig Nagy. Ich spazierte auf der' Ringstraße. Erblickt« «fiten Man«, der vor einem Schäuftnfier stand, Hallo, das tfi sa der Kraus, der verdammt« Schnrke, der mir einen so üblem Streich gespielt hat? Ich habe schon damals gelobt, ihm, wo immer auch ihn treffen möge,«ine herünter- zuhauen. Na. jetzt ist die Gelegenheit da. Ach trete hinter ihn.-rede ihn barsch an:^e!" Er dre^ sich um, und in diesem Augen- hstck Hal er auch schon rin« mächtige Mairl- schellr. Aber im selben.Augenblick erfüllen«Ich auch schon Entsetzen und«in Gefühl tödlicher Scham. Heiliger Gott, da»,.ist ja nicht ber Krandi Wo? korrnte ich. da ander» Nur, al» Pawmefiu Das Sedetmnts brr Aak- : wattbmmge», haben neuere Forschungen völlig'gelöst.' Dr. M. Schön, ein- mmchafter Fischereibiologe,-berichtet darüber in der„Urania" a.:- 7. -- Ws europäischeii Flußaale— auch die von 'der; Nord-«iw Ostsee und««. mittelländischen Meer kommnwr»— muffen den Ätlamische» Ozean von Oste» nach Weste» durchqueren(das sm» einige rouseiw Kilometer, wo^i sie sieben bl» acht Monate gebrauch«»!), um zu ihren Laichplätzen zu gelangen, di« vor dem Golf von Mqsiko iwgqi,«twa gleich«ei, von den B«r- «ndainseln und den ,Ans«ln unter dem Wind" eukfrrnt. Hier werden in großer Tiefe die Eier abgelegt; aus denen winzige Larven entstehe«, Die«trnttjere gehen, wie wir«» so,-.häufig in der Natur beobachten können, nach der Fon- psiaazung zugnmbc. Aalrier und ganz pinge Larve» von nur wenigen Millimetern Länge find in große» Mengen erbeute» Wochen, utttz damit ist di« Honptsrage. nach: der-- Bermchrttng unseres Flußaale» endgültig gelöst. ,. Aber«och einen weiten Weg und«ine lange Entwicklung' muß die Aallaive durchlaufe«, biß ' sie wieder in unsere MSffe gelangt. Aich' den not.dem Golfftrom langsam über den Atlantischen Ozeanan die europäiichcn. Küsten; in dieser Zelt wachsen sie bis 15 Zentimeter heran; t« viertenJahr« ihrer Wanderung erreiche« sie dann endlich,. nachdem sie- sich. auß eiurr toeMenblattähniichen Lowe in di« walzcnför- vttge Aalform verwandelt haben,, unsere Fluß- mÜuduugen und steigen, im FrWahr»ft fit. «ngeheuren Mevgen siromonf. So»ouche im Mas ISA-in der Elb« bei Hamburg«In Schtvariu aufftckgender Aale beobachtet, der. sich über, eine Länge von«twa lüKiionleteru bei. 1 Meter Breite erstreckt«. Stelle« pch Hinver- —niff« in den Weg. z. B. Slauwehr«, so werde» ' sie von der Aakrut glatt llberwunbe». wen» nur. em« genügend sevcht« Unterlage, auf-der etwas Algenwuchs.besteht, vorhanden ist.. So kV«, man z. B. am Hemrlinger Wehr bei Bremen die AaDrut oft zu Millit>en an de» Schleusentoren sich schlängelnd senkrecht in die Hlhe klimme» sehen-. Somit siud die Aale wie« - der fit«ttserer Heijnat angelangt und der Kreis- bM ist geschlofft«,.- uk. städtischen NateS hergestrlll worden und standen «r vrrsch.«denen Straßen. Allerdings waren dies« Berliner Narrenkisten»ich« für eine längere Hast eingerichtet, sonder» dort hinein kamen nur Betrunkene und.Radaumacher. Frkedenswortr. Dar gemeichame Ideal, daß die Proletarier aller Länder begeistert und «ftü. macht sie. täglich widerspenstiger gegen den KriegSianmel, gegen den Haß und die Rivali- rären zwischen de» Ratioiwnund Raffen. Wia die Geschichte der so oft verhöhnten und geirei-- iien Republik dos letzt« Wort gegeben-hat./ lo wird sie dem Frieden.- der fo oft von denMen» zchen und den Tatsachen verspottet, so oft von der Wut der Ereignisse und der Leidenfchaiien mit Füßen getreten worden ist, das letzte Wort gebe«. Jaurbs. Willst du, eignen Schmerz zu tragen - dir den Busen kräftige», lerne, mit der Menschheit Fragen «del dich beschäftigen:■- Wie die Serie sich erweitert, wird, dein Leben auch«rbeitert. Zart« Wink. Dam«:„Run,, mein Jung«, sag« nnr deiner Mama, daß ich für daS Geburt*» tagßbuken bestens danke. Sagt« sie sonst etwa?"" Knabe:^Ja; sie sagt«, ich fttllt« mir-aber ke n Stück von der Geburtstagstorte fordern, sondern ruhig warten, b!S ich eines bekäme!". Kind und Puppe. Liessen har zu ihrem Geburtstag eine Puppe von Mama erhalten. Lieschen untersucht di« Pupp« sehr genau und rntd.-ckt plötzlich, daß auf‘••t Hinterseit« geschrieben stehl: Mark 1.7h.— Triumphierend«rzäbit sie Klein-Gretchen diese inter«ffa»te Entdeckung. Klein-Gretchen dreht pch um, hebt daS Kieidchen hoch und sagt:„Sich doch mal nach, war ich kostef" _K—Plf.« wiftyicvciiifcu Zwischen die Wörter Reu—Herr; Alt- Werk; Glatt—Bah»; Hunger—Haut; See- Stadt; Bade—Heizung: Groß—Mord; Haus- Fenster; Brenn—Stoff ist je«fit neue» Bor» einzufchieben, dos sowohl uttt de« vordere« als auch mir dem hintere» Wort fr ei» neues Wort bildet. Die Anfangsbuchstaben der ringe» fchobenen Wörter geben de» Nauien etueß deutschen Komponisten. Berwandiuagsriitsel. Otto— Bach— Tat— Rom— Hering — Eis— Ode— Gent— Adel— Erz. Bor jedes der obigen Wörter ist«in Luch» ,stabe zu setze», so daß neue Wörter entstehe». Di« neu hinzugefügten Buchstabe« ergeben in gleicher Reihenfolge den Name» eine« bedeutenden zeitgenössischen Malers. Auslösung«»er RLtsck au»»er vorig«. Nummer: Magische» Quadrat: Dahn, Arie, Hiob; Rebo Ker Berg, von dem Mose» bat gelobte Land erblickt«).