□tr. M ONterSaltmwtMlaiir. 19» Worin »1« einer Siele tonn &nut 9amfNN. Eophch-h» bv Nlbert Langen. München Seit jeher hatte er da oben i.i dem alten Granilbruch grstüelt. Die Leute hatten ihn reden und arbeiten gehört, obwohl er allein war; bisweilen war rr Dfarrrr gewesen und Hatte Gottesdienst ahgehalten. Dies« Stätte war seit langer Zeit ver- lassen, jetzt wuchs Moos auf den Steinen, und die Spuren der Bohr- und Sprenglöcher unnen beinahe verwischt. Aber in der verborgenen Höhle hatte der Sohn des Müllers aufgeräumt und sie mit vieler Kunst auSge- schmückt, und dort wobMe er als Häuptling der tapfersten Räuberbande der Welt. Er schellt mit einer silbernen Glocke. Ein kleines Männchen,«in Zwerg mit einer D'-amantenspange an der Kappe, hüpft herrm. Das ilt der Diener. Er verbeugt sich Äs zur Erde. ,HSenn Prinzessin Victoria kommt, so rühre sie zu mir!" sagt Johannes mit lauter Stimme. Wieder verbengt sich der Zwerg bis rum Boden und verschwindet. Johannes streckt sich bequem auf dem tveichen Diwan aus nn» denkt nach. Zu jenem Sitz dort wollt« er sie füyren und ihr köstliche Gerichte auf silbernen und goldene» Schuffetn reichen; em flammender Scheiterhaufen sollte die Höhle beleuchten. Hinter dem schweren goldbrokatenen Vorhang im Innern der Höhle würde ihr Lager bereitet werden und zwölf Ritter sollten Wache stehen.... Johannes erhebt sich, kriecht aus der Höhle und lauscht. Unten auf dem Steig raschelt«S in Besten und Laub. „Victoria!" ruft er. „3«,"' akttworkt es. Er geht ihr entgegen. .„Ich trage es fast nicht," sagt sie. Er zucki mit den Achsel» und anttvorlct: „Ich bin eben dort qewese». Ich komme jetzt von dort." Sie gehe» in die Höhle. Er tveist ihr einen Platz auf einem Stein an und sagt: „Auf diesem Stein hat der Ries: gesessen." „Hu. sag*nichts nichr, erzähl niir nichts! Haltest du nicht Angst?" „Nein." ,Ja, aber du sagtest doch, er habe nur ei» Auge; aber nur die Trolle sind einäugig." Johannes überlegte. „Er hatte zwei Augen, aber auf demeinen war er blind. Das sagte er selbst." „Was sagte er noch? R«in, erzähl es nicht!" „Er fragt«, ob ich bei ihm diene» wollte." „Aber das wolltest du Wohl nicht? Gott bewahre dich. „Doch, ich antwortet« nicht nein. Nicht geradem nein." „Bist du verrückt! Willst du im Berge«in» geschloffen werden?" ,La, ich weiß nicht. Arif der Erde ist«S auch mcht schön-" Pause. „Seit diese Buben aus der Stadt gekommen sind,«st du>mr noch mit ihnen zusammen," lagt er. Wiederum Paust. Johannes fahrt fort. „Aber ich bin stärker und kau» dich bester tragen und aus dem Boot heben als irgend» «iner von denen. Ich bin sicher, daß ich es fertig brächte, dich ein« ganz« Sttmde lang zu hatten. Schau her." Er nahm sie i» die Arni« und hob sie auf. Sie umfaßt« seinen Nacken. „Sch jetzt reicht«S schon." Er setzte sie nieder. Sie sagte: „Ja, aber Otto ist auch stark. Und er hat sich auch schon mit erwachstnru Leuten geprügelt." Zweistlnd fragt Johaiures: ..Mtt erwachsenen Leuten?" ,Ja mtt erwachsenen. Ja der Stadt." Pause. Johannes denkt noch. »Ja, ja, dann ist es also damit vorbei," sogt er.„Ich tveiß. was ich tue." „Wo? ttist du?" „Ich verdinge mich beim Riesen." „Nein, bist du denn verrückt, hör doch!" schielt Biciorla. „Ach>vo, mir ist alles gleich. Ich tue es." Victoria sinnt auf einen?luSweg. „Ja. al:r.vielleicht kommt er jetzt gar nicht wieder?" Johannes antwortet: „Er kommt." „Hierher?", fragt sie rasch. „Ja."' Victoria steht auf und zieht sich»ach dem Ausgang zurück.. „Komm, gehett wir lieber wieder hinaus," „Es«llt nicht," sagt Johannes, der silbst bleich geworden ist.„Er kommt nicht vor heute nacht. Er kommt um die Mitternachtsstunde." Victoria ist beruhigt und will wieder ihren Platz einnehmen. Aber Johannes fällt «S schwer, des Unheimlichen, das er selbst heraufbeschworen Hot, Herr zu werden, es wird ihm zu gefährlich in der Höhl«, und «r sagt: „Wenn du wirklich wieder hinausgehett willst— ich habe draußen«inen Stein mit deinem Namen darauf. Den könnt« ich Me zeigen." Sie kriechen aus der Höhle und such«« den Stein. Victoria ist stolz und glua'ich darüber. JohaimeS ist gerührt, er möchte weinen und sagt: „Wenn ich jetzt fort bin und du siehst ihn manchmal an, dann mußt du an mich denken. Mir«inen freundlichen Gedanken schenken." ,Ha, bestimmt," antwortet Victoria. „Aber du kommst wohl doch wieder?" „Ach, das tveiß Gott allein. Nein, ich tverde wohl kaum wiederkommen." Sie fingen«, heimzuwandern. Johon- ueS ist dem Weinen nah. „Ja, leb' wohl," sagte Victoria. „Nein, ich kann noch ein Stückchen weiter mitgehen." Aber oaß sic ihm' so herzlos, je eher desto lieber, Lebewohl sagen kann, macht ihn bitter, läßt in seincin verwundete» Gemüt den Zorn aufsteigeu. Er bleib! plötzlich stchen und sagt voll ehrlicher Erregung:„Aber das. tvill ick dir sage:', Victoria, dn wirst keine» bekommen, der so gut gegen dich sein iolrd, wie ich cs gewesen tväre. Daß will ich dir nur sagen." ,Ha, ober Otto ist auch gut." wendet sic ein. „Ja, ja, niunn ihn nur." Schweigend gehen sie einige Schritte weiter. -.„Ich werde«8 sicher großartig bekommen. Hab nur keine Angst. Denn oii weißt noch Ächt, welchen Lohn ich erhalten werbe." .Mei». Was«rhälst bu als Lohn?" „Die Hälfte des Reiches.-Doch das ist -erst das, eine.? „Rein, so etwas!"’ Ä „Und dann bekomme ich die Prinzessin:" Victoria blieb stehe». „Das'ist nicht wahr, öder?".. ,S>och," sagte er. Panse. Victoria murmelt vor sich hin: . ,Wie sie-wohl aussehen mag?". „Aber du lieber Gott, sie ist schöner als irgendein Mensch auf Erden. Das weiß Man hoch schon seit jeher."•.- Victoria ist bedrückt.. „WAst dir sie denn haben?" fragt sie. „Isa," antwortete er,„es wird wohl so hemmen." Als das Victoria wirklich nahe «eht, fiiat hnizu:„Aber es kann schon Pin, daß ich eunnal wiederkehrc. Daß ich Änmal eine» AuSftug auf die Erde mache." „Ja,-doch nimm sie dann nicht mit," bat sie.„Wozu.lvillst du sie dabei haben?" „Rein, ich kann auch allein kommen." .Willst'du mir daS versprechen?" '„O ja, das kau» ich dir versprechen. Was»lachst du dir übrigens daraus? Ich hin»-doch N'cht erwarten, daß du dir ettvas ' daraus machst." -„Das darfst du nicht sagen, hörst du," antwortet Victoria.„Ich bin sicher, daß sie dich nicht so lieb hat wie ich." ." Eine warme Freude durchbebt sein jun- i ges Herz. Am liebsten wäre.er vor^reube und Beschämung- über ihre Worte m di« Erde gesunken. Er wagt« nicht, sie anzublicken, er sah weg. Dann hob er«inen Zweig Vock Bodeu-'Äs, nagt« di« Rind« ab und .schlug sich mit dem-Zweig in- die Hand. Schließlich fing er in seiner Verlegenheit zu Pfeifen an. -- ,-J«, ja, ich muß tvohl heimgehen," sagt er.' ...„Ja, leb' wohl," auiwortet-sie nud reicht ihm die Hand.' S. Der Sohn d«8.Müllers reist« fori. Lange blieb er weg, er ging in die Schule, und lernt« sehr viest wuchs, wurde groß-und stark und bekam auf der Oberlippe einen Flaum. Es war so weit in die Stadt, die Reise hin»ich zurück so teüer, viele Jahr« lang ließ der sparsame Müller seinen Sohn Sonnner und Winter in der Stadt. Er studierte die ganze'Zeit, Juztvisch'en war ein erwachsen«! Mann a»ls ihm geworden, er war cltva achtzehn, zwanzig Jahre alt. Da ging er eines Nachmittags im Früh- lina vom Da'niwschiff an'Land. Äuf dem Schloß war die Flagge gehißt, für den Sohn, der mit dein gleichen Schiff ebenfalls''in die Ferien heimkam:'man'haste ihr» einen'Ma-' gen an die' Landungsbrücke entgcge»geschickt. Johannes gmßt«-den Schloßherrn, die Schloßherri» und Victoria. Wie groß und froh war Victoria- geworden! Sie beantwortet« seinen Gruß nicht.'. Er»ahnt die Mütze noch einmal ob und hörte sie.ihre» Brndcr fragen: „Du, Dittzf, wer grüßt denn da?". . Der Bruder antwortete: . ,Aas ist Johannes, Johannes'Muller." Sie warf ihm noch einmal einen Blick zu; aber nnn schämte er sich, noch einmal zu grüßen. Dann fuhr der Wagen fort. Johannes begab sich nach Hause. Mein Gotr, wie lustig und Kein die Stube war! Er konnte nicht aufrecht durch die Türe gehen. Die Elter» empfingen ihn mit einem Willkommentrunk. Ein« große Erregung bemächtigte sich seiner, olles war so rührem» und lieb, Vater und Muster empfingen ihn so grau und gut, eins nach dem ander» reichte chm die-Hand und hieß ihn zu Hause willkommen. tFortsetznng folgt.) J Weihnachts-Vorspiel. Von Pclcr Polter.' Es naht die schöne Weihnachtstzcit, Drum juble laut,- o Christenheit, Md tverde in dem Herzen dein Beglückt und fromm«in KinAcin tlcin. .Vergiß' di« Sorgen mid dir Not, Den Preis für Kohlen, Fleisch nnd Brot. Im Geist,b«s Herrn erneue"dich Ilnd freu« dich!- Wenn du auch nachrs dich ichaflos rollst, Wovon du es bcza^dn sollst, Den Piefferkächr» und den Baum, Die Lichter, den gcheizien Raum, Dje'.Pützpe und das Schaukelstserd, Und was man stmsl von dir bcgchrt,— Verliere nicht dein Gatttwrtraim, Du-wirst doch ikber'S Ohr gcharm! Es wird mir der vmn Beten fall, Dir außerdem Divneren har!» Doch scheue drum nicht dos Gebet, Daß man dir deinen Lehn erhöh:. Die Aussicht daraus ist zwar mies,'" Doch wisse,.daß im Paradies Wir alle sind einander gleich,. Drmn hoffe auf das Himmielreich!- Demi sieh, der Herr verläßt dich nie! Schmück deinen Baum mir Phantasie; Iß trocken Brot bei Sternenglanz,. WaS brauchst du'n: cstbratene Gans! Beschenke dein« Kinderlrin Mit mildem Trost und Hchsnaingsschcin, Sei nicht betrübt; uiach kein Gebrumm slnd lies im Evangekinui. Die ird'sche Lust ist für die Katz. Für allcs hak dir Welt Ersatz. Uiid was das Mück betrifft,—«in Mann— Wenn er's nicht hat, dann t»--s rr diaik. Das ist fo gut, als wen« er's hat Und wiw dabei von Steinen satt!! Dies ist dos wahr« Ehristentmm! Vielleicht koimnt's auch mal ander? rum!. Ameise Mensch. Mn Leopold 8oeskc. Schlägt nian ein ilwstricries Blatt auf, so stößt man auf Abbüduugcn von Wolkenkratzern. Man, hat dafür jetzt de» Edeluamen „HaHhäuser" erfunden In der Linienfichnuig striche: Bauten karui pvcifellos M«s liegen. Sie werde» aber'nicht wegen. des'kldelS der Architektonik gebaut, soudrrn mii Menschen reginkeuir iweis« darin arbeit«» zu lassen. Und alle Pracht und Kühnheit dieser Turmhäuser kamt nicht darüber Hinwegtäuschen, daß zwischen chnrn und den Bauten der Ameisen und Termiten kein llnterschicd des Wesens mehr besteht. Den« dieses besteh« hier wie dort in der Kascr- mermig von Lebewesen. .. Um den Begriff der Kultur ftir di« explo- stonsartig um sich greifenden Fortschritt« und Erfinduzige» zu retten, hat nian das Wort vom Zeitalter der„Maschiucnkultur" erfunden. Man stll aber Zivilisation und Kultirr nicht verwechseln! Wir werden immer zivilisierter, wöh- i reich unsere Kultur auf dein Wege über Giftgasbomben nnd ähnliche Gaben sich erfrckgrcich rückwärts konzentriert. Die an sich wunder- barr» nnd zivilisatorisch nicht zu verachtenden Erfindungen der jüngsten Zeit haben mit K«l. tur so wenig zu tun, wie etwa die Schreib- maschine, damit zu tun hat. Man kann mit der Maschine sehr zivilisierte, aber keine kultivierten Briefe schreiben, wie jeder bestätigen wird, der viel mit der Maschine zu arbeiten hat. Man kann in der Hütte ein kulüvierler Bcttier und im Palast«in zivilisierter Banause sein. Man kann sich, alle siebe» Weisen Kricchoickands in «incr Tonne vrrslelleu, aber nicht«inen von ihnen im WÄl«ickratzer! Demi diese GebiD«, echte Kinder der„Mäschinen-Zivilisation", sind der Tod der Kultur! Die Ameise har ihre>uw ihrer Bauten Eirtwickking längst vollendet nnd fichlt sich wohl dabei. Der Mensch ober hat vor ihr uuMck- licherweise 1300 Kubikzentimeter Gehirn voraus. und cs äibt daher keine Erfükdtmg nnd kein« Torheit, deren er nicht.fähig wäre. Schon Lest man Klagen darüber, daß andere deutsche Städte Berlin mit Hochhäusern zuvovgckonitncn seien, daß Berlin sich aHo nicht rasch genug vor» kultureller Lebensweise entferne. Man kann den: Zeitpunkt nicht erwarten, wo die Straße Unter den Linden beiderseits von ragenden Ungetümen flankiert sein wird. Man denkt natürlich nicht an die baktrrienfirdernde, gesundheirshenmiende Ausschaltung des Sonnenlichtes, das dies« Türme, sich gegenseitig nnd ihrer Umgebung fortnehuien werden. Und man denkt an vieler ' ander« nicht! Die Geschichte lehrt, daß fast alle groß«» Kulturen sich in großen Hauptstädten konzentrierten," die immer vor dem Sturze dieser Kulturen ihren höchsten Glanz entfalteten. DaS alte Griechenlaiid, Babylon, Aegypten, Rom, Venedig, selbst Hansastödt«, liesern Beispiel«. Wer dies« Entwicklung, das amcisenhast« Zu» sammendräisgcn der Bevölkerung in große Zen» tre», scheint nicht aujhaltbar zu sein. Heute hat beisPielÄvcisc New Aork mehr Fernfprcch» auschküsse als Landon, Paris, Wien uffv. zu» sanemeiegenonime». Wenn nachimiiags die Bureaus schließen, ergießen sich aus den Hochhäusern ungezählte Tausende menschlicher Ameisen in solcher Fülle auf die Straßen, daß der Verkehr für längere Zeit völlig stockt. In den Hauptstraß«» schieben sich vier oder fünf Reihen von Automvbiwn langsam nebeneinander her usw. Wem imponiert dergleichen eigentlich? Ist das Zivilisation? Ja, Ameisen-Zivilisation! Ist da» Kultur? Das genaue Gegenteil davon! Ein untrügliches Kennzeichen der Kultur ist, daß man vor ihr nicht flieht. Jeder noch nicht kulturlose Großstädter sucht aber wemgftrns Sonntags seinen Manern zu eutflichcn. SSDSSSSSSSTMM Die Erde bietet Brot und Raum Genug zu aller Menschen Frommen. Ihr nennt- es«inen Dichiertranm, Ich aber weiß, es wird so kommen. rief ich entsetzt.— verbieten?" meinte Die Sklavin von Teluan. Sklaverei und Sklavenhandel am I«f, Es ist eine wenig bekam«!« Tatsache, daß im- Gebiete der RPabysen noch' immer di« Sklaverei, herrscht/■ Dementsprechend gibt cS auch einen ausgedehnten" und gut organisierten Sklavenhandel, der, sich allerdings.ziemlich ' unterirdisch abspielt, so daß eS den Anschein hat., als ob daS seinerzeit von den europäischen" ■’ Mächten ausgesprochene Verbot. des'Sklave n» handelL; tatsächlich befolgt würde. Doch, ist dies, keineswegs der Fall, Bernd Terhorst, her zwei ■- J„Es war im Hause eines vornehuieuEin- . geborenen", so erzählt Bernd"Terhorst.„Di«' Sonne siel steil in den-Patio. Die'Lichtstrahlen reflektierten in den vielen geschliffenen Spiegels gläsern«nd hellten das Wir, violett« Halbdunkel unseres Raumes malerisch auf. Der Teekessel sang leise dazu. qJeire", sagte dann. d«r Hausherr, dabei mit der Hand über die Schultern hinweg auf«in selten hübsches dunkelbraunes Mädchen zeigend,. Kaufte ich«in» mal auf einer meiner Reisen weit.jenseits des Riss. Damals konnte man noch ungestört durch das Land ziehen, aber heute ist das anders geworden. Man. umß bei den Seinen auf feinem Eigcninm bleiben, denn man weiß nie, was der Krirg bringst".„Aber, ist eS denn nicht furchtbar,' Menschen Zti kaufen?" sagte, ich.' „Wie man es nimmt", antwortete er,„sur einen Europäer mag cs brutal erscheinen, aber ich glaube, daß viele' Sklaven sich wohlir in der Sklaverei fühlen als frei. Bor 15 Jahren hatten" ttzir hier', in Tetuair auch noch unser« öffentlichen Sklavemnärkte. AIS dann die Euro- • päcr kamen, wurde der Sklavenhandel verbotene 1 Sic kömin«n doch gewiß den großen Steinblock in der Nähe des Marktplatzes. Dort wurden die Sklaven einzeln ausgestellt. und an- den Meistbieteichen' öffentlich versteigert. Jeder darf dann vor dem Kauf de» Sklaven genau niuer- fuchen und prüfen, lind glauben Sie mir, wir sind alle keine Unmenschen. Ein Sklave, der willig und arbeitsam ist, hat eS gut und ist versorgt für das ganze Leben. Heule liegen Hunderte dieser Menschen auf der Straße ohne Unterkunft und Arbeit. Biel« wären froh, wenn sie wieder Sklaven sein könnten."— „Unb dürfen Sie heute noch Sklaven halten?" fragt« ich.—'„Die wir vorher hotten, ja", antwortete der Gastgeber,„und wenn wir welche brauche», dann gehen wir in das Innere und kauf«» dort."—„Wird denn noch im Jnn«rn Sklavenhandel betrieben?" „O ja, wer will cS dort köchelnd der Erzähler. Die vom Hausherrn zuerst bezeichnete Sklavin stand verschämt an einen Pfeiler gelehnt. Bekleidet war sic mit einem ärnrellosen, kecker sitzenden Heuid, aus dem die braunen Arnre nackt hcranÄamen. Die nur bi? unterhalb des Knies reichende bauschige Hisse war verdeck» dnrch einen blaukaricrten Schalrp Die Füße.steckten in hellblond», mit Silberdraht' bestickten Pantoffeln. Trotz des starken Negertyps war das Mädchen ausfallend hsrissch. Eigcn- lümlicherwcis« wirkien die wulstigen Lippen, die brcitäusladeiLen Backenknochen ihmpathisch. Das mochte Wehl daher rühren, weil die Augen ans dem gelblichen Weiß der Horichant so gut »nd/trnt hervvrlcnchletrn. „Ich'reiste damals,,von Fez über Tasa nach Kisane", Hub der' Gastgeber wieder an. /.Wir nächtigten unterwegs in. ernem Keinen Dorfe. Meine Leute fchtugen wie. gewöhnlich di« Zelt« auf. Biel« Menschen umringt«!' uns neugierig; Bettler und Arme, unter denenich Knsss«rmünze«; verteilen ließ, dräute» sich ww überall, heran.' Jchbesucht« /de» Emir des Dorfes, der.mir stssort'sein Haus-alS Ruhe- stätte anbot.. Wir Orientalen habe» k^iiwi Gast häuser'wie die Euiechäer, wir wohnen entweder hei einem Freunde oder in. nnfirern eigenen Zelt«. Trotzdeui ich mein eigenes Zelt mit führte, nahm ich doch aus Höflichkeit dse drin gende Einkadung des Emirs an, sein'Gast zu jein. In sein Häns kamen noch einige^ Dorf-; ältesten.'Wir unterhielten uns gut mch tranken Tee wie hier. Plötzlich sagte einer'der Dorf- Mesten:„Wißt Ur fchon^ daß draußen vor dem Dorfe eine Tklavenhändlertruppe lagert? Biel Bolk scheinen sie mitzusichren.."-—„Wol len wir hingchcn und uns die Leute anschcn?" meinte einer der Männer.. Wir erhöben uns gemeinsam. Die Rächt ruhte schml in-den Tälern, es war merklich kühl geworden. Däs Dorf lag. langgestreckt in einem Tale, wir hatten 15 Minuten zu gehe». Dicht neben der Kaklc'enhecke eines vereinzelt-liegen-. den GehösteS' sahen'' wir zwei' Zeit«.aus ein-, fachen Zicgenhoardecken. Ein halbes Dutzend Maultiere weideten in; der Nahe. Männer-mit geschulterten Gewehre»^ saßen um«>»/ Feuer'. und ein« Gruppe Menschen duckte, sich"im- Schatten einrs Zeltes« di« Sklave»/—"Neben einem Zelte ging scheinbar etwas ganz Beson deres vor sich. Neugierig traten"wir heran. Ern junges Mädchen, cs mochte kaum zwölf Jahre alt sein, tanzt«»ns sprang wie wild umher. Ein Mann mit einer Gerte schrie und gestikulierte und tanzte dem Mädchen zuweilen stirunghast etwas vor. Seine Gert« fauste von Zeit zn Zeit unbarmherzig aus den»nr- not; durstig bekleideten Körper des Kindes nieder. „Warte nur, du Tochter eines Krokiwils, ich werde dich tanzen lehren!" schrie er immerzu. Daun brach das MKchen Plötzlich ziisannncn. „Hicho.-Tcuselin!" brüllte der Kerl wieder. „Hast du Eidechsenfchwänze gefressen? Ich Werd« dich doch tanzen lehren", und wutschnau bend stürzte er davon. Das. arme Ästig lag keuchend am.Boden, es tat mir. leid, und da es einen Augenblick lang die Augen auffchlug und mich dabei so flehend und treuherzig ansah, faßt« ich den Plan, das Mädchen zn kaufen, nm es von seine»! Peiniger M befreien. Unterdessen kehrte der Händler oder Tanz lehr«! oder was er sonst sein mochte, zurück. Er.halte in der Nähe ein Fester-mit Hotz- scheiten entfacht. Nun grub er-ein wrchl«inen halben Meter breites, aber nur etwa 30 Zew tinieter tiefes Loch. In dieses legte er die unterdessen zur volle» Gleit gekommenen Holz scheite und legte darüber eine dünne Sand schicht, die im Ru stark erhitzt war. Daraus führte er unter Schimpfen und' Schreien daS Mädchen heran, und zwang cs, sich ans den Sand, der über den glühende» Holzscheiten lag, zu stellen. Wollte sich also das arme Mädchen nicht.völlig die Fußsohlen verbrennen, so mußte es andauernd in einer schnellen, hüpfenden und tanzenden Bewegung bleiben.—„Ha ha ha!" lachte der Unhold.„Seht, wie sie tanzen kann!" — Tas arme Mädchen stöhnte und schrie vor Schmerz, denn der heiße Sand verbrannte ihr langsam die nackten Fußsohlen.- Die umher-—......... sitzenden, leichtgefcsselten Sklaven stierten sden Hahn kräftig mid kanipfwütig zn haltet^- geistesabwesend an dem Schauspiel AWei^fJA, konntz'MOuAerei^nichrlMM-W änfeM. »nd fragt« rasch nach'; dem Preis der Sklavin. — Der Sklavenhändler verging vor Freundlich-, {eit, sofort muß:e das MÄchen anihören, damit cssjakeiuen'Schaden. weitererleMeu'8nn'«"und, Murch^wertlöt Würde. hast dem Mäd chen Uflnützertoeise di« Füße verbrannteste, ist, Nicht' wehr diel wert", sagte'ich,'^ot« was' willst du daftir haben?" ,^-^O Heri; sich dir- das. Mädchenan, sieh diese; Schulteru; W; glatten LLme", Laber rM« ihr' den einziMwst he'nchartigerr-Fetzen vom. Leibe..„Die.Füße haben nichts Mitttül' Das krrmst du nicht;, es ist allgemein so Sitte, den Mädchen das Tanzen beiznbrw^eüi",/ Ich Mfchie nicht- lange, zäPte chm 50 DuroS aus uich Mg.... ' Später- erzählte. sie^nfir,- daß chr kleüieS HeimatSdorj auS Rache von einB: Horde überfallen worden fei- Die Einwohner kvuchen zum Test niedergen.rtzelt, zum Teil verfchleppst'Sie; habe gerade an der Dorfquell« Wässer schöpfen wollen;-hab«-sich zwar versteckt, aber wäre Lochs entdeckt-worden. Jener Ärutal«; Händler ,habe, sie von Le» Plüicherern gekauft. Sie sollt« Äün» zerin werden„.»m alS solche einen höhe«»'Per-, kaufspreis cinzutringen. Bon ihren Eltern uud G^chwipern hörte st«.nie mchr etwas. Mi»" hat sie bei- mir, Rnh«. lind. Frieden- gefüllten-'' Sie wird sicherlich picht mehr stirtgchen wölHst". Die Sklavin stand noch an den Pfeifer gelehnt. Gewiß hatte sie'nichts von der ii» spanischer Sprache geführten Unterhaltung ver- stairden- Sie"starrte" uns hilflos lächelnd-an/ Der Dolchkamps der Hähne -'Hahnenkmnpfe' fkÄ"in-Ästerst- ein«'' niyite> EmrichlunK dir aöer'in. neuester'Z^it. wegen/ der. damit verbniÄmtn. Tierquäkwi'immer, st mehr zurücktzedräugt wird..Are.«igenartlgft«»ss Hahnenkämpfe finde» auf der Insel Bali siotst Loch sind ste'auch Horts verboten vl^>"werLaig- daher von Len Eiutvohncrn nur noch im Gc- heiulen abgchallen. Dem lrlannten Forschmrgs- reifenden Eolin Roß sst«S aber gewngen, die»: sem intcrcssanirn Schauspiel beizuwohnen,' pnd~ er schildert den„DoMauipf der. HWx" W'l fiinem ueuen, soeben bei F. A. Brockhäuk Leipzig erschienenrn,.W«rk, ,^H«»te H.' Jndie»?.'z An einem kleinen versteckten Platz' fand dev.< Kamps statt, und inmitten schwankender Baur-•- bubstanden hatte sich-eine große Menge Menschen versammelt, aber ausschließlich MLiner,' denn am Hohneukampf darf avf'lBaki keine' Frau teilnehpom.„Ms wir einträfen", schreibt!! der Brrfasser,.Goaren die.Bovbereitnngen für.-. den Kanrpf bereits in vollem Gang. Bor allem i wurden xsseichwcrjige Partner aüSgewichlst-> Schien«in Kämpfer nach Ansicht des lknpar-- teiischen schlvächer als. sein Geg»er,fo erhield- «r etwas länger« Dolche. Diese Dlssche sirü> eine' s Besonderheit,, les HohncirkanqssspielrS, die es' niemes Wissens nyr auf'Bali Mi. EssindlL; bis 15 Zentimeter lange, haaistharf gifchkfferm; Messer, die den Hähnen an die Szwren gcÄm- j den werden. Sie mache» den Kampfausgang l für den Unterlegenen im allgemeinen absolut- tödlich, aber vielleicht gerade dadurch das Spieß l weniger graissäm; denn gelingt es einem Lei. Kampfhähnc, über seinen Gegner zn könmirnt und von oben einen Stoß zu'sichren, so bringt die lange, haarscharfe.Klinge auch den sofortigen Tod. Bei. den Kämpfen wird um erhebliche, Suinnicn gewettet, und so stellt rin Kainpshähn auch für europäische Begriffe ei» erkleckliches Kapital dar. Temgcmäß wird so«in Hahn svrg- sam geftittert und gepflegt./ Trotzdem ist sein' Dasein— von dem meist blutigen Ende ganz. abgesehen— kein beneidenswertes;' denn um. tsetixt tnan ihn von dm Zeitnot unv Hilt ihn rlicheüt in einem Korb. Dar erste Kämpserpaar tritt an. Sorgsam haben die Egemümer chren PPetzlltzgm die scharfen Dolche angeschnkrt. Sie Hoches tn der Mitte de» Ringer«inander gegen- 2b«, nril beiden Händen ihr« Hähne haltest hie vor D»t und Kampsgier zittern. Di« setzten, Aettep sind abgeschlossen,«in Zeichen, ui» die: beiden Gegner stürmen mit gesträubten Federn auseinander l»S. Velde sind alterprobte Kämpen, hie sich der obsokiten Lodlichkeit ihrer Waffe t»M bÄußk fickd. Si«'Schnäbel hoch«, dir Ochern siwgen, aber? keiner gibt dem anderen Deiegeuheik, den dolchbewehrten Sporn zu ge- ' baauchen. Hin mch her geht der Kampf. Sie rchibe» sich gegeiisriwg kn bi«Ecke, übörflieg« elnonder. der Mben liegt VM Feder», aber noch ' immer. kein Stoß mit dan Dolch. Da angen- scheinlich ist es dem weiß« Hahn doch gelungen, den tödlichen Stich anzubringen; denn sein schwarzer Gegner löst sich ans doch Gerirmmel, taumelt ein paar.Schritt«,«nie rot« Biutspur körbt den Saich, und zu Fußen seines' Herrn sinkt«r tot zu Boden. En Paar nach dem andern trat äq. Der Duilst dcz vergossenen Blutet, misch! sich mit dem Duft des Palmwein«» »ich der AuLlmnsmng der dicht gedrängten Menschen. Aiiejknfnmwen wurden verloren und ge» voauen. Man merke die. ungeheure Erregung, di« sich der Menge bemächtigt hatte,'.«« den gespannten RuAeln, den starren, Augen.", Sefu»ddrUswwke M dm WiE fzWer' sich aÜM sehr-vor ErMtung m licht nimmt, rrköliet.sich." Diese Bchanplung pellt eia englischer Arzt, Dr. Leonard Williams, auf, der einige kachtenswcrle Wink« für die Er- Haltung brr Echnwheit im'Winter gibt.'„Wir fiihlen uns nicht wohl, weil wir uns davor fürchten, kroir? zu werden," schreibt-«r,^«nb die Maßnahnien, die wir anwerchen, um Krankheit zu vermeid«^ sind gar Häuser solche, die ste^ gerade heiirorrn-eri. Wer sich vo r Käkt« fürchtet, wird sich am leichtesten«rkäiicn. Bt- WberS.verdauornnswert ist die löchciliche Angst vor Krg, durch di«, uwu frische Äit aus de« Zimmer« fernhält und damit Krankheitserreger zischtet. Fitrcht vor Mikroben hat ouchr Krankheit verursacht und verursacht noch immer mehr, als di« Mikroben selbst, in einer Zelt Unheil anrichten konnten, in der man sie'nicht beachtet«;.Fede Angst verringert die Abtvehr- kräfte, die wir in nnsercni Körper haben und ohne deren Wirkung der Tuderkeibazilkts schor. Angst die Menschheit ansgcroltet hätte.' Besondere muß man jur Winter beachten, daß Kälte> nicht der tödliche Fiiiw des Menschen ist, für den sie noch so viele halten, sondern-unser bester Freund. Kälte, facht' Len Ofen in unserem Körper an,«rhÄIuns frisch und lebhaft. Man Arrni« gradezu sagen, daß KÄte uns warm- hält. Denn di« äußer«' Kälte regt di« Muskel- tätixkeit an,. Wae für die Erhaltung der Gesundheit so wichtig ist. Man sollt« deshalb die KÄte WManmien heißen und. ihr mutig ins Gesicht s«hen. si« ober nicht, durch dicke Schal« und Wolken« Unterwäsche fcrichaste», die.mis nur verzärteln und die gesnude Blutzirkulation ver- hliidern..Zimmer müssen natürlich geheizt werden, aber mit Maß, und man muß für die ge-rugenbe Zufuhr.frischer Luft sorgen. Heiße Bäder können genrmwie» werden, aber nicht am Morgen, Leun heißes Wasser verbessert-die- Bkatzlrknlation. Mau soll«inen Mantel Vagen, aber keine dicken Unterkleider, di« di« Lu», düchstung der Haut vechurderu und uur Erkältung strdern. Muer der gefährlichsten Aber- gkawben ist der,'daß man im Wmt« mehr essen muß, um den Körper gegen Kranlheit widerstandsfähiger zu machen. Man lass« sich von den Tieren beiehren, dir uns In ihrer Ar» des Ueberwinterns gerade dal Gegenteil zeigen Such üm Winter-ist«ine mäßige, WernSnstlge skruShrurlg die bchie. Abwehr gegen jeden Feind." ' KriegSeMnwg gegen den ■ ist in diesen Tagen von der --' ÄeÄtSprrfie weidlich alS braver deutscher Dichter -(.Mit tzstt für«Snig und Saterland-) gefeiert worden. Erlist'tot and.kann fick nicht - webrcu: aber-dieser ReduLklkaner und Demo« trat.-dieser Schwärmer für Menschenglück und . Friede wirkt nock Henle in seinen'Werken für seine.Jdeale. Sehen vir— seüren Ausbeutern • zu« Höhnt einige sxiner^Cühe gegen den - rkkeg.hferhcht: Das Unglück kdrr Erd« war bishrr, daß Zwei den Krieg beschlossen und Millionen ihn äusführten nnd auSftanden, indes«s bester gewesen wär«, wenn. MiMvnkü. beschlossen und' Zwei gestritten- hörten. Denn da das Volk.fast ganz allein die ganze Kriegssrocht aus Quetschwunden zu tragen bekommt, und nur wenig von d?m' schönen Fruchtkorbe des Frizens, und oft die Lorbeerkränze Mit Prchkränzen erkauft;— da es in die-Mordlorrerie Leiber und Güler einsetz^ und bei der letzten Ziehung— der des Friedens— ost selber gezogen wird, oder als Mete herauSkonnut, so wird seine verlierende Mehrheit viel seltener als die«beutend« Minderzahl ausgedehntes Opfern- und Bluten beschließen. Und tvarüber und wofür-wurden.nicht oft Kriegt geführt, d. h. Ändern- der jahrelange Gcbnrtsschmer; zur Entbindung eines Marter- friedenS verordnet! Wie viele jkiege durch Gre- nadiermützen in der ganzen Geschichte! . Was dem Frieden die Wohltaten versäljcht und schmälert, ist eben, daß er alte Kriegswunden zu verschließen und zu neuen auszuholen hat. Wollte rin groß« Staat nur die Hälfte seines Kriegsbremcholzes zum Bauholz« deS Friedens verbrauchen, wollt« er nur halb so viel Kosten oiHvenben, um Menschen, als um Unmenschen zu bilden,' und halb so viel, sich zu entwickeln, als zu.verwickeln, wir stän- de'n die BAker ganz ander» und stärk« da! Wieviel mchr hat das klein«, friediich« Athen für di« Welt getan, als das würgende Riesen-Rom! Stärk« sich selber die Kraft im Kriege, sie reibt wenigstens die andere feindlich« auf, di« sich auch stärken wollt«. Hingegen im Frieden bewegen Kräfte sich an Kräften nur höher; kern« wird eingesargt, sande rndas ganze geistige Urstiiel windet sich selber zu immer länaern Zeitenschlägen aus. -ä quierlefi.— Ebb« mw Flut als ElektriziiLisqnellen. Der lange geplant« Versuch, Ebbe und Flut in der Fundy Bai, die Nowa Skotia von Main« Arennt, dem nördlichsten amerikanischen Staat an der Ackantischrn Küste, für di« Erzeugung von Elektrizität auszunüvcn, ist kürzlich von der Bevölkerung van Mainr in einer Wahl genehmigt Worten, bei der es sich rmi dir Bewilligung vcn 1VÜ Milliarden Dollar für diese» Zweck handelte. Man hat ausgerechnet, daß mau aus dies« Weise 700.000 Pserdckräfte gewinnen und dadurch den ganzen-östlichen Teil d:r Vereinigten Staaten und Kanadas mit Elektrizität verforgen kann. Di« Ausführung ist so gedacht, daß von der Küste von Maine bis zu der von Rew-BvunSwick ein« Reihe von Weh«» gebaut wir«; dadurch«>rtst:hen.zwei Staubecken an der Pastamaguoddy- und der Eobscook-Bucht, di««in Ausmaß von 100 Gigw. 50 Qnadrak«| Meilen heben. Wahrend der Flut sollen die Schleusentore deck größeren- Beckens, währeiib der Ebbe' die. des kleineren-'geöffnet werden. Daß aufgestaut« Master soll bann durch Kraftwerke, di« zwischen den beiden'Buchten liegen, geleitet werdet». Die Errichtung dieser großen Staubecken wich schätzungsweise E000 Leute in der Zeit von vier.Jahren beschäftigen. Die Nett ohne Betroten» in 80 Jahren. Der Inspektor der englischen Kohlenbergwerke, Sir Richard Redmavn«, der zugleich ein vor- jüglichcr Kemier der Oclsroge ist, spricht sich in rinem Bericht über di« auf der Erde vorhandenen Petroieünivorrät« auS.■„ Ich zweifle," erklärt er, ,.ob das Erdöl jemals«in ernsthaft«« Rivale der Kohl« sein wich. Di« jährlich« Weltz- «rzengmig"an Ock ist etwa; ein Neuntel vo« der Weltrrzeugung an Kohl«. Rach genauen Schätzungen wird der Petrokeumvorrol in Amerika-In 12 Fahren bereits sehr beschränkt sein. Ich glaube, daß«r in den Bereinigte» Staaten in LS Jahren kein Petroleum mehr gibt. Der Wekldorrat au Oel wich nicht länger als kV oder 10V Iah« reichen.". Den kam»«an zehrmuhenl Geschäftsmann zum stellenlosen Buchhalter:»Ich wär« geneigt. Ihnen die Stelle pl geben, wenn ich die.Gewiß- heit hätte, daß. Sie in der doppelten Buchsüh- rnng fixm-sind."— Stellenfuchender:„Das bin ich. Mußt« ich doch tu meiner letzte» Stell« stets«ine dreifache Eintragung machen: siür. de« aktiven Teilhaber, zur Erkennung der wirklichen Profits; für den stillen Teilhaber, um zu zeigen, wie klein der Profit, und fürs Finanzamt, wie gering der Umsatz sei."— .„Sie t)Oben doch hoffentlich keine Kinder?" fragte der Hausbesitzer den jungen Mapn, der ein« Wohnung mieten wollt«.„Rein, ich bin nicht verheiratet."„Auch keinen Hund und kein« Katze?"„Nein, ich denk« nicht daran."„Kavier oder- Grammophon?"„Rein, auch nicht. Aber ich will Ihnen gestehen: Ich habe«inen Füllfederhalter, der strrchlbar schwer schreibt, wen« kein« Tinte darin ist. Sie haben doch nichts dagegen?" 'Boxlehrer:„Na, wie hat Ihnen di« erste Lektion gefallen?" Amateur:„Danke! Die nächst« können Sie mir li«b«r telephonisch erteilen." * Zwei Geschäftsfreunde treffen sich rmf der Straß«. Der«in«:„Du, ich habe gehört, bet dir soll«S gebrannt haben?" Darauf der andere:„Sei ruhig,«rft nächst« Woche!" Seltsames Tier. Ein»Eines Tier— so maiubeS Mal Schafft«S bei Wanderrast auS Quai.' Doch seltsam: Ist kopflos das Wort- Flieg!«S als kleiner Bogel fort. Anslösungeu der Rätsel aus der«origen Nummer: Eiiischiobrälsel: Me cinznschiobenbeu Wörter kauten: Bau, Eise»», Eis, Tnrm, Hafen, Ofen, Vater, Erker, Nestel. VerwandlungSrätsel: Liebermau«.