W Feiera Feierabe Nr. 17. ( 21) Unterhaltungsbeilage. Victoria Die Gefchichie einer Liebe bon Knut amfun. 1926. Copyright by Albert Langer München. ein ganz unbeschreibs Bäumen ist Laub. Wenn ich jest wieder ge- 1 Vaters; aber das kommt daher, daß die Kräfte liches Gefühl. Aber Mutter glaubt, es sei fund würde, dann wäre ich gewiß nie wieder mich verlassen haben. Ich habe lange Zeit vielleicht nur der Fluß oder der Wasserfall böse gegen Sie, Johannes. Wie habe ich gelitten, Johannes, lange nor diesen letzten von daheim gewesen, an den ich mich er darüber nachgedacht und geweint! Ach, ich Tagen. Jo litt, als Sie im Ausland waren, innert habe. würde hinausgehen und alle Steine auf der und später dann, feit ich i Frühling hier Lieber Gott, Sie sollten wissen, wie ich Straße streicheln und an jeder Treppenstufe, her in die Stadt kam, habe ich jeden Tag Sie geliebt habe, Johannes. Ich konnte es an der ich vorbeikäme, anhalten und ihr nur gelitten. Ich habe nie vorher gewußt, Ihnen nicht zeigen, es hat sich mir so vieles danken und gut gegen alle sein. Es wäre wie unendlich lang die Nacht sein kann. Ich in den Weg gelegt, vor allen anderen Dingen ganz gleich, wie schlecht es mir auch er- habe Sie in dieser Zeit zweimal auf der meine eigene Natur. Mein Vater fat sich ginge, wenn ich nur leben dürfte. Nie mehr Straße gefehen, das eine Mal summten Sie selbst auch immer so weh, und ich bin seine würde ich über irgend etwas flagen, nein, vor sich hin, als Sie an mir vorbeigingen, Tochter. Aber jetzt, da ich sterben soll und ich würde dem, der mich überfiele und schlüge, aber sie jaben mich nicht. Ich hoffte, Sie es für alles zu spät ist, schreibe ich Ihnen zulächeln und Gott loben und danken, wenn bei Seiers sehen zu können; aber Sie kamen noch einmal und sage es Jynen. Ich frage ich nur leben dürfte. Mein Leben ist so un- nicht. Ich hätte nicht mit Ihnen gesprochen mich selbst, warum ich es tue, da es doch gelebt, für niemand habe ich etwas tun oder hätte mich gerade vor Sie hingestellt, gleichgültig für Sie ist, besonders wenn ich fönnen, und dieses verfehlte Leben soll jetzt sondern wäre nur dankbar gewesen, Sie von einmal nicht mehr am Leben sein werde; enden. Wenn Sie wüßten, wie ungern ich weitem fehen zu dürfen. Aber Sie kamere aber ich möchte Ihnen gerne bis zum letzten sterbe, würden Sie vielleicht etwas tun, wür nicht. Da dachte ich, daß Sie vielleicht um Augenblick nahe sein, damit ich mich wenig den alles tun, was in Jhrer Macht stünde. meinetwillen nicht gefommen wären. Úm eif stens nicht verlassener fühle als vorher. Wenn Sie können freilich nichts tun; aber ich dachte, Uhr fing ich zu tanzen an, weil ich es nicht Sie dies lesen werden, ist es gleichsam, als wenn Sie und die ganze Welt für mich aushielt, länger zu warten. Ja, Johannes, fähe ich Ihre Schultern und Hände und fähe beteten und mich nicht fortlassen wollten, ich habe Sie geliebt, in meinem ganzen Leben alle Ihre Bewegungen, wie Sie den Brief würde Goit mir das Leben schenken. Oh, nur Sie geliebt. Victoria ist es, die dieses vor sich hinhalten und ihn lesen. Dann sind wie dankbar wollte ich da fem und nie mehr schreibt, und Gott sieht mir über meine wir nicht so weit voneinander entfernt, denke jemand etwas Böses tun, sondern allem zu- Schultern. ich. Ich fann feinen Boten nach Ihnen sen- lächeln, was mir beschieden wäre, wenn es Und jetzt muß ich Ihnen Lebewohl den, dazu habe ich kein Recht. Mutter wollte mir nur erlaubt wäre zu leben. fagen, es ist nun beinahe dunkel, und ich schon vor zwei Tagen nach Ihnen senden, Mutter sitzt da und weint. Sie faß auch sehe nicht mehr. Leben Sie wohl, Johannes aber ich wollte lieber schreiben. Ich wollte die ganze Nacht hier und weinte um mich. Dank für jeden Tag! Wenn ich von der Erde auch am liebsten, daß sie sich meiner so er- Das tut mir ein wenig wohl, es mildert die wegfliege, werde ich Ihnen noch einmal bis innern sollten, wie ich einmal war, als ich Bitterkeit des Abschiedes. Heute dachte ich zum letzten Augenblick danken und auf dem noch nicht frant war. Ich erinnere mich, daß auch: was würden Sie wohl denken, wenn ganzen Weg Ihren Namen vor mich hinSie....( hier sind einige Worte ausgelassen) ich eines Tages auf der Straße schön ge- fagen. So leben Sie denn wohl für Ihr meine Augen und meine Augenbrauen; fleidet gerade auf Sie zufäme und nichts ganges Leben und verzeihen Sie mir, was aber auch die sind nicht mehr so wie früher. Verlegendes mehr sagen würde, sondern ich Ihnen angetan habe, und daß ich mich Auch aus diesem Grunde wollte ich nicht, Ihnen eine Rose gäbe, die ich schon vorher nicht vor Ihnen niederwerfen und deswegen daß Sie tämen. Und ich möchte Sie auch gekauft haben könnte. Dann dachte ich gleich um Vergebung babe bitten können. Ich tue ben, mich nicht im Sarge anzusehen. Ich wieder daran, daß ich nie mehr das tun kann, es run in meinem Herzen. So leben Sie werde zwar fast so aussehen, wie zu der Zeit, was ich will; denn ich kann wohl nie mehr wohl, Johannes, und für immer Lebewohl. als ich noch lebte, nur etwas bleicher, und wieder gesund werden, ehe ich sterbe. Ich Und noch einmal Dank für jeden einzigen ich werde ein gelbes Kleid anbaben, aber weine so oft, ich liege gang still da und weine Tag und jede Stunde. Ich kann nicht mehr. trotzdem würden Sie es bereuen, wenn Sie unaufhörlich und trostlos; es tut mir in der Ihre Victoria. tämer und mich sähen. Brust nicht weh, wenn ich nicht schluchze. Nun habe ich die Lampe anzünden Nun habe ich heute schon viele Male Johannes, lieber, lieber Freund, mein einlassen, und es ist viel beller für mich. Ich an diesem Brief geschrieben und doch habe ziger Geliebter auf der Erde, kommen Sie habe in tiefem Schlaf gelegen und bin wieder ich Ihnen nicht den tausendsten Teil von jest zu mir und seien Sie ein wenig hier, weit fort von der Erde ewesen. Gott sei dem gesagt, was ich sagen wollte. Es ist wenn es zu dunkeln beginnt. Ich werde Dant, es war nicht so unheimlich für mich so fürchterlich für mich zu sterben, ich will dann nicht weinen, sondern lächeln, so gut wie früher, ich hörte sogar ein wenig Musik es nicht, noch hoffe ich so innig zu Gott, daß ich es vermag, nur vor Freude darüber, daß und vor allem war es nicht dunkel. Ich bin es vielleicht ein wenig besser werden könnte, Sie gekommen sind. so dankbar. Aber jetzt habe ich keine Kräfte wenn auch nicht länger als bis zum Früh Nein, wo find mein Stolz und mein mehr zum Schreiben, Leb wohl, mein Ge ling. Da sind die Tage hell, und an den Mut! Ich bin jetzt nich. die Tochter meines liebter. ( Schluß • Forderung. Nicht das Gefichter Sei nun der Richter, Nicht der Schächer Sei jetzt der Rächer Und nicht der Händler Der Unterhändler! Nur, der belichtet Und eh schon gerichtet, Schacher und Wucher Und Britenverfincher, Der Blut nicht geschändet Und nie sich gewendet Zu Haß und zu Hetze, Der geb' nun Gejezze! Karl E. Baumgärtel. Der Festtag des kindes. 2 endlich wieber Kind sein. Kinderfeste muß man Lehrer angestrengt!-, die gescheitesten Leute, im Freien feiern. Also feiern wir ein Kinder- Kunsthistoriker, Physiker, Chemiker und Juge fest. An die Spitze unseres Festzuges gehören nieure haben sich bemüht, ihre Gescheitheit und frischgewaschene Buben und weißgestärkte Mä- Weisheit auf mich und auf mir zu übertragen del, gleich hinter der Musik müssen sie marschieren. Wenn unsere Gegner sagen, Kinder gehören nicht auf die Straße, so erinnert sie nur an die firchlichen Auszüge. Aber Kinder gehören nicht zu hochpolitischen Reden. Die verstehen sie nämlich nicht. Dann schweigt Marie wieder in der Schule, wenn die Freundinnen fie fragen. Wir brauchen Jugendredner. Und wenn die Erwachsenen sich um ihre Kanonen" sammeln, dann müssen ein paar Jugendgenossen die Kinder in Gruppen, ein biß chen nach dem Alter, um sich sammeln, und ihnen von der Herrlichkeit sozialistischer Zukunft, von wahrer Liebe und guter Kameradschaft erArbeiter- zählen. Dann wird Marte in der Schule nicht Zur Vorbereitung für unsere Maifeier. Wie feiern wir mit unsern Kindern den 1. Mai? Von einer Lehrerin. aber glauben Sie, daß ich dadurch auch nur um ein Jota gescheiter oder weiser geworden wäre, Ja, glauben Sie, daß ich mir auch das Mindeste gemerkt hätte? Nein! Nicht das Mindeste! Ich bin ein simpler Hochantennendraht geblieben und so dummi dazu, wie ich es aur Anfang war! Meine einzige Tugend ist, daß ich noch immer gespannt bin! Ich komme mir vor wie die gewissen Menschen, denen die Geschichte immer bei einem Ohr hinein und beim anderen hinausgeht! Und die nicht um ein Jota gescheiter oder weiser wer den, auch wenn man ihnen die Gescheitheit und Weisheit so massenhaft aufpfropft wie mir! Und dies alles falt läßt! Namentlich im Winter!... Es ist ein Jammer!... Man möchte ſich aufhängen, wenn man nicht schon aufgehängt wäre!..." Der Feffelballon: schweigen, und alle die Kameradinnen werden ihr mit roten Bädchen zuhören, wenn sie er zählt:„ Und dann friegt jedes Kind umsonst Frühstück in der Schule, und die Lucia kriegt eine neue Schürze, Linas Vater schicken wir dann zur Erholung fort. Ihr müßt nur alle ,, Es ist ein ganz fürchterlicher Zustand, einen solchen Weitblick zu haben, wie ich ihn Es war am Tage nach Fronleichnam. Die helfen, daß recht schnell Sozialismus_wird." Teinen Schulmädchen stedten die Köpfe zusam Aber mit einer Rede ist es nicht getan. habe, über den gemeinsamen Erdendunst hinmen und hören den katholischen Kameradinnen Nun muß mit den Kindern gespielt werden, ausgelangt zu sein und von einer unüberwindzu, die erzählen: Ich habe ein neues weißes sonst ist es fein richtiger Festtag. Jugendge- lichen Sehnsucht zur freien Höhe, zum freien Meid angehabt." Ich durfte eine große, nossen, Frauen, Lehrer, hier wartet eure Auf- Ueber- den- Wollenflug gepeinigt zu werden, von dide Kerze tragen."" Ich habe ein fleines, gabe. Nun heißt es, die Kinder sammeln, und einer Gier, im unbegrenzten Raum unbegrenzt weißes Lämmchen auf dem Arm gehabt." hinaus mit ihnen auf freie Plätze, in Wiese dahinzuschweben und nicht fortzukönnen, erdWunderdinge werden erzäht, aus großen, und Wald. Vielleicht redet man auch dort am gebunden bleiben zu müssen, erdgebunden und leuchtenden Kinderaugen schaat das Mädchen. besten mit ihnen. gefesselt, ein schwankendes Bild des Elends und ,, Marie, erzähle doch einmal, was hast du denn der Gefangenschaft, ein Wesen, das seine Begestern gemacht?" Stimmung nur erfüllt, wenn es auf seine höhere Bestimmung verzichtet...“ „ Ach, laß sie doch, der ihr Vater ist ein Roter." Die darf nie mit, die hat keinen Feiertag." Rein, das stimmt nicht. Marie fehlt am 1. Mai, da ist ihr Feiertag." Ach ja." Marie, erzähle doch einmal, wie es bei euch ist." Marie schweigt. Marie ist doch sonst kein dummes Mädel. Die Lehrerin lobt sie immer, weil sie so schön erzählen kann. Die Kinder dingen in sie. Sie schweigt. Was soll sie erzählen? Daß sie im Trubel der Erwachsenen fast erdrückt worden ist? Sie denkt an einen großen Saal. Singen da oben nicht bunte Lampen und Girlanden? Ach, es war ja jo voll Rauch, daß sie nicht recht sehen konnte. Da war auch ein Mann, der eine Rebe hielt, aber sie hatte gar nichts verstanden. Sie hatte auch einmal aus Vaters Bierglas trinken dürfen. Mutter wollte es eigentlich nicht haben. Ja, dann durfte man es wohl nicht erzählen. Marie schweigt. Soll Marie immer schweigen müssen? Das möchte ich die Proletarier, die Sozialisten, heute fragen. Konrad Ferdinand. Mayer fragt in einem feiner Gedichte: Wie heilt sich ein verlassen Herz ,. Der dunklen Schwermut Bente? Mit Becher- Rundgeläute? Mit bittrem Spott? mit frevlem Scherz? Nein, mit ein bißchen Freude." Ein Kinderleben braucht Freude, braucht einen Festtag. Wir brauchen ein Fest, daß dem Proletarierkind gehört. Im Herzen des Arbeiters muß eine lichtvolle Erinnerung sein an einen Tag, der ihm gehört hat, da er Kind war, so voll Freude, so voll Erwar ung, so voll Geheimnis wie Weihnachten. Kein Tag im Jahr ist dafür so geeignet wie der 1. Mai. Da ist Frühling. Die Sonne scheint wieder warm. Das Kind kann heraus aus der Enge des Zimmers, die es so bedrüdt. Es tann Arbeiterjugend, für was hast du Fiedeln und Kampfen, weißt so viele frische Lieder? Wer kann jo fein wie du mit den Kindern singen? Wettspiele aller Art müssen gemacht werden mit Preisen, die dann der alte Arbeiter seinen Enkelfindern zeigt, wenn sie ihn abholen tommen, zur Feier des 1. Mai. Auch was zu Essen muß es geben, ohne das geht es bei Kindern nicht. Nun noch eins: Lieber Arbeitervater, liebe Arbeitermutter: Ein Feſt fängt schon zu Hause an, und ihr müßt es auch im Heim feſtlich machen, dazu braucht man keine großen Mittel. Laßt es zur Gewohnheit werden, daß ihr euren Kindern eine Kleinigkeit schenkt. Ein Kind ist ja mit einem Nichts zufrieden, aber zum Feiertag gehört so eine kleine Gabe und ein Extrafuß von Vater und Mutter. Schafft dem proletarischen Kinde sein Recht. Gerade in kleinen Orten wird man es sehr schön machen können. Soll Marie auch dieses Jahr schweigen? Soll sie sich nur an falten Rauch und Bierreste erinnern, an Reden, die sie nicht verstand?" Der 1. Mai muß der Festtag des Arbeiter findes werden! Dinge sprechen. Von Max Hayet. Die Magnetnadel: „ Ich kann nicht anders. Ich muß mit einer Spitze nach Norden und mit der anderen nach Süden weisen. Das ist das Gesetz meines Lebens wenn man mich in Ruhe läßt. Aber man läßt mich nicht in Ruhe. Da kommen sie an mich heran, die Menschen, und vergewaltigen mich, so daß ich in alle möglichen Himmelsrichtungen weisen muß mag ich wollen oder nicht! Und dann nennen sie mich Bussole! Und dann rütteln sie an mir herum, so daß ich aus dem Bittern und Beben gar nicht herauskomme! Man wird ganz nervös! Aber mich beruhigt nur das eine tiefe Wissen um mich selbst; so bald sie mich allein lassen, zeige ich wieder meis nen Pol! Ich bin eigentlich unerschütterlich immer die gleiche!..." Die Glühbirne: Wenn mich die Menschen so liegen sehen, haben sie eigentlich kaum eine Ahnung davon, was ich alles kann, wenn es nicht auf mir auf geschrieben steht! Kurzfi.ige Leute sehen nicht einmal den haarfeinen Draht, den ich berge, das zauberhaft- schlichte Medium, das mich die zaus berhafteste aller kosmischen Kräfte empfangen läßt... Ja, wenn ich so daliege, dunkel und alltäglich, denkt kaum einer daran, daß ich das Zeug in mir habe, aufzuflammen und eine Lichtflut über die Menschen zu ergießen! Aber ich habe das Zeug dazu in mir, und wenn meine Stunde schlägt, dann flamme ich mit der leuchtenden Energie eines göttlichen Blitzes auf und verzehre die Dunkelheit... Der Draht der Hochantenne spricht: Man hat mich außerordentlich gespannt gemacht auf alle die Zauberdinge, die ich hören würde und wahrhaftig, ich habe sie gehört! Die Stimmen der berühmtesten Sänger, die Deklamationen der größten Schauspieler, die Witze der besten Komiker, Arien, Lieder, Jazzband, die Tutti der Orchester, die Symphonien Man erkennt: ich bin ein Genie... aber Beethovens, allerlei Chöre, Oratorien, Walzer, nur zu Zeiten... und nur so lange, als der Kuplets, Schnadahüpfeln, alles das habe ich ge- Quell des Lichts mich nährt! Aus mir habe ich hört, den täglichen Bericht über die Fettpreise nichts und kann ich nichts! Von dort, vont und Raubmorde, Sprachstunden in Englisch, Quell des Lichts kommt alles! Schaltet mich ab Französisch, Italienisch, Spanisch, Griechisch und und ich, ein Lichtträger, bin wieder dunkel Latein habe ich genommen wie haben sich die und alltäglich wie zuvor..." Der Zahn der Zeit: „ Ich bin der berühmte Zahn der Zeit. Mich hat noch niemand gesehen, ich bin eine hypothetische Größe und eine gefährliche dazu! Süten Sie sich, meine Damen und Herren, insbesondere Sie, meine Damen! Mich hat noch Pein Zahnarzt gezogen, denn meine Wurzel ist die Ewigkeit, aber ich habe schon manchen Zahnarzt um seine Zähne gebracht! Ich habe nur eine Leidenschaft: ich benage alle Dinge, die lebendigen und die toten! Und gegen mich gibts lein Mittel, denn ich bin unsichtbar, unhörbar, untastbar und leider nur fühlbar - von 3Zeit zu Zeit! Wenn die Leute sagen: Daran großen, sanften Augen, die durch ihre Schönnagt der Zahn der Zeit oder daran hat er ge- heit selbst dort auffielen. Das Umherstreifen nagi dann freue ich mich. Denn das Na- schien der jungen Nomadin eine Wonne, sie gen ist mein Hauptberuf. Mein Appetit ist gren- tannte feine Müdigkeit, und ihre flinken, nadzenlos- ich benage und zernage nach und nach ten Füßchen eilten mir immer voraus. Ich rief ganze Reiche und Länder, ganze Königsthrone fie darum scherzend die Gazelle von Bu Saada. und Adelswappen! Ich bin eben der Bahn der Sie führte mich in Gegenden, wo ich reiche Zeit, der große, berühmte und berüchtigte Na- Ausbeute fand, niemals aber nahm sie auch nur gezahn, der erft unbrauchbar wird, wenn es den geringsten Lohn an. Uneigennütig, wiel keine Zeit mehr gibt. Aber glauben Sie, meine eine gehorsame Sklavin, diente sie mir. Damen und Herren, daß es jemals eine Zeit geben wird, in der es keine Zeit mehr gibt?..." Die Gazelle von Bu Saada. Von Georg von der Gabeleng. Eine Erholungsreise hatte mich ins Land das wunderbar? Sicher nicht. Denken Sie nur ver Rabylen nach Algier geführt. Mein Hote- daran, wie viele täglich das Leben auf der lier, ein alter Italiener, entdeďte zufällig eines Rennbahn, in den Bergen, im Segelboot für Tages meine Passion für schöne Schmetterlinge. einen Sport wagen. Er sagte:„ Sie sollten mal zu dem alten Doktor Jouvart gehen, drüben im Faubourg de l'Agha. Er wird Ihnen gewiß gerne seine Sammlung zeigen. Sie ist einzig in ihrer Art." ,, Und wer ist dieser alte Jouvart?" Der Wirt zudte die Achseln. Was soll ich sagen? Ein Sonderling, der nur seinen Sammlungen lebt. Im übrigen ein braver Mann, der kaum einem Moskito etwas zuleide tun wird." Ich nahm den Vorschlag dankbar an und fuchte am nächsten Morgen den Gelehrten in seinem abgelegenen Hause auf. Als ich vor etwa dreißig Jahren zum ersten Male nach Algier fam, geschah es, um einen Schmetterling zu suchen, den in ganz Frankreich keine öffentliche Sammlung besaß, von dem nur Gerüchte zu uns gedrungen waren. Kabylen hatten von ihm erzählt und ihn beschrieben. Eines Tages betraten wir nach langer Wanderung den Ramm eines Hügels. Vor unferen Füßen tat fich plötzlich ein wildes, fumpfiges Tal auf. Nie sah ich eine Gegend, die so schauerlich auf mich gewirkt hätte. Bläuliche Wafferlachen schielten zwischen üppig überwucherten Landstrecken zu uns herauf. Storteichen und Eukalyptus wechselten mit dichten Dorngebüschen und stac gen Zwergpalmen. Die leuchtend roten Blüten eines Strauches lagen wie Blutflecken auf dem düsteren Blättergewirr. Jut Sonnenschein schwebten Wolfen von Moskitos über dem Sumpfe und aus dem Wasser stieg ein fader Geruch nach Verwesung und Moder. Tiefes Schweigen stand über dem Tale, nur ab und zu tönte der gedehnte Ruf eines fremden Wasservogels durch die Stille, aber dieser Ruf klang wie das Röcheln eines Erstidenden. Ich nenne Ihnen nicht den Namen noch die Gegend jenes Tales, denn ich will nicht, daß jemand es aufsucht. Es war wie verhert. In langen Monaten durchstreifte ich das Land. Ich fing tausend Noch blidten wir in dieses fieberatmende feltene Tiere, nur dieser eine sagenhafte Nacht- Loch hinah, als ein merkwürdiger, großer Falter falter begegnete mir nirgends. So kam ich auf aus dem Sumpfe auf uns zuflatterte. Mit meinen Wanderungen zufällig auch nach Bu einem leisen Schrei streďte meine Begleiterin Saada, einem Flecken im Süden, der nur vom den Arm gegen das Tier, wir liefen hin; aber Ein Mann, etwa am Ende der Sechzig, Kabylen bewohnt wurde. Die braunen Gesellen ehe wir es fangen konnten, war es wieder weißbärtig, eine Brille auf der Nase, trat mir halfen mir bereitwillig, sie trugen mir allerlei drunten in einem vollen Gewirr giftiger entgegen. Seine Augen erhellten sich, ale ich seltene Falter ins Haus, um sie für wenige Schlingpflanzen verschwurden. ihm den Grund meines Besuches mitteilte. Mit Centimes zu verhandeln. Doch, wie gesagt, auch größter Bereitwilligkeit führte er mir seine das Aussehen von Belohnungen verschaffte mir Sammlung vor, erklärte mir jedes einzelne nicht den gesuchten Nachtfalter. Exempla nannte von jedem den Fundort, Nach arabischer Gewohnheit, verbrachte ich machte mich auf die Unterschiede und Fein- die der Erholung gewidmeten Abende auf dem heiten der Zeichnung aufmerksam. Wir betrach- Dache meines Hauses, und jedesmal, wenn ich teten erst die Tag, dann die Nachtschmetter- dort oben stand, den Zauber des afrikanischen linge. In dem Kasten, der diese letteren ent- Sonnenuntergangs zu genießen, konnte ich eine hielt, war noch ein Platz frei; wohl steckte eine junge Araberin auf der Plattform des NebenNadel im Holz, doch das Tier fehlte. „ Eine Lüde in Ihrer schönen Iung?" fragte ich. Nicht einen Augenblic war ich im Zweifel, dieser Falter war der so sehnsüchtig von mir gesuchte. Da ergriff mich der Eifer des Sammlers. Ich wollte sofort dem Tier nacheilen, aber die Araberin flammerte sich an meinen Arm. Ich schalt sie, doch sie bat, sie beschwor mich, mich nicht dort hinein zu wagen, dieses Tal sei ein Reich böser Geister. Laut lachte ich über ihre hauses beobachten. Jeden Abend lehnte sie sich, tindische Furcht, fie aber flehte mit so schmerzSamm- sobald ich erschien, mir gegenüber über die lichen Mienen, ich solle den verrufenen Sumpf Brüstung des Daches. Ich wußte sehr bald, nicht betreten, es würde mein Tod sein, daß ich daß es nicht die Sonne war, derentwillen sie erstaunt ihr in die Augen schauen mußte. stundenlang regungslos ausharrie, denn ich sah, Mit schamhafter Gebärde senkte sie unter Der Gelehrte nidte: Ja, und wollte Gott, ich hätte nie versucht, diesen Platz zu füllen." wir sprachen bald darauf von der Leidenschaft, die den Sammler zuweilen ergreift, daß er alles andere, seine Geschäfte, seine Familie sogar darüber vergißt. daß ihre dunklen Augen oft heimlich zu mir hinüberſchauten. Das schmeichelte mir, ich wagte eines Tages der jungen Nachbarin einen Gruß hinüberzurufen. Sie erwiderte ihn mit halb lauter, demütiger Stimme, wie die Araberinnen einen Mann anzureden pflegen, immer als Herrn und Gebieter. „ Ein Sammler ist gefährlich," rief der alte Herr mit französischer Lebhaftigkeit, er ist zu allem fähig. Nein, nein, ich scherze nicht, ich So blieb es einige Zeit bei flüchtiger meine ganz ernsthaft, zu allem fähig! Die Bekanntschaft, bei der wir von Dach zu Dach Sammelwut kann im Menschen so überhand einen furzen Gruß austauschten, als mir eines nehmen, daß sie sogar das Gewissen erstict. Morgens mein Diener meldete, die kleine AraEs hat z. B. Indianer gegeben, die nur töteten, berin habe von meiner Leidenschaft für Schmetum einen blutigen Skalp mehr an ihrem Wig- terlinge gehört, und sie bäte um die Erlaubnis, wam aufzuhängen. Es gibt reiche Leute, die mich zuweilen auf meinen Streifzügen zu Kunstwerke für ihre Sammlung stehlen lassen, begleiten. meinem lide die langen Wimpern. Ihre schmalen, an meinem Handgelenk ruhenden Finger zitterten. Wer die Augen einer Frau fennt, kann sich in gewissen Augenblicken nicht täuschen. Ich wußte, aus den braunen Gazellen augent sprach heute die Liebe. Bligartig wurde mir das klar, als wir so am Rande der Wüste, einsam über dem unheimlichen Sumpftal einander gegenüberstanden. Sie liebte mich. Und ebenso rasch kam mir ein erbärmlicher, eigennütziger Gedanke. Mein Herz erlag einem Augenblide, wie sie zuweilen im menschlichen Leben, vielleicht selbst dem reinsten, vorkommen, es find Augenblice, in denen unse: Gewissen völlig ausgeschaltet und vergessen scheint. wenn sie sie nicht ehrlich erwerben können. Ich war etwas erstaunt über dies AnerNun, ich habe zwar niemand skalpiert und bieten, aber Gott, diese Kinder heißer Länder Ich muß um jeden Preis den Schmet nichts gestohlen, und doch hat auch mich der sind anders als wir Europäer. Wahrscheinlich terling haben," sagte ich kurz. Sammeleifer einst zu einer gemeinen Tat gewollte die junge Schöne in meiner Gesellschaft Sie fuhr erschroden zusammen und schwieg. bracht. Sie wird den meisten Menschen unver- einige Franken verdienen, um sich irgend- Da fragte ich: ständlich, fast verbrecherisch erscheinen. Der welchen bunten Tand einzuhandeln. Ich nahm Sa, glaubst du nicht, daß ich jemand Sammler allein weiß, wie's einen an allen sie also ohne Umstände mit, und wir durch finde, der da hinunter geht, mir einen zu Fasern padt, daß man etwas bejizen muß, wie wanderten öfters gemeinsam weit hinaus die fangen?" man nicht mehr schlafen kann, wie man Tag Gegend. Die Teufel des Tales ließen mir keine und Nacht keinen anderen Gedanken hat. Jeder Meine Begleiterin war ein seltsames Ge- Ruhe, ich mußte das Tier gewinnen, meine Preis erscheint einem gering, ja man ist bereit, schöpf, fast noch ein Kind, schlank und geschmei- ganze Sammlung schien mir keinen Frank wer das Leben für eine Nichtigkeit einzusehen. Ist dig, grazios wie alle jungen Araberinnen, mit ohne dies Stüd Sie schüttelte lebhaft den Kopf. " Niemand betritt dies Tal." Nun gut," sagte ich ,,, leb wohl, dann gehe Ich eben allein!" gegen wie Sardinen brauchen 8 Stunden, ehe| Kinde entdeckt haben wollte!- Ist er nicht ſre den Björtner des Magens passiert haben. ganz der Bapa?" fragte die junge" Mutter. One Daher gelten alle fetten Speisen mit Recht als felchen wehrte ab: Vier Stunden bin ich in schwer verdaulich. Durch nichts verdirbt man sich Baden, feinen Menschen habe ich kennen geZornig und verächtlich wandte ich mich ab. so leicht den Magen wie durch die schweren lernt und da soll ich wissen, ob der Junge wie Die Kleine aber trat mir in den Weg, schaute Dele der Mayonnaisen, durch Sardinen, Lachs, sein Papa aussieht!" mich an, neigte plötzlich den Ropf and entgeg- in Del gebadene Kuchen, Mohnspeisen, durch Im Kiefernwald.„ Du, Vater, wat bedenwete leise: das ölhaltige Marzipan, die fettreiche Schlags ten die schwarzen Ringe an all den Kiefern?" Baß uns umfehren, Herr, denn es wird sahne und die fetten Treme- Füllungen der Det weefte nich, Junge? Det is die Frenze Racht! Morgen früh will ich nach jenen Faltern Torten. fuchen." Was kostet ein Elsaß- Lothringer? Was ein Sie zog mich an der Hand davon, wir Sehrten heim. Es war finster, als wir zurüd- Strieg loftet, erläutert in der französischen ZeiSpina Griffe“ General Percin an dem BeiRamen, und ich begab mich sogleich zur Ruhe. Ich schlief lange und gut. Am andern Morgen fandte ich den Diener zu meiner braunen Gas selle, ihr zu sagen, ich würde sie nach dem Sumpfe begleiten. Das Mädchen aber hatte Schon beim Morgengrauen das Haus verlassen. Sie war allein nach dem Sumpfe gegangen. Ich lief ihr nach, suchte, fand den Weg nicht mehr. Spät fehrte ich endlich heim, blickte vom Dache meines Hauses nach ihr aus. Am nächsten Tage nahm ich einen NaSylen als Führer mit nach dem verrufenem Tal. Wir sahen keine Spur von ihr. Unser Rufen verhallte ungehört. Der Sumpf hat sie verschlungen. Es duldete mich nicht länger in jener Gegend, und ich reiste weiter. Doch das Bild der jungen Araberin verwischte sich nicht. Oft noch schauen mich in Träumen ihre sanften, demitigen Augen an. Glauben Sie, daß eine unserer weißen, feinen Europäerinnen für einen Mann getan hätte, was jenes arme Kind der Wüste tat, ohne Worte, ohne Zaudern, im stummen Dienſt ber Liebe? Nun steht unter den bunten Faltern meiner Sammlung dieser häßliche Fled, wie sich ein dunkles Mal in unserem Herzen findet." Allerlei. Eine Maschine, die den Nebel zerteilt. Die neueste amerikanische Erfindung. Das Luftfahrtamt in Neuvork hat dieser Tage mit einem Spezialapparat, mit dessen Hilfe der Nebel zerSpezialapparat, mit deſſen Hilfe der Nebel ser teilt werden soll, praktische Versuche anstellen Lassen. Diese sind von bestem Erfolg begleitet gewesen; das Luftfahrtam, hat mitgeteilt, daß den Jugenieuren gelungen sei, die Atmophäre über einem Flugplatz in 300 Meter Göbe und 600 Meter Ausdehnung zu klären. Der neue Apparat funktioniert so, daß eine elektrische Entladung stattfindet, die fast sofort den Nebel zerieift. Der Apparat ist auf einent Wagen aufmontiert, so daß es möglich ist, den Nebelzerteiler überall in Tätigkeit treten zu lajjen. Man gibt sich der Hoffnung hin, daß diese Erfindung auch in größerem Umfange gute Dienste Leisten wird und daß namentlich die großen Industriezentren und Städte, wie Newyork und London, die, wie man weiß, start unter Nebel zu leiden haben, diese neue Errungenschaft freudig begrüßen werden. spiel Frankreichs und der Rüdgewinnung des Elsaß: zwischen Ober- und Unterfiefer!" Gedanken- Splitter. Zur Ueberlegung. Der Sieg ließ Frankreich 800.000 EljaßLothringer wiedergewinnen, darunter 400.000 an Geist und Körper kräftige Männer. Er ließ Frankreich an Krüppeln und Toten zwei Millionen gesunder Männer aus der besten Das tief und echt Menschliche ist die Vorkriegsjugend verlieren und erhöhte die Grundlage der Bildung. W. v. Humboldt. öffentliche Schuld Frankreichs um 420 Mil- Der Langjamste, der sein Ziel nicht aus liarden. Es tostete uns also jeder zurüder- den Augen verliert, geht noch immer geschwin oberte Elsaß- Lothringer 5 gesunde Franzosen der, als der ohne Ziel umherirrt Lessing. aus der Vorkriegszeit und je eine Million!" Kenntnisse sind die einzige Macht, die man sich verschaffen kann, wenn man sie nicht hat. Rahel v. Varnhagen. In den anderen Ländern, die am Kriege beteiligt waren sieht es mit den„ Segnungen" des Krieges nicht anders aus. Und troydem gibt es noch heute Menschen, die ein neues„ Stahlbad" herbeischnen. - Heiteres.— Ein Finanzamt erhält für Ausführung einer Dacharbeit am Finanzgebände folgende Rechnung: Ja bringe dem Finanzamt in Anrechnung: 1. Für das Verbringen der Leiter und des Werkzeuges von meinem Wohnhaus zum Finanzamtsgebäude 1.00 RM., 2. für das Anstellen der Leiter am Finanzamtsgebäude 0.50, 3. für das Besteigen der Leiter und Verbringen des Werkzeuges auf das Dach 1.50, 4. für Ausführung der Dacharbeit 3,00, Summa 6. RM. Das vielbeschäftigte Finanzamt läßt die Rechung ein Vierteljahr liegen und legt sie dann sofort der vorgeschten Behörde zur Prüfung vor. Ein dort beschäftigter, sehr gewissenhafter Prüfungsbeamter kontrolliert die Rechnung aufs genaueste und ergreift die Feder zur folgenden Rückfrage: Das Amt hat sofort Bericht zu erstatten, ob sich der Dachdedermeister X. dort noch auf dem Dache des Finanzamtsgebäudes befindet, da für das Heruntersteigen vom Dache und für das Wegnehmen der Leiter keine Kosten in Anjah gebracht wurden. * Genieße deine Kraft! Man lebt nur, wenn man schafft! Alter Spruch. 9 24 27 Rätsel- Edke. Kreuzworträtsel. Von Erich Hübner, Brünn. 龍 3 6 8 10 11 12 13 1617 18 19 20 21 22 23 25 26 90 14 15 28 Wagrecht: 5. Stadt in Neuitalien. G. Haustier. 7. Papſtname. 9. Spaniſcher Wein. 10. Geburtsort. 11. Nachtlokal. 12. Fahrzeug. 14. Anteilschein. 16. Laut. 18. Nachtvogel. 21. Zeitweiser. 24. Feuerfester Stoff. 25. Deutscher Eine Siedlungsgesellschaft hat ein Zweija- Dichter. 26. Zahl. 27. Vogel. 28. Gebirge in Südamerika. Sentrecht: 1. Deutscher milienhaus fertiggestellt und es soll nur noch entschieden werden, ob im Steller des Hauses ein Dichter. 2. Nordamerikanischer Staat. 3. Jtagemeinsames Bad für beide Mietparteien einge- lienischer Fluß. 4. Mährische Stadt. 7. Magenrichtet werden soll oder nicht. Diese selbst sollen saft. 8. Teil des Kopfes. 12. Farbe. 13. Rus entscheiden, weswegen der Vorstand der Gesell- sischer Fluß. 14. Raubtier. 15. Weibliches Rüſſetschaft sie zu sich bittet. Es erscheinen die bei- tier. 17. Hafenstadt am Schwarzen Meer. 19. den Frauen. Die eine ist eifrig für ein Bad, die Weiblicher Vorname. 20. Blume. 21. Gestalt andere ebenso Hartnädig dagegen. Eine Eini aus der Nibelungensage. 22. Lautes Wort. gung ist nicht möglich und die reinlichkeitslie- 23. Fischereigerät. Wie lange bleiben Speisen im Magen? bendere der beiden verläßt entrüstet das Lokal. Auf diese Frage wissen wohl die wenigsten Men- Der Vorstand versucht nochmals der zurückblei fchen eine zuverlässige Antwort zu geben, und benden anderen die hygienischen Vorzüge eines doch ist dies für eine sachgemäße Ernährung von Bades zu schildern.„ Das mit der Hygiene ist Wichtigkeit. Kahn schreibt darüber in seinem schon richtig," war die A. tort, aber Sie wer,, Leben des Menschen": ett bleibt von allen den mir, wo doch mein Mann in Gehaltsklasse Speisen am längsten im Nagen. Mich ist nach 8 ist, nicht zumuten, mit Leuten aus der Gruppe einer knappen Stunde, ein leicht verdauliches 6 in der gleichen Wanne zu baden." Kohlenhydratgericht wie Nudeln, nach zwei Schwierige Aufgabe. Onfelchen ist zu BeStunden, Kartoffeln sind nach zaveieinhalb such bei seinem Neffen in Baden angekommen. Stunden, leichte Gemüse, wie Spinat nach drei Die Freude ist groß. Dem guten Onkel wird Stunden, leicht verdaulich zubereitete Eier nach gleich der jüngste Sprößling, der gerade drei Dier, magere Fleischsorten nach fünf Stunden Wochen alt ist, vorgeführt. Es ist gar nicht zu Babem Magen verschwunden. Fettspeisen da- sagen, was für Eigenschaften man an diesem Auflösungen der Rätsel aus der vorigen Nummer: Silbenrätsel: 1. Nero. 2. Adelheid. 3. Chile. 4. Dürer. 5. Elefant. 6. Malaga. 7. Efeu. 8. Sirius. 9. Sense. 10. Emden. 11. Neufundland. 12. Satanas. 13. Offenbach. 14. Liter. 15. Yorelei. 16. Steinzeit. 17. Darmstadt. 18. lilme. 19. Strindberg. 20. Elle. 21. Heftograph. 92. Nansen. Nach dem Essen sollst du stehn oder tausend Schritte gehn." * Magisches Quadrat. 1. Bola. 2. Oder. 3. Lein. 4. Arno.