Unter$altnngddeilage. 1S2». Das Kies Ser Freiheit. Den» VolnifShen naSherzähit von 6. S. Sangor. gefällt Der ab und der» gewissen Verträumtheit. :r vergaß sein Bureau, seine frank und sein« blassen Kinder, vergab den unzufriedenen und stänkernden Herrn Er wußte: das ist das Lied der demokratcn, der“’“ feinde, und deshalb ist sündiges Lied. Als Menge ihm schon ganz das Lied von neuem Diurnisten ergriff ein Bon fernher drang ein seltsames Rauschen an sein Ohr, wie das Echo eines gewaltigen Sturmes oder die Kunde von einer großen Umwälzung in der Natur. Mächtig, ernst und gewaltig flössen diese Töne dahin, vereinigten sich zu rhythmische» Klängen, zu einem fraftgcwaltigen, siegesstarken, wundervoll ergreifenden Liede... Bon fern erblickte er eine geschlosiene Menschenmaffe, die sich in langer, unabsehbarer Reihe ihm cntgcgenbctvegte, sich balV zu einem undurchdringlichen Knäuel verdichtete, dann wieder in breiten Fluten über die Gehsteige ergoß, und über all diesen Tausenden flatterte purpurn und leuchtend das Arbeitsbanncr. Es tvar die Maidemonstration, der gewaltige Protest der«.knechteten Vrolctaricrmassen gegen Ausbeutung und Willkür. Den Diurnisten überlief ein Schauer. Diese Sozialisten waren ihm schon immer irgendwie unsympathisch gewesen. Im Ber- handlungssaal hatte er ja manchmal Gelegenheit, verschiedene dieser abgearbeiteten, berußten und staubbedeckten Gestalten zu sehen, auf deren Gesichtern sich aber em unverkennbares Sclbstbewußtsein malte. Immer geschah diesen Leuten angeblich Unrecht, der Richter war, ihrer Meinung nach, nicht so wie er sein sollte— kurz, sie glaubten rein, man-könne die Welt ganz nach ihrem Belieben umkrempeln. Er lachte oft über dieses Gesindel und hatte eine Helle Freude, wenn einer der Herren„Ge- nossen" ordentlich eingelastelt wurde. Diurnist Sumprr blieb stehen. Mit Frau ewig,, Richter, der ihn stets mit jener Brutolitür l brbandelte. die das Verhältnis des Borge. schwerem, feierlich ernstem Schritt kamen setzten zum Untergebenen nur allzu leicht ermöglicht, vergaß die stechenden Schmerzen, die er seit einigen Monaten in der Bruit spürte, vergaß das jammervolle Elend seines ganzen Daseins, denn in diesem Augenblicke lächelte ihm eine andrc Welt entgegen: Die Felder standen im ersten Frühlinaszantcr, die Erde strömte einen wundervollen feuchten Duft aus, die Bäume rausckten. und der Himmel, der das weite Erdgelände wir mit blauer Seide überspannte, tvar so leicht und selig, als neige er sich zu jed m Menschenkind und küsse alle Wunden und jeden Schnierz. Plötzlich verlangsamte der dahinwandelnde Diurnist seine Schritte... sie nun auf ihn zu, langsam und gewicht g. von der siegreichen Melodie des Liedes getragen, von der ehernen Melodie dieses Liedes, das machtvoll in die vornehm,, Häusergevierte einschlug und allen Volksbedrückern und Blutsaugern Warnung und Anklage entgegendonncrte. Mit we t aufge- rissenen Augen starrte der Diurnist vor sich. : Sozia'- Ümstürzlcr und Kirmen- es ein furchtbares, die dahinziebcnde nahe war, wurde anaest-mm«.^en maßloses Staunen: Eitdlich war das Urteil Richter legte Toga lmd Barett ließ den Saal mit raschen Schritten. Im leeren Verhandlungszimmer blieb nur Herr Vinzenz Jumper, ausgclcrnter Schneider, gegenwärtig Kanzleischreiber, der schon sen Jahren vergeblich auf feste Anstellung und eine Erhöhung des Gehaltes wartete. Eilig legte er die Protokollbogen in die entsprechenden Fächer, schlichtete alles ordnungsgemäß, tat unter den letzten Bogen noch seine schnörkelhafte Unterschrift und legte ihn zu den übrigen. Tann verschloß er seinen Schreibtisch, nahm Hut und Uebcr- zi her, warf unwillkürlich, so wie er es immer zu tun pslegte, wenn der Herr Richter anwesend war» ein devotes Lächeln in der Richtung des Verhandlungstisches und ging hinaus, seinen Abendspaziergang zu absolvieren. Seine dünne, hagere, gebückte Gestalt richtete er empor, streckte die e.ngefallcne Brust nach vorivärts, hob den Kopf und ging die langen Straßen dahin, um die erquickende Frühlingsluft ein wenig einzuatmen. Es war der erste Tag des Mai, und das Wetter war wundervoll. Ein ru.ides Lüftchen strich dem abgeracksrten Diurnisten mit einer Lieblichkeit über das Gesicht, wie er sie niemals vorher gekonnt batte, löste ihn von den grauen Gedanken des Alltags imb stimmte seine Seele mit einer | er hatte jetzt Plötzlich das Gefühl, als stiege« I diese Worte aus seinem eigenen Herzen i« die Lüfte empor. Deutlich und klar spräche« sie von der Sklaverei des Arbeiters und vo« den Qualen, die das- Proletariat erdulde« muß, sprachen von dem Tag der Abrechnung, an den; das Banner der Umerdrückten über d- ni Leichnam der Ausbeutung triumphiere« wird. Immer getoaltiger schlug dieses Lied an die Kammer seiner Seele, Strophe ! um Strophe rauschte, sturmausgepeitschte« Wogen gleich, in die Ferne, und jedes Wort blieb mit hypnotischer Kraft in seinem Bewußtsein haften. Schon kannte er das ganze Lied, schon verstand er seinen Inhalt, schon sang er mit Das war sein Lied, das war I das Lied seines bitteren Elends, seines ge- ! knechteten Daseins. Der Sklave hatte seine Ketten zer- i schmettert uno verkündete den Kamps,— baute eine neue Welt des Glückes, Lev Bruderliebe und der friedfertigen Zusammenarbeit Ja, das war sein Lied. Irgendeine verborgene Kraft hatte ibn erfiillt, ein seltsamer, bis dahin noch niemals empfundener Stolz hob seine Brust, und kräftig mit de« Füßen ausschlagend, ging er in den Reibe« des singenden Proletariats mit und sang, sang..: Daß diese Leute beschmutzt unk» berußt waren, daß sie schwielige Hände uns ein von Mühsal und Daseinskampf zerfurchtes Antlitz hatten, vergaß er jetzt vollkommen. Bon Bewunderung erfüllt, blickte er nur auf ihre starken Schullern, auf ihre in heiliger Begeisterung erhobenen Köpfe und auf das flammende Leuchten, das auß ihrem Antlitz war. In der Nähe dieser Leute fühlte er sich stark und voll Hoffnung und Vertrauen. Die Worte des Liedes aber donnerte» immer gewaltiger, je näher man sich dem Zentrum^ der Stadt näherte, klangen wie ein titanischer Kampfruf gegen alles, was all, schlecht und modrig ist. In diesem Augenblick erhob Sumper den Kopf und schrak zusammen. Bor ibm stand im Widerscheine der sinkenden Abendsonne das Gerichtsgebäude. Sumper blickt« hinauf, und es war ihm, als würden die vielen Fenster ihn drohend«nd zugleich spottend anschauen. 2— Wie das phosphoreszierende Leuchten funkelnder Schlangemutgen zog ihn dieses tiefrote Licht in den Fenstern an. Die schwache Natur des mutwsen Sklaven vermochte nicht, sich von allen Ketten feines Dqscins loszureißen. Erschrocken vor seinem eigenen Uebermut und etwaige Folgen blitzschnell im Kopfe erwägend, druckte er sich ems den-Reihen der Demonstranten und lief blindlings gegen das Tor des Gerichtsgebäudes. Schwer keuchend fiel er in den dunklen Korridor. Hinter dem Torflügel verborgen, beobachtete er nun die heran- nahenden Reihen. Mit der stummen Verzweiflung eines ewigen Sklaven, der sich niemals mehr aukschwingen wird, mit einem grenzenlosen Abscheu vor der Schande seineeigenen Lebens, schaute er auf diese Menschen, die so stolz, so mutig und so siegesgewiß dahergingen. Bewundernd schaute er auf sie, wie auf die Verkörperung des auferstandene« Frühlings und der schönsten, der heiligsten Hoffnungen. Und als er leise den Kehrreim der^Internationale" wiederholte, flössen Tranen der Freude über seine Wangen. Bruder, komm... Bon Karl Germor. Bruder komm— es lockt der Mai— Bade dir die Seele frei. Bon des Mtags Schlacken. Bruder komm— es lockt der Mai— Bom Helotenjoch mach frei Deinen müden Nacken. Bruder komm— es lockt das Licht— Siehst Du auf den Gaffen nicht Maieusonuenkindrr? Bruder komm— cö lockt das Licht— Setze auf dein froh Gesicht, Bist ja doch kein Sünder. Bruder komm— es lockt die Luft— Fühlst Du nicht in deiner Brust Freiheitssehnen drängen? Bruder komm— es lockt die Luft— Deinen Kittel arg berußt, Latz am Nagel hängen. Bruder komm— Lust, Licht und Rai Locken, rufen:»Mach dich frei." Kannst Du widerstehen? Bruder komm— sei einmal frei! Einmal nur im Jahr ist Mai— Komm— erhör mein Flehen! Du fragst, mein Freund. Dem i. Mal gewidmet. Du fragst, mein Freund, warum mein Blick unruhig, mein Haupt zu Boden geneigt ist? Ich kann, mein Freund die Schande, die um mich herum ist, nicht ertragen. Sieh, wie frech sie wurde, die menschliche Schmach! Sie versteckt sich nicht mehr, sie verstellt sich nicht mchr. Offen wck> roh marschiert fie durch die Straßen in den hellen Tagen und Nächten. Sie verwandelt das Leben in einen ekelhaften Jahrmarkt, wo man handelt, wo man kaust und verkauft. Alle und alleL: die Arbeiterkrast von Millionen, den Saft der menschlichen Seele. Den erfinderischen und forschenden Gedanken des Gehirns. Das göttliche Talent der Menschen, die männliche Jugendkrast, dir Reize der Frauen. Und wenn ich mit Swlz und erhobenem Haupt, mit Frechheit in das Gesicht des Lebens schaue, sehe ich, wie die Käufer geputzt und geschmückt umhergchen. Sehe ich dagegen die Verkäufer, die Sklaven, die Sklavinnen, die Händler und Händlerinnen— wird mein Blick nuruhig und ich senke mein Haupt zu Boden, vor Schande vor dieser Menschheit, vor Schmach vor diesem Leben. Du ftagst, mein Freund, warum so viel Lesiwn in meinem Blicke liegt, so viel Kummer in den Zügen meines Antlitzes? Ich habe, mein Freund, die Hölle des Lebens durchquert und dos Schreien der menschlichen Seelen vernommen, die dort gemartert und gequält werden. Ich sog ungeheure menschliche Leiden in mich ein. Ich sah, wie eine Menge junges Leben in sinsteren Löchern erstickt wird. Wie viele— viele menschliche Blumen welken, ohne einen Lichtschein der Sonne zu erreichen. Ich sah, wie rücksichtslos der Jugend ihre Lebensfreude erstickt und vergiftet wird, wie frühzestig das Feuer der menschlichen Augen erlischt. Alles dies flocht sich in dem Kämmerchen meines Gehirns ein und vereinte sich mit dem Blute der Adem, vereinte sich mit dem Glan; meiner Augen und prägte sich in den Zügen meines Gesichtes aus.. Du fragst, ulcin Freund, warum in meinem Blick so viel Zorn brennt, warum in meiner Stimme so viel Galle und Bitternis klingt, warum ich so verbissen mit den Zähnen knirsche?. Ich bin, mein Freund, über Bmdcrgräber, über Schlachtfelder gewandert, dort hörte ich die letzten Todesrufe der jungen Leben, die unschuldig gemordet worden sind. Tausende von Flüchen und Verdammnissen habe ich vernommen, die von den Bmdergräbern hinausgetragen wurden. Monatelang habe ich den menschlichen Fäulnisgemch der Gemordeten in mich gesogen. Jedes Atom davon war ein tausendfacher Fluch gegen die: die sie hineingcstoßen und schonungslos gemordet haben, die sie so der Fäulnis preisgegcben, ihnen die Welt und den Sonnenschein raubten. Du fragst, mein Freimd, warum mein Blick mit so viel Feuer ausleuchtet, meine Stimme so triumphierend klingt und über meinem Gesicht eine kindliche Freude sich bereitet? Wenn ich sehe, mein Freund, wie die grüne Welt aufblüht, wenn ich daS junge, frische Leben sprossen sehe; wenn ich das Jubeln und Singen der Chöre in der Lust höre; jvenn ich das Rauschen des Waldes vernehme, erwacht in mir eine junge Lebensfreude, die ein Feuer der Liebe zum neuen Leben zündet. Wie ein junges Kind lacht und tanzt in mir die Lebensfreude. Und wenn ich den Chor der menschlichen Stimmen, daS LiU> der Freiheit; des Kampfes und Sieges höre, wenn ich Tausende von menschlichen Stimmen in einem Ruf sich vereinen höre, lodert in mir steges-triwnphierend mein Blick auf. Dann sehe ich die Körnchen der Erd« aussprosseu, die Toten aus den Gräbern steigen. Ich sehe sie, die Armee der Befreier. Ich sehe wie das Gute, das Ewige, das Menschliche sich wie ein breiter Strom, wie eine große Flut über die Erde ergießt rind das Blut abwäscht, das sie generationenlang schon entweiht; hat. Zerstört die Manern, die Grenzen zwischen Böllern und Menschen! Weckt Leben und Freude in der menschlichen Gesellschaft, auch im Menschen selbst und verjagt die Schande, die Schniach des Lebens! Dann, mein Freund, leuchtet mein Blick auf, meine Stimme jubelt sicges-triumphierend und eine kindliche Freude ergießt sich über mein Antlitz. Elkon^ Chrabelewsky (übertragen von A. Walek). Feste. Maschinen rasseln, Räder surren, Riemen sausen. Am Schraubstock, an der Bohrmaschine, an der Drehbank stehen Arbeiter, feilen, bohren, drehen, nieten, arbeiten an einem Teil einer großen Maschine, eines Autos, kurz, eines Gegenstandes, dessen Konstruktion, dessen Aussehen sie oft nicht einmal kennen. Arbeite!» toilmig, Differenzierung, das ist der Endersolg des Entwicklungsganges der Technik.— Stunden, Tage, Wochen, Monate, Jahre hindurch oft immer denselben Griff, den gleichen Schlag oder Druck, dieselbe monotone, geisttötende Arbeit. Alle zwei Minuten ein Auto, schreibt Ford, täglich so und so viele Motorpflüge, Straßenbahnwagen, sagen andere, und Dritte nennen die in die Tausende gehende Zahl der geschlachteten Ochsen, Schweine und Hammel. Niemand aber schreibt von dem Geist, den diese Arbeit tötet. Der Mensch ist ein Sklave der Maschine. Wie kann Maschinenarbeit anregend, freudebringcnd werden? Das ist ein Problem. — Sicherlich nicht durch das„Zurück zum Handwerk", wie es von einem Teil der bürgerlichen Jugend propagiert wird. Sicher niemals, indem man sich den Fortschritten der Technik cptgegenstellt, sondern nur durch die größtmöglichste Differenzierung aller Arbeiten, aller Produktionen, gleich welcher Art. Eine noch größere Arbeitsbeschränkung als es heute der Fall ist, wäre dadurch in greifbare Nähe gerückt und ausreichende Freizeit wäre der Gewinn.„Uns fehlt nichts, um so frei zu sein wie die Vögel sind, nur Zeit," heißt cs in einem Gedicht. Doch das ist Zukunftsmusik. Wie können wir heute schon Freude in unsere Herzen und Hirne tragen?— Müde gehen jung und alt noch des Tages Mühe und Arbeit heim. Graue Not empfängt sie und doch wollen sie sich freuen, und manche greifen zum Schimdroman statt zum guten Buch, sitzen im Kino und scharren sich sinnlos zusanrmengestellte, blöde und seichte Filme an, statt des Lehrfilms, deS guten Films, gehen in die Operetten, nm Schlagerzotrn und häßliche Musik mit anzuhören, statt in ein gutes Theater oder eine Oper. Auf dem Tanzboden amüsieren sie sich bei Jazzmusik, häßlichen Schieber- und Wackeltänzen und beim Gesang gemeiner Liederterre, bei Alkohol und TabakSdunst. llnd das alles, weil sie nicht unterscheiden können zwischen gut und schlecht. 5kein Fest können sie feiern ohne Zotengcsang, ohne erotische Reize, ohne den ihre Hirne verblödenden Alkohol. DaS ist das Fest, ein Spiegelbild unserer morschen Kultur, der Erfolg falscher Erziehung und monotoner Arbeit. Und doch sind Kräfte am Werke, Vertreter der neuen Menschheilsidee unserer sozialistischen Weltanschauung, im Bunde mit der vorwärts- strebenden Arbeiterschaft und ihrer jungen Generation, uni Neues zu schaffen, eine neue Fcstkultur zu bauen, getragen vom Gedanken der Gemeinschaft. Arbeiterdichtung, Volksmusik und-lied, Sprechchor, Laienspiel und neuer Tanz, das sind jene Dinge, die uns 3— dienen. Freude, Erhebung und Begeisterung, das ist der Sinn unseres Festes. Das sind die Feste, durch die man schon heute Sonne in das Getriebe der Arbeit bringen kann. Wir als arbeitende Jugend müssen auf deni Wege zur neuen Festkultnr vorangehen, wir müssen nach Unser kleines Schiff, das nicht mehr als 10 Tonnen Laderaum hatte, war schwer befrachtet und kam gegen die starken Gegenwinde nur langsam vorwärts. Meine eigene Aus- rüstung, die an? Instrumenten, Pcmmikan (getrocknetem Rehfleisch) und anderen konzentrierten Lebensmitteln bestand, wog kaum mehr als 3 Tonnen. Meine Eskimomannschaft war jedoch sehr groß; die wild anssehcndcn Matrosen mit ihren Frauen, Kindern, Schwiegermüttern, Hunden, ihrem Robebnträn und anderen Siebensachen überfüllten das Schiff derartig, daß ich kann« darauf Platz hatte. Ich hatte nämlich die notwendige Mannschaft für die Reise längs der Küste der Hudsonbucht nur zusammenbckonmlen, indem ich ihnen gestattete, ihre Frauen und Kinder und andere Verwandte miizunehmen. Auf dieser gefährlichen und unbequemen Reise war es mein Hauptvergnügen, das Nord- ;u betrachten, das den ganzen Himmel in Brand setzte. Tas Farbengemisch war sehr seltsam; Orange, Grün und Violett herrschten vor. Vor einem Gewitter veränderte sich das Licht auf sonderbare Weise— das Ganze sah aus wie der mitternächtige Tanz wilder Gespenster. Die Eskimos sagen dann, daß die Seelen der Toten tanzen. Nach zweiwöchcntlichem langsamen und beschwerlichen Segeln, während dessen wir hauptsächlich von norwegischen Pemmikan, einer Robbe, einer wilden Ente oder irgendeinem anderen Tier lebten, das wir töteten und meist roh und kalt verzehren mußten, sand unsere Fahrt ein katastrophales Ende. Als wir uns gerade an einer gefährlichen Stelle befanden, gerieten wir in ein fürchterliches Schneetreiben. Der Schneeesturul begann kurz nach Mittag des 2. Oktober. Wir strengten uns an, das Hauptsegel zu reffen; keine leichte Aufgabe, denn es war steif gefroren. Das überlastete, mit Eiskrusten bedeckte Boot wäre beinahe gekentert. Furchtbare Welten und Brandung! Das Boor beginnt Wasser zu nehmen. Mein Eskimo- steuermann zittert vor Kälte oder auch Angst. Er richtet den Bug des Schiffes nach dem Lande, wo Klippen und Brandung uns er- i warten. Die See schäumt um uns herum, vons dem entsetzlichen Orkan zu feinem Staub zcr-' sprüht. Die Eskimos wollen meine Ausrüstung über Bord werfen, um das Schiff zu erleichtern. aJit konnten nichts sehen und gegen den furchtbaren Sturm, der vier Tage anhielt, nichts unternehmen. Während der zweiten Nacht, von« 10. znm 11. Oktober, wurde das Boot durch die tobende See über die vielen Riffe und Felsen getrieben und endlich von der Brandung mehrere Fuß über die Hochwasser- linic an die Küste geworfen. Glücklicherweise gingen keine Menschenleben verloren, aber die Ausrüstnng war zum großen Teile beschädigt oder über Bord, das Boot selbst an den Seiten und unten voll von Löchern. Meine Eskimogcfolgschaft und ich ivaren in einer bejammernswerten Lage— allein auf neuen Möglichkeiten des Ausdruckes unserer Sehnsucht, nach neuen Menschheitsideen für den Sozialismus suchen.— Arbeitsgemeinschaften, Vorträge, Kurse für das Hirn der Arbeitenden, Feste für das Gefühl, für die Seele der Schaffenden. Karl Birnbaum. einer verlasseneu öden Küste, von allen anderen Menschen weit entfernt, völlig abgeschnitten bis zu der Zeit, wo sich die Flüsse mit festem Eis bedeckten. Naß, erfroren, hungrig und schlaflos mußten wir trotzdem weiter, gegen den grimmigen Schneestnrin ankämpfen. Es gelang uns endlich, durch die Brandung zum Boot zu waten und nach mehreren Versuchen den Rest meiner Voräte ans Land zu bringen. Glücklicherweise waren meine wissenschaft- lichen Instrumente zum größten Teil unbeschädigt und meine Gewehre und Munition, die in lüft- und wasserdichten Behältern versiegelt lvaren, noch in gutem Zustand. Die Lebensmittel dagegen waren fast alle fort. Mein Toppelzelt war gerettet worden, aber ich lebte eine Zeitlang nach dem Schiffbruche mit den Eskimos, die es trotz des furchtbaren Wetters fertiggebracht hatten, ein paar ihrer Hirschhautzelte zu retten und aufzustellen. Ans irgendeinem Grunde schlugen sie ihr Lager drei Meilen vom Wrack entfernt auf. Später gelang es mir, mein eigenes Zelt dorthin- zutrage» und aufzuschlagen. Meine Kleidung bereitete mir entsetzliche Qualen.?llle nicine Kleider, mit Ausnahme des Anzuges, den ich am Leibe trug, waren verloren, und der war nicht aus den Fellen der Pelzrobbe, sondern denen der gewöhnlichen Robbe verfertigt, eignete sich also im Norden nur für den Sommer. Bei Eintritt des Wintcrwetters setzt sich innen an den gewöhnlichen Robbcnfcllen Eis an; außerdem waren meine Kleider während des Schiffbruches naß geworden, und ich hatte kein Feuer, um sie zu trocknen. Nachts konnte ich sie nicht auszichen, sondern kroch wie ich war in meinen Schlafsack und ließ sie dort auftauen. Dadurch war ich die ganze Nacht durchnäßt und den ganzen Tag durchfroren. Dieses Elend dauerte sechs Wochen, bis der Schnee hart genug wurde, um Häuser daraus zu bauen, und die Flüsse einfroren, so daß ich mit einem Hundeschlitten zurück zn den Indianern fahren und mir Pelze zu Winterkleidern holen konnte. Alle Sommerhäute waren beim Schiffbruch verloren gegangen. Mein T a g e b u ch, das- ich unter Schwierigkeiten und nicht regelmäßig führte, gibt einen Begriff von unserer Lebensweise während der ersten Wochen nach dem Schiffbruch. Mittwoch, den 15. Oktober. Ter Echnee- sturm ist ein richtiges Schneetreiben geworden und wütet heftiger als je. Ich kann nicht hinaus. Es wird täglich unmöglicher, in Zelten zn leben, aber nm Schneehänser zu bauen, ist der Schnee noch nicht hart genug. Unsere Hunde liegen draußen und brüllen vor Kälte und Hunger wie Menschen, wenn sie Schmerzen haben. Wenn uns das Wetter nur gestatten wollte, draußen nach Rennticrcn zn jagen! Wir brauchen das Fleisch bitter nötig für Menschen und Hunde. Den 28. Oktober. Die Höchsttemperatur beträgt 17 Grad Celsius unter Null,, die nie« drigste 23 Grad. Das ist keine strenge Kälte; aber für die Jahreszeit ausreichend. Den 27. Oktober. Der Schneesturm tobt wie am Jüngsten Tag; es ist unmöglich, das Zelt zu verlassen. Mein Doppelzelt ist ganz eingeschneit. Drinnen ist cs selbst zu Mittag fast ganz dunkel. Neben mir liegt ein Stückchen Eis, von dem ich von Zeit zu Zeit kleine Stückchen abbreche, um meinen Durst zu stillen- Der Raum zwischen meinem inneren nnd äußeren Zelt ist holl Schnee. Heute habe ich mein Testament gemacht, da ich cs für unmöglich hatte, lebend von hier fortzukommen, wenn das Schneetreiben rwch einige Tage anhält. Man kann bei diesem Wetter in einem kleine» Zelt, wo man keinen Platz hat, um sich Bewegung zn machen, keine Heizvorrichtung nnd nichts Warmes zu essen, das Blut nicht in tlmlauf erhalten. Ich bin in nieinem Zelte gefangen, ohne Brennsicff und ohne Nahrung. Die Kleider auf meinem Körper sind gefroren. Ich werde in meinen Schlafsack kriechen nnd versuchen, meine gcsrorenen Lumpen aufzutaucn. Es wurde November, bevor ich mich mit meinem Hundeschlitten nach Churchul auf den Weg machen konnte. Meine Begleiter waren ein halbvcrrückter Eskimo aus dem Innern des Landes, namens Jllatnak, ein Bursche, der auf den Namen Attornak hörte, und ein Misch« blukindianer mit seiner Frau, denen ich beim Schiffbruch in der Nähe unseres Lagers das Leben gerettet hatte. Unterwegs sahen wir große Herden von wilden Renntieren und emp« fingen manchmal weniger angenehmen Besuch von ganzen Rudeln Heidewölfen. Den 12. November. Gestern abend beim Lageraufschlagen sah'n wir viel Rehwild und Heidewölfe und fanden frische Spuren von einem ziemlich großen Polarbären. Ich nahm mein. Gewehr nnd verfolgte die Spur des Bären ziemlich weit, mußte aber zurück, ohne ihn gefunden zn heben, weil es bald dunkelte. Jllatnak ermahnt uns, sehr auf der Hut vor Bären zu sein, da sie um diese Zeit im Innern,des Londes, sehr hungrig, und dann, wie er sich ausdrückt, pittao-angitok,„nicht lieb" sind. Heute haben wir etwa 20 englische Meilen zurückgelegt und sind bis an einen namenlosen Fluß gekommen.- Wir reisen nicht längs der Küste der Hudsonbucht, sondern weit im Innern, um abzuschneiden. Es ist äußerst schwierig, mit Hunden und Schlitten hier durchzukommen. Der Boden ist voll von spitzen Steinen und Felsen, die ans dem Schnee sehen; diese Steine reiben den Lehm nnd die Eispolitur von den Schlittenkufen nnd der Schlitten wird dadurch sehr schwer. Die Eskimos des Innern; die kein. Fischbein für ihre Schlittenkufen haben, nehmen statt dessen gefrorenen Lehm. Auf dem Lande tut er wirklich bessere Dienste, weil man ihn eher ausbessern kann als Fischbein, wenn er uns den vielen Steinen zerbrochen wird. Außerdem gleitet bei kaltem Wetter ein Schlitten niit Lehm nnd Eis auf den Kufen viel leichter als einer mit Fischbein. Sobald der Lehm, den man bei Anbruch des Winter? auf die Kufen streicht, fest gefroren ist, glättet man ihn; die Kufen erhalten dann jeden Morgen vor dem Anfbruch einen Ueberzug von Eis oder sozusagen eine„Eispolitnr". Man taucht nämlich ein Stück Bärenhaut in Wasser und reibt damit die Kufen ab. bis sich eine Eishaut bildet, auf der dann der'Schlitten leicht nnd reibungslos über den Schn« dahingleitet. Schiffbruch im Gchneesturm Die frierende Kreatur. Bon C h r i st i a n Leden. 4 ich <9eftanfen-<5plitter< er- immcr besser zu Kreuzworträtsel. (IMerlä Magisches Quadrat. 2»StfeIG«e. HettereS. hotten, schänd- srrsscn, diesem * Die Verdammung des ungerecht, da kein Mensch Seele seines noch vorgcht. sie die Lust dazu ankam, und lebten ein wildes Leben ohne rechte Leitung und voller Aber» glauben. Besonder- eine schwarze, schlanke Sorte galt dort als gefährlich und unbezähmbar. Hier bei uns waren fie alle gleich sanft, faul und lenkbar." Hundert Bücher auf einen Tag. Eine statistische Berechnung hat ergeben, daß in Deutschland im Laufe deS letzten Jahre- etwa 36.000 Bücher erschienen, waS einer Produktion von nahezu 100 Büchern am Tage gleichkomnrt. Jedenfalls kann sich der Deutsche nicht beklagen, daß cs ihm an Lesestoff mangelt, eher Wohl an dem nötigen Geld, sich daS täglich erscheinende Bücherhundcrt auch onzuschassen, und an Zeit, es zu lesen. sich einzubilden, Wohltäter der Annen sind. ♦ der Reichtum entsteht durch die von Arbeit, aber in der Regel eine Arbeit und der andere das Gleichgültigkeit versunkenen Vater Worten:„Mein Herr, wenn Sie nicht sind, Ihre Kinder zur Raison zu mutz ich mich beim Zugführer be- rIrjuIII Wagrecht: 3. Starker Wind. 5. Ausschank. 6. Säugetier.— Senkrecht: 1. Papstname. 2. Indische Kaste. 4. Borgebirge. Nächste« ist stets weitz, was in der Nächsten vorgcgangen ist oder Wir mutzten den Hunden den ganzen Rach-, mittag beim Ziehen des schwerbelodcncn Schlittens helfen, so datz ich trotz der niedrigen Temperatur und des scharfen WindeS in Schweitz geriet. Als wir aber Halt machten, um unsere Zelte aufzufchlagen, dauerte eS nicht lange, bis ich in meinen Rvbbenfrllen steifgefroren war. Die schlimmste Zeit aus einer solchen Reise lst der Abend, während man darauf wartet, datz der„Jgloo"(SchnrchauS) fertig wird. Jllatnak lätzt sich nämlich beim Bau deS Schnechauses nicht Helsen, sondern besteht dar» «us, die Arboit allein zu machen. Wir anderen haben daher wenig oder gar nichts zu tun, als die Hunde ouszuspanncn und zu süttcrn; wir warten und frieren, bis der Jgloo fertig ist, was je nach der Laune des verrückten Jllatnak «in bis drei Stunden dauern kann. Während ich diese Zeiten schreibe, bin wdmüde, und die Augen fallen mir zu. * 'Als ich die Indianer am Churchillfluß »richt hatte und mit guter Winterkleidung ans Sonlmerrehfcllen ausgerüstet war, entschlotz ich mich, toiedcr nach Norden zu gehen, und trotz aller Hindernisse meine Reisen mit den Eskimos fortzusetzen, und die ethnologisch:« Kenntnisse' und Sammlungen, die ich haben wollte, zusammenzubringcn. Ich brauchte etwa drei Jahre, um meine Arbeit zu beenden; in dieser Zeit Hobe ich meine Forschungen auf sechs Eskiuwstämme ausgedehnt. Ich hatte manchen Kampf zu bestehen, bevor ich wieder in zivilisierte Gegenden kam, aber der Eskimo sagt, datz rin Monn nie viel von Schwierigleiten und Gefahren redet— sie sind zu überwinden da, und wenn er nicht damit fertig wird, ist er kein wirklicher Mann. Auch jetzt, während ich in dieser zivilisierten Welt sitze und mich an meine Erfahrungen erinnere, fühle ich, wie die Wilnis mich ruft. Meine Gedanken und Wünsche kehren zu den Eisfelsdern des Nordens zurück, wo meine Freunde, die Eskimos, noch dasselbe kraftvolle und glückliche Leben führen, frei von allen kleinlichen Sorgen und Unannehmlichkeiten der Zivilisation. tiefen Seufzer:„Staut Sie schon klagen, wat soll ich erst sagen? Mein MädA hat die Fahv- scheine zerkaut und heruntergeschluckt, mein Junge hat im Nachbarabteil eine Fensterscheibe zerschlagen, und ich selbst habe mein Porto» monnaie verloren. Beim Durchfahren der letzten Station habe ich mich überzeuge» müssen, daß wir im falschen Zuge fahren." t* Singe, wem Gesang gegeben..« Ein vielbeschäftigter Kaufmann, der länger i» seinem Bureau festgehalten wurde, kommt in hastender Eile eine halbe Stunde nach Begin« des Konzerts an die Garderobe gestürzt. Der Logenschließer verweigert ihm den Eintritt mit den Worten:„Das Konzert hat längst begonnen und die Sängerin ist schon bei der dritte« Nummer. Ich kann Sie nicht mehr hineinlassen." Der Konzertbesucher verlegt sich aufs Bitten und schwört, datz er so leise hineingehen wolle, daß keiner der Hörer gestört werde. „Ach, darum handelt es sich gar nicht," sagte der Logenschließer,„aber wenn die Leute im Saal sehen, datz die Tür aus ist, bleibt keiner drin." Gewiß, Anhäufung besorgt der Anhäufen, mrd das nennen dann die klugett Leute„Arbeitsteilung"! Englischer Humor. „... Vater sein, dagegen sehr!" Im Eisenbahnabtell sitzen sich zwei Herren gegenüber. Der eine, der von einem kleinen Mädchen und einem kleinen Jungen begleitet ist, stiert mit verzweifeltem Gcsichtsausdruck ins Leere>md hat kein Auge für den Unfug, den di: losen Sprötzlinge treiben. Um so größeren Anstotz nimmt sein Gegenüber an dem Treiben der unartigen Rangen, und er hat auch allen Anlaß dazu, denn der Junge hat sich soeben auf seinen neben ihm liegenden steifen Hut gesetzt, während das Mädchen einen Koffer aus dem Netz gezerrt hat, der ihm unsanft auf die Knie fällt. Seine Geduld ist endlich erschöpft. Wütend wendet er sich an den in stumpfer mit den imstande bringen, schweren." Der Vater schreckt aus seinen Sinnen auf und sagt mit müdem Lächeln und einem . Die interviewten Menschenfresser. Man muß ein zwanzigjähriger, wundcrnasiger Weltfahrer sein, nm auf den Einfall eines Kanni- balen-Jnterviaws zu kommen. Aber er ist eigentlich gar nicht so dumm, wie er zunächst- aussicht und wie sein Endergebnis zu beweisen scheint. Die Menschenfresser geben nämlich auf die europäisch-naive Frage, weshalb sie so gerne Menschenfleisch verzchren, eine höchst unerwartete und merkwürdige Antwort: sic schämen sich. So wenigstens erzählt Rudolf B a u m a n n in seinem„Tropenspicg 0", wie er die Erinnerungen an seine tropischen Pflanzerjahre betitelt. Er schreibt:„Wenn man sie fragte, ob sic gerne Mcnschenfleisch verzehrten, schämten sic sich ein wenig, weil sic sehr bald nach ihrer Ankunft gehört es sei bei den Völkern anderer Länder lich und auch streng verboten, sich zu. ihre ersten zaghaften Lügen lagen auf Gebiete. Wollte man sie verkleinern und spottend ärgern, so sprach man von ihnen als vm wilden Buschwescn, die, ohne etwas zu pfl zen, von Menschen- und Tierfleisch mrd den Früchten des Waldes lebten. Zu Hause aus Ihren tausend Inseln waren sie scheinbar ganz «nders, hatten oft keine besondere Hochachtung Am weißen Menschen, schlugen sie tot, wenn Die roentgende Gattin.„Wie dumm doch im allgemeinen die Sprichwörter sind!" erklärt ein Mann seiner Gattin,„nimm beispielsweise das Wort, das nichts Reueunter der Sonne geschehe."— ,Ha, geschieht denn wirklich etwas Neues?" wirft die Fra» ein.—„Selbstverständlich. Liest du denn keine Zeitung? Denke doch bloß an die Roentgcn- Strahlen, die dich in den Stand setzen, eine« Mann zu durchschauen?"—„Das weiß ich wohl," antwortete sie lächelnd.„Aber das bat schon jede Frau längst vor der Entdeckung ■. dieser Strahlen fertig gebracht." Wag recht und Senkrecht: 1. Monat. ’. Rcitcr-uiann. 3. S-.!«ll. 4. Kreuzinschrist Auslösungen der.Rätsel aus der vorigen Nummer: Kreuzworträtsel. Wagrecht: 5. Meran. 6. Ziege. 7. Leo. 9. Malaga. 10. Heimat. 11. Bar. 12. Rad. 14. Los. 16. Ton. 18. Uhu. 21. Uhr. 24 Asbest. 25. llhland. 26. Els. 27. Mene. 28. Anden.— Senkrecht: 1. Lenau. 2 Kanada. 3. Ticino. 4. Jglau. 7. Lab 8 Lchr. 12. Rot. 13. Don. 14. Leu. 15. Son. 17. Odepa. 18. Helene. 20. Aster. 21. Ute. 22. Ruf. 23. Anger. Für alle Lage. Bon Leo Tolstoi. Der Krieg und das Christentum sind zwei unvereinbare Dinge. Die Weisheit kennt kein Ende— je weiter der Mensch in ihr fvrtschreitct, desto mchr bedarf er ihrer. -» Der Merrsch vermag werden. Die Freuden der Reichen werden mit den| Tränen der Armen erkauft. -» Wie verkehrt muß doch eine Weltordnnng sein, die es den von der Arbeit der Armen lcbeudcn Reichen gestattet, daß sie die A|A| I| I I J| l|n n|n|n| r