— Wr. 34. LSnteryalturrgSvettage. 1926. Ginwanderettchmuggel in den Vereinigten Staaten. Amerrka galtvön jeher als das Land der unbegrenzten Niöglichkeiten, und es ist noch heute init einem romantischen Nimbus umgeben für alle, denen es als das Land ihrer Sehnsucht-gilt. Die neuere anierikanische Gesetzgebung, die die Zahl der--Einwanderer durch die Quota bedeutend heruntersetzte, hat diesen Nimbus eher.gesteigert als gemindert. Denn das Quotcngesetz trifft besonders jene Lander Süd- und Sndosteuropas, die früher den größten Teil der Auswanderer stellten. Andere Völker, wie Chinesen und Japaner, wurden von der Einwanderung überhaupt aucg.'schlossen. Zweck all dieser gesetzlichen Maßnahmen war, zunächst die Zahl der Eintva»derer überhaupt zu beschränken, und ferner die auf niederer Bildungsstufe stehenden Einwanderer aus Polen, Galizien, Italien und vom Balkan fernzuhalten, da sie.sich nur schwer ■nt't dem nationalen Amerikanertum ver- schinelzeu. Wie manche anderen Gesetze, bergen auch die EiMvandernngsgcsrtze der Bereinigten Staaten zmveilen Harten. Da sind die Männer hier, haben Arbeit und Auskommen, die Familien aber sind noch in Europa. In manchen Ländern mit kleiner Quota hqben sie gar keine Aussicht, in absehbarer Zeit gesetz- kich einwandern zu können. Da gibt es in Italien junge Burschen, deren ganze Verwandtschaft hier ist, die alle nach ihnen verlangen, und doch sollen sie drüben bleiben. Das will ihnen gar nicht in den Kopf, wo doch früher jeder-kommen und gehen konnte, wie es ihm Paßte. Heute hat der Bewerber um das Visum ein ärztl ches Attest über seinen Gesundheitszustand b^zufiigen. Dieses Attest befreit jedoch nicht von der endgültigen Untersuchung, die allein im amerikanischen Eingangshafen stattfinder, und zwar eingehend. Die Untersuchung im Ausreisehasen hat den Zweck, die Schiffsgesellschaft vor Verlust zu schützen, denn- sie tvird. mit 1000 Dollar bestraft, wenn sie einen ernstlich kranken Eintvande- rer herüberbringt. Außerdem muß sie ihn unentgeltlich befördern. Die endgültige Entscheidung,- ob jemand zugelaffen wird- oder nicht, steht bei den Behörden des Eingangshäsens. Don Hermann Hesse, New Doek. Alle diese Ungewißheiten begünstigen das Hereinschwuggeln, denn von den Erfahrungen und schmerzlichen Enttäuschungen auf Ellis Eiland hat man schon in den abgelegensten Gegenden der-Welt irgendeinmol gehört. Gewiß nicht ohne Grund hat der Bölksmund dieser Stätte den Namen Träneninsel gegeben. Für gar zu viele bedeutet die Zurückweisung nicht nur eine vergebliche lange Reise übers Weltmeer, nicht nur die Zertrüm- merung aller Zukunftshoffnungen, sondern auch den Verlust der Ersparnisse aus langen, langen Jahren. So erklärt es sich, daß die Agenten der Schmuggler leicht ein williges Ohr finden, wenn sie ein sicheres Einbringen über die kanadische oder mexikanische Grenze versprechen. So bleibt denn unter den obwaltenden Umständen- für viele Heimatmüde nur ein Weg— der Weg des Schmuggels. Nicht nur Diamanten und Alkohol, auch Menschen werden in die Vereinigten Staaten eingeschmuggelt, und es-wird angenommen, daß Uncle Sams Staatsbürger sich allnächtlich um eine ganz erkleckliche Anzahl Köpfe vermehren. Sie konimen im Boot, int Automobil, im Flugzeug. Auf einsamen Landwegen schleichen sie über die kanadische oder mexikanische Grenze. Auf Kuba sollen ständig nicht weniger als 25.000 Europäer und Chinesen auf eine. Gelegenheit warten, sich in das Gebiet der Bereinigten Staaten einzuschmuggeln. Trotz aller Vorkehrungen der Behörden nimmt die Flut dieser unerwünschten Einwanderer dauernd zu. Wie immer erzeiigt hier Druck Gegendruck, und die Maßnahmen der Regierung reizen de Fremden zu immer größerer Hartnäckigkeit. Allerdings stehen den Behörden auch nur 2500 Beamte zur Verfügung^ die natürlich rinmöglich die gesamte Heimliche Einwanderung an den endlosen Landes- grenzeü und in den vielen Häfen auch nnr übersehen können, - Dazu kommt,7 daß die Emwanderuugs- gesetze- sich gegen die Fremden, jedoch nicht gegen die tzkachbarn in Kanada und Mexiko richten. Es liegt nicht im Interesse des^Staates, dort den Grenzvcrkehr zu unterbinden. Daraus ergibt sich als unvermeidliche Folge, daß 8er Schmuggel hort leichter- ist als in. den Landungshäfe». Ztvei Möglichkeiten des Einschleichens sind besonders verlockend durch die Einfachheit. Alle fünf Minuten fährt eine Fähre von Windsor, Ontario/ nach Detroit im Staate Michigan. Sie wird täglich von Tausende» benutzt. Dazu kommen weitere Tausende dort Besuchern von hübe» und drüben. Die Ein-- waudernngsbeamten haben nun die Aufgabe, einen Blick auf die Menschenmenge zu tver- fen und Verdächtige herauszufischen. Das ist nun zwar sehr leicht, tvenn man schon aus hundert Schritt Entfernung sieht, daß Kubitscheck vor drei Wochen in Pole» Pflügte oder daß der Graf von Monte Christa geradetvegs von Neapel kommt. Hat es aber jemand fertig gebracht, sich nach amerikanif schein Muster zu kostümieren, so hat er aller- lei Aussichten, durchzuschlüpfen. Da drüben drückt sich so einer herum,! dem nian den Ausländer von weitem ansieht. Ein Einwanderungsinspektor nimm- ihn aufs Korn. Es wird ihm schlecht gehens Schon tippt er ihm auf die Schulter.„Sinh Sie in den Bereinigten Staaten ansessig?^ Nein, er wohnt in^nada, doch er hat einew amtlichen Ausweis der amerikanischen Ein-, wandernngsbchörde, der ihn berechtigt, das Land als Besucher zu betreten. Solche Aus- tveisc werden in größer Zahl ausgestellt, und die meisten dienen nur ehrlichen Zweckend Aber es gibt kein Mittel, einen Ausländer zurückzuhalten, tvenn er auf diese Weise ins Land kommt und das Heimgehen vergißt. Ist das" Dokument einmal ausgestellt, so tvero den weder die Ausweise, noch ihre Jnhabeb irgendwie kontrolliert. Inwieweit dieser Weg von Schmugglern benutzt wird, ist schwer zu sagen, denn das Beschaffen des^ Ausweises erfordert Zeit und wird nur für Personen ausgestellt, die ihren Wohnsitz in Kanada Nachweisen. Da ist es schon wahrscheinlicher. daß die meisten sich als Ame r- kaner kostümieren und den Fährdampfer benutzen. Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, diese Menschenmenge eingehend zu kontrollieren.-■.■<-/■ Ferner gibt cs Dutzende Yon Eisenbahnlinien, die die Grenze üherhuerea. ,Die Untersuchung geschieht in der Eilc'uud hangt Vock Zufällen ab. Di« internationalen Brücken von El Paso und Buffalo sind auch nicht chnter' dem ersten Einwanderer zusammen- gebrochen. Und endlich gibt cs mrilelUveite Strecken an beiden Grenzen, wo keine Mich! gehalten lvird. Ans allen diesen Wegen und Stegen treibt die moderne Schmugglerromantik ihr Wesen. Der Zufall ist alles. Bon ihn« hängt es ab, wie die Würfel der Einwanderer fallen. Die launisch« Dam« Fortuna kann viel, kann alles fiir ihn tun. Mehr noch aber ein vertranter, lokalkundiger Freund. Doch wehe dem-lermsten, der einem falschen Freunde zum Opfer fällt! Tenn auch solche gibt es. Sie nehmen dem EiutvandereL das Geld ab, ohne sich jedoch nm ihn zu kiim» Gei Hammer! Du Hammer! in nerviger Arbcitsfaust, wenn du so schlagend niedcrsanst und klingst und funkenspringst, das Lied der Arbeit fingst, wünsch' ich, — sollst du, der du den Hammer trägst, schweißtriefend damit ftiederschlägst, grad wie dein eig'ner Hammer sein! Zerschlag« dir die Rot und Pein! Zerschmett're deines Daseins Jammer! Sri dn... Hammer! Ernst Warlitz. Reden und Schwelgen. Ein Märchen von A n t o n Tschechow, Im Archiv der Zensurverwaltung in Petersburg wurde das unten stehende Märchen gefunden, das seinerzeit für dir hnmoristische Zeitschrift„Oskolski" bestimmt war und durch den Zensor Swatkowski konfisiert wurde. Wir veröffentlichen heute dieses Märchen zum erstenmal in deutscher llrbertragung. In irgendeinem Lande, in irgendeiner Stadt lebten einst zwei Freunde, der eine von ihnen hieß Krüger, der andere Smirnow. Krüger war ein heller Kopf, der jeder Situation gewachsen war, eine geistig hochstehende Persönlichkeit, Smirnow dagegen war eine schwache, wankelmütige Natur und dabei ein wenig beschränkt. Eines Tages unternahmen sie zusammen irgendeine Reise. In dem Eisenbahnabteil, wo sie saßen— befand sich auch ein junges, hübsches Mädchen. Sie beschlossen, das Herz der hübschen Unbekannten zu erobern. Sie setzten sich neben das Mädchen. Krüger machte ihr den Hof, erzählte ihr Anekdoten, während Smirnow schmachtend das Mädchen anschaut«! und kein Wort sprach Auf ein«r Station verließ Krüger mit dem Mädchen das Kupre und kam lange Zeit nicht zurück. Als er zurückkam, zwinkerte er mit den Augen, schaut« Smirnow an, schnalzte mit der Zunge und sagte leise zu Smirnow: „Ich habe das Herz deS Mädchens erobert!" „Das hast du sehr geschickt angestellt!" bemerkte voll Neid, Smirnow.„Erkläre mir doch das Geheimnis, wie man so rasch ein Mädchenherz erobern kann. Du bist bloß ganz kurze Zeit bei ihr gewesen und eins, zwei, drei— hast du ihr Herz erobert... Du Glückspilz." „Lieber Freund, du hast die Gelegenheit nicht ausgcnützt. Bist drei Stunden neben diesem süßen, entzückenden Geschöpf gesessen, hast nicht einmal ein einziges Wort gesprochen, nur sie«»geschmachtet. Mit Schweigen erreicht man nichts auf der Welt... Man muß reden, der« Kt du, reden... Aber du traust dich nicht den ad aufzumachen. Weshalb? Weil du rin mein, und überlassen ihn— ost mittellos — fern der Heimat und in einem fremden Lande seinem Schicksal. Hat der Eirrwandcrer di« Fleischtöpfe Amerikas glücklich erreicht, so mag er sich mlr vor eiu«Nl Fehler hüten: niemals das Geheimnis seiner ungesetzlichen Anwesenheit preiszugcbcn, nicht dem besten Freunde, nicht her eigenen Frau. Niemand sieht ihn als Lohengrin, als Schlvanenritter an und fragt ihn, woher er kam, solange er nicht mit der Polizei in Konflikt gerät. Davor muß er sich sti acht nehmen. Sonst gibt cs keinerlei Meldepflicht oder Polizeiliche Kontrolle. Waschlappen bist" Smirnow dachte nach und fandMaß sein Freund Krüger recht hatte. Er beschloß, seinen Charakter zu ändern... Er überwand die ihn» angeborene Schüchternheit, setzte sich zu einem Herrn in blauer Uniform (Gendarm) und begann mit ihm ein Gespräch. Der Herr erwies sich als redelustiger Mensch und begann an Smirnow.Fragen zu stellen, die hauptsächlich wissenschaftlichen Charakter trugen. Er fragte Smirnow, ob er mit seinem Leben znsriedcn sei, ob er mit den Gesetzen der Natur und der, nrenschlichen Gemeinschaft ein- verstairden sei, was er über di« Sozialisierung des Bodens, über politische Freiheiten, wie sie in Europa find, denke. Smirnow beantwortete freimütig die Fragen, er sprach sich für die Sozialisierung d«S Bodens, für die Einführung der Freiheiten aus. Wie groß aber war sein Erstaunen, als der Herr in der blauen Uniform ihn bei der nächsten Station beim Arni nahm, giftig lächelt« und in barschem Tone sagte:- „Kommen Sie mit!" Smirnow folgte ihm und verschwand auf Nimmerwiedersehen. Nach zwei Jahren begegnete Krüger Smirnow auf der Straße. Smirnow war blaß, mager, wie rin Skelett und sah el«nd aus. .„Wo warst du die ganze Zeit?" fragte Krüger,„bist plötzlich von der Bildfläche verschwunden? Erzähle!" Smirnow lächelte wehmütig und erzählte all die Leiden, die er in dieftn zwei Jahren durchgemacht hatte „Siehst du," erwiderte Krüger,„das kommt davon, wenn man nicht im richtigen Moment schweigt. Ein vernünftiger Mensch darf in Rußland nur zur rechten Zeit den Mund öffnen, sonst wird er eingesperrt. Der Gärtner. Bon Maxim Gorki. Februar 1917. Häustrwänd« und L«ut« mit Kot bespritzend, rasen Auto- heulend durch di« Stadt. Bollge- propft mit Soldaten und Matrosen, starren st« in den Stahlnadeln der Bajonette wie riesig«, gereizte Igel. Ab und zu, hart knallend, Schüße. Tas russische Volk tummelt sich um di« Freiheit, als ob es si« irgendwo außerhalb, nicht in sich, suchen und finden müßt«. Im Aftxanderpark arbeitet einsam ein Gärtner,«in Fünfziger; stämmig, ungeschlacht. Ruhig f«gt er Laub und Unrat von den kleinen Wegen und von den Beeten, rechnet den tauend Schn«« weg. Ihn interessiert, wie es scheint, di« Bewegung ringsum nicht im geringsten; als ob er das Heulen der Sirenen, das Geschrei, das Singen nicht hörte, di« rot«n Fahnen nicht sähe. Beobachtend wart« ich, bis er d«n Kopf hebt, um di« Menschen anzusehen, di« an ihm vorbe teilen, die Lastautos, di« voll von blitzenden Vom Augenblick der Preisgabe des Gc- l)cimnisscs aber hängt ein Damoklesschwert über seinem-Haupte und er ist allen Bcrräte- reien, Erpressungen und Racheakten schutzlos preiSgcgebcn. Früher konnte die ungesetzliche Einwanderung nachträglich legalisiert werde». Mit diestr Praxis ist es jedoch vorbei, und Deportation und Vers,ist der Existenz sind die unentrinnbaren Folgen. Allerdings kann er nienials die Bürgcrpapicrc beantragen, denn dabei hat er seine gesttzlichc Einwanderung nachzulveisen. Doch darüber kann er sich leicht himvegtrösten. Schweigen ist fiir ihn das Gebot des ganzen Lebens. vajoWlten sind; doch, sich bückend, arbeitet er hartnäckig wie rin,Ma«lwurf, scheint auch ebenso blind. März. Auf den Straßen, auf deit Wegen des ParkS, die zum Bolkshans führen, marschieren langsam Hunderte, Tausende von Feldgrauen; manche ziehen an Lchnüren Maschinengewehre wie eisern« Ferkel- hinter sich her. Es ist aus Oranienbaum das Maschinengewehrregimenr; mehr als zehntausend Mann, heißt es. Sie wissen nicht wohin, ziehen seit aller Früh Inder Stadt umher, suchen Unterkunsr. Di« Einwohner fürchten sich vor ihnen— di« Soldaten sind müde, hungrig, böse. Da haben sich einige am Rande eines großen, runden Beetes niedergelassen und sich ausgestreckt, nachdem sie ihre Maschinengewehre, Waffen, Rucksäcke mitten in daS Beet geworfen. / Ohne sich zu b««il«n, kommt der Gärtner mit dem Besen in der Hand auf sie zu und mahnt si« zornig: „Wo habt ihr euch hin gelegt? Hier ist ein Beet, da werden Blumen gesetzt. Seid ihr denn blind? Ter Kinderplatz. Auf, fort mit euch!" Knd die bösen, belvaffneten Menschen kriechen gehorsam ans dem Beete. Juli. Soldaten mit Stahlhelmen, von der Front her beordert, schließen di« Peter-Panls-Frstung ein; ohne Hast gehen sie über dt« Holztrottoirs, durch den Park dahin, ziehen Maschinengewehre, tragen unachtsam Gewehre. Ab und zu rüst der eine oder der andere den Passanten zu: „Auseinander, es wird gleich geschossen!" Die Städter aber möchten gern das Gefecht fthen; leise, wie Füchse schleichend, folgen sie den Soldaten auf der Spur, decken sich hinter den Bäumen, strecken neugierig di« Hälse vor. Im Alexander-Park blühen die Blumen in den Beeten, auf d«n kleinen Wegen geht der Gärtner hin und her. In sauberer Schürze, mit dem Spaten in. der Hand, schreit er Soldaten und Neugierige an wie Hammel: „He, wohin? Wohin steigst du im Gras?, Habt ihr auf den Wegen nicht Platz?" Ein bärtiger/ eiftnstirniger Bauer im Soldatenkittel, mit dem Gewehr unter dem Arm«, sagt zum Gärtn«r: „Schau' dich um, Alter, wir werden schießen..." „Geh, paß aus! Scharfschütz.>'." „Halt, Krieg, Bruder..." „Mach' deinen Krieg, ich mach' mein Geschäft." „'S ist halt so. Nichts zum rauchen?" Seinen Tabaksbeutel ziehend, brummt« der Mt« laut: „Ihr geht, wo's verboten ist!" „Krieg..." „Auch was rechtes! Krieg geführt ist bald, aber ich bin hi«r allein! Du, schau, das Gewehr da solltest putzen; ganz verrostet, das Gewehr..." — 3— Dir Signalpfeife schriNl, der Soldat kommt nicht- mehr zum Anrauchen, er-rennt Mischen den Bäume»»veiler. Der Gärtner spuckt hinter ihm aus,' schreit:„Wohin, zum Teufel? Hast keinen andern Weg•. ,•?" Herbst. Mit einer Leiter über der Schulter, mit einer Scher« in der Hand, gehl der Gärtner durch di« Alle« und stutzt die Bäume. Er ist obgemagert, borstig, die Kleider hängen an ihm wie Segel am Mast b«t Windstille. Di« Schere, kahl« Ziveige kappend, schnappt laut, bös. Ich s«he ihm zu, denk« mir: weder Erdbeben noch Sintflut wären imstande, di«ftn M«w sehen in seiner Arbeit zu'stören. Und wenn es sich hcrausstellte, daß die Posaunen der Erzengel, di« das jüngste Gericht verkündigen, nicht ordentlich glänzten, würde der Mann sicherlich die Erzengel sachlich und streng tadeln: „Die Trompeten da hättet ihr Putzen sollen." Dorfleben im brasilianischen Urwald. Bon Felix Speiser. Im Dorfe tragen di« Indianer ihre alte Tracht, di«, ihnen weitaus am bequemsten ist, sonst würden sie wohl wie all« anderen Naturvölker der Eitelkeit unterliegen und sich in europäische Lumpen hüllen. Die Männer tragen «ine dünn« Lendenschnur. Wollen sie sich schmücken, so wird sie ersetzt durch ein oder mehrere Schnurbändel aus Baumwolle oder Affenhaaren, die um di« Hüsten gelegt werden. Zur Lendenschnur und den Schnurbändeln koinmt eine T-Binde, die heute aus Kaliko besteht, früher wahrscheinlich aus Rindsstoff hergestcllt wurde. Diejenigen, die elegant sein wollen, tragen unter den Knien rotgefärbte, geflochtene Binden, von denen Fransenbündel herunterhängen, und über, die Brust gekreuzt Glasperlen«j schnüre, als Ersatz für die ursprünglichen Schnüre, an denen etwa frankengroße Muschelscheiben befestigt waren. Diese Stücke sind heute sehr selten geworden. Die Frauen sollen, nach den Angaben des Tuschaua, früher ganz nackt-gegangen sein, was wohl möglich ist, da diese Sitte bei nicht wenigen Stämmen Südamerikas bestanden hat, doch bleibe dahingestellt, wie weit dieser Mitteilung des Tuschaua Glauben zu schenk«» ist. Heute tragen die Frauen Kalikoschiirzchen, die nur die Vorderseite der Lendengegend bedecken, wohlhabendere eine viereckig« Schürze, die in hnb- fchein Muster mit hell- und dunkelblauen und weißen Glasperlen benäht ist. Daneben tragen hauptsächlich di« Frauen die Perlenschnüre über der Brust und Kniebinden, die denen der Männer gleichen. Männer wie Frauen rupfe» sich die Augenbrauen aus und beschneiden sich di« Augenwimpern. Die Männer entfernen auch noch die Barchaare sowie di« anderen Körprrhaare, ausgenommen die Achsel- und Schamhaare Der Indianer hat von Natur aus s«hr geringen Haarwuchs am Körper und muß darum einzelne Haare als durchaus unschön empfinden, weshalb er sie ausrupft. Dazu kommt, daß er wegen der vielen Parasiten der Weg« seiner Haut viel Zeit schenken muß, sich also gerne mit ihr beschäftigt, wobei diesem halben Spieltrieb auch die Haare zum Opfer fallen. Beim Baden werden zugleich auch die Wassergefäße gefüllt: Flaschenkürbisse, di« das Trinkwasser fürs Dorf enthalten. Ob man di« Flasche oberhalb oder unterhalb eines Badenden füllt, ist anscheinend nicht von Bedeutung. Die große Entfernung des Dorfes vom Flusse ist der Grund, warum man im Dorfe nut dem Wasser ziemlich sparsam umgeht. Waschen kann man sich dort nicht, und wenn man nachts durstig aufwacht,, so sind die Kalebassen schon leer getrunken, und man muß dursten, will man nicht in der Dunkelheit zum Flusse wandern. Die Hunde sind meistens zu faul, um am Flusse ihren Durst zu stillen: sie saufen deshalb aus den Gefäßen der Menschen, lappen Tee, Suppe, Brühe und frisches Wasser, was sie gerade erreichen können. Appetitlich ist dies ja gerade nicht, doch hier versagt das Reinlich- keitsgefühl des Indianers, wi« übrigens in dieser Hinsicht heute noch bei manchem Europäer.-- Großen Abscheu dagegen erregen bei dem Indianer die Exkremente der Hunde, und sollten sich, trotz beständiger Beobachtung der Tiere, solche in der Nähe des Hauses befinden, so werden sie sorgsam mit zwei Brettchen aus dem sandigen Boden aufgehoben und ins Dickicht getragen. Der Indianer selbst ist in allen seinen Physiologischen Aeußerungen sehr reinlich und manierlich. Die Bcdürfnisie werden immer im Versteckten befriedigt, an für die Geschlechter getrennten Stellen, di« weit von: Dorfe entfernt sind. Auch über andere Unmanierlichkeitcn braucht man sich nicht beklagen, denn wenn einem etwas passiert ist, so stieben die anderen mit allen Zeichen größter Mißbilligung auseinander und geben den unglücklichen Sünder allgemeinem Spotte preis. Nur im Spucken lasten sie sich nicht stören, doch findet man sich in Anerkennung ihrer übrigen Sauberkeit bald darein. Bei dem nicht unbedeutenden Wasserbedürfnis des Indianers mag es in Erstaunen setzen, daß die Dörfer alle so weit weg vom Flusse angelegt sind. Heute ist in der Tat auch gar nicht mehr einzusehen, warum sie nicht unmittelbar am Ufer liegen, denn die kleineren Nebenflüsse des Paru treten anscheinend nie über ihre hohen Ufer, auch gibt cs am Umara- tia nur ganz bestimmte Stellen, an denen bei Hochwasser Teile der Uferbank unterspült und weggowaschen werden. Man könnte daran denken, daß die Indianer ihre Dörfer abseits im Walde vor feindlichen Augen verstecken wollen. Allein einem Feinde würden die Boote am Hafen und der Weg durch den Wald sicherlich nicht entgehen, die. Lage bietet also gar keinen Schutz. Wenn man die Indianer fragt, welche Gründe für dir Wahl des Dorfplatzes maßgebend sind, so erhätt man kein« befriedigende Antwort. Es ist so Sitte, sagen sie, eine Antwort, die man leider auf fast alle Fragen erhält, die sich auf ihre Kultur beziehen. Der Indianer ist eben wie jeder Naturmensch und wi« vi«le Kulturmenschen, ein Sklave des Herkommens: der Sitte, über deren Bedeutung er sich weiter keine Gedanken macht: es ist einmal so Sitte. Die ganze stoffliche, Kultur eines Volkes ist ja das Ergebnis uralter Erfahrungen, unendlich vieler Versuche, und. auch das unscheinbarste (Hcrät, die unbedeutendste Sitte stellen unter den gegebenen Verhältnissen das denkbar Beste dar, sind also izntcr diesen Umständen als vollkommen zu bezeichnen. Man muß eben bedenken, daß der Naturmensch seine Geräte und seine Hilfsmittel wirklich braucht, daß sie für ihn nicht einfach Museumstückc sind, daß sein Leben von ihrer Wirksamkeit abhängen kamt. Daher wird er es nicht wagen, zum Beispiel an der althergebrach ten Form des Pfeiles etwas zu ändern, auf die Gefahr hin, mit dem neuen Pfeile ein Jagdtier, deni er stundenlang nachgestrichen ist, nicht zu Fall zu bringen oder den Jaguar, der gerade zum Sprunge auf ihu ansetzt, zu verfehlen. Da ist cs viel sicherer, sich an das Alte, Erprobte zu halten, an das, was gut und darunr in gewissem Sinne heilig ist. Denn eben, weil jedes Gerät in der Regel das denkbar vollkommenste seiner Art in der gegebenen Umgebung charstellt, ist es ein kostbares Vermächtnis der Ahnen, von denen es übernommen worden ist, denen es daher eigentlich gehört, und mit dem mau darum nicht leichtfertig umgehen darf. Zur Wirksamkeit eines Gerätes gehört für den Naturmenschen nämlich nicht nur seine technische Vollkommenheit, sondern auch noch eine mehr geistige Tüchtigkeit. Denn auch der nach altem Herkommen hergcstellte Pfeil kann sein Ziel verfehlen, sicher aber wird er treffen, wenn bei seiner Zurichtung all« die alten, heiligen Gesänge und Sprüche gemurmelt worden sind, mit denen die Alten den Pfeil kräftig gemacht hoben, sie, die viel mehr wußten als die heurigen Menschen, denen der Pfeil von heiligen Dämonen und Kulturheroen gebracht worden Ist. Hier spielt jene ganze religiöse Vorstellung hinein, die deut entsprungen ist, was wir heute den Zufall nennen.(Mit besonderer Erlüubnik des Verlages Strecker n. Schröder, Stuttgart dem Buche„Im Düster des brasilianischen Nr Walds", entnommen.) Wle ein blinder Dichter die Welt sicht. Der bekannte Prager Dichter Oskar Daum ist blind; trotzdem ist es ihm gelungen, in' seinen Dichtungen ein Weltbild zu schaffen, dem man cs nicht anmerkt, daß es ohne Hilfe der Augen ausgenommen ist. Wie er zü dieser Erkenntnis und Gestaltung der Umwelt kam, erzählt er in der Wochenzcitung„Die Literarische Welt", indem er hervorhebt, daß„das Ohr der ewig offene Weg in der Stille des Innern ist".' Freilich, als er im 12. Jahr« erblindete, da war^ er der Verzweiflung nahe, aber allmählich! wußte er sich in dem ewigen Dunkel erstaunlich zurechtzufindrn.„Welche ungeheuere Anstrengung zu Anfang, nur durch das Ohr zu denken!« Welcher Kampf der Geisteskräfte allein, dem Sinn eines vorgelesrnen Buches zu folgen oder die Zeichen auf dem ungleich längeren und langsameren Weg durch die Fingerspitzen ins Hirn zu leiten. Wenn ich in ein Getöse wirrer Geräusche gerate, in den Rummel eines Bahnhofs, in das Maschinengeratter eines-Fabrikssaales, ist es, wie wenn einen Sehenden ittf fremder Gegend plötzlich nachttiefe Duwkelheiti überfällt. Es ist aber, als ob nicht nur mein Ohr hörte. Der Raumsinn ist eine Art Gehör des Körpers, dem sich die Nähe jedes größerem stummen Gegenstandes(nicht nur massiger Häuser), jedes Baumes, reglos dastehender Menschen oder Tiere gleichsam mit einem Schatten-, gefühl mitteilt. Betrete ich ein Zimmer, in den« leblose Dinge, Möbel gehäuft sind, fühle idju I mich bedrückt. Lebeirdiges dagegen, zu viele Men-. schen oder Tiere in dem gleichen Raum, bedrücken nicht. Wenn jemand im Gespräch mit! mir seinen Begleiter ansieht, weil er doch ebew', irgendwo die Wirkung seiner Worte beobachleiH will, stört mich das, al? ob auch der Schall nichk'i an mich gerichtet wäre sowie ich andererseits! auch stumm auf mir ruhende oder nach miri geivendete Blicke deutlich merke Ich kann heutt! nicht sagen, daß ich einen unvollständigen Ein-, druck von der Erforschung der Menschen habe.'! Auch nach flüchtiger Bekanntschaft scheint mir die persönliche Eigenart in den mir zugängliche» — 4— Aenßernngen der Körperlichkeit deutlich und er> schöpfend ausgedrückt." Deshalb. befriedigt ihn in seinem Dichten nnr dir Wirkung auf Men» scheu, die nichts van seinem Mangel ahnen.„Die . größte Freude war«S für mich,"als kürzlich . nnter 300 anonym geprüften Romanen in den» Dutzend ansgewählter auch der meine sich.be- fand(der durchaus in sehendem Milieu bandelt) und keiner der Dichter, Routiniers und Praktik ker, di« als Preisrichter, fungierten, etwas von der Blindheit-des Autors merkte?" —* einerlei. Wie Höch ist dir Lufthülle der Erde? Da" die Luft ein Gemisch verschiedener Gase ist, so wird sie bis in die höchsten Hohe» den Gas- gcksetzen gehorche»: daraus ergibt sich, daß die Erdatmosphäre keine eigentlich.' Grenze hat, sondern allmählich in den von den leichteste» Gasen in äußerster Verdünnung erfüllten Weltraum übergeht Aber in einer gewisse» Höh« werden die beiden auf di« Gasmolekeln eiruvir» kenden. Kräfte."— Gravitation und Fliehkraft — sich das Gleichgewicht halte». Alle in noch größerem Abstaude sich befindlichen Molekeln sind der Anziehungskraft der Erde nicht mehr unmittelbar, unterworfen; üben also auf die tiefer liegenden Schichten keinen Druck mehr aus; sie sind für die Erde gewichtslos geworden. Die Höhe dieser Grenzschicht ist zu 36.500 Kilometer am Aegugtor und 21600 Kilometer in den Polen berechnet worden, sie hat praktisch kaum eine Bedeutung, da die Gashülle hier in so starker Verdünnung auftritt, daß mqn durch nichts aus ihr Vorhandensein schließen kann. Darkim hat es nur einen Zweck, die Höhe zu ermitteln, ans der nnr noch eine unmittelbare Kunde von dem Vorhandensein einer Atmosphäre kommt. Den Anhalt dafür geben nur gewisse Lichterschrinun- gen. Die Höhe der äußersteu lichtreflettierenden Schichten findet man zu 63 Kilometer. Aus den Höhenmessungen von Polarlichtern mit Hilfe der Photographie fand man Höhen bi? zn 368 Kilo nieten Die in klaren Nächten stets zn beobachtenden Sternschnuppen, diese kleinen, mit planetarischer Geschwindigkeit dahineilenden Weltkörper, die beim Eintritt in-die Gashülle der Erde infolge Reibungswiderstandes ins Glühen geraten, geben uns ebenfalls Kunde aus. den oberen Schichten der Atmosphäre. Aus den zu gleicher Zeit vorgenommenen Beobachtungen derselben Sternschnuppen von mehreren weit auseinanderliegeuden Standorten läßt sich die Höhe der Erscheinungen berechnen. —Heiteres. Symbolisch. Lehrerin:„Die Schlange im Paradies ist natürlich nur bildlich oder symbolisch gemeint. Was also mag damit- gemeint sein?"— Junges Mädchen:„Daß Eva sich an den Adam herangeschlängelt hat." Ben Akiba hat doch Recht. In einer Gesellschaft fällt wieder einmal die geistreiche Benier- kung, daß es nichts.Neues unter- der Sonne gebe. Der Doktor wendet sich an seine Nachbarin:-„Wenn ich nur nicht immer diese einfältige Redensart hören müßte! Nehnien Sie die Röntgenstrahlen. Damit kann man durch einen Mann durchsehen.".—„Das hat eine kluge Frau stets gekonnt, lieber Freund." - Das„Pferd" am Telephon. Zm eheliche» Schlafgemachi Monsieur schläft sehr unruhig, träumt laut. Madame wird wach und horcht gespannt. Da ruft der teure Gatte ein paarmal ganz laut:'„Snzanü«! Suzanne!"— Madame, die Karoline heißt, ist ein bißchen perplex. Sie weckt,. Treulosigkeit»>rd Verrat tvitterud, ihren Nachbar und nimmt den Sünder ins Verhör. „Aber, mein Schätzchen— Suzanne— das ist doch das Pferd, auf da- ich morgen setzen will!" — Madame ist beruhigt, Monsieur noch mehr. Man schläft weitet. An« nächsten Mittag, als Monsieur nach Hause kommt, ertvartet ihn di« bessere Hälfte an der Tür.'„Mein Schätzchen, vor fünf Minute» hat das Pferd antelepho- nierk!" Mißverftänduis. Richter:,„Wie kam es nun,-daß Sitz die Wäsche stahlen rurd de» Kasten .mit Goldwaren stehen ließ«!?"— Augetlägter: „Ich bitte Sie, Herr Richter, halte»: Sie mir das nicht auch noch vor, mein Vater hat schon gerade genug darüber geschimpft." Klein-Willi kam.mit einem blauen Auge nach Hause. Als er seiner Mittler von seinen Erlebnisse»? berichtet hatte, sagte sie:„Wie oft habe ich dir gesagt, du sollst nicht mit dem kleinen Stapleton spielen."—„Run," antwortete Willi,„sehe ich so aus, al? ob ich gespielt hätte?" Ein Bekannter. Ehefrau(ans. der Polizeiwache):„Haben Sie vielleicht meinen Mann irgeudtvo gesehen?"—„Schutzmann:„Nein, bis jetzt iwch nicht; aber nehmen Sie nur etwas Platz, denn mn diese Zeit wird er gewöhnlich gebracht." Verfehltes Kompliment.„Nun, Fräulein Berta, ich höre, Sie haben sich verlobt?"— „Ach, Herr Doktor, die Verlobung ist bereits wieder znrückgegaugeu."„Dh, das tut mir leid, wer war den» der Glückliche?" Oscar Wilde über den Sozialismus. Es ist unsittlich, das..Privateigentum dazu zu benutzen, die schrecklichen lMel zu, lindern, die die Institution des Privateigentums erzeugt hat. '* Im Sozialismus wird all das geändert -fei».. Es wird keine Menschen geben, die iu. stiu- kenden Höhlen, und^ stinkenden. Lirmpen lebe» und kranke Kinder.in unmöglicher und wider? tvärliger Umgelnrpg, gn.fzieheu- Die Sicherheit der Gesellschaft wird'nicht wie heute von der Witterung abhängeu. Wenn Kälte einsetzt, wird es nicht hunderttausend Arbeitslose geben, die in ekelhaftem Elend die Straßen ablaufen oder sich vor dem Tor eines abscheulichen Asyls für Obdachlose drängen,, uiu ein Stück Brot und ein unsauberes Nachtquartier zu ergattern. Jedes Mitglied der. Gesellschaft wird an der allgemeinen Wohltat teilhabev rind wenn- die. Kält« kommt, wird darum nienwud schlechter gestellt feilt. Für denkende Menschen.ist das tragischste Ereignis in der ganzen französischen Revolution nicht die Hinrichtung Maria Antoinettes, die getötet wurde, weil sie eil«« Königin war, sondern der Aufstand der. ausgesogenen Bauer» der Ben- dee,.die sich freiwillig erhoben,, um für di« schmachvolle Sache des Feudalismus zu sterben. — 9tätfel-<£cfe.«— Em Wendepunkt. Kreuzworträtsel van Salomon Jul. "TT 2 "Hb 4 •1 5 6 7' Bl 3 9 10 <9 11 112 B 13 B 15| ■ B BI 16 BI B 17 1 18 8 ' W 19 I 8 20| 211 22 1 • 23 I 24 OK 8 26 IB 27 JB a 28 BI 23 B 30 j 31 3 32138 a«4 35 a 36 37 B 38 391 40 B« B 42 8 43 • IB 44 451 1 B 46| 8 47| Bl« ■ 49 50 ■|5! 8 52 IB 53 8 541 H 55 ■l M W a g r e ch t. 1. Fluß in Rußland. 8. Schnell, behend. 11. Wurm. 13. Griech. Göttin. 1t. Gestalt ans„Lohengrin", verkehrt. 16. Fluß in Rußland. 17. Epoche. 19. Silieium. 26. Aegypt. Gott. 27. Franz. Artikel. 28. Seine, franz. 29. Abk. s.„Allßer Evidenz". 30. Abk. f. „Bahn-Perron". 32. Brei. 31. Ausruf. 36. rot, engl. 38.'Abk. f.„Ganz-Sack)«". 39. Energieeinheit. 41. buddhist. Priester. 43. Faultier. 44. sächl. Artikel. 4ö. Sgn. f.„ruhig, still". 46. Be- dingliugswort, verk. 47. Waldhaus sehr klein, 48. Abk. f.„Infanterie". 49. Griech. Buchstabe. 51. Abk. f.„Deutsch-Böhmen". 52, Abk. f. Neou. 53. Abk. f. Selen. 54. Vorname einer Film- schausp. 56. Sgn. f.„Licht". Senkrecht. 1. Abk. f. Nickel. 2. Wiener sozialdem. Stadtrat. 3. Abk. f. Silber. 4. Span. Artikel. 8. Küchengerät. 6. Oeff- nungen, große. 7. Wie 26. w. 8. Abk. f. Allu- ininium. 9. Handbewegung. 10. Abk. f. loco signato. 12. Bad in Deutschland. 15. Pers. Fürwort. 16. Gold, franz 17. Papagei. 18. Musik. Note. 20. Leitungsdraht. 21. Marmelade. 22? Partikel. 23. Gewicht d. Verpackung. 24. Teil d. Wagens. 25. kleine Straße. 31. Kostengeld.' 33. Zum Fluß gehörig. 34. Inder. 35. Fläch«, verk. 37. Hast. 38. Eßgerät. 40 Etwas Tödliches. 44. Ber. ital. Schauspielerin. 50. Wie 16.' senkt. 52. Unbekannt. 4 und 20 und 42 und 55 geben einen Festtag an, der in der Bew.«inert Wendep. darstettt. Auflösungen der Rätsel aus der vorigen Rümmer: Pyramidenrätsel: a; Po; Hof; Kopf; Koppe; Hopfen. 4° Inhaltreiche Worte: Nicht initzuhasfen, mrtzulieben hin ich da.