2fr» 39* rrssieLyaStungsvettage. 1SLS. Die Niveiungen im Dorfe. Otufüf^e GkiAAe von AS. Crvisroio. I«« einen« kleinen russischen Krähwinkel erschry» eines Tages ein unbekannter Mensch, der sich als Kiuoinann ausgab. Er war klein gewachsen, breitschnlterig und trug eine Hornbrille auf der Nase. Und so begann die Geschichte. Der Kinomann mietete von einem Bauern.ejne großkledr Scheune, richtet« sie rasch als Kino her und hing ei» Plakat heraus, auf dem zu losen stand, daß der richtige Nibeluugeuring gezeigt tverde, ein arisgc- zeichnetes Bild, ein Weltschlagcr, von ver- vlüUender Wirkung, und„tver es nicht glaubt, kann sich überzeugen, für 18 Kopeken, -.»der 3 Strick frische Eier» doch keine faulen." In diesem entlegenen,. aber reichen Dorf hatte noch niemand in seinem Leben ein Kino gesehen, doch trotz der verlockenden Einladung des fremden Mannes wurden die .Kalten nicht verkauft. Da rettete ein Milizist die ganze Lage. Er kam zur Wahrung der Ordnung ans dem Nachbardorfe, wo der Kino mann am vorhergehenden Sonntag den Film gezeigt hatte. /.Die Sache lohnt sich, sagte er zu den Bauern, die auf der Wiese standen ganz verblüffend, doch ihr werdet selbst schauen.. Die Haare, tverde» euch zu Berge stehen. Ein Filmband erster Güte." ,Mas Toll uns dieses Band. Wir sind doch keine Weibsbilder, lärmte« die Bauern. Erst ist's ein Ring, dann ein Band... zeig' uns was Richtiges, Klee oder Dünge- mittel... Geld wird man von uns nahmen, aber was dann.... Dennoch strömte inan in die Vorstellung. Die große Scheune konnte kaum alle fassen. Ein Teil der Znschauer schlich sich heimlich ein: als"die■ Vorstellung begann, deckte» die Burschen des Dorfes schnell ein' Stück des Daches ab und sprangen in das Dunkel, wie Frösche in das Wasser. •»Di: Vorstellung beginnt," schrie der Kirioinann. Ein Flinunern, ein Blitzen/ die weiße Wand verschwand und au ihrer Äelle er- schien das lebende Bild. Ein Seufzer der Erleichterung, und Augen itnd Mund standen weit offen.>-, Plötzlich trabte ein langhaariger Bursche- ans einem tveißen Pferd durch den Waldpfad und geradewegs auf den.Großvater zu, der auf der ersten Bank saß. Der sprang in die Höhe. „Was sind das fiir Scherze?" schrie er zu, der Wand, tvo der Wald sich betvegte.— „Ist er blinde der Teufel, stürzt schnurstracks auf mich und mein Enkelkind los!"■ „Äas ist los?" fragte der Kiuoniann, hörte auf zu drehen und das Bild blieb stehen. „Zerrissen, zerrisset«"; raunt« man iu der Menge. „Nichts dergleichen, wir haben kein« zerrissene Bilder", sagte der Kinomann beleidigt.„Ihr werdet gleich einen Kämpf sehen, einen seit der Ersck-affung der Welt noch nicht da gewesenen Kampf des großer« Helden Siegfried mit dem grivaltigen Drachen iir einer Länge von 144 Metern. „Ach, Donnerwetter", sagte der Alte befriedigt, als der siegreich)«' Held sich in« Palast der schönen Prinzessin zeigte. Der Alte wischte sich der« Schweiß von der Glatze und konnte sich von dem Bilde nicht losreißen. Da erklärte der Äinomann, daß die Boxstellung zu Ende sei. „Und wo ist denn der Ring?", dnrch- schuitk eine Stimin« gellend die dunkle stille. Und nun schwirrte»! Stinimen von einer Wand zur anderen. „Alles Schwindel. Man hat versprochen, uns«inen Nebelring z«« zeigen.. Und auch ein Band." „Nichts hat mar« gezeigt, tvo ist der Ring. Betrug." „Dreh' tveiter, Meister, dreh' tveiter." „Ruft nur lauter. Es war doch schön." „Die Vorstellung ist zu Ende. Man muß das Band anfrolleu."- Der rote Jngendgenosse kletterte auf ein Faß, steckte die Hände in die Taschen und begann zu reden: ,Sck>aut, Bürger;-ivelch erstklassige Drachen es in’ den zaristischen Wäldern gibt: Darin liegt die Mächt der. Bourgeoisie. Diese Bourgeoisieleute habe«« sich der riesigen Bestien bemächtigt, nm das Blut aus de«« Knochen der Arbeiter zt« saugen. Mit solchen -Bestien,. Genossen, können si« gut lebe», we»«n -sie solch« Bestien antreiben; die' Erde zu be< bauen,- dann brauchen sie keine Maschinen. Diese Bestie ka»>« ohne Aechze« tausend Wagen schleppen. Sy si««d sie,. diese Schnia- rotzer, sie unrzingeli« uirser Land. Nieder mit den Verrätern!" Der rot« Jngendgenosse schaute sich nur und fuhr fort: „Jetzt, Genosseift paßt auf, tvas un- die Bourgeoisie für eine Erbschaft hinterlassen hat. Uns, Genossen, sind anstatt dieser großartigen Drache«« nur schauderhafte Abfälle vorn herrschaftlichen Tisch, tvie Ratte««, Maulivürfe und Hamster, geblieben. Genossen, ihr seht anschaulich, wie unsereins vo«t dem ausländischen Kapital ausgeberttet und welche Blockade sie uns aufzwingen. Das ist die Einkreisung, da liegt der Rebelring.— Aber kommen wird die Stund«, wo wir mit der raten Fahne in der einen Hand, mit der Hangranate in der anderen.. 7" „Bürger,"' unterbrach ihn der Kinomann,’„er versteht nichts a««s dem Inhalt, und die Sache ist so, daß hier alles nicht wirklich ist. Der Wald, wie die Paläste und die Mitwirkenden, alles ist in Deutschland oder Amerika gernacht worden, in^esondcre» Bauten, und der Drache, erst recht, ist nicht wirklich; solche Untier« gibt es gar nicht auf der Welt, es ist nur eine optische Täuschung." „Aha, Täuschung," schrie einer rnit aufbrausender Stimme.„habt ihrs gehört, Leute?!" Und der Kinvniann fuhr fort: „Dieser getvaltige Drachen ist a>«s Holz Draht und Zeltstoff gernacht und außen an- gestrichen. In seinen« Innern, im Magert und in« Rachen sitzen Le-nte, wie auch in jeder Tatze, zur mechanischen Regulierung. Diese Männer drehen bald rechts, bald links, so daß der Balg sich bewegt. Und das aus den Wunden strömende Blut ist rotes Wasser, das diese Arbeiter heraiispuurpen, wen«««na» ihnen züruft, daß cs Zeit ist." Der rote..Jugendgenossc. trat vor und hinderte den Kinoniänn am. Wxiterreden. „Genossen, es ist sehr Mit," begann er, daß es solche Tiere nicht auf der Well gibt, und dies nnr ein amerikanische.r Balg' ist. Das versteht.sich aus zwei Gründen: Wenn 'solche. Tiere in einem. proletarischen Lände llebteui tmirden sic die ganze Etrtt« auffreffcni Solche Bestie braucht dochbestimmt 30Wä- gen Heu ohne das Getränke. Und dann Genoffen, denkt an di« Lage der amerikanischen Arveiter. Die«inen sind dem Ungeheuer in die gewaltigen Tatzeit geraten und fitzen dort streng isoliert. Die andern ducken fich in seinem Magen bald nach rechts, bald nach links, ohne die nötige Luft zu haben. Ach, ihr schweigt, Genoffen, weil ihr einverstanden seid. Wenn ihr Zeitungen lest, dann wißt ihr, wo unser Arbeiter und Bauer sitzt und wo der ausländische. Schande über die Bourgeoisie. Schlagt die Bestie nieder, wie auf dem Bilde der nackte Mann, der, wie ein Ritter gekleidet, doch bestimmt aus der Proletarischen Intelligenz stammt. Nehmen wir einstimmig eine Resolution an, daß nach diesen Schlägen auf den Drachen, auf den Weltkapitalismus, ihm nicht Wasser aus der Pumpe ströme, sondern das röteste Blut, gemäß unserer Ideologie. Genossen, ich habe gesprochen.. Astronomie und Kirche. Di« Astronomie ist die Wissenschaft, deren Ergebnisse am frühesten mit den Lehren der Bibel in Widerspruch gerieten. Darum hatte sie auch zuerst und am nachhaltigsten die Feindschaft der Kirche zu erdulden. Di« Kulturgeschichte der letzten tausend Jahre weiß ein Lied davon zu singen. ' Frühes Mittelalter: Enge des geistigen Horizonts. Auch in der Wissenschaft,«inschließ- lich der Astronomie. Die Erde war eine Scheibe, über der sich di« Kristalsschake des.Himmels wölbte und in deren Mitte Jerusalem lag. Der Salzbnrger Bischof Birgilius, der die Existenz von Antipoden(Gegenfüßlern, di« auf der-entgegengesetzten Seite der Erdkugel leben) behauptete, wurde im 8. Jahrhundert zum Widerruf gezwungen. Bon der ganzen Astronomie hatten nur zwei Zweige Bedeutung: die christlichen Feste— und die Astrologie, d. h. Zeitrechnung— wegen der Bestimmung der die Versuche, aus dem Gaüg der Gestirne künftiges Schicksal zu bestimmen. Es war eine hübsche, enge Welt, mit Gottvater darüber und dem Menschen als- Krone der Schöpfung, um den sich alles dreht«, gerade so, wie es auch in der Bibel stand. Damals herrschte Friede zwischen Kirche und Wissenschast. Doch der Menschengrist blieb nicht auf dieser Stufe stehen. Ganz allmählich dämmerte seit dem Jahre 1000 eine' Ahnung von der wahrer« Ausdehnung der Erde auf. Bor allem die Berührung mit den wanderfrohen und forschungsfreudigen Aradern vermittelte diese neuen Erkenntnisse. Davon angeregt, beschäftigten sich einzelne Gelehrt«, müde der unfruchtbaren, christlich-dogmatischen Wort- und Schrinwissenschaft, wieder mit den Werken einzelner, fast vergessener altgriechischen Philosophen und sanden dort ausgesprochen, was sie selbst schon geahnt hatten: die Erde ist eine Kugel. Trotz aller kirchlichen Opposition ließ fich dieser Gedanke nicht wieder totschlagen, aber erst als 1519 bis 1522 eine kleine spanische Flotte unter Magrllan die Prob« aufs Exemp«! machte und die Erdkugel umsegelte, schwiegen die letzten Zweifler. Immerhin konnte die Kirche diese Neuerung verhältnismäßig leicht verdauen, denn auch, diese kugelförmige Erde stand noch im Mittelpunkt der Welt, noch kreisten um fi« Sonne, Mond und Sterne, noch war der Mensch Krone und Endzweck der ganzen Schöpfung. Da kam KopernikuS und lehrte (1548): die Sonne ist der Mittelpunkt der Welt. Die Erde ist nur ein Stern unter anderen, ein Planet, der mit den anderen, wie Venus und MarS, gemeinsam den Reigen um die Sonne tanzt und durchaus kein Borrecht mehr genießt. Immer größer wird die Abweichung der Ergebnisse des forschenden Menschengristes vom biblisch-kirchlichen Standpunkt. Juimer mehr vertraut der Geist aus seine eigene Kraft und sucht die Bevormundung seitens der Kirche «bzuschütteln. Schrittweise vollzog sich diese Emanzipation, zögernd rrp und langsam, dann in lüh- Aerrm Tempo. aber, immer gehemmt durch di« Kirche, die ihren einst unbeschränkten Einfluß schwinden sah. So wurde auch das Werk des KopernikuS etwa rin halbes Jahrhundert nach seinem Erscheinen aus das Verzeichnis der für den guten Katholiken verbotenen Bücher gesetzt. Es blieb verboten bis 1817. Und doch hättr sich die Kirche mit dem Weltbild des KopernikuS ganz gut aussöhnen können. Denn für ihn war die Welt im:ner noch eine, wenn auch große, so doch fest umgrenzte Kugel. Auch für ihn waren die Fixsterne noch an einer Kngelschale angehesle:, hinter der die irdischen Sinnen erfaßbare Welt aufh'-rtt. Tah'nrcr war Platz für— den Himmel der Kirch», daS Jenseits, die andere Weit Aop.rni'^- war katholischer Priester, das konnte nicht ohne Einfluß auf daS Ergebnis seiner Forschung bleibe». Aker er war noch kein halbes Jahrhundert tot, als auch der letzte Schritt getan wurde: die Durchbrechung der kristallenen Himmelskugel, der Flug in die Unendlichkeit. Ein Mönch, der im Zwiespalt mit den Lehren der Kirche dem Kloster entfloh, der Italiener Giordano Bruno war«s, vor dessen geistigem Auge die glitzernden Fünkchen der Sterne zur Sonne wurden, die in Weltraumfernrn schweben, umkreist von Planeten, wie unsere eigene Sonne, aus denen sich Leben regt wie cuf unserer Erd«, vollkommener vielleicht wie bei uns. Die Sonn« ward vor seinen Augen ein Ster« unter Millionen anderer; di« Erde ward zu einem Staubkorn in dieser unendlichen Welt, und der Mensch zu einem winzigen Atom auf diesem Stäubchen. Aber dieses Atom umspannte doch wieder in seinem denkenden Ich die Grüße des Alls, fühlt« sich ihm tief verbunden und' jauchzte seinen Brüdern zu auf den fernen Sternen. Die Wonnen der Seele, mit denen Giordano Bruno in diesem Allgefühl versank, klingen aus seinen Versen: „Die Schwingen darf ich selbstgewiß ent- salien, nicht fürcht' ich ein Gewölbe von Kristall, wenn ich des Aethrrs blauen Duft zerteile und nun empor zu Sternenwelten eile, tief unten lassend diesen Erdenball und alle niedren Triebe, di« hier wallten.'* Dies ist der höchste Triumph der menschlichen Vernunft über den dumpfen Glauben. Denn wo ist für den, d«n dieses Illlgesühl ergriff, noch Platz-für einen engen Himmel, noch Raum für einen persönlichen Gott? Aber es tvar noch zu früh,»och war di« Macht der Kirche zu groß. Giordano Bruno wurde gefangen gesetzt, und da er nicht widerrief, im Februar 1800 zu Rom öffentlich verbrannt, seine Lehre als ketzerisch verdammt. Das war der letzt« große Triumph, den die Kirche über die Wahrheit erfocht,„zur höheren Ehre Gottes"— aber es war ein Scheinsieg. Der Gedanke Brunos lebte. Zehn Jahre später richtete Galilei sein erstes Fernrohr gegen den Himmel und die folgenden drei Jahrhunderte astronomischer Forschung bestätigten das, was Giordanos Geist geahnt. Sie bauten sein Weltbild aus, zu übertresfen vermochten sie es nicht.- Heute hat sich die Kirche der Wahrheit beugen müssen. Sie hat sich m das.,Nnvermeid- liche gefügt und gefällt sich sogar in der schönen Rolle einer Förderin der Wissenschaft: Im Vatikan befindet fich«ine Sternwarte. Aber das kann alles nicht mehr dir Tatsache verschleiern, daß die Kirche, solange es ging, mit den gemeinsten Mitteln die Wahrheit geschändet und die Menschlichkeit mit Füßen getreten hat, um ihre Machtstellung zu behaupten. P. A. Wie man Alligatoren bändigt. Ein junger Mann, der in den schlammigen Tiefen des Meeres die gepanzerten, manchmal 13 Fuß langen Saurier mit seinen bloßen Händen fängt und bändigt, ist Henry Coppinger, der„Alligatorenjunge" von Miami in Florida. Die erstaunlichen Leistungen dieses Besitzers einer großen Alligatorenfarm werde» von Edward I. Higgins nach eigener Anschauung im„Atlanta Journal" gefeldert. Coppinger fährt mit seinen« Boot in die Miami-Bucht, wo es von riesigen Alligatoren wimmelt, beobachtet das Auftauchen eines Alligators, erkundet die Stelle, wo der Alligator sich befindet, mit einem langen Stab, und stürzt sich dann ins Wasser.„Seino^Stratrgie besteht darin," erzählt Higgins,„einrge Fuß vor der Stelle zu tauchen, an der das Ungeheuer auf dem Meeresboden mit halbgeöffnetem Rachen liegt. Der Alligator wirft sich«cklweder iiaq* rechts oder nach links oder direkt nach vor« wärts. Wendet er sich nach rechts oder links, so muß Coppinger wieder an die Oberfläche gehen und vom neuen versuchen. Kommt der Alligator nach vorn, so schießt er in di« ausgestreckten Hände des„Alligator-Jungent', und seine beiden Kiefer werden mit eisernem Griff umklammert. Darm beginnt ein homerischer- Kampf zwischen Mensch und Bestie, ein Kampf, der rnn- so aufregender ist, als der Mensch in einem fremden Element ringt, während die Amphibie fich in ihrem gewohnte» Milieu befindet. Die Ausgabe ist, eine wütend um sich schlagende Masse, mehrere Male so schwer wie das Gewicht des Mannes, durch 12 Fuß Wasser hinanfzuziehen, auf dem Boot z» verladen und nach der Küste zu bringen, und das alles mit den bloßen Händen. Sekunden* lang, die wie Ewigkeiten scheinen, herrscht nur ein Wogen und Aufspritzen' des Wassers. Jetzig kommt der wütend um sich schlagende Schwanz! des Alligators nach oben; dann wieder erscheint! der nach Atem ringende Mensch mit dem Kopfj über der Oberfläche. Wenn tjr auch nur sür§ «inen Augenblick den Griff von den lotbriu- genden Kiefern des Ungeheuers lockern würde/ so würde er schwer verstümmelt tverden. Es ist ein Kauips ums Leben. Schließlich ermüdet die Bestie. Der Bändiger braucht nur noch n«it einer Hand den Rächen zu unlklauiniern, mit der anderen packt er den Schwanz, legt ihn sich um den Leib und kommt so, immer mit dem Alligator ringend, ins Boot. Die langen Kral-. len der Klauen bewegen sich heftig und reißen gelegentlich in das Fleisch des Mannes. Aber leinen Moment läßt er locker, und tveun er den Alligator in dem Boot niedrrwirst, dann ist dieser matt und bäumt sich nur noch gelegentlich auf. Nun wird das Kann rasch an die Küste gerudert, während der Mann das Tier noch immer festhält ,nnd endlich wirst er mit bloßen Händen das Ungeheuer'triumphierend an die Küste. Die Kühnheit und ftxaft dieses AlligatorenbändlgerS ist nur dann richtig ein- zuschätzen, wenn man weiß, daß der Alligator, so schwerfällig er erscheint, doch sich sehr rasch bewegt; er ist mit messerscharfen Krallen ausgerüstet, mit eineni Schweif, der ein Segelboot zum Umkippen bringen kann, und mit zwei Kiefern, die spitze dolcharkige Zähne haben. Mit solchen Waffen ausgerüstet, gehört er zu den gefährlichsten Tieren, die«S gibt; er hat nur den Wunsch zu töten und ist ein gieriger Fresser, der alles verschlingt, waS ihn, vor den Rachen kommt,^hn zu töten, ist deshalb so schwierig, weil die Kugeln an dem Panzer abprallen, wenn sie nicht gerade das Hinterteil des Kopfes treffen. Den Alligator lebendig zu fangen und zu bändigen, ist ein schier unmögliches Beginnen, das nur der AlligatoreNstrnge von Miami vollbringt." drin ganze zwei Ke>bt.„Wenn ich diese Brillanten hätte..." Drei Tage später wurde« der Frau Stri- sower die Ohrgehänge samt einem Pelzmantel gestohlen. „Siehst du!" sagte der ausaleichend» Freund,„wie töricht drin Wunsch war?! Woher hättest du fetzt die achtzehn Millionen Belohnung genommen, die Herr Strisower für die Zurückbringung der Brillanten sofort, als er sie wieder bekam, auszahlte?!" „Na, und muß der Mr. Goldwyn eine» Packard-Sechszylinder haben, dieser Ignorant?", räsonüirrte der arme Teufel bald wieder..Herrgott, wenn ich den hätte!"—• denn er wußte nicht, daß Mr. Goldwyn am selben Vormittag einen Pneudefekt hatte, mit dem Auto über einen Randstein gesaust war und den Kühler an einer Hauswand plattgedrückt hatte wie ein Spinatsieb. ■„Siehst du!" sagte der nivellierende Freund,„Was du doch für ein unverdientes Glück hast! Der Goldwyn sagt, was ihn der neue Kühler kostet, und das Ersützanto während der Reparatur, kann er nicht in zwei Monate». hereinbringen bei der Stagnation! Stell' dir vor, wenn wirklich du den Wagen gehabt hättest!" Da wurde der arme Teufel nachdenklich und schwieg. ■ Aber als er hörte, daß der alte^hardy wieder bauen lasse, brach der Zorn mächtig aus ihm.„So ein alter Nichtstuer!" schrie er.„Sein Leben lang hat er Glück gehabt, nie Warner krank, was er will, kann er sich gönnen, ich glaube, der Kerl wird ewig leben!" ' Hierin irrte er^ich. Denn Hardy starb in’ voller Rüstigkeit, zwölf Jahre später, knapp vor seinem dreiuudachtzigsten Geburtstag. Der arme Teufel hatte unrecht, und-war glatt ,ad absurdum geführt. Leider fand der Freund keine Gelegenheit mehr, ihm„Siehst bjj!" zut sagen, denn der arme Teufel war, genau ei» Jahrzehnt vor Hardys Hinscheiden, auf der Straße, durch ein langwieriges Hungrrödem geschwächt, wortlos hingefallen und ohne weiteren Kommentar von einem Autotaxi überfahren worden. Aber auch hierin zeigte es sich, wie weiss alles im Leben eingerichtet ist. Denn abgesehen davon, daß ihn dieser Zwischenfall das-Lebe» kostete, kam er doch um die unangenehme Notwendigkeit herum,^sich neuerdings zu ärger« bei dem Gedanken, daß Hardy sanft und schmerzlos meinem plötzlichen Gehirnschlag erlegen war, während er.., Wie gesagt: Wie weise ist doch usw. Oscar Mi de über de« Sozialismus. " Bis jetzt war der Mensch bis zu gewissem Grade der Sklave der Maschine, und es liegt etwas Tragisches in der Tatsache, daß der> Mensch,"sowie er eine Maschine erfund-n batte, die ihm seine Arbeit abnahm, Not zu leiden begann. Das komm« indessen natürlich von unserer Eigentums- und Konkurrenzwirtschaft. Ein Einzelner ist Eigentümer einer Maschine, die die Arbeit von 500 Menschen tut. Fünfhundert Menschen sind infolgedessen beschäftigungslos, und da man ihre Arbeit nicht braucht, sind sie dem Hunger preisgegrben und verlegen sich auf den Diebstahl. Der Einzelne eignet sich das Produkt der Maschine an und behält«s und hat fiinfhundertmal soviel, als er haben sollte, und UNchrscheinlich, was viel wichtiger ist, bedeutend mehr als er tatsächlich braucht Wäre diese Maschine das Eigentum aller, so hätte jeder-. mann Nutzen davon. Jetzt verdrängt die Mit» schine de» Menschen. Unter richtigen Umständen wird sic ihm dienen. Saum und Schaum. WeNreise-Srlnnei-ungen von Alfons Vaquel Die Meere sind nicht weniger verschieden als die Länder.~ Schon Nordsee und Ostsee unterscheiden sich von Mander. Die Ostsee mit ihrer schwachen Dünung nnd ihrem beinahe gleichmäßigen Wellenschlag ist mild. Die Natur der Nordsee ist schroff, rauh, fast alpin. Das offene Weltmeer mit seinen leeren majestätischen Glanzflächen endet immer an andere Küsten. Die dünne Brandungswelle, die unermüdbar, schaumweiß und unersättlich, an Sen Festländern entlangläuft, erstirbt als ein weicher, zerflockter Schaum an Flächen unendlich fein gemahlenen Sandes, oder sie wirst die Grenzmarke ihrer Nässe brüllend an hochgereckten Felsen empor. Mit den abstürzenden, unerstciglichen, unterhöhlten, durch Klüfte gespaltenen Küsten von Norwegen, Schottland oder Cornwall wechseln die fünften Senken, aus denen an windigen Sommertagen das bunte, leichtbewegte Treiben der Menschen wie rin! Spiel der Mücken ist. Die feuchte Sandfläche bietet sich den nackten Füßen, den gelagerten, gebräunten Leidem im Dust des beglänzten» Wassers. Nur die Karte macht den ewigen Umriß des Meeres klein und vorstellbar. Seine stets gekräuselte, haarscharfe Greirzlinic legt um die Länder den ewig schwankenden, zitternden und blinkenden Faden, der nie zerreißt. Da und dort mäßigt sich der wütende Krieg der Elemente zum leisen Spiel eiuer Wiege. Es umhüllt die nach Frische begierigen, landheißen Körper in dem mit^Lnftbläschen gefüllten nnd zerstäubenden Gischt. -Saum und Schaum des Meeres sind eines. Herrlich in der morgenfrischen Wachheit der Sinne, im Anblick des gestaltlosen, blinkenden Horizontes am Ufer der See das Wunder der menschlichen Gestalt zu erleben. Tausendfach wird der Mythus der schaumrntsteigenden Göttin lebendig. Nirgends ragt der aufgerich- teke Mensch schöner und einsamer als vor der erzenen Fläche des MeereS. Den Perlmutterschimmer der Haut beschämt selbst die unberührte Reinheit des Himmels nicht. Wir durchwate» die zerklüftete Wüstenlandschaft der Dünen, die im Wind das Wogen und Sprühen des Meeres fortzufetzen-scheinen.' Wir spielen in der Schar der leichtfüßigen, vom Glück der Elemente erregten Menschen, zwischen den rotgestrciften Zelten, den Gruppen, die mit kindlichem Eifer Sandbürgen bauen nnd knatternde Wimpel hissen. Wir suhlen die Men- fchenkctte Hand in Hand gegen di« rauschende| Front des Meeres dringen, sich auslösen und zurückkehrew. Und wir sehen denselben Strand am Abend urweltlich verlassen wie zuvor. Wir sind Schwimmer auf den inuner tieferen, bin immer weniger Schaum bedeckten Wellen. Wir erringen; von den. sickf auslausenden, wch lunucr starken Wogen zwar-getragen, doch auch fortgerissen, die triefende,^mit Tang und winzigen scharfen- Muscheln- besetzte Klippe und schmecken den. bitterherben Chlorgcrucki des Sccwager». vas die.Nahrung und die Lebens? weite der Fische ist. Am Rand des Gelben Meeres, nicht weit von den Dampfern und den grauen Dschunken im Hafen,xderen Wimpel wie rote Flämmchen züngeln, tauchen wir in dasselbe salzige Wasser nnd fühlen die unheimlich lose Berührung der glockenförmigen Quallen, die lautlos unter dem Wasserspiegel gleiten. Kleine Purpurschnecken, rosrnfarbene, stabförmige Muscheln sind am Strand der syrischen Küste hingestrent. Holzstückchen werden angeschwemmt, morsch, als wären sie seit Jahrhunderten ziellos ange« schwömmen, letzte Ueberreste gestürzter Mastbäume und gesunkener Schifft, die endlich eine mitleidige Welle am offenen Strand bestattet. Und an diesem äußersten Grenzstrich aller Festländer stehend, die Füße im Wasser, sehe« wir draußen die Rauchfahnen in der entfern» ten Aurslinie der Ozeandampfer, aber hinter «ns auf dem Trockenen die Salzhügel, die der kümmerliche Fleiß der Menschen dem Meere abgewonnen hat. Wir sehen aus den Düften die gläsernen Veranden, die gespensttschrn Signalmasten und dahinter de» plumpen Leuchtturm, der die Nordsee-Insel beherrscht und in der Nacht seine langsamen Blitze über die rauschend« Wüste sendet...- Manchmal nach Sonnenuntergang kommt vielleicht eine Schar von Leuten aus irgendeinem Dorf zum Strand hinunter, um nichts zu tun, als regungslos eine Weile auf einer Klippe Platz zu nehmen. Sie sitzen da nnd schauen auf das Meer, aneinander gedrängt wie Möwen. Keiner könnte sagen, waS ihr Herz bewegt. Erst im Dunkel gleiten ste auf den Sand zurück und fassen fich bei den Händen, um«inander die in deq Fels gehauenen Stufen hinaUfznhelfen und den Weg in das Dorf zurückzufinden, das von der schweren Melodie des Meeres beunruhigt ist. Wie weife ist doch alles im Leben eingerichtet... Da lebte einmal ein armer Teufel, der angeblich unverschuldet ins Elend geraten war. Verschuldet oder unverschuldet, wie immer dem auch war— der Mensch hatte ganz unverschämte eigene Anschauungen über die Verteilung der irdischen Aüter. Ohne politischer Parteiführung zn sein, entwickelte er ein Programm gesellschaftlicher Reformen, bekrittelte mit ganz überheblicher Jntellektnellenlogik herrschende Zustände und war auch sonst ein unangenehmer Mensch. Zum Glück-hatte er einen Freund,.der all diese erhitzten Gchirn- pwtuberanzen durch kluge Hinweise ans den tiefen Sinn alles Bestehenden jeweils recht- zcitig zum Verödete beachte. „Herrgott, diese Brillanten, jeder einzelne zwei Karat, die Frau Strisower hat's notwendig!" sagte der arme Teufel, vor dem Waldors- Astoria stehe» bleibend, wo Frau Strisower im Gespräch mit einem Dichter ganz Ohr war und ihr Ohr ganz Ohrgehänge und jeder Stein Neben und Schwelgen. Ein Märchen von Anton Tschechow. Im Archiv der Zensurverwaltung in Petersburg tourde das unteirstehgnd« Märchen«futzdeu, das seinerzeit für di« humo- ristische Zeitschrift„Oskolki" bestimmt war und durch den Zet^sor Swatkowski konfisziert würde. Wir veröffentlichen heute dieser Märchen zum ersten Mal in deutscher Uebertragung. . In irgendeinem Lande, in irgendeiner Stadt lebten«mst zwei Freunde, der«ine von ihnen mKieß Krüger, der ander« Sniirnow. Kr.iigep. war «in Heller Kops, der jeder Situation gewachsen war, ein« geistig hochstehende Persontichkrit, Smirnow dagegen war«in« schwach«, wankelmütige Statin n»d dabei ein wenig beschränkt. Eines Tages unternahmen sie zusammeu irgeirdelue Reis«. I» dem Eisenbahnabteil, wo sie sahen, befand.sich auch ein junger, hübsches Mädchen. Sie -rsch lassen, das Herz der hübschen llnbekannte» M erobern. Sie seinen sich neben das Mädchen, Wküger inacht« ihr den Hof, erzählt« ihr Anekdote»,»»ährend Smirpow schmachtend das Mädchen «itschalli« und kem Wort sprach. Auf einer Station verlieh Krüger mit denk' Mädchen das Conpce und kam lange Zeit nicht zurück. Als er zurnckkam, zwinkert« er mit den Augen.^schaute Smirnow a». schnalzte mit der Zunge und sagt^ leise zu Smirnow: »Ich^»be das Herz des Mädchens erolwrt!" „Das hast du sehr geschickt, angcstellt!" bemerkte voll Aeid Smirnow.„Erkläre mir doch daS Geheimnis, wie man so rasch rin Mädchen« tberz«robebn kann. Du bist bloss ganz kurze Zeit bei. chr gewesen, und«inS, poei, dr«j— hast d« ihr Herz erobert... Dn Glückspilz'." „Lieber Freund", du hast dir Gelegenheit nicht ansgenützt. Bist drei Stunden neben diesem süße»,«i.ttziickcnden Geschöpf gesessen, hast nicht einmal«in einziges Wort<,csprochen, nur sie an- ' geschmachlet. Mit Schweigen erreicht man nichts auf der Welt... Man muh reden, verstehst du, reden Abero»:traust dich nicht, den Mund auszumacheil. Weshalb? Weil du«in Waschlappen "bist!" Smirnow dach!« nach, und'and, dass seiü Freund Krüger recht hatte. Er-°beschloh, seinen Charakter ändern. Er überwand die ihm an« geborene Schüchternheit, setzte sich zu einem Herrn -kn planer Uniform(Gendarm) und begann mit ivm«In Gespräch...,Dcr Herr erwies sich als redelustiger Mensch und begann dn Smirnow Fragen zu stellen, die hanpnächlich wissenschaftlichen Charakter trüge». Er fragte Smirnow, ob«r mit seinem Lehen zufrieden sei, ob er milden Gesetzen der Natur und der mensehlicheu Gemeinschaft«inver, standen fei, was er über Sozialisierung des Bo- deirs, über politische Freiheiten, wie sie kn Europa 'find, denke Smirnow beantwortete freimütig die Fragen; er sprach sich für die Sozialisierung des Bodens, für hie Einführung der Freiheiten.aus, Wie grob aber war sein Erstaunen, als der Herr in der blauen. Uniform ihn bei der nächsten Station beim Arm nahm, gütig lächelte und in harschem Tone sagt«: „Kommen Sie mit!" Smirnow folgt«' ihm und verschwand aus dlinimecwiederschen, ,, ? Rach j*ei Jahren begegnete Krüger Smir now auf der Straste, Smirnow war blaß, mager, wie cku Skelett und sah elend an?. „Wo warst du die ganze Zeit?" frag!« Kris-, arr,„bist plötzlich von der Bildfläche verschtvnn- ven? Erzähl«!? Smirnow lächelte wehmütig und erzählte all die Leiden, die er ist diesen juxi Jahre« durchgemacht halt«--. .'^Siehst dn",-erwidert« Kxuger,„das-kommt davon, tvenn man nicht im richtigen Moment schweigt. Ein vernünftiger Mensch darf in. Rußland nur zur rechten Zeit den Mund öffnen, sonst wird er«ingrsperrt l..,'s Wa» man mit Patente« verdienen kann. Manch einer hat schon«ine gute Erfindung gemacht, aber das Glück hat ihni nicht den Perstand oder- die materiell« Möglichkeit gegeben, diese Erfindung auch nutzbringend anznlegen und mit seinem Pfunde-zu wuchern. Eines Tages verkauft er sein Patent für ein Buttes-, brot, und der andere, der geschickter ist, als«k, toird damit zstui Milltonarl Eine 8dr Erfindungen, di« ihrem Baier Rieseusummen eingebracht haben, ist das Aucr-schc Gasglühlicht. Fünf Jahr, lang gelang es ihm nicht, durchzudringen. Dann aber machte es seiucn Erfinder, zunl vielfachen Millionär, nnd durch die überall gegründeten Gesellschaften wurden- noch viele andere zn Millionärcn. Aehnlich ist es niit der Erfindung de? Pneumatiks für Fahrräder. Der Erfiirkxr erhielt bei der Gründung der Fabrik bare 300.000 Mark und eine große Reihe von Anteilen, deren Dividende» ihn bald zum- vielfachen Millionär machten. Mit fünf Millionen Mark war die Gesellschaft gegründet worden, tvenige Jahre später tvnrde die Fabrik uiit 60 Millionen Mark weiter verkauft. Zn den reichgctvordenen Erfindern' gehört auch William Siemens, der aus einer an sich geringfügige» Veränderung des Verfahrens-zur Herstellung von Stähl ein kolossales Vermögen ertvarb. Sehr groß sind, die Gewinne aus Erfindungen, die von Heeresverwaltungen für militärische Zwecke angckaust wurden. So tpurde einmal für eine, einzige Ersinduug der Betrag von 100.000 Mark geahlt. Ein Schutzgebiet für See-Elefanten. Tie großen Säuger des Meeres hatten bekanntlich seit jeher ungeheuer unter de» Verfolgungen durch den Menschen zn leiden. Infolge masseu- hasten Hinschlachtens nahm die Zahl der Wale, Robben, See Elefanten usw. sehr schnell ah; ja« die Seekühe sind schon tvenige Jahrzehnte nach ihrer Entdeckung am Ende des 17. Jahrhunderts völlig ausgerottet Wörden. Ein ähnliches Schicksal, so entnehmen wir der Zeitschrift„Die Erde"(Friedr. Bieweg u. Sohn, Brannschweig), schien den See-Elefanten an der amerikanischen Westküste zu drohen. Vor 'allem war eine ehemals große Herde durch di« fortgesetzte Beunruhigung aus ihrer Heimat, den Santa-Barbara-Juseln, vertrieben worden und galt seitdem als verschollen. Man mußte annehmen, daß dies« sogenannte nördliche Herde völlig ansgestorben war. 1911 entdeckte man aber auf der zu Mexiko gehörenden Insel Güädalüp« einen kläglichen Rest von 125 Tieren, die von der mexikanischen Regierung unter Schutz gestellt wurden. Diese Maßregel, die gewissermaßen noch im letzten Augenblick ergriffen wurde, hatte einen höchst erfreulichen Erfolg: die Tiere vermehrten sich so sehr, daß jetzt schon etlva 1500 Individuen vorhanden sind. Vielleicht werden sie durch diese Berm h- ruüg auch veranlaßt, wieder nach den San.a- Barbara Inseln zurückznkehren. Englischer Humor. Der Knirps als Chinesentäter.„China", erklärte der Lehrer in der Schule,„ist ein riesiges,- stark-bevölkertes-Land. Ihr kennt- euch einen Begriff von der- große» Zahl her Bewohner machen, wenn ich- euch x erzähle, daß jedesmal, weg», ihr einen Atemzug tut, rin Chinese stirbt." 2 Minuten später bemerkte der Lehrer einen Knirps, der atemlos. nach Luft schnappte!„Was ist. dir denn", fragte er den Jungen.„Ich mache Chinesen tot", antwortete der Schüler. DaS führend« Hotel.„Können Sie n«ir den Weg nach dem besten Hotel der Stadt zeigen?", fragt« ein Fremder, der dem Zuge entstieg.„Ich kann schon, aber ich will nicht", anttvortete der Gefragte mürrisch.„Ra, warum . denn nicht?"—„Weil.Sie, tvrnn Sie erst dort wohnen, mich eine» Lügner schelten werden." Gipfel der Zerstreutheit. Mau hatte soeben einen älteren Professor, der. ins Wasser gestürzt .tvar,-hrransgezagen, und.bemühte sich n»i-d-:n Gerettete».' Als der' alte Herr'endlich sei» Br- wußlsei» wieder- erlaggs hatte, rief er z>tm Erstaunen der Umstehenden:„Jetzt fällt mir erst ein, daß ich ja ganz gut schwimmen kann." ".* Amerikanischer Humor. Frag«» nb An kW.or-t. A«S.dem» Briefkasten" des*R«w Kork A,neriean"'t ■- 1. Frag«: Wenn, ich bei meinen Turnübungen morgens drei Minuten auf dem Kops stehe, muß ich anfhören,»veil mir-das Blut in den Kopf strömt. Wie komiitt«S, daß idj' ans den Füßen länger stehen kann?— Antwort: Weil Ihr« Füße nicht leer sind! "2; Frag«: Ich bin Bildhauer und ncn.'ich bei dem Wettbewerb ohne Preis ans^angen. Tabei.waren in der Jury Leute, die nie etwa? mit Bildhouerei zn inn gehabt haben. Ist den» das I» der Ordnung? Antwort: Warum nick t? Ich fflr.it auch unterscheidest, ob ein Ei faul ist tlnd habe doch nie eins gelegt. Frage: Neulich erzählte mir ein Bekann- cr, er wäre von«incr 65 Fuß hohen Letter gefallen und hätte sich doch nichts getäu. Ist das möglich?,— Antwcrk: Ja, wenu'er j. B. von det-ersten Sprssfr-^fatlm ist... —— 3tötfei-(£cte.— Silbenrätsel. Ans nachstehenden 32 Silben— a— ar— bri— by— e— e—«— eS— ga— gi— ha Helm— i.— kel— kett— ko— la— lärm— rli— nio—»au— no— or— pez— ri— rinch— sa— sau— senz— ti— Ica— Wik— smd 13 Wörter zn bilden, deren Anfangs- nutz Endbuchstaben von oben nach unten gelesen rin scherzhaftes Sprichwort ergehen. Di« Wörter haben folgende Bedeutung: 1. Männlicher Borname; 2. Kennzeichen; 3. Stadt in Litauen; 4. Bruder des Jakob; 5. Sohn Abrahams; 6. Irrgarten; 7. konzentriert« Flüssigkeit; 8. Stadt in Süddeutschland; 9. Notruf; 10. Turngerät; 11. tropischer Bogel; 12. Ausschweifung; 13. Einglas. >s. Rätsel. Mit ,xt" lad ich zum Bad dich ein, Auchkauns eine.Stadt in Westfalen sein.. Doch setz«in„o" stakt seiner hin, sagts dir, daß froh bewegt ich bin. Auflösungen der Rätsel aus der vorige» Nummer: Magisches Quadrat: 1. Bark; 2. Aster; 8. Negaf 4. Kran..-■ ...* -> Umstellungsansgabe: Tolstoi. Wilhelm, Per-- get, Seife,- Schal«««, Helen«, Kempten,-Eber- i Hartz.— T'i«fland-:'.x;»-•