Mr«nterhattungsveilage 1926. Das erste Klugzeug in HSapua. Von Krank Vnrleg. Hu»: Derlen nn»».'IS*,»»euteuer tu«er Luft, an tanfi unft auf ere in»euguinea. 1«arte Seinen SN 16.-- - glaublicher Hesligkeii rasen. Ais Perlensncher führt H-nrley den Leser ans den Meeresboden - des Korallenmeeres, er leitet" ihn auf die nebel- - Nimvoilten Berge des Aunern zu ZwergstäUt- inen, in dir Dubus der Küstenstniunie.. Und alles wird ergänzt von- Bildern, die in ihrer Vollendung. einzigartig da stehen dürften. Ei» ■ prächtiges Buch, das wir tvärmstens empfthien: Luft und Wasser bewegte— ein Riesenvogel- der die Zeit-des Flugwesens einleitete. . Die Flugzeuge kamen mit dem Dampfer und wurden, vom Deck ins Wasser gelassen. Als sie über Bord glitten, stießen die Eingeborenen langgczvgeu« Kriegsrufe aus und schlugen mit ihren Paddeln an die Seite« ihrer Einbäume, so daß ein dröhnendes „Bum!" erschr'll. Sie tvaren zahlreich erschienen; die ganze Kriegs- und Handelsflotte von Hanauabada>var aufgeboten' worden, und als die Wasserflugzeuge ans Land gezogen wurden, folgte» sie uns und umringten uns, offensichtlich von Berwundernng und Zweifel beseelt. Es lvar ein seltsames Bild— die Eingcborenenkanus Seite an Seite mit der allerletzten Ersinduug des Menschengeists, die Flugzeuge an der Spitze eines Zugs, der die dürftigste und die neueste Art Verkehrs mittel zeigte. Die Probeflüge der„'Seemöve" zeitigten manch drolligen Zwischenfall. Jeden Tag sammelten sich Scharen von Eingeborenen und sahen zu, wie Lang und Hill die Flugzeuge zusammensetzten. Sie bemerkten das schtvere Gewicht der Motoren und sprachen von,-er-Unfähigkeit der„Seemöve", mit den Flügeln zu schlagen.„Coi, Coi!" Der tveiße Mann macht„Coi, Coi!"(will uns etwas lveismachen). Die Prüfung des Motors, sein tiefkehliges Brummen, und der Propeller, der einen schimmernden Ring um sich warf und auf dem Wasser unter Wirbeln von sprühendem Gischt dahinfegte, jagten ihnen einen mächtigen Schrecken ein. Lang nnd Hill sahen in ihren Brillen und Fliegerkappen sicher wie, furchtbare Puri-Pnri-Mäuuer aus; aber die Eingeborenen bezweifelten doch, daß sie derart mächtiges Puri-Puri zu machen imstande seien, daß die Maschine.in-die Luft aufsteigen könnte. Eine bunte. Menge grasbeschürzter Weiber und krausköpfiger Män- ner, an. den Lenden mit'farbenfreudig.'» Larm-Lavas nmgürtct, sahen ziveifelud und neugierig dem Start zu., Die Maschine be- j weg:« sich mit dein Winde los, drehte dann herum mW.jagte mitten in den Wind hinein.. Läng' öffnete die. Drosselklappe,- u«tz.'..dr.r Motor brummte seinen lustigen Kampfruf in, den Hitnmel empor. Die„Seemöve" sauste- »N« 94«»»iWungen uns stolz dahin, und die See in fröhlichem Triumph zerteilend, tvic ein zierlicher Bogel, der über die Wellenkämme dahinhüpft, ehe er davonfliegt, erhob sie sich in die Lüfte? Kein Wort s'cl von den Lippe» der Zn« schauer. Sie schienen wie gebannt von der übernatürlichen Erscheinung, bis, wie ein' Wirbelsturm, der alles ans seiner Bahn nie- derreißt, die Maschine unmittelbar cu.i,f sie zusteuerte. Da gab es ein Ausreißen! Schreckensrnfe durchschnitten die Luft, und das Gebrnmrn der„Seemöve" tönte über der Stadl, wo alles in größter Aufregung tvar. Die eingeborenen Diener flohen aus den-Häusern, das Gericht mußte sich wohl oder übel, vertagen, denn die Gefangenen, Kläger und Polizisten stürzten ins Freie, alle außer dem gestrengen Herrn Richter, der mit lobenswerter Würde folgte. Die Gefangenen stoben aus dem Gefängnis; der schäumende Kühltruuk wurde, im Stich gelassen so etwas wär noch nie i« Port Moresby zuvor passiert! Alle standen auf dr» Straßen und reckten d:e -Hälse nach-dein Himmel. Der wildeste Taumel herrschte, Beifallsjubel stieg empor, Rufe der Freude und Begeisterung. Man er- zähltc mir, daß viele der einfältigeren Schwarzen völlig die Besinnung verloren; sie rissen ihre Laoa-Lavas von den Düften urrd winktet! damit wie toll zum Himmel hoch, unbekümmert um ihre ursprüngliche Nacktheit. Mft feuchten Augen stellte ich fest, daß manch Grasschurz an Stelle eines Ta- schentuchsvherholten mußte! l Captain Lang umflog die Stadt nnd glitt dann, mit dem Probeflug zufrieden, nist der gefälligen Anmut einer Seemöve aufs Wasser nieder. Nie sind Flieger von einer begeisterteren,. freudigeren Menge begrüßt worden, als"Lang nnd Hill, als sie- fteg« fnbelud zum Ankerplatz sausten und hielten. Mit der Arbeit war es.au jepem Tag aus; mau schwatzte statt dessen. So erfolgte der erste Flug in Papua unter viel'Jnbel, wenn auch nicht ohne Hohnwitz: als ich näch HauS .kn«, entdecke ich, daß meist„Hausboy" vom Plätien- davoiigela>iscn Ivar und das Eisest mir initteu.in meine besten Sonntagshosen ein großes Loch gebrannt hatte. Den folgenden Sonntag mußte ich als einen zwangs- — 2 mäßigen Ruhetag tm Bett verlebe«. Später erschien der UebeliÄrr; er vermengte sich tief unter einer Flut von Entschuldiguitge» und bot mir reumütig den besten Sonrrtaysgras- schaucz seiner Frau an! Lang wurde als«in Gott oder ein Teufel angesehen, und das Wasserflugzeug wurde ein Gegenständ der Furcht und Verehrung. Jegliche Arbeit im Ort mußte auf Tage eingestellt werden, weil die Eingeborene» nicht zurückkehren wollten, sondern darauf bestanden, ihre Zeit mit der Erörterung der wunderbaren Maschine und des Erfolgs des Unternehmens zu verbringen. Später besuchten McCulloch und ich das Eingeborenendorf. Die Eingeborenen erkannten mich sogleich wieder und wollten von Nichts als dem Flugzeug reden. Aber keiner Äußerte den Wunsch,«inuial zu fliegen. „Kanu bleiben in Wasser sicherer,-* sagten He, von einem Ohr zum andern grinsend. „Es sehr langsam, aber wir konimeu hüt nach und nach trotzdem." Einige Tage darauf brachten wir die beiden Flugzeuge nach Elevala hinüber,>v» wir sie unter den Veranden der Psahlhänser wohl verankerten. Scharen vou Schwarzen kamen aus ihren Behausungen, um sie aus nächster Näh« in Auge lisch« i« zu uehmen. Das Flugzeug wurde mit einem Schlag das beliebteste Spielzeug im Dorf; und ich muß sagen, daß bei der Herstellung solche» Spiel- zengs die Eingeborene» weit»»ehr Findigkeit an den Tag legten als die Weiße«. Die Flug- mafchinen, die das junge Volk-als Spielzeug baute, Ware» ungemein sauber und bis ins kleinste genau ausgepchrt. Die Propeller wurden in der Weise nachgebildet, daß man ein« Palmblattsaser geschickt zurechtbog, so daß sie sich im Wind lustig drehte. Bis zum Ende unseres Besuchs blieben die Wasserflugzeuge Gegenstände überwältigendste» Staunens für di« Eingeborenen. Flotten von Booten, mit Krause» ausgcfraustcr Palmen prächtig herausgeputzt, umkreisten sie. Selten ließ die Aufregung nach. Jeder Flug verursachte einen neuen Ausbruch des Äau- t»cns und des Geredes. Der Papua vou der Küste redet lieber, als daß er itzt oder schläft. In uiancher Mcht ist mein müder Leib wachgehalten worden, iveil das unbezähmbare Geplapper meiner Träger kein Ende nah»«, die immer wieder bis in die tiefe Nacht hinein zu schwatzen anstrigen. Nur die allerkleinsten Kinder schienen von der allgemeinen Aufregung nicht betroffen zu sein. Am Tag unseres letzten Fluges traf ich mivernkutet eine sehr aü« Frau, die ei» ganz kleines Kind trug. Beim Anblick der anfsteigenden Maschine starrte das Kind in stiller Verwunderung hoch, aber das alte WeA vou ihren Gesichten überwältigt, weinte bnterlichl Hin Gedicht QI. Glatzbrrnnrrs. Zwei Wünsche. Ach, zivci Wünsche wünscht' ich immer. Leider immer noch vergebens; Und doch find's di« innig-frommsten, Schönsten meines ganzen Lebens: Daß ich alle, alle Mensche» Könnt' mit gleicher Lieb' uuifasjen— Und daß ein'ge ich von ihnen Morgen dürfte hänge» lasten. Bei Licht. Russische Skizze von M. So st schenk o. Welcher Wort ist jetzt das modernste, Brüder chen, he? Das moderate Wort ist jetzt zweifellos„Mektrifqierung". Swvjet-Rnßlaitd mit Licht zn verseh«, ist wirklich ein« Dache vo» größter Wichtigkeit. Aber sie hat auch ihre Nachteil«. Ich sage nicht, Genossen, daß es z» teuer kommt. Es ist nicht teuer. Nicht tenrer als Gelb. Ich spreche nicht davon, sondern von folgendem: Ich lebte, Genoffen, in einem Riesenhaus. Da! ganz« Haus hatte Petroleum beleuchtung. Einer hatte eine klein« Nachtlampe, der audere «in kleines Lämpchen, de^ dritte beleuchtet« seine Wohnung mit einer»irchenkerze. Armut ohne gleichen! Eines Tages führte man das elektrische Licht «in. Als«Her tat dies der Bevollmächtigte. Run gut. Er ist ei« ruhiger Mensch, ließ es sich nicht merken. Und doch ging er von da an so sonderbar herum und schneuzte sich immer so pachdercklich. Machte sich aber doch nicht wichtig damit. Plötzlich kam unsere teure Hausfrau Elisa- weta Ignatjewna und spricht davmß auch bet »ns elektrisches Licht eiusühren zu laste».„Alle," sagte sie,„iun das. Der Bevollmächtigte selbst hat es schon." And so geschah es auch bei uns. Wir führten es«in, beleuchtet«« alles— o du mein Gottt Rings nm uns sahen wir Fäulnis und Abscheulichkeit. Früher ging man früh an die Arbeit, kam abends nach Hause, trank Tee und legte fich schlafe«. Und man sah bei Petroleumlicht nicht all diese Armut. Nun entzündete man das elektrische Licht und sah Hier eineu zerrisse-! neu Pantoffel und zerfetzte Tapeten, dort eine galoppierende Wanze, die sich vor dem Licht rettet«, hier lag«in schmutziger Fetzen, hier Spuck«, dort ein Zigarettenstümpfchen und ein hüpfender Floh•. ,. O, du mein Gott!'Es war zum Verzweifeln. Ach. so traurig, dies alles z» sehn. In nufere» Zimmer stand zu» Beispiel rin Kanapee. Ich dachte, es sei ein gutes Kanapee und saß ost am Abend da. Uiw jetzt entzündet« ick> das elektrische Licht— o Grauen! Das sollte ein Kanapee sein! Alles ragte hervor, alles hing und kroch ans dem Inner» heraus. Ich konnte mich auf das Kanapee nicht mehr setzen— mein« Seele empörte sich dagegen. Bon da geboieir, wieder zu einem Tier, einer Bestie, einem Mörder erniedrigt werden soll?... Mutier, Frauen! Hier habt ihr dar Wort, daS Recht, eure Gesetze niederzulegen. Das Lebe» kommt und geht von euch. Ihr müßt, eine wie alle, euch erheben, bas Leben gegen den Tod verteidigen! Ihr seid die ewigen Feinde des Todes. Ihr seid die Macht, die unermüdlich lampst und überwindet. Warum denn bewahrt ihr in diesen Tagen deS sich wieder nahenden U-nheils ruee Söhn« nicht vor her unseligen- Schlächterei?. Warum erhebt ihr nicht eure machtvolle Stimme' znk Verteidigung des Ldbenß stege» die, die nach Zerstörung nud Vernichtung dürsten? Warum, ihr MM«r?. Die dreizehn Apostel, Ein Märchen von Lui Pipin. Die Atenschen brauchen kein« Apostel mehr auf die Suche nacy ihrem Himmelreich in all« vier Winde schicken.. Air wissen. Das langt. Da ist das Volk der Fliegen schlechtem dran. Sie wissen nicht. Darum juchte der Oberste aller Fliegen dreizehn Apostel au»—.zwölf ist dort eine llnglückszahl. Diese Dreizehn sollen das Himmelreich der Fliegen anskundschaften. Lange Wochen zagen die Apostel in allen Richtungen durch die Laude, ohne irgend etwas zu finden. An einem sonnigen Tage hielten die Drei- zehn Betatnng auf einem riesengroßen Fensterbrett. Das Fenster gehörte zu einer, niensch lichen Behausung. Da hob einer der Flsegenapostel den Kopf und gewahrte im Eck der Fensterscheibe rin wundervoll ausgesponnenes, seidenzartes Gehänge. Ganz hinten im Getvebe saß«in Geschöpf, rund, fett, mit langen Beinen und Arinen. Das runde Ding machte sich schön, warf das kleine Jesuitenhntlein in den Wind, legt« schimmernden Putz an u>td setzte sich«in Krönlein auf. Der Flicgeuaposte! Schwirr nahm allen Mut zusammen zu der Frage:„Wer bist du? Herrlich bist du anzuschauen... Kannst du uns hei. fen und raten?... Wir suchen das Himmelreich der Fliegen..." Altsogleick gab die Spinuenkönigin mit gar liebicher Stininie Antwort:„Seid willkourmen! Ich spinne hier daS Himmelreich der Fliegen. Kommt zu niir in die ewigen Herrlichkeiten..." llud so lockte die Spinne fort, bis die dreizehn Apostel einen der ihren zur Probe in das ausgespannt« Himmelreich fliegen ließen. Kaum war die auserwähltu Flieg« im Netz, da nahm sich die Spinne um das arme Ding an. Nach fünf Minuten hing nur noch der leere Balg im Retz. Schwirr- rief nun der Spinnenlönigin zu: I„Was ist nun das im Netz?" I Mit. scheinheiliger Gebärde, den Rüssel noch «voll Fliegenblut, gab die Spinne Antwort: I„Das Leibliche ist dahin, und was da im Retz I hängt, das leere Balg, seht ihr, das ist die ge- I reinigte Seele... Flieget also hin in alle Lande Ihr Mücken und Fliegen und verkündet eurem I Bolte, daß ihr das Himmelreich gefunden»nd I mit eigenen Augen gesehen hab:... und schickt Isie zu mir, die scelig werden wollen..." ßKevanken GpUtter. Um etwas zu gelten, müssen sich die. Nullen inuner hübsch rechts halten. Alle Menschen sind zu dulde«, mit Ansnahmr cherjeuigen, die alle und alles dulden.'- p.* r.——; Olestern noch von Gottes Gnaden— Heut« schtzn voll großer Maden! * Es ist nicht toahr, daß dir Leute vieler Gutsherren wie das Vieh behandelt werden. Sie wünschen das schon lang« vergebens. * Wer heute das klvinst« Recht ausgibt, um morgen ein- größeres zu haben, hat übermorgen gar leius.-, um QIKIerlei. Das sturmreichst« Land der Erde- ist nach den neucren Forschungen das nahe deni Sich« pol gelegene Adösie Land. Der im Jähre 1840 von dem französischen Admiral und Wettumsegler Dumont d'Urville entdeckte.Landstreisen dieses Namens befirtdet sich gerade in der Polarregion, die von den den Pol fast ständig umkreisenden heftige» Winden ani stärksten betroffen wird. Di; Messungen ergaben als Durchschnittszahl für das pan-; Jahr ein« Windgeschwindigkeit von 80 Kilometer in der Stunde, was unacsähr uirserer Wiichstärte 7 gleichkommt, das heißt einem sehr starken Wind, der bereits imstande ist, Aeste abzubrechen. Man hat aber auch Tagesmittelzahlen, bis zu 143 »iloineter sestgestellt. was der Windstärke 10 eiuipricht. Dies« bezeichnet den stärksten Orkan, den dqs gemäßigte Klima.' überbauvt kennt. Doch damit nicht-genug, waren auch gar nicht selten Geschwindigkeiten bis.zu 160 Kilonieter zu verzeichnen,^ also Stürme von einer solchen tzietoalt, lvie wir sic uns kaum vvrstellen könnekl. Derartige Stnrurkatastrophcn sind denn auch nur in einem L^nde denkbar, in dem auch nicht die dürftigste Vegetation herrscht, Die Unwirtlichkeit deS Adplie Landes wird noch dadurch erhöht, daß cs verhältnismäßig hoch liegt— 1000 bis 1200 Meter— und decher selbst die Sommertempcratnrcu ttnr selten über den Gefrierpunkt steigen. Der gewaltigst« Brückenbau der Welt. Der stark auwachscnde Verkehr von der Manhattan« Insel über den Hudson hat die Pläne über den gewaltigsten Brückenbau.der Welt reisen lassen,' der wahrhaft gigantische Ansuraßr vorsieht. Schon bisher bat New Bork ungeheure Brücken, besonders die Hängebrücke über den East River, die sogenannte Brooklhnbrücke, die die größte 'Hängebrücke der Welt ist, eine Läng« von 1850 Meter hat und«eine Höhe von 41 Meter über dem Wasserspiegel. Aehnlich wie diese Brook- lynbrücke soll auch die neue Forthleebrücke werden. Nach Mitteilungen-der Mw Aorker Hafenbchörde werden die großen Pseiler eine Höhe von ungrsähr 240 Meter aufweisen, sie tverden also die größten Steinbauten der Welt darstekle«, die bisher die Brückenpfeiler der sogenannten Washingtonbrücke über den Hudson waren und eine Höhe von 73 Meter hatten. Wenn man im Vergleich dazu die Riesenwolkrn« kraher New Aorks nennt, wi« z. B. das Woor- worlhgebände mit einer Höhe von 250 Meter oder den Metropolwolkenkraher mit einer Höhe von 230 Met«r, so sieht man, daß die Brückenpfeiler der neuen Brücke ungefähr iu gleicher Höhe mit diesen beiden gewaltigen Gebäuden sein dürsten. Dir Spannweite zwischen den beide» Hauptpfeilern. wird, allein 120 Meter betragen, also bereits größer sein als ein großer Teil der größten Brücken-der Welt. Die Höhe der Brücke ist gleichfalls den anderen Maßen entsprechend. Man hat dgrauf Weri gelegt, schon in den Plänen ein« solche Höhe festzustellen, daß sie geeignet ist, die größten Schiff« der Welt passieren zu lasten. Bisher I I hatte die Manhattanbrücke vou allen amenka-1 nischen Brücken di« größt« Breite mit'122-^uß. Di«»eite Bnicke wird doppelt so'breit sün Wenir nran dazu den Berkehrsraum der elektrischen Züge rechnet, so wird sie eine" Breit« von 282 Fuß haben. Die Baukosten dieses ungeheuerlichen-Jilgenieurwerkes' sind' ans 50 Millionen Dollar berechnet. ——Heriere-S. Fahrräder sür Schulkinder. Eine Neuerung haben die Schulbehörden von Oxsordshire ein'-^ geführt. Künftig wich: jedem Schulkind gegen eine ,Gebühr von 50 Pf. bis 1 M. ein Fahrrad' jur Verfügung gestellt-. Wenn sich die Einrichtung bewährt und die Räder sorgfältig behandelt werden, sollen sic nach Verlauf vou zwei Jahren Eigentum der Familie tverden iirr die Zeit, solang« di« Kind'rr schulpflichtig sind. Die genannte Gebühr ist sür je zehn Schulbesuche, also je zwanzig Fahrten, zu cnt- .'chtcn. Richt so schlimm. Versicherungsagent:„Als Ehemann' sollten Sie aber in einer Lebensversicherung' sein."— Eheumnn:„Ach nein, ich glaube nicht, daß sie so gefährlich ist" „Ich Hofs«, Herr Müller, Sie werden hente abend mit mir tanzen?"—„Aber natürlich, gnädiges Fräulein! Dachten Sie,- ich bin bloß ziim Vergnügen hcrgekommen?" Kurt kommt'zu spät zur Schule.' und der Lehrer fragt nach dxn; Grnnde der Verspätung. „Du hatte ein- Herr'ne Mark-fallen lassen, .»lud dein» Suchen kamen so'ne Menge Menschen, daß ein ganz großer Auflauf ipt- uns rinn, war, und keiner wollte tveitergehen, eh' die Mark wieder da war."•—„Na, und was ging dich das an?"—„Ich stand ja auf dör Mark." Unterschiede. Es wächst mit H, es wächst'mit D und auch mit K, indessen— Das erste stößt, das zweite sticht, das dritte wird gegessen:, » Silbenrätsel. Ans nachstehenden Silben sind 16 Wörter zu bilden, deren erster und letzter Buchstabe von oben nach unten gelesen«in Zitat aus„Wijkelm Teil" ergibt,(ch gilt als ein Buchstabe; ß gleich s und z.) a— al— an— at— ans— bi— ci— de— des— del—« fun— gen— kun— f* las— le— mit— mold— nerz— nk— nor pelz— pich— rei— rer— ri— sa— see— st ta— tai— te— t«— tep— ti— tyr— v» veau— vi— wkH Die Wörter haben folgende Bedeutung: 1. Kurort in Steiermark; 8. wagrechte Fläch«; 3. Waldgott; 4. Besuch; 5. altgriechischer Staatsmann; 6. Gewebe; 7. männlicher Borname; 8. Truppengattung; N. Heiligengeschichte; io' Seidenstoff: 11. Kleidungsstück; 12. deutsche Hauptstadt; 13. mouteuegrinische Stadt; 14. englische Stadt;.15 indisches Drama; 16. Seesturm. Auflösungen der Rätsel ans der vorigen Rümmer: Silbenrätsel.-1. Wilhelm; 2. Etikett; 3. Riga; 4. Esan; 5. Isaac; 6. Labyrinth; T Essenz; 8. Hanau; 9. Alarm: 10. Trapez; lj. Kolibri; 12. Orgie; 13. Monokel,—„Wer Eile hat, kommt auch zum Ziel." Rätsel. Waiine, Wonne.