Das war damals, als ich»ach ein«» geschorenen Schädel hatte und als Sträfling Nummer 26 hieß. Ich beschäftigte mich damit, ans Rohrstreife» Zöpfe zu»flechten, die von anderen Sträflingen zu Matten verarbeitet wurden. Dabei gmg einem mancherlei durch den Kopf. Piel. Zerstreuungsmöglichkeiien. gab es für uvsereinen nicht. Bis zum Herbst hatte' ich noch meine Fliegen gehabt, die ich abends fing und in den Wandschrank tat, nm sie 'morgens wieder freizulassen. Die waren nun dahin, aber der zinnerne Spucknapf blieb mir doch. Diesen mit einem Lappen so. blank zu reibe», daß er spiegelte und das Wohlgefallen des Inspektors erregte, Ivar schließlich auch «in Zerwertreib, der bescheidenen künstle- rischeu Ansprüchen genügen konnte. An Sonntage» durfte ich außerdem in einem Jahrgang der Zeitschrift„Qnellivasser fürs christliche Haris" schöne Romane lesen, und so ging es ganz gut. Aber hin und wieder hatte nun» doch Verlangen»ach etwas anderem. Als tue- Weihnachtszeit herankam, wurde dieses unbestimmte Verlangen iminer. rebellischer. Kaum daß ich dem Spucknapf noch eine flüchtige Aufmerksamkeit widmete, und was das Qnellwafser betrifft, so kam es vor, daß ich nianchen Sonntag in unchrisllich m Hochmut den Band beiseite warf und, statt friedliche Roniane zu lesen, mit auf dem Rücken verschränkten Armen in der Zelle auf. und abging— dreitaufendmal hin und drei- taufendmäl zurück. Es schien mir unmöglich, daß sich zu Weihnachten nichts Besondere- ereignen sollte. Ich grübelte beim Hin- und Herlaufen über die unwahrscheinlichen Möglichkeiten. Meine Phantasie erhitzte sich. Es schwebte mir vor, ich würde vielleicht eine Brotzulage beko»n»«en, am Ende«ine Zigarre oder— nein, das ging zu weit— eine Flasche Dünnbier. Vielleicht würden am Weihnachtsabend plötzlich die eisernen- Riegel zurücksliegen; der Herr Pastor mit seiner wohlriechenden Knasterpfeise, deren Geruch ihn immer umwob, ivenn er sich einmal in der Zelle sehen ließ— der Herr Pastor ivürde hereintreteu und Mr mit einem freundlichen Wort-ei» Buch überreichen, etwa Goethes WestMichen Diwan:„Ra, Rmmner 86— weif Christ er- Rümmer LS. Von Veler SM er. standen ist! Genießen Sie zur Abwechslitug '»al ein anderes Quellwasser." Oder— da ich von Verwandten und Fveundan einen Besuch nicht zu erwarten hatte— irgendein Mensch, der wüßte, daß ich hier siehe und Zöpfe flechte, Monat für Monat~ irgendein fremder Btensch würde seinen Besuchaguinetden..Ich würde in niel-, »em'Sträflingskittel mit einem geschorenen Kopf vom Aufseher hinuntergeführt iverden in die Besuchszelü. Der Fremde würde, auf der anderen Seite des bis zur Deck« reichen» de>r engmaschigen Drahtgitters stehend,«inen dünnen Bleistift hervorzichen, ihn, vom diskret tvegblickende» Aufseher unbemerkt, durch «in« Masche stecken, und, mir so auf einem Umweg die Handreichend, die Stimme eines Mensche« an. mein Ohr klingen lassen: Rur Geduld! Es nimmt alles ein Ende! Das Leben geht weiter! Solch«. Sachen phantasierte ich mir zü- sanunen. Und über dem Zöpfeflechten und Spucknapfreiben kam wirklich das Weih- nachtssest heran. Am Heiligabend wurden mir ein Eimer voll Wasser und ein Scheuerlappen hereinge- veicht. Ich scheuerte die Zelle mit großer Vehemenz. Den Spncknapf ließ ich erglänzen, daß es den Augen weh tar, ihn zu sehen. Meinen Holzspan, de» ich statt einer Zigarre im Munde zu hallen mich gewöhnt hatte und den ich Prust verstecken mußte, weil Frivolitäten vevboten waren, legte ich kühn und offen auf den Tisch. Und dann setzte ich mich auf den Schemel, sah di« lange, tveiß« Kalkwand an, auf der" im Schein der kleinen Oel- sunzel der Schatten meines geschorenen Schädels, tveün auch nicht schön, so doch wohlvertraut hervortrat, und wartete auf das Wunderbare.- Aul Abend wurden, wie immer, die Riegel zurückgejchoben, wie iminer, wurde eine Kell« voll Brvtftlppe in meinen Napf ge- fchwappt; wie immer, flogen die Riegel wieder vor und drehte sich der Schlüssel.. Ich löffelte nachdenklich meine Suppe und dacht«: das Wunderbare kommt wohl morgen. Die Aussicht: stimmte mich übermütig. Ich betrachtete eingehend den Spucknapf, sand ihn künstlerisch v»üe»chet und rauchte aus Zufriedenheit über diese Leistung einig« Zuge aus meinem Holzspan. Als di« GiockeldenBefehl: Zu Bett! läutet«, legt« ich Mich auf di« Pritsche, faltete di« Hände über der Brust und schlief mit dem GÄankn: Morgen! glücklich ein. Anr ersten Feiertag wurden wir in in« Kirche geführt,' Jeder Sträfling saß in einem abgeschlossene», hölzern«» Käst«»-für sicher so daß keiner den anderen sehen, sondern mir seine Stimm« beim Singen hören konnte. Als das. Weihnachtslied zu Ende gesungen war, richtete ich in meinem Kasten del» Blick neugierig nach vorn. Rechts und links auf her Empore stand je ein Aufseher mit dem Revolver im Gürtel. Zwischen ihnen, auf der Kanzel, kniete unser t-rr Pastor. Er hielt die Hände um sein uch und den schönen, viereckigen Bollbart gefaltet, der auf einmal, so zusammengefoßt, einen neuen, interessante» Anblick gewährte. E Zwar früh am Morgen. Di« Kerzen brannten, und in ihreni milden Schein blinkten di« Aüfs«hergürtelschuallen, neben denen die Revolver hingen, mit dein messingenen/ Glairz des Christus am Kreuz uni die Wette.1 Mir wurde warnt um» Herz. Mittlerweile öffnete unser Herr Pgstop seine gefaltete»:-Hände, und sein Bollbart', breitete sich strahleild wieder aus. Aus der Mitte des Bartes erklang ein« etwas spitze. Stimine und redet« zuuns Sträflingen von' unserer großen Verworfenheit und der Gnade, des Herrn, bereit der, wahrhaft Zevkizirschte: teilhaftig werden könne? Er redet« so- eine halbe Stunde lang, und wir hörte»» andächtig zu. Es leuchtet« uns ein, daß wir verworfen -waren, aber wir tvürden es doch gern gesehen haben, wenn der Herr Pastor an diesem Tage einmal etwas anderes erzählt hätte. Doch das mußte wohl so sein, rrud dagegen ließ sich nichts mache»»— am ivenigsten, wenn man in eine»» Kasten saß und schweige»» mußte. Ich sah nur immer wieder— und fühlte, daß alle um mich das gleiche täte»»— bald, nach! den Aufsehern mit den Rebolvsrn, bald nach dein Christus am Kreuz, bald nach dem auf- und niederwogenden Bollbart. Und ich dacht« ergriffen: Wenn es nachher Rindfleisch mit Klößen gäbe. Da ereignet« sich, als unser Herr Pastor allmählich die Absicht erkenne»» ließ, M»n Schluß zu komme»»,«in merkwürdiger Vorfall, « P Art- i-<- AuS einem der Kästen, ste-gen die Mitte des Raumes zu, erklang Plötzlich ein starker menschlicher Ton von solcher Verworfenheit, daß unser Herr Pastor einen Moment wie erstarrt in seiner Rede stockte und die Aufseher rechts und links von ihm wie aus Kommando mit den Köpfers herumfuhren. Durch alle Kasten um mich her ging gleichzeitig ein stilles Rumoren wie von unterdrücktem Lachen. Wahre Weihnacht. Bon I, B. CIS ment(1837—1403). Artst. dxm Französischen von Walter Mehring. Do gottergeben Der Arm« hofft zweitausend Jahr, Und bleibt doch alles wie es war: Das Leben Kann Qual nur geben; Und zeigt Ihr die Zähn« nicht, fürwahr I So hofft Ihr noch einma zweitausend Jahr! Uns ist gesagt in allen Mären Von Mohren und von Weisen, di« Bon tausend Jahren sprechen wie Als wenn es nur Sekunden wären, Das Christkind sei auf Erden hier Erschienen mit der Winterwende In einer Nächt am Jahresende -And arm und Nackt wie ich und Ihr. Gebettet war? in einem Stalle Dicht unter'eines Esels Huf, Ohn' goldne Windel, ohne Ruf,' Ganz wie auch sonst die Aermsten all«.' Auch war es schön und wax es klug ifnd schien das Beste vorzudeuten Weil es mit andern armen Leuten Die' gleiche Last und Bürde trüg., Es kommt in großen Worten künden Den kommenden Weltuntergang, Macht jedem, der da geisteskrank. Der taub und blind, die Krankheit schwinden. Warum es heut uns wohl vergißt? Wie sehr von Röten wär sein Wunder: Gibts nicht auch jetzt noch Menschenplunder, Der tau*- und b ind und blöde ist! Auch Wein aus Wasser kam geflossen, Das wirkt ein Wort aus seinem Mund, Auch daß es Brot erschaffen kunnt. Und daß sich alte Wunden schlossen... Mir scheint, es fände manch« Qual, Würd' es zu uns beut Wiederkehre», Wie wenig bleibt uns zu verzehren! Wie viele sterben iw Spital! So sollt«8 sein: an uns gekettet Kraft jenem ewigen Geschick, Dürft in den Himmel nicht zurück, Als bis es diese Welt gerettet. U.:d\vei sich an die Botschaft hält, Di« in der Weihnacht uns gesendet. Dem sag ich: fie b ieb unvollendet, And unerlöst blieb diese Welt. Doch wollt Ihr wirklich«inen hören, Der sich iü Armut ausgekannt, So sag ich Euch, daß Widerstand Mehr taugt als Eure alten Mären. Wir leben nicht, daß wir in Leid Und Fasten unfern Tag verbringen, Wir müssen die Erlösung zwingen!— Das'st die wahr« Weihnachtszeit! So gottergeben Der Arme hofft zweitausend Jahr, Und bleibt doch alles wie«s war:- Das Leben Kann Qual nur gebe«; And zeigt Ihr die Zähne nicht, fürwahr!. So hofft Ihr noch einmal zweitausend Jahr! .(Au, beit„Franzos. Revolutionslteder Malik» Bücherei. Das Original ist gerade fünfzig Jahr« alt.) Unser Herr Pastor"brachte seine Rede schnell zum Abschluß. Ein« starke Bewegung entstand. Aufseher eilten hin und her. Befehle wurden gegeben, und dann mußten wir uns alle aufstellen. Eine große Untersuchung wurde«mge leitet;«S gab Aufregungen üb:r Aufregungen— aber der Uebeltäter konnte nicht ermittelt werden. Es war ein« Schmach daß so etwas passieren konnte. Aber als ich nach dem VorZwei verflogene Vöglein. Bo« Henni Lehman», Da standen sie an der Eck« des breiten Platzes, an dem di« Schienen der elektrischen Bahn sich kreuzen, die großen Hotels liegen, in denen allabendlich di« Lichterreihen blinken, dem Platze, an dem der Verkehr sich staut, den di« Fußgänger hastig und ängstlich Mxrgueren, wenn die Hupensignale der Autos tönen. Ja, da, standen sie, die ersten Weihnachrsbäume, di« man aus dem Waldesdunkel hierher gebracht hatte, und wenn Tannenhäume überhaupt denken könnten, so hätten sie wohl gedacht: Hier.sieht«8 recht anders aus als bei uns daheim im Walde, nicht so schön-und friedlich— und sie hatten Heimweh gespürt. After es ist gut, daß Tannenbäum« nicht denken können.> Nun stand«» sie also da— nein, eigentlich standen sie ncht. Sie lehnten, zu dreien und vieren, ruft Strohs«ileu an verschiedenen Stellen zuiammen-gebunden, gege« di«- gelbe Mauer des Museums, das mtf der«inen Seite den Patz begrenzt. So konnte« sie di« Zweigcnicht ausstrecken. Sie waren nicht nur in der Fr«nid«, sie 'waren auch in der Gefangenschaft,- gekestelt. Doch sie bekamen Besuch von daheim. Ein k einer, scheuer Waldvogel mit rot:m Federbrüftchen hüpfte ängstlich auf zierlichen Füßen itler die Steine des Pflasters, pickte mit dem Schnabel, wo«r glaubte ein Futterkörnchen zu finden, und flatterte ab und an erschreckt hoch, wenn«in Auto vorüberrasselte. Da sah der Bogel di« Tannenbäume, di« entwurzelten, gefesselten Tannen- bäume. Allein er erkannt«' sie dennoch w«der. Rasch und frech flog er auf und setzt« sich auf ein« kurze Zweigspihe, die sich von dem S:rohs«il freigem acht Han«. Es war, als ob die Nadeln d-s Baumes ein feines Küstern zum Gruß hören ließen. Ein kleiner Knabe kam die Straß« entlang, «in magerer, blaß-gesichtiger, keiner Knabe mit großen, ängstlichen Augen. Das dünn« Körpxr- ch:n steckte in einem dünnen, aanz dünnen Röckchen, durch das der Winterwind führ. Das Kind ging so unsicher und scheu daher, als sei«8 auch ein kleiner, verflogener Bogel. „Deine Mutter sollte dir auch was Warmes anziehen bei der Kälte," sagt««in« behäbige Frau mit gutmütigem Gesteht zu dem Kinde» „Ich habe keine Mutter", sagte e8 leis«. „Armer Kerl!" Sie strich ihm mit.der Hand übers Haar und ging weiter. Der Kleine blieb bei den Tannenbäumen stehen. Ein se tsam sehnsüchtiges Licht kam in seine Augen, als er die Bäum« anblickt«, di« ersten Weihnachtsbäum« d:s Jahres. Vielleicht dacht« er daran, wie schön sie auSfthen würden, wenn golden« Lichter im warmen Zimmer daran, aufglühen würden. Bielleicht dachte«r auch an «inen Weihnachtsabend, an dem ihm«inst Mutterhände den Weihnachtsbaum angrzündet hatten, und daran, daß ihm in diesem Jahr niemand den Baum anzünden würde. Sachte und liebkosend glitt er mit den dünnen Fingetn über die grünen Zweige.. „Rich de Bäume tasassen! Willst« woll!" kommnis aqein in Rümmer 26 war und als es obendrein feststand; daß es weder Rind!» fleisch noch Kloße noch sonst etwas zum Fest« geben würde, da empfand ich doch«in Gefühl der Freude, wie ich eS lange nicht gekannt hatte. Den» wenn es auch am Ende nicht gerade das Wunderbar« var— wunderbar war es doch, daß unsereiner auch einmal etwas erleben durst«. sagte scheltend der herankommend« Händler, dem di« Bäum« gehörten. Das Kind ließ erschreckt die Hand los, hing den Kopf und ging weiter. Auch der Vogel mußt« erschrocken sein. Er flatterte auf und ließ sich neben dem Knaben nieder auf den harten, spitzen, ungastlichen Steinen des Pflasters— ja, zwei verflogene Vögel waren sie bdide! Der Schnee begann zu fallen, zuerst langsam, dann immer dichter. Er-legte sich auf die Tannenzweige. Er wirbelte im Wind und hüllt« die Gestalt des Knaben und den hüpfenden Vogel «in, so daß ich sie nicht mehr erkennen konnte. Das mag aber auch daran gelegen haben, daß «ine Feuchtigkeit, die nicht Schn«« war, imr die Augen tritote. So habe ich in diesem Jahr« dir ersten Weih» nachtsbännie■ gesehen. Hassende Weihnachtsgeschenke. Von Hermynia zur Mühlen. Im Schaufenster eines großen Modetvaren» grichäfres hängt-,«in prächtiger Pelzmantel, wech, mollig, rv wird eurem ordentlich warm-, wenn man ibn nur änsteht. Ein großer Zettel ist daran befestigt, verkündet:„Passendes Weihnachtsgeschenk!" Der Zettel lügt nicht. Fürwahr, d«r Pc z- mantel wäre ein prächtiges Weihnachtsgeschenk für di« Proletarierin; die frühmorgens, wenn di« Käste noch am bösesten kneift und beißt, den weiten Wcg in di« Fabrik zurücklegen muß, dann würde«8 sie weit weniger stören, wenn der Wind auf ihren unisrernährien Körper»iederpeitfcht — oder auch für die alte Frau, die, blangefroren, i» einen zerrissenen Schal gehüllt, an der Straßenecke sicht und Zeitungen verkauft. Aber wer wird dieses„passende Weihnachtsgeschenk" bekommen? Di« Frau, in deren Schrank ein halbes Dutzend warmer Mänte. hängt, die Frau, die bei schlechtem Werter überhaupt nicht, ausgeht— höchstens im geschlossenen Auto oder eigenem Wagen fährt—, di« Frau, di« nie im Leben ehrliche Arbeit geleistet hat. Auf ihrem Weihnachis- tisch wird unter Schmuckgegenständen und Luxuswaten der Petzmontel liegen, der vielleicht— i» di« richtigen Hände gelangt— eine Pro etarierin vor Krankheit, ja sogar vor dem Tob bctvahrt -hätte. „Passende Weihnachtsgeschenke..*— die ganze Stadl ist ihrer voll und man weiß so gut, wohin sie tvirklich„passen" würden. Der bändergeschmückt« Korb mit der Gans und den Würsten, dcr Schokolade und den Keks müßte in die kahle Stube der Arbeiterfamilie kommen, wo die Kinder alltäglich mit hungrigem Magen vom Esten ausstehen, Kinder, di« in ihrem ganzen armen kleinen Läbe» nie etwas ,-Gutes" genascht halben. Aber er wird auf dem Tisch des übcrfresi«nen Bourgeois stehen, in besten vollem rülpsenden Wägeu gar kein Platz mehr ist und der sich künstlich den Appetit anregen muß. Und die Herr ichen Spielzeuge, di« in Veit Schau fenstern di« Kiuderaugcn anlocke«; sie müßten in die traurigen Striben des Elends gelanget», damit wenigstens einmal für die Kinder ein wenig Glück aus leuch lete in der Rocht ihrer Armut. Aber sie werden unter dem Ehristbaum reicher Kinder liegen, deren schönes, helleS Spielzimmer voller Puppen und Pferdchen und anderer Herrlichkeiten ist, die, verwöhnt und übersät- tigt, sich kaum an den Geschenken zu freuen vermögen. Wär«<$ nicht endlich an der Zeit, daß die »paffenden Weihnachtsgeschenke" in die richtigen Weihnachten Von K. 7 Im Dezember spürten Witz bereits, di« er- barmungslof« Glut der brasilianischen Solin«. Es war dort Sommers Anfang. Aber der Kalender fagte uns, daß es auf Weihnachten zugeh« Auch mahnt« uns Knecht Ruprecht an das bevor-! stehende Fest. Er erschien abgebildet in den Annoncen der deutschen Zeitung und aus Schoko, lade geformt in den Schaufenstern, angetan mit seinem dicken Wintevpelz, und ieß sich betrachten von Männern Und Frauen in Stdvhhöten und Hellen, luftigen Sommerkleidern, di« ihre Weih- nachtseinkäufe machten. Am Weih nachts tag selbst wurde es ganz still in unferm Hause. Die dort wohnenden"jungen Leute fuhren ans Meer, um in den küblen Fluten zu Haden. Zn zweien blieben wir zurück, um im Kreise unsrer Lands eu'e an der Wei.hnachts- fe'er dis Deutschen Schulvereins teilzunehmen. Auf dem Wege dorthin sahen wir, iremd im .. 77- fremdes Lande, das gewohnt« Srraßenbild, b'kebt durchAhwarzäugige Italiener,. Spanier und Por- ' tugiesen-durch kraushaarige Neger und gelb» braun« Mulatten. Ais wir aber den Hof der" Deutschen Schule betraten, welch'ein Gegensatz, lwe che Ueberraschungl Blonde und helläug ge Kinder, Männer und Frauen hauen sich hier zur Weihnachtsfeier, zum gennßfvoben Volksfeste «unter-blauem Himmel versammelt. Bierseidel schäumten. Zigarren qualmten. Scharfe wie süße Schnäpse rannen die Kehle hinab Heiß« Würstchen dampften im Kessel, Kaffe« duftet«.. Berge von Kuchen verschwänden im«stopften Kindermäulchen. Vom erhöhten Punkte aüS blieS ein« Schramche musik mit vollen Backen in ihre Blech- lustrumentel Der Rektor hatte«'nen August aus einem in der Nähr weilenden Zirkus geholt, der, weit greulichen Farbe« bemalt, seine Sprünge mnd Streiche machte, bekichnr durch em Trinkgeld und dankbares^ brausendes K'nderlachen Weißgekleidete Schulmädchen. verkäufttzn Ansichtskarten, Plumen und. Lose. Mit her chnen eigenen tieblichen Hartnäcki^eit befttzteN' sie sich an ihre Opfer. Wer, konnte da widerstehen? Es war' ja für die Schule. Geld! Geld tut jeden Preis. Geld 'aus. Bttrf Tabak, Kaffee tfnd Kuchen, um dar HeMrsehnte Werk,.den Ne.nbail. der Deutschen Schule, endlich zu vollenden,'.' WM Ein« ungeheure Kulturno: Wirkte als trrl- vlbende Kraft in diesem frohen Fest« Mit unglaub. Glichen Opfern, mit hohem Schir'geld, ganz aus eigener Kraft haben die deutschen Kolonisten von jeher, sich ihre Schule»rhplteu.. müssen. Sie wüßten: Oku« Schuf« wachsen unsre Kinder auf in Unkenntnis der. Wett.' Ohne. Schul«. kein« 'Spruchs, kefu.Puch, kein.Bolkskieh, kein geistiges LelM, Ohne Schitl« Untergang im fremden E«- 'me'nr.'l Däs kasfetl'ch-'^eu^ch'and gab ihnen 'nichts,', i^sn Muer. dübksltzaften. Sr bfthertlichseit 'sah.es m'd^n'AuschsÄereru vtztzlorene Söhne, 'AlitrMnsge.'.liW>AbeWMLr, diel sehen mochten, 'Wie sie zurlcht Mne'u.'wtzNl^Wen dck Kaknzeü« 'dr',llarz:, zersetzte Balken. Schlank und gerade, alles überragend, steht die alt« Königspalme. Ihre„ifeingegliederten Blätter flüstern eise im Nachlwinde. Sie hat viel gesehen in ihrem Leben. Neu ankommende Auswanderer, die bewundernd zu ihr aufsahen und sie nach wenigen Tagen nicht mehr beachteten. Sie erzählt von der uralt«« Sehnsucht der Menschheit nach dem Kernen, dem Unbekannten, nach dem, was man n'cht hat. Der Begriff des Sozialismus. Bon BernardShaw. In England ist Heuer die 12. Auflage einer öSbändigen„Encyclopaedia Britannica/, erschienen, die viel«'bekannte und bedeutende Zeitgenossen zu. ihren Mitarbeitern zählt(Einstein, Nansen, Marschall, Mafaryk u. a.).— Auch Bernard^aw schrieb in diese Encyrlopoedia «inen Beitrag, und zwar„Der Sozialismus". Shaw sagt:„Der SozialisnmS ist die Revolution gegen., eine Kapita sverteilung, die jede moralische Begründung eingebüßt hat.. Ein kolossales Vermögen ist mit der Unproduktivität und manchmal sogar mit einer offenkundigen Charakterminderwertigkeit vereinigt. Rach einem Leben angestrengtester, schwerster Arbeit von der früh sten Kindheit an, bleibt beim Arbeiter im Alker k«ine' andere. Zufluchtsstätte als, daS Armenhaus. Dies« Ungleichheiten sind geradezu ungeheuerlich Die Regierungen sind gezwungen, zu intervenieren und durch Konfiskation eines immer größeren, und größeren Prozentsatzes vom- Einkommen sEinkommeinsteü», Bermögens- steuer ufw.) dieses BermögenSanreHst biS zu einem gewissen Maß« einzuschränken und dseie Gewinn« für Arbeitslosenunterstützungen^ ichw. an^stsordern. Der Erfo g, mir. welchem diese beschlagnahmten Summen durch Gellwinden Und Regierung in gemeinnützigen UnternehwUngen verwendet wurden, verglichen mit den vielen F hlichlägen und der verhältnismäßigen Kostspieligkeit privatkapitalistischer- Unternehmungen, hat den Aberglauben vernichtet daß die privatkapitalistisch« W'rtlchasi bester»nd weniger korrupt sei als di« ösientiche Verwaltung.-’\ Ein Unternehmet'tonn! einem ältesten Sohn di« Ansicht über«iue Industrie als Erbtei' hin» terlästen, tritt welcher die Existenz von Tausende« von Arbe'tern verknüpft ist, und welch« von ihrem Leiter eptwed-r große, natürliche Fähigkeiten und Energien. oder namhaft« wissenschaftliche und politische Bildung verangt, ohne daß «r aufgesordert würde, di« Be^äh'guizg seines Sohnes zu prüfen, Unter solchen Umständen kommt di« Leftung der Unternehmungen in die Hände von Besitzern, die in Wirklichkeit ihr Geschäft überhaupt nicht verstehen ober in die von Finanzleuten, di« noch nie im Leben eine-Fabrik betraten oder in einem Kohlenschacht« waren und die von ihrem Geschäfte n'chls verstehen w'« Geld herauszuschlagen« und diekas wieder als Kapital zu gebrauchen,— Unermeß'iche Höfs- nungeu waren auf di« Entwicklung des allgemeinen Wahlrechts, gipfelnd in der Wahlberechtigung der Frau, gesetzt worden. Die Hoffnungen wurden zunichte, west die Dähl«x, sowohl die Männer wie auch die Frauen politisch nicht geschult und. nicht erzogen sind und keinen De« griff von. konstruktiven Maßregeln haben, und einen Abscheu gegen jede offizielle Einrichtung legen und a s einen Angriff oiik ihre v"riönliche Freiheit ansehen.....,.; l. Nicht früher, ehe di« beiden Dqu Pt lehren des Sozialismus: Aufhebung d s Privateigentums (was nicht mit persönlichem Besitz verwechselt 1 werden darf) und.Gleichheit des Einkommens', vom. Volke, als ein rekitziöies Dogma werden.begriffe«' loctten, gegen das keinerlei Bestreiten hilft, nicht früher wird ein gesunder, sozialistischer Staat mög ich fein." Die Weihnachtsüberraschung. Lieschen hoi dem Baler heim Weihnacht*- man« zwei Kragen und eine Krawatte bestellt Run möchte sie so gerne wissen, waS ihr der Baier bestellt hat. Sie bittet ihn deshalb: „Vater, verrat mir was, ich verrat dir «tch was." '„Nein, Lieschen, bas zerstört bi« Freude!" „Bader, ich verrat dir auch WaS: der Krä- «e«.".'.. -»-Aber LieNhen, man bars doch nichts ber- raien, sonst hast du doch, keine.. Uel»«rraschuna -inohri" xj;; r; k xZ.•; „Mer Baler— ich überrasch dich doch nvck» mit der Krawattet"..-■.).-■ Die Riesenkraft der Ameise. Wenn die Kinnbacken des Menschen im Verhältnis ebensoviel Kraft besäßen wie die einer Anreise, so würde er instand« sein, mit seinen Zähnen ehr Gewicht von 875 Tonnen in di« Höhe zu heben. Man hat berechnet, daß «ine Feldameist in ihrerr Kinnbacken ein Gewicht halten kann, baS 3000mal so schwer ist als sie selbst. Besäße der Mensch— natürlich inirner vergleichsweise— die Körperkraft dieses winzigen Insekts, so könnt« er zwei der größten modernen Lokomotiven auf feinem Rücke« trogen und mit ihnen davonnrarschieren. Da die Größe der Ameise etwa»/, Zoll beträgt, diese Tiere aber 20 Fuß hohe Pyramiden errichten können, so beweisen sie damit eine Stäpke, hie ihnen ermöglicht,«n Bauwerk auf" znfühxen, das 900mal so groß ist M« ihr« eigene HM.,Hie. Ameise besitzt ,sa icherhtylpt«tc.- stmrnliche Ggenschäfbcn. Sv gcht es eine aineri- kanksch: Art, die Atta Ameise, die Pilze zu ihvem eigenen Gebrauch züchtet; em bestimmter Doll ihres Nestes ist der Aufzucht dieser Nahrung votlbehaltrn. Die Ameisen bringen„Pilzsamen" von den Pflanzen, die über der Erd» tvachsen, in ihre Nester und benehmen sich bei dieser Zucht so geschickt,. tote es kein Mensch besser wnnte. Ei« Tunnel im Hochgebirge. Mitten im amerikanischen Staat« Colorado, der etwa halb so groß ist wie Deutschland, erhebt sich das bis zu 4500 Meter ansteigende Gebirge der Rockie Mountains. Dirse„Felsenberge" haben Pässe in etwa"000 Meter Höh« und stellen daher gewaltige Verkehrshinder niss« vor, zumal sie nur wenige Monat« im Jahre schneefrei siiü>. Dem« gemäß müssen die höher gelegenen Teile der Denver-Salzsee-Bahn, die das Gebirge in 8100 Meter überquert, im Winter meist zwei Monat« lang den Bekkehr«instelken. Nun hat man auf einer Höhe von 2700 Meter«inen neun Kilo« Meter langen Tunnel erbaut, der da- Gebirge durchbricht. Die neue Bahn wird während de- ganzen Jahre- in Betrieb fein können. Der Tunnel steigt bis zur Mitt« auf 80 Meter an und sinkt dann wieder, um so den zahlreichen Quellen«inen raschen Abfluß zu ermöglichen. Bergleichswehe sei bemerkt, daß der IS Kilometer lange Gotthardtunnel auf etwa 1180 Meter Höhe liegt, der 20 Kilometer lange Simplon- ttiwnel aus nur 706 Meter HM. gewinnen wir realen Boden unter den Füßen. Richt mehr glauben und hinnehmen müssen wir die Ding«— sondern wir sehen und wissen, arbeiten mit Tatsachen. Das Seltsamst« ist, vir« Ansichten, di« im Milieu des Aberglaubens entsprungen sind und' nur initiativen Charakter haben, viel« solche Anschauungen entpuppen sich im strengen Lichte der wissenschaftlichen Forschung als wahr. Die Forschung bestätigt sie. So ist es auch mit den Muttermalen Woher kommen sie? Man sagt, sie seien vererbt. Erschrickt di« Mutter während der Schroangerschafr, fällt sie öder stößt ihr sonst etivas zu— dann komiöu sich beim Kinde die Muttermal« bilden. Räm« haske.Forscher 7-7 M«irowsky und Leven— be- stätttzttr HeF Ansicht: Mttmermal« sind keim p asmatisch bedingt. St« sind ährr nicht eine Artsprägung mütterlicher Erlebnisse am Körper des Kindes— sie sind meistens etwas anderes und mehr. Das„Erschrecken" der Mutter bedeutet nur das auslösende Moment des Auftretens,.des Zustandekommens eines Muttermales. Muttermal« sind Rückschiäge in den Zustand.tierischer Ahnen. ES sind n ich t me nicht ich« Zellen, aus denen sie bestehen. Ausgedehntere Muttermal« mit starker Behaarung zeigen dir- ganz deutlich. Es sind Rückschläge auf den Hautzustand des Tieres, auf deren Behaarung und Färbuttg. Fried« aus Erde«! Es war im russischen Winter 1018. Einanddreißig Grad Kälie. Wir hatten. wochenlang iw der Aaldestiese Baum- stämnie gefällt, standen in der Regel knietief im Schnee und tvarsen uns abends tvdesmatt aus» nasse Reisiglager. Ein Ruhetag hätte uns allen loohgetan. Statt dessen gab's einen— Wald- seldgottesdienst. Achtung, es Weihnächte.:! Befehlsgemäß mußte im Oldoimanzanzuge angetreten werden: Hochwasserstiefel, dazu der mit einer zentimererdicken Schimmelschicht bedeckte Papphelin auf dem kurzgeschorenen Schädel. Die Gewehre standen in Pyramidrn und wir in der Hundekälte. Nach einer'Stunde erklang liebliches Schellengeläute. Aus dem Schit- tenzuge entwickelten sich pelzschwer« Gestalten. Der Divisiiorüir hielt erst kurze Musterung, dann eiir« Ansprache.„Aushalten, nicht zu sehr vonr Frieden winseln", so ungefähr klang'- aus. Dann kam di« Predigt über„Friede auf Erden".„Na, dat vasteh ick ooch nicht recht", sagt« selbst Feldwebel Mirtschig und spuckt« s«inen Prirm in den Schnee. Nachdem der Herr Pfarrer im Verein für christliche Jungmänn«r seinen Vortrag beendet hat, meldet der Wivt, daß frisch angezapft ist, und bald sind di« Jünglinge im b«st«n Zugel. Der Vorsitzende ist nun auch so weit, dem Herrn Pfarrer einige Wort« des Danke» zu widmen«ob tut das mit den zu Herzen gehenden Worten:„Am besten ehren wir unfern hochwürdigen Herrn Pfatter, wenn SS all mitnander zum Dank für den hirrlichen Bürtrag mit mir in die Wurte ausbrächan:..«ins.. zwei Woher kommen die Muttermal«; Ainmen- weisheir— Aberglauben weiser Frauen— überlieferte Vorstellung des Volkes— wie wirr und tastend greifen diese Gedankengänge des Menschen an die Geheimnisse der Natur heraus Heute,- da bi« Wissenschaft.eine verschlossen« Türe «ach der ander«« in unbekannte Welten öffnet, ♦ Nach alten«, bewährtem Brauch versuchen di« Münchener Marktfrauen die kauf, und schaulustige» Besucher des WeihnachtSmarktes durch «in Frage- und Antwortspiel zum Stehenbleiben »ich Kaufen zu verarckajsen. Ich gehe neben einem borstige« GrandHuber her, al- gerade >vi«der«in« ihre prinia Ware anpreist:„Waken« nur denn brauchn, tvaS«ennna denn mit, Herr, was geht den« äb, Herr?"— Da bleibt der Herr Grandihuber plötzlich stehen und schreit di« Dienstbeflissene giftig an:„Tw Rindviech, du saudummS, was werd mir denn abgrhn— 'S Geld gehr mir ab!". Ans dem S im Plicissimu s. * Englischer Humo-. Im Konzert:„Ber- ztihen Sie, könyen Sie mir wohl sagen, Wadi« Dame jetzt spielt?" nandt« sich«in Herr an seinen Rachbar.„Aber gewiß, mein Herr,-so viel ftb n sauu K avier" SrBanten-6i>litter. Äes ist der Erdenraum?> Wes ist der ErdenranM? Des Fleißigen.- Wes ist die Herrschaft? Des Verständigen. Wes sei d!« Macht? Wir wünschen alle, nur, des Gütigen, des Milden. Rach' und Wut verzehrt sich selber. Der Friedseligc bleibt und errettet. Nur der Weiser« soll unser Vormund sein. Die Kette ziemt de» Menschen nicht und minder noch das Schwert» He rd« r. Kreuzwortsilbenrätjel. S entrecht: 1. Blume, 3. Russischer Reiter, 7. Stadt in Tirol, 8. Insekt, 8. Baum« frucht, 11. Vandalenkönig, 12. Rönrische Göttin, 16. Berliner Vorort, 17. Ureinwohner Eng ands, 18.' Dickhäuter, 19. Ortschaft bei Leipzig,. 21. Germanischer Seefahrer, 22. Männlicher Bor« name.— Wag recht: 1. Niederschlag, 2. Papagei, 4.. Verwandte, 5. Ueberlieferung, 6. Weibliches Wesen, 9. Baum, 10. Unartige- Kind, 12. ExplchionSkörper, 18. Fahne des französische« Königreiches, 14. Gefäß, IS. Römischer Feld« Herr, 18. Zarter Braten, 19. Stadt im Bodeit- s«, 20. Stimmlage, 28. Fromm« Erzählung, 24. Gi«bekstub«, 38. Spanischer Thronsoger, 36. SchiffahrtSkunde, 37. Baum, 38. Weiblicher Vorname.—(Die einzelnen Fächer sind mit Silben, nicht mit einzelnen Buchstaben zu besetzen.) Auslösung«« der Rätsel aus der vorige» Nummer: Kreuzworträtsel. Senkrecht: 1. Gera, 2. Moses, 3. Aroma, 4. Oder, S. Du, 6. Sirene, 8. Agenda, 9. Ar, 11. Linde, 14. Mia, 16. lche, 18. Euter, 19. Borke, 21. Esse, 24. Dahn, 28. As, 27. Storm, 28. Narbe, 33. Saal, 35. Du, 36. Aula, 87.«bt, 40. Arm, 42. Äu, 43. Wo.— Wagrecht: 5. Despot, 7. Armada, 10. Urk, 12. Ger, 13. Arme, 15. Meer, 17. Eisenbahn, 20. Lena, 22. Udo, 83. Edda, 36. Ase, 27. Stern, 39.«ar, 89. Ute, 81. Kai, 32. ES, 84. Ocher, 86. An, 88.«ar, SS. Bau, 41. Brckhma, 4«. Weiler, 44. Tal, 45. Udo, 46. Alm,.