الملل T Feierad Feierab 37r. 1, „ Die an jenem Morgen in Queretaro die Boft erwartenden Reisenden jahen verwegen genug aus," sagte José Santander und die Angen des reichen Mexikaners blisten feurig af, während seine violette Zunge über die factoladebraunen Lippen fuhr. Enterhaltungsbeilage. Indianerinnen. Hlebrigens waren es feine männlichen Senden, sondern weibliche und was fa, immer: Indianerinnen... Jay war, wie ie bemerken möchte, damals noch Schüler, hatte Ferien, und mein Vater, ein furchtbarschaften unserer schönen Heimat und unter den strenger Mann, zwang mich, um mich auf guuuntern troydem wir reich waren mich der franzöfifden Expedition anzuschlie Ich spredje also nicht von gestern," er flavie der alte Meritaner; dabei lachte er, daß eine Träne aus seinen schillernden Augen niederrann und man in seinem dunklen Mund die ebenso dunflen, mit Goldvetiten duri ten Zähne sehen fonnie.„ Und wenn ich noch hundert Jahre leben sollte nie werde ich die Meerkatengesicher vergessen, die auf die Abfahrt der Post an der Vosada um Streng" warteten. 1927. In einer ungeheuren Staubwolfe und mit dem Lärm vieler flingelnder Schen Die acht langte endlich die Dilingence an. Riefinnen, die zugleich mit Affen und Pava geien Aehnlichkeit hatten, drängten sich hastig hinein. Und ich folgte ihnen mutig und setzte mich neben diese Prozession prähistorischer Mannveiber. Stizze von Henry Barbuffe. zu werden; denn alle Welt wußte, daß die Reise nichts weniger als ungefährlich war. Ein kleines, aber sehr attives Element der Bevölferung( ich meine das Brigantentum) halte die wirren Zeitverhältnisse und die durch die Ausladung der französischen Milig entstandene Unruhe ausgenüßt, um seiner Industrie eine rationelle Entwicklung und einen günstigen Aufschwung zu geben. Wie in den Romanen ging alles zuerst Banden belästigen planmäßig die Landgut. Dann erfcholl plötzlich ein Schrei. Ein Esel brach zusammen und der Wagen neigte sich vormiber wie ein Schiff, das Wasser schmedt... ein unevivarteter Haltepunkt. Ein bestürzes Grollen zeigte sich auf den Ge fichtern der wie in einem Käfig zusammengepferchten wilden Weiber. Auf seinem Kutsch bod fich erhebend, gestikulierie Nacobo und dann war rief die Macht des„ Dios" an er wie durch einen Zauber verschwunden. Sein Abgang erlaubte mir, festzustellen, daß der Postillion sich schon vorher aus dem Staube gemacht hatte Gebieten, wo diese Herren ihre dreistesten Vertreter verteilt hatten, gab es tein schlimmeres als das, welches wir durchqueren mußten. Satte ich Ihnen gesagt, daß ich mit zu den Reifenden gehörte? Ich werde Sie später dar über aufflären, weshalb ich an diejemt Morgen meine Verson den Maultieren Racobos anvertraute. 1 Das geradezu endemisch und epidemisch auftretende Banditenwesen war eine allgemein bekannte Tatsache, und einige Maulaffen feilhaltende Tagediebe fühlten sich verpflichtet, die exotischen Segen mit den Gemüseförben wiederholt darauf aufmerksam zu machen. Es waren acht; sie hatten breite Schultern( Ich sage erotisch", weil die Indianer in das bewies, daß sie eine Abart der lokalen unserem Lande neben den Mitgliedern sehr Baffe, die von den Bäumen herabgestiegen reicher und vornehmer Familien, wie ich war", verkörperten. Das Weiße ihrer Augen schlimmer als Fremde angesehen werden, da stach stark von dem gelben Teint ab, der wie sie ich wiederhole es ihre Herkunft von Stiefelleder aussah; sie juchten, zusammen Ahnen ableiten, die fich von Zweig zu weig gedrängt in einer Ede, wo es nach ranzigem vor den Jägern durch ihre Behendigkeit geDel roch, ihre Gesichter zu verbergen. Ohne rettet haben.) Zweifel dachten sie als echte Indianerinnen, Die malitiösen Edensteher fuchten also den daß ihre Züge, die ihnen von den Ahnen vermonftrösen Zweifüßlern flarzumachen, daß erbt waren, welche- ,, in den oberen Stod werfen der jungfräulichen Wälder"- unter freiem Himmel fogierten, nicht von jedem -beliebigen Baffanten in Augenschein genom men werden durften. Ich füge hinzu, daß sie - verschwenderisch mit Hals- und Bufen tüchern ausftaffiert brennendrole, gifts grüne und zirconengelbe Kleider trugen und mit Gemüse vollgepfropfte Körbe in den Hän ben bieften. So sah die Ladung aus, welche der Vater Macobo- das heißt Jakob in seiner alten Karrete von Queretaro nach Merifo hinüber schaffen sollte. Die Indianerfrauen hatten natürlich ein startes Juereffe, an diefem Morgen mit den Maultieren des Räterchen Racobo befördert fie vor Eintreffen an der Station San Mar tino del Cabo gute Aussicht hätten, ihre Sabe an Gemüse und Früchten, sogar an Kleidern Dieses Zeichen mehr noch als das Bild der Landschaft belehrte uns, daß wir in San Martino del Cabo. dem Unheilsorte, der Brigantenjtation, angekommen waren. Unser Scheitern an dem verfluchten Kreuz weg hatte ohne Zweifel der Verrat Racobos, dieses Salunken, veranlaßt. Ich zitterte vor Wut: Die Physiognomie dieser alten Kanaille hätte mich warnen follen. Dummkopf, der ich war! Ich fnirschte mit den Zähnen; aber es blieb uns weiter nichs übrig als zu fluchen und zu warten, bis diefe Talmi- Caballeros fämen, um uns gründlich auszuräubern... Auf alle Fälle mußten wir zunächst aus diefer Rädertifte heraus. Ich gab das den Indianerinnen durch deutliche Zeichen zu ver stehen: fie oludsten, ihre Blide flogen nach allen Seiten: dana frochen fie mühsant, schwerfällig, aus dem gefiandien Vehikel heraus scum flanden wir nebeneinander auf der Straße. da erspähren wir unsere Wölfe, die hinter Eukalypten herborfanten... und noch wertvollere Schätze in den Sänden der energischen Bettler zu lassen. Aber sie wußten wohl, daß sie ihre Zeit verloren: denn niemals ändert ein Indianer oder eine Indianerin ihre Ansichten. Das wenig liebe volle Vorhaben dieser Mahner war nur, diese riefigen Aeffinnen zu erschreden, und das gelang wenn man Schlüffe daraus zog, daß die Die Naje im Wind, unter Waffer geffapper, Augen dieser abscheulichen wilden Weiber mit Augen, die wie Kohlenglut brannten, und immer heftiger rollten und sie ihre Gesichter Haaren. die wie schwarzgefärbt aussahen, zitternd versteckten wie die Madagafsinnen| famen fie in fanger Reihe angeschlichen. ( fagt man) ihre Arme und die Europäerinnen Es waren ihrer sechs. Wir neun, die In ( fagt man) ihre Knie den Bliden zu entziehen dianerinnen und ich. So näherten fie sich uns. trachten. Da! Ein Theatercoup! Unfere bunten -2Kleider fallen herunter, unsere Hüte fliegen| ihrer Stußen zu bedienen, die an ihrem Hals hatte davon, die Bärte erscheinen, unsere Hände wie Feldhörner hingen. Und das war die regungen! Reden Sie mir nicht von den Zer schmücken Pistolen. Säbel verlängern unsere Striegslist, die sich unser Sergeant ausgedacht| streuungen des Friedens! Was sind daneben Arme, wir werfen uns alle neun, meine die Programme der Theaters!..." ganze Korporalschaft, wie ein einziger Mann auf die Gauner und fluchen in reinem Spanisch und Französisch. Es ist überflüssig, zu sagen, daß wir sie mit Pistolenschüssen und Säbelhieben bis in die andere Welt jagten, bevor sie Zeit fanden, sich Taufend, taufend Namenlose. Von E. W. Unger. Ihr im Geiste seid Verlorene, Sinnlos in die Welt Geborene, Brecht ihr nicht wie eine große Sonne in die Finsternis: Tausend, tausend Namenlose Schrei'n nach Licht! Eitel sind die schönen Worte Und die strahlenden Attorde, Brauft ihr nicht wie eine große Herzensorgel in die Welt: Tausend, tausend Namenlose Rauschen auf! Alle Schöpfer find Berlor'ne, Sinnlos in die Welt Gebor'ne, Schaffen sie nicht eine große Menschheit reiner Menschlichkeit: Tausend, tausend Ramenlose Sind bereit! Der einzige, der dem Massaker entfam, wurde dreimal gehängt: einmal bei jedem Halt. Dreimal nur, denn beim dritten Male war die Wache etwas angetrunken und sie hing ihn nicht zur rechten Zeit ab was uns nicht gestattete, ihn weiter mitzuführen. seicht zur rechten Zeit ab Hut und Hirn. Während der Anarchistenzeiten hatte Bittor Abler oft und oft Verworrenheiten einzelner, manchmal aber auch die Versuche einzelner abzuvehren, die diese Verworrenheit ihren eigen nüßigen Zweden dienstbar machen wollien. Einmal bemerkte Adler in einer solchen geheimen Bersammlung während seiner Rede in einer Ede einige Arbeiter mit besonders breiten Schlapp hüten. An diese wendete er fic: Mir komint es auf den Hut nicht an. Mir ist es lieber, wenn einer ein ganz fleines Hütel auf hat, aber wenn im Hirn was drinnen ist, als wenn einer einen großen Hut hat, so daß ihn jeder Polizist schon von weitem kennt. In einer anderen solchen Versammlung hatte Viktor Adler den Versuch eines ehrgeizigen jun gen Rechtsanwalts abzuwehren, die Arbeiter in anarchistische Abenteuer hineinzuheßen. Der junge Mann hatte den Antrag eines Naiven, Bomben in Briefform herzustellen und sie in Brieffaften zu legen, wärmstens befürwortet. Vielleicht spielte im Unterbewußtsein der GeViktor- Adler- Anekdoten. Danke mit was kann das für ein Prozeß wer In dem ausgezeichneten österreichischen Arbeiterkalender Das Jahr 1927", den Josef Luitpold im Auftrage der österretdchen Arbeiterpartei, der Gewertschaftsfommission und des Vorstandes der Konfumvereine im Verlag der Wiener Volksbuchhandlung herausgibt, werden Anekdo ten von Viktor Adler aufgetischt. Sie charakterisieren seine Art aufs beste. Einige bavon mögen auch unsere Leser erfreuen. Was sind Sie? Adler war oft Zeuge. Einmal wurde er aud vor das Brünner Bezirksgericht als Zeuge in einem Ehrenbeleidigungsprozeß geladen. Diese Borladung ging ihm so wider den Strich, daß er bei Abnahme der„ Genenza" seiner Lebensbaten auf die Frage des Richters nach dem Beruf: Was sind Sie? lakonisch antwortete: Benge. Die Krawatte. den... Adler durchschaute das gefährliche Spiel und stellte den Zujayantrag, daß dieser junge Rechtsanwalt beauftragt werde, die Bomben in die Briefkasten zu werfen. Der Eifer des jungen Rechtsanwalts war dadurch so abgefühlt, daß von dem Antrag nicht mehr geredet wurde. Bon Brieftaschen. In den Anfängen der Bewegung war mand ein Vertrauensmann nicht dagegen gewappnet, bei einem Hungerlohn die Gelder der Organisation ehrlich zu verwalten. Der Hunger und die Versuchung waren oft zu groß. Neber einen jol chen saß man zu Gericht. Da meldete sich Adler: Genoffen, jeder iſt nicht schlecht, und unser Freund ist auch nicht ſchlecht. Er hat nur das erstemal eine Brieftasche in der Hand gehabt." Definition ent. José Santander wischte die Schweißperlen von der fahlroten Lederhaut seiner Stirn, schlug auf die schwere Goldkette, die feine Uhr festhielt, und dann öffnete er genießerisch die Kifte, in der ungeheure Zigarren groß wie marinierte Heringe nebeneinander lagerten. fommen, sie bleiben dabei, daß man sie verfolgt. Alles ist ein Pogrom. Ein andermal: Eigentlich ist jeder von und ein bissel ein Böhm. Aber solche Böhm' wie die Böhm ſind halt doch nur die Böhm'. Wichtig für Parteimänner. Adler fam einmal gerade dazu, wie ein Genoffe verärgert wegging, nachdem ihm der andere überzeugend dargelegt hatte, daß er früher eine andere Meinung gehabt habe, aber durch ihn erst sich habe belehren lassen. Da sagte er: Wenn ich den Leuten, wennt sie erwas Gescheites gemacht haben, immer nachgewieſen hätte, daß die Idee von mir war, hätten wir uns immer nur so gezanft, während wir so einig und groß geworden sind... Das wichtigste bei einem Bartelmann ist, daß er die Idee hat und sie den Leu ten so beibringt, daß sie glauben, sie haben sie gehabt. der Wer war der Sphinr. Wenn wir auch nach der griechischen Sage in Sphinx ein weibliches Wesen sehen, ſo ſtellt doch dies in Aegypten geschaffene Sinnbild ur sprünglich ein männliches Symbol dar, so daß man richtig der Sphinx" und nicht die Sphing" jagen muß. Durch die jüngst erfolgte Freilegung des großen Sphing bei den Pyrami den von Gizeh ist diese Tatsache in ein nenes Licht gerückt worden. Es hat sich nämlich gezeigt, daß das gewaltige Monuntent mit dem Sphinytempel der Pyramide in engsten Zusammen hang steht, und es ist wohrscheinlich, daß dieser Sphinx ein Jdealbild des Pyramidenerbauers Chef- ren war. Der Löwenleib symbolisierte die Stärke, der Kopf war ein idealisiertes Bildnis des Pharao. Auf diese Erkenntnis weist Emil Waldmann in seinem„ Tagebuch einer Mittelmeerfahrt“ hin, das er in„ seunst und Künstler" veröffentlicht. Er hebt diese besondere Bedeutung der Freilegung hervor, die ,, wohl eine fleine Einbuze an Wüstenromantik wert ist". Ueber den Zusammenhang des Svhing mit dem Temper fagt er:„ Der Sphing lag genau so tief, wie der früher von ihm getrennte, ursprünglich aber mit ihm verbundene Felfentempel, der seinen Namen trägt. Man hat auch hier gegraben und den Ver. binbungsweg zwischen dem Tempel und ihm freigelegt. Von der Tempelede führt, an der rech ten Flanke des Sphing entlang, an der Felsmauer ein langsam steigender gepflasterter Gang hin, biegt hinter ihm rechtwinklig um, führt, immer steigend, an ihrer linken Flanke entlang, biegt abermals um und mündet auf einen getampfes, als die wohlmoinenden Freunde die ArAehnlich sagte er während des Wahlrechtspflasterten Platz, seinem Gesicht gegenüber, da, beiter jeden Tag zum Generalftreit zu verleiten ſuchten: Dem Siebitz ist kein Spiel teuer genug. mit denen er seinem Aerger Ausdrud gab, als Mehr scherzhafter Art find zwei Aeußerungen, bie tschechischen Sozialdemokraten die Gewerkschaften spalteten und sich damals immer als die Jenigen himftellten, denen in den Gewerkschaften das gleiche Recht verweigert werde. Wenn sich Studenten zu Führern berufen glaubten und statt zu studieren in der Partel eine Rolle spielen wollten, fagte Adler oft: Stdent fommt vom Studieren. Definition von den Anarchisten: Anarchist ist einer, der sich freut, wenn andere Bomben werfen, In der Zeit der Wahlrechtsdemonstrationen Zur Zeit, da die Anarchisten die Arbeiter zu war es öfter als sonst nötig geworden, auf die törichten Experimenten zu verleiten fuchten, wo Straße zu gehen. Dadurch wurde dieses Mittel, bei sie auf manchen braven Genoffen mit rabilafich Geltung zu verschaffen, aber in Gefahr gelem Gerede Einorud machten, gab er folgende bracht, sich selbst zu verbrauchen. Adler achtete barum ängstlich darauf, daß nur aus wirklich bebeusfamen Anläffen die Arbeiter auf die Straße gerufen wurden. In einer Parteibertretungsfiyung hatte ein Genosse, der eine große, lang fliegende Strawatte trug, aus der man leicht drei beutsche Turnerfratvatten hätte machen können, aus irgendeinem Aulaß das Begehren gestellt, daß die Arbeiter Wiens wieder zu einer Straßenbemonstration aufzurufen seien Die etwas aweiflerische Miene Adlers fachte das Feuer des Redners so an, daß er sich immer tiefer in feine Jdee verbohrte. Er verfiel in leidenschaftliches Bollsverfommlungspathos. Da duschte ihn bler mit ben Worten: Cravatte oblige. Allgemeines Gelächter. Die Demonstration war abgetan. Damals fagte er: Die Tschechen find wie die Juben. Man kann ihnen noch fo entgegen der Prozessionsweg, den die Prieſter wandelten, wo ein Altar ſteht, vor seinen Braufen. Das war wenn sie ihre Opfer brachten, breimal im rech weg am Parthenon. So dauerte die Prozession ten Winkel darum herum; wie der Prozessionslänger und wurde immer feierlicher, bis man dann plößlich dem Menschenantlik in die Augen sah. Ein sehr großzer, echt priesterlicher Gedare. Daß für diesen Zwed zwischen Tempel und Sphinxterasse an einer Stelle. ber hels durchgeschlagen werden mußte, um an dem Punkt, wo Tempelareal und Sphinxareal fich scheiden, unter einer Felsenbrüde durchmaschieren au fonnen, mochte diesen Sflavenhaltern nichts aus. Die Katastrophe. 8Arbeitskräfte waren da. Wer die Pyramiden auf.| deten, blutigen Menschen: Und das Jammern türmt, wird auch mit einem hungen Fellentunnel bez Sterbenden: Wie ich wutaber per Befinnang fertig." fam, lag ich im Rankenhaus Renichen ſtanben um mich herum: bobe Barker Beamte, Direktoren der Gesellschaft erase... Bogleich erinnerte ich urich des Geschehenen... Aber die Wahrheit habe ich natürlich verheimlicht: fie liegen nich schließlich in Rube, glaubten, daß ich meinen Berlegungen erliegen würde. Da habe ich die Bifte der Opfer verlangt... Sie waren alle vei dem Tode entgangen! Das Unglüd! Der Mann hatte unbedeutende Berlegungen babongetragen und ich erfuhr später, daß er eine runde Summe von der Gesellschaft als Entschä digung erhielt. Von Pierre Granval. Es ist ein kleines Dorf in Burgund. Ich gehe allem spazieren, am Rande eines im faftigen Grün prangenden Wäldchens zwischen Haselnuß sträuchern und Brombeerheden, deren mit Früchden behangene Ranken sich über die weiche Rasenmatte hinziehen. Zuweilen fahren auf der Straße, von der mich ein schmaler Wiesenstreifen trennt, Wagen vorbei, schwere Karren, leichtes Geschirr. Aber ich gebe mich düsteren Gedanken hin und achte auf das alles nicht; mein Stroh hut drückt auf den Kopf wie ein Stahlhelm; meine Schläfen schmerzen; ich höre nicht den GeJang der Vögel, die von keinem Leid beschwert find. Eine Eidechse huscht durch das hohe Gras, die Müden tanzen ein Luftballett- ich habe für das alles kein Auge; ich hege nur ein Gefühl des Grolles und des Hasses; ich ersehne eine unmittelbare Rache... Plößlich erscheint an der Wegbiegung ein Diann: ein früppelhafter, fiecher, gebüdt und nrühsam daherschreitender Mann. Er kommt von der Ferme, die sich fern am Horizont an die Erde schmiegt mit ihrem roten Ziegeldach, mit ihren weißgetfnchten Mauern; hohe Pappeln simgeben sic, und der Wind ſchaufelt ihre Kronen auf dem Blau des Himmels. Ich kenne die Geschichte dieses siechen Mannes. Man erzählt fie überall. Er war Lokomotivführer; in dieser Gegend ist vor zehn Jahren sein Zug engleift. Genau hat man die Ursache des Unglüäs nicht feststellen können. Manche sagen, daß der Mann betrunken war und seine Maschine nicht meistern konnte. Andere meinen, daß er in einem: Arfall von Wahnsinn gehandelt hat. Er soll, ohne sich der Tat bewußt gewesen zu sein, das Fahrtempo derart beschleunigt haben, daß er die Katastrophe herbeiführte. Ihn selbst zog man schwerverletzt unter den Trümmern hervor. Er behauptete, daß er nicht wiffe, wie das Unglück geschehen iſt und verlangte, die Liste der Opfer zu sehen. Sie waren zahlreich: 13 Tete, 30 Verlegte. Wie er die Lifte zurückgab, hat er gesagt:„ Ach, das Unglü, das Unglüd!" Dann konnte man nichts mehr aus ihm herausbringen; er hat hartnäckig er geschwiegen. Seitdem zur Arbeit unfähig, lebt bel ben Bauern von einer einen Rente, die ihm die Gesellschaft zahlt. Ich lenne ihn genau; oft richte ich voll Mitleid für fein Elend ein Wort an ihn; heute wie stets, wenn ich thm begegne, gehe ich auf ihn zu und frage ihn, wie es ihm und den Benten in der Ferme gehe. Aber er antwortet air nicht. Niemals ist er mir so blaß und mager erschienen; fieberhaft bewegt er die Lippen, ohne trocudeinen Laut hervorzubringen, und seine Brgen haben einen tragischen Ausdruc. Ich verſeſſe den eigenen Schmera, um von dem ſeinigen mit ihm zu sprechen. Was ist mit ihm? Hat man ihm ein Leid zugefügt? Machten sich unbarmherzige tinder über seine Sinfälligkeit Inftig? Findet man in der Ferme die Rente zu flein, um ihm Wohnung, Nahrung und Pflege 6 acwähren? Er schnitteit den Kopf und sicht mich ängstlich an: ich ahne, daß er sich fragt, ob er sprechen soll. Er quält sich und zandert endlich kann er fich nicht mehr beherrschen:„ Die Vorwürfe, die Gewiffensbisse sind es!" Und ehe ich mich von met nem Stonnen erholt habe, che ich ihn fragen Pann, fährt er fort: ich leide zu fehr Ich muß jemandem fagen, was ich für Qualen durch • mache!... So fann man nicht leben, und viel leicht können Sie die Schatten vertreiben, die mir ihre Berlegungen zeigen und mich in ihre Hölle mitnehmen wollen." Der Arme, ich ahne, er will von den Opfern der Katastrophe sprechen, und ich sage ihm sanft, daß er nicht schuldig ist, daß auch er verwundet und verstümmelt war, daß die Gespenster tein Recht haben, ihn zu quälen. Aber er zudt die Achseln. Ich wäre nicht schuldig? Nicht schuldig? Man hat das geglaubt! Der Dämon der Rache trieb mich, hören Sie? Ich war damals verlobt... Ach, mein Herr, was hatte ich für eine hübsche, blonde, reizende Braut! Alles war zwischen uns in Ordnung: ich war glüdlich, glücklich Man hätte nicht glauben können, daß es so viel Glück auf der Erde gibt. Und dann kam plötzlich der Bruch... Sie liebte mich nicht mehr; sie hatte mich niemals geliebt. Sie gab mich um eines anderen willen auf, um eines anderen willen, der sich gut fleidete, in einem Büro angestellt war; es schmeichelte sie, felne Frau zu werden! Ich hab gebettelt, geschrieen, gedroht. Umsonst!... Sie spottete mich aus, lachte, sagte, es gäbe ja zum Heiraten noch andere Mädchen auf der Welt, und ich würde fte schon vergessen.. Ich hatte geschworen, mich zu rächen. Eines Sonntags- es find zehn Jahre her, mein Herr, und ich erinnere mich aller Einzelheiten, wie wenn es gestern gewesen wäre- an einem Sonntag alſo ſtand ich an meiner Maschine und fah dem Gedränge der Ausflügler auf dem Bahnsteig zu. Da gab es Liebespaare, Verheiratete mit ihren kleinen Kindern, und wie ich sie ansah, dachte ich an metu Glend, und das Herz schlug grollend in meiner Bruſt. Plötzlich hörte ich ein lautes Auflachen, das ich fenne Schleier auf ihrem Out war sie wie eine Dame und ich sah sie; mit einem gekleidet; mein Rivale folgte ihr; er hielt eine Ledertasche in der Hand, und seine Augen hingen zärtlich an ihr. Ich entsann mich, daß fie ihre wo der Mann Familie hatte... Sie gehörten Hochzeitsreife in die Bourgogne machen wollten, einander ohne Zweifel schon an... und dieser Gedanke vermehrte noch meine Verzweiflung. die verfolgte mich unaufhörlich, während der Zug Da zudte in ntir eine schredliche Joce auf und ins Land hineinfuhr. Dort gab es eine gefährliche Stelle, welche der Zug nur langsam burdfahren durfte: ich dachte: Denken Sie, mein Herr; ich habe soviel Tote, soviel Verwundete für nichts verschuldet!... doch für etwas... damit sie Geld erhielten, nu ihre Ausstattung zu bezahlen.. 1 Das find die Gespenster, die mich verfolgen; manchmal in der Nacht höre ich, wie sie mich rufen: fie rufen meiren Namen; dann stehe ich auf und folge ihnen. Sie führen mich an den Rand des Teiches und warten, daß ich mich hineinstürze; aber ich höre nicht auf sie und lehre in die Ferme Jean Claudus zurück, der mich ausschilt, weil ich seinen Schlaf ſtöre. Ach, das Unglüd!" was foftet ein Löwe?- Was foftet ein Elefant? Davon hat der Laie natürlich feine Ahnung, auch weiß er nicht, daß auf dem Tiermarkt, so gut wie auf jedem anderen, die Preise nach be stimmten Gefeßen geregelt werden, wenngleich diese Gefehe nicht so streng find wie in anderen " Brandjen". Eine Schäßung des Wertes, der Tiere in der Wiener Menagerie Schönbrunn, dem ehemaligen kaiserlichen( jetzt staatlichen) Tiergarten, gibt uns erstaunliche Aufſchlüſſe. Das kostbarste Stüd dieses Zoologischen Gartens ist ein großer nordamerikanischer Büffel, der auf 16.200 Mark geschätzt wird. Dreizehn Alpenſteinböde werden mit insgesamt 120.000 Mart betvertet, zwei Exemplare des im Aussterben begriffenen mongolischen Wildpferdes mit le 21.003 Mark. Raubtiere find im allgemeinen etwas billiger. So loftet ein Löwe ungefähr 6000 Marl, ein Tiger 6000 bis 7500 Mark, ein Gepard 8000 Mark. Auch ein Schimpanſe iſt nicht besonders abgerichtet und gelehrig tft Ein ofrimehr wert als 3000 Mart, wenn er nicht gerade kantscher Elefant wird schließlich mit 16.000 Mar! bewertet. Gebanten- Splitter. Stachelworte von Franz v. Schönthan. En flebenmal verfchloffener Schrank impo niert der Menge immer,- wenn er auch gangich führe ein Unglüd herbei, das mich- aber Ich werde abfichtlich nicht langsam fahren; fie mit mir- töten wird. Und ich lachte laut dachte nur an meinen Haß und an meine Rache. auf. Der Dämon hatte mich in der Gewalt. Ich Die anderen Reifenden waren mir gleichgültig; lich leer ist;... Das wissen die Schlauen unter the Schicksal beschäftigte mich nicht und um mei- den Dummen und hüllen fich in Schweigen. netwvillen fürchtete ich den Tod nicht. Willst du Freundschaft zwischen uns und Marheit, dann erbitt' ich eins von dir: Unerschroden jage stets die Wahrheit aber pur nicht mir! Wir näherten uns dieser Stelle. Die Schie nen führten an einem Fluß hin; ich bemerkte von fern Böschungen, eine Brüde, die man passieren mußte, ehe man den gefährlichen Ort erreichte. Statt das Tempo zu verlangsamen, ließ ich die Maschine mit voller Geschwindigkeit laufen; aber keine Macht der Erde hätte mich zurüdhalten fönnen ich achtete auf nichts mehr. Wer genau wiffen will, was er felber wert ist, Ach, welch furchtbare Satastrophe war das! Wie die Flammen aus der Maschine aufgeschoffen braucht nur zu beobachten, was er tat ind denkt, find! Und die Schreie der vezatneifelten, vertoun-- wenn er mit fich allein ift 1 Das Erperiment. Ein europäischer Reifender hatte fürzlich auf Sumatra ein Erlebnis, das ihm um ein Haar das Leben gekostet hätte. Er mußte eine längere Reise in das Innere dieser Sunda- Insel unternehmen, nur begleitet von eingeborenen Kults und einigen Mandroer, Eingeborenen- Aufsehern, die zum Unterschiede von den Kulis lesen und schreiben können. Den Europäer überfam das in den Tropen verständliche Bedürfnis nach einem fühlenden Bade. Ein schattiger Waldfiuß bot Gelegenheit, die lange und ausgiebig ausgenügt wurde. Die Eingeborenen blieben am Ufer und betrachteten den badenden Weißen mit interejjierter Spannung. Ais er endlich wieder in sein Gewand schlüpfte, erklärten ihm seine farbigen Begleiter, er hätte doch an dieser Stelle„ Awas, awas" sein, d. b. sehr vorsichtig sein müssen: denn der Fluß wimmelte hier von- Krokodilen! Perplex frug unser Reisender, weshalb man ihm das nicht vorher gesagt hätte. Mit den ern stesten Gesichtern von der Welt machten ihm seine Begleiter klar, daß es sich für sie um ein ErpeDas ambere, der Gefängnistür zugefehrte, enthält die Worte:„ Erste Gelegenheit zu einem Trunt". Es ist anzunehmen, daß jetzt dieses Wirtshaus ,, trodengelegt" ist, daß die armen Gefangenen auf den letzten und ersten Trunk verzichten müssen. Oder auch nicht?- Auch in den deutschen Städten konnte man früher an den Wirtshäusern mancherlei merkwürdige Namen finden; sie verschwinden aber mehr und mehr. Da gab es in Berlin:„ Zum gemütlichen Huhn", Bum strammen Hund",„ Zum ersten Ehestands schoppen"( im Hause eines Standesbeamten gelegen),„ Zum Vier- Zentner Mann“,„ Zur letz ten Instanz"( am stammergericht),„ Lehmfute". ( war am jetzigen Vittoriapark gelegen). Noch einige aus anderen Städten:„ Zum polnischen Berigott"( Breslau),„ Zum alten Strohjaa ( Leipzig),„ Zum federen Müffelche“,„ Sum Sal; rümpche",„ Zum Bierstall"( alle drei in Köln). In einigen Städten gibt es Schänken in der Nähe von Friedhöfen:„ Zur lezten Träne". Der aussterbende Gorilla. Der eifrige Vor tämpfer des Naturschußes Sir Albert Gray weist in den Blättern für Naturkunde und Naturschutz darauf hin, daß in den letzten dret tement gehandelt hat für he be in the Bohrer die wenigen Gorillaherden, die sich noch hauptet, Krokodile fielen feine Weißen an. Sie hätten einmal feststellen wollen, ob das wirklich wahr sei. in den belgisch- afrikanischen Kolonien finden, faſt vollständig vernichtet worden sind. Besonders die interessante Hochlandsart in der Nähe des Stiwu Das Erlebnis dieses Europäers, das mit einer Sees im früheren Deutsch Ostafrika ist dem Unnachträglichen Gänsehaut sehr billig bezahlt war, tergange nahe. Nach den Schätzungen von Afeist überaus charakteristisch für die Mentalität der ley gibt es überhaupt nicht mehr als 50 bis 100 muhammedanischen Sundanesen. Sie basiert auf Gorillas. Dieses Tier wurde besonders wegen dem unverrüdbaren Fatalismus, mit dem sie feiner Größe, seiner Seltenheit und seiner Wildalien Ereignissen und Meinungen als Schicksals heit so eifrig verfolgt, wobei die unheilvolle Versendungen gegenübertreten, damit sie sich aus- bindung zwischen Museen und Sportienten eine wirken können. Der Einzelne mag ruhig dabei schwere Schuld trifft. Für die Erhaltung des untergeben: das ist Allahs Wille. Gegen diesen Gorillas, des Rhinoceros, des Okapi und anderer Glauben, der ein wertvolles Mittel ber Gingefeltener Tiere iſt notwendig, eine genaue Lifte borenenbewegung ist, wird Europa nicht sobald der zu schüßenden Tiere aufzustellen und eine auffommen! internationale Verständigung darüber herbeizu führen, ferner die Aufmerksamkeit der öffent lichen Meinung aufzurufen, die sich gegen solibe Grangamfeiten auflehnen muß. Ulerlei. Der Tenz ins Paradies. Der Tanz ist keine peaner, ein Stamm der Südsee- Inseln, haben Erfindung der modernen Zivilisation. Die Bonaeen Glauben, daß es um in das große Jenseits zu kommen, notwendig ist, ein guter Tänzer zu fein. Nach dem Glauben dieses Stammes müssen die Seelen über eine Brücke, die die Verbindung zwischen dem Diesseits und dem Jenseits aufrecht erhält. Diese Brüde wird von Wächtern bewacht, die stets auf der Bauer sind, um, wenn sie eine Seele paden, sie mit in die Unterwelt Wächter so entzückt, daß sie ihren Beruf für den zu zerren. Durch tanzende Seelen werden die Augenblid vergessen, und so ist den Seelen die Möglichkeit gegeben, tanzend im Himmel anzufommen. Heiteres. große Beule am Hinterkopf des Patienten: Diese Erhöhung am Kopf ist außerordentlich charakteristisch, sie läßt auf einen jähzornigen Charakter schließen!" Stimmt, Herr Professor," erklärt der Bauer. ,, Meine Frau ist ein wahrer Teufel in Menschengestalt." Der Möbelhändler. Besuch:„ Donnerwetter, Sturichen, was habt ihr aber für eine schöne Einrichtung!"- Kuri:„ Hm! Weißt du, Onkel, ich glaube auch, dem Mann, von dem sie gekauft ist. dem tut's jest mächtig leid, daß er sie nicht mehr hat der kommt jeden Tag und will die Eltern sprechen." Die Liebenswürdigen am Telephon. A der früh sehr zeitig angeklingelt wird): Spreden Sie doch etwas deutlicher, ich fann Sie absolut nicht verstehen."- B.:„ Sie haben wohl Ihre Ohren noch nicht angeknöpft?"- A.:„ O dow, aber Sie scheinen Gebiß noch nicht im Munde zu haben!" Rätfel- Eske. Magisches Kreuzrätsel. III V IV aaabeeg biim. Diese Buchstaben schreibe man so in die punttierten Felder ber obenstehenden fünf Kruze, daß fünf vieriane Wörter folgender Bedeutung entstehen: 1. Oft jee- Halbinsel, 2. Verwandtschaftsgrad, 3. Bi.. mittel, 4. Handwerkzeug, 5. Tier. In jedem Streus beginne man an der Spige und leſe rechts herum. Silbenrätsel. Aus nachstehenden Sülben find 28 Witer von oder nach unten gelesen, einen Spruch aus zu bilder, deren Anfangs- und Endbuchstaben, der„ Antigone" des Sopkolles ergeben.( ch 1 Buchstabe.) a a be ber bes chow daim del den den der di don eeece e em es fett fled fel ge he hen i il fa tel fram trims laub lei.cr lied to lum mann me mer mi na nau nan nag ner nes nun os pen re re rei rö fand se see ſt ti i ur us vir wich wild wun. Die Worte fe. zeichnen: 1. berühmter Mediziner, 2. thüringe Poesie, 5. Herzensbund, 6. übe natürliche ErStadt, 3. bekannter Streuzer, 4. Gattung der scheinung, 7. Erholungszeit, 3. Geſtait aus Somer, 9. Naturerscheinung, 10. Frauenname, 11. Weinglas, 12. Folge der Ungeschicklichkeit, 13. Bezeichnung weiter Ferne, 14. Felfen am Rhein, 15. Sammler, 16. Schornstein, 17. Jniei, 18. antife Göttin, 19. Widerwillen, 20. Geift. licher, 21. Tiergattung, 22. Einleitung, 23. Motor- Erfinder, 24. Keinigkeiten, 25. Teil des Weinstocks, 26. Varadies, 27. spanischer Frauenname, 29. englisches Frühſtücksgericht. Dünner als Spinneben. Bisher benugte man bei mikroskopischen Messungen mit optischen Instrumenten als dünnſte Fäden die der Spinn gewebe, die nur 0,0068 bis 0,0034 Millimeter Durchmesser bejizen. Es war nämlich nicht möglich, aus Metall dünnere Fäden als 0,028 Millmeter starke Silberdrähte herzustellen. Jest ist es aber gelungen, wie in Reclams Universum" mitgeteilt wird, Fäden mit einem Durchmesser von nur 1 Mikron, d. h. 1 Zehntausendstel Millmeter zu erzielen. Zu diesem Zwecke wird das zu verdünnende Drahtstückchen in eine Elektronen röhre gespannt und durch Zuführung von hoch gespanntem Strom bis zur Weißglut erhitzt. Durch Absvaltung von Teilchen verringert sich die Masse des Drahtes derartig, daß sie schließ lich die Dünne von 1 Zehntausendſtel Milltmeter erreicht. Die Herausnahme des Fadens muß allerdings vorsichtig geschehen, da er nur noch ein Fünfzigstel so start ist wie Spinnweben. Originelle Wirtshausschilder. Solche aus früt heren Zeiten herſtammende Wirtshausschilder gibt es in allen Ländern. In einem englischen Blatt waren eine ganze Reihe merkwürdiger Bezeichnungen von Gasthäusern aufgeführt. Da begegnen wir in Chepton einem Wirtshaus, das den Namen trägt:„ Zum alten beschimpften bllosophen",„ Zum Menschenbein"( in Burslei), Zum Loch ist der Wand"( Drstwich), 3ur chelnden Nonne"( Dudley). In Columbus( Nord amerika) befand sich ein Wirtshaus mit zwet„ Aber ja doch!"„ Nein, Fräulein!" ver- 1. Regen, 2. Jafo, 4. Baie 5. Sage, 6. Dame, Schildern. Es ist dies am Eingang eines Gesetzte Billy.„ Aufs Rechnen mögen Sie sich verfängnises gelegen. Das eine Schild ist den von ber Stadt kommenden zugewendet und trug die Aufſchrift„ Sebte Gelegenheit für einen Touaf". Unmöglich. Ich lasse meine Kinder me von fremden Leuten hüssen," erklärte die junge Frau, die sehr auf Hygiene hält,„ Da haben Sie ganz recht," stimmt die ditere Freundin bet. „ Aber bei mir ist das leider nicht mehr durchführbar. Sie sind alle über 19!" Praktische Rechenkunst.„ Sage mir. Billy," fragt die Lehrerin,„ wenn 11 Schafe vor dem Zaun stehen und 6 springen darüber hinweg. wieviele bleiben dann zurüð?“„ Es bleibt foins zurüd," antwortete Billy, der Bauernjohn. stehen, auf base aber nicht!" Der Prosessor stellt seinem Auditoriuan einen Bruert vor und erflärt unter Einweis auf eine Auflösungen der Stätsch aus der vorigent Nummer: Kreuzwortjilbenrätsel. Sen frecht: 1. Res jeda, 3. Roſafe, 7. Meran, 8. Marienkäfer, 9. Birne, 11. Gelimer, 12. Minerva, 16. Svandan, 17. Rele. 18. Elefant, 19. Lindenan. 21. Normanne, 22. Wa demar. Wagerecht: 9. Birke, 10. Range, 12. Mine, 13. Lilienbanner, 14. Eimer, 15. Varus, 16. Spanferkel, 19. Gina dan, 20. Tenor, 23. Legende, 24. Mansarde, 25. Infaat, 24. Nautif, 27. Tanne, 28. Marta,