Ar. 35. rinteryalttungsibeziage-1927. i Qi schon irgendwo gesehen... aber wo ichiam her l sw auch b !wr oer- nmen nun die den» anderen ausstehend in men knickend, wie die Autv- er Frenide»ahm Platz und begann ern. Vir saßen wie die Buddha- statur». Ter Fremt-e plauderte fesselnd, voll Unwirklichkeit getaucht, über die Materie hinweggohoben, sche- Tas Meer plandene inübsam, Krise, die sich dann und stand Bergemann, der magere Ber- über den wir all« immer zu lachen weil er so drollige deutsche Lieder wußte, auf. In seinen Mienen war kalter Entschluß: — Meine Herren, da nie ich nicht mit! Entweder ihr rückr mit der Sprache h-rans. oder ich gehe schlafen. Ich habe kein Verständnis für dergleichen Geheimtuereien, bei uns gibt es so etwas nicht. Natürlich auswendig... Englisch freunder sich schließlich mit einer Gesellschaft an, und am nächsten Tage ist er weg. Uno das schrecklichste daran, Ku:lemborgs Stimme schnappte über, er redete fetzt rücksichtslos mit voller Stärke, das schrecklichste, uicheiml'chstc, wenn ste dann einen, der dabei war bei dieser Unterhaltung, fragen, worüber mau geredet hat, dann zuckte er die Achseln, munkelt von gewissen spiritistischen Versuchen und bleibt ansonsten stumm w:e ein Stockfisch. Na, kennen Sie sich aus? Totenstille folgte diesen leidenschaftlichen Worten. Wir saßen wie mederaenagelk. Dann begann der Terrtsche wieder: seine Stimme Ivar etwas gedämpft. Nun, warum die Leute olle sch.oc.gen, wenn ste mit ihm zu run haben. Das gibt eS nicht. Na, hier mag es ja allerhand Schnick- Schnack geben, aber Jeder von uns war im Stillen überzeugt, daß jetzt die Feststellung folgen müßte, daß cs ettvas derartiges bei ihm zu-Hause nicht gäbe. Aber die Feststellung blieb aus. Und vorläufig auch die Erklärung für das Phänomen, daß nieniaud, der einmal n der Gesellschaft des sonderbaren Fremden gewesen Ivar, nachher davon sprechen wollte... Tenn iu diesem Augenblicke stand neben Bergemaim, dem das Wort im Halse stecke» blieb, der Fremde... Er grüßte artig, schien es zu überschen, daß keiner von uns den starren Bann soweit abschüttcln konnte, um wenigstens seinen Gruß zu erwidern und fragte mit vollendetem Takte: „Dü-den die-Herren gestatten, daß ich mich Ihnen anschließe?'Ich bin allein hier und habe gute Gründe, die Einsamkeit zu vermeiden..." Sag' du etwas, zum Teufel, das Schwei- gc» wirkt doch schon peinlich... sich.'r sagte von uns-ii sich selbst. Aber es dau- Von Gro Clifsord. ausfordernd gewesen in ihrer Nonchalance. — Ich glaube nicht an dergleichen Dinge... Aber die Hand, die das Feuerzeug zur Zigarette führte, zitterte leise. Zn allen Gesichtern lag eine undefinierbare Erregung, so gleichgültig jeder dreinzuschauen bemüh» war. Etwas lag in der Luft. — Er ist gestern gekommen... Kuilem- borg flüsterte und wir steckten die Köpfe zusammen, so leise war sein Gezischel.— Er ist gestern so plötzlich dagewesen, daß es mir einen Chok versetzte, als ich ihn erblickte. Und er wird ebenso spurlos wieder verschwinden, wie er von Nizza verschwand, wo ich ihn zuletzt sah... vor vier Jahren traf ich ihn in Amsterdam. Damals erschoß sich einer meiner besten Freunde,«in Diamantnabob, wenige Tage später. Ob jein Selbstmord mit dem Besuch« dieses sonderbaren Menschen zu- jammcnhängt, kann man zwar nicht sagen, aber——— — Jetzt fällt mir ein, Vantoch silhr sich mit der Hand über die Stirne, auf der Schweißperlen glitzerten... Jetzt, natürlich, ich erinnere mich ebenfalls, den Menschen habe ich nur? Da gewann, pflegten. Wir faßen in vorgerückter Nachtstunde am Ronde der Hotelterrasse, lauschten dem monotone» Liede des schlafenden Meeres, das wie eine riesige, dunkle Schale zu unseren Füßen lag, und tranken, willenlos und ohne Gier, aber um so stefiger, von dem roten Weine, den uns der Manager so warm empfohlen batte. Tie wohlige Gelöstheit, die uns alle in ihrem zaubervollen Banne hielt, war wie ein milder Rausch; man hörte und sah, aber alles tvar in'“ Grenze« der menhaft. schläfrig, die lau, wann bemerkbar niachte, glich dem liuden Streicheln einer Frauenhand, die wenigen Worte, die gesprochen wurden, fielen gleich trägen Tropfen in die-Stille. Zeit und Ort ivare» ausgetilgl... Tas mag so bis gegen ei» Uhr morgens gedauert haben. Keiner sah auf die Uhr. Es war ja so gleichgültig..'. Ta riß sich Kuilemborg, der dicke Niederländer, einpor. In seinen Augen war plötzlich gespannte Wachheit, fein schwerfälliger Körper, der eben noch gleichsam knochenlos in deut breiten Korbstuhl gelegen hatte, war nromentan gestrafft. Wir bemerkten es olle, denn auch unser Dämniertraum, den Wein und Meeresplaudern und die Stille der Mittelnicernacht gezeugt hatten, war verflogen. Dort steht«r, ich lasse mir das nicht nehmen, der Bursche kann mehr, als unsereiner sich vorstellt. Wir sahen alle hin, teils direkt, teils wieder unvermutet und aufdringlicher, als der gute Ton es eigentlich zuließ. Denn Kuilemborgs Worte waren über uns bergefallen wie eisige Güsse und jeder vermeii Ungrrifbares, Unheimlickres ls hätte er 2Charme und Geist. Er war viel gereist, wußte das Charakteristische jeder Gegend mit plastischen Worten zur Geltung zu bringen vir faßen und schwiegen. Ich kann mich des unangenehmen Gindrucks nicht erwehren, als ob ich den Herren lästig wäre?" Er sagte es mit so viel bestridender Liebenswürdigkeit, daß wir allefamt plötzlich lebhaft wurden und zu proteftieren versuchten. Was ihn veranlaßte, zu bleiben. Er ließ nur noch eine Bemerkung fallen, die aber wirfte wie eine Efrafitbombe. " Glauben Sie mir, meine Herren, es ist ein schreckliches Los, immer allein sein zu müssen, weil einem der düstere Schatten einer maurigen Berühmtheit vorausgeht..." Da gab der magere Bergemann Feuer. Er schoß sozusagen los, ohne zu zielen, mit geschlossenen Augen. ,, Aha! Sehen Sie, das interessiert mich! Ich muß gestehen, auch ich habe schon aller hand über Sie munkeln gehört." Sein Blic streifte den schwitzenden Kuilemborg, der gen Himmel jah, wie ein Märtyrer ,,, und da habe ich mir gedacht, es würde mich doch freuen, mit diesem Mann bekannt zu werben, der über unheimliche Kräfte verfügen soll." So, jetzt war es ausgesprochen, Kuilemborg versuchte, unsichtbar zu werden. " Das ist für mich ebenso schmeichelhaft wie traurig, mein Herr." Der Fremde flötete mild und refigniert. Ich bin ein Gezeichneter, denn ich trage in meinen Händen die Kraft des Arvi. Wiffen Sie, was Arvi war?" Nein, wir wußten es nicht, aber er ertlärte es uns. Den klaren Ueberblick über das Wesen des Arvi habe ich nie erhalten; Die Flamme. Von Hermann Heise. Ob du tanzen gehst in Tand und Plunder, ob dein Herz sich wund in Sorgen müht, täglich neu erfährst du doch das Wunder, daß des Lebens Flamme in dir glüht. Mancher läßt sie lodern und verprassen, trunken in verzüdten Augenblid, andre geben sorglich und gelassen Kind und Enkeln weiter ihr Geschic. Doch verloren sind nur deſſen Tage, den sein Weg durch dumpfe Dämm'rung führt, ber sich sättigt in des Tages Plage und des Lebens Flamme niemals spürt. ich habe auch vergessen, wie man die etwas hintrat, wobei er die Arme auf dessen Gefomplizierte Auslegung dieser Kraft anfangen heiß weit seitlich wegspreizte. Dasselbe taten müßte. Es kam darin verschiedenes von einem die anderen, einer nach dem andern. Auch an System von Schwingungen vor, die aber we- mich kam die Reihe. Ich fühlte sonderbare, der mit den Ansichten des Empedokles, noch heiße Ströme durch meine Arme laufen, sah mit den Herzschen Wellen etwas zu tun in ein bleiches, gleichsam von innen heraus haben sollten. Jedenfalls aber war es un- jerleuchtetes Gesicht, hörte Worte, an die ich heimlich. Und wir faßen da, wie vor uns mich nicht mehr erinnern kann. Oder vielviele Gesellschaften dagesessen haben mochten, leicht hörte ich die Worte auch gar nicht, sonwaren willenlos, tranfen immer weiter von dern dachte sie nur... dem roten Wein, sprachen fast nichts und jahen mit starren Augen auf den Fremden, der uns erklärte, die sonderbare Kraft seiner Sände, deren auch viele teilhaftig seien, ohne es zu wissen, überhebe ihn der Sorge um die Materie. Er habe immer zu leben wie ein Fakir, damit hatte er sich Bergemann zum Feind gemacht. Hören Sie mir auf mit diesen Kinter lichen, Fakire. Dieses Schwindlerpad!" Aber der Fremde lächelte sonderbar. Haben Sie schon einmal die Kraft überfinnlicher Mächte gespürt?" Seine Frage flang sanft. Aber Bergemann war dunkelrot im Gesicht und noch viel stärker betrunken, denn wir alle. Der Wein war seit der letzten Stunde unfagbar gut. Sie haben alle miteinander einen schweren Rausch, dachte ich, man muß nur ihre frampfhaft aufgerissenen Augen ansehen... aber ich wußte in diesem Augenblicke, daß mein Rausch nicht weniger gut fundiert sei; auch über die frampshafte Aufgerissenheit meiner Augen gab ich mich keiner falschen Illusion hin... Die Brise, die vom Meere kam, war bedeutend fühler, denn am Abend. Ich be= merkte dies unter heftigen Kopfschmerzen, als ich aus einem, wie ich glaubte, ganz furzem Schlummer erwachte. Aber über dem Meere grellte bereits, feurig rot, das Morgenlicht. Die andern lagen und faßen um mich herum und erwachten nach und nach ebenfalls. Der Kopfschmer; herrschte, wie eine furze Umfrage ergab, bei allen, ohne Ausnahme, vor. Der Fremde war verschwunden. Mit ihm unsere sämtlichen Briefiaschen. Er war mit dem ersten Zuge abgereist. Ich begreife jetzt vollständig, warum er nirgends für die Materie zu sorgen hat. Für die sorgen, wie er auch uns bewies, die Kräfte des Arvi, die er in seinen Händen, in feinen geschidien Taschendiebshänden, hat... Ich begreife aber auch, warum niemand, der einmal auf seinen Schwindel hereingefallen war, über den Verlauf der Unterhaltung sprechen wollte... Denn erstens ist das Gefühl der Blamage bitter. Was dann folgte, weiß ich nicht mehr Und zweitens ist der Gedanke, daß noch genau anzugeben. Ich sah nur noch, daß Ber- viele, viele andere ebenso hineinfallen wergemann aufsprang und vor den Fremden den, unfagbar süß. wäre, dem tändelnden Spiel dieser einzelligen| Anzahl eng nebeneinanderstehender feinster HärWeltbürger, die der Laie gewöhnlich unter dem chen, den Wimpern, hervorgerufen wird. Sie Ramen Infusorien herzlich gering schätzt, unsere bewirken in der unmittelbarsten Nachbarschaft Aufmerksamkeit zu widmen, erwartet uns ein der Glocke eine kleine Wasserströmung, die Nahnoch viel verlockenderer Anblick. Das Wasser rung herbeiführt, welche in den Zellmund iröpfchen auf dem Glasplättchen wird systema hineingetrieben und dann vom Körperplasma tisch abgesucht, wir durchstreifen gigantisch er aufgenommen wird. Das Auge des Forschers scheinende Algenwälder, schen wunderliche Dia- ermüdet eher, als diese so unsaßbar winzigen tomeenschiffchen ihre Kreise ziehen und haben Flimmerhärchen. ganz plöglich eine ganze Kolonie der unermüdlichen Tänzer vor unserem Auge. Vorerst ist der Blick noch getrübt durch hastige Bewegungen, allmählich beruhigt sich aber die seltsame Gejell Leben und Treiben. fchaft und gewährt ungehindert Einblid in ihr „ Glockentierchen“( Vorticella) benannten etwas poetisch die Altmeister der Jufusorien kunde diese zierlichen Lebensformen. Und fürErstaunlich auch die Einrichtung, welche das forkzieherartige Aufrollen des Stieles ermöglicht. Sollte man es für möglich halten, daß in dem glasklaren Stiel des Tierchens, das nur eine einzige Zelle darstellt, sogar ein spiralig geFrümmier Muskelfaden erkennbar ist, der durch seine Zusammenziehung das Zurückschnellen von Stiel und Glode bewirkt? Daß all diese wunderbare Organisation, die das brauchbare unse Der Tanz der Vorticella. wahr, der Anblick des Zellenkörperchens erinnert rer fünf Menſchenſinne gleichfalls aufweiſt, in Von Dozent Ewald Schild, Mikrobiologisches Institut, Wien. Unlängst habe ich mir wieder einmal ein reizendes Tänzchen beschen. Allerdings gab es feine erwachsenen Kinder in der vorschriftsmäßigen Geſellſchaftstoilette zu sehen, aber ich glaubte, es hätte sich mancher und manche nicht weniger amüsiert, wenn sie mit mir an jenem Abend in der mir heimischen mikroskopischen Ge sellschaft zu Gaste gewesen wäre. Man höre nur das seltsame Histörchen: an ein winziges Glöckchen. Jedes Glöckchen hängt an einem ganz dünnen Faden, den wir uns etwas näher ansehen wollen. Da- ein blitzschneller Ruck, und zuckend hat er sich zusammengerollt, wie ein fleiner Storfzicher, das Glöckchen mit sich niederreißend. Aber schon nach einigen Augenblicken entfaltet sich der spiralig zujam mengezogene Faden, das Glöckchen, das sich gleichfalls zu einer Rugei zusammenrollie, blüht wieder auf. Nach einer Sefunde reißen die Stiele ihre Glöckchen abermals zurück, und so fönnten wir stundenlang dieses wirbelnde Aufund Abtanzen verfolgen. Die oberflächliche Durchmusterung einiger Ich hoffe nicht langweilig zu werden, wenn Versuchsbehälter mit niederstem Kleingetier des ich noch furz einiges über dieses wandersame Wassers verhieß föstliche„ Gemüts- und Augen- Besen berichte; ich will ja nich: der gedanken ergözung" für die mikroskopische Beobachtung. losen Neugier Befriedigung bieten, sondern GeSo war es auch. Rasch ein paar fleinwinzige nuß auch dem denkenden Verständnis. Partikelchen von dem sattgrünen Algenrajen der Behälterwand auf ein Traggläschen und unter die winzige Objektivlinse des Kleinsehers gebracht. Hurtig und pußig rudern phantastische Gestalten durch das Seefeld. So reisroll es auch Neues zeigt sich im Blidfeld des Mikroskops. Am Rande der Glocke entdecken wir ein rastlos wirbelndes fleines Rädchen. Bei eingehenderer Beobachtung erweist es sich, daß die jes Flimmern durch das Schlagen einer großen einem so winzigen Stäubchen Playz hat, dem der Wassertropfen schon die ganze Welt bedeutet? Die Vermehrung unseres Glockentierchens erfolgt meist durch einfache Zweiteilung seines Zellförpers, so daß jedes Tochtertierchen der Einrichtungen des Mutterorganismus teilhaftig wird. Manchmal ist auch der verwickelte Vorgang der geschlechtlichen Zeilverschmelzung zu beobachten. Ein frei schwimmendes Glodeniierchen ohne Stiel nähert sich einem feſtſißenden Artgenossen, umschwärmt ihn einige Zeit hindurch lebhaft und setzt sich endlich an deffen Körper fest. Der Zellinhalt des Aniömmlings flicht nunmehr in den Körper der„ Lebensgefährtin" hinein, die beiden Einzelwesen verschmelzen jo zu einem einzigen. Diese Verschmelzung bragte eine gewisse„ Plutauffrischung" mit sich, die da Ausgangspunft für weitere gewöhnliche Tei. lungsgenerationen darstellt Der Wassertropfen unter dem Mikroskop trodner allmählich ein! Der unermüdliche Tanz der zierlichen Glöckchen wird immer langjamer, um endlich ganz aufzuhören. Die Postkarte. Von Karl Ettlinger. Mit einem tiefen Seufzer nahm die alte Frau Dobelhauser das Marktnet vom Küchenhaken, zählte noch einmal die paar schmutzigen Papierscheine nach und schlürfte den engen, dunklen Gang zur Treppe. Dabei warf sie einen bekümmerten Blid auf die Kammertür, hinter der ihre Liesel schlief. Die Liefel gefiel ihr nicht mehr. Was hatte das Mädel nur? Früher war sie immer so lustig gewesen, hatte geschwatzt wie eine Elster, wußte immer eine Menge Spafsiges aus dem Geschäft, von den Chefs und Kollegen zu erzählen - und jetzt war sie immer brummig und beantwortete jede Frage der Mutter mit einem fnurrenden: ,, Was soll denn im Geschäft sein? Fad is halt!" Früher war die Liesel schon um sechs aus den Kissen gesprungen, half der Alten beim Kaffeekochen, besprach mit ihr die Haus haltungssorgen jetzt lag sie bis zum letzten Augenblick im Bett, fleidete sich haftig an, stürzte den Kaffee hinunter und lief ohne rich tigen Abschiedsgruß davon, kam unpünktlich zum fargen Mittagessen und Abendbrot, ja, manchmal blieb sie ganz weg. Was hatte das Mädet? Die alte Dobelhauferin ahnte wohl, was die Liesel haben mocht. Aber sie wollte dieser Ahnung nicht glauben. Mein Gott, menn die Liefel einen Schat hatte, dann konnte sie es ihrer Mutter doch jagen! Wenn es ein ordentlicher Mensch war, der es ehrlich meinte, hätte sie gewiß nichts dagegen gehabt. Als Frau Dobelhauser aus dem Hausior trippelte, begegnete ihr der Briefträger. Grüß Gott, Mutter!!" sprach er sie heiter an. ,, Gut, daß ich Sie hier unten treff, da fann ich mir die vier Trepper ersparen. Da wär' eine Postkarte für die Liefel." Die Alte betrachtete im Weitechumpein die Pojikarte. Hochwohlgeboren Fräulein Liesel Dobelhauser" stand auf der Vorderseite. Mißtrauisch blinzelte die Alte die fremdartigen Schriftzeichen an. Was wohl auf der Karte stehen mochte? Wenn sie nur wäßte, wer's ihr übersetzte. Nicht aus Neugier, nein, über solche Kindereien war fie längst hinaus, sondern zur Beruhigung ihrer Anast. Sie starrte auf die Karie und stieß dabei wider einen jungen, eleganten Herrn. „ Nanu, Xanthippchen",-meinte der schnoddrigheiter,„ rennen Sie nur nicht den Straßenverkehr um. Muß ja leloſſal wichtig sein, was Sie da so cifrig studieren?" ,, Ach", stotterte Mutter Dobelhauser, und nahm ihren ganzen Mut zusammen.„, ach, Sie fönnen mir einen großen Gefallen tun..." ,, Wieviel brauchen Sie denn?" spottete der fremde Mann. „ Nein, nein, nicht das!" stieß die Alte er schrocken hervor.„ Sondern ich meine nur- ich möchte bloß könnten Sie mir nicht vorlesen was auf der Karte steht?" ,, Na, geben Sie mal her!" Der junge Mann nahm mit Wichtigkeit die Starte, las sie und lachic lant auf.„ Gehört der Ihnen?" fragte er belustigt. Fran Dobelhauser wurde rot.„ Nein, nicht mir. Sondern... Ich hab' nämlich mein Zimmer vermietet... an ein junges Fräulein ..und weil der Briefträger gerade..." ,, a, bören Se mal, Sie sind ja' ne nette Bilanze! Die Briefschaften fremder Leute aus ipionieren? Ja, das macht ihr gern, ihr alten Drachen! So' ne Marke hatte ich auch mal als Hauswirtin! Hat aber nicht lange gedauert, die Herrlichkeit. Und dabei soll ich Ihnen noch he! sen? Nee, das machen wir nicht!" Er ließ die bestürzte alte Frau stehen. Mutter Dobelhauser verspürte Gewissensbisse; das Wort Spion hatte sie getroffen. Aber ein Spion will doch stets etwas Böses, und sie wollte nur Gutes nein, ein Spion war sie nicht. Sie sprach einen diden, älteren Herrn an, der, beide Hände in den Taschen seines Pelzmantels versenkt, daherkam. Der zündete sich zunächst umständlich eine Zigarre an, dann nahm er großmütig die Karte, las sie, lachte noch einmal und lachte dröhnend. Angstvoll blickte ihn die alte Frau an. Weshalb lachten nur alle Leute über diese Karte? Ist es so lustig, was darauf steht? Oder so entsetzlich? ,, Na", schmunzelte der Dice behäbig ,,, wer die Karte geschrieben hat, der soll sich auch sein Schulgeld wieder rausgeben lassen! Ein Bock nach dem andern! Schöne Schmiererei!" I Der Fremde lachte. Frau Dobelhauser drückte ihm dankbar die Hand. Sie kannte ihn erst zwei Minuten, und doch hatte sie ein un begrenztes Vertrauen zu ihm. Vergnügt trippelte Mutter Dobelhauser weiter. Der Fremde sah ihr nach, bis sie um die Ecke verschwand. Dann wiegte er nachdenklich den Kopf und murmelte:„ Armes Alterchen!" Er rief sich den Inhalt der Postkarte ins Gedächtnis zurüd, der gelautet hatte:„ Süßes, geliebtes Huhn! Also, es bleibt dabei: Sonntag nachmittag, sechs Uhr, Kintopp und dann Fortsehung auf meiner Bude. Ich kann's gar nicht erwarten bis dahin. Bringe Zigaretten mit, Schokolade und Wein besorge ich selbst. Wenn Dich das alte, verrückte Reptil nicht fortlassen will, fohle ihr vor, Dein Chef hätte Dir ein Theaterbillett geschenkt. Der Teufel hole alle alten Drachen! Hunderttausend heiße Küsse. Dein Friz. Wenn die Alte frech wird, dann ziehe aus! Nur nichts gefallen lassen! Du bist viel zu hübsch dazu!" ,, Was steht denn drauf?" wagte Frau Do- ,, Verdammte Göre!" wetterte der alte Herr belhauser zu fragen. in sich hinein. Ihm war recht unbehaglich zu„ Nichts für Sie, Mütterchen! Da sind Sie mute; er wußte nicht, hatte er mit seiner Lüge noch viel zu jung dazu!" ein gutes Werf getan oder ein sehr schlimmes. Ja, aber ich möchte doch... ich bitte Sie doch bloß..." „ Nein, nein Berehrteſte! Das lassen Sie Originelle Grabinschriften. sich verforkjen von wem Sie wollen, ich verlege grundsätzlich keine Briefgeheimnisse. Als Geschäftsmann läßt man die Finger von so etwas. Uebrigens bin ich verheiratet. Verstehen Sie?" Die alte Dobelhauserin fühlte sich an die Stirn, das Marktnes entfiel ihren zitternden Händen, und plötzlich brach sie in krampshaftes Weinen aus. „ Na, na, Mütterchen?" hörte sie sich angeredet. So in Tränen aufgelöst? Hat Ihnen wer was angetan?" erkundigte sich der Herr. ,, Dann sagen Sie mir's ungeniert! Wir Alten, Abgetakelten müssen uns solidarisch fühlen. Nich: wahr?" Frau Dobelhauser wußte nicht, was solidarisch" bedeutet, aber sie empfand erwärmend, daß dieser Fremde es gut mit ihr meinte. So wagte sie es, ihre Bitte um Entzifferung der Karte zu stottern. ,, Gehen wir weiter“, sagte der Herr, im Gehen spricht sich's leichter." Er las die Karte. Keine Miene verriet, was er sich beim Lesen dachte. Frau Dobelhauser beobachtete ihn genau. „ Das ist wohl Ihre Tochter?" fragte er, eine Weile, mit der Karte spielend. „ Ja, die Liefel" „ Haben Sie noch mehr Töchter?" ,, Nur die eine." „ Sie ist wohl im Geschäft?" " Steht das auf der Karte?" fragte Frau Dobelhauser erleichtert. „ Nicht eigentlich!" lächelte der Fremde. „ Aber ich habe mir das so zusammengereimt." ,, Aber was steht denn darauf?" beschwor ihn Mutter Dobelhauser.„ Ach Gott, niemand will mir's sagen." Der fremde Herr sah sie fröhlich an. Sie werden doch nicht etwa wegen dieſer harmlosen Karte geweint haben? Aber Frauchen! Wie fann man nur so mißtrauisch sein? Es steht gar nichts darauf als:„ Von einem vergnügten Ausflug senden ihrer lieben Kollegin die herzlichsten Grüße- o web, jest ist mir die Karte in den Kanaischacht gefallen!" „ Das ist aber unangenehm!" erschrak die Alte. ,, Davon geht die Welt auch nicht unter. Tun Sie halt, als wäre die Karte verloren gegangen. Shne ein bißchen Lüge komm: man nicht durch die Welt. In der Jugend lügt man für sich selbst und im Alter für die andern!" Von Ernst Edgar Reimerdes. Schon in den ältesten Zeiten war es üblich, die Grabmonumente mit Inschriften zu versehen, die außer Namen, Beruf, Titel, Geburtsund Sterbetag allerlei Einzelheiten aus dem Leben des Verstorbenen enthielten; weitschweifige, schwülstige Ergüsse in Proja und Poesie über gute und schlechte Eigenschaften des Toten. Der unfreiwillige Humor spielt in diesen Grabinschriften eine bedeutende Rolle. Zweifellos sind fie in den meisten Fällen durchaus ernst gemeint gewesen, manchmal aber lacht uns der Schalt aus den häufig recht unbeholfenen Bersen an und trotz der ernsten Mahnung des Memento mori, über Tod und Tränen hinweg bricht der Humor sich Bahn, wie z. B. in dem Vers, welchen man dem 1516 in Lübeck verstorbenen, in der dortigen Marienkirche beigesetzten Ratsherrn Hans Kerkering auf den Grabstein jezte: Hierunner liggt Hans Kerkering de scheev uv sine Föte ging; o Herr, mak em de Beene glit, un helv em in din Himmetrik. Du letſt de Schaave to di nah'n, lat dissen Buck man ok mit gah'n."- In der Gegend von Greifswald hat eine Gemeinde ihrem Geistlichen folgenden finnigen Vers gewidmet:„ Den Pfarrer Sedulim verschlichet dieses Grab; Gott, gib den Schlummer ihm, den er den Hörern gab!"- Auf dem Grabe Stuckarts in Petersburg bei Hersfeld in Hessen ist folgende Inschrift zu lesen:„ Gott jaß auf seinem Thron und sprach zu seinem Sohn: Steh' von deinem Size auf und laß den sel'gen Stuckart drauf."- In der Gegend von Verden befindet sich auf einem Dorffriedhof ein Grabstein mit dem Vers:„ Sier ligget use Olen. Wi hebbt se di, Gott, befohlen, du hest se in din' Raft, hol du se jo fast. Wenn se scholen wedder uvſtaan, möten wi von Huse und Hofe gaan.“— Einem Bauern J. G. Märkel, der auf dem Friedhof von Doberan seine Ruhestätte fand, widmete man nachstehende Grabinschrift:„ Hier ruhet Johann Gottlieb Märkel, in fine Jugend was hei'n Ferkel, in sin Deller was hei'n Swien. mein Gott, wat mag hei nu wohl sinn."-Dem ebenfalls in Doberan beigesetzten mecklenbur gischen Edelmann Heinrich von Bülow, der ein allzu großer Verehrer von Kalter Schale, dem Nationalgetränk seines Heimatlandes, gewesen ist, schrieb man folgenden Vers auf den Grab stein: Wief( weiche), Düwel, wiek! Wiek wiet von mi! Jd scher mi nicht en Hoor üm di. Jd Gedanken- Splitter. Brüchig gewordenes Leder frischt man auf durch Einreiben mit einer Mischung von Leinöl und Essig( zu gleichen Teilen). Das Del wird gekocht und, wenn es fast erkaltet ist, der Effig zugefügt. Haarbürsten, die durch häufiges Waschen weich geworden sind, werden wieder steif, wenn man sie in eine fräftige Alaunlösung taucht und rasch trocknet. Es ist nicht ein bloßer frommer Wunsch für die Menschheit, sondern es ist die unerläßliche Forderung ihres Rechtes und ihrer BeStimmung, daß sie so leicht, so frei, so gebietend über die Natur, so echt menschlich auf der Erde lebe, wie es die Natur nur irgend gestattet. Der Mensch soll arbeiten, aber nicht wie ein Laſttier, das unter seiner Bürde in den Schlaf sinkt und nach der notdürftigsten Erholung der erschöpften Kraft zum Tragen derselben Bürde wieder aufgestört wird. Er soll angsilos, mit Am Biertisch. A:„ Samariter sind Sie? Lust und Frendigkeit arbeiten und soll Zeit Was heißt das?"- B.:„ Wir leiſten in Notfälübrigbehalten, seinen Geist und sein Auge zum len die erste Hilfe." A.: Famos! Da pumSimmel zu erheben, in dessen Anbfid er gebilpen Sie mir nur gleich fünf Mark." der iſt. Joh. Gottl. Fichte. bün en medelborgschen Edelmann. Wat geiht di, Düwel, min Supen an. Jd drink mit min'n Herr Jesus Christ, wenn du, Düwel, ewig dörſten mößt. Jd drink mit em de söte Stolleschal, wenn du sitt in der Hölle Qual."-- Eine große Vorliebe für Kalte Schale hatte auch der um 1500 verstorbene, in Doberan ruhende Herzog Magnus von Mecklenburg, dessen Grab der Spruch ziert: In dieser Welt hab' ich mein Lüst allein mit falter Schale büßt. Herr, gib mir ewig Kalte Schal in deinem Himmels- Frenden saal." Einem ebenfalls aus Mecklenburg gebürtigen Herrn von Sallern wurde nachstehende Inschrift auf den Grabstein gesetzt:„ Hier ruhet Herr von Sallern. Mein Gott, wat dat dat ballern, wenn hei de Buern. floppe! Nu hebben jei em hier inneproppt." Das Grabmal eines Soldaten auf dem schöngelegenen Friedhof zu Prien am Chiemsee schmückt folgender Vers: Sier ruht Herr Josef Schinabeck, im Frieden sanft, im Kriege feck. Ein Engel war er auf Er- Einzeln ist der Mensch ein schwaches We den schon, und Gefreiter im Sten Jäger- Batailsen, aber stark in Verbindung mit andern. Einlon."-Auf dem Salzburger Friedhof ist auf jam müßt er sich oft umsonst. Ein Blick des einem alten Grabstein nachstehende zweideutige Freundes in sein Herz, ein Wort seines Rates, Inſchrift zu lesen:„ Sier unter diese Friedhofs- seines Trostes weitet und hebt ihm den niedri gittern, da ruht ein morsches Haus; das tranf gen Simmel. manchen Bittern Kelch des Leidens aus."- Ju Brigen( Tirol) findet man auf einem Leichenstein die folgenden poetischen Worte:„ Ich wuchs gan; allgemein heran in meiner Sündenblüte. Da fam ein Stier an mir vorbei und stieß mich in die Mitte. Zur Himmelsfreud, zur ew'gen Rub fam ich durch dich, du Rindvich du." Auf das Grab eines von seiner Eheliebsten im Leben arg geplagten Bauern zu Oberperfuß in Tirol jezte man die vielsagende Inschrift:" In diesem Grab ruht Annich Peter. Die Frau begrub man hier erst später. Man hat sie neben ihm begraben. Wird er die ewige Ruh nun haben?" Das laufende Band. Als Herr Ford das bekannte„ laufende Band sozusagen das Licht der Welt erblicken ließ, erschmähte er nicht, es aus der Nähe zu betrachten. Unter dem Tor stand ein Arbeiter, der intensiv damit beschäftigt war, die neue Arbeitsmethode aus dem Hinte Halt zu betrachten. Er tat nichts anderes, jo penetrant es auch rings nach Arbeit stank. „ Ich beobachte Sie jetzt geraume Zeit," sagte Ford zu ihm.„ Solche Leute kann ich nicht brauchen!" Griff in die rechte Westentasche: „ Hier haben Sie Ihren Wochenlohn... Marsch, aus dem Haus!" Dann knöpfte er sich den Meister vor. Gab ihm Saures und bekräftigte:„ Ich habe den Faulpel; stante pede rausgeschmissen... Bassen Sie gefälligit besser auf Ihre Arbeiter auf." Dem Meister schwammen etliche Felle weg. Dann aber stammelte er:„ Ich möchte nur ergebenst bemerkt haben, daß der gar nicht bei uns beschäftigt war. Er hat bloß nach Arbeet anjefraacht!" ( Simpl.) Was mancher nicht weiß. Wäller der alten Welt funften wichtige Nachrichten über Land und der von Insel zu Jusel. Nach des Aeschylus„ Agamemnon“ gelangte die Nachricht vom Fall Trojas noch in derselben Nacht durch Feuersignale nach Argos. Die drei vulkanischen Juseln Tristan da Cunha im Südatlantischen Ozean, welche zur Stapfolonie gehören, haben nur achizig Einwohner. Der größte Süßwassee; ze der Erde ist der 81.000 Quadratkilometer große Obere See ( Late Superior) in Nordamerika. Er ist der westlichste der fünf großen fanadischen Seen. 2 Merlei. Menschenfresser als Künstler. Die Kunst der Naturvölfer genießt heutzutage bei uns große Wertschätzung, und es iſt wirklich erstaunlich, was für hervorragende Werke von Menschen auf ganz primitiver Kulturſtufe geschaffen werden. Eine Erklärung dafür ist es, daß der primitive Künstler noch als„ ganzer Mensch" schafft, daß bei ihm die Kunst zum Mittelpunkt seines Dajeins wird. Bezeichnende Beispiele dafür führt der australische Forschungsreisende Jad Molaren an, der sich viel unter den Menschenfressern NeuGuineas und Australiens aufgehalten hat. ,, Diese Wilden sind manchmal von ihrer Arbeit geradezu besessen," schreibt er.„ So baute sich beobachtete, ein Kanu zum Fischen, bedeckte es ein Menschenfresser in Neu- Guinea, den ich dann aber über und über mit Zeichnungen, verzierte es mit Einlagen aus Verlmutter und Schildpatt, so daß er schließlich für das Boot ein besonderes Haus baute und es als seinen höchſten Schatz bewahrte. Ein anderer Wilder von Neu Guinea hat die Mauern seiner Hütte ganz mit Bildern bedeckt und als„ Leinwand" verwendet er Kampfschilde, die von Menschengröße sind. Die Farbe liefert ihm die Erde. Zum größten Teil sind es grobe Porträts, aber auch symbolische Darstellungen. Der Künstler verbringt jeine ganze Zeit mit Malen, und der Stamm ist sehr stolz auf ihn, versorgt ihn mit Nahrung und sieht ihm bei der Arbeit zu.“ Allerlei Hausrezepte _ Heiteres. Zerstreut. Waren Sie gestern abend im Korso. Fräulein Fannie?"„ Nein, ich ging ſchon um zehn Uhr zu Bette."„ Waren biele Lente da?" Falsch verstanden. Zwei Naturfreunde liegen, im Anblick des Meeres versunken im Dünensand. Der eine wätzt sich herum und ſtottert:„ im.. po.. po..jant!"- Der andere: ,, Muß sehr unangenehm sein. Aber stehen Sie denn doch auf!" Der eingebildete Kranke. Der berühmte englische Chirurg Lord Lifter wurde einmal um Mitternacht zu einem reichen eingebildeten Kranken geholt. Haben Sie ihr Testament ge macht?" fragte Liſter nach beendeter Unterjuchung.„ Nein," antwortete zähneklappernd der Patient,„ ist es schon so weit?"„ Wie heißt Ihr Notar? Lassen Sie ihn sofort holen!" „ Aber Lieber, Herr Doktor..."„ Lajjen Sie ihn rufen, holen Sie Ihren Vater und Ihre beiden Söhne!"„ Also, ich muß ster. ben?“„ Das nicht, aber ich will nicht der einzige Narr sein, den Sie mitten in der Nacht um Nichts aus den Federn jagen!" Wohltätig. Das Fest ist ja großartig besucht, Gnädige. Da fommt sicher eine gute Summe_ein.“„ Ja, für die Toiletten der Komiteedamen wird es gerade reichen.“ Nach der Scheidung. Was werden Sie nun tun, gnädige Frau? Wollen Sie wieder heiraten?"„ Nein, ich fange ein Verhältnis an. Ich will nun etwas für die Taner haben.“ Enttäuschte Erwartung. Tännes und Pinter sehen ſtundenlang intereſſiert zu, wie eine große Spiegelscheibe in ein Schaufenster eingesetzt wird. Endlich sagt Tünnes:„ Kumm, Bitter, loß mer gon; se loßen se doch nit falle!" Rätsel- Ede. Magischer Diamant. C DDE EEEHH IIKKL LLL 00 I Die Buchstaben ergeben richtig ge ordnet, wager.cht und senkrecht die gleichen Wörter folgender Bedentung: 1. Konsonant, 2. Arzneimittel, 3. Neben fluß der Doney, Schundstid, Müden und geflügelie Insekten aus Wohnund namentlich Schlafräumen kann man mit dem Staubsauger entfernen. Man verbindet das Sangmundstück mit einem Trichter, der unter dem Licht aufgehängt wird. Das Licht zicht die Insekten an, der Sanger jangt sie ab. Freilich: welche Arbeiterfamilie hat einen Staubsauger? Aber der Vorschlag ist gut. Schade, daß man 5. Schurwehr, 6. Wild, 7. Konsonant. mit diesem Instrument nicht auch Banzen sangen fann. Angestrichene Möbel wäscht man mit Regenwasser ab, was besser als Seifenwasser reinigt. Mit ein wenig Baseline poliert, erhalten sie ihren Glanz wieder. Kartoffeln werden beim schen troñen und mehiig, wenn das Sal; erst veigefügt wird, iurz bevor sie weich sind. RRR R Auflösungen der Rättel aus der vorigen Nummer: Silbenrätie: 1. Gio, 2. Sudoff, 3. Orient, 4. Bredow, 5. Halma, 6. Glifabeth, 7. Indianer, 8. Telegraph. 9. Zielon, Grobheit ist oft 10. Sinai, 11. Trient Wahrheit.