الملك nd Feierabe Feierabe Mr. 44. Unterhaltungsbeilage. Blondinen bevorzugt. Homo. 1927. Mund stopfen fann ganz gleich, wer es ist. Ich meine, der Moment, wenn ein Franzose zu keifen aufhört, ist wirklich so wohltuend, daß es selbst für 10 Franken wirklich noch geschenkt ist. So famen wir ins Rishotel, und das Righotel ist himmlisch. Denn in einer fabel haften Bar fizzen und die famofesten Cham pagner- Coctails trinken und alle diese wirk lich bedeutenden französischen Leute sehen, das finde ich himmlisch. Es ist ein amüsantes Buch, das jetzt in flières Zierpuppen" das für das seinerzeitige fünf Franken tatsächlich jedesmal ihnen den deutscher Uebersetzung im Drei Masten- galante Frankreich taten. Verlag erschienen ist. Eine junge Amerikanerin erzählt uns ihre Lebensgeschichte oder wenigstens ein wichtiges Stück daraus; und das tut sie, indem sie uns gewissermaßen ihr Tagebuch nachlesen läßt. Nun ſtammen diese Bekennt nijje einer schönen, ja sehr schönen Seele feines wegs von einer x- beliebigen Amerifanerin, son dern von einer sehr bildungshungrigen und gescheiten. Sie hat einen väterlichen Freund". der im Zivilberuf ein großer Stuopffabrikant vor dem Herrn und anscheinend selbst ein alter Knopf ist. Der schickt sie zwecks Erweiterung ihrer Bildung nach Europa. Biel zu lernen gibt es da ja nicht; jedenfalls braucht eine e Amerikanerin beispielsweise nicht unbedingt zu wissen, daß in Europa die Frauen auf dem Lande schwer arbeiten müssen. Aber wie man die dummen Männer um Brillantdiademe prellt, und wie man überhaupt die Tatsache der Zugehörigkeit zum schwachen Geschlecht als stärkste Waffe der Selbstbehauptung und der Männerausbeutung anwendet, das wußte unsere Heldin schon vorher. Wir geben hier einige Stellen aus dem Buche der Anita Loos„ Blondinen bevorzugi" wieder, zu deren Verständnis noch gejagt jei: Dorothea ist die Freundin der Tagebuchschrei berin; beide Damen reisen auf Kosten des reichen amerikanischen Freundes Herrn Eisman zieds„ Bildung" nach Eurepa. Herr Spoffard ist ein berühmter und sehr moralischer amerikanischer Filmkritiker. Er stammt aus alter Familie und zensiert Filme. Die unmoralischen Und wenn man so herumgeht und liest Stellen, die dem Volfe Schaden zufügen könn so die Firmenschilder mit allen berühmten ten, läßt er herausschneiden, zusammenkleben historischen Namen, so verschlägt es einem und dann schaut er sich diesen„ Zensurfilm" be ben Atem. Wir gingen nur einige Eden weit fonders an. Der zensierte Film interessiert ihn spazieren. Dorothea und ich, aber da lasen nicht mehr. Unsere Blondine widelt ihn nebst wir schon alle die berühmten historischen NaFamilie, deren Anstandsdame Fräulein Chap- men, die mir so geläufig sind, Coty und Carman heißt, so ein, daß er sie schließlich heiratet. fier, und alle die andern, die wir ja so geSie hat sehr bald herausgefunden, daß die nan kennen, und ich fühlte tatsächlich, endlich meisten Männer auf den Leim friechen, wenn sehen wir etwas Bildendes und ich wußte, man ihnen Gelegenheit gibt, eine Frau zu unsere Reise ist doch kein Remfall gewesen. retten", zu sich emporzuziehen, moralisch zu Ich meine wirklich, ich versuche Dorothea heben( es beruhigt das schlechte Gewissen im zur Bildung und Ehrfurcht zu erzehen. So mer, wenn unmoralisches Tun ethisch verbrämt standen wir an der Ecke eines Plazes, der werden kann). Auch Herr Spoffard„ rettet" und Vandohm- Platz heißzt. Wenn man einent merk: so wenig wie seine Kollegen diesseits Denkmal. das sie in die Mitte gestellt haben, und jenseits des Ozeans, daß er in Wahrheit den Rücken zukehrt und geradeaus schaut. nur ein geschobener Schieber ist. sicht man nichts geringeres als das Firmenschild von Coty. So fagie ich zu Dorothea: Fühlst du dich wirklich nicht erhoben, daß du tatsächlich an der Stelle ſtehſt, wo Herr Coty all das Parfüm macht? Darauf fagte Dorothea nur, fie nähme an, Herr Coth ſei nach Paris gekommen, und, nachdem er die Stadt brochen hätte, sei es ihm aufgegangen, daß man da wirklich was dagegen unternehmen müßte. Also Ehrfurcht wird Dorothea nie lernen. Es iſt nämlich in Wirklichkeit eine Kolette größten Stils, die uns vorgeführt wird. Der Unsinn der bürgerlichen Moral, tie Widersprüche der kapitaliſtiſchen Geſellſchaft sind der Nährboden, auf dem Geschöpfe wie unsere Sel din zu Taufenden groß werden. Daß unsere Blondine aus dem hochkopitalistischen Amerika Paris ist himmlisch. Nämlich gestern kommt, wo die moralische Heuchelei wie man- tamen Dorothea und ich in Paris an, und thes andere in Wolkenkrayerformat exiſtiert, es ist einfach himmlisch. Weil die Franzosen macht ihren Fall nicht etwa zu einem beson- einfach süß sind. Als wir vom Schiff durch deren, amerikaniſchen, der für die übrige Welt den Zoll kamen, war es ziemlich heiß und nichts zu ſagen hätt:; auf deut amerikanischen es roch sehr, und alle französischen Herzen Hintergrunde treien lediglich die Konturen um vom Zoll schimpften nur so. Ich suchte mir so schärfer hervor. den Franzosen aus, der die schönste Uniform anhatte, und scheinbar eine sehr, sehr wichtige Persönlichkeit war, und gab ihm 20 Franken in französischem Geld, und er war riesig galani und borte wirklich alles nieder, was ihm in den Weg kam und irug unser Gepäck strads durch den Zoll. Nämlich ich finde wirklich 20 Franken äußerst billig für jemand, der für 100 Dollar Goldligen allein auf seinem Rock hat, von den Büren ganz zu fchiveigen. Scheinbar schimpfen die Franjo sen andauernd, besonders die Droschkenchauf jeure, wenn man ihnen als Trinkgeld so eme kleine gelbe Münze, die sie hier 50 Santim nennen, als Trinkgeld gibt. Aber das Gute an den französischen Herren ist, daß man mit Ob allerdings die Verfaſſerin des famosen Büchleins, Anita Loos, selbst über die soziologischen Hintergründe und Bedingungen für ihre Heldin nachgedacht hat, weiß ich nicht; doch ist es faum anzunehmen. Vermutlich hat sie nur ein Buch schreiben wollen, das se ein bißchen blasiert steptisch sich über Spezialfälle des amerifanischen Lebens lustig macht, das die Leute amüsiert und das viel gekauft wird. Das hat fie denn auch erreicht. Zugleich aber hat sie etwas geschrieben, was in einigen Jahrzehnten dem Kulturhistoriker mehr sagen wird, als langweilige wissenschaftliche Abhandlungen; ein Buch, das gewisse Zeiterscheinungen von heute als typisch herausstellt, wie beispielsweise MoUnd dann sahen wir ein Juwelengeschäft und die Juwelen im Fenster schienen wirklich halb geschenkt für ihren Glanz, aber die Preise waren alle in Franken, und ich bin leider nicht so berechnend, um herauszufinden, wieviel ein Franken in Geld ist. So gingen wir hinein und fragten, und es machte nur 20 Dollar, aber es waren scheinbar feine Brillanten, sondern ein Zeug, das sie hier Sima: nennen, was ungefähr Imitation bedeutet. Dorothea sagte, Simili fei auch das Wort, das einem Herrn gebührt, der einem so was schenkt. Ich meine, ich kam wirklich in Verlegenheit, aber der Herr ver 2 • . stand scheinbar Dorotheas Englisch gar lein Chapman furchtbar gegen mich gehetzt fagte ich ihm, wie ich mich schließlich empornicht. Aber diese Simili haben mich ganz hat. Nämlich sie hat tatsächlich Erkundigun- gerungen habe dadurch, daß ich immer in bestürzt, weil ich sie wirklich nicht als Jmi- gen über mich eingezogen, und es ist erstaun allen Zeitungen über ihn gelesen hätte, und tation erkennen tonnie. Also so ein Lump lich, was Fräulein Chapman alles über mich als ich ihn im orientalischen Ervreß gesehen bon einem Herzn fönnte einen wirklich dran herausgebracht hat, zum Glück nur nicht, hätte, jei mir das wie eine Fügung des friegen mit so einem Geschenk, und dann daß und wieviel Herr Eisman für meine Schicksals vorgekommen. Und ich sagte ihm, wäre es nur für 20 Dollar! Aber wenn Herr Bildung ausgibt. Und dann sagte ich Herrn eigentlich finde ich ein Mädel erst richtig ge= Eisman nächste Woche nach Paris kommt Spoffard, daß ich nicht immer so feinge läutert, wenn sie weiß, was Ungeläutertjein und will mir ein Geschenk machen, gehe ich bildet gewesen sei, wie ich jetzt bin, und daß heißt, als wenn sie schon geläutert geboren unbedingt mit, denn er schwärmt gar zu lei- die Welt voller Herren sei, die wahre Wölfe wird und niemals über diesen Punft Erdenschaftlich für so billige Gelegenheitsfäufe. in Schafspelzen wären und die immer nur fahrungen gesammelt hat. Da beugte sich Herr Dann sagte der Herr in dem Juwelierladen ihren Vorteil bei uns armen Mädchen wahr- Spoffard in einer Weise über mich, die ganz noch, daß eine Menge berühmter Pariser nehmen täten. Und dann mußte ich furchtbar von Hochachtung erfüllt war. Und dann sagie Damen mitationen ihres Schmudes trü- weinen. Und dann erzählte ich ihm, wie ich er, ich erinnere ihn fortwährend an jemand, gen und den Schmuck in den Safe täten, da- nur ein kleines Mädchen aus Little Rock ge- der in der Bibel als Magdalena verewigt mit sie sich sorgloser amüsieren fönnten. Aber wesen sei, als ich zum erstenmal Little Rock worden ist. Und dann sage er, er selbst hätte ich fagte ihm, ein Mädel, die eine Dame ist, verließ. Und da hatte Herr Spoffard tatsäch- früher im Chor mitgesungen, also läge es wird sich stets nur in solche Situationen be- lich Tränen in den Augen. Und dann er- ihm fern, den ersten Stein auf ein Mädel geben, die sie ihren Brillanten schuldig ist. zählte ich ihm, wie ich aus einer sehr guten wie mich zu werfen. Familie stamme und daß mein Papa folossal gebildet gewesen war und daß alle immer gesagt haben, er sei ein folossal gebildeter Honoratiore. Und wie ich gedacht hatte, als ich von Little Rock wegging. daß alle Männer immer nur im Auge hätten, wie sie uns Mädels beschüßen könnten. Und als ich dann mit der Zeit herausgefunden hatte, daß sie nicht gerade am meisten im Auge hätten uns zu beschüßen, da war es schon zu spät. Und da mußte auch er furchtbar weinen. Und da Also gestern abend machten Herr Spoffard und ich eine lange Spazierfahrt im Bart, d. h. auf wienerisch nennt man es nicht Part, sondern Prater. Also ein Prater ift wirklich etwas Himmlisches, denn es ist wie Coney Island und dann heißt er Wurstelprater, ber gleichzeitig auch Wald und tatsächlich voll von Bäumen, und eine lange Straße gibts dort, wo man im- Fiafer Spazierenfahren tann. Also wir famen ins Gespräch und ich brachte heraus, daß FräuDie Dame. Wir sind die Creme der Elite, Die mendäne Hautevolee, Wir sind die erlesenste Blüte Am Baume der Menschheitsidee, Wir schreiten, umivogt und umschmeichelt, Durch Meere von Schimmer und Duft, Uns fächelt und föhnt und streichelt Warmwohlige Treibhausluft. Schiver wallen Samt und Damaste, Es rieselt in Spitzen und Tüll, Der Fächer, der Stift und die Quaste, Das Täschchen- und Fläschchenidyll, Der Bembergstrumpf int Brofatschuh, Ami Naden blizender Stein Da gehört schon ein Mordsapparat bagu, Eine richtige Dame zu sein! Die schwerste von unseren Sorgen: Wie trägt man, wie pflegt man fich morgen? Das wüßten wir Damen so gern! Wir Armen haben ja leider Nur fiebenundvierzig Kleider Und die Säfte, ist nicht mehr modern! So schaut man in Riesenreklame Die Dame, die Dame, die Dame! Die Dame auf Reisen, Die Dame in Bett, Die Dame beim Speisen Und auf dem Klojett, Die Dame beim Baden, Die Dame am Strand. Die Dame im Laden, Die Dame bei Kant, Die Dame am Moter Und fühn als Pilot, Am Toto, am Rotor, Lebendig und tot. Für Morgen, Mittag, Abend, Nacht Hat fie fich zurechtgemacht, Bon der Wiege bis zur Gruft, Einzig wichtig ist die Kluft, Bei der Hochzeit, bei der Scheidung Ist und bleibt der Clou die Kleidung. Auch zum Nichtstun braucht's Genie! Hoppla, die leben! Na und wie! Diehebe. ( Im Frauenblatt des Berliner ,, Vorwärts") 100 Jahre 3ündholz. Hener find es 100 Jahre, jeit die Zündhölzchen fich Eingang in jeden Haushalt verschafft haben und die alte, mühevolle und zeitranbende Art des Feuermachens beseitigten. Bekanntlich bestand das Feuerzeug des Altertums aus einem harten Holzstabe, der mittels eines Riemens in dem Loche eines leicht entflammbaren Holzes so start um feine Längsachse gedreht wurde, daß nach einiger allerdings geraumer Zeit durch die Wärmeentwidlung bei dieser mechanischen Ar beit die Entzündung des weichen Holzes eintrat. Auf die gleiche mühevolle Art erzeugen heute noch manche Naturvölker ihre Herd und Lager feuer. Jm 14. Jahrhunderte wurde diese Weise der Feuerbereitung durch das Stahlfeuerzeug berdräng. Man benüßte einen Feuerstein oder auch Pyrit( Schwefelties) und erzeugte durch heftige Schläge auf Stahl Funken, die man im Feuerschwamm auffing und durch eingelegte Schwefelsäden in eine Flamme umwandelte. Diese Art des Feuermachens hielt sich sehr lange, bis zu Beginn des vorigen Jahrhunder tes. Um diese Zeit fam man auf den Gedanken, chemische Vorgänge, die von Flammenentwidlung begleitet sind, zur Feuerbereitung aus zunüßen. Und dann fuhren wir noch im Prater herum, bis es spät war und es war wirklich himmlisch, denn der Mond schien, und wir redeten andauernd über Moral und die Mutfit spielte in der Ferne„ Mama liebt Pava", denn Mama liebt Papa" ist nun wirklich auch bis Wien gefommen und alles scheint verrückt nach Mama liebt Bapa" zu sein, wenn es in Amerika auch schon nicht mehr ganz neu ist. Und dann brachte er mich ins Hotel. Unbequemlichkeit für den Transport sehr un praktisch. Dieses Feuerzeug wurde im Jahre 1827 durch die von dem englischen Apotheker Walfer erfundenen Zündhölzer rasch verdrängt. Wir können diese wirklich Zündhölzer" nennen, denn ihre Länge betrug volle 10 Zentimeter. Sie waren auch ½ Zentimeter dick und ihr Kopf bestand aus chlorsaurem Kalzium und Schive el. Man umwidelte das Köpfchen mit grobem Schmirgelpapier, drückte dieses mit zwei Fingern der linken Hand zusammen und zog mit einem Rud der rechten Hand das Holz rasch heraus, wodurch sich dieses entzündete. Walfer brachte seine Zünder in Schachteln zu 84 Stüd und einem beigegebenen Schmirgel papier zum Verkauf. Nach der Auffindung des Phosphors und seiner Herstellungsweise wurden im Jahre 1835 durch den ungarischen Hörer des Wiener Polytechnikums, namens Frinyi, die ersten Phos phorzündhölzchen hergestellt, die dann lange im Gebrauche verblieben. Die Hölzchen wurden behufs rascher Entflammung in schmelzflüssigen Schwefel oder Paraffin getaucht, nach dem Trocknen sodann das eine Ende in ein Gemisch bon farblosem Phosphor und Bleioryd( als die Verbrennung förderndes Mittel), gested:, dem als Bindemittel Leim oder Dextrin und zur Verschönerung recht lebhafte Farben beigemengt waren. Beim Anrißen an einer beliebigen Reibfläche entzündete sich der Phosphor, das Blei, dioryd gab den Sauerstoff zur Verbrennung ab und die große Hize brachte auch den Schwefel zur Entflammung das Hölzchen brannte. Da diese Phosphorhölzchen nicht allein die Gesund heit der Arbeiter in den Zündholzfabriken schwer Im Jahre 1723 also nur 17 Jahre bedrohten, sondern auch zu Unglüdsfällen Anspäter -erfand Döbereiner eine Zünd- laß gaben und Selbstmördern sowie Giftmischern maschine, bei der durch Berührung von Zink ein höchst gefährliches Mittel in beliebiger mit berdünnter Schwefelsäuere Wafferstoffgas Menge boten, wurde nach der Entdeckung des erzeugt wurde, das beim Deffnen eines fleinen ungiftigen roten Phosphors durch den Profef= Sahnes aus dem Gefäße auf einen Platin for der Chemie, Anton Schrötter( geb. 1802 schwamm ausströmte und sich dort entzündete. in Olmüß, gest. 1875 zu Wien) im Jahre 1868 Doch war dieses Feuerzeug durch die Noven- von Schweden aus die sogenannten Sicher. digkeit des häufigen Auswechselns der Schwefel- heitszünder in den Handel gebracht, die fäuere und des Bintes sowie durch das ofte Ber- nur an der Reibfläche des Schächtelchens ent sagen des Platinschwämmchens und wegen der flammen und völlig ungiftig sind. Die PhosIm Jahre 1806 brachte der französische Chemiler Chancel seine sogenanten Tunt hölzer in Verkehr. Es waren dies gefchwefelte Holzstäbchen, deren Ende mit einer Mischung von Kaliumchlorat und Zuder überzogen war. Brachte man diese mit einem in fouzentrierte Schwefelsäure getränkten Asbest in Berührung, so erfolgte deren Entzündung. phorzünder behaupteten sich noch gleichzeitig mit den Sicherheitszündern, bis zur Wende des Jahrhundertes, zu welcher Zeit ihre Erzeugung dann eingestellt wurde Doch der Geist des Menschen fennt feinen Stillstand.. Schon tauchten Benzinfeuerzeuge inj 3der mannigfaltigsten Gestalt au. Sie vermoch ten jedoch die praktischen Zündhölzchen nicht zu verdrängen. Ihnen die Herrschaft zu rauben, bleibt einer neuen, praktischeren Erfindung der Zukunft vorbehalten. R. R. Güdfee-„ Romantik“. Von Martin Johnson. sen ihre Frauen ein so fostbarer Besih, daß sie lieber alle Vorsichtsmaßregeln trefen Erst spät am Abend kehrten die Kanus zurück. Haite die Frauen, viele mit Kindern auf den Rüden gebunden, den ganzen Tag_hart_gearbeitet, so hatten die Männer derweilen am Strand herumgelegen und gefaulenzt. Aber selbstverständlich ruderten die Frauen auch die Kanus heimwärts. Bei dem starken Seegang brauchen ſie wohl drei Stunden, um den etwa 1040 Meter breiten Kanal zu überqueren. Wähnicht einen Finger, um den Frauen zu helfen. rend der ganzen Zeit rührten die Männer auch Als sie die stanus' glücklich auf den Strand gezogen hatten, schulterten die Weiber ihre schiveren Holz- und Gemüsebündel und trotteten erschöpft ihren Dörfern zu-- hinterdrein zogen, mit nichts belastet außer ihren kostbaren Gewaren, die Männer. Unter den armen weib lichen Sklaven- sie waren in der Tat kaum mehr bemerkten wir fünf, die an Stöden humpelten. Die hatten versucht, ihren Männern wegzulaufen. Mariin Johnson und seine tapfere scherzend um irgend etwas herumſtanden, das Frau Oja sind durch ihre tühnen Afrika- auf dem Boden lag. Dies Etwas war ein ſich expeditionen auch dem deutschen Leser vor Schmerzen krümmendes, schreiendes junges nicht mehr unbekannt. Soeben erscheint Mädchen. Die Ursache ihrer Not war leicht zu nun bei Brockhaus in Leipzig als Band entdecken: hinter dem Knie ſtarrte uns im 40 der Sammlung„ Reisen und Aben- ber- und Unterschenkel je ein großes Brandteuer"( M. 2.80) das erste Buch John- loch enigegen, ich hätte bequem in jedes meine sons in deutscher Sprache: Mit dem beiden Hände legen können. Erri gab uns, stolz Kurbelfasten bei den Menschenfressern. auf sein„ Bechede- mer“, nur zu gern eine wort Abenteuer auf den Neuen Hebriden." reiche Erklärung. Die Unglückliche war die Dieses Werk ist eines der fesselndsten neueste Frau von Naudi, einem„ reichen Mann Abenteuerberichte der letzten Jahrzehnte! mit vielen Kokosnüssen, vielen Schweinen und Er wimmelt von Gefahren, gewagten vielen Frauen“, er war selbst unter den belu- Ein paar Tage später fragte uns Erri, ob Situationen und grotesken Moment n, stigten Zuschauern. Der Wilde hatte zwanzig wir Luft hätten, an einem Eßgelage teilzunehwo oft nur irgendein Trick eder die Ge- Schweine für sie bezahlt, in der Tat ein sehr men, mit dem die Fertigstellung eines Devilwandtheit des Verfaſſers seiner Frau und anständiger Preis für eine Frau auf den Neuen Devils feierlich begangen werden sollte.„ Devilseinen anderen Begleitern das Leben ret Hebriden. Aber er hatte einen schlechten Kauf ten. Johnson hatte sich als Ziel gesetzt: gemacht, das Mädchen mochte ihn nicht. Vier- Devil" nennt man die rohgeschnitten, ausgeeinmal bei einem Festmahl zuzuschauen, mal war sie ihm weggelaufen, viermal wieder höhlten Baumstämme, die den einzigen sichtbei dent ,, langes Schwein"- Menschen eingefangen und zurückgebracht worden. Das baren Kultgegenstand der Wilden darstellen. fleisch auf dem Speisezettel stand, und letztemal hatte die Jagd nach ihr fast sechs Wir fahen zwar nicht ein, wieso dies Ereignis er wollte den Wilden, den Steinzeitmen Monate gedauert, denn sie hatte sich gut im schen, ihre eigenen Gesichter im Film zei- Urwald des Innern verborgen. Am Tag nun gen. Beides ist ihm geglückt! Eine der vor unserm Besuch hatten die Männer des Dorvielen interessanten Stellen aus dem fes sich zum Gericht versammelt. Ein Stein Buch druden wir mit Genehmigung des wurde bis zum Weißglühen erhißt, dann hiel Verlages ab. ten vier Männer das Mädchen fest, ein" ünfter legte ihr den Stein in die Kniekehle, preßte das Bein zurück, bis die Ferse den Oberschenkel berührte, und band es dort fest. Eine Stunde lang sahen die Wilden die Qualen der Unglüdlichen mit an, während der Stein sich ihr langsam ins Fleisch hineinbrannte. Dann banden sie sie los. In Zukunft wird sie an einem Stod humpeln müssen wie eine alte Frau. Sie wird feinem Manne wieder weglaufen. Bei unsern Entdeckungszügen auf der Insel kamen wir zu der Ueberzeugung, Bao wäre so recht geeignet, um den Leuten, die sich der romantischen Vorstellung von dem wundervollen Leben der Wilden hingeben, die Augen für die wahren Tatsachen zu öffnen, hatte die Insel doch selbst für uns, denen dieser Traum bereits so lange zerronnen war, in dieser Hinsicht noch Ueberraschungen. Eines Tages knipste ich einen blinden, schwachen Greis, der sich kaum auf den Beinen halten fonnte. Es war einer der wenigen wirklich alten Wilden auf der Insel, und ich dachte mir, daß er einst ein mächtiger Häuptling gewesen sein müsse, daß er bisher der üblichen Strafe für das Altern- lebendig begraben zu werden entgangen war. Indessen wurde mir am nächsten Tag, als ich ihn noch einmal aufsuchen wollte, der Bescheid, daß er lange liege", und zur Bestätigung führte man mich nach einer kleinen Hütte über einem frischen Grab. Durch meine Aufnahme war der Mann seiner Vergessenheit entrissen worden. Die Häuptling: hatten eine Beratung abgehalten und beschlossen, er sei überflüssig. Also wurde ein Grab geschaufelt, der Alte hineingelegt, ein glatter Stein ihm aufs Gesicht gelegt damit er atmen fonnte und dann das Grab zugeschaufelt. Nun saß ein Zauberer daneben, um zur Hand zu sein, im Fall der alte Mann nach irgend etwas verlangte. Es lag auch gar keine bewußte Grausamkeit in dieser Handlungsweise, sondern nur eine unerbittliche Logif. Der Greis hatte die Zeit feiner Nüglichkeit überlebt. Er war weder sich selbst noch der Gemeinde zu irgend etwas gut. Also konnte er ebensogut in der Erde liegen. den Grund zu einem Festgelage abgeben sollte, da es schon Hunderte von Devil Devils auf der Insel gab, andrerseits waren wir aber froh, so Gelegenheit gefunden zu haben, an einem der Gelage teilzunehmen, von denen uns Erri ſchon soviel erzählt hatte. Vergnügen der Eingeborenen auf Vao. Gut essen war so ungefähr das einzige Geburt oder ein Todesfall, die Vollendung eines Hauses oder eines Kanus, die Wahl eines Häuptlings furs, jedes nur einigermaßen aus dem Rahmen des Alltäglichen herausfal lende Ereignis war ein willkommener Anlaß Angewidert wendeten wir uns weg. Es für einen Festschmaus mit viel Schweinefleisch; foſtete mich Ueberwindung, nich: handgreiflich gewöhnlich langes Schwein". Die Feier, der zu werden an den Unmenschen, die lachend die wir beiwohnten, war typisch für viele ähnliche. Aermste umstanden. Nur das Bewußtsein, daß Zuerst wurde der neue Devil- Devil auf die ein Schlag für mich soviel wie Selbstmord und Lichtung geschleppt und mit ein paar Zeremo Tod oder noch Schlimmeres für meine Frau nien unter den übrigen aufgestellt. Dann brachbedeuten würde, hielt mich zurück. Indessen, als ten einige der Leute etwa hundert Schweine vir nach unserm Steinhaus zurückgingen, fühlte und banden sie an Pfähle; andere schichteten in sich mein Zorn, und ich konnte die Sache jetzt der Mitte der Lichtung Hunderte von Yams auch von einem andern Gesichtspunkte aus be- auf; und wieder andere warfen mit den Füßen trachien. Ich machte mir klar, daß es nicht ge- zusammengebundene Hühner auf einen freirecht war, diese Wilden, die doch noch in dem schenden Haufen zusammen. Als die Vorberei Zustand leben, den unsere Vorfahren vor Hun- tungen beendet waren, wurden die Yams unter derttausenden von Jahren durchlebt haben, am die älteren Männer verteilt, dann band jeder Maßstab der modernen Zivilisation zu messen. von diesen ein Schwein von seinem Pfahl los und ich erinnerte mich auch daran, wie viehisch und übergab es mit feierlicher Miene seinem selbst Männer meiner eigenen Rasse zuweilen Nachbar, wofür er in derselben Weise ein sein können, wenn die Schranken der Zivilisa- Schwein von ähnlicher Größe erhielt. Die Wiltion fallen. den brachen nun ihren Schweinen je ein Vorder und Hinterbein und warfen die angstvoll quiekenden Tiere neben den Yams auf den Boden. Dann wurden die Hühner ausgetauscht und auch ihnen sofort die Beine und Flüge! gebrohen. Das furchtbare Knaden der Knochen und das Gezeter der gefolterten Schweine und Hühner lag mir lange in den Ohren. Als der Austausch zu Ende war, trugen die Männer ihre Schweine nach der Mitte der Lichtung, schlugen Am nächsten Morgen saß ich mit meiner Frau nach unserm Bad im Meer an der Küste und fah dem Aufbruch der„ Einholer" zu. Jeden Morgen fährt nämlich die gesamte weibliche Bevölkerung nach Malekula, um Holz, Früchte und Gemüse zu holen. Da die kleine Insel Vao die wachsende Zahl ihrer Bewohner- es waren damals etwa vierhundert- nicht mehr ernähEin anderes Beispiel: Ein paar Tage spä ren konnte, hatten die eingeborenen Frauen ihre ter hörten wir, als wir auf eins der Dörfer Gärten nach der großen Insel verlegt. Wie ie nit einem Stock so lange auf den Kopf, bis zuschritten, in unregelmäßigen Zwischenräumen gewöhnlich wurden auch an diesem Morgen die sie fast tot waren, und warfen fie dann zu Bodie langgezogenen Klagelaute eines gepeinigten Frauen von einem Trupp Bewaffneter begleitet. Den, wo sie unter Quieken und krampfartigem Weibes. Beim Betreten der Lichtung entdeckten Zwar sind die Buschvölker von Malekula den Bucken ihr Leben aushauchten. wir eine Gruppe Männer, die lachend und Vaoleuten freundlich gesinnt; indessen sind die Was mancher nicht weiß. Durch Schlangenbijse haben im Jahre 1925 in Britisch Indien 19.308 Personen den Tod gefunden. Demgegenüber ist das Unheil, das die Raubtiere angerichtet haben, verhältnismäßig gering. Die Todesopfer der Raubtiere belie en sich in dem angegebenen Jahr auf 1974. Davon waren 974 durch den Tiger getötet, während die übrigen tausend ihr Leben durch Wölfe, Bären, Leoparden, Elefanten, Wildschweine, Krokodile und Hyänen verloren. Be dem fortgesetten Kampf zwischen Mensch und Raubtier befindet sich freilich die Tierwelt im Nachteil. In dem Jahre 1925 wurden in Britisch- Indien nicht weniger als 41.004 Giftschlangen vernichtet. 4etwa 60 Zentimeter langen Affen von den selbst das nicht einfallen will. Das hübsche MäEingeborenen auch Kahans genannt noch delchen wird röter und röter. Schon zudt es eine ganz besondere Eigentümlichkeit: sie sind weinerlich um den Mund. Der alte Geheimrat, nämlich beweglich und lönnen durch Strek- der selbst Töchter hat, bekommt Mitleidsregunkenbewegungen sogar verlängert werden. So gen und greift freundlich lächelnd ein.„ Wenn bieten die Tiere besonders dann einen seltsamen ich Sie, liebes Kind, einmal väterlich in jede Anblick, wenn sie in großer Erregung sind und Ihrer runden Baden kneifen würde, dann ihre Nasen nun auf einmal mit einem Rud wäre Ihnen die Zahl fühlbar geworden! Also fast um das Doppelte verlängern. Die Riesen- wieviel Konsuln hatte die altrömische Verfas= nasen der Kahaus stellen übrigens eine männ- jung?“„ Vier!" antwortete strablend die frendig liche Zierde dar, denn man hat die Beobach- Erlöste. tung gemacht, daß die Befizer der größten Na- Der Ziegenbod. Ein Automobilist ba: das sen von den Weibchen, die selbst nur ganz kleine Bech, einen Ziegenbock zu überfahren und zu kurze Näschen haben, am meisten bevorzugi töten. Mit eingeſtemmten Armen ſteht die Bewerden, wie denn auch die Nasen im Innern ſizerin vor dem Bechvogel und wünscht zu wiſfast ganz verfümmert sind und damit als Ge- sen, wie er sich das Weitere denkt.„ Liebe Frau"." ruchsapparat faum in Betracht kommen. entwortet jener,„ ich werde das Tier erjebeu." - ,, Da trauen Sie sich wohl ein bißchen zu vief zu", ist die höhnische Antwort der Ziegenbedbesiverin. Für die Lebenshaltung im Deutschen Reich mußten im Dezember 1926 im ganzen 44.3 Untergrundbahn in Venedig. Um die Brozent mehr aufgewendet werden als vor dem Schönheiten des alten Stadtbildes vollständig Kriege. Die Lebensunterhaltungskosten selbst zu erhalten, soll der Motorbootverkehr in den haben gegenüber der Vorkriegszeit folgende Kanälen Venedigs verboten und nur Gondeln Steigerung erfahren. Ernährung um 49.6 Pro zugelassen werden. Zur Bewältigung des starzent, Wohnung um 5 Prozent, Heizung, Beken Personenverkehrs ist der Bau einer Unterfeuchtung um 44.3 Prezent, Bekleidung um 57.5 grundbahn beschlossen, die unter den Kanälen Brozent, sonstiger Bedarf um 85 Prozent. hindurch die Stadt durchquert. Die Stredenlänge beträgt 11.88 Kilometer, die Baukosten 120 Millionen Lire. Uebrigens gab es schon früher unterirdische Verbindungsgänge in Venedig, die von Schauergeschichten umwoben find, jetzt aber sind alle verfallen. Rußlands Gesamtverluste betragen im Weltkriege 8,737.000 Mann. Von diesen gerieten 3,409.433 in Gefangenschaft und 2,588.838 erfitien Verwundungen; die übrigen fielen an der Front oder erlagen den Verlegungen. Dazu müssen noch die Hunderttausende gefügt werden, die an den Krankheiten, die sie sich in den Schüßengräben zugezogen hatten, starben, und die unzähligen Opfer der Epidemien, die an der Front herrschten. Eine traurige Bilanz! Eine Entwurzelung der Bevölkerung ist im Laufe des letzten Jahrhunderts eingetreten, die am deutlichsten darin zum Ausdruck kommt, daß vor cava 100 Jahren noch rund 90 Prozent aller deutschen Menschen in eigenen Hän fern und nur 10 Prozent in fremden Häusern zur Miete wehnten, während das Verhältnis hente umgefehrt ist. 250.000 Dollar für ein Gemälde von Dyas hat der Amerikaner Jacob Ebstein in Baltimore gezahlt. Das Gemälde„ Rinaldo und Armida" hat er vorläufig leitweise dem Muſeum von Baltimore überlassen. _ ÆMerlei. Der tiefste Abgrund der Erde. Auf dem 1500 Meter hohen Como d'Aquilio( Italien), der durch das Eischtal vom Monte baldo( östlich vom Gardasee) getrennt ist, war vor zwei Jahren ein Naturschacht von 123 Meter Tiefe er orscht worden. Er endet in einer fleinen Höhle. Von hier führen Schächte weiter hin unter, die von Höhlenforschern aus Verona in diesem Sommer in Angriff genommen wurden. Vor wenigen Jahren ist es ihnen in 27stündiger Arbeit gelungen, die tiefste Stelle dieses Schachtsystems, einen kleinen See, 637 Meter unter der Erdoberfläche mittels Strickleitern zu erreichen! Damit ist der bisher tiefste Abgrund der Erde bezwungen und auch sportlich für die Kletterei auf der Strickleiter ein Reford aufgestellt. Heiteres. Englischer Humor.„ Woran liegt es, daß man Ihren Mann garnicht mehr in der Kirche sicht?" fragte der Pfarrer Frau Weihrauch, die mit betrübtem Stopfschütteln antwortete. am Sozialismus?" ,, Schlimmer als das, Euer Hochwürden." ,, Wohl gar Atheismus?" „ Biel schlimmer, Hochwürden.“ –„ Was ist es denn dann?" ,, Rheumatismus.“ Der Kleine Walter wird vom Onkel gefragt: „ Na, Junge, friegst du denn auch manchmal Schläge?"- Walter:„, ja!“„ Na und von wem denn, vom Papa?“-„ ja!“-„ Von der Mama auch?"-„ Ja, auch!"" Von dem Fräulein auch?"„ Von der auch manch= mal!" ,, Und bei wem tut's denn am weheften?" ,, Na, bei mir!" Das einzige Mittel.„ Du, Jafl, mei Stuhlah is mir niederg'fallen, und i bring' net in d' Söh." Gehst halt zum Bezirksamtmo und bitt'st' n, daß er a Hoch ausbringt. Da steht jed's Rindvich auf." Gedanken- Splitter. Türkische Sprichwörter. Ein kleiner Stein fann eine große Beute machen. Ein törichter Freund bringt mehr Nachteil als ein fluger Feind. Man mag Honig! Honig!" rufen, ſoviel man will; man wird doch kein füßes Maul davon bekommen. Wer einen Freund ohne Fehler sucht, wird feinen finden. Eßt und trinft mit eurem Freund, aber verhandelt kein Geſchäft mit ihm. * Man kann nicht zwei Melonen unter einem Arm tragen. Um ruhig zu leben, müßte man blind, taub und stumm sein. fett. Aus großen Wolfen tommt wenig Regen. Das Auge des Herrn macht das Pferd Wer von Geburt dumm ist, kann ſic in Paris den Verstand nicht kaufen. Nätfel- Ede. Silbenrätsel: — Auferstehung. Klein- Erika besucht zum ersten Male ihren Onkel, den Doktor, der in einem schönen, großen Hause wohnt. Treppauf, treppab gehen ihre Erfundigungsfahrten, bis ins Sprechzimmer des Onkels hinein. Dort steht in der Ecke hinter schwarzem Vorhang ein Stelett. big, cha, chiem, dat, del, dom, e, erb, ejch, Sofort läuft sie zum Onfel, um sich Auskunft fla, ge, go, il, in, ir, la, ler, lie, fin, ma, na, über das Wunderding zu holen. Jest steht siena, nell, rie, ril, vin, ros, sa, se, se, se, see, see mit dem Onkel an der Hand davor und hört tel, tis, tisch, u, wei. Aus diesen Silben bilde von ihm, daß ein Skelett die Knochen vom toten Menschen seien. Verwundert fragt sie nun den im Rheinland, 2. Marderartiges Raubtier, 3. man 16 Wörter folgender Bedeutung: 1. Stadt Onkel:„ Kommt denn nur der Sped in den Chirurg. Instrument, 4. Gewebe, 5. Jumer Hinrmel?" grüner Strauch, 6. Hülsenfrucht, 7. Ostseeinsel, 8. Organ, 9. Südländische Frucht, 10. Bedentender Chemiker, 11. Weiblicher Vorname, 12. Bayerischer See, 13. Affenart, 14. Nordamerikanischer See, 15. Sibirische Insel, 16. Fluß im aſiatiſchen Rußland. Die Anfangs- und dritten Buchstaben dieser Wörter, nacheinander von oben nach unten gelesen, ergeben ein Sprichwort. gleich ein Buchſtabe.) Sehr einfach.„ Wie fängt man einen Elefanten," so fragt mich mein Freund. Natürlich wußte ich es nicht. Aber prompt gab er mir Aufklärung.„ Deshalb brauchst du nicht erst bei Starl Hagenbed Unterricht zu nehmen. Die Sache ist sehr einfach. Du sängst drei, läßt zwei laufen, dann hast du einen." Naſen, die ſich verlängern lassen. Wenn sich die auf Borneo einheimischen Naſenaffen in Gefahr glauben, so gilt ihre erste Sorge immer ihren Nasen, die sie, um sie zu schüßen, sogleich mit beiden Händen umklammern. Auch wenn sie von Baum zu Baum springen, umfassen sie dabei ihre Nasen um sie v Berlegungen zu hielt der Herr Oberschulrat Visitation. Es wird bewahren. Diese Angst und Vorsicht ist denn Verfassungsgeschichte geprüft. Wieviel Konsuln auch wohl begründet, denn die großen Gurken- hatte die römische Republik!" examinierte die nasen sind der männliche Schmud" der Nasen-| Magistreuse. Ein reizender Backfisch, der die affen. Dazu besitzen diese Schmucknasen der Frage beantworten soll, ist so verwirrt, daß ihm| Die Vaden. In der höheren Töchterschule Auflösungen der Rätsel aus der vorigen Nummer: 1 Gleichtlang: eingewedt aufgetvedt.