9r.®. UNintattmiBMtUaae. 193S. den als Opfer al sich Qi applaudierte. als iväre er Claquer an der I tobte Little Jerrhtown, der Meisierdr..kliv. srm. Bo« 3acf£o«eoN. Gott, das kommt vor. Er hatte damit bloß einem einfachen Gebot der Nächstenliebe Rechnung getragen. Er tvollie einem seiner Kollegen, der gerade den Banktresor aufs Korn genommen hatte, die mühevolle Schweißarbeit ersparen und war ihm aus diesem Grunde ruvorgekommen. Aber der Kollege hatte absolut kein Verständnis für Zoes altruistische Tat, fluchte, anstatt dankbar zu sein, und hetzte die Polizei auf seinen Branchcangehörigcn. Bald war ihm der g:- finkeltm'te Detektiv Amerikas auf der Spur, nämlich Little Jerrhiown, der infolge seiner vielfältigen und raffinierten Verkleidungen, unter denen er sich seinen Opfern näherte, der amerikanische Frrgoli genannt wurde. Little Jerrhtown war eine Koryphäe in seinem Handwerk. Gerade dann, wenn man sich vor ihm sicher glaubte, tanchte er Plötzlich auf, wie aus dem Nichts geboren, und nahm den Nebcltäter ohne viel Federlesen fest. Auch vor Zoe stand er plötzlich, der Me-stcrdetektiv, in einer Maske, hinter der kein Mensch Linke Jerrhtown vermutet hätte. Und sprach überraschten Dieb an: „Lieber Freund, ich verhafte dich!" Aber Joe war diesmal gefinkelter Little Jerrhtown und fragte gekästen: .Wer sind Sie eigentlich?" Kittle Jerry'own!" gav daraufhin der Detektiv zur Antwort und glättete seinen fransigen Patriarchenbart, der dem sein tvahrcs GJcfMjt verbergen sollte. Joe brauste auf: „Was, Sie haben den Mnt. ttle Jerrhtown auszugebcn?" Little Jerrhtown war Paff. „Unerhört, dieser Schwindel! Hier— nehmen Sie eininal nieinen Spiegel m>d dann sagen Sie mir noch einmal, daß Sie Little Jerrhtown sind!" Jerrhtown nahm den Spiegel und iah darin eine Fratze mit einem rvallenden Patriarchenbar!, die ihn aus der Fassung brachte. „Ha, ich bin wahnsinnig geworden!" Pariser Oper gowesen.._ I„Tas sind Zwangworstelluugen-•• tritt- Aber auch Joe hatte sich einmal die schuldigen Sie vielmals, aber ich bin nicht Sporen verdient. Das war so:— Little Jerrhtown, sondern ei» andrer. Ich Joe hatte eininal, als er als Tramp i weiß zwar im Augenblick nicht, wer ich biu, über Land ging, ein Bankhaus ausgcrarlbt,; aber ich werde schon darausko>»'neu..." irgendwo in Teras oder Arkansas. Mein I Und ging seiner Wege. Das waren drei Kerle: Jim, Joe und Jock. Sie konnten lügen, daß sich di« Balken bogen. Einer log den andern rnock out. Joe und Jack erzählten einander immer wieder das Histörchen do» der Gründung San FranziÄoS, des kalifornischen Reu- Yorks. Als sie eines Tages frühmorgens im nassen Präriegraü lagen, fragte Joe: „Das machen wir heute vormittag?" Jack sann daraufhin eine Weile nach nnd gab dann zur Antwort: „Weißt du was, gründen wir San Franzisko..." Damals war nämlich dort, wo heute die imposant« Wolkenkratzerstadt liegt, nichts anderes als unwirtliches, hügeliges Gelände. Jack beschäftigte sich eine Weile mit dem Vorschlag Zoes und sagte dann abschließend: „Schön! Aber was machen wir nachmittags?" Tiejem Dialog dank« San Franzisko seine Gründung. Tas ist doch interessant, nicht wahr? Jack will übrigens vor Jahre» einmal Schauspieler geivescn sei». Irgendwo am j Indischen Ozcan. Ja, richtig, er nannte sogar den Namen des Theaters, an dem er engagiert tvar. Wenn ich nicht irre, hieß der Mu- fentempcl schlicht und einfach.Zaiubns- thcater" und lag hinter Allahabad oder Ich- porc. Das Interessante an dicscnl Theater tvar, daß der Souffleur des Ensembles, das sich eines Tages auf einer(^lastspielreisc durch das Innere Birmas befand, von einer! Paittl>erkatie angefallen und mit Haut und Haar vertilgt wurde. Traurig, aber wahr. Guter Rat tvar also teuer. Der Radschah von Birma war geladen. In Erwartung der großen Galavorstellung drängte sich das Volk vor de» Toren des Theaters. Nnd das Ensemble ohne Souffleur! Aus dieser Perle-1 qenheit half Jack, der imnter einfallsreiche Jack. Er ließ sich kurzerhand mit Rcnhork verbinden und die Stichworte telephonisch dringen. Die Vorstellung nahm daraufhin ihren Anfang, und der Radschah voll Birma Als Little Jerrhtown wieder zurückdW und darauf losbrüllte: „Du Schwindler, du hast mich zum Best«» «halten! Ich biu Little Jerrhtown... Ich habe mich bloß verkannt, weil ich mich verkleidet hatte..." Jetzt weiß ich ganz genau, daß ich Little Jerrhtown bin...*» war Joe längst über alle Berge. Wer das glaubt, wird selig... Aber den Bogel schoß Jim ab, der Dritte im Bunde. Hören tvir einmal, was Jim erzählte: Auch Jim hatte eines Tages den Tresor eines Bankhauses ausgeraubt. Das ist nichts Absonderliches, denn(Ycld ist eine Angelegenheit, die jeder Rkensch brauchen kann. Wer die mühevolle Arbeit eines Schränkers ctn» mal beobachtet hat, tvird bestätigen, daß sich ein solcher Mann sein bißchen Geld>m Schweiße seines Angesichtes schasst. Jedenfalls ist seine Arbeit gefahrvoller und mühevoller, als die eines Bankdirckwrs, dessen Tätigkeit sich in der einzigen Frage erschöpft: Wie mehre ich mein arbeitsloses Einkommen? Also Jim halte als ein Mann, der sich mit Bagatellen nicht abgib', zebmausend Dollar an sich genommen und war dann! über Land gegangen... Aber unterwegs plagte ihn das Gewissen und mahnte ihn, den Raub wieder an seinen Ort znrückzntragen. Jim kämpfte mit seinem Gewissen, känipfte und unterlag schließlich nach einem heroischen Kanrpf. Also entschloß sich der reuige Sünder, einen Rechlsbcistand aufpisuchen, der die Angelegenheit in Ordnung bringen sollte. Tomas Piller, der Rechtsbeistand, war eii jovialer Herr und galt als ein Man» der Tai, der sein« Pappenheimer kannte. Dieser Mann fragte unfern Jim: „Sag' eininal, Freundchen, w'eviel hast du denn au dich genommen?" Jim sagte gefaßt: „Zehntausend Dollar..." „Richt»lehr?" Richt niehr!" „Und wieviel hast du in der Kasse zurückgelassen'?" sragte jetzt Mr. Ailler ko»- zilian: nnd schaltete eine große Alentpause ein. Jim dachte nach. „Ich glaube, zwanzigioujend Dollar..." lvar die sachliche Antwort. „Hm, dm!" sagte der freundlich« H«rr Wie in der Stidsee Esten geschieben werden. Bon Ludwig Kohl. und kniff die lachenden Aeuglein zusammen.! „Ein bißchen viel..." I Jim bestätigte die Feststellung seines Rechtsbeistandes mit einem resignierten Kopfschütteln. „Weißt du, was deiner harrt, wenn du erwischt wirst?" fragte der Mann nach einer längeren Pause wieder. „Ja, ich wandere in den Arrest." „Ja. du wanderst in den Arrest!" wiederholte Mr. Willer.„Vielleicht auf Monate, vielleicht auf Jahre. Das kommt ganz auf dein Geständnis an... Willst du swerhaupt in den Arrest wandern?" „Jim verneint« energisch. „Ich will das Geld zurücktragen und Ruhe haben..." „(Kemach, mein lieber Junge! Wenn du auch das Geld zurückträgst, du wanderst dennoch in den Arrest. T«nn Diebstahl ist Diebstahl. Wir muffen«inen andern Weg finden, einen beffern..." Ter Rechrsbeistand sann eine Weile nach. Dann bub er wieder an: „Du sagrest vorhin, daß noch zwanzigtausend Dollar in der Kaffe lägen..." „Ja. das sagte ich..." .„Also bring' einmal den Rest des Geldes, dann wollen wir uns weiter über deine Angelegenheit unterhalten... Ich habe den Mg gefunden..." Jim war froh, daß es einen Weg gab, der ihn vor dem Arrest bewahren konnte, und war verwegen genug, den Rest des Geldes aus dein Tresor zu holen. Der Coup gelang denn der Raub war noch nicht entdeckt worden. Und Jim stand am nächsten Tag wieder vor seinenr Rech'sbeistand und zählte di« blanken Tollarscheiue auf den Tisch. Der Rechtsbeistand schmunzelte, sagte nichts als „Snw, mein Junge!", nickte den Stuhl an seinen Schreibtisch und konzipierte folgenden Brief: An das Bankhaus' Hall& son in Littl« Rock, Arkansas, U. S. A. Mein Klient, Herr Jim Worthington, bat Ihre Kaffe ausgeraubt. Zeine Familie hat sich zur Schadensgutmachung bereit er- värr, allerdings unter der Bedingung, daß von einer Anzeige Abstand genommen wird. Die Familie meines Klienten Jim Worthington würde einen dreißigprozcntigen Ausgleich akzeptieren, um einem Skandal aus dem Wege zu gehen. Ohne Ihrer allfälligen Ent- stheidnng vorzugreifen, möchte ich Ihnen als der Anwalt der Familie Worching'on nahe-! legen, diesen Vorschlag in Erwägung ziehen und einen Ausgleich auf dieser Basis zu ermöglichen, denn eine Klage wäre angesichts der Vermögenslosigkeit meines Klienten, der inzwischen den größten Teil seines Raubes teils an Freunde, teils an Mitwisser verloren hat, ein gänzlich aussichtsloses Unterfangen. Hochachtungsvoll Thomas Willer. Noch am selben Abend traf eine Depesche folgenden Inhalts ein: „Akzeptieren Angebot der Familie Worthington. Hall& son, Banker." „Also, lieber Freund!" triuntphierte Mr. Thomas Willer, der Rechtsbeistand Jims, „du bifi aus dem Waffer. Wir schicke» dreißig Prozent der Beute an'Hall& son zurück, verstehst du, und den Rest teilen wir untereinander auf: die Hälfte gehört mir, als Honorar und Schwciggeld, die andere dir, Äs Lohn deiner bravourösen Tat..." Spruchs und händigte Jim«inen Pack Dollarscheine ein. Ja, daö waren drei Kerle: Jim, Jo« »nd Jack. Aber der größt« war Jim, der Bankräuber, nicht wahr? Tr.'Ludwig Kohl, der in seinen früheren Büchern Reisen nach Lappland und bis an die unüberwindliche Eiswand des Südpols geschildert hat, verweilt« in den letzten Monaten vor deut Weltkriege als R e g i e r u n g s<- arzt auf der paradiesischen Südsce- Insel?> a p. Er schildert nun in einem mit farbigen Bildbeigaben geschmückten Erinnernngsbuch(Leben, Liebe, Träume in einem Südseeparadies, gebunden 7.50 Mk), das soeben bei Strecker und Schröder in Stuttgart erschienen ist, seine Eindrücke aus deur Zusammenleben mit dem braune» Volk der Insulaner und die Erlcbniffc der letzten Tage vor der Besetzung der Insel durch die Japaner. Die nachstehende Schilderung ist dem intereffanten Buch entnommen. Leich: und gaukelnd ist die Liebe der Frauen auf der Insel. Sie reift behend wie die süß« Frucht der Papaya und ist vergänglich wie diese. Sie erschließt sich in einer Nachtstunde wie die rote Knospe des Hibiskus, die gleich rasch verblüht und welkt, wenn sie kaum noch ihre Blätter entfaltet. Die Liebe dort unten ist leicht und erfrischend wie eine Morgenbrise oder wie der Saft einer nachtgekühlten Kokosnuß Belebend wie ein Stück blauer Hiurmel, das sich im grauen Gewölk öffne«, oder wie ein greller ferner Blitz, dem keine Srurmnacht folgt. Rasch springen die Ftmken von Geschlecht zu Geschlecht. Leicht und beherzt, zufällig, sinn- und wahllos schleudert Anwr seine Pfeile in deut Urwald herum. Nicht minder leicht und lose ist auch das eheliche Band, das nicht beengt und stark verbindet, soildern das sich löst wie ein loser Knoten, wie das Band aus Palmsicderii, das die Mädchen um ihren Oberarm schlingen. Keine Narbe hinterläßt eine geschiedene Ehe, und die Wunden, welche die Trennung setzt, sind leicht, und ihre Blutung steht von selbst. Tic tropische Natur stillt sie, der heiße Odem des Urwaldes, die blaue, heilere Meercsserne und der strahlende Himmel, die reiche Auswahl an Leibern, die leicht grcijbar sind, das Klubhaus mir der öffentlichen Dirne, die jederzeit zugänglich ist. Die Kirche ist machtlos und nicht iuistande, die Triebe primitiver Menschen zu regeln, sie in ihre Gewalt oder gar unter ihre Herrschaft;n bringen. Es war ein heißer Mittag, als mich ein leises Hüsteln aus dem Schlaf loecktc, dem man sich, ohne daß man es will, in den Mittagsstunden in den Tropen hingibt, tvenn die Sonne steil über der Insel steht nnd nur kurze Scharten wirft. Es sind erdrückende Stunden, wo man mehr di« ganze Freurdheit der Tropen empfinden niag, als in den Morgen- und Nachtstunden, wo die stechenden Sonnenstrahlen fehlen und Mond und St«rnc uns glauben machen, daß es kühler geworden ist. Stunden, in denen unsere Begeisterung zu ermatten vermag. Husten aber bedeutet, wie oft auch bei uns, eine Art Anmeldung, die ich sonst in dieser subalternen Form Haffe, es ist die primitive Kundgebung von Menschen, die sich bemerkbar machen wollen. Und ehe ich noch vollends klar und wach geworden bin nnd an halb bewußten Gedanken spinn«, steht mein Diener und Dolmetscher Ga- mct vor mir und in seinem Gefolge rin kleines Mädchen, das herzhaften Schrittes sich mir nähert. Ihr neuer Grasrock, mit grcllraic» Streifen gebändert, knistert wie straff gcschürtie Seide, als sie über die Fliesen der Beranda schreitet. Ihre Bewegungen sind natürlich, abgemessen, würdevoll, wie die einer Königin, obwohl sie im Urwald« ausgewachsen ist und an dein Sandstrande von Täb ihre Jugend verlebt hat. Oder vielleicht gerade deshalb. Vielleicht ist die europäische Frau dieser Natürlichkeit in der Haltung nicht uiehr fähig, tveil sie immer wcch- felnde Stadien der Mode» in ihrer Gewandung durchlaufen»ruß, während di« des llrwaldmäd- chcns über den Grasrock nie hinausgehr. Bewegungen, Sinne, ja selbst.Handlungen werden von keinem Vorsatz geleitet, sondern entspringen einem ungekünstelten und unbefangenen Naturell. Nur bei drit Beduinen der Steppe iah ich noch in verstärktem Maße diesen freien, königlichen, unbeschwerten, sicheren und doch schwebenden Schritt, der an und für sich schon Schönheit und Anmut verleiht. Ihr dunkles Haar, ihre dunklen Augen, das schillernde Pc.l- mutterbaud an ihrem schlanken Oberarm, die weißen Blüten an Ohren und Haaren, alles stimmte an diesem zierlichen Körper gut zusammen. „Was sicht dich an, daß du so traurig bist? Du darfst.mir nichts verbergen, wenn ich dir helfe» soll!" Mil beengter Brnst, die sich breit von den schmalen Hüsten abhob, und nicht ohne Bewegung antwortete sie:„Mein Mann Rigisin, mit dem ich jetzt schon 0 Monate das Lager teile, ist mir treulos geworden nnd schläft mir Mi:«»lai aus Ueloi auf einer Matte. Ich war ihm treu, bestellte sein Haus nnd sein Mahl, selbst in dec Zeit, wo er mit dein Kanu auf dem Fischfang war, nnd gab ihm meine Gedanken Tag und Nacht. Wie soll ich ihn noch lieb«« und ihm treu sein können, wo er jede Nacht zu Mitemat rudert, ihr Perlen schenkt, für sie alles Liebe und Schöne ersinnt, was es nur auf der Insel gibt? Nein, ich will ihn nicht mehr haben, mach« mich frei von ihm. daß ich rasch meinen Kummer vrrgeffc." „Erioartct ihr«in Kind?" „R«in, ich geh: jeden Mdnar in das dapal (Freudenhaus)." Es tvar auf Aap Brauch, daß jede gierige Ehe in Anlehnung an heimatliche Gebräuche in eine Liste cingelragen wurde. Abschluß und Auflösung der braune» Ehe mußte durch die Hände des jeweiligen Standesbeamten gehen und genehmigt werden;«ine nnnberjichtliche, unfruchtbare Arbeit in dieser Wildnis, trotz der Listen, von dciieii ich den Eindruck har:«, daß sie einer ständigen Neubearbeitung, einer:äg- lich neuen Auflage bedurft hätten, nm einigermaßen auf dem Laufenden zu sein, nnd«nan hätte Späher allerorts anstelle» müssen, um dieses Ehclagcbuch einigermaßen richtig bearbeiten zu können. Ich känlpfre in solchen Fällen, nach einiger Uebnng und Erfahrung, nicht f«hr lange mit mir, ob ich mich auf die Seite des deutschen Gesetzbuches und der Kirche stillen oder den Fall nach dem mcnschlichcir Eindruck und in Anpassung an das fremde Land entscheiden sollte. Ich sagte daher nicht:„Mogon", so hieß die junge Frau—„du mußt bei deinem Mann bleiben, der Deutsche Kaiser und die Mission wollen«s so", sonder» sagte zu ihr: ,Hch verstehe dich gut, kein Mensch wird von dir verlangen, daß dn bei Rigisin bleibrn sollst, nm — 3— feine Dienerin zu sein, während er zu Mite- mat rudert und ihr Perlen schenkt und-dich und dein junges Lebe» unbeachtet läßt, sprich noch einmal mit ihm und wenn ihr euch wirklich nicht mehr versteht, nicht mehr lieben könnt, so sei du frei und gehe deinen eigenen Weg." Hätte ich Mogons Freiheit behindert, wer zweifelt daran, daß sie doch letzten Endes ihre eigenen Gefühle, die weder vor der Mission, noch vor dem deutschen Gesetzbuch haltmachen würden, hätte sprechen lassen und ihren eigenen Weg gegangen wäre? Als sie abgefrrtigt war und ein Aufleuchten ihrer Augen mir Dank für die Lösung bekundete, sagte ich ihr, daß sie jetzt gehen könne. Sie ging jetzt von mir sicheren leichten Schrit- res und setzte sich an de» Weg vor dem Hanse, wo ihre Freundin aus sie wartete, die sie zur teile» konnte. Es war Rttlag ans Bugol, die ihr gefolgt tvar, schmallerbig, mit wirrem Haar ohne Bindung, mit einem richtigen Krauskopf und der Bambusslöte unter dem Arm. Plaudernd machten sich beide nach einer Weile auf und teilten gemeinschaftlich das große Erlebnis. Tenn Mogon tvar frei, frei durch den Spruch des weißen Mannes, sie durfte jetzt wieder ihre Hütte unbesorgt verlassen und brauchte nicht auf Rigisin zu warten, der dem fremden Mädchen die Glasperlen schenkte. Die durste wieder auf den Pfaden des Urwaldes wandeln, neue» Abenteuern entgegen. Was tat es ihr nun, wenn Rigisin jeden Abend nach dem Strand ruderte, der über dem Lagnnenarut weiß ans den Palmen leuchtete? und tu den Gesangnisien Europas und Amerikas sitzen noch Kriegsgefangene. Der Spießer. .Laßt den Spießer doch in Frieden! Wer ihn schmäht, der ist frivol. Ter Geschmäcker sind verschieden, , Was von andern scheu gemieden. Dabei fühlt sich dieser wohl. Sicherung mitgenomme» haue, daß sie gleich I wartett Ein Verurteilter kann nur einmal der ein Her; zur Stelle sände, dem sie ihr Los mit-1 Gnade teilhaftig werden... Jo vergingen die Jahre. Johann Aesari wurde vergessen. In wie vielen Gesangnisien, Zuchthäusern und Festungen der Welt sitzen noch diese Krimsgefangenen. Sie wallten Frau, Kind, Vater und Mutier sehen. Nur fiir einen Tag, nur str eine Stunde. Seit neun Jahre» ist„Friede" aus Erde« Der Deserteur. Von Laßlo Arcute. In dem sogenannten„Tternge- sängnis" in Szegedin(Ungarn) sitzt noch heute ein Bauer, der an der italienischen Front 1918 fahnenflüchtig war und darum zuni Tode verurteilt, später zu lebenslänglichem Zuchthaus begnadigt wurde. Ter lange Soldatenzug fuhr ab. Weinende Frauen und Kinder winkten den betrunkenen Bätern und Söhnen nach, die, mir Bändern geschmückt, singend und siegesbewußt dem schlacht- feide zugeführt wurdet!. Besonders toll waren die Bauern. Biele von chnen verließen noch nie die engeren Grenzen ihres Komitats und nur selten, höchstens zum Jahrmarkt, besuchten sie die Stadt Tzegedin. Biele konnten nicht lese», schreiben, sie waren Analphabeten, und auch der andere Teil war zumeist nur sehr schwach in diesem Berufe bewandert. Tie brüllten, waS die Zeittutgen mit großen Buchstaben auf der ersten Seite verkündeten und fühlten sich so, angeheitert und bewaffnet, sauwohl in der neuen grauen llnisorut Der junge Bauer Johan» Aesari war auch begeistert. Manchmal kamen ihm, in Gedanken allerdings, seine Frau, sein kleines Gut hoch, und er fragte sich, ob diese ganze Geschichte einen Sinn hätte, aber er kämpste weiter gegen den Feind, kämpfte in Rußland, bei Sen Masurischen Teichen, bei dem Durchbruch von Äorliee» dann in Siebe«bürgen und schließlich an der italienischen Front, am Doberdo. Einmal traf ihn ein Granatsplitter, aber er wurde geheilt und wie der an die italienische Front gebracht. Es verging ein Jahr nach dem airdereu Hunderttausende, Millionen sanken Yin. Blut befleckte die Erde, verstünnnelte, jaulende Körper düngten die Erd-, man war müde und verhungert. Bon der Heimat kamen die Briese, die rosa Karten. Tie klagte», daß die Felder brach liege», es gibt wenig zu esien, Geld ist auch selten geworden. Man lobt so einsam, es fehlen die Männer. Ueberall lechzten die Felder nach der befruchtenden Saat, und Frauenkeiber auäl- ten sich in dunipser Erinnerung. Kann ein Bries, eine Postkarte die Saat ersetzen, kann sie das stürmische Verlangen des Fratienkörvers befriedigen? Und doch kamen die Briese und die Karlen von Woche zu Woche, von Monat zu Monat, ein Jahr nach deut anderen. Das Blut sloß in Strönten. Längst gab es keine» Gesang, keine mit Bändern geschmückten Mützen mehr, und besoffen war man auch nur vor den großen Schlachten an der Piave und am Doberdo. Johapn Aesari käutpfie, bekam sogar eine silberne Medaille und doch schüttelte ,r oft den Kopf... Rur die Post aus der Heimat freute ihu. Aber als er schon das weite Jahr blutete und Taufende von Kameraden an seiner Seite hinjanken, da wurde auch die Post seltener. Man wurde geduldig. Tage verg n- gen. Manchmal waren es Minuten, aber sie erschienen auch oft wie Jahrzehnte. Tau t kam kein Brief mehr, keine rosafarbige Postkarte, bis eines TageS der Schwager schriebt ,^iomm. Johann, nach Hanse, Deine Frau betrügt Dich.." „Urlaub wollen Tie habe»? Urlaub... jetzt... Schuft... elender... zurück in den Graben!" Johann Aesari würbe blaß... Er muß doch.. Man muß der Sache nachgehen. Nur kurz die Fran besuchen und sehen. waS eigentlich los ist.„Rein!" Johann Aesari biß die Zähne zusammen... und als es Nacht wurde, schlug er den Weg nach der Heimat ei». Doch Johann Aesari wurde sahncnsiücüriz! Er hörte das Geknatter der Maschinengewehre, das Gebrüll der Kanonen. O, weit, sehr weit ist noch die Heimat, sehr weit ist Tzegedin. Weiter, immer weiter...„Halt! Wer da!" Papiere. Kein Urlanbschein. Die Patrouille wußte alles? Johann Aesari war fahneuslüchttg geworden. Er wurde festgebunden und üt.; schasst Früh morgens: Feldgericht. In einer hal- ben Stunde: Urteil. Die Blnchunde des Krieges taten ihre Pflicht, sie waren nicht mild. TaS Urteil: Tod. Johann Aesari verstand das nicht. Er wollte doch nur sehen, was mit der Frau los ist. Er wollte doch dann gleich zurück. Dann wurde er begnadigt zu lebenslänglichem Zuchthaus. Eisen- fesieln wurden ihm umgelegt und so wurde er itt die Heimat gebracht, nach Tzegedin, in das berühmte Gefängnis. Ende Oktober kam die berühnite Revolution. Begeisterung. Friede. Ungarn wird selbständig. Reformen, Freiheit. Auch die Gesäng- nisie öffne» sich. Das Blutvergießen har'ausgehört. Johann Aesari saß in seiner Zelle. Niemand fragte nach ihm. Niemand öffnet die Zelle. Er wußte auch nicht, tvas Revolution bedeutet. Die Reformen des Oktobers verliefen im Sande. Das Proletariat ergriff die Macht. Wieder öffneten sich die Gefängnisse. Schwere Verbrecher und politische Gefangene, alles kam heraus. Johann Aesari wurde wieder vergessen. Niemand fragte, wie er dahin kam. Tann kam die Gegenrevolution. Ter weiße Terror. Die „geordneten Zustände". Die Sache wurde für Johann Aesari doch zu langweilig. Er schrieb Gesuch aus Gesuch. Er bat um Amnestie. Unmöglich. Mörder und Geldfälscher, Bluthunde und Kriecher, sie kauten alle auf freien Fuß. An Johann Aesari wurde aber imnier wieder geant- Rundlich wie ein Pferdepollen Glänzt er faul und wohlgenährt. Filzpantoffeln, Schlummerrollen... Ter hak manches zu verzollen, Wenn er einst hinübersährt! Tchlasrockwandelnd stiehlt die Zeit er Dem Kalender Tag für Tag Und tagtäglich imuier breiter Wird der Ranzen und was weiter Noch den Schlafrock füllen mag. Mittags zwischen lecker« Bisien Denkt er schon ans Abeikdbrot, Räckelt sich auf weißen Kiffen, Denn im Hirn ist, muß man wissen. Weiter nichts als Hühnerkot. Faulheit schätzt er höchste Lust er, Faulheit ist's was er begchrt, CZähnt er, wie die Sonne düster; Sicher Spießer ist ein Muster— Ist ein Muster— ohne Wert. H. R- Tragödie. Der Blinde war allein. Er haue sich am Gitter der langen Brücke mühsam hingetastet, bis zu dec Ecke, wo das Geländer jäh zurücksprang. Ta blieb er stehen. Und man sah, wie er sehr müde war. Zur völligen Gewißheit tastete seine Hand noch einmal zurück, zögernd, vorsichtig. Tann, es schien kein Zweifel mehr, blickb sie schwer erschöpft ans dem Eisen liegen. Den Kopf vorgestreckt, offenen Mundes, die toten Augen blinzelnd, stand er und lauschte. Dann zögerte er noch einen Schritt vorwärts,— und, da mußte es geschehen, es tvar nicht mehr aufzuhaltent Er fiel vornüber auf den Leierkasten. Der drehorgelnde Krüppel hielt mit einem Ruck inne. Tas Gedudel brach jäh ab. Im blaue« Mittag hing das zersetzte Lied. Jetzt wurde man ausuterlsam. Alle, die daS Dudeln nicht gehört, empfanden dos Abreiße« unerträglich. Der Schaffner, die Hand am Kliugekzuge, starrte erschrocken hinüber. Eine Dame, den Fuß schon auf dem Trittbrett, hielt wie gelähmt iune. Das Auto stoppte. Ter Schutzmann vergaß, den Arm herabzunehmen. Man wartete. Gereiztheit kroch in alle Ge» sichrer. Man wartete, daß der Leierkasten fortfahre. Er schwieg. Ein, zwei, zehn Sekunden erstarrte das Leben an der Ecke. Wie wenn ein obrollender Film plötzlich reißt und das letzte Bild, grotesk verzerrt, auf der Leinwand stehen bleibt. Auf deut Gesicht des Schutzmannes ging die Gereiztheit sichtlich in Wut über. Der Chauffeur biß sich auf die Lippe»; seine Augen| funkelten nervös. Quer über de» Leierkasten aber lag der Blinde. Er schluchzte und weinte kn sein« leeren Hände. Sein verzehrter Körper schüttelte sich. Der Krüppel hinter der Drehorgel strich chm traurig lächelnd mit kurbelkrummen. Finger« «her das dünne Haar. - Der Schutzmann»ahm den Arm herunter »ich lief wntrntLronnr über die Straße. Der Schaffner riß am Klmgelzug«. Wir fuhren. Pir ward plötzlich traurig zumute. War's der Gedanke, wie furchtbar das fei« mutz: Daß man schließlich durch den Trubel seines Lebens geiltet hat, dir zu einer Ecke— und sie besetzt findet. Lutz Knecht. Mas mancher nicht weih. Tränendrüsen besitzen außer dem Menschen «Ke Wirbeltiere mir Ausnahme der im Wasser Übenden nackten Avqchibien und Fische. Sie liege» beim Menschen zn je zwei übereinander angeordnet im rckeren Teil der Augenhöhlenwand und geben ihren Inhalt durch 8—12 Kanäle an das Auge ab. Danach sammeln sich dir Tränen im Tränensee, der im inneren Augenwinkel liegt, um schließlich durch den Träncnnmcngang in die Rase zu fließen. Di« Festigkeit de» Ha««» ist sehr verschieden: ein einzelnes schwarzes Haar trägt ein Gewicht von 11s Gramm, während ein gelbblandes kaum 86 Gramm, ein hellbraunes 84 und ein dunkelblondes 98 Gramm trägt. Ein Fisch erneuert nie sein« Schuppe«. Erhält er eine Verletzung, so beilt pvar die Wunde, «in« schützende Haut kann, darüber wachsen, aber die Schuppen werden nicht erneuert. Dir Luftzelleu einer Lung« haben eine Flächenausdehnung, die etwa 30nml größer fft als die der Haut. Ein kliugeudes Mausoleum. In einem Pfeiler der Orgel in der Jakobkirche in Stettin ist in einer silbernen Kapsel das Herz des bekannten deutschen Balladen-Komponistcn Carl 8oewe beigesetzt, der hier als Organist wirkre. In Lappland schenkt der Baker seiner neugeborenen Tochter ein Nenntier, dessen Aackkom- meü das Eigentum des Kindes werden. Ein merkwürdiger Zufall ist rö, daß der Komponfft der„Carmen", Bizcr, mit dem Kom- ponisren der„Fledermaus". Strauß, nicht nur den Geburtstag, den 35. Oktober, sondern auch den Todestag, den 8 Juni, gemeimarit hot. Ein Flugrad. Sollte die Ersindung des Wiener Ingenieurs Michael Roswhar Erfolg habe:'., so wird das„Flugrad" viellcichr bald das verbreitetste aller Verkehrsmittel werden. Michael Rostohar behauptet, sich mit einem Fahrrad vom Boden zu erheben und von Bergspitze zu Bcrgspitze zu fliegen, daß man durch einfaches Bctvegcn eines Hebel; den Unannehmlichkeiten eines schmutzigen Stücks Landstraße ausweichen kann. Tie Maschine ist wie ein ge- wöhi'.liches Fahrrad gebaut, aber sic ist besonders kräftig und mit einer Reibe kleiner Tragflächen versehen. Sic soll sich bis zu einer Höbe von Müll Fuß erheben können und bei geradlinigem Fahren eine Sturrdeugeschivindigkeit von vierzig Meilen erreichen können. Ein Propeller am Hinteren Teil der Maschine soll j /Richt über 50 Kilo hinausgehen, und ihr Preis! Peträgt ungefähr 1290 Mark. Die erste mechanischr Groß-Farm, die alle! «merttanischen Vorbilder weit hinter sich lassen| wird, errichtet die Friedrich Krupp-A. 8. in Rußland. Auf einem Gelände von 820 Quadrat- kilomctern, also etwa ein Quadrat von 18 Kilometern Seitenlange, wird eine riesige Zuchtstätte für Arbeitsvieh und Schlachtvieh sowie für Dollgewinnung eingerichtet. In acht Jahren soll der Bestand an Merino-Schafen 86.000 Stück betragen. Dazu soll ferner noch eine Grfrier- fleffch- und Konservenfabrik kommen sowie eine rationelle Feldwirtschaft zur Aufnahnic der Abfälle aus Ställen und Fabrikräuoien. Rene» von Atlantis. Der alte Streit, tvo das sogrnhaste Atlantis-Land lag. von dem man lange glaubte, es sei ein zwischen Afrika und Amerika gelegener Festland gewesen, das im Atlantffchcn Ozean versank, ist noch nicht enffchirden. Neuerdings neigen die Forscher aber immer mehr zu der Ansicht, daß es ein Kultur-1 reich i» Nordafrika gewesen sei, das infolge einer Naturkatastrophe und der dadurch be dingten Verödung des Landes bei der Nachwelt in Vergesirnhrit geraten war. Deuffche Geographen haben den Versuch gemacht, aus der ältesten griechischen Ueberlirferung enge Beziehungen zu jenem nordafrikanischen Atlantis nachzuweisen. Dieser Versuch konnte aber erst nach Beseitigung geographischer Irrtümer gemacht werden, die sich seit dem 8. Jahrhundert v. Ehr. in der Wissenschaft eingebürgert und bis heute erhalten halten. Auch die Heranziehung ägyptischer und hebräischer Quellen warf rin neues Licht auf die mit der Atlant» ssrage zu- sanunerchängenden Probleme. Alle diese Ergebnisse bleiben aber mehr oder weniger fraglich, wenn sie nicht durch Ausgrabungen bestätigt tocrden. Als gute Vorbedeutung betrachtet mail die von A. Hermann in diesem Jahre beobachteten Spuren«ine» breiten Kanals in dem Teil der Sahara, wo P. Borckardt dir Riirpburg der Atlantis sucht. Hier müßte die erst« Grabung cinsctzen. |«tterlei HauSrezeyte| Gel« gerät nicht in Gärung, wenn man den Deckel in Essig taucht und fest Niederdruck», »nährend das Eingemachte noch heiß ist. Schmutziges Mahagoni»nasche man vor dem Polieren, Essig oder kaltem Tee ab. Um Fliegen von Spiegeln nnd Fenstern sernznhalte«, poliere man diese mit einem Ledcrlappen, auf welchen etwas Essig geträn- felt wird. Bei der Zubereitung von Reis- und Milch- Pudding verwende nian gleiche Teil« Milch und Basser und setze diesem einen Teelöffel geriebe- nen Talg zu. Weiße und mehlige Kartoffeln tverdcn durch Hinzufügen von c»»vas Backpulver erzielt. Das Ausgehrn der Farbe bein» Waschen vo» Kleidern wird verhindert, wenn man in das Waschgcfäß einen Teelöffel Terpentin tut oder dem kochenden Wasser etwas Waschblau hinzufügt. Mar» kann auch, wenn dies vorgezogen wird, dem ersten Spülwasser eine kleine Handvoll von pulverisiertem Borax oder einen Teelöffel Ammoniak hinzusetzen. OOQQOQQQQQOQQOOQOQQOQQOQGQQQO Gewißheit. Bo immer müde Fechter Sinken in mutigem Strauß Es kommen frische Geschlechter Und fechten eS ehrlich aus. (Eichendorfs.) 0etantcn-6pHtter. „Die Wissel:schaf, von h.uie kann nnS oaS Gctvickt der Sonne auf Genauigkeit des Pfunds angeben, ist aber nicht fähig, das Brot für r»e Hungernden ouszuwiegen. Die Kunst kann die Wunder oller Welten aus einem leeren Aerinel herauszaubern und das Märchen beim farbige» Licht des Scheinwerfers strahlend entzünden; aber der Alltag hängt gleich graü und bleücbwcr über den ansgrhunger.-en Seelen." Martin Änderten N e x ö. deiterep. Der Seiltänzer.„Gestern ging einer auf'm Seil quer über die Straß.-, hoch oben!"—„Das ist heutzutage die einzige Sicherbcit, nicht überfahren zu werden." Oha! Goldschmied zu einem Paar, das sich eben die Dcrlobnngsringe ausgesucht hat: „Welche Buchstaben darf ich in die Ringe eingravieren lassen?"— Sie:^Jn meinen O. H-!" — Er:„Und in meinen O. W.'." Bestätigt.„Du mußt nicht denken, daß du immer so großartig warst. An dem Abend, an dem du»un mich anbieltest, sahst du direkt blöd« aus."— ,La", seufzt der Gatt«. ,Ach sah nicht bloß so a»s, ich war es!" Haß.„Wenn n»«ine ehemalige Braut mit ihrem Hunde an mir voibrigeht, hält sie ihm jedesmal den Schweif fest, damit er mich nicht anwrdeln kann." Dir Regeramm«.„Messen Sie auch da» Bad für Baby mit dem Thermometer?"— „Rick neetig! Wenn Babv rot— is Bad;« Haitz. Wenn Babv blau— is Bad zu kalt!" Ungeduld.„Erzähle noch nienmndem von unserer Verlobung. Geliebte."—„Rur Lili. Das Biest hat gesagt, ick sind« keinen Dummen!" „Morgensiund' hat Gold im Mund", belehrte der padagogisck veranlagte Onkel den Reffen.„Kennst Du die Geschichte von dem Jungen, der früh anfstand und den Louisdor fand?"—„Aber der. der ihn verloren hat, ist noch früher aufgcstanden", trinrnpbiert der Kleine. Englischer Humor.„Was fft denn los?" fragt Johnson einen befreundeten Arzt, dem er ans der Straße begegnet.„Du siehst«iämlner- lich aus."—.Kunststück!" antwortet der Arzt» „man könnte aus der Hanr fahren. Da habe ich nun zwei Jahre lang einen Patienten auf Gelbsucht bebandelt, nnd jetzt stellt sich heraus, daß der Kerl ein Chinese fft!" —• StätfcMgtte.■^1 Berfteckrätsel. Hela, Koste»», Pfund, Spille, Roten, Führer, Tasse. Lunte. Nerz. Bann», Gan, Blut, Egon. In diese» Wörtern streiche man je zwei aufc-nandeifolgende Buchstabe»». Die Runipf- wone oder»brigblcibcnde Einzclbuckstobcn, nacheinander gelesen, nennen bei richtiger Lösung einen beachtenswerten Mrrkfprnch. Auflösungen der Rätsel aus der vorigen Nummer: Magisihe» Quadrat: l. Mehl: 2. Esau; 8. Hans; 4. Lnsr.