9h. 30 UntnOoltimsHeilosr. iw. Der Krüppel Zion fte TnawucrHowt nt’M* liMhfldi arnnlHK gesagt <1 aw sühn Ich kUM- m.-ch retz it.»•?oc ziuirenr. ,2». Sier sind ,'vfr re llafve i.id~£nv’ i‘.M! IhVl den?4l?'lhK fn«lk>?r Lünnne, ztznderj t mit b»e gl> -.' einigt? uniid»« iviii >hte Lftmnn kngend! nf:, bann und iner 1 Atrnrfc ar/' :nb ein 2i«ivr» Si llgw 'iiituttcn r.ifnti. ’tirq inv-’.r n xn „Äh- ji tu füllt mir n,:nn - sind und Anne: t eine'JJlcnnr Sattien sinnend d>e n: ! VVV X1N Q riege bei B.nnee' deg7gl IN?:,?-5 sind. MMU .‘>05 l'.id jioibog ’Bnnier onM'lblaaen nun rast ’,iu6h aalne»er.' und'. in: eines: rrtnnir jlt:ne:i „Ja', imiih .'4 i rf>. A e’d ind X iunn.'k (fr aewiniite ji ic nedene.nond?! in wöpiy Äk2üilr:wv. iivor d?:n Z ’tipl.in; r:nM.'Jerrn. „Ja — ch iimv& iY50 xannbnann 1. -rann ’«nte:„So t Se ST. da»:1t allen.(£3 :llvluilivtv . KWl i; an>5iN J age.»ö o idi rne'Ne ist 7NN ■fj.slei: Sie Thnttwiö. die Xtunnnei, dni. Hkine vr rtov- alle x'd e onf einen xed! n\ b?e Ihiwv:i ith bie•:>|Ut gedrn!^ 'ldland n n’iMiiui?. Xr rn ii iknxtnd'. T i?r Mann ttwt gi mtb(h V-1 ein Un «N^tlNN und(tznt ;ie X u.^vtilk'N?' Ildlbic .r meinen Ne:ieg< kühnen. Er nrnmc führte.?lder mn ter diesem'J EWlt£*>< kd unn klar- bie.’HU ;'jnincqr.m| Ere igmste, eine iÄ?ch ichte^ d i(f||. im!: rorsilivo, batte ein t:t fkhicn^binirr« 1 \v le von den Mnt«vhhj L >.ni'i mt» mar ft6r dick. von\'r engdnnstg'n inan eine d » t'knstners«|j ,yv^tlcr Pigteit tarier nnb untätigrr Merrkdrn^ I n'amftrt se denkt. unmetkl'd^e 1■ it iijüsr«ben nid »Nardt.(Erl »2pnr in unsere ;n ßiintRii ingvde» rroekne ie>im die Ain:. ’Cbmutfk und mich| Ntfs?!srrr Es- innhie ilQ rndeine arneüe ::d frcwte ert V. idn. rf> a tX ? le» le Er« 1\ — 2— War er glücklich, oder quälte ihn jein Zustand? Ein Keliist, erst leicht, dann stärker werdend, dann unwiderstehlich, drängte mich, seine Geschichte zu erfahren, wenigstens die haupisächlichsten Punkte, mit deren Hilfe zu erraten wäre, was er mir nicht sagen konnte oder wollte. Ich sprach ihn so ganz nebenbei an. Wir wechselten einige belanglose Worte und meine Blicke irrten wieder zu dem Gepäcknetz und ich dachte: Er hat stchcr drei Kinder; die Bonbons sind für seine Fran, die Puppe für sein Keines Mädchen, die Trommel und das Gewehr für seine Söhne vnd die Gänseleberpastete für ihn selbst. Zäh fragte ich ihn:„Sind Sie Baier?" Er antwortete:„Nein." Ich verstand mich plötzlich nicht, wie ich eine solche Ungeschicklichkeit hatte begehen Wnnen und bat: „Verzeihen Sie, bitte. Ich glaubte Ihren Diener von Spielsachen reden gehört zu haben. Alan hört, ohne zu verstehen und zieht daraus unwillkürlich einen Schluß." Er lächelte und munnelte:„Nein, ich selbst bin nicht verheiratet. Ich bin bei den Voranstaltcn geblieben." Ich machte ein Gesicht, als ob ich mich plötzlich erinnerte. „Ach ja, es stimmt. Sie waren verlobt, wenn ich mich recht erinnere. Verlobt mit Fräulein Mandat." „Ihr Gedächtnis ist ausgezeichnet." Ich wurde dreist und fügte hinzu: ,Lch glaube sogar, gehört zu haben, daß Fräulein Mandat sich verheiratete mit einem Herrn... Herrn.. Er sprach ruhig den Namen aus: „Fleurel." „Nichtig, ich entsinne mich, auch bei diesem Anlaß von Ihrer Verwundung gehör, zu haben—" Ich sah ihn an, er errötete. Sein volles, aufgedunsenes Gesicht, das durch den starken Blutandrang schgn purpurn leuchtete, schien noch röter zu werden. Er antwortete mit einer Lebhaftigkeit, mit dem blitzschnellen Eifer eines Mannes, der einen Prozeß führt, von dem er im voraus weiß, daß er verloren ist, den er mit seinem Verstand und in seinen« Hemen aufgegeben hat, dessen Recht er aber vorher auf seine Seite bringen möchte. „Man tut Unrecht daran, den Namen von Frau de Flcurel mit dem meinen in solche Verbindung zu bringen. Als ich aus dem Kriege zurückkehrte, ohne meine Beine leider, hätte ich niemals zugegeben^ daß sie meine Frau würde. Wäre das auch«tUr möglich gewesen? We«m man sich verheiratet, dann tut man es nicht, um mit Edelmut zu prahlen, sondern um alle Tage, alle Stunden, immer, an der Seite des Mannes zu leben, und werrn dieser Mann ein Krüppel ist wie ich, so verdammt man sich bei einer solchen ©X zu einem Dulden und Leiden ohne Ende bis ziun Tode. O, ich verstehe, ich bewundere Ergebenheit und Aufopferung bis zu einer gewiffen Grenze, aber ich würde niemals zugehen, daß eine Frau auf ein Loben verzichtet, von dem sie-alles Glück, alle Freuden und die Erfüllung ihrer schönsten Träume erhofft hat— nur um die öffentliche Meinung zu befriedigen. Wenn ich das Aufschlagen meiner Stümpfe und Knicken auf den Fußboden meines Zimmers höre— so laut wie der Lärm einer Mühle ist das Geräusch eines jeden Schrittes—, dann bin ich so auf- gebracht, daß ich meinen Diener erdroffeln Lunte. Glauben Sie, daß man einer Frau zumutrn kann, das zu erdulden, was nian l selber nicht ertragen kann? Und dann, den- Iken Sie denn, daß es hübsch sei, meine Stümpfe von Beinen anzuschcir?" Er quälte sich furchtbar. Was sollte ich ihm sagen? Ich sand, daß er recht hatte. Konnte ich sic tadeln, sie verachten, ihm unrecht geben? Nein. Was dann? Die Lösung, so alltäglich, durchschnittlich, so wahrscheinlich sie war, konnte meine poetische«» Gelüste nicht befriedigen. Diese heldenmütige«« Sturn- mel heischten eint Opfer, das ausgcblicbcn war, und ich konnte«neine Enttäuschung nicht verbergen. Ich fragte ihn plötzlich: „Frau de Fleurel hat Kinder?" ,„Fa," anttvortete er,„eine Tochter und zwei Söhne. Sie und ihr Gatte sind sehr««ett zu mir." Der Zug si«hr die Steigung von St. Ger-1 main hinan, passierte den Tunnel und hielt. Ich bot meinen Arn« an, um dcrn verstümmelten Offizier beim Ausstcigcn zu helfen, als sich chn« durch die geöffnete Wageninre zwei Armie entgegenstreckicn. „Guten Tag, mein lieber Rovaliere!" „2lh, guten Tag, Fleurel!" Hinter dem Mann stand die Frau» lächelnd und noch innner hübsch und winkle. Ein kleines Mädchen neben ihr hüpfte vor Freude, zwei.Knaben betrachteten erwartungsvoll die Pakete. Als der Krüppel auf den« Bahnsteig stand, ninarmten ihn die Kinder. Dann setzte nian sich in Bewegung. Das kleine Mädchen hielt die Hand zutraulich an das lackierte Querstuck der einen Krücke, wie es sich vielleicht sonst an dem Daumen seines Busenfreundes festgehaltcn hätte. Weshalb bin ich Sozialist? Ich bin schon seit einer Reihe von Jahren Sozialist und werde mit jedem Tage mehr Sozialist. Ich bin Sozialist, weil der Sozialismus die Gerechtigkeit ist. Ich bin Sozialist, weil der Sozialismus die Wahrheit ist. Ter Sozialismus wird aus dem Lohnsystcm so unvermeidlich hervorgehoben, wie das Lohn- Wem der Lcibrigenschast folgte. Anatole France. Das Begräbnis. Bon O. F. Heinrich. Alle Menschen sterben einmal, sogar dir, die nicht zum Arzr gegangen sind. Sterben ist sehr nett, denn manche können es nicht erwarten und bringen sich vorher um. Das wird ihnen sehr übel genommen; sie kommen nicht in den Himmel, sondern in die Hölle, wo auch die Sozialdemokraten landen, wenn sie gestorben sind, und ohne jede Zutaten nach altdeutscher Art am Spieße gebrarcn tverdcn. Sofern jemand tot ist, wird der Tod amtlich beglaubigt, sonst könnte man glauben, er lebe noch und ihn weiter ärgern. Ist er also wirklich tot, so dürfen die Leute nicht mehr mit häßlichen Worten auf..ihn schimpfen, sondern mir schönen. Im allgemeinen iverden Tote beerdigt. Die Verwandten kommen von auswärts und sind vom Bahnhof aus furchtbar traurig; sie haben den Toten früher sehr gern, gehabt, agcn sic, uiid hätten nicht gedacht, daß er-so zeitig sterben«oürde. Die gcbildcien Verwandten sagen dann:„Rasch tritt der Tod den Menschen an..." und die ivcnigcr gebildeten weinen dabei. Beim Begräbnis geht es sehr feierlich zu. Es konimcn viele Leute in das Traucrhaus. Man muß ganz leise sprechen, sonst haben die Verwandten Angst, daß der Tote nochmal aufwacht und das Tchtamenl ändert. Solche Fälle von Scheintod gehören deshalb zu den schrecklichsten Dingen, die einer Traucrgemcinde passieren können. Der Geistliche erscheint; da sängt der Ehor zu singen an. Der Geistliche bleib« aber trotzden« da und erzähl« den Verwandten das, ivas sie ihm vorher über den Verstorbenen gesagt haben, nur klingt es viel schöner, weil Bibelsprüche darin vorkonlmcn. Auch den« Toten«vürde es nahcgehcn, wenn er es Höne. Ter Geistliche verkündet am Schluß, daß man sich im Jenseits Wiedersehen werde,«vorüber die Verwandten sehr lveinen. Dann setzt sich der Trauerzug in Bewegung. Vorn an der Spitze marschiert meist eine Kapelle. War der Töle mustklicbcnd, so schade« cs auch Weiler nichts: er hört es nicht mehr. Auf dem Sarg liegen Kränze mir Schleifen, die besagen, was man denr Verstorbenen wünscht; denn wissen kann es doch niemand. Hinter dem Sarge gehen die nächste«» Angehörigen, dann folgen die Traurrgästr. Die Frauen vrrralen sich gegenseitig neue Kochrezepte, wissen es aber immer stilgemäß mit dem Verstorbenen in Zusammelchang zu bringen. Die Herrcir verharren in dunrpsem Schwei- gen; wozu auch die wechovolle Stimmung zerstören, es weiß ja doch jeder, in welcher Kneipe man nach dein Begräbnis zusammenkommt. Nichts geh: über eine gewisse Sachlichkeit. Die Pferde, die den Leichenwagen bis kurz vor das Grab ziehen, sind schwarz verhangen, damit sie vor bei« Menschen, die größtenteils auch schwarz verhangen sind, nicht erschrecken sollen. Das letzte Stück wird der Sarg von Trägern getragen, die ja nach dem Honorar mehr oder weniger darüber fluchen, daß sich der Tote zu Lebzeiten immer goweigerr habe, nach Karlsbad zu gehen. Am Grabe stellen sic den Sarg nieder, nehmen die Hüte ab und sehen nach der lihr. Rach drei Sekunden verschwinden sie, und jeder denkt; es sst rührend von den fremden Leuten, für einen ihnen unbekannten Toten zu beten. Die guten Taieir des Toten werden noch einmal vom Geistlichen ausgezählt. Dann st die Beerdigung zu Ende. Man geht in die Slamm- kneipe des Verstorbenen, sofern er männlichen Geschlechts, und jeder ist eifrig bemüht, das halbe Dutzend Schqrpen, das der Verstorbene sollst zu trinken Pflegte, in ehrfurchtsvoller Erinnerung noch mit zu konsumiere». Das ist rin alter deutscher und darum löblicher Brauch. Wenn einer zu Lebzeiten nicht an Himmel und Hölle glaubt und behaupiet, der liebe Go!t hat keinen weißen Bart und kümmert sich gar nicht darum, ob einem im Kriege die Arme oder die Beine abgeschossen werden, so ist er rin .«ketzer und kommt in ungcweiht« Erde, wo bekanntlich auch ungetvcihle Engerlinge Hausen. Ter liebe Gott läßt sich dann am jüngsten Tage das Kirchhojsbuch vorlegcn und stell: die Insassen dieser Gräber zu seiner Linken. Wonach follte er auch sonst urteilen, es ist ihm doch alles so bequem von seinen Dienern vorgezcichnet, daß seine Gerechtigkeit gar nicht erst in Funktion zu treten braucht. Wir sehen also, es wird in jeder Hinsichl für de» Verstorbenen gesorgt und können durchaus beruhig« sein; auch uns wird die Kapelle etwas Vorspielen, der Chor wird singen, der Geistliche wird sprechen, alle Leute weinen uu« uns, am meisten unsere Gläubiger, kurzum«vir iverden einmal aisiäudig behandelt. Rur die Sache mit den« Friedhossbuch gc- fätl« mir nicht, ich traue der Buchsührung nicht so recht. Vielleicht geht cs den« lieben Gott an« jüngsten Tage auch so ähnlich. 8 von dorr bis zum Füßen Ä!Nd Istcn Fällen lassen sich die übrigbleibrnden Läh- Imungen durch Massage und Orthopädie m.h« Wunde leckeres Kinderlähmung. den furchtbarsten Kinderkrankheiten Bär kämpfte heimtückisch, riß der ie Lende auf und verbiß sich in die Wunde. Tas gepeinigte Tier skalpierte » linke Gesichtshälfte, legte den Schä- die Zähne bloß, riß ihm das rechte Nun ließ der Bär von der Ä- rückkehrte, wurde er unruhig, weckte den Ober« Wärter und in einigen Minuten war ich aus mrinrr prekären Lage befreit, nachdem die verwundete Löwin erschossen ward. Nick» allen, die da meinen, daß man nach solchen Abenteuern in Ohnmacht fällt, schneeweißes Haar und wochenlanges Rervenfieber! bekommt, muß ich offen sagen, daß nichts dergleichen bei mir«intrat, nur einen mächtigen Hunger und Schlafbedürfnis hatte ich. Roch einmal mitmachcn möchte ich diese Stunden nicht. D e l m o n t. breites Gesimse die Stützpfeiler und ab begann leicht die Wöwung. Ich lief in meiner Todesangst Ende der Älter, der Bär kletterte tolpatschig hinterher. Rur«in Augenblick blieb mir zur llcbcrlegung. Dann stieg ich von der schmalen Sprosse auf das schniale Gesims und stieß die Leiter mit dem Fuß um. Der Bär purzelte zu Boden, raffte sich gleich wieder auf und suchte einen neuen Weg, mich zu erreichen. Sein Gekreisch machte das ganze Tierhaus rebellisch. Krampfhaft hielt ich mich an den schräg ausladenden Kanten des Schwibbogens. Meine Füße hatten gerade Raum, seitlich zu steh-n. Meinen Körper mußte ich, dem Bogen folgend, nach rülvoärts Hatzen. Die Lage war enlsetzlich unbequem. Ich bangte, daß ich es in dieser Stellung* nicht lange würde aushalten können, und auch, daß das schmale Gesimse mein Gewicht nicht lange ertragen und abbrechen werde. Die Finger krampften sich immer stärker in die Mauer, die Haut riß sich an den Spitzen wund und die Siägel brachen ab. Mein ganzer Körper begann ob der schrecklich erzwungenen Haltung zu schmerzen. Meine Knie fingen an zu zittern. Ach wagte nicht, mich zu rühren. Unten tobte der Bär und all die andern Bestien rasten in ihren Käfigen unchcr. Minute um Minute, Biertelstundc um Biertclftundr, eine Stunde verging. Niemand kam. Ich harte gehofft, daß durch den ungewöhnlichen Lärm jemand aufmerksam würde Schnell ließ ich die Hoffnung sinken. In der Bedsordstraßc befanden sich nur Hafenfpeicher, das Bordergebände war zn weit entfernt und außerdem war man an das Gebrüll der Tiere gewöhnt. Bon der Bridgechurch schlug die Turmuhr „EinS". Mit meinen Kräften ging es zu Ende. Die unnatürliche Körperhaltung mchm mir alle Spannkraft aus Muskeln und Gelenken. Fetzt und jetzt vermeinte ich abzuftürzen, immer wieder krampften sich die blutenden Fingerspitzen an die Kanten des Bogens, drückten sich Kopf, Körper, Knie an die Mauer, preßten sich die Füße auf das schmale Gesimse. Da riß der Bär in seinem Tobeit einen Löwenkäsig herab, wodurch das gefangene Berberweibchen freikam. Zwischen den beiden unglei- chcn Tiere» entspann sich«in Kampf, wie man ihn nur in der Wildnis und auch da nur selten leben kann. Löwin di klaffende des Bäre del und Ange heran win, er war durch das Blut geblendet, da faßte ihn die Löwin in den Nacken, brach ihm die Wirbelsäule und riß ihm mit den Zähnen den Hals auf. Trotz der scheußlich klaffenden~ ani eigenen Leibe begann die Löwin ihr Mal an dem Bären. Während des Kampfes zu meinen batte ich an die eigene Lage fast vergessen. Run ''..c Bär tot, dafür war die Löwin unter hätte mir durch«inen Sprung nach von vier Meier Höhe sicher die Beine Rur noch einige Minuten konnte ich en, ich verzweifelte, da kam die Rrt- Bcslie vielleicht cinzu- Bär auf Meister ungleich waren die hätte mich in ine war der mir. Ich rückwärts, gebrochen. cs anshalt tung. Ein Pfleger war spät nachts hrimgrkebrt und hatte, da er annahm, ich besäße noch Ta bak, in der Diensjstnbc auf mich gewartet. Als ich lange noch der bestimmten Zeit nicht zn-smungen Zu... gehört die geheimnisvolle spinale Kinderlähmung. Ohne jede erkennbare Ursache flacker? die Krankheit plötzlich an verschiedenen Stelle» eines Landes auf, so in den Jahren 1903 bis 1905 in Norwegen, 1908 in Riede röstcrreich und der Steiermark, 1909 in Schlesien, Pommern und Westphalen. Die Krankheit beginnt messt mit Magen- und Darmerscheinungen, oft auch mit Erbrechen und Fieber, fast immer mit Schweißausbruch. Diese Anfänge dauern manchmal nur wenige Stimden und es setzt dann das zweite Stadium ein, das durch ausgedehnte Lähmungen bezeichnet ist. Es kann also Vorkommen, daß das Kind gesund zu Bett ging und aut nächsten Tag gelähmt war. Fast immer ist wenigstens«in Bein, häissig find beide Beine! betroffen, aber auch ein Arm, ein« Gesichtshälfte, die Blase und andere Organe könne» betroffen sein. Diese Atmungen gehen später zurück, doch bleibt fast stets irgendein Teik dauernd gelähmt und darin sind die furchtbarsten Schäden zn sehen. Die Sterblichkeit ist verschieden, sie kann bis 25 Prozent betragen, sie kann auch nur wenige Prozente ausmachen, als Mittel wird 10 Prozent angenommen. Die Krankheit ist erstmals von Jakob Heine nt Stuttgart beschrieben worden und es muß auf- ällend erscheinen, daß sie vorher nie beobachtet wurde. Als sicher erscheint, daß die Kinderlähmung ansteckend ist, doch muß vermutet werden, daß die direkte Ansteckung durchaus nicht die einzige, vielleicht nicht einmal die wichtigste Quell« der Krankheit ist. Man kann die Krankheit leider bis heute noch immer nicht chemisch bekämpfen, man kann, sie nichr sereologisch nachweisen, sondern nur durch Uebertragung auf, Affen, was natürlich im allgemeinen nicht als Methode in Frage kommen wird. Rach Rosenau! kommt vielleicht eine sehr verbreitete Fliege, der Wadenstccher(Stomoxys calcitrans):n! Frage. Alle Anstrengungen, den Erreger de« Krankheit zu entdecken, waren bisher vergeblich.- Doch hat man aus Hirn und Rückenmark von! Menschen und Affen, die der Krankheit erlege» waren, Kulturen hergostcllt, die die Krankheik auf Affen übertragen. Als Eingangspfort« kommt die Rasenschleimhaut in Betracht, ebcw'ö als Ausgangsöffnung für Ansteckungen. Im Blut scheint der die Krankheit vermittelnd« BiruS nur ganz vorübergehend anwesend sein, dagegen in der Milz, im Darm, sowie art verschiedene» Stellen deS Zentralnervensystems. Eine erfolgreiche spezifische Behandlung der Krankheit sst gegenwärtig noch unbekannt. Alle Versuche auf dem Wege der Impfung ode« Immunisierung die Lähmung zu behandeln, end bisher gescheitert. Schr auffallend ist, daß die mcsten Kinder offenbar unempfindlich sind gegen die Erkrankung, da die Epidemien niemals solche Ausdehnungen erlangen wie Sei anderen ansteckenden Krankheiten. In den mei- SM und der LtvvenvSr. <8tn geführlteye» ov&entener in einen» Liertzans Bon Joseph Die Tierhandelsgroßfirma King-Croß in Liverpool besaß außer dem Tierhaus im Haupt gebäude einen Annex, der an der Hinterfront van Bedfordstreet lag und erst nach Durch schreiten des langen Hofes erreicht werden kann. Wöchentlich abwechselnd hielten dir Ange stellten deS Hauses Nachtwache. Eine geregelte Kontrolle war«ingeführt. Zehnmal mußte die Wachuhr stündlich gestochen werden. Die zehn Blcchkästchen waren über die beiden Tierhäuser verteilt. Sieben im Hauptgebäude, drei rm Annex. In einer eklig heißen Sommernacht trat ich, da die Reihe der Nachtwache an mir war, den iDienst an. Ich hatte nach dev dritten Runde um«ff Uhr mein Abendbrot zn mir genommen, war etwas cingrnickt, als mich mein Pflichtgefichl fünf Minuten vor der neuen Runde weckte. Schläfrig, gähnend und mich streckend durchschritt ich das große Tierhaus, Schlüssel auf Schlüssel stechend. Unruhig wan derten in ihren Käfigen viele der Bestien um her. Einige Hyänen warfen mir tücksschc Blicke zn, ein großer Panther schlug fauchend mit seinen Krallen in die Gittrrftäbe seines Ker kers. Biel« der Tiere schliefen, erwachten bei meinem Rähcrkommen, und gaben sich mir in mehr oder weniger deutlicher Weise zu erken nen. Di« häßlichen Schwrineschwanzaffcn wie sen mir ihre roten Kehrseiten, ein Eomalilöwc schoß mit seinem Urin nach mir. Di« Luft in den Räumen war enssetzlich, die drückende Hitze ließ, trotz aller weit geöffneten Fenster keinen Luftzug ins Innere. Dazu kam, daß man in jener Zeit Gaslicht brannte, was die Hitze noch erhöhte. Ich schritr, nach dem ich an sieben Kästchen meiner Kontrollpflicht genügt hatte, über den Hof. Im Annex, der mir Raubtiere enthielt, lag zu meinem Erstaunen in der Hanpihallc rin großer Käsig quer im Gang. Ich stellte nicinrn Knüppel und meine Laterne zu Boden und überkletterte das Hindernis. Bevor ich noch den Käfig, in dem sich ein wunderschöner Leopard befand, aufrichten konnte, hörte ich hinter mir rin Geräusch und als ich mich um wandte, kam zn meinem Entsetzen ein großer Lippenbär auf mich zn. Wer die Gefährlichkeit dieser Bestie, die durch irgendeinen Zufall aus gebrochen war— kennt, wird begreifen, daß ich eiligst«inen Ausweg suchte. Hätte ich wenig stens meinen Knüppel noch gehabt, so wäre die Möglichkeit gewesen, die~ schüchtern. Mit einem Satz war der dem Käsig und ich nahm Reißaus. Petz hinter mir her. Zu n Chancen verteilt. Die Best Stücke zerrissen. Blitzschnell arbeiteten«u tHcdankcn. An den Käsigen konnte ich nicht hochklcitern. Die darin befindliche» großen Ranblicrkatzcn hätten mich mir ihren Pranken zersetzt. Nur einige Meier trennten den Bären von mir. In einer Sekunde mußte er mich ein geholt haben. Mein Auge erspähte eine an einem Stütz pfeiler angelehnte Leiter. Mit einigen S.'rün- gcn erreichte ich diese und lies die Spross.-n auswärts. Ter Bär stand einen Augenblick still, sah nach oben, schrie wie«in weinend« und begann mir nach-,»klettern. Run muß ich noch erzählen, daß di Halle oben gewölbt war und in der M kecks Pfeilern gestützt wurde. In vier Höhe umrahmte«in nur fünfzehn Ze: 4 eitel Winter tzoüftgtldia ztlkü^drängeu, tauige Uusheilnug ist nicht hgtlfig, Gelegentlich ist ter PersM ganz harmlos und in elnzeluen Fäll... glgubt ui»» ivggr, gesunde Pirnsträger itachMnes»» zu haben, die nie hähutunge« batte», Vroletartschr Reaerlurtk. Her«eunei. Po>l üidiiuu« Lullen. Et UW die jchwere Plaue Wen nut dienstbeflisteMW Grusl Die Damen gteiseu da- testest N ti i* sehet? je tue» Fug Et schreitet, ein ueelaWNer Held, ututtu: töUi ttnd Teller rnr? Zevulaujend Jahr» Djchnug.Noell gibt Lrchle?t solche»» Tritt. Er spielt, teherrkchM Hohn i« tzllich. ergebe»»»^ar»??, Halb zwfngt er je in en Hrolz zgrax doch hach gelittzr es nnr. Dettn durch die Dierrermasde dr'ch: das Dichrutgebetenten^ ein KnMrhetni, auf teil das r'ich: 'ter teiste'l H»»»e drenuri Ach tzin ein SE»tz. ttzio» tzakzirpn Hughes. Ach tert- eut Sieger: fötv&iö«:•:>:ü. MrL-crr'.cfe:u iiNi'.t««. trjvfa. >^d} iüü i i ^öiai vcsirtzi mix ivqirfjui; ch h.^L-?ch:ihc bi^v«a» iwr inj» lipucr.ü»id)iii».•lipo.*. 0**- Py» 2,11 dcu, id|[plöi'.UilUtti uCiiiJuJj iii; Xr-‘ÖhJüiSüOv:$)• *Cun<,>.»• i»-.cy. ^vi 20»» J|*l tG atnij JlGOpC:.U) nur Un-Hip&cOj}pjtuijp:. Pude?HGj]iuilC ßvi(i)üjfC»i. Was mancher nicht Weitz. Da» r. ps( r war ich: Die Bclgrei rchnrrren ittir a.rs' ae.itz.ckurtgo die Hgltter-ä. Jetzt lunchen sie mich:ir Teras- Ich bin ein Sieger: Schwarz wie die Siachr ich:chwa schwarz wie die Ääldertikse:ir uu rzirö Joseph tltrberietzung von Anna Siichbarrm Luitpold.) Pyrrhussieg nennt man einen;u teuer er- kausien Erfolg, weil Pvrrhus, der 5ion:g von Epirus, nach der gewonnener» Lchlachr bei Asin- Ium(217 v. Ehr.) ausries:„Sioch eiueit'olchc» Sieg über die Römer und wir sind verloren." Das Kino. Auf der ganze» Erde gibt eS gegenwärtig 52.000 Lichtspielhäuser mit zujam- men annähernd 21 Aiillioveii Sitzplätzen, d. h, durchschnittlich IVO Sitze je Kino. Das:n oiejen Lichtspieltheater». investierte Kapital i'ild aus L7 MMardrn Dollar geschätzt. Morphium Hai seinen Siamen nach Mor- phrus, der in der römischen Akythologie-in Sohn des Schlasgoites Somnus:sk; daher getimt •W ;tiw R’.WU MMtrld. ?lc J-! SI-:r •i) tetuitiL torpertraiie vulvunl ütt nongrtl die Besichtigung und tierischer Leichname, e »an k insiern Sergan» SlilM n'tug dr. Steil:, - Aeude'.:,ng<.„ der Eide >t des Erdbuil! Äsltuuouleu illluni' Am Schlafgolt Soninus da» Wort„Htchnose" Injlvsililgni der Hattet aw i7tttntncr: sUotrnrätfel. Ein Marn Eine Tonne ^lzean ent Wajjet».^l Pfund Stille» Ozean an Lall ■mi-n■jjtinnttiaijne Wjoij maisr*. rief der Jtea» Beninraien wer» Aufklärung. Fremder:„Was ist das für rin riesige» Gebäude?"— Führer:„Ein Gesang« ui», mein-Herr."— Fremder:„Ungeheuer grost! Darin könnte man sich ja verlieren."— Führer:„Ja, ja. Es gibt sogar Lerne, die Jahr« gebrauchen, um ihren Weg daraus zurückzufin« den." Hellseh«". Eine modernen Sudille.„ her in seinem Leben Freude kennengelernr. sein bisheriger Weg ws Ader jetzt komm: etwa macht. Er Märivrer». chafilich« tagte heirate Sei» Wunder. der Ainueichung 'N: dte'r Dr.rlttuusgr'ulrvin liegt, wmit.icheiulich iiu Jnm.ru Absicht des aiuttllatlislur!» durch.uidr.r Nlurn 3t-.!.», „Ärmuautdulismus" jur tz>achl>vandlerei. Griechische» wird der ,,H>tp«»s" genannt,»rwher jiammt. Odduktlou, eigentlich Sektion inenschlichei nutz im eugeteu Sinne die gerichtliche medizinisch llntetsnchuug zur Wijtellung der Todesursache. Der tkorper wird genau seziert(zerlegt), Magen »ud Darmtanal in ei» besondere» Gesas? vcr- schlajjeu, diese» versiegelt au eiueu lrdemiker zu» llnierjnchnng nach evtl. Giften wkirerge- lesiei. Mee»»>aiser und Salzgehalt. .Meerwasjer au» dem Atlantischen hält»ach Berdnnsiung der Salz, eine!onne an» dem Tt> Pstnrd Salz, jedoch deut Tote» Meere l§7 Arwlamttaird. In «oarerr im Jahre ZtzVtl d noch:Uter>tX» IVA* IV.!*, diarrer ZjEV S.nadr-a:kilo!».! wohNW Die-eetXrmerre l naeer den Twrer reu, dar AWni X> Me.-i junge Dame geht zur ja", sagt bi«,„er hat bis» nur Sonnenschein und Er ist schön und reich, Blumen bestreut, ihn unglücklich ornenokad des X kuiL„ >ui)n:i:rrtril."— ,,;f jit:nr an renn £riiuc».i zehn?" llennsinnum:: deine Acriirilg Heiner 3er: lebrichier." zen, sie will aorolut > äiiOviL* billig 4Uj lii ipie !)»»«fc’S'A• ii)iVi 51t>» flC i iibttt’U. X»i| iiti) Jv’it vjii: ■tlßtlüju tUtß Ov* 5t.< Buutö »iljcvtr lildv itUlllAHf>n MUH.^iijr. ! t Hi>i«U)ilUt’l Mi IliitVjIiUH, X.l üu)l.'. ll«H Jill) dliltyüUL tg 2:tjX*Xl I fl WHQill TX tS/ß 30 7 L H thiQäü cht lUgcil Di^illig j;i Mou:vu3x jtvü-i; chmr $Q»iIlCj X- i »u> M- 5^1- SrUo Vit^tv»'2. r '.augci. Fahr^ httt » Xi* Mtnniiors Trerrrt. I l:» all> I I' i"i j ll(1 1(1 p..° _»r I: n u r Lr 1 r s|T Lj nj