eine Wir saßen zu dritt beisammen: ich, meine Schwester Lena und Lisa, die Toch» ter des Geistlichen, die zu uns kam, um mit uns zu lernen und zu spielen— zwecks Anfeuerung des Ehrgeizes, deS Fleißes und des Gehorsams. .Heute war kein Unterricht, und wir dursten auch nicht spielen. Heute war ein feierlicher und aufregender Tag— Karsonn- abend. Man muhte stillsitzen, durfte nichl herumklettern, nicht auängeln, nicht zanken, nicht mit den Knien auf dem Stuhl herumrutschen. Alles war schwierig, kompliziert, durch und durch gräßlich. Der ganze Tag stand unter dein Zeichen des Gckräuriseins und der Beleidigung. Alle waren beschäftigt, alle hetzten sich ab und ärgerten sich. Die Gouvernante steppte sich, mit roten Flecken auf den Backen, hastig eine Bluse auf der Nähmaschine. Eine große Wichtigkeit! Ihre Rase war ja trotzdem pockennarbig. Die Kinderfrau war ins Mädchenzimmer gegangen. Schürzen bügeln. Die alleren Schwestern malten im Speisezimmer Ostereier und begegneten mir mit den üblichen Worten„Du host uns gerade noch gefehlt! Kinderfrau, bring sie wkg!" Ich wollte mich wehren, stieß mit dem Ellenbogen gegen das Farbennäpfchcn und wurde mit Hufe der hcrbeigeeilten Kinderfrau ins Kindcrzimmer verbannt. Bei allen Viesen Katastrophen wurde uns klar, daß man uns, die„Kleinen", nicht zur Frühmesse mitnehmen würde. Aus purer Bosheit weinte ich nicht eininal, sondern sagte nur giftig: „Zur Beichte aber kann man uns natürlich schleppen! Alles Schlechte für uns, und alles Gute für die andern!" Ungeachtet dieser schlagenden. Replik, blieb die Macht indesien auf feiten des Feindes, und ich mußte im Kindcrzimmer hocken. Hier aber mußte zum Unglück aufs dringlichste ein theologischer Streit zwischen Lena und mir über das Beten eines Räubers entschieden werden. Der Pope hatte gesagt, man müsse jede Arbeit, jedes Geschäft mit einem Gebet beginnen. Und nun beschäftigte mich die Lage eines Räubers: er zieht aus, um zu morden und mußte doch wohl vorher beten, denn der Mord, das war doch eben sein Geschäft. Lena aber erwi- Lisa. CnöQluiio hon Aaljtfdta Berte, daß er nickt zu beten brauche, well ihm ja doch alle- in Bausch imd Bogen verziehen würde. Es war niemand da zum Fragen; ranke» dursten wir uns auch nicht— Pech! Endlich kam Lisa. Lisa hatte ein mageres, gespanntes Gesichtchen und große, helle, stark gewölbte, erschrocken-beseelte Augen. Sie sah alle- im LÄen in zweifacher, dreifacher Vergrößerung und log, als ob sie da- fiir bezahlt würde. Sie war ein Jahr älter als ich. Sie war schon zweimal zur Beichte gewesen und genoß große Achtung unter uns. Alle Umstande von Lisas Leben tvaren uns bekannt und äußerst interessant. Sie hatte einen Onkel im Pricstersemi- nar, Piotr Jakowlewitsch, der trank die Milch vo» vier Kühen aus. Er kam, wenn niemand sonst zu Hause war; im Flur stand das Gemolkene vom Abend— und er trank alles aus. Dann gab cs bei ihnen zu Hause vier goldene Klaviere, aber sie waren auf dem Heuboden versteckt, damit sie niemand scben sollte. Dann wurde bei ihnen nieuials Mittag gegessen, aber im Speisezimmer stand ein großer Schrank, und der Schrank war ganz voll von gebratenen Hühnern. Wer nun etwas csicn wollte, der steckte bloß den Kops in den Schrank, verzehrte ein Huhn und ging seines Weges. Dann besaß Lisa vierzehn Sammetklci- dcr, aber sie trug sie nur des Nachts, damit niemand sie scheu sollte, am Tage aber versteckte sie sie in der Küche unter dem großen Trog, in der der Teig angerührt wurde. Dann sprach Lisa auch ausgezeichnet französisch, aber nicht das Französisch, das wir.mit unserer Gouvernante sprachen, sondern ein anderes, was kein anderer sonst verstand. lleberhanpt, Lisas Leben>var äußerst interessant. So saßen wir also beisammen und plauderten. Lisa erzählte Neuigkeiten. Zuerst ließ sie uns schwören und heilig versprechen, daß wir es niemandem ausschwätzen würden. Wir schworen und spnktcn zur größeren Sicherheit noch über die linke Schulter ! aus.„Ihr lverdct es niemandem sagen?" „Niemandem, in alle Ewigkeit, Auren!" Lisa schielt nach der Tür— ihre Augen «-M. find ganz weiß und furchtbar— und stammelt: „Die Frau vorn Gärtner Trifon hat* zwei junge Hunde zur Welt gebracht, hat aber allen gesagt, daß es Kinder wäre», wie nun aber die Leute dahintergekommen sinttz da hat sie die Hündin gebraten rmd Trifon befohlen, sie austuessen." „Hunde darf man nicht effen, das ist Sünde", sagte Lena erschrocken. „Sie hat's ja auch nicht zugegeben, sie- sagte ja, es wären Kinder." Meine Hände wurden eiskalt, und Lisa selbst traten vor Angst die Tränen in die Augen und ihre Nase schwoll an. „Das hat sie der Teufel gelehrt. Man weiß ja genau, daß der Teufel sehr leicht sich an einen schlafenden Menschen heran- machen kann.", „Lisa, hast du den Teufel schon gesehen?" „Jawohl. Man muß am Abend acht- gebeu. Wenn das Kreuzchen an deinem Hals ganz hell zu funkclu anfängt, dann bedeu- dct das, daß zur Nacht dir unbedingt der Teufel erscheinen wird." „Hast du ihn denn gesehen?" jawohl. Wenn ich des Nachts aufwache,, dann stecke ich immer gleich den Kopf heraus und gucke und sehe ihn danii^ stets: bei Papa am Kopfende steht doch eiy Teufel. Die ganze Nacht steht so bei jedem je ein Teufel." „In schwarzen Katzen, sagt man, soll auch sehr viel davon stecken," sage ich. „Wovon?" „Boni Teufel. Wenn einem eine schwarze Katze über den Weg läuft, ist das Unglück unvermeidlich." ,-Selbst ein schwarzer Hase ist afäbnch," wirft Lisa ein. Ich wunder: mich in meinem Inner sten, Ivo sie so etwas ohne mich herhaben kann. „Sehr gefährlich," bestätigt Lisa.„Als unsere Lidnschka im Sterben lag, bin ich mit der Tante Katja ins Tors gefahren, Mull kaufen. Wie wir zurückfuhren. läuft uns da plötzlich eine Katz- über den Weg. Dann plötzlich ein Hase: Tann ein Wolf! Tann ein Bär! Dann ein Tiger! Dann ein Maulwurf! Als wir ankamen, war Lidnschka schon tot.".. Bor Aufregung ivar ich längst mir den — r— Knien auf den Stuhl«klettert und stützte den Ellenbogen auf den Tisch. „Ach, Lisa, wie unheiinlich ist das alles. Rur daß ich mich ja vor nichts furchte. Ach fürchte mich nur von Wökfrn; und vor iGespenstern furchte ich mich und vor dunk- len Zimmern. Und vor Toten fürchte ich mich auch. Davor fürcht« ich mich gräßlich. Und ich furchte mich, allein in einem Zimmer zu schlafen. Und allein würde ich auch um nichts in' der Welt in den Wald gchen. Aber sonst fürchte ich wich vor nichts Wenn man mir zum Beispiel zu Ostern ein »ewehr schenkte, würde ich allen nach der Wir» zielen und losknallcn. Ich fürchte mich vor nichts." „Was kriegt ihr denn zu Ostern geschenkt?^' fragte Lisa. „Ich weiß nicht. Vielleicht ein Krockeit. 'Und du?" „Ich kriege..-, ich... auch ein Krocket ... und dann...>wch ein Klcwicr." Klaviere hast du aber doch schon." „Jo, aber ich bnwche noch welche. Und dann kriege ich noch eine Equipage und eine vergoldete Büchse Sardinen, und dann noch goldgestickte Pantoffeln und einen goldeneii Kamm und einen vergoldeten Teelöffel." Glückliche Lisa. Alles bei ihr war vergoldet. „Lisa, warum riechst du immer so noch Zwiebeln mch Rauch?" „Wir haben solch eine Eau de Cologne, die so düstet." Lena bekam ganz runde Augen, ich aber weiß, daß es Eue de Cologne von verschiedenem Geruch gibt, je nach den Blumen und Kräutern. Nun, dann hatte« sie wohl also Zwiebel-Eau-de-Cologne. „Geht ihr zur Frühmesse?" fragte plötzlich Lisa. O Weh, diese Frage hatte ich gefürchtet. Wir hatten die ganze Karwoche davon gesprochen, wie es mit der Frühmesse werden würde, und welche Kleider man uns an- zidhen würde,— doch nicht etwa die hellblauen! Ich tat, als ob ich die Frage nicht gehört hätte und vernahm plötzlich zu meiner Verwunderung, wie Lena ganz ruhig erwiderte: „Wir tvissen noch nicht. Es hängt von: Wetter ab." Der Tausendsassa! Ich hätte das nicht ferüggcbracht. „Tante Sonja hat erzählt, daß sie im Vergangenes Jahr zu Ostern in Archaaigclsk war, und da hat es geschneit."— hielt ich unsere Würde aufrecht. »Meine Mau« hat aber sowas gesagt, als ob man euch in diesem Jahre nicht mitnehmen würde in die Kirche," bemerkte Lisa äußerst taktlos. Die Kinderfrau kam herein. Sie hielt die gebügelten Schürzen auf gestrecktem Arnr west von sich, mit der anderen freien Hand schlug sie sich unwillig auf die Hüfte. „Wieder auf den Knien! Alle Strümpfe hat sie schon durchgeschcuert,—»na» kommt gar nicht nach mit dem Swpfen." „Sie"— das war ich. Sofort gehorchen nitb vom Stuhl bcr- unterklettern— das ging nicht an. Das wäre erniedrigend gewesen. Langsam, wie ganz von selbst, lasse ist das eine Bei» herunter., „Wirst du jetzt machen, daß du runterkommst oder nicht!" schrie die Kinderfrau. „Ob man redet oder nicht, es ist zerad". als ob man Erbsen an die Wand wirst! Lisa, zieh dich an, die Tante ist da, nm dich;u holen." Lisa stand auf. 9lun war es auch für mich gegeben, von meinem Stuhl hernntcr- zusteigcn. Lisa band sich ein wollenes Tuch um de» Kopf und flüsterte, auf die Kinderfrau schielend, ob sie cs auch nicht hörte: „Das Federbett eurer Kinderfrau ist, anstatt mit Daunen, mit drei Millionen Goldstticken gestopft. Das wissen bereits alle Räuber in der Runde." Lisas Gesicht in dem dunklen Tuck, ist blaß und schmal wie das einer Nonne. Ihre Worte machen mir Angst stir die Kinderfrau. Lenas Unterlippe verzieht sich und beginnt hin und her zu bibbern. Gleich wird Lena losheulen. Lisa schielt nach der Kinderfrau:„Um Gotteswillen, schweigt!" Dann gebt sic. Lena und ich bleiben allein. Wenn Lisa dagcwesc» ist, dann scheint alles so besonders, so geheimnisvoll nnd be- unrubiqend. Ein Kirschbäumchen regt seine grünenden Gerten vor dem Fenster und kuat in unser Zimmer. Es ist, als ob die Bettdecke der Kinderfrau sich bewegt. Kann sein, daß ein Räuber dort hineingekrock'en ist, sich versteckt hat und nun das ganze Geld raubt... Hu! EharUe LbapNn. Bon Rax Holde. In Oxfordhosen, Bratenröckchen, In Demut, Unschuld und Malheur, Elastisch wie sein kleines Stöckchen Geht, läuft und watschrll er umher. Er nimml's mit Starken und mir Dicken, Mit Bären— selbst mit Polizisten auf. Doch läßt von Frauen er sich leicht bestricken; Er macht den Mm zum Lebenslauf. Er kämpft mit Echicksalsmächten um Sekunden, Er ttäumt im Kellerloch vom nächsten Glück, Und trottet abends mit den einzig treuen Hunden Zu seiner Weekend-Bank im Park zurück. Und während wir voll Mitleid mit den Sündern, Die halb verhungert, einsam und verwaist. Tritt Charlie schon der„Ordnung" in den Hintern, Der Bobby liebevoll die Unifonn zerreißt. Und plötzlich gibt es Tempo und Bewegung; Die ganze Flimmerwelt ist hinter Charlie her. Es rast das Publikum selbst vor Erregung— Doch Charlie fliegt als Engel schmi umher. 'Und findet dann im Himmel das geliebte Mädchen and ist vor Frerrde ganz verrückt und roll, Lerüert di« Hosen, tanzt mit Brötchen, Vergißt den Hunger und den Brall. Auch wir vergessen unsre Sorgen, Lachen uns krank und wiederum gesund— Und sind vielleicht schon heute oder morgen So arm wie Charlie und sein Hmrd. Sludenlenliebe. Bon S. Lebedew. Gerade die sogenannten Freunde sind di« schlimmsten. Hören Si« mich bstte an. Ich bin Student, wohne im Alumnat, zusammen usit sieben anderen jungen Leuten, Bett an Bett. So leben wir nun seit zwei Jahren, und man sollte meinen, daß uns untrennbare Freundschaft verbinde. In der Tot ist es aber so: ES war noch. Herbst, als ich Manja entdeckte, Medizinerin, Stipendiatin im zweiten Semester. Abend für Abend besuchten wir uns. Einmal saß ich auf ihrem Bett im Alumnat und seufzte, ein anderes Mal sie bei mir auf einem Stuhl nnd langweilt« sich. Aber wie man sich ungestört, ohne Zeugen sehen könne, wußte keiner. Nichts zu machen. Aber eines TageS: Mein Glück. ES war Schnee gefallen. Durch Reinigen der Tram- bahnfchienen verdiente ick drei Rubel 75 und gleichzeitig kam auch mein Stipendium. Ich stgte also zu den JungS:„Hier habt Ihr je einen Biertelrubel pro Rase. Schert euch für drei Stunden zum Teufel! Aber das sag ich euch, vor drei Stunden darf auch kein Hauck von euch zu spüren sein." Innerlich freuten sie sich natürlich riesig, taten aber ganz anders. „Was für 85 Kopeken? Heutzutage sind die Preise denn doch anders! Für weniger als einen halben Rubel machen wir eS nicht, und das auch nur ausnahmsweise!" Und Kolja, gerade Kolja, für den wir doch damals für A> Kopeken vier Stunden fort- blleben, als seine Kusin« kam, tat sich besonders hervor und rief:„DaS ist eine unerhörte Exploitation der Studentenschaft!" Ich erinnerte ihn eindringlichst an die Kusine, aber er sagte: „Stimmt, jawohl. Aber jetzt ist daß Leben teurer geworden. Waß kostet daS Schmalz dieses Jahr, und was hat's voriges Jahr ge- kostet? Und dann war damals Frühling. Und jetzt ist Jänner und die Grippe grassiert. Meinst du vielleicht, wir sind so blöd, für deine 85 Kopeken nachher zwei Monate im Krankenhaus zu liegen?" Wir handelten hin und her und schließlich mußte ich ihnen schweren Herzens 35 Kopeken pro Kopf geben. Im ganzen 8 Rubel IO. Aber dann gingen sie auch. ♦ Ich riß das Fenster auf, fegte den Boden. Auf den Tisch legte ich ein reines Handtuch. Holte Wasser zum Tee. AuS meinem Koffer holte ich daS vorher versteckte Biertelvkund Nougat mit Nüssen, zwei Windbeutel mit Schlagsahne und Zigaretten, Prima Lux und noch fünf Stück Schokoladenkonfekt. All dies gruppierte ich malerisch, steckte mir eine Zigarette an und wartete. Es verging eine halbe Stunde. Manja kam nicht. Alle paar Minuten rannte ich auf den Korridor, um da auf di« Uhr zu sehen. Aber Manja kam nicht. Ich bekam einen Schüttelfrost vor Ungeduld. Ich raste im Kreise umher. Dann warf ich mich aufs Bett. Dann stand ich wieder auf und horchte. So oft daS Haustor unten knarrte,, stürmte ich auch schon zur Tür, immer die Worte auf den Lippen: Liebste, ich bin so glücklich... ich war schon so unruhig... Du bist ja ganz verstören..." Aber alleS war umsonst. Sie kam nicht und kam nicht. Die Augen drohten mir zuzufallen. Ich hörte das Kratzen einer MauS und die lauten Schläge meines Herzens. Wieder raste ich zur Uhr. Schon neun. Ohne Mütze sauste ich auf di« Straße hinaus. Starrte in dir Firrsternis. Und sie kam nicht. Boller Verzweiflung fiel ich auf mein Bett und schlief vor Ermüdung ein. Wieviel Zeit vergangen war, bis ich erwachte, weiß ich nicht. Um den — 8— im ich Manja, gestern nicht ge- verabredct." Da- Alter der Baume. Wecken Bäum« nicht durch den Blitz, durch Anwetter, van Käfern oder anderen Schmarotzern zerstört, so erreichen sie ein viü höhere? Liter al? lebende Wesen. Selbst das«ter dir am längsten lebenden Tiere ist nickrig gegen das Alter vieler Bäume, auch der sagenhafte „Ewige Jude", der fett 1900 Jahren auf der Erde»mherwandcln>oll, har noch kein st»*oheS Alter wie manche Bäume. Im allgemeinen werden Radekbäume älter als Laubbäume, doch gibt es davon auch Ausnahmen. Tannen, Ulmen und Rotbuchen können 300 Jahre oder etwas darüber hinaus alt werden, den Fichten wird ein Höchstalter von 400 Jahren zugeschrieben, die Lärchen erreichen «in Alter von fünfhundert Jahren, der Bergahorn kann sechshundert Jahre, die echte Kastanie 700 Jahre alt werden. Eine Lebensgrenze von rund 1000 Jahren wird der Bergkiefer mi> der Linde zugcschrieben, di« Platanen erreichen rin Alter bis 1200 Jahren, das Höchstalter der Eiche dürft« auf 1500 Jahr« zu schätzen sein, die Tide jedoch kann 0000 Jahre alt werden. Eiben von diesem Alter haben wir allerdings nicht mehr; unsere ältesten Eiben dürsten aber immerhin daS respektable Alter von 1000 Jahren haben. Die wahrscheinlich älteste Linde Deutsch-1 kands, deren Alter annähernd auf tausend Jahre I geschätzt Wick, steht in Neuenstadt, unweit von I Heilbronn. Bäume, die rin noch höheres Alter* „Versunkene Schätze." Von H. GnNther. Franckhschc Verlagsbuchhandlung, Stuttgart. Mk. 2.—. In anregender und durch zahlreiche Bilder unterstützter Weise wird hier die Geschichte der Taucherglocke von den Uranfängen bis zur Jetztzeit erzählt. Auch wird über di« Schätze berichtet, die im Laufe der Zei en mit Hilfe dieser Erfindung den Tiefen des Meeres entrissen wurden. Für reifere Knaben rin lehrreiches und interessantes Buch. Kasperle ist wieder da!" Eine lustige Ge- chichte von Josephine Siebe. Verlag Levy und Müller, Stuttgart. Mk. KLO. Ju schöner Ausstattung, in gut lesbarem Druck, mit vier ärbigen Vollbildern und 40 Scherenschnitten geschmückt, wird Knaben und Mädchen von 7 bis 12 Jahren hier ein Buch dargereicht, das urkomisch ist, denn es handelt von den dummen Streichen Kasperls und von der drolligen Bekanntschaft, die er mit den modernen Einrichtungen und E.finduugen der Jetztzeit macht. „Das Findelkind." Eine Erzählung für die Jugend von Tony Schuhmacher. Verlag Jllnstranonsprob« ans dem Btldecknche „Rnnzrl-Punzel". O0QOQ0QQQOO0Ö0QQO00000QOOO00O; bei den Leichtfertigsten ruck Fröhlichsten,' ja M den Glücklichsten einen Gesichtsairckrnck und ein, Gehaben, das man gesetzt nennt, und das, vev-> giichrn mit dem der JüngLngc und Kinder, in' der Tat tmuvig ist. Lvopacki. Jllustrationsprob« aus dem Bilderbuch« „Runzel-Punzrl". ex-xaooGxxoeeoooeooeQoeeQeoQQOQe Tisch herum sah ich meine Freunde fitzen, Nougat mit Nüssen gerade zu' Ende essend, und meine Luxzigaretten rauchend. „Tu bist überhaupt mcht wach zu kriegen. Hier ist dein Anteil! Fritz schnell den Kuchen, sonst fließt dir die Sahne davon" „Freht selbst, bis ihr platzt!" schrie ich! wütend und zog mir die Decke über den Kopf. Am nächste» Tag traf »Weshalb bist du deun kommen? Wir waren doch „Weitzt du, ich war auf dem Wege zu dir mrd traf deine Zimmcrkollegen. Sie bestürmten mich, mit ihnen ins Kino zu gehen. Eine so gute Gelegenheit, du brg. isst doch. Ich ging natürlich mit. Ein wunderbarer Film mit Pat und Patachon. Wirklich schade, datz du nicht mit warst." Ich erwiderte nichts, drehte mich um und ging meiner Wege. erreichen, find in Afrika, Ostindien und«t Amerika anzutreffen. Noarchus. ein Befehls haber Alexanders des Grotzen auf dessen Zuge nach Afie», berichtet von einem Baum'm der Röhe von Bombay, der schon damals als Wuu- dcrbaum angesehen wurde und unter dem sich stets große Pilgerscharen«ingefunden halten. Dieser Baum steht heute noch und wird setzt noch als ein heiliger Baum verehrt. Wie alt die Zedern des Libanon find, ist eine schon öfters erörterte Frage, doch dürste ihr Alter kaum auf die Zeit des Königs Salomo zurückgehen, wie manchmal angenommen zu toerden scheint. Ein Drachenblutbaum auf Tene riffa, dem Alexander von Humboldt«in Akter von rund sechstausend Jahren gab, wurde von den Eingeborenen als Schutzgeist angesehen. Vielleicht mit dies der älteste Baum der Erde, doch fft dieser vor jetzt genau sechzig Jähren durch einen schweren Sturm zerstört worden. Ebenfalls auf ein Alter von annähernd 6000 I Jahren wird ein« mexikanische Zypresse ge- I schätzt, die heute noch bei einem Dörfchen>m .Departement Oaxaca in Mexiko sicht. Der I Stamm hat einen Meter über dem Boden einen I Umfang von einunddreitzig Metern. Weker Baum hatte wahrscheinlich schon ein anschn- liches AVer, als in Argt^en die Pyramiden gebaut wurden. Während überall in der Welt Völker untergingen, grotz« Reiche auseinander brachen und andere entstanden, ist dieser Baum ! ruhig weiter gewaHrn. Ein hohes Atter errei chen auch die Affenbrvtbäume und die kalifor- nischen Mammut bäume oder Eeauovia gigäntea. Dos Höchstatter der Affenbrotbäume wird auk 5000 Jahr« geschätzt, daS der kalifornischen Mamminbäume auf mindestens 3000 Jahre. Hochwürden rastert flch. Der Herr Pfarrer, etwas kurzatmig, steht am Gartenzaun und erwartet seinen Freund, den CanilätSrat, der seine wöchentliche Landtour macht. „Ra, wie geht cs, alter Freund?" ,^Du weißt ja, nicht glänzend. Dir dumme Schlaflosigkeit. Alles haben wir schon versucht: Bromkoli, Beronal, Sulfonal; nichts will recht helfen." „Ein ordentlicher Grog vor der Rächt?" „Um Gottes willen! Wo ich gegen den Al- I kohol vredige, kann ich doch nicht selbst" .Wenn ich dir das Zeug nun als Medizin verschreibe?" bemerkt listig der andere. „Rein, nein, ganz unmögÜch! Meine Wirt- schafterin würOe es mir doch nicht glauben. Und wo sollte ich das heiße Wasser hernehmen?" „Sage ihr, daß du dich abends rasteren willst." „Will es mir überlegen." Nacht acht Tagen kommt der Doktor Wicker vorbeikarriolt. Händeringend eräugt ihn die Spinatwachtel, wie er die Wirtschafterin bei fich nennt, uitb kommt ihm greinend entgegen. „Ra, waS gibt es denn, zum Teufel?" ,Ser Herr Pfarrer ist— nicht richtig Kopfe", jammert die Alte. „Was ist er?" „Verrückt! Er rafiert fich jetzt schon viermal am Tage!" Dom Leben gezeichnet. Wenn ich nach Jahr und Tag einen wicder- fah, den ich in jungen Jahren gekannt hatte. so schien es mir immer bei der ersten Bogegnug, als säh' ich einen, den ein großes Unglück ge- troffen hätte. Em freudiges und zuversichtliches Aussehen sst nur der Jugend eigen, und das Gefühl dessen, WaS nnm allmählich vcrliort, und der körpeilicken Unxemächkichkett, die von! Levy u. Müller, Stuttgart. Mk. 5.—. Knabe» Tag zu Toy wächst, erzeiyt mit der Zeit auch I und Mädchen von S bis 16 Jahren werden die- Kinder- und Lugendbücher. Schreiber- Bilderbücher. Der bcstbekannte Verlag I. F. Schreiber, Eßlingen a. R., bringt auch Heuer wieder eine Reihe sehr schöner Bilderbücher auf den Weihnachtsmarkt, die fich sowohl drucktechnisch wie auch dnrch dem kindlichen Begriffsvermögen angepatzte. Pocfie und Prosa anszcichnen. Bon diese» Bilderbüchern können insbesondere die folgenden auf das beste empfohlen werden: '„Sdat Käfer ldöktor." Bilderbuch mir Versen von Peter Gitzrnger. 22 Seiten. HA- schc Farben, lustige Reime. Mk. 2.80. „Fritz und Fra»;.' bubengefchichtc. Bilder von^Darl Rohr. 22 Seiten. Das als Schornsteinfeger oder Kondi- tor ausgestanzie Buch wird die damit beschenkten Kinder sicher sehr erfreuen. „Der kleine Teddy." Ein« lustige Geschichte. BAder von Karl Rohr. 1K Seiten. Als Bilderbuchgrnppe ausgestanzt. Mk.—.80. „Was Mrrileuche» erlebte." Bon Sibylle von O l f r r s. 10 Bollbilder mit Versen. Mk. 1.60. Die Bilder sind von einer erstklassigen Künstlerin gezeichnet. „Ein Kindertag." Bilder von I. Mander. 10 Vollbilder. Mk. LL0. Ein fröhliches und farbenfreudiges Buch mit einprägsamen Bersen. seS neueste Buch der beliebten Jugenlderzähle- rin mit Freude aufaehmrn. Zaunchristel, das arme Findelkind, da» sich mühsam emporringt und Manche gefahrvolle LebeuLllivpe»«schifft, ist dir HeLiu der Stählung, mir Ar gleich vor. ^tzpch«er Tony Schuhmacher zn schreiben weih. Was mancher nicht weift. " Das Wort„Philosopie" kommt her von philoü: der Freund, und sophia: dir Weisheit. Der Ausdruck stammt von dem griechischen Philosophen Pythagoras, der den Titel eines „Weisen" ablehnte, da dieser nur Gott zukomme, und sich deshalb„Freund der Weis- Heit" nannte. Die Erlernung der japanische« Sprache gilt als sechsmal so schwer wir bee Erlernung der ohnedies schon sehr schweren russischen Sprache. Bor der Restauration von 1868 gab es in Japan 1681 verschiedene Geldwährungrn. ± In Japan find von 168 J.rdusiriearbei- tern 60 weiblichen Geschlechts und mir 40 männlich. *» Bei den lirvöllern find die Männer neugieriger-ls die Frauen, während man von de» zivilisierten Völkern das Gegenteil behauptet. Der Firstar» Beteigeuze, der 160 Lichtjahre von der Erde entfernt ist, ist llOOOmal so groß wie die Sonne. Walfische erreichen iin Durchschnitt ciiuk Länge von 16 bis 20 Meter, jedoch find Tiere von 21 Meier Länge durchaus keine Seltenheit. I» der Universitätsbibliothek ZU Tokio steht das Skelett des japanischen Professors Osawä, das dieser der Universität testamentarisch Hinterlagen bat. Die Kurzsichtigkeit vieler Japaner rührt nach der Ansicht der Japanrciienden Alice Schaler daher, daß die Kinder in ihrer Jugend aus dem Rücken der Mutter getragen werden, und zwar so, daß sie, nm Luft zn schnappen, den Kopf nach oben halten müssen. Dadurch werden dir Augen durch die überstarke Belichtung geschwächt. Eine amerikanische Filmgesellschaft Hal durch eine Prcssrvcröffcmlick'nng wisien lasten, daß sie jährlich etwa 60 Filme herstelkt und daß sich die Kosten hierfür auf zehn Millionen Dollar belaufen. Ein Film kommt demnach im Durchschnitt ans 7C0.CW Mark. In Australien kommen in Berhälinis zur Ausdehnung des Landes mir zwei Personen auf eine Dnadratmcile. Das Wort Diamant ist eine Berstümme- luug des griechischen„Adamanr.^ das„unbezwinglich" heißt und auf die Härte des Diamanten hinweist. Um einen Schnellzug zum Stehen zn bringen, ist mehr als die doppelte Kraft nötig, die gebraucht wird, nm ihn in Bewegung zn setzen. * In den arktischen Regionen ist die Luft ein so vorzüglicher Sprachlcitcr, daß sich zwei Menschen auf die Entfernung einer Meile gnt durch die Sprache verständigen können. Ducht«etze u| unserer Erde. Unser Wohnplanet ist nut eine« immer dichter werdenden Retz für Uebertragung elektrischer Wirkungen versehen. Die Tckphondräht allein stellen ein Netz von über 150 Millionen Kilometer vor, konnten also die Entfernung Erde—Sonne überbrücken. Das in Meere und Seen ver- senkte Kabelnetz ist länger als die Entfernung Erde—Mond(380.000 Kilometer) und die Tr- lrgraphenleitungen belaufen sich auf etwa zwei Millionen Kilometer Linienlänge. Dir Starkstromleitungen find noch nicht statistisch erfaßt, sie mögen etwa die gleiche Linienlänge wie die Eisenbahnlinien der Erde haben, nämlich etwas über eine Million Kilometer. Der teuerste Hnnd der Welt. Als den besten Hund der Welt bezeichnet sei« Besitzer, der Engländer Frederick Walz, feine Bulldogge „Champion Pugilist", die bereits 800 Preise bekommen hat und nicht nur al» die schönst« Bulldogge, fondem al» die vollendetste Leistung der Hundezucht überhaupt gilt. Bon dem Londoner Hundeklub ist diese Bulldogge„Englands Meisterwerk" genannt worden. Man hat be» reite 40.000 Mark für das Tier geboten, und natürlich war eS ein Amerikaner, der diesen Stolz Albion» noch der Reuen Welt entführe« wollte. Aber jein EigentSu«r, so wird berichtet, ist viel zu stolz, mu diese» Meisterwerk herzugeben: wahrscheinlich aber leidet er an irdischen Gütern keinen Mangel; er hat vielmehr für dieses Bulldoggenwundrr, da» sehr gutmütig und freundlich ist. einen„Detektiv" engagiert, eine andere Bulldogge, die den drohenden Namen„Menschenfrrjstr" führt und Tag imd Rocht die Champion-Bulldogge bewacht. Der„beste Hund der Welt" ist jetzt zwei Jahre und drei Monate alt; er erhielt seinen ersten Preis im Alter von sechs Monaten und hat bisher auf jeder englischen und schottischen Hunde'ckau Triumphe gefeiert. Flugzeug für 170 Personen. Der bctanntc Flugzeugkonstrukteur Dr. Rumpler hat a>>f der Jla in Berlin das Modell eines Rielcujtug- zruges ausgestellt, da? an Tragkraft nnd Rentabilität sowie auch in bezug auf Geschwindigkeit dir Zeppeline weit übertreffen soll. Man will 135 Fluggäste und 35 Mann Besatzung nebst 18 Tonnen Nutzlast befördern. Das Flugzeug wiegt beladen 68 Tonnen, feine Flügel haben eine Spannweite von 88 Metern, und im Jnnerli dieser riesigen Flügel befinden sich Ladung und Pasiagiere. Tie ungeheuren Tragflächen sind ank zlvei Booten montiert, d'e auch bei starkem Wellengang ein stabil-? Glciicn ermöglichen sollen. Das Flugzeug soll 300 Kilometer in der Stunde entwickeln können, würde also die Reise Europa—Amerika in 24 Stunden bewältigen können. Dem Kenstruk- tenr fehlen die Mittel, sein Modell im groß"« auszuführen. Wesentlich kritisch erscheint die Frage nach dem Material, da offenbar alle wichtigeren Teile aus Stahl sein müsien, wo- dnrch das Eigengewicht sehr doch kemmt. Ei« Land, das sich selbst heizt. Vielfach ist in letzter Zeit darüber berichtet worden, daß die Isländer in der glücklichen Lage sind, ihre heißen Quellen in umfassender Weise zu Hriz- zwcckcn auszunutzen. Soll doch die ganze Hauptstadt der Insel Reykjavik jetzt mit einer Zentralheizung ausgestattel werden, die nur von de>r heißen Quellen gespeist wird. Derarngc Anlagen sind ab.: auf Island nichts Neues. n! der Zeitschrift„Power" mitgeteilt wird, gib: es in der Nähr von Musakik eine Handelsschule, die schon seit längerer Ze?. mit natürlichem Warnuvassrr versorgt und gcyeizt wird. DaS Wasier wird von einem Hügel au» in einer Leitung von mehreren 100 Meiern zugrleitet und hat beim Ennritt in die Leitung 56 Grad, beim Verlassen 50 Grad Crlsins. Einer Lungenheilstätte auf Island werden in ictei Minute 177 Liter Wasser von 75 Grad Wärme zu Heizpvecken zugeführt. Die Beheizung von Rrykajavik soll durch heiße Quellen erfolgen, dir 38 Kilometer entfernt liegen nnd in der Minute 16 Kubikmeter Wasser liefern. Da Island 700 solcher heißer Quellen besitzt, so wird es durchau» uwglich sein, bei systematischer Ausnützung dieser Kräfte die Beheizung des Laiches in großem Maßstab durchzuführrn. Der höfliche Junge. Der kleine Harry ist sehr gut erzogen und weiß besser als mancher ./erwachsene" junge Mann,>vaS sich Damen gegenüber schickt. Eines TageS sähet er mit seinem Papa im AutobuS. Da kein Platz mehr frei ist, nimmt ihn sei.t Baler auf den Schoß. Kurz darauf steigt-ine junge Dame rin und findet ebenfalls keine» Sitzplatz, daraufhin fragt der Klein« plötzlich ganz laut: „Papa, soll ich der Dame dort meinen Platz überlassen^" Da» Barometer. Lehrer(bei der Erklärung des Barometers):„Wonach richtet sich dein Baler, wenn er längere Zeit ausgchen will?"— Moritz:„Rach der Mutter!" Sicherer Beweis.„Woran kannst du das Alter eines Huhnes erkennen?"—„Au den Zähnen."—„Rann? Tas hat doch gar keine!"—„Aber ich." Die erste Sprechmaschiur.„Sag' mal, wie hot man denn die erste Sprechmaschinr gemacht? Wer bat sic denn gemacht? Und wann war das?"—„DaS war der liebe Gott, mein Junge, der hat im Paradies dem Adam eine Rippe herausgenommen und daraus hat er die erste Sprechmaschine fabriziert." Beweis. Herr: Ich sah eben, wie ein iunger Mann Ihre Tochter zu küssen versuchte. Mutter:„Ließ sie sich?"— Herr:„Rein'"— Mutter:„Dann war cs nicht meine Tochter." Der Geschädigte.„So ändert sich's," bemerkte der Pfarrer zum Förster.„Früher, da hotten die Mädel im Ort eine förmliche Bricht« Wut>nch heute..."—„Haben Sie bloß noch eine Wut af s B e i ch t e n", fiel der Förster dem Pfarrer ins Wort. Auch etwas! Richter:„Ist Ihr Gatt« sonst mäßig?"— Frau:„Ja, Herr Rat. aber nur, wenn er nüchtern ist." Umschriebe». Gattin(ivrlche sehr viel verreist, worüber der Gatt« sehr verstimmt ist): „Ich weiß nicht, früher nanntest' du mich immer deinen Stern— nun bist du aber so kalt gegen mich!"— Gatte:„Wunder! An» dir ist der reinste Komet geworden!" Die richtig« Antwort. Ein Mann von pro- letarischeai Aussehen kommt in«in elegame» Kaffeehaus des Berliner Westens und setzt sich mit kurzem Kopfnicken an einen Tisch, an dem zwei sehr distinguiert ansjehende Herren sitzen. Entsetzen des bourgeoisen Publikums. Der eine Gentlemen steht aus und sagt uni nicht miß- znverstehender Gebärde zu dem Proleten:„Verzeihen Sic, aber wir sind Aristokraten..." „DaS schadet fast gar nichts," lautete die gut- müllge Antwort,„wenn Sie sich anständig benehmen, können Sie ruhig sitzen bleiben!"