»erden wollte. Der junge Soldat aber starb mit den -Lippen am Kelch, ohne getrunken zu habe»», j Er wurde abgeschnitten, wie man ein gesun- . des Glied abichiieidel, tvurde hingerich'et wie ein nnbenlhrtes Kind auf dem Opferst«:«. 'Für jeden dieser gefallene» Knaben hätte man zehn Kriegsprostfforen, die ihnen die Schönheit des„Heldentodes" predigten aufhängen nmssen. Remarque schildert, wie sie den„Heldentod" starben: „Angriff, Gegenangriff, Stoß Gegenstoß— das sind Worte, aber was nntschließcn sie! Wir verlieren viele Leute am meisten Rekruten. Auf unserem Abschnitt toird wieder Ersatz ein» gcschobe». Es ist eines der neuen Regimenter, säst lauter junge Leute der letzten ausgehr-benei» Jahrgänge. Sie haben kaum eine Ausbildung, nur theoretisch haben sie etwas üben rönnen, ehe sic ins Feld rückten. Was eine Handgranate ist, wissen sic zwar, aber von Deckung haben sie »venia Ahtiung, vor allen Dingen haben sie keinen Blick dasiir. Wie die Schafe dränget» sie sich zirsanuiiei!. anstolr auseinauderzulanfen und selbst die Verwundeten werden noch wie Hasen von den Fliegern abgcknall:. Tie blaffen Steckrübrngsnchier, die armselig gekrallten Hände, die lammervolle Tapferkeit dieser armen Hunde, die trotzdem Vorgehen und aiigreffcn. dieser braven, armen Hunde, die so verscknchrcri sind, daß sie nicht laut;» schreien !»vagen und mit zerrissenen Brüsten und Bäuchen uns Armen und Beinen leike nach ihrer Malier wimurern und gleich austörcn. werin man sie ansicht! Ihre Lien, flaumigen, ipitzru Gesichter haben die«nlsetzi'che Ans-iiiäelosiakcir geftor- Heuer Kinder. Es sitzt einem in der Kehle ivcnn u«an sic ansieht, lvie sie auffpringen und laufen und> fallen. Man möchre sie verprügeln, weil sie jo dumm sind, und sic auf die Arme nahmen und wegbringen von hier, wo sie nichts zu suchen hüben. Eie tragen ihre grauen Röcke und Hosen und Stiefel, aber den meisten ist die Uniform zu weit, sie schlottert um die Glieder die Schultern sind zu schmal, die Körper sind zu gering, es gab keine Uniformen, die für dieses Kindermaß eingerichtet waren. Auf einen allen Mann fallen fünf bis zehn Rekruten. Ein überraschender Gasangrifs rafft viele tvcg. Sie sind nicht dazu gelangt, zu ahnen was chrcr wartet. Einen Unterstand voll finden wir mit blauen Köpfen und schwarzen Lippen. In einem Trichter haben sie die Masken zu früh losaemacht: sie wußten nicht,-aß sich das Gas auf deut Grunde am längsten hält; als sie andere ohne Masken oben sahen, rissen sie sie auch ab und schluckten noch genug, um sich die Lungen zu verbrennen. Ihr Zustand ist hoffnungslos, sie würgen sich mir Blutftürzcn und Erstickungsanfällcn zu Tode." Sine stummgeworöeneGsneraiisn. Ter Knabe, der das alles mrtgcmacht, der mir seinen ziranzig Jahren schon ein alter Man» geworden ist, kommt zur Muster in Urlaub. Man kam» dem» Lesen d:cfes Kapitels kann» noch atmen, so zieht einem der Schmerz um diese Generation den Hals zu: „Aus-em Perron sehe ich mich um; ich kenne niemand von den Leuten, die da hasten. Ein« Rote-Kren; Schwester bietet mir etwas zu trinken an. Ich wende mich ab sie lächelt mich zu albern an. so durchdrungen von ihrer Wichtigkeit: Seht nur, ick gebe einem Soldawu Kaffee.— Sie sag» zu mir„Kamerad", das hat mir gerade gefehlt Draußen vor dem Bahnhof aber ramcht der Fluß neben der Straße, er zischt weg aus -en Schleusen der Miihlcnbrncke hervor Der viereckige alte Wartturm steh, daran und vor ihm d'e große, bnn c Linde, und dahinter der Abend. Unter meinen Stiefeln knarr» die Treppe. Oben klappt eine Tür. jemand blick: über das Geländer. Es ist die Küchrntür, die geöffnet wurde, sic backen dort gerade Kartoffelpuffer, das Hous riecht danach, heute ist ja auch Sonu- abeiis, und es wird meine Schwester sein die sich herünterbengt. Ick schäme niich«inen Augen, blick und senke den Kaps, dann nehme ich den Helm ab und sehe hinauf. Ja, es ist meine älteste Schtvcjter. „Paul", ruft sie,„Paul—i* Ich kehn« mich an die Wgnd und umklam-! mcre meinen Helm und mein Gewehr. Ich umklammere sie so fest cs geht, aber ich kann keinen Schritt mehr machen, die Treppe verschwimmt vor meinen Augen, ich stoße mir den KÄSen auf die Füße und presse zornig die Zähne zusammen, aber ich kann nicht gegen dieses eine Wort an, das meine Schwester genesen hat, nichts kann dagegen an. ich quäle: mich petoälaaut,;u lachen und zu sprechen aber ich bringe kein Wort hervor, und so stehe ich! auf der Treppe, unglücklich, hilflos in einem furchtbaren Krampf, und will nicht, und die Tränen laufen mir immer nur so über das Gesicht. Run höre ich die Srimure meiner Mutter. Sie kommt aus dem Schlafzimmer. „Ist sie nicht auf?" frage ich meine Schwester. „Sie ist krank—" anrworter sie. Ich gehr hinein zu ihr, gebe ihr die Hand und sage, so richig ich kann:„Da bin ich. Mutter" Es ist der letzre Abend zu Haufe. Alle sind fchiveiAsam. Ich gehe früh zu Bett, ich kaffe dir 1 Kissen an, ich drücke sie an mich und lege den Kopf hinein. Wer weiß, ob ich je wieder so in einem Federben liegen werde! Meine Mutter kommt spät noch in mein Zimmer. Sie glaubt, daß ich schlafe und ich stelle mich auch so. Zn sprechen, wach miteinander zu sein, ist zu schwer Sie sitzt fast bis zum Morgen, obschon sie ! Schmerzen hat und sich manchmal krünrmt. Endlich kann ich es nicht mehr anshalten, ich tue, I als erwache ich. „Geh schlafen Muner, du erkältest dich hier." Sie schtvcigt. Dann fragt sie leise:„Fürchtest du dich kehr?" „Rein, Mutter." „Ich wollte dir noch sagen: Nimm dich vor den Frauen in Acht in Frankreich Ne find schlecht dort" Ach Mutier, Mutier! Für dich bin ich«in Kind— tvorum kann ich nicht den Kops in deinen Schoß legen und weinen? Darum muß ich immer der Stärkere und der Gefaßtere sein, ich möchte doch auch einmal weinen und getröstet werden ich bin doch wirklich nicht viel mehr als?!« Kirch, im Schrank hängen noch Kampfansage. Bon Emil Schibli. Die ihr über die Leiber der Böller stampft, redend und rechnend, während gepeinigt von Schmerzen die Maffe schreit—; die ihr, als einziges Gut das Geld begehrend, nichts wißt von Maß und Gerechtigkeit, nicht seht, wie die Erde von Tklavenschtveiß dampft, nicht fühlt die Qual in Millionen Herzen: Euch künden wir Kampf an, blntjaugende Drachen! Denn wir, wir Bolk, sind der Pnlsschlag der Welt! Wir find das Blut» das sic erhält! Wir sind die treibende Kraft aus Erden! Wir wollen stark, wir wollen Sieger werden! Brüder, wir muffen erwachen! Mai-Geschenke. Der 1. Mai, von der 1. Internationale zu»« Festtag des Proletariats erkoren, von den Genoffeu des Heldenzeitalters der Porter unter schwere» Opfern erkämpft, ist Staatsfeiertag geworden. Ten Allen, welche mitgckämpft habe», ist der Tag heilig. Den Jungen und allen, welche neu zur Partei stoßen, muffen Fcstzug und Rede, Musik und Festdichtung die Bedeutung des größten proletarische» Festtags;n Bewußtsein bringen. Den Kindern aber uiuß zu alledem noch das Mai-Geschenk kommen, damit sie schon lange voraus sich auf den l. Mai freuen, damit er einen Mittelpunkt ihres Lenkens und Fühlens bedeute. Unsere Kinder sind im allgemeinen nicht verwöhnt; anch kleine Geschenke loerdcn bei ihnen große Freude auslöscn. Ader je schwerer proletarische Eltern sich die Heller absparen, desto sorgfältiger heißt cs überlegen und auswählen. Gewöhnlich gibts nur zu Weihnachten, vielleicht noch zu GeburtS- oder Namenstagen Geschenke. Diese Freuden sollen keinem Kinde genommen werden. Aber der 1. Mai muß in die Reihe der Festtage einrücken, denen das Kinderhcrz entgegen schlägt. Da heißt es eben einteilen und answählen: Ein Beispiel: Ziel der Wünsche vieler Kinder- find Hand- und Schlagball, Schwimmhoscn, Wandervlusen, Trainier- und Tonrisienhoscn, Wanderkleider, Rucksäcke, Bolanisicrtromulek», Pftanzenstecher, Ranpcnkästen, u. v. a. dgl. All diese Tinge können sinrlgemäß nur im Frühling, am beste» zum 1. Mai geschenkt werden, denn dann können sie gleich in Gebrauch kommen— und nur dann lösen sie Frendc aus. Liegen sie aber auf dem Weihnachtstisch und müssen monatelang in« Kaste» Marien, daun kann es vorkommen, daß der Sechsjährige zuerst ein paar Wochen lang bet jedem Sonnenblick fragt:„Kommt noch nicht der 1. Mai?"— Tann aber vergißt; und gegen den Sommer zu ist die Freude an den Sachen, die neu und doch schon so al! sind, abgestanden. Tarnm, proletarische Müller, die ihr die Seelen euerer Kleinen kennt, schenkt ihnen zu Weihnachten warme Kleider und Aollsachen, womöglich auch Bücher und Zimmerspielzeug, bei dem sic ruhig sitzen, zum 1. Mai aber, was Soiniiicrlnst bedeutet und vcrschnielzt die natürliche Kinderfreude am Lausen und Springen, Wandern und Schwimnien, den Zug der Kinder zur Natur mir den Gedanken und Schnfückterr an den 1. Mai.! Am Wege. Frei nach dem Englisch.» von Max Hayek. Der Henker schritt znnr Galgen, und die Menge sprach schlechte Worte über ihn. Sie verachtete ihn. Es schien ihr etwas von überheblicher Gewalt und Unrecht an der Gestalt des Henkers zu hängen. Sie fühlte es dunkel. Vinter dem Henker schritt in feierlich schwarzen« Kleide mit Halskrause und Barett der Richter. Und die Menge trat ehrfürchtig zur Seite und verneigte sich vor ihm. Sie glaubte die himmlische Gerechtigkeit in menschlicher Gestalt vor sich hinwandeln zu sehen. Da aber.rat der Henker den Mund auf und sagte zur Menge:„Warum verachtet ihr mich?" „Weil dit rötest!" schrie ihm dir Menge zu.„Weil du tötest!" „Ich vollziehe nur de» Spruch des Rich- rers, der da hinler mir geht!" antwortete der Henker.„Darum, wenn ihr wen verachten wollt— verachtet den Richter!" Ter Richter aber sagte eilig:„Wie? Ihr wollet mich verachten? Mich? Bestünde das meine kurzen Knabenhosen— es ist doch erst so wenig Zeit her. warum ist es denn vorbei? So ruhig ich kann, sage ich:„Wo wir liegen. da find keine Frauen, Mutier." „Und sei recht vorsichtig dort im Felde, Paul." Ach Muner, Mutter! Warum nehme ich dich nicht in meine Arme und wir sterben. Was find wir doch für arme Hunde! ,La. Mutter, das will ich sein." Das Zimmer ist dunkel. Der Atem meiner Mutter gehr darin hin und her. Dazwischen tickt die Uhr. Draußen vor den Fenstern wehr es. Die Kastanien rauschen. Aus dem Borplatz stolpere ich über meinen Tornister, der fertig gepackt daliczt, weil ich morgen sehr früh fort muß. Ich beiße in meine Kiffen ich krampfe die Fäuste unt die Eisenstäbe nieincS Beites. Ich hätte nie hierherkommen dürfen. Ich war gleichgültig und osr hoffnungslos draußen;— ich werde cS»ic mehr so fein können. Ich war ei» Soldat, und nun bin ich nichts mehr als Schmer; mit mich, um meine Mutter, um alles, was jo trostlos und ohne Ende ist. Ich hätte nie auf Urlaub fahre» dürfen." tilcjey nicht— ich tonnte nie den Todcsjpruch sprechen! Berschtet darum das Gesetz, nicht mich!" Tas Gesetz aber sprach zur Menge:„Hättet ihr nicht zugegeben, daß ich gemacht werde» so wäre ich nicht da! Daher verachtet euch selbst!" Die Menge zerstreute sich. Der Tob in der Armbanduhr. Was würden Sie tun, wenn sie eine halbe Million im Vermögen, aber nur noch ein Jahr z>l leben hätten?— Das Leben, das mitunter ettvas brnlake Scherze liebt, hat jetzt 5 Franc» im Ernst vor diese Frage gestellt. Amerika war in den Weltkrieg eingetreten und es wurden riesige Geschäfte gemacht. Die United Slates Radium Corporation gab die Parole aus:„Lenchtuhren schützen das Leben! Darum: Armbanduhren mir Radin mzifferblatt und Radium, zcigern für di« Soldaten an die Front!" Und bald wurde in den Fabriken dieser Gesellschaft in Rew Jersey fieberhaft an der Herstellung solcher Uhren gearbeitet. Tas war Arbeit, die eine leichte Hand erforderte, also Frauenarbeit. Es meldete sich eine Menge Frauen; und da die radiumhaltige Lösung möglichst dünn auf Ziffer und Zeiger aufgetragen werden mußte, nahmen viele Frauen den Pinsel immer wieder zwischen die Lippen, nm ihn so möglichst sein zuzufpitzen. Ietz:, zwölf Jahre später, zeigen sich seltsame und zugleich furchtbare Erscheinungen. Eine der Frauen, die damals in New Jersey arbeiteten. Mrs. Edna Husamann, wollte vor einiger Zeil abends auSgeheu und begab sich um sich fertig zu mache» in ihr AnUcidezimmcr. Noch ehe sie dazu kam, das elektrische Licht einzNschaltcn, schrie sie entsetzt ans; denn ihr Ankleidespiegel hatte ihr in der Dunkelheit ein Gesicht gezeigt, von dein«in fahler Schimmer ansging, und— das ihr eigenes war. Ter Arzt, den sic sofort befragte, stellte die Diagnose: Schwere Radiumvcrgistnng. Und als ob die Inkubationszeit dieser Vergiftung zwölf Jahre betrage, meldeten sich fast gleichzeitig noch vier andere Franen mit schweren Bergiftungserschei- nungrn: eine war schwerhörig geworden, eine fast vollkommen erblindet, bei einer Ivar eine Verkürzung des einen Beines bei der, vierten eine solche de» einen Armes aufgetreien; bei aller« aber lautete der Urteilsspruch der Aerzre auf Tod, innerhalb der nächsten sechs Monate. Die fünf Frauen erhoben gegen die Radiumgr- sellschast hohe Schadenersatzansprüche, die chncn wenn auch nicht in vollem Umfange, so doch in Höhe von nahezu 500.000 Mark je Kopf zuge- sprochen und auch ausbezahli wurden. s UNd er Speifrsaal Sie vor Entsetzen und gab mir zu verstehen, eben ersier an und drückte auf den Knopf Gtocke. Nach einer Weile ver- Die fünf Frauen haben noch vier Monate vor sich. Sie genießen diese Zeit und ihren Reichtum und hoffen— daß die Aerzte geirrt haben. Die bürgerliche Presse veröffentlicht diese Sensationsnotiz unter der Ueberschrist„Fünf Frauen st erben fürs Vaterland". Sterben sie nicht vielmehr für den Profit der Fabrikanten, die ihre Gewinne aus der gefähr- lichen Arbeit der Frauen gezogen haben? gegen, aber in der drillen Nach« wiederholte er sich mit verblüffender Genauigkeit all seiner Einzelheiten. Sie werden begreifen, meine Herrschaften, daß mich die ganze Geschichte zu quälen begann. Das Merkwürdigste an der Sache war das genaue Wiedererscheinen desselben-Hauses und des Leichenwagens, vor allem jedoch der Kleidung und des Gesichts dieses Knaben, der mich jedesmal mir der gleichen Freundlichkeit zum Betreten des Wagens rin» lud. Ich hatte mir ganz genau seinen Spencer gemerkt, ebenso die Vorstöße und die kleinen Mctallknöpfe, dann seine lichten Haare und seine grauen Augen, die, Fischaugen gleichsam, weit voneinander gesetzt waren. Im übrigen werden Sie zngeben, meine Herrschaften, daß ich in Anbetracht der fortwährenden Wiederkehr dieses Traumes Grund hatte, unruhig zn werden. Dir Börse halte einen schwarzen Tag. Aus unbekannten Gründen sinken eine Reihe Kurse. Manch schönes Geld und viel Erspartes ist dahin. In einer Hand veceinl und die gefallenen Papiere. Ein Umschwung folgt und läßt die Kurse unaufhaltsam steigen. Ein gelun-, geiler Börsentrick nur Wi? gewesen, was die Papiere sinken ließ. Was viele cingebüßt, gc, ivinnl nun einer. Je größer die Verluste der andren, desto größer ist jcvi sein Verdienst. Auf absichtlich und dewußr herbcigefiihrteS Unglück und auf zerbrochenen Existenzen baut er sich seinen Wohlstand auf. So ist's gerechl und streng korretl'. . M. Sch. Einige Wochen daraus reiste ich nach Paris, wo ich iin selben Hotel wie meine Engländerin abstieg. Wir kamen des Abends, gerade zur Soupcrslunde, in Gesellschaft noch einiger Bekannten an. Ich kleidete mich rasch um und ging dann zum Lift, um in den hinunterzilsahren Aus dem.Korridor äuge langt, erblickte ich meine Bekannten, die sich falls zum Lift begaben. Ich trat als den Aufzug Hera» der elektrischen I z... nahm ich das dumpfe Poltern des Fahrstuhls, dann öffnete sich die Tür und ich prallte zurück, als hätte ich den Tod erblickt. Bor mir staud ein etwa fünfzehnjähriger Knabe mir lichtem Haar und grauen Fischangen, bekleidet mit einen! schwarzen Spencer mit Vorstößen und Metallkuöpfen, kurz gesagt, derselbe Knabe, den ich im Traum gesehen hatte. Er trat aus dem wankenden Fahrstuhl hervor mir freundlicher Haiidbrwegung ich möchte cintreten. Ich gestehe offen, daß mir die Haare zn Berge standen. Wie geistesabwesend starrte ich ihn einen Augenblick an und lief dann atemlos über die Stiege hinunter. Gan; verstört setzte ich mich in der Halle in eineit Schaulelstnhl, krampfhaft bemüht, mich ein wenig zu sagen, denn ich fiihlte, daß ich einer Ohnmacht nahe war. Und... ich weiß nicht... einige Sekunden waren inzwischen verstrichen,— vielleicht waren cs Minuten, — da harre ich plötzlich«inen furchtbaren Aufschrei, dann ein dumpfes Poltern und ich wurde besinnungslos. Als ich wieder zn mir gekommen war, sah ich in der Halle nlenschlichc Körper, eingetvickelt in blutbefleckte Leintücher. Auch der Knabe war ningckommen, wie ich später hörte. Und jetzt möge sich das erklären, wer will. Sie aber, ineinc verehrten Herrschaften, neu mich nicht grundlos einen Skeptiker, wäre dos alles jemand anderem passie« würde ich es bestimmt nicht glauben. «Aut Uebersrtzuttg ans dem t.., D' umdrohte Rotor. Bon Hans F r a n e» g; u b r r. Der Haltennicherl geht zum Pfarrer brich». ten. Auf an Papier! hat er schön sauber seine Sünden anfg'schrieben und lest's halt brav her füranand, bis er fertig is Der Pfarrer mag aber ftci nit glauben, daß a Haltcrbua nit mehra aug'stellt hätr', drum fragt er'n scharf:„Ra, und sin hast nix tan? Denk nur nach,'leicht fällt dir no war ei!",- Der Michel sinniert a Weil— gach sagt er: „Han's scho ba der Filiz'!" „Was denn?" fragt der Pfarrer. „Ah,'s wird wohl dcna koa Sünd' nit-Jet dösselbig."• „Sag's nur, cppa is's-do' oanc!" Der Micherl beutelt wieder'n Kopf:„I nm» dcna, i sog's gen nit." „Sag's nur, schreit der Pfarrer,„'s ts g'». wiß was Schiach's?" -A na, Tchiach's is grad nix, aber—" „So red' nur, was hast ast ang'stellt?" ,,D' Natur hau i umdraht!" Dö Zünd' i-r'n geisilig'n Herrn ftemd.„Wia dös?" wundert er sich,„wia hast'» da tan dabei?" Der Haltcrbua schaut a wen'g umanand, ast jag« er: „Zoag'n kunt i Enk's wohl— aber da heriuai, hinter'n Altar, da geht's nit; drautzt vor'» Zpeisgatter— da gang's!" Ter Pfarrer nimmt'n Buam öa der Hand- und führt'» stad außi, a wen'g zag,'s kunt dann was sei, was si' da heriuai nit gchört— aber d' Kir h u laar, cZ stacht' ueomüd. „Zoag's halt," wispcli cr,„aber schleuni!", Der Micherl gehr zaik Speisgatter, aft buckt si', aft legi cr d' Händ auf'» Boden und gach stchi er ans» Kopf. Richt!— hia; stacht er bau Kirch'nror außk ganz Naiur umdraht und hcrinal d' Heili-! geubilder und gar» g.istlig'n.Hern: a. Woaßt nir, ob st' dös g'hört! Derweil der Pfarrer dö ueuche Sünd an» schaut, kaman just ba» Tor zwoa Dirndln eina, dö a gern beicht'» ganga. Wia dö'» Halicrmicherl kopfsich'» seh'», sah«'ns aus ba» Tempel und die Stegbauern Bcvcrl schreit:„Ra, heunt geh' i dir net beicht'»!; Hast g'sehn, was der Herr Pfarrer g'rad für Buaß aufgibt?" Gerecht und streng korrekt! Ein Wütlderöursch kommr seines Weges gezogen. Das Geld ist alle, doch sein Magen knurrt. Er kann nicht weiter, erst muß cr seinen Hunger stillen. Tas nächste Gaschaus hält ihn fest. Er läßt sich schüchtern Speisen und Getränke reichen. Mil Bangen und doch mit Behagen verzehrt er alles. In einem uribe» lvachien Augenblick ist cr verschwunden. Der Wirr und auch die Gäste rennen nach und fangen ihit. Ter„Vagabnnd" wird abgeführt und wegen seines Hungers muß er sitzen. So ist's gerecht und streng korrekt! Der Aayrstuylfuhrer Novelle von Hriiryk Sienkiewicz. In einer Gesellschaft erzählte man einmal viel von wunderbaren Ereignissen, Ahnungen, Visionen und ähnlichen Dingen, mit denen sich die Menschen jetzt immer mchr befassen, sowohl berufene wie unberufene. linier den Gästen war auch der Hausarzt der Familie, von der die Einladung ansge gangen lvar, zugegen, ein»Man», der sich, schoir mit Rücksicht auf seinen Beruf, in skeptischen Arußcrungen gefiel. Eine der anwesenden Damen wandle sich daher an ihn mit der Frage, ob ihn« jemals etwas widerfahren wäre, wo- für er keine Erklärung hatte. „In meinen jüngsten Jahren", sagte der Dokcor,„halte ich einen Traum, besser gejagt, eine Reihe von Träumen, die so merkwürdig waren, daß sie alles in Scharten stellten, was ich soebcit gehört habe. Falls die Herrschaften es wünschten, könnte ich meinen Fall erzählen." Man war selbstredend einverstanden, der Doktor begann seine-Geschichte: *„Vor zwölf Jahren weilte ich zur Kur in Biarritz. Gleichzeitig war ich in eine Eng- länderiil verliebt, die ein mir Schuppen besticktes Badckosnim trug. Es war dies eine gai«z absonderliche Miß, ein launisches Ting voll seltsanter Kaprizen. Einmal zum Beispiel mußten wir— ich und noch einige ihrer Verehrer— bis drei Uhr morgens in einem Boo! mit ihr verbleiben. Wir betrachteten die Steine und sprachen von der Wahrscheinlichkeit dcr Seclcnwaudcrung aus dcr Sphäre eines Planeten in die eines anderen. Ich kehrte äußerst müde nach Hause zurück uud schlief beim Lesen eines Briefes, den ich auf dem Schreibtisch vorgefunden hatte, im Lehnstuhl ein. Kaum halte ich die Augen geschloffen, schien es mir, ich habe in irgendeiner großen Stadt ein mir unbekanntes Haus verlassen und vor dem Tor einen Leichenwagen erblickt. Zu ihrer Orientierung, meine verehrten Herrschaften, möchte ich hinzufügen, daß man in Frankreich die Toten nicht auf jener Art Pyramide, wie bei uns, zn Grabe fiihrl; die dortigen Leichenwagen„corbillards" genannt, haben di: Form einer länglichen, von den Seiten verglasten Karosse.mit einen« Türchen hinten, durch das i der Sarg hinringeschoben wird. Eben einen I solchen Wagen hatte ich im Traum erblickt.| Aber nicht genug damit, bcinr Leichenwagen stand«in Bursche, vielleicht fünfzehnjährig, bekleidet mit einem schwarzen Spencer mit schmalen. Vorstößen und einer Reihe kleiner Mctallknöpfe entlang dieser Vorstöße. Als cr «nich erblickt hatte, öffnete er das Türchen des Leichenwagens und»nachte eine ftcundlichc Handbewcaiing, die mich cinlud, hineinzugehen, richtiger gesagt, mich hineinzuschiedcn. Obwohl int Traum die groteskestcn Dinge für möglich gehalten werden, erschrak ich derart und prallte so entsetzt zurück, daß mein Kopf an die Lehne des Fantenils schlug. Natürlich erwachte ich dadurch. Schon zloei Tage daraus harte ich in Gesellschaft meiner Engländerin den Traum vrr- nen» denn t, so ..... Polnischen.) I — 4— eine Robinfonade. „Dir Steifen des Aaro» West." Roman von Kohn Knittel. Verlag Orell^üstli, ZürichLeipzig.(Preis 4.80 Mark, gebunden 0.40 Mark.) WaS ist doch dieser Aaron West fiir eine prächtige, lebensvolle Gestaltl Rur einer, der aus dem Bollen schöpft, ein Dichter und großer Erzähler wie John Knittel konnte sie schaffen. Aaron West ist Seemann, Kapitän sogar, anfangs weniger von Berns als von Geburt:„Weshalb Aaron West sich Kapitän nennen lieg, wußte niemand; Tatsache aber war, daß ihn jeder so anredete." Bon seinem Bater erbt er mit 22 Jahren ein Schiff, die Deborah", er nimmt den Schnellzug nach Liverpool, nachdem er vorher noch rasch Bistten- karten für Kapitän Aaron West bestellt hatte. Die„Deborah" erweist sich als ein alte», seeuntüchtiger Kasten. Zum Glück hat ihm Bater außerdem 25.000 Pfund hinterlassen, in einigen Tagen ist er Eigentümer der„Rose", eines Schoners von 25 Tonnen, bricht die heimatlichen Zelte ab und dann geht eS in die weite Welt, aus der er das erstemal erst nach zwölf Jahren zurückkehrt. Ter rauhe Seebär lennr das Meer, doch nicht die Frauen und als er daher eine Frau, nicht ganz aus eigenem Willen freit, macht er üble Erfahrungen. In zauberhafter Einsamkeit auf einer^welten- serne» Insel entdeckt er ein anderes Weib, eine goldene Tochter Evas, ein bezauberndes Wesen, eine Halbfarbige, zu der er in Liebe erglüht. Daraus wird eine Robinsonade, denn immer wieder kehrt Aaron West zu der einsamen Kvralleninsel zurück, bis er auf seiner letzten Reise das geliebte Wesen, das sein Weib geworden war, toi und begraben findet.„All . dies war vor mehr als 20 Jahren geschehen, aber die Erinnerung an Tomna bereitete ihm noch innner Schmerz." John Knittels Schilderungen sind lebendig, farbenprächtig und phanrasievoll, seine Romangestalten sind nicht Schemen, sondern blutwarme Menschen. Ein Erzähler, der den Leser in seinen Bann zieht, ein Schöpfer und ein großer Künstler, dessen Darstellungen man bewundernd folgt. r. Was mancher nicht weiß. Die älteste und größte steinerne Brücke der Weir ist die üver die Donau bei Regensburg. Sie hat eine Länge von 312 Metern, ist sieben Meter breit nnd wurde von 1135 bis 1146 von Herzog deui Stolzen erbaut. Anfang vorigen Jahres erzeugten dreizehn amerikanische Automobilfabriken in einem Monat so Vie! Automobile, als 91 deutsche Auto mobilfabrikc» in einem ganzen Jahre. In Indien wird sehr auf etwa 1500 Quadratkilometer Land Tee angebaut. Ter indische Tee ist als Getränk viel stärker als der chinesische. Man erziel! nrir einem Pfund indischen Tees 3V Liter Aufguß: ein Pfund chine- silcher Tee würde nur 20 Liter Aufguß von derselben Stärke ergeben. Rach Atffzeichuungen in- tibetanischen Klostern sollen sich im hinteren, unzugänglichen Karakorumgebiet' eine Reihe von Gipfeln befinden, die-nach europäischem Maße höher jein sollen als 9000 Meter. Sie würden also der, Tschomolungma, den die Engländer Everest nennen, noch überragen. Das menschliche Herz schlägt in jeder Stunde durchschnittlich 50l>0mal. Jnr Alter von 00 Jahre» hat das Herz 2.629,800.00ümal geschlagen. Die beiden Seite» des menschlichen Gesichtes sind niemals einander völlig gleich. Das rechte Ohr z. B. sitzt ein wenig höher als dalinke und in 70 von 100 Fällen ist das eine Auge schärfer als das andere. Der russische Kaiser besaß so viel und so I große Güter, Wälder usw., daß deren Gesamtfläche der Fläche deS ganzen europäischen Deutschland.der Borkriegszeit gleichkam. Diese Güter bracht enihm jährlich netto 150 Millionen Mark ein. Als der Besitzer der„Times" seine Tochter verheiratete, schenkte er ihr als Mitgift das Erträgnis einer einzigen Jnseratenspalte seiner Zeitung. Es wurde damals festgestellt, daß diese Mitgift reicher war als irgendeiner Prinzessin aus dem englischen Königshause. Was intereifiert die jungen Äevungsiefer? Das pädagogische Seminar der Universität Köln hat eine Enquete über die Frage: Wallest die Jugend in der Zeitung? veranstaltet. Es ergab sich, daß 36.5 Prozent der Knaben und 27 Prozent der Mädchen im Alter von 13 bis 14 Jahren illustrierte Zeitschriften lesen. 19 Prozent der Kzjaben und 23.5 Prozent der Mädchen dieses Alters lesen religiöse Zeitschriften Aber das religiöse Alter geht rasch vorüber Bon den Fünfzehn- bis Siebzehn jährigen beschäftigen sich nur noch 1.8 Prozent der Jungen und 3.4 Prozent der Mädchen mit religiösen Zeitschriften. In dieser Altersstufe verschlingen die Burschen die Sportzeitungen und den Sportteil der Tageszeitungen, die Mädchen bevorzugen den Roman und das Feuilleton. Für die Witzblätter haben ausfallenderweise die Mädchen das größere Interesse. Den politischen Teil der Tageszeitungen lesen 13 Prozent der männlichen Jugend und nur 3.5 Prozent der weiblichen. Die Tageschronik in den Zeitungen verfolgen 29 Prozent der Knaben Die Mädchen bevorzugen Raturauf- nahmen(30.4 Prozent), Bilder von Künstlern und Schauspielern und Modebilder.— ES wäre interessant, hierzulande eine ähnliche Enquete durchzuführen —='Wertet. E- Kleidersioss und Sonnenlicht. Die für die Gesundheit so bedeutsamen ultravioletten Strahlen des Sonnenlichtes sollen auch nach Möglichkeit die die Haut bedeckenden Kleider durchdringen Mehrere amerikanische Gelehrte haben nun auf Grund eingehender Unterjuchungen festgesteUk, daß Helle Baumwoll- und Leinenswffe die ultravioletten Strahlen am leichtesten durchlaffen, ebenso auch weiße Naturseide. Bauunvolle und Leinen verhalten sich, sofern ihr Gewebe von derselben Dichtigkeit ist, dem Lickt gegenüber ganz gleich, wogegen Wollstoffe nur halb so viel Strahlen durch lassen wie Baumwolle, Leinen und Naturseide. Wichtig ist ferner die Tatsache, daß die Durchlässigkeit für die ultravioletten Strahlen durch die Tünkelfärbung der Stoffe stark vennindert wird, wie denn auch alte oder bereits vergilbte Gewebe weniger durchlässig sind als neue Stoffe. Am besten dringen die Strahlen durch locker geweble Stoffforten, bei denen die Gewebefäden durch kleine Zwischenräume voneinander getrennt sind. Eine seltsame Gabe des Meeres. Eine eigenartige Kostbarkeit ist jetzt von einer englischen Firma in ihren Gewölben in London geborgen worden. Es sind zwei Zentner eines seltenen nnd geheimnisvollen Stoffes, dessen einzelne Stücke wie dunkles Bienenwachs ouS- sehen. Es ist die größte Menge Ainber, die jemals von einem einzigen Walfisch nach London| gekommen ist. Der Amber ist ja der Gallenstein| des Pottwals, eine krankhafte Bildung in seinem Darm, die sich meist in kleinen Stücken, bisweilen aber auch in großen Massen aus dem Meer schwimmend vorfindet. Man benutzte diesen eigentümlich angenehm riechenden Stoff früher als nerven- und magenstärkendes Mittel, auch die Köche vertvendeteu Amber, nm ihren Speisen ein wundervolles Aroma zu verleihen. Heute ist diese graue Substanz ein unentbehrlicher Stoff für die Parfümindustrie. Die riesige Amber-Menge, die in einer Bucht zu Auckland auf Neeseeland entdeckt wurde, hat die beiden Finder, zwei Brüder, zu reichen Leuten gemacht. Hätten sie das mächtige Stück, das wie dunkles Treibholz aussah, nicht in seinem Wert erkannt, dann tvären sie achtlos an ihrem Glück vorübergegangen. Man schätzt die Summe, die für diese Amber-Menge gezahlt wird, auf etwa eine halbe Million Mark. Die größte Amber-Masse, die bisher überhaupt je gefiinden wurde, trieb vor eNva 30 Jahren an den Strand" einer der Azoren-Inseln: sie wog 500 Zentner; Aiiemand wußte, wo diese Gabe der toten Riesenwale berkam; sie mußte wohl viele Jahre lang mit den Strömungen de? Ozeans getrieben sei«. itereö. Eine wahre Geschichte au» dem heutige« Rußland. Kalinin fragt auf einer seiner Inspektionsreisen den Aeltesten des besuchten Dorfes:„Bist du zuftieden mit dem neuen Regime? Ist es nicht besser als da? alte?"— „Nun," antwortet der Bauer,„wie man's nimmt. Früher hab ick drei Paar Hosen gehabt, jetzt hab' ich ein Paar."—„Wenn s weiter nichts ist!" sagt Kalinin.„In Afrika, Genosse, gibt es Völker, die haben überhaupt keine Hosen."—„Ach..., so lang sind schon die Bolschewiken don??" Der gefährliche Stamm. Zwei Geschäfts teure trafen sich vor der Tür des Sitzungssaales der Generalversammlung einer Aktiengesellschaft.—„Um Gotteswillen," sagte der eine, „gehen Sie da nicht mit Ihrer brennenden Zigarre hinein!"—„Warum nicht?"—„Wissen Sie— da drinnen sitzen lauter Strohmänner!" Die gnädige Frau hockt in der Bar. Flirtet mit dem Mixer. Auf Teufelkommraus. Endlich versucht sie ein Gespräch.„Was ist denn das für ein neuer Schlager?"—„Ich werde die Kapelle sofort fragen," antwortete der Mixer. Unterdessen kommen neue Gäste. Halten den Mixer auf. Ercklich nach zehn Minuten' kann er zur Kapelle gehen und antwortet der gnädigen Frau, die längst nicht>nehr an die Frage denkt:„Heut geh ich mit der Frieda— —„Schade." bedauert gnädige Fran,„paßt es Ihne» dann morgen?" . Kindermund. Rudi ist sieben Jahre alt und wird in einem evangelischen Kinderheim erzogen. Er bat seine Handschuhe verloren und versucht, sich mit einer Lüge herauszuhelfen. Die junge Erzieherin will ihm das Häßliche seiner Handlungsweise klarmachen und ihn» nahelegen. Gott um Verzeihung zu bitten. Sie schließt ihre Ermahnungen mit den Worten: „Sieh mal, durch die Lüge hast du eine Sünde begangen und deine» Mund beschmutzt. WaS meinst du, womit kannst du dich wohl jetzt am besten reinigen?"— Schluchzend konunt die Antwort:„Mit Zahnbürste und Zahnpasta!" Erinnerung.„Ich glaube iinmer. wen» du ein schönes Mädel siehst, vergißt du, daß du verheiratet bfft"—„Aber im Gegenteil, daun denke ich erst recht daran."