20 ±929, KarSGen und der VereinSauSflug. WH Jtorl Stiiingrr. Ls gibl nichts Schöneres, als hinaus- znfliegen. Die Herren Geschäftsreisenden werden natürsich widersprechen— vielleicht habe ich mich auch falsch ausgcdrückt— nämlich nicht das Hinansfliegcn mit propel lcrhast nachsurrcttdem Mustcrkokfer, sondern das Ausfliegen in die NoNrr. Fniher sangen wir begeistert„Hinaus in die Ferne", bei dem jetzigen Eisenbahntarif singen wir nur noch„Hinaus iu die Nähe". Es gibt Vereine, aus denen ich noch nicht hinausgestcNen bin. Noch nichr. Ich habe Pech mit dem Bereinsleben: ich kann meine Beiträge noch solange schuldig bleibe», man schließ! mich trotzdem nichr aus. Dabei mache ich grundsätzlich die BereinS- sitzungen durch nicin Nichterscheinen gemütlich. Nur zu Hanpwcrsaiirmluugen rounnc ich, verlange sofort das Wort„zur(Geschäftsordnung", und kaum habe ich dann Dvci bis drei Stunden gerodet,-so bemerke ich schon eine gewisse Mißstimmung gegen mich. Der Vorsitzende»nierbricht mich, und wenn ich dann ganz höflich antworte:„Sei still, Hanswürscht!"— bums, stimmen sie schon wieder über meinen Ausschluß ab. Ich nruß unter einem sehr vereinsfeindlichen Plane- leit geboren sein. Nur in unserem Bergnügungsvereiu „Der ruufallcndc Wauchculbaum" haben sie- noch«in Vertrauen zu mir. Ta bin ich sogar der Bcrguügnngsausschuß. Und in diesem Ehrenamt habe ich allsomnicrlich einen Vercinsausslng zu arrangiercu. Das letzte Jahr fand er im Dczcruber statt, weil ich nicht fniher mit den Vorbereitungen fertig gcwordeu war, aber diesmal mußte der Guß früher gelingen.„Wieviel darf die Caäx denn kosten'?" fragte ich die übrigen Bor- staitdsivürmcr. Sie gaben mir zweihundert Mark aus der Pcreinskasse, und da konnte ich eichlich meinen Schneider bezahlen. Alsdann bin ich binaußgefahrcn nach GroßwuncnstichKausen, einem herrlich gelegenen Ort— auf zehn Kilometer kein Baum— und labe Lein Wirt gesagt: Sonn tag kommt ein Verein, er loste die Bestell.' anbinden. „Wieviel Leute fan'S dann?" erkundigte sich der Wirr. Ich schätzte cnva hmchertssingig, aber weil ich nicht gerne Schreckschüsse abgebe,{ sagte ich:„Etwa ztvanzig. Sorgen Sie für geimgend Essen und Trinken!" „Feit fi' nix!" erklärte der Wirt. Nachdem ich in dieser umsichtigen Weise für Atzung und Labung gesorgt hatte, ging ich an die Ausarbeitung des Vergnügung-- programmes. Ich engagierte einen Zttavier- spieier, einen weitgereisten Künstler— er hatte früher einmal einen Flohzirkus, und noch jetzt juckt's einen in der Hand, wenn er spielt. Besonders im Anstvendiassüelen ist er groß, denn sein cigenckichcs Jnstrurucirt ist di« Drehorgel. Klavier spielt er nur, wenn er die Zeche nicht bezahlen kann und hinausgcworfcn sein tvill. Dann setzte ich ein Preiskegeln aufs Programm uutz ein Fischstechen. Bei der Wirtschaft ist nämlich«in Tümpel. Da kann man darauf rudern, wenn man sich vorder die Nase zubindet. Er ist ein bißchen aromatisch. der Tümpel.„Duftci" nennt man's, wenn man das Fremdwort Parfümerie vermeiden will. Und für de» Abend bereitete ich eine.Venezianische Nacht" vor, indem ich drei Lampions an eine Wäscheleine band. Und schließlich erstand ich noch ein Feuerwerk: zwei Frösche,«inen Kanonerischlag. rin Feuerrad uttd ein« Schachtel bengalische Zündhölzer. Und dann telephonierte ich dem ersten Vorsitzenden:„Es'wird fabulös! Ich bleib? gleich hier, und ihr fahrt Sonntag früh bis Station Fuidciwelsbcra, geht durch di? herrliche Landschaft nach Obcrschnackttcheim. biegi rechts ab und biegt über Sandioüstcn- hanfrn gegen zwei Uhr hier ein. Sonnen schirme brauchen die Damen nicht mitzuueh- men, es gehr svrtivährcird durch de» Wald!" „Hast du auch für Ilirterhalmiig gesorgt?" „Frage,»ich: so beleidiget^? Knole'>> zwar abgesagt, die Jvogün ist heiser und Richard Strauß ist verreist, aber iw habe einen unerhörten Klavicrvirinofcn gebucht, eine» Hofküusiler, der har schon i» den größten Höfe« gespielt, der ist so vornehm, daß er sein Honorar meist in Papier gewickelt krieg: — na, ihr werdet Nase und Mund anfsx.r- rc--. urd nur noch durcki die Ohren atmen:" Und cs kam tzz'r Sonntag. Die Dorfuhr schlug Mitternacht, ein Zeichen, daß es vier Ubr nachmittags war, und noch kein „Umiallender Watschenbaum" in Sicht. Di- i Uhr schlug sechs(also war es halb fünf)— feine Spur eines Vereines. Endlich um fiinf Uhr nahte eine Staubwolke, aus der sich der Herr zweite Schriftführer wickelte. Er fthwitzte,- als ob er aus einem Dampfbad käme, und begrüßte mich mit den aussichtsreichen Worten: „San Sie in einer Lebensversicherung?" „Wo sind deim die andorn?" „Zehn Ham an Hitzschlag kriegt, dreißig liege» irgendwo im Straßengraben und die übrigen Ham gcschivoren, sie schlag'» Eahna das Guack ab!" Aber«s wurde nicht ganz so schlimm, die Einireffenden waren viel zu erschöpft. Am besten gefiel mir die dicke Frau erste Borstandsgrmahlin. von der tropfte das Fett wie von einem Brathähnel am Spieß, sie röchelte nur noch ganz leise, aber sie besaß immerhin noch die Kraft, mir ihren Sonnenschirm aufs Dach zu hauen mit dem Triick- spnich:„Dees vergiß i dir net, Hundling!" Und dabei hatte ich doch ausdrücklich gebeten, die Damen möchten ihre Sonnen-- schirme zu Hause lassen. Um die Stimmung zu Heren, begann ich gleich das Prciskegeln. Mit Tanten, damit es mehr Gaudi gibt. Und cs gab auch«ine große Gaudi, denn, wie i* gerade nleinen weltberühmten Pudel schieben wollte, wischte mir d:e Kugel aus der feuchten Hand, flog in weikrm Boacn hinter mich, und cs wäre vielleicht Vne ernstliche Beschädigung der Kegelbahn cingcircterr, wäre nicht der Anprall dadurch gemindert worden, daß die Kugel vorher der Frau ersten Borsiands- gciuahlin an den Bubikopf fauste. Ich hatte die annr.igende Ahnung eines Mordskrachs, da trat glücklich erweise der Wirr dazwischen, um zu verkünden, daß kein Bier mehr da fei. Diese Mitteilung trug in höchst dcrmin-- dcrnder Weise zur Mehrung meiner Popu- lariiö: bei. Zudem kam jetzt der Klavierspieler:„Die jungen Lein' mögen ranzen, aber ich rann nichr Klavier spielen!"„So?!" schrie ich ihn an,„Sie können nicht?"—- „Nein," liirelic er freundlich,„es ist näm- lk!) kein Klavier da!" Ann konnte mich nur noch das Fifch- stcchcn vor der Begeisterung des.Volks retten. Ich dirigiert« also die Menge nach dem Tümpel und sprach:^Fch will Ihnen zu- nächst die S^iclrrgefn erMrcir. Vielleicht ist eine der Damen so liebenswürdig, mit mir dieses Boot zu besteigen?" Und nachdem die Frau erste VorstandsgematzKn so kiebens- vürdig war, ftlhr ich sort:„Bor allem dürfen Sic nicht schaukeln? Machen Sie cs ja nie so, wie ich es jetzt mache"— und daun tag die Frau Borständerin über Bord. Man fischte sic heraus, aber sie stand in keinem guten Gerüche mehr. Um die Aufmerksamkeit v«m inefrm Teil des KricaZkckia,«Platzes abzulenken, beschloß ich. imumchr„Venezianische Nacht" zu "achcu. Ich stieg also aus den Tisch, setzte ein Streichholz in Brand, bog das eine ssanipion auseinander, sah, daß keine Kerze drin war, warf das brennende Streichholz weg und— Glück muß d'r Mensch Ham— gerade aus das Feuerrad! Krach, bum, bautz, tschsch— ssstl!! ging die ganze Bescherung los. Gewöhnlich mache» die Leute bei einem Feuerwerk „Ah!", diesmal machten sie was ganz anderes. Besonders die Frau erste Borstandsgemahlin schien mir etwas erregt, denn sie hatte sich zum Ohnrnächiigwerdeu stift den Stuhl ausgesucht, unter dem der Kanonenschlag lag... Ich verkroch niich in eine Ecke, sah ans die Uhr nnd stellte fest:>ven» ich jetzt nicht aus Fortgehen mahne, fährt ihnen der letzte Zng vor der Nase weg, und entfernte niich ohne weiteres Aufsehen. Seit gestern liegt auf meinet« Schreibtisch ein eingeschriebener Brief von dem Bcrcinsvorstand.?lbcr ich habe ihn noch nicht anjfgcmacht. Ich glaube auch nicht, daß ich ihn anfmachen werde. Ich rrsahr's noch früh genug, ob sie mich zum Ehrenmitglied ernannt haben. Vsingften. Bon Franz Rothenseiber. Drin Tag begann. Deine Fluren lache». Latz, Arbeitsrnann,- Deine Well erwachen. Im Slurmgcbraus Und von Feurrznngen Ging werbend aus. Was den Tag errungen. Der Geist ist Glut Ans hoffenden« Schwchlen Und will mit Mut Tein Wandern beseelen. Ter Geist ist Brand, Ter die Welt entzündet Und Sonnentand Der Lebendigen gründet. Du wirst'im Licht Aus stählenden Feuern Das Angesicht Ter Erde erneuern. Wo kommen unsere Filmstars her? Die Freunde und Anhänger der jlnmnrrn- dc» Wand wird es sicher interesiirren, woher die Künstler alle kamen, die wir doch fast täglich auf der Leinwand sehen können, und wo sie das Licht der Well erblickte««. Aus England kamen Lilian Harvey, Lilian Hill-Davis, Jack Trevor, Warwick Ward, Bivian Gibson, Tene Morel. Italienischer Ab staunnung sind Marcella Albani, Carmen Boni, Maria Jakobini, Luciano Albertina, Livio Pavanclli, Carlo Aidini, Angelo Ferrari, Luigi Servenn, Macistc. In Rußlands Step Yen und Städten stand die Wiege der Lya Mara, Olga Tschechowa, Tenia Desni, Nina Wanna, Elisabeth Pinajeff, Wladimir Gaidarow, Chinara, Iwan Mosjukin, Lydia Po trschina. Trnns van Aalten, Adolphe Engers find Holländer. Ocstcrrcichcr di.' Negisieure Fritz Lang, Richard Oswald, Joe May; dann die Bcrgner, Mia May, Lucy Toraine, Jenny Ingo, Liane nnd Grit Haid, Anton Pointner, Paul Morgai«, Fred Lonis Lerch, Mady Christians, Fritz Kortner, Frida Richard, Walter Slezak, Eddi Polo, Tcdy Bill. Ungarisches Blut in ihren Adern haben Camillo Hollay, Ernst Berebes, Lya de Pulti, Agnes Esterhazy, Maria Äorda, Ellen-Mrrhh, Bilina Banly, Mazda Sonja, Käte von Ragy. Maria Paudlcr, Anny Ondra, Oskar Marion sind in der Tschechoslowakei geboren, i>« Schweden Mary Johnson, And Edcge Nissen, Greta Risten, Greta Garbo, Niels Asther, Jnncy Hastelquist, in Frankreich Such Bcrnon, Lily Damita, Andreye Lafayette, in Dänemark Asta Nielsen, Agnes Petersen, Max Hansen, Holger Madsen, Olaf Föntz; in Bulgarien Iva Wänia; in Polen Polo Negri, Bera Polli; in Persien Arulh Warran, in Spanien Ramon Rowarro, in Kroatien Gerda Maurus, in Java LU Dagovcr(!), in China Anna Map Wong(?), Nirn Tön Ling. Lee Pary, Beith Astor, Mary Kind, Mary Parker, Grita Ley n. a. sind trotz ihres ausländischen Pseudonyms deutschbürlig. Deutsche sind ferner: Alfred Abel, Leipzig: Siegfried Arno, Hamburg; Wilhelm Dietcrle, Ludwigshafen; Richard Eichbcrg. Berlin; Willy Fritsch, Kat- towitz; Gustav Fröhlich, Hannover; Werner Füttercr, Stralsund; Otto Gebühr,.Kettwig; Kurt Gcrron, Harry Helm, Brigitic Helm, Per-- lin; Paul Heidemann, Köln; Evelyn Holt, Berlin; Camilla Horn, Frankfurt a. M.; Hans Jllnkcnnann, Siutigarr; Fritz Kämpers, Garmisch; Harry Liedtke, Königsberg; Grete Mos heim, Berlin; Lotte Reumann, Ossi Oswalda, Paul Otto, Berlin; Mary Parker, Breslau; Dita Parlo, Stettin; Lee Pary, München; Albert Paulina, Dresden; Henny Porten, Magdeburg; Hanna Ralph, Bad Kistingcn; Walter Rilla, Saarbrücken; Claire Rommrr, Berlin; Reinhold Schänzel, Hainbnrg; Tr. Christa Tordy, Bremen; Konrad Leid:, Potsdam; Ida Wüst, Frankstirr a. M. Wer Lust und Lett hat zu einem Briefe? Wir haben Jahrhunderte gchab«, die durch die Geschichte krochen, nnd dann wieder gab es Zeilen, in denen ein Jahr Jahrzehnte wog. In solch lebendiger, sich oft fast überstürzender Zeit leben wir heute. Weiche Fülle der Ereignisse habe«« nicht allein die letzten;rh>« Jahre gebracht! Das Heule ist anders als das Morgen nnd was von vorgestern stammt, ist heute alt. So bleibt es nicht aus, daß auch der Brief eine andere Bedeutung als früher Hai. Wir haben heute ofr-kaum Zeil fiir den Brief, in dem sich unsere Borsahren so gern und so gründlich aussprachen. Und so spielt der Bries auch in der Literatur unserer Tage keine Rolle mehr. Eine Rundfrage, die die„Literatur" bei modernen Dichtern veranstalrele, beweist es uns. „Ich bin ein überzengicr Anhänger meines Heute", schreib« Lion Fenchlwanger,„und habe keine Freude daran, mich pietätvoll in mein Gestern zu verliefen. Kommei« mir Briefe in die Hand, dir ich selber geichricbci«, so lege ich sie rasch beiseite, peinlich angcrühr« von den« Herbariumsgeruch." „Tas Briefrschreiben war mir steis eine Last und wird es von Jahr zu Jahr inehr", schreibt Klara Biebig.„Ich habe nie begriffen, welche Freude unseren Müitcrn nnd Groß Müttern der Bries gemacht haben kann." Waldemar Bonscls schreibt:„Ich entsinne mich nicht, jemals eine» Bries anders als ungeduldig, rasch und zunickhaltend geschrieben zu haben", und ähnlich hat Fritz voii Unruh geantwortet, wenn er sagte:„Briese jeder Art, die ich geschrieben habe in meineni Leben, wurden, wenn ich sie zu Gesicht bekäme, biographi» I jches Material für den Lauf meiner Enlwick- luug geben. Weiler nichts. In unseren! ganzen Denken und Empsin- dcn, im Schaffen, im Dichten, in allem Tun des Lebens sind wir Menschen eben Kinder der Zeit, Produkte der Umwelt. Der marxistische Gedanke schreit uns aus allem entgegen. Und dennoch gibt es so viele, die ihn nicht hören wollen. Der letzte Tag vor dem Tode. Ihr laßt den Arme«« schuldig werden.- Der Mörder seines Arbeitgebers. In dem serbischen Dorfe Bladimirei wurde dieser Tage an dem Baucrnknrchl Miladin, der seinen Arbeitgeber ermorde« hakte, das Todesurteil vollstreckt. Der Delinquent, der dir Nachricht von seiner Hinrichtnngsstunde kaltblütig aufnahin, entgegnete Freunden und Bekannten, die ihn« dauiit Trost znsprechen wollten, daß in letzter Minute seine Begnadigung eintrrffcn könnte:„Warun« solch schlechier Trost, endlich werde auch ich meinen„guten Morgen" haben. Mit n«ir ist es aus." Als der arme Sünder in« fahlen Däinmer- scheinr des nächsten Morgens nach seinem letzte«« Wunsch gefragt wnrde, verlangte er Kraut, Writzbro« nnd einen halben Liter Weil« mil de» Worten:„Laßt mich in Ruhe dieses schöne Essen genieße««, nnd dani« gchls ans Sterben. Bis zu meinem Verbrechen habe ich ehrlich ge- dieur und gearbeitet, mich aber keinmal richtig satleffen nnd sattrinken können." Rach der Henkrrsmahlzei«wurde er den Gendarmen zum letzten Gang übergeben. Ter Schmied, der die Fessli« sprengen sollte, zitterte vor Erregung bei seiner Arbeit.„Was'? Tn zitterst?" meinte Miladin,„das ist Schicksal. Aber Goll»löge jene strafen, dir mich bis zum Weißblute«« ausbcntercn und hierher brachten." Fröhlich schritt er dann;»r Richkftälle. Bei der Verlesung des Urteils unterbrach er ungeduldig den Richter:„Ader Herr Lu bi«sch, hören Sie doch schon auf. Ich kenne das alles. 8 löl, Punkt I, Tod, und fertig. Was zieht ihr das alles so in die Länge! Macht rech« icdnell Schluß. Mein Leben ist mir längst leid." Er tra« dann in die Grube, sang rin schivcrniütiges südserbijches Lied, reckre sich straff empor nnd rief den Gendarnien scharf zu: „Feuer!" Zwei Salven krachten itnd setzten seinem Leben ein Ende. Mit diesen Salven war der formalen„Gerechtigkeit" Genüge geschehen! Eine Ausstellung des Aberglaubens. Tas Bndapcsier Hygienemuscuin vcran- staltctc kürzlich eine Ausstellung, die eine Geschichte der nirnschlichcn Duinmhcii ans dem Gebiete des Abcrglanbens veranfchanlichtr. Man erhielt unter anderem eincir Einblick in die Geheimnisse der ihre Mitnlcnschcn ansunt- zendcn Quacksalber und in die Leichtgläubig- — 3— s-it vor 3«I Verlauf meiner weiteren We]piSi(;e utit Nikolaus 31. zu Zarskoje Selo versuchte ich seine» Charakter;u ergründen. Er halte auch seine Autorität, wie alles andere, zu wohlfeil erhalten. Er war dessen schon müde. Er warf alle Autorität von sich, so wie er früher eine Galauniform abgewor fett Haven mag und eine einfachere anzog. Sich als einfacher Bürger ohne Slaatspflichteu und Staatsgewänder zu sehen, halte für ihn den Reiz der Neuheit. Er empfaud es keineswegs tragisch, daß er sich nun ins Privatleben zurück ziehen mußte. Tie alle Kammerfrau Naryschkina erzählte mir, er habe zu ihr gejagt:„Wie gevung Familie scharte sich in höchster Verwirrung, eng zusainmengedrängt, rings nut einen kleinen Tisch, der in einer Fensternische des Neben Zimmers stand. Ein schmächtiger Mann in 11 ui- sorm löste sich von der Gruppe und ging zögernd und mit zaghaftem Lächeln ans mich zu. Es war der Kaiser. Auf der Schwelle des 3iin itter», in dem ich ihn erwartete, blieb er stehen, als wüßte er nicht, was er jetzt tun solle. Er wußte nicht, was meine Hauung bedeute. Sollte er mich als Gast empfangen oder so„,e er warten, bis ich ihn ansprach? Sollte er mir seine Hand entgegenhalten, oder sollte er aus meineu Ter Fürst ließ mich vor der geschlossenen Türe, die in die inneren Appartement» führte, zurück, trat ein und meldete mich an. Fast im selben Angenblick lehrte er zurück und sagte: „Sc. Majestät erwartet Sie." Er riß die Tür auf, und blieb selbst jenseits der Schwelle stehen. Ein Blick ans den Zaren und seine Nm und ich war umgeslitnnll. Tie ganze keil ihrer.Kundschaft. Um beispielsweise die Epilepsie zu heilen, breitete man das Hemd des an der Fallsucht leidenden Kindes an einem Kreuzweg aus. Berschwand es dort, so hatte es der Teufel und mit ihm die Krankheit mitgenommen. Man konnte sich weiterhin gegen die FaUsitchl dadurch schützen, daß man das Herz eines Maulwurfs aß, der vor dem Tag des heiligen Georg gefangen worden sein mußte. Ohrensausen bekämpfte man dadurch, daß der Patient am Neujahrstage das Seil einer Glocke abschnilt. Trunkenbolden gab man, nm ihnen Alkohol abzugewöhnen, ein Gemisch zu trinken, das aus getrockneter Schlangenhaut und einer zerriebenen getrockneten Fledermaus bestand. Gruß warten? Ich merkte seine Verwirrung und die ängstliche Unentschlossenheit der Fa milie, die sich plötzlich mit einem schrecklichen Revolutionär allein sah. Ich ging schnell aus Nikolaus zu, streckte ihm lächelnd meine Hand entgegen und sagte kurz„Kerenski", wie ich! mich eben gewöhnlich vorznstellen pflege. Er schüttelte mir kräftig die Hand, lächelte schein bar ermutigt und führte mich sofort zu seiner Familie. Sein Sohn und die Töchter blickten I mich starr und mit erwartungsvoller Neugier! an. Alexandra Feodorowna, steif, stolz und! hochmütig wie immer, bot ihre Hand nur zö-l gernd, atS gehorche sie einem unliebsanien! Zivang. Da auch ich nicht besonders begierig! war, ihre Hand zu drücken, berührten sich unsereI Handflächen kaum. Diese Kleinigkeit war ty I pisch für den Charakter- und GemütSunter-1 schied zivischen dem Exkaiser und seiner Gemah-! litt. Ich fühlte sofort, daß Alexandra Feodo-! rowna, obwohl nun gebrochen und ängstlich,! ein kluge» und willenSstarkes Weib war. In I diesen wenigen Sekunden verstand ich den pjy-1.. «bischen Hintergrund der ganzen Tragödie, die! sagte, er möge nichts befurchten, das Ganzes vielen Jahren hinter den Palaftmauern s diene nnr dem Besten i'S.ter Familie, und als' sich gegangen war. Ich erkundigte mich nach der Gesundheit Familienmitglieder, teilte ihnen mit, daß ihre ausländischen Verwandten um ihre ihnen war, um die Sache halbwegs mundgerecht zu machen. In hoher Gunst standen auch die Edelsteine, so war der Diamant ein Sinnbild der Tapferkeit, der Malachit galt als vorzügliches Mittel gegen Cholera und Gliederreißen, und wenu man die Geliebte auf die Probe stellen wollte, so gab man ihr einen Saphir, weil dieser die Farbe änderte, wenn die Trägerin die! Treue brach. Gold galt als Mittel gegen Gelb-1 nicht, Salz war Sinnbild der Ewigkeit. Des-! merkte bloß: halb legte man einem neugeborenen Kind, auch wenn es unter einem guten Stern geboren war, Salzstücke in die Wiege, nach dem Grundsatz, daß doppelt genäht bester hält. I ich mich überhanpr bemühte, ihn wieder zu bc-1 ! ruhigen iah er mir onen ins Gesicht und i:»-1 Wortes:- j „Ich mache mir ar t-.n- Sorgen. Mrs glauben Ihnen Wen: Sie sagen, das es noksl wendig sei, so bin ich davon überzeugt." Und er wiederholte:„Wir glaubet'. Ihnen."! § t Tie Abreise des Zaren und seiner Fatmlie I nach Tobolsk fand in der Nacht des 14. August' ! statt. Ich halte dem Zaren gestattet, noch einmal mit seinein Bruder Michael Alexandra- witsch zu sprechen. Natürlich mußte ich bei dieser Nnterrednng anwesend sein, so sehr mir die' Eittmischung zuwider war. Tie Brüder trafen: sich um Mitternacht im Arbeitszimmer des Kaisers. Beide schieneu sehr ausgeregt. Tie Er-' lebuisse der vergangenen Monate überwältigten sie. Lange schwiegen sie, dann begannen sie jene abgerissene Art der Gesprächsjnhrung. die für derartige geheute Unterredungen charakteristisch in: „Wie gehl's Aliee?"„Und wie geht es Mutter?" fragte der Großfürst. Sie sahen einander ins Gesicht, zuckten fortwährend nervös zusammen- und ergriffen einander ab und zu bei der Hand oder spielten mit den Knöpfen der Uniform. „Kann ich die Kinder sehen?",' fragte mich Michael Alexandrowitsch. „Nein", antwortete ich,„ich kant' die Un- terredung nicht verlängern." „Gut", sagte der Großfürst zu seinem Bru der.„küste du sie für mich." Sie begaunen von einander Abschied zu nehmen. Wer hätte gedacht, daß sie sich niemals mehr sehen sollte»' Als ich ihm später sagen mußte, er solle I sich für eine lange Reise vorbereiten, blieb fi, I vollkommen ruhig. Das geschah Anfang Angufkz | Seit Beginn des Sommers herrschte wieder I größtes Intereste für das Schicksal der iaiser». lichen Familie und bereitete uns große Unge-i legen heilen. Man rief sich vergestene Episoden- aus der Regiernugszeil des Zaren wieder ins,? | Gedächtnis, zumal die Reaktionäre neue Hofs« uung schöpften und dadurch aus der Gegenseite Haß und Rachsucht von nettem»»schwellen- ließen. Da auch die Krim kei-ten sicheren An fett t-,- halt bot, wählte ich Tobolsk, einen wahrhafte tveltverlassenen Winkel ohne Eisenbahnterbin-, düng, wo uta» besonders im Winter von aller. Welt abgeschmtten ist. Tas Hans des Gtnver-u nenrs zn Tobolsk verfügt- über allerha.-d Kam-! fort, auch konute ja verschiedenes zur Bcancm- lichkeit der Familie hergerichtet werden. Als das Datuui säe die Abreise scitstattd, erklärte ich dem Zaren die Situation und»agte! ihm, er solle mit den B irdereitungn' für feinel Reise beginnen. Das Reieziel gub ich ihnkl nicht.-,ki. nt, sondern ri’t'btt ttur sich möz-? i ich st viel warme Kleider miizuuehtt: n. Der- Zar hörte mir aufmerksam zu. und al» ich ihm' der sich. Wohlfahrt kümmerten, nttd versprach, unverzüglich und sicher jede Privaikorrespou- denz zn besorgen. Tann fragte ich, ob sie irgendwelche Beschwerden hätten, wie sich die Wachet: benähmen und ob ihnen an irgendetwas fehle. Ich bat sie hierauf, nicht ängstlich oder verzagt zu sein, sonder» mir zu vertrauen. Sie dankten mir, und ich verabschiedete mich. Nikolaus erbat noch Bescheid über die militärische Situation und wünschte mir Erfolg in meineui neuen und schwierigen Amt. Während des Frühlings und Sommers verfolgte er die Kriegsereigniste mit Intereste, las sorgfältig die Zeitungen und stellte allerhand diesbezügliche Fragen an seine Besucher. Das Ivar meine erste Zusammenkunft mit „Nikolaus". ein Gemisch, dem etwas Branntwein zugeseyt, froh bin ich, diesen langweiligen Unterredungen entronnen zu sein nd diese ewigen Dokumente nicht nrehr unterschreiben zu müssen!, Jetzt werde ich lesen, spazieren gehen und meine Zeit mit den Kindern verbringen."„Und"' sagte sie,„das war durchaus keine Pose." Als ich den Zaren von der bevorstehenden Gerichtsverhandlung in Kenntnis setzte, bei der Alexandra einem Verhör unterzogen werde»'. sollte, zuckte er mit keiner Wimper nttd de< „:„Schön, ich glaube aber nicht, daß, Aliee damit etwas zu tu» hat. Haben Sie'' irgendwelche Beweise?" Darauf antwortete ich: „Ick weiß noch nicht." er Sie Krone ablegte. Merrnftt rraältlt feine Erinnerungen.— srgrgnung mit Dem.3 ar en. Der Führer der ersten rnstischen Revo lution, Kerenski, hat in seinen-„Erin nern n g e n", Verlag Carl Reiß ner, sein erstes Zusammentreffen mit dem Zaren geschildert. Er zeigt nicht nur die , Ohnmacht des Zaren, mit dem man fast Mitleid bekommen könnte, sondern gewährt auch Einblick in das Theaterspiel einer Gruppe von Anhängern, deren Herrschaft schon lange vor der Absetzung erledigt war. Ich erinnere mich genau an meine erste Nnterrednitg mit dem ehemaligen Kaiser, die Ende Mär; int Alexandrowskipalais stattfand. Bei meiner Ankunft in Zarskoje Selo injpi- ziene ich jeden Winkel des Palastes. Tann er- suchte ich den Fürsten Benkendorff, de» rhetna ligen Hofmarschall, den Zaren und die Zarin von meinem Besuch zu bcnachrichtigen. Ter Miniaturhof, der sich aus den wenigen Ge treuen znsammensetzte, die den ehemaligen Mo narchen nickt verlassen hatten, stand noch immer unter dem HoszeremonicU. Ter alte Fürst, der noch immer sein Monokel zur Schau trug, hörie mir zu und antwortete dann: „Ich will es Sc. Majestät wissen l tsjen." Er behandelte niich wie einen Audienz bewerber ans allen Tagen oder wie einen Mi nister, der mit seinem Bericht zum Zaren be fohlen war. Nach einigen Augenblicken kam I er zurück und meldete feierlich:„Se. M rjrstäk haben beschlosten, Sie /.« e.upfangen." Tas war zwar eine lächerliche Kinderei und vollkomuieu unangebracht, jedoch ich wollte dem Fürsten nicht seine letzten Illusionen zerstören. Roch am Tage zuvor hatte ich, als ich nach Zarskoje Selo abreiste, zu einem Mitglied der provisorischen Regierung über die Abschaf fung der Todesstrafe gesagt:„Ich glaube, das einzige Todesurteil, das ich unterschreiben könnte, wäre das für Nikolaus II." — 4— „Die Wunder der Well". Tue Geld in Deinen Beutel und die ganze Welt mit ihren Wundern ist Dir erschlossen. Di« Zahl derer, welche diesen Rat befolgen können, ist freilich klein, die anderen find daraus angewiesen, davon zu träumen und die Herrlichkeiten der Natur aus Büchern und illustrierten Zeitungen kennen zu lernen. Einer, dem es gegönnt war, in drei Jahrzehnten aus vielen Reisen alle fünf Weltteil« zu durchziehen, hat fetzt ein Buch darüber geschrieben, was er aus diesen Fahrten und Wanderungen geschaut hat. Es ist dies Ernst von Hesse- War tcgg, der in Bild und Wort die„hervorragendsten Raturschöpfungcn und staunens werten Mrnjchenwerke aller Zeiten und Länder" hier zusannnengcsaßt hat, und zwar zum größten Teil nach eigener Anschauung. Das Buch heißt„Die Wunder der Welt" (Verlag Union, Deutsche BerlagSgesellschaft in Stuttgart, Preis der Volksausgabe in Ganzleinen Mk. 9.50) und enthält auf 282 Seiten 232 Abbildungen im Text und 4 farbige Kunstbeilagen. Es ist dies eine von Dr. Hans Wohl- bold bearbeitete verkleinerte Jugend- und Bolksansgabe eines früher im gleichen Verlag« erschienenen zweibändigen Werkes unter dem gleichen Titel in einem einzigen Bande zujam- mengefaßt, aber unter dieser„Volksausgabe" möge sich niemand etwas minderwertigeres vorstrllcn, es ist vielmehr ein Prachtwerk, in Ausstattung, Druck und Auswahl der Bilder von außerordentlicher Sorgfalt Zeugnis gebend. Könnte doch jedem Jungen und jedem, der Kunst. Natur und Bücher liebt, ein Exemplar dieses Werkes gegeben werden! Tie Fr«udc des so Beschenkten würde groß sein. Es erfreut ebrnso den Kunst- und Schönheirsstn», wie es Kenntnis und Bildung vermehrt. Die Wunder der Welt! Dir Zeitgenossen der alten hellenischen Kultur setzten in der Enge der Welt, in der sie lebten, die Zahl der von Menschenhand geschaffenen Weltwunder mit sieben fest. Für die Wunder der N a- t u r, die über die Welt verstreut sind, hatten sie keinen Sinn, auch fehlte ihnen die Möglichkeit des Reisens, um ihr Auge und Verständnis für die Raturschönheiien zu schärfen und zu erkennen, daß auch die Zahl der aus Menickcnhand heivorgegangenen Wunderwerke eine ihr Gr sichlsfcid. tvrit, weil übersteigende ist. Auch die großen Secfadrcr der Spanier rind Portugiese» kamen bei der Erforschung der sogenannten Weltwunder über die Zahl sieten nicht hinaus. Bei der Schwierigkeit des Reisens und dem geringen Schutz, den die Menschen auch noch in späteren Zeiten vor den Widrigkeiten des Meeres und in den Gebirgen sich verschaffen konnten, ist es nicht erstaunlich, wenn auch noch iu den ersten Iadrhuudcricu der Neuzeit Verständnis für die Erhabenheit der Natur und ihre Schönheit mangelte. Erst in unserer Zeit, tvo cs nur der entsprechenden Barmittel bedarf, um uach Herzenslust reisen zu können, ist d i c Welt wirklich entdeckt worden. Tie ungeheuere Entwicklung der Technik bat den Wclwerkebr erst möglich gemacht und dem Menschen wurde die Möglichkeit erschlossen, im weitesten Ranm vor den Wundern der Natur und der Menschenhand in staunende Bewunderung zu versinken. Welch eine derrliche Zusammenfassung dieser Weltwunder bringt doch dieses Buch! Von den unendlichen sandwnften in Afrika geht der Weg über die Pyramiden zu den gewaltigen Tcmpelu Luxors quer durch den afrikanischen Erdteil nach Kapstadt. In Vorderasien lernen wir Jerusalem, die Kaaba zu Mekka, gewaltige Ruinenstädte und wundervolle Tempelbauten keime». Wir sehe» in Indien iveiße Marmor I Pckläste, gleißen und stehen tief«rgrissen vor j den mit glitzernden Eisdiademen gekrönten l Bergriesen des Himalaja. Japan, China,| Australien, Amerika, Hawai, kochende Geiser, verderbenspeiende Vulkane, südamerikanischc Grbirgseinsamkeiten und eigenartige Studie- bilder ziehen an unserem Auge vorüber. Ein Spaziergang um die Erde, wie er schöner kaum gedacht werden kann. Bei der Darstellung kommt auch Europa nicht zu kurz. Alles in allem ein Buch, das den schmuck jeder Bibliothek zu bilden geeignet erscheint. Was mancher nicht weiß. In Deutschland sind zirka 22 von Hundert der Wohnungen mit elektrischen Licht versehen, in Holland sind dies 90 v. H. Bei der Herstellung der Nähnadel sind etwa 60—70 Arbeitsgänge. Dir Vrzeichnuug„Angströhre" wurde dem altehrwürdigen Zylindrrhut während der Revolution von 1818 beigrlegt. Dir Demokraten trugen Schlapphüte. Dir königstreuen Bürger trugen den Zylindrrhut aus Angst, für Demokraten gehalten zu werden. Die Bezeichnung trifft aber auch zu auf die, die zum Examen den Zylinder aufsetzten und Angst vor dem Durchfällen hatten. DaS in dem Moos und in den Flechte» unserer Dächer lebende Bärtierchcn(ma rrobiotus Hufelandi) kann jahrelang das Ein- trocknen überdauern. Sobald Wasser auf das cingetrocknete Tier herantritt, beginnt das Erwachen aus dem Echriirtod. Kapillarität ist die Fähigkeit sehr enger Hohlräume(z. B. Röhrchen), Flüssigkeiten in ihrem Innern höher zir heben, als der Spiegel der Außenflüssiakeit beträgt. Der Name Kohlehydrate stammt von ihrer Zusammensetzung aus Kohlenstoff Wafferstojs und Sauerstoff(griechisch Hydor, das Wasser). Letztere iu dem Verhältnis wir das Wasser (zwei Atome Wasierstosf und rin Atom Sauerstoff). Die tvichligsten Kohlehydrat« sind die Zuckerartcn: Traubenzucker, Zellulose, Gummiarten»sw. Die Kohlehydrate sind überwiegend pflanzlichen Ursprungs. Dir höchst« Last, welche ei» Mensch in Silbergeld fortschaifen kann, hat einen Wert von l 50.000 Mark. Die winterschlafrudeu Tiere zehren von dem in ihrem Körper angehäuftcu Fett, na- mentlich von der„Wiutcrschlafdrüse", die sich über Rücken und Nacken des Körpers ausbreitet. Säugetiere, dir auf dem Grund von Oiewässer» laufen. Ter in Südamerika vorkom- incndr Tapir, der so seltsam aussieht, daß m