3ir. 11. Untrr9altan0tfStila0e. 1930« Greta Garvo und Mr. Känguruh. Von Henry D Hara(New‘Vort). Greta Garbo fitzt aus Ser Veranda ihre» malerischen Häuschens und träumt von ihrer Heimat, von den Fjorden und-schären, nach denen sie sich trotz der kalifornischen Maiensonne sehnt. Plötzlich schrickt sie ans ihren Meditationen auf. Ein junger Mann steht vor ihr, zieht mit grandscigucnraler Geste den Hut und lächelt, als ob er di« personifizierte Sphinx wäre. Dann sagt er mit vollendeter Höflichkeit: „Gestatten Sie, Madame, daß ich mich vorstelle: Mein Name ist Känguruh!" Grein Garbo, nich: ängstlich, aber immer- hin irritiert durch de» unangemeldeten Besuch, der gerade in später Abendstunde seine Auswartung mach:, notiert sich innerlich: Känguruh? Ein komischer Raine! Und jagt dann laut:„Wie kommen Sie denn da herein?" Mr. Känguruh lächelt wieder und deutet hinter seinen Rücken:„Neber sie Mauer, Madame..•" Aha, Senkt Greta,«iur Entjührung, inszeniert von meinem betriebsamen Publieityman, und sagt wieder lanl:„Herr, ich muß sagen, daß ich derartige Rellamemrthöden verrb- scheue. Richten Sie Ihrem Ches gefälligst ans, daß ich darauf verzichte! Er soll sich etwas Gescheiteres ausdenken und sein Betätigungsfeld auf die das Geschäft sördernde ZeitnngSrekiame «inschränken, mich aber ungeschoren lassen. Ich will nicht, daß seine Reklamemanöver auch aus mein Privatleben ausgedehnt werden....." Greta ist nämlich eine kluge, besounene Fran. Sie kennt die ausgefallenen und ausqerisjeuen Ideen ihres Publiciryman, seren Opfer die Stars jegliche» Geschlechts und Alters sind. Manchen machtS ja Vergnügen, dieser Markt lärm um sie herum, aber vielen geh: die lawinenartig anwachkende Chese ans die Nerven. Greia überlegt einen Augenblick. Die Re klauicmanöver ihres Publieityman, von amerikanischen Dimensionen, waren zwar immer richtige Bolllresser, ob sichs jetzt um«men fin gierten Einbruch oder Uebcrsall, nm eine Autokatastrophe oder um eine ähnliche Mystijika- tion handelt«, waren aber eines wirtlichen, wahrhaften Künstlers unwürdig. Greta teilt dir Ansichten derjenigen, dir dieser Art von Retlanie nicht das geringste Verständnis entgegenbringen können. Sie kennt den Ehrgeiz ihres Publieityman, bar sie ihm dock wiederholt Vit Leviten gelesen und war daraufhin bei ihrer Produktionssirma vorstellig geworden mit-er energischen Forderung. diesem Unfug ein Ende zu bereiten. Und jetzt sieht diese Gakgenphysiognomie vor ihr und lächelt. Und morgen wird man in allen Blättern lesen:„Greta Garbo, das Opfer eimr Entführung!"„Ein Unbekannter überstieg. die Gartenmauer und raubte Greta Garbo..." Ter Ekel überkommt sie, aber was kann Greta Garbo tun, wen» der Publicithman sein,.» Kreaturen mobilisiert. Ter Publieityman ist allmächtig. Und Geschäft ist Geschäft. Die Produktionsfirma weiß, was sie an einem guten, ersindungsreichen Publieityman profitiert. Man ist auf Gnade und Ungnade dem Machtwahn des diktatorisch waltenden Publi- cityman ausgrliefert. Greta Garbo mobilisiert ihr« ganze Ueber- redungskunst und erklärt am Schlüsse ihrer Ausführungen:„Ich bitte, machen Sie mich nicht lächerlich! Der Mary Picksord hat man die Entführung geglaubt, weil diese Entführung die erste dieser Art war und darum noch den Reiz der Neuheit besaß, aber mich würde eine solche Komödie heillos kompromittieren. Tas wär« direkt ein Plagiat!" Mr. Känguruh Höri Greta gelassen an und sagt dann nonchalant:„Madame, ich verstehe Sie vollkounnen, aber Auftrag ist Auftrag!" „Ack was, Auftrag!" remonstriert Kreta. „Lasten Sie diese kindischen Reklamemädchen und sage» Sie Ihrem Chef, er möchte mir aus etwas geschmackvolle Art Proselyten macken, nicht aber mit kitschigen Entführungen, die kein Mensch ernst nimmt und die man nach Ablauf von längstens vierundzwanzig Stunden als Mystifikation erkannt hat. Sagen Sie ihm. daß der Einfall, mich entführen zu lasten, das Plumpste ist, was sich heutzutage ein Publi- cityman leisten könne, und daß sich jeder Filmdramaturg der Autorschaft einer solchen ausgelangten und abgestandenen Alsan.erci schämen würde..." Mr. Känguruh lächelt noch imoier. Daun umkraaipsen sein« beide» Hände Krems schlanke Taille. Greia sträubt sich zwar, aber das Sträuben hilft ihr nichts. Sie will ihre Zofe rufen, aber dieser Absicht kommt der schlaue Sendling ihres Publieityman zuvor, indein er sie einfach am Schreien verhindert. Draußen hält rin Auto. Mr. Känguruh lädt Greta im Wagen ab, hockk sich auf den Führersitz und fährt los. Greta ergibt sich mit der Gelasseicheit einer Saloudame in ihr Schicksal. Sie hat wieder einmal den Kürzere» gezogen. Morgen wird selbstverständlich ihr Publieityman triumphieren und die Welt mit der infamen Nachricht überraschen:„Gret« Garbo, das Opfer eines Mädchenhändlers, unauffindbar!" Und so weiter. Und dem Reklamebüro sodann eine Spesenrechnung von ei« paar tausend Dollar vorlegen. In einer Waldlichtung hält der Wagen. Aus dem wildverzweiglen Buschwerk pirsche» sich zwei Tramps heran, denen mau auf de» ersten Augenblick ansieht, daß sie zwei gedungene schlecht bezahlte Statisten sind, um der ganzen Komödie das richtige romantische Kolorit zu geben. So ein Publieityman uiuß nämlich ein halber Registrur sein und an alles mögliche denken. Gretas Scharfblick hat sofort erkannt, daß der gute Mann nichts vergesteu und alles inszeniert hat wie ein geborener Lukitsch. Ta ist die romantische Waldlichtung, das Auto, der Gentlemanbandit mit dem ewigen Lächeln, die zwei Helfershelfer, die äußerst echt tun. Alles ist da. Die Jache klappt vorzüglich. Greta ergibt sich drein und sagt schließlich: „Jetzt kommt doch sicher der zweire Teil der Komödie: das Lösegeld, nicht wahr?" Mr. Känguruh lächelte wieder sein stereotypes Lächeln. „Sie haben recht, Riaüamc! Jetzt kommt der zweite Teil der Komödie, das Lösegeld.. „Gott, ist phantasielos!" lach! Greta. „Nickt ein neues Detail, nicht eine neue Nuance. Eine Entführung wie die andere! Ihr seid Stümper, meine Herren...." Tie beiden Tramps lächeln einander ver- stö^dnisinnig zu, dann sagt Mr. Känguruh: „Also bitte, Madame, schreiben Tie, was ick Ihnen diktier:: An den Präsidenten der Metro-Goldwyn-Mayer. Wir bit:en Sie, in der Mancrrritzc des dritten Biadnrts, nahe dem mittlere» Bohrturm der Standard-Oil-Com- panv, noch vor Mitiernack: 10.000 Dollar hinterlege» zu wollen, wenn Sic Sen Wunsch haben, daß Miß Greta Garbo ihren Bertrags- verpslichlungrn in nächster Zeit nachkommen soll. Gezeichnet Känguruh..." Greta schreibt widerspruchslos, was ihr der junge Mann diktiert. „Jetzt, bitte Ihre Unterschrift!" Greta setzt folgsam ihre Unterschrift unter — f das Dokument und harrt der Dinge, die noch kommen sollen. Einer der beiden Tramps übernimmt den Auftrag, die Komödie fortzusetzrn und das Lösegeld zu beheben. In später Mitternachtsstunde ist die Angelegenheit liquidiert. Die Metro- Goldwyn- Mayer Hal prompt das geforderte Lösegeld angewiesen, und Mr. Känguruh bringt Greta Garbo fürsorglich nachhause zurück. Unterwegs sagt er noch:„Madame, es tut mir aufrichtig leid, Sie um Ihre wohlvrüttentc Nachtruhe gebracht zu haben." Greta wehrt resigniert ab. Mr. Känguruh küßt ihr galant die Hand, ganz nach europäischer Manier.„Ich danke Ihnen, Madame, daß Sie mir keine Schwierigkeiten gemacht haben!" Und verschwindet im Morgendämmern. Am nächsten Morgen liest Greta Garbo in großer Auftnachung:„Greta Garbo entführt! Gegen hohes Lösegeld wieder freigelaffen!" Sie lacht. Tas alte Klischee. Phantasielosigkeit bis zum Exzeß. In diesem Augenblick stürzt der Produktionsleiter Gretas ins Boudoir, ringt sassungs- los die Hände und jammert. Aber als er seines Stars ansichtigt wird, fällt er ihm nahezu um den Hals. ■„Sie lebt! Sie lebt!" jubiliert er. Greta ist baff. Was ist los? Soll die Komödie am Ende weitergehen? Allgemach beruhigt sich der Produktionsleiter. „Ein Stein fällt mir vom Herzen. Ich danke Gott, daß wir Sie wieder haben!" Noch langem Hin und Her erfährt die ganz frappierte Greta, daß der Entführer«in wirklicher Entführer und das Lösegeld kein szenischer Trick war, sondern ein integrierender Bestandteil des raffiniert ausgeklügelten Urber- falls. Und im übrigen sei Mr. Känguruh, dessen wirklicher Name ganz anders laute, ein stadtbekannter Hochstapler, der bald in Frisco, bald in New Vor», bald in Chieago sein Unwesen treibe. Tas Lösegeld ist zwar fursch, aber die Produktionsleitung sagt sich, daß der Publicityman auch nicht billiger gearbeitet hätte. Und im Effekt sei es doch ganz gleich, ob mau zehntausend Dollar an einen Unbekannten oder an den Publicityman bezahlt. Ucberhaupr sei«ine wirkliche Emsührung unter Umständen sogar das Tappelte wert. Rr. 19. Der Kavalier im Speisewagen. Tic Geschichte begann im Speisewagen. Herr Mißmann reiste geschäftlich nach Hamburg, mrd um die Reisezeit richtig auszunuhen, begab er sich in den Speisewagen; teils nm zu essen. Und mir sicheren! Blick hatte er sich einen Platz an der Seite einer ebenso hübschen wie allein reisenden jungen Dame ausgesucht. Herr Mißmann, erfahren im Umgang mit Frauen, hatte seine Tischdaine bald in ein Gespräch verwickelt. Und dann benahm er sich ganz kavaliermäßig, indem er ihr alle servierten Platten zuerst reichte und ihr die besten Biffrn auf den Teller legte. Das machte Herr Mißmann imnier so. Allerdings sonst nur in Restaurants auf dem Festland. Auf dem Festland gibt es keine Kurven, in denen man die Balance verlieren kann. Wohl aber im Speisewagen. Und wer nicht von der Natur zum Speisewagcnkellner bestimm- ist, der sollte das Servieren im Speisewagen lieber bleibe» lassen. Herr Mißmann konnte und wollte es nicht. Mit elegantem Schwung reichte er srinrr Tischdame die allseitig so beliebte Mitropa-Einheils- Tunke— und schwapp, infolge einer Kurve befand sich im nächsten Augenblick der Inhalt der Sauciere auf deni Seidenkleid. Das Unglück war doppelt groß, denn, man weiß nicht wie es kam, aber ausgerechnet an diesem Tag war in der Einheits-Tunke Fett enthalten. Die erregte Unterhaltung, die sich zwischen Herrn Mißmann und seiner Tischdame daraufhin entwickelte, brach Herr Mißmann ab Mit dem Hinweis darauf, daß er Kavalier sei und wüßte, was er zu tun hätte. Herr Mißmann aber war nicht nur Kavalier, sondern obendrein noch Konfektionär, der eine reiche Auswahl neuer Toiletten mit sich führte. Aus seiner Kollektion wollte er den angerichteten Schaden ersetzen. Es versteht sich, daß die Anprobe des Ersatzkleides nicht im Speisewagen erfolge» konnte. Mit Rücksicht auf die Kurven. Also begleitete die junge Dame Herrn Mißmann in sein Hotel in Hamburg. Hier machte sie die Feststellung, daß die Musterkollektion ihres neuen Bekannten hervorragend war, und er stellte fest, daß seine neue Bekannte ganz vorzüglich„gebaut" sei. Tas Ergebnis dieser beiden Feststellungen war, daß die junge Dame von Herrn Mißmann als Mannequin augestellt wurde. Zwei Tage tat das neue Mannequin seine Pflicht, dann war es verschwunden. Mit ihm drei der schönsten und teuersten Stücke aus der Musterkollektion Mißmanns. Dadurch war zunächst dessen Tätigkeit in Hamburg unmöglich geworden er reiste nach Berlin zurück. Dies- nial freilich nicht im Speisewagen. Kaum in Berlin angekommen, lief ihm seine Reisebekanntschaft in die Arme. Herr Mißmann holte einen Schupo herbei. Jetzt mußte sich das Mannequin vor Gericht ivegen Diebstahls verantworten. Es wurde festgestellt, daß Mißmann Ersatz für das im Speisewagen verdorbene Kleid zu lciften versprochen hatte, eS wurde weiterhin sestge- stellt, daß er seiner„Angestellten" noch Gehalt schuldete(für zwei Tage treue Dienste), und cs wurde weiterhin festgestellt, daß die Angeklagte am 3. Tag nicht zum Dienst erschienen war, weil sie erkrankte. Sie hatte sich rechtzeitig für alle Fälle in Hamburg von einem Arzt ihre Arbeitsunfähigkeit bescheinigen lassen. Und da überdies von Herrn Mißmann zugegeben werde» mußte, daß seine Beziehungen zu der schönen Angeklagten über den Rahmen der rein geschäftlichen hinausgegangen waren, sprach das Gericht die Angeklagte frei. Die Kirche. Bon Multatuli. Eine Dienstmagd ging aus mit den Kindern ihres Herrn. Sie erhielt den Auftrag, sie gilt zu bewachen. Aber siehe, die Kinder waren ungehorsam uitd liefen fort, so daß ihre Aufsicht umsonst und ihre Sorge eitel war. Darauf>chuf sie aus nichts einen schwarzen Hund, der jedes Kind beißen sollte, das nicht in der Nähe blieb. Und die Kinder waren in Furcht vor deni Hund und wurden sehr gehorsam und blieben bei ihr. In der Ueberle- gung ihres Herzens sah sie den Go« an, den sie gemacht hatte, und sie sah, daß er brauchbar war. Aber die Kinder wurden wahnsinnig aus Furcht vor diesem Hund. Und das sind sie geblieben bis aus den heurigen Tag. 91talNviu(I)en. Malwine war des pensionierten Katastersekretärs eheliches Weib; sie pflegt ihrem Mann Anton die Brillen zu verstecken. Nur am Sonntag zur Lektüre der Hauspostille gibt sie die Augengläser heraus. Wie ost hat der freundliche, stille und bescheidene Mann gefleht: „Matchen, gib mir die Brille auch für die Straße, ich fühle mich so unglücklich, wenn ich nichts sehen kann." „Nein," pflegte Frau Malwine stets darauf zu antworten.„Nie! Sperr auf der Straße die Augen auf; was brauchst du aus der Straße viel zu gucken? Spuken dir vielleicht die fremden Weiber im Kopf herum, was? Nein, die Brille gibt es nicht! Wir müssen sparen, wir können nicht alle Jahre eine neue Brille kaufen. Wenn dn auf der Straße nicht genug gucken kannst, dann sitz zu Haus am Ofen, dn reißt sowieso viel zu viel Schuhsohlen ab." Man übertreibt nicht, tvenn man behauptet, daß einzig und allein die fehlenden Augen- gläser schuld an dem furchtbaren Unglück tragen, das Anton eines schönen Bonnittags jäh und unvermittelt überfiel. Nichtsahnend, die kurzsichtigen Augen vor sich aus die Erde gerichtet, lustwandelte Anton die Straße entlang. An der Ecke wollte er den Fahrdamm überquere». Wohl blickte er als guterzogener Bürger nach links und rechts, ob auch keine Gefahr' in Gestalt moderner Verkehrsmittel sein Leben bedrohe, um dann entschieden mit trippelnden Schritten den TanlM zu überqueren. Aber seine kurzsichtigen Augen sahen nicht den riesengroßen Autobus, der dann in scharfem Tenipo am Ende der Straße austauchle.... Und so geschah baS Gräßliche. Ter Lenker des Verkehrsvehikels zog die Bremsen, Anton schrie entsetzt ans und streckte sein« kurzen Aermchen angsterfüllt gegen Him mel— zu spät! Ter schwere Autobus ging Anton direkt über die Weste und teilte ihn in zwei ungleiche Hälften. Menschen strömten zusammen und jemand will deutlich gehört haben, wie der bleiche Mund des Verunglückten mit dem Seufzer die Worte schloß: „Das geschieht dem Matchen recht, warum gab sie mir auch nicht die Brille!" Tatsache ist, daß ein beftiedigics Lächeln die GesichtSzüge des Toten verschönte. Man schaffte Antons zwei Hälften fort, spülte daS Blut mit einem Eimer Wasser von den Rädern des Autobusses, die Menschen gingen auseinander und das Leben pulsierte weiter. Blieb aber für die zuständige Behörde eine unangenehme Aufgabe: Antons Frau mußte vom Tode ihres Mannes benachrichtigt werden. Und zwar— wie es sich gehört— schonend und mitfühlend, nicht plump und roh, damit nicht ettva der Schreck Malwinen übermanne und ein zweites Unglück dem ersten folge. Ging also ein amtlicher Tröster in Malwi- nrns Behausung. Er sand sie in der Küche. Sie stand am Herd und schälte Kartoffeln. „Guten Tag!" sagte der amtliche Tröster. „Ich komme...." „Haben Sie sich draußen ordentlich die Füße abgewischt?" kam Frau Malwine jeder Eröffnung zuvor. „Jawohl, das habe ich!" „Ja, was wollen Sie?" „Liebe Frau!" beginnt der Tröster seine peinliche Mission.„Liebe Fran, Ihrem Mann ist etwas passiert!" „So, so, dent Esel passiert bald was," sagt Malwine und schält ihre Kartosseln ruhig weiter. „Jawohl, liebe Frau," fährt der Mann 3 Mit einem Ruck een Barrolus. das nicht zu schält unbeirrt der beerlangen durch den einzelnen den ihre Ein mit das sagen/ die ihn — tot!" mal Bergioäldern verflogene zarten, glockenzitternden herrlich blauer großer Papilio wiegt sich dem Leuchten durchsichtigen Emails vorbei, dieser schönste aller Falter auf seinen Flügeln ausgegossen trägt. Wandelnde Blätter, selber grün wie junges Laub, spazieren mit trägem schritt in den Büschen. Gespenstschrecken, lang, dünn, phantastisch bedornt, hängen wie abgestorbene Zweige, die im Winde pendeln. Spinnen weben dickfädige Silbernetze, in denen sich sogar die großen gelbsamtenen oder schillernd blaugrünen Holzwespen fangen und die Ameisen marschieren in langen Zügen, stammauf oder führen ihre mörderischen Kriege gegen ihresgleichen.... Roch gibt es in der riesigen Inselwelt der Südsee unberretene Küsten, paradiesische Urwälder nnd von der sogenannten Zivilisation unberührte Wilde— wie lange noch? Annie Franee-Har- r a r, die Frau des berühmten Forschungsreisenden und Naturwissenschaftlers Raoul H. Frane«, und selbst nicht nur eine wagemutige.Frau, sondern auch eine geniale Naturforscherin, die wiederholt nach fernen, kaum je betretenen Weligegenden große, gefahrenvolle Reisen unternahm und darüber eine Reihe bezaubernder und belehrender Bücher geschrieben har, unternahm mit ihrem Manne auch eine lange Reise nach der Südsee, über die sie in ihrem wohl schönsten Buche(„2 ü d s e e", Verlag Peter I Lestergaard, Berlin- Schöneberg) nun berichtet. Sie har auf ihrer Reise die kultivierten Teile der Südfee vermieden, dafür Melanesien, Reirkale- donien, die Jnselgrtrppe der Loyaltys und die Reuen Hebriden um so genauer studiert. Daneben hat sie auch andere Inseln und Archipele besucht, so daß ihr eine gute Kenntnis der Südseewelr zugebilligr werden muß. Man darf auch ihre Versicherung glauben, daß sie das Buch mit dem Herzen geschrieben hat, es ist voll Leben, Glut, Farbigkeit und dichterischem Schwung. Nachstehende Leseproben aus diesem vom Verlag schön ausgestatteten und mit vielen Bildern nach Lriginalzeickninngen geschmückten Buche: ... Wie sich gluckseird und spielerisch das Meer zurückzieht, werden überall zwischen und in den Korallenselsen kleine Weiher und See» blohgelegt. Ruiwgeschliffene Hirnkorallen, jchädelgroße und noch größere Köpfe kommen ans Tageslicht. Schlammbedeckt, umwunden von zahllosen geschlängelten Vertiefungen, in denen einst Tausende lebender Tiere saßen. Die Korallenpolypen sind längst gestorben, seit der Block von der Brandung irgendwo aus der Tiese losgerissen wurde. Nun wird er ein paar Jahrhunderte lang auf diesem Strand rollen, immer kleiner werden, faustgroß, nußgroß sein nnd zuletzt in jene Milliarden von Kalkspliitern sich auslösen, die als Bank über der eigentlichen Korallenbank gehäuft liegen.... Reizend ist solcher Korallensand unter der Lupe. Marmoriert, zart und zierlich geformt, in allen Farben glitzernd... Fünf, sechs, zehn oder auch zwanzig Meter höher als der eigentliche Flutsaum ist die Linie der Springslureu. Da liegt als Wall der Ueberfluh, den das Meer an bösen Tagen der Insel zuwirst. Berge von Korallenzweigen, zierlich wie Bäumchen gezackt, Haufen von Schnecken- und Muschelgehäusen. Alles leer, längst gestorben, kalkweiß. Scherben des Lebens. Abfall aus der großen Werkstatt Südmeer. Der wunderschöne Nautilus Südfee. fioroOcn— Urtoalb—^Nensehenfressee Von Annie Franeä-Harrar. K a n n i b a! i smus, einst eine unmög liche Lebensnotweiidigkeit angesichts schränkte» Möglichkeit, Nahrung zu (genau wie der Kindermord und die Tabu bedingten Heiratsverbote auf Jnjelu), hat, soweit er noch existiert, heute das Zeremoniell einer kultischen Handlung. Daß zu seiner Abnahme die Einführung der schwarzen Schweine, Hühner und Hunde, die es heute in allen Eingeborenendörsern gibt, mehr beigetragen hat, als alle moralischen und christlichen Erwägungen, die man in der Seele der „Wilden" hervorzurufen sich bemühte, ist nicht abzuleugneit. Allerdings gilt bei verschiedenen melanesischen Stämmen, die allein dafür heu:e noch in Frage kommen, der Menschenbraten immer noch als besonderer Leckerbissen. Aber das hat sich mit aus den sehr starken Haß- und Rachegefühlen heraus entwickelt, die zu den ununterbrochenen Stammeskriegen mit dazu gehören. Auch spielt Frauenraub, überhaupt der Tratsch von Stamm zu Stamm eine große Rolle bei den ewigen Grenzfeindseligkeiten. Da fährt Malwine auf. schmeißt sie die halbgeschälte Kartoffel in die Schüssel und knallt das Messer auf den Küchentisch. Breitbeinig stellt sie sich vor den amtlichen Tröster hin, stemmt, die Fäuste in die Hüften und schreit auf: „so, und das sagen Sie erjt jetzt, wo ich schon Kartoffeln ftir zwei geschält habe! Sie lassen mich ruhig weitersckäleu, Sie Sie....* Ter amtliche Tröster geht. (eine Ammonitenarl) läßt hier sein Perlmuttergewölbe, mehr als doppelt handgroß, zertrümmert liegen. Er, der Nachlebende Prinz eines uralten Herrschergeschlechts, das wirklich und wahrhaftig in Borzeittagen die Welt regierte, als nicht einmal die Göner sich den Menschen hätten ausdenken können, weil nichts war, das ihm auch imr im entferntesten glich... Ans den Riffen kann man Kostbarkeiten für Sammler aitslesen. Große Kreisel und Tritoiishörner, gespenstig dornige Stachelschnecken, das geheimnisvolle„türkische Zeltlager" mi: seiner Zeichnung aus schönstem Veilcheurot. Pilzkorallen gibt es, sonderbare Schwammfetzen, Kalkalgen, durchbrochen wie steinerne Gespinste. Riesige Perlmuscheln liegen, die kleinen Kaurischnecken kollern... alles ein haft ück Südseewelt, rraum- wie ein Blick ins Zeitenlose ... Sehr still ist dieser Wald. Manch- in Hellen Rächten spinnt eine aus Südseenachtigall Flötenstropheil. Der Vdaraonenfluch- albernes Gerede. Die geharnischte Erklärung eines britische« Gekehrten. Ter Selbstmord von Lord Westbury, der sich kürzlich aus dein Fenster seines Londoner Palais stürzte, und der als das jüngste Opfer des angeblichen Fluchs der Pharaonen gilt, hat" bei den abergläubigsten Leuten um so stärker gewirkt, als'diesem Selbstmord der plötzliche Tod des ältesten Sohnes des Lords vorangegangen war, der nach der Rückkehr aus Luxor eines Morgens tot im Bett gefunden wurde/ obwohl er am Abend vorher noch bei bester Gesundheit gewesen war. Um das Unglück voll« zumachen, wurde bei der Beerdigung Lord Westburys überdies ein Kind von dem Leichenwagen überfahren und getötet. Den Ausgang der Legende von dem Todesfluch der Pharaonen, der jeden lresfen soll, der die Ruhe der Toten störe, bildet bekanntlich der Tod des Earl of Carnarvon, der an den Ausgrabungen des Grabes TutanchamonS im Jahre 1922 be- leiligt war. Tann kam das plötzliche Ableben Howard Carters, dem später der unerklärliche Tod seines Sekretärs Richard Belhell, des Sohnes von Westbnry, folgte. Zu diesen„sell-- samen Zufälligkeilen", wie sie der Bolksmund nanitte. kam der Tod eines Urtterbeamten des Britisch.'» Museums, der„indirekt" mit de» Reliquien des Pharaonengrabs zu tun gehabt haben sollte ulid unmittelbar nach einer Opera«, tion starb. Damit ist die Liste der Torenopser des angeblichen Pharaonenfkuchs auf dreizehn gestiegen. Angesichts dieser Massenpsychose har sich Dr. H. R. Hall, der Custos der ägyptischen und assyrischen Antiquitäten im Britischen Museum, veranlaßr gesehen, folgende energische Erklärung zu veröffentlichen: „Es ist niemals irgendein Stück ans dem Grabe Tutanchamous nach England gebracht worden. Ebensowenig ist auch eine der Reli« uien im Britischen Museum zu irgendeiner eil öffentlich ausgestellt worden. Es ist des« alb für irgendeinen Beamten oder Diener dc8 Britischen Museums völlig unmöglich, sich mit solchen Reliquien im Museum befaßt zu haben. Allgemein gesprochen, ist es auch für die Fa». inilie des Toten, ganz gleich, ob dieser ein Lord oder ein kleiner Angestellter des Britischen Museums gewesen ist, ein bitteres Gefühl, ihre private Trauer dikrch albernes Gerede abergkäu« bischer Schwätzer in das grelle Licht der Oef». sentlichkeit gezerrt zu sehen. Was nun die sogenannte Inschrift„Tod soll auf schnellen Flügeln jeden treffen, der das Grab eines Pharaos berührt", so ist weder mir, noch ande-, ren Aegyptologen eine solche oder ähnliche In», schrift aus den Gräbern der Könige oder Bor«, nehmen bekannt. Sie ist übrigens auch in ihrer schriftlichen Fassung ganz uuägyptisch und. widerspricht auch inhaltlich dem Geist uitd Wesen ägyptischer Anschauung. Warnungen vor der Störung der Ruhe der Toten sind freilich nicht unbekannt, wenn auch selten anzutreffen.' Aber dieser besondere sogenannte Fluch scheint mir nichts weiter als die Aeußerung der zügellosen Einbildungskraft eines Phantasten. Da also der Fluch überhaupt nicht vorhanden ist, so fehlt auch jede Berechtigung, den Tod des Earl of Carnarvon oder den einer anderen Person, deren Rame in Verbindung mit den Grabfunden in Luxor gebracht wird, auf diese Ursache znrirkzuführeu. Roch weniger aber kann der Tod eines Mannes, der mit dem Grabe in Aegypten so wenig zu tun hatte wi« mit dem Mond, damit in Zusammenhang ge^, bracht werden." fort und schwitzt.„Jawohl, ein glück, liebe Frau..." „Zweimal brauchen Sie macht Malwine und Kartoffeln. „Tja, Ihr Gatte, liebe Frau, ist übersah- worden." „Jawohl, schrecklich, liebe Frau, wir haben ins Krankenhaus gebracht. Ihr Mann ist <— persische Sprüche. Seine Fehler eingestrhen ist hi« beste Entschuldigung. O Ein Nadelöhr hat für Kvei Freunde Raum, für zwei Feinde nicht di« ganze Welt. * Wer im Wagen der Hoffnung fährt, hat die Armut zum Begleiter. * Ein Edelstein, wenn er auch in den Kot fällt, bleibt doch kostbar, und der Staub, wenn er auch zum Himmel aufftrigt, bleibt doch etwas Niedriges. Das Geld kommt aus dem Schoße der Erde, indem man es ausgräbt, und aus der Hand des Geizigen erst, wenn man ihn eingräbt. Das edelste der Lebewesen ist offenbar der Mensch und das niedrigste der Hund. Und doch stimmen die Weisen überein, daß ein dankbarer Hund besser ist als ein undankbarer Mensch. Die„Bergfee" erzählt... Der Possenhanscl,. die Fischekali und der Rix, die Hanncrl und der Treu nnd noch manche andere liebe nnd düstere Gestalten einer beschwingten Phantasie finden sich in ihren Geschichten zu einem neuen, poetischen Märchen buck vereinigt(„Märchen der Bcrgfec", von Gott walt Weber, uiit Bildern von Albcrr Erber t, Verlag Leipziger Graphische Werke A.-G., Leipzig, geb. M. 2.—), das wieder einmal als ein richtiges Märchenbuch so recht nach dem Herzen der Kinder genannt .zu werden verdient. Gottwalt Weber ist als feinsinniger Erzähler deutscher Märchen, Novellen und allerlei Menschen- und Tiergeschichten wohlbekannt und er hat auch mit dem vorliegenden Buche die Märchenlitcratur uni ein echtes Kinderbuch bereichert. Die Geschichten, die hier stehen, sind geeignet, die kindliche Phauiasic anzuregen und in die Seelen der Kinder Mitleid mit Mensckcn und Tieren zu pflanzen. Ter Preis des schön ausgcstatteten Buches kann als wohlfeil bezeichnet werden. Das seltenste Element. Bisher war das Radium das seltenste und teuerste Element: die später entdeckten Elemente Rhenium und Zllinium oder Hafnium kamen ihm an Seltenheit gleich. Sie werden aber noch übertroffen durch das Protaktinium, das zuerst von A. V. Grosse im Kaiser Wilhelm-Institut für Chemie in Dahlenr isoliert wurde. Es ist das Elenient 91 mit dem zweithöchsten Atomgetvich:. Sein Oxyd wurde 1927 zuerst von Grosse als ein weißes, hochschmelzrn- -es Pulver dargcstelli. Damals gewann er zunächst zwei Milligramm des Elementes, und bei so winzigen Ouantirären harte die ganze chemische Apparatur entsprechend winzige Ausmaße in Spiclzengformat. Tas Protaktinium finde: sich in den reichsten Uranerzen nur in einem Verhältnis von 1: 10 Millionen, doch gelingt es, das Element selbst in einer Verdünnung von 1:2 Milliarden in wässeriger Lösung nachznweisen. Man gewinnt es am besten aus den Rückständen der Radiumgewin- nung aus Pechblende, in denen es angrreichert »st. nnd da diese Rückstände billig sind, kann! auch Protaktinium billiger gewonnen werden als Radium. In Deutschland wurden ans einer halben Tonne der Rückstände bereits 40 Milligramm gewonnen. In den Rückständen der Täuschung.„Warum zerren Sie sort- lvährend an dein Laternenpfahl, Tie sollten nach Hause gehen, Mann!"—„Will ick ooch, aber mein Freund will nich mit!" Zu spät.„Mutti, kann denn Baby Murmeln essen?"—„Natürlich nicht!"— „Hahahaha!"—„Warum lachst du denn so schrecklich?"—„Weil Baby schon zwei gegessen Hai...!" Mark Twain fragte einst in Gesellschaft, ob es allgemein bekannt sei, daß die Engländer be- reits in der Bibel Vorkommen. Allgemeines Verneinen.„Nun, in der Bibel stehl: Selig sind die Armen im Geiste, denn sie werden das Erdreich besitzen." Schöpfungsgeschichte.„Wie hieß der erste Meusch?" fragt der Lehrer in der Schule. Ter ausgerufene Knirps besinnt sich und meint: „Karl der Große."„Aber, mein Lieber, besinne dich! Der erste Mensch hieß doch Adam!" „Gott ja," entschuldigte sich der Kleine, wenn man di« Ausländer mitrcchnet!" Radiumfabrikation in Utah und Colorado liegen noch schätzungsweise 100 Gramm dieses seltensten Elementes, eine verhältnismäßig große Menge angesichts der Tatsache, daß der ganze Radiumvorrat der Welt nur 350 Gramm beträgt. Auch in Belgien gibt es noch Borräte davon. Es ist das einzige radioaktive Element, das als Metall gewonnen werden kann. Leider eignet es sich nicht ebenso gut wit Radium für medizinische Zwecke, ist aber von hohem wissenschaftlichen Wert. Tas durch Atomzerfall aus ihm entstehende Aktinium, das noch nie jemand zu Gesicht bekommen hat, ist noch 2000mal seltener, dagegen lOOmal therapeutisch wirksamer als Radium, so daß auf diesem Umweg das Protaktinium wertvoll werden kann. Seine Lebensdauer belrägc 50.000 Jahre. Wieviel Ameise» gibt es i« einem Ameisenhaufen? Da die Schätzung der Ameisenzahl eines Banes sehr verschiedene Zahlen ergibt, hat der Naturforscher Professor Andrews sich der Mühe unterzogen, die Insassen eines Ameisenhaufens von Durchschnittsgrößc genau zu zählen. Es waren 8239 Ameisen, darunter nickt weniger als 11 Königinnen. Man kann also jagen, daß ein ordentlicher Ameisenhaufen rund 10.000 Insassen zählt. Unrasiert.„Du hast jestan Fisch jejessen, wat?"„Wie kommst'n daruff?"„Ra Mensch, dir kiekeu ja de Jreeten durchs Kinn." Verändert. Man drehte einen Filni, der in der Zeit des KriegSbcginnrS spielt. Darin kommt auch eine historisch gewordene Persönlichkeit vor, ein General, der vor kurzem ver- storbeu ist. Man schleppt die Wiiwe zur Uraufführung ins Kino und fragt sic, wie ihr dir Auffassung gefallen und ob sie ihren Mann in der Rolle wiedcrrrkannt habe.„Ich war ganz erschüttert", erwiderte sie unter Tränen,„als ich ihn wirdersah, besonders, weil er sich so sehr verändert hat'..." Gemütsmensch. Zwei Herren gehen in rin Schneidergeschäft, um für den einen einen An- zug auszusuchen. Nach langem Hin und Her wird der Preis von 300 Mark festgesetzt. Beim Verlassen des Ladens sagt der eine Herr zum andern:„Warum hast du denn so lange gehandelt? Du bezahlst den Anzug ja doch nicht!" —„Ick wollte den armen Mann nicht zu sehr schädigen!" Schach-Scke. (Alle Zuschriften und Ansrogen an'Gen. Alvis Patz. Truck- und Derlagsonftalt. Trylit; Tchvuou, Tikchlergall».' Alle» Anfrage» ist Stlumtde beiznlegea. Was mancher nicht weiß- Venedig ist nicht die einzige Stadl, die aus Inseln gebaut ist. Auch Amsterdam und Gent sind aus einer Anzahl kleinerer Inseln errichtet. Venedig ist auf 18 Inseln erbaut und hat 378 Brücken, Amsterdam liegt auf etwa 100 Inseln, die durch 300 Brücken miteinander ver Kunden sind. Gent ist auf 26 Inseln erbaut, die durch 270 Brücken miteinander in Verbindung stehen. Der Engländer trinkt 50 mal soviel Tee wie der Deutsche. Die höchste Eisenbahn der Welt befindet sich in Chile, und zwar erklimmt die Autofa- gasta- und Bolivia-Eisenbahn eine Höhe von zirka 5000 Meter. Der Mensch ist, wen» er morgens aufsreht, immer etwas größer, als wenn er sich am Abend zur Ruhe begibt. Tas ist darauf znrück- zuführcn, daß die Mischen den Rückenwirbeln liegenden Knorpel im Laufe des Tages infolge der aufrechten Stellung etwas zusammenge- preßr werde». 9efiteree. 31. Fortset zun K. König und Bauer jenen KOnlg. Bild 47. a b C•' r b '4 Kfl JS - • — Ä 'S "W H'S 7 4 F? V M& r S V - R. 2? f*' cn'K~ !L. e. ist « Weiß gewinnt, wenn auch Schwarz am Zuge ist. Diese wichtige Stellung muß man sich merken: der König muß vor seinem Bauern stehen. Schwarz will nun das Verwandlungsfeld erreichen; diese Absicht gelingt ihm zwar, er wird jedoch gezwungen, das Feld wieder zu verlassen. 4.... Kf7 5. Klißü Nicht g4T. weil dann Kg7 remis erzwingt. 5.... Kg«(Kffi 6. g4 Kf7 7. g5 Kg« 8. Kgfi! und gewinnt), 6. g4(oder auch Kgf> K— 7. g4), 8.... Kh«(Kf8 oder f7 7. g5!) 7. gS Kg«! Siehe nachfolgendes Bild. Bild 48. In dieser Stellung gewinnt Weiß in dieser Stellung(Bild 481 gewinnt Weiß, auch wenn Schwarz am Zuge ist. Ist Weiß am Zuge, muß or 1. Kg6! spielen, denn der Bauern verstoß gkl würde nach Kh« nut zum Bemis führen, zum Beispiel 1. gSt Kh« 2. g7t Kg« 3. Kg« Schwarz ist patt. Oder 1. g6? KhR 2. Khä(oder Kg5i 3. Kg7 KgS 4. Kg«! Kf6 ih«> !>. Kl«!(118!) unentschieden. Fortsetzung folgt. Lösungszug zu Nr. 2: L Lei fü Zur Aufgabe Nr. 2 sandten richtige Lösungen ein: Arnberg E.. Tetschon a. E.; Bachmann B., Tischau b. Teplitz: Diener.L, Wist ritz b. Teplitz: ßrimtner E., Kathariner- berg: Hälbig J., Bergesgrün; Hejduk F., Karbilz: Kutschern B., Zwittau; Prehal J. u. Jarschel F., Kouiotau; Bobl K., Freiung bei Winterberg: SchlosserH., Graupen; Scböpka J„ Eidlitz; TrSgner K., Tittel F„ Eichwald; Wenzel A.. Arnsdorf bet Haida.