Der Weg von meiner Mühte»ach den» Dorfe unten führt dicht an einem Meierhof vorbei. An der Straße lieg: der große, mit Zisbäume» bepflanzte Hof. im Hintergründe das Hans. ES ist rin wahres pro- venoolische- Mustergebände: ein rote» Ziegeldach. ein« lange geschwärzte Vorderseite, nnregelmäßig von Fenstern durchbrochen; ganz oben me Dericrfahne des Getreideboden-; die Rolle pun Hinaufziehen der Säcke und hier und da einige Buschel braunen Heu-, die heraushingen... Warum war dieses Haus ausgefallen? Warum machte mich dieses verschlagene Tor so beklommen? Ach hätte«S nicht sagen können. und doch überlief mich beim Anblick dieser Wohnung ein Frösteln. Es herrschte «in zu tierrs Schweigen nm sie her... Kein Hund bellte, weun man vorbei ging, die Perlhühner flohen, ohne zu schreien... Drin im House nicht eine Stimme! Nichts, nicht e'nunal die Schelle eines Maultiere-.. Ohme die weißen Vorhänge an den Fenperu. ohne der» Ranch, der vom Dache«ni-i porstieg, hätte man glauben können, der Ort I sei imdewohut. Gestern mittag kaui ich von» Dorfe zu-! rück und ging, um die Sonne zu vermeiden, -im Schmrcn der Zirgelbäunie an der Mauer des MeicrhofeL entlang... Auf der Straße davor waren schweigende Knecht« eben damit fertig geworden, einen Wage,, nnt Hen zu beladen... Das Tor war offen geblieben. Im Vorschergehen warf ich«inen Blick hindurch und sah im Hintergrund des Hofes, die Ellenbogen auf einen steinernen Disch gestützt, den Kopf zwischen den Händen, einen großen, altert, ganz weiße» Mann in einer Weste, die zn kur; war, und einer Hose, an welcher die Fetzen hcrabhiuge»... Ich blieb stehen. Einer der Leute sagte nrir ganz leise: „Still! Tas ist der Herr... So ist er, seitdem sein Sohn verunglückt ist." In diesem Augcichlick gingen ein« Frau uud ein kleiner Knabe, beide schwarz gekleidet. nnt große,! vergoldeieu Gebetbüchern an uns vorüber und traten in den Meicrhof. Der Mann fuhr fort: „... Di« Hcrrszt und der Jüngste, sie kommen aus der Riefle zurück. Achen Tag gehen sie hin, seitdem das Kiud sich getötet hat... Ach, mein Herr, was fiir Jamm«!... Der Baler trägt rwch immer die Kleider de- Toten, nmn kann ihn nicht bewegen, sie au-zuziehen..." Der Wagen setzt« sich in Bervrgung. Neugierig geworden,' bar ich den Knecht um die Erlaubnis, mich neben ihn setzen zu dürfen, und dort oben,-im Heu, erfuhr ich den» die ganze traurige Geschichte... Er hieß Jan. ES war ein prächtiger Bursche von Zwanzig Jahren, sittsam wie «in Mädchen, zuverlässig, mit offenem Gesicht. Da er schön war, sahen alle Frauen nach ihui: er aber hatte nur ein« im Sinn« — eine kleine Arleficrm, ganz in Samt und Spitzen, die er«imnal, ich weiß nicht wo. kenmmgelernt hatte.— Im Meierhop sah man anfangs diese Bekanntschaft nicht gern. Da- Mädchen galt für eine Koker re und ihre Ater» waren nicht aus dem Lande. Aber Jan wollte mit aller Gewalt seine Arlesirrin. Er sagte: „Ich stevbe, weun uiau mir sie nicht gibt." Man mußte wohl glauben, daß es ihm ernst war und so beschloß nmn, sie nach der Ernte zu heiraten. Eines Sonmogs abends Hane die Familie soeben ün Hose daS Mittagsmahl beendigt. ES war beinahe«in HochzettSmahl. Die Brant war zwar nicht dabei, aber man hatte di« ganze Zeit auf ihr« Gesundheit getrunken... Da erscheint em Mann in der Tür und verlangt nnt zitternder Stinrme Meister Estwe zu sprechen, ihn allein. Estrve steht auf und tritt auf die Straße hinaus. „Meister," sagt der Mann zu ihn«,„Sir wollen Ihr Kind mit einer schlechten Person verheiraten, die pvei Jahre lang mein« Geliebte gewesen ist. DaS ich sage, beweise ich: hier sind Brief«!... Die Eltern wisse» alles uud hatten sie mir versprochen: aber, sendenl Ihr Sohn sie haben will, wollen sowohl die Eltern, als di« Schöne nichts mehr von mir wissen.. Ich sollte ober m«nen, daß sie nach alle dem nicht die Frau eines anderen werden könne." „'S ist Art!" sagte Meister Estöve, nach- dent er die Briese durchgelesen harte:„Kommen Sie urit mir herein,«in Glas MnSkat- ein s wein zu trinken." Der Mann antwortet«: „Ich danke! Ich habe mehr Kumm« als Durst." Und so geht er. Der Boter kommt zurück, letzt sich wieder an den Tisch und bas Mahl geht i» voller Heiterkeit ät Ende. Abends geht Meist« Esttve mit seinem Sohne zusammen hinaus in die Feld«. Sie bkieben lange draußen; als sie zurückkamen, wartete die Mutter noch auf fee. „Frau," sagte der Boter, indeui er ihr seinen Sohu zuführte, umarme ihn! Er ist »»glücklich.. * Jan sprach nicht»»ehr von da Arl»° sierin. Dennoch liebt« et sie immer noch, ja a liebte sie mehr als je. seiütem mau sie ihm in den Armen eines andaen gezeigt hatte. Rur war« zu stolz, etwa- davon zu sagen. Das hat ihn in den Tod getrieben, de» armen Jungen!... Zuweilen könnt« er ganze Tage in irgendeinem Winkel fitzen, ohrw sich zu rühren. Andere Tage wieda warf et sich mit toahrrr Wut m die Arbeit und brachte allein so viel fertig wie zehn Tagelöhner... Kam der Abend so ging et auf die Straße von Arles und wanderte vorwärts bis er am Abendhiuunel die schlanken Türme da Stadt emporsteige» sah. Tann kehrte a um. Rie ging a weiter. Ihn so zu sehen immer traurig immer allein... Die Leute ans dem Meierhofe wußten nicht mehr was sie anfangen sollte». Man fürchtete ein Unglück... Einmal, bei Tisch, sagte sein« Mutter zn ihm, indem sie ihn. die Angen volla Tränen, aublicktr: „Höre Jan! Wenn du sie trotz alledem haben willst, so wollen wir sie dir geben..* Ter Vater, rot vor Scham, senkt« den Kopf... Jan machte ein verneinendes Zeichen uud ging hinaus... Von diesem Tage an änderte a sein« Lebenötvcisc. Um seine Elrern zu beruhigen, spielte er den Vernünftigen. Mau sah ihn wieder auf dem Ball rmd im Wrrtshaufe. Bei der Dahl iu Fonvieillc tvar er eS, der die Farandole verlangte. Ter Vater sagte:„Er ist geheilt." Die Mutter dagegen hatte immer noch Furcht uud überwachte ihr Kind mehr als je... Jarr schlief mft seinem jüngeren Bruder — s— rieben der Seidcnraupcnkamtncr; die arme Alte ließ sich ein Bett neben seiner Kammer aufschlagen... Es war ja möglich, daß sie einmal nachts bei den-Seidenraupen «ölig war. .So kam das Fest des heiligen Egidius, des Schutzpatrons der MeicrchofSbesitzer. Große Freude im Meierhofe... ES gab Chatrau-Reuf für alle Welt und Glühwein in ganzen Strömen. Dann-Raketen und Schwärmer und bunte Laternen in den Zirgelbäumen... Es lebe der heilige Egi- dius! Man tanzte auf Tod und Leben. Der Jüngste verbrannte sich seine neue Bluse.'. Jan selbst sah ganz vergnügt ans;"er forderte selbst seine Äkttter zum Tanze aus; di« arme Fran w«n1e vor Glück darüber. Um Mitternacht ging man zu Bett. Alle. Welt fühlte das Betntrfnre zu schlafen. Jan schlief nicht... Ter Jüngste hat später erzählt, daß er die ganze Rächt geschluchzt habe... Ach! ich versichere Ihnen, daß man dem hcntach Vorwürfe genug gr- macht hat... Am anderen Alorgen beim Tages- Mauen hörte die Mutter jemand durch ihre Kammer lausen. Es ergriff sie lvi« eine Ahnung: „Jan, bist du es?" Das Leven u „Des Menschen Leben währet siebzig und wenn es hoch kommt achtzig Jahre", sagt der Psalm, aber diese Zahlen sind auch heute noch recht optimistisch und müsse»«S früher noch viel mehr gewesen sein. Richt siebzig und noch weniger achtzig Jahr« währt das menschliche Leben. Roch nicht einmal die Hälfte der männlichen Bevölkerung in Deutschland erreicht das 50. Lebensjahr und kaum ein Drittel kommt über das 65. Jahr. Dabei sind die Berhältniff« in Deutschland noch besonders günstig. Eint hochentwickelt« Hygiene hat das Strrbealter in ungeahntem Maß« herausgesttzt. Im Berhält- nis zu früheren Generationen kann man fast behaupten, daß dir alten Leute in Deutschland nicht ausstrrbcn. Und während andererseits die Geburtenziffer von Tag zu Tag sinkt, bedeutet diese Tatsache— natürlich in entsprechender Auffassung, ein Stehenbleibcn der Bevölke- rungszisfer, bei der dir älteren Jahrgänge überwiege». So kommt es, daß Sozialpolitiker und Sozialhygieniker bereits von einer Brrgreisung des deutschen Volkes sprechen. Noch am Ende des 18. Jahrhunderts betrug die durchschnittliche Lebensdauer nur 30 Jahre und noch im Jahr« 1870 war sie nicht mehr als 40 Jahre. Dafür muß sie heute mit der Durchschnittsziffer von 60 Jahre» geradezu als hoch angesprochen werden. Und wer weiß, wie diese Ziffer in weiteren zehn Jahren ausjehen wird? Ist sie doch allein im Laufe von nur 17, allerdings normalen Jahren, von SO auf 60 gestiegen. Und nicht nur die Tauer, auch der Wert des menschlichen Lebens ist gestiegen. Aber Tauer und Wert sind Tinge des normalen Lebens.- Ein einziger Krieg macht Wert und Tauer illusorisch. Immerhin kann heute der Krieg nicht mehr als Norm angesehen werde». Die Wertlosigkeit des menschlich--» Lebens- noch im Mittelalter war allerdings nur zum Teil bedingt durch die zahllosen und unvermutet einsetzenden kriegerischen Ereignisse, von denen «ine gewöhnlich wehr- und rechtlos« Bevölke- rung überrascht wurde. Mehr»och als Krieg Jan antwortet nicht, er ist schon auf! der Treppe. Schnell, schnell springt die Mutter auS dem B«tt: „Jan,>vo willst du hin?" Er steigt hinauf zum Getreideboden; die Atutter hinterdrein: „Mein Sohn! In des Himmels Namen!" Er schließt bi« Tür und schiebt den Riegel vor. „Jan, mein Jan! Antworte mir. WaS willst du tun?" Mit chrcn alten, zitterndeil Händen tastet sie herum sie sucht den Drücker... Da öffnet sich ein Fenster, man hört einen Körper auf die Steinplatten des Hofes fallen, und aus ist es.... Er hatte sich gesagt, der arme Junge: „Ich liebe sie zu sehr... darum will ich sterben..." Ach, was ist doch unser Herz für ein elendes Dina! Und doch ist eS so wenig stark, daß nicht einmal die Verachtung die Liebe zu töten vermag!... An jenem Morgen fragten sich di« Leute in dem Torfe, wer wohl da unten m der Richtung von Estöves Meierhofr auf so entsetzliche Weise schreien könne. Es war die Mutter. Sie stand nn Hose halb nackt vor dem steinernen, mit.Tau und Blut bedeckten Tische und jammerte über ihr Kind, das sic tot in ihren Armen hielt, t 6er«Statist». und allgemeine Unsicherheit zehrten die Seuchen am Bolkskörper. Im modernen Staate ist der Wert und Nutzwert aller Tinge bestimmt. Oekonomische Berechnungen bilden die Grundlage der Wirtschaft. Kein Wunder, daß auch der Mensch einer ökonomischen Berechnung und Wertaufstellung unterzogen wird, die wie alles andere in Zahlen ausgedrückt werden kann. Ein Beispiel dafür: Ein Mann von 30 Jahren in gehobener Position hat rin Monatseinkommen von 700 Mark. Angenommen, daß er bis zu feinem 65. Lebensjahr erwerbstätig bleiben sollte, hat er dann bei seinem Jahreseinkommen von 8400 Mark 35mal 8400 Mark, also 294.000 Mark Gesamwerdienst. Allerdings wird sich eine solche Norm wohl nur in seltenen Fällen aufstellen lassen. Es ist eher wahrscheinlich, daß ein Eiickommen im Laufe von 35 Jahren schwankt und sowohl nach oben, wie auch nach unten abweicht. Wichtig und interessant werden derartige Berechnungen» erst im Fall« eines Todes. Dann trete« sie gewissermaßen als Bermögensverlnst für dir Hinterbliebenen in Erscheinung. Tas Resultat dieser, zunächst spielerisch annnnenden Zahlen ist also eine zahlenmäßig festgclcatc Bewertung des arbeitenden Menschen in erster Linie des Ernährers der Familie, die als Grundlage für Entschädigungsansprüche im Todesfall, sowie für Abschluß von Lebensversicherungen eine tatsächliche, ökonomische Bedeutung hat. Vorher aber muß das Lebensalter in der Norm bekannt sein. Die Bewertung der Arbeitskraft eines Erwerbstätige» hängt also nicht allein davon ab, wieviel er noch im Beruf leistet, sondern auch wie lange er noch leben kann. Diese letztere Fragestellung kann für den Betrieb, in dem der Betreffende arbeitet, unter Umständen wichtig werde». Im Gegensatz zu dem Einkommen, das mit den Jahren gewöhnlich steigt, fällt die Lebensdauer. Bon 1000 Meitschen sterben bereits 310 vor dem 40. Lebensjahre. Von diesen ivirderum werden noch nicht dir Hälfte älter Gächfifches Liebeslied. Von Lene Voigt. Wenn mei Liebchen ahmds nm siem gommt ans» Gondor, schleh ich an dr Ecke drirhm, ich, ihr Trodor. Un se feixt so glicklich dann, gaum, dass« mich sieht. Ich bin ähmd dr richtche Man» fier där ihr Gemirt. Wemmer nacherds Herme gehn häkeltse sich rin. Ree, das iS doch gar zu scheen, laatschtt mer so zu zwei». Meine Glerne geb'ch»ich hör firr'n« Million. Wenn bloß bald de Hochzeit wär. Ru. mer schbarn ja schon. als 67 Jahre. Bon den Dreißigjährigen, die der Wertaufteilung als Unterlage dienten, sterben 340, bevor sie das 55. Lebensjahr erreicht haben.£. B. Immer im Kreise Bon Heinz Steg uw eit. Dreizehn Morgen Koni baut Staubinger auf seinem Acker und kommt auf keinen grünen Zweig. Ter Großvater quälte sich mit dem Magerlaitd schon ab, der Vater auch, aber gelangt hat'S nie zu zweimal Fleisch in der Woche. Woran es liegt? Am Sand? Am dünnen Regen hier auf dem Kamm? Biellricht daran, daß es gerade dreizehn Morgen waren? Stanbinger darf sich nicht die Muhe nehmen, darüber nachzudenken. Er leiht sich«inen Ochsen, düngt, pflügt, sät auS,«Lg:. erntet. Und schleppt den Ertrag mit der Karre in seine klein« Scheuer. Bor der Scheuer spannt er sich ins Joch und läuft im Kreise rund mit der Deichsel eines Triebwerks, daß drinnen auf der Tenne die Treschmaschin« klopfen kann. Diese Maschine ist der kostbarste Teil seiner Erbschaft. Dies« Maschine drehten Großvater und Vater schon, immer im Kreise rnndlanfend, wie ein Karuffrlpferd.— Da hat Staubinger einen Einfall; wenigstens diese unwürdige, fllavenhaste und längst veraltete Rundlauferei an der Deichsel will er sich erleichtern. Man wird ja stumpsinnig dabei, man wird ja lahm und mürrisch. Da spart er Groschen bei Groschen für ein Pferd, leiht sich ein Darlehen beim Amt, kauft sich einen Gaul und spannt ihn zum nächsten Drusch in die Deichsel. Und das Pferd tut seinen Dienst. Aber selbst der kräftige Vierbeiner spürt das Unwürdige solchen Herumlaufens. Ter Gaul bockt. Wichert, schnaubt und stampft des öfteren, erst StaubingcrS Peitsche— und er knallt halt nur in der Luft mit ihr— mahnt das Pferd an sein« ruudlansende Pflicht. Da kam eines Tages der Amtmann durch die Däinutcrung, sagte Staubinger die Stunde an und ercifcrte sich plötzlich mit solcher Em» pörunq: „Stanbinger, das geht nicht, das ist Tier- quälerci, dies Rundlaufen, stundenlang, vi-le Tage durch, das Pferd wird irr und lahmgc- schnnden!"— Staubingcrs Mund stand offen. Was der Großvater, der Bater und er selber...? Drei Lebensalter lang...?— Er wollte dem Amtmann antworten, artig und ganz zur Lache, aber der Gewaltige wehrte ab, ging in seine Dicnststubc und nahm die Geschichte für den Ticrschuhvcrein zu Protokoll. — 3— nur dreimal des Tages zu essen, zwischen- ,Meine Kinder müssen alles verlangen nach Obst. 99 ti Schädel war wie des Haarbodrns sich über Wunden zu bilden pflegt. AorstgcseUschaft den Eingeborenen auferlegt, toenn sic nicht genügend Kautschuk bringen— Butze» von vierzig Franken, also gerade soviel, wie sie in einem Monat bestenfalls verdienen können. Er fügt noch bei, daß die Unglücklichen, die nichr Geld genug haben, um die Buße zu bezahlen, dem Gefängnis nur dadurch entgehen können, daß sie sich das nölige bei einem Wohlhabenderen borgen, worauf sie überdies vielfach erst noch ins Gefängnis geworfen werden. Der Terror herrscht und dir Dörfer ringsum stehen verlassen... Bosangoa.... In der Nähe unserer Elappe, im Schutze d«S Gardistenlagers, hockt eine ganze Herde von neun- bis dreizehnjährigen Kindern in der kalten Nacht um rin dürftiges Grasfeuer herum. Marc möchte aus den Kindern etwas herausbringen und läßt Adum (den Dolmetscher) kommen, aber dieser versteht kein Baya. Ein Eingeborener bietet sich als Dolmetscher an, übersetzt ins Sango, was dann Adum ins Französische wciterükcrsetzt: Die Kinder sind am strick aus ihren Dörfern verschleppt worden; seit sechs Tagen läßt man sie ohne Lohn arbeiten und ohne ihnen Nahrung zu gebe». Ihr Torf liegt nicht sehr weil weg, man verläßt sich darauf, daß ihre Ellern, Freunde oder Brüder ihnen envas zu essen bringen würden. Aber es kommt niemand. I» Gottes Namen, um so schlimmer... Die doppelt« Ucberiragung vou Fragen und Antworten geht nicht ohne Verwirrungen vor sich; aber die Tatsache selbst liegt klar.... so klar, daß der gutgemeinte Dolmetscher, kaum ha: Marc de» Nucken gelvendet, von einem Gardisten geschallen und ins Gefängnis geworfen wird. Und als Marc und ich Henle früh die Kinder aufsuchen wollen, erhallen wir den Bescheid, sic seien in ihre Dörfer zunickgckchrl. Ter Futcrprct dagegen ist, nachdem er dir Rächt im Gefängnis verbracht harre, von zwei .SU.. durch Obst, und falls das unerschwinglich ist, gelbe Rüben, Tomaten, und dann hrrumlum- meln lassen im Freien, und du wirst sehen, wie auch der kleine Kerl in sein Essen yinein- i bauen wird Oftmals zeigen die Kinder auch Widerwillen gegen eine bestimmte Speise. Sir mögen einmal kein Obst, haben aber Heißhunger ayf Gemüse oder sie lehnen das Gemüse ab und "“'. Man muß wissen, daß das Wichtigste bei den Gemüsen die Mineralstoffe, die Erden sind, beim Obst aber der . Fruchtzucker. Und so wie das Tier sich jeweils ' immer di« Nahrung sucht, wozu eS vom Körperorganismus getrieben wird, so will auch der , kindliche Organismus immer die Stoffe seinem ' Körper znführrn, die zum Aufbau gerade be- I nötigt werden. Und im allgemeinen ist es so, ! daß der Instinkt beim Kinde noch unverbildet ist und es richtig, leitet. Es ist also wohl zu untersuchen, aus wcl- I chem Grunde dir Kinder gewiffe Speisen ver- ' weigern. Da einfach mit drakonischer Strenge alles regeln zu wollen, wäre unpädagogisch, ! wäre Torheit. Wenn wir uns mit den Gesetzen der Ernährung vertraut machen, die Kinder zur Einfachheit und Mäßigkeit in Esten und Trinken ...„ erziehen, werden wir vor Mißgriffen bewahrt dann ein solches Kind nichts andres essen kann, I bleiben. Gardisten abgeführr worden, um irgendwo weit weg zu arbeiten, in welcher Richtung kann oder will man uns nicht sagen.... Bosta.... Begegnung mit einem Trupp Gefangener,-di« vom Capita eines benachbarten Dorfes begleitet waren. Sie waren ihrer elf, alle untereinander durch einen Strick verbunden, der jedem von ihnen um de» Hals lief. Der Auszug sah so elend aus, daß unS vor Mitleid das Heitz wehtat. Jeder trug ein« Ladung Maniok auf dem Kopf, die wohl schwer war, fiir eine» gesunden Menschen aber keine übermäßige Last bedeutet hätte; diese hier aber schienen sich selber kaum schleppen zu können. Ein einziger unter ihnen trug nichts; es war ein Kleiner von zehn oder zwölf Jtchren, erschreckend mager, völlig erschöpft vor Elend, Hunger und Müdigkeit; von Zeit zu Zeit wurde sein ganzer Körper von einem Schütteln gcpack: und die Haut seines Bauches bewegte sich krampfig. Sein’ abgeschabt und an Stelle wucherte eine Haut, wie sie oder verbrühte Körperstellen Er schien das Lächeln auf ewig verlernt zu haben; auch seine Elendsgefährten waren in. einem so bedauernswürdigen Zustand, daß jeder Schimmer von Intelligenz in ihren Ange» erloschen schien. Während wir den Capita auS-. fragen, leeren wir den Inhalt unserer Pro- vianttasche, in der sich durch einen unglücklichen Zufall nur drei Stücke trockenen.Brows befinden, in die'Hände des Kleinen. Tas Kind zerreißt mit den Zähnen.die Brotrinden, wie ein Tier, ohne ein Wort, ohne einen Blick des Dankes. Seine Begleiter sind, wenn auch weniger geschwächt, so doch nicht weniger vrr-. hungert als es. Rach unseren Erkundigungen scheint sich zu ergeben, daß sic seit fünf Tagen nichts mehr gegessen haben. Rach den Behauptungen des Capita handelt es sich um. Flüchtlinge, die seit drei Monaten im Busch lebten; wie gchetzle Tiere, muß ich denken.... Ta Staubinger arm war. sah man barm-> ist doch selbstverständlich. Gib auch dem Klein herzigerweise von einer Geldstrafe ab." K''''~" Und wer zur Truschzeit an^.raud. ,,-:rS Scheuer vorüberkommt, sieht den Alten an der Deichsel im Kreise herumlanfen. Berbiltert ist er, grau und stur, denn er versteht die Welt nicht, ichlägt sich wie irr an-en nassen Schädel «nd keiner findet, daß da etwas gegen alle Ordnung und Moral sei!— ftolonialsrenei. Auszüge au- dem Reisebuche des Dichters AndrH Gide:^Kougo und Tschad". Ter große französische Dichter Audr« Gide, dessen Werke von tiefster mensch licher Güte durchleuchtet find, konnte vor einigen Jahren einen Jugendtraum, Zen tralafrika und das Kongogebiet zu durch kreuzen, verwirklichen nnd er schrieb wäh rend dieser Reise ein Tagebuch, das unter obigem Titel nun auch in deutscher Sprache erschienen ist.(Deutsche Berlags- Anstalt, Stuttgart. Mit 24 Bildern nach Photographien von Mare Allegret. Ged. Mk. 10.—.) Bezaubernd und von dichte rischem Werte, enthalten die hochinter essanten Aufzeichnungen Gides auch Schil derungen über die Zustände im französischen und belgischen Kolonialgebiet, die durch die vor kurzem in der belgischen Kammer durchgesührten Verhandlungen über di« Verhältnisse in diesen Kolonien von größter Aktualität sitld. Mit Erlaub nis des Berlages bringen wir aus dem säst 500 Seiten umsassenden Buche einige kurze Stelle» zum Abdruck: Langes Gespräch mir pvci Häuptlingen des Bakongo-Torfs. Aber der, niil dein wir uns zuerst unterhalten, schiveigt sofort, als der ziveire sich nähert. Es ist nichts mehr a»S ihm hcranSzubringen. Wir sind erschüttert von sei nem Schweigen, seiner Angst, sich bloßznstellcn, da wir ihn über die Scheußlichkeiten in« Ge fängnis von Boda, dessen Insasse er selber gc- ivescn ist, auszufragen versuchen. Später, da er wieder mit uns allein ist, erzählt er uns, daß er dort an einem einzigen Tage zehn Leute infolge von Mißhandlungen hak sterben sehen. Er selber zeigt uns an seinem Körper Spuren nnd Narben von Stockschlägen. Er bestätigt uns, was wir bereits gehört haben, daß die Ge fangenen als einzige Nahrung eine Kugel Maniok im Tage erhalten, nicht größer als (er zeigt seine Faust). Er spricht ferner von den Bußen, die die essen Wie oft haben wir unS dessen nichr gc-. rühm:! Waren vielleicht stolz daraus, daß wir' unserm Willen durch haue Worte, Entziehung der Nahrung, ja durch Schläge den nötigen. Nachdruck verliehet«. Welches pädagogische' ArumtszeugniS! Warum wollen denn_bie Kinder manchmal: nicht essen? Ter Pädagoge Salzmann sagte einmal, daß man als Erzieher bei allen Feh-! lern und Schwächen seiner Kinder zunächst den Grund bei sich selber suchen müsse. Tas trifft; auch hier zu. Ten Kindern wird allerhand gestopft! Richt so sehr den großen. Tie schieben• in den Proletarierhütten Kohldampf zur Ge-' nüge. Aber den Kleinen wird aus einer falsch: verstandenen Liebe alles Mögliche und Unmög- s liche in den kleinen Magen gepftopst. Daß Was mancher nicht weiß. Der große Wellenbrecher vor dem Hafen von Plymouth enthält ebensoviel« Steine Vie die Cheopspyramide, die größte der ägyptisch« Pyramiden. Das Wasser der Salzquelle» bei Kibera tu Uganda soll noch salziger sein, als das Wasser des Toten Meeres, da es nicht weniger alS 300 Gramm Salz pro Liter Wasser enthält. Der Strauß ist im BerhältniS zu seiner Größe überaus kurzlebig. Auch unter de» günstigsten Berhältnisse» wird er selten älter als 30 bis 40 Jahr«, während Krähen, Papageien und verschiedene Raubvögel älter werden können. Au Stelle eine- Berlobungsriuges beschenkt ein japanischer Freier seine Erkorene mit einem Stück kostbarer Seide, das die Schöne dann als Schärpe trägt. Im Kongogebiet gibt cs eine eiilhcimische Schafart, die keine Wolle hat. Alle Versuche, die Tiefe des berühmten Asphaltsees auf Trinidad zu messen, sind bisher vergeblich gewesen. Am Ufer des Sees ist der Asphal« hart und kalt, während er sich in der Mitte des Sees ständig in siedendem Zustand befindet. Die in der englischen Rationalgalerie enthaltene« Kunftschätze werden auf eine«« Gesamtwert von siebzehn Millio««en Pfund geschätzt Um ei» Kilo getrockneten Tee zu gewinnen, sind vier Kilo grüne Blätter erforderlich. An Schweißdrüse« hat die menschliche Haut zweieinhalb bis drei Millionen. — 4— * in die Zeitung gegeben und aus die ringcgan- genen Briefe einigen Interessante» geantwortet. Kommt an einem der nächsten Tage«in Herr zu Kipper ins Lokal und sagt:„Ich kormne wegen Ihrer Wirtschaft". „Sehr angenehm! Sehen sie sich den Betrieb bitte ruhig an! Augenblicklich ist gerade nicht viel los. Aber abends müssen Sie sehen! Da platzt die Bude vor Bollheit.— Eigentlich wollte ich die Goldgrube gar nicht verkaufen. Aber wissen Sir, meine Frau will hier gern aus der Gegend weg. Sie wissen, wie Frauen sind. Schade, schade! Hier ist nämlich Umsatz, kann ich Ihnen sagen, Umsatz! Allein 1V Hektoliter Bier di« Woche und dann die andern Sachen." In dieser Weise prahlt Herr Kipper weiter mit seinem Saftladen, bis schließlich der Mann vor ihm sagt:„Schon gut! Ick muß Ihnen nur noch sagen, daß ich hier wegen Ihrer Wirtschaft nicht als Käufer komme. Aber wenn die Wirtschaft so glänzend geht, wie Sir da schildern, dann werden Sie wohl für die letzten Jahr« noch aller!«! Steuern nachzuzahlen haben.— Ich komme nämlich von» Steuer- wesen." Di« junge Fra» kocht.„Die ist deiner Frau das erste Mittagbrot geraten?"— „Frag' nicht. Sogar daS Kochbuch ist angebrannt." OMerM. ist i I doch sonscht doch wirllich K|S Ke5!. oder 1 Kh4 Kdl!. (falsch wäre Ke5 oder Kc5. er auch KrtS! ziehe», weil 3 schwarze Diagonalfclder Die Ueberraschnug. Herr Kipper ist Inhaber einer Gastwirt- schäft, di« er verkanftn will. Herr Kipper hat zur Förderung seines Lorhabens«in« Anzeige Weit ist am Zuge, daa Spiel bleibt unentschieden. 38. Fortsetzung. Ha Bauer Kegen zwei Bauern. Bild tt. einer damals noch wenig bekannten Kuust zu üben, in der Herstellung von mechanischem Spielzeug. So konstruiert« er«in Meisterstück, rin kleines Kriegsschiff, für daS man ihm di« Freiheit schenken wollt«. Diese wollte er aber nur unter der Bedingung annehmen, daß man gleichzeitig auch fünf seiner gefangenen Kameraden frellass«, was di« Engländer nicht bewilligten. Zu seinen besten Erfindungen gehört auch die Herstellung der erste» sprechenden Puppen. ES gelang ihm, im Innern der Puppeukörper ein Jtrstrument einzusügeit, aus dem, wemt es durch dir Bewegung einer Spiralfeder geöffnet wurde, ein lautes deutliches„Papa" und, wenn cs sich schloß, ein etwas leiseres„Mama" tönte. Obgleich man schon früher Versuche angestellt hatte, um sprechende Puppen zu konstruieren, war eS bis doch nicht gelungen; erst die unermüdliche Ausdauer und Geschicklichkeit des gefangene»» Matrose» löste daS Problem. Weit am Zuge gewinnt, Schwarz am Zuge macht remis. Von den zwei verbundenen Bauern einer frei. WeiB am Zuge 1. Ke3(Opposition) Kdä. S. KdS! Kc5. 3. KM KcS. 4. Kd4 Kb6. 3. Kc4! erobert den Bauern und gewinnt leicht. Schwarz um Zuge behauptet die Opposition: 1.... Kd5! S. Kf4(Ke3 KcS!) Kd4, 3. Kgl(WeiB sucht den schwarzen König abzulenken. damit der a-Baner ungehindert Die weite Opposition. Bild 63. ..„ und»Bieber- hole Ihnen jetzt zum letztenmal: ich unterhalte mich nicht mit Leuten Ihr" Art." Schneidend kommen die Dort« heraus. Bedrückt sich das Frauchen in seiner Eck«. Roch einer Fahrt von etwa zwanzig Minuten beginnt sie sich znm Aussteigen fertigzumachen, wahrscheinlich, um auf der nächsten Station in einen anderen Wagen uinzusleigen. Plötz- kich meint sie:„Mer sollt' nit mein«, daß es Hott' gibt, wo achtnndvierzig Jahr alt sein m»d immer noch ein Benehme habe wie ojn dreckiger Lümmel." Da fährt der Junker vom Sitz hoch und schreit, hochrot im Gesicht:„Sie. was erlauben Sie sich da! Wer sagt Ihnen überhaupt, daß ich achmndvieqig Jahre alt bin, war?" Da meint das Fraule ruhig:„Fo, wisse Sie, bei mrs dahoim im Dorf, do isch der Sohn Dom Schornsteinfeger, des isch oin halber Jdiol. nud he werd»»äkschte Wock« grod viere- gwanzig." Da de: Zug jetzt hielt, stieg daS Frauchen »ns. Werner Lobbenberg. vorgehen kann) Kott 4. KU keine Falle, Schwarz darf weder KOT spielen wegen a5! usw. noch KeS wegen Kg3! und gewinnt selbst die Opposition und das Spiel) KdS! der richtige Zug, siehe Bild 63. Tn dieser Stellung ist Weiß am Zuge. Wie er auch den König ziehen mag. immer behauptet Schwarz die Opposition, die aber ganz anderer Art ist, als die uns bekannte, kurze(gerade oder schrfige) Gegenüberstellung. denn die Könige stehen weder auf derselben Leihe noch auf derselben Schräge. Als Erkennungszeichen, ob eine solche weite Opposition bestehe, gilt die einfache Regel: Stehen beide Könige weder auf derselben Reihe noch auf derselben Schräge, dann besteht eine Opposition, wenn 1. beide Könige auf gleichfarbigen Feldern stehen und 2. wenn die kleinste Anzahl der gleichfarbigen Zwischenfolder(wie im Bild 63 die Felder 1, 3, 3) eine ungerade Zahl ergibt(in unserem Falle 3, höchstens 5, mindestens 1 Feld). Nach dieser einfachen Regel können wir das Spiel für Schwarz sofort richtig weiterführen(siehe Bild 63). WeiB ist am Zuge. Den Bauern kann er nicht bewegen, weil er verloren ginge; es bleiben ihm nur Königs zöge übrig, zum Beispiel 1 KgS Antwort Ke4; oder X Hj~ oder Kh2! Kd4! dagegen könnte dann ebenfalls zwischenliegen). Es ist gut. dieses Endspiel genau dureh- zuspielen. Bild 61. Sanier and Bauernfrau. Ein Perfonrnzug im ostpreußischen Grenzgebiet. Die dritte Klasse war knallvoll. Ein Bauernfrauche» wurde deshalb vom Schaffner in«in Abteil der zweiten Klasse gewiesen, in dem«in einzelner Reisender ft» den Polstern khnte. ES mochte ein Junker sein, anfangs der Dreißiger. Er trug Gamaschen, dunkelgrüne Reithosen, Jägerjackett. Seine Augen blickten .«in wenig hochmütig über die Ein steigende hin- 'weg. Rach einer Weile sagte die Fra«:„Wirde .Sie so gut sein, Herr, und mir sage, wann wir „in Htinsdorf halte." Um des- Junkers Mund wird ein scharfer Zug sichtbar. Er sagt nichts. Längere Pause. „Ich tu' nämlich heut' noch nach Wissrld mache, aber wisse Sie, ich bin nit so ganz bekannt in der Gegend." „Ich unterhali« mich nicht mit Ihnen," sagt der Junker. „Aber, Herr, ich weiß hier wirklich gar nit Bescheid. Sie könne mir doch wenigstens sage, wann mir do sein." „Sie brauchen sich keine Mühe zu geben. Ich unterhalte mich nicht uni Ihnen." Der Ton ist schon bedeutend schärfer. „Aber, lieber Herr, es»sch keiner hei, do könnt Sie mir daS säge." „Ich habe Ihnen doch gesagt Gchach-ESe. (Alle Zuschriften und Anftagcn an Een. Aloil Putz. Druck- und VerlugSanstolt. TepUtz-EchSnau. Titchlrroatle.) Allee Anfragen ist Neioartnarl« beizulegen. Unentschieden. wor"veh anzieht Schwarz am Zuge ereeichl mit■*•••• ßtt sofort remis, zioht jedoch Weiß an. kann er weder mit 1. Kd4 Kd6. Xf5 Kc6!_ ll. gL fxg5 4. Ke5 Kd7 noch mit 1. f5t Ke7! 2. Kd« Kd7. 3. Keä Ke7! etwas«reichen. Fortsetzung folgt. Tra^ähigkeit des ticke«. Eine Eisfläche I Von 4 Zentimeter Dicke trägt einen allein gehenden miitelsibwerrn Menschen: bei neun Zentimelrr Ticke vermag eine Infanterie, abteflung schadlos»'»der das Eis zu marschieren, vorausgesetzt, daß sie ansschwärinr. Ein« 12 Zentimeter starke EiSschichr rrägi bereits klei-! nere Kanonen, eine 14 Zentimeter dicke auch die schwersten Artilleriegeschütze auf Schlitten, lieber eine Eisdecke von 18 Zentimeter Dick« . können schwere Geschütz« hinter dei» Protzei» fahren und eine Eisschicht von SO Zentimeter, die allerdings selten crreichi wird, trag» auch die schtoersten Gewicht«. Ju» allgemeinen wird eine Eisdecke von 10 bis 12 Zentimeter als ausreichend erachtet, um das Eis znm Schlin- fchuhlanfen freizugcbrn. Der Erfinder der sprecheuden Pupp«. Unter den Franzosen, di« von den(..»gländrrn in der Schlacht von Trafalgar gefangengenommen wurden, befand sich auch der Matrose Eruchet. Dieser,«in geschickter Mechaniker, benutzt« di« langen Jach« der Gefangenschaft, um sich iu o b r ii e r irh. w» rr, gj-j re 8 S E iSLS S SEMS 7 5 4 öW!?Z sä S 3®® ffi 8» ir w 1 .-i i» c•! e• a*•