Koka. Von Ventura Porcia Caldero«, Veru. Kaum waren sie aus der Andenhoch- ebene angplarqch alSt der indianische Führer,, von' imrrÄäritchrr: Angst ergriffen; umkthrrn. wollt« Bc-vgeblich- bot ihm: Javinto- Bargas' di« blankste seiner peruanischen Goldmünzen., Der Jndnmev zeigte nach der Tonne, die: sich hinter einer Bergkette zum, Untergang! neigte.- lieber den Schnee auf- den Gipfeln floß wts«in Blutfkronudunkelrates Licht. Da dem Reisenden, ein so- deutliches- Anzeichen nahen. Todes, offenbar! nicht genügte» griff! der Indio-in dessen Satteltasche,, holte- einige KdkaMtt« daraus- hervor und' zerkautest«.. Ungewöhnlich, bitterer. Geschmack zeigte ihm am daß-, eK gefährlich seh, Weiterzureis««. Ohne ein Wort zm sagen, wandte- er die: Maultiersfute, setzt« ihr die Fersen ein und jagt« über das' Weiche Gras der Hochfläche davon: Jarintw Bargas' folgte-' im wütender Eile. Als er ihn erreicht hatte, mutzte er ihn mit der Peiffche zwingen, umzukshren. Schxeckvoll aufstöhnend wies der Indio aus, Len Mond,, der: soeben aufging. Der Abend' fönt:. Ain«stter verfsMuen Hinte: am Bande des Gebirges machten sie Mts mir zur: Ruhe: M- gehtzm. Md' De, eintönig.« LtmMhafi des Andrnabfplls breitete sich, vor: ihnen mitt ihrem Skrrgem getAichen Pffanzenwuchs,', in di« HAH« flog- att; Blick' zu den Gipfelt,,. hjntkrc Venen die' letzten Lichter Les' TageS- wiee hinter, einem- vnnktlN Wllll erlöschen.. Kirlterc Hauch führ von den Schnccfeldern herab. Jacinto Bargas sicherte' die Tür der Hütte, mit: den Zügeln seines Reittieres,. Wickele sich- in seinen Pdntichp und streckte: sich aus,«m. Erdboden zum. Schlaf Sus'. Der: Jüöiv rückte- dich! an- sein. Mäultier. heran: und kauerte sich neben, ihm nieder: Die: Wirme des Tieres sollte ihn vor dem Nachtsicht'schützen. Achtstündige Tagesreise in den Aüderr ist-ein Mtts'Mttel!«gen Schlafldsig- ktziff auch: der hervorragende Tschitschctt rank' verhafff zpm Schföf, Mb Jprtsttw Bargas. gegen zwei Uhr fxüh: erwacht« Eiterte' er vor. Kälte: Er ermuntert« sich und hatte- öbs GetüU' vom Fieber geschmttelt zu werden: Vergebens rief! er nach dem Führer. Einen Indio aus dem Schlaf zu' wrcktn, wenn' er starr' wie »ine Mumie dahockt, isst schwer; sst daß sich Jilrintlr entschloß, Vie CHininffasche- im Dunkeln selbst- zu suchen: Dabei schien es, ihm;, al^ regne, cs von seiner Hand auf Vie Eiche herab: Kbramba! Sein Pontschv fiihltesich feucht an. Der Rehrn- war" Blut! Er sprang nach der Dir und' wollte die: Zügel durchschprtdrn. Die 'Tür stand'halb offen. Wie«irr KindcriUfl- ballvir, den- Vrr Berge' hatten auffffigrn lassen, trieb der lichte Mond sacht vor«m Winde dahin: Jacinto Bergas, nun. völlig, wach geworden, blickte um Vie Hütte und in die unendliche Weite. Er" erschauerte. Der verräterische Audio war. mit vrn Tieren ge- flbhxn. Ehe er sich entfernte; hatte er ihm mit seinem Buschmesser leise eine Ader am Arm geöffnet; Vrr DskhtschM aber, die- er ihm abends gereicht; hatte- er zweifellos ein > Schlafmittel beigemischt: Jacinto Bargas fühlte, wie ihm Plötz-- licher Schreck die Kehle schnürt«.Er war. allein, am Ende der Welt, in der. furchtbaren Einsamkeit Lieser Bergiandschaft, zwischen 'dem verfallenen,, grasbewachsenen Straßen der altem JMs und der ewigen weißen MfL' vrr: Schneeberge. Er. war unrettbar vevloreni' Hier Armen: nur selten. Menschen vorüber;: einen richtige«, Weg gibt es nicht, da man die Hochebene allerorten ktvuzt, achte daß, die: Huff der Reittiere. Spure« chnterlvsstn. Da kam ihm' ein Gedankt:, der ihm das Mitt' ins Gesicht trieb. Im der' Satteltaschx, , die. der Jfttüo zurücföelasffn hatte», steckten Kokablätter. Wenn die Jtrdios mehrere Tage davon leben— warum sollte er es -ihnen nicht nachtun?- Mehr: als einmal hatte er zugesehcn, wie. sie- di« Mc-cyung bereiteten: Blätter und) ein: wenig Kalt. Daran'- kamen sic stundenlang, ohne, auch) auf anstrengenden. Märschen-. Nahrung: zu: sich? zu fnechnem. Derr Gtschmack der Blätter war so bitter,, daß. er Len Brei: erst: ein paarmal' iauchpuckvi mußte:. Wev er versuchte es immer wieder: Der Branntwein,, mit drm er sich den Mund anfeuchtete, schien ihm: ttrettiwr scharf' zu schmrckem als sonst: Er lsme-sich: einen Arrqenblicst nieder, den Kopf auf.«m- Sattel! Glücklicherweise hatte vrr Atdio- ckts Reitzeug' dagrlasseu: Die- Ein- gebvrenen verschmähen' solche Errungenschaffen der Kultur, sie reiten- auf Wankten More; ,M ML" wie sie es nennen: Bis hoch zu den Bergen hinauf: leuchtete das Gelände in Silberglanz; selbst die TunaS,. die Feigenkaktuss^lanzen, hatten- an dem haarige»' Kandelabevarmen einen silbernen: Schimmer. Eifrig kauend, spürte Jacinta Bargas,, wie ihn ein. seltsam süßes Gefühl durchdrang: Das Schweigen, Vas ihn mrz zuvor e^'chreckt hatte, wirkte, nun beruhigend. In heiterer Marheit Les Gei- ^stets erinnerter er sich darat:, daß die maultierbespannte Post nicht weit von hier vorüberkommen müsse. Vielleicht würde er zwei oder drei Tage warten müssen. Die Kalo würde ihn bei Kräften erhalten. Die Wunde am Arm,, die bereits eine» schwarzen Schorf aufivies; schmerzff ihn' kaum. ES überraschte ihn nicht, als er sich plötzlich in der Nähe eines JndtancrdvrffS fühlte. KenaS, indianische Flöten, hallten m dunklem Bergtat: Aus ffrner Uinschat- Jung drangen ihre reinen' Tone an sein Ohr. Es klang wie die: Klage des Mondes. Jacinto Bargas schleppte sich nach der Tür soer. Hütte, nm besser Horen zu können. Deutlich sah er eine' LjämccherVr, knapp fsinfM Schritt entfernt. Es waren zwei- bis dreihundert Tiere— er zählte sie' nicht genau—, alle weiß wie Nachtgestirne.. Er ihätte den Hirten anrusen können,, der sicher« stich nicht weit' davon die Rdhrflöte blies, aber er' war zu fbul zu sprechen. Lieber .trank er schweigend, den frischen Hauch, vor von den Schneefflderir hcrabwehte. BiS auf den Gipfel, dort kletterten die Ljamas in wiegendem Schritt heran; die Erzlast' auf ihrem. Rücken schwankte kaum: Vermutlich kämen sie von den Gruben im- Gebirge. Was war das,, Karamba? Bis zum Himmel hin sah er- nichts als -Ljamas.. Sie standen ruhig da und'Nickten °zunr Drmamcnt' empor: Ihr Rückern verschmolz'. mit' der unbestimmten Hvrizontlinie 'der Anden. Nun schluckten sie allem Schnee -— wie köstlich Vas war!' Räch', nie hatte er ,Ljgmas tanzen: sehen. Abe: mn' sie tanzten ^wirklich zum Liede 8er Krna; inr Tickt des Aarawitanzes setzten, sie abwechselnd.e Borderfsiße. ins Weiche. Gras. Jgcmto jBarggs lächelte vergnügt und ktvch' durch ffuchws Krautig' ein wenig: Weiler. Gr wollt« sich leis« den Ljamas nähern unst ihr - s flockiges Mies streichel«. Verlangen nach tiefstem Frieden floß ihm durch di« Adern; den Schweiß auf der Stirn trocknete ein sanfter, kühler Windzug. Er würde noch zwei ganze Nächte hierbleiben können, bis ein Reisender seine Ruhe stört«. Er späht« nach dem Schein des auskommenden Morgens, der über dem Prisma der Firnen di« Farbe von Jacintos Pontscho trug. Als er Gürt«, daß ein dunkler Bogel über sein Gesicht strich, hob er die zitternde Hand, um den weichen Federschops aus dem Bogelkops zu streicheln. Taz« flüsterte er em liebkosendes Work. Ader der Bogel hob die gewaltigen Schwingen. Morgensonne blitzt« vom Gefieder. Unbeholfen riß Jacinto VargaS den Schopf ab. Die Wunde sollte bester atmen können! Wie wohl ihm war! Als hätte er nun zwei halbgeöffnete Münder. Er würde gut schlafen mit dem Geschmack der Koka auf den Lippen, während das»varme Blut langsam verströmt«. Klar vernahm er Schellengeklirr: das war der Maultiertrupp vor dem Postwagen! Aber er wollte sich nicht bemerklich machen. Er legte die Stirn auf den Sattel, lächelte und verlor das Bewußtsein. Der Kondor, der schon darauf gewartet hatte, setzte sich ihm auf den Kops und hackt« eine lange Weil« in die reglosen, offenen Augen. Der Tiger und die gottgewollte Ordnung. Bo n H. Schmidt-Ellrich. In den Frieden des stillen Waldes war «in Tiger eiiigebrocheu. Die sanften Bewohner der Büsche, dir Gazellen, di« Rinder, di« Hirsche, di« Rehe wagten sich nicht m«hr auf Weid« und Tränte/ denn der schreckliche Würger übersiel si« tückisch uno mordete unter ihnen, und mehr, als er zu seiner Speise bedurfte. Da kamen die Tier« des Waldes zusammen und hielten Rat, wie sie das schrecklich« Ber- derben hemmen könnten. Und weil sie selbst nicht zu einem Erfolg versprechenden Entschluß kommen konnten, wandten sie sich an den Papagei und fragten ihn, was sie tun sollten. „Fliegt ihm fort! Fliegt ihm fort!" schrie der Ueberschlaue und schwang sich auf«inen hohen Baum. Da gingen sie zum Elefanten und flehten ihn an: „Hilf uns mit deiner Stärk« gegen den tollen Tiger!" Aber der Elefant entgegnete: „Ich kann nicht finden, daß der Tiger toll ist An mich hat er sich noch nicht heran- gewagt." Zuletzt, in ihrer Not, riefen sie den Schakal und sprachen: „Du bist listig und verschlagen, Bruder. Sag« uns, was wir tun sollen!" Der Höne sich den Fall an, blinzelte und antwortete: „Ich will es mir überlegen. Kommt in zehn Tagen wieder!" In der Nacht jedoch lief der Schakal auf der Spur des Tigers und fraß sich voll an den reichlichen Resten seines Raubes. So wurde auch er. fett und frich. Di«, sanften Tiere des Waldes, aber fürchten den Tiger, heute noch und dulden leidvoll den Würger.. * Bei den Menschen nennt, man solche Zustände manchmal gottgewollt«.Ordnung und findet darin«inen Trost. Die meisten Menschen, di« eine bestimult« Beschäftigung haben, gehen täglich denselben Weg. Auch Anneliese. Auch Erwin. Man kennt mit der Zeit all« Menschen, di« auch denselben Weg gehen, den kleinen Beamten mit dem Spitzbart und der abgeschabten Aktentasche. Die blond« Dame, die ihren Jungen zur Schule bringt, den dicken Herrn mit der faltigen grauen West«, ein goldenes Pferdchen tanzt ihm am Knopfloch. Man kennt sie alle. So kannte Erwin Anneliese—; so kannte Anneliese Erwin. Keine Lieb« auf den ersten Blick, aber eine sich durch Monate und Jahre entwickelnde zärtliche Bekanntschaft vom Sehen her. Erwin gehörte durchaus nicht zu den jungen Männern, die eine Dam« einfach ansprechen, vom Werter oder von den Zufälligkeiten des Lebens sprechen und ihre Anschauungen dahin auslegen, daß so alltägliche Begegnungen höhere Fingerzeige find... Anneliese gehörte auch nicht zu den jungen Damen, denen plötzlich was zu Boden fällt, wenn der junge Mann, der einen täglich anlächelt, in geeignet« Näh« gekommen ist. So gingen Monate dahin, ohne daß etwas geschehen wäre. Man bemerkte gegenseitig«inen neuen Mantel, einen nenen Hut, Stiefel— mit Anstand, wie eS sich bei Erwin und Anneliese eben von selbst verstand. Ging Annelies« in Begleitung eines Herrn, so merkte sie das Unbehagen, das solcherlei bei Erwin«iweckte. Ging Erwin etwa— aber daS kam ganz selten vor— in Begleitung einer jungen Dam», so geschah dies auch nicht ohne Mißbilligung der unbekannten Bekannten. Man liebt« einander, war einander unentbehrlich geworden Darüber waren sich beide im klaren. Der Zufall wollt« es, daß sich gemeinsame Bekannte sanden. Man traf«inander wieder ganz zufällig außerhalb des gewöhn- ten Weges. DaS waren andere Voraussetzungen. Man errötete und begrüßt« sich als Ueberall wird, wo immer inan hinkommt, .über di« neuzeitliche Frau gesprochen. Es ist ein offener Kampf geworden zwischen dem Gestern und dem Heut«. Ein Für und Wider. Ja, Preis« werden sogar ausgesetzt, um dir Stimm« aus der Maste zu hören. Und auS dieser Stimm« selbst kristallisiert sich der Kampf von Gestern und von Heut« am deutlichsten. All daS Geschrei, das gegen di« neuzeitliche Frau erhoben wird, ost genug von Frauen selbst am heftigsten, verhallt, im unnachsichtlichen Schritt nach vorwärts ohne«ine Kopfwendung der Frau von heute. Sie geht ihren Weg. Den Weg der Selbstbestimmung! All das Getue ist Lächerlichkeit, daß so viel Schönheit, Poesie, Romantik verloren geht, daß der Mann nicht mehr im Kampfe um die Frau ideale Ziel« har, daß sein Ehrgeiz, beruflich vorwärts zu kommen, gefährde: ist, daß schließlich das Interesse für Musik und Kunst, di« durch all die früher vorausgegangenen Konversationen uiw Zusammenkünfte in Theatern usw. gepflegt wurden, gebrochen ist, da ja der Mann alles ohne Anstrengung erreicht!’■ , Der Frau von heute, kommt es ja nicht aus di« Männlichkeit im allgemeinen an, sondern sie wählt stets, den bestimmten Mann! Diesem aber kommt sie gewiß nicht zu rasch entgegen; denn beide ergänzen sich von selbst ohne das„Um alte Bekannt«. Man gehört« zueinander, das fühlten beide. Sie' verabredeten, gemeinsam ins Kino zu gehen. Erwin bestellt«, nicht ohne erregt« Spannung, schon am Bormiltag«ine Loge. Hand in Hand betrat man das Theater. Man sand, daß man sich ja jahrelang umeinander verzehrt hatte. Endlich. Man saß von Anfang an aneinandergeschmiegt. Erwin beugt« sich vor, um Annelieses Hand zu küssen— di« Handschuh« fielen zu Boden, er bückte sich und machte ein« unaussprechlich« peinlich« Wahrnehmung. Es überlief ihn heiß und kalt. Er betrachtete Anneliese, das geliebte Mädchen, verstohlen von der Seit«. Konnte es denn möglich sein? . Dafür kann keiner was. Man nimmt gegen derlei Gerüche Fußbäder. Aber sie stören jede Hrrzensharmonie. Das muß. jeder. zugeben. Aber auch in Annelies« schien«in« Veränderung vorgegangen zu sein. Sie rümpft« ihr kleines Näschen und versucht« unmerklich abzurücken. Eine Mauer erhob sich zwischen den Liebenden. Der Film dauert« unendlich lang. Ich habe Kopfschmerzen, sagt« sie noch vor Schluß und erhob sich. ,'. Gott sei Dank, dacht« Erwin und geleitet« sie bereitwilligst hinaus. An der Trambahnhaltestelle verabschiedete man sich kühl und sörnrlich. ,-r Erwin trank vier groß« Kognaks auf diesen Schrecken.—— J Nach Schluß der Vorstellung räumt«-er Logenschließer auf. Er hlüt« fein« Stiesel aus der Logenecke, wo sie den ganzen Nachmittag über gestanden hatten. Ein prächtiger Aufbewahrungsort, dacht« er, und:' Es ist ein« wahr« Wohltat, in andere Stiefel zu schlüpfen, wenn man den ganzen Nachmittag di« Beine heißgestanden hat. So'ne Kino-Lage ist doch zu allerlei Ding« gut, hehe...! H. I. G i e s«l t r. und aus" einer jüUolzralpelnden Werbung. Di« neuzeitlich« Frau ist nicht schlechter, sondern ehrlicher geworden! Die, Männer sollten endlich aufhören, bei jeder Gelegenheit den Frauen ihr« Geschlechtlichkeit aufzudrängen. Sie wissen nun, daß sie mehr als Körper find! Ost-fische», sie beim Mann« ganz andere Ding«, sei es Bewunderung, Verehrung für Talente, Arbeite», sonstige Vorzüge, di« st« werden und lieben.. Es braucht erst gar nicht einer Erwähnung, denn die Tatsachen sprechen für stch, daß Männer an der Freude am Besitz der brgehrten und auch als Mensch nicht nur als Weibchen gewerteten Frau, im Berufsleben, in der Kunst Anerkennenswertes geleistet haben, di« selbst behaupten, durch den Einfluß der Frau den Arbeiten«ine ganz bestimmt« Note gegeben zu ha- den. Di« Frau, aber ist überzeugt, daß sie den richtig gewählten Partner nicht, durch di« Qual aufgepeitschtrr, unbefriedigter, erotischer Triebe, durch Stunden hindurch arbeitsunfähig macht. Sie braucht. als», di« romantischen, poetischen Uinwege nicht, um ans Tor der Gemeinsamkeit zu gelangen! Sie erfaß: di« Poesie, Kunst, Wiste», Musik mehr als je, weil sie nicht nlehr beim Konversirrrn Has''.Minderwertigkeitsgefühl hat wie. elüst ihre Geschlechts- genossiune», weil sie. endlich mit offenen. Augen schaut. und gerade dadurch. den- Höhenrausch aller Schönheit erlebt Lreve im Kino t Die neuzeeiliehe Ara«. Bon Franziska Wally. — 8— Die Frau ist ehrlicher geworden, weil sic sich da- Recht, über ihren Körper zu bestimmen, genommen hat. Sie wird auch nur dann ein Kind zur Welt dringen, wenn es ihr di« Ber- hältnisse erlauben und wenn sie den richtigen Partner gesunden, der ihren Anforderungen entspricht. Und da- nur deshalb, weil sie weniger egoistisch geworden, da rin« gesunde kommend« G«n«ration nicht da- liebe„geliebt« Ich", sondern alle angeht. Jede vernnnstigc, fortschrittliche Frau weiß heute, daß sie nicht di« einzig und allein srligmachend« ist, obwohl man fie von jeher mit der Phrase betört hat. Fort also mit dem Lügengewebe! Di« Erotik ist somit etwa- Ueber« wundenes. Ist einfach eine Raturnotwrndigkeit wir zum Beispiel das Essen und Trinken. Dir Frau von heute will frei, ehrlich und stolz als Mensch sowohl im Berufe als auch in ihren intinrsten Angelegenheiten wählen können! Man hat sie im Kriege zur schwersten Männerardeit gezwungen. Sir ist ungesragt hineingetrieben worden in ein Leben voll enrsetzlicher Leiden und harter Kämpfe. Sie hat sich und ihr« Kinder durch eigenen Verdienst durchbringen müssen. Heut« läßt si« sich einfach nicht mehr zur Leibeigenen, zur Sklavin zurückdrängen. Sie behauptet den Boden, den sie sich so schwer erkämpft«. Ihre Lebensaufgabe ist nicht mehr, al-„dienende Gattin" oder zwischen Bett und Spiegel zu suchen. Si« will weder al» Prosti« wirrte auf der Straße noch als Leibeigene gezwungen werden. Sie will endlich al» Mensch bewertet werden und gleich dem Manne geachtet sein. Zu dieser Achtung wird der Mann schließlich gezwungen werden! Si« ist heut« nicht mehr beiseite zu schieben; sie ist ein vollwertiges, milbestimmendes Glied der Gesellschaft geworden. Damit ist auch rin weit gesittetere-, reineres und auch wertvollrres Leben im Entstehen.,., druck dieser Statt« der Verwesung noch verstärkten. Denn der nichts weniger als weichmutigen Piefkeshausrner Sitte war er nicht, mit Blumen und frischem Grün ihren Kummer über ein« gebührend« Zeit hinaus zu verlängern. Sie übergaben ihr« Toten der Erd«, setzten rin hölzerne- Kreuz, oder wenn'- hoch kam, einen billigen Grabstein daraus, schneuzte» sich einigemal in» Sacktuch und überließen im übrigen eS Mutter Rawr und der Zeit, die blank« Erde mit Efeu, GraS und Unkraut grün zu überziehen. Wie wenn der Wind im Wald« über dl« Wipfel, streicht und sie in Wellen schwanken läßt, so zogen nun tausend Männerhändr die Hüte, zogen tausend Jrauenhände di« Taschentücher. Emil Beinah« nahm den große» Trauerkranz von Herrn Abdul Chamers Arm und legte ihn mitten auf das Grab Breitete sorglich di« weißseiden« Schleif« aus, aus deren einen! Ende„Ruhr sanft" und auf dem andern „Dein treuer Sohn Emil Beinahe, Meister im Boxschlvergrwicht von Deutschland" in goldene» Buchstaben gedruckt stand. Verharrt« dann«ine kurze Weil«, den Blick auf eine emsige Wespe gerichtet, die aus einem Löchlein am Fuße de- Grabes hin und wieder flog, nickt«— und.— unsere Feder erzittert« vor Rührung— und putzte sich mit gedämpftem Trompetenton di« Nase! Wahrlich«in hehrer,«in herzbrklemmenh weihevoll«! Augenblick! Schluchzen erhob sich ringsum und von Tränen ersticktes Äslüster. Seht doch, seht doch, er— er— ach, der arme, gute Mann, er kann sich nicht beherrschen—> er putzt sich dir Ras«. Di« Damen und Frauen stöhnten leis« vor Mitgefühl und Wonne, di« Herren und Männer räusperten sich heftig und schluckten. Zweitausend tiefergrislene Menschen putzten sich schnaubend di« Rase. ,Zaja", nickte wehmütig Emil Beinahe, „da liegt se nn? Di« ist nu auch schon lange lot!" Der Herr Reporter von der„Kölnischen Zeitung" tat einen letzten Schnaufer und sagte dann tröstend„Sie war eine edle Frau!" „DaS sowieso!" bestätigt« Deutschland- Stol^ „Eine Frau von echtdeurschem Schrot und Korn!" „Das soll wohl sein!" Schüttelt« noch einig« Male traurig den Kops und sah dann Herrn Abdul Chamer an. Der gab dein Festkomitee einen Wink, woraufhin das sich in Bewegung setzt« und den Held des Tages vom Kirchhof und den weiteren Feierlichkeiten«nt» gege«führte. Was mancher nicht weiß. I« Frankrkelch erkämpft dir Anti-Lärm- bewegung zur Zeit große Erfolge. Rach Mitternacht dürfen in Pari- k«in« Autohupen mehr ertönen, und in St. Nazair« sind Lautsprecher, di« man auf der Straß« hört, verboten. Di« Indianer verfahren nicht eben glimpflich mit ihren Acrzten. Ist einem chrer Medizinmänner dreimal«ine Kur mißlungen, so wird ihm ohne Gnad« und Barmherzigkeit selber der Prozeß gemacht. Al» älteste Stadt der Welt gilt virfach Damaskus. Sir war schon vor den Tagen Abrahams vorhanden,^und Uz, der Enkel de» Sem, soll sie gegründet haben. In China haben sich in den letzten zehn Jahren 4242 Mordfälle- ereignet, davon ft» letzten. Jahr« allein 429. Die neueste Rümmer der Radioprogramrn« in Amerika ist eine Verbreitung d«S Getöse», daS der>Riagarafall derursacht, durch Rundfunk. ' V V V vvt t VTT T'T T vt't T'v r'v T T'V tw t t t t wt t yt'v t* t t „tzekdenvereyrnng in nnferer Zett. Eine Satire ans de» Boxbetrieb. Es ist charakteristisch für unsere Zeit, daß kein Ereignis, kein« kulturell« Großtat di« Begeisterung und di« Leidenschaften einer gewissen Menge so zu entfesseln vermag, wie«in Boxkampf. Der durch«in« Reihe köstlicher Bücher bekannte Schriftsteller und Zeichn«! Adolf Uzarski hat nun«inen neuen Romani geschrieben s„Beinah« Weltmeister", ein heiterer Boxerroman, Delphin» Verlag, München, Preis Mk. 4.—), der mit beißendem Witz und Spott das Leben und di« Karriere eines Boxtvrlt- meister» erzählt. Aber wie erzählt! Man lacht manchmal Tränen. Er,„Emil Beinahe", der Sohn einer Bauernmagd und durch sein« Kinnhaken zum„Stolz Deutschlands" geworden, sowie die ihn verhimmelnd« Meng« sind in chrer über- wältigendcn Komik glänzend dargestellt. Di« 199 Zeichnungen deS Verfassers, di« in den Text gedruckt sind, tragen zur Steigerung des Humors des köstlichen Buche- nicht wenig bei. Man wird viel lachen über dies« Geschichte, aber sie wird manchen auch zum Nachdenken über unsere Zeitverhältnifse anregen. Nachstehend geben wir mit Erlaubnis d«S Berlages ein Kapitel wieder, in dem der Held, auf dem Gipfel seiner Be« richuuheit stehend, seinen Heimaisort besucht: Das Hochgrschrei der Masten verstummt« mit einem Mal« und ein« weihevolle Stille macht« sich breit, in der nur das leise Surren der Kinoapparat« vernehmbar war, al» Emil Beinahe nun vor der armseligen Behausung stand, die doch durch seine Geburt so herrlich verklärt war. Zitterten dem großen Manne die Kni«, klopfte rascher sein Kämpferherz, stahl sich«ine schön« Träne der Rührung über seine Wange, stiegen Erinnerungen in ihm auf aus längst verflossenen, aus hier verbrachten Kindheilstagen? Niemand von allen, di« dieser Begegnung eines welrbeiühmten Genie» mit d«r bescheidenen Wiege seiner ersten Jugrndtagr gerührt und mit heimlichem Räuspern zuschauten, hätte.«- sich eingestanden, daß er ein .wenig, ein ganz klein tvenig enttäuscht war. Denn dem großen Mann« zittert« nicht»; weder über seine Wang« noch. über, sonst«inen Teil feine» prachtvollen Körpers stahl sich ein« Trän« oder sonst etwas, das sich zu stehlen pflegt. Nichts deutete darauf hin, daß sein Kämpferherz rascher al- sonst klopft«. Und wenn wirklich Erinnerungen in ihm aufsti«g«n, waren es jedenfalls weder rührende, noch freundliche. Hätte er sonst zu Herrn Wdul Chamer, seinem Manager, gesagt,„Mensch, was'ne Bruch- brü»«!", und zum Frstlkomiter, daß er sich jar- nich vorstellen könne, in so'n«r Kaschemme jrboren zu sein, und wenn er das FasiS ziehe, zöge er b«i aller Pität sein« momentane Wohnung in Berlin vor. Hähä, na klar. Herr Gemeindevorsteher Drilldop machte ihn darauf aufmerksam, daß di« Eichenholz- Platt« über der Tür in Bälde durch«ine au- echtem Marmor, mit echt goldenen Buchstaben ersetzt würde. „Aha, Marmor!" nickt« Emil Beinahe. „Und jolden« Buchstaben! Famo-! Meine Herren, daS wird ja dann knorke!"„Ra— hm ja, und— eh— waS wird nu jefpielt?" „DaS Grab der hochseligen Frau Mama!" flüsterte der Herr Reporter der Kölnischen Zeitung i hm zu. Ah ja— nu natürlich— klar, war ja die Hauptsache vom Projramm. Bong, trudeln wa mal rüber zum Jrabe— wo lag denn det überhaups?— Aus'n— hraven and hell, war ja klar, aufn Kirchhof, natürlich. Konnte ja auch«ich jut aus'n Tanzböden liegen, hähä, was, meine Herren! Glückstrahlend über di« gute Stimmung des geliebten ManneS verließen sie nun den Platz. Immer begleitet vom begeisterten Gebrüll des Volkes. Gingen an der Kirche vov> bei zum GotteSacker, vor und auf dem auch schon Tausende seit Stunden ungeduldig harrten, dem schönsten Akt d«S herzerhebenden Schauspiels beizuwohne». Stolz wies der Gemeinderat ihm den Weg und di« Herren von der Preste nickten sich bedeutsam zu und mit Mienen, die zweifelsohne besagten, wie doch Emil Beinahe ganz so nach ihrem und also auch nach des deutschen Volkes Herzen sei. „Hier ist es", sagte mit gedämpfter Stimm« Herr Gemeindevorsteher Drilldop, zog den Zylinder und wies mit ihm auf das bescheidene,. von Efeu überwucherte Grab. Weder Tafel noch-Stein gab Kunde von den sterblichen Neberresten der teueren Toten. Nur ein prächtiger Flor von Erika und Geranien hob es vor den andern hervor, di« ohne jeglichen Schmuck und mit schiefen Kreuzen den traurigen Ei«. Elegant«, haben«ne. Abneigung gegen Mause-. Da. dies» Abneigung nicht in. Furcht, begründe! sein kann, ist. man W der Ansicht! ge» Kimmen», iiaß- wahrscheinlich, der Geruch der. Maus dem Mcfäntew unangenehm, isst. Die ersten Kanonen sind nwhl vom den Mauren im Jahr« 1223 bei, der Belagerung, der spanischen Stadt Alecmtdrm angewandt ww> hem. Jia der Schlacht gegen, die Franzosen, stet Ererys, alssv etwa, zehn Jahrs. sicher?. hatten- di« Englüntwr- vier stein» Kdnonen,. die! mehr. Lärm machten als sie Schaden, anrichteten. Schlangen und Frösch« sind- taub, Eidechsen aber haben ein sehr gutes Gehör, und' Schichteten können spgav unter WKsser ausgezeichnet Mcem Auf Barbadeö! gibt' eis' einen Baum; der,, wenn der Miffatwind- darüber hinflreicht;»in eigentümliches Mifen- mnr sich gibt: Atich im Sudan' gibt'»s«in« Akazinmrts. die svlchr Pfeis» kduzerte veranstaltet. Aus der Welt des Buches. Phantasievolle- Lektüre für kleine Leute bringt' 8er Bbrlag' Gerhard Sstrlltng; Oltensiurg- ii O: irr vorbildlicher Ausssitttung auf; ven- Weihmrchsmarksi Hettwrgeholleir seien: „He neue. Märchentmche." Aon Biltmr Möitckt- kferg. Nvlltnar. Die. Vorzüge dieser Erzählerin sind:» klare,, benr ffihbc vorMnVllche Sprache, reiche ..Phrmtdffe, baß- kindliche- Eeiniid. packende Dirrskdl-. lung. Lobende Eüvähnnng, verdienen, die- von. Haas Lang, gezeichneten vier, ganzseitigen Voll-, Vilder nntd die' im Text verstreuten Bilder in> Schwarz. „Dast WUndrrantm" Von GhsirieM und Hans Stricm.. Mit: vier snrltigen Avllltiidern. und 10 Federzeichnungen von Walter Trier. Ta» ist! ein modernes Märchen,, frisch und flott erzählt, heitrer und spannend: dass die- Jungens, dir- öS Itft-n: werden, alles rund ui» sich vergessen werben- In den- Avtchnugen' iss. dach was inan lobend'..Schmitz'' nennt „Mi- macht man das nur?" Roma», sstr Kinder von Katrin Holland. Mit Zeichnugen von llllw wmi Butt». Wenn, wirr als Kinder doch nur: solche auiüsjnitc. Geschichten wir. diese zu' lesen- bekommen, hätten- Viele Personen, treten darin auf, dir Hduptpersimen aller sulch die.drei: Tenfel-- chen^- Heinz, Wlchllb und Rdsr. Tüchtige' kleine- Leute,, die viele Erlcbnisie haben. Ein lüssitches» Buch. Dur Zeichnungen, heruorragend. Besonderes Leb verdienen StallingS Künftlee- bilderbücher.. Heuer sind vier neue erschienen,, eivrs enchflcktnder als- düs' andere:.Ktarbber-. mnuSchrn."' Mr Drei- bis Mnijnlsrige.' Bersch und» Bilden lrchtärrc von- Johanna- Btennamn über das» Familienleben, einer Mäusefamilie, voll- köstlichem Humar—„Das arme- Mirriechem" Für Fünf»- bis- Esijährige: Eine ähenteuerlicho- Piippen-- geschichte in- vorzemdwn Versen- Die Bild«- hat! die einzigartige Illustratorin Else Wenz-Victor beigesteht—»Die emväricn Spielsachen und» andere Gedichte." Für Fünf- bis Neunjährige.. Frische,, skühlicha Bilder- von. Lia Doering, auf den, Kinvartow fein- nttjcffftnmtb' Verse von Frida! Schanz..—„25 m Himmel, beet Tiere." Für. Fünf--, bis Zjviilsjübrige Wider voller, glliin.ender Ein-- Mle' von- Eis« Wbrn-BIetdr, Bersch von-«rchhie.. Beinl'«mim. die. ait» sttM gelungen' tezeichnrN werden, können Wc-büenchnchsi-ner. i»S' UuiomBeridgeK Der ÄerittM tli'iom Dduischs Bdridgsgelelsich-tfl,, Stumpivt;. hm nid mich» lsruerr AiuMdttlings unw Ruov-ch! des. Inhalte« seiner hur Wsihnmsiten- deitimmtm Rdnerschienimgen an Jugei-dbücherru Üeswtters' arigele-gru- srim laffern „Täte Rene Universum."'5l. Dimd- T!c. intcr-, essimtdstrn Ersindungen und- lSntdeckkingen«iss allen Gebieten livvie Mtskschjlt«rnngem Erzählungen. Jagden, und Stventeue« Mich einem' An-» hang zur.«etbnbclchäftigung:.SLilSiche. Werk-- skdtt". Leinen Mk: 8.50:. Sin Sag- genüge: Fürc reifere Jungen da- VegehrenNverttste Gtjchenkbnchl! «Dar- Jugendgortew" Sin« Festgabe für- Mädchen von- acht. biSe zwölf-- Jähren.. Ein« sp-rgsälttgs ausgewählte Taunnlbng' von. Erzählungen. Gt- dichten. Miltrwetistnge,, au» Natur, Haus und: Geschichte, Beschäftigungen, Sport und Wie«.. -Mit- vielen Widern. und acht: Knnstbeilagen: Leiney. >Mk. KW. .„Der gpte Kamerad." Jllnsftiertes Knaven- ijvhxliuch, ÄS Gerten' in LlUartsbrmat' mitt über ÜVG Abbildungen- und elf! Knnstbeilagen. Leinen -Wh IL—. Dieses» seit: 44- Jahren, erscheinende Jahrbuch ist auch, hencr gemäß einer bewährten Tradition so reichhaltig, daß es das Helle Ent. zücken alter dmnit- beschenkten Knaben Hervorrufen jüvird. „Bvm treue« Brüderchen."' Seb. Mk. 2Hg. -Olga Gaul-Molnar erzählt hier, anregend, die iSHicksalch eines armen kleinen Jungen. ZU. wirklich billigen' Preisen, hast der Verlag mehrere- Bände alter- Märcheir in- neuer Anslkge «und- neu«- Ausstattüng yerausgrgeben:„Andersens Märchen." Geb. Mk. 2.—.— Gebrüder Grimm: „Märchen." Geb.. Mk. 2.—..— Wilhelm. Hauff, -„Märchen." Geb: MK 2.—.— I.«.«. Biusäuöi „Bolksmärchen d« Deutschen." Geb. MS 2.—. .Die Bänder zeichnen» sich durch, guten- Druck: und ^hübsche Wider» aus. Ndtürgrschichtr: Mßev- dem nieterem „Würmersorten, erklärt der Lehrer,„haben alle Lebewesen, einem Kotzst. ganz; gleich,, ob.» Insekt, Rdpsilf Fisch, Bdgrl Mr Säugetier."' Da erhellt! sich«in Junge und sagt:„Es, gsch auch Fische .ohne Kapff"—„Sa?— Was sind denn das tflir Fische?"—^dlsartkinen." We. Feuerwehr.. ,LfS> gut» daß mir: die- »Uebung. machen, Hauptmann., Tie Syrihen hat kan Druck' net,.— bal's wo int. zweiten. Stock' j Brennt, bringen wiris Wasser, net.'nauf,'"— „Dös macht nix— bis mir kemma, iS.'s. Feuer alleweil genug,'mmterbrennt,. daß mir spritzen» ,ksinnen." . Ein gute« Kerl.. Ein junger tschechischer -Kaplan- bemüht» sich, den älteren» Ps.rrhpvrm im deutschen Sprachgebiet, erfolgreich, zu-»r- i treten. Sw wandert, er.»pflichtgemäß mit, einer Minen, Prozession» von alleren und ganz.jungfn »Weiblein am. St. Sebastians» Tage zur Statute: des Heiligen,, unweit, des Dörfchens.. Di« frommen Beterinnen bektanzten den. heiligen Märtyrer,, und nach- einigen, einleitenden Bittgebeten liest ihnen- der Kaplan, die. Leidensgeschichte des- pfeildurchbahrten Dulders, vor. Ldngsäm,. eindringlich fast: singend kommem- di« .Wort«.— gebrochen durch den tschechischen. Nfrnt'— und dringen: tieft' im iüd Herzen, dar Weibtein, die die Pfeile- teS Heiligem am; eiMtrn Leibe, zu spüren glauben.. Ein Schlüchzem. vurch- ,llebt' Lid' tränenüberströmtem. Schäffeim der Ge- meinte;, und bestürzt JfHjt sich der junge: Pdiesler. hinein. Meer von: Schmerzen gegenüber. RarloS' Mt er in seiner. Borlesüng inne», wenvet: sich 'am. die' mitleidigen Fr, aber: jetenfalls vergeht ,tü« Zeit, angenehmer." l Da» Hindernis.„Ich- wollt', tch könnt' meinen- Neffen, dem Ntchnutz, sntkrtenl"'— «„Das, isst gesetzlich zulSsiigi"—„Witz ich Aller : ich halle»ich» zu vererllenft" Die lkhrenjungstaurm. Der Kriegerverein -in Shrekhusen hatte- sich eine- neu« Fdhne- an» ^geschafft, die mit großem Tamtam' enthüllt' wer» 'den sollte. Kurz- vor ter Enthüllung kdmrn ! mehrere- weißgekkdivete- Dhrenjungfrauem zum i BdrstanV- und- sagten:'„Dd Fichsin Vat iS aller , een Lumpen!. De Sied' is jp gor»ich echt"— „Holt blos den Babbel, je dummen Käs';" sagte Jan Deters,.„jj Ehrenjungfern sünv ock fall längen: ni'ch mehr- echt!" Gchach-Scke. Alle- Zuschriften- unv- Ansrvaen- am«Sen. ! W« nqw l: Dcha trvch, Ztvettnitz Mr SS {fei TvplitpSchönau. j Allen Anfragen Ist- Stinimnft beizulegen. Sehaehaufaahe Nr- löt. ! Von. Sen. Josef BVna’,. Hostömitz: a. B. Weiflt KeS, VM M8! L^ gJ’.SH4;.fT; Bei, gS. ’ M Mswrens. iSehwone: Ke4; H»; DäU. c>U. Bgft.«tz. Sc2, h8, BIS.(Bi Bignran). Wit iir» 2. Ziitteu. ‘BeaangfBr. sind Bür. lümeetens M Dfeae nach erscheinen der" Aufgabe att Gteu. Seharocb Wenzel,. Zwettnitx, einzueemden; Lösungezuir mu Nfc. 14: 8d7—etl. * Biohtige Läeongew sandten nachfolgeude Genossen ein: Pate. Alois,. Zuckmantel;. Ulbert; Karl, 'PVosetlti; W alter LndWijr und’ Hobelt Kranz, ■Kwitkau; Hyna Iösef, Hbstenritz;' SMUHmI Häm, Holeiachen Uni, Staab: Baum Rhmz, ‘ Heidanstein; Hoyer Otto, Saat-, Th; Hilgarth, Eidlitzt Koukal Eduard, Trnpscliitzj Adolf , WcnzBi; Arnsdorf bei Haida; Hfilbig: JbMarni und Bräutiffam Anton, Bbrgesgrün;: Hielte Josef, Meistersdorf; Schlosser Hninrieh: und , Ander- Hudolf;, Grannen, Zur Beachtung! Da wir beabsichtigen;, mögiiidist nur Schachaufgaben eigener Produktion für un- ' sere Schacheeife ztn verwenden, crauchen- wir »alle: diejmigm- Genossen;, welidieß stoch, mit Pro hl emkam Positionen, befassen, solche an obeustehende- Adresse- einzusenden.. Erwünscht, sind. Hauptsächlich oder- höchstens Dreizng-Aufgaben, die dann ■nach Ueb'erprüfömg.' dhr BetüettfMfce- nach ;veröfftatlichtt werden; I Wir. erhofft-tr» rere- MitaxtieiL i. StyfeMoek