اللهللا Feiera Feierab Jr. 50. Enterhaltungsbeilage. Als Ghandi heiratete • 1930. Bor wenigen Tagen starb in Bombay zieht sich nicht auf meine Verlobung, sondern Staates Rajkot) war durch seine Pflichten als der 17jährige Sohn Ghandis an den Fol- auf meine Heirat und Ehe, an die ich die dent- Diwan noch festgehalten, um so mehr, als er gen eines Hungerstreiks, mit dem er gegen lichste Erinnerung habe. bei dem Thakor Sahib in besonderer Gunst die ihm im Gefängnis zuteil gewordene Wir waren drei Brüber. Der erste war be- stand, der ihn bis zum legten Augenblick nicht Behandlung protestierte. Das mach. ein reits verheiratet. Die Eltern beschloffen, weglich. Als er es endlich doch tat, bestellte er joeben im Insel- Verlag, Leipzig erichie- meinen zweiten Bruder und einen Better und für ihn Extrapost. mit der es um zwei Tage nenes Buch„ Mein Leben", bon mich selber alle auf einmal zu verheiraten. Schneller ging Aber das Schicksal hatte es Mahatma Ghandi geschrieben, de- Dabei war fein Gedanke an unser Wohlergehen, anders gewollt. Borbandar ist 120 englische sonders aktuell. Dere große Inder schiet geschweige denn an unsere Wünsche im Spiel. Meilen von Rajkot entfernt, was für darin, von der Kindheit ausgehend, die Es war lediglich eine Frage ihrer eigenen Be- fünf Tage Wagenfahrt bedentet. Mein Bater Begebenheiten seines Lebens bis in die quemlichkeit und Sparjamkeit. Heiraten ist bei sollte es in drei Tagen schaffen, aber die Postjüngste Zeit. In seiner Schlichtheit ist es den Hindus feine einfache Sache. Die Eltern fatsche warf auf der dritten Strecke um, unb ein ergreifendes, ja erschütterndes Buch, der Braut und des Bräutigams richten sich oft er erlitt schwere Verlegungen. Er fam über das in dem weltgeschichtlichen Kampf fär völlig darüber zugrunde." Bermögen und Zeit und über in Verbände gewidelt in Rajkot an. die Freiheit des indischen Volkes ir un werden dabei vergendet Monate vergehen mit Sowohl ihm, wie auch uns war die Freude an vergängliches Dokument bleiben wird. Wir den Zurüstungen, da heißt es: Kleider machen, dem bommenden Ereignis halb verdorben, aber geben hier eine Stelle aus dem Buche wie das Haus schmüden, Borräte richten für die es half nichts, wir mußten durchhalten, denn der, die seine Heirat betriff:: Mahlzeiten. Jeder strebt, den andern auszu- wie hätte man den Hochzeitstag verschieben stechen an Zahl und Mannigfaltigkeit der können? Und ich muß gestehen, daß ich über Gerichte. Weiber, ob sie eine Stimme haben der findlichen Bust an den Festfrenden den oder nicht, singen sich heiser, manchmal bis sie Summer über die Wunden meines Raters richtig frant werden, und stören die Nube ihrer bald vergaß. Ich weiß, bevor ich mit dieser Erzählung zu Ende sein werde, wird mir der Mund mehr als einmal bitter werden von so manchem, was ich zu breichten habe; aber ich fann nicht anders, wenn ich beanspruche, ein Jünger der Nachbarn. Die Nachbarn ihrerseits nehmen all Ich war meinen beiden Eltern ein liebenWahrheit zu sein Ich habe die schmerzliche diesen Trubel und Lärm und all den Schmutz der Sohn, aber dessen ungeachtet den BegierPflicht, zu allernächst von memer Heirat im und Unrat, der nach dem Fest übrigbleibt, ge- den des Fleisches ergeben. Für mich galt die Alter von dreizehn Jahren zu erzählen. Wenn dilbig hin, weil sie wissen, daß sie über furz Lehre, daß man alles Glüd in dienender Liebe ich die Buben gleichen Alters um mich sehe, oder lang es selber ebenso treiben werben. zu seinen Eltern opfern solle. Und dennoch die unter meiner Obhut standen, und an diese Meine Eltern hielten es für besser, den ganzen ereignete sich, wie zur Strafe für meine Sucht meine Heirat denke, so fühle ich Mitleid mit Rummel ein für allemal abzumachen; das war nach Genuß, ein mich tief beschämender Vormir selbst, und sie dünken mich glücklich, daß billiger und machte mehr von sich, denn man fall, von dem ich später erzählen werden; die fie meinem Los entgangen sind. Ich sehe nichts, fonnte mehr Geld aufwenden, wenn die Ans- Erinnerung daran ist mir immer wie eine womit man eine so unfinnig frühe Heirat wie gabe nicht dreimal wiederholt gi werden eiternde Wunde verblieben. Nishkulanand singt: die meine moralisch befürworten könnte. Man brauchte. Mein Vater und mein Onkel waren Verzicht auf den Gegenstand der Begierde verstehe recht: ich wurde verheiratet, nicht ver- beide alte Männer und wir ihre legten Kinder. ohne Berzicht auf die Begierde selbst ist kurzlobt. In Kathiawar sind nämlich Verlobung Wahrscheinlich hauen sie den Wunsch, es sich lebig, so seht man sich auch bemühen mag. und Heirat zwei streng getrennte Bräuche. Ver- noch einmal vor ihrem Tode so recht nach Sooft ich diesen Spruch singe oder singen höre, lobung ist eine vorläufige Vereinbarung zwi- Herzenslust wohlsein zu lassen. Angesichts all bricht die Erinnerung an jenen unjeligen Borschen den Eltern des Knaben und des Mäd- dieser Umstände entschloß man sich zu einer fall immer wieder schwärend in mir auf und thens, die beiden in einer Ehe zu vereinen, und dreifachen Hochzeit, und Monate vergingen, wie durchglüht mich mit Scham. ist nicht unwiderrufiich. Der Tod des Knaben gesagt, mit den Vorbereitungen. " 11 Mein Vater hatte troß seinen Berlegungen hat für das Mädchen nicht Witwenschaft zur Einzig und allein durch diese Borbereitun- eine tapfere Miene aufgesetzt und nahm vollen Folge. Das Ganze ist lediglich ein gegenseitiges gen erfuhren wir von dem kommenden Greig Anteil an der Hochzeitsfeier. Wenn ich daran Bersprechen zwischen den Eltern; die Kinder nis. Ich glaube nicht, daß es für mich mehr zurüddenfe, sche ich heute noch vor meinen haben nichts damit zu tun; oft wird ihnen hedeutete als die vergnügliche Aussicht auf inneren Augen die verschiedenen Plätze, auf nicht einmal davon gesagt. So scheint es, daß schöne Kleider, Trommelniusit, Umzüge, Gedenen er saß. während er die vielerlei Einzelich dreimal verlobt war, ohne zu wissen, wann. Lage und ein fremdes Mädchen als Spiel- heiten der Zeremonie vollzog. Ich ließ es mir Man sagte mir, zwei Mädchen, die für mich fameradin. Die fleischliche Begier stellte sich erst damals nicht träumen, daß ich im späteren Leerwählt worden seien, seien nacheinander ge- später ein. Ich bite, den Schleier über meine ben an meinem Vater Kritik üben würde üben storben, und also nehme ich an, daß ich dreimal Scham ziehen zu dürfen, abgesehen von einigem müssen dafür, daß er mich als Kind verheiratet verlobt war Es dämmert mir zwar schwach, wenigen Erwähnenswerten, auf das ich noch hatte; denn alles an diesem Tage erschien mit daß meine dritte Verlobung in meinem sieben zurüdfommen werde. qut und recht und angenehm. Ich selber war ten Lebensjahre stattfand; ich erinnere mich Mein Bruder und ich wurden von Rajtot mit eifriger Begier dabei: und da mir damals jedoch nicht, daß man mich davon in Kenntnis nach Borbandar zurückgebracht. Mein Vater alles, was mein Vater tat, über jeden Tadel gefeht hätte. Was ich im folgenden erzähle, be-( Gandhis Vater war Ministerpräsident des erhaben schien, so ist mir das Bild jener Bor - 2gänge frisch und ungetrübt in Erinnerung. Ich viel zu schüchtern. Wie sollte ich zu ihr reden,| Mann, der den Faustschlag bekommen hatte, sehe noch heute, wie wir auf unserem Braut und was sollte ich sagen? Die Aufklärung stand ziemlich verschüchtert vor seiner Frau sit saßen; wie wir die„ Sieben Schritte" voll- fonnte mir nicht viel helfen. Aber in diesen und all den Leuten. Aber die Frau, lebensflug führten;( die„ Sieben Schritte", genannt, Sap Dingen bedarf es im Grunde keiner Auf- und erfahren, bot ihm den Arm und sagte nur: tapada", werden nach Hindujitte von Brant flärung. Die Erinnerungen aus früherer Ge- Wird dir das eine Lehre sein, mein Lieber?" und Bräutigam aufgeführt, während sie das burt sind noch wirksam genug, um alle Auf- So moralisch können unmoralische AbenGelübde gegenseitiger Liebe und Treue ablegen, flärung überflüssig zu machen. Nach und nach teuer enden!" durch das die Ehe unwiderruflich wird. Das begannen wir vertrauter zu werden und undie Weihnachten! Der Groß- und Kleinhandel hat sich bereits füße Gebäck,„ Kanjar" genannt, ist aus Wei- befangen miteinander zu reden. Wir waren Denken Sie an zen und Zucker bereitet und wird von dem gleich altrig, aber ich wußte mir bald gleichaltrig, Paar am Schluß der Zeremonie gemeinsam Autorität des ehelichen Gebieters zu wahren. berspeist); zavie die neuvermählten Ehegatten Ich habe bereits erzählt, daß ich zur Zeit einander das süße Gebäck in den Mund scho- meiner Verheiratung noch Schüler war. Wir ben; wie wir miteinander zu leben begannen: brei Brüder besuchten dieselbe höhere Schule auf fein Jahreshauptgeschäft, auf Weihnachten, zwei unschuldige Kinder, die ahnungslos in den Mein ältester Bruder war in einer viel höheren eingestellt. In unerhört hellem Richterglanz locken Schau Ozean des Lebens hinausplätscherten. Die Klasse, aber der zweite, der gleichzeitig mit strahlen die Schaufenster und Frau meines Bruders hatte mich über mei mir geheiratet hatte, war nur eine Klasse über lustige an. Verhalten in der ersten Nacht gründlich auf- mir. Die Ehe hatte für uns beide ein ber- ,, Denken Sie an Weihnachten!" mahnt ein geflärt. Ich weiß nicht, wer das bei meiner lorenes Jahr zur Folge, ja für meinen Bru- zierliches Plakat inmitten einer Aufstellung Frau besorgt hatte. Ich habe sie nie danach der fam es noch ärger, denn er gab schließlich feinsten Porzellans. Zu zierlich erscheinen die gefragt und gedenke es auch heute noch nicht zu die Schule ganz auf. Gott weiß, wie vielen Gegenstände, um täglichen Gebrauch zu dienen. tun. Der Leser darf überzeugt sein, daß wir jungen Menschen es ebenso ergeht. Nirgend Es wäre für die denkenden Menschen eine beide so aufgeregt waren, daß wir einander sonst wo als in unserer Hindugesellschaft größerer Beruhigung, zu wissen, daß die Steinnicht in die Augen schauen konnten. Wir waren gehen Schule und Ehe so Hand in Hand. gutschüsseln der Millionen Arbeitsloser täglich genügend gefüllt sind... Kleines Abenteuer. Von Gerhard Frank. In Paris ist fürzlich etwas Lustiges geschehen. Wieder einmal hatte ein Ghemann ein fleines Abenteuer. In diesem Falle haben sogar die Zeitungen darüber berichtet: Die Waren häuser hatten gerade ihre Ausverkaufstage. Zwischen den Bergen duftiger, weißer Wäsche, berauschend schöner seidiger Schals, Kleidchen und intimmer Wäschestücke stauten sich die Un mengen der Käufer Frauen, die allein waren und Nötiges einkauften, Frauen die mit ihren Freundinnen gemeinsam über mehr oder min der notwendige Ankäufe debattierten und endtich jene Frauen, die mit ihren Männern einTaufen tamen Das waren entweder ganz junge Ehepaare, die sich noch nicht tvennen fonnten und das Alleinsein für wenige Stun den nur schwer ertrugen oder sich gemeinsam an den aufgetürmten Herlichkeiten erfreuen wollten, oder es waren ältere Ehepaare, wo er mitgenommen wurde, damit er sein wichtiges Urteil abgab und wenn es nötig wurde auch ein wenig bremste, sobald die Neberfülle der föstlichen Dinge die Frau zu unnötigen Anschaffungen zu verleiten schien. -,, Denken Sie an Weihnachten!" fordert eine Inschrift vor Bergen von schneeiger Wäsche aus derben und feinen Stoffen. Wieviel tausend deutsche Kinder besigen nicht viel mehr als ein einziges armseliges Hemdchen? schnell davon. Er fand jedoch seine Frau nicht Auch Weihnachten wird der wenig oder gar wieder; das Gedränge war zu groß. Die nichts verdienende Vater dem Mangel kauni Frauen von ganz Paris schienen in diesem abhelfen können... Warenhause zu stecken; wenigstens konnte man ,, Denken Sie an Weihnachten!" Wie einSas nach der Fülle und dem Gedränge an- leuchtend wirkt diese Aufforderung im Zunehmen. Die Frau blieb verschwunden. Der sammenhang mit zahlreichen ausgestellten WärmMann lief, soweit man dieses Sichdurchdrängen und Heizapparaten! Der Anblick allein verBaufen nennen fonnte, über Treppen, fuhr mit mag ein Gefühl behaglicher Wärme, würzigen dem Lift von einer Stage zur anderen, suchte, Zannendustes hervorzaubern. Unsere Arbeitsmachte sich auffällig bemerkbar aber feine losen werden auch zu Weihnachten nicht mehr Frau war und blieb verschwunden zu heizen heben, als sonst, und das ist meistens Mit einem Male stand er an einem Tische, recht wenig. Und die Kinder, die sonst wenig auf dem seidene Strümpfe lagen, und ihm stens während der Schulstunden im Warmen gegenüber, an der anderen Tischseite stand jizen, werden Weihnachten frierend zu Hause wieder jene Asiatin. Der Mann fab sie an; sie figen: Bater, Mutter, es ist so talt in der sah ihn gleichfalls an und schien ein wenig Stube..." verlegen zu werden. Sie wandte sich langsam ab und ging davon. Der Mann ging ihr nach. Es lag ihm sicher nichts daran, die Dame kennen zulernen und sie anzusprechen. Er fand nur Gefallen an ihrer Art, an ihren Bewegungen, an ihrem huschenden, leichtfüßigen Gang. Bald verlor er sie erneut im Gewühl, fand sie jedoch zehn Minuten später, als er ausschließlich an " In den Spielzeugausstellungen drängt sich kleines und großes Publikum, viele daraunter, die doch einen Schimmer von Weihnachten und Weihnachtszauber sehen wollen. Weihnachten joll doch ein besonderes Fest für alle fein; so lehrt man es doch noch die Kinder? Schwierige wirtschaftliche Beiten zu überEin Ehepaar, das weder jung noch sehr seine Frau dachte, im untersten Geschoß wieder, winden so leicht geht ein tatkräftiger Mensch lange verheiratet zu sein schien, trabte durch wo sie kleine, glitzernde Armbänder prüfend nicht daran zugrunde. Aber auf unabsehbare die Lichthöfe, die schmalen Gänge, über Trep betrachtete. Wieder entdeckte sie ihn, erschrat, Zeit ausgeschlossen sein vom Verdienen, verpen, an Hunderten von Tischen vorbei, auf starrte ihn an, wandte sich brüst ab und ging hindert am Arbeiten, angewiesen auf Unterdenen alles aufgestapelt war, was einer Frau zur Tür hinaus. Den Mann wunderte dies, stützungspfennige, die gerade knapp zum Essen Herz erfreut und eines Mannes Geldbeutel und da die kleine Ausländerin ihn ohnedies reichen, das führt abwärts, in Verelendung, schmälert. Nicht selten wurden sie getrennt. lebhaft interessierte, ging er ihr schnell nach, in Trost und Mutlosigkeit hinein. Weihnach ten? Wo das bitter Notwendige fehlt? Sifrige Käufer schoben sich zwischen sie, die holte sie auf der Straße ein, lüftete den Butten? Wo das bitter Notwendige fehlt? wenig Zeit hatten, oder in ihrem gierigen Kauf- und ehe er ein Wort sagen konnte, schlug sie Und doch: wir, das klassenbewußte Prole eiser gewisse Höflichkeiten überjaben. Einmal ihm die Faust ins Gesicht. Einen regelrechten tariat, wir denken auch an Weihnachten. Freifam der Mann neben eine junge Dame zu Kinuhaken! Er taumelte ein wenig, verlor den lich nicht an das verlogene christliche Fest der stehen, deren Aussehen ihn fesselte: sie war Hut, und als er ihn verdußt aufhob, sah er zu Liebe" der Besitzenden, das für die unberschulblein und zierlich, schien sehr gut gewachsen seinem Erstaunen, wie die kleine Asiatin plötz- det Besizlosen höchstens demütige Almosen, zu sein, hatte eine bräunlich- gelbe Gesichtsfarbe lich etwas verlor unter ihrem Rod rutschten aber nicht das Recht auf Menschsein übrig hat. es war eine Asiatin. Entweder eine Japa- zwei Armbänder hervor, flirrten auf das Ueberspannte Wohlfahrtstanten schwelgen ja merin oder eine Chinesin oder eine Javanerin Pflaster, ein paar neue lederne Damenhand- gerade zu dieser Zeit besonders in Gefühlen", welcher Europäer vermag das zu schuhe folgten, dann ein Paar seidene Strümpfe weil sie ihre Rumpelkammern wieder einmal entscheiden! Sie hatte nicht die Schlizaugen, und als sich der Mann aufrichtete, sah er, leerten und überflüssigen und fast wertlofen die jenen Rassen eigentümlich sind; sie war wie sich die Leute um ihn und die erblaßte Hausrat gegen dankbare Herzen" verschachervöllig europäisiert; aber sie war unverkennbar Asiatin scharten. Er sah auch seine Frau ten. Daß dieses Geben kein Geben ist, sondern eine Oftafiatin, noch dazu eine auffallend zier lächelnd auf sich zukommen. Dann tauchte ein ein zarter Versuch, das nicht zu Unrecht schla liche und schöne Frau. Der Mann sah sie ge- Schutzmann auf. Die Asiatin das stellte sich gende Gewissen ob der ungerechten Gütervernauer an, und wie es ihm schien- auch bald heraus war ein Mann, ein Chinese, teilung unter den Menschen zu beschwichtigen, in den Augen der schönen Fremden bligte ein berüchtigter Ladendieb, der den Mann für das freilich können diese Leute kaum ansehen. etwas auf, das Aufmerksamkeit oder auch Er- einen ihn beobachtenden und verfolgenden Nein, wir denken an ein anderes Weihschrecken sein konnte. Der Mann war ein wenig Warenhausdetektiv gehalten hatte. nachten: An die Menschheitsweihnacht, irritiert, sah nach seiner Frau um und ging die Weltensonnentende! Für sie kämpfen wir, Die Leute lächelten und lachten. Der 31 SP wenn auch zu Zeiten wenig mehr möglich ist, und um seine Menschenrechte lange genug ge-„ Es ist 9 Uhr, gnädige Frau."„ Ach, fo als Schlimmstes abzuwehren, Löcher zuzustopfen, prellte, weitaus überwiegende Volksteil in Warie, Sie sind es! Ist es wirklich schon so wo besser neu geschaffen würde. einem Stampfe ist! Dieses Wissen soll auch spät?" Jawohl, gnädige Frau."„ Ach, Um so eher wird das Weihnachten unter uns blihende Augen entfachen, wenn an Marie, da muß ich mich ja furchtbar beeilen. der Menschheit kommen, je einiger das uns die Forderung herantritt: Denken Sie Schnell meinen Morgenrod." Proletariat als der zu Unrecht unterdrüdte an Weihnachten! Sprichwörter gegen die Frau. Bezeichnende Vorurteile des vergangenen Jahrhunderts. Dieser geistreichen Ouvertüre folgt jolgende tiefsinnige Feststellung: Aufstehen gehört zu den schivierigsten Enf schlüssen des Tages. Und doch: Heraus aus der molligen Steppdecke, hinein in die Pantoffel und gleich an die Tagesarbeit, wenns man noch so müde ist. " alle Nun kommt diese Tagesarbeit", die man Die bürgerliche Gesellschaftsordnung hat in fund die Bienen gut schwärmen, der wird bald allen Ländern und bei allen Völkern seit Bereich!",„ Eine tote Frau ist so gut wie 200 machen muß, wenn man noch(!) so müde ist: Zum ersten Frühstück muß man allein ginn des geschichtlichen Zeitalters der Frau Taler Gold" und ein weiteres Sprichwort ftets eine untergeordnete Rolle zugesprochen; meint, daß„ Auf der Welt nichts elenderes ist, sein. Ruhe vor dem Sturm! Was hatte ich heute alles vor: Anprobe, Handschuhe reinigen, sie hat sie als dem Mann nicht gleichwertig als eine reiche Frau zu haben!" behandelt. Vereinzelte Ausnahmen, wie sie in Der bekannte Rabiner schrieb nach einem mit dem Bully zum Photographieren, Lunch der Geschichte der Naturvölker zum Beispiel Bombardement seiner Heimatstadt an Gellert mit Hans, Tee bei Hella, ein paar farbige anzutreffen sind, bestätigen die Regel. Es blieb folgende bezeichnende Zeilen, die auch ver- Taschentücher für den Geburtstag Tante Elisa dem Sozialismus vorbehalten, für die Frau schiedenes durchleuchten lassen, wovon pir beths besorgen. Ach, der Tag ist viel zu fura!" Man begleitet nun an Hand des Büch die Stellung zu erkämpfen, die ihr in der gerate redeten:„ Ich habe alles verloren und Geistesgeschichte, in der Politik und in der Ge- würde nun mit meiner Frau hungern müssen, Leins das besagte Frauenziner in sellschaft zukommt. Hier ist erst der Anfang wäre ich so dumm gewesen, mich zu ver- Details dieser Tagesarbeit", sieht sie mis gemacht, und es bedarf noch gewaltiger An- heiraten, so hungere ich doch nur allein! Meine Hans lunchen und den Bully photographieren, strengungen, che jene alten Borstellungen und Zukünftige muß wenigstens 3000 Taler mehr Auch wird vorn und hinten an ihr anprobiert. Vorurteile gänzlich ausgemerzt sind. Besonders haben, so hoch steigt mein Verlust, nur fein Dazwischen hört man etwas von einer Vercharakteristisch für diefe Haltung der Männer- eigenes Haus Ich stelle mir das schrecklich vor, lobung, die das Frauenzimmer richtiggehend welt sind die Jahrhundertealten Sprichwörter eine Frau wegen des Hauses zu nehmen und erschüttert", Dann kommnt, so in der Witte die uns überliefert wurden. das Haus durch Feuer zu verlieren, ohne dieses Arbeitstages, das schlechthin Unſtürz Ant gelindesten verfährt noch das deutsche da ß de werte välfte mit berlerische: aß Sprichwort: Der Fünfuhrtee ist die schönste Stunde „ Wenn auseinander brennt!" Frauen gehen, bleiben sie noch lange stehen.“ April- Zur Zeit Ludwigs XV: gab es in Paris des Tages. Ein bißchen Klatsch, ein Zäßchen wetter und Frauensinn sind veränderlich von einen Kanzel- Bußredner, den Pater Bridaine, Tee, die neuesten Berichte über Freunde und Anbeginn!" Diese beiden Sprichwörter find garder eines Sonntags einmal den weiblichen Freundinnen, über Sandwich- Rezepte, Schelnicht einmal so arg. Gespreizter allerdings Kirchenbesuchern erklärte: Meine Damen! Dungen, Verlobungen Aber ganz zum Schluß noch die Belohnung Flingt schon diefes:„ Ein Mann ist mehr wert, Soviel Haarnadel Sie in ihren Haartürmen als zehn Frauen!" tragen, von fobielen Karren boll Teufel werden für all diese aufregende Arbeit: Sie eines Tages gestochen werden! Sie befizen Hans, ich trinke schnell einen Cocktail Berlen, Bänder, Spitzen, Straußfedern und wirklich nur einen einzigen! Aus dem großen nicht eine Tugend! Wie gefällig sind Sie gegen Glas, das schmedt so gut!" ,, Gerda, ich freue mich schon darauf, wenn die Berwefung, die der menschliche Leib heißt! Jn evigen Kesseln werden sie brodeln!" Ein du deinen kleinen Schwips friegst! Dann bist andermal sagte er folgendes:„ Meine Damen, bu süß." ... Dieser Tango ist unerhört rhythmisch!" ich benachrichtige Sie, der Teufel hat die erste Sypothet auf Sie!" An der Spiße einer BroIch finde, wir sind jetzt mindestens so In Frankreich heißt es: Ein Mann von session rief der Pater ein andermal aus:„ Jegt gut eingetanzt, wie das Bortänzerpaar! Was Stroh wiegt mehr, als eine Frau von Gold", Schwestern, werde ich Sie alle nach Hause be- meinst du, können wir uns nicht sehen laffen?" Wo Weiber sind, sind auch Teufel", Schwieger- gleiten!" und führte sie auf den Friedhof!- ,, Ach, Liebling, man sollte während eines mutter und Schwiegertochter sind Sturm und 11nd was sagte Jean Pau I? Wie so himmlischen Tangos gar nicht reden!" Ja, so ist das Leben! Im Jahre des Hagelwetter!"„ Eine schöne Frau, ein schlechter schlimm die bösen Weiber sind, errät man aus Verstand",„ Die Frau, der Wind und das den gutten. Der beste Mann hat mit dem Heils 1930! Beruhigt darf deshalb der BerGlück ändern sich beständig!" schlimmsten Weibe eine viel größere Sölle, als fasser des Prospektes mit folgender Feststellung die beste Frau mit dem schlimmsten Manne!" ichließen: 5. M. an: Nun hebt ein großes Mißtrauen „ Frau, Mühle und Schiff mangelt immer etwas",„ Wer eine Frau zu bewachen hat, ist feines Tages sicher", Die Frau verführt zum Guten wie zum Bösen, verführt aber immer!". „ Einer Frau und einem Glas droht jede Stunde etwas"," Die Frauen haben immer anderthalbmal recht!" Weiter, die Italiener: Wenn ein Wann einen Pfennig verliert und eine Frau, so wird er den Pfennig vermissen!" ,,, Will man ein Mädchen heiraten und ein Pferd kaufen, so foll man sie beim Nachbar suchen!".„ Eine Frau, die zu oft am Fenster steht, ist wie eine Weintraube auf der Landstraße." Der Russe jagt:„ Zwei Weiber bilden eine Versammlung, drei eine Hölle!", Der Hund ist flüger als ein Weib, er bellt nicht seinen Herrn an!" Die vierundzwanzig Stunden der Dame. Ein Geschäftshaus " fein Warenhaus, sondern ein sogenannter ehrsamer Kaufmann will seine Ware los werden. Das ist sicher" 4 „ Der Tag der Dame ist zu Ende. Herrliches Bett, sanftes Ruheissen! Leidyte Träume spielen in ihren Schlaf hinein: eine leise Jazzband aus Autohupen, Banjos, Telephonklingeln, lachenden Stimmen. Aber Frau Gerda schläft..." Frau Gerda schläft. Friede ihrer Asche! Wie herrlich und fozial ausgleichend wirkt lich keine Sünde. Der Mann handelt mit schön dieses Dings gerade in der Gegenwart?! Der Spanier legt sein Bekenntnis in fol- gefärbten Stoffen. Auch das ist keine Sünde. genden Sprichwörtern ab: Zunächst noch ge- 3u befagtem Zweck druckt er einen Brolinde:„ Weiber sind das Paradies der Augen, spett mit Bildern. Und hier fängt die Sünde Warum die Vögel singen." das Fegefeuer des Teufels und die Hölle der an. Vielleicht ist es auch nur eine grobe GeSeele!",„ Wer eine Frau nimmt, und wer schmadlosigkeit. Nun, ein geschmackloser Sünder einen Aal am Schwanze padt, laun sagen, daß ist noch immer nicht der ärgste.... er nichts bekommt!" " ,, Der Gesang ist nicht nur ein Breislied an die Vielgeliebte. Das Männchen, ganz im Banne der einen, jäh und hehlings wirkenden Dieser Brospekt heißt:„ Die 24 Stunden Gewalt, die es hinaushebt über sich selbst, entDer Schotte meint:„ Besser halb gehenkt, der Dame." Wer Glück hat, wie meine Frau, lädt nun im Gesange all die verwickelten und als unglücklich verheiratet!", Frauen und friegt ihn auf der Straße in die Hand gedrückt. vielfältigen Erregungen, die es nicht mehr in Glas sind zerbrechliche Dinge",„ Es ist traurig Folgendermaßen beginnt er: Links liegt ein einen einfachen Schrei zusammenpressen kann: für eine Frau, wenn sie feine Zunge hat, aber weibliches Wesen, von dem man nicht weiß, das Ja zum Jch, zur eigenen Kraft und eignen gut für den Mann, der mit ihr berehelicht ist!" ob es Bardame, Weltmeisterin im Golf oder Schönheit, zu seiner Lebenslust und feinemz Bezeichnend sind jene Sprüche, die im Operettensängerin ist, in einer Art Brutkiste, Platz an der Sonne... Als Wächter ⚫seines Sterbefalle der Frau eine Bereicherung des die sich bei näherem Zusehen als Bett, als Bezirkes tut das Rottehlchen in enblos abMannes sehen. Beispielsweise:„ Der Tod der Himmelbett, entpuppt. Auf der rechten Seite gewandelten Phrasen allen fund und wissen, Frauen und das Leben der Schase machen illustriert dieses Bild ohne Worte folgender es sei der Besitzer dieses Reichs und habe vor, Leute reich!", Wem die Frauen gut sterben Vers: Herr daselbst zu bleiben. Denn für den Bogel " 1 -6 dre Karlemann und Flederwisch oder was zivei lustige Gesellen auf ihrer merkwürdigen Weltreise erlebten." Gine Geschichte von Wilhelm mat thieffen, Bilder von Johannes Thiel. Verlag Berber u. Co., Freiburg im Breisgau. Harlemann und Heberwisch, es find zwei Gestalten, die Patt attachon an drolligkeit weit übertreffen. Ihre Abenteuer in aller Welt werden reisere timber begeistern Umschreibung. Sag', lieber Freund, was verstehst du unter Defizit?" ,, Defizit ist das, was man hat, wenn man weniger hat, als man gehabt hat, als man nichts hatte!" Kennzeichen. Ich habe gefunden, daß rechthaberische Menschen meist blaue Augen haben." Stimmt, zumal nachher!" Schach- Ecke. Alle Zuschriften und Anfragen an Gen. Wenzel Scharoch, Zwettnig Nr. 65 bei Teplig- Schönau. Allen Anfragen ist Retourmarfe beizulegen. Wichtigstes aus der Endspiellehre. ( Schluß.) Springer gegen Springer und Bauern. heißt singen auch: einen Fehderuf erschallen faffen. Angesich: der scheuen Weibchen beschimpfen sich die Nebenbuhler laut. Von einer Baumkrone zur andern werfen sich die Finken. männchen unaufhörlich ihren triumphalen Kehrreim an den Kopf, als begehrten ste des Gegners letzten Atemzug. Tief drinnen im Hageborn fingen givet Nachtigallen Aug in Aug immer wieder einander an, als wollten Was mancher nicht weiß. Sie sich das Geheimnis entreißen, dadurch der Gesang noch schöner wird. So steigt über Eigenartige Zeitungen hat es zu verschiedeWiesen und Wälder, schmetternb oder gedämpft, nen Zeiten gegeben. So wurde in Paris eine füß oder herb das Gepräge der Männchen, Beitung herausgegeben, die den Namen„ Le das von Ort zu Ort sich weiterpflanzt!... Mouchoir"( Das Taschentuch) hatte. Sie war Beim Singen, dieser befreienden Entspannung auf Stoff gedruckt und der Leser sollte sie nach bitaler Ueberfülle, die der Vogel nicht bei sich beendeter Lektüre als Taschentuch benützen. behalten fann, nimmt das Männchen oft selt- Noch weiter ging eine andere Zeitung. Sie fame Stellungen ein, bald tobende, bald reg- wurde auf feinem weißen Stoff gedruckt und lofe, welche die tiefe Erschütterung des Welens der Leser sollte sie nicht nur lesen und als Das Spiel bleibt bei einem Bauern meist Taschentuch benügen, sondern sollte sie dann unentschieden. Die Erfahrung lehrt, daß voran die Verlagsfirma zurückgeben, die die gerückte Turm- und Springerbauern noch die meiste Aussicht haben, unter günstigen Dicke teine Textprobe ist einem Buche ent- Taschentücher waschen und immer von neuem Umständen das Verwandlungsfeld zu erreinommen( Warum die Vögel singen." Von bedrucken ließ, bis sie schließlich verbraucht chen, so beispielsweise in den nächsten zwei Jacques Delamain. Bibliographisches In waren. In den neunziger Jahren des vorigen Stellungen. flitut A.-G., Leipzig, 236 Seiten), das nicht nur Jahrhunderts wurde bei einer großen- Springerbauer im befonderen jeden Bogalliebhaber, sondern auch joben Naturfreund entzüden wird. Soviet Innig fluenza- Epidemie in England eine Zeitung feit. Naturliebe und feinste Beobachtung ist in herausgegeben, die ganz mit Eukalyptus- Del bem Buche enthalten, daß man fast erstaunt ist. getränkt wurde. Sie fand reißenden Abjazz. In in dem Verfasser einen Franzosen vorgestellt zu bekommen. Er hat nicht, wie es in ber Vorrede Madrid kam vor einigen Jahren eine Zeitung von Jerome und Jean Tharaub boißt, Urwald heraus, die Lominaria" bieß und, wie ihr und Steppe durchquert:„ Gin fleines Fichtengshölz. Name bejagt, leuchtete, so daß sie im Dunkeln die Charente, unser sdmales Flüßchen, ein Baum: zveig, ein Stückchen Himmel und ein paar Mein gelesen werden konnte. da zu der Herstellung Turmbauer gärten war fein Bereich. Hier hat er im wesent: der Druckerschwärze Phosphor verwandt worlichen feine Beobachtungen, feine Entdeckungen geden war. madt. Mohn als hundert Vogelarten find es, beren Leben, Gewohnheiten und Eigenheiten er berraten und es verklären." * Klatschbasen wurden in England, bis zum viele Jahre hindurch mit leidenschaftlichstem In Beginn des 19. Jahrhunderts bestraft, indem tereffe und tiefstem Verständnis studiert hat, nur fie, mit einem Maulforb angetan, öffentlich ausgerüstet mit seinem Felbsteder. Er will der am Branger stehen mußten. Allgemeinheit reidlich von der Freude mitteilen, die das Leben in engerer und tieferer Fühlung mit der Natur gewährt", und das ist ihm in bem Buche in vollem Maße gelungen. Heiteres. In der Schule. Lehrer: Wie nennt man zum Beispiel einen Menschen, der unausgesett redet und redet, ganz gleich, ob es seine Zuhörer intereffiert oder nicht?" Schüler: Einen Lehrer!" -Bestellte Geschichten, Arthur mit dem langen Arm niw. Erich Kästner, unseren Befern durch seine Jabirischen Zeitgedichte wohibefannt, hat schon im Borjahre den Text zu einem reizenden Jugendbuch ( Emil und die Deteftive") geschrieben, er hat" auch heuer mit dem Illustrator des genannten Wahres Geschichtchen. Ein Bub drängt sich Buches zwei hunnowolle und entzückende Jugend: beim Beichten vor und ärgert dadurch einen werfe, diesmal in Bersen, geschrieben. Es find awei Bilderbücher: Arthur mit dem langen Arm" anderen, der sagt:„ So, jetzt bin ich noch im und Das berbegte Telephon", beide im Verlag Bustand der heiligmachenden Gnade ich William3u Co., Berlin- Grunewald, erschienen.[ fomm' aber schon wieder' raus, dann konnit Man fennt Kästners flüssige, einprägfame, von sprühenden Einfällen erfüllte Verse. Er hat auch dich freuen!" hier sich bewährt. Seine buntfarbigen Themen Reichtum und Armut" heißt der Schulfind der heutigen Zeit, dem heutigen Alltag ent- auffay, den Hänschen mit folgenden Sägen benommen, aber sie find wahrhaftig nicht alltäglich. Sie werden jedem Kinde, aber auch dem och ginnt:" Die Sterblichen sind alle gleich. Es bejahrten. prächtig gefallen. Die von Walter fommt nicht auf den Anzug oder das Kleid an, Trier beigeftellten Illustrationen sind einfach sondern auf den Menschen, der drin steckt. meisterhaft. Wenn einer schäbige Hosen trägt, dann ist doch Im selben Verlage ist unter dem Titel Bestellte Geschichten" ein erstklassiges Jugendbuch die Hauptsache, daß ein warmes Herz darin von Dorothee Canfield erschienen, das neue Erschlägt!" zählungen zu einer neuen Idee enthält. Tommy, ber Hold des Buches, läßt sich von seiner Mutter Er fühlt sich nicht wohl.„ Papa, tann ich Geschichten erzählen, indem er jedesmal irgend heute mal zu Hause bleiben, ich fühle mich ein paar unzusammenhängende Gegenstände, wie nicht wohl!" Wo denn, mein Junge?" zum Beispiel ciren Kartofieliac ein zerbrechen s Fahrrad. einen Fuchs. ber sich in der Falle ge fangen hat, ein fappriges Auto und ein bronnen des Haus auswählt, die alle in der Geschichte eine Rolle zu spielen haben. Die Geschichten find lustig. spannend und eindrucksvoll. Зим Nacherfinden und Nachzerzählen empoblen Die Illustrationen von Karl Golf, on Holzschnitte erinnernd. sind dem Ton der Erzählungen trefflich angepakt. In der Schule!" Weiß am Zuge gewinnt durch 1. b6 Sb7, 2. Se6 Se5!, 3. Ke8Sa6, 4. Sc7 † und gewinnt. Weiß am Zuge gewinnt mit 1. Sa6+ Ke8, 2. Se7 Kd7, 3. a6 Se6, 4. Sb5 Se71, 5. Kb7! Sc6, 3. Sd4 Sa5t, 7. Kb8 Sc4, 8. a7 Sb6, 9. Kb7 Sa8! 10. Se6 oder 05, gewinnt. Gegen Springer und zwei Bauern wird der einzelne Springer regelmäßig verlieren, doch gibt es auch Ausnahmen. Von praktischer Bedeutung ist auch der merkwürdige Fall, daß ein einzelner Sprindas Spiel noch halten kann, wie aus den ger gegen Turm und einen Bauern mitunter nächsten zwei Stellungen ersichtlich ist. Remisstellung 1. Kg2 Ke2 2. Tg3 Sf5 3. Th3 Sd4 remis. Das Spiel bleibt unentschieden. Der Turmbauer würde in sonst gleicher Stellung gewinnen, da er aufgegeben und der Springer erobert wird. Zum Schluß muß noch bemerkt werden, daß in dem öfters vorkommenden Kampf zweier leichter Offiziere gegen einen Turm Nachteil sind, als nur für ihre Partei Verund zwei Bauern die erstern insofern im lustgefahr besteht. Verbundene bereits vorgerückte Bauern werden oft gwinnen, doch läßt sich dieses sehr verwickelte Endspiel nicht näher analysieren. cur Beachtung! Da wir beabsichtigen, möglichst nur Schachaufgaben eigener Produktion für unsere Schachecke zu verwenden, ersuchen wir alle diejenigen Genossen, welche sich mit Problemkompositionen befassen. solche an obenstehende Adresse einzusenden. Medizin. Dieser Dr. Prantel in Wardhofen ist ein begnadeter Menschenkenner erquidend besonders, wie er eingebildete Kranke zu behandeln weiß Gel ja, Frau Ministerialrat? Eingenommenen Kopf haben S', Müdigfeit im ganzen Körper und ein gewisses Schwindelgefühl im Herzen? Damit, liebe Abenteuerliche Reise des fleinen Schmiedledid Frau Ministerialrat, gehen Sie zum Stur mit den Zigeunern." Beschrieben von Elisabeth ofuscher der kann Ihnen helfen. Denn wann Walter. Berlag Herder u. Co., Freiburg im mit folchene Tummheiten zu an richtigen Breisgau. Preis geb. 3,80 m. Größere SchulErwünscht sind hauptsächlich Zweizüger jungen und Schulmädel werden das Buch mit Arzt kommen, zum Beispiel zum Dr. Brantel oder höchstens Dreizug- Aufgaben, die dann leibenschaftlicher Anteilnahme lejen. Der feine in Waidhofen, der gibt Ihnen einen Tritt in nach Ueberprüfung der Reihenfolge nach Samieblebid fommt zu Zigeunern und wird von den Hintern, Frau Ministerialrat, daß veröffentlicht werden. bielen freuz und quer durch bas babile Band topfüber auf die Straße fliegen, Frau Ministegeführt, wobei er pieles fennen lernt ab man nigfache Erfahrungen macht. rialrat!" Wir erhoffen rege Mitarbeit. Scharoch.