Wo Feierabend Feierabe Nr. 12. Enterhaltungsbeilage. 1931. Das Dienstmädchen E. B. Bon Milon Harms. Mädchenfammern sind nicht geheizt. Frau Liepmann hat sich erholt, eine schmale| in der Küche. Waren feine Eier da, gings Wenn im Winter 20 Grad Frost über Narbe vom linken Auge zum linken Ohr gleich los: was, die sind schon wieder alle, dem Dach hockt, wie ein graues, würgendes zeigt den verheilten Beilhieb. Weiter hat ste sie füttern wohl ihren Steri hier mit durch. Gespenst, wenn eisiger Nordost darüber hin- feinen Schaden genommen. Was ist der denn eigentlich, hat wohl nichts, rast, dann wickeln sich die Mädchen fester Mordversuch, fragt der Staatsanwalt! ist wohl arbeitslos. Ein anderes mal: Seit in die Decken und stemmen die kalten Füße Körperverlegung! ruft der Verteidiger. Und Sie Ihren Verkehr haben( sie sagte immer gegen die heraufgeschmuggelte Wärmeflasche. die Angeklagte schweigt. Schweigt beharr- Verfehr mit einem fleinen Blinzeln), seit Denn die Frau, die Gnädige, erlaubt io lich, allen guten Zureden ihres Verteidi- Sie Ihren Verkehr haben, brauchen wir was nicht. Wärmeflaschen sind nicht für gers, allen mahnenden Vorwürfen des Vor- viel mehr wie früher. Butter ist nie da, Dienstmädchen. Dienstmädchen sind zum sißenden nicht achtend, während der ganzen und die Wurst ist immer alle! Das gibt Arbeiten da, Tienstmädchen sind nicht auch Verhandlung. Schweigt und schluckt nur es bei mir nicht! Mensch, wie die Gnädige zum Beispiel. manchmal ein Seufzen hinunter, mit zitWieviele laufen auf den Straßen, wieviele terndem Mund und stumpfem Gesicht. Nur Arbeitslose sind so billig. Dienstmädchen die Augen leuchten haßerfüllt auf, als sie haben zu schweigen und zu arbeiten.. die Nebenklägerin Frau Liepmann sieht. arbeiten Dach. Mädchenfammern liegen unter dem Im Frühjahr piepien Spatzen hinein, die unterm First sigen. Manchmal verflattern sie sich und taumeln durch die Kammer, fremd und ängstlich. Mädchenkammern sind meist häßlich. Ueberm Bett ein lächelnder Harry Liedtke, Märchentraum der armselig Gefangenen, oder ein verblichenes Bild irgend eines früheren Freundes, der ihr ein wenig gehetzte Liebe gab, im Treppenhaus oder sonstwo, und der sie bald vergaß... Im Sommer sind Mädchenkammern heiß. Tag für Tag lastet die Sonne auf dem Schieferdach, unerträgliche Hize breitet sich aus, friecht in alle Winkel, ins Bett, in den Spind, ins Waschwasser: fast würgend das Mädchen, wenn es abends hinauf tommt, wirft es nieder, drückt es in einen dumpfen Schlaf hinein, aus dem es morgens aufwacht mit zermartertem, totem Hirn und müdem Leib. Hölle * Der Staatsanwalt versucht eine Analyse des Dienstverhältnisses: spricht mit glatten, guten Worten über die Gnädige, ihre Sanftmut, ihr menschliches Benehmen. Mit Vorwurf von der Nachlässigkeit, Arbeitsunlust, den Launen( hier lacht die Angeklagte kurz und schrill auf, was der Vorsißende sofort rügt) und Eigenmächtig keiten der Angeklagten. Elsbeth Brett hat es zu gut gehabt! ruft er pathetisch aus, ihr ist die Güte ihrer Herrschaft schlecht geraten. So ein Reden macht mißmutig und böse, auch müde. Was geht es die Frau an, wenn sie sich abends nach zehn hinunter schleicht, un toch ein Stündchen in die Anlagen oder eine dunkle Gasse zu gehen, nur um ein bißen zu küssen und zu drücken. An den wenigen Abenden, wo sie schon um acht frei ist, wenn die Gnädige im Theater ist und sie erst um elf wieder zu Hause zu sein braucht, fann fie in den Stadtpark fahren und können sie sich richtig lieben. Er war ja nicht der erste Mann, aber sie liebte ihn doch. Er war auch nichts besonderes, er war so wie andere auch, er wollte sich mit ihr vergnügen. Von Heiraten war nicht die Rede. Wie sollte man auch. Wovon und womit? Taran war überhaupt nicht zu denken. Er beantragt unter Berücksichtigung der sonstigen Unbescholtenheit der Ange flagten sechs Jahre Gefängnis. Dies bißchen Liebe muß ein Mensch Der Offizialverteidiger sucht zu erhaben, dies bißchen Liebe darf nicht vergällt aründen, doch findet er für die Tat nur das jein von hämischen Worten und Gesten. Wort Affekt. Diese ärmliche Liebe. die in Hausfluren und Anlagen leben muß. Ja, da ist wohl der Wunsch, einmal zusammen zu schlafen, aber das muß Sehnsucht bleiben, unerfüllbar. Das ist ja verboten. Als der Vorsitzende die Angeklagte fragt, ob sie noch etwas mitzuteilen habe und ihre Tat berene, sagt sie leise: ich bedauere das nicht. Weiter sagt sie fein Wort. Angst hat sie genug gehabt, von Monat zu Monat. Aber daran gewöhnt man sich leichter als ans Gefeife der Frau. Dienstmädchen sind ja teine Menschen! Und dann kommit der Winter. Es wird zu falt in den Anlagen. und die Liebe stirbt. Artur hat feine Lust, sich najse Füße zu holen, was soll er mit ihr herumlaufen. So ist sie wieder allein. Das Urteil hört sie schweigend an. Wie könnte sie auch den ganzen VerMädchenkammern sind manchmal eine lauf schildern. Ja, sie weiß, wann es begann. Damals im Frühjahr, als die Gnädige vorzeitig nach Hause kam und sie mit Artur in der Haustür stehend fand. Da begann's. Diese ewigen Fragen aus schies fen Augenwvinkeln: lieben sie ihn auch? Baj- Aber die Sticheleien der Frau dauern sen sie auf, damit nichts passiert, mit' nem an. Zu dem Schmerz, verlassen zu sein, Sind kann ich sie nicht gebrauchen! Jeden das höhnende Gesicht der busterischen GnäTag etwas anderes. Und alles mit einem digen. Lächeln gesagt, aber mit dem Unterton, verleben zu wollen. Elsbeth Breit wird zu vier Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie ihre Dienstherrin, die gnädige Frau Liepmann, mit dem Beil niedergeschlagen hat. Sie wird aus dem Lazarett des Untersuchungsgefängniffes vorgeführt, in das man sie geschafft hatte, als sie nach der Tat durch einen Sprung aus der zweiten Etage mit ge brochenen Beinen auf dem Pflaster lag. Dann das dauernde Herumipionieren Und so geschieht es eben. Und als die Frau morgens wieder beginnt mit Vorwurf und Anzüglichkeit, geschieht es. Sie schlägt 2blind zu, und als die Frau blutend zusammenbricht, springt sie vor Angst aus dem Fenster. Ja. so ist es gewesen... Aber wie kann man denn das alles erzählen? Dann kommen wieder diese ver wirrenden Fragen, da wittert jedes Wort Anzüglichkeit. So was fann man einent Staatsanwalt nicht fagen... Was hatte das zu bedeuten? War ber zu Blockhaus. Thomas Mandal hatte bereits Traum im Halbschlafe Wirklichkeit gewesen? fein Zelt neben der Quelle aufgeschlagen, um dadurch anzuzeigen, daß er sie als ein Eigentunt betrachte. Seine Füße umspülte eine Flüssigkeit, die blickte Thomas auf sein Gewehr: die leere einen scharfen Geruch ausströmte. Erstaunt Hülse der abgeschossenen Batrone steckte in Bauf! Wenige Schritte vor ihm quoll die seltsame Augen trauen? Kopfschüttelnd trat er den augen trauen? Kopfschüttelnd trat er Heimweg an. Als am Abend Mandals Frau ein Feuer anzündete, um das Essen zuzubereiten, trieb ein Windstoß die brennenden Reiser auseinander. Ein Funke fiel in den Eimer mit ber seltsamen Flüssigkeit, und im Augenblick stand fie in tete sich das Feuer, und im Nu schoß eine rie mas mit dem Eimer gekommen war, verbreifige Stich flamme aus der Quelle zum Himtel empor. Dichte Rauchwolken, die einen beißenden Qualm verbreiteten, entwickelten sich, so daß die Luft kaum zu atmen war. Von tödlicher Furcht ergriffen, liefen die Frau und die Kinder davon und eilten in das Blockhaus. Und nun vier lange Jahre. Da wird lüssigkeit, von der er noch niemals vorher eine Flammen. Auch auf dem Wege, auf dem The sie 32 sein, wenn das vorbei sein wird. Den. Träumte er noch? Oder konnte er seinen Spur bemerkt hatte, unaufhörlich aus dem BoUnd wer wird ihr dann Arbeit geben, einer, die im Gefängnis war? Dann würde sie wohl auf die Straße gehen müssen, auf die Straße. Sie schrie nicht auf bei diesent Ge danken. Sie hängte sich einfach in ihrer Zelle auf, ohne viel Aufhebens von sich zu machen. In die Zeitungen fam nichts von die sem Todesfall. Angehörige hatte sie feine, niemand fümmerte sich um sie. In ihren Aft schrieb ein Gerichtsschreiber Takonisch: wurde am 4. März 1928 in ihrer Zelle erhängt aufgefunden. Zu Hause berichtete er seiner Familie von einem jeltsamen Abenteuer. Seine Frau wollte ihm jedoch nicht glauben und äußerte die Meinung, daß alles wohl nur ein Traum gewe'en fei. Um jedoch den Beweis von der Richtigkeit Drei Tage und drei Nächte lang branite feiner Behauptungen zu erbringen, forderte der Boben wie eine einzige Fadel. Von allen Thomas seinen Bruder John auf, ihn bis zu Seiten strömten die Ansiedler herbei, um das der fraglichen Stelle zu begleiten. Tatsächlich seltsame Phänomen zu bestaunen. Endlich verstellte sich dort heraus, daß die geheimnisvolle lor die Flamme an Gewalt, da die Quelle wohl Flüssigkeit immer noch, und zwar in verstärkerschöpft war, und Thomas wurde mit Hilfe tem Maße, aus dem Boden hervo: strömte. Die feiner Gefährten Herr des Brandes, indem er beiden Brüder füllten ein wenig davon in einen ihn durch daraufgeworfene Erde erstickte. Einige Eimer, um den Fund zu Hause in Muße zu Beit war sich der biedere Trapper von Kansasprüfen. City noch im unklaren über die Bedeutung seines Fundes. Erst später hat er erfahren, daß er durch Zufall das Petroleum entdeckt hatte. Stein Geistlicher murmelte an ihrem Sarge. Man begrub sie überhaupt nicht. Man warf sie auf einen Wagen und brachte sie in die Universitätsklinik auf den Sezier- Die Kunde von deur seltsamen Ereignis tisch. An ihren Gliedern lernten Studen- verbreitete sich mit Windeseile von Blockhaus ten ibren fünftigen Beruf... Wie das Petroleum gefunden wurde. ,, Die Katrin fvird Goldat." Ein Buch als Dokument der stillen Dulderinnen des Krieges. Sie heißt Katharina Lenz, ist in Loth-| Blutstropfen zu verteidigen ob sie denn das ringen geboren, eine angehende junge Dame" nicht einsehe: und wird am 27. Mai 1911, also drei Jahre vor Seriegsausbruch vierzehn Jahre alt. Ein reizvolles, begabtes Mädchen, eine sogenannte höhere Tochter. Dieses junge Mädchen ist die Seldin eines in seiner Schlichtheit und Dar Ju der Geschichte der Entdeckungen, die unsere moderne Zeit heraufgeführt haben, wird der Name des Amerikaners Thomas Mandal immer eine bedeutungsvolle Rolle spielen. Ihn hat wie taunt je einen Menschen eine Laune des Schicksals dazu bestimmt, eine Entdeckung zu machen, die bahnbrechend für ihre Zeit werden sollte. Jat amerikanischen Buchhandel ist fürz lich eine Lebensbeschreibung dieses außergestellung ungewöhnlichen und tief ergreifenden wöhnlichen Mannes erschienen, die eine Reih von völlig unbekannten Tatsachen über diesen vom Glück begünstigten Jäger und Trapper enthält. Buches, von dem, wie der Verlag berichtet, 60.000 Exemplare in 10 Wochen abgesetzt wurden.( Die Katrin wird Soldat." Ein Kriegsroman aus Elsaß- Lothringen von Adri enne Thomas. Im Propyläen- Verlag, Berlin. Broschürt 4 M.) Von feiner Tendenz und Parteigesinnung ist dieses Buch diktiert, nur einfach aus tiefster menschlicher Gesinnung geschrieben, keine Fanfare dröhnt in ihm und doch wirkt es aufwühlender und erschütternder als so manche anderen Kriegsbücher. der ,, Nein", schreibt Katrin in ihr Tagebuch, ,, ich sehe es nicht ein aber was nüht es, das zu sagen? Einer ist von der Tollwut befallen worden und hat die anderen alle angesteckt. Von den Franzosen, unseren Rachbarn, reden sie bestenfalls nur als vom „ Erbfeind“ und„ gottverfluchten Pack". Plötzlich und über Nacht. Nein, ich verstehe das nicht." Katrins Geliebter sieht die rollenden Züge Artillerie mit Augen voll Licht und Glanz: " wie winmich fümWie klein bin ich dagegen zig- ich liebe kein Vaterland mert fein Sieg und kein Ruhm ich will der Welt hineinschießt." nur nicht, daß man in diese sonnigsten Augen Eines Nachts, im Winter des Jahres 1831 - so schreibt der amerikanische Biograph befand sich Thomas Mandal mit einigen Begleitern in der Nähe von Kansas- City auf der Jagd. Mit allen Listen gingen die erfahrenen Trapper vor, um die Hirsche, die nach einer in der Nähe gelegenen Salzquelle fommen ] mußten, zu erlegen. Nach einigent Warten fand In Mey, wo Katrin lebt, marschieren Tag sich auch das ersehnte Wild an der betreffenden Katrin führt ein Tagebuch, wie eben junge und Nacht die Truppen, alle in toller KriegsStelle ein. Zehn Schüsse hallten durch die Mädchen. Was bis zu ihrem vierzehnten Lebens begeisterung:„ Wenn man diesen Tumult so Winternacht, und vier Hirsche Tagen tot amt Bo- jahr vorgeht und was sie auf den Blättern des vom Fenster aus sah, dachte man, es gehe in den. Die Trapper traten dann den Heimiveg Tagebuches verzeichnet, das sind die kleinen Erden Karneval." Und manche Leute, die„ total an, während Mandal noch zurückblieb, um auf lebnisse im Elternhaus und die unterschiedlichen irrjinnig geworden sind", hört sie sagen:" Viel eigene Faust die Jagd fortzusetzen. Schwärmereien eines hübschen, gefühlvollen Feind, viel Ehr!" Auch sie glaubt an DeutschDiesent eigentlich unbedeutenden Entschluß Badfischleins, wahrhaftig nichts Ungewöhnlands Sieg, aber... verdankt die Welt eine der wichtigsten schluß verdankt die Welt eine der wichtigsten Entdeckungen, die je gemacht wurden. Als Mandal auf dem Anstand lag, überfiel ihn eine solche Müdigkeit, daß er einschlief. Während des Schlafes hatte er, so versichern Zeitgenossen nach Mandals elgener Erzählung, einent seltsamen Traum: er erhob sein Gewehr und schoß. Die Stugel fuhr in die Erde, in der sie ein ziemlich tiefes Loch verursachte. Zu seinem größten Erstaunen jah Thomas aus der Oeffnung eine jchwärzliche, ölige Flüssigkeit hervorquellen, die sich schnell unt ihn herunt verbreitete. Lei Tagesanbruch wachte Thomas auf. Die Sonne brach durch den Nebel, und Mandal troch ein Schauer über den Rücken. Er stand mitten in einer Pfütze und rieb sich erstaunt die Wugen. liches; aber schon diesen Teil liest man angeregt und mit Vergnügen, denn schon hier spricht ein warmfühlendes Herz, ein prächtiges Menschenfind zu uns. Dann aber bricht über Katrin, wie über viele Millionen andere das furchtbare Verderben, der Krieg, herein. Von den Zufammenhängen hat sie ebensowenig eine Ahnung, wie all die anderen Millionen ihrer Mitschwestern; in dem ausgebrochenen Fresinn steht ihr, der durchaus in bürgerlich- liberalen Begriffen erzogenen höheren Tochter kein onderer Kompas richtungweisend zur Verfügung, als ihr flarer Verstand und ihr menschlich füh lendes Herz. Uumittelbar nach der Ermordung des Thronfolgerpaares in Sarajewo hört sie rings um sich alle Menschen gläubig die Phrase nachbeten, das Vaterland sei in Gefahr, da sei es Pflicht jedes Deutschen, es bis auf den letzten ,, was ist ein Sieg wert, der über Millionen Tote, Millionen Verstümmelte hinwegschreitet? Und die Heimkehrenden, die durch Strömte von Blut ihrer Kameraden gehen mußten, werden die von einent„ Sieg" überhaupt reden wollen?... Wenn sie wenigstens nicht singen wollten! Heil dir in Siegerfranz!" Ave, imperator, morituri te salutant!" Es kommen die ersten Schlachtenberichte: sie sprechen von unerheblichen Verlusten" und Statrin schreibt in ihr Tagebuch:„ Unerheb ich so etwas darf feine Heeresleitung schreiben. Jeder Tote ist nicht unerheblich, sondern unwiderruflich tot". Und weiter: „ Unsere Zeitgenossen lassen sich so blind von Haß und Blut entstellen, daß das niedrigste Tier über ihnen steht. Ueber ihnen? Ueber uns allen, die wir nicht lieber starben, statt so etwas mitzuerleben." Ueber Meg kommen die ersten Flieger: Der uralte Traum der Menschheit, wie die Bögel im blauen Aether zu fliegen, ist in Erfüllung gegangen. Und wozu nüht es der Mensch? Ich war allein zu Hause, jaß am Klavier und sang mich ganz leise in eine andere Welt ohne Krieg... Da-! Biff, piff, tad, tad, piff, tad, tack... Man sieht es deutlich in der Luft, wie diese kleinen Bestien hr Feuer gegeneinander ausspeien... Ich weiß, daß ich in diesem Moment die miserabelste Deutsche bin, aber ich muß laut vor mich hinsagen: Lieber Gott, unsere dürfen, dürfen nicht getroffen werden, aber laß, die Franzojen heil entkommen!" - 3Weisheit der Puẞta. Ungarische Sprichwörter. Wer dir nicht schadet, ist noch lange nicht dein Freund. nach Wien gebracht wird. Ein Ochse bleibt ein Ochse, auch wenn er Der Kluge bekämpft auch des Nachbars Feuersbrunst. Man soll von einem Fuchs nicht Felle abziehen lassen. zwei Biele Ameisen fressen den Löwen auf. Der Bauer liebt turze Predigten und lange Snackwürste. Selbst dem Teufel muß man zuweilen eine Kerze anzünden. Wenn das Kind weint, ist es besser, als wenn die Eltern weinen. Die Stotterer verstehen einander schnell. Es ist dem Zigeuner nicht gut, die Wahrheit zu laut zu geigen. alt. Eine reiche Witwe ist ewig dreißig Jahre Die Kriegsfurie rast und auch Katrins Liebster zieht ins Feld. Mes soll von der Zivilbevölkerung geräumt werden, die Bewohner der engen, dumpfen und unhygienischen Straßen müssen als erste auswandern. Katrin kommt brennt. zum erstenmal der Welt des Elends nahe: Gold wird im Fener rein, doch Spreu verMutter Jones. ,, Daß es so viel Jammer und Elend gibt! Daß diese in muffigen Großmutterpelerinen und altersgrünen Kleiderfeßen Vor einigen Monaten feierten die Ameristeckenden abgehärmten Frauen, die man als faner den 100. Geburtstag der Mutter Jones. Frauen kaum mehr ansprechen kann, den Amt 1. Dezember 1930 verschied die Hundert Mut finden, weiterzuleben und jedes Jahr jährige, die den Arbeitern in vielen Stämpfen ein Kind in die Welt zu sehen, das ist das Führerin und Anspornerin war. Unfaßbarste daran. Alle Frauen weinten. Aber es war nicht wie menschliches Weinen. Es war wie hoffnungslose Schmerzeitslaute gehetzter Tiere, denen man nichts erklären, nichts zum Trost sagen kann. Man war ja diesen aus den Armenvierteln aus gespieenen Menschen so fremd und fern- man fchämte sich nur entschlich, daß so etwas möglich ist neben uns, mitten unter uns .. Ich dachte, daß unser größter Feind nicht der Russe und nicht der Franzose sein könne, sondern die Not. Warum kommit wohl niemand auf den Gedanken, einen Feldzug gegen die Armut zu rüsten? Mein Gott, wer möchte sich in einen Strieg einlassen, in dem nichts zu gewinnen ist, leine Hochöfen, keine stolzen neur, damit er fie freilaffe; wie hätte er die saftig fluchende Weibsperson sonst wieder los werden können? Oft und oft hatte man sie ein gesperrt und die Gefängnistür nur angelehnt in der Hoffnung, daß sie schleunigst davonfleuchen würde. Sie dachte nicht daran. So mußte man sie freilassen, weil kein Grund zu einer Anklage su finden war. Zuweilen wurde sie über die zu Staatsgrenze geschoben ein paar Stunden später war sie wieder da, was sie dem Gouver neur in einem blutig hohnvollen Brief mitteilte. Und wenn nichts mehr fruchten wollte, nahm Mutter Jones die Kinder der Ausständigen und führte sie durch die Straßen einer Hauptstabt oder vor das Haus des größten Ausbeuters der Gegend. Schließlich rückte sie dem Bundespräsidenten in Washington auf die Bude, um Unterstützung für ihre Jungens" zu erbitten. Seltsames Unterfangen eines schneeweißen Mütterchens gewiß, aber es ist nur für den verständlich, der das seltsame Land Amerika und seine seltsamen, industriellen Zustände kennt." Die Eigenart der Frau. In dem der Frau gewidmeten Pavillon der Internationalen Hygieneausstellung in Dresden wurden autoritative Urteile von Männern über die Wesensart der Frau wirkungsvoll einander gegenübergestellt. Einige seien bier wiedergegeben: Die Frauen sind durchaus flüger als die ( Goethe.) Nach alledem ist der weibliche Schwachsinn nicht nur vorhanden, sondern auch notwendig. ( Moebius.) Die Weiber find streng konservativ und hassen das Neue. ( Moebius.) Geist der Revolution. Auf dem weiblichen Geschlecht ruht der ( Sippel.) herrscht sein. Die Frau will herrschen, der Mann be( Kant.) Die Frau ist von Natur zum Gehorsam bestinimt. ( Schopenhauer.) Wer hat recht? Männer. Mary Jones entstammte einer irländischen Familie, in deren Adern Rebellenblut floß. Als junges Kind fam Mary nach Amerita. Im Sahre 1861 wurde sie die Frau einer organt fierten Arbeiters. Drei Jahre später verlor fie ihren Gatten, der dem epidemisch auftretenden gelben Fieber erlag. Durch diesen Schicksalsfchlag gestählt, widmete sich Mary Jones, die Mutter von vier Kindern war, ganz der helferischen sozialen Arbeit. Im Jahre 1871 brach der große Streit an der Baltimore- Ohio- Bahn aus. Da holte sich Mutter Jones als Führerin der streikenden, zum Großteil unorganisierten Arbeiter ihre ersten Lorbeeren. Wo immer nachher Arbeiter im Kampfe standen, war diese mutige Frau zugegen. Frizz Summer würdigt in der gewerkschaftlichen Frauenzeitung Deutsch- Der Baum der Bäume. lands das Leben dieser ganz eigenartigen Frau. Von Frank Crane. fertons, Staatsmilis, Gouverneuren, Richtern ich möchte hingehen: ins Band Mexiko, in die Wenn die maßlos geschundenen, von PinIch bin niemals dort gewesen, aber ich und Priestern lebensgefährlich bedrohten Pro- Stadt Dagaca, und dann zwei Meilen und eine letarier nicht mehr ein noch aus wußten, wenn halbe östlich in das Dorf Santa Maria del sie wochenlang vergeblich nach Hilfe ausgeschaut hatten, wenn sie, um nicht mit Weib und Kind in die endlose Brärie gejagt zu werden, zur Rapitulation bereit, waren, erschien Mutter " Ja, es ist eigentlich ein ganz nettes Jones wie vom Himmel gesandt. Draußen au Wort, die„ chriftliche Nächstenliebe". Man der Tür der ersten Hütte des Barackenlagers fann mit ihr sogar noch in die Kirche gehen flopste eine kleine altmodijah gekleidete Weibs und Dankgottesdienste abhalten für einen person. Den ängstlich durch die Rize pähenden Sieg das heißt dafür, daß wieder mal Tausende durch Bomben, Granaten und Best zum Teufel gegangen sind." Festungen, kein Geld und fein Land?" Katrin wird Schwester beint Roten Kreuz und zwei Jahre erlebt sie hier immer in Furcht und Sehnsucht um den Geliebten das Granen des Krieges, sieht diese verstümmelten, vernichteten Menschen, die aus dem Höllenrachen des Krieges ausgespieen werden. Die über Siege triumphierenden Zeitungen efeln sie an und sie schreibt: 17 Tule, um dort, auf dem Friedhof, einen Baum weiß. Ich möchte unter seiner Strone siten, zu sehen, den ältesten auf Erden, von dem man meinen Arm um seinen Stamm legen und fühlen, wie sein Schatten meine Seele mit dem Sauch der Jahre durchdringt. Nichts anderes auf Erden vermöchte es fo.. Wenn ich ein Heide wäre, möchte ich nicht nur die Sonne verehren, sondern auch den Baunt. Der Baum scheint mir von allem, was wächst, dem Menschen am nächsten. Bewohnern rief sie zu: Macht auf. Kinder, ich bins, Mutter Jones!" Die Tür flog auf, der Fremden ward schnell der Tisch gedeckt, ein Am Ende des zweiten Jahres fällt Statrine Bager gleich bereitet. Die Kunde, Mutter Jones Geliebter. Nierenschuß. Er stirbt im Spital. sei da, brachte die verzweifelnden Männer Ant Anfang des Menschenseins stand, nach Das schlägt sie nieder. Sie lebt weiter, doch schnell zusammen. Ehe sie sichs versahen, hielt dem Wor: e der Schrift, der Baum der Erkennt gebrochenen Herzens und eines Nachts geht die sie ihnen eine Rede wurden sie zum Auf- nis in Garten Eden. Am Ende wird der große, stille Dulberin dahin, löscht in blühend- reden, zum Ausharren angefeuert. Jeht mußte Baum des Lebens im Simmel stehen. ster Jugend aus. Kurz schreibt sie in ihr Tage- alles wieder gut werden, denn sie war ja da, Der Banut ist des Menschen Schazkammer, buch: Das Leben ist so häßlich und die die Führerin von so vielen Stämpfen. die ihn mit Obdach, Nahrung, Baumaterial, Menschen so schmutzig-". Die Werkanlagen waren von der Solda Möbeln und Waffen versieht. Er ist des Men Keiner wird das Buch, dessen Erfolg ein testa mit Maschinengewehren umtlagert Mut- schen ältester Freund. wohlverdienter ist, ohne tiefe Ergriffenheit lesen. ter Johnes ging spornstreichs dorthin: wie hätte Bittor Hugo weist darauf hin, wie der Es ist das Kriegsbuch der Frauen. man auf ein schwächliches Weibchen schießen Stromt mit seinen Nebenflüssen nach dem Bilde Möge die Auflage gegen das Verbrechen und fönnen! Es waren Ausständige eingesperrt des veräfteten und verzweigten Baumes gedie Barbarei des Krieges überall gehört werden! worden Mutter Jones eilte zum Souver- schaffen scheint. Sieh auf deine Landkarte: 4dort siehst du die baumhaften Linien des Ama- I gegossen, wie man nur fonnte, bis der Arzt zonas und des Mississippi. eine Fortsetzung für lebensgefährlich erklärte. Käse ist eins der konzentriertesten Nahrungsmittel. Ein zehn Kilo schwerer Käse enthält mehr stickstoffhaltige Nährstoffe als ein Schaf, das 30 bis 35 Kilo wiegt. Der Baum von Santa Maria del Tule ist fünfzig Jahrhunderte alt. Er war also schon alt, als Adam, Eva und der Teufel die para diesische Dreieckstragödie spielten. Er hörte von den Winden die Geschichte vom Aufstieg und Untergang Babylons und Ninives, hörte von in dem arabischen Worte irat", das eigent Die Bezeichnung Karat hat ihren Ursprung der verschollenen Zivilisation Putatans. Ur- lich der Name für den Samen des Brotfruchtweltliche Ungeheuer lungerten in seinem Schat- baums ist. Die arabischen Juwelenhändler ten, Affenwesen fochten neben ihm. Sein Gewendeten nämlich früher diesen Samen beim dächtnis reicht bis in die Zeit, da der Mensch Wiegen an. die Erde noch nicht betreten hatte. Lange, schweigende Zeitalter lebte er, ehe die Witinger die Neue Welt sahen, Columbus ihre Inseln sichtete oder Cortez ihre Bewohner hinschlachtete. Er war schon alt, als Europa noch eine Wildnis und England eine wüste Jujel war. Er ist älter als irgendein Monument, das Menschenhand errichtete. Neben ihm sind die Pyramiden jung, die Tempel von Karnak und Lugor und selbst die Ziegelſkulpturen von Birs Nimrod. John Muir war es, der erklärt hatte, daß die Mammutbäume Kaliforniens viertausend Jahre alt seien. Also sind auch sie noch Kinder, verglichen mit der venerablen Zypresse von Santa Maria del Tule. Das Leben, so vergänglich und flüchtig, hat hier sein seltsamstes Heim, einen Organismus, der älter ist als die geschichtliche Menschheit. Jujekten, die nur einen Tag leben dürfen, umschwirren den Baum, Menschen, die achtzig Jahre leben dürfen, umschreiten ihn. Dem Baum gelten beide gleich. Eines Tages werde ich nach Santa Maria del Tule gehen und eine Weile unter den Aesten dieses Baumes verbleiben. Vielleicht kann ich aus dem Seufzen seiner Blätter das Flüstern der Ewigkeit vernehmen. Ich werde sein: Rinde berühren und es wird sein, als ob ich die rauhe Hand eines der Demiurgen er griffen hätte, die dereinst halfen, die Welt zu bauen. Mein Herz wird sich von Jahrhunderten nähren. Die Zeit und alle Kleinlichfeiten meines Lebens werden von mir fallen Ein ganz seltsamer Halbaffe lebt auf Madagaskar, wo man ihn vor 150 Jahren zum erstenmal gesehen hat. Vor dieser Zeit ahnte niemand etwas von der Existenz des Tieres, des sogenannten Fingeraffen, dessen Maul einem Papageienschnabel ähnelt. Das Tier ist dadurch merkwürdig, daß es sich nur in völliger Dunkelheit wohlfühlt. Bei dem geringsten Lichtschein ergreift es entsegt die Flucht. Die Sintflut. Der Eisenbahndamm war nach tagelangen Wolfenbrüchen überschwemmt, und der Reisende mußte die Fahrt bei einem ficinen Dorf unterbrechen. Er stapfte durch den Regen, tamt zu einem kleinen Haus und jagte zu der Frau, die eben aus der Türe trat: flut. Haben Sie noch nichts von der Sintflut Schreckliches Wetter! Gerade wie bei der Sintflut!" ,, Wie was?" Wie bei der Sintgehört- Noah und die Arche und der Berg Ararai?" ,, Nein. Wir haben seit drei Tagen feine Zeitung bekommen." Logisch. Welches war die erste Tat, die Staiser Start vollführie, als er den Thron betiegen hatte?"„ Er setzte sich drauf!" aber nach dem Krieg sehr dick geworden." Der fluge Mann baut vor. Sie sind Gott, eines Tages ist wieder Strieg und da hab ich was zuzusetzen." " Wia is probiert hab, hat mi ihr Manu beinah daschlagu.„ Dös is do unglaubli", sagt da Richter zum Zipfinger,„ für drei ledige Kin die Bevölkerungszahl Europas Im Laufe des letzten Jahrhunderts hat sich der zahln S' iast schon Alimente. Dös kann do verdoppelt. nöt so weiter gehn. Da nahmat i ma oo amal Würde die Bevölkerungszunahme im gleichen a Fran."- Ja, wa eh recht, Herr Richter', Maße weitergehen, so würden in hundert Jah- fagt da Zipfinger,„ auf dös hätt i eb a schon ren statt der heutigen 625 Millionen in Europa denkt, aber wia i' s amal probiert hab hat mi 1250 Millionen Menschen leben. Im Vergleich ihr Mann beinah daschlaan." ist hinzuzufügen, daß man die heutige Gesamt- Aufklärung. Fremder:„ Warum schneiden. bevölkerung der Erde auf etwa 1950 Millionen Sie den Herrn, der sich Ihnen so geflissentlich schäßt. 26 Prozent davon leben in dem berhält zu nähern sucht?" Einheimischer:„ Er ist ein nismäßig fleinen Europa, während Amerita, gefährlicher Falschspieler." Fremder: Wird dessen Erdoberfläche fünfmal so groß ist, nur denn hier so viel Hazard gespielt?" 147 Millionen Bewohner hat. Man hat berech mischer: Das nicht, aber Stlavier." net, daß in Amerita noch für 3300 Millionen. Menschen Platz wäre, während Europa taum noch 75 Millionen Menschen aufnehmen kann. -Seiteres. Die Erklärung. Wie konnte sich nur Ihr Mann die Arme so verrenken?"„ Ja, Herr Doktor, er ist doch Mitglied des Anglervereins, und gestern wollte er zeigen, wie lang der Hecht war, den er am letzten Sonntag gefangen hat." Die beiden Starhemberg. In Wien geht wie ein Gewand, und ich werde den Schauer iegt ein Wigwort herum, das nicht so übel ist: des Wortes fühlen:„ Von Ewigkeit zu Ewig- Welche Aehnlichkeit hat der HahnenschwanzStarhemberg mit seinem Vorfahren aus der feit". Deshalb möchte ich einmal nach Mexiko gehen, nach Dayaca und von dort zwei Meilen und eine halbe östlich nach Santa Maria del Tule, auf den Friedhof, zuin Baum der Bäume. Das wird Sie sicher intereffieren! Beit der Türkenkriege. Beide haben Wien entfest. Vollkommene Ehe. Meissoniers haben eine vorbildliche Ehe geführt. Das heißt: ganz Paris wußte um die zahllosen Aventuren der Madame Meissonier, und Monsieur wußte auch da von; aber er sagte kein Wort, er bulbete still und ließ seine Gattin ihren Neigungen nach gehen. Und nun ist er tot. Und Madame beweint ihn aus Kräften.( Vielleicht ist ihre Trauer sogar aufrichtig. Wer will das entscheiden.) Schluchzend erzählt sie den Trauerbesuchern: Ich war bis zulegt bei ihm. Ich habe ihm die Augen zugedrückt..."- Worauf einer der Kondolenten, der Schriftsteller Dentu, seinem Nachbar zuflüstert:„ War gar nicht nötig. Der arme Meissonier hat sie sein ganzes Leben lang zugedrückt..." Schach- Ecke. Einhei Alle Zuschriften und Anfragen an Gen. Wenzel Scharoch. Zwettnitz Nr. 65 bei Teplitz- Schönau. Allen Anfragen ist Retourmarke beizulegen. Schachaufgabe Nr. 30. Von Gen. Otto Hoyer, Saaz. Schwarz: Kd; Dh3; Tf7; La4, Bg h7.( 6) abcdefgh 8 6765 4 32 ab cdefgh 8 54 e 73 Weiß: Ka3; Dh6; Tel; Bd3. d4,( 5) Matt in 2 Zügen! Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an oben genannte Adresse zu senden. Lösungszug zu Nr. 27: Tg7- d7! Die berüchtigten Rettenbriefe haben ihren eigentlichen Ursprung in Afrika, wo die Mediginmanner sie auf arabisch abfassen, um den Inhaber des Kettenbriefes vor der schwarzen Magie zu bewahren. Unter dem Brief befinden fich arabische Schriftzeichen, die so eingerichtet sind, daß sie abgerissen und Freunden gegeben werden können, die dadurch zeitweise vor DäRichtige Lösungen sandten nachfolgende Ge monen, Löwen, Riesentatzen, Kobolden mit nossen ein: Walter Ludwig und Robel Franz, einem Ange und dergleichen geschützt werden; wittau; Sveiner Wilhelm, Teplitz; Hoyer City, Saaz; Fiedler Emil, Lobosit; Lehnert Josef, B.wollten diese Freunde aber vor allen täglichen Nieder- Kamnit; Görg Alfred, Domina; Trägner Uebeln bewahrt sein, so mußten sie selber von Standesamt. Ein Berliner war in Som- Karl, Eichwald; Adolf Wenzel, Arnsdorf b. Haida: mer zur Kur in einem kleinen Schwarzwald- Hans und Kammerer Franz, Holeischen b. Etaab; Keßler Adolf, Türmig; Gottfried Hans. Uřidil dorf. Eines Abends unterhielt er sich mit dem Hälbig Johann und Bräutigam Anton, BergesBauern im Hofe, es dämmerte schon. Da trieb grün; Raum Franz, Oberleutensdorf: Tinebier die Magd noch eine Kuh aus dem Stall, um sie Emil, Tetschen; Qual Adolf, Wisterschan; Demet zum Stier zu führen. Der Kurgast, der das be- Reichenbach Ernst, Modlan; Tille Josef, Loosdorf; Rudolf, Schirmdorf; Thiel Josef, Obergeorgental; merkte, wunderte sich und fragte arglos die eben Schubert Josef, Bokau; Sobert Anton, Reizen Wenn im 15. Jahrhundert in Paris ein vorbeigehende Magd, wo sie denn so spät noch hain; Syna Josef, Hoſtomiz: Schlosser Heinrich Händler Wasser in die Milch schüttete, wurde mit der Kuh hin wolle. Verlegen sieht die Magd und Amler Rudolf, Graupen. Vogel Josef, Soboch leben und Ullrich Gustav, Rottowitz( siehe Lös ihm ein Trichter in den Mund gesteckt und von der. Gast an und wird rot bis hinter die Ohren. sungszug). Nachtrag zu Nr. 26: Reichenbach Ernst, feiner eigenen verwässerten Milch so viel hinein- Auf einmal ruft sie:„ Zum Standesamt!" dem Medizinmann einen vollständigen Zauberbrief kaufen. Diese Briefe werden von Tausenden von Schwarzen in ganz Afrika in kleinen silbernen Kästchen an einer Schnur um den Hals getragen und werden als„ Große Magie" betrachtet. Mobian.