14, Unttr(ialiung0beilaae. 1931. Das Ende von SfteeOnfe& Co. «on ätoeeter und Q^Wimmer. Di« dauernde» Klagen der fortschrittlichen Geister, wie töricht und unzeitgemäß di« konventionellen Feftmythen seien, veranlaßten endlich di« Konjervation, zum Problem der bürgerliche« Festzeremonien Stellung zn nehmen. Die Bewahrer von Ordnung und Sitte waren sich einig, auf keine« Fall eine der altbrmoosteu Gestalten lieb und mild aus der Kinderbetehrung verschwinden zu lassen. Höchsten- dürfe man, und darin könne man dieser« nichts heilig haltenden Sudlern ent- gcgenkommen, die ehrenwerten Vertreter der Hauptmythe», den Osterhasen, de« Weihnachtsmann und den Klapperstorch, ersuche«, eine« kleine« Tausch in ihren Funktionen vorzunehmen. Da- würde den Reiz der Reuheit au-üben und auch den Radikalen einen Angriffspunkt entreißen und st« für ein« Weil« beschäftigen, da sie doch verpflich- tet seien, alle- Reue zu begönnern. So meinte di« Versammlung und schickt« drei Bischöfe verschiedener Konfessionen und eine« Stabsoffizier der Reichswehr mit Botschaft und Befehl zum Vorsitzenden des Festpersonals, zum Weihnachtsmann, der im Sommerschlaf« ruhte. Der WeihnachtSniann setzte eine außerordentlich« Zusammenkunft am Teiche der ungeborenen Kinder fest und begab sich dorthin. Der Klapperstorch erwartete ihn schon, denn er war immer froh, wenn er di« Kinderbesorgung unterbreche« konnte. Dann kamen di« drei Beisitzer: der Pfingstochse, dem noch verdorrtes Laub von Pfingsten her um Hörner und Hals hing, zusamnien mit dem GlückSjchweinchen, dessen rosigen feiste« Wanst ein Hufeisen umspannte und aus dessen Schnauze ei« Beilchensträußchen baumelte; etwa- später der Popanz, der unterwegs«och ein paar Kinder hatte erschrecken müsse« und sich nun schwitzend au- seinen Kopftücher schälte. Als endlich der Osterhase heransauste, der sich beim Löffelschiage- spiel mit Frau und Kind verspätet harre, waren sich Weihnachtsmann und Klapp.r- storch schon über di« Neuregelung einig und hatte» sich der Zustimmung der drei Beisitzer versichert. Der Vorsitzende verlas den Wunsch der Gläubigern und erklärte dessen Behandlung als einziger Punkt der Tagesordnung. Dann klapperte der Storch und beantragt«, man mochte doch beschließen, die Neuverteilung nicht«ff die Beisitzer auszu dehnen, weil die Umwälzung sonst zu schwierig wäre. Der bebänderte Pfingstochse soll also weiterhin die AuSgießung des heiligen Geiste- manifestieren, da« Glücksschwei« weiterhin seine Nacktphotographien und Statuetten für Neujahrs- wünsche und Heimschmuck hergeben und mit der Tür in- HauS purzeln, der Popanz tvei- terhin die Kinder furchten und zu mutige», fröhlich.'» Menschen machen. Der Weih- uachtsmaun brummte zustimmend, der Pfingstochse grunzte, das Glücksschwein Rote Ostern- Bon Bruno Schönlauk. Bolt der Arbeit, Boll der Rot, Rüst« dich zu««uferstehen! Siegend über Rächt und Rot, Sollst du in den FrützNn,»hen! Volk von Arbeit, Volk der Qual, Dröhn« du von KampsgesS»»tn... Und dir steigt ein Blütental Aus der Straße« schtoarzem Dränge«. Streife ab dein Winterkleid, Lod« du von Feuerbräudeii Kreitzeit»der dunkle» Leid Trügst du i» den eigne« Hände». Stürme durch»ein vstertor Stolze« FrühlingSkampf entgegen... Und bei« Frühling steigt empor, Aller Welt zu Heil und Segen. quiekte, der Popanz grinste, Lampe dachte an die Lössel seiner Häsin. Angenommen. Run begann der weihnachtliche Alte seine wohlüberlegt« Rede. Die Vorschläge der Konservativen kämen gewisserinaßeu de« Wünschen der Versammlung entgegen. Auch er habe sich längst einmal nach Abwechslung qesehnt, die Weihuachtsschlepperei und die Frage«ach Gut und Böi« vor Kindern sei ihm schal geworden, er schlage den Klapperstorch zur Ucbernahme des Weihnachtsgeschäftes vor, der durch seine Flügel große Erleichterung beim Austragen habe und, nachdem er solange das ganze Jahr über im Dienst gewesen sei, nu« eine jährlich nur einmal anstrengende Position verdiene. Zudem sei der Storch etlvaS verbittert, weil in letzter Zeit sein« Sendungen oft mit garstigen Worten ausgenommen oder gar ihr« Annahme verweigert worden fei. Ein neue» Gesicht würde bei den neugierigen Menschen gewiß wieder freundlicher begrüßt werden. Er, der Weihnachtsmann, sei zu alt dafür und schlage als Nachfolger des Klapperstorches den Osterhasen mit feinem einnehmenden Wesen vor, jo daß für ihn selbst die Öfterindustrie übrig bleibe. Der Storch klapperte ja, der Pfingstochse grunzte, dar Glücksferkel schmatzte, der Popanz rginste, Lampe war aus seinen Träumen erwacht und setzte sich zur Wehr. Er warnte den Kriecht Ruprecht vor der Ueber- nabine des Hasenpostens. Denn zweifellos habe er bisher das Schwierigste vollbracht, insofern er seine Gaben selbst produziere» mußte. Der Storch habe seine Würge! ans dem Teich gepieckt, der Ruprecht die Pakete geliefert bekommen. Dagegen er, der Osterhase! Er versichere allen und besonders dem weihnachtlichen Greise, daß ihm als Hasen das Eierlegen alljährlich sehr, sehr sauer ongckommen wäre, trotz der erworbenen Technik, und er könne sich nicht vorstellon, daß die Eierproduktion dem alten Manne leichr fallen werde. Bielinehr würde der Herr Ruprecht bald einsehen, daß eine pein- ! volle Naturwidrigkeit sei, was di« Mensche» sinnig und poetisch nennen. Als der Osterhase merkte er mache keinen Eindruck mit seiner Rede, fügte er noch hinzu, daß er doch nimmerinehr Kinder aus dem Wasser fischen könne wie der Storch. Darauf erwiderte Freund Adebar, daß solches für«inen Hasen nicht frenlder sei als Eierlegen und überdies erhalte er für seinen neuen Dienst Angel und Körbchen. Lampe gab sich drem, der Pfingstochse brüllte, das Schweinchen quiekte, der Popanz nickte, der Storch klapperte und der Weih- nachtsinann knurrte: Die Tagung ist beendet. Was ereignete sich nun? Der Weihnachtsmann bewährte sich nicht. Er kam ja nicht mehr wie Knecht Ruprecht in die Häuser. Erlegte die Päckchen in die Fenster und vor die Türen, und da verschwand manches, ehe«S den ihm bestimmten Empfänger erreichte. Nach alter Gewohnheit warf er die Geschenke auch durch den Schornstein, wobei sie Schaden nahmen. Es war auch dumm, daß der Onkel oder der Hausmann den Storch nicht nachmache» konnten. So verzichteten viele Ettern ans die Legende vom Weihnachtsstorch, und weil dem Storch der Winterdienst von jeher nicht gefallen hart«, er auch die WeihnachtSverteflung nicht für einen so lebenswichtigen Betrieb wie Kinderverschleiß kalten konnte, flog er im dritten Jahr gar nicht mehr von Aegypten herüber nnd ließ di« stille Nacht im Stich. Einige traditionsgebundene Väter riefen darum die technische Nothilse zur Stellung von Weihnachtsmännern an. Schlechter noch führten sich Rllprechts Ostereier ein. Er bemühte sich unsäglich mit dem Legen, er versuchte es mit Gackern und Armschlagen, aber die Ergebnisse waren klägliche winzige Hahneneier, wie Wilhelm Busch eines beim Tode von Witwe Boltes Hühnern gemalt hat. Dazu kam, daß Ruprecht nicht von seinen Marotten lassen konnte. Er steckte all? Eier in Säcke, schüttete sie'n di« Stnben m«s und zerstörte deren österliche Reinheit um so häufiger, als er infolge des langwierigen Legens nicht genug Zeit fürs Kochen gefunden hatte. Bald wollte niemand etwas von dem Osterman« wissen, Ruprecht wurde arbeitslos. Die Technische Nothilse war hiefür nicht zuständig, di« Eltern tvähl- ten«ine normale Eierbcschafsung, und die Kinder aßen die Eier darum nicht weniger gern als Vörden«. Das Tollste richtet« jedoch Freund Lampe an. Er angelte befehlsgemäß die Babys, l«gte sie in Körbchen und rannte los. Bei den Bestellern aber verfiel er in seine liebe, alt« Gepflogenheit: er versteckte die Kinder raffiniert. Untr einem Busch, im Kommodenkasten, Hinterm Spiegel, in der Rumpelkammer. So geschah es, daß des Kinderhasen Angebinde manchmal schon— nun, sagen rv VVVTTVVTVrVV^TVVVVWV wir: schlecht geworden ivaren, ehe rnan sie entdeckte, und daß man sie manchmal überhaupt nicht sand. Seine Schreckhaftigkeit bewirkte auch, daß er manches Körbchen absetzte, bevor er am rechten Ort anlangt«. Die Betroffenen waren von der verfrühten Gabe höchst unangenehm überrascht. Mit der wachsenden Unzufriedenheit mehrten sich die Beschimpfungen gegen den Hasen, der in wachsender Angst imrner unzuverlässiger und unauffindbarer arbeitete. Da bestellten viele Bürger den Kinderhasen ab und giizgen, weil ihnen die Technische Nothilfe trotz ihrer Bereitwilligkeit zur Uebernahme eines Teils der Hasenfunktonen in diesem' Falle nicht geheuer war, zu einer menschlichen und faniili- aren Erklärung der Kinderproduktion über. Es läßt sich leicht vorstellen, wie die lmken Parteien über di« mißglückt« Aktion der Rechte«« zur Rettung verwelkter Märchen frohlockten. Das Parlament mußte sich mit der Frage beschäftigen. Die Führer der Rechten hatte«« ursprünglich die Rückkehr zur alten, vertraute,«, bewährten deutschen Form Vorschlägen«vollen. Angesichts der skeptischen Stimmung in den eigenen Reihen und aus Furcht vor einer Blamage tvagter« sie eS nicht. Mit überwältigender Mehrheit wurde gegeu einige interesiierte Jndustrieen und kirchliche Vereine die Abschaffung der mythischen ilnd läppisch-kitschigen Verschleierung natürlicher Dinge beschlossen. Eine Deputation fing die Festkoryphaen ein und übergab sie den« Kulturmus«um. Dort sieht man noch heute den Klapperstorch mit der Rute, der sich von Kindern Berschen absagen läßt, daneben den Ostereier legenden Weihnachtsmann nnd den Osterhasen beim Kinoer- angeln. Steht in Frieden! v'v't t t't r, rw^r^rvvTvvvw* Der Gott Ganef. Von Michael Gold. In dein berüchtigten Lastid« New Korks, einem von den Aermsten der Arn««n, aber auch voi« allerlei Verbrechern bcwohnien Stadtviertel der Riesenstadt spielt die Handlung eines im„Universitas"- und«m Reuen Deutschen Verlag, Berlin, erschienene«« Buches„I u d« n o h n e G e l d" von Michael Gold.(Preis Mk. 4.-7-, geb. Mk. 8.—.), Der Autor ist ein trefflicher Schilderer und guter Führer durch dieses Elendsviertel von Reto Kork, das vergifteter Boden ist, auf den« all« Laster und Verbrechen, aber auch all« Armut und aller Jammer üppig sprießen. Michael Gold legt hier ein grausames Buch vor, aber auch eines der Lieb« und Verbundenheit mit den Elendsten der Gesellschaft, ein Buch, das gelesen zu werden verdient. Nachstehend sei «nit Erlaubnis des Berlages«ine Leseprobe abgedruckt: In dem Mietsstalk in unserer Straß« gab es«inen alten Karrengaul, den liebt« ich. Jeden Abend kain«r müde von der Arbeit nach Hause, aber sie spannten ihn nicht sogleich aus. Er mußt« stundenlang aus der Straße neben Basia warten. Der Gaul war hungrig. Deshalb stahl er Aepfel und Bananen von den Hökrrwagen, wenn der Händler döste. Er bekam dafür Prügel und Fußtritt«, aber das konnte ihn von dieser schlechten Gewohnheit Nicht abbringen. Sie hätten ihn nach seinem harten Tagewerk schneller füttern tnüsftn. Er wär vernachlässigt, dreckig, von Fliegen zerbissen, wund gescheuert. Er hatte einen Spitznamen: Ganef— der alt« Dieb aus unser«! Straß«. Ich stahl zu Haits« Zucker und gab ihn dem Gaul. Ich streichelte seine feuchten Rüstern, seine grauen Flanken, seine grau«, verfUzr« Mähne. Er schüttelt« den Kopf und starrt« mich mit seinen großen, samtenen Augen an. Bei den anderen Jungens schüttelt««r nie den Kopf; sie bewunderten meine Macht über Ganef. Er war«in freundlicher, gutmütiger Gaul und in mancher Hinsicht sehr klug. So zum Beispiel: Jim Bush beschimpft« ihn. Jim Bush war ein jähzorniger, kleiner, verkrLppelter Ire, der davon lebt«, daß er für di« Prostituierten allerlei Besorgungen machte. Jim Bush war nur von den Hüfte«« auftvärts rin kräftiger Kerl. Sein blaues Feuerwehrhemd bedeckt« massige Schultern und Arme. Er hatte ein rotes, ledernes Gesicht>vie ein älterer Polizist. Sein« Beine aber waren eingrschrnntpft und nicht größer als Kinderbeinc. Er riß dreckige Witze mit den Mädels, er war, wen«« er nicht gesoffen hatte, heiter und friedlich. Wenn er betrunken war, wollt« er -mit allen Menschen raufen. Er sprang von seinen Krücken weg- einen« Mann an die Kehl« und hing dort wie«ine Bulldogge, mit seinen kräftigen Händen den Gegner würgend, bis er so tüchtig verprügelt wurde, daß er das Bewußtsein verlor. Sein« streitsüchtigen Exzess« begannen stets damit, daß«r den Gaul Ganef beschimpft«. Er schien Ganef zu hassen. Warum, weiß ich nicht. Vielleicht um seine Stärk« zu beweisen. Jim war nicht größer als ein siebenjähriger Jung«. So stand er da, di« Augen vom Suff blutunterlaufen.- Schaum vor dem ,Mn>id«, und fluchte auf den Gaul. Ganef bewegte sich; Jim schlug ihn mit seiner Krücke über di« Schnauze. Jim packt» die Zügel. „Zurück!" schrie er, und preßt« das Gebiß in die Lefzen des arm«n Ganef. Danr« packt« er die Nüstern des Gauls und zerrt« an ihnen, als ob er sie losreißrn wollt«. Der arm« Gaul ertrug das geduldig. Er blickte aus seiner Höh« auf den kleinen, kreischenden Krüppel hinab und schien zu begreifen. Jeden« anderen würde er ein««« Tritt versetzt haben, aber ich glaube, er wußte, daß Jim Bush«in Krüppel war. Di« Leute wunderten sich immer über diest Szene. Mir tat der arme Gaul leid, ich bildete mir«in, er habe Tränen in den Augen. An einem Sommertag brach er.«nährend der Arbeit zusammen. Sie lockerten ihm das Geschirr nnd schütteten Eimer voll Wasier über ihn. Da räppelt« er sich wieder hoch, war aber ganz von Kräften. Er schleppt« den Wagen zum Stall zurück. Während er wie gewöhnlich daftand und wartet, daß man ihn zum Abendbrot ausspanne, fiel er plötzlich mit einem Seufzer um; er starb aus unserer Straße. Sein Leichnam bläht« sich auf wie«in Ballon. Er blieb«in«n Tag lang liegen, bis dann der Wagen kam, der ihn auf den Friedhof schleppt«. Wenn«in Gaul solchermaßen tot auf der Straß« lag, wurde er sogleich von den Kindern der Gast-Side als«in neues Spielzeug ihren wunderlichen und schrecklichen Schätzen«inver- leibt. Kinder sammelten sich um Ganef. Sie sprangen auf seine» ausgeschwollenen Leib, stießen ihn Stöcke in den After. Sie spreizten di« Lider auseinander und stellten Betrachtungen über dies« traurigen, verglasten, großen Augen an. Sie zupften Haar« aus dem Schwanz, um Glücksringe daraus zu flechten. Auch di« fetten blauen und goldenen Fliegen umschwärnrten den Leichnam meines gütigen, alten Freundes. Sie summten und sangen in wilder Freude, während sie dieses gewaltige Mahl attackierten, das ihnen der Fliegengott geschickt hatte. Hilflos stand ich da. Ich wollt« um meinen armen alten Ganef weinen. Hatte Gott Ganef geschaffen? Warum also hatte er Ganef sterben lasten? Und hatt« Gott di« Fliegen geschaffen? Di« Millionen der East-Side-Fliegen, dir uns im Sominer zum Wahnsinn treiben, die, während wir schliefen, an unseren Lidern sogen, die in unserer Milch«rtrank«n? Warum? Hat Golt dir Wanzen geschaffen? In einer dampfend heißen Nacht ließen mich di« Wanzen nicht schlafen. Sie haben einen eigenen sonder- baren, ekelerregenden Geruch. Es ist der Geruch der Armut. Langsam und pompös kriechen sie dahin, aufgeschwollen von Blut, und di« Berührung und der Geruch dieser Schmarotzer reizen jeden Nerv zum Abscheu. (Wenn di« Leut« sagen: Armut, dann meinen sie eigentlich Wanzen. ES gibt in Amerika genug liebenswürdige, oberflächlich« Lügner, di« Bücher schreiben. Ich will ein wahres Buch über die Armut schreiben; deshalb erwähn« ich di« Wanzen.) Es lag bei uns zu Haus« durchaus nicht an dem Mangel an Sauberkeit. Mein« Mutter war so sauber wie nur.irgendein« deutsch« Hausfrau; sie schuftete ohne Ende, sie rackerte sich ab, um uns frisch und sauber znhalten. Die Wanzen waren«ine Folter für sie. Sie bespritzt« di«' Betten nnt Petroleum, wechselte di« Leintücher, benetzt« dir Matratzen— in endlosem, wütendem Kampf mit den Wanzen. Was hätte 8 das alles für«inen Zweck; nichts könnt« helfen; «s war di« Armut,«s war das Zinshaus. Die Wanzen hausten gemeinsam mit den Ratten, Fliegen und Schaben in den verfaulten Mauern des Hauses. Man hätte das ganze morsch« Gebäude Niederreißen müssen. Ein« Petroleumflasch« konnte daran nichts ändern. Es war«in« schrecklich« Woche sommerliche Hitz« gewesen. Ich war krank und fiebrig vor Hitz«, ich warf mich von einer Seit« auf di« ander«, während im Hof di« Katzen schluchzten. Schließlich tveckten di« Wanzen mich auf. Sie waren überall. Ich kann die Verzweiflung, den Ekel, die Wut des Kindes in dem finsteren Zimmer nicht schildern, ivie fi« da auf mir umherkrochen und stanken. Der Mut, meine Lieben— es ist mit dem Mut«ine verteufelt« Sach«. Ich will ja nichts gegen di« Helden großer und gefährlicher Abenteuer sagen, aber im täglichen Leben.. 1 Da fällt mir eine Geschichte«in, di« ich selbst erlebt«. Wir befanden uns auf einer Fahrradpatrouille in der großen Tiefebene. Ich hatte meinen Unteroffizier dabei mit zwei Mann. Obwohl wir die schnurgerade Landstraße entlang fuhren, hatten wir schon seit drei Stunden all« Orientierung verloren. U«berall diese endlosen Landstraßen, überall rechts und links die gleichen, endlosen Weizenfelder, das ganze Bild nur selten von dem fernen Dach einer Hütt« oder dem langen AM eines Ziehbrunnens unterbrochen. Diese große Eintönigkeit bringt«S mit sich, daß man mitunter nicht mehr weiß, wohin man eigentlich möchte. Di« Sonn« fiel grell und drückend und wir fuhr«» in tiefem Schweigen nebeneinander her. Die Straß« war so breit, daß wir alle Bier in einer Reihe Platz hatten. Plötzlich vernahm ich«inen Schrei. Einer der Leut« halt« hinter sich geblickt und schien«ttoas Ungewöhnliches zu sehen. Wir hielten unser« Räder an und gewahrt«», hinter uns blickend, auf der Landstraße«ine schiöarze Kugel, welch« sich uns mit ungeahnter Schnelligkeit näherte. Wir sahen uns verwundert an. Aber da war nicht viel Zeit zum Ucberl«g«n, denn plötzlich brüllte mein Unteroffizier erschrocken. Vorwärts, Herr Leutnant, auf di« Räder, es ist«in Büffel! Es war wirklich einer von diesen großen, schwarzen Teufeln, wie sie auf der Tiefebene Vorkommen. Wir ließen uns nicht zweimal ermahnen, sondern traten in di« Pedale, was das Zeug hielt. Wir flogen nur so über die Landstraße hin. Aber das schien nicht viel zu nützen, denn wenn wir von Zeit zu Zeit ängstlich über di« Schultern blickten, sahen wir, daß der Büffel sich uns mit großer Geschwindigkeit nähert«. Er stampfte und faucht« daher wie«in« Lokomotive. Da»var guter Rat teuer, denn wir wußten aus Erfahrung, daß so ein Kerl von unglaublicher Hartnäckigkeit beseelt ist: wenn es gilt, einen Menschen zu verfolgen. So ging das ein« kleine Weile, der Schweiß trat uns aus den Poren vor Anstrengung und wir traten di« Pedal« wie die Wilden. Da winkt« uns im letzten Augenblick Rettung. Bor uns versperrte ein großes, eichenes Tor die Landstraße. Es war rin Gehöft, das über di« Straße gebaut war. Solche Höf« trifft man auf der großen Tiefeben« häufig. Der" Büffel keuchte ber«its in unserem Rücken und war jetzt folgte, währt« kaum einen Augenblick. Knapp am Tor« angelangt, reckten wir uns in den Pedalen hoch, ergriffen den oberen Rands Ich begann zu weinen.- Mein« Mutter erwacht« und zündete daS Gas an. Sie erneu- «rt« ihren vergeblichen Kampf mit den Wanzen. Der Petroleumgernch würgt« in meiner Kehle. Meine Mutter versacht« mich zu besänftigen. Aber mein Hirn rast« wie«in« Nähmaschine. „Mamma", fragt« ich, warum hat Gott di« Wanzen geschaffen?" Sie lachte über die sonderbar« Frag« d«S kleinen Jungen. Ich wurde dann später sehr oft mit dieser Frag« geneckt; wer aber hat sie mir beantwortet? Hat der Gott der Lieb« di« Wanzen geschaffen, hat r r auch di« Armut und das Leid in die Welt geschickt? Run,«in freundlicher Gaul wie m«in Gaues würde so etwas nie getan haben." d«L Tores und schwangen unS in den daher befindlichen Hof hinüber. All« vier zugleich. Unsere Sohlen hatten kaum den Boden berührt, da knallten die Hörner des Büffels schon gegen di« Balken deS Torrs. Aber«s war ans gutem, schwerem Eichenholz und hielt stand. Wir waren gerettet. Wir sahen unS an, und als wir unS so in di« verstörten Gesichter blickten, machten wir keineswegs den Eindruck von Helden. Ich wischt« mir den Schweiß auS den Augen und sah mich um. Das Grhöft lag im Schweigen der Mittagsglut und«S schien niemand von den Leuten daheim zu sein. Ich hatte mich aber geirrt, denn von hinten, ans der Richtung d«S kleinen Ge- .müsegartens, nähert« sich«in« Gestalt: Es war «in kl«in«r Bauernjunge, so r«chl zerrauft und schmierig, natürlich barfuß. Seine ganze Bekleidung bestand auS einem Höschen, das aber anscheinend aus der Hose eines Erwachsen«» für ihn zurechtgeschnitten war, denn hinten war es ihm viel zu weit und das Hinterteil baumelt« fast bis auf den Boden herab. Er schien di« ganz« Szene beobachtet zu haben, denn«r nähert« sich unS mit einer etwas schadenfrohen Grimasse. Dann bückte er sich, hob von der Erde ein« klein«, dünn« Wcidengert« auf, sah uns noch einmal der Reihe nach an und dann tat er etwaS, was wir nur deshalb nicht verhindern konnten, tveil uns der Schreck den Atem verschlug. Der kleine Kerl schritt nämlich zum Tor, schob den Ri«gel zurück und öffnet« es sperrangelweit. Hinter dem Tor staud natürlich noch immer der Büffel mit g«senkt«n Hörnern. Er schien selbst sehr erstaunt zu sein, als der lleine Mann ihm entgegentrat. Wie wir nun sahen, hatte der Büffel einen Ring in der Rase, er war also«in Ausreißer, einer, der schon als Zugtier verwendet worden war. Dies« kennen di« Menschen und ihr« Gewohnheiten genauer, als die Herdentier«, und find, einmal wild geworden, auch weitaus gefährlicher. Unser kleiner Kerl faßt« nun mit Seelenruhe mit einem Finger der linken Hand in den Ring, stieß ein« Flut der gräßlichsten Flüche und Beschimpfungen aus und er hieb mit der Weideng«rte wie«in Irrsinniger auf den Büffel«in. Das Tier stand noch«in« Weile regungslos, dann wandt« es den, Kopf, schnaubte mitleiderregend und ergriff di« Flucht—» Als wir in der Dämmerung(zu Fuß, denn unsere Fahrräder waren nicht mehr zu gebrauchen) den Heimweg antraten, sprach keiner von uns vieren ein Wort. Ich glaub«, wir schämten uns unsäglich voreinander. So ist e8 nun mit dem Mut; wenn man ihn zufällig braucht. Man kann ihn nicht vorbereiten, dir ist von selbst da oder er fehlt von selbst. Die neue Zeit. Di« neu« Zeit, deren Hauch schon schwingt, Sir kommt nicht, wenn ihr sie selbst nicht bringt Rege jeder am Werke sich mit, Bring««S vorwärts um ri««u Schritt. Schür« jrder dir Flamm« an, Daran di« W«lt sich erwärmen kann. Bau« jrdrr sein eigenes Stück An der Menschheit gemeinsam«« Glück. Jeder hat Platz dann im Sonnrnschrin Und stimmt in den Jubel aller rin. Aber die Zeit, deren Hauch schon schwing«, Sie kommt nicht, wrnn ihr fi« selbst nicht briugtl Bon Janis Rainis^Lettlands größtem Dichter). Wie der Korallenschmuck entsteht. 6. X. Korallen sind wieder besonders modern. I« dunkler die Korallen, sind, desto teurer und begehrter sind sie heutzutage, aber di« tiefrot« Art ist recht selten. Di« Hauptkorallen» Industrie befindet sich in Italien, wo sie auf eine lang« Vergangenheit zurückblickt. Schon vor einem Jahrtausend wurden in Sizilien Korallen zu Schmuckstücken verarbeitet, und auf alt«» Kirchengewändern und Altardeck«n findet man die Goldstickereien mit tiefroten Korallenperlen. Die meisten Fabriken, di« den Koral» lenschmuck herstellen, befinden sich in Torr«, del Greco b«i Neapel nnd in Genua. Die Korallenfischer bringen ihre Ladung hierher, und dann arbeiten Tausende von sl«ißigen Hände» an der Herrichtung der Kugeln, die auch in den modernen Fabriken fast noch ebenso wie vor Jahrhunderten erfolgt. Alles wird mit der Hand gearbeitet. Die Löcher werden auch in die kleinsten Kugeln mit einem sonderbaren Werkzeug gebohrt, das wie ein winziger Bogen aussieht. Dabei geht alles sehr schnell von- statien, und rasch reihen sich die vielen, vielen Kugeln an de» Schnüren, aus di« sie aufgezogen werden. In großen Körben liegen di« Korallen, wie st« aus dem Meer kommen; im Rohzustand, klein« Zw«ig« oder Wurzeln Vong rauer, hell, roter, orangener Färbung. Sir werden nach ihren Farbtönen, ihrer Güt« und nach den verschiedenen Ursprungsländern sortiert; hier dl« schönen Korallen aus Japan, dort di« tiefroten auS dem Mittelmcer usw. In einem andern Teil der Fabrik besinden sich die für di« Ausfuhr fertigen Gegenständ«. Auch hier gibt«S eine groß« Mannigfaltigkeit, denn neben den kostbaren langen Ketten auS ausgewähltem Material sieht man Schnüre mit den schlechtesten Korallen, di« nach Afrika und Südamerika gehen, und dort von den Eingeborenen als seltene Kostbarkeit begehrt werden. Andere Korallen wieder sind für Indien und den fernen Osten bestimmt. Gegenwärtig werden neben Halsketten und Armbändern viel« lange Ohrringe aus Korallen getragen. (Sefängniösrahltng. Bor dem großen Gebäude sprießt umgittertes Grün. Drei Gefangen« arbeiten mit Spaten, Rechen und Schaufel im Schanigarten her strafenden Gerechtigkeit. Sonst durch vier Zellenwände umschloffen, genießen sie heut« lustvoll di« weitausholcnden Körperbewegungen des Rasennmgrabens und di« zaghaft« Frühlingssonne, di« an di« Sonntagnachmitlag« der Freiheit gemahnt. Der Gefangenenaufsehcr blinzelt in de» ftvwvvvvvv r ▼cfängnis gemacht hat... Ist wirklich Frühling? L. Ä. Worte von Heinrich Heine. Bediente, di« kein« Herren haben, sind darum doch keine freien Menschen— die Dienstbar, leit ist in ihrer Seele. * Dir««»bürgerliche Gesellschaft will im Taumel der Vergnügungen hastig den letzten Becher leeren, wie di« aitadelige vor 1788— auch st« hört schon im Korridor die marmornen Tritte der n«nen Götter, welch«, ohne an- ptklopfen, in de« Festsaal«intretcn werden und dir Tisch« Umstürzen. * Es gibt Leute, welche den Vogel ganz genau zu kennen glauben, weil sie das Ei gesehen, aus dem rr hervorgekrochen. Worte von Schopenhauer. Gerade in K-einigkeiren, bei welchen der Mensch sich nicht zuiammennimmt, zrigr«r seinen Eharatter,»nd da kann man ost in geringfügigen Handlungen, an bloßen Manieren, den grenzenlose», nicht di« mindejre Rücksicht auf andere nehmenden Egoismus bcqu«nr beobachte», der sich nachher im großen nickt verleugnet, wiewohl vcrlarvt. * Die Menschen find tausendmal nrehr bemüht, sich Reichtum als Geistesbiidung zu erwerben, während doch ganz geiviß, was man sst, diel mehr zu unserem Glücke beiträgt, als chat man hat. Was mancher nicht weiß. Die größte Verderbnis ist Rost. Es ist berechnet worden, daß in der ganzen Welt jährlich etwa zehntausend Millionen Mark verloren gehen durch den Schaden, den der Rost an Eisen und Stahl anrichtet. I« Rew Work ist jetzt im Mittelpunkt der Stadt in einem Wolkenkratzer im fünfzigsten Stockwerk«in kleitles Theater, das für 450 Menschen Platz bietet, eingerichtet worden. Es befindet sich nicht weniger als 170 Meter überder Erd«. Die kleinsten Autos, di« neuerdings in Amerika hergestelkt werden, haben nur«in Gewicht von 240 Kilo und koste» alles in allem nicht mehr al» 200 Dollar. Entsprechend dem geringe« Gewicht des Wagens ist auch der Verbrauch an Betriebsstoff äußerst gering. Auf dem Gebiet« der Automaten ist das allerncueste, daß nach Einwurf des geforderten Geldstücks ein« elektrisch erwärmt« Brennschere geliefert wird. Diese Automaten erfreuen sich großen Zuspruchs in Theater und Tanzlokalen. Im Altertum war es Sitte, einem Sklaven, der freigegeben wurde,«inen H u t zu überreichen. Als Sklave mußte er mit unbedecktem Kopf gehe». I» früheren Zeiten nahm man den Hut nur vor einem Höhergestellt«» ah, niemals aber vor Frauen. Auch im Hans« behielten di« Manner den Hut auf, sogar beim Essen. Erst im 18. Jahrhundert fing man an, den Hut im Haus« abzulegen, uud zwar war daS die Folg« der Einführung der Perücke. Do» Klima am Rorbpol ist-das gesündeste der ganzen Welt; dort können keine Bakterien leben. Erkältungen, Influenza, Lungenkrankheiten sind als» unmöglich.(Rach einer Aeuße- rung des berühmten Forschers Douglas Maw- son.) DaS größt« Unterseeboot der Welt gehört den Amerikanern und hat ein« Läng« von 104 Meter». Seine Tonnage ist anderthalbmal so groß als di« der früheren HandelSunterserbootes „Deutschland". Das amerikanische U-Boot kann «in« Fahrt uw die halbe Welt machen, ohne neuen Brennstoff für di« Motoren einn«hmen zu müssen. Der Mutige.„Also, ich wurde durch«in Geräusch auS dem Schlaf geweckt, sprang ans dem Bett, schaltet« das Licht ein und sah zu meinem Entsetzen unter der Bettstelle di« Beine eines Menschen hervorragen."—„Um Himmelswillen, ein Einbrecher?"—„Nein, nein, es waren die Bein« meines Mannes, der ebenfalls das Geräusch gehört hatte." König Eduard, als ganz junger Prince of Wales,«rhielt von seinem Lehrer während einer Religionsstunde folgend« Belehrung:„Königliche Hoheit, es gibt noch etwas Höheres aiS den König!"—„Ich weiß", antwortete der Prinz,„das As". Der Schwerhörige.„Finden Sie nicht, wen- det sich der Gastgeber an den alten schwerhörigen Herrn,„daß mein« Frau schön singt?"— „Wie, bitte?" fragt der Schwerhörige.—„Ob Der Tischgast.„Nicht wahr, Si« haben immer solch ausgezeichneten Appetit?"—„Ach, heute ist das noch gar nichts! Da soll'« Sie mich mal sehen, wenn mir wa? Gutes vorgesetzt wird!" Kollegin»««.„Ich muß klastische Frauenrollen spiele», ich muß durch mein« Figur wirken und durch mein Haar, Mein langes Haar ist selten. Wen» ich es össne» sällr es mir bis zu de« Knien."—„Ack. ich habe lwdachi, cS fällt gleich auf die Erde." Ei» gutes Mittagessen. Gast*(die Speise- karle studierend):„Ich möchte ein gutes Mittagessen, aber mehr als«iu« Mark möchte ich nicht auSgebeu. WaS können Sie cnipseblen?" — Kellner:„Ein anderes Restaurant." DaS ehrliche Gesicht. Knud«:„rauben Si«, daß man mir auf mein«hrliches Gesicht kein Geld leihen wird?"— Kassierer: ,.3i« können es ja mal versuchen, aber. ziehen Sie Ihren Hut tief ins Gesicht." DaS Geschlecht. Ein Mann jindet«in Kätzchen, dar sich offenbar verlausen halle, und unterhält sich mit einer hinzukommendeu Da»»« über das arm« Tier. Di« Dauw stellt« fest, daß«S ein männliches Tier sei. Zwei Jungen standen hinter beiden. Sagt« der«in« zum i anderen:„Wat sagt di« Oll«? Männliches Tier? Die Katzen brauche» doch jar kecenen Man», die kriejen ihr Esten doch von di« Leut«, wo sie find!" Schach-Ecke. Alle Zuschriften und Anfragen an Den. Wenzel Sch ar och. Kvettnitz Rr. 05 bet Teplttz-Schünau. Alle« Anträge» ist MHnMA beizulegen. Schachaufgabe Nr. 32. Bon Sen. Joses Tille, LooSdors. Schwäre: Kf8; l)h8; TgS. gl; 1-15, dB; Sb«, o3i Bb4, eß, e7(11). «b»a»tgb 8 N M WLV 8 7 EFH L■ 7 6 w alsxB c L rix^ h 6 4 P K 8 D 4 KL»@ A 3 2 Mi fefe!Ä a W W W K i abedefgh Weife Kh2; Dhß; Th4. a3; Lg«; 8oS, 14: BW, g3(»). Matt in S Zügen! Lösungen find bis längsten« 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an oben genannte Adresse zu senden. Ussnfaiof zu Nr. Ü: ScS—e7! Richtige Lösungen sandten nachfolgende iSenvs- sen«in: Mbert Rudolf, Proffetitz; K reiner Wichetnr, Teplitz; Walter Lud., Rodet Franz und Mich«« Rudolf, Kwittau: Tönert Max u. Mühldorf Adolf, Trschau: Lang Hans, VveiKirchlitz, Reichendach Ernst, Modlan; Schubert Josef,»okau; Dinnebier Emil, Letschen; Fiedler Emil, Lobositz; Adolf Wenzel, ArnSdors Sei Haida; Htlbig Johann und Bräutigam Anton. BcrgeSgrün: Dubai Joses, Neu- Titschein; Hoyer Otto, Saaz: Trägaer Karl, Eich- wald; Görz Alfred, Domina; Htzna Joses, Hoftv- mitz; Raum Franz, OberleutenSdors; Hiek« Joses, SüristerSdorf; Patzner Josef, Neuftadtt bei B.» Leipa; Beutet Wilhelm, Arnvdoes bei Teilchen: Thiei Joses. Obergeorgental; Gottfried Hans, Uri- dit Han» und Herrmann Josef, tzoleischen bei Staat»: Hofmann Johann, Probftau: Kehler Adolf, Türmitz; Koukal Eduard, Trupschitz; Tille Josef, LooSdors: Qual Adolf, Wrfterschan; Bogel Josef. Svdvchleben; Walter Joses. Ober-MgerSdors. Nachtrag zu Nr. 20: Raum Franz, Oberteutensdors. Schachnachrichtrn. Serienstuel« im V. Kreitz, n. Bezirk. Zuckmantel gegen Eichwald 3)4 für Zuctmantel Der Teplitzer SchachseMon gelang e8, den vorjährigen Bezirttzmersrer Wisterschaa mit 4)4: l% Punkten zu schlagen und damit di« BezirkSmeister- schast zu erringen. Der Endstand ist folgender: l. Teplitz 10)4 Punkt» 4 Siege; II. Wisterschaa 10)4 Punkte 3 Siege; Hl.»raupen 12 Punkte IX Lieg: IV. Jmkmar^el V/, Punkte 1)4 Steg: V. Eichwaid 3)4 Huckte v Steg.