Nr. 118. Abonnements- Bedingungen: = Abonnements Prets pränumerando: Vierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 Mt., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags= Nummer mit illustrirter Sonntags= Beilage, Die Neue Welt" 10 Pfg. PostAbonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Eingetragen in der Post BeitungsPreisliste für 1897 unter Mr. 7437. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erschjeink täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblatt. 14. Jahrg. Die Insertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Kolonelzeile oder beren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Bersammlungs- Anzeigen, sowie Arbeitsmarkt 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ift an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Kernsprecher: Hmt I, Mr. 1508. Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin". Bentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Benth- Straße 2. neuen Sonnabend, den 22. Mai 1897. bare 9 Der Krieg. " # M Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Athen, 20. Mai. Der ehemalige griechische Generalkonsul in Ranea ist nach dem Abgang der letzten Abtheilung der griechischen Truppen hier eingetroffen. Sehr auffällig sind die über die Haltung Bulgariens einlaufenden Mittheilungen. Der Voff. 3tg." wird aus Konftantinopel telegraphirt: Die Haltung Bulgariens beginnt hier zu beunruhigen Nach dem Einfall der Banden bei Rhodope und bei Kossowo werden auch Plünderungen mohamedanischer Dörfer gemeldet, die unter dem Vorwand des Suchens nach Dynamitvorräthen erfolgten. Auch Serbien beginnt Besorgnisse einzuflößen. Ferner verlautet aus Sofia: Das Organ der hiesigen Macedonier fordert seine Landsleute auf, die Hoffnung auf die Hilfe Rußlands und Bulgariens gegen die Türtei auszugeben und für den Anschluß ganz Macedoniens an Desterreich einzutreten, welches jeden Bolte seinen Glauben und seine Sprache lasse. Politische Uebersicht. geben, welche zu einer Verbesserung der Lohnverhält. Athen, 20. Mai. Eine Kommission höherer Offiziere aus Der Konfektionsarbeiterschuh. nisse führen würden. Zwar giebt die Begründung der Vorlage beiden Heeren wird eine neutrale Zone zwischen den Armeen auch in dieser Beziehung die bestehenden Mißstände zu. So errichten. aber auch, sagt dieselbe, die hier er Athen, 20. Mai. Cipriani, der Führer einer italienischen „ Er glaube für sämmtliche verbündeten Regierungen versichern beklagenswerth unmittel Freischaar, der in dem letzten Gefecht bei Domoto eine schwere zu können, daß sie bemüht sein werden, und zwar eifrig bemüht, an mittelten Verhältnisse sind, so tann doch eine der Hebung der schweren Mißstände, die auf diesem Gebiete vorEinwirkung der Gesetzgebung oder Verwaltung auf Verwundung am Knie erhalten, ist hier eingetroffen. Auch der ver Daß wundete General Mauromichali ist gleichfalls hierher gebracht liegen, mitzuwirken," erklärte der Minister Dr. Bötticher in der diesem Gebiet nicht in Aussicht genommen werden." denkivürdigen Sigung des Reichstages vom 12. Februar 1896, in der Staat mit entsprechenden Vorschriften in seinen Liefe worden. ähnlich wie in England vorzugehen Rom, 20. Mai. Die Agenzia Stefani" meldet aus Ranea: welcher durch die Interpellation der Nationalliberalen das Ron- rungs Verträgen fektionsarbeiter- Elend zur Berathung gebracht worden war. gewillt wäre, davon ist also keine Rede. Und dabei haben die Die Einschiffung der griechischen Truppen wird fortgesetzt. Die Endlich ist nun der Entwurf zu einem englischen Arbeiter auch volle Koalitionsfreiheit, vermittels deren sie Admirale bestehen darauf, daß auch die Kriegsmunition und die Arbeiterschuh- Gesetz für die Konfektionsarbeiter auf Besserung ihrer Löhne hinwirken können. In Deutschland will Waffen eingeschifft werden. Die Insurgenten beginnen, fich zu. dem Reichstage zugegangen, nachdem man über ein Jahr lang man auch diese Möglichkeit durch das neue Knebelgesez vollends gänglicher und versöhnlicher zu zeigen, mit Ausnahme jedoch dervernichten. mit den Vorbereitungen dazu hingebracht hat. jenigen bei Kandia und an wenigen anderen Punkten. Den bereits gestern von uns mitgetheilten Entwurf und die Endlich sei noch erwähnt, daß auch die Forderung der Andazu von der Regierung gegebene Begründung wollen wir heute stellung besonderer, hauptsächlich weiblicher Gewerbe etwas näher betrachten. Inspektoren für die Hausindustrie und Heimarbeit, eine Die amtliche Untersuchung hat ergeben, daß Mißstände, wie sie Forderung, die sogar von den Nationalliberalen mit erhoben ist, im in der Konfektionsindustrie herrschen, auch in anderen Branchen zum Regierungsentwurf feine Berücksichtigung gefunden hat. Borschein kommen. Dies scheint, nach den Berichten der FabrikSo begnügt sich der vorgeschlagene Gesetzentwurf mit den infpettoren, in erheblichem Umfange in der Korsettfabrikation der minimal sten Vorschriften. Zu einer gründlichen Abhilfe Fall zu sein, findet sich aber u. a. auch in der Posamentenindustrie, der großen Uebelstände, obwohl deren Vorhandensein von keiner der Strumpf und Wirkwaaren Industrie, der Rauchwaaren Seite bestritten wird, kann man sich nicht entschließen. Damit zeigt Industrie u. s. w. Deswegen beschränkt sich die Vorlage nicht auf der heutige Staat seine Unfähigkeit, auch nur die schlimmsten sozialen ein Spezialgesetz für die Konfektionsarbeiter, sondern schafft eine Leiden des arbeitenden Volkes zu heilen! Und nun taucht noch die Frage auf, wann wird das generelle Erweiterung der Gewerbe- Ordnung und ermöglicht dadurch ihre Anwendung auch auf Gesez endlich zu stande kommen? Lange genug haben andere Berufsgruppen. Die Neuerungen, welche zur die Arbeiter der Konfektionsindustrie warten müssen; wird man nun Gewerbe- Ordnung vorgeschlagen werden, bleiben jedoch, wie bei endlich, nachdem alle Vorinstanzen erhoben, berathen und beschlossen dem Tiefstand der deutschen Sozialreform faum anders zu erhaben, die winzigen Ergebuiffe unter Dach und Fach bringen, oder warten war, weit hinter den Forderungen der be- soll diese dringende Angelegenheit noch weiter hinausgeschleppt theiligten Arbeiterschaft zurück. werden? Diejenigen Parteien des Reichstags, welche hierauf hin und es giebt deren!- oder welche die fargen Es ist festgestellt worden, daß vielfach die auf die Lohnarbeiten wollen berechnung bezüglichen Arbeitsbedingungen nicht genügend flar- Bestimmungen der Vorlage noch abzuschwächen beabsichtigen sollten, gestellt werden, daß die Arbeiter und Zwischenmeister nur selten würden geradezu verbrecherisch an dieser großen Schicht schwer Berlin, 21. Mai. eine schriftliche Bescheinigung über den Inhalt der auf die Lohn- leidender Arbeiter und Arbeiterinnen handeln. Der nationalliberale Interpellant Freiherr v. Heyl verlangte Jm Reichstag kam heute die Berathung über den berechnung bezüglichen Arbeitsbedingungen erhalten, und soweit solche ertheilt werden, dieselben unzulänglich find." Eine Besserung schon am 12. Februar 1896 ein sofortiges Schutzgesetz. Der§ 100 der Handwerkervorlage nicht hinaus. Der Paragraph Er will die foll dadurch erreicht werden, daß Lohnbücher oder Arbeits: Nothstand unter den Konfektionsarbeitern hat sich seitdem aber bildet die Grundlage des Gesezentwurfs. Bildung der Zwangsorganisation dann zulassen, wenn zettel eingeführt werden sollen, aus welchen der noch bedeutend gesteigert. Arbeiter vor lebernahme des einzelnen Auftrages Klarheit über die Wir erwarten daher, daß jezt endlich der Reichstag die Majorität der betheiligten Handwerker eines Berufes schnelle Arbeit verrichtet. Geredet worden ist genug für eine solche Organisation stimmen. Lohnverhältnisse erhalten würde. Die Kommission Dagegen ist der Antrag Wörishoffer in der Kommission Die Arbeiter und Arbeiterinnen der Konfektion wollen endlich hat dem hinzugefügt, daß die Organisation auch beschränkt für Arbeiterstatistik, die geltenden Affordlöhne in den Werkstätten Thaten sehen. werden kann auf diejenigen Handwerker, die in der Regel sowie in den Räumen der Konfektionäre, in denen die in der HausLehrlinge und Gesellen beschäftigen, es haben dementsprechend industrie beschäftigten Arbeiter verkehren, durch Aushängen bei der Abstimmung auch nur diese daran theilzunehmen. Ferner von Tarifen bekannt zu geben, nicht berücksichtigt. Unferes Erachtens hätte aber gerade diese Bestimmung als Ergänzung zu Wir theilten schon mit, daß noch kurz vor Abschluß der Waffen- soll der höheren Verwaltungsbehörde die Befugniß ertheilt werden, der Vorschrift der Lohnbücher eine wirksame Maßregel gegen will ruhe die türkischen Streitkräfte die wichtigsten Punkte des Othrys. auf Antrag Betheiligter ohne Zustimmung der Majorität derselben fürlichen Lohndruck gebildet. Außer acht gelassen ist auch gebirges besetzt haben. Sie hatten die Erfolge der letzten Schlacht ge- die Zwangsorganisation anzuordnen. Um diese beiden Aendes die Forderung der Arbeiterschaft, den Meistern die Verpflichtung auf hörig ausgenügt und folgten den zurückweichenden Griechen auf den rungen der Kommission drehte sich die Debatte. Basser. zuerlegen, daß sie den Arbeitern und Näherinnen auf dem Ferfen. Letztere versuchten noch, in der starken Position des Phurkamann( natl.) vertheidigte die Regierungsvorlage und hatte Arbeitszettel die Löhne angeben, die sie von den passes Stellung zu nehmen. Ein Telegramm über den letzten außerdem beantragt, daß Zweidrittel- Majorität für die Bildung Unternehmern erhalten, desgleichen das von den Arbeitern verlangte Zusammenstoß daselbst besagt folgendes: Am Dienstag Nachmittag einer Zwangsorganisation erforderlich sein soll. Hertling( 3.) Verbot von Abzügen ohne schiedsrichterliche Ent- 1 Uhr fand im Phurka Passe eine Schlacht statt. 15 000 Türken setzte sich im Namen einer kleinen Minderheit des Zentrums scheidung. verfolgten die Griechen von Domoko aus und eröffneten das mit den Juuungsschwärmern etwas in Gegensatz. Seine Rede mit schweren Geschützen. Der Paß Die Avlehung dieser Forderungen ist umso auffälliger, als Feuer mit die amtlichen Untersuchungen selbst ergeben hatten, daß Ueber: 10 000 Mann griechischer Infanterie bewacht. Die übrigen Truppen war eigentlich eine Absage an die Zwangsorganisation. vortheilungen der Arbeiter eine ständige Erscheinung sind. Ein der griechischen Armee befanden sich bereits auf dem Rückzuge nach Der Redner plaidirte aber dennoch für die Fassung der Spezial- Schiedsgericht, nach den Forderungen der Arbeiter, welches Lama. Der Kampf endete um 8 Uhr abends. Die Griechen be- Regierungsvorlage und wendete sich besonders gegen die fofort zu entscheiden hätte, wäre im stande gewesen, Ordnung in haupteten ihre Stellungen und zogen sich dann am Dienstag früh Machtbefugniß der Behörde, die Zwangsorganisation ohne der: Branche zu schaffen. Leider hat man sich zu einer solchen Maß nach Taraka zurück, einem Orte zwischen Burka und Lamia. Zustimmung der Betheiligten zu dekretiren. Einen gänzlich regel nicht veranlaßt gefühlt. Die Türken verfolgten fie. Um 10 Uhr vormittags kam es zu ablehnenden Standpunkt nahm der Abg. Schneider( frs. Bp.) Ferner hatten die Schneider und Näherinnen Deutschlands im einem neuen Gefechte. Etwa zwanzig Schwadronen türkische ein. Der Handelsminister Brefeld legte dann in aus Juli 1896 auf ihrem Kongres in Eisenach eine Bestimmung verlangt, Ravallerie machten eine Umgebungsbewegung und versuchten den führlicher Weise dar, daß die Pläne seines Borgängers, des wonach Werkstätten- Arbeiter Arbeit zur Fertigstellung nach Rückzug der Griechen zu hindern. Haufe nicht mitbekommen sollten. Der Entwurf der Regierung jedoch Feuer feilens der Griechen unterhalten, durch welches den Türken Herrn v. Berlepsch, undurchführbar seien, er will deshalb enthält nur die Bestimmung, daß durch Beschluß des Bundesraths größere Verluste beigebracht wurden. Der Kampf wurde plößlich auch von jener Befugniß der Verwaltungsbehörden nichts wissen. für bestimmte Gewerbe angeordnet werden tann, daß den infolge des Abschlusses des Waffenstillstandes abgebrochen. Die Die Abgg. Gamp uno Kropatsch e ck versuchten dems Arbeiterinnen und jugendlichen Arbeitern, sofern Griechen zogen sich auf Lamia zurück. Am Donnerstag gingen die gegenüber die Kommissionsbeschlüsse zu vertheidigen. Unser ihre tägliche Beschäftigung in der Fabrit sechs Stunden türkischen Truppen hinter den Phurka- Baß zurück bis jenseits der Parteigenosse Schmidt- Berlin beschäftigte sich mit den übersteigt, Arbeit nicht mit nach Hause gegeben werden darf. alten Grenze. Der Kronprinz Konstantin hat sein Hauptquartier Erfahrungen, welche die Zwangsorganisation in Desterreich Also statt gefeßlicher Festlegung soll alles in das Belieben des bei den Thermopylen aufgeschlagen. Die Armee steht bei Lamia gentacht hat. Redner kam zu dem Schluß, daß diese Organis Bundesraths gestellt werden. Und für die männlichen Arbeiter hält und bei Molo an den Thermopylen. man jeglichen Schutz in dieser Hinsicht für überflüssig. Diese letzten Meldungen vom Kriegsschauplate zeigen, daß die fation Fiasko gemacht hat, ein Schicksal, vor welchem man Nachdem noch Der zweite Theil der Vorlage will die Versicherungs griechische Armee zu keinerlei weiterem ernsteren Widerstand mehr das deutsche Handwerk bewahren sollte. pflicht der hausindustriellen Arbeiter gegen Krankheit fähig ist. Wenn sie die vorzügliche Stellung in den Othrye- Bergen Richter und Pachnicke gegen die Vorlage polemisirt age der Befugniß des Bundesraths unterstellen, während nicht zu halten vermochte, dann hatte sie auch keinerlei geringste hatten und der Antrag Baffermann abgelehnt war, wurden bisher die Kommunalverbände darüber zu entscheiden hatten. Aussicht, die Türken überhaupt noch am Marsch auf Athen zu be- über diesen Paragraphen drei namentliche Abstimmungen vors Neben diesen Vorschlägen, welche den Reichstag unterbreitet hindern. genommen. Der Antrag der Kommission, daß gegen die wurden, hat der Bundesrath jetzt auch, von dem ihn zustehenden In Konstantinopel jubelt man natürlich über die erRechte Gebrauch machend, die§§ 135 bis 188, 139 bis 139h rungenen Erfolge und wünscht möglichst viel bei dem Friedeng- Mehrheit der Handwerker durch Anordnung der Behörde eine der Gewerbe- Ordnung auf die Werkstätten der abschluß herauszuschlagen. Die Einmüthigkeit jedoch, mit welcher Zwangsorganisation gebudet werden kann, fiel mit 150 gegen Kleider und Wäschetonfettion ausgedehnt. Es die Presse aller europäischen Länder sich über die Unannehmbarkeit 118 Stimmen, bagegen wurde die zweite Bestimmung bea sollen also die in diesen Paragraphen gegebenen Vorschriften be der ersten türkischen Friedensbedingungen ausgesprochen hat, machte Kommission, daß die Zwangsinnungen auf den Kreis der züglich der Arbeitszeit der in Fabriken beschäftigten jugendlichen in den Regierungsfreifen einen tiefen Eindruck, so daß gegenwärtig pandwerker beschränkt werden können, die in der Regel Arbeiter und Arbeiterinnen auch auf die Kleider- und Wäsche bereits Berathungen über eine Ermäßigung der Bedingungen statt Gesellen und Lehrlinge beschäftigen, angenommen und ebenso konfektion Anwendung finden. finden, obgleich seitens vieler einflußreicher hober Offi- der ganze Paragraph mit 160 gegen 109 Stimmen. Am Zu weiteren Maßregeln gegen die vorhandenen Uebel hat man siere und Zivilbeamten dagegen Opposition zu Sonnabend wird die Berathung über diesen Gegenstand fort fich nicht verstehen können. Es heißt in der Begründung, daß nicht machen versucht wird. gesetzt. mit unrecht über die übermäßige Dauer der Arbeitszeit Beschwerde In Athen andererseits stimmt man bewegliche Klagen über geführt würde, aber dennoch will man bei den in der eigenen die finanzielle Mißlage an. Der Athener Korrespondent des Im Herrenhause gab heute bei der Berathung des Berichts Wohnung arbeitenden Haus- Gewerbetreibenden auf eine gefeßliche Standard" telegraphirt, der Minister des Auswärtigen Stuludis über die Ergebnisse des Betriebes der preußischen Staatsbahnen 1895/96 Beschränkung der Arbeitsdauer aus prinzipiellen Gesichtspunkten und habe ihm gegenüber erklärt, die griechische Regierung wäre ent- der Eisenbahn- Minister Thielen eine Darstellung des Unglücks wegen der außerordentlichen Schwierigkeiten, welche dadurch entschlossen, alles aufzubieten, um 30 pet. der den griechischen Staats- auf der Giffelbab, die mit den durch die Presse gegangenen ftehen, verzichten. Ebenso will man von Eingriffen in bezug auf gläubigern zustehenden Zinsen zu zahlen; das könnte, wenn auch mit Nachrichten völlig übereinstimmt. Der Minister erklärte, er habe sich bie Arbeitsräume der Heimarbeiter, trotzdem die Beschaffenheit der Mühe, geschehen. Aber die Finanzlage des Landes gestatte es in feiner sofort Bericht erstatten und die Angelegenheit den Gerichten und dee felben zu erheblichen Bedenken" Veranlassung gab, Abstand Weise, noch darüber hinaus weitere Lasten zu tragen. Staatsanwaltschaft übergeben. Sollte sich herausstellen, daß sich nehmen, weil die Geltendmachung der vom gesundheitlichen Stand- Der durch die türkische Okkupation Theffaliens verursachte Verlust in den allgemeinen Anordnungen und Einrichtungen Mängel zeigen, punkte an die Beschaffenheit der Arbeitsräume zu stellenden belaufe sich bereits auf 20 Millionen Franks; 10 weitere Millionen die zu dem Unglück beigetragen hätten, oder sollte die Untersuchung Anforderungen einem Verbote der Heimarbeit nahezu gleich würden zur Unterstützung der Bewohner von Theffalien nöthig sein, Fehler oder Versehen seitens des Personals ergeben, so würde mit täme gegen welches die ernstesten Bedenken bestehen". die Verminderung der Staatseinnahmen seit Beginn des Krieges allem Ernst seitens der Staatsanwaltschaft eingeschritten werden. Natürlich, bei solchem zaghaften Vorgehen muß jede Reformarbeit werde gleichfalls auf 30 Millionen geschätzt. Außer mit einigen Rechnungsfachen und Petitionen, die teine in den ersten Anfängen stecken bleiben. Die Erfahrungen mit der An sonstigen bemerkenswertheren Nachrichten ist folgendes zu ver- Debatte hervorriesen, beschäftigte sich das Haus die ganze Sizing viel entschiedeneren ausländischen Gesezgebung zeichnen. hindurch mit dem agrarischen Antrag des Grafen Udo zu Siolberg zeigen deutlich, daß jeder Kampf gegen die Ausbeutung in der Ronstantinopel, 20. Mai. Die türkischen Blätter berichten Wernigerode, die Regierung zu erfuchen, ibren Einfluß im Konfektion ohne Einbeziehung der Heimarbeit wirkungslos bleibt. über die Organisation der Verwaltung und des Gemeindewefens, Bundesrath dahin geltend zu machen, daß derselbe dem oom Reichs Lieie Erfahrungen sind leider nicht berücksichtigt worden. Ebenso des Post- und Telegraphendienstes und die Vorbereitungen der Re- tag angenommenen Antrag, betreffend die Aufhebung oon 30llkrediten bei der Einfuhr von Geireide, seine wenig getraut sich die deutsche Gesetzgebung Bestimmungen zu gierung für eine Volkszählung in dem beseßten Gebiete. war von Es wurde ein lebhaftes | * Hoffentlich wird das traurige Geschäft, das da angezettelt wird, Bei der gestrigen Reichstags Ersahwahl in dem Wahlkreise Bergheim Eustirchen wurde, wie die Kölnische Volkszeitung" aus Euskirchen meldet, der Kandidat des Bentrums, Gutsbesizer Breuer( Groß- Mönchhof), mit großer Mehrheit gewählt. = Zustimmung ertheile und die zur Durchführung dieses Antrages| treiben. Und gerade Deutschland hätte alle Veranlassung) erforderlichen Anordnungen sobald als möglich treffe. Obgleich sich dazu, auf die Zahlkraft seines arbeitenden nicht so leicht zu stande kommen. der Reichstag und überflüssigerweise auch das Abgeordnetenhaus erst Volkes Rücksicht zu nehme it. vor kurzem mit dieser Frage beschäftigt hatten, glaubten die hohen Man bleibe uns also tüuftig mit dem faulen Gerede fern, Herren doch auch ihren Senf dazu geben zu müssen. Abgesehen von den bekannten Redensarten, daß die Regierung der schwer be- daß Deutschland so gar unschuldig fei an der Fortführung und docenten engels drängten Landwirthschaft durch kleine Mittel, namentlich durch die stetigen Zunahme der Kriegsrüstungen, daß alle Schuld bei den Absperrung der Grenze gegen ausländisches Bich und durch die Auf- bösen Franzosen und Kosacken liege! hebung der Zollkredite zu Hilfe kommen müßte, daß die Zollkredite ein Anreiz zu Börsenspekulationen feien und dergleichen mehr, wußte der Antragsteller nichts anzuführen. Der gefürchtete Dauerredner Graf Klinto w ström glaubte etwas ganz Besonderes Unzureichend seien die jeßigen verein 3 thun zu müssen, indem er die Regierung aufforderte, in dieser gefeglichen Bestimmungen in Preußen, fagt Herr v. d. Recke Frage mit derfelben Energie vorzugeben, wie sie es beim Vereinsgesetz und der Chorus der Landräthe. Man lese folgendes aftenmäßige gethan. Das Vereinsgefes sei die beste Waffe und Schriftstück: eine gesunde Landwirthschaft der beste Schuß vor Der Polizeipräsident. der Sozialdemokratie. Die Antwort des Landwirthschaftsdes elbstverständlich. Hauſes und Städte und LandgemeindeMorgen: Kleinere Vorlagen Ordnung für Hessen- Nassau.-Deutsches Reich. v. Windheim. " = am wenigsten 0 - Der preußische Handelsminister soll durch die zahlreichen Klagen, die sich auf die Verwendung farbiger Mannschaften auf deutschen Schiffen beziehen, sich endlich veranlaßt gesehen haben, eine sehr eingehende Enquete über den Umfang der Berwendung dieser Mannschaften in Rhederet- und Schifferfreifen zu veranstalten. Die bereits eingeleiteten Erhebungen sollen sich nicht allein auf die Anzahl farbiger Mannschaften, sondern besonders auch darauf beziehen, ob und welche Unterschiede in bezug auf die Heuersäge für Farbige und für Europäer bestehen. Geson dert sollen diese Erhebungen für das Maschinenpersonal, für die Decksleute, sowie für die Bedienungsmannschaften angestellt werden. Außerdem sollen in jedem Gutachten die Gründe, die für und wider die Anwerbung farbiger Mannschaften für deutsche Echiffe sprechen, des Näheren dargelegt werden. der Monarchie und die Berlin, den 22. Februar 1897. Ministers wird den Agrariern nicht zur Freude gereichen; Frhr. Dem von Euer Wohlgeboren mit Schriftfah vom 5. d. M. gev. Hammerstein betonte, daß die Regierung weder zu dem Antrage stellten Antrage zur Burechtweisung des mit der Ueberwachung der des Reichstages noch zu dem des Abgeordnetenhauses Stellung geöffentlichen Versammlung vom 31. Januar d. I. betrauten Benominen habe, und daß das bis jetzt vorliegende Material auch amten Folge zu geben, liegt keine Veranlassung vor. nicht ausreiche, die Frage zu klären. Im übrigen würde eine Be Mit Rücksicht auf den Inhalt der von Ihnen in der Berfeitigung der Transitläger in rent. seitigung der Transitläger in unseren Seestädten eine Schädigung fammlung gemachten Ausführungen war der überwachende Beamte Handels herbeiführen. Daß der Antrag mit zu der Annahme berechtigt, daß Ihrerseits von der gesetz: großer Mehrheit angenommen wurde, ift bet der Zusammenfehung lich gewährleisteten Redefreiheit ein unzulässiger Gebrauch gemacht aus unserem geftrigen Leitartikel heraus. Wir kennen diese tonfer mirung ber beutichen Repubitt lieſt ber, Reichsbote" werde. Denn zur Verhütung, fowie zur etwaigen Be- vativen Spiegelberge, die feit Menschengedenten nach Oben die Zaktik ftrafung einer Ueberschreitung der Redefreiheit die Feststellung des Gruseligmachens handwerksmäßig betreiben, und die dem famofen, Brotestfundgebungen gegen die lex Recke. Nachdem in Ihrer dem Beamten thatfächlich unbekannten Persönlichkeit im fchon vor 70 Jahren von Chamiffo enthüllten Wahlspruch Berlin die freisinnige Partet und die National- Sozialen mehrere das zur Erreichung des angestrebten 3wedes Wege der Siftirung erfolgt ist, so war dieses Verfahren buldigen: Der König absolut Versammlungen abgehalten haben, wird auch die deutsch- soziale Benner unseren Willen thut Reformpartei heut Abend eine Versammlung in der Tonhalle ab- ich erfte und die Versammlung störende Mittel. -Der Sozialist" macht darauf aufmerksam, daß es auch halten. Ueber die große sozialdemokratische Protestdemonstration am Donnerstag Abend wurde au besonderer Stelle unseres Blattes Versammelten über Ihre Persönlichkeit oder durch Durchsicht der nicht so weit her sei. Auch dort habe sich die Polizei anarchistischen Ihre Ansicht, daß dieser Zweck sich durch Auskunft bei den mit dem württembergischen Versammlungsrecht gestern schon berichtet. Bou auswärts erhalten wir folgende Mittheilungen: In von Ihnen angeblich angebotenen Legitimations Versammlungen gegenüber sehr willkürlich gezeigt. Auf eingelegte Görlitz sprach Donnerstag Abend Reichstags- Abgeordneter Gerisch; papiere in der Versammlung in geeigneterer Weise erreichen Beschwerde habe man gesagt, die Polizei habe für die öffentliche die begeistert verlaufene Bersammlung fandte eine Protestresolution ließe, und daß das gewählte Verfahren gefezwidrig fei, tann für Sicherheit zu sorgen und daher sei sie zur Auflösung solcher Ber sammlungen berechtigt. an das Abgeordnetenhaus ab. In Harburg fanden zwei sozial- szutreffend nicht erachtet werden. Dentokratische Versammlungen statt, eine von 2000 Personen Hildesheim, 20. Mai. Der Pastor Wendebourg in befucht. Der betreffende Parteigenosse, an welchen dieser Bescheid des Mahner( Kreis Goslar), der sich, wie seinerzeit berichtet, weigerte, In Blumenau, Kreis Waldenburg i. Schl., nahm am Mitt Berliner Polizeipräsidenten gerichtet war, hat dagegen Beschwerde das anläßlich der Hundertjahrseier vom hannoverschen Konsistorium woch eine von allen Theilen der Bevölkerung außergewöhnlich start beim Regierungspräsidenten eingelegt, aber bisherman vergleiche für den Festgottesdienst angeordnete Gebet zu sprechen und das vorbesuchte Volksverfammlung nach einem Referat des Genossen Feld. obiges Datum teine Antwort erhalten. Eine Anklage gegen den geschriebene Festgeläute ausführen zu lassen, ist jest feines mann einstimmig eine Protest- Resolution an. In Potsdam selben ist nicht erfolgt. Er hat also in jener Versammlung nichts Amtes als Lokal- Schulinspektor in den Gemeinden sprach in einer national- sozialen Versammlung Redakteur v. Gerugesetzliches begangen. Und doch soll der Beamte berechtigt gewesen Groß- und Klein- Mahner entsetzt worden. Tach. Die Brandenburger Sozialdemokratie erhob fein, den Vortragenden mitten im Vortrag zu unterbrechen, ja sogar trob erfolgter Legitimation in einer von mehr als 1000 Personen besuchten Volksversammlung. zu arretiren! Ja, wenn das Die Handhabung der Majestätsbeleidi in welcher Reichstags- Abgeordneter Peus ein mit größtem Beifall Rechtens sein sollte, so tönnte schon heute jeder beliebige gungs- Paragraphen in Württemberg. Bei der Reichsaufgenommenes Referat hielt, Proteft. Die Versammlung ging mit Schuhmann, der eine Versammlung überwacht und„ aunimmit", tagsverhandlung über die Majestätsbeleidigungs- Prozesse wurde von die Einleitung eines dem Bewußtsein auseinander, durch den Entwurf mit der besten daß ein Redner von der Redefreiheit unzulässigen Gebrauch" macht, verschiedenen Seiten augeregt, Majestätsbeleidigungs- Prozesses von einer Er Agitationswaffe für die nächste Reichstagswahl ausgerüstet zu sein. jede Versammlung stören. In Frankfurt a. M. nahmen die Nationalliberalen ebenfalls Wenn die Polizeibehörden sich bereits auf grund der jetzigen mächtigung abhängig zu machen. Es ist nun für die Be einstimmig eine entschiedene Resolution gegen das Vereinsgesetz an Bestimmungen so weitgehende Befugnisse herausnehmen zu dürfen urtheilung dieser Frage nicht ohne Interesse, daß diese Einrichtung in einem deutschen glauben, was wäre da erst zu erwarten, wenn man ihnen die Reckeund erklärten, die Haltung ihrer Fraktion durchaus zu billigen. Bundesstaate bereits besteht, nämlich in Württemberg. Aus Stuttgart wird dem Hamburger Der Zentralrath der Gewertvereine hat eine schen Knebel zur Verfügung stellt! Korr." hierzu geschrieben: In Württemberg tann von Dr. Max Hirsch vorgeschlagene Protestresolution beschlossen, in Die Abstimmung des Prinzen Hohenlohe, eine Klage wegen Majestätsbeleidigung nur der besonders auch gegen den Ausschluß der Minderjährigen und des Kanzler- Sohnes, für das Vereins Nothgefeß im Reichstage ist mit Einwilligung des Justizministeriums ftatt. gegen jederlei Kompromiß mit der Regierungsvorlage Verwahrung allgemein aufgefallen. Da der Prinz nicht als eine felbftändige finden, und dieses hat die Vollmacht, solche Fälle, bei eingelegt wird. politische Persönlichkeit gilt, so muthet man ihm zu, daß er sich mit denen bloße Unvorsichtigteit oder Thorheit der Von national- sozialer Seite wird ein Protesiblatt den Intentionen seines Vaters nicht in Widerspruch sehen solle. Thäter oder übelwollende Auffassung der verbreitet und der Vorschlag zur Gründung einer Liga für Er- Wenn er das aber doch thut, und zwar gerade bei dieser Abstimmung 3 uhörer anzunehmen ist, von sich aus nieder tämpfung der Vereins- und Versammlungsüber das Nothgefeß, welche einen demonstrativen Charakter gegen zuschlagen. Das Ministerium ist damit in der Lage, nicht eins freiheit gemacht. Ein Bedürfniß zu einer neuen Liga liegt aber die Regierung trug, so ist das doppelt auffällig. Die Vertheidiger fach das formelle Recht walten zu laffen, sondern zu prüfen, ob durch nicht vor. der Vorlage bekommen daher allerlei Beklemmungen. So sagt die Erhebung der Klage das Ansehen der Majestät gefördert oder nicht Zur Artillerievorlage. Bei Militärforderungen beliebt Deutsche Tageszeitung": vielmehr geschädigt würde. Ja es ist, wie ein nationalliberales Blatt, man stets zu sagen: Das Ausland ist uns voran, wir müssen den Borgang geknüpft. Es hatte zur selben Stunde das preußische Fällen die Entscheidung des Monarchen selbst herbeiIm Foyer des Reichstages wurden fleine Erörterungen an die Württ. Boltsztg.", ausführt, darauf angewiesen, in aweifelhaften im Jutereffe der Sicherheit des Vaterlandes nachfolgen. Auch Staatsministerium oder der Bundesrath in den Bundesrathsräumen zuführen und so Dinge aus der Welt zu schaffen, durch deren öffent bei der gegenwärtigen Artillerievorlage klingt bei den Offiziöfen des Reichstags eine Sibung abgehalten, vor oder nach der liche Verhandlung zwar die ernstlicher beleidigte Majestät gefühnt diese alte Leier wieder. Und doch scheint es hier ganz sicher man sich vielleicht über die Vereinsgeseh- Novelle und die würde, aber vielleicht auch Vorurtheile entstehen könnten, die wieder zu sein, daß niemand anders schuld an dem Forttreiben der Stellung der Regierung ausgesprochen hatte. Man wollte in der Ab- nicht zur Hebung des Ansehens des Monarchen dienten. Diese Armirungsvermehrungen und der Steigerung der Molochkosten stimmung des Prinzen Hohenlohe einen Wint über erneute nicht rein juristische Beurtheilung der Majestäts. ist, als das, wie man sagt, so friedfertige, nur auf seine Ver- Nachgiebigkeit der Regierung sehen. Ja mehr noch! Es beleidigungs- Prozesse hat in der That etwas sehr Eintheidigung bedachte Deutschland. Wir brachten schon freiste das Gerücht und wurde von ernsthaften Politikern besprochen, leuchtendes, und es ist wohl der Erwägung werth, ob das württem daß nach Ablehnung der Artikel 1 und 3 die preußische Vereinsbergische System nicht Nachahmung im Reiche und in Preußen. vers neulich einen Belag für diese Thatsache, welche durch gefez- Novelle zurückgezogen werden solle, und daß zu gleicher diente, folgende Aeußerung aus artilleristischen Fachkreisen von Zeit Herr v. d. Rede seinen Ministersessel aufgeben neuem bestätigt wird. In der wissenschaftlich technischen werde. Man würde in früheren Zeiten, unter einer anderen Die Untersuchung gegen den Redakteur Ruhn( Münchener Freie -Chronik der Majestätsbeleidigungs- Prozesse. Beitschrift„ Die Umschau" preist ein Artillerie- Hauptmann die Regierung derartige Gerüchte als einfach unglaublich bei feite ge Breffe") ist abgeschlossen. Er ist wegen Majestätsbeleidigung vor umsicht der deutschen Heeresverwaltung, die es verstanden schoben haben. Nach dem, was man in den letzten Zeiten erlebt die bereits begonnene Seffion des Schwurgerichts verwiesen. habe, in der Stille ihre Vorbereitungen so zu treffen, daß bat, kann man das nicht mehr. Man muß immer mit der Möglichder große Schlag überraschend fallen könnte und das feit rechnen, daß diefe Regierung wieder einmal zu der„ Einsicht" Defterreich. deutsche Heer mit einem Male weit über seine fommt: Es geht auch so." Diese Regierung hat ja schon be Wien, 21. Mai. In der heutigen Schlußßigung der öfter: Rivalen gehoben würde. Der" Fachmann" fährt sich andere Männer vielleicht blamirt vorgekommen wären. So liegt Verhandlungen bezüglich der Quoten festgestellt. Der an beide wiesen, daß fie Situationen zu ertragen vermag, in denen reichischen Quotendeputation wurde das Scheitern der dann also fort: „ Es ist dies nicht zu unterschätzen! Denn wenn ich in meiner benn, wie gesagt, wirklich nicht außerhalb der Möglichkeit, daß Häuser des Reichsrathes hierüber zu erstattende Bericht wurde feftBetrachtung„ Schnellfeuer Geschüße" am Schlusse aussprach, daß, biefe Regierung wieder einmal vor der Entrüftung der freisinnigen gefeßt. Volksfeele" muthig zurückweichen werde." Ungarn. wenn Frankreich mit der Einführung eines Feld- SchnellfeuerAehnlich spricht sich auch die Staatsbürger- 3tg." aus: - Bei den kroatischen Landtagswahlen tam es Geschützes vorgebe, dies die unbedingte und sofortige NachDieses Votum war vielleicht weniger bemerkenswerth, als die im Bezirk von Petrinja zu größeren Ausschreitungen. Die Gens folge der anderen Großstaaten im Interesse der Selbsterhaltung etwas auffallende Art, mit der es abgegeben wurde. fordere, so ist diese Forderung durch das Vorgehen Bring nämlich wahrnahm, daß seine Abstimmung nicht überall getödtet! Als der darmen machten von der Schußwaffe Gebrauch; ein Bauer wurde Deutschlands nun den anderen Staaten, insbemerkt worden war, erhob er sich noch einmal für den Antrag und besondere unserem alten Gegner Frankreich blieb so lange stehen, bis seine Rundgebung gegen die preußische England. auferlegt und für uns die Gefahr beseitigt, von anderen über- Borlage auf allen Seiten des Saales bemerkt worden war. Es Am Donnerstag tam im Unterhaus der Antrag Lowther, der das Schutzoll und Freihandel im Unterhaus. flügelt zu werden. Wenn also unsererseits die Frage der neuen schien, als ob mit dieser Abstimmung öffentlich fund.jezige Finanzsystem für ungenügend erklärte, zur Berathung. Der Bewaffnung auf grund systematisch durchgeführter und völlig abgegen die Vereinsgefes Novelle sei und daß diejenigen Schußzzoll abziele; Lowther glaube, daß es mit England rapide her schneidige und geschloffene Vorgehen der deutschen Heeres Mitglieder der preußischen Staatsregierung, die gleichzeitig der unter gehe, während andere Länder infolge des Schutzolles unter verwaltung alle anderen Staaten aum jchnellen Reichsregierung angehören, im Grunde ihres Herzens nichts von günstigeren Bedingungen mit England tonturriren fönnten. Die und theilweise vorzeitigen Abschluß ihrer Ber der Vorlage wiffen wollen. In diesem Vorgange ist vielleicht auch enormen Einkünfte Englands unter dem gegenwärtigen Steuersystem, fu che, so daß auch dadurch ein gewiffer Vortheil uns gesichert die Quelle eines gestern in parlamentarischen Kreisen wieder einmal fuhr Hicks Beach fort, bildeten hierauf die beste Antwort. England ift. Ich glaube in der oben genannten Betrachtung zur Genüge in Umlauf gefeßten strifen gerichts zu suchen. Man erzählte habe ein großes Uebergewicht im Welthandel. Im Falle des Eindargethan zu haben, wie enorm eine modern bewaffnete Artillerie sich, der Minister des Innern habe sein Entlassungsgesuchtretens einer ernsten Handelsnoth oder eines großen Krieges könnten einer mit Geschützen bisheriger Art versehenen Artillerie überlegen eingereicht, und die Vereinsgesetz- Novelle solle zurückgezogen allerdings neue Steuerquellen nothwendig werden, aber für die ist, so daß ich hier nicht nochmals darauf einzugehen brauche, und augenblicklichen Bedürfnisse reiche das jetzige Finanzsystein aus. es vielmehr nur des Hinweises bedarf, daß auch den anderen Staaten bie schleunige Nachfolge nunmehr eben freilich die Lage der Regierung, daß sie nur die allerärgften Junker Lesung der Finanzbill ohne besondere Abstimmung angenommen Das ist vorläufig alles müßiges Gerede. Traurig genug ist Lowther zog fodann feinen Unterantrag zurück, worauf die zweite unbedingt geboten ist... Man darf mit größter Spannung der nächsten Zeit entgegen auf ihrer Seite hat, daß selbst ein Prinz Hohenlohe gegen die Re- wurde sehen, die uns zunächst über die Maßnahmen der anderen Groß- gierung seines Herrn Papa frondirt. #Frankreich. Justiznovelle Staaten insbesondere Frankreichs Klarheit schaffen wird, Also doch! Die Justiz novelle wird thatsächlich ans) Im Pariser Gemeinderath gab es am Mittwoch welche aber ganz besonders in die noch dunklen Fragen der der Mitte der Parteien wieder an den Reichstag gebracht. Es ist eine erregte Debatte. Die Veranlassung hierzu gab die Au 3= Organisation und der Verwendungsweise der neubewaffneten ein Antrag zur dritten Berathung der Novelle gestellt worden mit weifung des englischen Sozialisten Tom Mann. Artillerie, sowie der taktischen Gegenmaßregeln über 100 Unterschriften aus den Reihen der Nationalliberalen, Der Seinepräfett entgegnete auf die feitens der sozialistischen GeBolen; auch der anderen Waffen scharfe Schlaglichter werfen muß Antisemiten, auch einige Zentrumsmitglieder und meinderäthe erhobenen Beschwerden, daß er den Vortrag Tom Mann's und auf diefen Gebieten Umwälzungen von größter Freisinnige haben fich betheiligt. Der Sch a cher, der da betrieben verboten habe, weil derfelbe hierzu aus anderen Gründen als der Bedeutung im Gefolge haben dürfte, die in ihrer Folgen werden soll, sieht folgendermaßen aus. Sorge um die Interessen Frankreichs und diejenigen der Arbeiter schwere und Tragweite nicht hinter denen zurückstehen werden, Die Berathung der Justiznovelle war in dritter Lesung ins Stocken inspirirt worden sei. Diese Worte veranlaßten den heftigsten Protest welche durch die des rauchlosen Pulvers bedingt wurden." gerathen bei der Frage der Befehung der Straffammern. Als der Reichstag seitens der Sozialisten, die behaupteten, man flage Tom Mann an, Das sind recht interessante Bemerkungen. Ob die An- befchloffen hatte, die Strafkammern auch in erster Instanz wie bisher ohne Beweise für feine mala fides zu erbringen. Schließlich wurde nahme zutrifft, daß Deutschland durch die plögliche Ein- mit fünf Richtern zu besetzen, erklärte die Regierung, an der weiteren Be- der Präfekt durch 47 Stimmen gegen 18 mit einem Zadelsvotum führung einer neuen Artillerie sich Vortheile gesichert und die rathung kein Interesse mehr zu haben. Nunmehr ist der Antrag bestraft. eingebracht worden, die Straffammern in der Hauptverhandlung Italien. Gefahr beseitigt habe, von anderen überflügelt zu werden, ist dann mit nur drei Mitgliedern einschließlich des Die Verhandlungen über die Rolonial. höchst zweifelhaft. Auch Frankreich hat seine Modelle fertig Borsigenden zu befehen, wenn Bergehen und Ueber politit wurden am Donnerstag in der Kammer fortgesetzt. Der und fann sehr schnell den von Deutschland gemachten Vorschritt tretungen, sowie solche ftrafbaren Handlungen, welche nur Ministerpräsident di Rudini erklärte die von verschiedenen Seiten nachholen. Dann ist wieder alles beim alten. Nur das eine deshalb als Verbrechen sich darstellen, weil sie im Rückfall begangen beantragte sofortige Räumung der Erythräa für uns ist neu, daß die unproduktiven Militärtosten sind, den Gegenstand der Untersuchung bilden. Danach würde also möglich, denn man bedürfe zunächst einer Zeit der Ruhe und für die Völker beider Staaten und noch die Besetzung der Strafkammer erster Instanz mit fünf Richtern nur Sammlung, bevor man zu einem endgiltigen Entschluß gelangen anderer Staaten dazu weiter eine gewaltige plaggreifen für die Verhandlungen über die in diesem Antrag nicht tönne, was in dieser Sache am besten zu thun sei. Andererseits erwähnten Berbrechen. Die früheren Dreimännergerichte sind aber, verstehe er nicht, warum der Abg. Dal Berme( früherer Staats. Steigerung erfahren haben. Den eigentlichen Anstoß hierzu hat aber Deutschland wie die" Freiſinnige Zeitung" richtig bemerkt, gerade in Berruf fekretär unter Crispi) die Aufrechterhaltung der Besegung von gekommen wegen der Aburtheilung der politischen Rassala für nothwendig erachte. Es fei zwar richtig, daß gegeben. Deutschland ist das Karnickel. Deutschland drängt Bergehen, insbesondere der Breßvergeben. In falls Egypten sich in Omdurman feftfeße, Italien Raffala ohne Ge alle anderen bei Seite, um an die berühmte Schraube ohne bezug auf diese Bergehen würde es also nach dem Antrag bei dem fahr behalten könne, doch würde es keinerlei Nußen daraus ziehen. Ende zu kommen und sie tiefer und tiefer zu Dreimänner- Gericht verbleiben. Es habe nichts in Raffala zu thun und wenn es dort bleibe, würden # " gefchloffener Versuche erledigt werden konnte, fo zwingt das gethan werden sollte, daß das Haus Hohenlohe Schatzkanzler Hids Beach bekämpfte den Antrag, welcher auf den werden." fich die schweren diplomatischen und militärischen die nächsten Wahlen kommen; auch die Herren Junter tönnen aus 1 bin bereit, meine Bedenken gegen die Zwangsinnung theilweise zu Fehler wiederholen.( Zustimmung.) Der Ministerpräsident ihren Plätzen verdrängt werden. macht nochmals darauf aufmerksam, daß die Dtfupation der Hochebene einen Aufwand von 19 Millionen Lire erfordere. Die ReRußland. gierung kenne sehr wohl die Stimmung des Landes. der Einzelverkauf der Blätter" Rusſtija Wjedomosti“ und„ Nowosti" Petersburg, 21. Mai. Wie der Regierungsbote" meldet, ist Sie von einer tiefen unzufriedenheit mit den wieder erlaubt. wirthschaftlichen Schwierigkeiten und den Härten der Besteuerung zeuge.( Sehr gut! Bravo!) Griechenland. unterdrücken, weil die Vorlage fie zum theil beseitigt hat. Es ist die Gefahr nicht beseitigt worden, daß die Mehrheit, welche die gebliebenen besteht, welche den fortgeschrittenen Elementen die 3wvangsinnung will, aus den technisch und wirthschaftlich zurückJunung aufzwingt. Aber das wird nicht immer der Fall sein, es ist vielfach bestritten worden, daß die Mehrheit der Handwerker die Jnnungen will. Diese Unzufriedenheit tönne nicht durch leichtsinnige und unüberlegte gefähr 200 die letzten Rückzugsgefechte gegen die Türken mitmachten, zu machen, ob wirklich die Mehrheit der Handwerker Jnnungsfreunde Die Garibaldianer, welche in der Stärke von un Unternehmungen, sondern nur durch ernsthafte Sorgfalt beseitigt Die Vorlage giebt die Möglichkeit, die Probe auf das Exempel Unternehmungen, sondern nur durch ernsthafte Sorgfalt befeitigt haben schwere Berluste erlitten. Behn wurden getöotet, 70 ver find. Aber ich fann nicht für die Beschlüsse der Kommiffion fiimmen, werden, die man dem italienischen, nicht aber dem erythräischen wundet, viele schwer, unter ihnen Cipriani, deffen Zustand weil dadurch die Möglichkeit gegeben ist, die Initiative in die Hände Wolfe zuwende.( Zustimmung.) Der Ministerpräsident erklärte, daß er zwar nicht die Bertrauensfrage stellen wolle, daß er jedoch nicht ein Knie ist ihm zerschossen zu Besorgnissen Anlaß giebt. Der der Behörden zu legen. Wir haben keine Veranlassung, die diskretionären im Amte bleiben würde, falls die Kammer sich nicht mit seinen republikanische Abgeordnete Fratti ist unter den Todten, und Befugnisse der Verwaltungsbehörden zu erweitern.( Sehr richtig! links.) Plänen einverstanden erkläre.( Beifall.) Hierauf wird die Debatte fast so aus, als habe man die unbequem gewordenen Freifchärler Agitationen zu schützen, die in dieser Bestimmung nur neue Nahrung Barbato wird vermißt, ist also wahrscheinlich gefangen. Es fieht Wir haben auch allen Anlaß, die Verwaltungsbehörden gegen geschlossen und zur Begründung der beantragten Tagesordnungen den Türken als Kanonenfutter vorgeworfen. In ihrer tollen Angst finden würden. Das Maß von Arbeit, welches bisher nutzlos für nur neue übergegangen.- bil 198) finden würden. Das Maß von Arbeit, welches bisher nußlos für Rom, 20. Mai. Vor der Berathung über die Kolonialpolitik er trächtigteit wohl fähig; fennt fie jetzt doch nur noch einen Feind, arbeit konzentrirt werden.( Sehr richtig! links.) Der Initiative vor der Revolution ist die griechische Regierung einer solchen Nieder- Agitationen verwendet wurde, soll jetzt auf die eigentliche Junungs klärte der Minister des Aeußern in Beantwortung einer Anfrage des De das Volt. Unter den Massen herrscht auch eine tiefe Erbitterung, der Betheiligten will ich aber feine zu großen Hindernisse be putirten de Cefare, die Regierung schenke dem neuen 30lltarif und zwar mit gutem Grund; denn das fteht jetzt feft, daß die reiten, deshalb werde ich gegen den Antrag Baffermann stimmen. der Vereinigten Staaten von Nordamerika die größte griechische Regierung, und namentlich auch die fönigliche( Beifall links.) Aufmerksamkeit und habe nicht verfehlt, die Aufmerksamkeit der Familie. zum Kriege getrieben haben, ohne die einfachsten Bereinigten Staaten auf die Schädigung hinzulenken, welche den Vorbereitungen für den Strieg getroffen zu haben. In finnlofer italienischen Interessen aus diesem Tarif erwachsen könnten. Italien Verblendung wähnte man durch Prahlereien, Lügen und wüsten gedenke nicht, eine Politik der Repreffalien einzufchlagen, aber Beitungsspektakel das Biel zu erreichen. Und als der Kampf tam, wenn die Vereinigten Staaten auf ihren Absichten beharren sollten, war nichts fertig. werde die italienische Regierung fich genöthigt sehen, u prüfen, ob gewisse amerikanische Einfuhrartikel und einige ameri fanische Geschäfte( wie Versicherungs- Gesellschaften 2c.) den Gegen stand analoger Maßnahmen aus Gründen der nothwendigen Ber theidigung bilden können. sedir M zweiten Lesung für den S 100 der Regierungsvorlage stimmen Abg. Schneider( irs. Bp.) erklärt, daß seine Freunde in der würden, wenn sie nach seinem Antrag umgestaltet werden würde. den Reim Bindegaus amber, welche Sportprämien saben, Berparts der Begierung ftellt. Man würde dadurch Oppofitionsmann die Regierungs- einlegt. Das Schreiben führt aus, daß, wenn diese Zölle ein der Bwietracht von vornherein in das Handwerk hinein. tönnten. Preußischer Handelsminister Brefeld: Die Regierungsvorlage beruht auf einem Kompromiß. Wir sind von der Voraussetzung außen gefehlt der philhellenistischen Sympathiebezeugungen gar man auf grund des Gesezes eine große Bahl leistungsunfähiger Allerdings hat es nicht an Heßereien und Versprechungen von ausgegangen, daß es von den verderblichsten Folgen sein würde, wenn nicht zu erwähnen aber Ende Februar, nach dem Scheitern der Innungen schüfe. Bei den Wohlfahrtstaffen tommt es nur darauf Aktion in der französischen Kammer und nach dem ersten Flotten an, daß jederzeit Mittel vorhanden sind, die die Leistungen der bombardement vor Kreta mußte die griechische Regierung wissen, daß Rassen zu gunsten der einzelnen Mitglieder gewährleisten. Bei Die Wahlkravatte. Unter dem Titel: Die Wahr sie von keiner der Großmächte etwas zu erhoffen, und nur die Wahl hatte den Innungen tommt es aber auf eine pofitive Attion an, heit über die Wahl in Capannori" ist dieser Tage in om eine zwischen Rückzug oder einem revolutionären Krieg aus der Mitte der Innungen selbst und Broschüre erschienen, die intereffante Aufschlüffe darüber giebt, wie revolutionär, weil er gegen den Willen des vereinigten Europa" Aktion muß auch die erforderliche Thatkraft und der Wille man in Italien Wahlen macht. In Capannori, in der Provinz unter Anrufung der Völker und Entfesselung der Boltskräfte hätte der Betheiligten vorhanden sein. Die Innungen müssen so bes Lucca, wollte die Regierung bei den letzten Parlamentswahlen um geführt werden müffen. Eine andere Wahl gab es nicht. Die schaffen sein, daß sie auch die Reformen durchführen können, die wir jeden Preis den ministeriellen Kandidaten durchbringen. Wie man griechische Regierung besaß nicht den Muth der Logik und Konsequenz. für nothwendig halten, um das Handwerk aus seiner Verkümmerung bas aufing, ist in der erwähnten Broschüre sehr anmuthig zu lesen. Sie that weder das eine noch das audere und nun hat sie die Damit die Parteigänger des ministeriellen Kandidaten unge Folgen zu tragen. Nach Mittheilungen aus sehr guter Quelle ist die Mehrheit der Betheiligten der Zwangsinnung zustimmen. befreien. Sie sind doch nur Mittel zum Zweck. Es muß also stört und unbelästigt wühlen und Wahlzettel fälschen konnten, die Erhaltung der Dynastie unmöglich ohne bewaffnete Unterstügung Nun hat man in der Kommission auf Fälle hingewiesen, mußte man fie der gestrengen Polizei durch irgend ein des Auslands, in denen die Minderheit der Gewerbetreibenden die Leiftungs Erkennungszeichen kenntlich machen, denn es wäre doch Amerika. fähigkeit und Intelligenz des Handwerks repräsentiren. Was schädlich gewesen, wenn der Präfekt durch seine Agenten die- Die Bollfrage. Aus Washington wird depeschirt: wollen Sie aber mit der größeren Intelligenz und LeistungsFörderer der ministeriellen Kandidatur chitanirt hätte. Das Er Der Staatssekretär Sherman hat dem Senate eine Buschrift des fähigkeit der Minderheit anfangen, wenn sie durch die Mehrheit fennungszeichen bestand in einer schwarzseidenen Kravatte. Man deutschen Botschafters Freiherrn von Thielmann mitgetheilt, welche nach niedergestimmt wird? Wir halten es deshalb für unerwünscht, wenn fauste 72 solcher Kravatten und schenkte sie von Amtswegen" den den Instruktionen der deutschen Regierung abgefaßt ist und gegen die in das Gesetz eine Bestimmung aufgenommen wird, die die Ereinflußreichsten Freunden des Regierungskandidaten. Schwarzseidene geplanten amerikanischen Differentialzolle auf richtung einer Zwangsinnung in das diskretionäre Ermessen Kravatten find aber nicht paffiren können, daß auch ein wilder Kravatte umgebunden und dadurch unheilbare Verwirrung hervorgeführt würden, Deutschland vor die Frage gestellt werde, ob die bringen, und die verbündeten Regierungen würden nach der gerufen hätte. Um dieses Unglück zu verhüten, erhielten die aus dem nach dem Gegenseitigkeitsvertrage von Saratoga vom Jahre 1891 Auffassung, von der sie ausgehen, auch in keinem Falle von einer Regierungslager noch eine eigenartig geformte Kravattennadel auf Waaren aus den Vereinigten Staaten, insbesondere auf folchen diskretionären Befugniß Gebrauch machen können; sie würden mit einem Similifteine. Alles andere fann man sich denken. Die Ackerbau- Erzeugnisse ausgedehnten Vortheile der Minimal fich selbst widersprechen, wenn sie es thäten. Wir haben heutzutage Wahl- Kravatten thaten ihre Wirkung und der Regierungskandidat tarife, wie sie in den Verträgen Deutschlands mit mehreren anderen wahrlich schon Agitationsstoff genug. Das öffentliche Leben ist durchs wurde gewählt, schon deshalb, weil er indirekt zur Hebung der Staaten festgesetzt wurden, auch fernerhin gewährt werden setzt von dem Streit der Sonderinteressen, und wir haben keine Ber nationalen Industrie beigetragen hatte. anlaffung, diesen Krebsschaden noch zu befördern. Ich bitte Sie - Ein Vorspiel zu dem Betrugsprozeß FavillaWashington, 20. Mai. Der Senat nahm gegen deshalb, die Regierungsvorlage in diesem Punkte wiederherzustellen. Luraghi Crispi hat am 17. Mai in der 3. Abtheilung der 14 Stimmen eine Resolution Morgan an, in der erklärt wird, daß( Zustimmung.) Mailänder Strafkammer begonnen. 11 Personen sind wegen be- auf Kuba Kriegszustand herrsche. Die Vereinigten Staaten würden trügerischen Bankrotts bez. wegen Beihilfe dazu und wegen Urkunden- strenge Neutralität beobachten, indem sie beiden Theilen die Rechte fälschung angeklagt. Der Hauptangeklagte ist der deutsche Wein- als friegführende Partei zugeständen. händler Peter Plattner. Ursprünglich vermögend, vergendete er in wenigen Jahren mehr als 400 000 Lire. Im Jahre 1895, als er nicht mehr einen Heller besaß, eröffnete ihm die Zweigniederlassung ber" Banco di Napoli" in Bologna einen Kredit von 300 000 Lire. 226. Sigung vom 21. Mai 1897, 1 hr. Geheimer Ober- Regierungsrath Wilhelmi wendet sich gegen Plattner war natürlich nur ein Instrument, gewissermaßen ein Theilchen Am Tische des Bundesraths: v. Bötticher, Brefeld. die Ausführungen des Abg. Gamp, daß die privilegirten Innungen jenes verwickelten Mechanismus, der sich unter der Aegide des viel- Die zweite Berathung des Gesetzes wegen enderungen jetzt schon den Zwangsinnungen gleichständen und deshalb unbedingt genannten Komm. Favilla gebildet hatte, um fingirten Kredit zu er der Gewerbe- Ordnung( Handwerkervorlage) wird fortgesetzt in 3wangsinnungen verwandelt werden müßten.d balten. Blattner figurirte sogar als Gründer der Bank von Como beim§ 100. Nach diesem können Zwangsinnungen auf Antrag Be- Abg. Augft( d. Bp.) ist mit den Ausführungen des Abg. v. Hertling und soll 62 500 Lire eingezahlt haben, obwohl er nicht einen Pfennig theiligter für Handwerke gleicher oder verwandter Art durch die ziemlich einverstanden. In Süddeutschland wird die Zwangsinnung fein eigen nannte. Auch als Theilhaber der Bank Terzaghi und C. höheren Verwaltungsbehörden gebildet werden, 1. wenn die niemals einen Boden finden. in Avellino- gleichfalls einer Schöpfung der famofen Bank von Mehrheit der betheiligten Gewerbetreibenden dem Zwange zustimmt, Abg. Kropatscheck( t.): Auch ich kann die Erfahrung des Conto figurirte er, und so tam es, daß ihm die Bant von Neapel 2. wenn der Bezirk der Junung so abgegrenzt ist, daß die Mitglieder Herrn von Hertling bestätigen, wenn das Handwerk von dem Kredit gewährte. Das Ende vom Liede war aber der Bankrott an dem Genossenschaftsleben theilzunehmen in der Lage find, konsumirenden Publikum genügend unterstützt unterstützt wird, dann Plattners, mit einer Schuldenlaft von 210 00 Lire, welcher ein Baar- 3. wenn die Zahl der vorhandenen Handwerker zur Bildung einer wird es nicht untergehen. Es muß die Möglichkeit geschaffen werden, vermögen von 107 Lire gegenüberstand! Die Bant von Neapel lebensfähigen Junung ausreicht. Diese Voraussetzung ist jedenfalis bas Handwerk vor dem ausbeutenden Borgsystem zu schützen. allein verlor mehr als 170 000 Lire. Die Folge dieser Machenschaften dann gegeben, wenn zwanzig Handwerker beitragspflichtig sind.( Sehr richtig!) Aber ich kann mich seinen übrigen Ausführungen ist der gegenwärtige Prozeß; Blattner hat sich zu verantworten In besonderen Fällen, so beantragt ein Zusaß der Kommission, über die Zwangsinnungen nicht anschließen. Ebenso wenig wegen betrügerischen Bankrotts( durch Berschleuderung von Waaren kann auch ohne Zustimmung der Mehrheit die Zwangsinnung ein fann ich mich dafür, dafür begeistern, begeistern, daß Zwangsinnungen und Fälschung der Geschäftsbücher), Urkundenfälschung, Betrugs zc. gerichtet werden; auch kann der Antrag darauf gerichtet werden, daß unter allen Umständen eingeführt werden sollen, auch wo die Von den anderen Angeklagten ist nur noch der Graf Giorgio die Zwangsinnung beschränkt wird auf diejenigen Handwerker, welche Verhältnisse es nicht zulaffen. Die Bedenken gegen die diskretionären Bernazzi erwähnenswerth, der Vater zweier Offiziere, von denen in der Regel Lehrlinge und Gesellen halten. Befugnisse kann ich ebenfalls nicht theilen, denn die Regierung hat Der eine bei Abba Garima fiel. Der Graf hatte sein Vermögen bei noch Handhaben genug, um die Bildung von Zwangsinnungen au Börsenspekulationen verloren und machte dann unfaubere Geschäfte verhindern aus diesem oder jenem Grunde. Von der Befugniß, mit Plattner; er ist gleichfalls wegen betrügerischen Bankrotis, gegen den Willen der Mehrheit eine Zwangsinnung zu bilden, soll Urkundenfälschung 2c. angeklagt. Als Zeugen sind auch die Herren die Regierung nur in außerordentlichen Fällen Gebrauch machen. Komm. Favilla und Luraghi geladen, die aus der Untersuchungshaft Ich bitte um unveränderte Annahme der Kommissionsbeschlüsse. vorgeführt werden sollen. ( Beifall rechts.) werden. Spanien. Schweden. Reichstag. Ein Antrag Meyner( 3) will in diesem Falle nur die Handwerter mitftimmen lassen, welche Lehrlinge und Gesellen halten; ein Antrag Bassermann( natl.) will für die Bildung der 3wangsinnungen eine Zweidrittel- Mehrheit vorschreiben. Abg. Schneider( frs. Bp.) beantragt die Wiederherstellung der Vorlage mit der Beschränkung, daß Zwangsinnungen nur für die jenigen Handwerker gebildet werden, welche Lehrlinge und Gesellen Abg. Mequer( 3.) empfiehlt seinen Antrag. Abg. Gamp( Rp.): Daß durch die diskretionären Befugnisse für die Regierung die Agitation vermehrt werden sollte, kann man nicht annehmen; denn sonst würde die Agitation doch bisher schon bemerklich hervorgetreten sein. Wenn die Kommissionsbeschlüsse abgelehnt werden sollten, so müßten die privilegirten Innungen unter allen Umständen in Zwangsinnungen umgewandelt werden. 100 Abg. Schmidt- Berlin( Soz.): Unsere theoretische Ansicht von Madrid, 20. Mai. Die Kammern wurden heute ohne Thron- halten. dem bevorstehenden Untergange des Handwerks werden wir nicht rede eröffnet. Im Senate brachte die Regierung einen Reform Abg. Baffermann( natl): Gegen die Zwangsinnung walten ist durch die Statistit auf das glänzendfte gerechtfertigt, so leicht aufgeben, wie Herr v. Hertling glaubt. Unsere Auffassung entwurf des Militär Strafgefeßbuches ein sowie eine Vorlage auf Bermehrung der höheren Marine- Offizierstellen nach in den Handwerkerkreisen Süddeutschlands und auch erheblicher denn die Zahl der Selbständigen hat in dem Zeitraume von Theile Mitteldeutschlands große Bedenken ob. Maßgabe der Flottenvergrößerung. Das geht deutlich 1882 bis 1895 um 19 pet. abgenommen, während die Be In der Deputirtentammer brachte der Minister des hervor aus den Zuschriften der Meistervereine, welche nicht auf grund völkerung um 12 pŒt. zugenommen hat. Die Konkurrenz der GroßJunern Cos- Gayon einen Gesetzentwurf ein, durch welchen der Re- der Innungen, sondern in freien Vereinigungen zusammengetreten find. industrie fann man dem Handwerk nicht fernhalten, und so wird das gierung für alle während der Parlamentsferien ge- In diesen Kreisen ist kein Wunsch vorhanden nach dem großen legtere immer mehr abhängig von der ersteren. Es ist schon troffenen Maßnahmen Indemnität ertheilt wird. G3 Maße bureaukratische Bevormundung, welches mit jeder Innung soweit gekommen, daß vielen Handwerkern die Fabrikarbeit und gesicherter erscheint als die felbständige wird eine Kommission zur Prüfung des Gesezentwurfes ernannt verbunden ist. Wir können daher über die Regierungsvorlage nicht lobnender Ueberall hinausgehen, schon weil dieselbe der Regierung immer noch die Thätigkeit. die Großindustrie fich entfaltet, Dänemark. Möglichkeit bietet, einer beantragten Zwangsinnung aus besonderen sehen wir dieselbe Erscheinung. Die Handwerker werden abhängig Kopenhagen, 21. Mai. Der Finanzminister wird am nächsten Gründen die Genehmigung zu versagen. Die Kommissionsbeschlüsse von der Großindustrie, den großen Waarenhäusern. Den Weltmartt Montag im Foltething eine Vorlage einbringen, betreffend die Ver- gehen aber über das zulässige Maß hinaus, namentlich bezüglich des beherrscht die Großindustrie, und dieses Gebiet kann das wirthschaftlich längerung des jebigen interimistischen Finanz von Herrn Gamp beantragten Zusages, daß auch ohne Zustimmung schwache Handwerk niemals erobern, es kann nicht die Konkurrenz der Mehrheit der Betheiligten eine Zwangsinnung gebildet des Großbetriebes aus dem Felde schlagen. Wenn man gesezes um weitere zwei Monate. werden fann. Zur Bildung der Zwangsinnungen müssen den Versuch macht, dem Handwerk durch Zwangsinnungen zu helfen, zwei Drittel der Betheiligten zustimmen, weil nur die freudige Mit- so hätte man erwarten können, daß die Regierung ihren Vorschlag Im schwedischen Reichstag lag bie Eisenbahnarbeit der großen Mehrzahl der Mitglieder ein reges und gedeih- mit den Erfahrungen aus anderen Ländern stüßte. Das ist nicht arbeiter Lohnfrage zur gemeinsamen Abstimmung vor.liches Junungsleben sichert. Die Zahl von 20 Mitgliedern ist geschehen. Die Regierung hat zwei Vertreter nach Dester nicht immer Die zweite Rammer hatte mit 124 Stimmen gegen 97 ben Antrag durchaus genügend; denn diese zwanzig reich geschickt, dort um Studien über die Erfahrungen angenommen, daß der Lohn der Eisenbahn- Arbeiter bis auf 780 Kr. tönnen gerade sehr wenig leistungsfähig sein. Eine mit der Zwangsorganisation zu sammeln. Ich bedauere, daß steigen tönnte, während die Regierung nur eine Stala aufgestellt genaue Prüfung Prüfung der Verhältnisse ist dringend nothwendig. die Ergebnisse dieser Studienreise nicht bekannt gegeben hatte, die bis 660 Kr. hinaufging. Aber die erste Rammer, in der Man sollte auch nicht zwei Kategorien von Handwerkern schaffen, find; auf eine Anfrage in der Kommission ist gesagt worden, natürlich die Herren Junker das Uebergewicht haben, stellte die mit Gesellen und die ohne Gesellen. das meiste sei schon bekannt, und das Unbekannte fei vertraulicher mit 83 gegen 53 Stimmen wieder den Regierungsvorschlag Abg. v. Hertling( 3.): Ich habe es bisher unterlassen, meinen Natur. Ich glaube, es wird weniger vertraulicher, als trauriger Die gemeinsame Abstimmung ergab alfo 180 Stimmen von der Mehrheit meiner Freunde abweichenden Standpunkt darzu Natur fein,( Sehr richtig! links), daß man es nicht gern der 177 für die Erhöhung, womit dieselbe abgelehnt legen. Ich hätte das auch unterlassen, wenn nicht der§ 100 so Deffentlichkeit übergeben will. Denn die Zwangs- Fachgenoffens Recht charakteristisch ist es für diese Herren, daß fie gestaltet worden wäre, daß ich ihm unmöglich zustimmen kann. Das schaften in Defterreich haben nennenswerthe Erfolge nicht erzielt. den einfachen Bahnarbeitern direkt diese kleine Lohnerhöhung lebhafte Intereffe meiner politischen Freunde für die Hebung des Wenn die Handwerker die Organisation für werthvoll halten würden, verweigerten, den Bahnwärtern aber nicht ganz so energisch gegen Handwerks theile ich durchaus. Ich gehöre auch nicht zu denen, dann wären die Innungen doch in größerer Zahl vorhanden. überzutreten wagten. Hier trat in der ersten Kammer ein Ver- welche immer wieder von dem Untergange des Handwerks zu er Soll eine Zwangsinnung geschaffen werden, so muß hältniß von 67 zu 66 Stimmen ein, woher durch die Majorität in zählen wiffen. Die Entwickelung der Verhältniffe hat diese Prophe Mehrheit der Handwerker, am besten zwei Drittel, dafür sein. der zweiten Kammer diesen Beamten eine höchste Lohnstala von zeiung ebenso Lügen gestraft, wie die andere Behauptung von der Die vorgeschlagene Organisation wird dem Handwerkerstande 660 Kr.( außer ihrer Amtswohnung) bewilligt wurde. Vielleicht wachsenden Verelendung der Massen. Man wird wie die letztere weder nüßen noch die Innungen gedeihlich entwickeln.( Beifall bei will man durch solch verschiedene Behandlung zweier ziemlich gleich auch die erftere Theorie aufgeben müssen.( Widerspruch bei den den Sozialdemokraten.) Schlecht gestellter Kategorien auch nur Uneinigkeit unter fie hinein Sozialdemokraten.) Ich weise darauf hin, wie alles, was sich Abg. Richter( frs. Bp.): Wir sind Gegner der Zwangsinnungen, tragen, worin sich aber die Herren Agrarier schwer täuschen dürften. an die Gas- und Wasserinstallation und an die Elektrizität an- die niemand so scharf verurtheilt hat, wie der Handelsminister. Er So dumm sind diese kleinen Beamten nicht mehr, die großen Herren schließt, dem Handwerk neu gewonnen ist. Auch für die Förde- hat nur vergessen, daß er mit seinen Worten auch den Stab ges Für ihre Freunde zu halten. rung forporativer Verbände trete ich wie vor 20 Jahren brochen hat über die Zwangsinnung der Vorlage, welche von der Sie bewiesen denn auch gleich darauf in der Abstimmung über ein. Es handelt sich lediglich um die Frage der Durchführung der Mehrheit der Handwerker gebildet wird. Wenn die Handwerker daher den Fonds der Arbeiterversicherung, wie ihnen die Organisation, die meiner Meinung nach nicht auf dem Boden eines fich enttäuscht fühlen, dann können sie nicht wieder aus der Jnnung Interessen der Arbeiter am Herzen liegen. Für den von der allgemeinen 3wanges erfolgen foll. Gegen die obligatorische Jnnung heraus. Herr Gamp hat sich den Rückzug schon offen gehalten; er Opposition verlangten Betrag von 3 000 000 ftimmten nämlich nur habe ich mich daher stets ausgesprochen.( Buruf des Abg. Ridert: will die privilegirten Jnnungen zu Zwangsinnungen machen, weil 12( zwölf!) gegen 124 Stimmen, die nur 1 400 000 bewilligen wollten. Hört! Heiterfeit rechts.) Was mir über die Erfahrungen in Defter fie fich gut bewährt haben.( Widerspruch des Abg. Gamp.) Dagegen fonnte es natürlich nichts helfen, daß die zweite reich mitgetheilt ist, hält mich von ähnlichen Einrichtungen zurück. Diese privilegirten Innungen sind ein Heerd der Unzufriedenheit Rammer mit 182 gegen 92 Stimmen für die 3 000 000 eintrat. Ich erinnere nur an die Gastwirths. Ich kann deshalb nur auf den Boden treten, den die Regierungs- flir die Betheiligten. Das schwedische Bolt wird an diese Abstimmung denken, wenn vorlage bietet. Es handelt sich dabei um ein Rompromiß, und ich innung in Berlin und ihren Kampf mit dem freien Gastwirthsverein. her. gegen, ift. balt as ghold die " Die Schneiderinnung hat 1500 Mitglieder und erhebt von 6000 der Berliner. Wenn wir unsere errungene Arbeitszeit festhalten Der Vorsitzende des Berg- Gewerbegerichts in Dortmund, außerhalb der Innung stehenden Schneidern Beiträge, von denen und weitere Fortschritte in der Verkürzung derselben machen wollen, Berghauptmann Taeglichsbeck, hat es abgelehnt, ein 3629 durch den Magistrat zwangsweise hereingetrieben werden ist es nothwendig, daß erst im Reiche die ausgedehnte Arbeitszeit, Ginigungsverfahren zur Schlichtung der Lohnstreitigkeiten mußten. Wie würden die Zwangsinnungen in bestehende Verhält die an manchen Orten noch bis 14 Stunden andauert, beseitigt im Ruhrbergbau einzuleiten. Bekanntlich hatte eine Versammlung nisse einschneiden! Wir haben in Berlin Jnnungen mit großem wird. Also unsere Pflicht und unser eigenes Interesse gebietet uns, der Arbeitervertreter im Berg- Gewerbegericht die Vorstände des Vermögen. Wenn sich die Mitgliederzahl vervielfacht, so bekommen die Kollegen auswärts zu unterstützen. Thue deshalb jeder seine deutschen Hüttenarbeiter- Verbandes und des christlichen Gewerkfie die Nutznießung an dem Vermögen, zu welchem sie nichts bei Schuldigkeit und komme zum mindesten den Beschlüssen der Ver- vereins der Bergleute beauftragt, das Gesuch um Konstituirung getragen haben. Wie schwierig wird die Sache, wo zwei Jnnungen trauensmännerversammlung nach, daß jede Woche neben des Einigungsamts zu stellen. Herr Taeglichsbeck begründet seine vorhanden sind, wie in Berlin die Bäckerinnungen Konkordia und den Verbandsbeiträgen noch 10 Pf. für den ablehnende Antwort damit, daß Streitigkeiten" über die Bedingungen Germania. Die Verbindung dieser beiden Innungen zerstört ihre Streitfonds gezahlt werden soll. Wer mehr geben des Arbeitsverhältnisses, was Vorausseßung des Einigungsverfahrens besonderen Einrichtungen. Und welche Schwierigkeiten entstehen bei kann und will ist es unbenommen es zu thun. Zeigen wir, daß sei, nicht vorlägen. Nach Herrn Taeglichsbeck muß es also erst zum der Abgrenzung des Handwerks vom Großbetriebe! Da gemeinschaft die Berliner Kollegen Solidarität zu üben wissen. In folgenden Krach kommen, ehe er die Hand zu einer Vermittelung bietet. Wie licher Geschäftsbetrieb in den Zwangsinnungen nicht stattfinden darf, Städten stehen die Kollegen im Streit und ist Zuzug fernzuhalten: werden sich die Bechenbarone über diesen Formalismus des Herrn so bleiben nur übrig die Schiedsgerichte, die Krankenkassen und das Dessau, Kaffel, Guben, Weißensee, Erfurt, Finsterwalde, Burg bei Berghauptmanns freuen! Schulwesen. Auf diesem Gebiete haben aber die Jnnungen Magdeburg( Politurleiftenfabrik A. G. Wolff), Kiel, Hirschberg, Hagen Der Frankfurter Volfeftimme" gefällt es nicht, daß im weniger geleistet als die Gemeinden und die Großbetriebe. Ini. M.( Freitag's Werkstatt), Merseburg, Alfeld i. H., Ludwigshafen, Vorwärts" dem Sattler Bruno Pörsch die Qualifikation abBerlin haben die Jnnungen 5900 M., die Stadt 28 000 M. und der Hörde i. Westf., Hameln( Werkstatt Bicker), Barmen, Elberfeld gesprochen wurde, über die deutschen Gewerkschaften den Stab zu Staat 10 000 M. für die Fachschulen ausgegeben. Herrn Gamp's Behoe und Wilhelmshaven, Magdeburg, Rostock, Löbau( Weigel's brechen, wie es in dessen Broschüre: Woran krankt die deutsche Gesetzgebungskunst ist sehr erfindungsreich. Er will neben den Werkstatt), Wolgast( Werkstätten von Tredupp, Dinse und Scharff), Gewerkschaftsbewegung?" geschehen ist. Die Volksstimme" beZwangsinnungen durch Mehrheitsbeschluß auch Zwangsinnungen Halle a. S., Hannover, Roßlau i. S.( Wolff's Musit- Automaten hauptet: Man kann über die Broschüre von Pörsch jederlei Meidurch Dekret der Behörden und Zwangsinnungen der Meister, welche fabrif), Breslau, Spremberg i. L., von Tischlern und Drechslern nung haben. Aber es wird unser Zentralorgan nur diskreditiren, Gesellen und Lehrlinge halten, und schließlich will er die jetzigen nach Stettin, Grabow, Bredow und Wilsdruff; von Tischlern und wenn sein gewerkschaftlicher Redakteur fortfahren darf, in dieser privilegirten Innungen zu Zwangsinnungen machen.( Heiterfeit.) Glafern nach Schweinfurt, Lübeck, Karlsruhe i. B., Frankfurt a. M.( Hot Weise Genossen persönlich herunterzureißen, statt sie sachlich zu be Wenn die Handwerksmeister sich das Prinzip der genossenschaftlichen möbelfabrik Schneider u. Hanan); von Stuhlbauern, Drechslern, tämpfen." Vereinigungen zu nutze gemacht hätten, so würde das Handwerk Bildhauern und Polirern nach Geringswalde; von Tischlern, besser dastehen, als es jetzt dasteht, wo man die Handwerker verleitet Drechslern und Bürstenmachern nach Luckenwalde; von Stuhl- und hat, in Privilegien ihr Heil zu suchen, ohne daß ein Nugen dadurch Möbelarbeitern nach Radeberg i. S.( Koch u. Kisfig); von Korbgeschaffen würde. Wird die Vorlage angenommen, so wird die machern nach Görliz( Pfeiffer's Kinderwagenfabrik). Die Orts Agitation der Handwerker nicht abnehmen, sondern zunehmen und verwaltung des deutschen Holzarbeiter Ver fich gegen die richten, welche sich als die Freunde des Handwerks bandes. betrachten.( Zustimmung links.) M Auf diesen Vorwurf auch nur mit einem Wort einzugehen, hieße den Raum des„ Vorwärts" vergenden. Zur Sache selbst sei bemerkt: Die furze Besprechung der Brosüre Pörsch's war der Werthlosigkeit dieser Schrift angemessen. Daß die Kritik vor den Personen Halt zu machen habe, ist ein Verlangen, wonach sich der leitende Redakteur der Frankfurter Volksstimme" bekanntlich selber Für die streifenden Wäscherinnen in Neu- Isenburg nicht richtet. Und die Kritik Börsch's überschritt nicht das Maß, Abg. Pachnicke( fef. Vg.) tadelt es ebenfalls, daß man die sind ferner eingegangen: Bon sozialistischen Frauen und Mädchen das gegenüber einem Manne zulässig ist, der die Mehrzahl der Vorlage so schnell zur Berathung gebracht habe. Die Handwerker aus Köln a. Rh. 20 W.; von Genoffin L. 50 Pf.; von sozialistischen deutschen Gewerkschaftsorganisationen und ihre Leitungen als werden sehr bald erkennen, daß die Vorlage ihnen keinen Nutzen Frauen und Mädchen Geras( Reuß) 15 M.; auf Listen 37 und 38 unfähig hinstellt, wodurch die Gewerkschaftsbewegung f lich nicht gebracht hat. 19,90 M. Bereits quittirt 501,90 M.; heute 54,40 M.; in Summa gefördert, sondern geschädigt wird, während er selb Ursache Der Antrag Bassermann, wonach zur Bildung von Zwangs- 556,30 M. Weitere Beiträge nimmt dankend entgegen Frau Wengels, hat, eine Kritit seiner gewerkschaftlichen Thätigkeit nicht herausinnungen zwei Drittel der Betheiligten zustimmen müssen, wird ab- Fruchtstr. 30. ste binzufordern. gelehnt gegen die Stimmen der Sozialdemokraten, der beiden Volks. Deutsches Reich. Die Brauer in Kaffel beanspruchen an stelle des Monatsparteien, der freisinnigen Vereinigung, der Nationalliberalen, der Polen und der Abgg. Schulz- Lupik und Prinz Hohenlohe. lohnes von 100 M. einen Wochenlohn von 25 M., und für die An die Schneider und Näherinnen Deutschlands! 5:03 Der Antrag der Kommission, daß gegen die Mehrheit der Dem Reichstage ist nunmehr der Entwurf eines Ge: Hilfsarbeiter, die jetzt 70-80 M. monatlich bekommen, einen WochenSie hoffen, die Forderungen auf gütlichem Handwerker durch Anordnung der Behörde eine Zwangsinnung fees betreffend die Abänderung der Gewerbelohn von 21,50 W. gebildet werden kann, wird in namentlicher Abstimmung mit 150 Ordnung und des Krankenversicherungs- Gesetzes Wege durchsetzen zu können. gegen 118 Stimmen abgelehnt. Dafür stimmen geschlossen die zum Schuße der Konfettionsarbeiter zugegangen. Die Die Weißbinder( Auftreicher) in Eschwege fordern 2,50 M. Konservativen, die Reichspartei mit Ausnahme des Abg. Schulz- Bestimmungen bleiben indeß weit hinter den von uns erhobenen Mindestlohn für selbständige Gesellen und 2,20 M. für unſelb Lupit, die deutsch- soziale Reformpartei und die Hälfte des Zentrums; Forderungen zurück. Wir fordern deshalb auf, an allen Orten ständige. Die bisherigen Löhne betrugen 2,10 M. beziehentlich dagegen die gesammte Linke und der Abg. Prinz Hohenlohe. öffentliche Versammlungen einzuberufen, die fich 1,70 M. Die Mehrzahl der Meister hat sich zu einer Zulage ver standen. Der Antrag der Kommission, wonach die Zwangsinnungen be- mit dem Entwurf des Gesetzes beschäftigen. schränkt werden können auf die Handwerker, welche in der Regel Gesellen und Lehrlinge beschäftigen, wird mit 155 gegen 108 Stimmen angenommen. Dafür stimmen geschlossen die beiden konservativen Gruppen, das Zentrum und die Deutschsozialen; dagegen geschloffen die Sozialdemokraten, die beiden freisinnigen Gruppen, die deutsche Volkspartei, die Nationalliberalen und die Polen. Schließlich wird§ 100 mit der beschlossenen Aenderung mit 160 gegen 109 Stimmen angenommen; die Mehrheit setzt sich ebenso wie bei der letzten Abstimmung zusammen. Mit der Mehr heit stimmt Abg. Aylwardt, mit der Minderheit der Abg. Prinz Hohenlohe. Darauf wird gegen 53/4 Uhr die weitere Berathung bis Sonnabend 12 Uhr vertagt. = Parlamentarisches. Man Nothwendig ist es aber auch, daß die Versammlungen zu der Der Streik der Maurer Altenburgs dauert fort. geplanten Verschlechterung des preußischen Vereins: schreibt uns darüber: Die Unternehmer sind nicht gewillt, einen gefeße 3 Stellung nehmen. Gelingt es der Reaktion, den Schlag Stunden- Mindestlohn von 35 oder auch nur 34 Pf. zu bewilligen. gegen die Arbeiterklasse auszuführen, dann wird auch unsere Be Der zehnstündigen Arbeitszeit sowie der Abschaffung der Kalltaftenwegung davon betroffen. Die dringende Mahnung nach Arbeiter lieferung durch die Arbeiter stellen sie sich jedoch nicht strikt entgegen. schutz fann fünftighin als den öffentlichen Frieden" gefährdend Ein in voriger Woche versuchter Ausgleich ist leider gescheitert. Im durch die Machtmittel der Polizeibehörden zum verstummen" ge- Ausstande besinden sich noch 133 Mann. Von den 272 in den Streit bracht werden. Unsere Leidensgenossinnen, die Arbeiterinnen, sollen getretenen Maurern sind die Mehrzahl der Ledigen abgereift und Recht mehr haben, fich mit fein solchen Fragen zu 75 Maun arbeiten zu den neuen Bedingungen. Dem Streit stehen beschäftigen. Unser Koalitionsrecht wird bei Anwendung der zu insgesammt 36 einheimische Maurer fern. 45 Italiener, die aus schaffenden Maßregeln aufs schwerste gefährdet. Während der der Chemnitzer Gegend zugereift find, leisten den Unternehmern brutale Gewaltakt der Konfektionäre heute noch ungefühnt ge- Dienste. Während des Streits ist es in letzter Zeit zu größeren blieben ist und auch der Schutzgesetz- Entwurf" keinerlei Vor- Massenansammlungen gekommen, die durch berittene Polizei ausbengungsmaßregeln vorgeschlagen hat, sollen unsere winzigen Rechte einandergetrieben wurden. Da diese Ansammlungen wiederkehrten, in der Abwehr maßloser Uebergriffe der Unternehmer noch weiter nahmen die leitenden Kreise der Arbeiter Altenburgs dagegen Stellung beschnitten werden. und riethen von der Theilnahme ab. Dem ist Folge geleistet Das darf nicht geschehen! worden. " Teshalb fordern wir Euch zum einmüthigen Proteft gegen diese Maßregeln auf! Die Fünfer- Kommission der Konsektionsschneider und Schneiderinnen Deutschlands. Die Arbeiterpresse wird um Abdruck gebeten. Die Wagner und Schmiede in Mannheim haben ihre Forderungen( Behnstundentag. Freigabe von Koft und Logis, 30 ẞf. Minimal Stundenlohn) in 5 Geschäften bewilligt bekommen. In den übrigen Geschäften soll am 29. Mai, nach Ablauf der bereits eingereichten Kündigung, die Arbeit eingestellt werden, wenn die bes treffenden Unternehmer nicht nachgeben. Ausland. Die Zimmerer der Schweiz haben kürzlich in Bern einen Kongreß abgehalten. Es kam zur Gründung eines Verbandes, der neben der Einführung eines den örtlichen Verhältnissen entsprechenden Lohntes und der Verkürzung der Arbeitszeit namentlich die Gründung eines Arbeitsnachweises bezweckt. Außerdem soll ins Auge gefaßt werden die Abschaffung der Affordarbeit und die Einführung von Schußgesehen für Leben und Gesundheit der Bauhandwerker. Der Bundesrath hat in seiner letzten, am Donnerstag abgehaltenen Sigung dem Antrag Oldenburgs betreffend den Dockbetrieb im Freibezirk Brake, und dem Ausschußantrag betreffend die Ver wendung von Altheeblättern und Wegebreit von Bigarren blättern bei der Herstellung von feine Zustimmung ertheilt. Den zuständigen Ausschüssen wurden überwiesen der Antrag Preußens betreffend die Aufhebung Achtung, Möbelpolirer! Die Möbelpolirer London 3 bedes§ 80 a der Instruktion zur Ausführung des Reichs- finden sich in einem Konflikt mit den Unternehmern. Sie verlangen Viehseuchen Gesetzes vom 27. Juni 1895, und zwei Bor- neben einer Erhöhung der Löhne namentlich die Verkürzung der lagen betreffend die Beschlüsse des Landesausschusses zu Arbeitszeit auf 52 Stunden wöchentlich. Die Mehrzahl der Möbelden Gefehentwürfen für Elsaß- Lothringen über das Stempelivejen fabrikanten hat bereits bewilligt; dagegen sträuben sich die und die Gebühren in Berwaltungsangelegenheiten und über den Pianofabrikanten mit dem Hinweis, daß in Deutsch Geschäftsbetrieb der öffentlichen Vorschußkassen. Die Beschlüsse des land und Frankreich noch 70 Stunden gearbeitet Reichstages zu verschiedenen Betitionen wurden dem Reichskanzler werde. Kollegen! Zunächst fordern wir Euch auf, überwiesen. Sodann wurde für die allgemeine Rechnung über den nach England jetzt nicht zu geben, damit den dortigen Kollegen der Landeshaushalt von Elsaß Lothringen für 1892/93 Entlastung er Kampf nicht erschwert wird. Außerdem erscheint es sehr wünschens. theilt, und bezüglich der Ausgaben und Einnahmen der Landes- werth, die Arbeitsverhältnisse in unserer Branche in Deutschland verwaltung von Elsaß Lothringen für 1895/96 wurden die Etats- eben so gut zu gestalten, wie sie in anderen Ländern, namentlich in überschreitungen und außeretatsmäßigen Ausgaben genehmigt. England, sind, damit die Unternehmer nicht immer die ausländische Behnstundentag erreicht, desgleichen die organisirten Holz. Schließlich wurde über mehrere Eingaben verhandelt. billigere Konkurrenz Konkurrenz vorschützen fönnen. Zunächst möchten wir die Kollegen aller Orte ersuchen, dem Unterzeichneten bis zum 1. Juli nachstehende Fragen 8it beantworten: 1. Wieviel männliche und weibliche Personen sind in der Polirerei be schäftigt? 2. Auf Piano, Kasten, Geschweifte, Galanterie oder Nähmaschinen? 3. Wieviel Stunden in der Woche ist die Arbeitszeit? 4. Wie hoch ist der durchschnittliche Verdienst? 5. Wird die Arbeit in Lohn oder Afford ausgeführt? H. Schulz, Memelerstr. 60a, in Berlin, Vorsitzender des Verbandes der Möbelpolirer.- Arbeiter freundliche Blätter werden um Abdruck gebeten. Partei- Nachrichten. • Gewerkschaftliches. Berlin und Umgebung. In Interlaken haben als Folge des Sieges der Schlosser auch die Klempnergehilfen sich organisirt und ohne Kampf den arbeiter den Zehnstundentag und eine Lohnerhöhung. Depeschen und lehte Nachrichten. Wörishofen, 21. Mai.( B. H.) Pfarrer Kneipp ist heute Vormittag gestorben. Triest, 21. Mai.( B. H.) Infolge blinden Feuerlärms ist gestern Abend in der Jesuitenkirche, und zwar während des GottesDienstes, große Panit entstanden. Troßdem mehrere Polizeibeamte bemüht waren, die Menge zu beruhigen, sind doch mehrere Ver legungen vorgekommen. Die Parteigentoffen in Braunschweig beschlossen in der Angelegenheit Kießling Pistorius die Aufhebung des am 10. Juni v. J. vorgenommenen Ausschlusses dieser Parteigenossen. Todtenlifte der Partei. In Küpper im Kreise Lauban in Schlesien starb nach schwerem Leiden unser Parteigenoffe Louis Mosig. Er hat zur Ausbreitung unserer Grundsäße in jener In Bernan haben sämmtliche Drechsler der Begend viel beigetragen. 13 Jahre hindurch war er Vorsitzender des Arbeiter und Handwerkervereins in Küpper. Die Genossen Schreiber'schen Werkstatt wegen Lohndifferenzen die Arbeit Budapest, 21. Mai.( W. T. B.) In dem Heizraum der Kunit werden sein Andenken in Ehren halten. eingestellt, weshalb die dortige Verwaltung des deutschen Holz- fchlofferei von Fodor in der Waitenerstraße brach in der vergangenen Polizeiliches, Gerichtliches c.arbeiter- Berbandes um Fernhaltung des Zuzugs ersucht. Nacht Fener aus, durch welches das ganze Haus eingeäfchert wurde. Gegen den Parteigenoffen Schöpflin in Burgstädt i. S., Aus Rostock wird uns telegraphirt: Eine Hamburger Depesche Bier Gehilfen kamen dabei ums Leben, etwa zehn wurden mehr oder er in einer Notiz über das Verbot der Maifeier in Burgstädt die Tischlerstreit mit einem Tumult in Verbindung. Das ist Barthon empfing heute im Ministerhotel alle diejengen, welche sich Paris, 21. Mai.( W. T. B.) Der Minister des Junern Redakteur der Voltsstimme", ist ein Strafverfahren anhängig, weil in der Freitagsnummer des Vorwärts" bringt den hiesigen weniger schwer verlegt. durchaus falsch. An dem Tumult ist kein Streifender betheiligt bei den Rettungsarbeiten gelegentlich des Brandes des Wohlthätigdortige Polizeibehörde beleidigt haben soll. gewesen. Der Tumult entstand, als ein Schuhmann gegen heimfehrende Fabrikarbeiter blant zog und auf diese losschlug, weil sie feitsbazars in der Rue Jean Goujon ausgezeichnet hatten, um dens über die Behandlung eines von ihm verhafteten betrunkenen felben die ihnen verliehenen Auszeichnungen zu überreichen. In seiner Arrestanten ihre Mißbilligung aussprachen. Daß zum Einhanen Ansprache hob der Minister rühmend hervor, daß sämmtliche Anfein Grund vorlag, geht daraus hervor, daß ein zweiter Schuhmann, wesende ohne Rücksicht auf Rang, Stand und Geschlecht, Männer sowohl als Frauen, reich wie arm, dieselben Pflichten Die in der Trausvant- Ausstellung beschäftigten Zimmerer der zugegen war, seine Waffe nicht zog. Gegen den erfterwähnten nahmen am Donnerstag gleich nach Beendigung der Arbeitszeit in Schuhmann ist Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gemacht. Die Unter- der thätigen Nächstenliebe erfüllt und daher auch alle dieselben Ansprüche auf Anerkennung zu machen hätten. Niemals habe eine der Gambrinus- Brauerei Stellung gegen die von der Direktion vor- fuchung ist bereits eingeleitet. Mit dem Tischlerstreik hat die ganze Bersammlung besser als die gegenwärtige, unbekümmert um allen genommenen Maßregelungen der Zimmerer des Zimmermeisters Sache also garnichts zu thun.( Die betreffende Hamburger trennenden Parteihader, die moralische Einigkeit der französischen 3fchunte, von welchen auf Befehl des leitenden Bauführers Depesche tam in später Nachtstunde, nach Schluß der Redaktion an. Nation, ihre Uneigennützigkeit und ihre Größe bewiesen. Zum 42 Mann entlassen werden follten. Infolge dessen stellten Hed. d.„ V.") Schluß überreichte der Minister dem Kutscher Georg das Kreuz der am Mittwoch Nachmittag auch die Zimmerer der Bau Aus Oberschlesien wird uns geschrieben: Auf der Neu Ehrenlegion, indem er seiner Freude darüber Ausdruck gab, daß er firmen Winkelmann, Seidel, Görisch und Trewendt die Przemsa und Wandagrube bei Brzezinka ist der Streit noch das den Helden gebührende Kreuz auf die Brust eines echten Kindes Arbeit ein und verlangten die Wiedereinstellung ihrer Berufs- nicht beendet. Ein neuer Streit ist auf der Georggrube bei des Volkes heften tönne. genoffen. Die sofort von der Lohnfommission und den Platzdepu- Rosdzin ausgebrochen. Auch die galizischen Bergarbeiter tirten vorgenommenen Verhandlungen hatten denn auch den ge- in Jaworzno und anderen Orten fangen Streits an. An der wünschten Erfolg. Die Direktion verpflichtete sich, sämmtliche Gemaß Organisation fehlt es noch vollständig. Durch kleine Lohnerhöhungen regelte wieder einzustellen und bis zur Fertigstellung der Ausstellungs- sucht man die Bergleute zu beschwichtigen. arbeiten feine Maßregelungen mehr vorzunehmen, sowie auch die Ueberstundenarbeit, welche theilweise bei dem Zimmermeister Hüfter In Breslan wurde am 19. Mai in einer Tischler Ver üblich, zu verbieten, worauf am Donnerstag Bormittag die Arbeit fammlung mitgetheilt, daß von den 866 Gesellen, die ausgesperrt wieder aufgenommen wurde. In einer Resolution erklärten sich die werden sollten, bis dahin erst 300 entlassen waren. Die Ausgesperrten in der Versammlung Anwesenden mit dem erzielten Resultat ein- beschlossen, diese Woche auf die Unterstützung zu verzichten. Gegen verstanden und verpflichteten sich, die Arbeit sofort wieder einzu- über den Angaben der Unternehmer wurde auf grund einer Statistik, stellen, wenn die gemachten Versprechungen nicht gehalten würden. Die 1400 Tischler umfaßt, festgestellt, daß in Breslau 51 pt. der Tischler 16,50-20 M. Lohn haben und daß nur 7 pet. den höchsten Achtung, Holzarbeiter Berlins! In ganz Deutschland regt Lohn von 21-25 M. bekommen. es sich auch in diesem Jahre unter den Kollegen, die noch anhaltende In Kiel beschlossen die Safenarbeiter, den Unternehmern günstige Konjunktur auszunuzen, um ihre in den letzten 5 Jahren einen in zwei früheren Versammlungen eingehend berathenen immer schlechter gewordenen Arbeits- und Lohnverhältnisse aufzugohn tarif vorzulegen. Zur Führung der Verhandlungen wurde bessern. Die Durchführung des Berliner Streits im vorigen Früh eine fünfgliedrige Kommission gewählt. ohntarif jahre ist von den Kollegen im Reiche mit freudiger Genugthuung Antwerpen, 21. Mai.( B. H.) Die Streifenden beschlossen, den Ausstand bis zum äußersten fortzusehen; die Arbeitgeber nahmen eine ähnliche Resolution an. Die Sozialisten haben eine Delegation nach Brüssel abgesandt, um die Unterstützung der sozialistischen Arbeiterpartei zu erbitten. Athen, 21. Mai.( B. H.) Nach den Bedingungen des ab. gefchloffenen Waffenstillstandes bleiben die beiden Heere in den Stellungen, die sie gestern Nachmittag 3/4 Uhr inne hatten. Gs wird eine neutrale Zone bestimmt. Die Türken verlangen, daß in diese Zone Lamia und die Ebene bis zum Sperchei einbegriffen werden. Die Blockade des Thermaischen und Ambracischen Golfs bleibt bestehen, doch wird eine tägliche Berproviantirung gestattet. Mächten gegen die Befreiung der in Kreta gefangen genommenen Athen, 21. Mai.( B. H.) Die Regierung wird heute bei den Türken seitens der Admirale Protest erheben. Kanea, 21. Mai.( Meldung der Agence Havas".) Geftern nachmittag 5 Uhr wurden von Baschibozuks auf den Admiralbegrüßt, da auch sie nun glauben, mit Hilfe der Berliner Kollegen. Die Maurer in Wilhelmshaven haben von 25 Unter- Bottier und dessen Generalstabschef, während dieselben vor Suda schaft ihre ausgedehnte Arbeitszeit verkürzen und ihre niedrigen nehmern die 9½stündige Arbeitszeit und eine Lohnerhöhung be- spazieren gingen, fünf Schüsse abgegeben. Eine Stunde früher Löhne aufbessern zu können. Und ihr Vorgehen liegt nicht nur in willigt bekommen. Bei 17 Unternehmern ist die Arbeit eingestellt war der englische Admiral Gegenstand eines ähnlichen Anschlages ihrem eigenen Interesse, nein, im Interesse sämmtlicher Kollegen, auch worden. alic gewesen. Berantwortlicher Redakteur: Robert Schmidt in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von May Bading in Berlin. Hierzu 2 Beilagen. Br. 118. 14. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Die preußische Polizei und das Versammlungsrecht. Sonnabend, 22. Mai 1897. wie vor die Wirkung, daß den Sozialdemokraten die Gelegenheit, Berlinischen Rathhauses, beschäftigt einem hiesigen Blatte zufolge sich zu versammeln, unmittelbar wenigstens theilweise und mittelbar von neuem die städtischen Kreise, nachdem eine ältere Offerte zum völlig abgeschnitten ist. Denn nichts als die Furcht, gemaßregelt zu werden, bestimmt in den meisten Fällen die Wirthe der Umgegend Berlins, der Arbeiterschaft ihre Räumlichkeiten zu verweigern. ein Kommunales. Ankauf von Grundstücken erneut an die Stadtverordneten- Bersammlung und den Magistrat herangetreten ist. Es handelt sich um die Erwerbung der Grundstücke Stralauerstr. 48-57, Kleine Stralauerstraße 1-14, Erbauung eines städtischen Verwaltungsgebäudes, Verlängerung der Klosterstraße bis zur Spree, Beseitigung der Kleinen Stralauerstraße, Anlegung einer Uferstraße von der Waisenbrücke bis zum Mühlendamm in der Richtung der Poststraße. Der 13 694 Quadratmeter umfassende Grundstückstomgler soll netto 4 647 000. toften. Die Bau- und Anlagekosten kämen hinzu. Lokales. An alle Frauen und Mädchen Berlins ergeht hiermit die Mittheilung, daß am Dienstag, den 25. Mai, abends 8 Uhr, in der Brauerei von Lips( Friedrichshain) eine Wolksversammlung stattfindet, in der gegen das Vereinstuebelgesez Protest erhoben werden soll. Das Referat hält Frau 3ettin Stuttgart. Die Vertrauensperson. " " Wir Die Rechtskundigkeit der Polizei- Organe wird durch folgenden Fall wieder einmal eigenthümlich beleuchtet. Im Saale der Schloß= brauerei in Schöneberg fand am 10. März 1896 eine Bolts. versammlung statt, die unser Parteigenosse Meiling einberufen hatte, damit zu den damals bevorstehenden Gemeindevertreter- Wahlen Der Siebenstundentag. Wie bekannt, beschäftigte sich eine geStellung genommen werden könne. Obwohl nun dem Pächter des mischte Deputation mit den Anstellungsverhältnissen der städtischen Restaurants die Polizeistunde auf 1 Uhr nachts festgefeht worden Beamten, wobei deren Beschäftigungszeit zur Sprache gebracht war, wurde die Versammlung vom Ueberwachenden um wurde. Dieselbe beträgt gegenwärtig fieben Stunden; in der ge10 Uhr aufgelöst, ohne daß irgend etwas Polizeiwidriges" nannten Deputation ist aber in Anregung gebracht worden, ob es vorgefallen wäre. Gegenüber der Beschwerde Meilings berief sich nicht angemessen sei, den Achtstundentag einzuführen und die Arbeitsdie Behörde auf die Verfügung des Amtsvorstehers vom zeit von 8 Uhr morgens bis nachmittags 4 Uhr zu bemessen. Der 7. März 1896, worin dem Lokalinhaber mitgetheilt worden ist, daß Magistrat ließ eingehende Ermittelungen nach dieser Richtung aner allerdings bis 1 Uhr Gäste bei sich dulden dürfe; öffentlich e stellen und nach gründlichen Berathungen tam er zu der Ueber: Versammlungen und Tanzluftbarkeiten seien aber durch den zeugung, daß dies unthunlich sei, und das Magistratskollegium hat zweiten Theil der Verfügung von dieser Vergünstigung aus daher heute beschlossen, es bei der bisherigen siebenstündigen Arbeitsgeschlossen. Hierfür soll die Polizeistunde im Winter um zeit zu belassen. Die städtischen Arbeiter wären vorab mit dem 10 Uhr, im Sommer um 11 Uhr beginnen. Landrath und Achtstundentag schon sehr zufrieden! Regierungspräsident erklärten dieses Verfahren für ge= Die von der städtischen Schuldeputation vorgeschlagene Die Frage der Sonntagsruhe im Droschkenfuhr- Gewerbe, rechtfertigt und wiesen die Beschwerde des Genossen Meiling zu anderweite Regelung der Besoldungen des Lehrpersonals an den die kürzlich eine Versammlung der in betracht kommenden Kutscher rück, der auf das entschiedenste gegen jene Beschränkung des Vereins- und hiesigen Gemeindeschulen nach Maßgabe des neuen Lehrerbesoldungsbeschäftigt hat, wird jezt auch in einigen bürgerlichen Blättern erVersammlungsrechtes protestirt hatte. Meiling ließ darauf durch den Gesezes hat der Magistrat bekanntlich einer Subkommission aus örtert. Die National Beitung" findet sich in dieser AnRechtsanwalt Dr. Herzfeld beim Ober Vewaltungs- feiner Mitte unter Vorsitz des Bürgermeisters Kirschner zur Vor- gelegenheit mit einer Gemeinheit ab, von der wir zur Ehre des gericht die Klage anbringen. Der beklagte Regierungsprüfung übertragen, welche in der gestrigen Sitzung Bericht erstattet Blattes annehmen, daß sie nur irrthümlich in seine Spalten gerathen präsident in Potsdam machte zu seiner Vertheidigung hat. Die Vorschläge der Schuldeputation gingen, wie bereits mit ist und ursprünglich für die von Großindustriellen unterhaltene geltend, daß nach der Ober- Präsidialverordnung vom 14. Juni getheilt, dahin, das Höchstgehalt der Rektoren, der Lehrer und Arbeiter Zeitung" des gleichen Verlags beſtimmt war. 1892 den Polizeibehörden das Recht zustände, ausnahmsweise Lehrerinnen um je 200 M. zu erhöhen. Die Mehrheit der Sub- hängen die Leistung, durch die der Referent der erwähnten Verfür einzelne Fälle und einzelne Lokale eine spätere fommission glaubte mit Rücksicht darauf, daß diese Regulirung einen fammlung, unser Genosse Liebknecht, beschimpft werden soll, als die gewöhnliche Polizeistunde zu gewähren. Der Schöne Mehraufwand von 100 000-120 000 Mart jährlich erfordern hiermit tiefer: Er( Liebknecht) hat sich seine Kenntnisse auf diesent berger Amtsvorsteher habe nur von diesem Rechte Gebrauch würde, den Vorschlägen nicht zustimmen zu können, wenn Gebiete zweifellos bei den Droschkenfahrten angeeignet, die zu machen gemacht, wenn er die Vergünstigung nicht auf öffentliche Vergleich Theil dieses Mehraufwandes dadurch wieder ihm die hohen Bezüge gestatteten, ohne welche er, seiner Erklärung fammlungen ausdehnte. In der gestrigen mündlichen Ver- eingebracht werden sollte, daß die noch nicht vier auf den Arbeiter- Kongressen nach, nicht auszufommen vermag." handlung vor dem ersten Senat des Gerichts führte Rechtsanwalt Jahre im Amte befindlichen Lehrer den Bestimmungen des Gesetzes Rücksichten auf den öffentlichen Anstand verbieten es, auf diese Herzfeld unter anderem aus: Die fragliche Beschränkung des Ver entsprechend einen Abzug von dem normalmäßigen Gehalte erleiden Erbärmlichkeit nach Gebühr zu antworten; sie richtet sich selbst, sammlungsrechts sei total verfehlt, sie werde durch nichts gerecht sollten. Der Magistrat hat in seiner geftrigen Sitzung die Beindem wir sie der Berachtung aller gesitteten Menschen preisgeben. fertigt. Das Recht, sich zu versammeln, werde den Bürgern durch schlüsse seiner Subkommission sich zu eigen gemacht derart, daß die Ein anderes, gleichfalls durchaus sozialistenfeindliches Blatt, die den Artikel 29 der Verfassung gewährleistet. Und der Artikel 30 hiesigen Gehaltsverhältnisse in die Bestimmungen des neuen Lehrer= Berliner Zeitung", hat wesentlich andere Ansichten von laffe nur eine Beschränkung durch Geseze welche die Ausübung des besoldungs- Gesezes lediglich eingepaßt werden sollen. Es muß Austand und meint in einer sachlichen Betrachtung troß seiner Bersammlungsrechts regeln, zu. Eine Verordnung, die die daher fortan eine Dreitheilung der Gehaltsbezüge erfolgen und Gegnerschaft gegen die wohl unerläßlichen Zwangsmaßregeln": Polizeistunde regele, könne also gar nicht für die Beschränkung zwar a) in Grundgehalt, b) in Alterszulage, c) in Mieths- Die Kutscher sind im großen und ganzen mit der Idee einer benutzt werden und ihre Anwendung zu diesem Zwecke sei ver- entschädigung, und hat man für die Lehrer 1000 m. als Grund- Sonntagsruhe an zwei Tagen im Monat wohl einverstanden. Wie faffungswidrig. Aber auch wenn die Verfügung des Amtsvorstehers gehalt, 600 m. als Miethsentschädigung, und für die Rektoren 2000 m. wir erfuhren, verzichtet man gerne auf den petuniären Vortheil und vom 7. März 1896 zuläffig wäre was bestritten werde, felbft als Grundgehalt und 800 M. als Miethsentschädigung festgesetzt. Den nimmt lieber dafür die freien Stunden, an denen man auch mal dann hätte die Versammlung nicht aufgelöst werden dürfen; Rektoren soll nach den jezigen Bestimmungen eine Alterszulage mit Muttern und den Kindern ins Grüne fahren kann, frei von höchstens hätte die Einstellung des Schantbetriebes erzwungen nicht wie bisher von ihrer Anciennetät als Rektoren, sondern von Sorge und Arbeit." werden können. Das verfassungsmäßig gewährleistete Versammlungs- der Anstellung als Lehrer bewilligt werden. Es ist daher die Er- Sachliche Erörterungen der angeregten Frage dürften wohl recht stehe viel höher, wie eine die Polizeistunde betreffende Be- höhung der Gehälter für Rektoren im Höchstbetrage von 5000 m. schließlich zu einer Klärung und zu einer Regelung führen, bei der stimmung. Im übrigen müsse jene Ausnahme, soweit sie die öffent auf 5200 m. ebenso wie bei den Lehrern von 3800 m. auf 4000. weder Kutscher noch Publikum wesentlich zu kurz kommen. lichen Versammlungen angebe, als willtürlich angesehen werden, abgelehnt worden. Dagegen soll entgegen den Vorschlägen der denn es liege nicht einmal der Schein eines rechtlichen Grundes für Schuldeputation den Rektoren auch fernerhin der Bezug von Brenn Die berühmte Kirche mit der weggemeißelten KameelZur Ausschmückung der fie vor. Für den Amtsvorsteher habe es sich augen material oder eine Baarentschädigung von 90 M. gewährt werden, inschrift ist noch lange nicht fertig. fcheinlich lediglich um eine Beschneidung des Ber- und denjenigen, welche nach der bisherigen Gehaltsordnung bereits Wände 2c. soll noch die Kleinigkeit von anderthalb Mil. sammlungsrechtes gehandelt! höhere Bezüge erhalten, auch im Falle einer Option für die neue lionen Mart aufzubringen sein. Ein derartiger Luxus erscheint Der Senat hielt die Klage für begründet und Gehaltsordnung dieselben belassen werden. Den Lehrerinnen wird selbst der Prot. Vereins- Korrespondenz" anstößig. Das Blatt wagt hob die Bescheide der Verwaltungsorgane und dagegen auf einstimmigen Beschluß der Subkommission das Meist die um den Hofmann von Mirbach gruppirten Herrschaften daran die darin aufrechterhaltene Auflösungs- Ver- gehalt von 2200 W. auf 2400 W. erhöht, das einen Baaraufwand zu erinnern, daß u. a. auf sozialem Gebiet in Hebung der fügung auf. Präsident Persius führte aus: Die in der Ver- von zirka 25 000 M. erfordert. Massenarmuth noch mancherlei zu leisten sei und meint dann: Anfügung vom 7. März 1896 enthaltene einseitige Beschränkung der Polizeistunde für öffentliche Versammlungen sei verordneten- Versammlung einstimmig beschlossen, dem Stadt- Baurath Streise, die überhaupt reichlicher zu geben vermögen, für ein einziges mit In ihrer geheimen Sitzung am Donnerstag hat die Stadt gesichts dieser nothwendigsten Aufgaben ist es ein offenbares Unrecht an der evangelischen Kirche, die Wohlthätigkeit der gefeylich unzulässig. Sie stehe in Widerspruch a. D. Geh. Baurath Dr. Hobrecht mit Rücksicht auf seine großen übertriebenem, ja unevangelischem und unprotestantischem Luxus damit, daß die Polizei nur dann gegen Versammlungen ein Verdienste um die Stadtgemeinde das Prädikat Stadtältester" zu schreiten dürfe, wenn durch diese Intereffen gefährdet würden, verleihen und den Magistrat zu ersuchen, diesem Beschlusse bei aufgeführtes Gotteshaus völlig in Anspruch zu nehmen. die auf dem Gebiete des Bersammlungsrecht 3 dem zutreten. Ferner genehmigte die Versammlung, daß dem Markt- Existenz dieser Gedächtnißkirche auch in der kostbarsten Form wird Schuße der Polizei anvertraut seien. Im allgemeinen feien ballen Direktor Sautwit die Pensionsberechtigung verliehen werde. darüber kann wohl kein Zweifel fein sicherlich feine ErBersammlungen nur nach Maßgabe des Vereinsgesetzes von 1850 Schließlich wählte die Versammlung den Ober- Turnwart Dr. Ludlow neuerung evangelisch- protestantischen Lebens und überhaupt religiöfer zu behandeln. In diesem Gesez finde aber jene Beschränkung zum Bürgerdeputirten in die Deputation für das städtische Turn- Besinnung heraufführen, wohl aber kann sie, wenn so mit den feine Stüße. Indeffen könnten die Theilnehmer einer öffentlichen und Badewesen. Gelde weitergewirthschaftet wird, vielen ein Stein des An Bersammlung aus dem Versammlungslotal polizeilich entfernt werden, stoßes werden und an ihrem Theile zur weiteren Entfrem. wenn die für dies Lokal festgesezte Polizeistunde eintrete; sie seien nächsten Montag die Subkommission der städtischen Straßen- uns die Mahnung des Blattes an die Patentfrommen, sich von einem Auf Beschluß des Magistratskollegiums begiebt sich vom dung vom firchlichen Leben beitragen. Ziemlich vergeblich erscheint dann wie jeder andere Gast zu behandeln. Andererseits ergebe sich reinigungs- Deputation, die Stadträthe Bohm, Mielenz, Wege abzuwenden, der sie auch der letzten Spur von Fühlung mit hieraus, daß öffentliche Versammlungen als solche die Stadtverordneten Häsecke, Schan, Frick, sowie der Direttor der weiteren Volksschichten entfremden müßte, wenn solche Spur über einer bestimmten Polizeistunde nicht unterworfen werden dürfen. städtischen Straßenreinigung, Schlosky, und Baumeister Grohn nach haupt noch vorhanden wäre. Wir sehen gelaffen den Schauspiel Anders verhalte es sich natürlich mit Tanzluftbarkeiten. Thatsächlich ist durch dies Urtheil wohl nicht allzuviel gebessert. Budapest, um das daselbst von dem Unternehmer Gféry eingeführte Ver- zu, daß die Orthodoxie über den Stein des Aufstoßes stolpert, vor Die Kämpfer gegen die Mächte des Umsturzes brauchen fort- fahren der Müllbeseitigung zu besichtigen. Das Verfahren soll eine dem die Wortführerin der angeblich freieren Richtung warnt. an den Wirthen, die es wagen, ihr Lokal zu sozial beffere und lohnende Ausnutzung des Mülles gestatten. Der edle Stöcker war auf der gestrigen Kreissynode Berlindemokratischen Versammlungen herzugeben, nur die Polizei Kölln- Stadt leider in der peinlichen Lage, sich durch Anwendung stunde im allgemeinen zu beschränken. Dies hat dann nach seiner ganzen dialektischen Knifflichkeit aus der Affäre ziehen zn „ Patriotische Poelie". ( Aus der„ Hessischen Landeszeitung".) In der letzten Nummer unseres Boten aus Oberhessen" veröffentlichten wir die folgende Adresse aus der Zeit, als Napoleon Breußen unterworfen hatte und als dessen Bruder Jérôme zum König von Westfalen gemacht worden war( 1808): Frohe Empfindungen ben der beglückenden Ankunft Ihrer Königlichen Majestät Friderica Catharina Sophia Dorothea Regierenden Königin von Weftphalen, Geborenen Königlichen Prinzessin von Württemberg, in tiefster Unterthänigkeit gewidmet von einigen Bürgerstöchtern Marburgs. Marburg. Sey uns gegrüßt, o KÖNIGIN! nimm Liebe, Nimm Huldigung von Marburgs Töchtern hin Nimm unseren Gruß, ihn beut ein treuer Sinn, Fürs Vaterland befeelet ihn die Liebe. Wer wär' es auch, der hier zurück wohl bliebe, Verschmähend dieses heil'gen Tags Gewinn, Wo Dich zu sehn, erbab'ne KÖNIGIN, Ein jedes Herz erfüllt mit heißem Triebe? Von allen Jungfrau'n sind wir heut beneidet, Die von dem Feste die Entfernung scheidet. Wie Kinder oft nach ihrer Mutter fragen, So zogen wir nach DIR Erkund'gung ein Wie oft nicht täuschet der Gerüchte Schein, Wenn sie des Herzens heißem Wunsch behagen? Fast möchten, Lang Ersehnte! wir es wagen Von unsrer Ungeduld die lange Pein, Wie lang schon unf're Sehnsucht harret Dein Zu Deinen Füßen, KÖNIGIN! zu flagen, Wenn dieser Tag, so reich an Lust und Freuden, Uns noch gedenten ließ vergang'ner Leiden. D Baterland! erhört ist nun dein Flehen, Dein König tritt in seine Herrschaft ein; Uns allen ist dein Jubel heut gemein; Da wir die KÖNIGIN in uns'rer Mitte sehen. Wir dürfen uns're Liebe ihr gestehen. Und wünschen was der Himmel tann verleih'n Für ihres Stammes Segen und Gedeih'n, Des Königlichen Hauses Wohlergehen! Es blühe lang! o Zukunft voll Entzücken! Es blühe ewig, glücklich im Beglücken! Ein großes Rathhausbau- Projekt, verbunden mit dem Plane großer Umgestaltungen und Freilegungen in der Nachbarschaft des " Die Es ist natürlich, daß solche historischen Erinnerungen heute recht und geruhen dieselben dieses( Ueberreichung) als ein Erinnerungsunangenehm wirken, aber sie sind aus erzieherischen Gründen gar zeichen an den heutigen Tag huldvoll anzunehmen." nothwendig. Niemals hat sich ein ekelhafter, henchlerischer Byzantie Tas von Fräulein Brög überreichte Gedicht aber liegt uns in nismus so breit gemacht, wie gerade in unseren Tagen, und da lohnt einem bei Joh. Aug. Koch gedruckten Festblatt vor und hat folgenden es sich wohl, unsere Nationalen" zu erinnern, wie sie einst einen Wortlaut: wälschen Usurpator, einen gekrönten Narren und fiechen Schwächling " in ersterbender Huldigung patriotisch gefeiert haben. Aber jene Adresse hat nicht nur einen sittengeschichtlichen Werth, ist nicht nur ein belehrsamer Beitrag zur Naturgeschichte des Patriotismus", sondern sie hat auch eine höchft merkwürdige, bisher unbekannt gebliebene Geschichte, die hier zum ersten Mal aktenmäßig dargestellt werden foll. Einem Leser unseres Blattes kam die mitgetheilte Adresse außerordentlich bekannt vor. Er tramte in seinen Papieren und fandte uns das Dokument, das wir vor uns halten, indem wir diese Zeilen schreiben. Es war im Jahre 1867. Die Franzosenzeit war längst vergessen. Kurhessen war wieder seinem angeftammten Fürstenhaus zurückgegeben worden, und dann Am preußisch geworden. 15. August 1867 hielt der neue Landesherr seinen Einzug in Marburg, und wieder wallte in Vers und Prosa die patriotische Begeisterung hoch auf. In der Oberhessischen Zeitung"- damals in Dstar Ehrhardt's Verlag erscheinend wurde in der Nummer vom 16. Auguft die Feierlichkeit wie folgt geschildert: Seiner Majestät Inferem Allergnädigsten König am 15. August 1867 von Marburgs Jungfrauen in allertieffter Ehrfurcht überreicht. Sei uns gegrüßt, o KÖNIG! nimm die Liebe, Nimm Huldigung von Marburgs Töchtern hin, Nimm unsern Gruß, ihn beut ein treuer Sinn, Fürs Baterland beseelet ihn die Liebe. Wer wär' es auch, der hier zurück wohl bliebe, Wer wollte dieses Tages Glück verschmäh'n: Erhabner KÖNIG WILHELM, Dich zu seh'n Was jedes Herz erfüllt mit heißem Triebe? Von allen Jungfrau'n sind wir heut beneidet, Die von dem Feste die Entfernung scheidet. Wie Kinder oft nach ihrem Vater fragen, So zogen wir nach Dir Erkund'gung ein, Wie oft nicht täuschet der Gerüchte Schein, Wenn sie des Herzens heißem Wunsch behagen! Fast möchten, lang Erfehnter! wir es wagen Von unsrer Ungeduld die lange Bein, Wie lang schon uns're Sehnsucht harret Dein Zu Deinen Füßen, hoher Fürst, au flagen, Wenn dieser Tag, so reich an Lust und Freuden, Uns noch gedenken ließ vergang'ner Leiden. D Baterstadt! erhört ist nun dein Flehen, Dein König tritt in deine Nähe ein; Uns allen großer Jubel ist gemein; Da wir, o KUNIG, Dich in uns'rer Mitte sehen. Wir dürfen uns're Liebe Dir gestehen. Heute Nachmittag turz nach 2 Uhr trafen Se. Majestät der König mit einem festlich geschmückten Bahnzuge, deffen Salonwagen eine große Blumentrone trug, am Bahnhofe ein, woselbst ihn eine ungemein große, dichtgedrängte, auf dem Perron, auf Waggons, ja auf dem Dache des Bahnhofsgebäudes vertheilte Menschenmenge erwartete und mit lebhaften Hochs begrüßte. Die Behörden der Stadt und eine Anzahl weißgekleideter Jungfrauen waren zum Empfange Sr. Majestät versammelt. Nachdem der König aus gestiegen war, begrüßte ihn Fräulein Auguste Fald mit einer Anrede und übergab auf weißseidenem Kiffen ein Gedicht, welches Se. Majestät dem Generaladjutanten übergab. Frl. Brög einen Lorbeerkranz. Hiernach fand die Vorstellung der Mitglieder der Universität, denen die Versicherung ertheilt wurde, daß die Hebung der Universität ernstlich beabsichtigt werde, der Regierung, der Geistlichkeit( welcher die Bewahrung der Eigenthümlichkeiten der hessischen Kirche zugesichert wurde) und der Stadtbehörde statt 11. f. w. Der Zeitungsbericht ist, wie wir handschriftlichen Aufzeichnungen entnehmen, nicht forrett. Es war Frl. Auguste Falck, die einen filbernen Lorbeerkranz auf weißem Sammettiffen mit schwarzen Punkten überreichte, während Fräulein Elise Brög das Gedicht auf weißem Atlas gedruckt überreichte. Die Mit wachsender Verblüffung wird man dieses Huldigungsgedicht Ansprache von Fräulein Fald ift handschriftlich aufbewahrt lesen ist es doch nichts als die Abschrift jenes Boems, das einst und lautet kurz: Majestät, es ist uns der ehrenvolle Auftrag ge- Marburgs Jungfrauen in treuem Sinn" der Gattin des wälschen worden, ein herzliches Willkommen Eurer Majestät zurufen zu Königs Lustik widmeten. Dieselben Hochgefühle beseelten die dürfen. Bleiben Ew. Majestät uns in Huld und Gnade gewogen Enkelinnen dem Könige Wilhelm gegenüber, die ihre Großmätter an Und wünschen was der Himmel kann verleih'n Für Deines Stammes Segen und Gedeih'n, Des föniglichen Hauses Wohlergehen! Es blühe lang Es blühe ewig, glüdlich im Beglücken! o Zukunft voll Entzücken! " müssen. Einem Bericht der Boff. 3tg." entnehmen wir folgende Episode: Stoffe( Holz, Borhänge, Guirlanden u. s. w.) isolirt werden, so daß spielt Herr Leopold Deutsch als Gast; den Bürgermeister: Hans Nach Feststellung der Superintendenten Hübner, chufähigkeit durch den Vorfißenden, fie bei zufälliger Beschädigung große Gefahren herbeiführen können. Sansen; ben Bolizeidiener Stremper: Otto Bräger; den Rettor: Herr Jacobi Gelegenheit, den Syn. Hofprediger a. D. Stöcker zu den Leitungen ihre volle Aufmerksamkeit zuzuwenden, auch die An- in Szene gejezt von Julius Türt. Die Vorstellung findet wie stets unt nimint Syn. Prof. Dr. Weber- St. Die Befizer elektrischer Beleuchtungsanlagen werden deshalb ersucht, Rüder; die Adelaide: Frau Lina Bendel- Bach, Milli: Fräulein Prippenow; Frau Bürgermeister: Elise Hüftel. Der Schwank wird fragen, ob der im Witte Stöder Prozeß vom Vertreter lagen öfters durch zuverlässige Firmen eingehend untersuchen zu 72 Uhr statt. Jm Ostend Theater wird Sonntag Abend„ Maria Witte's, Rechtsanwalt Lenzmann erhobene Vorwurf, Stöcker habe lassen. Die größte Vorsicht ist bei Theatern, öffentlichen Versammlungs. Stuart" gegeben. Im Opernhause geht heute am Geburtstage einmal fein schriftlich gegebenes Ehrenwort gebrochen, räumen, Kaufhäusern, Lagerhäusern und Fabriken, in denen brennbare Richard Wagner's„ Die Meistersinger von Nürnberg" unter Stapellmeister diesem Veranlassung zur Entkräftung des schweren Vorwurfs Gegenstände gelagert oder verarbeitet werden, geboten. Durch Dr. Muck's Leitung in Szene. Herr Emil Göße singt den Stolzing, Herr gegeben habe. Syn. Stöder erklärt, er verstehe nicht, was diese Untersuchungen im taiserlichen Gesundheitsamte ist festgestellt Theodor Reichmann den Hans Sachs. Eva Frl. Hiedler; Magdalene Herr Schmidt; Anfrage hier solle, da die Dinge in keiner Weise substanziirt seien. Er worden, daß das in Berlin zu wirthschaftlichen Zwecken in den Frau Göße; Bogner Herr Mödlinger; Beckmesser sehe in dieser Sache nichts anderes als eine Parteisache. Syn. Handel kommende Eis selbst bei gutem Aussehen in ihrer Ent- David- Herr Sommer. Herr Francesco Tamagno tritt nur einmal im Weber: Die Dinge gehören deshalb hierher, weil ich der Meinung wickelungsfähigkeit nicht veränderte gesundheitsgefährliche Kleinwesen auf. Opernhause und zwar Montag den 24. Mai in Meyerbeer's" Der Prophet" Im Deutschen Theater wird Herr Hermann Leffler am bin, daß es sich mit der Würde einer Synode nicht verträgt, wenn enthalten hat. Es ist dadurch wahrscheinlich geworden, daß die Montag als zweite Gastspielrolle den Marquis Pofa in„ Don Carlos" ein solcher, gegen ein Mitglied erhobener Vorwurf nicht rite wider häufiger beobachteten Krankheiten nach dem Genuffe von Getränken, spielen; den Carlos giebt Josef Kainz, den König Philipp Hermann Müller. Yegt wird. Syn. Stöcker: Weisen Sie mir doch den welche durch Hineinwerfen von Eisstückchen gekühlt wurden, Frau Sorma ist jetzt nach Abschluß ihres Newyorker Gastspiels auf der I all nach. Herr Synodale Weber, und bringen Sie mir das weniger durch die Kälte der Getränke, als durch die Rückreise nach Europa. angeblich schriftlich gegebene und mir gebrochene Ehrenwort!" im Eise vorhandenen Krankheitserreger verursacht worden Das Berliner Aquarium ist dieser Tage durch seine Tochteranstalt Es sei ihm unbegreiflich, wie man eine verständige Versammlung sind. Dieselben Nachtheile können durch feste Nahrungs- Rovigno an der Adria und durch seine Verbindungen an der Ost- und mit so unsubstanziirten Dingen behelligen könne. Syn. We bermittel, z. B. Butter, welche durch Liegen auf solchem Eise Nordsee mit mehreren Kollektionen von Bewohnern der füdeuropäischen und Ich darf also danach annehmen, daß nichts an der Sache ist? gekühlt wurden, entstehen. Syn. Stöcker: for Sache ist? gekühlt wurden, entstehen. Vor dem Genuß von Getränken und der deutschen Weere beschickt worden. In der Klaſſe der Wirbelthiere wurde Ich weiß nicht, wieviel Sache anderen Nahrungsmitteln, welche in der vorerwähnten Weise mit zunächst die Abtheilung der Schildkröten um ein schönes Eremplar der im Atlantischen Ozean und dessen füdeuropäischen Ausläufern heimischen Kauana Märchen ist, wieviel Wahrheit sein soll. Sie liegt fo Eis gekühlt sind und infolge dessen gesundheitsgefährlich sein können, vermehrt, die sich durch schmales Brustschild, zweitrallige Füße, hafig ge weit zurück, daß ich mich darauf nicht befinnen wird deshalb hiermit gewarnt. Die Triftstraße von der Müller- bogene Kieferspizen u. a. von der echten Suppenschildkröte der Tropenmeere tann. Sie wissen ja, daß ich in einem gewiffen Theile der Preffe straße bis zur Sparrstraße inkl. Kreuzdamm der letzteren wird be- unterscheidet. Eine andere Sendung brachte 40 Vippfische, aber nicht von vogelfrei bin. Ich finde es im höchsten Grade ungehörig, so etwas hufs Asphaltirung vom 24. 6. M. ab bis auf weiteres für Fuhr ein und derselben Spezies, sondern mit dem in braun grün roth- blauem hier ohne substanzielle Unterlagen vorzubringen. Syn. Weber: werke und Reiter gesperrt. Schuppenkleide prangenden Pfauenlippfisch eine Anzahl der ihm und seiner bitte doch! Indessen nehme ich die Erklärung dahin an, daß Gattung( Crenilabrus) verivandten Arten in Gremplaren von Finger, Hand- bis Fußlänge und mannigfachster Färbung; und somit hat die bisher Herr Stöcker den Vorwurf als unsubstanziirt erklärt, und stehe im Aquarium vorhandene Sammlung dieser dicklippigen, gestreckten, beshalb von weiterem ab. Borsigender Superint. Hübner: Ich schillernden Bertreter einer der größten Fischfamalien durch die für das finde auch, daß bei einem so schweren Vorwurse die Grundlagen Institut neuen und zum theil noch nicht feſtgeſtellten Arten eine der vorgelegt werden müssen, daß man sich nicht nur auf Beitungsnotizen beziehen darf. Damit ist die Weber'sche Anfrage erledigt. Die Arbeiten für die Niederlegung der Bäume in der Potsdamerstraße gehen nur langsam von statten, weil sie ohne jede Störung für den Verkehr vorgenommen werden müssen. Die vollständige Freilegung der Potsdamerstraße von den Baumanlagen dürfte faum vor Ende Juni erfolgen, schätzenswerthesten Bereicherungen erfahren. Die Bewohner der Sahara, welche demnächst das Passage: Panoptikum bevölkern sollen, werden erst gegen Ende des Monats eins treffen. Es sind Verzögerungen auf der Reise eingetreten. Aus den Nachbarorten. = Pfingstfonderzüge zu ermäßigten Preisen werden Sonnabend, Das Säuglingsasyl stand wieder in der letzten Sigung der 5. Juni, von Berlin nach Hamburg mit Anschluß nach Altona, Berliner Medizinischen Gesellschaft zur Debatte. Mehrere Redner Kiel, Glücksburg, Kopenhagen und Helgoland abgelassen werden. erklärten sich diesmal gegen die Errichtung eines solchen Instituts. Abfahrt von Berlin, Lehrter Hauptbahnhof, nachmittags 3 hr Sanitätsrath Moses vom Städtischen Obdach meinte, es müßte die 15 Minuten und abends 10 Uhr 45 Minuten. Ankunft in Hamburg, Einzelpflege für trante Säuglinge angestrebt werden und deshalb Berliner Bahnhof, abends 8 Uhr 48 Minuten und morgens 4 Uhr Weißensee. Die Parteigenossen werden hiermit zur zahlreichen den pflegenden Frauen, im Falle der Erkrankung der Pfleg- 55 Minuten. Rückfahrkarten II. und III. Klasse mit 30 tägiger Betheiligung an der Agitationstour aufgefordert, die morgen, linge, eine größere Dotation bewilligt werden. Krauke Kinder, Geltungsdauer können schon vom 1. Juni ab bei den Fahrkarten Sonntag, stattfindet. Treffpunkt früh 7 Uhr bei Pfeifen- Müller, die sich im Spital befinden, sind möglichst frühzeitig, schon im Ausgabestellen in Berlin, Lehrter Hauptbahnhof( in den Stunden Königschaussee 38. Um zahlreiche Betheiligung ersucht der VerStadium der Befferung, in die Eingelpflege zu entlaffen. Die von 9-12 Uhr vormittags) sowie Friedrichstraße und Alexander- trauensmann. letteren feien ständig nicht nur durch die Organe der Platz( in den Stunden von 3-6 Uhr nachm.) zu folgenden er In Steglik- Friedenan wird die nächste Versammlung des Waisenpflege, sondern auch durch einen Arzt zu überwachen. mäßigten Preisen gelöst werden: nach Hamburg II. Klasse 17,20 m., Arbeiter Bildungsvereins am tommenden Dienstag Ein Säuglingsafyl solle man höchstens als Durchgangsstation für III. Kl. 11,50 m., nach Altona 17,70 m. und 11,80 m., nach Abend 81/2 Uhr bei Schellbase Steglit abgehalten. Massatsch die Ginzelpflege ins Auge faffen. Prof. Heubner sprach sich auch Glücksburg 80,00. und 20,60 m., nach Kiel 24,10 und Berlin referirt über das Thema„ Geschichtsauffaffung". Die Mitdahin aus, daß krante Säuglinge möglichst schnell aus dem Kranken- 16,00 m., nach Helgoland 31,10 m. und 23,10 M., nach Ropen- glieder werden der Kontrolle halber ersucht, die Bücher zu dieser hause entfernt werden müssen. Er hält die Errichtung eines ein- bagen über Ktel- Korför 41,90 m. und 31,50 M. Freigepäck wird Bersammlung mitzubringen. Gäste haben Zutritt. Der Vorstand. zigen Säuglingsafyls für unzweckmäßig und empfiehlt vielmehr nicht gewährt. in Berlin die Errichtung von Depots in den verschiedenen Stadt. Einige Soldaten unserer Armee find durch ein Sitten aus seinem Amte ausgefchieden. Die Ersawahl findet am Rummelsburg. Bekanntlich ist der Gemeindevertreter Lechler theilen, von wo aus die Kinder möglichst bald in die Einzelpflege verbrechen anscheinend schwer belastet. Wegen dieser Straf- Freitag, den 28. Mai, vormittags von 10-12/ 2 Uhr statt. Ju abzugeben sind. Die Vertreter beider Richtungen werden infoweit recht haben, that ist nämlich ein Soldat von der 2. Kompagnie des Eisen- betracht kommt die dritte Wählerklasse des ersten Bezirks, welcher als das mit der göttlichen Weltordnung innig verwachsene Maffenelend, bahn- Regiments Nr. II verhaftet worden. Der Mann hatte vor die Hauptstraße, Prinz Albrechtstraße und Kietz- Rummelsburg umfaßt. als das mit der göttlichen Weltordnung innig verwachsene Maffenelend, furzer Zeit auf einem Tanzboden in Tempelhof ein Diestmädchen Parteigenossen, denen es an Zeit mangelt, die Wählerliste nachzudas die eigentliche und einzige Ursache des bethlehemitischen Rinder: das die eigentliche und einzige Ursache des bethlehemitischen Kinder- eines Berliner Professors kennen gelernt und mit ihm ein Ber- fehen, wollen ihren Stimmzettel bei Theodor Ritter, Goethemordes ist, weder durch die Afyle noch durch Einzelpflege aus der hältniß angeknüpft. Am Sonntag traf man sich wieder in Tempelhof. ftraße 17, abgeben. Alles Nähere wird in der am Montag Aben Welt geschafft werden kann. So lange diese famose Ordnung noch nicht beseitigt ist, so lange die Proletarierfrau, statt ihren Beruf als Nach dem Tanze wollte der Soldat das Mädchen nach Hause geleiten. Auf stattfindenden Versammlung, sowie im heutigen Inserat bekannt geMutter zu erfüllen, vom Morgen bis zum Abend in der Fabrik und das Mädchen wurde nun von den Soldaten vergewaltigt. Der dem Tempelhofer Felde tamen aber noch vier Eisenbahnpioniere dazu geben. Der Vertrauensmann. fronden muß, so lange will unserm Laienverstande aber immerhin Profeffor hat das Verbrechen dem Truppentheile angezeigt und Boyhagen und Kiez- Rummelsburg werden ersucht, in Alle Bewohner der Ortschaften Stralau, Rummelsburg, die Errichtung von Afylen als dringende Nothwendigkeit erscheinen. Daraufhin ist der Geliebte" der Vergewaltigten am Mittwoch ver- der Brotest versammlung zu erscheinen, die am Dienstag Die Norddeutsche Allgemeine" taßbalgt sich in ihrem haftet und in das Militärarrestgebäude in der Lindenstraße gebracht Abend in der Brauerei zu Stralau stattfindet. Näheres im Inseratens heutigen Leitartikel zur Veränderung mit dem Teufel herum. worden. Seine Mitschuldigen hat man noch nicht zur Rechenschaft theile der Sonntagnummer. Solches kann den nicht wunder nehmen, der die traurige Aufgabe ziehen können, da der einzige bekannte Thäter sich weigert, sie anauf sich nahm, den rapide fortschreitenden geistigen Verfall an dem zugeben und eine Ermittelung auf anderem Wege bisher nicht mögarinen Leitartikler des offiziösen Blattes zu beobachten. Zunächst lich war. wird verkündet:„ Daß der Teufel ein Sophist ist, das hat er schon vor tausend und zweitausend Jahren durch erkleckliche Beispiele bewiesen." Dann fängt der Leitartikler urplöglich an, von Jöfen und einem feiner hiesigen Interpreten zu reden, worauf der bedauernswerthe Mann wieder seinen Haß gegen die höllische Majestät entladet: Es muß für den Satan, den Vater alles sittlichen und sozialen Anarchismus, immer ein besonderes est sein, wenn er dergleichen aus Preußen zu lesen bekommt, wo doch sonst die Jugend beiderlei Geschlechts in anderen Anschauungen von dem Werth überlieferter Sitte und geheiligter gesellschaftlicher Juftitutionen heranwuchs." 1193 Sollte sich nicht ein Psychiater oder wenigstens ein Feuerwehrmann mit einem kalten Wasserstrahl des offiziösen Leitartiklers er barmen? Wer mag den Unglücklichen auf den Gewissen haben? Die Numöglichkeit, daß das preußische Herrenhaus etwas Nützliches stiften kann, hat sich gestern wieder herausgestellt. Der Antrag des Grafen Tschirsty- Renard, betr. die Erhaltung des Grunewalds, hat nämlich die verstärkte Agrarfonimiffion des Herrenhauses beschäftigt. Die Kommission hat beschlossen, diesen Antrag, welcher bekanntlich den Grunewald zum Staatspart erklären will, dem Plenum nicht zur Annahme zu empfehlen, sondern vielmehr einer Resolution zugestimmt, in welcher die Erhaltung der alten Bestände als wünschenswerth bezeichnet, die Vornahme von Abläufen widerrathen und eine sorgliche forstliche Pflege empfohlen wird. Die Parkidee ist damit gefallen. Das Polizeipräsidium theilt mit: Es ist wahrgenommen worden, daß die zu Beleuchtungszwecken angelegten elektrischen Leitungen nicht immer mit der nöthigen Sorgfalt gegen brennbare über die Untulanz der englischen Gasgesellschaft lebhaft geklagt, Ju Schöneberg wird. wie ein Berichterstatter meldet Ein Einbruch bei dem Kolonialwaarenhändler Schmale in Fabre 1902 ablaufenden Vertrages mit Schöneberg trotz des Ans weshalb die von der Gesellschaft beantragte Berlängerung ihres im der Dragonerstraße scheint durch dieselbe Diebesbande ausgeführt zu gebots einer hohen Abgabe an die Gemeinde von diefer abgelehnt fein, welche ihre Thätigkeit durch Brandstiftung refp. Brutalitäten worden ist. zu fennzeichnen pflegt. Aus den Kellereien von Schmale konnten Das mit sechs Personen befehte Segelboot ,, Mary", dem nicht zu öffnen vermochten. Der Schaden, den sie dem Kolonial- bei einer Fahrt auf der Dahme in der Nähe von Grünau. Zwei die Verbrecher nur wenig mitnehmen, weil sie den Stellerausgang Kaufmann Fröhlich in Berlin gehörig, fenterte vorgestern Nachmittag waarenhändler zufügten, ist außerordentlich groß. So warfen die der Baffagiere vermochten sich durch Schwimmen aus Ufer zu retten; Diebe einen Sact Mandeln in eine zum theil gefüllte Heringstonne, vier der Berunglückten, darunter zwei Damen, wurden zum theil in andere Waaven wurden zerschnitten, Weinflaschen geöffnet und ihr besinnungslosem Zustande durch hinzukommende Mitglieder eines Inhalt auf den Boden, in Zuckertonnen zc. gegoffen, so daß fast die Berliner Rudervereins den Fluthen entzogen. Das untergegangene gesammten, in dem Keller lagernden Waaren für den Verkauf un- Boot konnte bisher nicht geborgen werden. Bei einer Ruderpartie, brauchbar geworden sind. welche der 21 jährige Barbier Cäsar Schmidt aus der Alten Jakob ftraße 40 mit seinem zwei Jahre jüngeren Kollegen Leupold aus der Wilsnackerstraße 48 spreeabwärts unternahm, tenterte das Fahrzeug. Während Schmidt gerettet werden konnte, fand sein Rollege leider Ertrunken ist ein etwa achtjähriger Knabe, der am Donnerstag Abend 6 Uhr von der Anlegestelle unterhalb der Oberbaum- Brücke in die Spree fiel. Arbeiter, welche dem armen Kinde mit einem Rettungskahn zu Hilfe eilten, konnten leider keine Rettung mehr den Tod im Waffer. bringen. Arbeiterrisiko. Seinen Verlegungen erlegen ist der 38 Jahre alte Arbeiter Franz Grunenberg vom Grünen Weg Nr. 46, der am Mittwoch bei der Arbeit verunglückte. G. war in der Buchstaben und Firmenschilderfabrik von Kaufmann an der Stralauer Brücke 3 beschäftigt und zog sich durch einen Sturz mit der Leiter einen Schädelbruch zu. Nachdem der Verunglückte zunächst in der Woh nung behandelt worden war, brachte man ihn in das Hedwigs. Krankenhaus. Hier ist er am Donnerstag Mittag gestorben. Beugen gefueht. In der Nacht vom 14. zum 15. April ist ein Mann aus einem Pferdebahnwagen heraus auf dem Schloßplatz zu Köpenick arretirt worden. Zeugen des Vorganges werden gebeten, sich bei Heinrich Huth, Berlin, Grüner Weg 35, zu melden. = Aus gekränktem Ehrgefühl in den Tod gegangen ist die in der Pestalozziftr. 32 zu Charlottenburg wohnhaft gewefene Ehefrau des dortigen Polizei Hilssarbeiters Junter. Sie war von einer Berwandten beschuldigt worden, eine Brillantbrosche entwendet zu haben. Da sie diesen ihr hierdurch angethanen Schimpf nicht zu Unfälle im Straßenverkehr. Im Thiergarten, auf einem überleben vermeinte, stellte sie in ihrem Schlafzimmer auf einer Fußwege zwischen dem Großen Wege und der Thiergartenstraße, Müllschippe brennende Preßkohlen auf, legte sich dann völlig an wurde nachmittags der 75 Jahre alte Kaufmann Emanuel Müller gekleidet in das Bett und fand so den Erstickungstod. von einem durchgegangenen Pferde überrannt und innerlich verletzt. Er wurde durch einen Schuhmann nach seiner Wohnung gebracht. Nach Angabe des Fuhrherrn Schneider gehört das Pferd zu einer Ein ZuKunst und Wissenschaft. ein freches Usurpatorenhaus verschwendeten. Nur ein paar Aenderungen sind an dem ursprünglichen Gedicht vorgenommen, die durch den Wechsel des Gegenstandes namentlich in geschlechtlicher Droichte erster Klasse. An der Ecke der Hizig- und Stühlerstraße Hinsicht vorgenommen werden mußten. Die Mutter hat sich in sei es zu Fall gekommen, habe sich losgerissen und sei, nachdem es welche auch hier befannt ist, gaftirt feit turzem in München. Die französische Schauspieler Gesellschaft der Mlle. Josset, einen Vater verwandelt, das Baterland ist zur Vaterstadt furze Zeit im Thiergarten herumgelaufen sei, zur Droschke zurück Dort wurde sie vorgestern von ihrem Jumprefario in Stich gelaffen, geworden, ftatt von dem Antritt der der Herrschaft ist von gefehrt. Der Rutscher habe es schnell wieder eingespannt ohne daß ihr zur Rückreise nach Paris die nöthigen Mittel blieben. dem Treten in deine Nähe" die Rede. An zwei Stellen und sei eiligst davongefahren. Durch einen Radfahrer, ist der Text stilistisch noch verschlechtert: Das was" der fich feiner Feststellung durch die Flucht entzog, wurde In einem in den Zeitungen veröffentlichten Aufruf baten die Künstler ( statt ein) in dem 8. Vers der ersten Strophe verwirrt den Sinn, die fechsjährige Frieda Becker vor dem Hause Stephanstr. 5 das Münchener Publikum, ihnen durch zahlreichen Besuch der während unter dem gesteigerten großen" Jubel im 3. Vers der überfahren Donnerstagsvorstellung die Heimkehr zu ermöglichen. und am Kopfe mehrfach verletzt. einem Wagen der übrigen aber die wörtlich gleiche schwülstige Inbrunst, diefelben elektrischen Straßenbahn ereignete sich gestern an dem Kreuzungssteller Oskar Wilde, der vor gut zwei Jahren wegen Sittenver schalen Liebesbetheuerungen und Freudenbezeugungen der weiß- punkt der Mauer- und Mohrenstraße. Der hintere Theil der gehens zu schwerem Kerker verurtheilt wurde, ist am 19. Mai nach gekleideten Jungfraven. Droschte wurde von dem Wagen erfaßt, die Droschte umgestoßen Abbüßung der völlig unverkürzten zweijährigen Strafe in Freiheit Wie war es möglich, daß das Gedicht, das an die tiefste und start beschädigt. Der Kutscher und die Fahrgäste, Frau Hermine gesetzt worden. Wilde hat in der Haft start zugenommen, erklärt nationale Demüthigung und Schande des deutschen Volks erinnerte, Graffert und die Schneiderin Pauline Gohlke, wurden aus dem fich aber geistig für ermüdet. Er will jedoch die literarische Thätig hier noch einmal verwandt wurde? Was hätte wohl König Wilhelm Wagen geschleudert. Hierbei erlitt die Gohlke eine Duetschung am feit alsbald wieder aufnehmen, zunächst in einem ftillen Londoner empfunden, wenn ihm damals verrathen worden wäre, für wen das Vororte wohnen und dann sich bei Paris niederlassen. Er lehnte Gedicht ursprünglich bestimmt war; er wäre wohl von den bitterften das Auerbieten, seine Gefängnißeindrücke für 1200 Pf. St. zu schreiben, und verstimmendsten historischen Parallelen und psychologischen Beab. Seine Enthaftung erfolgte in aller Stille, kein Freund war trachtungen über die Echtheit loyaler Begeisterungstundgebungen er zugegen. füllt worden. linken Unterschenkel. An der Ecke der Reinickendorferstraße und Gerichtstraße lief abends der 46 Jahre alte Arbeiter Wilhelm Knebel in der Trunkenheit gegen einen Leichenwagen und wurde durch den Suftritt eines Pferdes am Kopfe schwer verlegt. Vor dem Grund stück Schönhauser Allee 145 gerieth abends der Arbeiter Andreas Bilczit unter die Räder seines Geschäftswagens und erlitt eine Quetschung des linken Oberschenkels. Theater. Gerichts- Beitung. Selbstverständlich wußten die Weißgekleideten nicht, daß das von ihnen gewidmete Gedicht geeignet war, wie eine Verhöhnung zu wirken und die schlimmsten Erinnerungen heraufzubeschwören. Eine Privat Beleidigungsklage, welche viele Wandlungen Das Schiller Theater, das im Winter in der Wer aber hat ihnen das Kuckucksei ins Nest gelegt? Unser Ge- schweren Rüstung der Klaffizität einherzugehen pflegt, hat mit seinem legten durchgemacht hat, gelangte gestern vor der achten Strafkammer des währsmann berichtet aus Familienerinnerungen, daß man das Stücke eine Art Sommer- Saison eingeleitet, in der die Heiterfeit vorherrschen Landgerichts I zum Abschluß. Im Juni v. J., zur Zeit als der mals fich einen alt bekannten Marburger Professor mit soll. Auf den französischen Schwant" Madame Bonivard" sollen nunmehr Prozeß gegen den Bankdirektor Hermann Friedmann stattfand, der Bitte it!!! ein Begrüßungsgedicht gewandt habe, und deutsche Schwänte aus vier Zeitaltern folgen. Jakobus Ayrer, der Zeit erschien im Kleinen Journal" ein Artikel, worin behauptet wurde, der In welch' genosse von Hans Sachs, soll mit seinem luftigen Fastnachtsspiel Die ehrlich daß Bankdirektor der habe denn auch dem Wunsche entsprochen. v. Scheme mit Friedmann unlautere grotester Weise, tommt jetzt nach dreißig Jahren ans Licht! Viel- Bäckin" zu Worte kommen, der Wiener Hanswurstspieler Gottlieb Prehauser Geschäftsbeziehungen unterhalten habe. Ginige Tage darauf mit der Stegreif- Komödie Hanswurst, der traurige Küchelbäcker", Rozebue leicht hielt der Gelehrte dem verjagten Fürsten die Treue, und er mit feinem Schneider Fips". Den Schluß des Abends macht Ludwig erschien zwar in derselben Seitung eine Erklärung, wonach fand es nicht geziemend, dem neuen Landesherrn so eilig und heiß Fuldas Fräulein Wittwe". An diesen Einatter- Abend soll sich dann ein Schewe ihn aufgestellten Behauptungen daran Abrede stellte, ben treuen Sinn" zu betheuern. So mag er auf den höhnischen neuer Schwant von Stein und Walther schließen:" Papa Nitsche". Die Verschieden in Enüpfte sich aber Einfall gekommen sein, um sich eine innere Genugthuung zu verwaltung des Schiller- Theaters will, um das Kunstinstitut gegen alle unvor: redaktionelle Bemerkung, daß der Verfasser des ersten Artikels seine Schaffen, jenes alte Denkmal der Schande zu restauriren. Er mag bergesehenen Schwankungen eines Theaterbetriebes unbedingt zu sichern", für Angaben in vollem Umfange aufrecht halte. Der damalige verant 100 000 m. neue Antheilscheine à 1000 W. und 250 M. Herausgeben; wortliche Redakteur des Kleinen Journal" Krause- Goerner, wurde fich nicht wenig an seinem Wit ergözt haben. Die Huldigungsadresse von 1867 ist vielleicht im Hohenzollern- 30 000 Wt. find bereits in einem Kreise von Freunden des Theaters gesichert. im Wege der Privatbekleidigungsklage zur Verantwortung gezogen wegen der Schwere der Beschuldigungen, für museum aufbewahrt. Möge man daneben das Original aus der Grärungen zu Zeichnungen nimmt der Vorsitzende des Aufsichtsraths, und Dr. Wilhelm Förster, Enteplaz 3a, Sternwarte, entgegen. Thalia Franzosenzeit hängen als einen unschäzbaren Beitrag zur Ge- Theater. Am heutigen Sonnabend findet die Première des Schwants Wahrheit er den Beweis gur nicht antrat, zu vierzehn Tagen Ge Rothe Bettel" ftatt. verurtheilt. In dem Schwant find fast alle ersten Kräfte des fängniß Der Beklagte führte schichte der patriotisch loyal- monarchisch- gefühlvollen Poesie. nur zu seiner Thalia- Theaters beschäftigt. Die Hauptrolle, den Theaterdiretter Wenzel, Entschuldigung an, daß ber erfte Actikel D011 dem " die über ell die deren Herr Verfasser, dem Direktor Arndt, dem Chefredakteur Dr. Leipziger direkt| Schöffengericht in Wan 3 beck wieder eine eigenthümliche Be- zweckten: die Vernichtung unserer Organisation haben sie selbstübergeben und dann von dem legteren über seinen, des Beklagten, leuchtung. Zwei Knechte waren wegen Körperverlegung zweier Mägde verständlich nicht erreicht, wie die heutige Versammlung beweist, und Kopf hinweg in die Druckerei befördert worden sei. Jetzt wurde auch angeklagt. Dabei wurde durch die Beweisaufnahme festgestellt, trotz der aftenmäßig dargestellten verdorbenen Sozialpolitik" gegen Dr. Leipziger Strafantrag wegen Beleidigung gestellt. Vor daß die bei dem Vollhufner Burmeister in Hinschenfelde des Herrn Emil Struve, gewesener oder noch gegenwärtiger General dem Schöffengerichte behauptete der Beklagte, daß er nur ganz ober: bei Wandsbeck dienenden Knechte und Mägde, welch lettere erst 14 sekretär des Berliner Bierringes, sind die verdorbenen Brauerflächlich von dem Inhalte des Manuskriptes Kenntniß genommen habe. resp. 15 Jahre alt find, in ein und demselben Raume nächtigen gefellen", unter denen wir die tüchtigsten Kollegen zählen, noch Dann habe er dasselbe in den Korb gelegt, der zur Aufnahme der müffen, und daß dieser Umstand natürlich zu dem ungenirtesten immer wohl und munter. Schriftstücke bestimmt war, welche der Redakteur Krause zu prüfen sexuellen Verkehr geführt hat. Als die Mädchen sich schließlich die Die Buchbinder hielten am Montag ihre Mitgliederversamm hatte. Wenn dieser es verabsäumt habe, sei es ſein eigenes Ver- Ausschreitungen der Knechte nicht mehr gefallen laffen wollten, lung ab. Bor Eintritt in die Tagesordnung ehrte die Versammlung schulden. Da im übrigen der Beweis der Wahrheit angetreten wurden sie von denselben geprügelt. Deshalb die Gerichtsverhand: das Andenken des verstorbenen Kollegen Th. Müller. wurde, fanden mehrere Bertagungen statt. Als dann der Wahrheits- lung. Wir sollten meinen, daß das Verhalten des Dienstherrn dem Dr. Joël hielt einen beifällig aufgenommenen Vortrag über den beweis nicht gelang, erhob der Vertreter des Beklagten mit Erfolg Staatsanwalt eigentlich Anlaß geben sollte, gegen denselben auf Kampf um den Nordpol. Unter Verschiedenem machte der Vorsitzende den Einwand der Verjährung, denn das Schöffengericht erkannte aus grund des Kuppeleiparagraphen einzuschreiten." auf den am Himmelfahrtstag stattfindenden Ausflug aufmerksam diesem Grunde auf Einstellung des Verfahrens. Hiergegen wurde vom und wünscht zahlreiche Betheiligung. In einer weiteren AngelegenPrivatkläger Berufung eingelegt. Die Berufungs- Straftammer hob heit reinigte fich Kollege Tilgner von dem Verdacht, daß er der gestern das erste Urtheil auf, erkannte aber dennoch auf FreiArtikelschreiber über die Diätenfrage im Fachorgan sein solle und sprechung des Beklagten, da dieser als Chefredakteur nicht verant wortlich zu machen und außerdem nicht erwiesen sei, daß derselbe wünscht vom Verbandsvorstand die Verweigerung von Artikeln, falls von dem Inhalt des Manuskriptes so viel Kenntniß genommen sie ohne Namensunterschrift eingeschickt werden. hatte, um zum Bewußtein der zweifellos darin enthaltenen Be- verlängert. leidigungen gekommen zu sein. = Unternehmer- Verbände. Die Vereinigten oberschlesischen Walzwerke haben ihren Verbandsvertrag, der Ende dieses Jahres abläuft, auf zwei Jahre Im Bericht in Nr. 115 unseres Blattes über die General. versammlung der Schiffszimmerer hat sich Zeile 18 Die an der Verarbeitung von Knochen intereffivten ein Fehler eingeschlichen. Es muß da heißen, daß schon gleich nach „ Lodernde Flammen" der Beredsamkeit wurden gestern vor Industriellen Oesterreichs haben in jedem Kronlande eine gemein- dem Untergang der„ Elbe" verlangt fei, daß alle Schiffe starte der achten Straftammer des Landgerichts I gelegentlich einer Privat- fame 3entralstelle für den Einkauf von Knochen errichtet. Fender"( nicht stärkere Wände") erhalten. Unter Fender verflage entfacht, die die Opernsängerin Frl. Laura Haas gegen Diese Zentralstellen haben am 15. Mai ihre Thätigkeit begonnen. steht man starte, in Segeltuch eingenähte und mit fingerdicem Tauden Direktor des Friedrich Wilhelmstädtischen Theaters May Die Meistervereinigungen der schweizerischen Stadt Zürich, geflecht umfponnene Korkmaffen, die beim Passiren fester Gegenam st und dessen Bureauvorsteher Georg Gellert angeftrengt zu denen auch Großindustrielle gehören, haben sich zu einem Verband stände, z. B. Schleusen u. dergl., außer Bord gehängt werden, um hatte. Laß es sich um eine das Theaterleben eng berührende An zusammengethan, der die Abwehr von Streiks und die Wahrnehmung die Schiffswand vor direkte Berührung zu schüßen. Sind solche gelegenheit handelte, zeigte die Anwesenheit mehrerer Bühnen der Unternehmerinteressen auf politischem Gebiete bezweckt. In Fender längs der ganzen Schiffswand fest angebracht, so wird bei mitglieder und das Erscheinen des Intendanten Prasch, des Direktors letzterer Beziehung fagt das Statut:" Der Vorstand soll bei weiteren erfolgender Kollision, namentlich leichterer, der Anprall bedeutend Dr. Löwenfeld und des Vorsitzenden der Genossenschaft deutscher politischen Wahlen und Abstimmungen jeweilen rechtzeitig der abgeschwächt. Bühnenangehörigen, Schauspielers Nissen, die als Sachverständige Delegirtenversammlung Mittheilung machen und sie befragen, ob geladen waren. Frl. Haas war von den Beklagten engagirt es angezeigt wäre, irgend welche Schritte zur Wahrung der worden, am 16., 17. und 19. November die Acuzena im Troubadour gewerblichen Interessen zu thun. Ist die Frage prinzipiell entzu fingen. Kapellmeister Federmann wartete zur Probe ver- fchieden, so soll für den Fall, daß Eintreten befchloffen wird, von geblich auf die Sängerin, an deren Stelle Frl. Günther jeder partei politischen Rücksicht durchaus auf der Probe einsprang. Frl. Haas hatte sich eine Hals- Abstand genommen werden und es ist nur der Standpunkt entzündung zugezogen, der Arzt hatte ihr verboten zu fingen der gewerbepolitischen Interessen ins Auge zu faffen." Sobald die und sie theilte telephonisch der Direktion mit, daß sie Mittel es erlauben, ein ständiger Gewerbesekretär nach dem nicht kommen könne. Am Tage vorher hatte die Klägerin Borbild des Züricher Arbeitersekretärs( der Arbeitstaminer) angeſtellt schon dem Direktor Samft auf telephonische Anfrage die Antwort werden. ertheilt, daß sie wie Herr Samft behauptet in der Vorstellung ganz bestimmt singen werde, während Frl. Haas behauptet, daß sie binzugefekt habe: wenn sie nach der Ansicht des Arztes fingen dürfe." Am Abend der Vorstellung hat die Direktion durch ein ge schriebenes Plakat dem Publikum mitgetheilt, daß Frl. Haas kontraktbrüchig" sei und an ihrer Stelle Frl. Günther die Rolle der Acuzena finge. Diese Kontrattbruchserklärung in der Form des öffentlichen Platats faßte Frl. Haas als eine schwere Ehrenkränkung auf, da ein solches Vorgehen in der Theaterwelt ein ganz ungewöhnliches sei und schon an sich die Absicht der Beleidigung verrathe. Auf die von ihr erhobene Privatklage wurden die beiden Angeklagten frei gesprochen, weil ihnen das Schöffengericht den Schutz des§ 193 zubilligte. Hiergegen legte Fräulein Haas die Berufung ein. Die Beweisaufnahme ergab, daß die Klägerin zur frag lichen Zeit thatsächlich heiser und nicht im stande gewesen ist, die Acuzena zu fingen. Der Gerichtshof erachtete die Plakate für beleidigend und verurtheilte jeden der Angeklagten zu 30 M. Geld ftrafe event. 8 Tagen Gefängniß. 11 Soziales. 1916 Arbeiter- Bildungsschule. Die Bibliothet in der Nordschule, Brunnen ftr. 25, ist für die Mitglieder an folgenden Tagen geöffnet: Gonn; tags, vormittags von 10-12, Dienstags und Freitags, abends zo bis genommen, ebenso in folgenden Bahlstellen: Gotifr. Schulz, Admiralfir. 40a; 10 Uhr. Mitgliedsbeiträge werden an diesen Tagen in der Nordschule entgegenSchöning, stopnickerstr. 68; Reul, Barnimftr. 42; Babiel, Rosenthalerstr. 57; leinert, Müllerfir. 7a; Burghause, Putbuserstr. 32; Blantenfeld, Stephanftr. 29; Werner, Bülowstraße 69; Grube, Mariendorferstraße 6; Kaßler, Junterstraße 1, H. Königs, Dieffenbachstr. 30. teufferſir. 128, Geloſenbungen an den staffter§. König§, S. Dieffenbachur. 80, zu senden. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Borsigender Ad. Neumann, Echwebenstr. 18, v. 1 Zr. Alle Aenderungen im Bereinskalender sind zu richten an Friedrich Kortum, Manteuffelstr. 49, v. 2 Tr. Sund der geselligen Arbeitervereine Berlins und der Nutgegend. Borfigender P. Gent, Dresdenerstr. 107/108. Alle Buschriften, den Vereinstalender Ueber Anstellung von praktischen Vergleuten als Gruben- betreffend, find an H. Bendir, Alerandrinenstraße 100, zu richten. fontrollenre berichtet die in St. Johann erscheinende Volkszeitung": Arbeiter- Rancherbund Berlins und der Umgegend. Aenderungen im In letzter Zeit wird viel darüber geklagt, daß so viele Unglücks- Bereinstatender sind zu richten an Hermann Braunschweig, Dresdenerstraße 80, 2. Hof, 4 Tr. falle in den Gruben durch Kohlen oder Gesteinsfall vorkommen. fälle in den Gruben durch Kohlens oder Beſteinsfall vorkommen. Allgemeine Kranken- und Sterbehaffe der Metallarbeiter, Biliate Um dieser Kalamität entgegenzukommen, hat die Berginspektion Rigdorf. Heute, abends 8 Uhr, Mitglieder- Versammlung Kirchhofftr. 41 bet Fischbach eine praktische Einrichtung getroffen, die auch Filicke. anderen Gruben empfohlen werden kann. Es kann nämlich die Beaufsichtigung Grubenarbeit nicht so überwacht werden, wie die Tagesarbeiten. Die Kontrollirung der einzelnen Arbeitspunkte geschieht täglich einmal durch die Steiger. Hat dieser seine Abtheilung befahren, dann sind die Leute meistens ohne Aufsicht. Deshalb ist sowohl hier in Kamphausen als auch in Kreuzgräben für jede Steigerabtheilung ein zuverlässiger Bergmann bestimmt, der sämmtliche Arbeitspunkte in bezug auf das Verbanen zu kontrolliren hat. Dieser Mann erhält 4 M. = oder Gesteinsfall Allgemeine Kranken- und Sterbelasse der Metallarbeiter. Filiale Berlin 5. Heute, abends 9 Uhr, Mitglieder Versammlung bet Koplin, Lothringerstr. 68. Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, den 23. Mat, vormittags 9 Uhr, tm großen Festsaal der Berliner Reffouice, Kommandantenstr. 57: Bersammlung. Freireligiöse Vorlesung. Um 11 Uhr, ebendaselbst: Bortrag des Herrn Dr. Bruno Wille: Das Warum in der Religion." Zentralverein der Bureau- Angestellten. Seute, abends 8% uhr, bet Babiel, Rosenthalerstr. 67, Urabstimmung. Bortrag. im Buste, Grenadterstr. 33, abends 8% uhr. unentgeltlicher Math wird ertheilt: Monat bet weitervertreter- Verein tagt jeden Dienſtag nach dem ersten abends von 7-9 Uhr: W. Buchholz, Huffitenstraße 36, v. 3 Tr. Im Norden Berline: Für Unfall-, Invaliditäts- und Alters- BerficheA. Daehne, Demminerfir. 66, v. 3 Tr. R. Gutheit, Wiesenstr. 29a, von 8-9 Uhr abends. F. Pieschel, Gartenstr. 65, v. 2 Tv. G. Simanowstt, Gartenstr. 78, Portal 2, 2 Tr. M. Stuhlmann, Oberbergerstr. 37, 4 Tr., von 6-9 abends. R. Tamm, Hussitenstraße 6, von 8-9 ihr abends. abends. Nur für Invaliditäts- und Altersversicherung: F. Blume, III. Straffammer des Landgerichts I eine Anklage wegen versuchter vorkommt. Baffirt im Laufe des Gegen den Baukier Adolf Lindner wurde gestern vor der zwar so lange, als fein Unglüd burch stohlen hob and Grpressung verhandelt. Die Anlage ist das übrig gebliebene erhält der Mann mur 38.80 9. Monats ein Unglücksfall, bann Glied einer Kette von strafrechtlichen Maßnahmen gegen den An- feinem eigenen Interesse, scharfe Kontrolle zu üben, damit Unglücksgeklagten, die sämmtlich mit der Einstellung des Verfahrens endeten. fälle möglichst vermieden werden." Der jest zur Anklage gestellte Fall stammt aus dem Jahre 1890. Die Deutsche Berg- und Hüttenarbeiter- Beitung" bemerkt zu dieser Mittheilung: Ein hiesiger Rechtsanwalt hatte bei dem Angeklagten umfangreiche den Ansprüchen der Bergleute ganz entspricht, so ist doch hier unsers Streliterfir. 58. B. Reimann, Bellermannſtr. 88. F. Trapp, Schulstr. 56, „ Wenn diese Regelung der Stontrolle auch nicht. Boigt, Wiefenstraße 41-42.& Warniſt, Kolbergerſirae 7, von 67 libr Differenzgeschäft gemacht, aus welchen für den ersteren beträchtliche Wissens zum ersten Male in Deutschland der Anfang gemacht voor Differenzschulden in Höhe von 53000 bezw. 45 000. entstanden waren. Die Begleichung der Schulden machte große Schwierigkeiten. Es tam worden, die praktischen Bergleute an der Grubeninspektion theil-. Woh 3. Schönhauser Allee 62. zu einem Bertrage bezüglich ber Schulbenabgahlung, the Cache ging nehmen zu laffen." die indeß bei den damaligen Stürmen an der Börse nicht glatt und Ueber den Umfang des Schlafstellenwesens enthält die Der Angeklagte fuchte sich dadurch vor Schaden zu bewahren, daß„ Statist. Korr." eine intereffante Busammenstellung für den er sich an Verwandte des Rechtsanwalts wandte: zunächst an einen preußischen Staat. Es zeigt sich da, daß das Schlafstellenin Frankfurt a. M. wohnenden Schwager und dann an den wesen nirgends so stark als in Berlin verbreitet ist. In Berlin in der Thiergartenstraße wohnenden Schwiegervater, der waren von je 1000 der männlichen Bevölkerung über 77 Schlafinzwischen gestorben ist. Er bemühte sich, diesen flar stellen Inhaber, während 49 Zimmer abgemiethet hatten. Hinsichtlich zu machen, daß es doch wohl im Intereffe der Familie läge, der letzteren Zahl wird Berlin von vielen preußischen Großstädten die Sache glatt zu machen. Von beiden Seiten wurde dies ab- übertroffen. Betreffs des Schlafstellenwesens sind aber die Vergelehnt. Die Anflage behauptete nun, daß der Angeklagte nach der hältnisse 1000 e mirgends to fehlecht als in der Reichshauptstadt. Bon je männlichen Bevölkerung waren in Bimmer Schlafzimmer Schlafabmiether gänger abmiether gänger Beigerung des Schwiegervaters dieſem die Drohung entgegen gehalten habe, daß er die Angelegenheit dem Ehrenrathe der Anwaltschaft und der Staatsanwaltschaft anzeigen würde. Der Angeklagte bestritt dies entschieden. Die Beweisaufnahme ergab so wenig Berlin positiven Anhalt, daß der Gerichtshof die Anklage nicht für erwiesen Breslau. erachtete, sondern nach dem Antrage des Staatsanwalts auf Frei- Köln fprechung erkannte. 49 77 Stettin 61 28 Elberfeld 61 23 51 122 • 78 72 86 • . 1844755 Charlottenburg Barmen. Danzig Halle a. S.. Dortmund Aachen Krefeld NAPORE 74 19 49 4 75 36 65 10 . 78 87 37 26 0208322 Frankfurt a. M.. 98 Wegen Hebertretung des preußischen Vereinsgesetzes Magdeburg.. hatte sich gestern der Bigarrenarbeiter Ludwig Dechant aus Hannover Berlin vor dem Schöffengericht am Amtsgericht I( Abtheilung für Düsseldorf Uebertretungen) zu verantworten. Dechant ist erster Bevollmächtigter Königsberg i. Pr. 70 83 Der biefigen Zahlstelle des Unterstützungsvereins der deutschen Altona. Zabatarbeiter in Bremen und bat es unterlassen, die Was die Frauen betrifft, so waren in Berlin von je 1000 den Vorstehern von Vereinen, welche eine Einwirkung der weiblichen Bevölkerung 26 Schlafgänger, während 15 Personen auf öffentliche Angelegenheiten bezwecken, durch§ 2 des weiblichen Gesetzes vom 11. März 1850 auferlegte Pflicht zu erfüllen, übrigen Geschlechts Zimmer abgemiethet hatten. Auch in den zu erfüllen, übrigen Städten stehen die Zahlen für die Frauen hinter den oben die Statuten und bas Mitglieder Berzeichniß innerhalb breier Tage nach der Stiftung des Vereins der Drispolizeibehörde wiedergegebenen für die Männer weit zurück. Wegen dieser Unterlaffung hat Dechant ein Strafeinzureber 20 M. erhalten, gegen welches er mit dem Antrage mandat Xind andüdello Im Nord Often: Nur für Juvalibitäts- und Altersversicherung Im Often: Nur für Invaliditäts- und Altersversicherung: G. Bader Gr. Frantfurterstr. 34, v. 4 Tr. Sm Süd- Often: Für Unfall, Invaliditäts- und Altersversicherung: Schalthoff, Michaeltirchstr. 18. Im Süden: Für Unfall, Invaliditäts- und Altersversicherung: F. Stügel mater, Grimmftraße 39.- Nur für Invaliditäts- und Altersversicherung . Keller, Camphauſenſtr. 5. Im Süd- Westen: Nur für Unfallversicherung: G. Hänel, Solmsstr. 44 straße 19. N. Stephan, Leffingsir. 34. Im Nord- Westen: Nur für Unfallversicherung: J. Krause, Wilsnacker Im Zentrum: Nur für Unfallversicherung: G. 2öffler, Klosterstr. 91, Bei sämmtlichen vorgenannten Personen, bei denen hier teine Sprechzeit angegeben, ist diefelbe Wochentags von 7-9 Uhr. Vermischtes vom Tage. zu Die Ein Graf mit Ghrgefühl im Leibe.. fchlesische Aristokratie hat ein großes ergerniß" zu verzeichnen. Ein Graf v. Haslingen Schick fuß hat sich nämlich in Beuthen mit Marie Schaftock, Tochter eines Ader. bürgers, daselbst standesamtlich vermählt. dem Gerolsteiner Eisenbahn- Unglück meldet die K. 3.", daß in der aufs eifrigste betriebenen Untersuchung mehrere Zeugen vor dem Staatsanwalt aussagten, es sei längere Zeit vor der Katastrophe ein Achsenbrand bemerkt und dem Zugpersonal davon Mittheilung gemacht worden. Die führenden Offiziere und Mannschaften retteten sich, indem sie kühn die Böschung hinabsprangen. ce. Räuberischer Ueberfall. Auf der Station Tschaladidi der transkaukasischen Eisenbahn wurde ein bewaffneter Ueberfall auf einen Gasthof ausgeführt, in welchem sich zu der Zeit etwa 40 Reisende befanden. Die Räuberbande umzingelte zunächst den Gasthof, worauf ein Theil derfelben die Räume betrat und fämmtlichen Reisenden und dem Gasthofsbefizer ihre Baarsummen und Werihsachen abnahm, ohne auf Widerstand zu stoßen. auf richterliche Entscheidung Einspruch erhoben hatte. Der- 08 nov Berlammlungen. Mitgliederliste unterlassen babe, er babe aber diese Unterlassung be: Reichstags: Wahlkreise( Süd- Osten), bielt am Dienstag, den twitterungsübersicht vom 21. Mai 1897. Der sozialdemokratische Wahlverein im vierten Berliner Stationen. reduzirt auf Barometerfrand in mm, d. Meeressp. 761 Windrichtung Q NNO 03 1761 # 760 N 758 B NO 758 • 757 NNW 764 SW 763 768 757 DND 762 D60 NO DSD NO 3 - 33 22 221222 268 Wetter 119KRON bedeckt halb bedeckt bedeckt bedeckt Temperatur nach Celsius 6 18 9 14 bedeckt 11 wolfenlos 15 wolkenlos bedeckt 14 10 heiter bedeckt 14 7 16 96 ( 50. 4° R. gangen, weil er zur Einreichung gar nicht verpflichtet sei. Erstens 18. Mai, im Lokal von Brüder, Waldemarstraße, eine Versammlung bezwecke der Verein gar keine Eimvirkung auf öffentliche Angelegen- ab, in welcher Dr. Heymann über Arbeiterschuß in den Kulturheiten, derselbe bezwecke nur die Hebung der wirthschaftlichen Lage ländern" sprach. Redner zeigte an vielen Beispielen, wie die feiner Mitglieder. Zweitens sei er gar nicht Vorsteher des Vereins Arbeiter in den Betrieben ihre Gesundheit selbst schädigen und von im Sinne des Gesetzes. Der Vorstand sei in Bremen, und er den Unternehmern geschädigt wird. Das liege einfach daran, daß die sei nur dessen Bevollmächtigter. Der Vorstand habe es ihm fogar Ueberwachung der Sanitätspolizei eine ungenügende sei. Zu Vereinsdirekt verboten, der Bestimmung des§ 2 zu genügen, da zahlreiche angelegenheiten zeigte Genosse E. Voigt der Versammlung an, daß der Entscheidungen der Gerichte vorlägen, nach denen der Verein nicht Vorstand Vorarbeiten zum Arrangement eines Familienausfluges zu denjenigen zähle, welche eine Einwirtung auf öffentliche An- nach Pferdebucht bei Köpenick unternommen habe, in der Weise, Swinemünde gelegenheiten bezwecken und dieser Rechtsboden durchbrochen werden daß früh der Abmarsch von einem bestimmten Puntt erfolgen solle, Hamburg würde, wollte er oder ein anderer Bevollmächtigter die Bedingung dem sich sogleich oder auch später( per Eisenbahn) die Familien Berlin des§ 2 erfüllen. Er dürfe als Bevollmächtigter überhaupt keine anschließen können. Ferner macht der Vorsißende Mittheilung, daß Wiesbaden felbständige Vereinsthätigkeit betreiben, sondern nur die Aufträge der Vorstand zum 5. und 12. September die Urania" für den München erfüllen, die ihm der Vorstand ertheile. Der Amtsanwalt bemerkte Wahlverein gemiethet hat. Beide Vorschläge werden von der Ver- Wien hierzu, daß der Angeklagte, wie aus dem verlesenen Statut hervor fammlung einstimmig angenommen. Zum Schluß findet eine längere Haparanda. gehe, die Korrespondenz und die Mitgliederliste zu führen habe; daß Diskussion statt über die Verbreitung und die Agitation für den Petersburg derselbe die Unterstützungen zahle, Rechnung über Einnahme und„ Borwärts". Danach tritt Schluß der Versammlung ein. ein.berbee Aberdeen. Ausgabe zu legen, statistische Aufnahmen vorzunehmen, Wahlen vorIm Zweigverein des Zentralverbandes deutscher Brauer Paris. zubereiten und zu leiten, kurz alle die Aufgaben zu erfüllen babe, die sprach in der Versammlung am Sonntag den 16. Mai Dr. Weyl dem Vorsteher eines Vereins zustehen. Sei nun auch der hiesige über: Die Lungenheilstätten und ihre Bedeutung für die Be Wetter- Prognose für Sonnabend, den 22. Mai 1897. Verein fein selbständiger Verein, so sei er doch ein Zweigverein, fämpfung der Tuberkulose."-Bum zweiten Puntt erfolgte die Biemlich fühl, vorherrschend wolkig mit leichten Regenfällen dem ebenfalls die Pflichten des§ 2 obliegen, denn daß der Verein Abnahme der Stimmzettel aur Urabstimmung über die Errichtung und schwachen nordöstlichen Winden. die Einwirkung auf öffentliche Angelegenheiten bezwecke, fei doch eines Streitfonds durch obligatorische Beiträge und eine furze Dis gar nicht zu bestreiten, da derselbe doch mit seiner Thätigkeit den tuffion über die ebenfalls zur Ürabstimmung gestellte Frage über ganzen Stand unfaffe bezw.„ beben" wolle. Gegen diese lettere Annahme verwahrte sich der Angeklagte, da die Thätigkeit des Vereins nicht die die Entfendung eines Delegirten zum Kongreß des amerikanischen gesammten 73 000 Tabatarbeiter, sondern nur den enggeschlossenen Brauerverbandes in Boston. Ein Kollege sprach für und zwei gegen B Die juristische Sprechstunde findet Montags, Dienstags Kreis seiner Mitglieder umfaffe. Der Gerichtshof stellte sich jedoch die Entfendung in diesem Jahr, weil sie den jezigen Beit ganz auf den Standpunkt des Amtsanwalts und erkannte dem An- punkt aus verschiedenen näher bezeichneten Gründen hierzu für Freitags und Sonnabends, abends von 7-8 Uhr statt. Friedrichsberg. Wir haben Ihre Zuschrift dem Mitgliede der Lokaltrage deffelben entsprechend auf 20 M. Geldstrafe. Gerichtshof und ungeeignet halten. Die Abrechnung vom Maskenball ergab und Auf Beschluß fommission, Genossen O. Mahle, Berlin S., Prinzenſtr. 8, Stil. I r., 3 Amtsanwalt riethen aber dem Angeklagten, Berufung einzulegen 31,25 M., welche der Lokalkaffe überwiesen wurde. und dazu einen Rechtsanwalt anzunehmen, der Angeklagte bemerkte der Versammlung sollen den arbeitslofen organisirten Kollegen zu gefandt, an den wir auch ferner alle die Lokalfrage betreffenden Zuschriften jedoch hierzu, das sei ohnehin seine Absicht. der am 23. d. M. stattfindenden Vorstellung in der Urania die zu adressiren bitten. Billets zu den Stehplägen gratis verabfolgt werden. Zum Schluß schaft vermögen wir nicht zu ertheilen. Im allgemeinen ist zu großer Vorsich F. W. Auskunft über die Reellität einer Lebensversicherungs- Gesell Aus Hamburg wird uns vom 20. Mai berichtet:" Die gedachte ein Kollege der vor drei Jahren am selben Datum erfolgten vor Eintritt in solche Versicherungen zu rathen. Insbesondere unterschreibt Sittlichkeit auf dem Lande erfuhr heute vor dem Aussperrung durch die Ringbrauereien; das, was diese damals be- man keinen Aufnahme- Antrag vor genauer Kenntniß der Polize: und 6 heiter Berliner Wetterbureau. Briefkasten der Redaktion. 9. Am 1. n. M. -Statutenbestimmungen. Man achte bei Prüfung darauf, welche Folgen ein: 12. u. t. 16. Für Arbeiterinnen in einer Fabrik besteht die Be: der Kosten können Sie bei der Gerichtstasse Aufschub beantragen. treten, wenn die Zahlung von Beiträgen unterbleibt.-B. A. 18. 1. Für ſtimmung, daß sie nicht in der Nachtzeit von 82 Uhr abends bis 5 Uhr K. M. Die Sachen gehören zum Nachlaß. Der Ehemann hat in der Kartenlegeret ist keine polizeiliche Genehmigung erforderlich, die Anbringung morgens und am Sonnabend sowie am Vorabende der Festtage nicht nach Mart Brandenburg das Recht, entweder auf die betreffende Erbschaft zu eines Schildes mit der Aufschrift Schröpfanstalt für Dumme" zwar 5 Uhr nachmittags beschäftigt werden. Konfektionswerkstätten können sehr verzichten dann muß er die betr. Sachen den anderen Erben unter Abzug zweckmäßig aber noch nicht vorgeschrieben. 2. Ja. 3. Ueber 60 000. wohl als Fabriken erachtet werden: alle Konfettionswertstätten den Be- der Beerdigungskosten herausgeben 3. T. 59. Sie wollett in der juristischen Sprechstunde vorsprechen. oder zu erklären, daß er Miterbe sein stimmungen für Fabrifen unterwerfen, soll eine neue Bundesraths Ber: wolle. Wird er Miterbe, so ist das am Todestage vorhandene Vermögen S. St. Nein. Für bedürftige Geschwister ist im Gebiete des Land: ordnung. Von der angegebenen gefeßlichen Vorschrift giebt es, wie bei der Verstorbenen und des Wittwers zu Einer Masse zusammenzuwerfen. rechts dazu gehört Berlin- nur soweit zu sorgen, als dies ohne Be allen deutschen Arbeiterschutz Bestimmungen eine Unmenge Ausnahmen. Von dieser Masse erhält der Wittwer die eine, die übrigen Erben die andere einträchtigung der Unterhaltungspflichten geschehen kann, die den Bruder Stellen Sie in dem betreffenden Fall Strafantrag. feiner Ehefrau, seinen Kindern und sich selbst gegenüber obliegen. Hälfte. A. W., Weißensee. Ihre Nachbarn sind leider im Recht; es kann Geplagter. Darüber, wie lange mit störendem Geräusch( mit Ma fein Mensch in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. F. S. 26. Diebstahl liegt nicht vor. Die Zither müssen Sie aber heraus: schinen u. f. w.) in einem Wohnhause gearbeitet werden darf, bestehen teine Alter Abonnent. Die Steuerpflicht besteht, weil gegen öte Ver geben und können nur auf Ihr Lehrgeld flagen.( Beim Amtsgericht.) gesetzlichen Vorschriften. Die Frage ist von Fall zu Fall vom Richter danach anlagung nicht Beschwerde erhoben ist.- H. C. Dunckerstr. 99. Nur A. D. 1. Nein. 2. Ja. 3. Nein. 4. Nein. 5. K. 134. 1. Ver: zu entscheiden, ob das durch Maschinen, klaviere u. f. w. hervorgerufene großjährige Kinder fönnen auf richterliche Ergänzung der Genehmigung jährung liegt, falls inzwischen kein Anerkenntniß stattgefunden hat, vor. Geräusch ein die nothwendigen Rücksichten auf die Nerven und das Schlaf zur Ehe flagen. Holländer. Es fann sofort gepfändet werden. Wenden 2. Einbehaltene Sachen werden nie Eigenthum des Einbehaltenden. Letzterer bedürfniß der Mitbewohner des Hauses ungebührlich störendes ist. Ist im Sie sich mit einem Stundungsgesuch an die Steuerbehörde. Heimperth. kann nur seine Forderung einklagen und dann die Sachen durch einen Miethsvertrag lärmendes Geräusch von einer bestimmten Stunde an ver: Der Jahresarbeitsverdienst, nach dem sich die Höhe der Lohnklasse für die Gerichtsvollzieher auf grund des obsiegenden Urtheils versteigern lassen. boten, so ist diese Bestimmung maßgebend. Eine Klage auf Unterlassen der Invaliditätsmarken richtet, ist nicht der wirkliche Jahresarbeitsverdienst. B. N. Wiewohl in der Mart Brandenburg keine eheliche Gütergemein geräuschvollen Thätigkeit wäre gegen shaft besteht, ist es zweckmäßig, vor der Heirath einen gerichtlichen Bertrag außerdem auch gegen den Miether at den Bermiether zu richten, fann Bielmehr gilt als J. der 300fache Betrag des ortsüblichen Tagelohns. Bon angeftrengt werden. E. N. Die dieser Regel giebt es nur wenige Ausnahmen( für Mitglieder von Orts, zu schließen. Zu diesem Behuf ſtellen Sie ein genaues Verzeichniß des Rechnung ist unberechtigt. Es muß von den Adjazenten nur dann gezahlt Betriebs, Fabrit, Bau- oder Innungs- Krantenfassen, für SnappschaftsGigenthums Ihrer Braut auf, begeben sich mit Ihrer Braut auf das Amts- werden, wenn ein Outsstatut die Pflasterungsfrage geregelt hat und in Ge- mitglieder, Seeleute und land- oder forstwirthschaftliche Arbeiter). Bei einent gericht anerkennen dort das mitgebrachte Verzeichniß und verzichten aus mäßheit dieses Statuts seitens der Gemeinde die Arbeiten in Ausführung J. bis 350 M. ist eine 14- Pfennigmarte, bei einem J. von 350-550 Mr. drücklich auf Ihr ehemännliches Nießbrauchs- und Verwaltungsrecht. C. R. 11. Die Strafe müssen Sie sofort zahlen; wegen eine 20- Pfennigmarke, bei 550-850 find 24, darüber hinaus 30 Pf. zu leben. Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Bublikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Thraker. Sonnabend, den 22. Mai. Urania, Tauben Strasse 48-49. Naturkundliche Ausstellung täglich geöffnet von 10 Uhr vorm. ab. Eintritt 50 Pf. Wissenschaftl. Theater abends 8 Uhr. Juvalidenstr. 57/62( Lehrter Stadt: Bahnhof): Täglich von 5 Uhr nachmittags ab bis 10 Uhr abends Sterngegeben sind. Metallarbeiter! Montag, den 24. Mai, abends 8½ Uhr, Kombinirte General- Versammlung Arbeiter Nadfahrer: Verein " Berlin". Sonntag, den 23. Mai: Tour nach Fehrbellin. Treffp. früh 6 1hr Wedding, Danfestirche. Frühstück in Pausin. Nachm. Tour nach Pausin. Treffp. 1 Uhr Wedding, Dantes firche. Zusammentr. mit den früh abgef. Gen. 42 Uhr in Pausin. 21676 Himmelfahrtstag, 27. Mai: Tour Oranienburg. Treffpunkt früh 7 Uhr Koppenplatz. Nachm.: Tour nach Birkemverder, Seeschlößchen". Treff: punkt 1 Uhr Koppenplayz. Zusammens treffen 4 Uhr Birkenwerder. Opernhaus. Die Meistersinger von warte und Mondpanorama. Eintritt der Mitglieder des Deutschen und Berliner Metallarbeiter- Verbandes nach dem Vehnigsee über Zehlendorf, Nürnberg. Schauspielhaus. Viel Lärmen um Nichts. Deutsches. Der Sohn des Khalifen. Berliner. Renaissance. Lessing. Die Geisha. Westen. Onkel Bräfig. Neues. Trilby. Nesidenz. Hochzeit. Parfum). Der Besuch nach der Jun Pavillon( Le Schiller. Madame Bonivard. Linden. Der arme Jonathan. Thalia. Rothe Zettel. Ostend. Der Hafenfuß. Alexanderplats. Alle fünf Barrisons. Eine tolle Prinzeß. Friedrich Wilhelmstädtisches. J Der Raub der Sabinerinnen. Volks. Auf eigenen Füßen. Apollo. Venus auf Erden. Passage: Panoptifum. 500 Sehens würdigkeiten. Zwei Riesen Illusionen. 4 Schiller- Theater ( Wallner- Theater). Sonnabend, abends 8 Uhr: Madame Bonivard. Sonntag, nachm. 3 Uhr: Bauern ehre. Der eingebildete Kranke. Abends 8 Uhr: Die Journalisten. Volks- Theater 34. Reichenberger Straße 34. = Sommer- Saison. Abends 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. Auf eigenen Füßen. Gesangsposse v. Pohl u. Wilten, Musik von A. Conradi. Vor der Vorstellung von 62 Uhr, Sonntags 52 Uhr: Garten- Konzert. Entree: Wochentags 30 f. bis 3 Sonntags 50 Pf. bis 3 M. Thalia- Theater. ( vormals Adolph Ernst Theater). Gastspiel des Herrn Leopold Deutsch. Rothe Zettel. Schwant in 4 Aften von Rich. Mart. In Szene gesetzt von Julius Türt. Morgen und folgende Tage: Rothe Bettel. Oftend- Theater. Gr. Frankfurterstr. 132. Dir. G. Weiss. Heute: Der Hafenfus. Schwant in 3 Aften von A. Garbell. Anfang 8 Uhr. Sommer- Breife: Parquet 1 M. Im Garten täglich: Konzert, Theater, Spezialitäten Borstellung. Anf. 5 Uhr. Die Kaffeeküche ist geöffnet. Sonntag, nachm. 3 Uhr: Kleine Preise:„ Der Hafenfuß." Abends 7½½ Uhr:„ Maria Stuart". Jm Garten: Spezialitäten ersten Ranges. Belle- Alliance- Theater. Vorläufige Anzeige! Wegen Vorbereitung bleibt vom 23.- 30. Mai mit Ausnahme des Himmelfahrtstages- bas Theater ge schlossen. 26 30. Mai täglich 2 Vorstellungen: Konstantinopel. X Konstantinopel. 50 Pf. Näheres die Tagesanschläge. Castan's Panopticum. Die beiden indischen Pygmäen die kleinsten Menschen der Welt! Damen- Wettschwimmen. Passageim Feen- Palast, Burg- und St. Wolfgangstrassen- Ecke. Tages Ordnung: 1. Die zukünftige Gestaltung unserer Organisation. 2. Wahl der Ortsverwaltung, Wahl eines Hilfsarbeiters. Pflicht aller Mitglieder ist es, zu erscheinen. Jeder, der ein Interesse an dem Ausbau und der ferueren Gestaltung der Organisation hat, muß anwesend sein. Agitirt für den Besuch dieser Versammlung. Die Ver fammlung wird pünktlich eröffnet. Ohne Mitgliedsbuch oder Mitgliedskarte kein Zutritt. Metallarbeiter! Am Dienstag, den 25. Mai, abends 8 Uhr, in Ahrens' Brauerei, Thurmstrasse 25/26: Panopticum. Oeffentl. Derlammlung. 500 Sehenswürdigkeiten. 2 RiesenIllusionen: Tages Ordnung: Vortrag des Kollegen Rohrlack über: Unternehmerverbände und Arbeiterorganisationen. Diskussion und Werkstattangelegenheiten. Büchner. Paul Litfin. 282/12 Hiermit erkläre ich, daß der Neftaurateur Robert Kaul, HussitenErnst straße 29, fein Spizel ist. Krüger, Bauarbeiter, Lychenerstr. 10. Verband der Möbelpolirer. Montag, den 24. Mai, abends 8½ Uhr, Admiralstraße Nr. 18 c: Derlammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen G. Wagner über: " Die Ursachen der Verbrechen." 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Die Kollegen der Werkstatt Müller, Blücherstr. 35, und P. Degen von der Werkstatt Broje, Koppenstr. 17, welcher Admiralstr. 18 a wohnt, sind hiermit eingeladen. Der Vorstand. Morgen Mittag 11 1hr in Rixdorf, Hermannstr. 197: Zahlreiche Betheiligung, besonders der Konegen der Firma Borsig, Oeffentliche Versammlung der Möbelpolirer. ist nothwendig. auf dem 1. Dampferfahrt Golfv. Neapel. 167/8 Der Vertrauensmann der Berliner Metallarbeiter: Otto Näther, N., Anfiamerstraße 44, 147/8 Tagesordnung: 1. Bericht und Neuwahl des Gewerkschaftsdelegirten. 2. Der Streit der Möbelpolirer in England. 3. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen aller Kollegen ersucht Der Einberufer. 9. Eisenbahnfahrt Verband der Sattler u. Tapezirer Achtung, Rummelsburg! 2. durch Konstantinopel. Schweizer- Garten Amt Königsthor. Am Friedrichshain. Jeden Sonntag: Extra- Vorstellung und Garten- Konzert. Im Saale: Ball. Anfang 41/2 Uhr. Entree 30 f. An Wochentagen im Mai ist Garten und Saal zu Privatfesten zu ver geben. 15552* Konzert- Garten( 3000 Berfonen) fassend. Schiller- Theater( Wallner- Theater) Berlin O., Walluertheaterstr. 35. Berlin I. Sonnabend, den 22. d. M., abends 9 Uhr, im Englischen Garten, Alexanderstraße Nr. 27e: Versammlung. 157/12 Die Ortsverwaltung. Tagesordnung: 1. Gewerkschaftliches. 2. Verschiedenes. Gäste willkommen. Achtung, Bauarbeiter! Oeffentliche Kommunalwähler- Versammlung für den 1. Bezirk der 3. Wählerklasse, umfassend: Hauptstraße, Prinz- Albertstraße und Kiez- Rummelsburg am Montag, den 24. Mai, abends 8 Uhr, Am Sonntag, den 23. Mai, vormittags 11% Uhr, im Englischen im Lokal des Herrn Gittler in Kietz Rummelsburg. Garten( unterer Saal), Alexanderstr. 27e: Tages Ordnung: Oeffentliche Versammlung Gene Theodor Ritter. 2. Distusfion. 3. Auſſtellung eines Kandi1. Die Erfazwahl und wie stellen sich die Genossen dazu? Referent Genosse daten. 4. Wahl eines Wahlkomitees. der Bauarbeiter Berlins und Umgegend. Genossen, es ist nothwendig, in der Versammlung zahlreich zu erscheinen. Tages Ordnung: 1. Die diesjährige Lohnbewegung der Maurer und wie stellen sich die Bauarbeiter zu dieser Frage? Referent Kollege Rennthaler. 2. Dis fussion. 3. Verschiedenes. 30/9 Wegen der Wichtigkeit der Tagesordnung ist es nothwendig, daß jeder Großes Konzert. Bauarbeiter in dieser Bersammlung erscheint. Der Vertrauensmann. pfehle ich den Garten zur Berauſtal Fachv. Fachy. der Musikinstrumenten- Arbeiter. Vereinen wie Gesellschaften em: tung von Sommerfesten zc. unter foulantesten Bedingungen. 20566 R. Riefke, Restaurateur. Konzerthaus Sanssouci, Kottbuserstr. 4a. Jnh. H. Pierry. Große Vorstellung im gänzlich neu und elegant renovirten Garten, 1500 Personen fassend. Max Aschinger. Adeline Zeth. Leonh. Haskel. Der bengalische Tiger Neu! 2C. Neu! Bade zu Hause. Anfang der Vorstellung 8 Uhr. Entree 30 Pf. Passe- partouts gelten. H. Pierry. Versammlung am Sonnabend, den 22. Mai cr., abends 8 Uhr, bei Henke, Naunynstrasse 27. Tages Ordnung: 204/12 Der Vertrauensmann: W. Forgbert. Allen Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß mein Mann, der Stereotypeur Heinrich Meyling, 2188b am 20. d. Mts. nach schwerem Leiden entschlafen ist. Die Beerdigung findet Sonntag, den 23. d. Mts., 5 Uhr, von de: Leichenhalle des Zionskirchhofes in Neu- Weißensee aus statt. Die trauernde Wittwe. Todes- Anzeige. Allen Freunden und Genossen die 142/ 15* Mann, der Schlosser 2179b 1. Vortrag des Genoffen Dr. Wollheim über: Naturerkenntniß und traurige Mittheilung, daß mein lieber Weltfortschritt". 2. Distuffton. 3. Verschiedenes. Zahlreiches Erscheinen erwartet Grünau. Der Vorstand. Ferdinand Otto, am 20. Mai verstorben ist. Gastwirthschaft von G. Lindenhaynigung findet Montag Friedrichstrasse 2. Zimmer von 25-30 Personen. [ 17689* Saal bis 80 Personen mit Piano.- Garten u. Kegelbahnen. Arbeiter- Derkehrslokal. Freie Volksbühne. Die nächsten Vorstellungen für Juni finden im Thalia- Theater( fr. Adolph Ernst- Theater), Konstantinopel. Konstantinopel. Dresdenerstrasse statt( 1100 Sitzplätze); für die X Konstantinopel. X Apollo- Theater und Konzert- Garten. Zum 11. Male: Venus auf Erden. I. Abtheilung: Abend- Vorstellung, Montag, den 31. Mai. Abend- Vorstellung, Donnerstag, 3. Juni. Nachm.- Vorstellung, Sonntag, 6. Jani. II. " " III. " 99 Ostbahn- Park Die Abend- Vorstellungen beginnen um 8 Uhr. Das Stück, welches zur Aufführung gelangt, wird in der nächsten Annonce bekannt gegeben. Da diesmal auch für die III. Abtheilung eine Vorstellung stattfindet, wird dieselbe wieder eröffnet und können Mitglieder zur III. Abtheilung noch in allen Burlest phantastische Operette in 1 ft Zahlstellen aufgenommen werden. von Bolten Bäckers. Musik von 231/5 Der Vorstand. Paul Lind e. In Szene gesezt vom Direktor J. Glück. Friz Leichtfuß: Rob. Steidl. Jupiter: Henry Bender. Juno: Ilta Baulet. Venus: Frieda Werner. Diana: Toni Daré. Mars: Margarethe Lieban. Merkur: Else Buseany. Amor: Fanesi Tornay. Der Mond: Paul Ybbs. Herr Incognito: Siegue. Licban. Ferner Spezialitäten 1. Ranges und der Kinetograf. Kaffeneröffnung 6½ Uhr. Konzert 7 1hr Auf. der Vorst. 8 Uhr. Concordia Variété- Theater Brunnenstr. 154. Jeden Sonntag: Grosse Theater- und Rüdersdorferstr. 71. Am Rüstriner Platz. Theater- u. Spezialitäten- Vorstellg. Garten Konzert, von der 24 Mann starken Hauskapelle unter Leitung des Musikdirektors Hrn. Otto Görner. Kaffeeküche 3-5 ihr. Entree 15 Pf., wofür 1 Glas Bier gratis. Volksbeluftigungen jeder Art. 4 Kegelbahnen zur Verfügung. Gute Biere, ausgezeichnete Küche zu soliden Preisen. H. Jmbs. Sonntags Entree 20 Pf., Kinder 10 Pf. Victoria- Garten. Spezialitäten- Vorstellung Treptow, Köpenicker Landstrasse, Immer neues Programm. Anfang 6 Uhr. Entree 30, reserv. 50 Pf. Jeden Donnerstag: zweites Lokal hinter der Verbindungsbahn. Kaffeeküche. 11 Kegelbahnen. Ponny und Esel- Reiten. Grünau 4 Halle des straße, aus statt. Alten Louiſen- Kirchhofes, Bergmann Die trauernde Wittive Emmi Otto. Bohrmaschine 21806 fürSchlosser, 15 M., Chausseestr. 77, 1 Tr. Das grösste Brot schmackhaft u. kräftig ca. 6 Pfd. 50 Pf.- der Brotfabrik von H. Bobel jr., Müllerstr. 10-11 Müllerstr. 173, Babitr. 10a, Usedomftr. 23. Demminerstr. 11, ist in folgenden Verkaufsstellen zu haben: 17830* Wollinerstraße( Ecke Fürstenbergerstraße), Kastanien- Allee 83, Danzigerstr. 15, Elsasserstr. 9, Linienstr. 23. Emdenerstr. 3. Danksagung. Für die vielen Beweise herz licher Theilnahme bei der Beerdigung unseres lieben Bruders, Schwagers und Onkels, des Restaurateurs Carl Dumke, Blücherstr. 21, fagen wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten unsern tiefgefühltesten Dant. Die trauernden Hinterbliebenen. Krankenkaffe. Agcuten Rotes Krankenkasse für die Allgemeine jucht überall die Generelagentur Berlin, Halleschestr. 4. 2we. Kümpel's Stehbierhalle, Treptow, Parkstraßen- Ecke. RöntgenLaboratorium, Chausseestr. 3. Photographische Aufnahme d.Knochen des menschlichen Körpers bei Leiden aller Art. Preis von M. 3 an. Aufnahmezeit: Sonntag 10-12 11hr. Clausen& v. Bronk. Fahrräder, 21816 Dr. S. Munter's Wasserheilanstalt..Berlin." Tageskuren.( Verein der Wasserfreunde.) Nachtkuren. 90, 125, 150 wt., Chauffeestr. 77, 1 Tr. Telephon Amt I. 1617. Kommandantenstrasse 7-9, am Dönhoffplatz. Krankenhaus mit 60 Betten, in grossem Park gelegen, Wasserkuren, Packungen, Heissluft- und Dampfkastenbäder, Elektrizität, Massage, Diätkuren, elektrische und alle medicinischen Bäder, Nervenkrankheiten. Frauenleiden, Magen-, Darm-, Herz-, Lungenkrankheiten, Rheumatismus, Arbeitsmarkt. auch stundenweife, Gicht, Zuckerkrankheit, Schlaflosigkeit. Abtheilung für Haut- Buchführung, besorgt zuverlässig SE G kranke. Schwefelbäder. Einzelbäder. Leitender Arzt Dr. S. Munter. Wirthshaus Schmargendorf, 21076 Kölln, Saarbrückerstr. 7. Arbeitslose, redegewandt, finden guten Verdienst, Boyenstr. 28, II. Schriftmaler, Warnemünderstr. 6, direkt am Grunewald, mit Garten, Tanzsaal, Vereinsimmer, Kaffeefüche( à Liter 60 Pf.). Vereinen und Gesellschaften an: tüchtiger, gesucht von H. Urban, gelegentlichst empfohlen. Borzügl. Speisen und Getränke zn soliden C., Alexanderstr. 10, III. Preisen. Patenhofer Bier, Glas 10 Pf. Jeden Sonntag: Grosser Ball. 13219* Karl Baier. Treptow, Hohlwein's Keglerschlösschen, Parteigen., 27 J., verh., s. dauernd Beschäftigung mit schriftl. Arbeiten. Adr. A. B. 13 Postamt 32 erbeten. Konfettionsschneider auf Capes mit 21726 Vorlage verlangt A. Samelsohn, Oberwasserstr. 10. Selbständiger Färber auf Strauß Färberei verlangt 21706 15842* Adolf Rosen, Gertraudtenstr. 23. Köpenicker Landstraße,( 4. Lofal hinter der Ver: bindungsbahn), Restaurant mit großem Garten( ca. 2000 Beri.), fl. Saal für Vereine( 100 Perf.), 2 neue verdeckte Kegelbahnen. Kaffeeküche. Jeden Sonntag: Frei- Konzert. 16869* Wo? Fraiser und Schleifer machen wir unsere Herren- Parthie und Fantasies für meine Busfedernhin? Zum alten Freund auf Bichelswerder. 21766 Wickelpresse und Formen, gr. Bint Grünfam, Borfost, Holz: u. Kohlen für Hornfnöpfe verlangt 17312 wanne zu vert. Breslauerstr. 32, I, 1. geschäft wegen Krankheit jos. billig ver R. Krönert Nflg., Krautstr. 38. 21696 Gebraucht. nußb. Herren- Schreibtisch, fäuflich Spandauerstr. 38. Tüchtigen Packer gegen guten Lohn 21776 Komode, Kleidersp. v. Porath, Mauer: Frdl. Schlafft. f. 2 Herren. Wwe. verlangt straße 49. 21786 Waldom, Lübbenerstr. 9, v. 3 Tr.[ 21836 Goldleisten Fabrit Dresdenerstr. 38 Verantwortlicher Redakteur: Robert Schmidt in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin. Familien- Abend. Gr. Theater Vorstellung. Anf. 72 Uhr. Entree 25, reserv. 40 Bf. Der Sommergarten ist nebst Kaffeeküche geöffnet. Im großen Saale: Tanz. Jeden Sonntag: Konzert. Fritz Braun. Br. 18. 14. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonnabend, 22. Mai 1897. Volkswirthschaftliche Rundschau. Stand und Entwickelung der deutschen Kreditbanken; Ueberschuß und mehr entfällt auf die Berliner Institute, während und 1881 ihre Berliner Zweiganfialt errichtete, und der National Bedeutung von Berlin als Bankplak; Zur Geschichte der die Provinzialbanken, zum theil deshalb, weil eines der bedeutendsten bank, die aus der Hausseperiode zu Beginn der 80er Jahre stammt, großen Berliner Effektenbanken; Bedeutung der Banken für Inſtitute, die Hamburger Norddeutsche Bank, die Selbständigkeit hat die erfte, die Deutsche Bank, die glänzendſte Entwickelung durch die Kapitalwirthschaft und die Bewegung derselben. aufgab und mit der Berliner Diskonto- Gesellschaft fusionirt wurde, gemacht und kann am ehesten als der Diskonto- Gesellschaft ebenbürtig einen Rückgang von mehreren Millionen zeigten. Die sechs größten gelten. Sie ist es, die nach dem Vorbilde der englischen Kolonial-- Deutsche Kreditbanken. Das letzte Jahr mit Berliner Banken haben ihr Aktienkapital, die Reserven mit ein- banken vor allem das überseeische deutsche Bankgeschäft energisch ge felnem großen industriellen Ausschwung, in dem sich die ansteigende begriffen, von 512 Millionen Mark im Jahre 1898 auf 641 Mill. fördert hat. Nach Art der englischen Depofitenbanken pflegt Bewegung der Jahre 1894 und 1895 fortsette, hat naturgemäß auch im Jahre 1896 gebracht. sie ferner das von den anderen Effektenbanken mehr nebenber behandelte dem Bankwesen, diefem allgemeinen Vermittler der industriellen und Handelsthätigkeit, reiche Beschäftigung und wachsende Ausdehnung banten. Es wäre eine sehr interessante Aufgabe, die Entwickelung Aktienkapital und Reserven zusammengerechnet, das im Jahre 1871 -- 8ur Geschichte der Berliner Gffetten- Depofitengeschäft, die Aufnahme und Berzinsung fremder Gelder mit großem Erfolge, wie Mobel hervorhebt. Ihr eigenes Kapital, gebracht. Beide Faktoren des wirthschaftlichen Lebens hängen ja in des Berliner Bankwesens, insonderheit der führenden Banken, im erst 15 Millionen groß war, erreichte schon im Jahre 1889 den ihrer Wirksamkeit aufs engste zusammen; wie die gesteigerte Be- Zusammenhang mit der allgemeinen tapitalistischen Entwickelung wegung der Produktion und des Handels nothwendig in einer ge- Deutschlands darzustellen und die charakteristischen Züge und Betrag von 100 und belief sich im Jahre 1896 auf annähernd steigerten Zahl der Umsätze und daher in einer beschleunigten Tendenzen, die sich auf diesem Gebiete geltend machen, hervor 140 Millionen. Zirkulation des Geldes zum Ausdruck kommen muß, ebenso muß sie zuheben. Die Geschichte der einzelnen großen Banken würde Bedeutung der Banken. Man hat die Kreditbei entwickeltem Bankkredite, der in der Sphäre des Groß- so nur das Material für eine vergleichende, zusammen- wirthschaft, deren Organisation das Bankwesen ist, der Geldhandels die Bewegung des eigentlichen Metallgeldes durch saffende, auf das Wesentliche und Charakteristische gerichteten wirthschaft als eine besondere Wirthschaftsstufe gegenüberstellen die Bewegung von Geldanweisungen ersetzt, in der ge Darstellung geben. Der Titel einer im Vorjahre erschienenen Schrift wollen, etwa in dem Sinne, daß die Defonomie, wie sie von der steigerten Thätigkeit der den Kredit zentralisirenden Wirth( Paul Model: Die großen Berliner Effettenbanken. Jena bei Naturalwirthschaft zur Geldwirthschaft übergegangen sei, dann von schaftskörper, eben der Bauken, zum Ausdruck kommen. Wenn Gustav Fischer 1896) schien derauf zu deuten, daß dieses wichtige der Geldwirthschaft zur Kreditwirthschaft als einem neuen Wirthauch mit allerhand Brechungen und Einschränkungen wird Problem in Angriff genommen sei. Indessen kommt die Schrift, schafts- Systeme übergehe. Das ist natürlich völlig verkehrt. Die die kapitalistische Entwickelung der Produktion, des eigentlichen deren Verfasser, in jungen Jahren verunglückt, sie nicht zu Ende sogenannte Kreditwirthschaft ist nur ein Ueberbau, den die GeldMarktes, in den Bewegungen des Kreditmarktes sich getreulich führen fonnte, über die Beschreibung des Einzelnen nicht wesentlich wirthschaft, d. h. die Produktion für den durch Geld vermittelten wiederspiegeln. Dem mächtigen Fortschritt der deutschen Industrie hinaus. Der Stoff löst sich in eine Reihe nebeneinander gestellter Austausch nothwendig aus sich heraus erzeugt. Sie ist nur die feit 1883 entspricht eine gewaltige, wenn auch durch Rückschläge Biographien diefer großen Kreditinstitute, oft auch in bloße Notizen völlig entwickelte, die erleichterte und wirksamer gestaltete Geldber Konjunktur öfter unterbrochene Ausdehnung der von den Kredit auf. Aber auch so, obwohl mehr Materialiensammlung als ins wirthschaft selbst, durchaus auf ihr als ihrem festen Untergrunde banken eingegangenen Verbindlichkeiten. Nach den Berechnungen Junere und in den allgemeinen Zusammenhang eindringende Be- ruhend. Von diesem Standpunkte ist die Nolle, welche Kredit- und des Deutschen Dekonomist" hat sich die Masse derselben in diesem arbeitung des Stoffes, bietet die Schrift eine Reihe werthvoller und Bankwesen in der kapitalistischen Entwickelung spielen, leicht zu Zeitraum mehr als verdoppelt. Das Attienkapital der in diese anregender Zusammenstellungen. Die drei ältesten Berliner verstehen. Rechnung einbezogenen Baufen, das sich im Jahre 1883 mit Ein- Effektenbanken sind die von Hansemann, dem preußischen Geld wird Kapital, d. h. sich verwerthendes Geld, nur, indem schluß der Reserven auf etwa 800 Millionen belief, ist, wenn gleich auch Bourgeois Finanzminister des Jahres 1848, gegründete es als solches angelegt und beschäftigt wird. Aber der Verwendung mit Unterbrechungen und Rückschlägen, durch immer wiederholte Diskonto Gesellschaft, die Darmstädter Bank, die des Geldes als Kapital sind durch die Langwierigkeit des Kapitalvermehrungen in der Periode bis 1895 außerordentlich allerdings erst sehr viel später ihre Berliner Filiale errichtete, und Waarenumsatzes und durch die unübersehbaren Wechselfälle des gestiegen. Es belief sich int diesem Jahre auf etwa die Berliner Handelsgesellschaft. Diese Banken ver- Marktes, sehr beengende Schranken gezogen. Nur ein Theil des 1340 Millionen, während die Summe des gesammten eigenen danken ihre Entstehung der wirthschaftlichen Aufschwungsperiode Unternehmergeldes fann fapitalistisch verwendet, d. h. in die Fabrik und fremden Kapitals, das in der Verwaltung der Banken war, der 50er Jahre. Bis in jene Zeit hinein hatten einige wenige, mit oder das Waarengeschäft gesteckt werden, ein anderer muß( von den sich der schwindelnd hohen Summe von 4 Milliarden näherte. Die dem Recht der Banknotenausgabe ausgestatteten Banken und kleinere Lebensbedürfnissen des Kapitalisten noch ganz abgesehen) in der Kaffe Bruttogewinne, aus denen nach Abzug der Zinsen, Provisionen, Un- Privatbankiers den ganzen Kreditverkehr in Deutschland vermittelt. bleiben, um als Reserve zu dienen, aus der bei Stockungen des kosten und der dem Reservefonds zuzuführenden Gelder die Divi- Erst der Eisenbahnbau, der, wenn er vom Staate betrieben wurde, Absatzes u. s. w. die nöthigen Mittel zur Weiterführung des Ge denden an die Aktionäre gezahlt werden, stiegen von etwa 81 Wil die Aufnahme von großen Staatsanleihen und, wenn Private ihn schäftes genommen werden fönnen. Die Schranken, welche so der kapilionen Mark im Jahre 1887 auf ungefähr 151 Millionen in 1895, ein unternahmen, die Gründung großer Aktiengesellschaften erforderte, talistischen Verwerthung des Geldes gezogen sind, werden erst erweitert Betrag, welcher sogar die außerordentlichen Gewinnste der der ferner der industriellen Entwicklung der Eisen- und Hüttenwerke, durch den Kredit. Ber, wenn er nicht im Augenblicke Geld besitzt, Hauffeperiode am Ende der 80er Jahre übertrifft; und der Kurszettel der Maschinenfabriken und des Bergbaus einen gewaltigen Anstoß sicher ist, solches geliehen zu erhalten, oder wer, wenn er Zahlungen zeigt, daß für 96 die Dividenden sich auf der Höhe des Vorjahres( für gab, schuf Kreditbedürfnisse, die in dem überlieferten engen Rahmen im Geschäfte zu leisten bat, mit einem Wechsel, d. h. einem später welches der„ Dekonomist" einen allgemeinen Durchschnitt von 71/2 pet. der alten Institute nicht befriedigt werden konnten. Das Beispiel zu erfüllenden Zahlungsversprechen, dafür eintreten Tanu, der ist in herausrechnet) gehalten haben. Auch die Banknotenausgabe, immer des zu Anfang der 50er Jahre zu Paris gegründete Crédit mobilier, der Lage, das Geld, das er sonst als Reserve in der Kasse behalten mehr zum Monopol der Reichsbank werdend, weist eine stetig der wenigstens in seinen Anfangsstadien die die industrielle müßte, zum großen Theile in den Transaktionen seines Geschäftes steigende Bewegung auf. Bewegung mächtig zu fördern schien und vor seinem selbst werbend anzulegen, dies Geld in Kapital zur Aneignung von schnellen Zusammenbruch den Gründern gewaltige Gewinnste ab- Mehrwerth zu verwandeln. warf, reiste noch ganz besonders zur Nacheiferung. " = = Im Rahmen dieser allgemeinen, freilich an englischen Verhält nissen gemessen, noch wenig bedeutsamen Entwickelung und So ist es der Kredit, der es den Unternehmern erlaubt, die Geldreserven Ausdehnung des deutschen Bankwesens schreitet in noch viel Die Hansemann'sche Distonto- Gesellschaft, die mit zu vermindern, d. b. ihre vorhandenen Geldmittel entsprechend intens schnellerem Tempo die Konzentration der Kapitale auf diesem einem Sapital von einer halben Million Thaler und einigen hundert fiver als industrielles und kaufmännisches Kapital auszunuzen. Gebiete fort. Die herrschende Stellung fällt immer mehr den Mitgliedern im Herbste 1851 eröffnet wurde, segelte anfangs unter Und diese in dem Kredite selbst enthaltene Möglichkeit wird durch großen Effettenbauten zu, die neben der allgemeinen einer bescheidenen, gewissermaßen fleinbürgerlichen Flagge. Als die Organisation des Kredites, die Banken, denen die Geldkasse Bankjunktion, das brachliegende Geld der Kapitalisten aufnehmen Zweck der Gesellschaft wurde proklamirt, auch soliden fleineren und die Reserven der einzelnen Unternehmungen und Geschäfte zur und es, entsprechend den Kreditbedürfnissen von Handel und In Gewerbetreibenden den nöthigen Kredit zu billigen Preisen zu ge: Berwaltung anvertraut werden, unendlich vervielfacht. Obgleich dustrie, verzinslich auszuleihen, wesentlich in Börsengeschäften thätig währen. Aber bereits im Jahre 1855 und 1856 wurde auf Hanse verpflichtet, das ihned gegen Gutschreibung oder Banknoten anvers find; die insbesondere die großen Anleihegeschäfte der Staaten, mann's Initiative, um in der Weise der inzwischen gegründeten traute Geld nach Belieben des Eigenthümers herauszuzahlen, find Kommunen, Eisenbahnen u. f. w. vermitteln, in zinstragenden Papieren Darmstädter Bank höhere Gewinnste zu erzielen, das Kapital ver- diese Institute natürlich in der Lage, doch immer einen sehr bes spekuliren und durch Betheiligung an der Gründung von Attien mehrt und die Statuten dahin geändert, daß die Gesellschaft nicht deutenden Theil der ihnen zufließenden Gelder ohne Risiko in eigenen gesellschaften, wie durch Umwandlung industrieller Privat- Unter- nur auf Wechsel, sondern auch auf Staats-, Börsenpapiere und ähn Kreditgeschäften verzinslich anzulegen. Indem sie die Kassas nehmungen in solche mit Attienform, sogenannten Umgründungen, liche Effekten Vorschuß geben, und vor allem, daß sie das Recht bestände und Reserven, also das brachliegende Geld der eine gewaltige, nach allen Seiten hin sich ausreckende haben solle, industrielle Etablissements aller Art und Bergwerks- Unternehmerklasse in großen Sammelbecken vereinigen und es Macht in ihren Händen vereinigen. Sie haben sich zu den eigenthum zum Zweck der Wiederveräußerung und der Gründung auf der anderen Seite eben den Kreditbedürfnissen dieser Klasse Ausschlag gebenden Repräsentanten des modernen Bankwesens aus neuer Attiengesellschaften zu erwerben. Damit war die ursprüng dienstbar machen, vollziehen fie auf gesellschaftlichem Maßstabe mit gewachsen und in ihrer Bewegung spiegelt sich der Gang der allge- liche Kreditbank zur Effektenbank geworden, in welcher unvergleichlich größerer Macht eben den Prozeß, dem auch der meinen Konjunkturen am unmittelbarsten wieder. Die fleinen Stellung fie fortan eine führende Rolle gespielt hat. Noch in der private Kredit dient. Sie erhöhen die kapitalistische Schlagkraft des Bankiers können mit diesen Kolossen, deren Aktienkapital, wenn man ersten Hälfte der sechziger Jahre erschien sie auf dem großen inter vorhandenen Geldes, indem sie methodisch das kapitalistisch brachdie größten Häuser in betracht zieht, sich zwischen 50 und nationalen Geldmarkt, indem sie, Rothschild verdrängend, mit aus liegende Geld dem kapitalistischen Leihbedürfniß zuführen, eine 100 Millionen bewegt und bei Zurechnung der Reserven diese wärtigen Häusern den Vertrieb einer österreichischen Staatsanleihe Transaktion, durch welche Produktion und Handel der KapitalistenGrenze noch sehr bedeutend übersteigt, natürlich nicht fonkurriren; mit großem Erfolge übernahm. Bald darauf schlossen die beiden flosse über die urwüchsigen Schranken, die der Besiß an baarem und nicht weniger dominiren sie durch ihre Geldmacht die Speku Konkurrenten Frieden und agirten bei fast allen wichtigen Finanz- Geld zieht, viel weiler, als es der private Kredit je vermöchte, lationen der Börse. Das Börsengesetz des Vorjahres mit seiner operationen zusammen; noch heute nimmt die Diskonto- Gesellschaft in hinausgetrieben wird. Das rasche Tempo, in welchem die tapita. Vorschrift des Börsenregisters und seinen die Freiheit des Gründungs der sogenannten Rothschildgruppe, der eine ganze Reihe von Banken liftische Produktionsweise sich fortbewegt, ist nicht zum wenigsten der geschäfts einengenden Bedingungen fann ihnen feinen Harm und Bankiers angehört, in Deutschland die tonangebende Stellung Elastizität und Ausdehnungsfähigkeit, die durch den organisirten thun; im Gegentheil, es scheint, als ob diese Gesetzgebung, entgegen ein. Die politischen Erfolge Preußens im Jahre 1866 und der große Kredit der Banken für die Bewegung ber kapitalistischen Betriebe ihrer eigenen Absicht, die Bewegung der Kapitalfonzentration in wirthschaftliche Ausschwung, der dem Kriege von 1870 folgte, setzten gewonnen wird, zu danken. Das untrennbare Gegenstück dieser erdem Kreditwefen und damit die Üebermacht dieser Großbanken in sich für die Bank in flingende Geschäfte um. Sie fonnte anfangs böbten Glastizität ist natürlich eine große Verschärfung der auf mancher Hinsicht nur noch fördern werde. ber siebziger Jahre Dividenden von 24 und 27 pet. vertheilen, in Neberspekulationen und Krisen hinarbeitenden Tendenzen. drei Jahren das Kapital verdoppeln und den Gesammtumsatz ver- Die Konzentration der Banttapitale, die in der Form der dreifachen. Durch Gründung der Provinzial- Diskontogesellschaft, die Attiengesellschaften vor sich geht, erhöht die Wirksamkeit der ihnen in den Hauptplähen des Deutschen Reiches Zweiganstalten und in dem Zusammenhang der tapitalistischen Wirthschaft zufallenden Kommanditen errichten sollte, suchte sie in den Provinzen neue Be- Funktion. Die Attienbanken, selbst ein Erzeugniß der überall auf ziehungen anzuknüpfen. Großbetrieb und Konzentration der Kapitale hindrängenden Tens " Berlin als Bankplay. Berlin ist für Deutschland Das Zentrum dieser Großbaukenentwickelung geworden, wie es dem wirthschaftlichen Uebergewicht und dem rapiden, an amerikanische Verhältnisse erinnernden Entwickelungstempo der Reichs- Hauptstadt entspricht. Hat sich doch z. B. allein in dem zwischen den beiden Berufszählungen von 1882 und 1895 liegenden Zeitraum die in den verschiedenen Gruppen der Industrie, des Handels und des Verkehrs erwerbsthätige Bevölkerung Berlins von rund 400 000 auf 585 000 Personen erhöht, so daß, wie die Statistische Korrespondenz" be rechnet, von den in Landwirthschaft, Industrie, sowie Handel und Verkehr Erwerbsthätigen im preußischen Staate 1882 etwa ein Dreiundzwanzigstel, 1895 aber bereits etwa ein Achtzehntel auf die Hauptstadt entfiel. Der enorme Umfang des in Berlin tonzentrirten Großbantwefens tritt ziffernmäßig darin hervor, daß während die 94 deutschen Kreditbanken, auf welche sich die Rechnung des Dekonomist" erstreckt, im Jahre 1895 zusammen über ein Attienfapital an 1135 Millionen Mark verfügten, auf die 16 in die Rechnung einbezogenen Berliner Banken mehr als die Hälfte dieser Gesammisumme, nämlich ein Attienkapital von 627 Millionen Mart entfiel, wobei die außerordentlich großen Reserven, mehr als 1/5 des Gesammtkapitals, noch gar nicht einbezogen sind. Mit anderen Weder die Darmstädter Bank mit ihrer Berliner Filiale, noch Worten: auf die 78 nicht, Berlinischen Banken kommt im Durch auch die Berliner Handelsgesellschaft, die, wie gesagt, gleichfalls noch schnitt ein Attientapital von 6/2 Millionen, auf die 16 Berliner aus den 50er Jahren stammen, und sich zu großer Bedeutung im So wirkt das ganze Bankwesen als bedeutsames Glied der aber ein solches von 39 Millionen! Und dabei ist das Geschäft Effektengeschäft entwickelt haben( beide verfügen gegenwärtig unge kapitalistischen Wirthschaft, mehr oder weniger direkt auf die Zentradieser Berliner Großbanken gegenüber dem gesammten deutschen fähr über je 100 Millionen eigenes Kapital), fommen an Macht der lisations- und Assoziationsbewegung der Kapitale beschleunigend ein Baufgeschäfte noch in rapidem Vorrücken begriffen. Das ältesten Berliner Effektenbank, der Diskonto- Gesellschaft, gleich. Bon Jedes, auf diese Sentralisationsbewegung geftüßtes Streben nach eigene und fremde Rapital, welches von 94 deutschen Kreditbanken den späteren großen Gründungen, der Deutschen Bant vom einer fortschreitenden Bergesellschaftung der Produktionsmittel, wird verwaltet wurde, wies im Jahre 1895 gegenüber dem Vor- Jahre 1870, der Dresdener Bank, die im Anfang der 70er mit den Produktion und Handel vermittelnden Kreditorganisationen jahr eine Vermehrung um 339 Millionen auf, aber dieser ganze Jahre aus einem Privatunternehmen zur Aktiengesellschaft wurde als wesentlichen Faktoren zu rechnen haben. C. S. Einzelne Mißerfolge, wie die Gründung der eine Reihe von Hütten- denzen, mußten durch die Entfaltung ihres vor allem dem Großwerken zusammenfassenden Dortmunder Union und der Verlust kapitale dienenden Kredits rückwirkend die Konzentrationsbewegung mehrerer Millionen an Strousberg fonnten die mächtig ansteigende der Kapitale auf dem Gebiete von Industrie und Handel noch be Bewegung des Instituts nur wenig hemmen. Mit der Zeit wurde schleunigen. Ganz greifbar tritt diefer Zusammenhang bei der über auch das überseeische Geschäft immer entschiedener in das Bereich das gewöhnliche Banffreditgeschäft weit hinaus reichenden, modernen der Bankoperationen gezogen; an der Gründung der Brasilianischen Form der großen Effektenbanken, von denen wir gesprochen, hervor. Bank für Deutschland, wie der der deutsch- asiatischen Bant war Wenn der Kredit das Tempo der kapitalistischen Produktions- und die Diskonto- Gesellschaft hervorragend betheiligt und der Vertrieb der Handelsbewegung und damit indirekt die Konzentration der Kapitale argentinischen Anleihe wurde sehr zum Schaden der gutgläubigen beschleunigt, so ist das spekulative Börsen- und Gründungss Käufer durch sie in Deutschland besorgt. Ebenso war sie bei der geschäft, das die Effektenbanken als Spezialität treiben, ganz direkt Unterbringung der großen italienischen Anleihe von 1889 und der auf diese Tendenz gerichtet. Selbst als Attiengesellschaften aus der Ronvertirung der russischen Anleihen engagirt. Ihr Aktienkapital, Assoziation der Kapitale entstanden, fuchen sie diese Form der Unter das noch im Jahre 1870( mit Einschluß der Reserven) erst 36 Mil nehmung progressiv durch Gründungen und Umgründungen weiter lionen betrug, ist mit der Zeit mehr als verdreifacht. Im letzten zu verbreiten. Die folcffale Ausdehnung der für den modernen Jahre, nachdem 1894 die Fusion mit der Norddeutschen Bant in Kapitalismus so charakteristischen Form der Aktiengesellschaften, durch Hamburg stattgefunden, belief es sich auf etwa 144 Millionen. welche der Kapitalist als Einzelunternehmer expropriirt und durch Beamte assoziirter Kapitalisten ersetzt wird, ist der Mitwirkung eben dieser Banken zum großen Theil geschuldet. → Eingelaufene Druckschriften. Bon der euen Zeit"( Stuttgart, J. H. W. Diet' Berlag) ift foeben das 34. Heft des 15. Jahrgangs erschienen. Aus dem Inhalt heben wir hervor: Die Heze gegen den Kathedersozialismus. Studien und Bemerkungen zur Entwickelungsgeschichte des wissenschaftlichen Sozialismus. Von P. v. Struve. 2. Etein, Mair und der wahre Sozialismus. Bur weltgeschichtlichen Bedeutung des Geldkapitals im Ausgang des Mittelalters. Von Heinrich Cunow. Satanstinder. Von H. Ströbel. Nikolaus Lenau und die österreichische Polizet. Revue der Revuen. Feuilleton: Die Brillanten des Kardinals. Erzählung von Minna Kautsty.( Fortfehung.) » Soziale Praxis, Zentralblatt für Sozialpolitit", enthält in threr neueiten Nummer 34 folgenden leitenden Auffaz: Die Abschaffung des freien Vereinsrechts in Preußen. Von Privatdozent Dr. J. Jafirow. Theaterrecht und Bürgerliches Geschbuch. Bon Rechtsanwalt Dr. 2. Fuld. Stundung der Patentgebühren für Bedürftige. Interessen- onflitte im Beamtenthum. Berginspettoren als Befizer von Bechenantheilen in Essen. Lohntlaufel bei städlischen Arbeiten in Leipzig. Gesammtausstellung deutscher Städte für die arifer Weltausstellung. Regierungsentwurf über landwirthschaftliche Berufsgenossenschaften in Desterreich. Kleinbauern in England.- Die Kartellbewegung in Deutschland 1891-1897. Bon N. Calwer. Kartelle im österreichischen Abgeordnetenhause. Bercarbeiterschuß in talien. Sonntagsruhe im österreichischen Eisenbahn- Güterverkehr. 6 Uhr- Schluß im Londoner Transportgewerbe. Bemannungsgesetz für die englische Handelsmarine. Feuerbestattung in Preußen. Stellung der Kirchenbehörde. Wohnungsverhältnisse in Ostpreußen. Unentgeltliche Rechtspflege im Kanton Zug. Die Sozialinischen Monatshefte"( Berlin C., Neue Schönhauserstr. 17, Geschäftsstelle für den Buchhandel: Hans Baate, Berlin) haben soeben ihr fünftes Heft erscheinen lassen. Es hat folgenden Inhalt: Giovanni Lerda, Der Sozialismus in Italien. Leopold Schönhoff, Max Liebermann. Dr. Arthur Mülberger, Eigenthum tit Diebstahl". Wilhelm Bölsche, Die neuen Gebote. Dr. Auguft Winter, Frauenarbeit in der Landwirthschaft. Therefe Schlesinger- Ecitein, zu den Wiener Reichsrathswahlen. Ifegrim, Stizzen aus der sozialpolitischen Literatur und Bewegung. II. Der Katheder sozialismus und Herr Ludwig Bamberger. Rundschau: Deffentliches Leben Wiffen fchaft Kunst Revuen. Bibliographie der Sozialwissenschaften für das erfte Quartal 1897. Das Heft enthält ein Porträt von Mar Liebermann. Preis pro Seft 50 Pf., pro Quartal 1,50 M.( intl. der Beilage: Der fozialistische Student). -Der sozialistische Student"( Berlin C., Neue Schönhauserstr. 17) enthält in feinem fünften seft: An die sozialistischen Atademiter!- Parvus, Gleichheit. Heinrich Heine, Jammerthal. Casca, Von zweyen Magnificenzen. Wilhelm Pudor, Die Leipziger Hochschul- Vorträge und ihre Resultate. Medicus, Bum Frauenstudium. Rundschau: In eigener Sache Von den Hochschulen Unsere Bewegung. Preis der Einzelnummer 10 Pf., pro Quartal 30 Pf. Was lehrte Jefus Zwei Urevangelien. Von Wolfgang Kirchbach Berlin 1897. Ferb. Dümmler's Berlagsbuchhandlung. Preis 5 M. Zwei Millionen und nichts anzuziehen." Amerikanische Geschichte von William Allen Butler. Ueberfest von Eduard Dorsch, heraus gegeben von Karl Knorg. Bürich und Leipzig. Berlag von Karl Henckell u. Co. Die künftliche Fifchzucht". Nach dem neuesten Stande bearbeitet von Dr. E. Bade. Mit 2 Tafeln und 16 Tertabbildungen nach Originalzeichnungen des Verfassers. Magdeburg. Creuz' sche Verlagsbuchhandlung( N. u. Dr. Kretschmann). 1897. Bon Dr. Naturgeschichte der deutschen Sumpf- und Strandvögel". Curt Florice. Mit 44 Abbildungen auf 16 Tafeln in Schwarzdrud. Magdeburg. Greus'sche Berlagsbuchhandlung( S. u. M. Kretschmann). 1897. Hackescher Markt 4, Ecke Neue Promenade. J. Brünn Am Stadtbahnhof ,, Börse". Zum Wohnungswechsel gelangen große Lagerbestände meiner Teppiche! Gardinen! Fertige Wäsche! Steppdecken! Leinenwaaren! zu ganz aussergewöhnlich billigen Preisen zum Ausverkauf! Buchdruckerei- Verkauf. I Eine modern eingerichtete Buchdruckerei im Kg. Sachsen,( 3 Schnell und 2 Tiegeldruckpressen, Dampfbetrieb) mit dem Druck zweier wöchentlich erscheinender sozialistischer Zeitschriften und sehr guter Kundschaft, ist sofort für den Preis von 40 000 r., bei 25 000 Mif. Anzahlung zu verkaufen. Event. wird der bisherige Besitzer noch eine Zeit lang mit thätig sein. Oferten sub Buchdruckerei" an die Erped. d.„ Vorwärts" erbeten.[ 21763* " Deutsche Schuh- Fabrik Erfurt Tiefert 15869* Schuhwaaren en gros& en detail in eleganter und folider Ausführung. MACHT EINIGKEIT GESETZL STARK GESCH EUTSCHE SCHUHFABRIK ERFU HerrenHüte, neneste Facons, steif 1,50 M., weich 1,50 M. giebt ab Fabrik. 1729L Grünerweg 27, I. Et. Für 36 Mark liefere feinen Anzugn.Maaß. Für 30 M. ff. Sommer- Baletot nach Maaß. Für 8-12 M. feinste Hosen nach Maaß. Bedeutendes Stofflager.* Preisliste von Carl Stier Krausenstr 14, 1, kein Laden. Fabrik für Herren- u. Knaben- Garderobe Parteigenossen! HE nur mit üte Kontrollmarke Schirme, Stöcke, Kravatten Dresdenerstr. Otto Gerholdt, Stalizerſtraße.. Bahn- Klinik. Künstl. Zähne in tadelloser Aus: führung v. 3 M., Plomben v. 2 M. an. Schmerzlos. Zahnziehen mitt. Cocaïn, Cloréthyl, Chloroform und Lachgas unter Leitung eines praft. Arztes. Bei Bestellung v. fünstl. Zähnen Zahnziehen, Zahnreinigen umsonst; Ratenzahlung gestattet, Woche 1 W. Guckel, Lausißerpl. 2, Elsasserstr. 12, Stegligerstr. 71. Arbeiter Berlins! Künstliche Zähne. Die Fabrikate der ausgesperrten Schuhmacher in Erfurt werden jetzt, außer in den bekannten Verkaufsstellen, in den eigenen Niederlagen Bellealliancestrasse 102 imb Rosenthalerstrasse 63,64 Weitere Filialen München, Sendlingerstraße 10. Dachauerstraße 83. Landsbergerstraße 7. Frankfurt a. M., Liebfrauenberg 26. Düsseldorf, Bismarckstraße 91. verkauft. in Deutschland: Kölu a. Nh., Eigelstein 66. Bremen, Faulenstraße 75. Hannover, Klagesmarkt 7a. Hamburg, Werstraße 8a. Leipzig, Zeigerstraße 37. Braunschweig, Höhe 4. Jeder Käufer, der einen Versuch macht, wird mit dem gelieferten Fabrikat, das jeder Kontarrenz die Spike bietet, in Pres und Qualität zu friedengestellt. Unser Geschäftsgrundsak ift: Geringer Ver: dienst, rascher Umsatz. Jedem unserer Freunde kann die Waare bestens empfohlen werden. Damenstiefel von M. 3,50, Herrenstiefel von M. 5,75. Ju der Bellealliance- Straße bitte genan auf Nummer 102 zu achten. Für die Geschäftsleitung Möbel, Wilh. Bock. Spiegel und Polsterwaaren. 9 Compl. Wohnungs- Einrichtungen. Tischlermeister,[ 15879* Franz Tutzauer, Berlin SW., Blücherstr. 14. Monopol- Cheviot!! Unsere bekannte Specialität solid u. modern bewiesen durch zahllose Empfehlungen, liefern wir in schwarz, blau oder braun 3 Meter zum Anzuge für Extra prima, 140 Centimeter breit, 10 Mark. 3 Met. zum Anzuge 12 Mark, reine Wolle, echte Farbe. Muster hiervon und allen anderen Herrenstoffen in überraschend schöner Auswahl zu bekannt niedrigen Preisen franco an Jedermann. Kein Kaufzwang. Wilkes& Cie., Tuchindustrie, Aachen No. 78. Man verlange nur Van den Bergh's feinste holländische TafelMargarine. Unibertroffen in Feinheit des Geſchmacks, Falle des Aromas und Fettgehalts. In den meisten besseren KolonialwaarenGeschäften käuflich. 15790* 0. J. Engelke, Neue Jakobftraße 26, echten alten Nordhäuser Liter M. 1,-,. M. 0,50. 1,40, 0,7,0 Kleinverkauf von 10 Pfg. an. Achtung! * extra alte Waare • Brunhilde!• 11 " 11 11 Roland Cheviot! Unverwüstliche u. echtfarbige Spezialitäten der Firma Carl H. Klippstein& Co., Mühlhausen i. Thür. No. 11 Weberei und Versand- Geschäft. Unsere reichhaltige Kollektion von Damen- und Herrenstoffen sowie Portièren steht auf Wunsch franko zur Verfügung. Zahlreiche, uns unverlangt zugegangene Anerkennungsschreiben bezeugen die Vorzüglichkeit unserer Stoffe. F. Steffens, Rosenthalerstr. 61, 2 Tr. *) Theilzahlung pr. Woche 1 M. Hüte für Herren, nur gute, dauerhafte Waare in allen Farben, weich u. gesteifte 2,60, echte Lodenhütte 2 M., Kinderhüte 1,50. J. Streblow, Brückenstr. 15 a.[ 15612* bedeutend billiger wie überall in G. Klietmann's Fabriklager, Stroh, Filz: und Seiden: Hüte Mariannenſtr. 33 pt. Kein Laden. Hüte- Ausverkauf Engros Geschäft Gabriel Grüner Weg 112, pt. Herrenhüte, weich und steif von 1,50-2,80. Haarfilz von 5 M. an. Knabenhüte von 80 Pf. an. Herrenmützen, große Auswahl. Eleg. Cylinder von 5-15 Mark. Herren- Hüte 65 Pf. Bessere Hüte enorm billig, verkauft aus der Fabrik im Komptoir 15882 Barnim- Straße 4/5, Kastanien- Allee 101. Sonntags geöffnet. 66. Resterhandlung. [* 66. Billig Reſte zu Knaben- Anzügen von 1 M. Große Anzüge von 7 M. an, bis zum feinsten Kamingarn, auch pass. zu Einsegnungs- Anzügen. Große Aus wahl in Baletotstoff., sowie zu Mänteln, Jaquets, Plüsch, Atlas, Seide.[ 17679* Auf Wunsch alles zugeschnitten, auch angefertigt. Fertige Knaben- Anzüge. 66. Karle, Waldemarstr. 66. Telephon Amt IV. 1597. Von dem erften Versuche an wird Jeder zu der Ueberzeugung ge= langen, daß man HerrenAnzüge, Paletots, Beinkleider, KnabenAnzüge und Paletots bei M. Feige am billigsten und besten tauft. Mein Spezial- Etablissement be: findet sich Schöneberg, Hauptstraße 145. Jeder, der bei mir einmal gelauft hat, 17258* kauft gerne bei mir, da mein Etablissement strengsfe Reellität als Grundlage hat. Jeder Käufer wird sich über die große Auswahl freuen und stets das Allerneueste am Lager finden. 1 Mk. Seide zu Brautkleidern. Pulvermacher, Seydelstr. 28. Bitte genau auf Nr..35 zu achten. Jede Uhr repariren und reinigen fostet bei mir unter Garantie d. Gutgehens nur 1 Mark 50 Pf. außer Bruch, fleine Reparaturen billiger. Großes Lager neuer und gebrauchter Taschenuhren, Regu latoren und Wecker, alle Arten Ketten, sowie Brillen u. Bincenez. Carl Lux, Uhrmacher, 35 Chauffee- Straße 35. Lanolinseife! macht die Haut zart it. geschmeidig. 1 Stück Lanolinseife und ein reines Handtuch liefere ich f. 10Pf. p. Woche. Handtuch- Verleih- Just. L. Figner, Neue Königstr. 17. Fernsprech- Amt VII. Nr. 2087. Möbel verlichen gewesene und neue, stannend billig, Theilzahlung gestattet. Beamten ohne Anzahlung. 17919* Nene Königstr. 59. Reell und billig tauft man in der Norddeutschen Schuhfabrit von W. Hitschke, ge gründet 1872, Staliterstr. 13, Edfe Admiralstraße, am Kottbuser Thor.* Reste. Reste. Hosenreste, jed.Rest eineHerrenhofe, 5M. Sommerpaletotreste, jeder Rest einen 17562 Baletot, 10 Mart. Knabenanzugreste, sehr groß, 2-3 M. Herrenanzugreste in größter Auswahl. Krausenstr. 14, I., fein Laden. Betten Steppbeden, Gardinen, Sommerpaletots, Anzüge, Hosen, Reisefoffer, Regulatoren, Re montoiruhren, Wäsche, Goldwaaren spottbillig Pfandleihe, Neanderstr. 6. Echt Pazenhofer Bier Ausschank Neue Schönhauser- Straße 2. 0.4 Lit. f. 10 Pf. 21296 Adolph Meier. Schulz' Festsäle, vorm. Paster Nene König- Strasse 7. Jeden Donnerstag: 15852* Damen- Kränzchen. Jeden Sonntag: Großer Ball.= Vereinszimmer. Saal für Versammlungen frei. Ed. Schulz, Gastwirth. Grünau. G. Wagner's Restaurant früher Lietke. Großer Saal, Garten, Kaffeeküche, Kegelbahn, Ausspannung. Nonnenberg's Restaur., Treptow, Parkstrasse. Jeden Sonntag: Frei Konzert. Schöner Garten. Gr. Saal. Kaffeeküche. 168 Oranienstr. 168. Potsdam: Brandenburgerstr. 23. Ich empfehle zu nachstehenden sehr billigen Preisen: A. Anzüge. Mark 20, Jaquet- Anzug v. melirt. u. karrirt. Buckskin, schöne Muster 17,50 Jaquet- Anzug von melirtem gezwirnten Buckskin, schöne Muster, sehr haltbar Jaquet- Anzug von dunkelblau oder schwarz Cheviot, cinoder zweireihig haltbar und schwer • 20, Jaquet- Anzug von feinem Cheviot, karrirt und melirt 25, Jaquet- Anzug von dunklem Velour, schöne Muster, selur 36, 37 und 22,50 Jaquet- Anzug v. blauem Cheviot, eleg. Anzug, 1- od. 2reihig 30, Jaquet- oder Rock- Anzug von Kammgarn, haltb. u. eleg. 30, Jaquet- oder Rock- Anzug v. gemust. Kammg, eleg. Anzug 36, Jaquet- oder Rock- Anzug v. einf. Kammg., fein. Salonanz. 36, Jaquet- Anzug v. feinst. Cheviot, blau, schwarz od. braun 36, Jaquet- Anzug von prima Cheviot, blau, schwarz od. braun 42, Jaquet- Anzug von prima melirtem Cheviot, grösste Neuhoit, hochelegant und sehr haltbar Jaquet- oder Rock- Anzug von gemustertem Aachener Kammgarn, eleganter Promenaden- Anzug, Neuheit Jaquet- Anzug von gemustertem Aachener Kammgarn, Neuheit, sehr fein Gehrock- Anzüge in Kammgarn oder Tuch, sehr elegant, 45, 42, 45, 36, 40, 45 bis 54, B. Paletots. Paletot von melirtem Cheviot 15, Paletot v. dunkl. Chev. i. grau, braun u. schw. melirt. Farben 18, Paletot von glattem Satin, sehr elegant. 24 u. 20.Paletot v. Chev. in hochf. neuen Farben mit feinstem Futter 25, Paletot v. ff. Kammg., Cheviot, Satin etc., sehr eleg. 33 u. 30, Havelocks u. Mäntel v. echt bayer. Lodenst. 36, 30, 20 bis 9, C. Hosen. Hose von'gezwirntem Buckskin in melirten Mustern Hose von gezwirntem Buckskin, schöne Melangen 3,10 4,50 Hose v. Zwirnbuckskin, schöne gestr. Must. in haltbar. Stoffen 5,50 Hose v. Forster Zwirn- Cheviot, 7,50 elegante, haltbare Stoffe. Hose von Velour, in kräftiger, gestreift. Waare, hell u. dunkel 6,50 Hose von Velour, in sehr kräft. Waare, gestr. od. gemustert 8, Hose von schwarzem Satin 15,-, 12,-, 10,- und 8,50 Hose von Kammgarn mit Seide, hochfeine neue Muster 9,50 12, Hose von Velour, prima Hose von Aachener Kammgarn, sehr elegant 12, und 10, Hose von prima Kammgarn, hochfein 20,- bis 15, Hose v. Kottbuser Zwirn, Neuheit, sehr elegant und fest Hose von Kottbuser Cheviot 14,- und 12, 8,50 D. Knaben- Anzüge. In Knaben- Anzügen halte ich stets eine sehr grosse Auswahl der neuesten Stoffe u. Façons u. empfehlo dieselben schon von 4 Mark an. E. Jünglings- Anzüge Mark 12, bis 24, 15,- bis 18, 18, Jaquet- Anzug in Diagonal- Cheviot. Jaquet- Anzug in Diagonal- Kammgarn. Jaquet- Anzug in Satin, kräftiger Anzug. Jaquet- Anzug in Satin oder Rips- Kammgarn. Jaquet- Anzug in prima Diagonal oder Kammgarn 27,- bis 33, Jaquet- Anzug in Zwirnbuckskin, sehr haltbar. Jaquet- Anzug in blau oder braun Cheviot. Die • 20, bis 24, 15,- bis 20, . 18,- bis 27, F. Radfahrer- Anzüge. Jaquet- Anzug in Tricot 30,-, 25, und 15, Restaurant Klugmann, Jaquet- Anzug in Loden.36,- 30,-, 25,-, 20,- und 18, Jaquet- Anzug in Cheviot 36,-, 30,-, 27,- 25,-, 22,50 und 15, Radfahrer- Anzüge sind zum grössten Theil so eingerichtet, dass die Hosen lang und kurz getragen werden können. G. Joppen. Rummelsburg, Chauffeehaus. Herrlicher, schattiger Garten, Natur Wald, 5000 Personen fassend, überdeckte Kegelbahnen, Kaffeeküche. Pferdebucht“, Köpenick, Joppe von Loden ohne Futter schönster Laubwald u. größte Spiel plätze d. Umgeg., gr. Saal u. Halle, Kaffeeküche, Kegelbahn, Schieß: stand. W. Magdeburg. Oranienburg. Waldhaus Sandhausen, nahe dem Lehnit u. Grabowiec. 15 Minuten vom Bahnhof rechts. Empfehle den Genossen mein Lokal · . • Joppe von Loden ohne Futter Joppe von Loden mit Futter. Joppe von Loden mit Futter Joppe von Kameelhaar- Loden ohne Futter Joppe von Kameelhaar- Loden Mark 5, 7,50 9,50 10,50 8,50 12 bis 20, Sämmtliche Joppenstoffe sind wasserdicht imprägnirt. Die festen Preise sind an jedem Gegenstande zu Ausflügen. Daſſelbe ist am Balbe deutlich angegeben, ein Handeln findet nicht statt. gelegen, mit großem schattigen Vor- u. Hintergarten, gr. Pariser Tanzsaal, Konzertbühne, für Gesangvereine vor: züglich geeignet. I. Saal für GeNach Auswärts sende Muster und Maassanleitung ſellſchaften 2c. zur geft. Benubung. franko zu und garantire für tadellosen Sitz, worüber viel J. Woyde, Gastwirth. Einziges Verkehrslokal der Genossen von Oranienburg und Umgegend. Haferland's Restaurant, Ober- Schöneweide, empfiehlt seinen Saal, Garten, Kegelbahn, Kaffeeküche. Solide Preise. unverlangte Anerkennungen vorliegen. Verantwortlicher Redakteur: Robert Schmidt in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin, 17192*