l Nr. 17. WiierOaHnng^dlaoe. 1931. Gorra«nb der Sklave. Gorra, der Ackerbauer, hatte sich einige» Geld erspart und wanderte zur Stadt, um sich einen Sklaven z« kaufen. Der Händler zeigte ihm verschiedene, aber keiner war gesund und kräftig.„Du willst Wohl um deine armseligen Silberlinge einen Riesen kaufen, der mit einer Hand eine Eiche entwurzeln kann?" höhnte der Händler. „Gewiß, wenn ich einen Riesen bekommen könnte....", jagte Gorra ernsthaft. „Sieh dir einmal diesen an. Hast du schon solch mächtigen Brustkasten gesehen? Beachte die kräftigen Muskeln, Sehnen und Gelenk! Und dir Zähne sind wie die eines Eisbären. Den Sklaven kannst du haben." Gorra bedachte sich eine Weile, denn der Sklavenkauf»st keine kleine Sache, befühlte gründlich Arm- und Beinmuskulatur. Da entschloß er sich und zahlte mit sanrer Miene. Der Sklave wurde losgekoppelt und Gorra zog mit ihm, seines Handels froh, nach Hause. Rach einigen Tagen wurde der Sklave müde und krank. Denn er fühlt« sich nun nicht mehr Ware, die angstvolle Spannung, wat wohl die Zukunft bringen würde, war vorüber; jetzt erwacht« die Sehnsucht nach seine« heimatlichen Wäldern., Gorra verstand sich gut auf dies« Krankheit, und er freute sich, denn Heimweh hatten nur die guten und Irene« Sklaven. Er setzte sich a»» das Lager deS Kranken, der regungslos dalag und sterben wollte, und sprach bedächtige Worte zu ihm: „Du hast Sehnsucht nach deinen Bergen, Man»», ich weiß es. Und du sollst zu ihnen zurückkebren. Ich verspreche es dir »nid du karrnst dich auf mein Wort Verlader». — Du bist noch so jung... wenn du»lernen Acker fünf Jahre rechtschaffen und fleißig bearbeiten willst... ich habe ja viel Geld für dich zahle»» wüster», aber ich will»richt daran denk«... dann sollst dr» deine Freiheit zurückerhalteu. Fünf Jahre, fünf kurze J-h«!" Der Sklave sprang auf, bekam Helle Auge« und arbeitete mit voller Kraft. Wie ein Hungernder aus die Mahlzeit stürzte er sich tagtäglich auf die Arbeit. Es war eine Lust für Gorra, wem» er vor der HauStüre in der Abendsonne saß und feinem Sklaven znsah, wie die Muskeln sich unter der brau« Adon A». 4B»nd die Ketten »»»einer Familie waren stärker, als meine Sehnsucht. Ich werde»»iemalS gege»» Westen ziehe»» könne»», dem» meine Tage wanden» zum Abend. Tu aber, Mann, bist jung n»rt> dein Leben steht nicht eitimal auf Mittag; ich weiß, du wirst einmal nach Westen kommen, nach Westen,>vohn» ich mich der- gebe»»s gesehnt. Aber du mußt stark u»»d gesund sein!" Ullgeru»vnrde der Sklave gesund. Er arbeitet schwerfällig und bekam einen Hang zum Fa»»le»»ze»» und zum Schlafen. Denn da »varen siiße Träume bei ihn» und er sah sich als freier Mann in den Wäldern. Aber aus seinen Träumen riß ihi» eines Tages die »»»»barmherzige Putsche. Da duckte er sich, arbeitete wieder und weinte in den Nächten. Wieder verging eine Zeit. Müde war der Sklave und zur schloere»» Arbeit untauglich, da gab Gorra jciucin Sklaven wirklich die Frcil)eit. Nnd er wanderte gegen Weste»» n«d suchte..... Roch Jahren kam er z»»rück, tausend mol nnidcr, als er gegangen. Er hatte Berge gefnnden nnd Wälder, wilde Tiere»md wilde Menschen, aber überall war er frernd und uirgends war feine Heimat. Gorra war alt rn»d blind u»ch»licht mehr der Herr auf dem Hofe. Aber sein — 2— Slowakisches Volkslied Lieber Gott, lieber Gott, Den wir Vater heißen, Wenn Du uns schon Zähne gabst, Gib uns auch zu beißen!£.■ Wenn man uns die Schnitte gibt, Ist'sie karg bemessens Wenn man uns die Schnitte gibt, Weinen wir beim Essen. Sohn herrschte und freute sich, einen Skla- venzn bekommen, der.die'Llcckcr und Wiesen kannte nnd liebte. Gorräs Aecker r«nd' Felder trugen gute Früchte; Waldungen wurden gekauft, ihres Bauinbcstandes beraubt, gerodet und gepflügt. Mir der Arbeit lebte der Sklave wieder auf und Gorras" Sohn kaufte eines Tages-änf dem Markte eine Sklavin. -^ahre vergingen. Herrensöhne wuchsen derart imd Sklaveusöhne. lind die Herren wurden zarter und schwächer und die Sklaven wuchsen hart und knorrig, wie Eichen. Manchmal knallte noch die Peitsche in ihre Schnsnchtsträumc, und mänmal zerrissen sie ihre Ketten rind wanderten gegen Westen. Aber immer wieder kehrten sie müde und inutlos zurück und arbeiteten weiter als Sklaven. Pis einer von ihnen eines Tages die Art nicht gegen die Bannte, sondern gegcir den schwächlichen-Herrn hob. Da waren sie- mit einem Schlage frei und Heere» ihrer Fäuste, ihrer Arbeit und batten Heimat, Wälder, Berge. Aber die Sehnsucht blieb lvach und wanderte tagtäglich mit der Somrr gegen Westen. Ozean uyd Festland. Bon Dr. St. Gunsleben. 7 Bor einiger Zeit erregte ein Aufsatz Aufsehen, in dem dir Behauptung ausgestellt wurde, die Kontinente würden— zwar erst in serner Zeit; viereinhalb Millionen Jahre errechnete der Verfasser— eines Tages in der Meeresflut verschwunden sein. Die an sich richtige Ueberlegnng bildete hier die Grundlage, daß in dem Auf und Ab der Gezeiten, durch die Berwitterungscinflüsic der Atmosphäre nnd nicht znlctzt durch die Flüsse, die ständig Gesteinstrümmer von den Gebirgen herab und dein Meere zuschwemmen, allmählich das feste Land auf der Erde völlig nivelliert wird. Es ist angeblich berechnet worden, daß diese vereinten Angriffe das gesamte Festland auf der Erde jährlich um 11 Hundertstel Millimeter erniedrigen, und so käme tatsächlich eines Tages der Augenblick, in dem auch das letzte Fleckchen Erde vom Wasicr überspielt werden wurde, wenn eben nicht Faktvreu da wären,.die diese ganze schöne Rechnung über den Hansen werfen.. Gegenüber der Abräumungsarbeit des Masters steht nänrlich die Tatsache, daß die Landmasten an zahlreichen Stellen in long- sttmer Erhebung begriffen sind. Nach der Theorie Wegeners und anderer moderner Geologen nimmt inan bekanntlich an, daß die Festländer Schollen lind, die gewissermaßen-auf einer zähflüssigen Unterschicht schwimmen, in der. sie mehr oder weniger stark hineingetancht sind ans der sie wieder cniportauchcn, wenn sie ans irgendeinem Grunde leichter werden., So waren in den verschiedenen Eiszeiten mächtige Fesklandfkächcn durch rin« Eisschicht von tausend und mehr Meter Dicke belastet. Unter dieser Belastung wurden dir" Landschollen tief in ihre Untcklage hineingedrnckt. Nachdem die Eisläst abgeschmolzen ist, erhebt sie sich langsam wieder, wie man durch zahlreiche Messungen besonders in Skandinavien festgestellt hat. Man kann es noch heute.an der Lage der sogenannten Strandlinien erkennen, die, von der Tätigkeit der Brandung stammeich, henke an vielen Stellen in Europa, Amerika und Afrika nicht nur weit landeinwärts liegen, sondern sich zum Teil bis zu 150 Meter unv mehr über dem Meeresspiegel erheben. Trotzdem also, durch die Abschmelzung der gewaltigen. Eismaste der Meeresspiegel im Durchschnitt sich etwa 50 Meter gestoben haben muß, gibt es dennoch weite Strecken Land, die früher vom Ozean überspült'waren. Durch den r r y■vv-.vyvr y v. v v v v r-r v r V-, y-v XanMrieg Es hat einmal eine Romantik gegeben, die man so recht' die Taübenrömantik nennen kann. Es war nicht mehr ganz die echte Romantik, aber sie wuchs in jener Zeit aus, wo die Wände mit empfindsamen Bildern und Wr'reMrn Taübcnpaar'cn bemalt waren. Die richtigen Romantiker haben Has freilich anders gemeint,.aber cs>var eben, die Taubenromantik. Als letzte Zeugen dieser Zeit schwirren noch ein Paar Millionen Postkarten mit Taubengrüßen in der Welt herum. Und njin ist man bestrebt,. die- Unschuld! gen, lebenden Vorbilder sorgsam zu vernichte». Unsere Zeit führt dafür gewichtige Gründe ins Feld, um das Gewissen aller lqpbenlicbenden Mitbürger nicht zu sehr zu bclästen.' In London hieß es vor zwei Jahre»: Tauben bedrohen London! Rettet- Londons alte Baudenkmäler! Die Londoner Stadtväter traten zusammen und berieten, wie man die Londoner Sandsteingcbäude vor, dem zerstörenden Einfluß der Taubenezkremente schützen könne. Tas Ende vom Lied war., das Dr. Talton, der Londoner Ehefrattcnfäugcr, beauftragt wurde, die Tauben. um 00 Prozent zu dezimieren. Do geschah es dann auch. . Was London recht war, schien auch Moskau billig zu sei». Auch in Moskau wurden vor-Jahr und Tag die Tauben zu Feinden der Stadt nnd vogelfrei erklärt. Man knallte sie zu Tausenden vom Kreml herunter und verkaufte sic dann auf Lebensmittelkarten. Gegenwärtig bedauert man dort, damit so voreilig gewesen zu sein. Sie kämen im Moment gelegener als je. Nach London und Moskau kommt nun auch Venedig. Das berührt umso schmerzlicher, als bie Tauben zu einem Bestandteil dieser Lagunenstadt geworden sind. Venedig und die Tauben, das ist ein Begriff, das fast eist und dasselbe. Es ist noch niemand in Venedig gewesen, der nicht die Tauben gefüttert hätte. Wenn möglich mit gleichzeitigem Photo Auch in Venedig wird als Grund für daS Taubenmassaker der zerstörende Einfluß der- Taubenexkrementc ins Bordertreffen geschoben. Im vorigen Jahr sollen sie allein für 60 Millionen Lire Schaden angerichtet haben. Freilich traf man diese Feststellung nach so ziemlich zehnjähriger Pause. 60 Millionen Lire Tanbenschaden kann niemand verantworten. Tie Stadwäterversammlung, die über Abhilfemaßnahmen beriet, kam zu einem mittelalterlichen Urteil. Auch im Mittelattsr wurden die Tiere, die Böses getan hatten, zum Tode verurteilt. Die Tauben zerstören Venedig? Dafür verdienen sie den Tod. Ueber die. 35.000. Tauben Venedigs wurde so eines schönen Nachmittags das Todesurteil ausgesprochen. Lange beriet man.auch über die beste' Art und Weise, dieses- Todesurteil zu vollstrecken. Transport von Schnltmassen- in die Ozeane werden" die Festlandschollen weiter entlastet, und es ist eher damit zu rechnen, daß sie noch mehr emporstcigcn, als daß sie im Ozean versinken. Gerade die Tatsache des Austanchcns der Kontinente ist eine der modernsten und wichtigsten Errungenschaften, der Geophysik, die für die Erklärung manche Erscheinungen und Der- änderungen des Antlitzes entscheiden muß. Hand in Hand mit der Verwitterung unserer Erde wird ferner in Millionen Jahren einmal der allmähliche Verlust deS Wassers einsetzen, wenn also wirklich' eines Tages das Festland der Erde dem Meeresspiegel gleich gemacht werden' sollte, dann wird' es den' Ozcatirn an Wasser fehlen. V V T V V V V. T V 1 W V V ▼ V V ▼ V■, in Venedig Mit Taubonsang mittels Käsige» Haire man in London;n peinliche Erfahrungen' gemacht. Nicht nur, daß Mr. Talton, der Londoner Tau- benfäugcr, viele. Wochen mit dieser fruchtlose» Bcschäftignng verbrachte, auch die Pastanicn hatten sich gegen ihn verschworen und verscheuchten die Tauben, die den Köherkäfigcn zu nahe kamen. Es war eine entsetzliche Blamage: Derartiges will inan sich in Venedig gern ersparen. Also Tod durch Erschießen. Das war ein harter Schluß. Früh am Morgen, sobald die Sonne über Venedig anf- gcht, pflegen- die Tauben ihren ersten Rundflug zu machen. Ein paar Dutzend Karabinieri knallten mit Dchrotbüchsen in di« Schtvärine und ein paar Dutzend Tauben fiele» auS der Luft. Das ging ein paar Tage fo.-Dann.blieben eines Tages die Tauben aus.. Die Karabinieri standen schußbereit, aber sie warteten vergeblich, die Tauben kamen nicht. Was- war geschehen? Hatten sie Venedig, das ungastliche, freiwillig verlassen nnd ei» neues Exil gesucht? Dieser schöuen Täuschung konnte»ran sich aber nur. wenige Stunden hingeben. Um dir Mittagszeit, als sich die Fremden ans dem Mar- kusplatz einfanden, um"fich der traditionellen' Taubcnfütterei hinzugcbcn, da ertönte auf einmal.ein Flügeldröhne» und Tausende von Tauben ließen sich auf dem alten. Platze nieder. Die Wächter des Gesetzes' trauten ihren Augen Nicht. Woher kamen die Tiere plötzlich? Des Rätsels Lösung wurde nach wenigen Tagen gefunden. Die Tauben, die es nicht besonders schätzten, daß man sie beim Morgeuflug mit Schrot bedachte, hatten ihre alten' Riststätten verlassen und hatten sich weit draußen auf den Lagunen angesiedelt, in jenen Sumpfgegenden, wo man sie nur schwer verfolgest kann. Jeden Tag erschienen sie zur Fütterung und die Stadtväter mußten ohnmächtig zuschauen, denn man kann nicht gut auf die Tauben schießen, tvährend sie von den Fremden geftittert werden. Nun aber war guter Rat teuer. Zn allem Unglück veranstalteten gerade in diesen Tagen die Venetianrr Hotel- und Pensionsbesitzer eine Proteswersammlung. Ob man Venedig gänzlich ruinieren wolle, daß die entrüsteten Frem- den ausblieben und Venedig, das taubenmör« derische, künftig meiden? Um ihren Worten Nachdruck zu verleihen, veranstalteten sie eine. Protestrundfahrt auf ein paar hundert-Gondeln mit großen Plakaten.„Schützt die. Taü- ben! Ohne Tauben kein Fremdenverkehr! Ohne Tauben, ist Venedig nicht mehr Venedig!? Was tun? Venedigs Stadtvätrrn wird es allmählich schwül. Fast tut ihnen ihr Entschluß- leid.'- Die Tauben haben eine Galgenfrist gewonnen. Man hat eingesehrn, daß mäst dir- Tauben zurrst eiinnal wieder haben müsse, am sie vernichten- zu können. In den- Lagunen kann man sie nicht jage». Man wartet also, daß sie ihre alte» Nistplätze wieder beziehen, dann wird man alles weitere sehen. Aengstliche «Gemüter sprechen von Gas, das man gegen sie anwendrn will..Irgend ein betäubendes Gas, das sie aus der Lüft holt. Ans der Erde will man sie dann mit Knüppeln totschlagcn. Aber— man muß sie erst haben. H. F. Dcrtt|römiMel in Tukva Wir entnehmen die folgende Schilderung dem soeben im„Bücherkreis", Berlin SW 61, erschienenen Werk„R eise i n s asiatische Tuwa" von O. Mäncheii-Helfe».(Preis 4.80 Reichsmark, für Mitglieder-(Sonderpreis.) Das Buch eüthält in modernster Aufmachung zahl» ..reiche vortreffliche Illustrationen. Ich bin in Tuwa zumeist geritten, avcr ist» will- Tuwa"nicht verkleinern und schlecht machen: es gibt auch Automobile dort. Wenn iNjivischcu keines dazu gekommen ist und die alten noch fahren(was allerdings zu bezweifeln ist),, dann verfügt die Republik über drei Autos. Gefahren bin ich ans ihnen das letzte Stück des Weges nach Kysyl-choto, dann einmal von Kysyl-choto nach Dschadana und nocheinmal von Kysyl-choto»ach Schiganar»' Au dir letzte Fahrt werde ich denken, so lange ich. lebe. Das Auto, das uns mitnehmen sollte, wartete vor dem Regierungsgebäude. Ans einem amerikanischen Autofriedhof hätte e? selbst noch die Selbstmördereckc ausgespieen, so erbärmlich sah es aus. Auf allen Seiten zerschrammt, niit außen grob aufgeschraubten Eiseubändcrn, die. es■ vor dem drohenden Anseinanderfalle» bewahren sollten, mit Reifen, denen man ansah, daß sie in den nächsten hundert Kilometern fünfmal Platzen würden(was sie auch taten), die Karikatur eines Wracks. Dazu mit Kisten, Ledersäcken, Benzinkannen so bepgckt, daß man kaum ins Innere klettern konnte. Diese? Innere bot Platz für vier Menschen. Ich war der elfte, der cinstieg. Es war eine Erlösung, wenn eine Panne kam. Bogdanotv, burfätischer Vertreter der Komintern in Tuwa, der zu der Parteiver- sammlung in Schiganar fuhr, zu der auch ich wollte, stieg dann von meinen Füßen herunter, mein koreanischer Nachbar stellte eins Zeitlang den Versuch, meine Rippen zn zergnetschrn, rin und in die Zusammenstöße meines Kopfes mit der Konservenkfste kam eine Pause. Bor die Wahl gestellt, mit diesem Auto zu fahren oder im Holzsattel auf einem stoßenden Gaul zu reiten, hätte ich mich am liebsten für das Zu- Fuß-Gehen entschieden, wenn nicht Schiganar 120 Kilometer entfernt gewesen wäre und wenn nicht schon am nächsten Tag die große Versammlung begonnen hätte. So mußte ich also mit. lieber, Stock und Stein, auf einem Weg, den man auch nachts nicht verfehlen konnte— er war so breit wie die Steppe: die Steppe war der Weg— hupfend, ächzend fuhr das höllische Auto. Die Passagiere stöhnten solange, bis ihnen der Staub sogar das Stöhnen erstickte. Das will nnn nicht sagen, daß ich mit den tuwinischen Pferden nur himmlische Freuden erlebt hätte. Meistens ging es ja gnt, aber eS gab auch böse Tage. Ich ritt,' solange es ging, nach den Nrtelstationen. Gegen regelmäßige Bezahlung, durch dir Regierung hallen in Abständen von 20 bis 40 Kilometer Romaden- fomilien Pferde bereit für Reisende, die in offiziellem Auftrag reisen. Ich hatte• eine Bescheinigung erhalten, diem ich ermächtigte, an jeder solchen Station Pferde änzufordern, und reiste recht angenehm. Die Pferde sind es gewohnt, fremde Reiter zu tragen, und wenn man sich einmal dem Sattel angepaßt hat, geht cs ganz gnt. Ganz leicht ist es allerdings nicht, sich an die Sättel zu gewöhnen. Aus Holz, mit einem dünnen Filz überzogen, vorn und hinten ein Holzbögen, dazu noch die Steigbügel so kurz, daß der Schenkel manchmal fast waagrecht liegt, machen sie einem das Reiten anfangs zur Qual. Immerhin, es ging. Erst als Ich in Gegenden kam,>vo es keine llrtrlstationen mehr gab, wurde es wirklich ungemütlich. Der Schein gab mir auch das Recht, Pferde zu nehmen, wo ich sie gerade fand, also auch in Jurten, die nicht dafür bezahlt werden. Das hat den Leute» wenig Freude gemacht. Außer dem Reitpferd kür mich und meinen Begleiter hatte»» sie noch ein Packpferd zu stellen und einen Mann mitzngeben, der alle Pferde wieder znrückbrachte. Sie gaben daher die schlechtesten Pferde her, die sie hatten: alte, störrische, kannt zugcrittcne, das heißt, wenn sie sie überhaupt hergabem Tenn es geschah mehr als einmal, daß auf das Gerücht meiner Ankunft hin alle Pferde in die Taiga getrieben wurden, und ich konnte nun znschen, wie ich sie einfing. Bis daS mit Fluchen und den» Lasso gelang, verging manchmal ei» ganzer Tag. . Ich habe keines der Abenteuer erlebt, die jeder anständige Reisende iir Jnnerasten zu erleben hat. Ich bin nicht von Räubern überfallen worden, fein Sandsturm hat mich verschüttet, ich habe nicht hungern müsse» und fand immer reichlich Wasser. Wären»licht die Pferde gewesen, ich wüßte nicht, wie ich vor dem Leser bestehe»» könnte. Aber was wären das für Abenteuer? Manchmal ging das Roß durch. Das geschieht auch einem"Reiter im Tiergarten. rrvvvvvrv yvvv r r v v t v v T'rT-r^'rm-« c» v rrrrvTvr Gevanckenlefen Unter den seelischen Leistungen, die angeblich die Grenzen des Uebersinnlichen erreichen oder sie bereits überschreiten, erfreut sich das sogenannte„Gedankenlesen" seit jeher einer besonderen Beliebtheit. Bei derartigen Vorführungen pflegt der„Gedankenleser" meist »»»it einer„medial veranlagte»» Persönlichkeit zusammen zu arbeiten: Diese denkt»»ach Per- ahrxdung mit möglichster Konzentration an irgendwelche, einfachen oder znsanlinengesetzten Haiidlüngrn, z.. B. Aufschlagen einer bestimm- te»t Seite iy einem Buche, und der Gedanken- leser ist oft. mit einer immer vo»» neuem überraschenden'' Geschwindigkeit und Sicherheit imstände, diese Handlungen auszuführe». Absichtliche Täuschungen der Zuschauer' eines solchen Versuches sind natürlich möglich und mögen bei derartigen Vorführungen oft genug im Spiele sein. Es gibt aber Fälle, in denen die geschilderten Erscheinnngrn ohne Täuschnngs- absicht und ohne einen künstlich verborge»» gehaltenen„Trick" sich abspiele»». Diese echten Fälle von Gedankenlesern sind dem Okkultismus ein»villkoinnienes Beispiel dafür, daß Vorgänge in der Seele des einen Menschen auf die Seele eines anderen Menschen unmittelbar wirken kön»»en, ohne daß der Weg der gewöhnlichen Vermittlung, durch AusdrncksbewegungeN, durch Sprache oder Mitteilungen im»veitesten Sinne beschritten würde. Mr okkulte Deutung nimmt also an, daß nicht die Sinnesorgane des Gedankenlesers den entscheidenden Träger für die. Verständigung zwischen ihr»» und dem Medium»rbgebr», son dern daß diese ohne die Sinnesorgane, auf außersinnlichem Wege, vielleicht auf übersinnliche Weise, zustande kam. Doch hat die Pfy- chologie bei ihrer genaueren Untersuchung solcher Fälle sich iinmer wieder davon überzeugt, daß ein solches Gedankenlesen nur so lange eintrirt, als der Gedankenleser mit seinen'. Sinnesorganen Einwirkungen von dein Medium erfährt. In den Fällen des sogenannten mo? torischen Gedankenlesens sind diese Einwirkung gen fast immer leicht aufzndeckeu. Der Ge< dankenleser hält hierbei di« Hand des Mediumleicht an die Schläfe gedrückt oder trägt sie auf der Schulter oder berichrt sie auch nur am Handgelenk: Dann erreicht er meist de>».versteckten Gegenstand, an den da- Medium denkt, mit solcher Gefchwindigkcit, al- sähe er ihn schon leibhaftig vor sich. Jedem liegt hier die Erklärung auf den Lippen dazu braucht man wahrlich nicht Psychologie studiert zu haben—> daß der Gedankenleser auf die unwillkürlichen Ausdruckbewegnugen des Mediums reagiert, die bei Annäherung an den versteckten Gegeu- stand um so sicherer ins Spiel treten, je stärker dir Konzentration des Mcdiun»s auf diesen Gegenstand ist. Auch bei einer Lockerung deS sinnlichrn Kontaktes—. Gedankenleser und Medien sind etwa uur noch durch eine nicht- gespannte Schnur miteinander verbunden—i mögen ähnliche leiseste Einwirkungen ans dm Tatsinn sich ereigne». Int Jahre 1029 glückte dem A»nerika»»er Stratton der Nachweis, daß bei einer experimentell geregelten Erschwerung solcher sinnlichen Wahrnehmungen die LeistnngM der Gedankenleser immer unsicherer wirrden, bis im Grenzfall, bei sorgfältiger Aufhebung jede- sinnlichen Kontaktes mit dem Medium, auch der beste Gedankenleser vallstäitdig versagte. In Strattons Versuchen blieb nach Ausschaltung der Tastwabrnehmungen zunächst die optisch« Wahrnehmung von Ansdruckbewegnngän deS Mediums übrig. Weiin aber auch diese und ebenso akustische Wahrnehmungen zuverlässig auSgcschaltet waren, dann trat eben kein Gedankenlesen mehr rin. Das sind eindrucksvolle Befunde, dir uns zwingen, jene okkulten Deutungen so lange abzulehnen, biS nicht der Ge- gcnbeweis erbracht ist, daß unter Ausschluß jedes durch Sinnesorgane vermittelten Kontaktes doch noch«In Gedankenlesen- zustande kommt.’ M Wie sich im einzelnen ein nichtnwtorisch«- und nichtoptisches Gedankenlesen abspielt, bei dem also nur noch der Gehör- . sinn wirksam sein kann, haben»ins i sehr schöne neuere Versuche von Köhler ! und RooS aus dem physiologischen Institnt der Universität HclfingforS gelehrt. Sie untersuchten den Fall, daß der Gedankenleser' niit verbundenen Angen in einem Buche die Seite ausschlägt,' die das Medium denkt:-Diese? sitzt nahe bei ihn» nnd ist angewiesen, rhythmisch vorwär»s, vorwärts,— halt, halt,— rückwärts, rückwärts— zr» denken. Sie registrierten nämlich bei ähnlichen Versuchen, in den«»» die Versuchsperson sich eine beliebige Zahl unter 100 merken sollte, und der Bcrsuchsleiter langsam die Zahlen von t bis 100 vorsprach, die Atmung der Versuchsperson und fanden an dieser Aturungskurve in der Nähe der kritischen Zahl sehr auffallende Veränderungen. Diese Sylnptoinatik der Atmung, die in den Kurven objektiv uachgewiesen war, wurde aste»» An- schei»» nach von jenen„Gedankenlesern" mit den» freien Ohre aufgefaßt und dienb^ ihnen als Grundlage für das Aufsinden der gedachten Seite In dem Buche. Ob und in welchem Umfange ihnen selbst dabei diese Grundlage ihre- Verhaltens belvußt»vurde, ist-«ine Freche, dir nicht immer eindeutig-entschieden äverdrn konnte-».- j«Wald Schild/ t Dir Liebe in der Erziehung. Bei nichts mehr als bei der Erziehung auifc t* heißen: Und hätte ich all« Weisheit und hätte bi» Liebe nicht, so wäre ich nichts nütze. F. Rückert. * Dir Lieb« ist bie Seele der Pädagogik. • ...Vit berLaterne nicht, mit de« Herzen suche di« Menschen; denn ber Liebe allein Wien bie Menschen ihre Herzen. P. Rosegger. Rur di« Lieb« kann erziehe«». Darum mit| bie Mutter bas meist« in ber Erziehung tun, weil sie bie meiste Lieb« hat. Ohne Liebe bleibt das beste Erziehungssystem ei,» totes Wissen. Stifter. Und hast du einen, armen Kind«, einem Glücklosen, nnr einen i»»nigen Btict geschenkt mit dem Wunsche, ihnen zu Helsen, so ist da- auch eine Tat ber Liebe; vielleicht hellt dieser ein umdiistrrtes auf. Leixucr ♦ Wöll» Ihr die Kinder treu behüten, laßt Eure Sorge Liebe sein; gedeihen doch die zarte» Blüten nur in der Liebe Sonnenschein. Hellt auch das Leiden manche Wuitden, dir erste schlicht sich nimmermehr; und ganz wird nie daS Herz gesunden, war seine Kindheit liebeleer. Denkwürdigkeiten, die keine find. „Und hier ha: Luther mit dem Tintenfaß nach dem Teufel geworfen", teilt der Führer aus der Wartburg dem andächtigen Publikum mit, und zeigt dabei den Fleck auf der Wand, -en bie Aufwartefrauen in gewissrn Abständen bart hinzuschmiere» haben. Ueberall wird mit Reliquien, bie kein« sind, und historischen Orten, an denen sich nie etwa- beheben hat, dieser Schwindel getrieben, einzig ein Geschäftsbluff und ei»«« Spekulation ans die Leichtglän- bigkeit ber Touristen. Was wollte man nicht alles von Shakespeare entdeckt habe»? In Berona den Sarg Juliens und ihres Romeos, in Marienlyst das Grab Hamlet», u»an stell« sich vor. sogar bi« Weid« am Bache, bei brr Ophelia de» Tob suchte. Meistens führen diese Kuriosa sich selbst ad ab» surbum. Man har sich nämlich nicht auf«in bestimm!«» Exemplar einigen können, und so existieren plötzlich zivei oder noch mehr Erschei- mingsforwen«in»ud desselben Dinges. So zeigt man im Odenwald zwei Quellen, an dmen Siegfried erschlagen ward, den 1884 neu gefundene«„Lindbrunnen" beim Dorsche/» Hüttenthal und den„Siegscrrdsbrnunen" unser« Reichers- Reichersheim. Auch Wallen»«:» wurde«in Opfer des Krrn^orverkehrs. Die Hellebarde, mit der Deverenx den Fürstet» uicdergestochen Hst, wird nicht nur in Eger, sondern auq in Dux und Friediarrd aufbewahr». Bielteicht hat sie sich nach einem weiteren Jahrhundert sogar verfünffacht.-Di« Zicrlampe, die im Schlafzimmer des Friedländers gebrannt haben soll, als er jeirrrn«langen Schlaf" anrrat, bekommt man. dcppelt zu sehen: in Eger und in Friedland. Ebenso gibt cs in Heilbronn zwei Geburtshäuser do» Kleists Kätchen und einen Turn», in de» Götz von Berlichingen gestorben sei« soll. Leiber hat sich aber ber historisch« »ätz in Hornberg am Neckar zu feinen Vätern «trsammeü. sicher hätte er das anders arrangiert,>v«mr er den Turm der Heilbronner gekannt hätte. Run ruht er unter de« Kreuzgängen des Klosters Schönthal, und lvahrschein- lich würde er«ine Aufforderung, seinen Strrbcort zu wechseln, mit d«m Zitat beantworten, das ihn und Goethe berühmt gemacht Han Di« Trompete von BionvilleS, auf di« Freiligrath«in Gedicht geschrieben hat, hängt im Do« von Halberstadt. Allerdings war da» historisch« Stück während des Feldzuges repariert worden. Doch lieh brr Militärpsarrer, damit alles.echt" sei, bas Loch zum zweitenmal(!) durch den Schalltrichter schießen. Auch die Kirche scheint ihr«r Heiligen nicht ganz sicher zu sei«. Der Körper de» heilige» Dionysius ist sowohl in St. Denis wie in St. Emmcra» zu Regensburg begraben, und Prag und Bamberg rühmen sich des Besitzes feine» Kopfe». Er müßte also, um allen gerecht zu werden, zwei Körper und vier Köpf«, gehabt haben. Rach«iner Auszählung befinden sich im Rrliqurenschatz der Kirche vom ht. Andreas 8 Körper, 6 Köpfe, t7 Arme, Beine, Hände. Bom hl. Antonius t Körper,«in Kops. Bom hl. BlasiuS 1 Körper, 5 Köpf«. Bom hl. LukaS gar 8 Körper und S Köpfe. Das»tnß nicht leicht für einen Heiligen sein! Virren Sie Mfioii?... In Belgien müssen alle Kühe, die über drei Monate alt sind, einen Ohrring tragen, auf welchen eine staatlich eingetragene, Rnmnrer graviert ist. Das Auge der Fliege zerfällt in ttkll Facetten. Ans einer einzig«« Regentonne hat rnan schon bis zu 20.000 Mü»krrrlarven gezählt. Shakespeare war der Sohn eines Bauern. Im Zeitraum einer Stunde verarbeitet die menschliche Lunge gegen vier Kubikmeter Luft. Auf dem Mond hat man bis jetzt gegen 200 größere und kleinere Berge entdeckt. Der kleinste Mondberg übertrifft die höchsten Er- hebungend er Erd«. Der Chlorkalk zerstört, all» Arte» von Schlangengift. Di« moderne Wisienschast will gefunden haben, daß TyphuSbaztllen, die. den» Geruch des PatschuliparfümS ausgesetzt werd««, in ungefähr zwei bis drei Stimmen vernichtet erscheinen. An» der Rsnbeehant könne»» 1*0 bis 200 Btiefelsohlen geschnitten werden. 84 Kilo Patschnli kraut«geben kaum ein Kilo Patschuliparfüm. Da» erst« Dampfschiff führte den Rainen „Clermont" und befuhr den Hirbsonriver bei Rew Kork. —» Heiteres.——- vom Täter kein« Spur.„Er ist entwischt? Hatten Sie demr alle Eingänge gut besetzt?" — Schutzmann:„Ja— aber es scheint, daß er durch einen der Ausgänge entschlüpft ist." Zweifelhaft« Logik.„Fünfzig Mark Straf« oder 10 Tag« Gefängnis wegen Trunkenheit", sagte der Richter.„Ich habe doch kein Geld!" Wimmerl« der Angeklagte.„Sehen Die", äußerte der Richter,„hätten Sie Ihr Geld nicht vertrunken, so könnten Sie jetzt bequem di« Strafe zahlen". Liebespaar. Er:„Man», ich hab« manchmal da» Gefühl, daß du»eich für«um» vollkommenen Zchioten hälft!"— Sie:„Aber Hermann, vollkommen ist niemand!" Schlecht« Zeilen.„Herr Krause, der Kohlen« inann läßt sagen, er könnte nicht eher wieder Kohlen bringen, bis er die letzten bezahlt bekäme."—„So, dann bestellen Sir ihn», es täte mir leid, aber so lange könnte ich nicht tvarten!" Der Kavalier. Als Kavalier sind die Schotten nicht sehr beliebt, dem» sie geben »kicht viel aus. Liner hatte ein j»u»geS Mädchen, um nicht eil» Lokal besuchen zi» müssen, vier Stunden lang durch einen Park gefiihrt und sah sich, als sie fast zusammenbrach, ge nötigt, ihr ein belegtes Brot zu kaufen. Das kostete einen Schilling. Kaum war das Mädchen zu Haus«, als st« die Wut über diese» Kavalier packte; sie nahm sich einen Wage»», fuhr zu ihm, warf ihm den Schilling vor die Füße...—„Mein Gott", sagte er und steckte das Geldstück ein,„das hätte doch auch Zeit bis morge»» gehabt". Der Chirurg.„Fabelhafte Operation hat Professor Senkblei, so erzählt er, kürzlich wie der ausgeführt!"■—.„Der ist doch Autorität im Ausschneiden!" Gchach-Eüe. Alle Zuschriften und Anfragen an Gen. Wenzel Echaroch, stwettnitz Rr. Vb bei Teplitz-Schonan. As»« Anfrag»» ist Kelanemark» teizniegen Schachaufgabe Nr. 35. Bon Den. Karl Günth« r, Bvderibach Sehwant: Keä; TaS, hä; Lb8; SeS, gJ; Bfä(©. WeiB: Ke»;©hl; Th«; La»; Sa4: BM. dä, Kl(»). Matt m S Zügen! «ssimgen sinb bi» längsten» 14 Tag»»och Erfcheimn bar Aufgabe an oben genannte Adresse 1« senden. Ueugaut m Nr. M: Tat—«II Nichtige Esfungeu sandten nochsotgeube Genossin ein: Walter Ludwig, Kober Franz uns Michel Rudolf, Kwifttlm; Hoher Otto, Saaz: Onbrazsik Joses, Brünn; Kohler Adolf, Türmt tz; Kühler Joses unb Fmmanek Johann. Pützwitz bei Trtlpschitz; Ltchmann Emil, 8cti Alois und Kleiner Wilhelm. Teplitz-Schötmu; Ullrich Richard, Görknu; Tubal Josef, Neu-Titschoin: Quak Adolf. Wister- schan; Ulbert Rudols, Prosscditz; Mühldorf Adolf, Tischau; Rarnn Franz, Oberleutensdors; Thiel Joses, ObergeorgeMnl; Gottfried Hans und Uridtl Hans, Holeiichrn bei Ttaab; Fiedler Emil, Lvbositz; Hirt« Joses. Meistersdors; Hyna Joses, Hvftomttz; Beutel Wilhelm, Arnsdorf bei Tetschcn; Diirnedier Euril, letsche»; Koukal Eduard, Trupschitz; Lehnert Joses, Kieder-Kamnttz; Hälbig Johann und Bräutigam Anton, BergcSgrün; Sobert Anton, Reizenhain: Krimmer lsiäil. Katari aaberg; Abois Wenzel. Arnsdorf bei Haida; Hübel Otto. Ikrochwitz. Briestasie«. G. Jasis. Hastamitz. Aussatz erhalte«; beste»» Dank. r.«MU, Tetsche«. Bedaure meinen Irrtum, Vriek folgt. G- mml. Gebenbach. Kr.» hübsch;»aird ge- brmht. Vvoschür» leider schon abgeschlossen. ».Loses.«eber.Lmmltz. Korrekt; wirb aebruG- H. Hst». Ganz. Str. S gut; bie tz-Zitger für .Frenr Gheet" iitarmsitrit.