Die Todgeweihten grüßen DSG? „Gemorterten-Swreie in der Kurt«« weit". Trotz aller Warnungen gelingt es dem französischen Imperialismus noch immer, unter bim jungen Leuten Per sicheren Rationen Opfer für den Moloch Fremdenlegion einzufangen. Der Bestand dieser Fremdenlegion ist ein Schandmal der Zivilisation. Zu Pobzig Prozent pnd es Deutsch« und Oestrrreicher, di« den Lockungen der Welcher folgen nnd sich für den Sklavendienst in den afrikanischen französischen Kolonien anwerben lassen, wo st« ein schreckliches Schicksal erwartet, denn nicht nur daß sie auf dai brutalste behandelt werden, wird auch mit ihrem Leben in der leichtfertigsten Weise nmgegangen. Es genügt die Feststellung, daß bis zum Jahre 1820 über 250.000 Deutsche ihr Leben im Dienst« der Fremdenlegion verloren haben. Fred Westphal, Bundesvorsitzender des Schutzverban» des gegen die französisch« Fremdenlegion in Düsieldorf hat nun unter dem Titel „Gemarterten-Schreie in der Kulturwelt" nn Berlage von Robert Lutz Nachfolger, Stuttgart ein Buch(Mk. 2.50) erscheine» lassen, das Briefe deutscher Sühne aus der Fremdenlegion enthält, denen auch mehrere Bilder nach Photographien beigeschlossen sind. Wer sich über dies« Menschen mordende Einrichtung informieren will, wird dies am besten au der Hand dieses Buches tun können, daS der lügenhaften und beschönigenden Propaganda für die Freuddenlegion erbarmungslos die Maske vom Gesicht reißt. Mit Erlaubnis deS Berlages sei nachstehend eine Leseprobe aus dem Buche abgedruckt: ... dieser Posten ist die Hölle. Hundertfünfzig Manner, eingeschloffen in ein Biereck von weißgetünchten Mauern unter ewig blauem Himmel. Glühend, unbarncherzig sengen die Strahlen der Sonne herab, die Lust zittert und die Augen schmerzen vom grellen Licht. Acht Monate sind wir schon hier,«och sehe ich den Tag unserer Ankunft auf diesem gottverlassenen Posten. Nach langem qualvollen Marsch kamen wir an, die alte Besatzung war schon fertig zum Abmarsch. Eine tolle Lustigkeit hatte die Leute befalle», aber ihre Gesichter waren abgezehrt und tief lagen di« Augen in dm Hohlen. Nun weiß ich, warum dl« Kerle so lustig waren. Die Formal!» täten der Äebergabe warm schnell erledigt, zogen die Abgelöstm fort und noch lange hörten wir ihr Singen. Mr richteten uns ein. Der Posten war noch nicht alt, jede Front der Mauer ist etwa 100 Meter lang, 5 Meter hoch^ an der Innenseite die Wohnungen der Offiziere und Mannschaften, Küche und Latrine, lwben dem Tor die Wache und der Prifon. Kleine Zellen, jede 2.50 Meter lang und 1.20 Meter breit, in jede Tür ist ein kleines Gitter eingelassen und vier Zellen sind es. Im Hof ein tiefer Brunnen, aber sein Waffer ist immer war«« und schmeckt bitter. Wir sind aber an das Waffer der Sahara gewöhnt, freilich im Anfang litten wir alle an Durchfall und manch einer ging zugrunde daran. Kaum tausend Meter vom Posten beginnen die Dünen und Hunderte von Kilometern im Umkreise nichts als Sand. Wir machen Streifzüge in den Dünen, um das Gelände kennen zu lernen, weit können wir freilich nicht gehen, denn die Djichs streifen überall. Bei Tage sieht der Posten oft Reiter in der Wüste, aber sie kommen nicht näher, obwohl bei uns die einzige Wafferstelle im weiten Umkreise ist. Die Araber aber haben ihre geheimen Brunnen. Einmal der Woche reiten unsere beiden Gomns nach Benni Abbes die Post holen und gestern kamen sie auf total erschöpften Kamelen an. Unterwegs sind sie überfallen worden, kamen aber durch. Achmed hat eine Kugel in die Brust erwischt, er liegt nun inr Lazarett. Einen Arzt haben wir nicht, der Kapitän hat ein paar Medikamente, Jod,. Chinin und Opium, ein bißchen Berbandszeug, das ist alles. Ich bin hier Sanitäter, aber helfen kann ich wenig. Mesaoud, der andere Goum, sitzt neben seinem Kameraden, mit dem es zu Ende geht, das Blut habe'ich stillen können, das Atmen macht ihm Mühe, blutiger Schaum steht ihn: vorm Munde, gegen Mittag wars vorbei. Wir haben ein tiefes Loch in den Sand gegraben, Mesaoud betete. Der Sand schützt die Leichen nicht, bald werden die Schakale heulen, eS klingt grausig in der Nacht. Wunderbar sind die weißen Nächte hier im Süden nnd der Mond scheint so hell, daß man im Freien lesen kann. Dann sitzt der Goum einsam an der Mauer und entlockt seiner Flöte seltsam traurige Weisen. Die Einsamkeit lastet aus uns, der Kapitän und der Leutnant sind krank. Beide waren srisch aus Frankreich gekommen und waren anfangs sehr scharf, aber die Gluthitze hat sie schlaff gemacht, nun nmcht ihnen das Waffer zu schaffen. Der Leutnant steht schon nicht mehr aus, um zur Latrine zu gehen, und fr'i Bursche flucht, weil er so viel waschen rnuß. Er ruft mich oft, die ganzen Oprum« Pillen hat er geschluckt, hat auch anfanggeholfen, aber das Waffer verdirbt alle- wieder und nun versuche ich mit unserem alten Mittelchen, gebe ihni Kaffeesatz und ungesalzenen Reis, aber es ist zwecklos, er verliert zu viel Blut und der Mann ist nur noch Haut und Knochen. Heute frug er mich, ob er sterben muß, soll ich sagen nein? Er weis, so gut wie ich, daß es für ihn keine Hilfe gibt. Stundenlang liegt ee still, bis ihn die Anfälle reißen. Der Kapitän hält sich zwar noch, aber ost sitzt er lange auf oer Latrine und schleppt sich dann mühsam m sein Zimmer, das er kaum noch verläßt. Holitzko führt nun die Kompagnie. Der Schrecken von Mecknes wird er genannt, von, frühen Morgen an jagt er die Kompagnie durch die Dünen und erfindet immer neue Schikanen, um uns zu quälen. Ein fürchterlicher Sadist, der ein höllisches Bergnügen an unseren Leiden findet. Das ist der Typ eines richtigen Legionsunteroffiziers und die uns das Leben zur Hölle machen. Er ist der bestgehaßte Mann im Posten. Biele Kugeln find ihn, bestimmt, aber keine trifft. Gibt er einen Befehl, so.greift er gleich zur Pistole. Vorgestern hat er den kleinen Weber niit dem Kolben ins Gesicht geschlagen, daß der Arme blutüberströmt zu- sammenbrach nnd das ohne Grund, nun liegt der arme Tenstl im Prison. Wenn er vor Schmerz schreit, dann höhnt Holitzko und ich darf dem Verletzten nicht helfen. Einmal schreit Weber verzweifelt in den Hof:„Komm her, du Hurenkind und laß mich raus, ich reiß dir dann deine stinkigen Gedärme aus dem Bauch, du von der Syphilis zerfreffencs Biest!" Holitzko grinst dann wie der Teufel. Die Zellen sind innner voll und die Hitze steigt, von Tag zn Tag. Es gibt weniger Dienst und qlles liegt schlaff in den Zimmern. Rur, wenn die Sonne untergeht, wird die Besatzung lebendig und — I— Erinnerung eines Arbeits mädchens. Mein erster Tag in der Fabrik brach jäh ab, als die Saalsirene den Schwall der häßlichen Geräusche gesteigert häßlich übertönte.—. Ich zitterte, ich taumelte, ich war wie taub, ich war wie blind... Und draußen, vor dem Tor des Werkes, da ging der Wind, da schien dir Sonne, da stand am Rand der kahlen Mauer— mein jüngstes Schwesterchen und ries:„Hilde!" Mach stundenlangem' Stahlgcklirr— und Stahlgeklirr— nnd Stahlgeklirr— ein Klang in Wind und Sonnenschein, ein Ton aus märchenhafter Ferne, ein Wort an mich, für mich allein:„Hilde!" Ein harter Herzdruck löste sich, ein Block aus Stahl und Eisen wich— zwei Tränen kamen mir gerollt, die ich doch gar nicht weinen wollt'.. Das weiß die Sonne und der Wind: Da war ich noch einmal ein Kind... Tutt, ein Wirker. kriecht aus ihren Höhlen. Wir haben nun auch den Leutnant begraben. Der Kapitän steht anch nicht mehr auf und es ist nur noch eine Frage von Tagen. Was wird dann aus diesem verrückten Posten, wenn der Schrecken allein herrscht? Die Angriffe der Djich werden immer dreister, jetzt schwirren ihre Kugeln schon am hellen Tage über den Posten. Höhnisch gellt nachts ihr Geheul zwischen ihren Salven, wir antworten kaum, ab und zu schicken wir eine Mine rüber, dann wirds still. Oft kracherl ihre Schüfse in unsere Tänze.... ja, wir tanzen! Mesaoud bläst Flöte und ich schlage den Tam-Ta>n, andere liegen am Boden und begleiten die Höllenmusik mit Handelklatschen, drei oder vier tanzen—, wie die Weiber da unten in Sidibel-Abbes. wackeln mit den Hintern und brüllen dazu lästerliche Lieder. Bis zum Morgengrauen tobt die Orgie und gesoffen wird dazu Wein, davon haben wir genug. Heute Mittag haben sich die Sergeanten in der Messe geprügelt... Dubois hat von Hositzko mit der Flasche eines über den Schädel bekommen, nun hockt er jam- mernd vor mir und läßt sich die Splitter aus dem Kopf suchen, dabei flucht und jammert er, flucht über seinen Vater, der Pastor irgendwo in Belgien war, und seine Mutter, die Bauernmagd, die 15 Kinder hatte. Der Streit entstand, weil Holitzko den kleinen Krämer, Dubois' Bursche, haben wollte, aber die beiden waren doch verheiratet. Der kleine Krämer ist ein stinkiges Tier, eine richtige Hure, geht immer sauber und schwenkt den Hintern in seiner zu engen Hose. Oft gibt es Streit wegen ihm auch unter den Mannschaften. Hat immer ein paar Freunde, die ihm sein Zeug machen. Seit Monaten haben wir kein Weib mehr gesehen. Scheußliche Laster sind eingerifsen. Hoho... wir heiraten.... Es wird nicht mehr geheim gehalten. So eine Hochzeit wird mit allem Pomp gefeiert, mit Pfarrer und Trauzeugen und die ganze Handlung ist eine fürchterliche Gotteslästerung und das Ende ein wahnsinnige Orgie. Die Neuvermählten ziehen nun zusammen und es ist ein Girren und Kosen, daß einem das Kotzen ankommt. Woher kommt das? Macht das die Hitze, die geile Luft? Freilich, noch niemals waren in Söldnertruppen Schafcrsitten zu finden und Legionäre find keine Sonntagsschüler. Und was tut der Staat, dem wir dienen? Nichts, nichts! Legionäre sind da, um zu sterben und was sie tun, bevor sie verrecken, das sind ihre Sachen. O, cs ist entsetzlich. Mancher hält sich noch fern, aber bald wird auch für ihn die Stunde konimen. Weißt du, wie viel Selbstmprde wir bisher haben? 17!! Der hat sich aufgehangen, jener schoß sich auf Wache ein Kugel durch den Schädel, zwei sind in die Wüste gelaufen und in der Nacht haben die Araber ihre Köpfe vor das Lager geworfen. Der Kapitän ist tot! Gin rätselhafter Mondkrater. Der Mond, der gute, treue Erdbegleiter, ist der Erde so nahe, daß man mit Hilfe der modernen Fernrohre von seiner sichtbaren Oberfläche schon besiere und genauere Karten ange- fcriigt hat als von manchen! wenig erforschten Teile der Erde. Aber trotz der Nähe unseres Trabanten gibt es auf seiner Oberfläche noch viele Erscheinungen, die räteslhaft und ungeklärt sind und noch der Lösung harren. Da sind zu. B. die Hellen Strahlen auf dem Monde, di« besonders cinfsägig vom Berge Tycho aüsgehcn und von denen man sich noch kein« rechte Vorstellung machen kann, um sie befriedigend erklären zn können. Ebenso verhält es sich mit der Farbenänderung einzelner Teil« des Mondbodens, die sich in den großen Fernrohren deutlich bemerkbar macht uiü> die von einigen Gelehrten als das Gedeihen eines primitiven Pflanzenwuchses gedeutet wird. Eines der intressantesteu Objekte für große Instrumente ist aber zweifellos der große Mond- lrairr bratcsthcncs, der südlich vondenMond- apcnnlxn.liegt. Ter Krater hat einen so ge' Waltigen Umfang, daß mehrere Städte von der Größe Berlins in ihm Platz finden können. Der hervorragende amerikanische Astronom W. H. Pickering hat unzählige Male diese Mondgegend beobachtet und dabei eine Erscheinung gesichtet, die er lange Zeit für das Phantasicprodükt seiner überanstrengten Augen hielt. Im Innern des Kraters sah er dunkl« Flecke in den verschiedensten Formen über den Boden dahinziehen, ohne daß sie jedoch den gewaltigen Ringrvall des Kraters überschritten. Nacht für Nacht beobachtete er dieses seltsame Bild, und immer wieder sah er, begünstigt durch einen ausgezeichneten Himmel in ideal gelegener Gegend, wie diese räteslhaften Schatten ganz langsam hin und her wanderten, von einem Teil des Ringwalles zum andern. Schatten von Bergesspitzen konnte es nicht sein, da diese sich nicht bewegen würden. Nach und nach kam Pickering zu der Auffassung, daß es Lebewesen sein müßten, die dort, im Innern des Eratoschenes-Kraters, bei Sonnenaufgang erwachten, in riesigen Schwärmen, gleich gewaltigen Heuschreckenschwärmen, auf Nahrungssuche gingen, um nach Beendigung des vierzehn Erdentage währenden Mondtages wieder in«ine Art Todesschlaf zu versinken.« Ist das Vorhandensein niederer Lebewesen auf dem Monde tvirklich vollständig unmöglich? Eigentlich nicht. Bei dem Krater LinnS glaubt man noch eine geringe vulkanische Tätigkeit festgest«llt zu haben, da man verschiedentlich bei ihm„Dämpfe" gesehen hat. Der Mond, ist also wahrscheinlich noch nicht ganz tot und abge- stocken. Im Innern einiger Krater mögen sich noch Reste von Atmosphäre erhalten haben, die niedrigen Lebewesen ausreichende Daseinsmöglichkeiten bieten. Wenn auch irgendwelche Spuren von Luft und Wasser auf unserm Trabanten nicht wahrnehmbar find, so wird doch auch von der exakten Forschung die Möglichkeit einer Mondatmosphäre zugegeben, die ein Zwei«- tausendstel der Dichte der Erdatmosphäre beträgt. Unsere Kakteen. Bon Friedrich Olk. Die Annahme, daß für die Kakteen di« magerste Erde die best« sei, ist irrig. Das Heimatland der Kakteen sind vegetationsarme und trocken« Gegenden. Die hier bestehenden Voraussetzungen können in unseren Blumentöpfen nicht geschaffen werden. Mr dürfen auch nicht vergessen, daß den Kakteen in der heimatlich«» Erde mineralische Nährswffe in Hülle und Fülle zur Verfügung stehen. Unter dem Einfluß der Donnenglut kalziniert der kalkhaltige Boden, die nachfolgende Regenzeit zersetzt ihn wiederum zu salpctersauren Salzen und anderen Pflanzen- nährstoffcn. Wollten wir also Kakteen auf ausgesprochen magerem Boden ziehen, so würden die Pflanzen kränkeln nnd anfällig gegenüber dem Ungeziefer werden. Ebenso schädlich ist ein Uebermaß an Nährstoffen: die Kakteen tvrrden dann schwaimnig und sind in dieiem Zustande sehr schwer zu überwintern. Manche Kakreenfreuude ziehen schwere, zum größten Teil lehmige Erde vor; andere wieder behaupten, mit leichter sandiger Mistbeet- oder Konrposterde die richtige Mischung gefunden zu haben. Hier das Richtige zu treffen, hängt davon ab, wie die Möglichkeit der Uckerwinterung der Kakteen ist. Schtverere Erde wird vorzuziehen sein, wenn die Umstände eine kühle Ueber- winterung erfordern, die Pflanzen also trocken gehalten werden müssen(von November bis Anfang März). Ist dir Möglichkeit rinrr Ueber- winterung bei 10 bis 12 Grad Wärme möglich und kann man die Pflanzen wöchentlich mindestens einmal begießen, dann verwendet man vorteilhafter leichtere, gut durchlässige Erde. Zu guter Letzt hat man das Alter der Pflanzen zu berücksichtigen; je älter und kräftiger, desto schwerer die Erde. Als Mittelweg wird man folgende Mischung ansprechen können: UngefÄhr zwei Teile Laubiger Mistbeeterde, einen Teil Rasenerde mit Lehmzufotz/ Sand oder Kalkschutt; außerdem, unter die Erde gemischt, ein kleiner Teil Ziegel- steindrocken in Erbsengroße. Um das Versauern des Bodens zn verhilwern, ist ein Zusatz von ungefähr ein Sechstel kleingeschlagener Holzkohle sehr vorteilhaft. Die Beimischung von Naturdünger ist unzweckmäßig, da jederzeit in idealer Weise mit künstlichem Dünger(am besten Kali- Harnstoff-Phvsphormsschung) nachgeholfrn werden kann. Die Berrnehrung der Kakteen durch Aussaat ist einfach. Frische Saat, leichte sandige Erde in einem reinen Gefäß und reichlich Lust und Wärme bürgen für ein gutes Aufläufen. Der Samen wird zunächst, sollte er noch im Fruchtfleisch eingebettet sein, von diesem durch Auswachsen befreit. Dadurch vermeidet mmr di« Schimmelbildung in den Saatgefäßen und«in Umfallen der Sämlinge. Ist der Samen wieder getrocknet, daß die einzelnen Körner nicht mehr 1 anrinailderkleben, dann werden sie auf die vorher peinlich gesäuberten und geebneten" Töpfchen oder Schalen gleichmäßig verteilt. Durch ein feines Sieb wird soviel Erde darübergesiebt, daß der Samen ungefähr doppelt so hoch bedeckt ist, als er selbst dick ist. Nicht mehr, sonst wird em Aufgehcn in Frag« gestellt. Nachdem dies geschehen, wird sorgfältig angefcuchtrt und das Ganze mit einer Masschcibc bedeckt. Um der Gefahr des Austrocknens vorzubeugen, lege man über oder unter das Glas zum Schutze gegen die Sonne Weißes Papier. Auch ein Ueberstrei- chen mit Kalkmilch tut gute Dienste. 9tach etwa zwölf bis vierzehn Togen, manchmal auch schon nach fünf, zeigen sich hellgrüne, senfkorngroße Kügelchen, die nun im vollen Licht stehen sollen, nicht aber in der vollen Sonnenglut. In der Mittagszeit ist also nach dem Aufgchen des Saniens auch noch zu schattieren. Ungefähr drei Wochen später werden diese Sämlinge in sandige, leichte Erde verstopft. Dieser kann nun schon etwas Kalkschutt beigemengt werden. Verpflanzt wird, sooft und sobald di« Erde grün und sauer wird. Es ist gut, Sämlinge im ersten Jahr immer unter Glas zu halten. Dir beste Aussaat fällt in die Monat« März bis April. Möglich ist auch St«cklingsvermehrung. Die beste Zeit hierfür sind Frühjahr und Frühsom- ITTTT'fTTrTTTTT T'TT V V V V T V mer. Mit einem scharf«» Messer wird der Kopfsteckling ivagrecht so abgeschnitten, daß die neue Pflanze gleich sein möglichst tadrlkises Exemplar abgibt. Etwaige kranke Stellen lasse man lieber am Stumpf der alten Pflanz«. Der gewonnene Steckling muß einige Tage an der Luft oder Sonne bleiben, damit di« Schnittfläch« soweit abtrocknet, bis sich darauf ein glatter, hautartiger Uebrrzug gebildet hat'Erst dann kommt der Steckling(kleiner Topf, bzw. flache Schale) in sandige Erde oder Torfmull. Eine Beimischung von reingewaschrnem Sand und Holzkohlenpulver ist zu empfehlen. Der Steckling wird nun rin bis zwei Zentimeter tief eingesteckt, und zwar so, daß die Schnittfläche auf'eine Unterlage von Holzkohlenpulver zu stehen kommt. Dir Erde um den Steckling wird ringsum gleichmäßig festgedrückt und befestigt durch mehrere beigesteckte Stäbchen.- Seitensprosse schneidet man so, daß die Schnittfläche möglichst klein ausfällt, also dicht an der Mutterpflanze. Bis zur Wurzelbildung ist es gut, die Stecklinge geschlossen zu halten. Deshalb stelle man die kleineren Töpse mit den Stecklingen in einen groß«» Tops und bedecke diesen mit einer Glasscheibe. Gegossen wird möglich wenig. Dte singenden Rüder. Bon W. Eschbach. Draußen vor der Stadt spielten und lärmten die Kinder— es dunkelte bereits. Der Mond lugte hinter dem Walde hervor und der Abendstern schwamm wie eine große blaulench- tende Kugel im weiten Himmelsgewölbe. Vater Jansen saß vor dem Hause auf der Bank, schnrauchte sein Pfeifchen und guckte gedankenvoll in den Himmel. Einige Buben und Mädchen kamen angr- sprungen, sich an seine Knie lehnend. „Erzähl uns ein« Geschichte"," baten sie,„du kannst das so gut, Vater Jansen!". Vater Jansen nahm bedächtig dir Pfeife aus dem Mund:„Kindings, ihr kennt längst alle meine Geschichten— ich weiß keine mehr.„Ach, bitte, bitte", drängten die Rangen,„dir wird schon etwas einfallrn." Sage doch einmal, Vater' Jansen, wie kommt es, daß du pur einen Arm hast?" fragte ein kleines Mädel. „Oho", sagte dieser, ,has ist eigentlich eine Geschichte, die ich euch erzählen will; ihr müht aber ein bißchen hiibsch ruhig dabei sein!" Die Buben und Mädel wurden mäuschenstill und drängten sich eng an Vater Jansen heran, damit ihnen nur ja kein Wort verWren gehe „Seht ihr," begann dieser,„so jung wie ihr war ich auch einmal, nur bin nicht so wild, sondern stets ein stiller Junge gewesen, der viel vor sich hinträumte.„Nieselpeter" sagten darum di« Leute zu mir. Sie verstanden nicht, wie ein Junge still sein konnte, weil sie selber laut und lebhaft waren und den Kopf voll allerlei Krimskrams hatten. Sie konnten nicht ahnen, daß mein Träumen Ursachen hatte, die ich damals selber nicht verstand. Ich liebt« alles, was mich umgab, die Sonne, die Vögel, Blumen, Wolken und den Wall»; das waren mir vertraute Dinge, mit denen ich geheime Zwiesprache hielt. Was hörte ich dabei für viel« wundersame Dinge, die eben die andern nicht vernahmen. Die Vögel erzählten mir von ihren weiten Reisen; die Wellen des Baches plauderten von den großen Bergen, von denen sie kamen, und wenn der Wind durch die Wipfel der Bäume strich, dann war mir das w>« Musik. Darum kümmerte mich das Gerede der Menschen gar nicht, nur lvurde ich traurig, wenn der Vater manchmal ärgerlich zur Mutier sagte, was soll bloß aus dem Jungen einmal werden?——/ Ich kam aus der Schule und»vurdrn in eine große Fabrik in die Lehre gegeben. Ach, welch eine schreckliche Zeit war das zuerst! Die Sonne sah ich nur noch durch die blinde» Glasfenster, und den Wolken konnte ich nicht>nehr nachschauen. Tief traurig und bedrückt»«achte mich das zuerst ärgerlich und nachher unzufrieden.. Nichts war mir mehr recht, den Menschen ging ich ganz aus dcu« Wege. Und dam« dieser ungeheure Lärm ii« den« Fabriksaal! Horcht« ich früher auf den Gesang der Vögel, so dröhnte mir jetzt das ewige Sun« '«»er«»ich. Hämmern der Maschine«« in den Ohren. Jrmner unzufriedener wurde ich«nit mir und der Welt, selbst nach Feierabend freute «»ich draußen nichts mehr. Bis auf einen Tag, den ich ni« in«neincm Leben vergessen werde. To ein recht goldiger, warmer Sommertag blühte draußen; ich stand an die Maschine gelehnt Und träumte wieder einmal von- silbernen Altsommersädchcn, die durch die blaue Luft zogen, von Vogelgezwitscher und grünem Wald. Hatten vorher die Maschinen imnier gräßlich gesurrt und gedröhnt, so klang mit einem Male das Rädersurrcn>vie melodisches Klingen an mein Ohr. Die Räder sangen und ich horchte auf die Melodie. Ich hörte ganz deutlich, was sie sangen: „Junges Menschenkind, weshalb bist du unzufrieden«nit dir u«ck> deinem Schicksal, dir geht es nicht allein so. Den Wulisch, draußen in Licht und Sonne zu sein, hast nicht nur du— nein — alle deine Brüder auch. Sie schauen ebenfalls mit Sehnsucht hinaus»ich können doch nicht fort. Können nicht weg, weil sie Geld verdienen müffrn, um zu leben und nicht zu verhungern. Siehst du,, wenn die Menschen leben wollen, müssen sie arbeiten. Nur wie, für was sie jetzt zu arbeiten haben, daS ist eine Ungerechtigkeit. Sie arbeiten für jene, denen die Fabriken, die Maschinen gehören, dir werden reich, indem ihr alle für sie arbeitet, sie beuten auch aus! Darum sage«« wir Räder: Arbeiten müßt ihr alle, ihr Menschen. Mer nicht arbeite«« für einige wenig- sollt ihr, damit dieser rin gutes Leben, L chß und Sonne genießen, nein, sondern dafür, daß aller Wohlfahrt gemehrt wird. Dies zu erreichens müssen alle Schaffenden zusammcnstehen! DairrS wird di« Kraft des einzelnen geschont. Ihr braucht euch nicht zu quälen um geringen Lohitz, dann arbeitet ihr, ohne ausgcbeutet zu«verbeiß zu eurer und aller Befriedigung. Deshalb sich uns nicht scheel und miß« iranisch an, sondern hilf unS Räder surreA inachen, um für dich, deine Brüder und Ichwe« stern Wohlstand und Freude zu erarbeiten. Gcht, vereinigte euch alle zu einem mächtigen Heer»ei Arbeit gegen alle Ausbeutung des Mensches durch den Menschen.. Aber nur, wenn ihr alle einig seid, werdet) ihr siegen!". So sangen di« Räder! Wir.ward ieierliM zuumte, wie einem, der herrliche Musik hört, Doch da rief mich der Meister an; ich schrak zu» sammcn, faßte nach einein Halt, faßte Unglück« lichrrweise in das Räderwerk; dann wurde mit schwarz vor Augen— Als ich wieder z»! «nir kain, lag ich im Bett, einen stechenden« Schnierz in der Schulter spürend. DaS Herß drohte«nir stillzustehen! Mein einer Arm waH nicht mehr da, dafür aber ein entsetzlich großes Verband an meiner Schulter. Ich weinte lauf auf, lieber diese Zeit laßt mich hinweggehen; iM auch sonst schreckliche Dinge begeben, und w«U heute einen Saal„modern" gekleideter Franst sieht, kippt aus den Pantinen nick schlägt mit dem Schädckl an der Jahrhundertwende auf. DiR w 4 »moderne" Frau hat sich freiwillig ins vorige Jahrhundert zurückbegcben. Mit der Mode hat's begonnen und di« anderen kulturellen Errungenschaften werden ebenso gern und ebenso leicht aufgegeben werden. Denn das ist das Ausschlaggebend«: Die Reaktion der Mod« ist nur der kleinst« Teil einer kulturellen Gesamtreaktion. Der nahende Unterrock ist wiederum ein Anzeichen für die von der„Gesellschaft" er wünschte-kultur«lle Reaktion. Die nächst« Mode wird: das Brett vorm Kopf. Und auch di« Mode werden die meisten mitmachen. Wohl bekomm's. Erich Kästner. 10 Gebote zur Grlbftrrttung. 1. Lerne schwimmen, springen und tauchen. 2. Beachte und befolge dir Baderegeln. 3. Bewahre bei allem, was dir im Wasser zustößt, Ruhe und Besonnenheit. 4. Bei eintr«tender Ermüdung gehe zur Rückenschtvimmlage über, und zwar zum Rückenpaddeln. 5. In der Not hebe nie die Arme über Wasser. 6. Bei auftretendrn Hindernissen versuche zu tauchen. 7. Auftretende Krämpfe versuche durch Erzeugung von Gegendruck auf di« betreffenden Muskelpartirn zu beseitigen. 8. Bei Verwicklung in Schlingpflanzen vermeide jegliches Zerreißen und Reißen und versuche, dich rückwärtsbewegend, aus den SMing- pflanzen herauszukommen. 9. Klettere nie von der Seit« in em dir zu Hilf« eilendes Boot, sondern stets am hinteren Tnl. 10. Folge stets den Anweisungen der dir zu Hilfe eilenden Personell. , Was mancher nicht wer-. Di« Vorgänger des Films waren die beweglichen Schattenbilder, di« schon im 17. Jahrhundert»blich waren. Um das Jahr 1880 gab «S eine Art Spielzeug, ein„Rad des Lebens", in dun auf einer runden Scheibe ein« Anzahl Bilder angebracht waren. Bei Drehung dieser Scheibe hatte man den Eindruck, daß das Bild sich bewegt«. Dir Stadt Peking hat nicht immer diesen Nanrrn getragen. Nachdem st« abwechselnd Nanking, Aenking, Chung-tu- Ta-tu, Khanbelick genannt wurde, gab ihr im 18. Jahrhundert der Eroberer Kung Lo den Namen, den sie heute trägt: Peking, da- heißt Nordhof. Im Indischen Ozean, zwischen Madagaskar und Indien, gibt es 18.000 Inseln, auf denen cS nicht ein einziges menschliches Wesen gibt. Einige dieser Inseln haben nur einen Flächenumfang von ein bis zwei Hektar, andere sind fünf bis acht Kilometer lang und einen Kilometer breit. Au den Küsten Grönlands werden große Mengen Holz aus Sibirien angrtrieben, während man an den Küsten von Alaska Kampferbäume aus Japan gefunden hat, die also durch den ganzen Stillen Ozean geschwommen sind. Ein Mittel gegen Schlaflosigkeit sind warme Bäder, die den Menschen schläfrig machen, weil Jie das Blut in die Blutgefäße an der Oberfläche des Körpers strömen lassen, so daß auf diese Weise dar Gehirn blutleer wird. Jänner, Juni und Juli sind in den meisten »Ländern dir Monate, in denen die meisten Ehen geschlossen werden. Der Höcker des Kamel- gilt bei den Ara- Hern alS besondere Delikateste. Der Geschmack des hellen Fleisches«rinnrrt an Ochsrnfleisch. I« New stark sind vier große Wohnhäuser gebaut worden, deren Wände auS Glas bestehen, das für ultraviolette Strahlen durchlässig ist. Di« Bewohner können sich durch Vorhänge von der Außenwelt abschließen. Nachdem im Jahr« 1923 drei Viertel von Tokio durch Erdbeben zerstört wurden, ist die Stadt jetzt nach siebenjähriger Arbeit wieder aufgebaut; die aufgewandten Kosten werden auf etwa eineiichalb Milliarden geschätzt. Heiteres, r- u Lehrer:„Biele Tiere besitzen eine große Klugheit. Wer kann mir rin Beispiel dafür nennen?"— HanS:„Die Hühner! Sie legen die Eier immer so groß, daß sie genau in den Eierbecher hineinpasten." * Stadtfräulein:„Ach, diese herrliche Wiese! Man könnt« sich stundenlang daran weiden!"— Bauer:„Wewen Sie nur ruhig weiter, mein Fräulein, dem Dich bleibt noch genug." * Gastwirt:„Slun, Herr Diüller, ist di« Wurst gut?"— Gast:„Ja— nur di« Enden sollten weiter auseinder sein." Di« Kriegshelden sind dir Geißel der Welt. Da ringen wir mit der Natur, da kämpfen wir mit der Unwiffenheit, gegen Hinderniffe aller Art,»m unser elende« Leben weniger hart z« gestalten. Da verwende» Menschen, Wohltäter, Gelehrt« ihr Leben zur Arbeit. Da suche» sie »ach Mittel», ihre» Brüder» z« helfe», sie pt unterftützen, ihr Lo» zu erleichtern. D« häufe» sie,«isrig bedacht ans ihr« gemeiauützig« Aasgab«, Entdeckungen an. Da bereichern st, de» menschlichen Geist, erweitern di« Grenze» der Wissenschaft. Da Keser» st« Tag für Tag de« Verständnis ein« Summe»«neu Wiffrn«, Tag für Tag schenke» st« ihre« Vaterland« Gesundheit, Wohlstand, Stärk«. Dau» kommt der Krieg, und in sechs Monate« haben di« Geueral« di« Frücht« von zwanzig Jahren der Arbeit, der Geduld, der Genies zunichte gemacht! Was habe» sie denn geleistet, di« Kriegshelden, n« rin wenig verstand zu beweise«? Nichts. Was habe« st« «rsnnden? Kanoneu und Gewehr«— das ist alles! Hat kct Erfinder des Schubkarrens durch di« einfach«, praktisch« Idee, de« zwei Handhabe« ei« Rad beizngebrn, für die Mensche» nicht mehr geleistet alS der Erfinder der modernen Befestigungen? Euh de MaupastaM(.Der Krieg') Max:„Bata, ich hab' rin ulkigen Traum gehabt, weist«, ich bin in'ne Dunggrube gefallen und du in'ne Sirup-Faß!"— Vater: „Dein Glück, Lümmel, daß ich nich in die Dunggrube gefallen bin!"—- Max:„Wer! Ich wer' bir-dcch nicht in den Tung fallen lassen.. aber mein Traum ist noch nich zu Ende... nämlich, nachher haken wir unS gegenseitig abgeleckt!" -» Mutter:„Ich habe dir doch gesagt, Trud- chen, du sollst am Heimwege von der Schule einen Schwamm kaufen. Hast du das vergeflen?" — Trudchen:„Nein, Mutier, aber ich war in drei Geschäften und da hatten alle lauter Löcher." * Ter siebenjährige Willi wird von seiner Mutter in Grammatik abgehört.„Wie heißt die erste Person Einzahl?"—„Ich", antwortet Willi richtig.—„Und die zweite Person?"— „Du."— Und so weiter bis zur dritten Perso« Plural. Da stockt WM.—„Na", will ihm die Mama helfen,„wie nennst du denn eine Person, die du nicht„du" nennen kannst?"— Da erhellt ein strahlendes Lächln Willis Züge: „Onkel!" schmettert, er heraus. *' Fräulein Martha lustwandelt mit dem Verehrer in dem Gärtchen vor dem Siedlungshaus. SchöppkeS, die Nachbarn im Parterre, geni«ßen grade die milde Abendlust am offenen Fenster.„Max", sagt die Gattin,„man hört jedes Wort, ich glaube, er will ihr einrn Heiratsantrag machen. Wir wollen nicht so indiskret sein— pfeife mal!"—„Fällt mir nicht ein!" wehrt Schöppke ab.„Wer hat bei mir gepfiffen!" $ „Also du hast dich mit Egon verlobt! Hat er dir auch gesagt, daß ich ihm neulich einen Kovb gegeben habe?"—„Er hat es angedeutet. Er sagt«, er hätte in letzter Zeit riesiges Glück gehabt!" r»» v v t r vr V"T Schach-Ecke. Alle Zuschriften und Anfragen an Gen. Wenzel Scharoch, Zwettnitz Ar. vb bet Teplitz-Schönau. »en Anfrage« ist Krtourmarke betznlegeu. Schachaufgabe Nr. 50. Von Sen. Wilhelm Beutel, Arnsdorf b. Tetschen. Schwarz: Kh3; VdS; Td7; Lei, 15; 8bS; Bd2, si(8). »do d o t S h 8 SB m B H 8 7 K gaiars 7 8 NLW 83 R t 8 N MISS 5 4 BUBI 4 8 4 2 B W MSN 2 1 WB V AS 1 abodefgh Weiß; Khl; VdS; Tg5; Lc4; SckS, gj; Bc6, 13(8). Matt in zwei Zügen! Lösungen sind bis längstens IS Tag« nach Erscheinen der Ausgabe an oben genannt« Adresse zu senden. Mtungsnc zu Nr. 47: TeS—eä! Richtig« Lösungen sandten nachfolgende Senossen«in; DShnert Max, Pachmann Reinhold, Mühldorf Adolf, Dick Anton, all« aus Tisch«»; Schubert Joses, Bokau; Beutel Wilhelm, Arnsdorf bei letschen; Kvukal Eduard, Trupfchitz; Walter Ludwig, Robck Franz, Michel Rudolf, Schmied Ferdinand, all« Kwitkau; Hhna Josef, Hostomitz; Hoher Otto, Saaz; Sachs Anton, Trauschkowitz; Ullrich Richard, Görkau; Hälbig Johann und Bräutigam Anton, Bergesgran; Kreiner Wilhelm, Teplitz; Ulbert Rudolf, Prosseditz; Schlosser Heinrich, Graupen; Adolf Wenzel, Arnsdorf bei Haida (Sb4—■c6 unmöglich, aufgedecktes Schachs; Krumpe Richard, Dux; Dinnebier Emil, Teilchen; Hofmann Johann, Probstau(nach Dd8—c8 folgt Tb5Xb4t; Nr. 45: nach Dh7—h8 folgt Tbl—gif also kein Matt im 8. Zuge); Triltsch Gustav und Oual Adolf, Wisterschan; Altfchmied Josef, Neuhof; Swoboda Josef, Nechwalitz; Kreibich Franz, Hoch- dobern bei Bensrn; Tille Josef, Loosdorf(besten Dank für di« Sendung). Kvukal Ed., Trupfchitz: Aufgabe la nebenlösig nach Sd3—el; Ila nach Df7—b3! folgt Dgl—bl, kein Matt im 8. Zuge. KreiSsportfeft in Komotau am II. August. Im Rahmen des Sportfestes finden Schachwettkämpfe in.Dicks Gasthaus" in Oberdorf statt, er spielen I. Bezirk, 8. Bezirk, 8. Bezirk, 7. Bezirk je 10 Mann, außerdem finden Bereinswettkämpf« statt. Nachmittag gelangt am Festplatz eine lebend« Schachpatt!« zur Vorführung.'