Eine Rundreise. Dies« Novelle stammt aus dem ' Nachlaß des großen französischen Ro- manrirrs. Kurien Börard und Hortens« Lariviöre sind seit einer Woche verheiratet. Di« Mutter der langen Krau ist Witw« und führt seil dreißig Jahren ein Spielwarengeschäft in der Nur de la Ehausss« d'Antin. Sie ist rin trockenes und spitziger Weib von herrfchsüchtigem Charakter, hat zwar ihr« Tochter dem einzigen Sohn eines Eisen- und Kurzwarrnhändlers nicht verweigern können, beabsichtigt aber, den jungen Hausstand gründlich zu überwachen. Im Ehekontrakt hatte sie den Laden Hortens« übergeben, sich jedoch ein Zimmer in der Behausung Vorbehalten. Tatsächlich leitet« sie das Ganze weiter unter dem Borwand, di« Kinder in den Berkaus rinzuarbeiten. ES ist Mitte August, intensiv« Hitz« herrscht; die Geschäfte gehen schlecht. Die alte Fra« Laridisr« ist noch säuerlicher als sonst. Sie duldet nicht einmal, daß Lucien sich einen Augenblick neben Hortense vergißt. Hat sie di« beiden doch«in«S Morgens dabei überrascht, wie sie einander im Laden küßten! And das eine Woche nach der Hochzeit! Alles muß sein« Ordnung haben, und man muß de» Geschäft gleich«inen guten Rus schäften. Niemals hat sie Herrn Larividre erlaubt, sie im Laden auch nur mit den Fingerspitzen anzurühre«. Uebri- genS war ihm auch nie der Gedanke gekommen. So hatten sie den Grundstein zu ihrem Unternehmen gelegt. Lucien wagt noch nicht, sich a»fzulehnen, sendet aber hinter dem Rücken seiner Schwiegermutter seiner Frau Handküsse. Eines Tages jedoch erlaubt er sich, daran zu erinnern, daß die beiderseitigen Familien chm vor der Hochzeit eine Reise während des Honigmonds versprochen. Frau Larividre Preßt die dünnen Lippen aufeinander. „Meinetwegen", brummt fie,„geht einen Nachmittag im Bois d« Binceunes spazieren." Verblüfft sehen die Jungvermählten einander an. Hortense beginnt ihre Mutter tatsächlich lächerlich zu finden. Kaum wird sie nachts von der Guten allein b«i ihrem Mann gelasien. Beim geringsten Geräusch kommt Frau Larividre auf bloßen Füßen, klopft an die Tür und fragt, ob jemand krank fei. Antworten sie, es ginge ihnen gut, so ruft die Fürsorgliche:»Ihr tätet bester daran, zu fchla- 9M*»ll( 3»la. feu,.. Morgen schlaft ihr mir sonst im. Kontor ein." DaS ist nicht mehr zu ertragen. Lucien zählt alle Ladenbesitzer der Gegend aus, die sich klein« Reisen gestatten, während Berwandtr oder tüchtige Angestellte die Geschäft« betreuen. Da ist der Handschuhhändler Ecke der Rue La Fahette, der augenblicklich sich in Dieppe aufhält; der Messerschmied ans der Rue Saint- Nicolas ist soeben nach Luchon gereist; der Juwelier dort gleich am Boulevard ist mit der Frau in di« Schweiz gefahren. Jetzt gönnen sich(tat all« behaglich lebenden Leute einen Monat auf dem Lande. „Daran geht das Geschäft zugrunde, mein Herr! Berstehen Sir wohl!" ruft Fra« Lari- vidre.„Zu Lebzeiten meines Mannes gingen wir einmal im Jahr, am Ostermontag, nach BincrnneS, und haben«ns dabei nicht schlecht gestanden... Soll ich Ihnen mal etwas sagen? Hören Sie gut zu: Sie verbummeln das Geschäft mit diesen Gelüsten, herumzureisen. Jawohl— das Geschäft wird zugrunde gehen." „Es war aber doch abgemacht, daß Lucien und ich eine Reise machen sollten", wagt Hortense einzuwenden.„Besinn dich nur, Mutter, du hast das bewilligt." „Vielleicht... aber das war vor der Hochzeit. Man sagt allerlei Duunuheiten vor jeder Höchst zu... Wie, bitt«? Jetzt seid aber vernünftig." Am Streit zu vermeiden, ist Lucien hinausgegangen. Er verspürt den wilden Wunsch, seine Schwiegermutter zu erdroffeln. Als er nach etwa zwei Stunden zurückkommt, ist er ganz verwandelt, spricht mit sanfter Stimm« zu Frau Larividre, ein leichtes Lächeln spielt um seine Mundwinkel. Abends fragt er sein« Frau: „Kennst du die Normandie?" „Du weißt ja, daß ich sie nicht kenne", antwortet« Hortense.„Ich bin doch immer nur ins Bois de Binceunes gekommen." Am nächsten Morgen läßt ein Donnerschlag den Spielwarenladen erzittern. Luciens Bater, im ganzen Viertel als Papa Börard bekannt und berühmt als Lebenskünstler, der all« Dinge gütlich ordnet, lädt sich seKst zum Frühstück ein. Beim Kaffee ruft er aus. „Hier bringe ich ein Geschenk für unsere Kinder." Und zieht triumphierend^vei Eisenbahnbilletts aus der Tasche. „Was soll das heißen?" fragt mit halberstickter Stimme die Schwiegermutter. „Gott: zwei Plätze erster Klasse für«ine Rundreis« in der Normandie... Fein, meine Kinder!«, einen Monat in freier Natur! Ihr werdet frisch wi« Rosen zurückkommen." Frau Larividre ist zerschtnettert. Sie nwchte schon protestieren, wagte sich aber im Grunde nicht in einen Streit mit Papa Bärard, der stets das letzt» Wort behält. Was fie vollends verblüfft, ist die Absicht des Kickz-. warenhändlers, die Reisenden sofort zum Bahnhof zu gleiten. Er wird sic nicht eher verlassen, bis er sie glücklich im Abteil verstaut hat. In dumpfer Wut erklärt sie:„Gut, geht? Rehmen Sie mir nur mein« Tochter fort. Mir schon recht; nun werden sie einander doch nicht nrehr im Latat küssen, und ich muß auf die Ehre meines Hauses passen!" Endlich find di« Jungvermählten tit Begleitung des Schwiegervaters auf dem Bahnhof Saint-Lazare. Der Glücksstifter hat ihnen gerade so viel Zeit gelassen, daß sie ein paar Wäsche- und Kleidungsstücke in einen Koffer stopfen konnten. Jetzt drückt er den Reisende» schallende Küste auf die Wangen, empfiehlt ihnen, auf alles zu achten, damit sie später berichte« können, was sie gesehen haben. Tas soll ihm Spaß machen! Auf dem Abfahrtsbahnsteig eileti Hortense und Lucien den Zug entlang, um ein leeres Abteil zu finden. Sie haben Glück nud finden eines,.in das sie eiligst, einftrigen und sich bereits für ein TLtc-z-Tste installiere»,. als z» ihrem Schmerz ein bebrillter Herr hcrcinklet- tert, der fie seinerseits streng mustcit. Ter Zug setzt fich in Bewegung; Hortense wendet sich verzweifelt ab und gibt vor, die Landschaft zu studieren. Tränen steigen ihr in die Augen; sie kann nicht einmal Bäume erkennen. Lucien tüfielt über, eiu geniales Mittel nach, sich des alten Herrn zu entledigen, findet aber nur unbrauchbare, zu energische Auskunftsmittel. Einen Moment lang hofft er, der Lästige werde in Mantcs oder Vernon aussteigen. Vergebliche Hoffnung. Ter Herr fährt bis>rach Havre mit. Außer sich, beschließt Lucien jetzt, ruhig die Hand seiner Frau zu streichel». Schließlich sind sie. doch verheiratet und dürfen öffentlich zärtlich sein. Doch die Blicke des alten Herrn werde» immer strenger. Osfenküudig mißbilligt er diesen Licbesbeweis; errötcttd zieht die junge — 1— Gchlaflied für ein Arbeiterkind. Der Tag geht nun schlafen, mein Kind. Die Sonne geht zu Bett und ruht sich aus. Der Mond und die Stern« sind alle schon wach und schützen unser Haus. Schlaf ein, mein Kind, sei still! Weil dein Vater keine Arbeit mehr hat, muß deine Mutter nähen und wachen. Wenn die Mutter nicht näht, wird das Kind nicht satt, und dann kann das Kind nicht mehr lachen. Schlaf ein, mein Kind, sei brav! Schlaf mit der Sonne aus bis morgen, Schlafe ruhig auf unfern Sorgen, sei artig, mein Kind, und schlaf! Dein Vater kämpft um Arbeit und Brot, deine Mutier wacht und schuftet in Not, Mond und Sterne leuchten nieder. Der Tag geht schlafen. Nun kommt die Nacht. Schlaf ein, deine Mutter weiß kein« Lieder, aber sie näht für dich und hofft für dich und wacht. W. Wiebeck. Frau ihre Hand zurück. Der Rest der Reise verläuft in unbehaglichem Schweigen. Endlich ist Rouen erreicht. Lurien hat bei der Abfahrt aus Paris einen Führer gekauft. Sie steigen in einem darin empfohlenen Hotel ab und sind sogleich Beut« der Kellner. Bei Tisch wagen sie kaum ein Wort miteinander zu wechseln, da alle Welt sie betrachtet. Zeitig gehen sie schlafen; die Zimmerwände sind so dünn, daß ihnen keine Bewegung ihrer Nachbarn rechts und links entgeht. Nun wagen sie nicht mehr, sich zu rühren, nicht einmal sich zu räuspern. Beim Aufstehen am anderen Morgen schlägt Lucien Besichtigung der Stadt und baldige Abreise nach Havre vor. Den ganzen Tag lang bleiben sie auf den Beinen: sie besichtigen die Kathedrale, wo man ihnen den„Butterturm" zeigt, der von den Steuern errichtet wurde, die die Geistlichkeit aus den Molkereien der Gegend zog. Weiter pilgern sie ins Schloß der Herzöge der Nor- mandi«, in die alten Kirchen, die zu Futterspeichern verwendet werden, auf die Place- Jeanne-d'Arc, ins Museum, sogar auf den monumentalen Friedhof. Sie tun's, als ob sie «ine Pflicht erfüllten, erlassen sich auch nicht ein historisches Gebäude. Hortense vor allem langweilt sich zu Tode. Sie ist derart ermüdet, daß sie am folgenden Tag in der Eisenbahn schläft. In Havre erwartet sie eine andere Unannehmlichkeit. Die Betten in ihrem Hotel sind so schmal, daß das Paar in einem Zweibettzimmer untergebracht wird. Hortense faßt dies als Beleidigung auf und fängt an zu weinen. Lucien muß sie trösten und schwört ihr zu, nur so lange in Havre zu bleiben, bis sie alle Sehenswürdigkeiten besichtigt. Di« tollen Wanderungen fangen von neuem" an. Von Havre geht's in der gleichen Art weiter durch mehrere Städte, di« im Führer als wichtig angesternt sind. Sie besuchen Honfleur, Pont.l'EvSque, Caen, Bayeux, Cherbourg. In ihren Köpfen rumort es von Straßen- und Denkmalsnamen. Sie verwechseln die Kirchen; der schnell« Wechsel der Aussichten schüchtert sie ein, da sie sich gar nicht dafür interessieren. Nirgends noch haben sie ein friedliches Winkelchen für ihr Glück gefunden— wo sie sich unbelauscht hätten küsien können. Jetzt sind sie so weit, nichts mehr ansehen zu wollen, setzen aber getreulich ihre Reise fort wie eine Fronleistung. Schaufenster. Wenn man des Nachts durch die Straßen d«r Stadt geht, wo alles so still ist im Vergleich zum Tageslärm, und doch das Licht eine Art Leben vortäuscht— da überkommt einem rin eigentümliches Gefühl, besonders wenn man die hellerleuchteten Schaufenster betrachtet. Hier drinnen ist alles zu sehen, was nützlich und notwendig ist, was das Leben schmückt und Freude hineinträgt. Weichfallend« Stoffe in glühenden Farben, geschliffen« Kristallgläser, blitzblanke Mesier, Küchengeräte, Werkzeuge, Bücher und Wäsche— und Blumen, die im elektrischen Licht dasteheN und vom Sonnenschein träumen müssen. Alles dies in den Schaufenstern, so wie es auch der Tag zeigte. Aber seltsam— jetzt bekommt es«in ganz anderes Leben-7- oder vielmehr nur ein gespenstischer Scheindasein. So unwirklich kommt mir alles vor, so tot... Die Dinge stehen für sich, abgetrennt von den Menschen, die sie schufen und die tagsüber an ihnen und mit ihnen ihr Tagewerk vollbringen. Hochöfen an der Ser. Im Dunkel der Nacht leuchtet der düsterrot« Schein des kochenden Eisens weit über das Me«r zu dem einsamen Trampfahrer, der von Leuchtturm zu Leuchtturm, von Boje zu Boje sich von seinem Abgangshafen nach dem Zirlhafen peilt., Die Landkarte des Weges— welch buntes Bild' Das Bild des Weges— welch Einerlei!. Denn die. geschwundenen' Hügel Südschwedens, die zackigen Klippen und Schären der finnischen Küste, die Lichter der großen Städte, die verträumten Wälder, die das Bottnische Meer eingrenzen— es glitt am Horizont vorbei, ein fahler Streif, ein dunkler Schatten, ein Nebel; so sehr einander gleichend, daß nur die verschiedenartigen Feuer der Leuchtschiff« und der Leuchttürme mitteilten, an welcher Landschaft das Schiff gerade vorbeigefahren. Was schiert auch den Erzdampser die Landschaft; was schiert den Erzdampfer der Weg! Der ist nur dazu da, überwunden zu werden, mit möglichst geringem Kohlenverbrauch und mit möglichst vielen Tonnen Eisenerz im Bauch.. Die Hochöfen an der See sind Ziel und Zweck, nichts sonst. Schnell lade« und schnell löschen, darauf kommt eö an. So donnern denn im Ladehafen die elektrischen Erzzüge Tag und Nacht, und so laufen in den Löschhäfen die Mammutkräne Tag und Nacht, bis das letzte Schiff wieder in See gehen kann. Die Seefahrt ist ein Stadium am laufenden Bande, das die Technik konstruieren möchte, von der Grube an, wo das Erz gebrochen wird, bis zur letzten Fertigwarenfabrik, die aus dem Eisen Gebrauchsgegen- stände schmiedet. Nächtens, wenn sich im Dunkel im Hochofenhafen das Rasieln und Schnappen der Ladebrücken und Greiser mit dem Surren der elektrischen Züge und dem Zischen und Brausen abblasender Dämpf« vermählt,. scheint es, als ob sich di« Ingenieure und Techniker hinter den breiten Fenstern der Zeichenstube die Industrie ohne Mensch zum Ziel gesetzt haben, als ob man in den Direktionspalästen der fernen Großstädte Organisation und Kalkulation, Geld und Kredit nach dem wahnwitzigen Plane marschieren lasse, die Herren von Stahl und Eisen unabhängig zu machen vom Menschen, vow jenem Werkzeug Arbeitskraft, das den Anspruch erhebt, Mensch und gleichberechtigt zu sein. Wild« Elefanten fängt man mit gezähmTas macht's: die Menschen sind fort■- und nur die toten Ding« sind mehr da. Die Menschen ruhen aus in erquickendem schlaf, auf dieser so schmalen Brücke, die vom Einerlei des einen Tages zum Einerlei des anderen führt. Die Menschen sind fort— aber die Stätten ihres Fleißes, ihker Mühen sind da; und darin die Dinge, die ihre Arbeit geschaffen— jetzt ganz allein und verlassen im grellen elektrischen Licht— und nur vielleicht vom Blick eines einsamen und besinnlichen nächtlichen Wanderers gestreift. Und dem kommt es vor diesen stummen, glanzvoll schweigenden Schaufenstern jählings zum Bewußtsein, daß der herrlichst« der Werte doch der Mensch ist— oder sein sollte!— der Mensch der Arbeit, der so wenig genießen darf von dem, was einzig und allein von ihm hervorgebracht worden ist— und ohne den die Städte öde, gespenstig« Grabmäler sind... Solche Gedanken mag man wohl des Nachts vor den beleuchteten Schaufenstern haben. Hedda Wagner. ten; die Hunderttausend« von Tonnen Eisenerz lädt und löscht man mit Eisenbrücken, Kränen und Greifern, deren Stahl und Eisen menschliche Technik aus rohem, wildem Erz gewann und zu stählernen Haustieren wandelte. Die riesigen Brücken fahren sich selbst von Laderaum zu Laderaum; die Laufkatzen, die Kranhäuschen an der oberen Laufbahn schnurren vor und zurück; der Greifer senkt sich in den Bauch des Dampfers. Ein Dutzend starkkerzige Lampen und Scheinwerfer schneiden den Weg der Ladebrücke und des Greifers grell aus dem Dunkel, aber ihr Licht trifft höchstens zwei, drei Menschen. Tief unten in der Last sind ein, zwei Mann bereit, den Greifer zurecht- zuwinken— immer auf dem Sprunge, um von der tonnenschweren Glocke bei ihrem Pendeln nicht getroffen, nicht gegen di«^Schiffswand gequetscht zu werden. Manchmal zeigt ein Mann auf Deck, daß nicht jedes menschliche Leben ausgestorben ist. Und oben, in der Katze, der Kranführer an seinen Hebeln. Dazu vielleicht auf dem ganzen, hundert Meter breiten und hunderte von Metern langen Arbeitsplatz der mechanisch abwiegenden Lorenz der Halden und Kettenbahnen, der schiefen Ebenen und der Brücken und Kräne zwischen Schiff und Hochöfen ein Wächter,«in Kontrolleur. In den wuchtigen Türmen der Oefen aber rumoren di« Elemente. Und von Zeit zu Zeit kündet ein feurigroter Fächer einen neuen Sieg des Eisens über das Erz. Auf seinem Hintergründe malt sich eine geheimnisvoll« We^t brodelnder Därkpfe und Nebel, schwarzer Eisenglieder und brauner Erzberge, toter Schiff« und lebender Kräne. Die wenigen Menschen gehen in der Wucht der arbeitenden Maschinen unter, wie die menschliche Stimme in dem Höllenlärm dieser nächtlichen Sinfonie. Tag und Nacht, Nacht und Tag rast die Maschinerie ohne Menschen— wenn nicht Sturm oder Nebel di« Kette der Erzschiffe zerreißt und der Pier leer bleibt. Zehntausende und Hunderttausende von Tonnen werden. bewältigt, umgeschmolzen, gezähmk. Die Kalkulationen der Direktion, die Berechnungen der Ingenieure stimmen: die Millionenanlagen in Stahl- und Eisenmaschinerie sparen Millionen an Löhnen ... Stimmen und stimmen doch nicht. Es stockt das laufende Baud auch ohne Sturm; vom End« her läuft eine Lähmung über die so r ▼ ▼ v v v r v r-r VVyWVVTTTTV vvt t t 1 tag ohne Feteravend. s klug ausgedachle Kette. Der Lärm in den Erz- -äsen wird schwächer, der eine und der andere Hochofen liegen tot, ausgeblasen. Die Kette rex Erzschiffe wird dünner; in den Seitenbassins der Häsen feiern sie, dir schwarzen Kolosse von 6000 bis 10.000 Tonnen. Man braucht sie nicht. Und man braucht ihre Seeleute nicht; sie gehen stempeln... Und oben in Schweden wachsen die Halden, bleiben di« riesigen Erzpirre leer, gähnen in den Berkaufskontoren die Angestellten und stehen in den Schuppen die Lokomotiven und Loren der Erzzüge. Langsam frißt sich der Fehler in dem Schlußposten durch: weil unten, in Holland, in Italien und anderswo die Hafenarbeiter stempeln gehen, die die Riesenbauten der mechanischen Entlade- Maschinerie frei gesetzt haben, gehxn die Seeleute der Trampfahrer stempeln und fangen die Erzgruben unter der Mitternachtssonne an, Feierschichten einzulegen. Stimmt und stimmt nicht. Die himmelstürmende Rechnung der Industrie ohne Menschen hat ein Loch. Die Maschine ist da. Aber man hat vergessen, ihr den richtigen Herrn zu geben, den Herrn, der groß genug ist, sie zum Diener zu machen: das Volk. Höher werden di« Halden; es füllen sich di« Häfen von aufgelegten Schiffen; aus dem Tag ohne Feierabend wird ein Feierabend ohne Arbeitstag— und Europas Völker darben angesichts der Mammutmaschinen, die Reichtum für alle bedeuten sollten und könnten. Tag ohne Feierabend wird Nacht ohne Tag. Puck. Der Abenbftern. Nach Einbruch der Dunkelheit kann der Beobachter des Himmels in diesen Tagen einen blendend hellen Stern hoch, im Westen leuchten sehen: es ist der Abendstern, der Planet Venus. Wie ein Symbol des Friedens steigt «r aus abziehenden Wolken herauf, und selbst noch durch dünne Wolkenschleirr dringt sein strahlender Glanz. Der große griechische Dichter des Altertums Homer nennt diesen Stern „den schönsten, der voranstrahlt der dämmrigen Stunde". Aber Homer befand sich, gleich seintn Zeitgenossen, in einem großen Irrtum. Es gibt gar keinen Morgen- und Abendstern in dem Sinn«, in dem die Alten ihn schilderten. Vielmehr handelt es sich in beiden Fällen um den gleichen St«rn. Die Venus wandert ebenso wi« die Erde und die anderen Planeten um die Sonne, sogar schon in einem Zeitraum von 225 Tagen. Sie steht also bald östlich, bald westlich von der Sonne, geht bald vor ihr auf, bald nach ihr unter, und ist so abwechselnd, das «ine Mal als Morgenstern, das andere Mal als Abendstern sichtbar. Wenn wir ins Weltall hinausfliegen würden zum Jupiter öder Saturn, dann würde uns, von dort aus gesehen, die Erde das gleich« Schauspiel bieten. Sic wäre immer in der Nähe der Sonne zu finden, denn aus dieser großen Entfernung gesehen würde die Erdbahn zu einer kleinen Strecke zusammenschrumpfen. In günstiger Stellung leuchtet die Venus in einem geradezu zauberhaften Glanz und ist dann selbst am hellen Tage mit freiem Auge, erkennbar. Als im Oktober des Jahres 1700 dieser Planet in Madrid am sonnigen Mittag von.Tausenden von Menschen gesehen wurde, schloß man daraus, daß das Ableben des Königs Karl nahe bevorstehe. Zufällig ist der König dann auch tatsächlich am 1. November gestorben; und so glauben töricht« Menschen, daß sich ein Sonnenplanet um die Wich- trgkcil eines Erdenwurms bekümmere. Aber so hell der Stern auch dem bloßen Auge erscheint, jo nah« man ihn auch in den modernen Riesenfernrohrrn betrachten kann, so wissen wir doch von seiner Oberfläche verhältnismäßig wenig. Es ist nur eine gleichmäßig bell« Fläche sichtbar, di« den Eindruck erweckt, als wenn di« ganze Oberfläche verdeckt wäre. So verhält es sich auch tatsächlich. Man weiß heute mit Sicherheit, daß die Venus von einer sehr dichten Atmosphäre umgeben ist, die für unser Auge undurchdringlich ist. Aus diesem Grunde weiß man auch heut« noch nicht, ob dieser Planet sich ebenso um seine Achse dreht wie dir Erde. Vielleicht herrscht aus ihm heute «in Zeitalter, wie es der Erdball vor Jahrmillionen gehabt hat. Geschichten vom sparsamen Schotten. Rasch tritt der Tod den Menschen an... Ein kranker Schotte fuhr nach London; er wollte sich operieren lasten. Der Schaffner bemerkte, daß der Alte bei jeder Station auS- stieg und knapp vor der Abfahrt des Zuges wieder cinstieg. „Was machen Sie immer draußen?" „Ich löse mir bloß die Fahrkarte bis zur nächsten Station. Si« müssen nämlich wistrn, ich habe einen Herzfehler, und London ist weit." Der Gipfel. Von einem besonders geizigen Schotten wird berichtet, daß er seine Uhr nicht mehr aufzog, weil er die Turmuhr vom Rathaus täglich schlagen hörte, und daß er seine Tapeten an die Wand nagelte, damit er sie bei"jedem Umzug wieder mitnehmen könnte. Tas ist sicher derselbe gewesen, der, als er Selbstmord begehen wollte, in di« leere Wohnung seines Freundes schlich, weil er sich dort ohne eigen« Unkosten mit Gas vergiften konnte. Drohung. Der Redakteur einer großen Londoner Zeitung erhielt nachstehenden Brief:„Herr! Wenn Sie nicht endlich aufhüren, faule Witze über jie sparsamen Schotten zu veröffentlichen, werden ich und alle meine Freunde nie mehr Ihre Zeitung lesen, wenn wir den Lesesaal der Frei- Bibliothek besuchen! Ein Schotte." Der Kavalier. Ein Schotte wurde gefragt: „Wie war's denn gestern mit der Lissy? Teure Sache, was? Wieviel hast du ausge- geben?" „Bi«r Schilling", sagte der Schotte.„Mehr hatte sie nicht bei sich." FauleS Geschäft. Mac Naber, der Schneider, hatte unter seinen alten Ladenhütern sechs 50-Ichilling- Anzüge, die er durchaus nicht loswerden konnte. Sein Freund Sandy jedoch wußte Rat.„Mac", sagte Sandy,„du packst die sechs Anzüge in ein Paket, legst'ne Rechnung bei für fünf Anzüge ä 60 Schilling und schickst den ganzen Zimmt an Mac Dougall. Der denkt dann, du hast dich verzählt und nimmt dir den ganzen Schwung ab!"„Du hast doch ein Köpfchen, Freund!" rief bewundernd Mac Naber und ging sofort ans Einpacken.— Acht Tage später kam er erregt zu Sandy gerannt.„Ruiniert hast du mich mit deinem dummen Ratschlag!" „Nanu, wieso?"„Ich schickte die sechs Anzüge! mit der Rechnung für fünf« an Mac Dougall, und was tut der Schuft? Er schickt mir fünf, Anzüge zurück und schreibt, er hätte nichts bei mir bestellt!" Der Stotterer. Mr. Macpherson auL Aberdeen hat ein Verfahren entdeckt, sein« stotternden Landsleute zu heilen: er läßt sie auf ihr« eigene Rechnung mit London telephonieren— und bei Ferngesprächen kostet bekanntlich jede Minute Geld. Was mancher nicht weiß. Einen geradezu ungeheuerlichen Bevölkerungszuwachs haben die Vereinigten Staaten von Amerika und die Stadt New Bork nach der Statistik zu verzeichnen. Im Jahr« 1776, zur Zeit der Unabhängigkeitserklärung, hatten die Vereinigten Staaten nur 2.3 Millionen Einwohner, heute, nach nur einhunde'rtünd- fünfzig Jahren, ist die Zahl ans 118"Millionen angewachsen. Die heutige Stadt New Bork hat doppelt so viel Einwohner, wi« damals dagesamte Amerika. Zahlreich find dir Städte, die ihren Namen geändert haben. In neuester Zeit wurde Petersburg bekanntlich in Petrograd und später in Leningrad umgetaust, während die Hauptstadt Norwegens, Christiania, ihren altnortvc- gischen Namen Oslo wieder annahm. Paris hieß in früheren Zeiten Lutetia. New Bork hatte ursprünglich den Namen New-Amster- dam; Ottawa war als Rhtown bekannt und Konstantinopel als Byzanz. Der Kampf gegen deu Opiumgenuß hat -in China erhebliche Opfer gefordert. Io sind in den letzten dreißig Jahren rund 110.000 Menschen wegen Verstoßes gegen die Opium- Verordnung hingerichtet worden. Butter wurde zuerst bei den Hebräern gegessen, während die frühen Kriechen sic nur als Arznei und Salbe benützten.. In der Türkei bilden Katzen eines der Hauptnahrüngsmittcl. Tie türkischen Behörden stellen fest, daß das Katzenfleisch zart und wohlschmeckend sei: Schlangen werden vielfach gegessen, so ist bei den Negern der Siidstaaten Amerikas gekochte Klapperschlange ein geschätztes Gericht. Auch die siidamerikanische Anakonda oder die Wasserschlangc wird mit Vorliebe genossen. I« Tibet ist Gesetz, daß verheiratet« Frauen nichts tun dürfen, um anderen Männern reizvoll zu erscheinen. Aus diesrm Grunde mästen sie ihr Gesicht mit einer schwarzen Paste überstreichen. Die Lamprete«, die im Wasser lebenden Wirbeltiere, saugen sich an großen Fischen, besonders Lachsen, fest und fressen sich in ihr Fleisch ein, sind also regelrecht« Schmarotzer. — t— Aluminium kann so dünn ausgerollt wer» den, daß 4000 Blätter nur einen Zoll dick sind. In Indien gib» es acht Millionen Kinderwitwen, von denen fast viertausend noch nicht einmal fünf Jahre alt sind. Großmütter von zweiundzwanzig Jahren find keine Seltenheit. Menschen mit sehr gnten Ange« sind imstande, 3000 Sterne zu sehen; da» größte bisher gebaute Fernrohr aber gibt die Möglichkeit, anderthalb Milliarden Sterne zu sehe«. Warn« di« Tischmesser nicht spitz, sonder» rund find, erzählt eine Geschichte an- dem 17. Jahrhundert. Bis dahin waren die Tisch- meffer spitz, da sie ja nicht nur bei Tisch, sonder« auch al» Jagdmesser benutzt wurden. Als Kardinal Richelieu eines Tages dem Kanzler Srquier zu Tisch laden muAr, der wegen seiner schlechten Manieren bekannt war, sah er zu seinem Entsetzen, daß dieser da- Messer als Zahnstocher benutzte. Richelieu war dadurch so angewidert, daß er sofort auordnete, daß bei ihm nur noch vorn gerundete Meffer auf die Tafel kommen dürften. Richelieus Einfluß war so groß, daß dir runde« Meffer im ganzen Lande und in der ganzen Welt üblich wurden. Berll« ist der Mittelpunkt Europa». Ein Kreis um Berlin mit dem Radius von 1780 Kilometer geht durch die äußersten Spitzen Europas, im Norden wie im Süden, im Osten und Westen. Auch ist Berlin der Mittelpunkt eines Kreises, der durch Paris, Dover, Ehri- stiania, Stockholm, Riga, Benedig, Mailand und Genf geht, und eines zweite», der Dublin, Petersburg, Bukarest, Neapel und Bordeaux berührt. Ei» Am«isenftaat besteht aus etwa 100.000 Einzelwesen. Die australisch«, Stämme der Pinta-«nd EnmoS befinden sich noch auf einer Kulturstufe, di« Europa schon vor n»ehr als 5000 Jahre» hinter sich gelaffrn hat. Ihr einzige» Gerät ist ei» Woomera, der mit Hilfe eines langen SteknsplitterS hergestellt wird. Ein Pintomonn macht Feuer, indem er de« Rand seines Woo- mera an einem Schild« aus weichem Holz reibt. I» Frankreich wird rin Gesetz vorbereitet, das den Berkaus von Trompete», Mundharmonikas und ähnlichen Blasinstrumente« verbieten soll, da man diese Instrumente, die von„Mund zu Mund" unter den Kindern gehen, für gesundheitsschädlich hält. Für da» Studium der Bakterie« ist ei« wichtiger Fortschritt gemacht worden. Während die bisher angewandten mikrophotographischen Apparate in der Regel den Flächeninhalt hundertmal vergrößerten, hat I. E. Pratt in Washington einen Apparat konstruiert, mit dem man in gewiffen Fällen eine«eunzigtau- sentfache Vergrößerung des Flächeninhalts erreichen kann. Ein« tvtwjährige Inschrift aus einer Schildkröte. Eine cttva einen Fuß lauge foffile Schildkröte ist kürzlich in den Besitz des Naturhistori- schrn Museums von Chicago gelangt. Das Stück beansprncht die Aufmerksamkeit der Gelehrten verschiedener Biffenschaftszweige. Die Anthropologe» interessiert besonders eine geheimnisvolle chinesische Inschrift auf dem Rücken des Tieres, die vor etwa 4000 Jahren hier angebracht worden ist. Die Schildkröte galt früher in China als heiliges Tier und man schrieb ihr die Kraft zu, die Zukunft vorher zu sagen. Die Inschrift, deren altertümliche Zeichen der Chicagoer Orientalist Läufer zu entziffern sucht, scheint anf diese Zaubrrmacht Bezug zu nehmen. Den Zoologen ist da? Foffll besonders deswegen wertvoll, weil es«in« ganz»«bekannt« Art der Gattung Testudo darstellt. Die Paläontologen aber haben herausbekommen, daß diese seitdem ausgestorbene Schildkrötenart im Mioränzeit- alter, also etwa von 19 Millionen Jahren, gelebt hat. Ei« Höhlendorf. In dem 1400 Einwohner zählerchen Dorf Langenstein am Harz gibt es keine Wohnungsnot. Zahlreiche Sandsteinhöhlen in den Abhängen des im Ortsgebiet liegenden Hoppelberges boten den Laugsteinrrn schon seit Jahrhunderten im Falle der Not Unterschlupf, auch auf längere Zeit. I» den Rachkriegsjahren wurden sie immer mehr zu Unterkunftszwrcken verwendet und dienen heut« einem nicht gerißen Teil der Bevölkerung als richtig« Behausung. Man betritt diese Höhlenwohnungen von tiefeingeschnittenrn Hohlwegen— förmlichen Höhlenft raßen und-gassen — aus durch eine starke tn den Felsen eingelassene HanStüre, deren obere Füllung gewöhnlich eine Glasscheibe aufweist, so daß ein wenig Licht auf den Höhlenflur fällt. In den weiten, mehrere Meter hohen unterirdischen Räumen hausen dann ost zwei bis drei Familien in trockenen, warmen Quartieren, die durch Holprerschlage oder Steinmauern voneinander getrennt sind. Hier und da finden sich auch sauber ausgemauerte und mit Erweiterungsbauten versehene Höhlen, dir nicht den Eindruck behelfsmäßiger Einrichtungen machen, vielmehr di« Absicht der Bewohner bekunden, hier strnrrhin ein Höhlendasei« zu führen. Di« Borberge de» Rordhange» zwischen Halberstadt, Quedlinburg und Blankenburg weisen in großer Zahl diese ost kilometerlangen und bi» zu zehn Meter hohen Iandsteiuhöhleu anf, die sich in dieser Anhäufung selten irgendwo finden. -bb» Vettere*. D« Berandwortlich«. „Ob ich'n Scherm mitnehm«, Alte?" „Wir de willst." „Ob'» Heide rächend?" „Das gammr«ich wiffen." „Na, da nehm'ch'n ähmd mid." „I- doch." „Awer wenn'» hernach nich rächend, ärcher 'ch mich." „Ra, da laff'n hier." „Awer werm'» rächend, wrr'ch naß." „Ra, da nimm'« und." „Tu bist wärglich gud. Nimm'« mid, laff'n da, nimm'« mid. De mußt doch wiffen, was de willst. Meenst de, daß'ch'n mitnehm?" »Ja doch!" „Gud, also nehm'ch'n mit. Awer'S klärt s'ch uff. Wenn's scheene werd, da denkch nich mehr an den allvern Scherm un verlier'«. Ach was, ich nehm'« nicht mid." Darauf geht er über den Borplatz, sieht den Schirm stehen, mmmt ihn mit, läßt ihn in der Straßenbahn stehen, kommt patschnaß nach Haus« und sagt zu seiner Fra«: „Das gommd drvon. wenn mr uff dich heerd!" Kindermund. Baby sieht zum«rstenaial, wie ein Pfau Rad schlägt. Jubelnd eilt sie zur Mutti und ruft:„Komm mal schnell mit vors Haus. Der Pfau blüht auf!" I« Zoologische« Garte«.„Du, Paul... ob wohl die Giraffe auch eine« Schnupfe« bekomm!, wenn sie naffe Füße hat?""'-—„Natürlich— es dauert nur ein bißchen länger!" Ans dem Regen in di« Trans«.„Ich kann das Zeug nicht essen", seufzte der junge Ehemann.„Tas macht nichts, mein Liebling", flötet« sie.„Ich habe so vorzügliche Rezepte für die Verwertung von Ueberresten.„Dann will ich doch lieber essen!" Unfaßbar.„Hast du ein« Frau, Onkel?" „Rein, Willi."—„Woher weißt du denn immer dann, was du zu tun hast, Onkel?" Kinder. In einer Borschulllasse wird die Schöpfungsgeschichte erzählt. Der Lehrer fragt, warum Gott denn das Abpflücken der Aepfel verboten habe. Langes Schweigen, bis endlich die lleine Hanna schüchtern den Finger hebt und sagt:„Gotts wollten die Aepfel selber einfachen." Aus«m«r B«rt«idigerr«d«.„Aus der Blutwurst, die der Angeklagte entwendet hat, wird ihm das Gericht doch keinen Strick drehen wollen!" Entschloss««. Sonja, zweieinhalb Jahre alt, war sehr unartig.„Der Papa hat dich nicht mehr lieb", wird ihr gesagt.—„Denn liebt die Mutti mir", sagt sie.—„Nein, die Mutti hat dich auch nicht mehr lieb."—„Ra, denn nicht, denn lieb' ich mir alleine!" »»»««»»»TTTTTT»» f T'TTT, Gchach-GSe. Alle Inschriften«nd Anfragen an Gen. Wenzel S ch a r o ch, gwettnitz Nr.(ß bel Teplitz-Schönau. All«» A»kck»n ist MmmA brijuiegen. Schachaufgabe Nr. 53. Von Richard TT LI rieh, Gürkan. Schwarz: Keä; L«3; BaS,»3, dü, 04. k7(7), WeiB: Kd7; Dhl; Le4; S«8; BfS, gS(•). Matt in 9 Zügen! Lösungen sind bi» längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an oben genannt« Adresse zu sende«. Unipni m Nr. ü: Tgi—bi. Richtige Lösungen sandten nachfolgend« Genossen«in: Hoher Otto, Saar: Mirich Richard, Gürkan; Hdna Josef, Hostvmitz; Diunebier Emil, letschen; Walter Ludwig. Rodet Franz, Schmied Ferdinand, Michel Rudolf, Jtoitfau; Hälbig Johann und Bräutigam Anton. Bergesgrün; Zachs Anton, Trauschkbwitz; Choutka Rudolf, Aussig; Döhnert Max, Mühüwrf Adolf, Diek Anton, Tischau; Hofmann Johann, Probstau; Beutel Wilhelm, Arnsdorf bei Tetschen; Adolf Wenzel, Arnsdorf bei Haida; Kleiner Wilhelm, Teplitz; Ulbert Rudolf, Prosseditz; Qual Adolf und Triltsch Gustav, Wisterschan; Swoboda Karl, Nech- walitz. Internationales Schachgrenztreffen in Georgenfel»(Sachsen). Sonntag, den M. August, wurde im Restaurant.Grenzsteinhof'«in Freundfchasttwetttampf zwischen den Genossen de» II. und VH. Bezirke» (Teplitz-Tux) und IV. Bezirk lDresden-Freiberg) au»getragen. Da» für 50 Bretter geplant« Treffen konnte infolge Regen nur an 30 Brettern ausgetragen werden, wobei unser« Genoffen überraschenderweise mit I»: 11 Punkten al» Sieger hervorgingen. Retourspiel findet 1032'zu Ostern in Eichwald.Bolkshaus" statt. Sch—ch.