Der unyerrrMthe Kayegaft. ES war tiefimnkle Nacht, als der Schnellzug auf einer kleinen Station hielt. Ermüdet und halb verschlafen bemühte ich mich, durch die vom Fensterschweiß triefenden Scheiden zu blinzeln. Unter all de» vielen Reklameschilderu, die diesen Bororte- bahnhof der Millionenstadt schmücken, war der Stationsname nicht zu erkennen. Türen wurden heftig zugeschlagen; der Ang setzte sich wieder in Bewegung. Ein großer Herr, mit wildglänzenden Augen in dem schmalen Gesichte, trat in mein Abteil. Mit der ganzen Schwere seines Körpers ließ er sich auf einen Sitz mir gegenüber nieder. Unausgesetzt schien er mich zu beobachten, nervös und unruhig seine rechte Harü> von der Stirn zum Kinn führend. Ich lehnte mich zurück, ohne weiter Notiz von dieser unangenehm aufgeregten Persönlichkeit zu nehmen. Oefsnete. ich jedoch ab und zu schwach die Augen, so sah ich fast unbeweglich die Angen des Frenwen auf mich gerichtet. Dies Benehmen des unruhigen Fremden schien mich immer mehr irritreren zu wollen, denn ich glaubte, feststellen zu können, daß der Physiognomie des Fremden die Unruhe und sichtliche Aufgeregtheit von Natur ans gar nicht eigen waren. Mit erzwungen ruhiger Geste bemühte er sich, eine Zigarette anzuzünden. Ein scharfer und süßlicher Rauch wehte mich an. Immer noch fühlte ich die Augen des Unbekannten auf mich gerichtet. Was will er beim? Ho, so leicht kaffe ich nicht mit mir Schlitten fahren, dachte ich, und bereitete mich ganz unbewußt auf irgendeine Uebrrrafchung vor. Wie und was das sein sollte, noch wußte und ahnte ich nichts. Run gut, es mag mich ein Kranker sein. Warum sollte es gerade ein Rechtsbrecher fein! Ich kam mir lächerlich vor mit meinen Gedanken über diesen unruhigen und zappeligen Kerl. Jetzt war er schon ein„Sivil“ für mich, denn ich hatte gehofft, ungestört und allem im Abteil an mein Reiseziel zn gelangen, und nun störte mich dieser„Äcri*. Ich erhob mich unruhig und ging nach der Abteiltür, die auf den Gang des D- Zugswageus führte. Der Fremde verfolgte mich mit scharfem Blick. Eben wollte ich die Tür öffnen, als der Fremde plötzlich Don«llohrs. aufsprana und entschlossen, ohne Erregung, sagte:„Sie werden hier bleiben!" Mehr entrüstet als erstaunt sah ich ihn an und erwiderte ruhig:„Wolkn Sie die Tür freigeben?" Seine wild erregten Augen starrten mich an.„Sie werden sich setzen, sofort.. Langsam, ohne Hast, lvie ganz selbstverständlich, zog er e»ne Schußwaffe:„Nehmen Sie Platz!" „Und was werden Sie tun, wenn ich Sie jetzt Niederschlage?" fragte ich interessiert, wie auf alles gefaßt. „Mein Herr, die geringste Bewegung, und Sie find erledigt. Es tut mir leid. Aber mir bleibt keine andere Wahl. Run — setzen Sie sich, sofort!" „Wissen Sie, daß dieses Abenteuer einen unangenehmen Ausgang für Sie haben wird? Sie können sich ja denken.,." Hastig unterbrach er mich:„Ich weih, daß Sie mich erkannt haben. Sofort, sofort wußte ich es. Ja, diesen Blick kenne ich— ich weiß, was Sie wollen." „Ra, gut— und was wissen Sie?" Als müßte er über eine lächerliche Sache berichten, wiegte er seinen Kops ganz leicht.„Sie wollen mich verhaften lassen. Zum Zugsführer wollen Sie gehen, ihm sagen: In meinem Abteil fitzt der Mörder der Bereschky." „Bereschky— so— ja, aber— Bereschky— eine Fra«?— Das alles ist mir völlig neu. Hätten Sie mir das nicht eben gesagt, für den harmlosesten Menschen von der Welt hätte ich Sie gehalten." Schweigend betrachtete er mich. Ein nervös-s Zittern ging durch seinen Körper. Also das sollte ein Mörder sein, den das Rascheln der Bäume, das Geklapper und Geratter des Schnellzuges in Angst versetzt, weil er in all dem die Hetzjagd der Häscher zu spüren glaubt. Dessen Träume erfüllt find von wilden, rasenden und guälenden Fieberschauern. „3«, ja," sagte er, als hätte er meine Gedanken erraten.„Run wissen Sie es. Ich war unbedacht." Ein Schatten lief über den Gang des D-Zrw-Wagens.„Der Schaffuer! Rühren Sie sich, so schieße ich Sie sofort nieder." „Aber hören Sie, das wird ganz zwecklos sein. Man wird Sie..." Seine glühenden Augen starrten mich an. ,^Dann sind Sie verloren," erwiderte er brüsk. Es war nur ein Fahrgast, der im Gange vorüberging. Bon neuem begann der Fremde:„Sie haben da ein halbes Dutzend Zeitungen, in denen sich mein Steckbrief befindet— mit meinem Lichtbild." Er erhob sich und knipste das Licht aus. Seine Augen dunkelten im Halbdunkel des Abteils und es schien mir, als wollte dieses Augenpaar emen Nerv auf meinem Gesicht entdecken, einen Nerv, de'-, durch dieser« Blick gereizt, töten könnt«. „Sie sehen sich nach der Notbremse um? Geben Sie sich keine Mühe! Rühren Sie sich nicht!" Seine Stimme klang drohend. Ich nickte:„Ich weiß." Doch plötzlich ging ein scharfer, klirrender Ruck durch den Kg. Fenster polterten herunter und die' Wagenräder knirschten heftig unter den Bremseisen. Im Nu war es im Gange lebendig von neugierigen und schwatzenden Fahrgästen. Trocken klang die Stiinme des Fremden:,„Die Notbremse. Jemand hat die Notbremse gezogen. Ja, wissen Sie, ich weiß, was das bleutet." Im Giinge gestikulierten einige Menschen aufgeregt. Abtciltüren rollten hin und her. Zwei Männer öffnete»» die Tür unseres Abteils. Einer knipste das Licht an. „Da ist er." Hatte ich erwartet, daß dieser Mörder, dieser wilde Fremde, jetzt feinen Revolver erheben und die Eindringlinge niederschießen würde, so hatte ich mich getäuscht. Die Hände' in den Hosentaschen, lächelte er den beiden Eintretendcn verächtlich zn:„Haben Sie viel Mühe gehabt?" „Ach was," sagte der eine mit jovialer Sicherheit.„Sie haben eine Dummheit gemacht. Sie haben der Bereschky erzählt, daß Sie diesen Nachtzug benützen wollten." Nanu, überlegte ich mir. Bereschky? Tas ivar doch der Raute der Ermordeten. Verwirrt sah ich den Fremden an. Ein wenig verlegen blickte er.zurück. Tann ging er mit den beiden Männer» ab. Einer zwinkerte mir zu:„Haben Sie. Angst auS- gestanden, mein Herr?" „Run— ein Mörder..." »— Neueste Mode. Der Herbst steigt mottenpulverduftend aus oer Kiste. Er findet nicht dasselbe Publikum wie vor'ges Jahr. Wer damals fast noch zahlungSsähig war,. steht jetzt schon lang« auf der Stempelliste. Auch unsre brave Weiblichkeit hat sich verändert— sie, die doch seit geraumer Weis« so vernünftig tat, lchmeißt sich in Urgroßmutter- Sonntagsstaat, spreizt sich berüscht, befedert und bebändert. Beim Tanzen wippt schon unterem Rücken hold ein Tüffche«, die Krinoline ist nicht fern, es nath der Ridl- kühl, die Straßenbahn braucht bald ein neu Gestühl, sonst setzt es im Gedäng« arge Püffchen. Schon^huldigt man aufs neue den Korsetten und zwängt In knarrende Gerüste den' gequälten Bauch, bald sanktioniert ein Arzt den schlimmen . Brauch, bald kann der Schnürleib nur daS Volkswohl retten. Wer Hai die„sportgenbten" Frauen so verniedlicht? Wer goß das Brilchcnwasser in di« neue Sachlichkeit? Wer hat die Kämpferinnen unsrer Zeit,- die frei sein wollten, plötzlich sanft umfrirdlicht? Das.Modehandwerk tat's, es wollte sich kuricrem Weil'ß ihm an goidncn Giern fehlt, macht eS daS Weib zur Gans, die neue Frau fliegt auf den Firlefanz. Verlangt's des Luxusschusters Schlußbilanz., läuft sie in Stöckelichuh'n auf allen Vieren. Brambilla. „Ach wo! Ein harmloser Irrer. Von Zeit zu Zeit kriegt er«inen Koller; da weiß Gott, wie er sich den Revolver und das Gelb verschafft— und er renommiert gern damit, er sei, ein steckbrieflich verfolgter Mörder. Der Revolver übrigens ist nie geladen.,,- Angeuehtne Weiterreise!" Das grüne Meer. Wer sich gelegentlich einer Seereise an der kristallenen Klarheit des MeerwasserS erfreut, der ahnt wohl nicht, daß diese klare Leere eigentlich das. reichste Leben birgt, das auf Erden vorhanden ist. Die Wellen des Meeres find bis zum letzten- Tropfen belebt von zahllosen Kleinpflanzen und Kleintieren: es finden sich in ihnen zahllose Bazillen, Kieselalgen, Gei- ßrlwesen, Wimpertierchen und sonstige Einzeller, Kleinkrrbse und Würmchen. Diese Lebewesen sind in so großen Massen vorhanden, daß sie. das Wasser färben. An sich erscheint das Wasser des Ozeans tief dunkelblau, wenn es viele Meter über dem Grunde flutet— aber nur dann, wenn es nicht zuviel des Lebens in stch birgt. Seine geheime• Kleinwelt, deren meiste Mitglieder grünlich-goldgelb gefärbt find, verwandeln das Blau in ein mehr oder weniger dunkles Grün. Di« blauen Ozeane find die lebensarmen; die grünen Weltmeere find die lebendurchflutet«N. Grün. flut» der Atlantische Ozean und di« Nordsee, weil sie rrträgnlSreich sind wie eine Wiese, DaS ist buchstäblich wahr: man hat berechnet, daß die LebenSmasse der Kleinpflanzen eine» besfimmten Mrrresteil» weit größer ist als die der Gräser auf einer Wiese. Auch die Ernte ist ergiebiger, und«rmöglicht es, daß etwa der dritte Teil aller Menschen von den Ernten deS Meeres lebt. Zn ihrer Reife kommt es auf wunderbare Weise. Alles Meerwasser ist durchsetzt von Bakterien. Sie sind sämtlich harmlos und leben nur davon, daß sie dir Rest« abgestorbener Tiere und Pflanzen zersetzen und dadurch daS Wasser immer wieder reinigen. Sonst müßte das Meer trotz seiner Unermchlichkeit in der Vergangenen halben Ewigkeit, seitdem MecreS- wogen rauschen, längst«in Sumpf geworden sein, erfüllt von BerwesungSresten. Alles Meerwasser beherbergt Kleinpflanzen, besonders Geißelzellen und Kirselalgen, in sinnverwirrender Fülle und berückender Schönheit der Gestaltung. Man hat, wie auS einem großen Formenschatz für Künstler Hunderte von Modellen davon schon abgezeichnet, und andere Hunderte warte» noch auf ihre kunstfertigen Kopisten. Alle Kieselalgen des Meeres haben einen gewissen phantastischen Zug, etwas ungewohntes, Abenteuerliches in der Form. Entweder sind sie zarte, flache Scheiben, oder sie haben Unmäßig lange Hörner, Borsten und Kämme gleich den Molchen. DaS gilt auch für die Geißclzellen, unter denen es die merkwürdigsten aller bekannten Zellformen gibt. Die Ursache dieser Formen erkennt man, sobald man diese Lebewesen im Wasser schwimmen sieht. Die langen Fortsätze wirken wie Ruder. Die Kämme und Hörner verhindern das Unter gehen. Alle di««abenteuerlichen Vorrichtungen erweisen sich als„Schwimmgürtel.", damit die kleinen, sonnenbedürftigen Einzeller oben bleiben im lichtdurchfluteten Master. Nicht ganz an der Oberfläche bleiben sie freilich— denn da würden sie stch all« zusam- mcndrängen, gegenseitig hindern und der Le- benSmöglichkeiten berauben—, sondern in den obersten paar Metern der Tiefe, in denen dies« „Schwcbealgen"(so könnte man ihren gelehrt«» Namen Planktonalgen verdeutschen) auf und ab schweben. Sie sind wieder die völlig Harmlosen, nur von Licht und Luft Lebenden, daher die große Weide für alle übrigen, vor allem für die tierischen Einzeller: die Radiolarirn und die Kämmerlinge, die mit den Wellen treiben und teils Bakterien, teils Kieselalgen fangen. Auch sie besitzen daher ähnliche Schwebevorrich- tungen wie ihre Beute, die ihnen widerstandslos ausgeliefert ist. ES ist«in merkwürdiger Gedanke, daß in der dunklen Flut, die so kristallklar unter unseren Füßen rauscht, stumm und ewig der Tod das Leben verfolgt. Schicksale, klein, aber in ihrem Laufe doch wieder ähnlich dem unseren, kommen und gehen unsichtbar tausendfach dort, wo unser Auge nur klares Master sieht, und wie ein altes Lied tönt«S klagend herauf aus den Wassern: wir kommen, unbekannt woher, leben für ein Weilchen, keiner weiß, wozu, und wir vergehen, damit andere kommen können und stch freuen am vergänglichen Sonnenblick drS Lebens... Dt. R. H. Franrg. F'T' V T T'TT'T'* V V V r V ▼ TyT'v'rvrvvvrvrTTVVTTrvvvv rr't i Loko, der Geist der Geremngrett. Im Berlage„Der Büch er kreis, G m. b. H.", Berlin SW S1, ist soeben der von uns bereits angezeigte spanische Roman„I m& n— Kampf u m Ma• rokko" von Ramü» I. Sender(Preis 4.80 Mark) erschienen. DaS Buch ist ein einziger Austchrei gegen den Wahnsinn deS Kricges. Wir veröffentlichen heute daran- mit Genehmigung des Berlages eine charakteristische Episode: Im Abschnitt Süd, bei den Maschinen- gewehrnestern, tönt die Mitternacht von tausend unbestimmten Geräuschen. Weiter unten, im Krankenbau,- wacht Gelärm auf. Der Loko, der Verrückte, hat einen Anfall. Er springt auf und rennt, unzusammenhängendes Zeug brüllend, davon. In einer Laubhütte spielen Offiziere Karten; auch der Kommandant ist da und schreibt an seinen täglichen vierzehn Briefen für seine Verehrerinnen. Neben ihm sttzt der Oberstleutnant unseres Bataillons, ein langer, hagerer, gemütlicher Spießbürger. i Der Loko bläst den Jnsanterieruf Antreten!.„Taratitaaa! Taratitiii!— He, der Oberst schreibt Meldungen!" Es folgen«in paar nicht wicderzugebende Sätze, dann scheint er den Faden seiner Ge- dankenfolgc gefunden zu haben. „Wir müssen unser« Kakibrocken durch die Berge schleppen, und ihr sauft derweil kühles Bier und spielt Karten! Der Oberst schreibt Meldungen:„Erstes Bataillon, vierte Kom panie: Ich teile Euer Hochwohlgeboren mit, daß der Hauptmann genannter Kompanie doppelte Pension verdient, weil sie ihm fünfzig Leute abgeschosten haben!— Orden und. Kreuze her! E Schützenfener!— Sprungweise zurück! Natürlich— wie die Grashupfers— Wart! Die Tante schickt dir'n Kuchen und'n Brief auf rosa Glanzpapier!—. Schweinebande: meine Hosen sind ausgedient, meine Läuse verklangen' neue; es zieht durch dir Löcher! Einen Posten in der Festung willst«? Kostet vierhundert Du ros, Rabatt gibt'- nicht!— In die Schreibstube kommst« bloß, wenn du dir einen Domherrn zum Vater ausgesucht hast!— Lazarett? Nichts für unsrreinenl Lazarett gibt' nur für feine, reiche Bürgersöhn«! — Kehrt marsch!— Sst! Päng! Da fliegt dir'n« Wespe an di« Feldflasche! Wenn du denkst, du hast dir Master für den Rückmarsch aufgehoben, bist du angeschmirrt!. ES rutscht dir in die Schuhe!" Dieser Mitternachtsprediger ist der Geist der Gerechtigkeit im Lager; Gerechtigkeit ist hier Wahirsinn.— Schüsse auf allen Seiten. „Feuer!" schreit der Loko.„Gib ihm Sa» rei! Rrrap! Rrrap!— Kein Schwein kommt mir davon! Rrrap! Rrrap!" Gin Offizier regt sich auf:„Stopft dem Kerl daS Maul! Wann schafft ihr ihn endlich in die Festung?" „Festung?" lacht der Loko.„Erst zahlst« vierhundert Duros, dann bringen sie dich hin!" „Wenn er nicht sofort Ruhe hält, komm ich mit dem Knüppel!" brüllt der Offizier, der den Spitznamen Kamioneta, d. h. Keines Lastauto, hat. „Kamioneta heißt du? Wie das zu dir paßt! Den Namen hast du seit der Schweinerei bei Annual; da kamst du schneller als di« Autos in di« Festung zurück. Wie hast du das bloß fertiggekriegt? Du solltest doch an der Front sein!. Schwindle nicht erst!" Der Offizier springt wütend auf. Sein« Kameraden, denen er reichlich unsympathisch ist, halten ihn mit Mühe zurück uich machen chm lachend klar, daß es ungerecht wäre, den Kranken zu Prügeln. Kamioneta läßt sich nicht beruhigen. Endlich kommt Militärarzt und verbürgt stch dafür, daß der Loko bald schlafen wirh.. ist ein. armer Kerl", fügt, er hinzu, „hat cin.en Klaps''und obendrein Gasvergiftung. - 3- Danuncrao; Don Xrnbrn. Am 5. Juli trieb der Wind Garwolken bei Tizzi Asa rückwärts: fast alle Leute vom Blockhaus an der Bahn haben war abgekriegt." Einer, der auf die Flieder schlecht zu sprechen ist, sagt zum Oberstleutnant: „Blödsinn, bei Gegenwind Gasbomben abznwerfen!^ Durch die Finsternis vor der Laubhütte marschiert di« Ronde. Ein Horchposten meldet dem Unteroffizier ernst und Verhalten:„Ri Benes!" Es klingt, als komme die Stimme aus weiter Ferne. Ich gehe wiederum am Krankenbau vorüber.- Den Loko hat-man zur Ruhe gebracht. Außer ihm sind noch zwei Wahnsinnige da. Einer exerziert den ganzen Tag am Bau entlang: er läßt den Kopf dabei hängen und geht so krumm, daß er nur mit großen Sprüngen Gleichgewicht halten kann. Wenn er halt« oder kehrtmacht, brüllt er unartikuliert« Laute— Kommandos. Ich kann diese Besessenheit nicht mit ansehen, ohne daß verzweifelter Widerspruch in mir laut wird. Der andere, ein schweigsamer, zurückhaltender, schüchterner Mann, belästigt niemand. Er späht eifrig nach allen Seiten und hält beständig ein halbvolles Töpfchen mit Wasser in der Hand. Bei Nacht steht es in Reichnähe neben ihm. Steigt er. aus dem Bett, um eins der häufigen Bedürfnisse Geisteskranker zu befriedigen, so muß er es unbedingt mitnehmen. Er läßt es nicht eher von sich, als bis er sich wieder niedergelegt hat. Das Sonderbare ist, daß er das Master nicht, austrinkt, sondern nur all« halbe Minuten in fieberhafter Unruhe nachsieht, ob es noch da ist. Durstwahnstnn! Das Korsett. Pariser Modetiger proklamieren eS wieder. Hurra— das Korsett ist wieder da! „Unter Ausschluß der Männerwelt hat man bei einer großen Berliner Modenfirma eine Reih« von Korsetts und Korseletts gezeigt und in der TägeSpresse einige" tiefsinnige Gedanken darüber angestellt. Wer dies« Gedanken gewälzt hat ist nicht recht klar. Denn männlich« Joürnaliste« gab eS bei der Vorführung nicht. Also können eS nur weiblich« Kollegen gewesen sein. Also das Korsett ist wieder da!— Der selige Wilhelm Busch und di« Madame Pompadour, alle Urgroßmütter und Dantcn hätten ihre Freude daran!— Wie sagt doch Wilhelm Busch: „O du Instrument der Lüste, Geheimnisvolles Stahlgerüst«!" Nach dem„Jägerhütchen" erscheint nun dieses von Taufenden von Aerzten verfluchte und von allen Frauenvereinen in den Bann getan« Marterinstrument! DaS heißt— die Herren Moderiger behaupten, daß es gar kein. Marterinstrument mehr wär«. Die lästigen Fischbrinstangen seien durch breite Gummistreisen ersetzt. Der enge Stangenkäfig, in den unsere Großtanten ihren Körper zwängten, um ihm die nötige Wespen- taille abzukämpfen, fei durch ein geradezu lustvolles und angenehmes'Mode-Instrument ersetzt. Di« neuen Modelle würden de» Körper „veredeln und ausgleichen". Jedes Kleid sitze darauf wie auf einer Schneiderbüste'. Di«.Herren Koüfektions-Generaldiiektoren haben also die Absicht, den Körper zu veredeln. Sie wollen also dem lieben Gott Konkurrenz machen mit. ihren patentierten Korsett-. ES gäbe Korsetts in den verschiedensten Formen: Bankstürme beginnen. Die Sparer sind von Panik erfaßt worden. Sie fürchten, nein, schlimmer, sie sind sicher, daß ihr Geld, für das sie gespart und gedarbt haben, verloren ist. In unendlich langen Reihe« stehen sie schon vor Mitternacht vor den Banken, um die ersten zu sein, wenn die Kasten öffnen. Je früher man da ist, je größer die Möglichkeit, noch etwas zu- retten. Das geordnete Leben der Banken wird zetriffen. Alle Kräfte müsten heran, um auszuzahlen. Niemand zahlt etwas ei«. Alle Kredite werden aufgrkündigt. Banken in anderen Lindern werden bittend angekabelt, auszuhelfen mit flüssigem Geld und mit Schecks. Alle Reserven der nationalen Bankvereinigung werden aufgerufen. Aber die Reihen vor den Banken verlängern sich. Und dann beginnen die Banken zu krachen, weil sie nicht zahlen können. Das Geld ist ausgeliehen, denn wenn die Bank kein Geld ausl«ihen kann, dann kann sie ihren kleinen Sparern keine Zinsen zahlen. Erst krachen die Keinen Banken. Di« großen helfen sich noch damit, daß sie die Kastenstunden auf zwei, endlich auf eine beschränken Dann beginnen auch größere zu krachen. Und hinter all diesem Wirrwarr sitzt kein plötzliches Verschwinden eines Erdteils, sitzt 'eine gigantische Naturkatastrophe, die unwie- crbrtngliche Werte vernichtete. Hinter all diesem Zusammenbrechen wirtschaftlicher Ordnung und wirtschaftlicher Sicherheit, die ständig bedroht wird von Aufwieglern, sitzt nichts anders als di« gestört« Einbildung derer, die etwas haben, die unsicher geworden« Hoffnung derer, di« viel, besitzen, und derer, die wenig besitzen. Alles dar, was nun, in der Wall.Street geschieht, beruht in nichts anderem, als daß die Gedanken plötzlich, zu plötzlich, ein« andere Richtung eingenommen haben als die gewohnt« Maflcnhypnose.’ Massensuggestion. Die Sug- „Lang mit angesetztem Büstenhalter, schmal, fast wie ein Hüftgürtel mit dazu passendem Leibchen, mit Rückenschluß, für besonders starke Damen und Seitenschltzß für schlanke Figuren. Es gibt schon sehr billig« Ausführungen dieser Korsetts und Korseletts, die, wie man sich auf dieser Vorführung überzeugen konnte, einen ausgezeichneten Sitz garantieren." Wenn man das so liest, meint man, di« Modetiger hätten uns den Himmel auf Erden geschenkt. Worum, dreht eS sich aber in Wirklichkeit?— Die Modemacher brauchen Beschäftigung. Sie wollen die Frau beherrschen und hassen das natürlich gewachsene, kerzengerade und mit langen Beinen behaftete„Girl".-Dieses verabscheuungswürdige Erzeugnis drr Natur, das bei den Proleten genau so wächst wie in der guten Bürgerstnbe, braucht zu normalen Zeiten gar nicht viel Geld, um sich ordentlich anzuziehen. Vor allem in dem fluchwürdigen Amerika stellt das Girl den Fdäuöniyp dar, der mit möglichst wenig Schneidetkosten sich jederzeit sehen lassen kann. Die Pariser Modetiger aber wollen, von der Pompadour bis zur Mistinguett, die Dame —i dieses mit tausend Fältchen und Roben, Rüschen und Spitzen behängte Weibchen, an dem man möglichst viel Geld verdienen kann! Darum schreien sie nach dem Korsett!' Fehlt nur noch, daß die Krinoline oder die Tyrnüre ihr« Wiederauferstehung erlebt! H. Sch. geftion, di« Einbildung:„Ja- kann verlieren!" «ißt diese» schön«, von Gott gewollte, von Gott begnadete, von Gott beschützt« Wirtschaftssystem in Fetzen. Und dennoch sind alle Werte gleichgeblieben. Die Werte haben sich nicht geändert. ES ist ebensoviel Kohle auf Erden wie vorher. Alles Geld ist noch da und es ist kein Cent vom Erdball heruntergefallen in das Weltall, aus dem er nicht mehr gefischt werden kann. Alle Häuser stehen nochba. Alle Wälder. Alle Wasserfälle. Alle Ozean«. Die Eisenbahnen und Schiff« sind alle noch unversehrt. Und Hun- dettta»sende gesunder und kräftiger, Menschen sind willig, zu arbeiten und zu produzieren und den vorhandenen Reichtitm der Erde zu vermehren. Kein Ingenieur hat dir Fähigkeiten verloren, neue Maschinen- zu konstruieren. Kein Kohlenschacht ist von cin«r Naturgcwalt verschüttet worden. Di« Sonne steht leuchtend und warm am Himmel wie immer.- Es regnet, wie immer. Das Getreide steht auf de» Feldern und reift wie immer. Die Baumwolleselder stehen in Pracht. Nichts hat sich am vorhandene» Wert irdischen Reichtums geändert.-Die Menschen, als Einheit gesehen,. sind, ebenso reich wie gestern. Und nur darum, und allein nur darum, weil sich der Besitz einzelner zu verändern und zu verschieben droht, darum bricht-eine Katastrophe- für die gesamte Menschheit herein... Ein Wirtschaftssystem, eine Wirtschaftsordnung, geschaffen von Menschen, die von sich selbst behaupten, Intelligenz zu besitzen. Mäuschen jedoch, di«, trotz aller ihrer so- hochentwik- ketten Technik, die sie schufen, noch immer nicht die Primitivität völlig ünzivilisierter Menschen überwunden haben, soweit ein durchdachtes und Wohlgeregeltes Wirtschaftssystem in Frage kommt. (Aus'dem bei der Büchergilde Gutenberg, erschienenen Roman„Die weiße Rose"), Die Hosen-Näuberin. Chicago, Eiide September.. Kurzer Tatsachenbericht: Der Chausftur Irving Kolar fuhr in den frühen Morgenstunden mit s«incr Tax« auf der Chicago-Avenue westwärts. Dir Avenue,«ine breite Hauptverkehrsader, war um diese Zeit so gut wir menschenleer. Kolar war aus dem Wege nach Hause, mit seinem Tagesverdienst in der Tasche, und es schien wenig Aussicht, daß er ihn noch aufrunden können würde. Doch— da stand ein Mädchen mit einem schwarzen Filzhut auf dem Kopfe, einem dunklen Cape, unter dein elegant ein bunter seidener Fetzen hervorkam, und wjnkt«. Als sie einstieg, sag:e sie kurz und von oben herab:„Nach Westen, junger Mann", und nach ein paar Straßenkreuzungen ließ sie schon wieder halten. Dann stand sie auf der. Straß« und kramt« angelegentlich in ihrem Handtäschchen— und dann hatte sie auf einmal einen kleinen^ vernickelten, bissig aussehenden Revolver in der Hand* dessen Mündung genau auf den Chauffeur- wies. ^Kolar gab ihr zunächst den Inhalt seiner Brieftasche— lumpige siebeneinhalb Dollar— und dann verlangt« sie in ihrer kurzen, brüsken Art, daß er seine Hosen ausziehe.- Kolar hatte das— ja er hatte es schon erwartet. Kaum hielt sie die Hosen in der Hand, da kam auch schon ein kleines Coupö mit einem Man» am Stxuerrad herangefahren. Das Mädchmz r»T»'r v ▼ v v v ▼ vw-,> t------ nickte Kolar keck zu, schwang triumphierend dir Hosen, stieg in das Coupö neben den Mann— und alles war wie ein Spuk im Morgennebel verschwunden. ES war ein absolut nicht unheimlicher Spuk — aber Kolar zitterte»-och die Knie. Di« Rächt« Mitte Mai diese- Jahres waren nämlich in Chicago empfindlich kW. Aber auf der nächsten Polizeiwache konnte ihm geholfen werden. Auf jeder Polizeistation hält man hier ein Paar Rothosen parat,— und man war sehr lebhaft interessiert an seine« Bericht, weil das ja bewies, daß da-„Stripper-Girl" noch, »der wieder, in Tätigkeit ist. Man hat keine Ahnung, wer das^Stripper-Girl" und ihr männlicher Begleiter ist, aber eine Zeitlang kamen ihre Ueberfäll« so regelmäßig wie dar Auftreten de<„Nachtgespenstes" vor einigen Jahren in Berlin. Dann wurde cs still— entweder sie war fort, oder der Mann hatte vielleicht Arbeit gefunden. Oder di« beraubten Chauffeure legten einfach keinen Wert darauf, sich zu beklagen. Sir spielte ihre Rolle gut und mit Grazie, der Trick mit den Hosen, der sie vor aller Verfolgung schützt, ist doch„clever", und wenn— ja wenn doch all« Unterweltsgepalten Chicagos so harmlos wären... * Den Namen der A jährigen Margarite Plaine dagegen weiß man. Daß man ihn so genau weiß, ist nicht gut für sie. Es beweist ja nur, daß sie sich hat erwischen lassen, und die Sorge für Essen und Wohnung vorläufig Batrr Staat überlassen muß. Margarite Plaine hatte di« Angewohnheit, den Billetwerkänftrinnen auf der Chicagoer Hochbahn ihre Pistole„in- Gesicht jn stecken" — und jedesmal machten diese Frauen, die gewöhnlich Aepfel essen oder Strümpfe stopfen, hinter ihren Schaltergittern so unbeschreiblich erschrockene Gesichter— jedesmal fand Margarite da- so komisch, daß sie ein kleines rauhes, ganz eigentümliches, ganz unverkennbares Lachen ausstieß. Und die erschrockenen Opfer, die sonst nicht Zeit gesunden, diel zu beobachten, behielten doch immer dieses Lachen im Ohr, und wenn die Polizisten irgendwelche näheren Angaben haben wollten, irgendwelche ... dann konnten sie nur versuchen, das Lachen zu imitiere». Eines TageS sah rin Polizist ein blondes, nett und unschuldig dreinschauendes Mädchen in einem als nicht ungefährlich bekannten Stadtteil über dir Straße gehen— wenn alle Einwohner von Chicago so aussähen, würde die Polizei ihr Beschützeramt vielleicht ernster nehme». Er sprach sie an und warnte sie, in dieser Gegend allein so spät auf die Straße zu gehen—»nd das kam ihr so komisch vor, sie stieß ein kleines, rauhes, unglaublich impertinentes Lachen aus. Der Polizist war wütend — und dann erinnerte er sich! Wenn sie aus dem Gefängnis hcraus- ' kommt, muß sie entweder einen anderen Beruf ergreifen, oder, sie muß sich ihr Lachen abge- wöhuen. P. O. Wk-t ldr schon?... Geburt und Tod. In Europa werden in der Minute nach den Berechnungen eines eng- listen Statistikers durchschnittlich 16 Menschen geboren und 12 sterbe». Da» schwarz« Pigment l» der Haut der Reger verhindert di« Sonnenstrahlen, die Haut zu durchdringen, und schützt so vor dem Sonnenbrand.>' Die größt« Spinn« ist die amerikanische Bogrlspinne) in der Größe einer Kindersaust. Sie ist der ärgste Feind der farbenprächtigen Kolibrivögel und verschont weder Eier noch Junge im Rest. Auch große Eidechsen sallcn ihr zur Beute. Mauch« Delphi« und Fisch« könnrn sich mit den Schwanzfloffkn hoch aus dem Wasser «mporfchnelle«. Bei einigen Fischen, deren große Brustflossen fallschirmartig wirken, sind diese Sprünge sehr ausgedehnt. Die fliegenden Fische habe» sehr lange und ziemlich schmale Brustflossen; sie sollen bis hundert Meter weit über dir Wogen dahinschießrn und eine Flatterhöhe von 4—5 Metern erreichen. Zuweilen fallen sie nachts auf das Deck der vorüberfahrenden Schifft. Ihre Heimat sind di« tropische» Meere, wo sie in großen Scharen sich über di« Wogen erheben. Die Flosftn zittern dann im Winde, was den Anschein erweckt, als ob diese Fische wirkliche Flatterbewegungen machen könnten. In Rew Aork sind fast alle Religionen der Welt vertreten. In zirka 1500 Kirchen wird nach dem Zeremoniell von sechzig verschiedenen Religionen fast in alle» Sprachen gebetet. Di« Schmollfttlbr. I» Indien ist ei Sitte, bei jedem Hausbau eine Krodhagana, d. h.«in Schmollzimmerchen mit einzubauen. Zu diesem Zimmerchen erhält jede» Familienmitglied einen Schlüssel. Das Zimmer ist stets verschlisse«. Wer nun üble Laune hat oder sich ärgerlich fühlt, geht still in di« Schmollpube, schließt sie hinter sich zu und, bleibt dort, bis seine Laune sich gebessert hat. Man will den beste» Erfolg mit dem Krodhagana bemerkt haben. In Island gibt es keine Sperling«. Aerzte-Anekdote«. Die Blutgruppe. Ein junger Manu bittet einen Arzt um eine diskrete Unterredung und stellt da- folgende Verlangen: „Ich hätte gern von Ihnen eine ausgiebige Bluteinspritzung von einem Chinesen, einem Reger oder sonst was Ausgefallenem?" „Nanu, warum denn das?" „Ich habe in der Zeitung die interessanten Artikel über Blutsgruppen und Vaterschaft gelesen. Run komme ich möglicherweise selbst in die Lage, mich einer solchen Untersuchung unterziehen zu müssen, und da möchte ich mich gern vorher weitgehend umgrnppieren." Die Behandlung. „Rur Kopf hoch!" tröstete der Arzt seinen Patienten.„Ich habe vor einigen Jahren an derselben Krankheit gelitten und bin jetzt, wie Sie sehen, frisch und gesund..." „Ach, Herr Doktor", sagte der Kranke, „können Sie mir dann nicht die Adresse des Arztes geben, der Sic damals behandelt hat?" „Gott schütze dir Königin!" Bor einiger Zeit ließ ein Professor der Universität. Edinburgh am Hörsaal einen Zettel anbringen: „Professor Witson ist glücklich, seinen Schülern von der hohen Auszeichnung, die ihm zuteil geworden ist, Mitteilung machen zu könnrn: er.ist zum Leibarzt der Königin ernannt worden/ Zwei Stunde« später befand sich unter dem Anschlag eit» kleiner Zettel mit den Worten: '„God fave the Oneen!"(Gott schütz« dir Königin!) Der Scharlatan. Man sprach vor dem Arzt Dr. G. über einen Kollegen, der als Scharlatan bekannt war.„Man sagt", meinte rin anderer,„daß er gar nicht Arzt sei." „Wie?" schrie Dr. G-,„nicht einmal Arzt ... und doch kann er fortwährend Menschen töten!?" Diagnose. Ein Kranker war wieder gesund geworden. Da traf er den Arzt, der ihn zuerst behandelt hatte. „Was?" staunte der Mediziner,„Sie sind wieder auf den Füßen? Sie waren doch so schwer krank..." „Stimmt, Herr Doktor", erwidert« der Geheilte.„Ich hab« einen Kollegen von^ne« gerufen und der hat mich gesund gemacht." „Unmöglich!" rief da der llebergangen« aus.„Ihr Arzt versteht gar nichts. Ich bin .meiner Diagnose absolut sicher. Wissenfcha^'' sind Sie gestorben, daran läßt sich gar nicht rütteln." Ein Kriegervereiu kommt von der Beerdigung eine- Kameraden zurück. Nachdem man, wie üblich, unter llingendem Spiel wieder vor das BersammlnngSlokal angekommen war, wird kommandiert, und der„Herr Hauptmann" schwingt sich zu folgender Red« ans: „Ich danke den Kameraden für ihr Erscheinen. Unser nächstes Bergnügen findet am Sonntag im Schützenhaussaale statt." r» TVTTTTTTTTTT' TVTTTTT’ Gchach-Scke. Alle Zuschriften und Anfragen an Gen. Wenzel Scharoch, Zweitnitz 9k. 66 bet Teplitz-Schvnau. Alen Ausragea ist Retourmarte belzulegeu. Schachaufgabe Nr. 55. Von Gen. Josef Tille. Loosdorf. Schwan: Kg); Le7; Bg7, M(4). a b o de I g h 8 7 8 6 4 3 g t ab ode r ft h Weiß: Kel; Thl; Le6; Sd4. h«:(6). Matt in 2 Zügen! Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Ausgabe an. oben genannte Adresse zu senden. Lösnngszug Nt- 52: Dk6—f7! Richtige Lösungen sandten nachsolgend« Genossen ein: Hälbig Johann' und Bräutigam Anton, BergeSgrün, Beutet Wilhelm, Arnsdorf bei Tetschen: Hulmel Anton, Schönfeld; Walter Ludwig, Nobel Franz, Michel Rudolf, Schmied Ferdinand, all« Äwitkau: Sachs Anton, Trausch- kotoitz;. Hoher Otto, Saaz; Hausner Stefan, Dux; Adolf Wenzck, ArnSdors bei Haida; Schubert Joses, Bokau;’ Töhnert Max. Pachmann Reinhold, Mildors Adolf, Dick Anton, alle Tischau; Berg Josef, Dux; Triltsch Gustav Und Önal Adolf, Wisterschan: Dinnebier Emil, letschen: Altrich Richard, Görka»; Hofmann Johann, Prvbstuu: Ulbert Rudolf, Prvssebit-; Üroiner Wilhelm, Tcplitz; Altschmied Joses, Rruhos; Swrürda Joses. Rechwalttz.