Fiat AuftMa. »o-i«ewr« O'^nra(OtctoVor*). Eine- Morgen- la- ich unter einem Dutzend lapidarer, in Form und Inhalt einander fast auf«in Haar ähnelnden Ab- gängigkeitSanzeigen ein« Nachricht, die mich trotz ihre- nicht gerade aus dem Rahmen der amtlichen Berichterstattung fallenden Wort» laute- au» dem Grunde auf» höchste über» raschle und interessierte, weil mir angesichts dieser staubtrockenen Darstellung üötzlich die unanzweifelbare Tatsache zum Bewußtsein kam, daß ich eigentlich nichtsahnender Lat- und Augenzeuge einer Tragödie war, die jetzt mit ein paar nichtssagenden Zeilen abgetan wurde. Da stand in winzigen Lettern: Die Mannschaft der mitternachts stromaufwärts dampfenden Hudson-Barkasse„Lady moon" barg die Leiche einer ungefähr drei» undzwanzigiährigen Frauensperson, deren Identität bi» zur Stunde nicht festgestellt werden konnte. Ob es sich um einen Raub-, Lust- oder Selbstmord handelt, wird die behördliche und gericht-medizinische Untersuchung ergeben. Allfällige zweckdienliche Angaben mögen an das Revier deS Polizeikommissärs Rex Wilcox geleitet werden... Ich war am Hudson-River, anderthalb Stürmen vor Mitternacht, einem Pärchen begegnet, das sich heftig zankte, aber sich sofort wieder in den Armen lag, als ich unvermittelt aus dem Dunkel auftauchte. Bon dieser nächtlichen Episode hatte ich aus dem Grunde keine auffällige Notiz genommen, weil der Streit zwischen den beiten Liebenden daraufhin ern Ende hatte. Aber jetzt, als ich die Notiz las, erinnerte ich mich wie- der dieser Szene. UeberdieS gab mir das Bild, das unterhalb der Nachricht prangte, die Gewißheit, daß die Ermordete mit dem Mädchen identisch war, von dessen nächtlichem Zank mir einige Brocken im Gedächtnis haften geblieben waren. Ich ging also geradewegs auf das namhaft gemachte Polizeirevier, um die mir zweckdienlich erscheinenden Angaben z» machen. Der Kommissär Rex Wilcox hieß mich Platz nehmen, offerierte mir jovial eine echte Henry Clay und ließ eine ganze Batterie Eislimonaden auffahren. Ich war gerührt über den wirklich liebenswürdigen Empfang und begann haargenau den Hergang meinenächtlichen Abenteuer- zu erzählen. Ein Stenograph nahm das Protokoll aus. „Wie spät war e- eigentlich, mein Herr, als Sie dem zankenden Pärchen begegneten?" ^Jch glaube zehn Uhr dreißig! Der Kommissar lächelte fast väterlich. „Und was taten Sie um zehn Uhr dreißig an dieser nicht gerade ungefährlichen Stelle, wenn ich fragen darf, mein Herr?" „Warum sollten Sie nicht fragen dür fen,.Herr Kommissär: ich ging spazieren..." „Wieso kam e-, daß Sie gerade um zehn Uhr dreißig diese menschenove Gegend passierten?" „Weil ich mich dort verabredet hatte..." Wieder da» schelmische Blinzeln in seinen Augen. „Wollen Sie nicht ein Glas Limonade?" „O, ich danke!" Toast. Der joviale Kommissär nahm das Frage- und Antwortspiel wieder auf. „Also, wenn ich Sie richtig verstanden habe, hatten Sie dort eine Verabredung. Mit wem? Mit einer Dame oder nnt einem Herrn? Sie entschuldigen diese indiskrete Frage... Bielleicht eine frische Henry Clay gefällig?" Er reichte mir sein Tabatiere hin. „Mit einer Dame!" gab ich nonchalant zur Antwort. Gott, dachte ich mir, ist das ein blödsinniger Beruf, Kommissär sein. Nirgends ein Anhaltspunkt. Was muß der arme Manu alles fragen, bis ein achtlos hingeworfenes oder belanglos erscheinendes Wort die Kette der untrüglichen BerdachtS- momente schließt. Ich sagte mir insgeheim, daß ich dem jovialen Herrn wirklich einen unschätzbaren Dienst erweise, wenn ich rückhaltlos auf seine Fragen antworte. „Also, mit einer Dame waren Sie verabredet. Dars ich den Namen dieser Dame wissen?"- Ich zögerte zum erstenmal einen Augenblick. Dann sagte ich: „Ich bedauere, den Namen der Dame kann ich leider nicht sagen!" „Bitte, bitte! Angaben, die Sie eventuell irgendwie belasten würden, können Sie selbstverständlich unterlassen. Ihre Di-kre- ,tio« ehrt Sie übrigen-..." Ich dankte für das Kompliment. „Ich muß Sie außerdem vielmal- um Entschuldigung bitten, mein Herr, dass ich Sie um Dinge frage, die eigentlich Ähre Privatangelegenheit sind. Aber Sie wissen, Gründlichkeit ist da- oberste Gebot unsere- Amtes." Dieses Argument mußte ich uneingeschränkt gelten lassen. „Sie dürfen selbstverständlich fragen, so viel Ihnen beliebt!" „Also,' dann fetzen wir unsere Unterhaltung fort: Kam die Dame zum Rendezvous?" „Nein! Sie war sicherlich vechindert. Mein Gott, das kommt vor!" „Haben Sie seither von dieser Dame etwas gehört?" „Nein!" Können Sie irgend einen Zeugen namhaft machen, der Sie um zehn Uhr dreißig an der fraglichen Stelle spazieren gehen sah?" „Ich war ganz allein! „Wie sah die Dame aus, mir der Sie Rendezvous haben sollten?" „Groß, schlank, blond." „Und war sie hübsch?" „Sogar sehr hübsch!" Der Kommissär machte eine kleine Atempause, goß ein Glas Limonade hinter die Binde, schlug mit seinem Federhalter ein paar elegante Bolten, und nahm die Unterhaltung wieder auf. „Worüber stritt das Pärchen? Wäre es Jhnen möglich, mir darüber Ausschluß zu geben?" „Ich hörte gerade noch, wie das Mädchen sagte: Ich liebe dich! Er gab darauf«, hin zur Antwort: Ich dich auch!" „Und hierüber geriet das Pärchen in Streit?" „Ja denn eines wollte de» andern diese Liebe nicht glauben." „Aha! Das bringt unS dem vernurt- lichen Sachverhalt wesentlich näher." „Hierauf wurde der Maun brutal und brüllte: Ich weiß, daß du mich gestern Punkt 10 Uhr abeuds betrogen hast! Sie widerspach ihm. Ein Wort gab vas andere..." „Mas geschah dann?" »— Was ist da«? -■ Nach dem Englischen der ..j Charlotte Perkins Stetson. Ich traf auf meinem Landgut einen Wicht, Der fischte dort vergnügt in meinem Fluß; Dem Ausseh'n nach ein Mensch, verstand er nicht E Aus Dinge sich, dir jeder wissen mutz. „Mach fort, sprach ich,„o Freund, dieS Land ist mein, Geh' weiter, es gehört dies Bächlein mir; Ich bin des Bodens Herr. Was fällt dir rin, 80 frech zu fischen hier? „Mein ist der Platz, das Land, das Wasser auch, Du hast kein Recht, zu steh'n hier, rS ist kraß. Geh! Das ist alles, was ich von Dir brauch'." „Dein", sprach er.„Was ist das?" „Was solches meint? Das sagt dir der Verstand. Mein ist das Wasser und der Fisch dazu. Bon hier bis dort zum Zaun ist mein das Land. Geh oder raufe Du!" Er schaute aus die klare, rein« Flut, Die reichen Reben und der Bäume Last, Auf Felder, voll von Korn, das wogt und ruht, Und rief:„Ich hab's erfaßt. „Du hast den Wald drhau'n, den Grund bestellt; 's war deine Arbeit, die die Pracht gebar. Der Reichtum, er entstand durch-ich im Feld, Anrecht hast du,'s ist wahr." „Nicht« so sprach ich in wahrhaft kühlem Ton Und warf, di« Börse hoch und fing sie auf. *!,Gleich ich'nem Menschen, der da schafft um Lohn, Du Narr?'s ward mein durch Kauf." Als spräche griechisch ich, sah er mich an, Den Kops sich kratzend und ahn' Unterlaß Sein Hütlein drehen-, bis er Luft gewann. „Kauf?" sprach er,„Was ist das?" Und wieder rief er dann:„Ich hab'S erfaßt. Es griffen Männer nach dem Karst, dem Pflug Für dich, für sie in anderer Arbeit hast Du dir getan genug. „Nicht so", spräch ich,ünd ward ein wenig rot. Tor und Hanswurst zu fein, schien mir mein Held. „Seh' wie ein Arbeitsmann ich aus. Idiot? Ich kauft' es für mein Geld". Noch staunte das Geschöpf und rieb sein Kinn, BiS ich vom Platz ihn jagte, wo er saß. „Geld", rief ich,„Geld, gesetzlicher Gewinn." „Geld?" sprach er,„was ist das?" „Was dann geschah, weiß ich nicht. Ich war längst wieder unterwegs. Sicherlich warf der Unhold das Mädchen nach dieser Auseinandersetzung kurzerhand ins Wasser. „Ich danke!" Ich wollte mich verabschieden, aber der Kommissär bat mich in seiner überaus liebenswürdigen Art, noch einen Augenblick zu verweilen. Er möchte mir noch das Protokoll vorlesen, und dann kömrle ich unangefochten meiner Wege gehen. Ich hörte also das Protokoll an, dessen Wortlaut sich vollkommen rnit meinen Aussagen deckte, dann setzte ich meine Unterschrift darunter. Der Komminär offerierte Mtr sonach wieder eine aromatische Importe, und Hub nach einigem Räuspern au: ,/Litte, mein Herr, wollen Sie die Güte haben, mir noch ein paar Augenblicke Gesellschaft zu leisten. Ich resümiere bloß: Sie begegnete» um zehn Uhr dreißig an einer nicht gerade frequentierten Stelle deS Hud- sou-River einem Pärchen, daS sich heftig zankte, sofort aber verstummte, als Sie aus dem Dunkel auftauchten. Sie hatten um .zehn Uhr dreißig mrt einer Dame. Rendezvous. Der Zufall wollte es, daß'Sie sich gerade in unmittelbarer Nähe des zankenden Pärchens aufhiclten. Ihre Dame, deren Namen Sie aus Gründen der Diskretion nicht nennen wollen, kam nicht zum Rendezvous. Aber daß sie hübsch, groß, schlank und blond war, haben Sie zu Protokoll gegeben. Hingegen können Sie keiner, einzige» Zeugen namhaft machen, der bestätigen könnte, daß Sie um zehn Uhr dreißig an der fraglichen Stelle spaziere» gegangen sind. Einige Brocken der Auseinandersetzung, die das Pärchen hatte, find Ihnen im Gedächtnis haften geblieben. Das Pärchen versicherte einander seiner großen Liebe. Darüber geriet es in Streit. Me schließen daraus, daß der Mann daraufhin das Mädchen kurzerhand inS Wasser stieß...... Stimmt daS alles, mein Herr?" Ich bejahte. Der Kommissär blickte mich scharf an: „Daraus folgere ich, daß Sie der Mörder sind!" Ich fuhr entsetzt herum, der Kommissär drückte mich in den Stuhl zurück; und sagte: „Bitte, ich will Ihnen die Verdachtsmomente aufzählen: Daß gerade Sie um zehn Uhr dreißig an der Mordstelle vorüber- evvvo-vvvvvvvv r« v v vyr»vw kamen, ist im höchsten Maße verdächtig. Daß Sie gerade dort ausgerechnet mit einer Dame Rendezvous hatten, die nicht kam und deren Namen Sie unter dem Borwand strengster Diskretion nicht nennen wollen, ist nicht minder verdächtig. Daß die Dame nicht zum Rendezvous erschienen ist, ist un- glaubhaft. Denn die zum Rendezvous nicht erschienene Dame war zufällig auch hübsch, schlank, blond und groß, ihr Signalement deckt sich fast vollkommen mit dem jener Frauensperson, die gestern aus dem Wasser gezogen wurde. DaS ist ganz besonders verdächtig.. Daß Sie überdies Aufschluß darüber gebe» können, daß das Paar anläßlich seiner gegenseitigen Licbesbeteucrungeu in Streit geriet, läßt vermuten, daß der Mann, der der Dame den Borwurf des Treubruches machte, niemand anderer als Sie selbst waren. Daß Sie aber keinen einzigen Zeugen anzugeben vermögen, der bestätigen könnt«, daß Sie um die fragliche Stunde am Hudson-River spazieren gingen— diese Tatsache allein schließt die Beweiskette. Verdächtig. ist auch der Umstand, daß Sie sich ausgerechnet diese menschenleere Gegend als Rendezvous auserkoren hatten. Ein Beweis dafür, daß der Mord vorbereitet war. Ergo: sind Sie der Täter. Sie wollten eS ganz schlau anstellen und mich mit Ihrer Zeugenschaft auf eine falsche Fahrt« locken, nicht wahr, mein Herr?! Aber ich habe Sie sofort durchschaut..." Er klingelte und ich wurde abgesührt. 'T"v rrrvr rrt Der<3t&re(ten des Dschungels. Bon Wilhelm Munnecke. Munneckr hat John Hagenbeck viele Jahre auf seinen Tierfangcxpeditionen in den Urwäldern und Dschungeln von Sumatra und Indien begleitet. Er hat nun ein frisch und lebendig geschriebenes Buch („Mit Hagenbeck im Dschungel." Mit 4i> Tafelbildern. Ganzleinen Mk. ö.—. Verlag Scherl, Berlin) erscheinen lasten, in dem er seine Erfahrungen und Erlebnisse schildert. Wir erfahren darin, wie es möglich ist, die Tiere, di« wir in den Zoologischen Gärten bewundern,«inzufangen, lernen dir ungeheueren Schwierigkeiten und großen Gefahren des TirrfangS kennen und wir werden zu Zeugen der umfangreichen Vorbereitungen, Tricks und Schliche gemacht, mit denen Elefanten, Tiger, Riesenschlangen, Orang-Utans und Nashornvögel gefangen werden, auch erfahren wir, welches Maß von Kenntnis der Lcbensgewichn- heiten und Pflege der Tiere dazu gehört, um sie heil nach Europa zu bringen. Munnecke weiß anschaulich uud packend zu erzählen und aus allem, was er berichtet, spricht Liebe zu den Tieren. Nachstehend drucke» wir mit Erlaubnis des Berlages die Darstellung des Lebens, einer Elefantenfamilie und des Entstehens eines sogenannten„Einzelgängers" ab: Der Mond steht schon tief, als die Herde äsend sich wieder dem Bambusdschungel nähert. Schritt für Schritt frißt sie sich im hohen Grase weiter. Da stützt plötzlich der mächtig« Bulle. Bor ihm steht im nicdergewühlten Grase eine Elefantenkuh, neben der ein kleiner, naster Klumpen zappelt: die Herde ist, während sie fröhlich badet«, um rin Baby reicher geworden. Ein Änab« ist es, und wenige Pfund nur fehlen in seinem Gewicht an zwei Zentnern. Neugierig tritt einer nach dem andern an die Mutter und' ihr Baby Hera«, den Neuangekommene« beschnuppernd zu mustern. Di« jüngsten kriechen den Großen durch die Beine hindurch, um ebenfalls zu sehen, was es dort Neues und Sonderbares zu schauen gibt. Mit unsanftem Knuffen werden sie zurückgetrieben, damit Mut« t«r und Babh ihre Ruhe haben, und einstimmig beschließt die Herde, in dieser Nacht nicht weiterzuwandern, sondern an der alten Stelle im Dickicht zu rasten, bis Mutter und Kind ge- kräftig sind, die Wanderung fortzusetzcn. Zwei Tage und zwei Nächte hält sich dir Herde in der Nähe auf. Als in der dritten Nacht das Bad beendet, läuft am Ufer schon munter das jüngste Tier der Mutter nach, und die Herde tritt den Marsch in ein« andere Gegend an. Das Gras ist an dieser Stelle bis auf das zerstampfte verzehrt worden. Aesend nimmt die Herde ihren Weg am Flußufer entlang. Die Spitze führt die älteste Kuh. Ihr folgen die Mütter mit ihren Babys, hinter denen die halbwüchsigen trotten. Den Schluß bilden die alten männliche^ Tiere. Lautlos wandern str, Gras und Sträucher rupfend, dahin. Da brüllt es in der Mitte der Herde, und alle Tiere heben horchend Kopf und Rüssel. Wieder brüllt es, und lauter noch als vorher. In d«r Mitte wird es unruhig. Der Marsch stockt, die Herde steht. Und der stärkste Bulle rast mit eingerolltem Rüssel nach der unruhig gewordene» Mitt«. Dort belästigt ein anderer, fast ebenso starker Bulle eine junge Elefantenkuh, die sich seiner nur mit Mühe erwehren kann. Wütend drängt der vom Ende nach der Mitte rasende Bulle all« anderen zur Seite, stürzt sich brüllend auf den Nebeltäter. Aber auch der rollt seinen Rüste! kampfbereit nach unten ein uud - s- Gtn nieHt nnaetommener A» Mr. Brixton, Frisco, UTA.! setzt sich zur Wehr. Die anderer: weichen und bilden um di« Kämpfenden rin weites Rund. Groß und stark sind beide. Aber des Aelteren Stoßzähnr sind gewaltiger, sein Wuchs ist mächtiger. Dem setzt der andere größere Gewandtheit und Leidenschaft entgegen, und wild rennt er gegen den Großen an. Der empfängt ihn mit gehobenem Kopf und wankt nicht einmal unter der Wucht deS An» dralles. Legt sich schwer in den Schultern aus seine säulenartigen Bein«. Still steht er, wie äuS Metall gegossen. Wieder rennt der andere an. Da duckt der Groh« kurz vor dem Anprall blitzschnell seinen Kopf und fängt den andern mit seinen Stohzähnen ab. So gewaltig ist der Zusammenstoß, daß dem andern rin Stoßzahn an der rechten Brustseite durch die dicke Haut ins Fleisch dringt. Aber er gibt nicht nach, sondern versucht dem Großen seitwärts beizukommen. Langsam Umkreist er ihn, während der Große sich auf der Vorderhand dreht und ihn nicht aus den Augen läßt. Immer enger zieht der andere die Kreise. Doch ehe er eS nur ahnt, saust der Groß« gegen ihn an, rennt ihm hinter dem Schulterblatt einen Stoßzahn in den Leib, stemmt sich gegen ihn und schiebt ihn seitwärts in das hohe Gras hinein, versetzt ihm mit' seinem Schädel einen Stoß gegen den Rücken, daß der Gegner zu Boden taumelt, und wendet sich der Herde 1 zu, die sich allmählich wieder ordnet und in Bewegung setzt. Stöhnend, erhebt sich die Besiegte. '.Lange noch' steht er im hohen Gras«. Regungslos. Aus seinen Wunden sickert tropfend Blüt auf die Erde. Noch imürer hält er den Rüffel eingerollt, den Kopf gesenkt. Ohnmächtig grimme Wut funkelt aus seinen Augen. Wild schlägt sein Puls. Die Flanken zittern, Haß und Zorn kochen in seinem laut stöhnenden Atem. Was vor wenigen-Minuten noch heiß« Lie- brssehnsucht in ihm war, das verwandelt sich setzt in dumpsen Groll: voller Verachtung wendet er sich ab von der Herde, in deren Mitte er geboren, in der er ausgewachsen. Ohne sie eines Blickes noch zu würdigen, dreht er sich um und wankt durch dar hohe GraS dem Bambusdschungel zu. Dort wirft er sich wutschnaubend gegen die schlanken, beindicken Stangen, knickt mühelos Reihe für Reihe. Den Wuchs vernichtend, rast er im Dschungel planlos umher. Am anderen Ende stößt er auf die ersten Stämme des Urwaldes und wirft sich gegen einen mannsstarken Stamm, der ihm endlich Halt gebietet Aber zu heiß brodelt in ihm die grimme Wut: mit dem ganzen Gewicht seiner fünfzig Zentner legt et sich gegen den Stamm. Wuchtet und wuchtet, bis der Bäum ins Wanken gerät. Krachend drückt, er ihn mit dem Wur- . zclwrrk heraus So wird aus dem Herdenelesantrn der Einzelgänger, der gefürchtete„Rogue", der Schrecken der Dschungel und Kampongs.— . Und der Rogue nimmt zerstörend, vernichtend seinen Weg. Tagelang stampft er wutschnaubend durch Dickicht und Sümpfe, bis er in einer weiten Lichtung auf ein Reisfeld gelangt und auch -hier feine Verwüstung«» anrichtet. Wild trommelt er mit dem Rüssel den Erdboden. Sehr geehrter Herr! Sie gerieten auf die originelle Idee, rin Heim für verarmt« Dollar- Millionäre zu errichten, in dem diese ihre Leben in sorgenfreier Beschaulichkeit beschließen könnten. Ich spreche Ihnen dafür meinen tiefgefühlten Dank aus. Zwar bin ich zurzeit kein Millionär, doch hoffe ich bestimmt, es noch zu werden. Ich war ja bereits zweimal Millionär, zuerst in österreichischen Kronen, dann in deutschen Mark. Darum sehe ich nicht ein, warum eS mir nicht gelingen sollt«, auch noch zum drittenmal Millionär in amerikanischen Dollars zu werden. Mittel und Wege dazu gibt es ja so viel«! Ich erfind« etwa das ewige Zündholz und bekomme von Mr. Krruger eine Million dafür, daß ich meine Erfindung geheim halte. Oder ich stelle unfehlbare Gcwinnregeln für die Roulette auf— würde da nicht die Gesellschaft in Monte Carlo mein Schweigen mit einer Million erkaufen? Oder ich könnte mir schließlich auk meinen Schriftstellerhonoraren eine Million ersparen, wenn mir der Himmel«in so langes Leben schenkt wie dem Türken Achmed Ogu oder dem Chinesen Fu- sitschun, und wenn die Zeitungen alle mein« Artikel bedrucken; denn auch das ist nicht mehr unmöglich, seitdem di« Menschen dem Vorschläge Ihres Mr. Hoover gerührt zugestimmt >aben, in Zukunft entgegenkommend und nach- ichtig zu sein. Vor Ihrer edlen Tat wäre ich dagegen der unglücklichste Mensch gewesen, wenn ich ein« Million bekommen hätte. Ich würde auf dem Gelde sitzen wie die Gluckhenne auf Eier». Ich würde mich fürchten, das Geld auf di« Bank zu tragen, denn die Banken krachen heutzutage viel öfter als die Reifen an den Autos. Ich wurde mich auch fürsten, das Geld in Wertpapieren anzulegen, denn die Papier« fallen heute an einem Börscntag viel schneller als di« Sternschnuppen in einer Sommernacht. Ich würde mich noch verzehren in meiner großen Sorge um die Million. Aber jetzt, nachdem Sie den ehemaligen Millionären einen aufEingcborem, die den Koloß zunächst für einen zahmen Arbeirselrsanten halten, können noch im letzten Augenblick vor ihm flüchten Aber er verfolgt witternd ihre Spur, die zum Kampong führt. Friedlich ruhen dort unter schützenden Palmen aus Pfählen die Hütten der Eingeborenen. Kinder spielen nackt mit struppigen Hu«»- Ein alter Malaie sitzt auf dem Vorranin seiner Hütte und kaut Betel Richt» stört den Frieden im Dorfe. Da stürzen die Malaien, die auf dem La- däng vor dem Rogue die Flucht ergriffen, rufend, schreiend heran, packen di« Kinder und klettern wie Affen so schnell die Leitern zu ihren Hütten hinauf. Aber schon naht wild schnaubend das Unheil, rast gegen die Tragpfähl« der ersten Hütte, und krachend stürzt der armselige Bau in sich zusammen, die schreienden Menschen unter sich begrabend.— Und wütend wüstet der Rogue! Zwei Kinder und fünf Hütten werden sein Opfer., Trauer bleibt zurück, Schrecken und Angst breiten sich aus. Und immer weiter wüstet, der Roguei regungslosen Lebensabend bieten, sürchre ich mich nicht mehr, Millionär zu werden, womöglich sofort. Es würde mich nicht weiter aufregen, wenn ich di« Million verlöre Für solange würde sie schon reich««, um beim Notar ini Protokoll eintragen zu lassen, daß ich tatsächlich Millionär bin und das würde unr ja di« Aufnahme in Ihr Heim samt freier Beköstigung sichern. Und könnt« ich mir noch Besseres wünschen, um in Ruhe meine„Erinnerungen eines Millionärs* zu schreiben? Aber selbst wenn ich niemals Millionär werden sollte(was äußerst ünwabrnbeinliö':'t), brauch« ich nicht mehr um meine Zukunft besorgt zu sein. Gleichzeitig mit Ihrer glänzenden Ide« hatte dir Heilsarmee den glücklichen Gedanken, Asyl« für Leute zu errichten, die niemals Millionäre, die vielmehr ihr Leben lang Bettler gewesen lind. DaS erst« Asyl dieser Art ist bereits eröffnet, eS ist die„Citä de Refuge" zu Paris, wo jedem Insassen ein« Schlafbank mit Bettwäsche, abends«ine Suppe mit Brot, morgens ein Kaffer(oder auf Wunsch «in Tee), ebenfalls mit Brot, geboten wird. Eines von beiden, Millionär oder Brttler, werde ich bestimmt noch werden, und in beide« Fällen sind mir Obdach und freie Kost gesichert, dazu die Möglichkeit, zu schreiben, wenn nicht die„Erinnerungen eines Millionärs", so die „Aufzeichnungen eines Bettlers". Schließlich ist«8 auch nicht ganz unmöglich, daß sich noch ein wochrer Menschenfreund an Ihrem Beispiel oder an dem der Heilsarmee begeistert und«ine Zufluchtsstätte für Menschen errichtet, die weder Millionäre noch Bettler gewesen sind— für Menschen, die reegeimäßig hundert oder zweihundert Einheiten ihrer Währung im Monat zu wenig hatten. In einem solchen Heim würde ich mich am ehesten heimisch fühlen und würde dort in Muß« dir Memoiren einer Mannes schreiben, der vergeblich bemüht gewesen ist, mit seinem Einkommen auSzukom« | men, als der ich zeichne Ihr hochachtungsvoll | ergebender Wl. Asow.. Sprüche. Bon August Strindberg(1849 bis 1919). Ihr, die ihr nicht wißt, was eS heißt, von Sonnenaufgang dis Sonnenuntergang zu ar» beiten, um dann in einem tierischen Schlaf zll versinken, ihr habt euch dem Fluch des Sündenfalls entzogen,— denn es ist rin Fluch, zu' suhlen, wie die Seele in ihrem Wachstum stillsteht, während der Körper sich in die Erd« hineinwühlt. Geh hinter dem Ochsen her, der den Pflug zieht, und laß tagaus, tagein das Auge an de» grauen Erdscholle hasten, so wirst du schließlich vergessen, zum Himmel aufzublicken; steh mit dem Spaten da nnd hebe in brennender Sonnenhitze einen Graben aus, und du wirst empfinden, wie du in den sumpfigen Boden rinsinkst und deiner Seele das Grab gräbst. Das wißt ihr nicht, die ihr'S euch de« ganzen Tag über wohl sein laßt und in einer müßigen Stunde zwischen Frühstück und Mittag arbeitet, um dann eure Seelen im Sommer auSzuruhen, wenn di« Felder grün sind, wenn ihr die Natur genießt wie rin Schauspiel, das verdrlt und erhebt. Für den Erdarbeiter ist die Natur so nicht vorhanden; der Acker ist Brot, der Wald Holz, das Meer ein Waschfaß, dir Wiese Käs« und Milch,—all«! ist Erde ohnr Seele. Als ich sah, daß die«ine Hälfte der Menschheit mit ihren Seelen, die andere -<- mit ihren Körpern arbeitet«, da dacht« ich anfangs, die Welt habe zwei Arten von Menschen vorgesehen; aber dann kam di« Bernnnst und stellte die- in Abrede. Da empörte sich mein« Seel«, und ich beschloß, mich ebenfalls de« Fluch des SsndrnfallS zu entziehen,— und ich wurde Künstler. Ich weiß sehr wenig von der Frauenfrag«, denn sie gcht mich nicht an, aber ich glaub«, nach dem, war ich gesehen hab«, daß unsere Veneration da- Asiatisch« abschaffen wird, daher Ehr noch anhaftet. Beide Parteien schließen einen freien Vertrag,-keiner gibt sein« Selbständigkeit auf, keiner versucht den anderen zu erziehen, jeder lernt die Schwächen des andern respektieren, und man hat ein« Kameradschaft für- Leben, die nicht dadurch langweilig wird, daß der«ine Teil auf Zärtlichkeit pocht. Die meisten Frauen verheiraten sich, um«S gut zu haben und nicht mehr arbeiten zu müssen. Ich habe Angst vor Irren; fir wirken wie Dämonen, denn sie sprechen sofort all meine Geheimnisi« aus, sogar all meine nngeborMen Gedanken..And da hast d» di« Gleichung des Irren: er lebt in einem stummen Unterbewußtsein. Er hört an unglaublichen Orten all«S, was noch nicht lautbar geworden ist; er sieht Gedanken und Gefühle; seine seelischen Kräfte stehen in gewisser Weise über unfern gewöhnlichen, deshalb paßt er nicht in di« Maskerade des Lebens hinein. Bibliothek«« müßten dann mw wann verbrannt werden, sonst wird das Gepäck, das man mitznschleppen hat, zu groß. Chinesen und Aaraber haben das durchgeführt, und Japan hat eine gänze Kultur auf einmal beiseite geworfen. Ma» mancher nicht wech. I» normal«« Zeiten beschäftigt di« Schweiz«! Uhrrninduftrie etwa 58.000 Angestellte und Arbeiter. 731 Fabriksbetriebe beschäftigen sich mit der Herstellung einzelner Bestandteile, während auf die Fabrikation und das Zusammensetzen fertiger Uhren W8 Fabriken kommen. Die Gesamt-Kasfeernt« der Welt beträgt jährlich etwa 1600 Millionen Kilo. Zwei Drit-' tel dieser Mengen kommen au» dem Kasteelaud Brasilien. Holländisch-Jndien liefert nur 90 Millionen Kilo und Arabien nur 6 Millionen. 80 Millionen Kilo Kasse« kommen aus Afrika. Der Kaffeeverbrauch ist im Norden unverhältnismäßig groß. Dänemark zum Beispiel verbraucht pro Kopf jährlich durchschnittlich 7.4 Kilo. Die Teeproduktion der Welt ist nur etwa halb so groß wie di« Kafserprodarktion. Die Terrute Chinas wird jährlich auf etwa 800 Millionen Kilo veranschlagt. Holländisch- Jndien liefert 70 und Japan 50 Millioncn Kilo, Zeylon 100 Millionen mid Britisch-Jn- dien 170 Millionen Kilo. Zu den Böllern, die den meisten Tee verbrauchen, gehören die Hol- läadet, man rechn«t hier pro Kopf jährlich dOcchschnittlich 1.6 Kilo. AuS Rußland liegen genaue Zahlen über den sicherlich dort sehr groß«: Verbrauch nicht vor. Di« größt« Tadakernt« erbringe» die Bereinigten Staaten mit 000 Millionen Kllo, während die Gesamtproduktion der Welt nur etwas mehr als das Doppelt« beträgt. In Rußland werden jährlich etwa 170 Millionen Kilo Tabak gebaut. Di« Bereinigten Staat«« nehmen auch beim Tadakverbrauch die erst» Stelle ei», denn jeder Einwohner verbrauch: durchschnittlich im Jahr 4.4 Kilo, m«ist in Zigarettensorm. Die Holländer bringen es nur aus 3.8 Kilo, Belgien auf 3.1 Düe Blinde« entwickeln zum Ausgleich nicht nur ihren Tastsinn außerordentlich, sonder» sollen meist auch über rin erstaunliches Erinnerung-vermögen verfügen. Bei einer Gelegenheit wurde rin blinder Organist ersucht, einen bestimmten Choral zu spielen, besten Musik er nicht kannte. Während rr sich an die Orgel setzt« und rin Vorspiel begann, las ein Freund ihn: die Rcsten vor, und er war imstande, den Choral fehlerlos zu spielen. Heufchreckru, in Hmng gekocht, werden noch heute in Algier und andern Gegenden Nordafrika» gegessen. Manche Arabrrstimme sammeln di« Heuschrecken, trocknen sie an der Sonne und zerstoßen sie dann in Mörsern, um sie mit Kamelmilch und süßen Datteln zu mischen. Sonst werden sie auch in Salzwasier gekocht wie bei uns die Krabben. In Brasilien und Mexiko ißt man di« roten Ameisen geröstet, bisweilen aber auch getrocknet und zerrieben al» Gewürz. Dir Ornithologen behaupten neuerdings, daß auch di« Kuckucksmama, di« doch ihre Eber in fremde Nester legt,«in Interest« an ihren Jungen nimmt. Man hat beobachtet, daß sie gewöhnlich fünf Eier in verschiedene Rester legt. Daß sie dies« Nester dann weiter im Auge behält, wird durch di« Tatsach« bewiese«, daß sie, wenn eins der Eier zerstört wird,«in neues Ei an seine Stell« legt. Sie überwacht auch die Fütterung der Jungen durch di« Pflegeellern, und zwar behält sie alle fünf Nester, in der ihre Tier liegen, solange unter Aufsicht, bi» sie sich überzeugt hat, daß ihr« Jungen kräftig genug sind, sich selber durch- zuschlagen. Flug. In der Reisebeilag« einer Zeitung lesen wir:„Besonders Wichts für Ferienreisende, dir die Schönheit des Rheins kennen lernen wollen, ist ein« mit der Köln-Düstel- dorfer Schiffahrtsgesellschaft getroffene Vereinbarung, nach welcher der Reifende nach freikr Wahl den Hin- und Rück f k u g auch Wit Dampfer(oder auch mit Bahn) antreten kann." — Lieber zu Fuß fliegen, als auf den Schienen ertrinken. Praktischer Wink. Buchhalter Roch sagt zu Buchhalter Grün:„Du hattest doch auch einmal Tintenflecke am Rock, was haft du dagegen gemacht?"— Grün:„Salzsäure."— Einige Tag« später sagt Roth zu Grün:„Erlaub« nochmals, was hast du damals gegen di« Tintenflecke gemacht?"— Grün:„Salzsäure."— Sagt Roch:„Ich habe auch Salzsäure genommen, aber jetzt ist»rein Rock ganz zerfressen und kaputt."—„Meiner auch", sagt Grün. Dilemma.„Warum werden eigentlich der junge Schmidt und seine reiche Cousine kein Paar? Sie Pasten doch so gut zusammen."— „Die Sache hat einen Haken: Sir will ihn nicht eher heiraten, als bis er seine Schulden bezahlt hat, und er kann feine Schulden nicht eher bezahlen, als bis er sie geheiratet hat." Entschuldbar.„Heda! Sie", fährt der i Schupo einen Mann au.„Ich beobacht« Sie schon seit geraumer Zeit. Warum verfolgen Sie denn die Dame immerfort?"„Ich Herr Wachtmeister, ich kann nichts anderes machen", sagt der kleine, verschüchtert« Marutz ist doch mein« Frau.", Doch etwas! Moriz trifft nach dem Som- merurlaub seinen Freund Blau im Cafe und erinnert sich, daß cr Blaus Namen im Zusammenhang mit einer Todesnachricht in der Zeitung gelesen hatte. Also geht rr auf ihn zu und sagt:„Blau, mein Beileid?"— Blau ist erstaunt:„Mir? wieso Beileid?"—„Deine Frau ist doch gestorben!"—„Meine Frau? keine Spur! Mein« Schwiegermutter ist ge- storben."— Moriz atmet erleichtert auf und sagt: Auch gut! Besser als gar nirl" Segen der Dummheit. Eine Abordnung von Gemeinderatsmitgliedern kommt zum Knoll- hubrrbauer und bittet ihn, das chm zugedacht« Ehrenamt des Bürgermeisters zu übernehme«. „Wa», ich soll euch den Bürgermeister mache?" fragte der Knollhuber.„Do müßt ihr euch«n Dümmere suche."—„Hammer schon g'macht". erwidert der Sprecher der Abordnung,„aber mer hawwe hat mit dem böschte Wille kein Dümmer« finde könne." * „Mutti, warum hast du Vater geheiratet?" —„So, also du wunderst dich auch schau darüber!" Schach-Erkt. All« Zuschriften und Anfragen an Een. Wenzel Scharoch. Zwettnitz Rr. W Alle» Aasragen ist Metaarmaek« öelznleOen. Schachaufgabe Nr. 56. Von Om. Gnstav Trlltseh, Wlatorsohan. Schwan: KdS; Lb5, dB; Bet Ni(»). »do d• f g h S UM■■ W > 7 B M ASK 7 6 c S 4 m KLM M L < 3 2 WLN W W K W 1 W WW W 1 a b o d© s g h Weiß: Kf7; Da8; Ld«; Sc«; Bb3, c5, e<(7). Matt in 2 Zügen. Dieses Problem wurde im 1. Problemturnier mit dem 3. Preis bedacht. Zum erstenmal« wurde durch di« Schachsparte de» Arb.-Turn- and SPort-Derbandes in diesem Hahr«,«in Problemturnier(Iwei-Züger) veranstaltet und mit insgesamt 18 Ausgaben von 8 Autoren kann man mit dem Erfolg zufrieden sein. Diesem Problem folgen noch einige und hoffe, daß dieselben die geschätzten Löser vollauf befriedigen werden. Lösungen sind bis lilngstenS 14 Tage nach Erscheinen ter Ausgabe an oben genannte Adresie zu senden. Löeungszuc zu Nr. 53:—K! Richtig« Lösungen sandten nachfolgende Ge- lwssen rin: Walter Ludwig, Rodel Franz, Schmied Ferdinand, Michel Rudolf, alle Kwitkau: Dinne» birr Emil. Tatschen: Hamann Johann, Probstau: (siehe Lösung) Schubert Josef, Bvkau; Berg Joses und Hausner Stefan, Dux(eine Karte genügt); Adolf Wenzel, Arnsdorf bei Haida: Hoher Otto, Saaz: Sachs Anton, Traufchkowitz: Ulbert Rudolf, Prosieditz: Triltsch Gustav und Oual Adolf, Wisterschan; Hölbig Jvhann und Bräutigam Anton, Bergcsgrün; Hhna Josef, Hostomitz: Gott« fried Johann und Ukidil Johann, Holcischen bei Staab: Beutel Wilhelm, Arnsdorf bei Telsche»; Swoboda Josef, Nechwalitz. Nachtrag zu Rr. öS: i Grießbach Willi, Teplitz.