Die DolGtänzerin. Alle Besucher des Montmartre kannten die Olga Smittvw von der„Ruffischen Höhle". Da jte mit scharfen Klingen jonglierte, hieß sie allgemein dir„Dolchtänzerin*. Man erzählte sich, daß sie als Berwandte des Zaren«inst«ine hervorraget« Stellung am Petersburger Hof eingenommen hätte, aber die meisten glaubten das nicht, sondern betrachteten dies« Geschichte als einen der üblichen Reklametricks. Wie groß war daher das Erstaunen in ganz Paris, als eS laut wurde, daß ein ehemaliger Kosakenoffizier mit Namen Bug« son in der„Ruffischen Höhle" ermordet worden war und daß man Olga Smirzow verhaftet Hoche. Die Einzelheiten des Dramas waren ganz in mysteriöses Dunkel gehüllt. ES war kein Zeuge da, der die Schuld der Tänzerin beweisen konnte, und waL immer man auch gegen sie dorbrachtr,, eS stützt« sich lediglich auf Indizien. Dem Untersuchungsrichter oblag eS nun, dieses Rätsel zu ergründen. MS di« Verhöre beendet waren undi Olga Smirzow sich einen Verteidiger Wahlen sollt«, da fiel ihr Entschluß auf «inen jungen Advokaten, der ihr die letzte Zeit in auffallender Weis« den Hof gemacht hatte. Er hieß Albert Rude;, war kaum dreißig Jahre alt und stand erst am Beginn feiner Bcrteidigerlaufbahn, aber sein Nam« hatte im GerichtSsaal schon«inen guten Klang und man bewunderte nicht wenig sein sichere- und zielbewußtes Auftreten. Gleich am nächsten Tag« sprach man von ihm in den Blättern um> bald darauf wurde er neb«n der interessanten Mörderin zum Helden der sensationellen Affäre. .Letzt bist du Wohl zufrieden, sagten ihm verschiedene Kollegen, di« nur mühselig ihren Neid unterdrücken konnte«. »Zufrieden?" erwidert« Rud«z mit vielsagendem Lächeln;„ich bin geradezu entzückt! Einen Braten, wie diesen, gibt es nicht alle Tage..." Di« wahre Ursache seiner Befriedigung verschwieg er ihnen aber wohlweislich, denn eS war nicht nur der kriminelle Fall, der ihn als solcher im höchsten Grad fesselt«, sondern eS gab noch etwa- anderes, daß ihn zu d«r bildschönen Russin mit aller Gewalt Otototlr vor» Qi.Bert HcrtmanL hinzog: er liebte sie. Er liebt« den exotischen Reiz, der sie mit einem geheimnisvollen Nimbus umgab, er lieble ihre nachtschwarzen Augen, die so unergründlich zu blicken wußten, er liebte ihr zauberisches Lächeln, da- immer etwas schmerzliches war. Gestanden hatte er dieses Gefühl seiner Angebeteten noch nicht, aber seine Artigkeiten und seine Glückwünsche klangen immer so weich und innig, daß jedes seiner Worte wie eine Liebeserllärung war. Konnte eS da verwunderlich sein, daß sie gerade ihn zu ihrem Verteidiger gewählt hatte? Sie handelte nur folgerichtig, denn sie mußte sich ja sagen: der liebt mich, er wird also seine ganz« Kraft zusammennehmcn, um mich ru retten. Er wird gewiß mehr tun, als feder ander« Verteidiger tat«, ihn wird bei seinen Bemühungen di« Liebe anspornen. Als er zum erstenmal bei ihr in der Zelle war, da faßte sie feine Hand, blickte ihm tief in die Augen und sagt« mit ihrer schmeichlerischen, immer wie verschleiert klingenden Stimme: „Schwören Sie mir, daß Sie mich nicht für schuldig halten!" Der junge Mann erhob wie unter einem hypnotischen Zauber die Hand zum Schwur. Die sachliche Unterredung zwischen der Angeklagten und ihrem Verteidiger begann, es war aber nicht viel, was Rude; aus der geheimnisvollen Schönen herausbrachte. „Ist Olga Smirzow Ihr wirklicher Name?" „Es ist der, auf den meine Papiere! lauten." „Ohne Zweifel!... Aber Papiere kann I man sich unter Umständen auf jeden belie» bigen Namen verschaffen." „Hallen Sie sich bitte, an diesrn." „Ich will nicht weiter in Sir dringen, aber..." „Da gibt eS kein Aber!" Sie befaß ein« ganz eigene Art. allen Fragen kur; die Spitze abzubrechen. Trumpfte sie ihn ab, so vermied eS Rudez, ihren Micken zu begegnen und suchte krampfhaft! in seiner Aktentasche nach einem Dokument, daS ihm plötzlich unbedingt nötig zu sein! schien. Er kam zu ihr täglich, brachte ihr! Süßigkeiten, di« sie gern hatte und Par«! fümS, die sie bevorzugt«. „Sie find zu lieb", sagte sie und überließ ihre Hand seinen Küssen. Eines Tages, als er nach einem langen Beisammensein wieder fortgehcn wollte, hielt sie ihn zuruck und sagte lebhaft: „Bleiben Sie... Es' ist nicht recht von mir, Ihnen etwas zu verschweigen... Sie sollen nun erfahren, wer ich bin.. „Sprechen Sie, bitte, ich höre." „Sie wiffen doch, daß die Leute herumerzählen, ich hätte früher einen bedeutenden Rang am ruffischen Hof eingenommen." „Stimmt das nicht?" ,Lm Gegenteil: es ist vollkommen richtig. Man hat sogar gesagt, ich wäre eine Verwandte de- ermordeten Zaren.." „DaS ist aber Wohl nur eine Legend«, nicht?" „Nein; eS ist wahr. Mein richtiger Name ist Prinzessin von Taniassow. Ich heiratete mit sechzehn Jahren und war mit achtzehn schon Witwe. Mein Mann, der Kavalleriegeneral von Taniassow. ist im Jahre 1914 in Masuren gefallen. Bei AuSbruch der Bolschewistenrcvolution flüchtete ich. Einige Zeit konnte ich vom ErlöS mciner Juwelen leben; aber als meine letz-< ten Mittel erschöpft waren, wurde ich dl« Dolchtänzerin." „Ich werde mich dieser Angaben in meinem Plaidoyer bedienen", sagte Rudez ehrerbietig. „Ich will es aber nicht!" lehnte sie mit Entschiedenheit ab.„Solange ich nicht die Mittel habe, eine standesgemäße Tristen; ru führen, wird es eine Prinzessin Taniassow nicht geben. Von Ihnen aber verlange ich, daß Sie bis dahin nie eine andere als die Olga Smirzow vor Angen haben. Kann ich auf Ihre Verschwiegenheit rechnen?" Er neigte nur den Kopf znm Zeichen der Bejahung und küßte die geliebte Hand. . Die Untersuchung dauerte lange, verlief aber so gut wie resultatloS. Man vermutete, daß die Tänzerin unter einem falschen Namen auftrat, doch gelang eS nicht, ihr die Unechtheit ihrer Papiere nachzuweisru. Die ganze Mordaffäre war nach wie vor unaufgeklärt und im höchsten Grad mysteriös. Das Personal der„Russischen Höhle" hatte ja den getöteten Kosakenoffizier gar nicht gekannt und ihn an dem Verhängnis» — f— vollen Abend überhaupt zum erstenmal gesehen..' In Anbetracht dieses- Sachverhaltes kam der Fall in einem recht wirren Zustand vor den Gerichtshof. Olga Smirzow, die in einem swwarten, hör'"' auf der Anklagebank sah, war an diesem Tage schöner denreje. Sie gab sich in einer ganz geheimnisvollen Art und beantwortete die Fragen des Borsitzenden mit einer Stimme,-die wie von fernher klang, aber klar und eindringlich genug war, um die Aufrichtigleit heraushören zu lassen. Der Staatsanwalt, den der Mangel an Bcweismaterial sichtlich zu irritieren schien, glaubte seiner Sache auf die Weis«' gerecht zu werden, dah er in scharfen Worten gegen die fremden Elemente der Hauptstadt loszog und namentlich die aus dem Osten als einen moralischen Seuchenher und eine wahre Landplage bezeichnete. moralischen Seuchenherd und eine wahre den schwacher! Bau der Indizienbeweise mit seinen flammenden Worten zu zerstören. Di« Geschworenen sprachen seine Klientin in jedein Punkt der Anklage frei... Einige Wochen später wurde die Verlobung der Dolchtänzerin mit ihrem Ber- teidiger bekanntgetzcben. Das Drama endete mit einer Idylle, Am Hochzeitsabend versammelten sich sämtliche Artisten der„Russischen Höhle" bei Olga Smirzow zu einer letzten Zusam menkunst. Da sie den Entschluß gefaßt hatte, sich gänzlich von der Bühn« zurückzu- ziehett, konnte sie dieses Abschiedsfest ihren ehemaligen Kollegen nicht schuldig bleiben. „Laßt uns lustig fein!" rief sie ihnen zu, währen- die Pfropfen knallten. Der Champagner floß in Strömen. Nm die anderen mitzureißen, trank sie selber ungewöhnlich viel. Umsonst versuchte ihr Mann, sie mit sanfter Gewalt davon abzubringen. Sie war schon zu sehr angeheitert, um auf seine Mahnungen zu hören. Plötzlich stand sie auf und rief mit heiserer Stimme: „Hört zu...." Mit Spannung horchten alle, was da kommen würde. „Hört mich an! Ich will euch eine Geschichte erzählen. Ihr wißt doch, daß man ocn Kosakenoffizier Bugson tot in der„Russischen Höhle" gefunden hat. Nun.«... DaS war ke'n Kosak, sondern er war nnr als solcher verkleidet; in Wirklichkeit war eS ein bolschewistischer Emissär. Und jetzt will ich euch zeigen, wie ich ihn ermordet habe.. Gedanken im Dunkel! Ort: Ein kleineres Kino, das sich noch nicht entschließen konnte, ganz zum Tonfilm überzugehen. Der Saal ist gepreßt voller Menschen! Ein junger Bursche singt seine alltägliche Litanei von Ire Cream. Plötzlich bricht das Licht ab Ein Raunen geht über die Köpfe! Einige Pärchen rücken enger. Sie werden vom Film nicht viel sehen! Das Flüstern verweht. Rur manchmal springt abgehacktes Hüsteln auf. Reklame preist. Dann folgt«in Lustspiel. Die Zuschauer wiehern. Kurze Pause, Der Hauptfilm beginnt mit den Klängen eine- Orchesters! Er ist ein elendes Machwerk, ganz Schablone! Da. sind zwei arm« Familien. Beid« sehr arm, schlägt sich otf ein« mit Stehlen durch, während die andere von Almosen lebt. Dann das. bekannte Dreiecke Zwei Söhne und ei« Mädel: Einer ist gut, schön und arm, während der ander« häßlich, schlecht und arm ist. Das Mädel ist natürlich reicher, schöner und b«si«r als alle andern. Kurz rin Mädel mit Superlativen. Nach hundert Metern wird dem Beschauer schon die schönst« Prügelei serviert. ES wird auch geschossen. Die Zuschauer erstarren.- Mit fliegendem Atem pressen sie-ihre Blick« an dir schimmernde Leinwand. Keinem scheint aufzufallen, daß der Held mit seinem sechsschüissigen Revolver, ohne zu laden, dutzende Male schießt.- Dann trisft ihn eine Kugel. Er, sackt zu Boden. Wird' überwältigt und in einer Haltung auf ein Pftrd gefesselt, daß jedem gewöhnlichen'Sterblichen das Genick entzweigegangen wäre.' Um aber ganz sicher zu gehen, jagen di« Räuber das Pferd in die brennende Prärie. Die Zuschauer tverden unruhig. Ein jünger Bursche verkrampft seine Hand in den Aermrl„seines Nachbars, der, ob dieser unerwarteten Störung ärgerlich, ehrlich gemeinte Flüche murmelt. Doch der Filmgott läßt keinen Guten zu Grunde gehen. Di« Rettung naht in Gestalt rin«S Indianers, der, abgesehen von seiner braunen Haut, etwas typisch DeutschrassigeS an sich hat. Auf alle Fälle paßt sein braunes Stupsnäschen gar nicht zum Federschmuck. Doch di« Bösewichte sind nicht faul. Sir '.üben. das schön« Bräutchen des guten Helden in ihren Anführer. Einer von ihnen zieht dann aus, einen Priester zu suchen. Trifft, den GotteSmann schtver erkrankt und hilft sich auS Tumla lag auf dem Bauch und stützte den Kopf in beide Händel Dem Südwestwind sah er entgegen,.nach dem Wald am jenseitigen Ufer der Wiljui, wo Eichhörnchen in den Kronen herumhuschten, sich neckten und die Nester erneuerten. O, dieser Südwestwind! Wenn er während des kurzen Sommers von den Kirgisischen Steppen her über di« Tundren strich, war ein Leben darin, das einfach die Todesstarre des Polarwinters wrgblies. Fast über Nacht war das harte Steppengras hochgekom- mrn. Tumla spürte die Werdekraft des Windes in seinen Knochen. Er sprang auf und schnüffelte ihm wie ein Hund entgegen. Dann legre er sich wieder hin und lag stundenlang. Westwärts über die Steppen, über den Ural ging sein Träumen, nach einem Lande, das so fern war, daß es nur noch als ein Märchen in ihm lebte. Ein Wort formt« sich ihm zuweilen. Das kam schwer uüd fremdklingend über seine Lippen:„Deutschland." Der Krieg lag schon bis zur Unwirklichkeit weit hinter ihm. Aber die Erinnerung an warme Sommernächte, an helle, freundlich« Mädchen war lebendiger als je. Er stöhnte, wenn die Erinnerung übermächtig wurde, und sah mit starren Augen in den Horizont, als sähe er dort Zaubcrbilder. Aus Hans Wiedemann war Tumla geworden. Seit zehn Jahren, als«r aus dem Strafgefangenenlager von Tururhansk nach der Mandschurei hott« fliehen wollen Und todkrank den Jakuten in die Hände gefallen war, lebte er bei ihnen und war selbst Jakute. Ihm gefiel das frei«, wilde Löben der Pelzjäger. An ihre Sitten hatte er sich bald gewöhnt. Und wenn er auch in der ersten Zeit nach Gelegenheit gesucht hatte, zu entkommen, so hatte er«S doch bald aufgegrben. Die unendlichen Weiten schreckten ihn.... der Verlegenheit,- indem er selbst besten frommes Kleid anzirht. Höhnisches Maulaufreißer! bei. den Räubern,- die ihren Kameraden sehnsüchtig erwartet hatten. Die Trauung konnte beginnen. Komischer Gedanke: Warum mußte dieser Räuber nun unbedingt getraut sein! Als außerhalb der Gesetze Stehender?. Wer vermag die Rätsel der Filmlogik zu lösen! Doch wiedrr naht die Rettung. Ihr Geliebter braust daher. Schüste rauchen. Di« Räuber ergeben sich. Finale! Mondschein am Silbers««. Weißes Pferd. Rosen. Dir zwei Geretteten. Dunkle Schattenbäum« rauschen«in Lie>bcsli«d. Lippen finden sich. Das Licht flammt. Damit ist dir Geschichte von der lange und schrecklich verfolgten, manchmal fast untrrlrgr- nrn, zuletzt aber mit Saxophon begleitung siegenden Liebe zu Ende. Und das, ohn« daß«in einziger Pfifl erschollen wäre. Hochbcftirdigt verlassen dir Menschen den Saal. Ich aber ftage mich:„Wie lange noch?" Wie lang« noch werden sich di« Arbeiter jenr Lüg« vom guten Reichen und vom Armen, der zur Strafe arm ist, auftischen lasten! Wann endlich werden sie«s ablehnen, verlogene Darstellungen vom Leben mit ihrem Geld« zu br- zahlen? Wann werden sie endlich einsehen, daß damit nur di« Kapitalisten unterstützt w«rden? Eines kann man im Kino lernen. Aber nicht vom Film, sondern vom Publikum selbst. Nämlich, daß noch viel« groß« Arbeit nötig ist, um dem Arbeiter den Unterschird zwischen Kitsch und Kunst klar zu machen! Nemo. Aber nun: Schifte sollten kommen, Schifte aus Europa.' Janka, das Jakutenweib, weckte ihn aus seinen Träumen. Si« hatte sich gewaschen und das schwarz« Haar frisch grölt, daß eS in der Sonne glänzte. Sir legte sich nebrn ihn und preßte ihren Körper an stinen. Tumla drrhte nur den Kopf und sah wieder in die Weit«. „Du denkst nicht mehr an mich, Tumla!" sagt« si« betrübt. Tumla schwieg lange.„Wenn dir Sonne am höchsten steht, werden Schifte in der Mündung des großen Flustes sein.. Der Stamm rüstet schon. Richte auch mein Boot," sagte er endlich. Das Weib sprang auf.„Was willst du?" Sie zitterte am ganzen Körper. Tumla antwortete nicht.„Du sollst nicht nach den Schiffen, hörst büL i Ich werde Bolu bitten, unsere Felle einzutauschen" Run erhob sich auch Tumla. Er war blaß. In seine« Augen war etwas von der Weite der Steppen. „Geh, Janka, hole mir die Büchse! Ich werde einen Bock für die Fahrt schießen." Si« ging gehorsam, das Gewehr zu hlürn. Und während Tumla im Walde Herumstrich, macht« sie das Boot fertig für die große Reise, Kein Wort sprach Tumla mehr. Wie Eisenschwere drückte ihn die Trennung von seiner wackeren Gefährtin. Für beide kam«in« schlaflos« Nacht. Tief im Norden ging die trübe Mitternachtssonne ihren Weg. Als sie sich aus dem Dunst d«S Horizontes erhob, warf sich das Weib plöjflich über Tumla.„Nimm mich mit, nur bis zu den Schiften!" „DaS geht, nicht; es sind tausend Meilen." „Du kommst nicht.wieder; ich weiß das nun." Sir weinte laut.- Tumla entzog sich ihren starken Arme«. Gewaltsam mußte er nirderzwingen, was- ihn mit dem Weibe verkettete. Nein, er mußte Sumlo. Den Daul DcQIan. fort„Schweig, Janka! Es ist kein Geschäft für Weiber!* Janka belud das Boot. Aber auch das schwache Beiboot richtet« sie her.„Was soll das?"- fragte Tumla barsch.„Für mich!" antwortete das Weib. Tumla preßt« die Lippen zusammen. Er nahm sie mit in sein Boot und hofft« dabei, sie Wetter unterhalb an d«r Lena bei-ihrem Stamme absetzen zu können. In wenigen Tagen trug die schnelle Wijui das Boot nach dem großen Strome. Die Ufer waren still. Es erwies sich, daß die Jakutenstämme schon nach Norden gezogen waren, um Balun zu Land« zu erreichen. Mehr und mehr wichen die flachen Ufer des mächtigen Flusses zurück. Der Strom dehnt« sich stellenweise zu uniiberblickbaren Seen. Träge wälzten sich die lehmgelben Fluten meerwärts. Dai Treibeis sang und knitschte. Tumla und Janka lösten sich ab, aber Janka schlief kaum, wenn sie ruht«. Sie kauerte dann am Ruder und sah stumpf vor sich hin.„Sieh, dir blanken Müden, Janka! DaS Meer ist nicht mehr weit," sagte Tumla, als vor ihnen zur linken Hand Balun auftauchte. Janka seufzte.„Ich werde dir rin schönes Kopftuch kaufen," sprach er weite«. Da sah Janka den Möven nach, die landeinwärts flogen, und weinte still in sich hinein.' Zwei Tagereisen unterhalb von Balun zeigte sie plöPlich aufgeregt nach Norden. Mächtige Rauchwolken stiegen fern in di« unbewegte Luft. Tumla wurde blaß. Wie, nm'den Ab« . stand, zwischen sich und den Rauchfahnen zu . verringern, beugte er sich weit über den Bootsrand hinaus. Dann sank er zitternd auf ein Fellbündel. Janka ergriff die Riemen. Aber Tumla entriß ste Ihr und stemmt« sich' selbst hinein, daß sie zu zerbrechen drohten. Der Bug sprang auf. Schneller glitt da- Boot zwischen den Eisschollen hin. Da schrie Janka gellend auf. ES war schon zu spät: Ein Krachen geschah unter ihnen. Das Boot war erfaßt von den Zackenrändern zweier Eisfelder, die wie Zahnräder alles fraßen, was in ihren Bereich kam. Zstr Hälfte bäumte sich da- Boot auf, sank zer- brachen zurück und wurde zerrieben. Während Janka Zeit gefunden hatte, auf das Eis zu springen, fiel Tumla rücklings neben die Rinne. Er.wär« hineingeglitten, wenn Janka ihn nicht gehalten hätte. Er sprang auf und lief wie rin. Unsinniger um das Eisfeld herum. Kein Weg übers Wasser. Er schrie, winkte, riß die Felljacke vom Körper und schwenkte sie. Janka trat z».ihm.„Siehst du nicht, Tumla, die Schiffe sind fort." Er sucht« verstört den Horizont ab.^ Hoch im Norden, wo der rötliche Abendhimmel sich in kaum sichtbaren Linien mit den Eisfeldern vereinte, wurden di« Schiffe- klein wie. Punkte.. TodeSeinsamkcit war wieder ringsumher. Da sank Tumla zusammen,^anka setzte sich auf einen Packeissockel und zog den Köpf Tumlas auf ihren Schoß. Und langsam trug der Fluß, seine Eisfelder ins Meer. Vas Leben. Don I. Restroy. Der Mensch ist das Wesen, welches die oberste Stufe in der sichtbaren Schöpfung einnimmt, welcher sich sogar für das Ebenbilo Gottes ausgibt, worüber sich jedoch Gott nicht sehr geschmeichelt fühlen dürfte. Ter Mensch ist «ine Säugetier, denn er saugt sehr viel Flüssigkeiten in sich, das Männchen Bier Und Wern, das Weibchen Kaffee. Der Mensch ist aber auch ein Fisch, denn er tut oft Unglaubliche- mit kaltem Blut, und hat auch Schuppen, dir ihm zwa« plötzlich; aber doch gewöhnlich zu spät von den Äugen falle'»! Der Mensch ist ferner auch «in Wurm, denn er krümmt sich häufig im Staub« und kommt auf diese Art vorwärts. Der Mensch ist nicht minder ein Amphibium, welches auf dem Lande und im Wasser lebt» denn mancher, der schon rrcht im Wasser ist, zieht noch ganz nobel aufs Land hinaus. Der Mensch ist endlich auch«in Federvieh, denn gar mancher zeigt, wie er a Feder in die Hand nimmt, daß er ein Bieh ist.! Dir Welt is die wahr« Schul'... In der Schul' da muß man di«' Lektionen aufsagen, sonst is inan dumm; wenn aber in der Welt man eine tüchtige Lektion kriegt, so muß man still sein und gar nix dergleichen tun, dann is inan g'scheit. In der. Schul' wird man alle Tag verlesen; jn der Wrlt, wenn man da einmal verlesen ist, so is eS genug auf ewige Zeiten. Jn der Schul' muß man ruhig sein; in der Welt ist es just gut, wenn man recht viel Lärm macht. In der Schul' haben st extra >TV T-V TT TV T t« w r y T V» T F' Ter Verfasser, bekannt durch den Roman„Soldaten-Marien" hat einen neuen Roman geschrieben<„L a u b r n- kolonir Erdenglück", Verlag: „Der Bücherkreis", Berlin SW 81, Preis XL 40.—), in dem er einfache 'Schicksale erzählt, Tragik und Komik de- Alltagsleben- in den Lauben und Gärten der Großstadt aufdcckt, gelegentlich auch mit frechem Humor an ernsthafte Dinge hcraugrht. Wendler weih das proletarisch« Milieu trefflich nach» zuzeichnen, er kennt auch die Menschen, die er schildert, aus guter Beobachtung und man merkt, daß ihnen seine Liebe gehört. Nachstehend eine für Stil, und Inhalt des Buches charakteristische Leseprobe: Dingelmann sah noch einmal in dir Laube, es stimmte schon. Ta lag einer in der Laube, dicker Blut im Gesicht und neben ihm lag eine Hacke. Der alte Tingelmann lief, was er laufen konnte, zur Chaussee. Bielleicht konnte er den Menschen doch noch fassen, sonst mußte er in die^Sk'äbkT" Der'Mann"hörte ihn nicht, aber ein Auto kam über die Bahnkreuzung. Din. gelmanti. gab laiftcr wilde Zeichen, da stoppte der Chauffeur kurz vor chm. Unwillig fragte er, wat los sei."Vater Dingelmann schrie es ihm ins Gesicht, daß in Stuhrs.Laube ein Toter liege. Bon dem einen Fenster des. Autos wurde die Gardine beiseite geschoben und«in verschlafenes Frauengeslcht zeigt« sich. „Was gibt es?" „Jn einer, dieser Lauben soll«in Toter liegen," „Ah!" Im Auto rumorte cs, und es dauerte nicht lange, da kam mit einer Wolke von Wohlgerüchen ein« junge Frau heraus. Dingelmann hatte noch nie sowas von Pelz gesehen und ein« so schön angemalt« Frau. „Wo liegt er?" „Da drüben!" Die schöne Frau wollte schon zur Laube gehen, da sagt« es Baker Dingelmann. Daß «S doch wohl besser wäre, erst dir Polizei zu rufen. Der Fahrer meinl« das auch. Da gab ihm die junge Frau den Befehl, zur Polizei zu fahren, sie selbst schritt durch dir breite Tür mit dem großen Schild:„Erdenglück" den Lauben zu. Tingelmann, der hinterher humpelte, zeigte der Fragenden Stuhr- Laube. «ine Eselsbank; in der Welt sind die Esel auf allen Plätzen verstreut; drum herrscht auch nur in der Schul' dies« Indiskretion, daß f ei'« sagen können:„Marsch auf di« Eselsbank." Jn der Welt, wenn ich da in ein Gasthaus odetz in ein Kaffeehaus gehen werd' riskier' ich das nicht; oder wenn ich in ein Theater geh', da kann kein Sitzausfperrer zu mir sagen:„Ich bitt', Sie sind«in Esel, Sie g'hören auf dies« Bank!" Das Vorurteil iS eine Mauer, von der sich noch all« Köpst, die gegen sie ang'rennt sind, mit blutige Köpf' zurückgezogen haben. Das ist halt daS Schön«, wenn man einmal recht mitten drinn sitzt im Glück, das gerät alles, da verliert'S Malheur völlig die. Courage gegen einen. Ich sag«, wenn sich's Unglück über eit/« Millionär trauen will, da- kommt mir grab' so vor, wir wenn rin Pinscherl aus cin'n Elephan» ten bellt. TTT VT T T TT T TTT V VVT T T T T» Die Dame warf nur einen Blick in die Laube, dann fiel sie um. Jn Vater Tingelmanns Arme. Sie hatte da- Blut gesehen, di« Hacke, den toten Mann. Der alte Dingelmann hielt sich gerade! Er hatte noch nie so eine im Arm gehabt. Ter Tote war Stuhr. Er erkannt« ihn an der Uniform. Stuhr waren Eisenbahner. Di« feine Tame erwachte^ wieder, warf«inen zweiten Blick in den Raum, schrie wieder auf und wurde wieder ohnmächtig. Li« Hinz so leicht in seinem Arm, daß Vater Tingelmann Mut bekam, sie fortzutragen. Er griff etwas fester zu, und in einer Wolke von Wohlgerüchen, vor sich ein feines schmales Gesicht, trug er die Fremde in di«, eigene Laude hinüber! Dort legte er sie behutsam in den lte» Lehnstuhl, der seit vier Jähren zum Mobilar der Laube gehörte. Tingelmann spritzte ihr Wasier ins Gesicht, cs nützte nichts. Do mußte er es schon so machen, wie er es bei den Arbeiter-Samaritern gesehen batte Er öffnete den Mantel. Darunter war sie fast nackt Wenigstens in des Alten Augen war das Gefitz« kein Kleid. Die Haut schimmerte durch Vater Tingelmann hatte so etwas noch nicht gesehen. Behutsam fuhr er ihr mit seinem rotkarierten, angefeuchteten Taschentuch über Brust und Arme. Als draußcn das Auto hupt«, kam sie wieder zu sich. Ter dicke Kommissar Krause hustete heran, hinter ihm der Chaufieur. Vor der seinen Dame, die sich erhoben hatte, macht« der Kommissar eine Verbeugung, vor Divgelmann nicht. Aber Tingelmann fragte er dann:„Wo liegt der Tote?" „Jn Stuhrs Laube." Zu vieren gingen sie nuu zu der Laube. Ter dicke Kommisiar trat an den Toten Hera», Dingrlmann stand wartend in der Tür. Der Kommisiar machte alles ganz anders wie Vater Tingelmann. Er sah sich erst einmal in der Laube um, ob sie allein waren, dann sah«r dem Toten in- Gesicht. „Kennen Sie den Mann?" „Ja,«S kst Stuhr!" „Mord!" schnob der Kommissar Kraus« unter seinem Schnurrbart hervor. Das Hatto sich wohl jeder gleich gedacht.,.< „Der Mann ist mit der Hacke erschlagen worden!" s Weil das Blut an der Hack« deutlich z« sehen war, hatte sich der Großvater das auch schon gedacht. Der Chauffeur hatte sich das., auch schon gedacht. „Dort in der Ecke hat jemand geschlafen^ 9Ror( in der Laubenkolonie. Don Otte^trnOarb Wonvier «— In der Eck« war ei« Lager an- Stroh und alte« Lumpen und verschossenen Tüchern, wie mau sie in jeder Laub« hat. Der Kommissar untersucht« die Taschen der Toten. »Raubmord!"- Di« seine Dame-stieß dabei einen leichten Schrei aus und roch dabei gut ans dem Mund«. Sie stand dicht neben Bater Dingelmann, der sie für alle Fälle wieder auffangen wollte, wenn «r ihr schlecht wurde. Aber das Gefitze war 1» seinen Auge« kein Kleid. .»Er hat nichts mehr in den Taschen. Eine Uhr fehlt auch." Mach dieser schweren Arbeit mußte der Herr Kommissar eine Zigarre rauchen. Dem Chans, frur bot er«ine an, Vater Dingelmann nicht. Der Kommissar ging dann vor der Tur aus und ab. Bald darauf traf das Polizeiauto ein. Zwei Polizisten hielten Hunde kurz an der Leine. Die Such« ging lot. Die Hunde liefen nicht weit. An der Chaussee schon bliebe» sie stehen, schwanzwedelnd kamen sie zurück. Der Kommissar hatte für di« beiden Polizisten nur rin Kopffchütteln, wofür die Hunde Senge bekamen »nd nochmal« los liefen. Die fein« Dam« verabschiedet« sich. Zurrst bei Vater Dingelmann, der sich schnell die Hand abwischte. Der Kommissar machte drei Verbeugungen hinter ihr her. Was mancher nicht Weitz. Wen» wir von unser«»festen" Erd« spre. che», so ist der Ausdruck sehr irreführend, denn wenn er etwa eine Landkarte gäbe^ die uns Zeigte, wie unser« Erde vor hunderttausend Jah- ren auSsah, so würde niemand sich darauf zu- recht finden können. In der Mitt« drt Atlantischen Ozeans erhoben sich weit« Landstreckeu, die den v«schw»»denrn Erdteil Atlantis bildete«. Die Nordsee war überhaupt nicht vor- Händen und da- Mittelländische Meer war«in Keiner Binnensee. Geht man noch weiter zurück, so war der Unterschied wahrscheinlich noch diel größer. Man nimmt an, daß sich im Süden de- Stillen Ozean- ein ungeheure- Festland au-brriwtr, da- man Lemuria nennt. ES «««faßte Australien und Reu-Guinea und erstreckte sich weit in den Indische« Ozean. Da, Wo sich heut« Kanada und di« Bereinigten Staa- tat befinden, lag in jenen Zeiten eia unge- heurer Binnensee. Die Anden hallen sich noch Nicht gebildet und Südamerika war nur eine Insel, während anderseits die Düst« Sahara «in großer See war. Di« nächsten Hunderttau. send Jahre werden neue Veränderungen bringen; so nimmt man an, daß Nordamerika und Japan eine zusammenhängende Landfläche bilden werden. Dir längste Brück« d«r Meli dürfte über den Jame» River in Virginia führen. Sir ist «richt weniger als neun Kilometer lang und «rchebi sich in der Mitte etwa 50 Meter über dir Wasserfläche, so daß auch dar größte Schiff darunter durchfahren kann. Dir Brücke hat mehr als 20 Millionen Mark gekostet, doch hat di« ganz« Arbeit nicht länger al- acht Mortale gedauert. Ter Fixsteru Beteigeuze, der 160 Lichtjahre don der Erde entfernt ist, ist 8000mal so groß wie die Sonne. Nm einen Schnellzug zum Stehrn}■ bringen, ist mehr al- di« doppelt« Kraft nötig, die gebraucht wird, um ihn in Bewegung zu setze«. Di« PrterSkirch« in Rom faßt 54.000 Menschen, der Mailänder Dom 87.000 und di« WanlSkathechral« in London 25.000. „So wollen wir wohnen!" Die Erkenntnis, daß in alle Wohnungen Licht und Sonne gehört, bricht sich ebenso immer mehr Bahn, wie-die Einsicht, daß die Wohnsitten früherer Zeiten veraltet sind, daß sich bei einigermaßen ausreichendem Woh- nungSraum gut wohnen läßt, wenn man es versteht, feine Wohnung zweckmäßig, heil und freundlich einzurichten. Der praktischen Durchführung dieser Erkenntnis stehen freilich leidcr die bestehenden traurigen WohnungSver- hälinisse entgegen und arme Menschen, die in überflüllten Wohnungen Hausen müssen, oder deren geringe- Einkommen ihnen jede Wohnkultur verwehrt, wird man vergeblich zu bessern, hygienischen Wohnung-sitten bringen können. Für jene dagegen, die sich i« neuen oder auch alten Wohnungen neu einrichten, oder die in der Lag« sind, ihre Wohnung Pflegen zu können, wird rin soeben erschienene- Buch „So wollen wir wohnen!" Ein Woh»! nungsbuch für Jedermann. Bon Dr. Ludwig Neundorfer. Mit 200 Abbildungen und 50 Plänen und Skizzen. Preis Mk. 6.80, geb. Mk. 9.20. Berlag Franck'sch« BerlagShandlung, Stuttgart) hochwillkommen sein, denn hier stellt rin Mann der Praxi» sein« Erfahrungen und seinen klugen Rat allen, di« schön und moder« wohnen wolle«, zur Beifügung. Der Verfasser berücksichtigt sowohl die Wohnung für den Mindrstbemilleltc«, da» Wohnen im möblierten Zimmer und di« Ledigenwtchnungen, wie auch größer« Wohnungen in alten und neuen Häusern, da» Einfamilienhaus, die Wohnung de- Geistesarbeiters, das(KebrauckSgerät. Schmuck und Schmücken der Wohnungen und kunstgewerbliche« Hausgerät. Er gibt ein« reiche Füll« Von Wircken, Anweisungen und Ratschlägen und r- gibt wohl niemanden, der aus dem Buche nicht praktischen Nutzen ziehen könnt«. DaS große Bild» und Skizzemnaterial unterstützt in wirkungsvollster Weise die anregenden Darlegungen dr» Berfasier», der wie selten ein anderer, sich als berufen zum Schreiben diese- nützlichen Buches erweist. —r. fettere*. Scharfsinnig« Beobachtungen in Venedig. „SimplizissimuS" erzählt:„Denken Sie", sagt« in seiner Stammtischrede Herr Schulze, der mit Weib und Kind, natürlich nur„geschäftlich", drei Wochen in Italien war,'„es war völlig ruhig, nicht'dir geringste Störung durch Mussolini, die Wirte äußerst zuvorkommend, man hätte einen deutschen Sprachverein in den Speisesälen gründen können. Leider regnete es viel, so daß wir bei Hochwasier in Venedig eintrasen. Was meinen Sie, wie di«se Stadt auf alle Eventualitäten vorbereitet ist? Di« Verwaltung hatte sofort Tausende von Kähnen zur Verfügung gestellt. Ein Profit so'ner Regierung! Boshaft. Die Schauspielerin geht mit ihrem Hündchen spazieren und trifft ihre»intimste Feindin" in einem funkelnagelneuen Pelzmantel. Der Hund springt kläffend an dem Mantel empor und sie entschuldigt ihn mit dem süßeste» Lächeln:„Verzeche Fido, meine Liebe; er ist so scharf auf Kaninchen" Gehorsam. Bei Tisch darf man nicht sprechen. Kurtchen fitzt an der Schmalseite de» Zimmers", gegenüber dem Spiegel. Man ißt gerade dir Supp«.—„Batt."—„Still, mein Junge, beim Essen spricht man nicht!"— Kurt« chcn löffelt weiter.—„Vati."—„Still doch, Junge."— Rach fünf Minuten ist man fertig. —„Also, was wolltest du vorhin, mein Junge?"—„Nichts mehr, Pati. Im Wohnzimmer war nur rin fremder Mann und hat wa» in einen Sack gepackt. Aber setzt ist er schon fort." D«r Optimist. Gläubiger:„Ich werde morgen wiederkommen und hoffe, daß Sie di« Rechnung dann bezahlen werden."— Ter Andere:„Ja, kommen Sie bitte. Ich freue mich immer, einen Optimisten zu empfangen." Da» Barometer fällt. Junge:„Vater, da- Barometer ist gefalle«.— Bater:„Wieviel denn?"— Junge:„Ungefähr zwei Meter;«- ist entzwei." Gute Hilf«. Vater:„Nun, mein Jung«, hast du dem Lehrer gesagt, daß ich bei den französischen Uebersetzungrn mitgeholfeu habe?"— Sohn:„Ja, Vater, aber der Lehrer meint«, daß ich nicht nachzusitze« brauch«, denn ich könnt« doch nicht für deine Unwissenheit bestraft werden." Stilblüte«.„Unter einem riesigen Schnauzbart trug dieser alte Soldat ei» fügende» Herz."—„Für meinen Sohn, der sieben Jahre al- solcher tätig war, suche ich«in« Stell« al» Bäcker." Ei« Bekannter. Die Neine Sufi war zum erstenmal in der Kirche. Mutier:„Nun, wie mär'- denn?"—. Susi:„Mama, da hat«tu Mann auf dem Balkon gestanden und geschimpft!" r OTT VV W VV Schach-Stke. All« Anschriften«ad Anfrage» an Gen Wenzel Scharoch, Awettnitz Nr. C6 bei Teplitz-Tchönau Alle« Anfrage» ist Netvurmark» beizulegen. Schachaufgabe Nr. 58. Bon Sen. Alois Staffan, Jäger ndorf- (Prvbiemturnier 1831. Ehrende Erwähnung^ Schw.: Ke«; Ta«, a5; La7; 8e6. tt; B«8, e7. tS, fl(10). Ako d• f Rh 8 8 r L W 7 e ZMEM 8 »- s » W EH® 5 4 19*®»J l 8 1 bbjC« ÄH WKW r 1 «LK E B 1 ab cde f Rh Weiß: Kc8; Dc4; Tb«. e7; 1*1; Sa», c3: Bat, c5. e5. f»'11). Mall tn L Ziigen! Losungen sind bi» längsten» 1» Tage nach Erscheinen der Aufgabe an oben genannt« Adresse zu, senden. LSsungOzug zu Nr. 35: 0—0! Richtige Lösungen sandten nachfolgend« Genossen«in: Walter Ludwig Rodet Franz, Michel Rudolf, Schmied Ferdinand, alle er» KtvttRmr Hoher Otto, Saaz: Adolf»Denzel, ArnOvorf bet Haida; Trill sch Gustav und Oval Adolf, Wister« schau; Ulbert Rudolf, Proffeditz; Dinnebier Emil, Letsche»(siehe Lösung): Gottfried Johan» und lltidil Johann, Hoüeischen bei Etaatb; Hvna Josef, yostomitz; Beutel Wilhelm, Arnidorf bei Teilchen; Hälbig Johan» und Bräutigam Anton, Berge»» grün; Altschmied Josef, Neuhof; Swoboda Josef, Nechwolitz; Schubert Josef, Bokau(Nachtrag zu «r. bll.