Autotaxi Nr. IA9865 Siebzehn Jahre ist cs alt, als sich zum letzten Male ein Chauffeur ans den abgewetzte«, eingedrückten Lcdrrbczug des Führersitzes setzt, den Motor anlanfen läßt und den klappernden Wage» langsam auf den Hos des Autofricdhoscs fährt. Aus dem Platz, der bedeckt ist mit hohen Hausen zerrissener Pneumatiks, abgebalgter Titze, deren Sprungfedern wirr und verrostet aus den zerrissenen Gurten hcransstchen, abniontierter Räder, altmodischer Karossericteile und ausgeschlachteter Motorblöcke, nimurt der Chauffeur das Gas weg und zieht die ansgeschlifsenen Bremsen an. Er klettert heraus und wechselt mit dem inzwischen herbeigekonimencn Besitzer der„Altauto-Berwertungs-G. m. b. H." ein paar Worte.„Sehen Sic man zu, was aus der alten Blechbüchse noch herauszuholen ist!" Der Angcsprochene sieht das Wagenwrack mit einer» zweifelnden Blick an.„Wird nicht viel werden!" brummt er als Antwort.„Nur, daß die Unkosten gedeckt find, fürchte ich.— Hat Ihr Chef einen neuen gekauft?" „Ja. Gott sei Dank! Man bekam ja init dem Klapperkasten keine Fuhre mehr!" Dies ist di« Geschichte der Antodroschke Nr. IA 9865: Kurz vor dem Kriege entstand sic. Es gab damals auch keine Serienfabrikation, wie sie heute die Menschen zermürbt nnd die Er- zengnisse der Industrie in einem stetigen, nnnnterbrochenen Strome in di« Welt ergießt. Wo heute pro Tag 200 genormte und standardisierte Wagen die Fabrik verlassen, wurden damals täglich 10 hcrgestellt— und eines Tages war unser Taxi eines von diesen zehn. Es erhielt seine rote Probemmnner, wurde auf der Versuchsbahn eingesahreit und ging endlich in den Besitz des Droschkenunternehmers über, der damit den ersten Schritt zu Mcdcrnisicrung seines'Unternehmens tat. Bis dahin hatte«r nur aus drei rvackligen Droschken mit ebenso wackligen Gäulen davor bestanden. Meles»väre zu erzählen aus den ersten .Jahren der Autodroschkc IA 9865— vieles, und wenig Frohes. Elegant sah sie aus, den damaligen Begriffen entsprechend: mit ihrer glänzend lackierten Karosserie, den messingenen Scheinwerfer«, dem Karbidbchälter, der^ ebenfalls aus Messing, ans dem linken Trittbrett befestigt lvar, dem runde«, schwarzen Taxameter und den mit hellbraunem Leder bezogenen Sitzen... Der Motor war neu und zuverlässig; wenn ein Fahrgast einstieg brachte der Chauffeur nur mit einem kurzen Ruck die vernickelte Kurbel vorn Herumzureißen, nnd der Motor lief. Brav und zuverlässig lief er. Jeden Morgen und jeden Abend rechneten di« beiden Clwnfseure, die sich in den Tages- nnd Nachtdienst teilten, bei dem Besitzer ab— der Verdienst war gut, di« Anschaffung lohnte sich, und alle waren zufrieden. Di« Jahre gingen, der Krieg schritt weiter, wurde immer erbarmungsloser und härter— und immer seltener kam cs vor, daß das Autotaxi IA9865 lustige, glückliche Menschen ihrem Ziele zuführte. Eilige Offiziere, di« von«iner Dienststelle zur anderen sichren, Urlauber, die schnell vom Bahnhof nach Hanse wolltet», und die noch das Grauen der Front in den Augen trugen, Fraucti, die in der Stickluft und Hetzjagd der Munitionsfabriken zusammengebrochen waren und in ihre Wohnung oder ins Krankeichaus geschafft wurden— ab und zu ein fetter, zyni- scher Kriegsverdiener mit seinen Schieber- frennden-— das waren die Fahrgäste iväh- rend dieser vier Jahre. Längst sah das Auto nicht mehr so elegant aus, wie zu Anfang. Der Lack war stcllentveise abgestoßen und konnte nicht erneuert werden. Tic Bereifung bestand ans Ersatzgummi, der all« Augen- blicke riß und geflickt werden miißte. Das mindcrtvertige Ersatzbenzin ruinierte den Motor, der, erst so zuverlässig, jetzt oftinals ohne erkennbaren Grund aussetzte und nicht wieder in Gang zu bringen war. Der Tagesverdienst wurde knapper. Nnd dann war der Krieg endlich zu Ende. Mit der Aufhebung der Blockade strömten fremde Ware»» ins Land. Der Besitzer der Antodroschke IA 9865 sah mit Erschrek- ken, wie seine Ersparnisse auf die Hälfte— ein Viertel ihres ehemaligen Wertes zusant- menschmolzen und verwendete einen Teil seines immer tv«rtloser weichenden Geldes dazu, das Antotaxi, von dessen Ertrag er jetzt allein leben mußte(die Pferde hatte ma»l zum Kriegsdienst weggeholt), neu inslandsetzen zu lassen. Wieder, starch es eines Tages neu lak- lierl und zuverlässig auf der Straße. Die unmodernen Lampen waren verschwunden; an ihrer Statt glänzten vernickelte Scheinwerfer mit hochkerzigen Glühbirnen darin. Den Platz des Karbidbehälters auf dem Trittbrett nahm jetzt eine elektrische Batterie im schwarzen Blechkasten ein. Die Kurbel wär verschwunden; ein Truck auf den Knopf des Anlassers ließ den Motor anspringen. Alles sah wie neu aus, und nur die nachgednnkcl- teu Ledersitzc verrieten, daß schon viele Menschen auf ihnen geseffen hatten. Es folgte der gespenstische Zahlentanz der Inflation. Ter Chauffeur und der Besitzer, der jetzt an die Stelle des zweiten Chauffeurs getreten war, brachten jeden Morgen nnd Abend immer größere, immer schantastischere Summen nach Haus« Summen, die Stunden später zerflossen, unscheinbar wurden, entwertet waren... Der Wagett kam nicht zur Ruhe- jagte tagsüber zwischen Büros, Banken, Bors« nnd Fabriken hin und her— brachte nachts lärmende, innerlich haltlose Menschen von Bar zn Bar, von Diel« zil Di«le. Ausländer fuhren in ihm: lebhafte Franzosen, kühle, überlegene Engländer, geschäftsmäßig« Amerikaner, und alle die Fahrgäste hatten nur eine» Gedanken:„Verdienen— teilhäben an dem großen Raubzug!" nur einen Gesprächsstoff: „Geschäfte»rachen— kaufen, verkaufen, für Dollars, Pfunde, Franken..." Tann war dies alles mit einem Schlage vorbei und das Leben kam wieder in geordnet« Bahnen. Das Autotaxi IA9865 tat seine Pflicht wie Tauserrde von arrderen Autodroschken. Tag und Nacht war cs in Betrieb. Es stand bald da, bald dort an einem Halteplatz; in längeren oder kürzeren Abständen nahmen Menschen in ihm Platz, nm schnell an irgendein Ziel zrr gelangen— Menschen: traurige und vergnügt«— hoffnungsvolle nnd hoffnungslose— arme, verlegene nnd. wohlhabend«, selbstsichere— geschäftige und schweigsame— junge und alte — Männer und Frauen— Liebespärcheu und.Einsame— gesunde nnd kranke—— immer andere Menschen, immer wechselnde Schicksale. Die Jahre vergingen. Es verging die Zeit der Rationalisierung, der Scheinblüte der Wirtschaft- und dann kam allmählich, endlich immer-rückender-und«rbärinnngs- Die Legion der ArveiiSiosen. Bon Hans Schuhmacher. Wir kommen aus der dunklen Stadt, wo mau nicht Arbeit für uns hat, wir komme« alle, Mann für Manil und stehn in einer Reihe an— und diese Reche geht so weit bis an den Rand der Ewigkeit. Es spie uns aus die Arbeitswelt— und unser Lied zum Himmel gellt: Wir sind di« Männer ohne Tat, wir, mit den leeren Händen, für die man nichts mehr übrig hat als Arbeitslosenspenden. Wir sind der Ueberschutz der Welt, man schiebt uns auf die Seite:— die Unternehmung hat gefehlt, Fabriken gehen Pleite. Die Krise frißt die Erde aus, doch höhnen die Prosite: es gehen nur Proleten drauf, noch lebt ja die Rendite. Dies ist die Ordnung unsrer Zeit! Und merkt ihr das, Proleten? Man brachte es doch herrlich weit ans unserem Planeten! Zum Teufel, wir find doch nicht lahm! Hört zu, ihr Stempelbrüder! Run fangen w i r zu schaffen an, nun recken w i r die Glieder! Was meint ihr, Brüder, was wir sind? Wir find doch«ine Masse, Die unsre ganze Welt umspannt: die Arbeitslosenklasse! Und in der Masse liegt die Kraft, wenn sie ein Ziel verbindet.— Wo Freiheit uns di« Arbeit schafft, liegt unser Staat begründet. Drum los, Kolleg«, gib die Hand, gib sie dem Stempelbruder! Es geht ins rote Zukunstsland! Kollegen, fest ans Ruder? Wir komnten alle, Mann für Mann, und stehn in einer Reche an. Wie eine Mauer hingestellt, umfaßt sie unsre ganze Welt.— Nun wissen wir, nm was es geht: Die rot« Fahne flammend weht! loser, die Krise— die Wirtschaftskrise, Weltkrise. Immer selterwr wurden die Fahrgäste. Niemand hatte noch Geld. Immer, länger stand das klapperig und nnmodern gewordene Taxi IA9865 auf dem.Halteplatze, bis es einmal von jemanden benutzt wurde. Siebzehn Jahre hindurch hatte es auf der Straße gestanden, hatte Menschen befördert— Tag und Rächt— Sommer und Winter jetzt bevorzugten die Fahrgäste neuere, be- queinere Wagen, nahnten die später gekommenen und ivarfen ironisch« Micke auf den „alten Klapperkasten", der da stand und stand... Da entschloß sich der Besitzer, es auf deiz Autofricdhof bringen zu lassen. Man gab ihm dafür ganze 100 Schilling. Den neuen Wagen kaufte er a>lf Abzahluirg. Der alte Wagen hatte seine Schuldigkeit getan und wartet nur noch darauf, daß er zerschlagen wird. Das ist die Geschichte des Autotaxi IA 9865. Ein« lächerlich unbedeutende Geschichte, nicht wahr? Man darf nur nicht Vergleiche zwischen seinem und unserm Leben ziehen... Gase bauen Welten. Wissen Sie,.was Gose siud und was Gas« vedeuten? Rein, Sie wissen«s nicht. Gas« find gewissermaßen die Mütter des Alls. In einem ganz großen Sinne kann ma,: Erde und ollem, was auf ihr sich regt, sagen: Aus Gas bist du; zu Gas wirst du wieder Iverdeu, Alle Gase sind«in Mückenschwarm fester „Trilcheu", der in der Wärme durcheinander I tanzt. Di« ganze Physik hat kein zweites Gebiet wie das der„kinetischen Gastheorie"(worunter man die Bewegungslehre der Stofstrilchen in Gasen verstehen nmß), auf dem alle Berechnungen und auf sie gestützten Behauptungen so vollkommen mit den Beobachtungen übereinstimmen. Sie hat errechnet, daß di« Stosfteil- chen des Wasserstoffes schon bei 0 Grad mit der Geschwindigkeit von 1844 Meter in der Sekunde auseinanderfliegen, also«benso schnell wir Flintenkugeln. Und das steigert sich entsprechend bei wachsender Wärme. Di« Gasteilchen beschießen also die Wand ihres Behälters wie ein Regiment mit einem wahren Trommel- feuer. Diese Erfahrung benutzt man bei den Gaskraftmaschine», und sie mag auch die Gewalt des Gasdruckes erkläre» und dem Wort« „Luftdruck" seinen Sinn geben. Auch was ein« Explosion ist, wird man nun verstehen. Die plötzliche Erhitzung, durch die fest« Körper oder Flüssigkeiten zu Gasen umg«bildet werden, treibt deren Teilchen mit einer Wucht auseinander, von der die Menschheit in den vergarrgenen großen Kriegen einen Gebrauch macht«, der ganze Länder i» Wüsteneien verwandelt hat, wie sie auch in Bergwerken ganze Bergwände auseinander treibt. Das ist di« Gastvelt, ein sich unseren Sinnen entziehender nutz darum urcheimlicher, schreckender Bestandteil des Alls, dessen Gesamtbedeutung in der Natur sich vorzustellen aller- größte Mühe macht und der deshalb bedeutend unterschätzt wird. Tenn versucht»ran, sich d«n Himmelsraum, soweit mau ihn kennt, aus«inen Kenteren und faßlichen Maßstab zu vereinfachen und vergleicht man dann di« darin schwebenden Massen mit den Gastn, daun nähert mau sich»vohl der Wirklichkeit mehr als unter dem Banne der gewohnten Natureindrücke, die uns als Rindenbowohner einer harten Kngrl fortwährend mit festen Dingen zusammenstoßen lasten und die uns sogar, wenn wir den Blick zum Sternenhimmel richten Vorspiegeln, er sei erfüllt mit unermeßlichen Mengen von wieder festem Weltenstoff. Es ist sehr wahrscheinlich, daß unser Son- »«nsystem ein ungeheurer Gasball ist, erfüllt mit dem Gas Coronium, in das die Sonne mit ihrer Gefolgschaft bis zum Neptun eingebettet ist. Daß. andere Sonnen überhaupt nur aus Gasen bestehen, wie auch unsere Sonne nur «in Gasball ist, wird nicht bezweifelt. Dazu kommen di« Tausende von dunklen und glühenden Himmelsnebeln und die unermeßlichen, nach Lichtjahren zählenden Zwischenräume von Sonne zu Sonne. Man versuch«, sich das anschaulich zu machen, indem man sich das Weltall als einen Würfel vorstellt, so groß wie d«r größte Häuserblock in unfern Großstädten. Er soll Glaswände haben und leer sein. Und nun erfüllen wir ihn mit entsprechend ver- kleinerten Modellen der Himmelswelt. Was kommt hinein? Die nächste Sonne, außer der unseren, ist viel« Lichtjahre entfernt, die entfernteste angeblich 12.000 Lichtjahre. Nehmen wir an, unser Würfel sei 240 Meter lang, also ebenso lang wie ein Ozeandampfer oder die große Pyramide; dann müßte in ihm uns«r« in seinem Mittelpunkt schwebende Sonne ein Pünktchen sein, von dem ein Meter weit entfernt wieder ein Pünktchen schivebt und so fort. Nur find di« Seinen so kl«in, daß man in einem 240 Meter langen„Weltall" sie nur mikroskopisch darstellrn darf. Sogar die größten Sonnen, di« man zehntausendmal größer schätzt als unser Himmelslicht; dürfen noch nicht als Slaubkörnchen wiedergegeben werden. Und die Mehrzahl der Sonnen besteht aus Gas. Die Himmelsnebel sind Gas. Ter ganze ungeheuerlich« gläsern« Block, so hoch und breit wie die größte der ägyptischen Pyramiden, wäre leer; in meterweiten Entfernungen schweben mikroskopische Pünktchen; die Milchstraße wäre vielleicht«in zarter Dunst darin. Jedermann, der das sieht, würd« sagen, dieses Weltall ist ja leer; der feste Stoff, von dem ich kaum etwas wahrnehuren kann, ist darin ohne jede Bedeu- tung. Gin bißchen Gas und angeblich ein paar Staubkörnchen darin, das ist alles. Da hat man dann«inen anschaulichen Weltbegriff, abgeleitet aus dem Verständnis dafür, was Gas« bedeuten. Dr. R. F r a n c 6. Sin ZahleMunftfttick. Wer bringt es fertig, sofort, ohne«in« Sekunde zu überlegen, hundert und mehr sechsstellig« Zahl«« auszuschreiben, die alle durch 18 ohue Rest teilbar sind? Auch die beste» Kopf- r«chner versagen bei dieser Aufgabe, und doch gibt es nichts Leichteres als das: 318.318, 495.495, 514.514, 101.101, 957.957, 683.083, So könnten wir«ine ganze Seite mit Zahlen füllen, die alle dies« Bedingungen erfüllen. Ja, aber stimntt es denn immer? Selbstverständlich, bitte nur die Probe machen! Zum Beispiel 957.957:13— 73.689, Rest Null. Man kann das bei jeder sechsstelligen Zahl, die aus zwei gleichen Gruppen von drei Ziffern gebildet ist, versuche». Jnunrr kann uian ohne Rest durch 13 teil««. Aber noch mehr: alle diese Zahlen sind auch durch 11 ohne Rest teilbar! Zum' Beispiel 957.957:11— 87.08, Rest Null. Mau steht hier scheinbar vor einem Wunder. Diese verhexten Zahlen habe» näuilich auch noch di« Eigenschaft durch 7 restlos teilbar zu sei». — 3— Die Jug«»»dzeitschrist„Unser Schiff", der wir dieses Zahlcnkunststück entnehmen, erwartet, daß ihr« jungen Leser von selber des Rätsels Lösung finden. Wir sind aber sicher, daß auch manche unserer Leser mit Interesse und Eifer der Sache auf den Grund zu gehen versuchen. Uebrigens wird überhaupt vieles von dem, was von Technik, Natur, Sport in den.Heften von „Unser Schiff" erzählt wird, auch von den Alten begierig verschlungen. Jedem Pater, der«inen Jungen von 10 bis 16 Jahren hat, empfehlen wir, diese wirklich gut geleitete Zeitschrift der Franckhschcn Verlagsbuchhandlung, Stuttgart (Kosmosverlag). (Des Rätsels Lösung ift natürlich sehr einfach: Alle genannten Zahlen sind Bielsache der Zahl 1001. 1001 aber ist--7X11X13!) Wo der Mann melken und kochen mutz. Im Frühjahr 1931 durchquerte«in junger Engländer, Bertram Thomas, das unbekannte Arabien, ein Gebiet, das so groß ist wie Deutschland und Frankreich zusammen. Kein Europäer, wahrscheinlich nicht einmal«in Araber, hat vor ihm diese terra incognita von Meer zu Meer durchquert. In einem anziehenden Reiseiverk, das unter dem Titel„Arabia Felix" soeben in London erschienen ist, berichtet Thomas über seine gefährliche Reis«, die Der den Lesern sozialistischer Zeiiuugeu bekannte Schriftsteller Erich Grisar hat eine Reise durch Europa gemacht. Richt der Vergnügens wegen u»»d um ästhetische Studien zu machen, sondern um Leben und Los der Arbeiter in verschiedenen Ländern Europas kennen zu lernen. Ueber seine Reis«, di« ihn durch Belgien, Polen, Holland, Frankreich, Italien und Spanien führte, hat er im Berlage„Der Bücherkreis", G. m. b. H., Berlin SW 61, ein Buch:„M itKameraund Schreibmaschine durch Europa"erscheinen lassen(Preis Mk. 4.30), das neben flott geschriebenen Reportagen über seine Erfahrungen und Erlebnisse etwa hundert ausgezeichnet« Tiesdrnckphoto» enthält. Aus dem allen Freunde« des„Bücherkreis" sicher hoch willkommen« Buch entnehnien wir einen kurzen Bericht über Zürich: Wir kamen von Luzern, wo wir uns gar .licht wohlgefühlt hatten. Es war»ns zu sehr allerersten Ranges. Mit dem Gefühl, daß gutgebügelte Hofe« und gepflegtes Schuhwerk zu dieser Stadl gehören, in der nur gewohnheitsmäßige Müßiggänger sich wohlfühlen können, fuhren wir»veiler nach Zürich. Hier gefiel es uns viel besser. Tas Gefühl, wenn es irgendwo in der Welt sich gut leben läßt, dann muß es hier sein, ließ uns nicht los. Mag sein, daß das Bewußtsein, aus historischem Boden zu wandeln, unsere Phantasie über Gebühr beflügelt«. Aber so ist nun einmal Zürich. Ohne seine Vergangenheit wär« es vielleicht«in« Stadt wie viel« andere, aber es ist kein« Stadt wie andere Städte, es hat nun einmal seii»« Vergangenheit. Und was für«ine Vergangenheit! To ist kaum eine Straße, über deren Pflaster nicht einer von denen gewandert ist, die lange in die Reihe der Ewigen»ich Unvergessenen«iugegangen sind. Hier hat Pestalozzi, der große Schnlresor- auftut. Biel Interessantes erfährt man besonders über die Frauen der Wüstenaraber und ihre Stellung in der Gemeinschaft: Sie brauchen weder die Tiere melken, noch das Essen zu kochen. Diese Arbeiten sind Vorrecht« der Männer. Di« Hauptaufgabe der Frau ist es, Kinder zu gebären, vor allem Kinder männlichen Geschlechts. Die Frau bringt die Kinder in der Wüste ohne Beschwerden zur Welt. Roch einen Tag vor der Entbindung ist sie bei der Arbeit, und di« Geburt selbst geht auf freiem Felde oder in einer Höhle vor sich. Die Männer erweisen sich als gewandte und wortreich« Plauderer selbst dann, wenn das Thema der Unterhaltung sich aus Kamel«, Flinten und Weiber beschränkt. Von der europäischen(Gepflogenheit, über gewisse heikle Dinge mit Stillschweigen hinwegzugehen, wissen sie nichts, und deshalb fehlt ihnen auch der Sinn für Schicklichkeit und schamhaftes Verhüllen, eine Anstandspslicht, die im übrigen auch bei den Geschichten, die sie erzähle«, unerfülltbar wäre. Ter Araber der Wüst« ist von den Einflüssen des Abendlandes unberührt geblieben, selbst viel« konventionell« Vorstellungen des Jstams sind ihm fremd. Er ist ein einfaches, offenherziges Raturkind, dabei aber launisch und wetlerwendisch, er ist zuweilen kühn, freigebig und edel, manchmal aber wieder filzig, hinterhältig und brutal. Er ist zwar mit gesundem Menschenverstand begabt; das hindert aber nicht, daß er auch von unver- uünftigen und abergläubischen Vorstellungen geängstigt wird, di« ihm di« Bisiou der Höll« ständig vor Augen stellen. mer Zürichs und der Welt, gelebt. Lebendiger noch als an diesen ist die Erinnerung an Gottfried Keller, den größten Tichter der Schweiz. Hier im alten Zürich ist kaum ei» Haus, an dem nicht eine Erinnerungstafel hängt. Bürgerliche und sozialistische Politiker haben im letzten Jahrhui«d«rt di« Stadt bevölkert, di« in einem von Monarchien beherrschten Erdteil Hort republikanischer Gesinnung war. Hier haben die aus chrcm Batrrlande vertriebenen Teilnehmer der 1848er Revolution Aufnahme gefunden, später wohnten hier die Kommunarden Frankreichs. In der Zeit des Sozialistengesetzes haben die Opfer des deutschen Polizeistaates hier Schutz gesucht uich der„Sozialdemokrat", jenes Organ, das in den Zeiten schwerster Bedrängnis die deutschen Sozialisten zusammerchielt, ist in feiner erster Zeit in Zürich geschrieben und gedruckt worden. Bon hier bracht« der rote Feidpoftmeister Belli die Fackeln jenes Geistes, der berufen war, den Absolutismus überspannter Herrscher zu überwinden, über die nahe Grenze in das hart umkämpft« Deutschland der Arbeiter. Kautsky und B e r n st e i n, die beide» großen Theoretiker der Partei, haben zu jener Zeit hier gewohnt und gemeinsam den Grund gelegt zu den Büchern, ans denen die jung« Generation ihr Wissen über den Sozialismus schöpft. Später, als die deutsche Partei sich schon durchgesetzt hatte und zu einer Macht geworden war, di« kaum noch zu umgehen war, hat August Bebel, der unvergessene Führer der Partes, hier gelebt. Aber, nicht nur ernste Erinnerungen sind es, die in dieser Stadt leben. I« seinem Werke„Aus«einem Leben" hat Bebel uns erzählt, wie lustig es manchmal im„Mohrenklub" Angegangen ist, den die in Zürich lebenden deutschen Genossen in Erinnerung an eine« Berliner Klub gleichen Nanieus gründeten. Kamen Parteigenossen aus dem Reich, dann ging es hier besonders lustig zu. Das„Lied vom Bürgermeister Tschcch" und das„Petrolrumlied", beide voll Anspielungen auf di« politischen Verhältnisse in der Heimat, wurden oft und laut gesungen. Oder«s wurde ein Spitzel, den mau entlarvt hatte, gründlich verhauen. Während des Weltkrieges war Zürich, wie die ganze Schweiz, vor allem d«r Saminelpunkr jener, die gegen den Krieg arbeiteten, und darum in ihrem Vaterlande nicht leben konnten. Roch ist in der Spiegelgass«, einer kleinen, vo» Proletariern bewohnten Gasse, das Haus zu sehen, in dem Lenin bis zum Ausbruch der russischen Revolution gelebt hat. Di« Schweizer, selbst weit entfernt, Bolschewisten zu sein, aber mit gesundem Sinn für Geschichte und ihre Exponenten begabt, habe» dem Andenken Lenius eine Tafel geweiht, die an dem Hause, in dem Lenin seine Züricher Zeit verbrachte, angebracht ist. „Hier wohnte vom 21. Feber 1916 bis 2. April 1917 Lenin, der Führer d«r russischen Revolution," steht auf dieser Tafel, dir nur«ine unter unzähligen Gedenktafeln an den Häusern in dieser Stadt ist. Aber obwohl der Beschluß, eine Gedenktafel anzubringen, von den bürgerlichen Stadtverordneten mitgefaßt war, steckten sich einige bürgerliche Organisationen hinter den Hauswirt, um ihn zu bewegen, die Tafel wieder entfernen zu lassen. Man droht« dem Manne mit dem Boykott seiner Wirtschaft, aber die Stadt gab ihm ein« kleine Absirwung als Ausgleich und die Tafel blieb. So verdient der Wirt doppelt an diesem Gast, den er zu Lebzeiten kaum beachtet, denn saft alle Fremden kommen hieher, nm das Haus zu sehen, in dem Lenin g«l«bt hat. Und mancher verzehrt wohl auch sein Schöpplein und läßt sich von dem Wirt ein Anekdötchen erzählen. Auch das gehört mit zu der Atmosphäre dieser Stadt, di« uns weniger durch ihre Geschichte als durch die Geschichten «rfreut, mit denen sie ihre Gäste beschenkt. Tiere bekommen Ammen. Die Säugetiere heißen so, weil sie imstande sind, ihre Jungen mittels einer Brust- drüsenflüsjigkrit, die man Muttermilch nennt, auszuziehen, großzusäugen, und merkwürdigerweise muß ein Kalb nicht unbedingt Kuhmilch trinken, nm am Leben zu bleiben. Es könnte auch von einer Schweinemutter oder einer Pferdemutter großgesäugt werden. Die Natur hat das mit Absicht so eingerichtet, und wenn das Geschick den Junge« die Mutter entreißt, wissen sich die Säugetiere(zu denen natürlich auch der Mensch gehört) meist irgeudwie zu helfen. Ter Kuckuck, der seine Eier in fremde Nester legt und seine Jungen von Meisen, Amseln oder andere» Bögrln großziehen läßt, -gehört nicht hierher, weil er kein Säugetier ist. Ti« Wölfin, die Romulus und Remus säugte, ist zwar eine ungeschichtliche Persönlichkeit, doch beruht die Sage auf erlebten Beobachtungen. Taß Wölfe kleine Menschenkinder großgesäugt haben, ist nichts Unbekanntes. Rudyard Kipling hat in seinem Dschungelbuch eine solche Episode geschildert und konnte sich iuuner darauf berufen, daß man in Indien in Wolfshöhle» schon-es öfteren verschleppte Kinder fa>ch, die von den Wölfen aufgezogen und halb« Wolfe geworden waren. Auch aus einer Expedition ins Innere von China, als ein« Teilnehmerin mit einem kleinen Junge« niederkam und gleich darauf starb, wußten sich die Männer nicht anders zu helfen, als eine Wölfin, di« gerade geworfen hatte und die man in einer Höhle fand, als Amme zu nehme»». Der Junge sich der;eines große»» Landsmannes und Vorgängers Doughty ebenbürtig an die Seite stellt. Es ist ein« seltsame Welt, di« sich vor dem Leser Die Gtavtz der Erinnerungen. Bon Erich Grisar. ▼irrri “l I Zwei junge Amerikaner haben«in geschmeidiges Glas erfunden, das man aufrollcn kann, ohne es zu beschädigen. Es wird angenommen, daß das neu« Material in weitem Maße sür Toilettenspiegel sowie auch sür all« möglichen wissenschaftlichen Zweck« Anwendung finden wird, da man es mit beliebigen Rückseiten versehen kann. trank sich täglich satt. Schließlich machen wir Menschen es ja kaum anders, denn die uns am i meisten zur Bersngung stehend« Muttermilch der i Kuh Wird allgemein dazu verwendet, um kleine i Kinder auszusängen. Der Landwirt muß sich‘ manchmal Helsen, indem er«in junges Fohlen der Kuh an die Zitzen legt oder ein Kalb der Fohlenmutter unterstellt, und was bei Haus- tirren möglich ist, geht natürlich auch bei den Raubtieren. Im Zoologischen Garten oder beini Zirkus gibt u>au den kleinen Löwen Tigern und anderen Tieren dik Flasche mit Kuhmilch,! . sobald sie davon allein leben-können, hoch in den ersten Tagen nach der Geburt wird, wenn die Mutter tot ist oder so viele Junge wars, daß sic allein nicht gguügend Milch ansznbriu- gsn imstande ist, eine andere Mutter zn Hilfe genommen. Meist sind es Mntterhnnde, die mit den kleinen Pflegebefohlenen so gut umgehen als seien cs ihr« eigenen Jungen. Im Berliner Zoologischen Garten, der jetzt mit kleinen Löwen und Leoparden gesegnet wurde, hat rin« Huudcmntter die Ammenstelle übernommen, die ihre absonderlichen Jungen snrsorg- lich anfzieht. der Mann „Auskunft Weiß: K118; Dc3; 1x17; Sc5: Bc5(5). Matt in jwfl Ziigcn! hätte ar Ausgleich erlangt- Anmerkungen von W. Sch. ist unge- ganz ver- „Jch will dir etwas sagen, Margret", .wen» du weiter so nnge- Kurlofes aus der Zett. Unter anderem:> kreierten die Weimarer Bäcker zur Goethe- Feier als neuestes Lokalgcbäck„Griffig« Gret- chenzöpfe". richtete der Bundesstaat Chihuahua in Mexiko «inen Scheiduugscxpreßdienst«in, der gegen «in« Eiuheitsgebnhr von 5t> Dollar Scheidungsurkunde» per Post, ohne persönliche Anwesenheit der Gatte», in alle Teile der Welt schickt, versucht man in Amerika, die Schönheitsmittel durch Hypnos« zn ergänzen. stellte eine Frau in Posen im Jahre 1923 an das Finanzini'iiislerium in Warschau ein Gesuch wegen Altersversorgung, dessen Beantwortung jetzt mit dem Bermerken eintraf, die Antragstellerin mochte cntsprecheube Unterlagen einsenden. Di« Antragstellerin ist indessen 1921 verhungert aufgefunden lvorden. Dies und bas. Schon im Jahre 1714 konstruierte der Engländer Mill eine Schreibmaschine, die aber noch keine Bedeutung gewann. Aber der Däne Rasmus Malling Hansen, der Vorsteher der Taubstummenanstalt in Kopenhagen, erfand die erste brauchbare Schreibmaschine, die ursprünglich als Hilfsmittel für Blind« gedacht war. In London hat sich eine ganz»«»artige Gesellschaft gebildet, die Gemälde und Skulpturen moderner Künstler gegen bestimmte Sätze ausleiht. Ma» braucht also nicht mehr alle Bilder, die einem gefallen, zu kaufen, sondern kann sie anSwechseln, tvas sicherlich den Beifall weiter Kreise finden wird. Die echten Zigeuner stammen aus Indien. Um das Jahr 1400 wurden sie von einem anderen Bolle aus dem Lande verdrängt. I« den Vereönigten Staate« gibt es nicht weniger als 180 verschiedene Religionen. Wer sich im Waiv« verirrt, kann in den Bäumen selbst einen guten Wegweiser finden, wenn er daran denkt, daß die Nordseite der Stämme moosiger und grüner ist als die ander«, da sie weniger Sonne und Wärme bekommt. Billard war ursprünglich«in Spiel, das im Freier« gespielt wurde, ähnlich dein Croquet. Erst in späterer Zeit ist es in das Haus ver-^ legt wotzde».->.;-H\- Lösungen sind bis länastens 14 Tage nach Ersckieinen der Ausgabe an Wenzel Schar och. Zweit n i tz. einznseuden. Liisungszug zn Nr. 78: Se2—cl! Richtige Lösungen sandten nachfolgende Gr-, uossen ein: Hirte Joses. Nlarkersdors; Jelinek Hermann, Krochnltz; Mitnlecky Heinrich, Arbcsan; Hoyer Otto, Sooz: Walter Ludwig, Rebel Franz, Michel Rudolf, Schmied Ferdinand, alle aus Kwitkan; Mildorf Adolf, Tischan; Kraus Gerhard, Turn; Zentert Eduard, Schaiba; Wenzel Adolf, Arnsdorf bei Haida; Dinnebier Emil, Teischen; Triltsth Gustav und Onal Adolf, Wisterschan; Ulbert Rudolf, Profstditz; Hyna Josef, Hostmnitz; Settmacher Arthur; Zweltmtz; Gottfried Johann und llridil Johann, Holorschen bei Staab, Partie Nr. 9(Sizilianisch). Die Ohrfeige.„Als ich noch jung wär, ging ich einmal eine Stund«.weit zn Fuß, nur um einem meiner Feinde eine Ohrfeig«, zn gebe«.?’. —„Und°dann sind Si« den weiten Weg wieder z» Fuß znrückgekehrt?"—„Rein— auf einer- Tragbahre." rrrrTTTvirrrrv-rrr Schach-Ecke Alle Zuschriften und Anfragen an Een. Wenzel Scharvch. Zwettnitz Rr. 65 bei Teplitz-Schönait. Allen Anfragen ist Retourinarle beiznlegen. Geprellt.- Zwei Schotte» saßen in einem Restaurant»nd würfelten. Ein Dritter sah es und', fragt«. Warum sie das täten. Als sie erklärten:„Wir Würfeln nm einen Gänsebraten", — beteiligte er sich flugs, verlor jedoch.— „Wollen wir den Brat«» nun bestellen?" fragte er.—„Ist nicht nötig", erhielt er zur Antwort, „den haben wir schon gegessen und würfelten nur darunr,»'er ihn bezahlen soll". Englischer Humor. Endlich iveiß ich, wo mein Mann seine Abende zubringt!"—„WaS du nicht sagst! Wie hast du das bloß herausgebracht,"—„Laß dir erzählen! Komme ich da gestern abend nichtsahnend schon»>n neun Uhr nach Hausc^ und, du ahnst es nicht: tver sitzt im Sessel am Kamin nnd liest? Mein Mann!" In einer Schrebcrgartenlanb« saß Rudi und spielte Mundharmonika. Ein kleines Fräulein ging vorbei, blieb stehen und lauschte' der Musik. Rief Rudi:„Kommen Sie herein, Fräulein, setzen Sie sich doch!" Das Fräulein kam zögernd näher:„Aber um zehrt Uhr muß ich bestimmt ln« Hanse sein!" Beruhigte Rudi: „Unter Garantie! Um acht Uhr kommt hier näinlich sowieso der Besitzer und wirst uns raus!" Lachende Autos. Müller fichr in einem kleinen Torf einen Mann«"«ber den Hansen. Bestürzt packte«r das sprachlos« Opfer in seinen Wagen. Rur«in kleiner Junge war Zuschauer. „Habt ihr hier«inen Doktor im Ort?" sragt« Müller aufgeregt.—„Ja."—„Kannst du mich zu ihm fuhr«»?"—„Ree."—„Zum Donnerwetter warum denn nicht?"—„Weil er schon in Ihrem Auto sitzt." Amtsschimmel. Aus dem Postamt. Eine versucht zu schreiben. Geht nicht. Di« Feder ist kaputt. Wütend rennt er an den nächstbesten Schalter:„Sagen Sie mal, dies« Feder stammt wohl noch aus dem Dreißigjährige» Krieg?"— „Können Sie nicht l«s«n?" deutet| Hintern Schalter auf ein Schild, erteilt Schalter 4!" Dl« Drohung. Margaretchen zogen. Eines Tages ist die Mutter zweifelt."| sagt« si« streng,„l zogen bist, und so unartige Tinge tust nnd sagst, dann werden deine Kinder auch sehr ungezogen sein." Margaretchen lächelt triumphierend:„Da hast di« dich aber selbst verraten, Mutti!" Geiftesgrgtuwärtig.„Als neulich der Löwe : im Zirkus ausbrach, hat Egon seine Geistesgegenwart bewiesen."—„Wieso denn?" ;„Während alles schrie und zu«» Ausgang drängte, ging er ganz ruhig in den Löwen- ■ käsig nnd schloß die Tür fest hinter sich zu." Kompliziert. Auf einem Maskenball sagt eine Maske zu einem-Herrn:„Sie zerbrechen sich den Kopf, wer ich bin; ich will es Ihne» > leichter machen. Ich bin Ihr Kind»nd habe von Ihrem Kinde zwei Kinder!... Also wer »bin ich?'< Detteres. 8 a b o d c f g li 8 T' 7 7 6 1 V 6 NSk'Ä 1 ß 4 s- s.•!-' 4 3 WtZ W 2 2 l M M 1 ab c d p f R I> Gespielt am 16. August 1931 in Komolau II. Bezirk gegen VIII. Bez. Weiß: Siegl, VIII. Bezirk. ■+ Schwarz: Scharocli II. Bezirk. 1. e2—e4 c7—c5 2. Sgl—fS Sb8—e6 3. 8bl—eS «7—«6 4. Lfl—c4 Dieser Zug bereite Schwarz keine Schwierigkeiten,.am stäi rksten ist 64 oder Lfl—«2. 4.... a7—a6 Um Sb5 zu verhüten. 5.<12—63 Weiß spielt die Eröffnung zu zahm,<11 war besser. 5.... Sg8—f6 6. Lol—g» Lf8—e7 7. 0—0 0—0 8. a2—a3 b7—b5 9. Lc4—a2 Les—b7 10. Ddl—e2 Ta8—e8 11. Tal—dl Sc6—b8 12. De2—e3 h7—h6 13. Lg5—h4 S£6—gl 14. Lh4Xe7t Ein schwerer Fehler. der den Weißen die Qualität und die Partie kostet. 14.... Sg4Xe3 15. Le7*d8 SeSXdl 16. Tfl*dl Tf8*d8 17. e4—e5 Lb7Xf3 18. g2*f3 d7—66 19. 13—k4 66X«5 20. 14Xe5 Td8—d4 Weiß schleppte noch die Partie bis zum 10. Zuge hin. ehe er auf gab. Ein folgen- schwerer Abtausch; nach De3— f4 im 14 Zuge